Waldschmidt für Ljubicic. Maina spielt auch. So startet der 1. FC Köln gegen Düsseldorf

Gerhard Struber Trainer des 1. FC Köln
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Waldschmidt für Ljubicic. Maina spielt auch. So startet der 1. FC Köln gegen Düsseldorf

Nach der bitteren 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg geht es für den FC nun zum Spitzenreiter. Keine leichte Aufgabe. Zumal es mit Dejan Ljubicic einen Ausfall gibt beim 1. FC Köln: So spielt der FC gegen Düsseldorf.

Am Samstag geht es für den FC mit dem Auswärtsspiel in Düsseldorf weiter. FC-Trainer Gerhard Struber muss seine Startelf erneut umbauen beim 1. FC Köln: So spielt der FC gegen Düsseldorf.

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Die Euphorie nach den beiden überzeugenden Erfolgen über Eintracht Braunschweig und den FC Schalke 04 hat am vergangenen Wochenende einen empfindlichen Dämpfer erhalten. Zwar feuerte der FC über lange Zeit ein Offensiv-Feuerwerk ab, unterm Strich stand aber eine 1:2-Pleite. Ausgerechnet jetzt geht es in den beiden kommenden Begegnungen gegen das Top-Duo der Liga und mit Düsseldorf gegen ein Team, das in der Defensive nicht besonders anfällig ist. Zu allem Überfluss konnte Struber im Training nicht auf das komplette Prunkstück der Mannschaft zurückgreifen. Denn gerade das Mittelfeld überragt im bisherigen Saisonverlauf. Mit Dejan Ljubicic und Linton Maina fehlten zwei Stammkräfte, die enorm wichtig für das Kölner Offensivspiel sind.

Keine Wechsel in der Offensive nötig

Bei Maina war der Trainer zuletzt sehr zuversichtlich, dass der Topscorer der Kölner wohl dabei sein kann. Und tatsächlich steht der Offensivspieler in der Startelf. Struber nahm aber 22 Spieler mit nach Düsseldorf, vermutlich um die Entwicklung bei Maina abzuwarten. Bei Ljubicic ist die Lage eine andere. Der Österreicher fehlte auch im Abschlusstraining krank. Und so muss Struber im Zentrum umbauen. Für Ljubicic rotiert Luca Waldschmidt ins Team. Keine Wechsel gibt es wohl in der restlichen Formation. Vor Jonas Urbig bilden Timo Hübers und Julian Pauli das Innenverteidiger-Duo, Jan Thielmann spielt auf der rechten Seite, auf der linken hat Leart Pacarada die Nase vorne.

So spielt der FC gegen Düsseldorf

Eric Martel vom 1. FC Köln

FC im Stream

Timo Hübers vom 1. FC Köln

So will der FC punkten

Ein Duell unterschiedlicher Vorzeichen und zahlreicher Gegensätze

Jan Thielmann für den 1. FC Köln.
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Ein Duell unterschiedlicher Vorzeichen und zahlreicher Gegensätze

Für den FC steht am Samstag die Begegnung beim Spitzenreiter auf dem Programm. Es ist mehr als nur ein Derby. 1. FC Köln gegen Düsseldorf ist ein Duell zahlreicher Gegensätze und unterschiedlicher Vorzeichen.

Die Frage nach der Favoritenrolle rang beiden Trainer ein Lächeln ab. Die Begegnung ist aber auch viel mehr als ein Derby. 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf ist auch ein Duell zahlreicher Gegensätze und unterschiedlicher Vorzeichen.

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Trotz aller Rivalität herrschte bei den beiden Trainern des bevorstehenden Derbys zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Köln in einer Sache Einigkeit. Sie mussten beide über Max Finkgräfe schmunzeln. Der Youngster, der bei der Fortuna die ersten Schritte Richtung Profifußball gemacht und beim FC den Durchbruch eben zu jenem geschafft hat, hatte am Mittwoch erklärt, dass der „große FC“ ja grundsätzlich als Favorit in die Zweitliga-Begegnungen gehe. Nominell dürfte der 20-Jährige den Nagel schon auf den Kopf getroffen haben. Doch ganz so einfach ist die Konstellation vor der Begegnung gegen die Fortuna dann doch nicht. Struber tat die Bemerkung seines jungen Burschen mit einem Lächeln und der Euphorie des Rekonvaleszenten ab. „Das ist aber auch gut so, das zeigt auch das Selbstverständnis vom Max und auch von der Mannschaft. Wir wissen, wo wir hinwollen“, schob der Trainer hinterher.

Favoritenrolle ist schwer auszumachen

Wie ein Aufstiegskandidat haben sich die Geißböcke im Zentrum schon gezeigt, im Schlussdrittel, aber auch in der eigenen Box dagegen nicht immer. Und so quittierte auch Düsseldorfs Daniel Thioune die Aussage von Finkgräfe mit einem breiten Lächeln. „Inhaltlich ist Köln mit das Beste, was ich in dieser Saison gesehen habe. Auch wenn das an den Ergebnissen nicht immer abzulesen ist, welche Dominanz sie in ihren Spielen ausüben“, sagte der Fortunen-Coach und mit einem verschmitzten Lächeln „Dass Köln immer in der Favoritenrolle ist, sieht man ja auch schon daran, dass wir bei den Wettanbietern Außenseiter sind.“ Thioune schob dann aber schon fast trotzig hinterher, dass man sehr wohl die Tabelle lesen könne. Und die verkehrt Finkgräfes Aussage dann doch. Düsseldorf führt die Tabelle an, ist ungeschlagen, hat erst einen Treffer kassiert und den nach einem Strafstoß.

Düsseldorf ist aktuell die beste Mannschaft der Liga und steht nicht zu unrecht auf dem „Platz an der Sonne“, wie Struber die Spitzenposition nannte. Die Favoritenrolle zu benennen, fällt indes schwer. Denn in dem Duell treffen in gewisser Weise die Teams der Gegensätze aufeinander. Düsseldorf verfügt über die bislang stabilste Abwehr, hat mit Tim Oberdorf laut Thioune wohl einen der besten Abwehrspieler der Liga in den eigenen Reihen, steht kompakt und gestaltet das Spiel aus einer stabilen Defensive. Mit sieben Toren hat sich die Offensive der Düsseldorfer dagegen noch nicht sonderlich hervorgetan. Einzig Mittelfeldspieler Danny Schmidt erzielte bislang zwei Tore. Dagegen trifft die Fortuna auf den FC, der bislang die meisten und besten Chancen der Liga kreiert, die meisten Abschlüsse und Offensivaktionen hat und immerhin auf zwölf Tore kommt.

Kessler: „Wir müssen Spiele gewinnen“

Auf der anderen Seite ist die Kölner Defensive doch anfällig. Aus der oberen Tabellenhälfte kassierte nur die Hertha noch mehr Gegentreffer. Wohl auch aufgrund der offensiveren Spielweise. Die Kölner pressen früher, stehen höher als noch unter Timo Schultz und sind dadurch anfälliger für Konter. Und das, obwohl der FC mit Timo Hübers über den wohl wertvollsten Abwehrspieler sowie mit Eric Martel und Dejan Ljubicic über die wertvollsten nominellen Sechser verfügt. Zwar erscheint die Kölner erste Elf überhaupt individuell stärker besetzt zu sein, dafür besitzt Düsseldorf in der Breite viel Qualität. Zumindest kann Thioune nachschieben. Bereits vier Tore erzielten die Joker des Trainers, zudem ist Düsseldorf in der Schlussphase effektiv. Drei der sieben Treffer fielen erst in den Schlussminuten, fünf in der letzten halben Stunde des Spiels.

Und noch etwas spricht für Düsseldorf. Die Fortuna ist in der Liga nicht erst in dieser Spielzeit ungeschlagen. Abgesehen von der Niederlage in der Relegation, liegt die letzte Niederlage schon mehr als ein halbes Jahr zurück. Die der Kölner bekanntlich gerade einmal eine Woche. Nur im Pokal war für Düsseldorf schon Schluss. Gegen Dresden scheiterte die Mannschaft von Daniel Thioune bereits in der ersten Runde. Ohnehin wollen sich die FC-Bosse keine großen Gedanken über die Tabelle und Bilanzen machen. „Düsseldorf und Karlsruhe sind Chancen, um wieder oben ranzukommen. Wenn wir dabei sein wollen, müssen wir Spiele gewinnen, damit sollten wir am besten am Samstag beginnen“, sagte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung am Donnerstag. Dann ist die Frage um die Favoritenrolle auch geklärt.


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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Ansage an die Youngster

Vor dem Derby

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Fortuna Düsseldorf

Jonas Hector für den 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf.
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Fortuna Düsseldorf

Am Samstag steht für den FC sechste Ligaspiel der Saison an. Der 1. FC Köln ist zu Gast in der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf. Drei Punkte sind im Duell gegen den Tabellenersten das Ziel des 1. FC Köln: Zahlen und Fakten zum Spiel gegen Düsseldorf.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen die Fortuna geschossen? Wer überträgt Fortuna Düsseldorf gegen den 1. FC Köln? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Düsseldorf.

Jonas Hector für den 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf.
Jonas Hector für den 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf.

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Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf?

Insgesamt standen sich die beiden Teams in Pflichtspiel-Duellen 60 gegenüber. 46 Mal trafen sich die Mannschaften in der ersten, erst viermal in der zweiten Bundesliga, viermal im DFB-Pokal. Zudem standen sich die Mannschaften sechsmal in der Oberliga West gegenüber, das liegt aber mehr als 60 Jahre zurück. Der FC entschied 30 der Begegnungen für sich, 16 endeten unentschieden, 14 gewann die Fortuna. Die Torbilanz fällt mit 108:76 deutlich für den FC aus. Es ist die fünfte Begegnung in der zweiten Bundesliga.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen die Fortuna?

Am Samstag beginnt das Spiel um 13 Uhr. Das Duell wird auf Sky übertragen. Die Berichterstattung beginnt bereits um 12:30 Uhr. Ebenso kann die Begegnung auch über SkyGO und onefootball im Stream oder im „FC Radio“ sowie dem Audiostream der Sportschau, der ARD Audiothek oder im Liveticker bei come-on-fc.com verfolgt werden.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Düsseldorf?

Der höchste Sieg war das 6:2 der Geißböcke am 25. September 1982. Zur Halbzeit lag damals allerdings die Fortuna 2:1 in Führung. Nach Treffern von Atil Edvaldsson (7.), Pierre Littbarski (40.) und Rüdiger Wenzel kurz vor dem Halbzeitpfiff (42.), sah es zunächst nach einem Heimsieg der Düsseldorfer aus. In der zweiten Halbzeit drehten die Geißböcke das Spiel jedoch zu ihren Gunsten. Torschützen waren in der zweiten Hälfte Kölns Klaus Allofs (48.), Paul Steiner (70.), Klaus Fischer (80.), Edhem Sljivo (85.) sowie Frank Hartmann (90.)

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen F95?

Im August 1977 unterlagen die Kölner im ersten Saisonspiel der Bundesliga 1:5. Nach einem frühen Treffer in der 2. Minute von Holger Willmer konnte Wolfgang Seel für Düsseldorf in der 29. Minute ausgleichen. Mit einem Unentschieden ging es damals in die Kabine. Zu Beginn der zweiten Hälfte traf Fleming Lund doppelt (49., 58.), Dieter Brei schoss das 4:1 (70.). In der 76. Minute erhöhte Detlev Szymanek für die Fortuna auf den 5:1-Endstand.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen die Fortuna?

Die meisten Treffer gegen Düsseldorf erzielte Dieter Müller mit zehn Toren im Kölner Dress. Kurz dahinter reihen sich mit neun Treffern sowohl Klaus Allofs als auch Pierre Littbarski ein. Auf Seiten der Gegner steht Reiner Geye mit fünf Treffern.

Die Vereins-Bilanz

Auf der Seite der gewonnenen Titel haben die Kölner die Nase vor den Düsseldorfern vorne. Die Fortuna war einmal Deutscher Meister, zweimal Deutscher Pokalsieger, zweimal Deutscher Zweitliga-Meister, Köln hingegen dreimal Deutscher Meister. Bei den Vereinen stehen allerdings noch weitere Gewinne auf dem Konto. Je viermal gewann der 1. FC Köln den DFB-Pokal und wurde Zweitliga-Meister, ein Titel als Amateurmeister steht ebenfalls auf Kölns Liste. Die Fortunen wurden fünfmal Westdeutscher-Pokalsieger.

Schiedsrichter Bilanz

Die Partie Fortuna Düsseldorf gegen den ersten FC Köln leitet am Samstag Christian Dingert. Nach der blanken Statistik fällt die Bilanz der Kölner unter dem Schiedsrichter gar nicht so schlecht aus – zumindest in den vergangenen Jahren. Von den jüngsten sechs Spielen in den vergangenen vier Jahren verloren die Kölner nur eins, gewannen immerhin zwei. Drei Spiele endeten 1:1. Insgesamt war der 44-Jährige schon 19 Mal Schiedsrichter einer Begegnung des 1. FC Köln. Der FC gewann sieben dieser Begegnungen, verlor sechs. Auch in der 2. Bundesliga pfiff Dingert drei Duelle der Kölner, hier ging nur eine Begegnung an die Geißböcke und zwei verloren. Zudem auffallend: Dingert hat bislang in den Spielen des FC nur 39 Gelbe Karten verteilt – keine Gelb-Rote, keine Rote, dafür jedoch zwei Elfer für die Kölner.

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Durchbruch: Lösung für den Geißbockheim-Ausbau in Sicht

Das Geißbockheim des 1. FC Köln mit Trainingsplatz
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Durchbruch: Lösung für den Geißbockheim-Ausbau in Sicht

Seit 2014 verfolgen die Kölner das Bauvorhaben um den Ausbau am Geißbockheim. Der Streit mit der Politik und den Naturschützern um die Ausbaupläne auf den Gleueler Wiesen dauerte an. Nun scheint sogar eine schnelle Lösung in Sicht um den Geißbockheim-Ausbau: Der FC darf im Grüngürtel bauen.

Nachdem der FC im April einen Teilerfolg im Rechtsstreit vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erzielt hatte, scheint nun Bewegung in den Geißbockheim-Ausbau zu kommen: Der FC darf wohl im Grüngürtel bauen.

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Lange wurde diskutiert, lange wurde gestritten, nun scheinen die Gespräche zwischen der Stadt Köln und dem 1. FC Köln zu einem Ergebnis gekommen zu sein. „Wie die Stadt mitteilte, „„In seiner Sitzung am 1. Oktober 2024 soll der Rat über die Bestellung eines Erbbaurechts zur Errichtung und Nutzung eines Gebäudes und dazugehöriger Nebenanlagen für ein Fußball-Leistungszentrum durch den 1. FC Köln in unmittelbarer Nähe zum Geißbockheim entscheiden. Die Fläche ist aktuell mit einem Kunstrasenplatz bebaut; das Leistungszentrum soll auf der bereits versiegelten Fläche entstehen“, heißt es in der Mitteilung, die auch auf der Homepage der Stadt zu lesen ist. „Nach Abschluss des Erbbaurechtsvertrags wird für den 1. FC Köln eine wichtige Grundlage zur Erteilung einer Baugenehmigung vorliegen.“

Diese Bedingungen sollen für den FC gelten

Der Streit um den geplanten Ausbau des Geißbockheims dauert nun bereits mehr als zehn Jahre an. Der FC hatte ursprünglich mit drei Kunstrasenfeldern auf der Gleueler Wiese geplant sowie mit einem Jugend-Leistungszentrum neben dem Franz-Kremer-Stadion. Das Oberverwaltungsgericht in Münster (OVG) hatte Ende 2022 den von der Stadt Köln erstellten Bebauungsplan wegen Verfahrensmängeln für unwirksam erklärt. Der FC legte damals Beschwerde gegen die nicht zugelassene Revision ein und bekam Recht. Das OVG muss neu verhandeln. Zwischenzeitlich hatte es Überlegungen gegeben, den Standort nach Marsdorf zu verlegen. Das hatte der Club Anfang April aber ausgeschlossen. Zuletzt zeigten sich die FC-Verantwortlichen bereit, auf den Ausbau der Plätze auf den Gleueler Wiesen zu verzichten.

Nicht verzichten wollte der FC indes auf das geplante Leistungszentrum auf dem Kunstrasenplatz neben dem Franz-Kremer-Stadion. Nun also die Mitteilung der Stadt, die genau diesen Ausbau möglich machen kann. „Der 1. FC Köln ist ein stadtprägender Traditionsverein und begeistert viele Menschen in unserer Stadt und darüber hinaus. Ich finde es gut, dass wir nach langen und intensiven Gesprächen nun zu diesem Ergebnis gekommen sind und werbe dafür, dass der Rat dem Vorschlag der Verwaltung folgt“, wird Oberbürgermeisterin Henriette Reker zitiert. Ebenfalls soll mit der Vorlage die Vermietung des Ascheplatzes am Fort Deckstein an den 1. FC Köln beschlossen werden. Der FC will den Belag von Tenne in Kunststoffrasen auf seine Kosten umwandeln.

Außerhalb seiner eigenen Nutzung stellt der 1. FC Köln die Plätze dem Schul-, Vereins- und Breitensport kostenlos zur Verfügung. Da sich die Nutzungszeiten der bisher auf dem Platz spielenden Vereine durch eine Nutzung durch den 1. FC Köln verringern werden, prüft die Verwaltung, inwiefern den Vereinen alternative Spielflächen zur Verfügung gestellt werden können. Erst auf dem Mitgliederstammtisch hatte FC-Geschäftsführer Philipp Türoff davon gesprochen, dass die Kölner einen Erbpachtvertrag für die Fläche benötigen würden. Die Tür steht nun offen.


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Spiel im Free-TV

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Shootingstars aus DD

Zwei FC-Shootingstars: Die ersten Schritte in Düsseldorf, das Herz aber längst in Köln

Julian Pauli und Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Zwei FC-Shootingstars: Die ersten Schritte in Düsseldorf, das Herz aber längst in Köln

Für Max Finkgräfe und Julian Pauli begann der lange Weg in den Profifußball bei der Fortuna aus Düsseldorf. Mittlerweile sind die beiden Youngster angekommen beim 1. FC Köln: Darum stehen Pauli und Finkgräfe vor einer besonderen Rückkehr.

In Düsseldorf die ersten Schritte, der Durchbruch gelang aber beim 1. FC Köln: Darum stehen Julian Pauli und Max Finkgräfe am Samstag vor einer besonderen Rückkehr.

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Aus Sicht des Trainers hatte Max Finkgräfe am Mittwoch offenbar gleich doppelt den Mund ein wenig voll genommen. Zumindest konnte man das Schmunzeln des Trainers so deuten. Etwa als der 20-Jährige den FC bereits zum Favoriten im Spiel gegen die Fortuna erklärte. „Ich glaube, dass der große 1. FC Köln immer als Favorit in der Zweiten Liga ins Spiel geht“, hatte der Abwehrspieler gesagt und trotz der aktuellen Tabellensituation nicht nur ein kölsches Gefühl beschrieben. Nominell ist Köln sicherlich der Favorit in vielen Spielen. Die Tabelle spricht am Samstag aber eine andere Sprache. Düsseldorf ist Spitzenreiter, ungeschlagen und aus dem Spiel heraus noch ohne Gegentreffer. Nach der aktuellen Bilanz geht eigentlich nicht mehr Favorit. Dass der junge Linksverteidiger den Gegner nun zum Außenseiter ernannt hat, wird Düsseldorfs Coach Daniel Thioune mit Wohlwollen vernommen haben. Struber vielleicht eine Spur kritischer.

Drei Jahre bei der Fortuna

Der zweite Vorstoß des 20-Jährigen wird dem Coach da schon besser gefallen haben. Finkgräfe kündigte an, bereit zu sein. Bereit für das Comeback und das am liebsten schon gegen Düsseldorf. Er fühle sich fit, „mega fit“ um genau zu sein. Und sprach eine mündliche Bewerbung aus, bevor er eine sportliche im Training folgen lassen wollte. Zudem deutete der Youngster die besondere Bedeutung für die Begegnung an und setzte noch ein emotionales Argument, das beim Pragmatiker Struber sicherlich nicht auf offene Ohren gestoßen sein wird. In Bezug auf das mögliche Profidebüt einiger Youngster wie Jaka Potocnik sprach Struber davon, dass man keine rosarote Brille trage und es im Endeffekt nur ums Gewinnen gehe. Bei dem Rekonvaleszenten Finkgräfe dürfte die generelle Sichtweise nicht groß anders gelagert sein. Für persönliche Befindlichkeiten bietet der Profifußball nun mal nicht sonderlich viel Platz.

Dabei ist Finkgräfes Befindlichkeit, der Wunsch auf Einsatzzeit gegen die Fortuna nur mehr als verständlich. Der Linksverteidiger ist in der Nähe von Düsseldorf groß geworden, in Willich. hat einen nicht ganz unwichtigen Teil seiner Kindheit in der Landeshauptstadt verbracht und bei der Fortuna die ersten frühen Schritte Richtung professionellem Fußball gemacht. Drei Jahre spielte Finkgräfe für Düsseldorf. Insofern ist der rheinische Rivale für den Youngster sicherlich ein besonderer Club, genauso wie die Stadt. Denn nach unterm Strich unglücklichen Stationen beim BVB und Mönchengladbach ging es für Finkgräfe zurück nach Düsseldorf, allerdings zur SG Unterrath. Was sich nach Vorstadt-Club anhört, gilt vielmehr Sprungbrett für ambitionierte Jugendspieler. So offenbar auch bei dem Linksverteidiger, der es dann doch zum FC schaffte.

Pauli: „Ich fühle mich wie ein echter Kölner“

Und dort nun auf sein Comeback hofft. Struber sprach davon, dass das „schon bald“ der Fall sein könne. Um dann die Tür nach Düsseldorf doch noch einen Spalt zu öffnen. „Manchmal geht es schneller, als man glaubt“, sagte der Trainer. Nicht nur im Kader sondern in der Startelf steht wohl ein Youngster, dessen ersten Schritte ähnliche waren. Julian Pauli wurde in London geboren. Der Innenverteidiger zog aber im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie nach Düsseldorf. Dort spielte der jetzt 19-Jährige in einer Schülermannschaft, bevor der Wechsel zur Fortuna folgte. Bei den 95ern spielte Pauli unter anderem mit U21-Nationalspieler Joshua Quarshie, der wiederum auf seiner ersten Einsatzminuten bei der Fortuna schon kam. Wie bei Finkgräfe führte der nächste Karriereschritt zum BVB, wie bei Finkgärfe gelang der Durchbruch und das Profi-Debüt aber beim FC.

Paulis Familie lebt noch immer in der Landeshauptstadt. „Ich bin zwar in Düsseldorf aufgewachsen, fühle mich mittlerweile aber wie ein echter Kölner. Die Stadt und der Club passen sehr gut zu mir“, hatte der Innenverteidiger vor der Saison gesagt. Dass der Club offenbar gut klappt, zeigt sich an der eindrucksvollen Bilanz. In sechs Spielen stand Pauli fünf Mal in der Startelf, längst ist der Youngster Stammspieler. Auch Finkgräfe hat längst eine Liebeserklärung für den FC abgegeben. “Der Verein hat mir hier meine Chance gegeben und mich trotz Verletzungen weiter aufgebaut und mich zum Bundesligaspieler gemacht. Das werde ich dem Verein nie vergessen“, hatte der Youngster vor wenigen Monaten erklärt. Die ersten Schritte in Düsseldorf werden die beiden Jungprofis ebenfalls nicht vergessen haben, doch auch für diese Befindlichkeiten ist am Samstag kein Platz.


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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Ansage an die Youngster

Vor dem Derby

Struber hat Respekt vor Düsseldorf, will aber Klarheit über die Nummer eins im Derby schaffen

Gerhard Struber, Trainer des 1. FC Köln
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Struber hat Respekt vor Düsseldorf, will aber Klarheit über die Nummer eins im Derby schaffen

Am Samstag ist der FC zu Gast beim Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf. Die Kölner erwartet gegen den Tabellenführer eine schwere Aufgabe. Doch Gerhard Struber hat dennoch wenig Zweifel daran, wer das Derby gewinnen wird. So will der 1. FC Köln gegen Düsseldorf punkten.

Die Aufgabe gegen Düsseldorf könnte kaum schwerer sein, dennoch gibt FC-Trainer Gerhard Struber die Marschroute drei Punkte vor. So will der 1. FC Köln gegen Düsseldorf punkten.

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Ein kleines Schmunzeln konnte sich der Kölner Trainer nicht verkneifen, als er gefragt wurde, ob er ähnlich wie Max Finkgräfe den FC am Samstag im Duell gegen Düsseldorf als Favorit sehe. Der Kölner Trainer tat die Äußerung seines Youngsters als Euphorie nach der Trainingsverletzung ab. Die Nachwirkungen des vergangenen Spieltags wirkten noch nach. Es habe schon ein paar Tage gedauert, bis man die bittere Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg verdaut habe, sagte Gerhard Struber. Kein Wunder, die mangelnde Chancenverwertung hatte sicherlich nicht nur die Fans zur Verzweiflung getrieben. Auch die Kölner Verantwortlichen haben ein ähnliches Szenario wohl eher selten erlebt. „Wenn du dir ein xG-Wert von fünf rausholst, kannst du mit einem Tor nicht zufrieden sein“, sagte auch Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung und erklärte, dass man bei einem ähnlichen Wert aber auch gerne mal sechs oder sieben Tore erzielen könne.

Struber setzt auf Vertrauen und Geduld im Abschluss

Besonders bitter, weil der Gegner bei einem xG-Wert von 1,2 immerhin zwei Tore erzielte und damit das Spiel für sich entscheiden konnte. Und ausgerechnet jetzt steht den Kölnern das Duell gegen Fortuna Düsseldorf bevor. Der FC, der im vergangenen Spiel am Chancenwucher scheiterte, wird gegen die Fortuna sicherlich nicht die Menge und Qualität an Möglichkeiten bekommen. Auch, weil sich Düsseldorf im bisherigen Saisonverlauf nicht die eklatanten Fehler erlaubte, mit denen Magdeburg den FC am 5. Spieltag erst stark machte. Im Gegenteil, Die Geißböcke treffen auf eine „sehr stabile“ Mannschaft, wie Struber erklärte. Eine Mannschaft, „die in ihrem Spiel viele richtige Entscheidungen trifft und die natürlich in dieser Erfahrung, die das Team in sich trägt, im Umschalten sehr stark ist“, sagte Struber. Auch vor den guten Standards warnte der Trainer. Klingt so, als würde im Nachbarschaftsduell einiges auf die Kölner zukommen.

Dabei halten sich die Offensivbemühungen der Fortunen doch in Grenzen, Düsseldorf war zuletzt nur sehr effizient. Zum 2:0-Erfolg in Berlin am vergangenen Spieltag benötigte die Mannschaft von Daniel Thioune einen xGoal-Wert von 1,5 und elf Abschlüsse, davon sieben aufs Tor. Und da die Abwehr tatsächlich „sehr stabil“ ist, erst ein Gegentor und das per Elfmeter zuließ, reichten Düsseldorf bislang sieben Tore für die Tabellenspitze. Nur sechs Mannschaften erzielten in der Liga weniger Treffer. Der FC muss also vor den Offensivbemühungen des Gegners nicht in Ehrfurcht erstarren, seine eigenen gerade in der Box aber definitiv steigern. „Am Ende geht es darum, das Ding über die Linie zu bringen“, sagte Struber. „Dass wir die Jungs in gute Abschlusspositionen bringen, davon bin ich überzeugt, ich zähle auf ein bisschen mehr Vertrauen und Geduld und hoffe, dass wir im Endprodukt ein bisschen besser werden.“

Kessler: „Wenn wir daran teilhaben wollen, müssen wir die Spiele gewinnen“

Mit einem besseren Endprodukt gegen Magdeburg wäre die Ausgangslage vor dem emotionalen Rheinderby eine andere. Aktuell haben die Geißböcke sechs Puntke Rückstand auf Düsseldorf, bei einer Niederlage wären es neun. Nur eine Woche später steht das ebenfalls schwere Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Karlsruhe an. Von Druck oder Zugzwang will Kessler indes aber nichts wissen. „Wenn wir das Spiel gewonnen hätten, wäre die Situation jetzt positiver“, sagte der ehemalige Keeper. Die beiden Begegnungen seien ja auch eine Chance, um mit Erfolgen „wieder heranzurücken“. Und: „Es wird ein spannender Kampf dort oben. Wenn wir daran teilhaben wollen, müssen wir die Spiele gewinnen.“ Dass das aber wiederum kein Selbstläufer wird, ist allen Beteiligten klar.

Struber: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“

„Wir haben großen Respekt vor dieser Aufgabe“, sagte Struber. „Die Mannschaft ist zusammengeblieben, und es gibt dort einen Trainer, der eine sehr klare Idee hat, wie er spielen lässt. Man merkt, dass das matcht und nachhaltig Früchte trägt.“ Und dennoch sei auch bei Düsseldorf eben „nicht alles Gold, was glänzt.“ Struber wolle schon für Überraschungsmomente sorgen und den Gegner vor eine schwere Aufgabe stellen. Blöd nur, dass ausgerechnet nun ein wichtiger Part der Mannschaft wegzufallen droht. Ehrlicherweise ein Teil des wichtigsten Parts. Denn in der vergangenen Saison noch überraschend schwach, hat sich das Kölner Mittelfeld zum Prunkstück entwickelt. Zwei der Garanten dafür drohen auszufallen. Linton Maina fehlte nach Rückenbeschwerden, dort sei Struber zuversichtlich. „Äußerst fraglich“ sei aber wiederum die rechtzeitige Rückkehr von Dejo Ljubicic, der noch immer unter einem Infekt leidet.

Wie Struber die möglichen Ausfälle kompensieren wolle, ließ der Coach offen. Der Kader sei aber breit genug und da wären ja einige Burschen, die auf den Positionen spielen könnten. Mögliche Alternativen wären Luca Waldschmidt und oder Mathias Olesen. Und das alles unter dem Deckmantel eines besonderen Spiels, eines emotionalen, bei dem es schon „prickelt“. „In solchen Derbys steckt schon ein besonderer Reiz. Man will unter Beweis stellen, dass man die Nummer eins ist. Für diese Klarheit wollen wir alles tun. Wir wollen Düsseldorf vor Probleme stellen“, sagte Struber gewohnt euphorisch. „Es wird für uns gute Möglichkeiten geben, den Stempel aufzudrücken.“ Der FC sollte dieses Mal die guten Möglichkeiten nur unbedingt auch nutzen.


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Kölner Mittelfeld ragt hervor

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Strubers klare Youngster-Ansage

Klare Youngster-Ansage: „Er ist noch nicht so weit, dass er eine tragende Rolle spielen kann“

Marvin Obuz, Julian Pauli und Jaka Potocnik beim Training des 1. FC Köln
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Klare Youngster-Ansage: „Er ist noch nicht so weit, dass er eine tragende Rolle spielen kann“

Obwohl gerade die Joker beim 1. FC Köln so gut wie keine Torgefahr ausstrahlen, spielen einige offensive Youngster bei den Geißböcken aktuell noch keine Rolle. Und das hat Gründe beim 1. FC Köln: Thomas Kessler und Gerhard Struber mit klarer Youngster-Ansage.

Jaka Potocnik spielte am vergangenen Samstag für die U21, Marvin Obuz saß gegen Magdeburg wieder einmal 90 Minuten auf der Bank. Das hat Gründe für die Verantwortlichen des 1. FC Köln: Thomas Kessler und Gerhard Struber mit klarer Youngster-Ansage.

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Die Diskussionen um den Kölner Nachwuchs erhielten in der vergangenen Woche einmal mehr Nahrung. Wieder einmal zeigte sich die Abschlussschwäche der Kölner Offensive, wieder einmal bewahrheitete sich das Problem, dass von der Bank relativ wenig nachkommt. Der FC kam auf einen xGoals-Wert von 4,6, auf 33 Torschüsse, aber nur auf einen Treffer. Nach der Einwechslung der Joker Sargis Adamyan, Luca Waldschmidt und Steffen Tigges flachte die Begegnung weitestgehend ab. Einzig Waldschmidt sorgte in den Schlussminuten noch einmal mit einem Schuss für Gefahr. „Wenn du einen xG-Wert von fast fünf hast, kannst du mit einem Treffer nicht zufrieden sein“, sagte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielanbteilung am Donnerstag. Und so dauerte es nicht lange, bis die Rufe nach dem eigenen Offensiv-Nachwuchs um Jaka Potocnik und Marvin Obuz wieder lauter wurden.

Struber: „Der Weg ist noch ein weiter“

Während Obuz bereits die ersten Minuten, wenn auch nur wenige, in dieser Spielzeit sammeln konnte, wartet Potocnik nach wie vor auf sein Debüt. „Wir tun ihm keinen Gefallen damit, wenn am Wochenende die Stürmer das Tor nicht treffen, dass dann alle über Jaka sprechen“, sagte Kessler. „Wir wollen ihn entwickeln. Aber Jaka ist einfach noch nicht so weit, dass er eine tragende Rolle im Lizenzfußball spielen kann.“ Der FC war bekanntlich für die Verpflichtung des Youngsters ein hohes Risiko gegangen und bezahlte es letztlich mit der Transfersperre, möglicherweise auch mit dem Abisteg, da der Verein im Winter nicht nachbessern konnte. „Er kann überhaupt nichts dafür. Er ist in aller Munde. Jeder in Deutschland hat schon mal seinen Namen gehört, ohne ihn auf der Straße zu erkennen“, sagt Kessler. „Es wird permanent über ihn gesprochen. Er wird bei uns sehr eng betreut.“

Auch Trainer Gerhard Struber erklärte noch einmal, dass der Weg für Potocnik noch ein weiter sei. „Der Plan ist, dass wir auf ihn setzen und ihn mit Spielzeit versorgen wollen. Die bekommt er in der U21 stetig. Bei uns wäre das nur überschaubar“, sagte der Kölner Coach. „Bei den jungen Burschen ist es wichtig, regelmmäßig in die Minuten zu kommen, wo es ums Fußballspielen geht.“ Und genau diese Minuten wird Potocnik nicht in dem erhofften Ausmaß bekommen. „Der Weg in die Startformation ist noch ein weiter. Die U21 gibt ihm einfach den Raum, sich zu entwickeln. Nur bei uns auf der Bank zu sitzen, ist für ihn nur ein überschaubarer Entwicklungsprozess.“ Soll heißen, Potocnik erhält die benötigte Spielzeit zur Entwicklung in der Kölner Reserve, anstatt auf der Bank zu versauern. Ein Weg, den man beim FC bereits durch Leihgeschäfte gegangen ist.

Struber: „Sie müssen sich verdienen, bei uns zu spielen“

Aber auch mit den eigenen Nachwuchsspielern, eben über die Regionalliga. Wie Damion Downs, Max Finkgräfe und Julian Pauli. „Das sind alles Spieler, die sich über die U21 dahin entwickelt haben“, sagte Kessler und wurde dann sehr deutlich. „Am Ende ist es eine Leistungsgesellschaft. Die Jungs müssen performen und das müssen sie auch in der U21. Und da schauen wir genau drauf.“ Das bestätigte auch der Kölner Coach noch einmal und betonte, dass der Einsatz von jungen Spielern bei den Profis ja kein Domino-Effekt sei, der weitere Einsätze weiterer Youngster zur zwangsläufigen Folge habe. „Das entscheidende ist, dass wir nicht nur durch die romantische rosarote Brille schauen und weil der Junge mittrainiert, soll er auch spielen. Die Jungs müssen liefern. Auch in der U21. Sie müssen sich verdienen, bei uns zu spielen“, sagte der 47-Jährige.

Und das scheint Potocnik noch nicht gelungen zu sein. Durchaus größer stehen die Chancen offenbar bei Marvin Obuz. „Marvin ist eine ganz interessante Alternative für vornerein. Er macht es gut. Der Trend ist gut – die letzten Tage und Wochen“, sagte der Kölner Coach. „Mit seinen Aktionen, seinen Abschlüssen. Er wird konkreter im Training. Er ist eine interessante Option auf der Zehn oder Acht.“ Und genau auf den Positionen könnte am Wochenende ein Engpass entstehen. Denn mit Dejan Ljubicic und Linton Maina drohen zwei Spieler auszufallen. Ein Kaderplatz sollte für den Offensivspieler schon drin sein.


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Verliert der FC den Anschluss?

Linton Maina und Dejan Ljubicic fehlen weiterhin und sind „beide fraglich“

Linton Maina beim Training
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Linton Maina und Dejan Ljubicic fehlen weiterhin und sind „beide fraglich“

Der 1. FC Köln bangt weiterhin um zwei Stammspieler. Linton Maina und Dejan Ljubicic fehlen weiterhin im Mannschaftstraining. Für die Begegnung am Samstag wird es langsam eng. Das bestätigte auch Gerhard Struber am Donnerstag.

Drohen dem FC zwei wichtige Ausfälle gegen Fortuna Düsseldorf? Linton Maina und Dejan Ljubicic fehlen weiterhin im Mannschaftstraining. Somit bleibt nur eine Trainingseinheit vor dem Spiel des 1. FC Köln gegen den Spitzenreiter aus Düsseldorf.

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Ausgerechnet vor der Begegnung gegen den Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf am Samstag (Sky und Liveticker bei come-on-fc.com) droht dem FC ein wichtiger Teil der Zentrale wegzubrechen. Auch am Donnerstag fehlten Dejan Ljubicic und Linton Maina beim Training. Die Zeit wird langsam knapp. Es bleibt nur noch das Abschlusstraining am Freitag. „Beide sind fraglich“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Vor allem Dejan Ljubicic, der seit vergangenem Dienstag fehlt, bereitet dem Trainer offenbar Kopfzerbrechen. „Dejo hat sich leicht verkühlt, im Moment ist es mehr als fraglich, ob sich das ausgehen wird“, sagte Struber. Ljubicic hatte bereits das Pokalspiel gegen Sandhausen verpasst. Der Mittelfeldspieler ist eine der großen Überraschungen der aktuellen Spielzeit.

Bei Maina zuversichtlicher

Bei Linton Maina ist der 47-Jährige deutlich optimistischer. „Bei Linton sind wir um einiges zuversichtlicher. Hier ist die Tendenz schon so, dass es gehen wird“, sagte Struber, schränkte dann aber doch ein. „Hoffentlich. Wir müssen morgen das Abscbhlusstraining abwarten, gehen aber davon aus, dass es klappen wird.“ Der Offensivspieler blüht in dieser Saison auf der Zahn auf, war bereits an sieben Treffern beteiligt. Ein Ausfall wäre auch in dem fall besonders schmerzhaft. „Wir haben aber einen breiten Kader. Wir haben auf der Zehnerposition einige Jungs, die dann die Möglichkeit bekommen würden“, sagt Struber. „Wir haben Vertrauen in unseren Kader und könnten dann andere Jungs ins Rennen schicken.“ Allerdings betonte der Coach nochmal, dass er bei Maina von einer Genesung ausgehe.

Für Maina wäre wohl Luca Waldschmidt eine passende Option auf der Zehn. Der ehemalige Nationalspieler könnte aber auch für Dejan Ljubicic in die Startelf rücken, falls Struber Maina auf dem rechten Flügel einsetzen will. Im Pokalspiel gegen Sandhausen fehlten Ljubicic und Eric Martel. Damals kam auch Mathias Olesen zum Einsatz. Der Luxemburger machte ein gutes Spiel, erzielte den entscheidenden Treffer. Ein Ausfall von Maina und Ljubicic würde besonders schmerzhaft sein, da das Mittelfeld in dieser Saison das absolute Prunkstück des FC ist.


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Von Chabot bis Jakobs – Ex-Kölner stellen (nahezu) komplette Europapokal-Mannschaft

Max Finkgräfe und Leart Pacarada
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Von Chabot bis Jakobs – Ex-Kölner stellen (nahezu) komplette Europapokal-Mannschaft

Die jüngste Reise durch Europa dürfte den meisten FC-Fans noch unvergessen sein. Davon sind die Kölner zurzeit bekanntlich weit entfernt. Doch eine Vielzahl von ehemaligen Geißböcken spielt international: Diese Ex-FC-Profis treten im Europapokal an.

Zwar ist der FC aktuell weit davon entfernt, international zu spielen, ein Hauch Europa weht aber doch am Geißbockheim vorbei. Zumindest ist nahezu eine komplette Mannschaft von ehemaligen Geißböcken international im Einsatz. Nur einen ehemaligen FC-Keeper sucht man vergebens. Diese Ex-FC-Profis treten im Europapokal an.

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Der Blick ins allabendliche Sport-TV-Programm dürfte dem ein oder anderen FC-Fan gerade nicht besonders leicht fallen. Denn während die Geißböcke in der 2. Bundesliga auf den Kampf um den Aufstieg hoffen, spielen zahlreiche Ex-Kölner im europäischen Wettbewerb. Viele von ihnen sogar Königsklasse. So stand Jeff Chabot am Dienstagabend im Estadio Santiago Bernabéu erstmals in einem Spiel der Champions League und dann auch noch ausgerechnet gegen Real Madrid mit der Top-Offensive um Kylian Mbappé, Vinicius Junior oder Rodrygo auf dem Platz. Auch der Ex-Kölner Chris Führich kam am Dienstag bei den Königlichen zum Einsatz.

Auch in der Europa League und Conference League Ex-Kölner

Nicht weniger Prominent waren die Gegner von Yann-Aurel Bisseck und Inter Mailand. Die Nerazzurri spielten bei Manchester City und Bisseck unter anderem gegen Erling Haaland, der beim 0:0 auch relativ ungefährlich blieb Mit Kevin Wimmer spielte ein weiterer Abwehrspieler am Mittwochabend in der Königsklasse. Der Österreicher spielte mit Slovan Bratislava bei Celtic Glasgow und erzielte das zwischenzeitliche 1:3. Die Slowaken verloren 1:5. Ebenfalls erfolgreich war Serhou Guirassy. Der Stürmer des BVB wurde beim FC Brügge in der Schlussphase eingewechselt. Nach einem Doppelpack von Jamie Gittens, traf der Ex-Kölner per Elfmeter zum 3:0-Endstand. Am Abend wird dann auch Florian Wirtz in die Kölnigsklasse einsteigen. Leverkusen spielt gegen Feyenoord.

Und auch in der kommenden Woche könnten weitere Ex-Kölner in den europäischen Wettbewerb eingreifen. So zum Beispiel Ismail Jakobs. Der gebürtige Kölner wechselte im Sommer zu Galatasaray Istanbul und spielt am ersten Spieltag der Europa League gegen POAK Athen. Gegen Jakobs Ligarivalen Beşiktaş Istanbul tritt in der Europa League Ellyes Skhiri mit Eintracht Frankfurt an. Auch Louis Schaub bekommt es mit Rapid Wien in der Conference League mit einem türkischen Gegner zu tun. Rapid spielt Anfang Oktober gegen Basaksehir FK. Max Meyer spielt mit APOEL Nikosia ebenfalls in der Conference League, genauso wie Kacper Przybylko mit dem FC Lugano.

Für Panathinaikos Athen könnten mit Dimitrios Limnios und Filip Mladenovic gleich zwei Ex-Kölner europäisch spielen. Zumindest in der Theorie. Limnios wurde aus dem Europapokal-Kader gestrichen. Auch Anthony Ujah verpasste die Conference League. Der Stürmer scheiterte mit Botev Plovdiv in der Quali. Der Stürmer fällt aktuell mit einem Patellasehnenriss aus.


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Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Finkgräfe hofft auf Einsatz

Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln

Trainingsabbruch bei Linton Maina