Gerhard Struber und eine aufkeimende Wechsel-Diskussion

Rie Reservebank des 1. FC Köln während des Spiels gegen Fortuna Düsseldorf
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Gerhard Struber und eine aufkeimende Wechsel-Diskussion

Wirklich glücklich war Gerhard Struber am Samstag über die nötigen Auswechslungen nicht. Kein Wunder, denn wie in der Vorwoche brachte die Kölner Bank keine nennenswerten Impulse beim 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber zu den Wechseln.

Während die Mannschaft von Gerhard Struber am Samstag zwischenzeitlich in Führung lag, musste der Coach umstellen. Wirklich gefallen scheint es ihm nicht zu haben, den Spielfluss zu verändern beim 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber zu den Wechseln.

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Auf der Pressekonferenz nach dem 2:2 gegen Fortuna Düsseldorf konnte man den Eindruck gewinnen, als wolle Gerhard Struber einfach nur weg. Möglichst so schnell wie es geht. Der Trainer des 1. FC Köln beantwortete sichtbar genervt die vermeintliche letzte Frage und brach auf, wurde dann aber für eine Nachfrage in seinem Vorhaben jäh gestoppt. Es folgte die nächste Antwort, ein schnelles Abklatschen mit Daniel Thioune und dann verließ der Coach tatsächlich die Düsseldorfer Presse-Räumlichkeiten. Schon zuvor beim Interview bei Sky war Struber alles andere als ein glücklicher Gesprächspartner. „Es ist ein sehr bitterer Punkt für uns, denn wir hätten den Sieg mehr als verdient“, fasste der 47-Jährige enttäuscht zusammen. Eigentlich hatten die Geißböcke gegen Düsseldorf eine mehr als ordentliche Leistung gezeigt, waren bis zur 85. Minute das überlegene und spielbestimmende Team, kreierten Torchancen, vergaben diese aber wieder zu oft.

Die Auswechslungen kamen ungelegen

Zwar war Damion Downs alles andere als ein Aktivposten, doch auch der Stürmer wurde – wenn er denn in Ballnähe war – direkt gefährlich. Die verletzungsbedingte Auswechslung des 20-Jährigen nach einer guten Stunde kam für den Coach sicherlich ungelegen. Ebenso wie die beiden weiteren Wechsel der Kölner, die ebenfalls aufgrund von muskulären Beschwerden folgten. Leart Pacarada und Tim Lemperle plagten Krämpfe und so war Struber gezwungen, auf die Bank zurückzugreifen. Mit Mathias Olesen und Dominique Heintz brachte der Trainer eher Spieler der Marke „Erfahrung“. Die Entscheidung gegen einen bereits gegen Magdeburg von den Fans geforderten Einsatz von Jaka Potocnik und Marvin Obuz hatte Struber bereits während der Woche deutllich erläutert. Und dennoch werden nach dem 2:2 erneut die Fragen nach den Youngstern laut.

Dabei ist die Haltung der Kölner Verantwortlichen eigentlich klar. Die Nachwuchsspieler haben durchaus die Chance, sich über gute Leistungen im Training, aber auch bei der U21 für mehr zu empfehlen. Bei Potocnik reicht es bislang ganz offensichtlich nicht. „Er ist noch nicht so weit, eine tragende Rolle im Lizenzbereich zu spielen“, hatte etwa Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung gesagt. Und Struber betonte, dass es doch vielmehr Sinn machen würde, Spielzeit bei der U21 zu sammeln, als 90 Minuten bei den Profis auf der Bank zu sitzen. Warum der junge Slowene aber genau das am Samstag tat, 90 Minuten auf der Bank saß und eben nicht die Kölner Reserve bei der 4:5-Niederlage gegen Bocholt unterstütze, wurde nicht aufgelöst. Vielmehr entstand der Eindruck, dass Struber am Samstag lieber gar nicht gewechselt hätte.

Spiel ließ „Wechselsituationen nicht so zu“

Das war nach den Erfahrungen der Vorwoche auch nicht wirklich verwunderlich. Von der Bank weg erzeugten die Kölner zuletzt keine Gefahr, hatten keinen Einfluss auf das Spiel, lähmten es vielleicht sogar. Und so wollte Struber seinem Team bei der 2:1-Führung wohl nicht den Stecker ziehen, das funktionierende Gebilde nicht ins Wanken bringen. „Das war ein Derby, bei dem es gar nicht so leicht ist, von außen einzusteigen und gleich auch atmosphärisch reinzuspringen, die Antennen direkt auf 100 zu haben“, sagte der Coach. „Es war ein Spiel, das aus meiner Sicht diese Wechselsituationen nicht so zugelassen hat. Es waren viele Jungs, die bis zum Schluss richtig investiert haben und Tiefe hatten.“ Man sei auch nicht auf der letzten Rille gewesen, ergänzte der Coach und erklärte, dass die Spieler eigentlich auch die „Kapazitäten“ für mehr hätten.

So wechselte der Trainer also nur da, wo es aus gesundheitlichen Gründen nötig wurde, wollte bei den angeschlagenen Spielern kein Risiko eingehen, den Spielfluss nicht stören. Und vertraute wohl angesichts des knappen Ergebnisses auf Erfahrung. Möglicherweise entschied sich der Coach bei der Auswechslung von Pacarada auch deswegen gegen Finkgräfe und für Heintz, der aber in den letzten Minuten der Begegnung nicht besonders gut aussah. Die Flanke zum Tor beim 2:2 unterband der Routinier nicht, ging definitiv zu zaghaft in den Zweikampf. Möglicherweise hätte ein bis in die Knochen motivierter Finkgräfe die Situation anders gelöst – möglicherweise. Alles im Nachhinein Spekulation. Ein Wechsel in der Offensive war zu diesem Zeitpunkt jedenfalls nicht nötig.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Einzelkritik

Ein FC-Profi nach 2:2 gegen Düsseldorf in der Kicker-Elf des Spieltags

Eric Martel enttäuscht nach dem 2:2 gegen Fortuna Düsseldorf
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Ein FC-Profi nach 2:2 gegen Düsseldorf in der Kicker-Elf des Spieltags

Das 2:2 beim Spitzenreiter aus Düsseldorf spiegelte am Samstag sicher nicht die Leistung der Kölner wider. Der FC war über weite Strecken dominant, hätte drei Punkte verdient gehabt. Gerade, weil einige Akteure richtig überzeugten. Die Leistung blieb wiederum auch dem „Kicker“ nicht verborgen. So gibt es erneut einen nominierten Spieler des 1. FC Köln: Ein FC-Profi nach 2:2 in der „Kicker“-Elf des Tages.

Auf gleich mehreren Positionen konnten die Spieler des FC gegen Düsseldorf überzeugen. Auch der Kicker ehrt die Leistung der Spieler des 1. FC Köln: Ein FC-Profi nach 2:2 in der „Kicker“-Elf des Tages.

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Auch, wenn es sich aufgrund des Last-Minute-Schocks wie eine Niederlage anfühlte, hat der 1. FC Köln am Samstag eine richtig gute Begegnung abgeliefert, war gegen Düsseldorf mindestens 85 Minuten lang das bessere Team, ließ bis in die Schlussphase kaum etwas zu und erspielte sich erneut zahlreiche Chancen. Der Sieg wäre im Derby sicherlich verdient gewesen. Es gab am Ende ein 2:2. Dennoch sollte das Ergebnis nicht über die starken Leistungen einiger Kölner hinwegtäuschen. Und das sieht auch der „Kicker“ so. Das Fachmagazin stellt bekanntlich nach den Spiel-Wochenenden die Elf des Spieltags für Bundesliga und zweite Liga auf. Und einmal mehr hat es ein Kölner Profi in die Top-Elf geschafft. Diese Woche ist erstmals in dieser Saison Eric Martel nominiert worden.

Überragende Leistung auf mehreren Positionen

Der Sechser zeigte gegen Düsseldorf eine starke Leistung, die er mit seinem ersten Saisontreffer krönte. Martel spulte wieder einmal die meisten Kilometer ab, kam auf eine starke Passquote von 94 Prozent und starke Zweikampfwerte. Und dann traf der Mittelfeldspieler eben noch zur Kölner Führung per Flugkopfball. Nicht in die Topelf schaffte es der starke Linton Maina, der mit seiner Vorlage auf Martel und dem wundschönen Treffer zum 2:1 einer der auffälligsten Kölner gegen Düsseldorf war. Während es für Martel die Premiere in der Elf des Spieltags war, verpasste Maina seine dritte Nominierung also.

Der FC kommt in dieser Saison nach dem sechsten Spieltag bereits auf sieben Nominierungen und führt diese Wertung in der 2. Bundesliga an. Gegen Braunschweig schafften es sogar vier Kölner in die Topelf. In der vergangenen Spielzeit waren die Nominierungen in der Bundesliga für den FC die Ausnahme. Nach dem 3:1-Erfolg über Borussia Mönchengladbach waren mit Luca Waldschmidt, Florian Kainz und Eric Martel drei Spieler nominiert. Der FC hoffte damals auf die Wende, eine Initialzündung, die blieb aber aus. In der weiteren Spielzeit schafften es Marvin Schwäbe (vier Mal), Max Finkgräfe (zwei Mal) und jeweils einmal Davie Selke, Dejan Ljubibcic und Faride Alidou in die Elf. Die interne FC-Liste bei den noch für Köln aktiven Spieler führt Marvin Schwäbe mit neun Nominierungen souverän an. Timo Hübers wurde im Kölner Dress bereits fünf Mal nominiert.



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Kommentar nach 2:2

Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln

Maina überragt

Gerhard Struber hat Recht: Es ist nicht alles Gold, was glänzt – auch nicht beim FC

Gerhard Struber nach der Begegnung des 1. FC Köln in Düsseldorf
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Gerhard Struber hat Recht: Es ist nicht alles Gold, was glänzt – auch nicht beim FC

Wie schon in den Begegnungen gegen den Hamburger SV oder gegen den 1. FC Magdeburg war der FC auch gegen Fortuna Düsseldorf besser, kassierte spät den Lucky Punch. Unterm Strich ist das erneut zu wenig. Ein Kommentar zum 2:2 des 1. FC Köln gegen Düsseldorf.

Die Enttäuschung war nach dem späten Gegentreffer in Düsseldorf groß. Kein Wunder, die Kölner standen im Grunde wieder mit fast leeren Händen da. Zu wenig für viel Qualität und viel Aufwand. Köln hat zwei Punkte verloren, nicht einen gewonnen. Ein Kommentar zum 2:2 des 1. FC Köln gegen Düsseldorf.

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Nein, eine insgesamt glänzende Leistung ist den Kölnern gegen Fortuna Düsseldorf wahrlich nicht abzusprechen. Die Leistungswerte sprechen zumindest eine sehr deutliche Sprache – für den 1. FC Köln. Am Ende gewinnen die Geißböcke aber dennoch keinen goldenen Blumentopf, denn es bleibt nur ein Punkt, den die Mannschaft von Gerhard Struber am Samstag mit nach Hause genommen hat, ein Punkt, der sich wie einer Niederlage anfühlt und ein Platz an der Grenze zur unteren Tabellenhälfte. Am Donnerstag sagte der Kölner Trainer mit einem verschmitzten Lächeln, dass Düsseldorf von oben von der Tabellenspitze lächelt. „Aber wir sehen auch, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Es wird auch für uns gute Möglichkeiten geben, dem ganzen unseren Stempel aufzudrücken“, erklärte der Coach und sollte damit auf erstaunliche, aber auch bittere Art und Weise Recht behalten.

Der nächste Chancenwucher

Der FC hat dem Spiel tatsächlich seinen Stempel aufgedrückt. Nämlich den, der das widergespiegelt, was die Geißböcke in dieser Spielzeit ausmacht. Ein dominantes Auftreten, ein teils beeindruckender Spielwitz, ein in der Liga starkes, wenn nicht überragendes Mittelfeld und ein erschreckender Chancenwucher. Auf 57 Torabschlüsse kam der FC in den vergangenen beiden Spielen, zusammengerechnet auf einen xGoals-Wert von 7. Sprich die Qualität der Chancen hätte sieben Treffer mit sich bringen müssen, es waren drei. Der Wert der beiden Gegner lag bei 2, es waren aber vier Gegentore. Die Torwahrscheinlichkeit des Ausgleichstreffers von Jona Niemiec lag am Samstag gerade einmal bei verschwindenden drei Prozent. Die Torwahrscheinlichkeit der Abschlüsse von Luca Waldschmidt, den Tim Oberdorf von der Linie kratzte, oder Tim Lemperle, den Florian Kastenmeier noch zur Ecke klärte, dürften an die 30 Mal höher gelegen haben – mindestens.

Struber betonte nach dem Spiel an verschiedenen Stellen, dass inhaltlich ja auch viel richtig gelaufen sei, dass man sogar ganz ganz viel richtig gemacht habe und der Plan eigentlich ja auch aufgegangen sei. Auch wenn die Ausgangslage, die Situation in der Liga, aber auch die Ambitionen nun andere sind, erinnern Strubers Worte doch sehr an vergangene Trainer, die während der gesamten Krisensaison durchaus positive Dinge gesehen haben wollen, überzeugt davon waren, dass man sehr sehr viel richtig gemacht habe, sich auf dem richtigen Weg befinde. Die Endstation ist bekannt. Viel richtig machen alleine reicht eben nicht. Die Erkenntnis nach dem 2:2 gegen Düsseldorf ist eine ähnliche wie nach dem Magdeburg-Spiel. Auch diese Begegnung hätten die Geißböcke nicht mehr wegschenken dürfen.

Die Konkurrenz ist groß und punktet

Nur damit das nicht untergeht oder missverstanden wird: Der FC hat viel richtig gemacht. Die Geißböcke spielen wieder Fußball, haben einen Plan und passen diesen ganz offensichtlich auch an die Gegner an. Sie sind zudem extrem variabel: Ob bei den Standards, bei Flanken aus dem Halbfeld oder beim direkten Spiel durchs Zentrum – die Kölner entwickeln wieder Gefahr und unterscheiden sich auch damit maßgeblich von dem Team der vergangenen Saison. Der Fußball oder die Handschrift des Österreichers begeistern. Der FC hat den ungeschlagenen Spitzenreiter über 85 Minuten dominiert, kontrolliert, ihn an den Rande einer Niederlage gebracht und sogar die ersten Treffer aus dem Spiel heraus erzielt.

Das sah offenbar Fortunen-Coach Daniel Thioune nicht anders. „Aus meiner Sicht müssen wir glücklich sein mit dem Punkt“, sagte der Trainer. „Ich glaube, dass wir heute gegen die beste Mannschaft der Liga gespielt haben.“ Ein tolles Lob vom Coach des Spitzenreiters. Ein Lob, für das sich die Kölner nicht viel kaufen können. Nach dem sechsten Spieltag hat der FC von 18 möglichen Zählern acht eingefahren, während die Konkurrenz 12, 13 oder 14 Punkte geholt hat. Selbst wenn die Saison noch jung und demnach auch noch alles offen ist, die Ausbeute ist für einen Aufstiegskandidaten zu wenig. Zumal die Konkurrenz alleine schon quantitativ ziemlich groß ist. Aus den drei Spielen gegen vermeinlichte Aufstiegskandidaten holte der FC nur einen Zähler.

Ja, der FC spielt aktuell einen tollen Fußball, wahrscheinlich den besten der Liga. Doch Gerhard Struber hat in einem Punkt definitiv Recht: Es ist nicht alles Gold, was glänzt – auch nicht bei der besten Mannschaft der Liga.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Einzelkritik

Anspruch und Realität: Tabellarisch ist der FC nach Spieltag sechs nur Liga-Mittelmaß

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln
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Anspruch und Realität: Tabellarisch ist der FC nach Spieltag sechs nur Liga-Mittelmaß

Der sechste Spieltag lief für den FC alles andere als rund. Mit dem Unentschieden gegen Düsseldorf brachten die Kölner nur einen Punkt mit zurück, rutschten vorerst auf Rang neun ab. Der Tabellenplatz spricht momentan nicht für einen direkten Aufstieg des 1. FC Köln: Der FC befindet sich nur noch im Liga-Mittelfeld.

Zufrieden war keiner der Akteure nach dem Unentschieden gegen Düsseldorf. Ein Blick auf die Tabelle nach dem sechsten Spieltag dürfte die Stimmung ebenfalls nicht heben beim 1. FC Köln: Der FC befindet sich nur noch im Liga-Mittelfeld.

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„Wir müssen ganz woanders in der Tabelle stehen, nicht da, wo wir sind. Aber ich bin trotzdem der Meinung, dass wir da selbst verantwortlich sind, wenn wir die Tore nicht machen.“ Recht hat Linton Maina mit seiner Einschätzung nach dem Duell gegen Düsseldorf, das der FC erneut als überlegene Mannschaft dominierte und dennoch die drei Zähler nicht mit nach Köln nahm. „Es ist ein sehr bitterer Punkt für uns, denn wir hätten den Sieg mehr als verdient. Wir haben eine große Leidenschaft gezeigt, viel investiert und kaum Chancen zugelassen“, kommentierte FC-Coach Gerhard Struber die Situation. „Das Ergebnis lässt uns nicht feiern, doch inhaltlich und wie wir in allen Phasen des Spiels die Dinge angehen, ist sehr, sehr gut.“ Sehr, sehr gut, aber eben auch nicht gut genug. Und das zeigt sich für den FC nach Beendigung des sechsten Spieltags besonders schmerzhaft.

Die Tabelle spricht die Wahrheit

Den „schnellstmöglichen Aufstieg“ hatten die FC-Bosse im Sommer als Saisonziel für die Geißböcke ausgelobt. Schnellstmöglich? Abhängig wovon, mag man sich da fragen. Es bleiben eigentlich nur zwei Antworten auf diese Frage. Ist der FC, so wie nach den bisherigen Begegnungen immer wieder betont, in der zweiten Bundesliga bisher immer die eigentlich bessere Mannschaft, das dominierende Team mit Pressing, Torchancen und Spielwitz, so müsste die Antwort auf die Frage, was denn „schnellstmöglich“ konkret bedeutet, heißen: der direkte Wiederaufsteig. Zumindest solle er doch für die beste Mannschaft der Liga in der Theorie möglich sein. Bedeutet schnellstmöglich hingegen „wenn es denn klappt“, dann kann der Aufstieg als Saisonziel, aber auch als Ziel in zwei, fünf oder eben zehn Jahren verstanden werden. War vorher eben nicht möglich. Gründe finde sich immer und so wird der Ausdruck schnell zu einer leeren Worthülse.

Faktisch ist der FC sicher eins der am stärksten aufspielenden Teams, hat beeindruckende Leistungswerte, kommt auf die meisten Abschlüsse, die meisten Sprints, die meisten Kilometer und bereits mit 14 Treffern auch auf die meisten (gemeinsam mit dem HSV) Tore. Ein Blick auf die Tabelle offenbart allerdings eine andere Wahrheit – die, die am Ende zählt. Nach dem sechsten Spieltag steht der 1. FC Köln, der Liga-Mitfavorit und potenzielle Kandidat für den direkten Wiederaufstieg mit acht Punkten auf Platz neun. Aktuell befinden sich die Geißböcke sogar mit vier Zählern näher an den direkten Abstiegsplätzen als an den direkten Aufstiegsplätzen mit sechs Punkten. Spätestens nach der vergangenen Saison sollte die Kölner wissen, dass ein „Hätte“, „Müsste“ und „Sollte“ am Ende keine Bewandtnis hat. Es geht um die Punkte auf dem Konto und die sind aus Kölner Sicht einfach zu wenig.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Einzelkritik

Mr. Unersetzlich – Linton Maina wird zum wichtigsten Faktor der Kölner

Linton Maina bejubelt das 2:1 gegen Fortuna Düsseldorf
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Mr. Unersetzlich – Linton Maina wird zum wichtigsten Faktor der Kölner

Zwar reichte es am Ende nur zu einem Punkt, der FC war im Derby bei Fortuna Düsseldorf das bessere Team und erspielte sich viele Chancen. Und zum wiederholten Male überzeugte ein Akteur besonders: Darum ist Linton Maina für den 1. FC Köln so wichtig.

Ein Tor und eine Vorlage – die Bilanz des Offensivspieler konnte sich gegen Düsseldorf sehen lassen. Aber nicht nur wegen der Torbeteiligungen war er einer der besten Spieler beim FC. Darum ist Linton Maina für den 1. FC Köln so wichtig.

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Linton Maina ging in die Hocke, schlug mit beiden Händen wütend auf den Boden und ließ sich dann fallen. Stehend versteckte er sein Gesicht in den Tiefen seines Trikots. Nach der Begegnung wurde der schnelle Offensivspieler auch verbal deutlich, sprach davon, dass alles beschissen sei. Inhaltlich, so offenbar das Modewort des Wochenendes, hatte der 25-Jährige recht. Das Ergebnis war genauso schlecht wie die Chancenverwertung der Geißböcke. Bei dem Frust, den der Offensivspieler ganz offenkundig schob, fühlte sich Maina möglicherweise um die Ernte seiner eigenen Arbeit gebracht. Der Stammspieler war auch gegen Düsseldorf einmal mehr einer der besten Kölner Akteure, wohl der beste Akteur. Jener Maina, der in der vergangenen Spielzeit selten Impulse setzen konnte und auf insgesamt ein Tor und drei Assists kam.

Starker Auftritt gegen Düsseldorf

In dieser Saison ein anderes Bild. Maina ist der Aktivposten der Geißböcke. Gegen Düsseldorf gingen fast 50 Prozent aller Kölner Angriffe über seine Seite. Der 25-Jährige setzte mit Tiefen- und Steckpässen die Offensivspieler immer wieder in Szene, leitete zahlreiche Angriffe so ein. Alleine Lemperle erhielt drei Anspiele von Maina, aus denen die Kölner Chancen kreierten. Dazu sind die Flanken aus dem Halbfeld sowie die Standards von ganz anderer Qualität als noch in der Vorsaison. So bereitete der Außenbahnspieler mit einer Hereingabe aus dem rechten Halbfeld den Treffer von Eric Martel vor. Im zweiten Durchgang schlenzte der 25-Jährige den Ball im besten Arjen-Robben-Style ins lange Eck und sorgte damit für seine Scorerpunkte sieben und acht (Vier Tore, vier Assists).

Und das, obwohl Maina unter der Woche nicht voll trainieren konnte, sein Einsatz lange fraglich war. Seinen bisherigen Scorerrekord schaffte Maina in der Spielzeit 22/23. Damals kam der gebürtige Berliner auf drei Tore und zehn Assists, davon zwei in der Conference League. In der 2. Liga ist der Außenbahnspieler der zweitbeste Scorer. Nur KSC-Stürmer Budu Zivzivadze hat bei sechs Toren und einer Vorlage mehr Punkte auf dem Konto. Dabei galt Maina als eins der Kölner Sorgenkinder, sein Verbleib beim FC war auch aufgrund einer Ausstiegsklausel alles andere als klar. Nun ist der Mittelfeldspieler die größte Überraschung. Dabei profitierte der 25-Jährige zunächst sicherlich auch von seiner neuen Position im System Struber. Maina spielte oft die Zehn. Gegen Düsseldorf klappte es auch über die Außenposition.

Vor einigen Wochen wurde Maina zum Spieler des Monats von den FC-Fans gewählt. Aktuell deutet viel daraufhin, dass der 25-Jährige erneut ganz gute Karten hat. Und damit dürfte er sich auch in eine komfortable Verhandlungsposition bringen. Denn der Vertrag des 25-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Zurzeit arbeitet Maina klar daraufhin, nächstes Jahr wieder im Oberhaus zu spielen. Ob mit oder ohne FC.


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Einzelkritik

Sorge um Damion Downs

Damion Downs im Zweikampf mit einem Düsseldorfer Spieler
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Sorge um Damion Downs

Damion Downs erwischte gegen Fortuna Düsseldorf sicherlich nicht seinen besten Tag. Die Begegnung lief an dem Angreifer weitestgehend vorbei. Nach einer guten Stunde wurde der Stürmer ausgewechselt beim 1. FC Köln: Damion Downs verletzt vom Platz.

Zwei Pässe, zwölf Ballkontakte, aber drei Abschlüsse – der 20-Jährige erwischte nicht den besten Tag beim 1. FC Köln im Duell gegen Fortuna Düsseldorf: Und dannmusste Damion Downs auch noch verletzt vom Platz.

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Das Spiel gegen Fortuna Düsseldorf lief doch lange an FC-Angreifer Damion Downs vorbei. Gerade in der ersten Halbzeit war der Stürmer so gut wie gar kein Faktor. Nach dem Wechsel kam der 20-Jährige innerhalb weniger Minuten dann immerhin zu zwei Großchancen. Einmal rettete Florian Kastenmeier in höchster Not, der zweite Versuch rauschte am Pfosten vorbei. Auch der Blick in die Statistik offenbart, dass Downs eher kein großer Faktor des Spiels gewesen ist. Zwölf Ballkontakte in 63 Minuten sind doch ein erstaunlich schlechter Wert – auch für einen Angreifer. Dazu sprechen ganze zwei Pässe in der Begegnung auch nicht unbedingt für die große Einbindung ins Spiel. Immerhin standen dann dort aber auch drei Abschlüsse, auf mehr kam nur Luca Waldschmidt mit sieben.

Downs musste angeschlagen ausgewechselt werden

Und doch ist Downs ein wichtiger Faktor für die Kölner, Stammspieler. Einer der jungen Burschen, mit denen man beim FC Geduld haben will. Gut möglich, dass nun der Stürmer zunächst einmal Geduld aufbringen muss. Denn nach einer guten Stunde war das Spiel gegen Düsseldorf für Downs bereits wieder beendet. Der 20-Jährige wurde unmittelbar nach der Kölner Führung zunächst behandelt, um dann mit Bandage und erstaunlich dickem Eisbeutel am Oberschenkel ausgewechselt zu werden. „Bei Downs wissen wir jetzt noch nicht klar, was Sache ist“, sagte Gerhard Struber nach der Begegnung. „Es ist eine muskuläre Sache. Aber es gibt keine genaue Diagnose und kein Update.“ Ein Ausfall am kommenden Wochenende gegen den Karlsruher SC ist damit sicher nicht unwahrscheinlich.

Nach einer starken Vorbereitung ist Damion Downs in dieser Spielzeit Stammspieler beim FC und bildet mit Tim Lemperle die Doppelspitze. Am Samstag spielte er neben Luca Waldschmidt im Angriff. Downs stand bislang in allen sieben Pflichtspielen in der Startelf und erzielte bereits zwei Treffer und gab eine Vorlage. Ein Ausfall würde die Kölner hart treffen, denn bislang hat sich keiner der weiteren Stürmer von der Bank ernsthaft angeboten.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Einzelkritik

Zwischen Ratlosigkeit, Frust und Enttäuschung

Timo Hübers enttäuscht nach dem 2:2 seines 1. FC Köln gegen Düsseldorf
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Zwischen Ratlosigkeit, Frust und Enttäuschung

Wieder einmal hat der FC ein gutes Spiel abgeliefert, wieder einmal einen eigentlich stark eingeschätzten Gegner dominiert und an den Rand einer Niederlage geführt. Und wieder gab es einen Gefühlsmix beim 1. FC Köln: Irgendwo zwischen Ratlosigkeit, Frust und Enttäuschung.

Nach dem bitteren Remis gegen die Fortuna blieben dunkle Wolken zurück beim 1. FC Köln: Irgendwo zwischen Ratlosigkeit, Frust und Enttäuschung.

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Eric Martel redete wütend und mit Schmerz verzerrtem Gesicht auf seine Mitspieler ein, Linton Maina versteckte sein Geischt irgendwo in seinem Trikot und Luca Waldschmidt starrte in das Weit des Stadions – der Frust war den Spielern des 1. FC Köln nach dem enttäuschenden 2:2 beim auch weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer anzusehen. Zwei Mal in Folge haben die Kölner nun Siege weggeschenkt, die eigentlich ziemlich sicher erschienen. Auch wenn die Kölner sich nicht die Vielzahl an klaren Torchancen herausgespielt haben, wie bei der 1:2-Pleite gegen den 1. FC Magdeburg und immerhin einen Zähler einfuhr, das Unentschieden beim Spitzenreiter war mindestens genauso schmerzhaft. Denn Düsseldorf schien den Kölnern bis in die Schlussminuten nichts mehr entgegenzusetzen zu haben. Dann ein Lattentreffer und der Glücksschuss.

Florian Kastenmeier wird für den FC zum Endgegner

Und so war den Geißböcken die Enttäuschung, der Frust nicht nur anzusehen, er wurde auch hörbar. Maina fand die Situation „beschissen“, Kapitän Timo Hübers erlebte das Spiel als super bitter. Trainer Gerhard Struber, der auf der anschließenden Pressekonferenz sichtbar angeschlagen war, fand auch versöhnliche Ansätze. „Inhaltlich, wie wir in allen Phasen des Spiels Dinge angehen, ist es schon sehr gut. Speziell, wenn man auswärts beim Spitzenreiter so auftritt, dann gibt das auch sehr viel Zuversicht“, sagte der Coach. Tatsächlich war der FC auch gegen das Team von Daniel Thioune von Beginn an Ton angebend, dominant und hätte auch früh in Führung gehen können. Aber Luca Waldschmidt scheiterte nach zehn Minuten mit seinem ersten von sieben Abschlüssen.

Ob ein Kopfball von Hübers oder ein Abschluss von Tim Lemperle – schon in der Anfangsphase zeigte sich, dass der FC in Florian Kastenmeier an diesem Abend seinen Endgegner finden würde. Dabei fand der FC einen Weg, den bislang aus dem Spiel heraus unüberwundenen Keeper zu überwinden. Nach einer Ecke brachte Maina den Ball ins Zentrum, in einer Mischung aus Abschlussversuch und Fallen legte Hübers Eric Martel auf, der per Flugkopfball traf. Die Freude währte nur wenige Minuten. Emmanuel Iyoha nutzte eine Unachtsamkeit in der Kölner Hintermannschaft zum Ausgleich, nahezu mit dem ersten Düsseldorfer Abschluss. Und wieder war es Waldschmidt, der noch vor der Pause hätte treffen können, wenn nicht müssen.

Maina: „Ich kann es mir selbst nicht erklären“

Nach dem Wechsel dasselbe Bild, der FC dominierte, drückte, doch vergab die Chancen. Wieder Waldschmidt, Doppelchance Maina – es sollte erstmal nicht sein. Bis die Kölner einen Konter hervorragend über Denis Huseinbasic und Lemperle ausspielten und schließlich Maina den Ball mindestens genauso stark ins lange Eck schlenzte. Auch anschließend kamen die Geißböcke noch zu Möglichkeiten. Waldschmidt vergab nach starker Thielmann-Flanke, Huseinbasic spielte einen Konter nicht sauber zu Ende. „Ich glaube, wenn ich morgen am Frühstückstisch sitze und das Spiel noch einmal bewerte, dann werde ich sagen, dass wir richtig viel richtig gemacht haben“, sagte Timo Hübers. Viel, aber nicht alles. Denn als eben alles auf die drei Punkte beim Spitzenreiter hinauslief, schlug dieser wie aus dem Nichts zu.

„Wir haben den Sack nicht zugemacht und dem Gegner immer noch Luft gegeben. Das ist ein ganz bitterer Punkt, weil wir den Sieg mehr als verdient gehabt hätten“, sagte Gerhard Struber. Es wurde ein Punkt, weil Düsseldorf unerklärlicherweise noch einmal die zweite Luft bekam. Erst ein Lattentreffer, dann der Glückstreffer von Jona Niemiec, dem der Ball bei einer Flanke so unglücklich über den Schlappen rutschte, dass man ihn wohl bei der Wahl zum Tor des Monats wiederfinden wird. „Ich kann es mir selbst nicht erklären, ich weiß nicht, wieso wir es nicht schaffen, die Führung über die Ziellinie zu bringen und wieso wir es nicht schaffen, unsere Vier-gegen-zwei-Situationen oder die Fünf-gegen-drei-Situationen auszuspielen und zum Torschuss zu kommen.“ Und so blieb am Ende ein 2:2 gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter, die Erkenntnis, dass man auch gegen den Primus die bessere Mannschaft war. Ansonsten aber Ratlosigkeit, Enttäuschung und Frust.    


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Maina: „Wir müssen ganz woanders in der Tabelle stehen“

Linton Maina jubelt nach seinem Treffer
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Maina: „Wir müssen ganz woanders in der Tabelle stehen“

Der 1. FC Köln war am Samstag erneut das überlegene Team. Dennoch ließ sich der FC die Führung noch abnehmen. Die Geißböcke spielten gegen Fortuna Düsseldorf 2:2-Unentschieden. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem Torschütze Linton Maina und FC-Trainer Gerhard Struber vom 1. FC Köln: Die Stimmen zum Düsseldorf-Spiel.

Am Samstag spielte der FC gegen Fortuna Düsseldorf 2:2. Das Team von Gerhard Struber dominierte beide Halbzeiten und ging zunächst mit 1:0 in Führung, Düsseldorf glich aus. In der zweiten Halbzeit führten die Kölner zum zweiten Mal, vergaben den Sieg in der Schlussminute jedoch noch. Erneut kein Dreier für den 1. FC Köln: Die Stimmen zum Düsseldorf-Spiel.

„Ich denke, es ist vieles aufgegangen, was wir uns heute vorgenommen haben. Wir haben das Spiel kontrolliert, dominiert und uns viele Möglichkeiten rausgespielt. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir den Sack nicht zugemacht haben und dem Gegner so wieder Luft gegeben haben. So müssen wir realisieren, dass wir nur mit einem Punkt nach Hause fahren. Es ist ein sehr bitterer Punkt für uns, denn wir hätten den Sieg mehr als verdient. Wir haben eine große Leidenschaft gezeigt, viel investiert und kaum Chancen zugelassen. Das Ergebnis lässt uns nicht feiern, doch inhaltlich und wie wir in allen Phasen des Spiels die Dinge angehen, ist sehr, sehr gut. Speziell, wenn man auswärts beim Spitzenreiter so auftritt, gibt das sehr viel Zuversicht.“

Gerhard Struber

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 „Ich glaube, dass wir mit dem Punkt glücklich sein müssen, so wie er zustande kam. Wir haben heute gegen die beste Mannschaft der Liga gespielt. Wir hatten in der ersten Halbzeit große Probleme, das Spiel zu kontrollieren. Es gab immer wieder Durchbrüche über unsere linke Seite. Wir sind dann etwas tiefer gestanden, um das zu kontrollieren. Wir hatten wenige Momente. Einer von den guten führte dann zum 1:1. Über 90 Minuten war es aber auch mit dem Ball kein guter Vortrag von uns.“

Daniel Thioune (Trainer Fortuna Düsseldorf)

„Wir hätten es wie letzte Woche mehr als verdient gehabt, jetzt noch vor der Kurve zu stehen. Ich glaube, morgen am Frühstückstisch sitze werde ich das Spiel bewerten und sagen: ´Boah, richtig viel richtig gemacht.` Aber am Ende sind wir in der Dauerschleife: Das Ergebnis passt nicht zur Leistung. Düsseldorf hat am Ende noch mal alles aufgefahren. Was soll man bei dem Tor groß analysieren? Der möchte ihn da nicht hinspielen, trifft ihn von 1000-mal wahrscheinlich nur ein halbes Mal. So ist es super bitter. Aus den letzten beiden Spielen hätten es sechs Punkte sein können. Wenn man sich anschaut, wo Fortuna Düsseldorf punktemäßig steht… von den Leistungen her könnten wir uns in ähnlichen Tabellenregionen wiederfinden. Was bleibt, ist eine super Leistung und die Hoffnung, dass sich die Ergebnisse über eine gesamte Saison den Leistungen anpassen.”

Timo Hübers

„Katastrophe. Wir müssen ganz woanders in der Tabelle stehen, nicht da, wo wir sind. Aber ich bin trotzdem der Meinung, dass wir da selbst verantwortlich sind, wenn wir die Tore nicht machen.“

„Es ist sehr frustrierend, wenn man sich den Spielverlauf anschaut. In der zweiten Hälfte ging nicht viel bei ihnen.“

„Ich kann es mir selbst nicht erklären, ich weiß nicht, wieso wir es nicht schaffen, die Führung über die Ziellinie zu bringen und wieso wir es nicht schaffen, unsere Vier-gegen-zwei-Situationen oder die Fünf-gegen-drei-Situationen auszuspielen und zum Torschuss zu kommen. Ich weiß es nicht, es ist einfach beschissen.“

Linton Maina

Einzelkritik gegen Düsseldorf

Liveticker-Nachlese

Zwei Einsen, drei Vieren – so bewerten wir die FC-Profis gegen Düsseldorf

Linton Maina jubelt für den 1. FC Köln im Duell gegen Düsseldorf
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Zwei Einsen, drei Vieren – so bewerten wir die FC-Profis gegen Düsseldorf

Trotz einer guten Leistung hat der FC den nächsten möglichen Sieg liegengelassen. Beim Spitzenreiter gab es ein 2:2 und damit gemischte Gefühle beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Düsseldorf.

90 Minuten lang den Tabellenführer dominiert, die besseren Werte in zahlreichen Kategorien und doch war die Enttäuschung nach dem 2:2 gegen die Fortuna groß. Gemischte Gefühle, unterschiedliche Leistungen beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Düsseldorf.

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Lange sahen die Kölner wieder der sichere Siege bei Fortuna Düsseldorf aus. Der FC führte zum zweiten Mal im Derby, war die Spiel bestimmende Mannschaft und ehrlich gesagt fiel den Düsseldorfer lange auch so gut wie nichts gegen den dominanten FC ein. Warum die Geißböcke aber in den Schlussminuten von dem Offensivplan abwichen, wird wohl nur der Trainer beantworten können. Durch eine missglückte Flanke brachten sich die Kölner um den Sieg, den sie aber auch vorher schon hätten absichern können. Alleine Luca Waldschmidt kam bei einer erneut insgesamt durchwachsenen Leistung auf sieben Abschlüsse. Auch Denis Huseinbasiv und Damion Downs ließen gute Chancen liegen. Dennoch war das Offensivspiel der Kölner eigentlich gut. „Es ist am Ende ein bitterer Punkt, weil wir mehr verdient gehabt hätten“, sagte der Coach.

Defensive hat wenig zugelassen

Und dann brachte es der Trainer doch noch auf den Punkt. „Wir haben das Spiel dominiert, viele Chancen herausgespielt. Aber wir haben den Sack nicht zugemacht.“ Auffallend war die ordentliche Defensivleistung. Zwar kassierte der FC zwei Gegentore, ließ aber insgesamt wenig zu. Der xGoals-Wert der Düsseldorfer lag unter eins. „Es ist am Ende ein bitterer Punkt, weil wir mehr verdient gehabt hätten und wir kaum Chancen zugelassen haben. Das Ergebnis lässt uns nicht feiern, aber inhaltlich sind viele Dinge sehr gut, so wie wir spielen“, sagte der Kölner Coach. Durch das Temis belegt der FC nun nur noch Rang neun, am Sonntag könnten die Kölner in die untere Tabellenhälfte abrutschen.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Düsseldorf

War sicherer Rückhalt der Geißböcke, pflückte einige Flanken sicher runter. Die ganz große Herausforderung war aber auch nicht dabei. Bei den Gegentoren komplett machtlos. Und ja, auch bei der verunglückten Flanke von Niemiec. Damit hatte der Torschütze noch nicht einmal selbst gerechnet. Und für eine nicht verunglückte Flanke stand der Keeper richtig.

Sah beim Ausgleich zum 1:1 gegen Tim Rossmann wirklich nicht gut aus. Der Zweikampf ging viel zu leicht verloren. Hatte in der Offensive im ersten Abschnitt so gut wie keinen Einfluss. Steigerte sich nach dem Wechsel, bereitete Waldschmidt eine riesen Chance vor, blockte im eigenen Sechzehner einen Versuch von Rossmann.

Ordentliche Zweikampf-, gute Passquote. Stabilisator der Defensive. Schaltete sich bei Standards gefährlich in die Angriffe mit ein und bereitete in gewisser Weise auch Martels Treffer vor.

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Spielte bei 60 Abspielen nur zwei Fehlpässe und damit genauso viele wie Downs insgesamt. War auch in den Zweikämpfen sehr souverän und leitete durch seinen gewonnenes Duell den Angriff zum 2:1 ein. Wirkt in vielen Situationen schon erstaunlich abgeklärt und souverän.

Seine Standards werden immer gefährlicher. Hatte viele Ballkontakte (93) und strahlte viel Ruhe aus. Schön sein Tunnel gegen Iyoha, allerdings brotlos. Wird es so Finkgräfe nicht leicht machen.

Endlich belohnt sich der Sechser für seine unermüdliche Arbeit. Gewann die meisten Zweikämpfe, lief die größte Strecke. Bemühte sich, mehr Zugriff auf das Spiel zu nehmen. Und verhinderte in der Rückwärtsbewegung einige Düsseldorfer Aktionen.

Wieder in der Zentrale wichtigster Akteur der Schaltzentrale. Leitete zahlreiche Angriffe ein. So auch gemeinsam mit Tim Lemperle den vor dem 2:1 durch Maina. Warum der Mittelfeldspieler aber bei der Drei-auf-eins-Situation zunächst den Angriff entschleunigte und dann auch noch den frei stehenden Waldschmidt übersah, wird nur Huseinbasic wissen.

Maina ist weiterhin die größte Überraschung beim FC. Wieder viele starke Aktionen bei den Standards mit Pacarada. So mit der Flanke aus dem Halbfeld vor dem 1:0 durch Martel. Das 2:1 war einfach nur klasse gemacht. Maina ist mit seinem Tempo endlich die Waffe, die sich der FC so lange erhofft hat.

Sicherlich ein Aktivposten. Gab immerhin sieben der 24 Kölner Torschüsse ab. Die Qualität der Torschüsse war aber mehr als überschaubar. Ein Spieler seiner Klasse muss deutlich mehr abliefern.

Agierte eher auf der halbrechten Position, war aber auch auf der linken Seite oft zu finden. Das Zusammenspiel mit Linton Maina wird immer besser, immer gefährlicher. Bereitete einige gute Aktionen vor, wie unter anderem eine Ablage auf Waldschmidt, der diese Chance aber liegenließ. Stark mit Huseinbasic vor dem 2:1.

Wieder im Abschluss oft glücklos. Ständig bemüht, sich und seine Mitspieler gut in Szene zu setzen. Zwei Pässe in einer guten Stunde sind aber schon ein erstaunlicher Wert. Musste angeschlagen vom Platz.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Spielbericht

Liveticker zum Nachlesen

Liveticker Fortuna Düsseldorf – 1. FC Köln – Der FC gibt den Sieg noch aus der Hand: 2:2

Liveticker Fortuna Düsseldorf gegen den 1. FC Köln
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Liveticker Fortuna Düsseldorf – 1. FC Köln – Der FC gibt den Sieg noch aus der Hand: 2:2

Der 1. FC Köln war am Samstag zu Gast beim Tabellenersten aus Düsseldorf. Alle wichtigen Infos zum Nachlesen hier im Liveticker von Fortuna Düsseldorf gegen den 1. FC Köln.

Am 6. Spieltag war der FC zu Gast beim Spitzenreiter in Düsseldorf. Alle wichtigen Infos zum Nachlesen hier im Liveticker von Fortuna Düsseldorf gegen den 1. FC Köln.

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Den Spielbericht zum 2:2 gibt es hier.

Match Score
Fortuna Düsseldorf
Position: 6
Matchday 6 (1st Leg) |Sat, Sep 21, 2024 | 1:00 PM
2:2
Merkur Spiel-Arena
Referee: Christian Dingert
1. FC Köln
Position: 1
Match Timeline
Jona Niemiec
Yellow Card
90
+4
Jona Niemiec
Goal
90
+4
90
+3
Dominique Heintz (Leart Paçarada)
Substitution
86
Mathias Olesen (Tim Lemperle)
Substitution
Vincent Vermeij (Felix Klaus)
Substitution
77
Shinta Appelkamp (Tim Rossmann)
Substitution
77
77
Jan Thielmann
Yellow Card
Jona Niemiec (Emmanuel Iyoha)
Substitution
69
Valgeir Lunddal Fridriksson (Nicolas Gavory)
Substitution
69
63
Steffen Tigges (Damion Downs)
Substitution
61
Linton Maina
Goal
Giovanni Haag (Danny Schmidt)
Substitution
46
Emmanuel Iyoha
Goal
25
21
Eric Martel
Goal
Danny Schmidt
Yellow Card
15
11
Luca Waldschmidt
Yellow Card
Match Commentary
90′ + 5′
Erneut vergibt der FC einen Sieg. 2:2 gegen Fortuna Düsseldorf, die erneut ungeschlagen bleibt.
90′ + 5′
Abpfiff.
90′ + 4′
Yellow Card
Yellow Card for Fortuna Düsseldorf
Jona Niemiec
Und es gibt noch einmal Gelb für den Torschützen.
90′ + 4′
2:2
Goal for Fortuna Düsseldorf
Jona Niemiec
Das kann nicht wahr sein. Wieder der Ausgleich. Wie kann das passieren. Niemiec schlägt den Ball von der Seite Richtung Tor und die Kugel schlägt im Giebel ein.
90′ + 3′
Substitution
Dominique Heintz
For Leart Paçarada
Köln wechselt nochmal. Kein Finkgräfe Comeback.
90′ + 1′
Oh mein Gott. Latte! Und noch viel mehr. Was für eine Szene. Düsseldorf bringt eine starke Ecke. Auch Kastenmeier ist mit vorne. Unter anderem schlägt Haag den Ball aus kurzer Distanz an die Latte. Im xten Versuch ist Urbig da. Das war knapp.
90′
Es gibt nochmal vier Nachspielzeit
88′
Noch zwei Minuten reguläre Spielzeit.
86′
Substitution
Mathias Olesen
For Tim Lemperle
Auch Lemperle scheint angeschlagen. Geht nun für Olesen
84′
Düsseldorf will nun wohl mehr. Das dürfte Platz für Konter bieten.
82′
Handspiel? Ganz Düsseldorf will ein Handspiel gesehen haben. Tatsächlich köpft Vermeij den Ball an Paulis Arm. Das kann kein Elfer sein.
79′
Die Kölner drücken auf das dritte Tor. Lemperle hat von der rechten Seite gleich doppelt die Chance, einen Abnehmer zu finden. Das misslingt.
77′
Substitution
Vincent Vermeij
For Felix Klaus
Doppelwechsel.
77′
Substitution
Shinta Appelkamp
For Tim Rossmann
Düsseldorf wechselt erneut.
77′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Jan Thielmann
Thielmann sieht Gelb.
76′
Thielmann steckt gut durch auf Tigges. Der sucht auch den Abschluss. Aber: Kastenmeier. Natürlich.
72′
Der FC kommt mittlerweile auf 24 Torschüsse und einen xG-Wert von 1,9. Der entspricht den zwei Toren.
69′
Substitution
Jona Niemiec
For Emmanuel Iyoha
Der Düsseldorfer Torschütze geht.
69′
Substitution
Valgeir Lunddal Fridriksson
For Nicolas Gavory
Düsseldorf wechselt.
67′
Was ist das für ein Keeper. Waldschmidt versucht es aus zwölf Metern. Kastenmeier faustet den Ball weg. Aus der Distanz versucht es Lemperle und wieder ist der Keeper da. Stark!
65′
Struber sieht Gelb. DEr Kölner Trainer stand wohl zum wiederholten Mal außerhalb der Coaching-Zone.
63′
Substitution
Steffen Tigges
For Damion Downs
Auswechslung Köln.
61′
0:1
Goal for 1. FC Köln
Linton Maina
Da ist es passiert. Maina bekommt den Ball im Zentrum und treibt die Kugel Richtung Strafraum. Da zieht der Außenspieler nach innen und schlenzt ins lange Eck.
60′
Das gibt es nicht! Der FC hat eine Drei-auf-eins-Situation. Huseinbasic nimmt ein wenig das Tempo raus und versucht es dann selbst. Wieder hält Kastenmeier. Da war so viel mehr drin!
58′
Die bislang stärkste Aktion von Thielmann. Klaus bringt die Kugel zu Rossmann. Der Schuss ist stark, aber Thielmann blockt zur Ecke.
57′
Downs mit der Doppelchance. Zunächst rettet Kastenmeier. Nach einem weiteren Fehler in der Düsseldorfer Hintermannschaft ist der Angreifer wieder vorm Tor frei. Die Kugel rauscht am linken Pfosten vorbei.
55′
Huseinbasic mal mit einem starken Diagonalball auf Lemperle. Der Angreifer schlägt die Flanke von der rechten Seite. Waldschmidt nimmt die Kugel direkt, aber erfolglos.
53′
Downs zieht auf der anderen Seite in die Box und versucht es aus spitzem Winkel. Der war aber zu spitz, das war physikalisch kaum möglich.
52′
Düsseldorf kommt über die linke Seite. Gavory schlägt die Flanke in den Sechzehner. Klaus köpft den Ball in die Arme von Urbig.
49′
Der FC hat den Vorwärtsgang gefunden. Das Bild erinnert an die erste Halbzeit.
47′
Thielmann schaltet sich mal in die Offensive ein. Der Rechtsverteidiger bringt aus dem Halbfeld eine Flanke auf Waldschmidt. Der Angreifer steht komplett blank und zieht dafür viel zu weit an der Kiste vorbei.
46′
Weiter geht's.
46′
Substitution
Giovanni Haag
For Danny Schmidt
Wechsel bei der Fortuna.
45′ + 4′
Pause in Düsseldorf: Der FC spielt eine ordentliche Begegnung, kommt auch zu einigen Möglichkeiten. Düsseldorf lässt aber nicht viel zu. Beide Tore mussten überprüft werden. Hübers stand nicht im Abseits. Das waren Zentimeter. Auf der anderen Seite gab es vor dem Ausgleich möglicherweise ein Handspiel.
45′ + 3′
Und dann darf Urbig auch noch einmal zupacken. Der Schuss ist aber harmlos.
45′
Drei Minuten Nachspielzeit.
45′
Waldschmidt nimmt mal Tempo auf und will auf Maina durchstecken. Wieder ist Oberdorf zur Stelle und unterbindet eine Großchance.
43′
So wirklich viel fällt den Kölnern gerade nicht ein.
41′
Düsseldorf kommt mal wieder über einen Standard vor die Kölner Box. Das war aber nicht sonderlich gefährlich.
34′
Waldschmidt!!! Wieder Maina auf Lemperle auf der linken Seite. Der Angreifer legt zurück auf Waldschmidt, der nicht lange fackelt. Kastenmeier war bereits geschlagen, aber Oberdorf köpft die Kugel wenige Meter vor der Linie weg.
33′
Der FC führt wieder zahlreiche Statistiken an. 9:3 Torschüsse. Ein xG von 0,9 zu 0,2. Es steht 1:1.
30′
Waldschmidt ist nach einem langen Ball durch und zieht aus dem Lauf ab. Kein Problem für Kastenmeier.
27′
Kownacki zieht von der halbrechten Seite ab, aber deutlich über das Tor.
25′
1:2
Goal for Fortuna Düsseldorf
Emmanuel Iyoha
Die Freude währte nicht lange. Rossmann hat leichtes Spiel mit Thielmann und bringt den Ball flach vor die Kiste. Pauli bekommt den Ball nicht geklärt und von hinten kommt Iyoha angerauscht und trifft zum 1:1.
24′
Und Köln setzt nach. Huseinbasic aus der Distanz. Aber kein Problem für Kastenmeier.
23′
Das Tor zählt!!!! Das waren Zentimeter.
21′
0:2
Goal for 1. FC Köln
Eric Martel
Martel trifft mit einer Art Flugkopfball. Pacaradas Ecke landet bei Maina, der die Kugel in die Box schlägt. Hübers legt unfreiwillig zurück auf Martel. Die Szene muss aber gecheckt werden.
20′
Maina steckt auf der linken Seite auf Lemperle durch. Der bringt die Kugel Richtung Tor, aber Kastenmeier rettet.
19′
Pacarada bringt mal wieder eine Flanke von der linken Seite. Waldschmidt kommt nicht an die Kugel.
16′
Maina bringt den anschließenden Freistoß aus dem linken Halbfeld vor die Box. Keiner kommt hin, trotzdem ist der Versuch aufs lange Eck nicht ganz ungefährlich.
15′
Yellow Card
Yellow Card for Fortuna Düsseldorf
Danny Schmidt
Schmidt kommt zu spät gegen Pacarada und holt sich Gelb ab.
14′
Nun wieder Düsseldorf. Iyoha kommt über die rechte Seite und bringt die Kugel scharf in die Box. Dort klärt Martel.
12′
Nach einer Flanke von Pacarada kommt Hübers zum Kopfball, aber wieder ist Kastenmeier da.
11′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Luca Waldschmidt
Waldschmidt unterbindet den Konter der Düsseldorfer. Wenn Dingert das pfeifft, kann es auch in eine andere Farbe tendieren. Thielmann war aber auch noch da.
9′
Auf der anderen Seite läuft ein Konter über Waldschmidt. Ein Düsseldorfer Bein rettet zur Ecke.
7′
Iyoha kommt aus der Distanz zum Abschluss, verfehlt aber deutlich.
5′
Martel wird von Dingert schon mal ermahnt. Der Sechser geht hart gegen Iyoha in den Zweikampf.
3′
Düsseldorf kommt über die linke Seite erstmals ins Kölner Schlussdrittel. Doch die Kölner Innenverteidigung verhindert die Ballannahme.
2′
Der FC ist erst einmal auf Ballbesitz aus.
1′
Los geht's. Der Ball rollt. Der FC spielt in Weiß, Düsseldorf in Rot.
Starting Lineup: 4-4-2 Diamond
40
Urbig
17
Paçarada
90
+3
Substitution
Leart Paçarada
Dominique Heintz
4
Hübers
24
Pauli
29
Thielmann
77
Yellow Card
Jan Thielmann
37
Maina
61
Goal
Linton Maina
6
Martel
21
Goal
Eric Martel
8
Huseinbašić
9
Waldschmidt
11
Yellow Card
Luca Waldschmidt
19
Lemperle
86
Substitution
Tim Lemperle
Mathias Olesen
42
Downs
63
Substitution
Damion Downs
Steffen Tigges
Substitutes
1
Marvin Schwäbe
TW
18
Rasmus Carstensen
RV
35
Max Finkgräfe
LV
16
Marvin Obuz
RM
47
Mathias Olesen
86
Substitution
Tim Lemperle
Mathias Olesen
ZM
23
Sargis Adamyan
ST
43
Jaka Čuber Potočnik
ST
21
Steffen Tigges
63
Substitution
Damion Downs
Steffen Tigges
ST
3
Dominique Heintz
90
+3
Substitution
Leart Paçarada
Dominique Heintz
IV
Starting Lineup: 4-2-3-1
33
Kastenmeier
19
Iyoha
25
Goal
Emmanuel Iyoha
69
Substitution
Emmanuel Iyoha
Jona Niemiec
3
Hoffmann
15
Oberdorf
34
Gavory
69
Substitution
Nicolas Gavory
Valgeir Lunddal Fridriksson
25
Zimmermann
8
Jóhannesson
11
Klaus
77
Substitution
Felix Klaus
Vincent Vermeij
21
Rossmann
77
Substitution
Tim Rossmann
Shinta Appelkamp
22
Schmidt
15
Yellow Card
Danny Schmidt
46
Substitution
Danny Schmidt
Giovanni Haag
24
Kownacki
Substitutes
1
Robert Kwasigroch
TW
30
Jordy de Wijs
IV
12
Valgeir Lunddal Fridriksson
69
Substitution
Nicolas Gavory
Valgeir Lunddal Fridriksson
RV
23
Shinta Appelkamp
77
Substitution
Tim Rossmann
Shinta Appelkamp
OM
6
Giovanni Haag
46
Substitution
Danny Schmidt
Giovanni Haag
DM
39
Noah Mbamba
DM
18
Jona Niemiec
90
+4
Goal
Jona Niemiec
90
+4
Yellow Card
Jona Niemiec
69
Substitution
Emmanuel Iyoha
Jona Niemiec
RM
10
Myron van Brederode
LM
9
Vincent Vermeij
77
Substitution
Felix Klaus
Vincent Vermeij
ST

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Kölns Gegner

Zahlen und Fakten gegen Düsseldorf