Pokal-Torwart? „Es gibt keine Gründe, irgendwelche Experimente anzudenken“

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Pokal-Torwart? „Es gibt keine Gründe, irgendwelche Experimente anzudenken“

Der FC wird das Duell gegen Sandhausen mit Jonas Urbig im Tor bestreiten. Einen Wechsel zwischen den Pfosten wird es auch im Pokal nicht geben beim 1. FC Köln: Gerhard Struber setzt auch im Pokal auf Jonas Urbig

Eine Torwartdiskussion will der FC dieser Tage ohnehin nicht aufmachen. Auch für das Duell gegen Sandhausen gibt es keine Veränderung beim 1. FC Köln: Gerhard Struber setzt auch im Pokal auf Jonas Urbig

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Seit Wochen ist die Torwartfrage beim 1. FC Köln ein beherrschendes Thema, obwohl es die Torwartfrage eigentlich gar nicht gibt. Die Kölner Verantwortlichen haben sich bekanntlich schon während der vergangenen Spielzeit auf Jonas Urbig im Kasten der Kölner festgelegt. Dass mit Marvin Schwäbe eine zweite potenzielle Nummer eins auf der Bank Platz nehmen soll, hat dennoch immer wieder Spekulationen angefacht. Auch, weil der Stammtorhüter der vergangenen Spielzeiten zuletzt zwei Mal kurzfristig gefehlt hatte. Schon am Mittwoch hatte Christian Keller betont, dass es dafür aber rein gesundheitliche Gründe gäbe und eine Torwartdiskussion deswegen kein Thema wäre und man es auch nicht zu einem machen müsse. Schwäbe hatte zunächst aufgrund eines Infekts gefehlt, dann litt der Keeper unter Rückenbeschwerden.

Keine Zeit für Experimente

Und so wird auch am Sonntag im Duell gegen den SV Sandhausen der 20-Jährige im Kasten der Kölner stehen. In der Vergangenheit hat es bekanntlich immer wieder Trainer gegeben, die ihren Ersatzkeepern im Pokal eine Chance geben wollen. Das wird bei den Kölnern aber nicht der Fall sein. „Es gibt keine Gründe, irgendetwas zu wechseln oder irgendwelche Experimente anzudenken, sondern wir wollen stabil drin bleiben“, legte sich Gerhard Struber am Freitag fest. „Wir geben dieser Competition unglaubliche Wertschätzung und Aufmerksamkeit.“ Die Frage, ob Schwäbe aber als Nummer zwei mit nach Baden-Württemberg reisen würde, ließ der Trainer unbeantwortet. In den vergangenen beiden Spielen saß Philipp Pentke auf der Bank. „Beide haben gut trainiert“, sagte Struber. „Sie beide stehen zur Verfügung.“ Die Entscheidung falle erst am Samstag.

Ein großes sportliches Risiko würde Struber mit der Einwechslung von Schwäbe nicht eingehen. Immerhin war der Keeper einer der Garanten, dass der FC sich in der vergangenen Saison noch lange Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen konnte. Und dennoch sagt der Trainer klar: „Wir werden uns nicht hinreißen lassen, etwas auszuprobieren.“ Natürlich auch, weil ein möglicher Glanzauftritt des Torwarts weitere Diskussionen entfachen könnte. Eine Torwartdiskussion will man beim FC dieser Tage ganz sicher nicht aufmachen. Interessant: Unter Steffen Baumgart hatte Schwäbe die Chance im Pokal erhalten, als Timo Horn noch die Nummer eins war.


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Strubers Defensiv-Alternativen

Das sagt Keller zu Schwäbe

Gerhard Struber: “Wir wollen am Sonntag die beste Mannschaft auf den Platz bringen“

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz des 1. FC Köln
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Gerhard Struber: “Wir wollen am Sonntag die beste Mannschaft auf den Platz bringen“

Am Sonntag trifft der 1. FC Köln in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den SV Sandhausen. Am Freitag äußerte sich der Kölner Trainer auf der obligatorischen Pressekonferenz des 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber zum Personal, Luca Waldschmidt und Sandhausen.

Es geht zum ersten Pokalspiel für Gerhard Struber als Trainer des 1. FC Köln. In zwei Tagen steht das Duell beim SV Sandhausen auf dem Spielplan. Vorher gab es die obligatorische Pressekonferenz beim 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber auf der Pressekonferenz zum Personal, einem möglichen Einsatz von Luca Waldschmidt und Sandhausen.

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Mit dem Duell gegen den SV Sandhausen steht für FC-Trainer Gerhard Struber am Wochenende bereits das dritte Pflichtspiel bei den Geißböcken auf dem Spielplan. Und eine gewisse Vorfreude ist dem Coach auch vor der Auswärtsfahrt nach Sandhausen anzusehen. Kein Wunder, der Pokal ist auch für den 47-Jährigen etwas ganz besonderes. „Ich habe ihn schon aus der Ferne beobachtet. Er hat in Deutschland einen riesen Stellenwert. Es ist eine riesen Chance für uns, einen weiteren Wettbewerb zu haben, um Spielzeit zu bekommen“, sagt der Trainer, um dann fast schon ins Schwärme zu geraten. Struber spricht über die Möglichkeit seiner Burschen, in den Genuss eines „ganz großen“ Gegners zu kommen und erwähnt auch, dass der Pokal ja auch ein schneller Weg ins internationale Gescchäft sein kann.

Struber: „Wir haben eine größere Auswahl zur Verfügung“

Kann, wohlgemerkt. Denn Struber weiß natürlich auch, dass der FC aktuell andere Brötchen backt und selbst der Drittligist aus Sandhausen eine große Herausforderung werden wird. Struber erwartet einen kampakten Gegner, der tief stehen und dem FC wohl viel Ballbesitz geben wird. „Es liegt an uns, was wir daraus machen“, sagt Struber. „Sie haben aber schon den ein oder anderen Umschaltspieler in ihren Reihen“, so der Trainer mahnend weiter. „Es gilt, den FC in allen Bereichen auf den Platz zu bringen.“ Welches Personal der Coach auf den Platz bringt, wollte Struber aber nicht verraten. Weder in der Defensive, noch auf der Sechs. Denn Eric Martel fällt bekanntlich aus. Die Vertretung? „Wir werden ihn mit unseren Jungs ersetzen und versuchen, andere Jungs in die Zentrale zu bringen. Wir haben eine größere Auswahl zur Verfügung“, sagt der Coach. Die betroffenen Spieler würden spätestens am Samstag informiert werden.

Das gilt auch für die Innenverteidigung. Denn auch hier bietet sich für den Trainer die Qual der Wahl. Gegen den HSV startete Julian Pauli neben Timo Hübers. „Wir haben den Julian gegen den HSV sehr lange Zeit auf einem sehr guten Niveau gesehen“, so Struber. Gegen Elversberg lief dennoch Dominique Heintz auf. „Er hat das Spiel mit dem Ball auf ein Niveau gebracht, wo wir genau wissen, worauf wir zählen können.“ Die Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. „Auch dort wird es morgen Klarheit geben“, sagte der Coach. Tatsächlich soll es die auch in der Torwartfrage geben. Jonas Urbig ist auf der Eins gesetzt. Ob aber Marvin Schwäbe oder Philipp Pentke als Nummer zwei mit nach Baden-Württemberg fahren, ist noch offen. Beide haben laut Struber „gut trainiert“. Pokal-Experimente wird es im Tor aber nicht geben. Urbig ist gesetzt. „Wir wollen am Sonntag die beste Mannschaft auf den Platz bringen“, so Struber.

Luca Waldschmidt vor Comeback?

Einsatzchancen wird dagegen mit großer Wahrscheinlichkeit Luca Waldschmidt erhalten. Der Offensivspieler erwischte gegen den HSV nicht seinen besten Tag, saß gegen Elversberg zunächst nur auf der Bank und wurde für den verletzten Mark Uth eingewechselt. Dennoch hält Struber an seinem Routinier fest. „Wir wissen, was wir an ihm haben. Wir wissen, dass wenn der Raum eng wird oder auch die Zeit nicht mehr da ist, dass er trotzdem sehr gute Lösungen präsentieren kann, weil er einfach ein hochbegabter Spieler ist“, sagt der Trainer. Er solle nun die Spielzeit nutzen „um mit seiner Art, die Gegner vor Probleme zu stellen.“ Für den Coach geht es am Sonntag aber auch darum, die richtige Balance zu finden. Auf der einen Seite will der Coach den vorgegeben Weg weitergehen. Allerdings kommen Einsatz und Ertrag nicht zusammen. Auf der anderen Seite müsse man deswegen auch pragmatisch denken, „um am Ende auch Ergebnisse einzufahren.“

Denn die fehlen dem Kölner Coach noch. Deswegen ist die Marschroute klar. Man schaue zwar zunächst nur von Runde zu Runde. Aber: „Wir haben den anspruch und das klare Ziel eine Runde weiterzukommen.


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Kölns Gegner

Hurra-Fußball des FC

So soll der FC zurück in die Erfolgsspur finden

Der 1. FC Köln verteidigt gegen Udinese Calcio
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So soll der FC zurück in die Erfolgsspur finden

Der FC führt nach dem zweiten Spieltag viele Statistiken der Liga an. Demnach wären die Kölner im Angriff top – wäre da nicht die Kategorie der Chancenverwertung und die schwächelnde Abwehr. Hier hapert es erheblich beim 1. FC Köln: So soll der FC zurück in die Erfolgsspur finden.

Nach zwei Spielen haben die Kölner bereits vier Gegentore auf dem Konto. Zu viel für eine Mannschaft, die den schnellstmöglichen Wiederaufstieg als Ziel auslobt. Die Balance zwischen Pressing und einer tiefer stehenden Mannschaft stimmt noch nicht beim 1. FC Köln: So soll der FC zurück in die Erfolgsspur finden.

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Die größte Laufdistanz, der meiste Ballbesitz, die meisten Sprints – auch nach dem 2. Spieltag führt der 1. FC Köln gleich zahlreiche Statistiken der 2. Bundesliga an. Und das zum Teil mit großem Vorsprung. So auch speziell in der Offensive. Die Kölner brachten laut der offiziellen Statistik der DFL 45 Flanken aus dem Spiel heraus in die gegnerische Box, es folgt Hertha BSC mit 40 auf Rang zwei und der KSC mit 26 (!). Noch deutlicher führen die Kölner sogar in der Disziplin der Torschüsse. Der FC kommt auf 49 Abschlüsse in zwei Spielen – also fast 25 pro Spiel. In der vergangenen Spielzeit waren es noch 17 pro Spiel, aktuell sind es zwölf mehr als Greuther Fürth als zweitbestes Team und sogar 17 mehr als der 1. FC Magdeburg auf dem dritten Platz. Nach dieser Statistik sind die Kölner im Angriff top.

Schlechte Chancenverwertung

Allerdings stehen da auch erst drei Tore auf dem Konto, zudem keins von einem etatmäßigen Stürmer erzielt. Der FC kommt auf eine Chancenverwertung von 6 Prozent, liegt damit zwar knapp höher als noch in der Vorsaison mit 4,7 Prozent, befindet sich damit aber im Ligen-Vergleich auf einem Rang im unteren Tabellendrittel wieder. Der Wert von Spitzenreiter Paderborn liegt bei 18 Prozent. Die Annahme, dass es also in der Offensive beim FC dann doch wie durch die gesamte vergangene Spielzeit hinweg hapert, ist statistisch wohl kaum von der Hand zu weisen. Auch, wenn erst zwei Spieltage gespielt sind, schwindet die Hoffnung, dass den Geißböcken das von Gerhard Struber immer wieder geforderte Toreschießen leichter fallen könnte. So steht auf dem Konto erst ein Zähler. „Meine realistische Erwartung war aber, dass wir uns eher schwerer tun, trotz einer guten Vorbereitung“, sagte Christian Keller, betonte aber, dass er sich insgeheim mehr erhofft habe.

Die möglichen Problemfelder hätten sich schon in der Vorbereitung abgezeichnet, sagt Keller. „Ich fand, dass man schon in den Vorbereitungsspielen gesehen hat, dass wir in den Pflichtspielen dann schon recht dominant auftreten können. Wir sind aber noch nicht in der Lage, diese Dominanz vor dem Tor in entsprechende Erträge umzusetzen.“ Will heißen: Einsatz und Ertrag finden beim FC aktuell noch nicht so recht zusammen. „Wir sind verärgert, dass wir zweimal so viel investiert haben, aber mit dem einen kleinen Punkt so wenig Ertrag daraus ziehen konnten“, so Keller weiter. Doch der Kölner Sportdirektor macht das nicht (nur) an der fehlenden Torausbeute fest. „Wenn wir einen Ertrag haben wie in Elversberg die 1:0-Führung, dürfen wir ihn uns nicht durch mangelnde defensive Stabilität wieder nehmen lassen“, sagt Keller.

Zu viele Fehler in der Abwehr

Die Spielidee werde zwar auf den Platz gebracht. Aber: „Wir stressen den Gegner in vielen Phasen des Spiels. Es gibt aber auch Phasen, in denen wir die Kompaktheit verlieren wie nach dem 1:1 in Elversberg.“ Vor allem das von Struber geforderte synchrone Pressing habe nicht mehr gestimmt. „Vorne laufen wir dann zu fünft an und die anderen fünf parken hinten. Das ist nicht mehr synchron und dadurch entstehen Räume für den Gegner“, erklärte Keller. „Wir müssen eine bessere Balance hinbekommen zwischen Phasen, in denen wir pressen und Phasen, in denen die Pressing Linie auch mal tiefer verläuft.“

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der FC es dem Gegner bei den Gegentoren auch extrem einfach machte. Beispielsweise beim 1:1, als weder Leart Pacarada noch Dominique Heintz die Kugel sicher klärten und anschließend gleich acht (!) Kölner versuchten, drei SV-Akteure zu stoppen, erfolglos. Auch beim zweiten Gegentreffer war die FC-Defensive zu zaghaft, ließ sich mit einem zugegeben schönen Lupfer düpieren, sah aber im Abwehrverhalten nicht gut aus, genauso wie bei den Gegentoren gegen den HSV. Somit haben die Kölner nach zwei Spielen bereits vier Gegentreffer auf dem Konto. Mit Braunschweig (8) und Darmstadt (5) sind aktuell nur zwei Teams in der Liga schlechter. Und dennoch will der Sportdirektor nichts von schlechter Stimmung wissen. „Aber klar ist auch, dass wir Erfolgserlebnisse brauchen, um die nötige mentale Stabilität zurückzugewinnen.“ Das am liebsten schon gegen Sandhausen am Sonntag.

 


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Strubers Defensiv-Alternativen

Das sagt Keller zu Schwäbe

FC-Vorstand schlägt eigenen Kandidaten für Mitgliederrat vor

Christian Keller und Werner Wolf vom 1. FC Köln
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FC-Vorstand schlägt eigenen Kandidaten für Mitgliederrat vor

Am 24. September steht die Jahreshauptversammlung des 1. FC Köln an. Dort wird auch der neue Mitgliederrat gewählt für den 1. FC Köln: FC-Vorstand schlägt eigenen Kandidaten vor.

In wenigen Wochen findet die Jahreshauptversammlung statt. Dort wird auch ein neuer Mitgliederrat gewählt für den 1. FC Köln: FC-Vorstand schlägt eigenen Kandidaten vor.

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In den vergangenen Wochen ist es deutlich ruhiger geworden um die Verantwortlichen des 1. FC Köln. Zum Ende der vergangenen Spielzeit wurden die Kölner Bosse immer wieder zum Teil hart, in einigen Fällen aber nicht zu unrecht kritisiert. Dementsprechend wurde die Jahreshauptversammlung am 24. September von vielen Fans und FC-Anhängern mit Spannung erwartet. Dort soll auch ein neuer Mitgliederrat gewählt werden. Einen ersten Eindruck können sich die Mitglieder bereits am 3. September von einigen Kandidaten machen. Denn der FC hat die Mitglieder zu einem Stammtisch eingeladen. Dort will der Vorstand über die Themen „aktuelle Entwicklungen im Sport, beim Geißbockheim-Ausbau und in der Club-Strategie“ Auskunft erteilen. Zudem sollen alle Mitgliederrat-Kandidaten die Möglichkeit bekommen, sich vorzustellen. Der Stammtisch findet im 12. Mann im Businessbereich Ost des Kölner Stadions statt.

FC-Vorstand schlägt Gottfried Rüßmann vor

Im Mitglieder-Bereich der Homepage findet sich eine Liste mit den Kandidaten wieder. Und der Kölner Vorstand macht dort auch Gebrauch von seinem Recht, einen eigenen Kandidaten vorzuschlagen. “Darüber hinaus hat der Vorstand von seinem Recht gemäß § 18.3. lit. c. der Vereinssatzung Gebrauch gemacht und folgendes Mitglied für die Wahl des Mitgliederrats vorgeschlagen”, heißt es auf der Homepage des FC. Dabei handelt es sich um Gottfried Rüßmann, Vorstandsvorsitzender der DEVK-Versicherungen. Rüßmann ist seit vielen Jahren FC-Fan. Im kommenden Jahr tritt der 62-Jährige von seiner Position als Vorstandsvorsitzender zurück. Die DEVK ist seit Jahren einer der Hauptsponsoren beim FC. Der gelernte Betriebswirt bringt sicherlich einiges für das Amt mit.

Zwar hat der Vorstand das Recht auf einen eigenen Vorschlag, davon wird aber eher selten Gebrauch gemacht. Das Gremium hat im kommenden Jahr die Aufgabe, den nächsten Vorstand des 1. FC Köln auszuwählen und zur Wahl vorzuschlagen. Neben Rüßmann sind Tim Blosze, Josef Derkum, Jens Egg, Wolfgang Gommersbach, Fritz Guckuk, Johannes Hochstein, Christian Hoheisel, Ho-Yeon Kim, Stacy Krott, Frank Leifer, Joel Marx, Markus Nolte, Markus Otterbach, Victor Robertz, Fabian Schwab, Stefan Sterzel, Oliver Stratmann, Sarah Theisen, Mario Valentino, Kuno Weber, Udo Winter und Axel Zimmermann die weiteren Kandidaten. Alle Bewerber benötigen 100 Unterstützer-Unterschriften aus den Reihen der FC-Mitglieder, um kandidieren zu können. 

Das Verhältnis zwischen dem Vorstand und dem aktuellen Mitgliederrat dürfte als angespannt bezeichnet werden. Der Mitgliederrat hatte eine eigene Analyse zu dem vergangenen Abstiegsjahr und der Transfersperre in Auftrag gegeben und erste Erkenntnisse in einem Newsletter veröffentlicht. Von „gravierenden Lücken im Kontrollsystem“ war in Bezug auf die Verpflichtung von Jaka Potocnik die Rede. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung schmeckte dem aktuellen Vorstand gar nicht.


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So schlagen sich die Leihspieler

Gibt es noch Abgänge?

Keller: „Er weiß selber, dass er es besser kann“ – Luca Waldschmidt auf Formsuche

Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln
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Keller: „Er weiß selber, dass er es besser kann“ – Luca Waldschmidt auf Formsuche

Eigentlich hatte sich Luca Waldschmidt viel für die neue Spielzeit beim FC vorgenommen. Doch so wirklich rund läuft es für den Offensivspieler auch in der 2. Bundesliga nicht. Da Mark Uth aber verletzt fehlt und auch Sargis Adamyan nicht in Form zu sein scheint, gibt es eine weitere Baustelle beim 1. FC Köln: Dem FC fehlen die Alternativen auf der Zehn.

Gegen den Hamburger SV spielte er eine knappe Stunde, gegen Elversberg kam er für die letzten 20 Minuten. Eine große Duftmarke konnte Luca Waldschmidt aber noch nicht setzen beim 1. FC Köln: Dem FC fehlen die Alternativen auf der Zehn.

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Es lief die 62. Spielminute. Der FC hatte gerade sein zweites Gegentor gegen die SV Elversberg kassiert und war in Rückstand gegen den Underdog geraten. FC-Trainer Gerhard Struber reagierte und wechselte den schwach spielenden Damion Downs aus, um die Offensive des 1. FC Köln anzukurbeln – und das mit Hoffnungsträger Mark Uth. Der 32-Jährige hatte sich in der vergangenen Saison mehrfach nach Verletzungen mühsam zurückgekämpft. Zu Beginn der vergangenen Spielzeit plagte Uth eine Muskelverhärtung, nach seiner Rückkehr im Oktober folgte nach sieben Einsätzen im Januar dann das erneute Aus wegen einer Knieverletzung. Der gebürtige Kölner stand erst wieder im Abstiegskampf Mitte April auf dem Platz – und das auch nur als Joker. Dass sich Struber für Uth aber gegen Luca Waldschmidt entschied, dürfte angesichts der Verletzungshistorie den ein oder anderen Fan überrascht haben.

Waldschmidt als Hoffnungsträger in Liga 2

Schließlich hatte der ehemalige Nationalspieler große Teile der Vorbereitung mit der Mannschaft verbracht. Doch auch für Waldschmidt war die letzte Saison eine schwere. In der Hinrunde stand der 28-Jährige unter Steffen Baumgart noch elf Mal in der Startelf. Unmittelbar vor dem ersten Duell unter Timo Schultz zog sich Waldschmidt einen Wadenbeinbruch zu. Der Offensivspieler fiel zehn Partien lang aus, wurde in den verbleibenden acht Duellen von Timo Schultz nur noch drei Mal in die Startelf berufen, bevor er im letzten Spiel im Abstiegskampf erneut wegen einer Wadenverletzung nicht einsatzfähig war. Auch der Blick auf die Scorerpunkte fällt mau aus. Der Mittelstürmer kam in der vergangenen Saison auf gerade einmal drei Tore und einen Assist – so richtig in Tritt kam Waldschmidt nicht. Dennoch ruhten große Hoffnungen auf dem 28-Jährigen, in der zweiten Liga nun das Offensivproblem des FC zu lösen.

Bisher ist die Offensivstärke jedoch überschaubar. Gegen den Hamburger SV agierte der Siegener so schwach, dass ihn Struber nach einer knappen Stunde für Linton Maina vom Platz nahm. Gegen die SV Elversberg stand Waldschmidt hingegen gar nicht erst in der Startelf. „Luca ist ein wichtiger Spieler. Er konnte mit seiner Verletzungshistorie nicht in den Rhythmus kommen“, erklärt Sportdirektor Christian Keller die Situation um Waldschmidt. „Er weiß selber, dass er es besser kann. Andere Spieler haben es dann einfach gut gemacht.“ Es besser zu machen, nicht davonzulaufen, davon sprach der 28-Jährige noch gegen Saisonende, als er den Vertrag mit den Geißböcken unterzeichnete. „Diesmal habe ich bewusst gesagt, dass ich das Vertrauen in mich zurückzahlen will. Ich will Gas geben und zeigen, was wir erreichen können“, sagte Waldschmidt damals.

Auch Adamyan außer Form

Doch ob Struber auf den Siegener im Pokalspiel gegen den SV Sandhausen setzt, ist nach seinen bisherigen Leistungen ungewiss. „Am Ende ist es die Entscheidung des Trainers. Sollte sich der Trainer gegen Luca entscheiden, dann ist es seine Aufgabe in der nächsten Woche im Training zu zeigen, dass er spielen will“, so Keller. „Es liegt an Luca. Ein guter Luca auf dem Platz hilft uns massiv.“ Ein guter Sargis Adamyan würde den Kölnern wohl auch massiv helfen. Nur spielt auch der Armenier momentan keine Rolle unter Struber. Der 31-Jährige bekam gegen den HSV 33 Minuten Einsatzzeit, wurde im zweiten Ligaspiel gegen Elversberg nicht mehr berücksichtigt. Die Passquote von 54,6 Prozent und nur einem Viertel an gewonnenen Zweikämpfen sprechen bei Adamyan eine deutliche Sprache.

Und da Mark Uth noch eine Weile ausfallen wird, fehlen den Kölnern die Alternativen hinter den Spitzen. Am Mittwoch gab Christian Keller die vorsichtige Prognose ab, dass Uth in sieben bis zehn Tagen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen könne. Das Pokalspiel kommt jedenfalls ganz sicher zu früh. So könnte die Wahl erneut auf Linton Maina fallen, der schon in der vergangenen Woche im Zentrum spielte. Möglich aber auch, dass Maina auf die eigentlich angestammte Außenposition geht. Denn durch die Sperre von Eric Martel wird auch ein Sechser Marke Denis Huseinbasic oder Dejan Ljubicic benötigt. Spätestens dann könnte Waldschmidt wieder eine Rolle im Mittelfeld-Roulette spielen.


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Strubers Defensiv-Alternativen

Das sagt Keller zu Schwäbe

Christian Keller hat noch einen weiteren Spieler an der Angel

Christian Keller am Telefon
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Christian Keller hat noch einen weiteren Spieler an der Angel

Trotz der Transfersperre der FIFA hat der FC bereits vier junge Spieler in diesem Sommer verpflichtet und direkt weiter verliehen. Dabei soll es nicht bleiben für den 1. FC Köln: Christian Keller plant eine weitere Neuverpflichtung.

Vier Spieler hat der FC trotz Transfersperre im Sommer verpflichtet und umgehend bei anderen bzw. den heimischen Vereinen wieder untergebracht. Doch es könnte noch weitere Bewegungen auf dem Transfermarkt geben für den 1. FC Köln: Christian Keller plant eine weitere Neuverpflichtung.

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Auch wenn einige Rechtsexperten die Sanktionen bereits vermutet hatten, erwischte die Bestätigung der Transfersperre den FC im Winter auf dem falschen Fuß. Die Kölner Verantwortlichen haben die Situation rund um die Verpflichtung von Jaka Potocnik offensichtlich komplett falsch eingeschätzt. Doch Christian Keller hat die Strafe akzeptiert und versucht sich nun damit zu arrangieren. Und dieses Vorhaben erscheint auch recht vielversprechend. Mit den Brüdern Said und Malek El Mala sowie Chilohem Onuoha und Mansour Ouro-Tagba hat der FC vier talentierte Spieler im Sommer verpflichtet. Wie berichtet darf Köln Spieler unter Vertrag nehmen, spielen dürfen die Akteure für den FC aber noch nicht. Sie müssen zunächst registriert werden und das dürfen die Geißböcke erst wieder im Winter.

Keller: „Wir haben einen Spieler im Auge“

Also wurden die vier Talente an Viktoria Köln, Jahn Regensburg und den SC Verl umgehend weiter verliehen (Die Brüder Al Mala blieben also bei der Viktoria). Die jungen Akteure sollen bei den Clubs der 2. und 3. Liga erst einmal Spielpraxis sammeln. Von den vier bisherigen Neuverpflichtungen schlägt vor allem Said El Mala ein. Der Offensivspieler stand bei Viktoria Köln bereits zwei Mal in der Startelf und erzielte am vergangenen Wochenende sogar den 2:1-Siegtreffer gegen Waldhof Mannheim. Mlöglicherweise wird der 17-Jährige auch schon im Winter zum FC dazustoßen. Die weiteren Spieler sammelten bislang nur wenige Minuten Einsatzzeit.

Doch Christian Keller plant einen weiteren Transfer. Eine weitere Neuverpflichtung liege laut Sportdirektor „im Bereich des Möglichen. Wir haben einen Spieler im Auge.“ Sogar mehr als das. Es haben bereits erste Gespräche stattgefunden. Aber: „Wir konnten uns bislang im Gesamtkonstrukt noch nicht einigen“, sagt der Sportdirektor. „Wenn wir uns in den nächsten zwei Wochen einigen können, werden wir den Deal machen.“ Dann schließt das Transferfenster. Heißt im Umkehrschluss, dass es sonst bei den vier Neuverpflichtungen bleiben wird. Einen Namen wollte der Sportdirektor natürlich nicht nennen. Doch es ist davon auszugehen, dass es sich ebenfalls um einen jungen, talentierten Spieler handelt, der bereits ist, das Konstrukt des Weiterverleihens einzugehen. In zwei Wochen schließt das Transferfenster. Zum nächsten Fenster im Winter hat der FC seine Sperre abgesessen.


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So schlagen sich die Leihspieler

Gibt es noch Abgänge?

Verlässt noch ein Spieler den FC? Christian Keller trifft klare Aussage

Christian Keller, Sportdirektor des 1. FC Köln
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Verlässt noch ein Spieler den FC? Christian Keller trifft klare Aussage

Wirklich viel passiert für den FC aktuell nicht auf dem Transfermarkt. Neue Spieler registrieren darf Köln nicht, die Suche nach Abnehmern der Aussortierten gestaltet sich als schwierig für den 1. FC Köln: Verlässt noch ein Spieler den FC?

Nikola Soldo und Maxi Schmid sollen den FC eigentlich noch verlassen, doch es gibt bislang keine Abnehmer. Es stellt sich aber die Frage nach weiteren Transferbewegungen beim 1. FC Köln: Verlässt noch ein Spieler den FC?

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Die Transfergerüchte rund um den 1. FC Köln halten sich in diesem Sommer in Grenzen. Kein Wunder, dem FC sind aufgrund des Registrierungsverbots die Hände weitestgehend gebunden. Christian Keller hat bereits einige talentierte Spieler verpflichtet, die allerdings aufgrund der Sanktion vorerst weiterverliehen worden sind. Abgänge sind bekanntlich durchaus möglich und auch eigentlich angedacht. So wie bei Marvin Schwäbe, dem der FC bekanntlich keine Steine in den Weg legen will, sollte es ein Angebot geben. „Wir haben eine klare Absprache, wenn es ein Angebot gibt, dass zu ihm und zu uns passt, werden wir zu einem Ergebnis kommen“, hatte der Sportdirektor noch am Mittwoch gesagt. Dieses Angebot liegt den Kölnern aber nicht vor. Schwäbe ist somit weiterhin Spieler des FC und könnte am Sonntag auch erstmals im Kader stehen.

Wechsel- und Leihabsicht bei Soldo und Schmid

Bei dem einen Abgang soll es – wenn es nach den Kölner Verantwortlichen geht – aber nicht bleiben. Bekanntlich soll sich auch Nikola Soldo nach einem neuen Verein umschauen. Soldo wurde schon vor Wochen vom Training der Profis freigestellt, darf zurzeit bei der U21 mittrainieren. „Für Nikola Soldo gab es Anfragen. Allerdings keine, die für alle Seiten bis dato so waren, dass man sagen könnte, das machen wir“, erklärte Christian Keller am Mittwoch und deutete an, dass zu dieser Entscheidung drei Parteien gehören. „Der Spieler hat ein Interesse aus sportlicher Sicht. Wir haben ein wirtschaftliches Interesse. Und der potenziell neue Club hat auch ein Interesse“, so der Sportdirektor. Es bestehe aber weiterhin eine „Wechselabsicht“, sagte Keller. Kein Wunder, Soldo spielt aktuell weder bei den Profis noch beim Nachwuchs. Und das, obwohl der FC aktuell gerade in der Defensive dünn besetzt ist. Die Zeit in Köln hat sich der junge Kroate anders vorgestellt.

Auch Maxi Schmid wird bei den Profis vorerst keine Rolle spielen. Der Stürmer war ähnlich wie Soldo im vergangenen Jahr verliehen, spielte für Roda Kerkrade und hatte dort auch zunächst eine gute Zeit. Allerdings kam Schmid in der niederländischen zweiten Liga am Ende nicht mehr über die Rolle des Jokers hinaus. Nun trainiert Schmid bei der Kölner U21 und kommt in der Regionalliga zum Einsatz. „Maxi hat eine gute Entwicklung genommen. Er ist aber ein Spieler, der einen weiteren Zwischenschritt sicher gebrauchen könnte“, sagte Keller, der großes Potenzial in dem Offensivspieler sieht. “Wir würden mit ihm einen Zwischenschritt gehen, aber da muss natürlich auch etwas Passendes dabei sein.“ Tatsächlich hat es für den Angreifer auch Angebote gegeben. Doch diese haben laut Keller im Verbund nichts „getaugt“. Der FC strebt weiterhin eine Leihe an. Sollte es kein Leihkonstrukt geben, soll Schmid die U21 verstärken.

Keine weiteren Abgänge geplant

Weitere Abgänge soll es aber nicht mehr geben. „Außer den genannten sehe ich gerade keinen Spieler. Wir sehen ja gerade, wie sich ein quantitativ ausreichend besetzter Kader dann schnell verkleinern kann. Wir haben jetzt vier Langzeitverletzte“, sagte Keller. „Das kann schnell gehen. Wir sind quantitativ nun ausreichend, aber nicht so super gut besetzt. So dass ich jetzt von einer weiteren Leihe absehen würde, auch wenn ein Spieler, der hinten dran ist, sagen würde, ein wenig mehr Spielpraxis wäre gut. Dann muss er es halt hier schaffen.“ Dabei ist die Personalie Dejan Ljubicic auch weiterhin nicht final geklärt. Der Österreicher hat sich nicht klar zum FC bekannt, galt schon im vergangenen Sommer als möglicher Wechselkandidat. Beim FC glaubt man an den Verbleib. Mit einem kolportierten Interesse von Leeds United gab es sie dann aber doch, die Transfergerüchte.


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Keller zur Schwäbe-Causa

Martel-Ersatz gegen Sandhausen?

Christian Keller gibt Update zu Mark Uth

Mark Uth vom 1. FC Köln
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Christian Keller gibt Update zu Mark Uth

Keine fünf Minuten stand Mark Uth am vergangenen Samstag auf dem Feld, dann fiel der Stürmer einmal mehr verletzt aus. Der Angreifer fehlt dem 1. FC Köln: So lange fällt Mark Uth aus.

Mark Uth bleibt vom Pech verfolgt. Der 32-Jährige verletzte sich am vergangenen Samstag im Duell bei der SV Elversberg. Nun gab Christian Keller ein Update über den Angreifer des 1. FC Köln: So lange fällt Mark Uth aus.

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Eigentlich war er so etwas wie der große Hoffnungsträger beim 1. FC Köln. Gerade nachdem die Geißböcke gegen den HSV einmal mehr zu viele Chancen liegen gelassen haben, sollte Mark Uth die Offensive beleben. Und tatsächlich kam der Offensivspieler am vergangenen Samstag zum Einsatz – zu einem sehr kurzen. Der FC lag gegen die SV Elversberg 1:2 zurück, mit Uth sollte nach einer guten Stunde die Wende kommen. Doch der Angreifer war keine fünf Minuten auf dem Feld, da sank der gebürtige Kölner zu Boden – ohne Fremdeinwirkung. Die Sorgen waren bei den Kölner Verantwortlichen verständlicherweise groß. Die Erleichterung auch, als am Montag die Diagnose folgte. Uth habe sich nur eine Adduktorenzerrung zugezogen. Die Ausfallzeit hält sich also voraussichtlich in Grenzen.

Läuft Uth gegen Schalke schon wieder auf?

Christian Keller gab am Mittwoch eine erste vorsichtig Tendenz ab. „Es ist eine Zerrung“, erklärte der Sportdirektor noch einmal. „Mehr ist es tatsächlich zum Glück nicht.“ Uth fällt also tatsächlich nicht lange aus. „In sieben bis zehn Tagen sollte wieder eine volle Trainingsfähigkeit da sein“, sagte Keller weiter. Ein Einsatz gegen den SV Sandhausen kommt definitiv zu früh, das Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig am dritten Spieltag ebenfalls. Ausgerechnet beim Auswärtsspiel auf Schalke könnte Uth wieder einsatzfähig sein. Und dennoch bleibt Uth das Kölner Sorgenkind. “Er hat dreieinhalb Wochen voll trainiert und ein ordentliches Spiel in der U21 gemacht. Dann spielt in Elversberg nach einigen Minuten ein Muskel nicht mit, auf den wir im Aufbau sehr viel Wert gelegt haben”, so Keller.

Uth hatte ein individuelles Trainingsprogramm absolviert, um verletzungsfrei in die Saison zu starten. Am vergangenen Samstag folgte dann beim ersten Einsatz direkt wieder der Rückschlag. „Es war eigentlich genau die Idee, dass das nicht passiert“, so Keller. Denn der Mittelstürmer war in der vergangenen Saison vom Pech verfolgt. Zu Beginn der Spielzeit plagte den 32-Jährigen eine Muskelverhärtung. Erst Ende Oktober kam Uth, damals noch unter Steffen Baumgart, wieder zum Einsatz, bevor er zum Beginn der Rückrunde erneut wegen einer Knieverletzung ausfiel. Nach 13 weiteren verpassten Partien konnte der gebürtige Kölner als Joker unter Schultz wieder zurück aufs Feld. Bei vier der fünf letzten Ligaspiele bekam Uth Einsatzzeit im Abstiegskampf, gegen Freiburg fehlte er krankheitsbedingt.

Bereits in der Saison 22/23 hatte sich Uth unter anderem eine Schambeinentzündung zugezogen und fiel nahezu die komplette Saison aus, musste sich mehrfach operieren lassen. Nur in drei Spielen stand der Kölner damals auf dem Platz und bezeichnete die Spielzeit selbst als „Seuchenjahr“. Kein Wunder also, dass die Verantwortlichen und das Trainerteam ein besonderes Augenmerk auf das Training des Hoffnungsträgers legten.


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Keller zur Schwäbe-Causa

Martel-Ersatz gegen Sandhausen?

Causa Schwäbe: Das sagt Christian Keller zur Situation des Keepers

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Causa Schwäbe: Das sagt Christian Keller zur Situation des Keepers

Nach dem zweimaligen Fehlen der Kölner Nummer zwei in den Duellen gegen Hamburg und Elversberg äußerte sich FC-Sportdirektor Christian Keller am Mittwoch zur Personalie Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln: So ist der Stand bei Marvin Schwäbe.

Die Nummer zwei im Tor der Kölner erregte am Wochenende Aufmerksamkeit. Zum zweiten Mal in Folge meldete sich der Torhüter vor den Ligaspielen krank. Dies warf Fragen auf, wie es weitergeht beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Marvin Schwäbe.

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Von Rückenproblemen ist bei den Trainingeinheiten des 1. FC Köln bei Marvin Schwäbe aktuell nichts zu sehen. Der Kölner Keeper hatte sich am vergangenen Wochenende krankgemeldet, war nicht mit ins Saarland nach Elversberg gefahren. Erstaunlich: Es war bereits die zweite kurzfristige krankheitsbedingte Absage des Keepers – und das im zweiten Pflichtspiel. Für Schwäbe stand jeweils Philipp Pentke im Kader. Da der 29-Jährige offensichtlich aber beschwerdefrei trainierte, nahmen die Spekulationen ihren Lauf. Zumal Schwäbe am Mittwoch beim Abschlussspiel ebenfalls nicht berücksichtigt wurde. „Das Thema zwei Mal Ausfallen würde ich jetzt nicht allzu hoch hängen. Einmal war es ein Infekt, das zweite Mal war es der Rücken, der zumacht“, erklärte Sportdirektor Christian Keller am Mittwoch nach dem Training. „Es war eine ungeschickte Dopplung. Nichts, aus dem man zu viel interpretieren sollte.“ 

Noch kein passendes Angebot für Schwäbe

Ob der Keeper mit nach Sandhausen fährt, ist aber nicht klar. „Wir brauchen Verlässlichkeit. Wenn er keinen Infekt hat und der Rücken hält, dann ist er auch ein Kandidat für den Kader“, sagte Keller, wies aber auch daraufhin, dass die Entscheidung ohnehin im Aufgabenbereich des Trainers liege. Der FC-Sportdirektor lobte Schwäbe zudem: „Marvin ist unser Spieler. Wir haben keinerlei Anlass zu Kritik an Marvin. Er bringt sich positiv auf und neben dem Platz ein“, sagte Keller. Dennoch ist die Situation für den Keeper keine leichte. Schwäbe hatte wie berichtet frühzeitig mit einem Wechsel geliebäugelt, die FC-Bosse Jonas Urbig daraufhin zur Nummer eins ernannt. Schwäbe kann den Verein weiterhin verlassen. Noch liege aber kein passendes Angebot vor, betonte Keller. Der FC verfügt somit über zwei erstklassige Keeper, die auch das Gehalt eines erstklassigen Keepers einstreichen.

Über eine Vertragsauflösung wird beim FC dennoch nicht nachgedacht. „Ich habe lieber einen guten Spieler mehr im Kader als einen guten Spieler weniger“, sagt Keller. Ob es noch zu einem Abgang des Torhüters kommen wird, ist anscheinden offen. Aber: „Wir haben eine klare Absprache, wenn es ein Angebot gibt, dass zu ihm und zu uns passt, werden wir zu einem Ergebnis kommen.“ Keller betonte jedoch, dass die Transferphase aber noch anhalte und man sehen werde, was am Ende hintenraus passiere. Die neue Nummer eins Jonas Urbig ist weiterhin gesetzt im Tor der Kölner. Auch nach dem Patzer im ersten Ligaspiel gegen den Hamburger SV und den insgesamt vier Gegentoren steht keine Torwartdiskussion an beim 1. FC Köln.

Die Anwesenheit von Schwäbe und der mögliche Druck, der auf dem neuen Torhüter lastet, würden ohnehin kein Problem darstellen, So Keller. „Das ist keine Belastung für die Mannschaft. Es ist auch nicht so, dass Jonas Urbig den Ball nicht so sauber fängt, weil ein Marvin Schwäbe noch da ist“, sagte Keller. Die Causa Schwäbe bleibt also weiterhin in der Schwebe.


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Entwarnung bei Uth

Martel-Ersatz gegen Sandhausen?

Joker, Torschütze, Stammspieler – So schlagen sich die FC-Leihspieler

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Joker, Torschütze, Stammspieler – So schlagen sich die FC-Leihspieler

Vier Talente verpflichtete FC-Sportdirektor Christian Keller vor Saisonbeginn. Alle wurden auf Grund der Transfersperre als Leihspieler bei Clubs untergebracht. Auch, um Spielpraxis zu sammeln, bevor sie im kommenden Sommer zurückkehren zum 1. FC Köln: So schlagen sich die FC-Leihspieler.

Das Prinzip der Leihe erlaubte es den Geißböcken trotz Transfersperre neue Talente für den FC zu gewinnen und diese in Spielpraxis zu bringen. Schließlich handelt es sich um ein Registrierungserbot. Jahn Regensburg, Viktoria Köln und der SC Verl bieten den Youngstern die Möglichkeit, sich zu entwickeln. Eine Win-Win-Situation für die Akteure und den 1. FC Köln: So schlagen sich die FC-Leihspieler.

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Trotz der Transfersperre verpflichtete Christian Keller im Sommer neue Talente. Die Sperre des CAS erlaubt Köln zwar keine neuen Spieler zu registrieren, sie zu verpflichten und dann eben zu verleihen, ist hingegen kein Problem. So konnte Keller gleich vier Talente für die Geißböcke gewinnen, die dem Verein nach ihrer Leihe und nach der Beendigung der Transfersperre zur Verfügung stehen. Mit den Brüdern Malek und Said El Mala sowie Mansour Ouro-Tagba und Chilohem Onouha verpflichtete Keller junge Talente im Alter von 17 bis 19 Jahren. Die Leihen zu Viktoria Köln, Jahn Regensburg und dem SC Verl sollen den Youngstern Spielzeit bringen. Keller, der auch in der vergangenen Saison deutlich machte, dass er sich von Leihen an unterklassigere Vereine viel verspricht und eine Win-Win-Situation sieht, lag zum Beispiel mit Jonas Urbig, Tim Lemperle und auch Marvin Obuz richtig. Sein Konzept ging auf.

So schlagen sich die Leihspieler bisher

Mansour Ouro-Tagba: Der 19-jährige Rechtsaußen ist momentan an Jahn Regensburg verliehen. Zuvor durchlief er die verschiedenen Jungendmannschaften von 1860 München, bis er vergangene Saison in der dritten Liga für die Bayern in 19 Spielen sechs Mal in der Startelf stand und drei Tore auf seinem Konto hatte. So verpflichtete Keller das 19-jährige Talent aus New York und verlieh es nach Regensburg, den Verein, zu dem auch Jonas Urbig vor seiner Leihe nach Greuther Fürth verliehen worden war.

Ouro-Tagba stand zwar in beiden bisherigen Spielen auf dem Platz, gab also sein Zweitliga-Debüt, in die Startelf schaffte er es aber noch nicht. Gegen Hannover 96 verlor Regensburg 0:2, Ouro-Tagba spielte 22 Minuten. Im zweiten Spiel gegen Ulm gewannen die Bayern zwar 1:0, jedoch gab es für den FC-Leihspieler nur drei Minuten Einsatzzeit. Viel Spielpraxis konnte der Nationalspieler Togos also noch nicht sammeln.

Said El Mala: Für den Linksaußen änderte sich nach dem Wechsel zum 1. FC Köln nicht viel. Ebenso wie sein Bruder Malek El Mala blieb der 17-Jährige während der Leihe bei seinem vorherigen Verein, Viktoria Köln. So brauchte es keine Eingewöhnungszeit und El Mala durfte in der dritten Liga sofort auflaufen. Beide Male stand er in der Startelf der Viktoria. Gegen Dynamo Dresden erhielt der 17-Jährige 62 Minuten Einsatzzeit sowie eine Gelbe Karte in der 22. Minute. Das Duell verlor Viktoria Köln 1:2. In der folgenden Woche lief es besser für den Youngster, der laut transfermarkt.de einen Marktwert von 300.000 Euro hat. Gegen Waldhof Mannheim spielte El Mala 76 Minuten und erzielte das entscheidende Tor beim 2:1-Erfolg.

Wenig Einsatzzeit für Malek El Mala und Chilohem Onuoha

Malek El Mala: Der Bruder von Said El Mala wurde ebenfalls von Keller verpflichtet und verbleibt ebenso zur Leihe bei Viktoria Köln. Der Mittelstürmer erreicht bislang einen Marktwert von 100.000 Euro. Auch im Bezug auf die Einsatzzeit bei der Viktoria bleibt Malek El Mala hinter seinem Bruder zurück. Zwar erhielt auch er in den beiden Spielen gegen Dynamo Dresden und Waldhof Mannheim Einsatzzeit, stand allerdings nicht in der Startelf und kam auf nur sieben Minuten gegen Dresden und zehn gegen Mannheim.

Chilohem Onuoha: Onouha gilt als eins der größten Offensivtalente im deutschen Nachwuchsfußball. Nach der Leihe zum SC Verl soll der gebürtige Berliner bei den Geißböcken an den Profikader herangeführt werden. So der PIan von Keller. Erste Profiluft konnte der 19-Jährige in der dritten Liga bereits schnuppern. Mehr aber auch noch nicht. Der Rechtsaußen stand beim 2:2-Unentschieden gegen Wehen Wiesbaden nur zwölf Minuten auf dem Platz. Im zweiten Saisonspiel gegen Alemannia Aachen war das Nachwuchstalent nicht einmal im Kader. Ob Kellers Plan aufgeht, den Youngster durch viel Spielpraxis bei Verl zu entwickeln, um ihn im Sommer bei den FC-Profis zu integrieren, scheint zumindest momentan fraglich.


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