FC-Offensivspieler: Gegen keinen erfolgreicher als gegen Augsburg

So punkteten FC-Spieler gegen den FC Augsburg
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FC-Offensivspieler: Gegen keinen erfolgreicher als gegen Augsburg

Timo Schultz hat angekündigt, dass es jetzt nur noch um Dreier geht. Dafür müssen Tore her. Im Auswärtsspiel des FC gegen Augsburg müssen die Kölner dafür ihr Scorerpunkte-Konto weiter ausbauen. Bei einigen sieht die Bilanz gegen den FCA schon jetzt gar nicht schlecht aus.

Davie Selke und Luca Waldschmidt konnten in der Vergangenheit gegen den FCA durchaus schon einige Scorerpunkte auf ihrem Konto sammeln. So punkteten FC-Spieler gegen den FC Augsburg.

Am Sonntag steht für die Geißböcke das Auswärtsspiel gegen den FC Augsburg an. Die Mannschaft hat sich im Trainingslager auf das Saisonfinale vorbereitet. „Wir haben gut gearbeitet. Wir waren mit der Mannschaft zusammen. Das ist auch immer ganz wichtig,“ sagte Sargis Adamyan in der vergangenen Woche. „Wir haben uns auf den Endspurt eingeschworen, bis Mai wollen wir alles geben.“ Der Armenier betonte weiter: „Es wird darauf ankommen, dass wir den letzten Schuss nutzen.“ Um dies besser in die Tat umzusetzen, ließ Trainer Timo Schultz in den Trainingseinheiten zu Beginn der Woche vor allem Torschüsse trainieren. Denn die Torschussbilanz des 1.FC Köln ist weiterhin sehr mager. Die Scorerpunkte gerade gegen den FC Augsburg fallen bei einigen Kölner Offensivkräften allerdings gar nicht so schlecht aus.

Selke und Waldschmidt gegen kein anderes Team so erfolgreich

Unter anderem Davie Selke. Der 29-Jährige fiel nach einer Fußverletzung, die er sich im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim zugezogen hatte, sieben Spiele aus. Gegen Gladbach und Leipzig wurde er in den letzten Minuten der Spielzeit eingewechselt. Im Duell am Sonntag könnte der Angreifer auch von Beginn an wieder mit von der Partie sein. Gerade gegen den FCA erzielte der Mittelstürmer in der Vergangenheit sechs Scorerpunkte, darunter zwei Tore. Gegen keine andere Mannschaft sammelte er mehr. Auch bei den Vorlagen sprechen die Zahlen für Selke. Mit vier gegebenen Vorlagen in Duellen gegen Augsburg ist dies der höchste Wert für den 29-Jährigen im Bezug auf die einzelnen Gegner.

Aber nicht nur Selke punktet gegen den FCA besonders gerne. Auch Luca Waldschmidt konnte in der ersten Bundesliga bereits fünf Scorerpunkte gegen die Fuggerstädter sammeln. Damit steht Augsburg in Sachen Torbeteiligung für Waldschmidt an erster Stelle. Gegen kein anderes Team fuhr er mehr Punkte ein. Bezieht man zusätzlich die Jugendspiele der U17 und der U19 mit ein, dann hat der 27-Jährige sogar die meisten Tore gegen den FCA geschossen. Gleich sechs Tore waren es in der U17, zwei Treffer und zwei Assists gegen die U19 und eben zwei Tore und drei Vorlagen in Spielen gegen den Bundesligisten.

Adamyan, Kainz und Thielmann weniger erfolgreich

Waldschmidts Quote kann sich also sehen lassen. Die Bilanz der weiteren Offensivspieler oder offensiv agierenden Spielern sieht aber deutlich ernüchternder aus. FC-Stürmer Sargis Adamyan, der zuletzt gegen RB Leipzig traf, kommt in vier Spielen gegen den FCA gerade einmal auf ein Tor. Florian Kainz kann mit immerhin einem Tor und zwei Vorlagen aufwarten. Das Kölner Eigengewächs Jan Thielmann, der gerade mit der U21-Nationalmannschaft Deutschlands den ersten Platz in der Gruppe der EM-Quali erreicht hat, kommt immerhin auf ein Tor und eine Vorlage in Spielen gegen die Fuggerstädter.

Die Chancen der Geißböcke, weitere Scorerpunkte im Duell mit Augsburg zu sammeln, stehen also gar nicht schlecht. Gerade, da FC-Coach Timo Schultz wohl wieder mit Angreifer Selke plant, vielleicht sogar Waldschmidt wieder eine Option ist. Die Kölner Offensiv-Problematik entspannt sich zunehmend und der Trainer hat nun vorne wohl die Qual der Wahl.


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FC-Startelf gegen Augsburg: Erstaunlich wenige Spieler gesetzt

So könnte der FC gegen Augsburg spielen.
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FC-Startelf gegen Augsburg: Erstaunlich wenige Spieler gesetzt

Nach der Länderspielpause und dem Trainingslager in Spanien geht es für den 1. FC Köln nach Augsburg. Selten zuvor scheint die Startelf so offen.

Nach der Rückkehr von Luca Waldschmidt, Linton Maina, Dejan Ljubicic und Jan Thielmann hat Coach Timo Schultz mehr vermeintliche Stammspieler als freie Positionen. Festlegen, wer in der Startelf steht, wollte sich der 46-Jährige am Freitag noch nicht. So könnte der FC gegen Augsburg spielen.

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Zu viel wollte Timo Schultz am Freitag bezüglich taktischer Ausrichtung und Startelf noch nicht preisgeben. Eine Einsatzgarantie sprach er auf der Pressekonferenz vor dem Augsburg-Spiel jedenfalls nicht aus. Zwischen den Zeilen ließ sich aber lesen, dass Stürmer Davie Selke gute Chancen auf sein Startelf-Comeback gut zwei Monate nach seiner Fußverletzung aus dem Spiel gegen Heidenheim hat. Ob der Kölner Coach einen zweiten Stürmer neben Selke auflaufen lässt, sei zwar „die offensivste Variante“, festlegen wollte sich der 46-Jährige aber nicht. Die wahrscheinlichste Option wäre dann wohl Sargis Adamyan, der zuletzt viele Argumente für sich sammelte. Ebenfalls fest mit einem Startelf-Einsatz können natürlich Marvin Schwäbe, Timo Hübers und Jeff Chabot rechnen.

Startelf bleibt variabel

Ansonsten ist die Anfangsformation mit vielen Fragezeichen versehen. Zwar steht Max Finkgräfe im Kader, ob der 20-Jährige nach seinen Rückenbeschwerden aber direkt von Beginn an auf dem Platzt steht, ist offen. Die naheliegendste Alternative wäre dann wohl Leart Pacarada. Auch auf der rechten Seite gibt es gleich mehrere Optionen. Lieferten sich bislang Rasmus Carstensen und Benno Schmitz ohnehin schon einen Zweikampf um den Startelf-Platz, stößt nun mit Jan Thielmann ein gelernter Offensivspieler dazu. Bislang war Timo Schultz ein Freund der Doppelsechs. Sollte es bei dieser taktischen Ausrichtung bleiben, wäre normalerweise Eric Martel gesetzt. Doch der 21-Jährige kehrte von der Länderspielreise mit einer Gesichtsblessur zurück. Auch Martel steht im Kader. Weitere Optionen wären aber auch Denis Huseinbasic oder Dejan Ljubicic. Nicht im Kader ist Jacob Christensen.

Mit mittlerweile vier Toren ist Faride Alidou der zweitgefährlichste FC-Profi. Die Frankfurter Leihgabe wird mit großer Wahrscheinlichkeit auf der rechten Seite auflaufen. Auf der linken Seite hat Schultz mit Florian Kainz und Linton Maina ebenfalls mehrere Optionen. Die Wahl wird wohl auf den Kölner Kapitän fallen.

So spielt der FC gegen Augsburg

Max Finkgräfe

Timo Hübers

Jeff Chabot

Jan Thielmann

Dejan Ljubicic

Florian Kainz

Faride Alidou

Davie Selke

Sargis Adamyan

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Augsburg

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Augsburg.
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Augsburg

Vor der Begegnung mit dem FC Augsburg steht der FC auf einem direkten Abstiegsplatz. Das Trainingslager in Spanien sollte der Mannschaft noch einmal Aufwind für den Endspurt geben. Alles Wissenswerte rund um die Begegnung gibt es hier.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen den FCA geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Augsburg.

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Augsburg.

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Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Augsburg?

Zum 24. Mal treffen der 1. FC Köln und der FC Augsburg am Ostersonntag aufeinander. Die Bilanz ist komplett ausgeglichen. Der FC gewann 8 der Partien, der FCA setzte sich ebenfalls in 8 Spielen durch. 8 Begegnungen endeten demnach unentschieden. Immerhin spricht die Torbilanz mit 32:27 für den FC. Von den jüngsten sechs Begegnungen gingen vier an Köln, die letzte in der Hinrunde der Saison endete unentschieden. Zuvor waren die Geißböcke fast zehn Jahre sieglos gegen Augsburg.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen Augsburg?

Das Spiel beginnt am Sonntag um 15.30 und wird daher von DAZN übertragen. Zusammenfassungen gibt es unter anderem bei der „Sportschau – Bundesliga am Sonntag“.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Augsburg?

Drei Mal konnten sich die Kölner mit einer Tordifferenz von drei Zählern durchsetzen. Im Dezember 2007 gewann Köln nach Toren von Milivoje Novakovic (2) und Thomas Broich 3:0. Genauso setzten sich die Kölner auch vor ziemlich genau zwölf Jahren durch. Damals erzielten die Tore Lukas Podolski (2) und Slawomir Peszko. Im April vergangenen Jahres gab es ein 4:1. Jan Thielmann und Marc Uth brachten Köln in Führung, nach dem Anschlusstreffer erzielte Anthony Modeste zwei Tore.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen den FCA?

Dagegen steht ein 0:3 aus dem Herbst 2017. Alle Tore für Augsburg erzielte Alfreð Finnbogason.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Augsburg?

Die meisten Tore im FC-Dress erzielte Milivoje Novakovic. Der Angreifer erzielte 4 Tore gegen Augsburg. Auf der anderen Seite erzielten Florian Niederlechner und eben Alfreð Finnbogason jeweils drei Tore. Von den aktuellen Spielern kommen Davie Selke auf 6, Mark Uth auf 5 und Luca Waldschmidt auf 4 Scorerpunkte – allerdings nicht (nur) im FC-Dress.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen Augsburg?

Jonas Hector trug gegen den FCA am häufigsten das FC-Trikot. Der ehemalige Kapitän kommt auf insgesamt 16 Duelle gegen den FCA. Daniel Beier stand auf der anderen Seite bei 11 Spielen gegen den FC auf dem Platz.

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Timo Schultz: „In der Crunchtime gibt es nur Dreier“

So will Timo Schultz gegen Augsburg punkten.
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Timo Schultz: „In der Crunchtime gibt es nur Dreier“

Am Ostersonntag trifft der 1. FC Köln auf den FC Augsburg. Das Team von Jess Thorup spielte bisher eine Top-Rückrunde. Trainer Timo Schultz ist dennoch optimistisch, das Duell gegen die Fuggerstädter zu gewinnen.

Für den 1. FC Köln beginnt nun die letzte Phase im Vorhaben Klassenerhalt. Auch FC Trainer Timo Schultz weiß, dass nun nur noch Dreier zählen. Der Coach wird seine taktische Ausrichtung möglicherweise verändern und sein Team offensiver einstellen. So will Timo Schultz gegen Augsburg punkten.

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Eigentlich hatten sich die Sorgenfalten bei Timo Schultz in der Einheit am Freitag vor dem Auswärtsspiel gegen den FC Augsburg ein wenig geglättet. Max Finkgräfe, der vor zehn Tagen noch frühzeitig aus dem Trainingslager abgereist war, nahm wieder am Mannschaftstraining teil. Auch die muskulären Beschwerden, die Leart Pacarada einen zweiten Einsatz für den Kosovo während der Länderspielreise gekostet haben, waren am Freitag offenbar kein Thema mehr. Der Linksverteidiger stand auf dem Trainingsplatz. Während der Trainer bei einem Einsatz von Finkgräfe vorsichtig optimistisch klang, scheint Pacarada jedenfalls eine sichere Option zu sein. Mit Dominique Heintz, der am Freitag seinen Vertrag um zwei Jahre verlängerte, gäbe es ohnehin einen weiteren Ersatz. Und doch stand am Freitag dieses große „Aber“ hinter dem Training des 1. FC Köln.

Kilian wird Monate fehlen

Denn die Verletzung von Luca Kilian überschattete die Einheit. Der Innenverteidiger, den Timo Schultz erst vor wenigen Wochen noch in der Konkurrenz mit Timo Hübers und Jeff Chabot als Luxusproblem bezeichnet hatte, war mit Davie Selke zusammengestoßen und verletzte sich schwer am Kreuzband. Das bestätigte der Verein am Freitagnachmittag. Kilian wird dem FC monatelang fehlen. Dementsprechend gedrückt war die Stimmung bei den Kölner Verantwortlichen am Freitag. Dennoch fand Schultz in Bezug auf die personelle Situation positive Worte. „Wir fahren optimistisch nach Augsburg“, sagte der Trainer. Vielleicht in einem Anflug von Zweckoptimismus. Denn der Coach weiß, dass jetzt in der „Crunchtime“ nur noch Siege zählen. „Damit fangen wir jetzt in Augsburg an. In der Crunchtime gibt es nur Dreier„, sagte der Coach.

Dabei treffen die Kölner nicht weniger als auf die Mannschaft der Stunde. Augsburg hat in der Rückrunde mehr Punkte gesammelt als der FC Bayern München, ist die viertbeste Mannschaft der zweiten Saisonhälfte. Die letzten vier Spiele konnten die Fuggerstädter für sich entscheiden, schnuppern mittlerweile an den internationalen Rängen. „Es ist ein extrem unangenehmer Gegner. Eine Mannschaft, die gut drauf ist“, sagte Schultz. Ein „Gegner mit Selbstvertrauen. Sie werden ihre Serie fortsetzen wollen – aber auch auf einen Gegner treffen, der etwas dagegen hat.“ Allerdings plagen auch Augsburg personelle Probleme. So fällt unter anderem Ermedin Demirovic nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt aus. Auch wenn Timo Schultz darin keinen großen Vorteil sieht, fällt Augsburgs Top-Torjäger mit 14 Toren und acht Vorlagen gegen die Geißböcke aus. Auch gegen de FC war der Stürmer schon zweimal erfolgreich und bereitete zwei weitere Tore vor. Zudem vermeldete auch der FCA unter der Woche eine Kreuzband-Verletzung. So fällt Robert Gumny bei den Fuggerstädtern aus.

Mögliche Veränderungen in der taktischen Ausrichtung

Immerhin spricht die Bilanz der letzten Jahre für den FC. So haben die Kölner die vergangenen drei Auswärtsspiele beim FCA für sich entschieden. Damit das auch am Sonntag gelingt, müssen die Geißböcke Tore schießen. Dementsprechend kündigte auch Timo Schultz eine mögliche Veränderung der taktischen Ausrichtung an. Heißt: Der Kölner Trainer will die Spiele in der selbsternannten „Crunchtime“ offensiver angehen. Ob mit zweiter Sturmspitze oder mehr Tempo über die Flügel, wollte sich der Trainer noch nicht festlegen. Eine mögliche Veränderung könnte dabei durchaus Jan Thielmann auf der rechten Verteidigerposition sein. So machte der 46-Jährige keine Hehl daraus, dass dieser Gedankengang durchaus eine Option sein kann. Definitiv gesetzt sollte dagegen Davie Selke im Sturm sein. Schultz schwärmte geradezu von der Präsenz, die der Angreifer ausstrahlt.



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Schultz steht plötzlich vor der Qual der Wahl

1. FC Köln: Wer fällt dem Überangebot zum Opfer?
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Schultz steht plötzlich vor der Qual der Wahl

Mit Luca Waldschmidt und Jan Thielmann kehren wohl zwei weitere Offensivkräfte in den Kader zurück. Nachdem sich Faride Alidou und Sargis Adamyan in den Fokus gespielt haben, hat Timo Schultz plötzlich ungeahnt viele Möglichkeiten.

Trainer Timo Schultz kann sich durchaus vorstellen, bei einer offensiv ausgerichteten Variante gegen den FCA mit einer Doppelspitze zu spielen. Insgesamt stehen neun Offensivspieler für vier, vielleicht fünf Positionen bereit beim 1. FC Köln: Wer fällt dem Überangebot zum Opfer?

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Es hatte sich schon Anfang der Woche angedeutet, am Freitag ließ Timo Schultz auf der Spieltags-Pressekonferenz zischen den Zeilen lesen, dass Luca Waldschmidt entgegen erster Äußerungen nun doch eine Option für den Kader für das Auswärtsspiel beim FC Augsburg am Sonntag (15.30 Uhr, DAZN) sein kann. „Luca ist für uns ein Unterschiedsspieler, der mit einer Aktion sehr viel bewirken kann. Er hat einen extrem starken Abschluss. Da kommt man als Trainer schon mal ins Grübeln, ob man nicht doch noch einen Kaderplatz freischaufeln kann, der vielleicht in den letzten Minuten eine entscheidende Aktion haben kann“, sagte Schultz. Klingt also so, als wolle der Trainer für seinen Umschaltspieler einen Kaderplatz freischaufeln.

Wer fällt dem Überangebot zum Opfer?

Hoffnungsträger Waldschmidt wäre nicht der einzige Rückkehrer für die Offensivbewegung. Denn nach der abgesessenen Rotsperre ist auch Jan Thielmann wieder mit von der Partie. Der U21-Nationalspieler stand in den beiden Begegnungen des DFB-Nachwuchses in der Startelf, nun kann der 21-Jährige auch wieder für den FC auflaufen. Noch vor wenigen Wochen sprach Schultz angesichts von drei guten Innenverteidigern von einem Luxusproblem in der Abwehr, natürlich nicht ahnend, dass sich Luca Kilian schwer verletzen würde. Durch die Rückkehr seiner Akteure gibt es nun aber auch ein Überangebot in der Offensive.

Sollte Schultz auch gegen den FCA wie gewohnt bei der taktischen Ausrichtung mit einer Doppelsechs bleiben, stehen nur noch vier Offensivpositionen zur Verfügung. Wenig Platz für viele Spieler. Denn der FC ist durch die Rückkehr von Waldschmidt und Thielmann im Angriff deutlich variabler, der Konkurrenzkampf zwangsläufig umso größer. Schultz erklärte, dass er froh sei, mehr Möglichkeiten zu haben. Die gibt es aber wohl nicht in der Spitze. Davie Selke dürfte als Stoßstürmer gesetzt sein. Der Angreifer kommt trotz langer Verletzungspause auf fünf Saisontore, ist damit der gefährlichste Kölner. Schultz wird wohl kaum auf den Stürmer verzichten. „Er hat eine Ausstrahlung und Wirkung auf die Mitspieler, aber auch auf die Gegenspieler, die Zuschauer und Schiedsrichter. Wir haben ihn auch als Persönlichkeit auf dem Platz vermisst“, sagte Schultz.

Schultz: „Das wäre die offensivste Variante“

Der Trainer erklärte, dass er sich durchaus eine Doppelspitze vorstellen könne. In den vergangenen Wochen spielten Sargis Adamyan, Thielmann und Florian Kainz ebenfalls im Sturmzentrum. Sollte der Coach auf die zwei Stürmer setzen, ist ein spielstarker Sturmpartner die wahrscheinliche Lösung. Adamyan sammelte mit seinem Treffer gegen Leipzig zumindest Argumente. „Das wäre sicherlich die offensivste Variante“, so Schultz. Aber auch Damion Downs untermauerte im Kurztrainingslager in Spanien seine ansteigende Form. Kainz und Thielmann wären natürlich auch Kandidaten für die Außenpositionen. Unmittelbar nach seinem Amtsantritt hatte der Coach bereits angekündigt, Kainz am liebsten auf der linken Seite zu bringen. Angesichts der Verletzungsmisere war das aber eher selten der Fall.

Zudem sind die Außenpositionen eigentlich ebenfalls ordentlich besetzt. Zuletzt spielten Justin Diehl oder Linton Maina auf der linken Seite. Auch Dejan Ljubicic war auf der Position eine Option. Auf der rechten Seite scheint dagegen Faride Alidou gesetzt zu sein. Die Frankfurter Leihgabe ist spätestens nach seinem Doppelpack gegen Gladbach ein Mann für die Startelf. Insgesamt stehen also neun Offensivspieler für vier, eventuell fünf Positionen bereit. Dass Thielmann als Rechtsverteidiger aufläuft, sei eine Option, erklärte Schultz. So müsste der Coach zumindest einen eigentlichen Stammspieler nicht aus der Anfangsformation nehmen. Andere wird es bei dem Überangebot wohl doch treffen.



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Timo Schultz: „Die ersten Untersuchungen lassen nichts Gutes erahnen“

Das sagt Timo Schultz vor dem Gladbach-Spiel
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Timo Schultz: „Die ersten Untersuchungen lassen nichts Gutes erahnen“

Nach der Länderspielpause startet für den FC die Crunchtime in der Liga. Der FC ist zu Gast beim FC Augsburg. Am Freitag fand die obligatorische Pressekonferenz vor dem Spieltag statt.

Mit dem Duell beim FC Augsburg kehrt der FC aus der Länderspielpause zurück. Der 1. FC Köln biegt mit dem Duell gegen die Fuggerstädter auf die Zielgerade ein. Das sagt Timo Schultz vor dem Augsburg-Spiel.

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Schon vor der Pressekonferenz am Freitagnachmittag hatte sich angedeutet, dass der Kölner Trainer eine schlechte Nachricht im Gepäck haben würde. Luca Kilian war im Training mit Davie Selke zusammengerauscht und musste die Einheit verletzt abbrechen. „Die ersten Untersuchungen lassen nichts Gutes erahnen. Er hat große Probleme im Knie und das geht dann vielleicht Richtung Kreuzband. Aber es wird noch untersucht“, sagte der Trainer. Somit ist klar, dass der Innenverteidiger dem FC bis auf Weiteres fehlen wird. Am Sonntag stehen zudem Elias Bakatukanda, Mark Uth, Justin Diehl und Florian Dietz weiterhin nicht zur Verfügung. „Alle andere waren auf dem Trainingsplatz. Wir blicken optimistisch nach Augsburg.“

Schultz: „Luca ist ein Unterschiedsspieler“

Für Luca Waldschmidt sollte der Einsatz eigentlich ebenfalls zu früh kommen. Aber: „Er war über fast acht Wochen komplett raus. Er hat erst eine Woche mit uns bestritten. Normalerweise ist er also kein Kandidat für uns“, sagte Schultz. „Luca ist für uns ein Unterschiedsspieler, der mit einer Aktion sehr viel bewirken kann. Er hat einen extrem starken Abschluss. Da kommt man als Trainer schon mal ins Grübeln, ob man nicht doch noch einen Kaderplatz freischaufeln kann, der vielleicht in den letzten Minuten eine entscheidende Aktion haben kann.“

Gut möglich also, dass der Offensivspieler doch zum Einsatz kommt. Gerade weil auch Schultz weiß, dass die kommenden Wochen entscheidend sind. „Wir wussten, dass wir bis zur Länderspielpause dranbleiben mussten. Das haben wir geschafft. Wir wären gerne in Schlagdistanz zu den oberen Plätzen. Aber auch da ist der Zug noch nicht abgefahren“, sagte Schultz. „Wir wissen aber auch, dass wir Spiele gewinnen müssen. Damit fangen wir jetzt in Augsburg an. In der Crunchtime gibt es nur Dreier.“ Für Schultz geht es nicht mehr um die „Eichhörnchen“-Variante. Der Trainer erwartet in Augsburg einen physisch starken Gegner. „Es ist ein extrem unangenehmer Gegner. Eine Mannschaft, die gut drauf ist.“

Schultz: „Das wäre sicherlich die offensivste Variante“

Ob Eric Martel gegen den FCA im Aufgebot steht, ist noch offen. Der Mittelfeldspieler hatte sich bei der U21 des DFB eine Verletzung im Gesicht zugezogen und trainierte mit Spezialmaske. Schultz wollte noch die weitere Einheit abwarten, war aber sehr optimistisch, dass der Sechser zum Einsatz kommen kann. Ähnlich sieht es auch bei Max Finkgräfe aus. Auf ein Spielsystem wollte sich Schultz noch nicht festlegen. „Man kann sich einiges vorstellen. Ob wir mit einer oder zwei Spitzen spielen. Ob wir mit mehr Tempo über die Flügel spielen oder auf eine spielerische Komponente setzen, das wird die letzte Vorbereitungsphase sein“, sagte Schultz. „Ich schließe nicht aus, dass Davie und Sargis gemeinsam auf dem Platz stehen. Das wäre sicherlich die offensivste Variante.“


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Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Dominique Heintz verlängert bis 2026

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Dominique Heintz verlängert bis 2026

Dominique Heintz bleibt dem 1. FC Köln mindestens bis 2026 erhalten. Der Innenverteidiger hat seinen Vertrag bei den Geißböcken verlängert.

Vertragsverlängerung beim 1. FC Köln: Dominique Heintz verlängert bis 2026. Damit treiben die Kölner ihre Kaderplanung abseits der geltenden Transfersperre weiter voran.

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Dominique Heintz wird auch in den kommenden Spielzeiten für den 1. FC Köln auflaufen. Der Innenverteidiger hat seinen Vertrag bis zum Sommer 2026 verlängert. „Dominique genießt einen hohen Stellenwert in unserem Team. Zum einen aufgrund seiner Erfahrung, zum anderen aufgrund seiner Einstellung“, sagte Christian Keller. „Beides trägt er vorbildlich in die Mannschaft – jüngeren Spielern bietet er Orientierung, gerade in dieser schwierigen Phase der Saison. Dazu investiert er auf dem Platz immer alles, sorgt mit konstant starken Trainingsleistungen für Konkurrenzkampf und liefert verlässlich ab, wenn er zum Einsatz kommt.“

Heintz: „Darauf bin ich sehr stolz“

In der aktuellen Spielzeit kommt der Abwehrspieler allerdings erst auf acht Liga-Einsätze – unter Timo Schultz spielte Heintz zwei Mal, offiziell wird seine Einsatzzeit auf jeweils eine Minute angerechnet. „Schon während meiner ersten Zeit hier ist der Verein meine zweite Heimat geworden. Meine beiden Kinder sind nach Spielen gegen den FC geboren. Ich liebe die Stadt, die Fans, den Verein – und die Wertschätzung, die ich hier bekomme, ist unvergleichbar“, sagte Heintz. „Jeder weiß, dass ich alles gebe, wenn ich auf dem Platz stehe. Für einen Sportler ist es etwas ganz Besonderes, wenn man bei so einem geilen Verein nochmal zwei Jahre dranhängen kann. Darauf bin ich sehr stolz.“

Am Sonntag könnte der Abwehrspieler allerdings in der Startelf stehen. Max Finkgräfe kämpfte zuletzt mit Rückenproblemen, Leart Pacarada leidet unter muskulären Problemen. Gut möglich, dass der 30-Jährige einmal mehr als Linksverteidiger aufläuft. Der Vertrag wurde allerdings auch perspektivisch verlängert. Sollte der FC absteigen, würde Jeff Chabot wohl kaum zu halten sein. Dann hätte der FC in Zeiten der Transfersperre mit Luca Kilian und Timo Hübers nur noch zwei etatmäßige Innenverteidiger bei den Profis. Elias Bakatukanda wäre eine weitere Option. An Kaiserslautern ist zudem Nikola Soldo ausgeliehen. Doch der Innenverteidiger ist bei den Pfälzern außen vor, stand zuletzt nicht mehr im Kader. Dementsprechend dürfte der Kontrakt auch für die zweite Liga gelten.

Heintz war im vergangenen Sommer nach fünf Jahren ans Geißbockheim zurückgekehrt. Schon zwischen 2015 und 2018 spielte der Abwehrspieler für den FC, verließ die Kölner nach dem Abstieg in die Zweite Liga jedoch in Richtung Freiburg. Über Stationen bei Union Berlin und dem VfL Bochum zog es Heintz zur aktuellen Saison zurück nach Köln.



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Zurück zu Selke, zurück zu den Flanken?

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Zurück zu Selke, zurück zu den Flanken?

Davie Selke könnte am Sonntag sein Startelf-Comeback beim 1. FC Köln geben. Damit würden die Kölner wohl auch wieder zurück auf das Spielsystem mit Flanken wechseln. Torgefährlich waren die Kölner bislang in kaum einer Ausrichtung.

Mit Davie Selke kehrt ein Hoffnungsträger pünktlich zur Saison-Crunchtime zum 1. FC Köln zurück. Damit werden die Kölner wohl auch ihre taktische Ausrichtung ändern. Kehrt der FC mit Selke zurück zum alten Spielsystem?

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Auch wenn der Abschluss den Weg ins Tor ein wenig glücklich fand, keimte bei den FC-Fans ein wenig Hoffnung auf. Die 1:0-Führung gegen den 1. FC Heidenheim hatte im ersten Spiel unter Timo Schultz ein spielerisches Element, das man in dieser Saison viel zu selten gesehen hatte. Und: Der FC traf nach einer Flanke von Florian Kainz durch Davie Selke zur Führung. Endlich kam eine Flanke des Kapitäns aus dem Spiel beim Stürmer an, der auch sehenswert verwertete. Die Freude über die herausgespielte Führung wehrte allerdings nicht sonderlich lange. Selke verletzte sich im gleichen Spiel, stand seit mehr als zwei Monaten nicht mehr in der Startelf. Das könnte sich am Sonntag im Auswärtsspiel beim FC Augsburg wieder ändern. Der Stürmer ist wieder fit, ein Einsatz von Beginn an, ist sehr wahrscheinlich.

Selke mit fünf Treffern der Hoffnungsträger

Fakt ist, dass Selke mit seinen fünf Ligatoren einer der großen Hoffnungsträger der Kölner für die Crunchtime ist. „Angesichts der kommenden Gegner und der Tatsache, dass es weniger Spiele werden, müssen wir nun auch mal mehr Risiko gehen. Wir wissen, dass wir Spiele gewinnen müssen“, sagte Schultz unlängst. „Wir werden definitiv etwas an der Grundausrichtung ändern müssen.“ Ohne konkreter zu werden, bedeutet eine Änderung der offensiven Ausrichtung wohl, dass der FC wieder zurück auf Stoßstürmer geht. Mit Spielern wie Jan Thielmann, Sargis Adamyan und Florian Kainz suchten die Kölner ihr Heil im Sturm mit schnellen Spielern, die mit Tempo auf die letzte Kette gehen oder mit kreativen Akteuren, die mit spielerischen Elementen Lösungen in der gegnerischen Box finden sollten.

Wer muss für Selke weichen?

Nun könnte also der Lösungsansatz Stoßstürmer wieder greifen. Schultz wird wohl mit einer Doppelspitze aus Selke und einem kreativen Angreifer agieren. Nach wie vor ist der FC die Mannschaft mit den meisten Flanken aus dem Spiel heraus. Und das mit großem Abstand. 345 Hereingaben hat der FC laut bundesliga.de auf dem Konto. Es folgt Union Berlin mit 288. Auch wenn Timo Schultz in Selkes Abstinenz angekündigt hatte, öfter das Spiel durch das Zentrum suchen zu wollen und seine Mannschaft die Vorgabe in Teilen auch beherzigt hatte, hat der FC auch in den jüngsten Begegnungen das Flankenspiel alles andere als vernachlässigt. Sowohl gegen Leipzig als auch gegen Gladbach lag die Anzahl der Hereingaben deutlich über dem eigenen Schnitt von 13 Flanken pro Spiel. Der Erfolg ist nach wie vor aber überschaubar. So kommen die Kölner unter anderem erst auf drei Kopfballtore – kein Bundesligist ist in dieser Statistik schlechter.

Die Rückkehr von Selke bedeutet aber auch zwangsläufig eine weitere personelle Änderung in der Offensive. Vor seiner Roten Karte war Jan Thielmann im Angriff gesetzt. Zuletzt stand Sargis Adamyan drei Mal in Serie in der Startelf. Mindestens einer der beiden wird im Angriff weichen müssen. Dass Schultz den offensiv auffälligen Thielmann wirklich auf die rechte Verteidigerposition zieht, ist möglich, aber alles andere als sicher. Adamyan erzielte dagegen gegen Leipzig seinen ersten Ligatreffer der Spielzeit, zeigte sich zuletzt in ansteigender Form. “Wir freuen uns alle, dass Davie zurückkommt. Davie ist ein klarer Neuner. Ich kann auch eher drumherum spielen”, hatte der Angreifer noch am Dienstag gesagt.



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Ist die Hoffnung auf die Rückkehrer berechtigt?

1. FC Köln: Aber ist die Hoffnung in die Rückkehrer berechtigt?
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Ist die Hoffnung auf die Rückkehrer berechtigt?

Mit Davie Selke, Luca Waldschmidt und Marc Uth kehren nach und nach drei Offensivkräfte in den Kader zurück. Spieler, die dem FC auf der Zielgeraden noch einmal einen Impuls geben können. Können, aber nicht müssen. Denn alle drei waren in der Hinserie Teil der Krise.

Mark Uth trainiert wieder mit Ball, Luca Waldschmidt mit der Mannschaft und Davie Selke winkt das Startelf-Comeback gegen Augsburg. Gerade in der Offensive scheint sich die Personalsituation zu entspannen. Alle drei werden zu Hoffnungsträgern des 1. FC Köln: Aber ist die Hoffnung in die Rückkehrer berechtigt?

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Als Mark Uth am Dienstag mit Ball wieder auf den Trainingsplatz des 1. FC Köln zurückkehrte, wird sich bei dem ein oder anderen FC-Verantwortlichen die ein oder andere Sorgenfalte geglättet haben. Der gebürtige Kölner macht offenbar Fortschritte. Die Hoffnung, der Offensivspieler könne noch in dieser Saison ein Faktor für den FC werden, scheint zumindest nicht ganz abwegig zu sein. Immerhin betonte auch Timo Schultz zuletzt, dass Uth im Saisonfinale vielleicht eine Option für Kurzeinsätze werden könne. Einen großen Schritt weiter ist dagegen Luca Waldschmidt, der bereits seit einigen Wochen wieder mit dem Ball und auch in großen Teilen wieder mit der Mannschaft trainiert. Ein Einsatz gegen den FC Augsburg könnte dennoch zu früh kommen. So oder so: Waldschmidt wird mit großer Sicherheit noch in dieser Spielzeit den Geißbock auf der Brust tragen.

Hoffnung ruhen auf den Rückkehrern

Mit Davie Selke könnte am Sonntag der in dieser Saison ebenfalls mehrfach angeschlagene Stürmer sogar sein Startelf-Comeback geben. Drei Offensivspieler, die allesamt als Hoffnungsträger der Geißböcke zählen. Das auch nicht ganz unbegründet. Selke erzielte im bisherigen Saisonverlauf fünf Tore, ist damit gefährlichster Kölner Angreifer. Waldschmidt kommt bislang auf zwei Tore und zwei Vorlagen, war also ebenfalls an vier Treffern, also 20 Prozent der Kölner Tore, beteiligt und ist sicherlich einer der technisch besten Fußballer beim FC. Mark Uth zeigte gerade bei seinem Comeback im Oktober, dass er für Torgefahr sorgen kann. Nach den damaligen Eindrücken zumindest für mehr Gefahr als einige Konkurrenten im Sturm. Dass die drei Routiniers dem FC auf der Zielgeraden noch einmal einen Punch, mit ihrer Erfahrung aber auch Mut und Selbstvertrauen verleihen können, steht wohl außer Frage.

Doch ist das nach dem bisherigen Saisonverlauf auch alles andere als ein Muss. Denn die Kölner Krise ging bislang auch an den drei erfahrenen Akteuren nicht vorbei. Waldschmidt war zum FC gekommen, um unter Steffen Baumgart wieder zu alter Form zu finden. Gerade das Hinspiel gegen Augsburg zeigte das Hinrunden-Problem des 27-Jährigen auf. Zwar suchte Waldschmidt immer wieder den Abschluss, doch der Angreifer ließ zu viele Chancen liegen. Insgesamt feuerte die Wolfsburger Leihgabe in der Liga bislang 33 Schüsse (damit fast zehn Prozent der Kölner Abschlüsse) ab, war aber nur zwei Mal erfolgreich. Auch Uth vergab gegen den FCA gleich mehrere gute Möglichkeiten. Allerdings war dem Porzer bei seinem Startelf-Comeback auch ein gewisser Trainingsrückstand anzumerken.

Hinrunde verlief nicht geräuschlos

Zwar strahlt Selke mit seinen fünf Treffern in 17 Spielen die größte Torgefahr bei den Kölnern aus, geräuschlos verlief die Spielzeit für den Angreifer allerdings auch nicht. Gerade im vergangen Herbst geriet Selke in die Kritik. Der Stürmer hatte nach seinem Tor gegen Bremen zwei Monate nicht mehr getroffen. Der Ausgleich gegen Bochum im November war eine große Erlösung für den Stoßstürmer. In den folgenden fünf Spielen folgten aber auch „nur“ noch zwei weitere Tore. Keiner der drei Offensivkräfte konnte die in der guten Vorbereitung erweckten Erwartungen erfüllen. Und dennoch sind die drei Routiniers allesamt Spieler, die tatsächlich den Unterschied machen können und den auch bekanntlich schon gemacht haben.



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Medienbericht: Moukoko hatte dem FC zugesagt

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Medienbericht: Moukoko hatte dem FC zugesagt

Sowohl im Sommer als auch im vergangenen Winter war der FC offenbar an einer Verpflichtung von Youssoufa Moukoko interessiert. Laut einem Medienbericht hatte der 19-Jährige im Winter dem FC sogar zugesagt.

Es wäre möglicherweise die Antwort auf die Sturmflaute der Kölner gewesen. Der FC wollte den jungen Angreifer von Borussia Dortmund verpflichten. Laut einem Medienbericht: Youssoufa Moukoko soll dem FC zugesagt haben.

Als Youssoufa Moukoko einnetzte, war das Spiel bereits entschieden. Es lief die Nachspielzeit im Duell gegen Dortmund im Januar als der 19-Jährige zum 4:0-Endstand für die Borussia traf. Entschieden war zu diesem Zeitpunkt auch längst, dass der Angreifer nicht zum 1. FC Köln wechseln würde. Dabei war das offenbar lange Zeit gar nicht so klar. Wie berichtet hatte der FC nicht erst im Winter seine Fühler nach dem Stürmer ausgestreckt. Auch im Sommer habe es ein Interesse gegeben. Damals sei der FC aber zu spät gekommen, heißt es, Moukoko wollte sich beim BVB durchsetzen. Im Winter folgten die nächsten Avancen der Geißböcke. Moukoko habe auf der Wunschliste der Kölner ganz weit oben gestanden, hieß es im Dezember. Nun berichten die „Ruhr Nachrichten“, dass Moukoko sich für einen Wechsel nach Köln entschieden hatte.

Moukoko kommt erst auf 344 Liga-Minuten

Beim FC hatte man sich zu diesem Zeitpunkt längst zu einer Kurskorrektur entschieden. Denn eigentlich wollte man nicht zwingend im Angriff nachrüsten. Diese Einstellung hatte sich in Köln durch die anhaltende Krise geändert. Moukoko war ein Wunschkandidat und hat dem FC wohl auch zugesagt. Allerdings sei der Wechsel aus finanziellen Gründen nicht zu Stande gekommen. So hätten die Kölner wohl einen Großteil des Sechs-Millionen-Euro-Gehalts des Angreifers bezahlen müssen – zu viel für die klammen Kölner Kassen. So entschieden sich die Kölner offenbar wie berichtet für Faris Moumbagna von Bodo/Glimt. Der Deal mit Moukoko wäre letztendlich aufgrund der Transfersperre genauso wenig wie der mit Moumbagna zustande gekommen. Der FC darf bekanntlich keine neuen Spieler registrieren.

Nachdem der Youngster beim BVB im vergangenen Sommer mit Niclas Füllkrug einen weiteren Stürmer vor die Nase gesetzt bekommen hat, hätte ein Wechsel schon damals durchaus Sinn machen können, zumindest mit einigen Monaten Abstand. So wäre der Angreifer beim FC auf Einsatzzeit gekommen, die er nun wie eigentlich damals schon erwartbar bei Dortmund nicht bekommt. Insgesamt kommt der 19-Jährige zwar auf 15 Einsätze in der Liga, spielte aber nur 344 Minuten. Dabei erzielte Moukoko drei Treffer – eben auch im Januar gegen den FC zum 4:0-Endstand. Das Online-Portal Gool-ai berechnet den Marktwert des Youngsters auf knapp 19 Millionen Euro. Moukoko hat beim BVB erst Anfang des Jahres einen hochdotierten Vertrag bis 2026 unterschrieben. Das Verhältnis zu Edin Terzić sei aber angespannt, heißt es und Moukoko noch immer an einem Wechsel interessiert.


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