Falls 1. FC Köln-Abschied: Warum Brentford für Said El Mala eine passende Adresse sein könnte

Jubel bei den Spielern des FC Brentford
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Falls 1. FC Köln-Abschied: Warum Brentford für Said El Mala eine passende Adresse sein könnte

Die Zeichen stehen wohl auf Abschied. Zumindest liegt dem FC ein Angebot für den Kölner Youngster vor, über das intern geredet wird. Der Torjäger selbst kann sich einen Abgang ebenfalls vorstellen und der FC Brentford macht wohl ernst. Schon bald könnte der Deal in trockenen Tüchern sein. Es wird wohl ein Abgang vom 1. FC Köln: Warum Said El Mala und Brentford passen.

Noch ist nichts unterschrieben, noch nicht einmal ganz sicher, dass es sich beim El-Mala-Interessenten wirklich um den FC Brentford handelt. Doch die Adresse wäre keine schlechte für das Kölner Talent. Immerhin ist Brentford in gewisser Weise ein Vorbild.

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Die Umgebung kann sich schon einmal sehen lassen. Brentford, im Westen von Greater London gelegen, grenzt an wohlhabende, typisch englische Gegenden wie Chiswick, Kew oder Richmond. Das wiederum ist der Ort, in dem die fiktive Serie Ted Lasso spielt und Stars wie Mick Jagger, Tom Hardy, Anastacia oder Richard Ashcroft gewohnt haben oder noch wohnen. Das Brentford Community Stadium blickt nicht auf die ganz große Tradition, auf englische Historie zurück, es wurde 2020 eröffnet und erlebte 2022 als Austragungsort der Europameisterschaft der Frauen ein großes Highlight. Ein Jahr zuvor ist dem FC Brentford jedoch Historisches gelungen – zumindest aus Vereinssicht. Den Bees gelang nach sieben Jahren Zweitklassigkeit endlich der ersehnte Sprung in die Premier League – zum ersten Mal überhaupt. Dabei gibt es den Club seit 1889. Doch ein klassischer Traditionsverein ist Brentford wahrlich nicht.

Ein anonymer Geldgeber

Im Gegenteil, eher klein, beschaulich. Hier wird echter Fußball gelebt, von den Fans gespürt. Gänsehaut, wenn die rund 20.000 Fans vor den Spielen den Beatles-Klassiker „Hey Jude“ anstimmen. Wenn in den großen Arenen auf der Insel, die Stimmung in den vergangenen Jahrzehnten dann doch gelitten hat, kann davon im Westen Londons keine Rede sein. Dass es ein so kleiner Verein in die höchste englische Spielklasse schafft, ist selten. Und wenn, oft mit der Unterstützung reicher Investoren, die im Profi-Fußball ihre Leidenschaft für ein Fußball-Manager-Spiel ausprobieren wollen. Brentford ist allerdings auch nicht die romantische Geschichte, vom kleinen Dorfverein, der mit Leidenschaft entgegen aller Gesetzmäßigkeiten Liga für Liga emporklimmt, um die Großen zu ärgern. Hinter der Story stecken Mathematik, Analysen, Daten. Wenn man so will ist es der Gegenbeweis zu den Fußballromantikern, die glauben, dass Daten und Statistiken im Fußball nichts zu suchen haben.

Es gibt einen wohlhabenden Geldgeber, wenn auch ganz anders. Matthew Benham, nicht der klassische englische Fußball-Fan der 80er, 90er Jahre. Elitäre Grammar-School, Physik-Studium in Oxford, Hedgefondsmanager in London – eine Bilderbuch-Karriere. Doch das ganz große Geld verdiente der heute 68-Jährige mit Glücksspiel, Wetten – und das gesteuert von Daten, Analysen sowie Statistiken und bei seinem heutigen Rivalen Tony Bloom, Funktionär und Macher von Royale Union Saint-Gilloise, Heart of Midlothian und Brighton & Hove Albion (!). Doch schon eben seit den 80er Jahren ist er eben Fan von Brentford. Und als 2005 ein Investor beim englischen Club gesucht wurde, da sprang der Multimillionär anonym ein. Da bereits als Rivale von Bloom, mit dem er sich zerstritten hatte. 2012 übernahm Benham den Verein ganz. Das Know-How aus den datenbasierten, analysierten Wetten fließt längst in den Club.

Statistik vor Bauch

Benham hat im Verein Menschen um sich geschart, die ähnlich denken, ähnliche Entscheidungen treffen, grundsätzlich datenbasiert. Das Motto ist: Statistik vor Bauch, langfristige Planung, aber nachhaltiger Erfolg. Bei der Berechnung von Chancen, gegnerischen Aktionen, vor allem aber bei der Entwicklung junger Spieler. Ein Ziel ist es anhand von Daten talentierte Spieler zu finden, die durch manche Raster gefallen sind, die nicht auf den Listen der Topclubs stehen, aber das Potenzial zu Topstars haben. Im vergangenen Sommer gab der Club Spieler für knapp 150 Millionen Euro ab, für die er keine 20 bezahlt hatte. Nun ist Said El Mala kein Spieler, der unter dem Radar fliegt. Im Gegenteil, vor wenigen Monaten soll dem Vernehmen nach die gesamte Elite Europas an dem Spieler interessiert gewesen sein. Die meisten Topclubs befinden sich nicht nicht mehr im Rennen, warten lieber ab, schlagen bei weiterer positiver Entwicklung vielleicht in zwei, drei Jahren zu.

Und genau das im Sinne von Brentford. Denn längst ist der Club bereit, auch mehr zu investieren. Allerdings mit dem gleichen langfristigen Ziel. Ein Sepp van den Berg wurde für einst für knapp 20 Millionen Euro nach Westlondon geholt, hat mittlerweile einen Marktwert von mehr als 30 Millionen Euro. Stürmer Igor Thiago, der zweitbeste Torjäger der Premier League, kam für 30 Millionen, ist nun 50 Millionen wert. Die Marschroute ist das Weiterentwickeln der Spieler. Sollten die Bees wirklich für El Mala 45 Millionen Euro auf den Tisch legen, wäre es für den FC der teuerste Abgang der Vereinsgeschichte und für Brentford der teuerste Zugang der Clubhistorie.

Gleichzeitig wäre es aber der feste Glaube, das sichere Vertrauen, dass der Kölner Shootingstar noch eine enorme Entwicklung durchmacht, die mittelfristig einen wirtschaftlichen Erfolg mit sich bringt. El Mala würde sicherlich die erhoffte Spielzeit bekommen und könnte in der wohl besten Liga der Welt wichtige Spielzeit und Erfahrung sammeln. Wohl nur ein Zwischenschritt einer großen Karriere. Der sportliche Erfolg gibt dem Vorgehen des Londoner Clubs auf jeden Fall recht. Der europäische Wettbewerb wurde nur aufgrund der Tordifferenz verpasst. „Nächstes Jahr wird alles besser“, versprach Trainer Keith Andrews – dann möglicherweise mit Said El Mala.


„Man erfährt die Gründe ja auch nicht“: Said El Malas Nicht-Nominierung zur WM hinterlässt Unverständnis – auch bei Lukas Podolski

Lukas Podolski beim 1. FC Köln
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„Man erfährt die Gründe ja auch nicht“: Said El Malas Nicht-Nominierung zur WM hinterlässt Unverständnis – auch bei Lukas Podolski

Die Nicht-Nominierung von Said El Mala ruft nicht nur bei Kölner Fans Unverständnis hervor. Die Entscheidung des Bundestrainers sorgt für Diskussionen – und das auch bei Ex-Spielern des 1. FC Köln: Lukas Podolski äußert Kritik an Julian Nagelsmann.

Neben weiteren Akteuren versteht auch Lukas Podolski die Nicht-Nominierung zur WM von Said El Mala nicht.

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Die DFB-Elf ist heute in die Vorbereitung auf die WM in den USA, Kanada und Mexiko gestartet. Bekanntermaßen ohne den Top-Scorer der Kölner Said El Mala. Nationaltrainer Julian Nagelsmann hatte dem 19-Jährigen im vergangenen Herbst nach seiner Nicht-Einwechslung gegen Luxemburg und dem Wechsel zur deutschen U21 noch in Aussicht gestellt, nominiert zu werden, sollte der gebürtige Krefelder Stammspieler bei den Geißböcken werden. Dieses Ziel hat El Mala zweifelsohne in der Zwischenzeit erreicht, packte sogar noch weiterer Scorer auf sein Konto. Und so verwunderte die Nicht-Nominierung nicht nur die Anhänger des FC. Auch Ex-Spieler der Geißböcke meldeten sich zu Wort. So betonte Jonas Hector in seinem Podcast „Schlag und Fertig“, dass die deutsche Elf mit El Mala ein Element hätte, dass nun nicht dabei sei.

„Man erfährt die Gründe ja auch nicht“

Aber nicht nur Hector äußerte sich zu Nagelsmanns Entscheidung. Auch Ex-FC-und Ex-Nationalspieler sowie Weltmeister von 2014 Lukas Podolski fand deutlich Wort Richtung Nationaltrainer. Im Podcast „Copa TS“ tat das Kölner Idol seinen Unmut kund. „Am Ende weiß ich nicht, warum und weshalb. Man erfährt die Gründe ja auch nicht“, so Podolski. „Wir können diskutieren, warum er ihn nicht mitgenommen hat. Passt ihm die Frisur nicht? Hat er ein Problem mit dem 1. FC Köln? Ich bin schon der Meinung, dass er etwas hat, das dir einen Mehrwert geben kann. Dieses unbekümmerte Tempodribbling, einfach drauf. Das gibt es nicht so oft“, lobte der Ex-Kölner die Leistungen des FC-Shootingstars.

Podolski selbst war 2004 von Rudi Völler kurz vor der EM zum ersten Mal für den DFB-Kader nominiert worden und musste ins kalte Wasser springen. Den Aufschub des Bundestrainers kann der 40-Jährige daher nicht nachvollziehe: „Warum soll jetzt Einer zwei Jahre warten? Der hat ja seine Scorer gemacht. Da muss ja was anderes sein, nicht nur das rein Sportliche“, so Podolski. „Außer der Trainer sagt: Er passt nicht in mein Spielkonzept. Klar kann man sagen: Er wird in zwei Jahren bei der EM dabei sein. Aber warum noch warten?“

Das dürften wohl auch die Anhänger des 1. FC Köln so sehen, denn dass der Nationaltrainer die Leistungen El Malas mit einer Nominierung belohnt, hätte sich wohl eben nicht nur Podolski gewünscht.


Jonas Hector zum WM-Aus von Said El Mala: „Ein Element, das nun nicht dabei ist“

Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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Jonas Hector zum WM-Aus von Said El Mala: „Ein Element, das nun nicht dabei ist“

In der neuen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kölner Kapitän unter anderem über den Kader der DFB-Auswahl, aber auch über die Relegationsspiele. Das sagt Jonas Hector zur Nicht-Nominierung von Said El Mala und dem Abstieg des VfL Wolfsburg.

Mit dem Ende der Relegationsspiele ist die Bundesliga-Saison nun endgültig abgeschlossen. Der Ex-Kölner Jonas Hector hat eine eindeutige Meinung zum Absteiger, Hector spricht in der aktuellen Folge von „Schlag und fertig“ aber auch über das WM-Kader-Aus von Said El Mala.

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Dabei zeigt sich der ehemalige Nationalspieler mit der Zusammenstellung des Mannschaft durchaus zufrieden. „Es ist ja immer so, dass du so einen Kader diskutieren kannst. Es gab ein, zwei Spieler, bei denen ich überrascht war, dass die dabei sind“, sagt Hector und nennt Nadiem Amiri und Maximilian Beier. „Grundsätzlich ist es ein Kader, der ein gutes Turnier spielen kann.“ Am vergangenen Donnerstag hatte der Bundestrainer seinen Kader vorgestellt und dafür in den Sozialen Medien einen heftigen Gegenwind erfahren. „Es ist für ein Trainerteam immer schwierig, einen Kader zusammenzustellen. Es sind 26 Mann, du weißt, da sind welche, die werden keine Spielzeit bekommen oder ganz wenig. Du hast 13, 14 Spieler für die Anfangself. Das musst du zusammenstellen“, so Hector. „Es gibt aber auch Spieler, die jetzt nicht dabei sind wie El Mala oder Christian Führich, die von der Form her hätten dabei sein können. Grundsätzlich, nehme ich den Kader so. Es bleibt mir ja auch nichts übrig.“

„Das ist das Gute an ihm“

Für Kritik sorgte aus Kölner Sicht die Nicht-Nominierung von Said El Mala. Der 19-Jährige war in dieser Spielzeit wie berichtet der zweitbeste deutsche Scorer der Liga, für eine Nominierung reichte es nicht. Dafür wurde Leroy Sané berufen, der zuletzt nicht wirklich in Form schien. „Du hättest mit ihm ein Element, das nun nicht dabei ist. Gerade wenn du gegen einen tiefstehenden Gegner spielst geht er ins Eins-gegen-eins, geht aber auch ins Eins-gegen-zwei – da scheißt der sich ja nichts. Das ist das Gute an ihm“, so Hector. „Wenn du gegen einen guten Gegner wie beispielsweise Frankreich im Viertelfinale spielst und tief steht, dann – wenn du das Tor gegen die Bayern siehst, da ist er Upamecano weggelaufen, der nicht gerade langsam ist über 60 Meter – ist das ein Element, das du haben kannst.“ Für Hector wäre eine Nominierung „auch möglich gewesen, von seinen Fähigkeiten, die er mitbringt“.

Derweil ist der VfL Wolfsburg am Wochenende abgestiegen. Auch dazu spricht Hector im Podcast mit Fabian Köster. „Der Tenor war ja schon, dass viele dem VfL den Abstieg gewünscht haben, weil es einfach die logische Konsequenz ist. Wenn man den Verein so führt, wie er geführt wird, ist es die logische Konsequenz“, sagt der Ex-Spieler. Ein Grund für die Niederlage war sicherlich die Gelb-Rote Karte von Joakim Maehle. „Wenn du schon Gelb hast und fliegst dann so rein, dann hast du es nicht anders verdient“, so Hector. „Wenn du deiner Mannschaft so einen Bärendienst erweist, dann ist das natürlich happig. Das 2:1 fällt mit dem 35. Torschuss. Die Paderborner haben einfach Mal Gas gegeben. Es war superspannend und zum Angucken nicht verkehrt.“


U19 des 1. FC Köln vor dem Finale in Hoffenheim: Mit historischem Triumph zurück nach Europa

David Fürst im Kreise der U19 des 1. FC Köln beim Spiel gegen Inter (2. v. r.)
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U19 des 1. FC Köln vor dem Finale in Hoffenheim: Mit historischem Triumph zurück nach Europa

Die U19 des 1. FC Köln kann am Sonntag (13 Uhr) Vereinsgeschichte schreiben: Noch nie wurde die A-Jugend der Geißböcke zweimal hintereinander Deutscher Meister. Das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck ist im Endspiel auswärts bei der TSG Hoffenheim zu Gast und will Historisches schaffen: Die U19 des 1. FC trifft im Finale auf Hoffenheim.

Um das große Ziel der Titelverteidigung zu erreichen, ruft Trainer Stefan Ruthenbeck die FC-Fans im Vorfeld zur Unterstützung auf.

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Das große Saison-Finale wirft seine Schatten voraus: „Die Stimmung ist schon ein bisschen angespannt“, verriet Stefan Ruthenbeck, Trainer der U19 des 1. FC Köln, am Mittwochmittag, „da merkt man schon, dass der Fokus jetzt entsprechend da ist und dass die Jungs unbedingt das Spiel spielen wollen.“ Am Sonntagmittag trifft der FC im Endspiel auf die TSG Hoffenheim, die Partie wird im Sinsheimer Bundesliga-Stadion ausgetragen. Vor einem Jahr holte sich der FC die nationale Krone durch den Endspiel-Sieg in Leverkusen, diesmal soll die Titelverteidigung im Kraichgau her.

Titelverteidigung gegen Hoffenheim

Einige Spieler können sich damit ebenfalls zum zweiten Mal zum Meister küren. Assad Kotya-Fofana, Jonathan Friemel, Arian Römers und Fynn Schenten waren beispielsweise bereits vor einem Jahr in der BayArena in der Meisterelf. Einen eindeutigen Favoriten gebe laut Ruthenbeck für das Endspiel nicht: „Es ist ein 50-50-Spiel.“ Einzig der Heimvorteil könnte das Spiel möglicherweise zugunsten der TSG kippen lassen. Deswegen appellierte der Coach auch an den reisefreudigen FC-Anhang, seine Mannschaft am Sonntag vor Ort zu unterstützen: „Jetzt brauchen wir noch mal ein paar Leute, weil ich glaube, dass mit Hoffenheim ein Top-Gegner kommt und ich glaube, dass wir eine einmalige Chance haben für die Titelverteidigung und wir brauchen da die Unterstützung. Desto mehr Leute kommen, desto besser wird das. Ich gehe davon aus, dass wir eine gute Unterstützung bekommen werden.“

Das Duell Hoffenheim gegen Köln sei auch das Aufeinanderprallen zweier unterschiedlicher Spielstile: „Hoffenheim definiert sich sehr viel über Ballbesitz. Wir sind da einen Tick variabler im Spielstil. Wir haben den Fokus auf Umschalt-Momente nach Balleroberungen, das ist bei Hoffenheim ein bisschen weniger. Hoffenheim ist bestückt mit deutschen Nationalspielern. Das ist eines der Top-3-NLZ in Deutschland, wir gehören aber auch dazu.“ Sollte dem 1. FC Köln die Titelverteidigung gelingen, würde dies gleichzeitig auch die erneute Qualifikation für die UEFA Youth League bedeuten, in der dem FC in dieser Saison ein Höhenflug gelang, der erst im Sechzehntelfinale im ausverkauften Rhein-Energie-Stadion kurz vor Schluss bitter gegen Inter Mailand endete.

„Das ist schon stark“

„Der erste Gedanke, den ich nach dem Spiel hatte, war: Jetzt brauchen wir lange Zeit, um da wieder hinzukommen“, verriet Ruthenbeck, „und jetzt haben wir auf einmal im gleichen Jahr noch mal die Möglichkeit, Deutscher Meister zu werden und wieder Youth League zu spielen, das ist schon stark. Allein der Gedanke daran macht etwas mit einem. Aber ich versuche trotzdem das beiseite zu schieben, um mich wirklich komplett auf das Endspiel zu konzentrieren, das wird schon schwer genug.“

Doch sollte der FC am Sonntag die Meister-Trophäe in den Himmel recken dürfen, so wird der FC-Anhang auf den Tribünen sicherlich auch das Europapokal-Lied anstimmen. Aber davor stehen noch mindestens 90 intensive Minuten im Kraichgau.


Neue Marktwerte nach Klassenerhalt: Said El Mala mit dem nächsten Rekord-Marktwert

Said El Mala jubelt nach seinem Tor gegen Bremen
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Neue Marktwerte nach Klassenerhalt: Said El Mala mit dem nächsten Rekord-Marktwert

Pünktlich zum Ende der Saison hat das Online-Portal transfermarkt.de die Marktwerte der Bundesliga-Spieler aktualisiert. Und wieder haben gleich mehrere Profis ihren Marktwert erhöht beim 1. FC Köln: Said El Mala erneut mit Rekord-Marktwert.

Wie immer nach der Saison hat das Online-Portal transfermarkt.de die Marktwerte der Bundesliga-Profis angepasst. Und gleich mehrere Kölner Profis haben dazugewonnen. Allerdings gab es beim FC auch Verlierer.

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FC-Geschäftsführer Thomas Kessler eröffnete am Dienstag den Poker um Said El Mala. Der ehemalige Kölner Keeper erklärte, er habe ein Angebot vorliegen, bei dem er durchaus gesprächsbereit sei. Ob bewusst oder nicht, damit dürfte er zumindest bei dem ein oder anderen Mitbewerber einen gewissen Druck ausgelöst haben. Denn ein Abgang des Kölner Shootingstars nimmt immer mehr Konturen an. Die Wunsch-Ablöse soll bei 50 Millionen Euro liegen. „Sky“ und die „SportBild“ berichteten am Dienstag, dass Brentford dem FC ein Angebot von 40 Millionen plus fünf Millionen Euro Boni unterbreitet habe. Noch gibt es aber nach Informationen von come-on-fc.com keine weitere Reaktion. Dass der FC aber in dieser Größenordnung denkt, wird nun vom Online-Portal transfermarkt.de bestätigt. Denn dort sind am Mittag die neuen Marktwerte erschienen. Und El Mala ist wieder einmal einer der Kölner Gewinnen.

Kaminski steigert seinen Marktwert ebenfalls

Und das, obwohl es der 19-Jährige nicht in die DFB-Auswahl für die WM geschafft hat. El Mala kommt nun auf einen Marktwert von 45 Millionen Euro, also sehr nahe an die 50 Millionen ran. Damit toppt der Spieler den bisherigen und seinen eigenen Rekord-Marktwert bei den Geißböcken. Den hatte der Spieler auf 40 Millionen Euro gehoben. Im März war der Kölner Offensivspieler auf 35 Millionen zurückgefallen, nun als die nächste Explosion. Auch der Wert von Jakub Kaminski ist erneut gestiegen. Der Pole kommt nun auf 17 Millionen Euro. Wie berichtet gibt es in dem neuen Vertrag des Spielers eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Ragnar Aches Wert stieg auf neun Millionen, genau wie der von Jahmai Simpson-Pusey. Cenk Özkacar wird nun mit vier Millionen Euro recht hoch eingeschätzt. Die Kölner hätten den Türken für zwei Millionen kaufen können.

Zu den Verlierern gehört Rav van den Berg, der nur noch sieben Millionen Euro wert sein soll. Denis Huseinbasics Marktwert ist auf zwei Millionen gesunken. Auch Joel Schmied, Alessio Castro-Montes, Marius Bülter und Dominique Heintz müssen Verluste hinnehmen.


So überzeugte René Wagner Thomas Kessler und das Gremium

René Wagner und Thomas Kessler sprachen am Dienstag über die kommende Saison
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So überzeugte René Wagner Thomas Kessler und das Gremium

Am Dienstagvormittag äußerte sich FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler zu den Hintergründen der Trainerentscheidung. Und auch der ehemalige Co- und Interimstrainer sprach über seine Pläne beim 1. FC Köln: So machte sich René Wagner zum Chefcoach.

Nein, die Bilanz sprach nicht wirklich für den Trainer, die Leistung gerade in den letzten beiden Saisonspielen sicherlich auch nicht. Und doch wurde René Wagner am Ende des Tages zum Cheftrainer befördert. Das warf bei vielen Anhängern in den Sozialen Medien Fragen auf. Und die Antwort versuchten Coach und Geschäftsführer am Dienstag zu geben.

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Die Kritik bei Instagram und Co. war schon heftig. René Wagner spürte als Trainer unter den Kölner Anhängern mächtig Gegenwind, aber auch Thomas Kessler musste einige verbale Spitzen einstecken. Mit nur sechs Punkten aus den sieben Spielen seiner Amtszeit blieb Wagner im Punkteschnitt unter dem von Lukas Kwasniok und gerade die Leistungen gegen die Mannschaften auf Augenhöhe wie Heidenheim und St. Pauli waren alles andere als ein starkes Bewerbungsschreiben. Seit vergangener Woche ist aber klar, dass René Wagner das Rennen gemacht hat und den FC in die kommende Saison führen wird. „Wir haben uns natürlich lange damit auseinandergesetzt. Am Ende ist die Wahl auf René gefallen, weil wir eine Vorstellung vom dem hatten, was im vergangenen Jahr passiert ist und Dinge gesehen haben, die nicht funktioniert haben und Dinge, die gut waren“, fasste Thomas Kessler die Analyse der vergangenen Tage zusammen.

„Er hatte die Möglichkeit vorzustellen, wie er die Arbeit sieht…“

Unter Dinge, die gut gelaufen und nicht so gut gelaufen sind, dürften auch Entscheidungen des Vorgängers gefallen sein. Mit dem war man am Ende nicht zufrieden. Nun aber hat der 37-Jährige offenbar das richtige Gehör beim Kölner Gremium, das über die Zukunft entschied, gefunden. „René hat ganz klar erklärt, wie er sich die Dinge vorstellt und zwar mit einer ordentlichen Vorbereitung und mit einer Kaderkonstellation, die wir dann versuchen umzusetzen“, sagte Kessler. Tatsächlich hatte der gebürtige Dresdner nicht so wirklich viel Eingewöhnungszeit, konnte nicht mehr viel an Stellschrauben drehen, hatte einen Kader vor der Brust, an dessen Gestaltung er nicht mitarbeiten konnte. Das soll nun anders laufen. Wagner wird in die Planung des Kaders mit eingebunden, wird seine Vorstellungen äußern. „Er hatte die Möglichkeit vorzustellen, wie er die Arbeit sieht, um den FC ein Stück nach vorne zu bringen“, so Kessler.

Der Geschäftsführer macht aber keinen Hehl daraus, dass er sich durchaus auch mit anderen Trainern beschäftigt, Gespräche geführt hat. Am Ende „hat René die Mitarbeiter und das Gremium überzeugt“, so Kessler weiter. Sicherlich werden aber auch andere Kandidaten gute Ideen präsentiert haben. „Für René hat natürlich gesprochen, dass er den Club und das Umfeld kennt. Er kennt die Gegebenheiten. Er kennt die Spieler sehr gut und hat uns skizziert, mit welchen Schritten er den Club nach vorne bringen will. Wir haben sehr tief analysiert, mit welchem Fußball wir die vergangenen Jahre gespielt haben. Das was René analysiert hat, war extrem deckungsgleich.“ Kessler galt allerdings in den vergangenen Wochen ohnehin als Befürworter des Trainers. Eine Entscheidung war zwar zum Finale der Saison noch nicht gefallen, Tendenzen gab es aber wie berichtet durchaus.

Wagner scheint daran gelegen, ein nun anderes Bild als in den vergangenen Wochen zu präsentieren. Nicht nur vom Fußball, auch von sich selbst. „Jetzt geht es auch darum, dass ich mich als Person zeige. Das habe ich in den vergangenen Wochen nach hinten geschoben“, sagte der Chefcoach, der aber die kommenden Wochen erst einmal in Urlaub fahren wird. Einen sportlichen Matchplan gab er aber schon einmal mit. „Ich will vor allem zu Hause immer ein aktives Bild zeigen. Wir wollen nach vorne spielen, Mannschaften unter Druck setzen, Spiele gewinnen. Unser Anspruch muss es sein, ein Bild wie gegen Leverkusen zu Hause häufiger zu zeigen“, so Wagner. „Wir wollen schauen, dass sich der Verein kontinuierlich entwickeln kann. Wir wissen, dass das ganz schwer wird.“ Über allem – und da waren sich Trainer und Geschäftsführer einig – steht am Ende ohnehin nur der Klassenerhalt.


Auf diesen Positionen will Thomas Kessler nachlegen

Thomas Kessler vom 1. FC Köln spricht über seine Kaderplanung
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Auf diesen Positionen will Thomas Kessler nachlegen

Für den Geschäftsführer Sport steht in den kommenden Wochen statt Urlaub viel Arbeit an. Denn es ist an der Zeit, die neue Mannschaft für die kommende Saison zu formen. Einige Abgänge sind bereits fix, weitere werden folgen – und dann muss Ersatz her beim 1. FC Köln: So plant Thomas Kessler den Kader.

Während die Spieler wie Timo Hübers oder Denis Huseinbasic Grüße von der Seiser Alm oder der kleinen bosnischen Stadt Fojnica über die Sozialen Medien schicken, ist für Thomas Kessler erst einmal Büro-Arbeit angesagt. Zumindest betonte der Geschäftsführer Sport am Dienstag, er werde vorerst am Geißbockheim anzutreffen sein. Kein Wunder, auf den Ex-Keeper der Kölner wartet auch in diesem Transfersommer viel Arbeit.

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Kessler wird seine Kader-Umstrukturierung weiter vorantreiben. Einige Spieler haben den Verein bereits verlassen, es ist davon auszugehen, dass ebenfalls einige folgen werden. Und das bedeutet, Kessler wird in den kommenden Wochen viele Gespräche und Verhandlungen führen. „Wir haben einen groben Plan“, sagte Kessler. „Wir haben uns sehr im Detail Gedanken dazu gemacht, wo wir Entwicklungspotenzial sehen.“ Dass in der abgelaufenen Saison auch spielerisch nicht alles optimal läuft, war Teil der ausführlichen Analyse, die am Geißbockheim in den vergangenen Tagen vollzogen wurde. Und dabei wird man zweifelsfrei zu der Einschätzung gekommen sein, dass Handlungsbedarf besteht. „Wir müssen die Spieler bewerten, die aktuell da sind: Auf welchem Entwicklungsstand sind sie? Wie passen sie zu dem, was wir vorhaben?“, so Kessler. „Und dann schauen wir uns auf dem Markt um, wie wir noch Qualität hinzufügen können.“

Auf gleich mehreren Positionen schaut sich der FC um

Namen wurden bereits viele in den Ring geworfen, einige sind wohl wärmer, als man es beim FC aktuell zugeben würde. Und so umschreibt der Geschäftsführer nur die Positionen, auf denen man nachlegen will oder muss. „Auf der Innenverteidigerposition schauen wir uns sehr intensiv um“, sagte Kessler. Spätestens mit dem Abgang von Cenk Özkacar, den Kessler ebenfalls nun offiziell bestätigte, ist klar, dass der FC einen erfahrenen Abwehrspieler verpflichten wird. Doch da es noch mehr Abgänge gab, wird es dabei ganz sicher nicht bleiben. „Im zentralen Mittelfeld schauen wir uns auch um. Dann schauen wir, ob wir Qualität in der Offensive dazubekommen.“ Die wird auf jeden Fall nötig werden, wenn es wie erwartet zum Abgang von Said El Mala und möglicherweise auch von Jakub Kaminski kommt. Die Kölner werden nachlegen müssen, wenn auch klar sein dürfte, dass es keinen qualitativen Eins-zu-Eins-Ersatz geben kann.

„Und als Linksverteidiger hatten wir in der ganzen Saison nur einen nominellen Profi, wo die Zukunft auch noch nicht final geklärt ist“, sagte Kessler. Kristoffer Lund gilt als möglicher Abschiedskandidat. Dem Wahl-Amerikaner unterliefen gleich mehrere Patzer, die Folgen mit sich zogen. Lund wirkte nicht so wirklich sattelfest, blickt auf eine durchwachsene Saison zurück. Immerhin gab es mit Alessio Castro-Montes einen Backup für beide Außenpositionen. Doch auch da besteht Handlungsbedarf. Zu Namen äußerte sich Kessler erwartungsgemäß nicht. Die werden in den kommenden Tagen und Wochen ohnehin genannt werden.


45 Millionen-Angebot für El Mala! Ist Thomas Kessler hier „gesprächsbereit“? Der Poker beginnt

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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45 Millionen-Angebot für El Mala! Ist Thomas Kessler hier „gesprächsbereit“? Der Poker beginnt

Fast schon ungewohnt offen sprach Thomas Kessler am Dienstag über ein Angebot für Said El Mala. Ein Angebot, bei dem er sich durchaus „gesprächsbereit“ zeige. Und nur wenige Minuten später wurde wieder einmal ein möglicher Interessent für den Spieler des 1. FC Köln bekannt: Der Poker um Said El Mala beginnt.

Thomas Kessler ist wahrlich nicht bekannt dafür, Personalien früh bekannt zu geben, Spekulationen anzuheizen. Insofern überraschte der Kölner Geschäftsführer am Dienstag, als er zugab, dass es ein Angebot für Said El Mala gäbe, bei dem er „gesprächsbereit“ sei. Zuletzt war der Tenor eher, bislang läge nichts Interessantes auf dem Tisch.

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Das habe sich nun geändert, betonte der 40-Jährige, ohne natürlich konkret zu werden. Es gäbe nun eben nur ein Angebot, bei dem er „gesprächsbereit“ sei. Es liegt der Verdacht nahe, dass es ein Angebot aus England gibt. Aber eben nur der Verdacht. „Man muss das nicht auf ein Land reduzieren“, sagte Kessler. „Wenn man sich Said auf Datengrundlage anschaut, gibt es vermutlich nur wenige Clubs in Europa, die nicht über ihn stolpern. Ob sie dann in der Lage sind, die Preise zu bezahlen, die sich der 1. FC Köln vorstellt, ist eine andere Frage.“ Doch passend dazu meldete sich am Nachmittag Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg zu Wort. „Brentford hat ein Angebot in Höhe von 45 Millionen an den 1. FC Köln für Said El Mala abgegeben“, schreibt der Reporter auf „x“ und gibt an, dass es sich dabei um 40 Millionen fix sowie fünf Millionen Euro Boni handle. Die angegebenen 45 Millionen sind nicht mehr so weit entfernt von den 50 Millionen, die als Kölns Wunsch kolportiert wurden.

Englische Clubs an El Mala interessiert

Auch in englischen Medien wird die Summe genannt. Allerdings schreibt Plettenberg auch, dass der FC noch nicht reagiert habe. Auch El Mala hat sich demnach nach noch nicht mit Brentford unterhalten, will laut Bericht, dass die Verein zuerst miteinander sprechen. Unterdessen scheint nach Informationen von come-on-fc.com auch Tottenham mittlerweile interessiert zu sein. Die Spurs reihen sich in eine illustre Runde englischer Topclubs ein. Ob es sich bei dem Brentford-Angebot um das von Kessler angedeutete handle, ist nicht belegt, aber wahrscheinlich. So oder so dürfte dem Geschäftsführer das Wort „gesprächsbereit“ nicht aus Versehen über die Lippen gegangen sein. Denn damit dürfte der ehemalige Kölner Keeper das Wettbieten um den Spieler vielleicht sogar eröffnet haben. Zumindest suggeriert seine Aussage bei dem ein oder anderen Club, dass ein gewisser Zeitdruck entsteht.

Aber: Wie die „SportBild“ berichtet, ist das vorliegende Angebot von Brentford zeitlich begrenzt. Der FC wird seinerseits aber auch nicht zu lange warten wollen, da an der Personalie des Shootingstars auch die weitere Kaderplanung der Kölner entscheidend gebunden ist. So oder so kommt wieder ein wenig mehr Bewegung in den Poker um Said El Mala.


Entscheidung gefallen: „Wir haben Cenk mitgeteilt, dass wir die Kaufoption nicht ziehen“

Rene Wagner und Cenk Özkacar
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Entscheidung gefallen: „Wir haben Cenk mitgeteilt, dass wir die Kaufoption nicht ziehen“

Nun also doch. Die Entscheidung ist gefallen: Cenk Özkacar wird den 1. FC Köln verlassen. Das bestätigte Thomas Kessler am Dienstag in einer Medienrunde. Der Innenverteidiger wird zum FC Valencia zurückkehren. Dort ist die Zukunft nicht geklärt.

Am Montag sorgte eine Mitteilung aus Spanien für Verwirrung. Denn dort wurde berichtet, dass Cenk Özkacar den FC verlassen werde. Das konnte zu diesem Zeitpunkt nicht bestätigt werden. Nun herrscht aber Klarheit: Özkacar verlässt die Geißböcke endgültig. Das hat man dem Spieler mittlerweile auch mitgeteilt.

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In einer Medienrunde am Dienstag erklärte Thomas Kessler, dass der Spieler in der kommenden Saison nicht mehr für die Geißböcke auflaufen werde. „Wir haben Cenk mitgeteilt, dass wir die Kaufoption nicht ziehen werden“, sagte der Geschäftsführer. Özkacar war im vergangenen Sommer vom FC Valencia ausgeliehen worden und wird nach Spanien zurückkehren. Der Abwehrspieler hätte den FC rund zwei Millionen Euro gekostet. Auf diese Summe war die Kaufoption festgeschrieben, die im Vertrag des Türken verankert war. Die Kölner Verantwortlichen entschieden sich gegen den Transfer. Wohl auch, weil das Gehalt des Abwehrspielers nicht in das Gefüge der Geißböcke gepasst hätte. Özkacar hat in Valencia deutlich besser verdient, als es beim FC Usus ist. Zudem können die zwei Millionen Euro an anderer Stelle investiert werden. Die FC-Bosse sind bekanntlich auf der Suche nach einem weiteren Innenverteidiger.

Marktwert bei rund drei Millionen Euro

Bei den Fans wird die Personalie kontrovers gesehen. Özkacar sprang bei den Geißböcken ein, als die Verletzungsmisere besonders groß war. Gerade im Jahr 2026 spielte sich der Innenverteidiger beim FC fest und brachte durchweg solide Leistungen. Erst in den letzten beiden Saisonspielen lief es nicht mehr so rund für den 25-Jährigen. Auf der anderen Seite waren aber auch klare Defizite, vor allem im Tempo und dem Zweikampfverhalten auszumachen. Özkacar wird nun zum FC Valencia zurückkehren. Allerdings wohl nicht mehr für den Club auflaufen. Denn in Valencia strebt man durchaus den Verkauf des Spielers an. Einen Markt soll es geben. Özkacars Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf drei Millionen Euro geschätzt. Weitere Entscheidungen sind bei den Leihspielern laut Thomas Kessler noch nicht gefallen. „Wir werden uns jetzt unsere Gedanken über mögliche Abgangskandidaten machen“, so Kessler. „Mit Ausnahme der von Cenk ist noch keine gefallen.“


Es gibt ein offizielles Angebot für Said El Mala, Thomas Kessler ist „gesprächsbereit“

Said El Mala gehört zu den besten Teenagern Europas
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Es gibt ein offizielles Angebot für Said El Mala, Thomas Kessler ist „gesprächsbereit“

Wie geht es weiter mit Said El Mala und den Geißböcken? Der Spieler hat sich laut Geschäftsführer ins Schaufenster gestellt und ist heiß umworben. Nun wird es offenbar konkreter mit einem Abgang. Dem 1. FC Köln liegt ein konkretes Angebot für Said El Mala vor.

Bislang hatte sich Thomas Kessler noch nicht aus der Reserve locken lassen. Der Geschäftsführer der Kölner habe kein Angebot vorliegen, mit dem er sich groß auseinandersetzen werde, war der bisherige Tenor. Das hat sich nun geändert. Dem FC liegt ein Angebot für den Offensivspieler vor, bei dem sich der Ex-Keeper der Kölner doch gesprächsbereit zeigen würde.

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„Es gibt sicherlich Angebote für diesen Spieler und das nicht erst seit diesem Sommer“, erklärte Thomas Kessler am Dienstag in einer Medienrunde. „Der Trainer wünscht sich, dass er hier bleibt. Ich wünsche mir, dass er hier bleibt. Aber wir spielen eben nicht ,Wünsch dir was‘. Am Ende geht es darum, für den Club eine Entscheidung zu treffen.“ Und diese wird wohl mit einem Abgang im Sommer zusammenhängen. Denn El Mala bringt dem FC eine Rekord-Ablöse ein. Bislang waren 50 Millionen Euro kolportiert. Kessler wollte natürlich auf die konkrete Summe nicht eingehen, verriet aber, dass nun ein Angebot vorläge, in einer Region, „in der ich gesprächsbereit wäre.“ El Mala habe zwar „noch einen langen Vertrag“, sagte der Geschäftsführer. Aber man kenne „ja das Geschäft“. Tatsächlich läuft der Kontrakt noch bis 2030, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht.

Brentford an El Mala interessiert

Unter anderem hatte sich Brighton & Hove Albion lange mit El Mala beschäftigt, nun aber nicht mehr das Haupt-Interesse. Mittlerweile gilt der FC Brentford als der Top-Favorit. Kessler nannte natürlich keine Namen. Doch es ist davon auszugehen, dass das Angebot aus der Premier League kommt. Doch das Interesse gibt es auch aus anderen Ländern. „Man muss das nicht auf ein Land reduzieren“, sagte Kessler. „Wenn man sich Said auf Datengrundlage anschaut, gibt es vermutlich nur wenige Clubs in Europa, die nicht über ihn stolpern. Ob sie dann in der Lage sind, die Preise zu bezahlen, die sich der 1. FC Köln vorstellen, ist eine andere Frage.“ Der Geschäftsführer wollte aber auch nicht ausschließen, dass El Mala am Ende doch noch in Köln bleibt. „Damit kann ich sehr gut leben“, sagte Kessler. Doch es geht bekanntlich nicht um seine Wünsche.