Aus der Not eine Tugend machen – zwangsläufig Entwicklungsclub

Jaja Cuber-Potocnik im FC-Trikot
,
Startseite » Profis » Seite 509

Aus der Not eine Tugend machen – zwangsläufig Entwicklungsclub

Der Situation des 1. FC Köln kann auch Gutes abgewonnen werden. Durch die anhaltende Transfersperre bekommen sowohl Leihspieler als auch der eigene Nachwuchs vielleicht die Chance, die es sonst nicht gegeben hätte. Der FC ist gezwungen, der Entwicklungsclub zu sein, der er sein wollte.

Trotz der Transfersperre und trotz des Abstiegs könnte es tatsächlich auch Gewinner bei den Geißböcken in der aktuellen Situation geben. Mit Nachwuchshoffnungen und Rückkehrern können einige Kaderlücken gestopft werden beim 1. FC Köln: Deshalb hat die Transfersperre auch etwas Gutes.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Liste der Neuverpflichtungen bei der kommenden Konkurrenz des 1. FC Köln wird in der 2. Bundesliga länger und länger. Alleine Eintracht Braunschweig hat schon acht neue Spieler unter Vertrag genommen. Dem FC bleibt für diese Spielzeit auf der Zugangs-Seite bekanntlich nur die Rolle des Zuschauers. Die Transfersperre wiegt auf einigen Positionen schwer. Gerade in der Abwehr gibt es auf der rechten Seite und in der Innenverteidigung nur wenig routinierten Spielraum, falls einer der etatmäßigen Verteidiger ausfällt. Die Kölner werden also im Winter nachlegen. Das betonte auch Christian Keller auf dem Mitglieder-Stammtisch. Dort sagte der Sportdirektor, dass man vor allem in der Innenverteidigung noch Bedarf habe, allerdings betonte Keller auch, dass sich diese Erkenntnis vielleicht noch verändern werde.

Nachwuchsspieler bekommen ihre Chance

Soll heißen: Sollten sich die Nachwuchshoffnungen Elias Bakatukanda und Julian Pauli besonders positiv entwickeln, werden Transfers nicht zwingend nötig werden. Gleiches gilt auch auf anderen Positionen. Möglicherweise wird Jaka Cuber Potocnik eine Rolle in der Offensive in der kommenden Saison spielen, mit unter anderem Meiko Wäschenbach lauern weitere Youngster auf ihre Einsatzchancen. Kann man der Transfersperre irgendetwas Positives abgewinnen, dann vielleicht den Aspekt, dass der FC den obligatorischen Impulsen des Fußballgeschäfts zwangsläufig widerstehen muss. Das Prinzip, eine entstandene Lücke umgehend mit dem nötigen Kleingeld zu stopfen, gibt es für die Kölner in diesem Sommer nicht. Und so könnte es trotz der Transfersperre und trotz des Abstiegs tatsächlich auch Gewinner bei den Geißböcken in der aktuellen Situation geben.

Zumindest besteht die realistische Chance, dass einige junge Spieler, die es ohne Transfersperre und ohne Abstieg deutlich schwerer gehabt hätten, in die erste Reihen rücken. Das gilt vor allem für die Leihspieler, die am kommenden Wochenende zum Geißbockheim zurückkehren werden. Dass Jonas Urbig beim FC die Nummer eins werden würde, überrascht zwar nicht. Im Falle des Klassenerhalts hätte es aber wohl eine größere Diskussion um die Position zwischen den Pfosten gegeben. Marvin Schwäbe hätte wohl nicht, wie kolportiert, um den vorzeitigen Abschied aus Köln gebeten. Gerade Marvin Obuz könnte von der Kadersituation profitieren. Der Offensivspieler leidet aktuell noch unter den Folgen einer Muskelverletzung, wäre aber eine Option auf den Außen. Dort fehlt nach dem Abgang von Faride Alidou ein Backup. Auch die Personalie Linton Maina ist noch unklar.

Leihspieler werden zur wichtigen Option

Ähnlich verhält es sich im Angriff und im zentralen Mittelfeld. Trotz des Verbleibs von Luca Waldschmidt könnte Tim Lemperle eine mögliche Option werden. Das Kölner Eigengewächs war in der vergangenen Spielzeit Stammspieler beim Kleeblatt. Auch, wenn sich der Angreifer nicht als Torgarant herausstellte, hat Lemperle den nächsten Schritt gemacht und wird beim FC zur Option. Im Mittelfeld könnte Mathias Olesen zu mehr Einsatzzeit kommen, gerade wenn Dejan Ljubicic den Club noch verlassen sollte. Mit Eric Martel, Denis Huseinbasic, Jacob Christensen und eben Olesen ist der FC quantitativ im Zentrum gut aufgestellt.

Viel wird davon abhängen, wie schlagfertig die Kölner in der 2. Bundesliga sind, welche Rolle sie spielen. Dennoch ist die Chance groß, dass im Winter wieder andere Mechanismen, andere Impulse greifen, die FC-Bosse mit großer Wahrscheinlichkeit wieder in die Muster des Fußballgeschäfts verfallen. Doch aktuell ist der FC genau das, was Christian Keller vor gut zwei Jahren, wenige Wochen nach seinem Amtsantritt, angekündigt hat: ein Entwicklungsclub. Und das kann auch etwas Positives sein.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Das ist Chilohem Onuoha – was bringt der Youngster mit?

Chilohem Onuoha unterschreibt beim 1. FC Köln
,
Startseite » Profis » Seite 509

Das ist Chilohem Onuoha – was bringt der Youngster mit?

Interessenten scheint es in der Vergangenheit viele gegeben zu haben für die Neuverpflichtung des FC. Doch der 19-Jährige entschied sich nicht ohne Grund für die Geißböcke. Was bringt der offensive Mittelfeldspieler mit?

Am Geißbockheim wird weiterhin fleißig an der Zukunft gearbeitet: Chilohem Onuoha wechselt zum 1. FC Köln, wird aber in der kommenden Spielzeit für den SC Verl in der 3. Liga auflaufen. Come-on-fc.com stellt den Spieler vor. 1. FC Köln: Das ist Chilohem Onuoha.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Liste der Interessenten soll schon im Sommer 2022 eine große gewesen sein. Der FC Chelsea, Ajax Amsterdam und eben RB Leipzig hatten die Fühler nach dem technisch starken Chilohem Onuoha ausgestreckt. Kein Wunder, der Offensivspieler hatte mit einer starken Saison bei Hertha BSC Interesse geweckt. Den Zuschlag erhielten die Sachsen. Und das wohl mit einem klaren Hintergedanken. Leipzig hatte einst Millionen ins eigene Nachwuchsleistungszentrum investiert, dauerhaft hat es aber kein Eigengewächs in die Profimannschaft von RB geschafft. Lange diente die rasante Entwicklung der Profimannschaft als möglicher Grund für die nicht vorhandenen Eigengewächse im Profikader. Doch nach fast neun Jahren NLZ Leipzig zählt das Argument wohl nicht mehr für einen Club, der sich die Entwicklung der Nachwuchskicker auf die Fahne geschrieben hat.

Onouha im Trainingslager mit Marco Rose

So holte RB Talente wie unter anderem Onuoha nach Leipzig, sicherlich auch, um einen Nachwuchsspieler mittelfristig in die Profimannschaft zu bringen. Das Vertrauen in den jungen Akteur schien jedenfalls groß zu sein. Und so verwunderte es auch nicht, dass der Youngster im Winter 23 am Trainingslager der Profis in Abu Dhabi unter Marco Rose teilnahm. Onuoha sollte Erfahrung bei den A-Junioren und in der Youth League sammeln, um möglichst schnell bei den Profis integriert zu werden. Dort spielte das Talent unter anderem gegen die U19 von Real Madrid und Manchester City. Das alles unter den Augen von Max Eberl. Der wechselte bekanntlich zum FC Bayern und damit wohl auch das Interesse an Onuoha. Dem Vernehmen nach soll in diesem Sommer auch der Rekordmeister, genauso wie weiterhin Ajax Amsterdam, aber auch Bergamo, Brighton und Bremen an einer Verpflichtung interessiert gewesen sein.

Onouha kommt ablösefrei – Risiko überschaubar

Viele Interessenten für einen 19-Jährigen, der sich bislang „nur“ bei den Junioren seine Sporen verdiente. Doch das Interesse kommt nicht von ungefähr. Onouha gilt als eins der größten Offensivtalente im deutschen Nachwuchsfußball. Der gebürtige Berliner gilt als technisch hoch veranlagt, spielt einen klaren Ball und das beidfüßig. Er bringt zudem einen athletischen Körper mit, ist schnell und in der Offensive flexibel einsetzbar. Onouha ist eigentlich ein offensiver Mittelfeldspieler, agiert aber auch über die Außen und wurde in den vergangenen Jahren ebenfalls als Mittelstürmer eingesetzt. Über die Leihe beim SC Verl wollen die Geißböcke den Offensivmann nun ebenfalls an die Profi-Abteilung heranführen. Ein durchaus logischer Schritt, denn bei RB gibt es keine U23. Der Umstand führte in Leipzig schon einst zum Weggang von Jeff Chabot, nun auch bei Onouha.

In Verl kann der 19-Jährige wichtige erste Profiluft schnuppern und das auf höherem Niveau als bei der U23 der Bayern. „Ich habe mich für den FC entschieden, weil ich in den Gesprächen viel Vertrauen gespürt habe. Außerdem habe ich hier die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln“, sagt Onouha. Spielpraxis sollte er bekommen. Mit Nicolas Sessa und Josha Wosz verlassen zwei „Zehner“ den Sportclub. Im kommenden Sommer folgt dann der Wechsel zu den Geißböcken. Ob es dann für den Profikader sofort reicht, wird sich zeigen müssen. Das Risiko hält sich bei einem ablösefreien Spieler jedenfalls in Grenzen.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Luca Waldschmidt wird auch weiterhin beim 1. FC Köln spielen

,
Startseite » Profis » Seite 509

Luca Waldschmidt wird auch weiterhin beim 1. FC Köln spielen

Luca Waldschmidt wird mit dem 1. FC Köln in die 2. Bundesliga gehen. Auch der Offensivspieler hat sich zu einem Verbleib entschlossen. Das teilten Club und Spieler am Nachmittag mit.

Der 1. FC Köln wird mit einem weiteren vermeintlichen Leistungsträger in die kommende Saison gehen. Das ist nun offiziell: Luca Waldschmidt bleibt beim 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Der 1. FC Köln hat eine weitere Personalie geklärt, eine weitere Baustelle geschlossen. Auch Luca Waldschmidt bleibt beim 1. FC Köln. „Wir freuen uns sehr, dass Luca nach seiner Leihe fester Bestandteil unserer Mannschaft wird. Sein erstes FC-Jahr war für Luca aus unterschiedlichen Perspektiven nicht einfach, unter anderem auch wegen seines Wadenbeinbruchs im vergangenen Winter“, sagte Christian Keller. „Umso mehr geht der gemeinsame Blick nun konsequent nach vorne. Luca bringt die fußballerische Qualität mit, um unserem Offensivspiel entscheidende Impulse zu geben. Wir sind sehr zuversichtlich, dass er diese Qualität in der neuen Saison noch konstanter einbringen wird.“ Der Offensivspieler geht mit den Geißböcken in die 2. Bundesliga.

Waldschmidt absolvierte 24 Spiele für den FC

Das hatte sich in den vergangenen Wochen nicht wirklich angedeutet. Der FC hatte die Kaufoption bei dem 28-Jährigen ohne Einigung verstreichen lassen. Die Ablöse hätte bei drei bis vier Millionen Euro gelegen. Mit großer Wahrscheinlichkeit haben sich die Clubs aber auf eine niedrigere Summe geeinigt. In Wolfsburg mehrten sich zuletzt die Zeichen, dass VfL-Coach Ralf Hasenhüttl keine Verwendung für den Angreifer haben würde. Zwar sollen sich Spieler und Verein in den vergangenen Wochen schon angenähert haben, eine schnelle Einigung war aber nicht in Sicht.

Die hat es nun gegeben. Dem Vernehmen nach soll Waldschmidt einen Vertrag bis 2027 unterschrieben haben. Vermutlich auch, weil Waldschmidt auf einen Teil seines Gehalts verzichtet. Bei Leihen ist eine Aufteilung der Gehälter auf beide Parteien durchaus üblich. Durch den Kauf müssen die Kölner das Gehalt komplett übernehmen. Es ist davon auszugehen, dass die Kölner dem 28-Jährigen in diesem Fall eine Kompensation bezahlen. „Seit meinem ersten Tag beim FC war meine Identifikation und Verbundenheit mit dem Club und der Stadt riesig. Jetzt mit dem FC, in die 2. Bundesliga zu gehen, ist eine bewusste Entscheidung“, sagte Waldschmidt. „Ich möchte mit dem FC erfolgreich sein, dass der Weg wieder dahin führt, wo der Verein und seine herausragenden Fans hingehören – nämlich in die Bundesliga. Dafür werde ich 111 Prozent geben.“

Der gebürtige Siegener kam in der vergangenen Spielzeit zu 24 Einsätzen für den FC, fiel aber lange verletzt aus. Im Januar hatte sich der Offensivspieler das Wadenbein angebrochen. Insgesamt blickt Waldschmidt auf 157 Erstliga-Spiele sowie sieben Einsätze in der Nationalmannschaft zurück.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Großes Potenzial, geringes Risiko – sinnvolle Neuverpflichtungen für den FC

,
Startseite » Profis » Seite 509

Großes Potenzial, geringes Risiko – sinnvolle Neuverpflichtungen für den FC

Mit Chilohem Onuoha und Mansour Ouro-Tagba hat der 1. FC Köln zwei Neuverpflichtungen bekannt gegeben, zwei weitere sollen in den kommenden Tagen folgen. Beide Spieler sind eine Investition in die Zukunft. Ob die Spieler sportlich einschlagen, wird sich erst mittelfristig zeigen. Dennoch sind die Neuverpflichtungen sehr sinnvoll.

Zwei Spieler hat der FC trotz Transfersperre in diesem Sommer bereits verpflichtet, zwei weitere sollen folgen. Aufgrund der Transfersperre werden sie zunächst bei anderen Teams zum Einsatz kommen. Deshalb sind die Neuverpflichtungen so sinnvoll für den 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Wie angekündigt hat der 1. FC Köln am Dienstagvormittag eine weitere Personalie bekannt gegeben. Chilohem Onuoha hat bei den Geißböcken einen langfristigen Vertrag unterschrieben, wird aber aufgrund des Registrierungsverbots zunächst einmal an den SC Verl ausgeliehen. In der 3. Liga soll der offensive Mittelfeldspieler an den Profifußball und somit auch an den Profikader des 1. FC Köln herangeführt werden. Gleiches gilt für Mansour Ouro-Tagba, dessen Verpflichtung die Geißböcke in der vergangenen Woche publik gemacht und an Jahn Regensburg, also in die 2. Bundesliga, verliehen haben. Auch der zweite 19-jährige Offensivspieler soll Spielpraxis sammeln und im kommenden Sommer zur Option für den FC werden. Zwei weitere Neuverpflichtungen wollen die Kölner Verantwortlichen in den kommenden Tagen bekannt geben.

Talent der beiden Spieler ist unbestritten

Dass Christian Keller ein Freund von Leihen ist, hat der Sportdirektor in den vergangenen Spielzeiten schon unter Beweis gestellt. Ein Halbes Dutzend Akteure kehrt in diesem Sommer aus ähnlichen Konstellationen zurück. Einige werden mit großer Sicherheit auch ihren Platz im kommenden Kader finden, Spielzeit erhalten. Möglicherweise gibt es durch den Verbleib einiger Leistungsträger auch weitere ähnliche Konstrukte. Zumindest hat Keller deutlich mehr Spielraum. Die aktuellen Leihen nach Verl und Regensburg sind natürlich dennoch besonders. Zum einen ist es für den FC die einzige Möglichkeit, in diesem Sommer Spieler zu verpflichten, zum anderen werden die Akteure weiterverliehen, ohne auch nur einmal das Kölner Trikot getragen zu haben.

Ob sie es je tragen werden, ist noch lange nicht gesagt. Beide Spieler sind 19 Jahre alt, haben noch keine Profi-Erfahrung gesammelt. Ob sie sich bei ihren neuen Clubs durchsetzen, ist ebenfalls komplett offen. Mit Christian Kühlwetter vom 1. FC Heidenheim hat der Jahn einen erfahrenen Stürmer verpflichtet, mit Dejan Galjen vom VfB Stuttgart ein weiteres Sturm-Talent. Der Konkurrenz-Kampf ist für Ouro-Tagba kein kleiner. Auch beim SC Verl gibt es für Onuoha ordentlich Wettbewerb um die Einsatzzeit. Und dennoch machen die Transfers durchaus Sinn. Beide Spieler gelten als große Talente, es gab für beide zahlreiche Interessenten. Onuoha wurde sogar von FC Bayern München beobachtet, kommt von RB Leipzig. Die Entscheidung pro Köln wird sicherlich nicht aufgrund eines üppigen Gehalts gefallen sein. Das gibt es beim FC für Nachwuchshoffnungen bekanntlich nicht.

Wirtschaftlicher Erfolg sehr wahrscheinlich

Die Chance auf Einsatzzeit wird da schon eher eine verlockende Wirkung gehabt haben. Insofern scheinen die Kölner Kaderplaner durchaus das Potenzial der beiden Akteure zu sehen. Für Keller wird es aber auch einen wirtschaftlichen Aspekt geben. Beide Youngster wurden ablösefrei verpflichtet. Das Risiko einer Fehlinvestition hält sich also in Grenzen, zumal davon auszugehen ist, dass der jeweilige Leihverein einen Teil des Gehalts übernimmt. Den Marktwert von Ouro-Tagba schätzt das Online-Portal transfermarkt.de auf 400.000 Euro ein, Onouha wurde als Juniorenspieler noch nicht geschätzt. Sollten die beiden Akteure auf Einsatzzeit kommen, werden die Werte steigen. Auch, wenn sie mittelfristig keine Chance beim FC bekommen, ist ein wirtschaftlicher Erfolg wahrscheinlich.

Auch für die Spieler ist die Situation eine durchaus attraktive. Onouha wäre in Leipzig vorerst wohl nicht mehr zum Einsatz gekommen. RB besitzt kein U23-Team, der Übergang zu den Profis ist für die U19-Akteure ein sehr großer. Auch Jeff Chabot zog es aus ähnlichen Gründen einst weg von den Sachsen. Dabei halten Experten gerade die Einsatzzeit in den unteren Profiligen für Nachwuchsspieler für besonders wichtig, sehen darin ein Problem der deutschen Nachwuchsarbeit. So oder so, der FC macht aktuell das beste aus der Situation um die Transfersperre.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Transfercoup! Chilohem Onuoha unterschreibt beim 1. FC Köln

Chilohem Onuoha unterschreibt beim 1. FC Köln
,
Startseite » Profis » Seite 509

Transfercoup! Chilohem Onuoha unterschreibt beim 1. FC Köln

Trotz der Transfersperre hat der 1. FC Köln einen weiteren Neuzugang zu vermelden. Chilohem Onuoha wechselt von RB Leipzig an den Rhein, wird aber aufgrund des Registrierungsverbots für die kommende Spielzeit an den SC Verl verliehen.

Am Geißbockheim wird weiterhin fleißig an der Zukunft gearbeitet: Chilohem Onuoha wechselt zum 1. FC Köln, wird aber in der kommenden Spielzeit für den SC Verl in der 3. Liga auflaufen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Der 1. FC Köln hat sich ein weiteres großes Talent geangelt. Nach der Verpflichtung von Mansour Ouro-Tagba haben die Kölner nun auch den Transfer von Chilohem Onuoha offiziell bekannt gegeben. Der 19-Jährige kommt ablösefrei von RB Leipzig und wird ebenfalls zunächst verliehen. Zwar dürfen die Kölner Spieler verpflichten, sie dürfen sie aber nicht registrieren. Das heißt die Akteure, dürfen bis zum Winter auch nicht für den FC auflaufen. Onuoha wird für die kommende Spielzeit an den SC Verl verliehen. „Chilo bringt in Bezug auf sein Talentpotential ein recht komplettes Gesamtpaket aus athletischen und technischen Fähigkeiten mit“, sagt Chrsitian Keller. „Unsere Aufgabe wird es nun sein, ihn bestmöglich an die höheren Herausforderungen im Herrenfußball zu gewöhnen und aus seinem Potential Qualität zu entwickeln. Mit der Leihe nach Verl haben wir dafür einen guten Anfang geschaffen und werden Chilo während der Leihe intensiv begleiten.“

Einige Topclubs an Onuoha interessiert

Mit der Verpflichtung des Youngsters ist den Kölnern ganz offenbar ein Coup gelungen. Denn zahlreiche Clubs hatten die Fühler nach dem Mittelfeldspieler ausgestreckt. Unter anderem sollen auch der FC Bayern München, Ajax Amsterdam, Atalanta Bergamo und Brighton & Hove Albion an Onuoha interessiert gewesen sein. Gerade der Rekordmeister soll sich sehr lange mit dem 19-Jährigen beschäftigt haben. Auch der FC Chelsea wurde mit dem technisch versierten, beidfüßigen offensiven Mittelfeldspieler in Verbindung gebracht.

Der entschied sich nun aber für den Weg mit dem 1. FC Köln und dem SC Verl. „Ich habe mich für den FC entschieden, weil ich in den Gesprächen viel Vertrauen gespürt habe. Außerdem habe ich hier die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln. Ich habe Freunde in Köln, die den FC schon lange verfolgen und die mir viel über den Verein erzählt haben“, sagt Onuoha. „Ich habe große Lust, eines Tages im RheinEnergieSTADION spielen zu dürfen und werde hart arbeiten, um mir dieses Ziel zu erfüllen. Um das zu erreichen, ist es ein guter Schritt, in meinem ersten Jahr im Senioren-Fußball in der 3. Liga beim SC Verl zu spielen.“

In dieser Spielzeit stand Onuoha 15 Mal in der U19-Bundesliga auf dem Platz und erzielte fünf Tore. Im Mai gab der 19-Jährige sein Debüt für die U19 der DFB-Auswahl. Onuoha wurde 2005 in Berlin geboren. Über die Füchse Berlin wechselte er zur U15 im Nachwuchsleistungszentrum von Hertha BSC. 


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Sechs Tage bis Trainingsauftakt, fünf Fragezeichen – kommt nun die Woche der Entscheidung?

,
Startseite » Profis » Seite 509

Sechs Tage bis Trainingsauftakt, fünf Fragezeichen – kommt nun die Woche der Entscheidung?

Zahlreiche Personalien hat Christian Keller in den vergangenen Wochen für den 1. FC Köln fix gemacht. Nur noch wenige Fragezeichen sind offen. Gut möglich, dass der FC diese bis zum Trainingsauftakt klären will. Ob das gelingt, ist nicht bei allen Akteuren wahrscheinlich.

Der Transfersperre gibt es nur wenig Gutes abzugewinnen. Immerhin kann der FC so einige Klarheit bereits frühzeitig schaffen. Das ist Christian Keller und Co. bislang auch an vielen Stellen gelungen. Doch es bleiben Fragezeichen bei der Kaderplanung des 1. FC Köln: Folgt die Woche der Entscheidung?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


Mit einem beeindruckenden Zwischensprint hat Christian Keller in den vergangenen Wochen das Gerüst des Kaders für die kommende Spielzeit in trockene Tücher gebracht. Das beachtlich früh, wenn auch nötig. Denn die Kölner müssen gerade aufgrund der Transfersperre Planungssicherheit haben. Ein Nachrüsten kurz vor Toreschluss ist nicht möglich. So haben sich mit Jan Thielmann, Timo Hübers, Florian Kainz, Eric Martel und Mark Uth gleich mehrere potenzielle Leistungsträger zum FC bekannt und bilden für die kommende Spielzeit eine Achse, die durchaus in der 2. Bundesliga mitspielen kann. Angst vor einem Ausverkauf müssen die Geißböcke also genauso wenig haben wie vor dem Horrorszenario, in Liga drei durchgereicht zu werden.

Dejan Ljubicic will den Verein verlassen

Dabei sind noch einige Baustellen offen, hinter fünf Spielern stehen große Fragezeichen. Und die würden die Kölner sicherlich gerne bis zum kommenden Wochenende beantwortet haben. Denn schon am Freitag steht die Leistungsdiagnostik in Köln auf dem Plan, am Montag folgt der offizielle Trainingsauftakt am Geißbockheim. Alle Personalien werden bis dahin sicher nicht geklärt sein. So will Dejan Ljubicic den Verein wohl nach wie vor noch verlassen. Der Österreicher hatte schon im vergangenen Jahr seinen Wechselwunsch hinterlegt. Wie die „Bild“ berichtet, soll er mit diesem Anliegen bei Keller erneut vorstellig geworden sein. Für den Sportdirektor eine nicht ganz einfache Entscheidung. Aufgrund der Transfersperre wird Ljubicic im Grunde benötigt, doch im kommenden Sommer werden die Kölner keine Ablöse mehr kassieren können. Der Vertrag läuft 2025 aus. Ohnehin ist der Marktwert in dieser Spielzeit stark gesunken.

Gut möglich, dass die Personalie Ljubicic mit den Entscheidungen weiterer Spieler zusammenhängt. Dabei könnte das defensive Zentrum mit Eric Martel, Denis Huseinbasic, Jacob Christensen und auch Mathias Olesen zumindest quantitativ gut besetzt sein. Ljubicic wäre aber auch eine Option für die Außenbahn und dort steht noch ein Fragezeichen hinter Linton Maina. Auch der schnelle Flügelspieler verfügt über eine Ausstiegsklausel, könnte also für eine überschaubare Summe wechseln. Dem Vernehmen nach könnte auch Maina sich für den Gang in die 2. Liga entscheiden. Offen ist dagegen die Personalie Davie Selke. Auch dort könnte es sicherlich schon bald eine Entscheidung geben. Zumal von einem möglichen Verbleib wohl auch die Planung mit den Leihspielern zusammenhängt, die im Sommer zurückkehren.

Wie geht es weiter mit Luca Waldschmidt?

So wie Jonas Urbig, der bekanntlich seinen Platz im kommenden Kader bekommen wird. Und das als Nummer eins. Dementsprechend ist mit einem Weggang von Marvin Schwäbe zu rechnen. Eine Tendenz, in welche Richtung es den Keeper zieht, gibt es bislang offenbar nicht. Das Ausland ist wohl nicht unwahrscheinlich. Weiterhin offen ist auch die weitere Zusammenarbeit mit Luca Waldschmidt. Der Offensivspieler kann sich einen Verbleib vorstellen, müsste dafür aber wohl ordentliche Gehaltseinbußen hinnehmen. Die Kaufoption ist abgelaufen, Köln könnte den Stürmer dennoch kaufen, müsste dann aber das Gehalt komplett selbst stemmen.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Kölner Ex-Spieler bei der EM: Peszko heizt ein, Novakovic diskutiert

,
Startseite » Profis » Seite 509

Kölner Ex-Spieler bei der EM: Peszko heizt ein, Novakovic diskutiert

Beim 1. FC Köln spielten sie einst zusammen, bei der EM sind sie ebenfalls dabei. Allerdings in unterschiedlichen Rollen. Am Sonntag fielen Slawomir Peszko und Milivoje Novakovic bei den Spielen ihrer Nationalmannschaften auf.

Mit Florian Kainz nimmt nur ein aktueller Spieler des 1. FC Köln an der Europameisterschaft in Deutschland teil. Dafür sind einige Ex-Spieler im Einsatz und das offenbar nicht nur auf dem Feld: Slawomir Peszko mimt den Einheizer, Milivoje Novakovic wird verwarnt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


Für Florian Kainz steht am Abend das erste Gruppenspiel bei der Europameisterschaft auf dem Spielplan. Der Kapitän des 1. FC Köln ist als einziger Kölner Profi bei der EM im Einsatz. Für Österreich geht es direkt gegen Frankreich. Ehemalige FC-Spieler sind dagegen gleich mehrere dabei und das nicht nur auf dem Rasen. So steht der ehemalige Kölner Knipser Milivoje Novakovic als Co-Trainer bei den Slowenen am Rand. Am Sonntag trat Slowenien zum ersten Gruppenspiel gegen die favorisierten Dänen an. Am Ende gab es ein 1:1-Unentschieden. Aufgrund des Spielgeschehens ein wenig glücklich, wenn auch nicht gänzlich unverdient. Während der Begegnung hielt sich die Freude bei den Slowenen allerdings lange in Grenzen und so wurde es zwischenzeitlich auch unruhig auf der Bank. So sehr, dass Schiedsrichter Sandro Schärer aus der Schweiz die Gelbe Karte zückte und Richtung Novakovic deutete.

Peszko als Einheizer

Zwar gab es für Polen gegen die Niederlande keinen Punkt, Slawomir Peszko feierte dennoch mit den polnischen Fans im Hamburger Stadion. Und das auf beeindruckende Weise. Mit Megafon und Schlapphut feierte der ehemalige FC-Profi und mimte sogar den Vorsänger. Videos und Fotos von seinem Auftritt im Block der polnischen Fans gehen viral. Auch Peszko selbst hat Bilder aus dem Stadion auf seinem Instagram-Kanal veröffentlicht. Der Pole lief für den FC zwischen 2011 und 2015 in 90 Pflichtspielen auf. Novakovic trug das Kölner Trikot noch häufiger. Der Slowene spielte 176 Mal für die Geißböcke. Am Abend spielte mit Filip Mladenovic ein weiterer ehemaliger Kölner Akteur mit Serbien gegen England.

Auch in den kommenden Tagen werden einige Ex-FC-Spieler bei der EM in Erscheinung treten. Am Sonntag spielt Ondrej Duda mit der Slowakei gegen Belgien (18 Uhr). Der Mittelfeldspieler von Hellas Verona ist bei den Slowaken in aller Regel Stammspieler. Beim 1:1 gegen Norwegen im März erzielte Duda auch einen Treffer. Am Dienstag greift dann auch Salih Özcan mit der Türkei ins Geschehen ein. Der gebürtige Kölner kommt mittlerweile auf 18 Einsätze für die türkische Nationalmannschaft. In der Gruppe F trifft die Türkei am Dienstag auf Georgien. Anschließend spielt Cristiano Ronaldo mit Portugal gegen Tschechien.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Marvin Obuz will beim FC noch einmal angreifen

Marvin Obuz kämpft um den Ball
,
Startseite » Profis » Seite 509

Marvin Obuz will beim FC noch einmal angreifen

Mit Marvin Obuz kehrt ein interessanter Spieler zum FC zurück. Der 22-Jährige hat bei Rot-Weiss Essen seinen Durchbruch geschafft und hofft nun auf den nächsten Schritt in Köln. Dort könnte er tatsächlich eine wichtige Rolle einnehmen. Zunächst fehlt Obuz noch verletzt.

Beim FC wollte der Durchbruch zunächst nicht gelingen und auch bei Holstein Kiel tat er sich schwer. Nach einer guten Saison bei RW Essen könnte sich das nun aber ändern: Warum Marvin Obuz beim FC eine wichtige Rolle spielen kann.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


Erst Jan Thielmann, dann Eric Martel und Timo Hübers, schließlich auch Florian Kainz – mit jedem Treuebekenntnis wächst der Handlungsspielraum von Christian Keller und seinen Kaderplanern. Zwar können die Kölner bekanntlich keine Spieler neuverpflichten, die sofort einsetzbar wären, der FC bekommt aber sechs Leihspieler zurück. Und je nach Fülle des Kaders wird der Sportdirektor entscheiden können, welcher der Rückkehrer eine Chance im Kölner Zweitliga-Kader verdient hat. Alle werden es sicherlich nicht sein, Marvin Obuz mit großer Wahrscheinlichkeit schon. Denn die Leihe nach Essen hat sich ganz offenbar gelohnt. Obuz war beim Traditionsclub der Topscorer. Zwar „nur“ in der 3. Liga, dennoch stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Deutsch-Türke seinen Durchbruch in der kommenden Spielzeit schafft.

Sechs Tore und zwölf Vorlagen als Rechtsaußen

Zur Leistungsdiagnostik ab Freitag und zum Trainingsauftakt am kommenden Montag wird Obuz aber nicht eingreifen können. Der Offensivspieler hat sich einen Muskelbündelriss zugezogen, wird wohl noch einige Wochen ausfallen. Dabei könnte der 22-Jährige eine nicht ganz unwichtige Rolle bei den Kölnern einnehmen. Und das nur zum Teil aufgrund seiner Scorerpunkte. Davon sammelte der Offensivspieler einige ein. Sieben Tore erzielte Obuz in der Liga, bereitete aber 14 vor. Einzig Leonardo Scienza vom SSV Ulm gab mehr Torvorlagen (17). Torgefahr, die die Kölner nach der Sturmflaute in der vergangenen Spielzeit mehr als nur gebrauchen können. Der gebürtige Kölner könnte einer der großen Profiteure des Abstiegs und der Transfersperre sein.

Stand jetzt stehen den Kölnern mit Thielmann und Kainz nur zwei etatmäßige offensive Außenbahnspieler zur Verfügung. Gut möglich, dass Linton Maina ebenfalls beim FC bleibt, während Faride Alidou den Club verlassen hat. Thielmann wird aber möglicherweise auch weiterhin eine Option als Rechtsverteidiger bleiben. Denn durch den Weggang von Benno Schmitz steht dem FC mit Ramus Carstensen nur ein Spieler für diese Position zur Verfügung. Ein Backup als Rechtsaußen wäre also dringend nötig. Eine Position, die Obuz in Essen sehr stark gespielt hat. Sechs der Saisontore sowie zwölf Vorlagen gelangen dem 22-Jährigen von dieser Position. Auch, wenn diese deutlich offensiver ausgelegt sein dürfte, als Thielmann sie spielt. Eine weitere Alternative könnte aber auch Tim Lemperle sein, der bei Greuther Fürth ebenfalls einige Male auf den Außen spielte. Lemperle wurde in der Regel aber als Sturmspitze eingesetzt.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Routiniers oder Nachwuchs? – Wie geht es weiter mit dem FC-Sturm

Adamyan und Selke geben sich die Hand
,
Startseite » Profis » Seite 509

Routiniers oder Nachwuchs? – Wie geht es weiter mit dem FC-Sturm

Die Schwachstelle des FC war in der vergangenen Saison deutlich auszumachen. Die Kölner Offensive lahmte, kämpfte immer wieder mit Verletzungen und entwickelte kaum Torgefahr. Ohne mögliche Neuverpflichtungen steht der Club nun vor der Frage, wer diese Baustelle schließen soll.

Die Rückkehr einiger Leih-Offensivkräfte sowie das Treuebekenntnis von Mark Uth stellen den Kölner Sturm rein nominell auf stabilere Füße. Doch wer soll in der kommenden Saison für die Torgefahr sorgen beim 1. FC Köln: Setzt der FC im Sturm auf Routiniers oder den Nachwuchs?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


In der vergangenen Spielzeit zeichnete sich ein Problem der Geißböcke immer und immer wieder deutlich ab. Die Kölner Offensive agierte schlichtweg zu ungefährlich. Auch wenn Christian Keller während der Saison betonte, man habe kein Stürmerproblem, musste der FC-Sportdirektor nach dem Abstieg wohl auch einsehen: Doch, der FC hatte sehr wohl ein Sturm-Problem. Doch wie gehen die Kölner Verantwortlichen diese Baustelle für die kommende Saison in der zweiten Liga an? Dem FC bleiben aufgrund der Transfersperre zwei mögliche Wege. Eine Neuverpflichtung einer Offensivkraft ist keiner davon. So müssen die Kölner auf eigenes Personal setzen.

Routiniers oder Nachwuchs?

Und rein personell ist der 1. FC Köln gar nicht schlecht besetzt im Angriff – zumindest, wenn es um die reine Anzahl an Spielern geht. Mit Mark Uth, Steffen Tigges, Sargis Adamyan, Florian Dietz, Damion Downs sowie den Rückkehrern Tim Lemperle und Maxi Schmid verfügt der FC bereits zu diesem Zeitpunkt über sieben Angreifer. Die Torgefährlichkeit und Durchschlagskraft der Akteure steht jedoch auf einem anderen Blatt. Weder der langzeitverletzte Uth, noch Tigges oder Adamyan konnten in der vergangenen Spielzeit überzeugen. Der 32-jährige Uth bekannte sich zwar früh zum FC, konnte in der abgelaufenen Saison in elf Spielen aber nur für eine Vorlage sorgen. Tigges kam in 25 Begegnungen immerhin auf drei Treffer, Adamyan konnte in 20 Spielen ein Tor und drei Vorlagen für sich verbuchen. Florian Dietz, der nach seinem Kreuzbandriss kaum zu Einsätzen kam, komplettiert die Liste. Eine eher maue Ausbeute. Bleiben noch die Kölner Youngster.

Setzt der FC nun also im Zuge des Abstiegs und der Transfersperre vermehrt auf die Nachwuchsspieler? Damion Downs kam in der vergangenen Saison erst unter Timo Schutz zu vermehrten Einsätzen, erzielte immerhin in seinen zehn Duellen zwei ganz wichtige und besonders emotionale Tore und könnte eine Alternative für die zweite Liga werden. Die Rückkehrer Tim Lemperle und Maxi Schmid sind da schon erfolgreicher. Der an Greuther Fürth ausgeliehene Lemperle kommt auf sechs Tore und vier Vorlagen und sammelte bei den Kleeblättern ordentlich Spielpraxis. Der 22-Jährige könnte für die Kölner Offensive eine Verstärkung darstellen. Zudem steht Jaka Cuber-Potocnik in den Startlöchern, wird sicher ebenfalls seine Chance erhalten und eventuell sein Profi-Debüt geben.

Doch setzen die FC-Bosse ihre Hoffnungen alleine in den Nachwuchs? Offenbar nicht. Die Verhandlungen mit den Routiniers Luca Waldschmidt und Davie Selke dauern offenbar noch an. Ganz so verlassen auf den Nachwuchs, wie angekündigt, wollen sich die Verantwortlichen dann wohl doch nicht. Gerade Selke würde den Kölner Kader in der Offensive nochmal stärken und wäre eine wichtige Personalie für den Kampf in Liga zwei.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Kaderplanung 24/25

Wildes Transfergerücht: AS Rom an Max Finkgräfe interessiert? Das ist dran

,
Startseite » Profis » Seite 509

Wildes Transfergerücht: AS Rom an Max Finkgräfe interessiert? Das ist dran

Der Kader des 1. FC Köln nimmt Konturen an. Die meisten Positionen scheinen vergeben. Nun macht ein Transfergerücht aus Italien die Runde. Demnach sei die AS Rom an Max Finkgräfe interessiert. Was ist dran?

Der 1. FC Köln befindet sich weiterhin im Umbruch. Gut möglich, dass einige Spieler den Verein nach dem Abstieg verlassen wollen. In Italien gibt es nun aber ein Transfergerücht: Steht Max Finkgräfe im Interesse von AS Rom?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


Wie das italienische Portal direttacalciomercato.com berichtet, soll die AS Rom an Max Finkgräfe interessiert sein. Der Linksverteidiger stünde demnach auf der Liste der Roma. Der technische Direktor der Gelb-Roten, Florent Ghisolfi, solle auf Finkgräfe aufmerksam geworden sein. Es soll zwar noch keine konkreten Verhandlungen geben, aber das könne sich in den kommenden Tagen ändern. Tatsächlich ist die Roma auf der Suche nach einem Ersatz für Nationalspieler Leonardo Spinazzola. Der 31-Jährige hat seinen Kontrakt nach fünf Jahren in der italienischen Hauptstadt nicht verlängert. Bei den Römern besteht Bedarf. Juventus soll an dem Linksverteidiger interessiert sein, Neapel aber bessere Karten haben.

Jetziger Wechsel mehr als unwahrscheinlich

Dass Max Finkgräfe nach der beeindruckenden Premieren-Saison Interesse weckt, kommt nicht überraschend. Schon in den vergangenen Wochen gab es leise Gerüchte über Clubs aus der Bundesliga, die ihre Fühler nach dem Kölner Youngster ausgestreckt hätten. Ein sofortiger Wechsel nach Rom ist aber dennoch eher unwahrscheinlich – aus unterschiedlichen Gründen. So wird der ehemalige Leipzig-Profi Angelino wohl in Rom bleiben. Zudem soll Rom ein gesteigertes Interesse an Bradley Locko von Stade Brest haben, auch mit dem Schotten Josh Doig sollen weiterhin Gespräche geführt werden.

Zudem wird der FC den Linksverteidiger wohl kaum ziehen lassen. Finkgräfe hat Vertrag bis 2026, besitzt keine Ausstiegsklausel. Der 19-Jährige hat sich zuletzt immer wieder zu Köln bekannt, ein Wechsel in der aktuellen Situation schon daher unwahrscheinlich. Vielmehr können sich die Kölner den Abgang des Linksverteidigers aber auch personell gar nicht leisten. Finkgräfe ist aktuell gesetzt, mit Leart Pacarada verfügen die Kölner aktuell über einen weiteren Linksverteidiger. Zwar kann auch Dominique Heintz auf dieser Position spielen, der Routinier wird aber nach dem Abgang von Jeff Chabot wohl auch eine nicht ganz unwichtige Rolle in der Innenverteidigung spielen.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?