Skhiri vs. Martel: Wer ist Punktsieger?

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Skhiri vs. Martel: Wer ist Punktsieger?

Am Sonntag gab es nicht nur das Wiedersehen mit Ellyes Skhiri, es gab auch das Duell der Sechser zwischen eben Skhiri und Eric Martel. Wer hat das Duell für sich entschieden?

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag lobte FC-Trainer Steffen Baumgart seine Abwehrreihe überschwänglich. Dabei ging einer der besten Akteure des Spiels ein wenig unter. Eric Martel überzeugte einmal mehr im defensiven Mittelfeld und stand seinem ehemaligen Teamkollegen Ellyes Skhiri in nichts nach. Skhiri vs. Martel: Wer ist Punktsieger?

Es lief die 18. Spielminute als Eric Martel zu einer ersten frühen Grätsche ansetzte. Später sollte er mit einer ähnlichen Bewegung den FC vor dem Rückstand gegen einen Schuss von Omar Marmoush bewahren, in dieser Szene in Höhe des Mittelkreises ging es rein fußballerisch um gar nicht so viel. Doch Martel ging zu Boden und eroberte den Ball. Sein Gegner: Ellyes Skhiri. Es war eine erste richtig starke Duftmarkte des Mittelfeldspielers, der wieder einmal eine starke Leistung ablieferte. Und es war ein erstes Zeichen. Ein Zeichen an Ellyes Skhiri, seinen einstigen Nebenspieler und wenn man so will auch Vorgänger. Zwar hat Martel auch in der Vorsaison neben dem Tunesier die meisten Spiele begonnen, nun ist der 21-Jährige aber der gesetzte Mann im defensiven Mittelfeld, das taktische Gebilde wird um ihn gebaut.

Spieler begegnen sich auf Augenhöhe

Viel war beim FC im Sommer über die mögliche Doppelsechs, die Nachfolge von Ellyes Skhiri, spekuliert worden, nach den ersten Pflichtspielen ist sie nicht nur gefunden, sie ist auch logisch und war auch naheliegend. Eric Martel stand eigentlich nie zur Diskussion, Dejan Ljubicic, einst als Sechser geholt, hat sich ebenfalls durch starke Leistungen festgespielt. Die Situation wurde im Vorfeld des Frankfurt-Spiels nochmal ein Thema. Denn mit dem Duell gegen die Eintracht kam es auch zum Duell zwischen eben jenem Ellyes Skhiri und Eric Martel und oder Dejan Ljubicic. Dabei zeigte vor allem Martel einmal mehr, warum der FC zumindest für die Stammelf – wenn alle Spieler gesund bleiben – im defensiven Mittelfeld gut aufgestellt ist und einen würdigen Nachfolger des Tunesiers in den eigenen Reihen hat.

Martel überzeugt mit starken Werten

Wie erwartet, spulte Ellyes Skhiri im Duell gegen den FC einmal mehr die meisten Kilometer ab. Der Mittelfeldspieler lief am Ende des Tages 13.39 Kilometer und damit genau 30 Meter (!) mehr als Eric Martel. Der U21-Nationalspieler kam alleine in der ersten Halbzeit auf einen beeindruckenden Wert von über sieben Kilometern. Auch in den weiteren Statistiken nahmen sich Skhiri und Martel nicht viel. Während der Tunesier auf eine Passquote von 91 Prozent kam, brachte Martel fast 85 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Dafür gewann der U21-Nationalspieler 65 Prozent seiner Zweikämpfe, Skhiri kam auf 63 Prozent. Die beiden Mittelfeldspieler begegneten sich nahezu auf Augenhöhe. Auch, was die Offensivaktionen anging. Zwar wirkte Skhiri bei der nur knapp verpassten Flanke sowie dem Traumpass auf Omar Marmoush nach einer guten Stunde deutlich gefährlicher, Martel brachte aber im Gegensatz zu dem Ex-Kölner zwei Flanken in den Strafraum, in dem er schließlich auch zu Fall kam und in gewisser Weise seinen Anteil an der Kölner Führung durch Kainz verwandelten Foulelfmeter hatte.

Einen klaren Punktesieger gibt es zwischen den beiden Mittelfeldspielern nicht. Aber eben auch keinen Verlierer. Skhiri und Martel spielten auf einem Level und das sicher nicht, weil der Tunesier einen schlechten Tag erwischte. Im Gegenteil: am Sonntag war im sportlichen Bereich kein großer Unterschied zwischen den beiden Akteuren zu erkennen. Vielleicht macht das Martel zumindest für den 3. Spieltag zum Sieger des Sechser-Duells. Denn erwarten musste man das nicht.

Ausfallen sollte Jeff Chabot nicht

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Ausfallen sollte Jeff Chabot nicht

Zwar war Eintracht Frankfurt dem FC am Sonntagnachmittag in vielen Belangen überlegen, dennoch hatte der FC die Chance auf einen Sieg. Auch, weil die Abwehr um Jeff Chabot einmal mehr überzeugte.

Nach dem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt lobte FC-Trainer Steffen Baumgart vor allem die Defensiv-Leistung seiner Mannschaft. Gerade sein Abwehrchef stach einmal mehr hervor. Und das Duell zeigte einmal mehr, warum Jeff Chabot nicht ausfallen sollte.

Jeff Chabot hatte im Duell gegen Eintracht Frankfurt viel von einem Handball-Torwart. Mal war da ein Fuß dazwischen, mal wurde da ein Ball geblockt und dann war er auch schon bei der nächsten Situation gerade noch zur rechten Zeit an der rechten Stelle. Vermutlich wird der Innenverteidiger tatsächlich auch das ein oder andere Tor durch seine Rettungsaktionen verhindert habert. Er war so im Einsatz, dass ihn die Beine – überspitzt gesagt – nicht mehr tragen wollten. Zumindest signalisierte der beste Kölner, dass das Spiel für ihn frühzeitig beendet werden solle. Oberschenkelprobleme. Steffen Baumgart wirkte nicht ernsthaft besorgt. „Wir haben jetzt 14 Tage Zeit, ihn wieder hinzubekommen“, sagte Baumgart und versicherte, dass die Verantwortlichen bei diesem Unterfangen aber auch kein großes Problem sähen.

Chabot erneut mit überragenden Werten

Ein Ausfall des Innenverteidigers wäre für den FC wohl auch nur schwer zu verkraften. Und das, obwohl die Kölner mit Dominique Heintz einen weiteren, einen erfahrenen Verteidiger verpflichtet haben. „Wir haben hinten sehr sehr gut verteidigt“, sagte Baumgart und betonte, dass er da aber neben den Innen- auch die beiden Außenverteidiger mit einbeziehen wolle. Chabot und Timo Hübers stachen aber besonders hervor. Mit 73,7 Prozent erzielte Hübers den Bestwert bei den gewonnenen Zweikämpfen, Chabot kam immerhin auf 57,7 Prozent und belegte damit FC intern den dritten Platz. Mit 87,5 Prozent war wiederum Chabot der zielsicherste Passgeber, Hübers kam immerhin auf 86,2 Prozent. Beide nahmen gemeinsam den Frankfurter Sturm aus dem Spiel. Als schließlich doch noch der mehr als verdiente Ausgleich fiel, war Chabot bereits verletzt vom Platz. Den Fehler vor dem Gegentreffer verursachte ausgerechnet Faride Alidou, der sich gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber einen folgenschweren Ballverlust leistete. „Am Ende lag es bisher immer an den Kleinigkeiten. An denen müssen wir arbeiten, damit wir mehr Punkte holen“, sagte Chabot.

FC in der Offensive zu harmlos

Dass der späte Ausgleich fiel, mag vielleicht an Kleinigkeiten gelegen haben. De facto ist aber ein weiterer Teil der Wahrheit, dass Frankfurt das deutlich bessere Team war und der FC sich auch nicht über eine Niederlage hätte beschweren dürfen. Ellyes Skhiri verpasste um eine Schuhspitze den Ausgleich. Jessic Ngankam scheiterte genauso an Chabot wie Jens Hauge. Im ersten Abschnitt ließ eine Eric-Martel-Grätsche Omar Marmoush verzweifeln. Tatsächlich kam die Eintracht auf 65 Prozent Ballbesitz, spielte mehr als doppelt so viele Pässe wie der FC, gewann mehr Zweikämpfe und kam zu mehr Torabschlüssen. Zudem strahlte Frankfurt vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit deutlich mehr Gefahr aus, als die Kölner. Das aber auch, weil den Kölnern in der Offensive wenig bis gar nichts gelingen wollte. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel kam Linton Maina zu dem eigentlich einzigen Abschluss aufs Tor. Symptomatisch für das Kölner Spiel: Florian Kainz traf nach einem Strafstoß. „Wir haben nicht so viele Tormöglichkeiten gehabt. Jetzt müssen wir mit dem Punkt leben“, erklärte Kainz.  

Und das werden die Kölner aufgrund des Spielverlaufs wohl auch können. Denn gegen Wolfsburg waren die Geißböcke in der Offensive zwar gefährlicher, die Abwehr leistete sich erstaunliche Fehler. Nun waren die Schwerpunkte wieder anders verteilt. Jeff Chabot blickte bereits auf die kommenden Herausforderungen. „Wir müssen jetzt in der Länderspielpause viel arbeiten“, sagte der Abwehrchef. Klingt so, als stünde der Innenverteidiger schon wieder auf dem Platz.

Köln verschenkt Sieg gegen Frankfurt

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Köln verschenkt Sieg gegen Frankfurt

Der 1. FC Köln hat auch im dritten Ligaspiel den ersten Sieg verpasst, kehrt aber mit einem 1:1 von Eintracht Frankfurt zurück. Dabei führten die Kölner bis zur 88. Minute bei den Hessen.

Der 1. FC Köln wartet weiterhin auf den ersten Liga-Erfolg in dieser Saison. Der FC gibt den Sieg gegen Eintracht Frankfurt aus der Hand. Nach einem verwandelten Foulelfmeter von Florian Kainz, glich Niels Nkounkou unmittelbar vor Spielende aus. „Am Ende war es wohl verdient“, sagte Jeff Chabot. „Am Ende sind wir glücklich über einen Punkt.“

Wie erwartet brachte Steffen Baumgart für den verletzten Davie Selke den Rückkehrer Steffen Tigges als Stoßstürmer. Zudem stand Linton Maina ebenfalls erstmals in der Startelf, Rasmus Carstensen nahm auf der Bank Platz. Vor der Begegnung hatte sich der Kölner Trainer noch einmal zur Personalpolitik und den Spekulationen um einen weiteren Stürmer geäußert. Wieder betonte der Coach, man würde dem aktuellen Kader vertrauen. Ähnliche Worte schlugen auch die Frankfurter an, die nach dem Abgang von Randal Kolo Muani ebenfalls mit vermeintlichen Neuzugängen in Verbindung gebracht worden waren. Ein Offensivspektakel brachten aber beide Mannschaften in den Anfangsminuten nicht auf den Rasen. Wie bereits gegen Darmstadt und Mainz versuchten die Hessen über Ballbesitz Dominanz zu entwickeln.

Kainz trifft per Strafstoß

Zum ersten nennenswerten Abschluss kam Eric Dina-Ebimbe dennoch erst nach knapp 25 Minuten. Der FC wirkte dagegen im Spielaufbau fahrig, ideenlos. Auch die Eintracht tat sich weiterhin schwer. Wie aus dem Nichts kam Dina-Ebimbe aus 16 Metern ein weiteres Mal zum Abschluss, traf aber den Ball nicht richtig, kurz darauf blockte Jeff Chabot ebenfalls gegen den Franzosen. Auf der anderen Seite sorgte nur eine Ecke für den Hauch von Gefahr. Doch der FC fand in der Offensive lange nicht statt. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit spielten sich die Kölner im gegnerischen Drittel fest. Zunächst scheiterte Maina noch aus spitzem Winkel. Dann wurde Eric Martel von Philipp Max im Sechzehner von den Beinen geholt, Schiedsrichter Florian Badstübner entschied auf Elfmeter. Kainz verwandelte sicher zur bis dato schmeichelhaften Führung.

Frankfurt kam deutlich stärker aus der Kabine und nun auch zu einer Vielzahl großer Chancen. Zunächst verpasste der Ex-Kölner Ellyes Skhiri eine Flanke von Buta unmittelbar vor dem Tor nur hauchdünn. Dann legte der Tunesier auf Omar Marmoush auf, aber Martel grätschte den Ball in höchster Gefahr zum Eckball. Skhiri setzte Jens Hauge ein, dieses Mal blockte Chabot gerade noch rechtzeitig. Baumgart reagierte und brachte mit Faride Alidou und Mathias Olesen neue Kräfte. Zwar konnten sich die Geißböcke wieder ein wenig befreien, weitere Torgefahr strahlten die Kölner aber weiterhin so gut wie nicht aus. Das Umschaltspiel wollte beim FC in großen Teilen nicht gelingen. Dafür liefen die Kölner den Gegner weiterhin hoch an, setzten die Eintracht weiter und Druck.

Nkounkou mit spätem Ausgleich

Doch Frankfurt wollte den Ausgleich und erhöhte in der Schlussphase noch einmal den Druck. Der eingewechselte Jessic Ngankam kam aus zwölf Metern zum Abschluss, wieder stand Chabot goldrichtig, musste aber anschließend vom Platz. Der gerade erst eingewechselte Niels Nkounkou machte es besser. Durch eine clevere Spielfeldverlagerung kam der Neuzugang aus spitzem Winkel zum Abschluss und überwand Schwäbe zum unterm Strich wohl verdienten Ausgleich. In der Nachspielzeit passierte nichts mehr.

1. FC Köln: Schwäbe – Schmitz (74. Carstensen), Chabot (79. Kilian), Hübers, Pacarada – Martel, Ljubicic – Maina (58. Alidou), Kainz, Waldschmidt (58. Olesen) – Tigges (74. Adamyan) – Tore: 0:1 Florian Kainz (44., FE), 1:1 Nkounkou (88.)

FC verliert gegen den VfL Wolfsburg 1:2

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FC verliert gegen den VfL Wolfsburg 1:2

Der 1. FC Köln hat auch am zweiten Spieltag der Fußball-Bundesliga eine Niederlage hinnehmen müssen. Im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg kassierten die Kölner eine 1:2-Pleite.

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte es am Donnerstag gefordert, sein Stürmer ließ sich nicht lange Bitten. Luca Waldschmidt erzielte ausgerechnet gegen den VfL Wolfsburg sein erstes Pflichtspieltor für den FC (55.). Wirklich helfen konnte er seinem aktuellen Arbeitgeber nicht. Auch, weil Jonas Wind (62., 72.) für den VfL doppelt traf.. Der FC unterliegt Wolfsburg 1:2.

Zwar hatte FC-Trainer Steffen Baumgart unter der Woche seine Schwierigkeiten, den Kader zu benennen, die erste Elf bereitete dem Kölner Trainer offenbar keine Probleme. So stellte der Coach die Mannschaft wie bereits im Duell bei Borussia Dortmund auf, sowohl personell wie auch taktisch mit der Doppelsechs. Neuzugang Faride Alidou nahm genauso zunächst auf der Bank Platz wie Linton Maina. Für Dimitrios Limnios gab es dagegen einen deutlichen Fingerzeig. Der griechische Nationalspieler saß wie erwartet nur auf der Tribüne, genauso wie Kristian Pedersen.

Selke erneut verletzt ausgewechselt

Auch spielerisch knüpfte der FC zunächst da an, wo er gegen den BVB aufgehört hatte. Die Kölner schalteten nach Ballgewinn schnell um, kombinierten nach vorne, nur der letzte Pass wollte nicht ankommen. Die Wölfe waren da schon deutlich gefährlicher. Eine Flanke von Nicolas Cozza brachte Joakim Maehle ohne Druck aufs Tor, Vaclav Cerny hebelte mit einem starken Diagonalpass die Kölner Abwehr, vor allem aber Benno Schmitz aus, doch Patrick Wimmer vergab kläglich. Dann scheiterte Jonas Wind gleich doppelt an Marvins Schwäbe. Der dänische Nationalspieler kam aus kurzer Distanz zum Kopfball, der Kölner Keeper hielt weltklasse, im Nachschuss schoss Wind dann den liegenden Schwäbe an. Köln im Glück.

Allerdings hatte auch der FC seine Möglichkeiten. Vor allem über die Außen kam der FC vor das gegnerische Tor. Eine Flanke von Waldschmidt brachte Rasmus Carstensen aufs Tor, der Däne bekam aber keinen Druck hinter den Ball. Genauso wenig wie Davie Selke, den Leart Pacarada bediente. Aus Kölner Sicht aber deutlich schlimmer: Selke griff sich erneut an den Oberschenkel und musste wenig später vom Platz. Der Wechsel zeigte Wirkung, zumindest erlebte das Spiel einen deutlichen Bruch. Große Chancen gab es bis zur Halbzeit nicht mehr.

Waldschmidt trifft, Wind auch – doppelt

Der FC kam deutlich engagierter aus der Kabine, erarbeitete sich nun Feldvorteile und auch Möglichkeiten. Einen Freistoß von Pacarada brachte Carstensen noch harmlos in Richtung Tor. Waldschmidt machte es besser. Der von Wolfsburg ausgeliehene Offensivspieler zog nach starker, wenn auch nicht unbedingt gewollter, Vorarbeit des eingewechselten Sargis Aadamyan aus 18 Metern ab und brachte den FC in Führung. Direkt im Anschluss hätte Adamyan auf 2:0 erhöhen müssen. Doch der 30-Jährige scheiterte zum einen an Koen Casteels und stand zudem im Abseits. Die Freude über die Führung währte nur sieben Minuten. Dann tanzten Wimmer und Mattias Svanberg die Kölner Abwehr aus. Der Schwede legte auf Jonas Wind ab, der aus kurzer Distanz einschob. Und der Gast legte nach. Unter anderem hatte der FC Glück, dass Chabots Handspiel, wenn auch zu recht nicht geahndet wurde sowie Lovro Majer aus 20 Metern die Latte traf.

Der VfL witterte nun seine Chance, die Kölner Defensive bekam sich in dieser Phase kaum noch sortiert. So spielte Maehle Stürmer Wind erneut frei. Der Däne hatte erneut keine Probleme mit Kölns Abwehr. Wieder parierte Schwäbe stark, den Nachschuss versenkte Wind aber zur Gäste-Führung. Der FC sammelte sich und spielte fortan wieder nach vorne. Nach einer Flanke kam Timo Hübers aus kurzer Distanz frei zum Kopfball. Der Innenverteidiger vergab, stand aber auch im Abseits. Anschließend probierte es der eingewechselte Mathias Olesen aus der Distanz, schoss aber deutlich über das Tor. Auch in der Nachspielzeit kam der FC noch zu Möglichkeiten. Waldschmidt setzte den Ball ebenfalls über den Kasten, Adamyan traf nur das Außennetz. Es blieb bei der zweiten Niederlage im zweiten Spiel

Am kommenden Samstag ist der FC bei Eintracht Frankfurt zu Gast.

1. FC Köln: Schwäbe – Schmitz, Chabot, Hübers, Pacarada – Martel (69. Olesens), Ljubicic (77. Maina) – Carstensen (69. Finkgräfe), Kainz (77. Huseinbasic), Waldschmidt – Selke (27. Adamyan) – Tore: 1:0 Waldschmidt (55.), 1:1 Wind (62.), 1:2 Wind (72.)

Köln kassiert Pleite in Dortmund

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Köln kassiert Pleite in Dortmund

Der 1. FC Köln kehrt trotz starkem Kampf mit null Punkten aus Dortmund zurück. Beim BVB kassierten die Kölner eine 0:1-Pleite, hatten trotz Dortmunder Dominanz aber auch durchaus Chancen.

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte bereits am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Dortmund-Spiel betont, er wolle Gegner in dieser Saison überraschen. Gegen den Vizemeister ist den Geißböcken genau das gelungen. Bis zur 88.Minute. Dann schlug Donyell Malen zu. Köln verliert unglücklich in Dortmund. „Wir haben nicht alles richtig gemacht, sonst hätten wir gewonnen“, sagte der starke Dejan Ljubicic. „Am Ende haben uns ein paar Prozent gefehlt.“

Wie erwartet spielte der FC in einer 4-2-3-1-Formation, wie erwartet stand Dejan Ljubicic für Mathias Olesen in der Startformation, überraschend dagegen das Startelf-Debüt von Rasmus Carstensen, der auf der rechten Seite für Denis Huseinbasic begann und, dass Florian Kainz auf der Zehn agierte, während Luca Waldschmidt über die linke Seite kam. Der BVB hatte dagegen wenige Überraschungen parat – weder personell noch taktisch. So übernahm der BVB von Beginn an die Initiative, presste wie erwartet aggressiv und ließ den Kölnern Räume. So kam Leart Pacarada bereits nach wenigen Minuten zum ersten Abschluss. Trotz der Dortmunder Dominanz ließen die Kölner dagegen kaum Chancen zu. Der FC suchte die Zweikämpfe und machte die Räume im Zentrum eng. Und die Kölner hatten ihre Möglichkeiten. Carstensen setzte Ljubicic ein, der wiederum Selke schickte. Süle rettete in letzter Sekunde zur Ecke.

Dortmund dominiert, der FC hat die Chancen

Erst nach einer guten halben Stunde fanden die Dortmunder erste Mittel gegen das kompakte Kölner Zentrum und erarbeiteten sich erste Chancen. Unter anderem prüfte Julian Brandt FC-Keeper Marvin Schwäbe aus spitzem Winkel. Der FC blieb aber bissig, gewann viele Zweikämpfe im Mittelfeld und leitete umgehend Konter ein. Meist über Dejan Ljubicic, der eine große Bereicherung für das FC-Spiel war. Der entscheidende Pass wollte aber auch bei den Kölnern nicht ankommen.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Dortmund war bemüht, das Spiel zu machen, der FC gewann weiterhin die Zweikämpfe im Mittelfeld und schaltete schnell um. Ljubicic schickte Carstensen, der passte scharf ins Zentrum, doch der eingewechselte Sargis Adamyan scheiterte aus kurzer Distanz an Gregor Kobel. Der BVB-Offensive fiel weiterhin herzlich wenig ein. Zwar prüfte auch Marco Reus den Kölner Keeper, der ehemalige Dortmunder Kapitän wurde aber wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Nach einer guten Stunde wechselte Baumgart, brachte unter anderem Max Finkgräfe für Luca Waldschmidt – das versprochene Profidebüt für den 19-Jährigen. Und der Youngster setzte – wenn auch unfreiwillig – Ljubicic ein, der aus 16 Metern knapp am Tor vorbeischlenzte.

Und die Kölner wollten in der Schlussphase offensichtlich mehr. Der FC agierte mit den Dortmundern plötzlich auf Augenhöhe. Der starke Carstensen flankte genau auf Adamyan, der aus kurzer Distanz Kobel auf die Füße köpfte. Dortmund sorgte nur noch selten für Entlastung. Wenn überhaupt kam der BVB nur bei Standards noch gefährlich vor das Kölner Tor. So auch in der 88. Minute. Dann stand Donyell Malen am langen Pfosten frei und versenkte den Ball über Pacarada im Tor. Der FC versuchte noch einmal alles. So setzte Finkgräfe mit dem Schlusspfiff den Ball über das Tor. Es blieb bei der bitteren Niederlage. Eine Niederlage, auf die die Kölner aber aufbauen können.

Weitere Stimmen gibt es hier

1. FC Köln: Schwäbe – Schmitz, Chabot, Hübers, Pacarada – Martel, Ljubicic – Carstensen (90. Kilian), Kainz (65. Olesen), Waldschmidt (65. Finkgräfe) – Selke (51. Adamyam); Tore: 1:0 Malen 88.

3:1-Erfolg: Der 1. FC Köln zittert sich in die zweite Runde

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3:1-Erfolg: Der 1. FC Köln zittert sich in die zweite Runde

Der 1. FC Köln steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Am Montagabend setzten sich die Geißböcke vor 16.000 Zuschauern an der Bremer Brücke gegen den VfL Osnabrück mit 3:1 nach Verlängerung durch.

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte inständig vor der schweren Aufgabe an der Bremer Brücke gewarnt, der Kölner Coach sollte recht behalten. Der Traum vom Endspiel in Berlin lebt für den Coach und seine Mannschaft nach dem 3:1-Erfolg nach Verlängerung über den VfL Osnabrück aber weiter. „Es war das Spiel, was wir erwartet haben. Es war der schwerste Gegner in der Runde. Ich muss sagen, die Jungs haben es gut gemacht“, sagte Steffen Baumgart. Der 1. FC Köln zittert sich nach Toren von Benno Schmitz (43.), Sargis Adamyan (94.) und Jeff Chabot (97.) sowie dem Gegentreffer von Charalombos Makridis (73.) in die zweite Runde des DFB-Pokals.

Wir sind zufrieden. Am Ende war es nicht komplett unverdient.“

Steffen Baumgart

Wie angekündigt stellte Baumgart seine Mannschaft wie bei der Generalprobe gegen den FC Nantes auf. Einzig Mathias Olesen stand für den verletzten Dejan Ljubicic in der Startformation. Der FC übernahm umgehend die Initiative, erarbeitete sich von Beginn an viel Ballbesitz und die ersten Möglichkeiten. Luca Waldschmidt legte Leart Paqarada auf, doch der Linksverteidiger verfehlte das Tor knapp. Anschließend kam Davie Selke aus spitzem Winkel zum Abschluss, scheiterte aber an VfL-Keeper Philipp Kühn, der auch bei der 0:1-Niederlage der Niedersachsen beim letzten Duell der Teams 2020 auf dem Feld stand. Nach einer guten Viertelstunde fand der Zweitligist ein wenig besser ins Spiel, gerade in der Rückwärtsbewegung hatten die Kölner erhebliche Probleme. Wirklich gefährlich wurde der VfL aber nur selten.

Schmitz erneut mit Traumtor

Wie der Kölner Coach es schon erwartet hatte, entstand die größte Gefahr vor allem durch Standards. So sorgte Charalambos Makridis per direktem Freistoß für die größte Möglichkeit. Marvin Schwäbe musste sich bei dem Schlenzer aus 18 Metern strecken, hielt aber stark. Genauso wie auf der anderen Seite Kühn, der ein weiteres Duell gegen Selke für sich entschied. Nach einer halben Stunde wurden auch die Kölner bei einem Standard gefährlich. So kam Eric Martel nach einem Freistoß von Kainz zum Abschluss, traf aber aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten. Köln hatte zwar ein deutliches Chancenplus, doch Osnabrück verteidigte gut. Erst kurz vor dem Wechsel legte Denis Huseinbasic nach einer Hereingabe von Waldschmidt zurück, Schmitz zog aus gut 20 Metern ab und traf per Schlenzer sehenswert in den Winkel. Kurz zuvor hatte es der Rechtsverteidiger schon einmal versucht, aber deutlich vergeben.

Osnabrück gleicht per Strafstoß aus

Die ersten Minuten nach dem Wechsel gehörten den Lila-Weißen. Osnabrück trat nun deutlich entschlossener auf und versuchte, durch Ballbesitz die Spielkontrolle zu übernehmen. Die Kölner setzten dementsprechend auf Konter, vor allem immer wieder über Waldschmidt, allerdings nicht mehr mit Selke. Der Kölner Stürmer musste nach 52 Minuten angeschlagen vom Platz. Osnabrück war in dieser Phase das bessere Team, doch die Kölner standen eigentlich gut, wirklich gefährlich wurden die Niedersachsen weiterhin nur selten. Unter anderem aber nach 70 Minuten. Lukas Kunze stürmte nach einem Doppelpass in den Kölner Sechzehner, Waldschmidt kam deutlich zu spät in den Zweikampf und Schiedsrichter Florian Badstübner entschied zu recht auf Strafstoß. Diesen konnte Schwäbe gegen Makridis parieren, den Nachschuss verwandelte der Angreifer dann aber sicher.

Und der VfL wollte mehr, der Gastgeber witterte die Sensation und schnürte den FC im eigenen Sechzehner ein. Die Niedersachsen waren dem Siegtreffer deutlich näher als der Bundesligist. Unter anderem rettete Schwäbe gegen Routinier Maximilian Thalhammer, gegen Erik Engelhardt und gegen Noel Niemann. Der Kölner Keeper rettete den FC in die Verlängerung.

Adamyan bringt den FC auf Erfolgskurs

Und dort drehten die Kölner wie aus dem Nichts die Partie. Eine scharfe Hereingabe von Paqarada spitzelte der eingewechselte Mark Uth mit der Hacke durch die Beine von Kühn, am langen Pfosten wartete Adamyan und schob ungefährdet ein. Allerdings hatte sich Uth bei der Vorlage verdächtig nah am Abseits bewegt. Keine 180 Sekunden später legte Mathias Olesen auf Chabot ab und der Innenverteidiger erhöhte auf 3:1. Olesen hätte sogar noch das vierte Tor erzielen können, vergab aber. Nach dem Wechsel erhöhte Osnabrück noch einmal den Druck. Auch, weil Uth verletzt vom Platz musste, die Kölner aber das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft hatten. Und tatsächlich war der VfL nah am Anschlusstreffer. Florian Kleinhansel probierte es aus der Distanz, Engelhardt verpasste eine scharfe Hereingabe. Es blieb beim unterm Strich glücklichen 1:3. Der Traum vom Finale in Berlin lebt weiter. Allerdings wird die Leistung vom Montag dafür nicht reichen.

Die zweite Runde des DFB-Pokals wird erst im Oktober ausgelost.

1. FC Köln: Schwäbe – Schmitz, Chabot, Hübers (101. Kilian), Paqarada – Martel, Huseinbasic (65. Carstensen), Olesen, Kainz (65. Christensen) – Waldschmidt (87. Uth) – Selke (52. Adamyan); Tore: 0:1 Schmitz (43.), 1:1 Makridis (73.), 1:2 Adamyan (94.), 1:3 Chabot (97.)

Einzelkritik

2:0-Erfolg: 1. FC Köln überzeugt bei Generalprobe

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2:0-Erfolg: 1. FC Köln überzeugt bei Generalprobe

Der 1. FC Köln hat auch im letzten Testspiel der Vorbereitung einen Sieg eingefahren. Dank einer starken zweiten Halbzeit bezwangen die Kölner den FC Nantes verdient mit 2:0. Allerdings gab es auch Sorgenfalten auf der Stirn des Trainers.

Gut eine Woche vor dem Pflichtspiel-Auftakt gegen den VfL Osnabrück in der ersten Runde des DFB-Pokals ist dem 1. FC Köln die Generalprobe gegen den FC Nantes gelungen. Im Testspiel im Rahmen der Saisoneröffnung setzten sich die Kölner gegen den französischen Erstligisten FC Nantes nach einer starken zweiten Halbzeit nicht unverdient mit 2:0 durch. Luca Waldschmidt (52.) und Sargis Adamyan (65.) trafen für die Geißböcke. Der Erfolg wurde durch die Verletzungen von Leart Paqarada und Dejan Ljubicic getrübt. Dennoch: Der 1. FC Köln überzeugt bei der Generalprobe.

FC-Trainer Steffen Baumgart hielt Wort. Zumindest hatte die Startformation wohl viel von der Elf, mit der der Coach in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den VfL Osnabrück antreten will. Will, denn verletzungsbedingt war der Kölner Trainer gegen die sehr aggressiv spielenden Franzosen recht früh zu Wechseln gezwungen. In den bisherigen Testspielen zeigte sich deutlich, dass die Leistungsdiskrepanz zwischen vermeintlicher Stammelf und B-Formation recht groß ist. Nicht umsonst mutmaßten die ersten Experten, dass es bei dem aktuellen Kader besser keine Verletzungen gäbe. Doch schon nach einer guten halben Stunde war für Dejan Ljubicic das Spiel beendet. Der Österreicher war unsanft von Samuel Moutoussamy am Fuß getroffen worden. Nur drei Minuten später ging auch Leart Paqarada vom Feld. Fabien Centonze hatte den Linksverteidiger gefoult. „Ich freue mich, dass wir auf einen kompakten Gegner treffen“, sagte Sportdirektor Christian Keller. „Das ein oder andere Mal war die Aggressivität vielleicht ein wenig zu viel.“

Die harte Gangart zeigte offenbar Wirkung. Zumindest waren die Franzosen von Beginn an das spielbestimmende Team. Zwar kam Benno Schmitz bereits nach fünf Minuten Höhe Sechzehner zum Abschluss und Davie Selke traf nach einer Flanke von Florian Kainz aus einer Abseitsposition ins Tor, die deutlich besseren Chancen hatte allerdings Nantes. Unter anderem rettete Marvin Schwäbe Mitte der ersten Halbzeit mit einer starken Fußabwehr gegen Florent Mollet. Unmittelbar vor dem Wechsel blieb der Keeper in dem gleichen Duell erneut der Sieger. Nantes trat hart, aber auch geordnet auf. Die Kölner wirkten im Umschaltspiel zunächst nicht immer sortiert. Vielleicht auch, weil die Kölner mit Eric Martel mit nur einer Sechs spielten. Luca Waldschmidt und Florian Kainz fungierten hinter Davie Selke nahezu auf gleicher Höhe.

FC nach dem Wechsel deutlich besser

Der FC kam deutlich engagierter und druckvoller aus der Kabine und erarbeitete sich umgehend Chancen. Waldschmidt steckte den Ball perfekt durch auf den eingewechselten Sargis Adamyan, der aber an Nantes-Keeper Alban Lafont scheiterte. Waldschmidt machte es besser. Denis Huseinbasic setzte sich stark auf der rechten Seite durch, Davie Selke ließ den Ball nur abtropfen und Waldschmidt schlenzte aus wenigen Metern ins Netz. Keine 120 Sekunden später spielte Kainz Selke frei, der legte erneut auf den Offensivspieler ab, doch dieses Mal vergab der ehemalige Nationalspieler aus wenigen Metern.

Die Kölner ließen nicht nach, hielten den Druck hoch und belohnten sich. Eine Flanke von Kristian Pedersen verfehlte der eingewechselte Mark Uth am kurzen Pfosten, am langen stand Adamyan und schob zum 2:0 ein. Und Köln hätte nachlegen können, wenn nicht müssen. Uth bediente Waldschmidt, der aus wenigen Metern scheiterte. „Wir hatten heute viele Chancen. SO macht es einfach Spaß“, so Waldschmidt. Der Offensivspieler setzte anschließend Selke in Szene, der nur das Außennetz traf.

Selke spielte wiederum Neuzugang Rasmus Carstensen frei, doch Lafont entschärfte den Schlenzer. Baumgart mischte für die Schlussphase die Mannschaft noch einmal ordentlich durch. Doch auch der „B-Anzug“ ließ die Franzosen nicht mehr so recht ins Spiel kommen. Im Gegenteil. Unter anderem Mathias Olesen kam gleich doppelt zum Abschluss. Erst wenige Minuten vor dem Schlusspfiff musste Schwäbe bei einem Distanzschuss von Centonze wieder eingreifen. So blieb es beim 2:0-Erfolg der Kölner, der aufgrund der zweiten Halbzeit durchaus verdient war.

Waldschmidt überzeugt ein weiteres Mal

Wie bereits in den vergangenen Testspielen zeigte erneut Luca Waldschmidt, warum so viele FC-Fans große Hoffnungen in den Angreifer setzen. Zudem gab Denis Huseinbasic eine Bewerbung für die kommenden Aufgaben ab. Der Mittelfeldspieler hatte etwas überraschend in der Startelf gestanden.

1. FC Köln – FC Nantes: Schwäbe – Schmitz (62. Carstensen), Chabot (86. Soldo), Hübers (74. Kilian), Paqarada (35. Pedersen/86. Wäschenbach) – Martel (74. Christensen), Ljubicic (32. Adamyan/88. Schmid), Kainz (74. Limnios), Huseinbasic (62. Uth) – Selke (74. Finkgräfe), Waldschmidt (74. Olesen) Tore: 1:0 Waldschmidt (52.), 2:0 Adamyan (64.)

FC lässt Aue im Testspiel keine Chance

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FC lässt Aue im Testspiel keine Chance

Der 1. FC Köln hat eine Reaktion auf die durchwachsene Leistung gegen Fortuna Köln am Freitag gezeigt und das Testspiel gegen Erzgebirge Aue hochverdient gewonnen.

So wirklich zufrieden wirkte FC-Trainer Steffen Baumgart am Freitag nach dem 2:2-Unentschieden im Stadtduell gegen Fortuna Köln verständlicherweise nicht. Die Laune dürfte sich nach dem Testspiel gegen Erzgebirge Aue deutlich verbessert haben. Denn die Kölner fuhren im fünften Testspiel den zweiten Sieg der Vorbereitung ein. Vor allem Luca Waldschmidt wird Baumgart im Duell gegen den Drittligisten restlos überzeugt haben – zumindest im Spiel mit dem Ball. Der Neuzugang erzielte die frühe Führung der Kölner und legte Davie Selke das 2:0 auf. Der FC ließ Aue im Testspiel keine Chance.

Während Steffen Baumgart sein Team am Freitag gegen Fortuna Köln noch kräftig durchgemischt hatte, wählte der Kölner Coach gegen Erzgebirge Aue eine Aufstellung, die einer möglichen Startelf zum Liga-Beginn sehr nahe kommen dürfte. Allerdings spielte Baumgart in einer 4-4-2-Taktik mit Raute. Unter anderem liefen die am Freitag noch geschonten Luca Kilian und Laert Paqarada auf. Angeführt vom neuen Kapitän Florian Kainz zeigten die Kölner direkt eine Reaktion auf die schwache Vorstellung gegen die Fortuna. Vor allem Dejan Ljubicic sorgte in der Anfangsphase für ordentlich Tempo, kam auch zum ersten Abschluss. Sein Schlenzer stellte Aues Keeper Martin Männel vor keine großen Probleme. Nur wenige Minuten später brachte der Österreicher eine Flanke ins Zentrum, den Abpraller verwertete Waldschmidt zur frühen Kölner Führung.

Waldschmidt überzeugt in der Offensive

Und der FC legte umgehend nach, erzeugte vor allem über die rechte Seite viel Druck. Unter anderem spielte sich einmal mehr Max Finkgräfe in den Vordergrund. Das zweite Tor bereitete aber Waldschmidt vor. Die Wolfsburger Leihgabe schickte Selke, der überlegt, aber mit etwas Glück zum 2:0 aus spitzem Winkel einschob. Der FC hätte auch nachlegen können, wenn nicht müssen. Kainz zog aus dem Strafraum ab und Finkgräfe aus der Distanz, beide scheiterten aber genauso wie Mathias Olesen unmittelbar vor dem Seitenwechsel. Während die Kölner Offensive sich deutlich verbessert zeigte, hatte die Defensive so gut wie gar nichts zu tun. Aue spielte zwar munter mit, kam aber nur selten ins Kölner Abwehrdrittel.

Durchwachsene Schlussphase

Das Bild änderte sich auch nach dem Wechsel nicht. Der FC war weiterhin spielbestimmend, allerdings nicht mehr so zielstrebig wie noch im ersten Abschnitt. Ljubicic verzog aus 15 Metern, der zur Halbzeit eingewechselte Jacob Christensen zwang Männel aus der Distanz zu einer Parade. Nach einer guten Stunde wechselte Baumgart das Team wie angekündigt erneut durch. Zwar behielt Köln nach wie vor die Oberhand, der Spielfluss ging aber deutlich verloren. Dennoch kamen die Kölner zu weiteren Abschlüssen. Zunächst fand Dimitrios Limnios in Männel seinen Meister, dann traf Sargis Adamyan aus spitzem Winkel nur den Pfosten. Auf der anderen Seite machte Nikola Soldo gleich in mehreren Situationen nicht die beste Figur und durfte sich von Baumgart dementsprechend ein paar sehr warme Worte anhören. Adamyan setzte in der Schlussminute noch einmal Maxi Schmid ein, der aber verzog. So konnten die Kölner ihre Überlegenheit nicht weiter ausnutzen. Es blieb beim hochverdienten 2:0-Erfolg und der richtigen Reaktion auf das 2:2-Unentschieden am Freitag. Sicherlich hätte der Sieg auch noch höher ausfallen können.

Vor allem Luca Waldschmidt und Max Finkgräfe überzeugten einmal mehr. Beide könnten dem FC in der kommenden Spielzeit viel Freude bereiten. Am kommenden Samstag bestreitet der FC im Rahmen seiner Saisoneröffnung den letzten Test vor dem Pokalfight gegen Osnabrück. Dann geht es in Köln gegen den FC Nantes.

1. FC Köln – Erzgebirge Aue: Schwäbe – Schmitz (61. Wäschenbach), Kilian (61. Soldo), Hübers (61. Chabot), Paqarada (61. Pedersen) – Olesen (61. Martel), Ljubicic (61. Limnios), Kainz (61. Huseinbasic), Finkgräfe (46. Christensen) – Selke (61. Schmidt), Waldschmidt (61. Adamyan); Tore: 1:0 (6.), Waldschmidt, 2:0 Selke (17.)

FC spielt 2:2 gegen Fortuna Köln

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FC spielt 2:2 gegen Fortuna Köln

Der 1. FC Köln hat den zweiten Sieg im vierten Testspiel der Saisonvorbereitung überraschend verpasst. Im Stadtduell kam der FC nicht über ein 2:2-Unentschieden gegen den SC Fortuna Köln hinaus.

Auch wenn das Stadtderby gegen den SC Fortuna Köln in der Vorbereitung nicht die größte Aussagekraft hat, dürfte die Stimmung bei den Geißböcken nach dem 2:2-Unentschieden getrübt gewesen sein. Der FC tat sich gegen Fortuna Köln überraschend schwer. Die Führung von Luca Waldschmidt drehte Marvin Mika mit einem Doppelpack, Davie Selke traf zum 2:2. Für positive Höhepunkte sorgten die Einsätze der Langzeitverletzten Mark Uth und Florian Dietz.

Schon vor der Begegnung im Kölner Südstadion hatte Steffen Baumgart erklärt, dass ein Teil der Mannschaft 60, der andere 30 Minuten spielen würde und er die Spielanteile dann am Samstag im zweiten Test des Wochenendes gegen Aue „switchen“ würde. So führte Jeff Chabot als Kapitän die durchgemischte Mannschaft aufs Feld. Nur wenige Minuten zuvor hatte der Verein bekannt gegeben, dass Florian Kainz in der kommenden Spielzeit Kapitän sei. Seine Vizekapitäne werden Mark Uth und Marvin Schwäbe, die zu Spielbeginn noch nicht auf dem Feld standen. Neben Chabot lief allerdings nur Eric Martel als vermeintlich kommender Stammspieler in der Startelf auf.

Fortuna zunächst mit den besseren Chancen

Zwar übernahm der FC in den ersten Minuten die Initiative, tat sich aber in der Offensivbewegung erstaunlich schwer. Der Regionalligist wurde dagegen immer mutiger, gewann mehr Zweikämpfe und kam zu den ersten Möglichkeiten. Zunächst schoss Henri Matter aus 15 Metern knapp am Tor vorbei, anschließend lupfte Stipe Batarilo-Cerdic den Ball über Torhüter Matthias Köbbing, allerdings auch über das Tor. Bei den Geißböcken lief in der Anfangsphase wenig zusammen. Erst ein Fehler der Fortuna-Defensive brachte dem FC nach 25 Minuten die erste nennenswerte Chance ein. Nach einer Ecke von Denis Huseinbasic kam Maxi Schmid aus kurzer Distanz zum Abschluss, scheiterte aber an SC-Keeper Felix Buer.

Nach einer halben Stunde nahm Baumgart den ersten Wechsel vor, brachte Neuzugang Jacob Christensen für den doch sehr unauffälligen Mathias Olesen. Der FC hatte nun mehr vom Spiel, kam durch Dimitrios Limnios per Distanzschuss und Sargis Adamyan nach einer perfekten Flanke von Meiko Wäschenbach zu weiteren Abschlüssen, ein Tor wollte aber nicht dabei herausspringen. Auch nicht auf der anderen Seite. So scheiterte erneut Matter unmittelbar vor dem Seitenwechsel.

Rückkehr von Uth und Dietz

Die Geißböcke kamen deutlich druckvoller aus der Kabine. Zunächst vergab Nikola Soldo noch. Dann setzte aber Eric Martel mit einem starken Pass Limnios in Szene, dessen Hereingabe fand Adamyan, der aus kurzer Distanz den Fortunen-Keeper anschoss, den Abpraller nutzte der zur Halbzeit eingewechselte Luca Waldschmidt zur FC-Führung. Anschließend wechselte Baumgart wie angekündigt die Mannschaft durch. So kam Mark Uth nach mehr als acht Monaten zu seinem Comeback bei den Geißböcken. Und der gebürtige Kölner benötigte keine Minute für den ersten Abschluss, dieser wurde aber abgeblockt.

Der FC erhöhte nun die Schlagzahl. Eine Ecke von Kainz konnte Timo Hübers genauso wenig verwerten, wie anschließend Selke eine Flanke des neuen Kapitäns. Besser machten es die Fortunen, die einen Konter zum Ausgleich nutzten. Ein langer Ball düpierte die gesamte Kölner Hintermannschaft. Marvin Mika hatte keine Schwierigkeiten. In der Schlussphase feierte auch Florian Dietz nach einem Kreuzbandriss sein Comeback. Doch die Freude über die Rückkehr wehrte nicht lange. Erneut war es Mika, der die Fortuna in Front brachte. Davie Selke glich nur wenige Minuten später aus. Der FC-Stürmer traf sogar noch ein weiteres Mal, das Tor wurde aber wegen eines Foulspiels nicht gegeben. In der Schlussminute setzte Mark Uth den Ball bei einem Freistoß noch an die Latte.

In den ersten 60 Minuten zeigte vor allem Kristian Pedersen in der Defensive eine routinierte und starke Leistung. Nach seiner Einwechslung sorgte dann Mark Uth für viel Bewegung.

Der 1. FC Köln spielt am Samstag (14 Uhr, Erftstadion) in einem weiteren Test gegen Zweitliga-Absteiger FC Erzgebirge Aue. Für die Fortuna beginnt am Dienstagabend die Saison in der Regionalliga West – auch gegen den FC, allerdings gegen die U21.

SC Fortuna Köln – 1. FC Köln: Köbbing – Wäschenbach (62. Finkgräfe), Soldo (62. Hübers), Chabot (62. Bakatukanda), Pedersen (62. Schmitz) – Martel (62. Kujovic), Olesen (31. Christensen/61. Uth) – Limnios (62. Ljubicic), Huseinbasic (62. Selke), Adamyan (62. Kainz) – Schmid (46. Waldschmidt/76. Dietz); Tore: 0:1 Waldschmidt (57.), 1:1 Mika (71.), 1:2 Mika (81.), 2:2 Selke (84.)

FC mit Remis zum Abschluss

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FC mit Remis zum Abschluss

Zum Abschluss des Trainingslagers in Österreich hat sich der 1. FC Köln ein Unentschieden gegen RCD Mallorca erspielt. Der FC zeigte dabei eine deutliche Leistungssteigerung zur Vorwoche. Nach der Begegnung traten die Kölner die Heimreise an.

Mit einem Remis zum Abschluss verabschiedet sich der 1. FC Köln aus dem Trainingslager in Österreich. Im Max-Aicher-Stadion in Salzburg erkämpften sich die Kölner ein 1:1-Unentschieden gegen den spanischen Erstligisten RCD Mallorca. Die Führung von Omar Mascarell (45.) glich Mathias Olesen (61.) aus. Vor allem Denis Huseinbasic zeigte eine starke Leistung.

Zwar hatte FC-Trainer Steffen Baumgart bereits angekündigt, dass er möglichst vielen Spielern gegen den spanischen Erstligisten 45 Minuten Einsatz geben würde, dennoch gab es gegen Mallorca von Beginn an Mannschaftsteile, die man sich so auch in der Saison sehr gut vorstellen kann. Unter anderem starteten Eric Martel und Jacob Christensen auf der Doppelsechs. Auch der heutige Kapitän Florian Kainz und Luca Waldschmidt standen in der Startformation, hinter Davie Selke. Auf der rechten Verteidigerposition testete der Kölner Coach zunächst erneut Meiko Wäschenbach, davor spielte Dimitrios Lmnios. Neben Timo Hübers kam zunächst Luca Kilian zum Einsatz.

Die Kölner traten deutlich organisierter als noch gegen Hannover 96 auf, taten sich aber mit den früh angreifenden Spaniern und somit auch mit dem Spielaufbau schwer. So kam Mallorca in der Anfangsphase zu einigen ersten Möglichkeiten. Vedat Muriqi tauchte gleich doppelt gefährlich vor Marvin Schwäbe auf, blieb aber genauso glücklos wie Amath Diedhiou, der gegen Schwäbe einen Tick zu spät kam. Erst nach einer guten halben Stunde wurden die Kölner in der teils hitzigen Begegnung auch in der Offensive stärker, ohne sich allerdings auch nur eine Chance zu erspielen. Mehr als einige wenige Standardsituationen waren für die Geißböcke nicht drin. Eine Standardsituation führte dann aber auf der anderen Seite zum ersten Treffer. Einen Freistoß nutzte Omar Mascarell per Kopf zur RCD-Führung – Gegner Selke, der gefühlt zwei Köpfe größer als der ehemalige Schalker ist, machte nicht die beste Figur.

Olesen gleicht aus

Wie erwartet, wechselte Baumgart zur Halbzeit nahezu die gesamte Mannschaft aus. Nur Marvin Schwäbe blieb auf dem Feld, übernahm die Kapitänsbinde von Kainz. Und tatsächlich gehörte die erste Chance den Kölnern. Maxi Schmid tankte sich auf der rechten Seite durch, traf aber nur das Außennetz. Der FC war nun deutlich besser in der Partie, Mallorca fand in der Kölner Hälfte kaum noch statt, doch die Aktion von Schmid blieb vorerst der Höhepunkt des FC.

Bis zur 60. Minute: Einen Eckball von Denis Huseinbasic konnten die Mallorquiner nicht klären, aus gut 18 Metern zog Mathias Olesen trocken an und traf zum 1:1. Nur wenige Minuten später probierte es Emir Kujovic aus der Distanz, scheiterte aber knapp an Mallorcas Keeper Predrag Rajkovic. Erst in der Schlussminute kamen die Spanier doch noch einmal gefährlich vor das Tor von Schwäbe. Rodrigez Vazquez kam aus kurzer Distanz zum Abschluss, aber der Kölner Keeper parierte stark. Somit blieb es nach einer ordentlichen Leistung beim 1:1.

Huseinbasic überzeugt

Der FC zeigte nach dem Seitenwechsel die insgesamt bessere Leistung. Mallorca hatte kaum noch Zugriff aufs Spiel. Vor allem aber war es Huseinbasic, der das Kölner Spiel deutlich belebte. Der U21-Nationalspieler gewann zahlreiche Bälle, auch in der Defensive und leitete Offensivaktionen ein. In der ersten Halbzeit zeigte Jacob Christensen eine ordentliche Leistung. Der Däne blieb auch unter Druck routiniert und versuchte durch Pässe in die Tiefe, das Spiel schnell zu machen.

Der gegen Gornik Zabrze noch stark aufspielende Max Finkgräfe wurde genauso geschont wie Elias Bakatukanda. Linton Maina hatte sich in der Nacht krank gemeldet. Am kommenden Freitag steht im Südstadion der nächste Test an, dann kommt es zum Duell gegen die Fortuna.

1. FC Köln – RCD Mallorca:
1. Halbzeit:
Schwäbe – Wäschenbach, Kilian, Hübers, Paqarada – Martel, Christensen – Limnios, Waldschmidt, Kainz – Selke
2. Hlabzeit: Schwäbe – Schmitz, Soldo, Chabot, Pedersen – Kujovic, Ljubicic – Adamyan, Olesen, Huseinbasic – Schmid

Tore: 0:1 Mascarell (45.), 1:1 Olesen (60.)