Sponsel trifft, Höger fliegt: U21 gelingt gegen Wiedenbrück erster Sieg nach der Winterpause

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Sponsel trifft, Höger fliegt: U21 gelingt gegen Wiedenbrück erster Sieg nach der Winterpause

Die U21 des 1. FC Köln konnte im vierten Anlauf ihren ersten Sieg nach der Winterpause feiern. Die FC-Reserve rettete gegen den SC Wiedenbrück eine 1:0-Führung trotz 39-minütiger Unterzahl ins Ziel. Marco Höger sah kurz nach der Pause die gelb-rote Karte. Meiko Sponsel erzielte das Tor des Tages schon in der Anfangsphase.

Trotz Unterzahl und Verletzung von Neuzugang Yannick Mausehund gelang es der Mannschaft von Trainer Evangelos Sbonias, die Führung über die Zeit zu bringen. Die U21 des 1. FC Köln feierte ihren ersten Sieg nach der Winterpause.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Start-Aufstellung im Vergleich zum 3:3 gegen Fortuna Köln auf zwei Positionen: Emin Kujovic und Jaka Potocnik starteten für Oliver Schmitt und den gelbgesperrten Teoman Akmestanli. Bemerkenswert: Hinter Meiko Sponsel lag eine kurze Nacht. Der 22-Jährige stand am Vorabend noch erstmals im Zweitliga-Aufgebot des FC, kam in Magdeburg jedoch nicht zum Einsatz. Die U21 startete tonangebend in die Partie. Arda Süne prüfte Marcel Hölscher mit einem strammen Schuss innerhalb des Sechzehners, Wiedenbrücks Keeper wehrte den Ball jedoch ab (6.). Die Kölner nutzten ihre starke Anfangsphase aber kurz danach: Eine Ecke von Patrik Kristal landete bei Emin Kujovic, der mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze den Rücken von Jaka Potocnik traf. Den Abpraller verwertete Meiko Sponsel trocken vom Fünfer ins kurze Eck zum 1:0 (7.).

Höger sieht Gelb-Rot

Die Gäste blieben in der Folgezeit harmlos und entwickelten kaum Gefahr Richtung Kölner Hälfte. Bitter für den FC: Nach einer Flanke von Emin Kujovic wollte der aufgerückte Yannick Mausehund am Fünfer aus der Drehung schießen, verletzte sich dabei jedoch (24.). Der aufgerückte Innenverteidiger musste auf dem Feld behandelt werden und verließ dieses danach zunächst gestützt und humpelte kurz darauf zur Kölner Ersatzbank. Für den 18-Jährigen ging es jedoch nicht weiter, sodass Rijad Smajic in die Partie kam. Zwingende Torchancen blieben danach bis zur Halbzeit auf beiden Seiten aus. Kurz nach dem Seitenwechsel war es just der Kapitän, der seinem Team einen Bärendienst erwies: Marco Höger hatte in der ersten Hälfte bereits wegen Ballwegschlagens eine gelbe Karte gesehen.

Vor der zweiten Verwarnung hatte Höger zuvor seinen davoneilenden Gegenspieler Timo Spennesberger mit einem Beinstellen in Höhe der Mittellinie zu Fall gebracht. Gelb-Rot war die zwangsläufige Konsequenz (51.). Für die FC-Reserve galt es fortan, die Führung in Unterzahl ins Ziel zu verteidigen. Jonas Nickisch verhinderte mit einem starken Reflex gegen Davud Tumas Schuss aus kurzer Distanz den Ausgleich (69.). Die U21 hätte aus dem Nichts jedoch für die Vorentscheidung sorgen müssen: Mansour Ouro-Tagba vertändelte jedoch leichtfertig die Chance, als er nach einem Zuspiel Arda Sünes frei aufs Tor zulaufend zunächst am Torhüter hängenblieb und danach aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf (73.).

Die U21 des 1. FC Köln feierte ersten Sieg nach der Winterpause

In der Schlussphase verhinderte Smajic für den bereits geschlagenen Nickisch kurz vor der Torlinie den Einschlag (86.). Wiedenbrück drückte insbesondere in der fünfminütigen Nachspielzeit auf den Ausgleich, doch der FC zitterte das 1:0 ins Ziel.

1. FC Köln U21: Nickisch – Sponsel, Mausehund (29. Smajic), Özkan, Strauch – Höger, Kujovic –  Kristal (54. Salger), Potocnik (75. Lennemann), Süne (75. Saliger)  – Ouro-Tagba (75. Pinto). Tor: 1:0 Sponsel (7.). Zuschauer: 700.

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Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe – zu oft der Unglücksrabe

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Struber findet deutliche Worte

„Nächste hitzige Geschichte“: U21 empfängt Wiedenbrück endlich wieder mit Fans im Rücken

Teoman Akmestanli, Joao Pinto, Jonas Saliger
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„Nächste hitzige Geschichte“: U21 empfängt Wiedenbrück endlich wieder mit Fans im Rücken

Die U21 des 1. FC Köln steht vor einem echten Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück: Da die FC-Profis bereits am Freitagabend im Einsatz sind, haben die Fans am Samstag endlich wieder die Gelegenheit, auch ein Heimspiel der zweiten Mannschaft zu besuchen. Dabei muss FC-Trainer Evangelos Sbonias jedoch einige personelle Ausfälle bei seinem Team auffangen. U21 des 1. FC Köln empfängt den SC Wiedenbrück.

Am Samstagmittag trifft Trainer Evangelos Sbonias mit seiner Mannschaft auf den Viertletzten der Regionalliga West. Für die Begegnung fehlen dem Coach allerdings einige Akteure. Die U21 des 1. FC Köln empfängt den SC Wiedenbrück.

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Etienne Borie ist nicht vom Glück verfolgt. Der quirlige Offensivspieler hatte sich nach seinem Fußbruch gerade erst wieder zurückgekämpft, da bleibt ihm schon wieder nur die Tribüne. Der 18-Jährige verpasste bereits das turbulente Stadt-Derby beim SC Fortuna Köln am vergangenen Sonntag krankheitsbedingt und stand auch bis zur Wochenmitte nicht zur Verfügung. „Ihn hat es mit der Grippe erwischt“, verriet der Trainer Evangelos Sbonias. Borie wird das Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück daher vermutlich verpassen. Phil Thieltges falle ebenso krankheitsbedingt aus und auch der Stamm-Torhüter Alessandro Blazic sei vorerst keine Option: „Er ist immer noch in der Reha mit Rückenproblemen“, äußerte der Coach. Immerhin ist mit Rijad Smajic ein Innenverteidiger wieder zurück im Mannschaftstraining und könnte am Samstag wieder im Kader stehen.

Der U21 des 1. FC Köln fehlt beim Heimspiel gegen Wiedenbrück Personal

Dafür fällt mit Teoman Akmestanli jedoch der gesetzte Linksverteidiger aus, weil er gegen Fortuna Köln seine fünfte gelbe Karte sah und nun für ein Spiel gesperrt ist. Meiko Sponsel könnte dafür von der rechten auf die linke Seite rücken und Jakob Krautkrämer oder Georg Strauch übernehmen die Position rechts in der Viererkette. „Vielleicht spielt aber auch einer von der Innenverteidigung links hinten“, nannte Sbonias ein weiteres Gedanken-Experiment. Mikail Özkan etwa kam dort bereits zum Einsatz – wirkte dabei allerdings in ungewohnter Rolle auch nicht komplett sattelfest. Mit dem SC Wiedenbrück ist am Samstag der aktuelle Viertletzte der Regionalliga zu Gast im Franz-Kremer-Stadion. Der Verein verpflichtete in der Winterpause Sascha Mölders als Trainer, der bisher nur eines der drei Spiele verlor.

Einen mauernden Gegner erwartet Sbonias am Samstag nicht zwingend: „Die Spielweise hat sich schon verändert. Extrem aggressiv gegen den Ball, hohes Pressing, sehr gallig, viel Hektik in den Spielen. Von daher wird es am Wochenende wieder die nächste hitzige Geschichte, in der wir klaren Kopf behalten müssen und unsere Qualitäten auf den Platz bringen müssen, wenn wir drei Punkte holen wollen.“ Unterdessen hat der FC seinen ersten Sommer-Neuzugang bekannt gemacht: Safyan Toure kommt aus der U19 des 1. FSV Mainz 05 ans Geißbockheim. Der 18-Jährige mit der französischen und togolesischen Staatsbürgerschaft kann im Sturm-Zentrum und auf beiden Flügeln spielen.

Safyan Toure ab Sommer für die U21 eingeplant

„Mit hoher Geschwindigkeit und Torgefährlichkeit bringt er genau die Attribute mit, die wir auf der Außenbahn-Position suchen. Mit seinem Profil kann er perspektivisch den Sprung in den Profibereich schaffen – dafür hat er bei uns alle Möglichkeiten“, sagte Lukas Berg, der Bereichsleiter Nachwuchsfußball beim FC. Toure ist ab Sommer für die U21 eingeplant. Zudem machten nun auch Gerüchte um einen neuen Stürmer die Runde.


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Wer ersetzt Martel?

Marvin Obuz vom 1. FC Köln

Wie geht es weiter mit Obuz?

Trainer Evangelos Sbonias zeigt sich zufrieden mit der Leistung der U21 des 1. FC Köln

Evangelos Sbonias beim Testspiel der U21
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Trainer Evangelos Sbonias zeigt sich zufrieden mit der Leistung der U21 des 1. FC Köln

Es war ein teilweises hitziges Derby, in dem die Kölner Reserve am Ende aber kühlen Kopf behielt und einen Punkt aus dem Südstadion entführte für den 1. FC Köln: Trainer Evangelos Sbonias zeigt sich zufrieden mit der Leistung der U21 – und erklärte seine überraschende Personal-Auswahl in der Innenverteidigung.

In Rückstand gelgen und zurückgekämpft – in einer intensiven Begegnung entführen die Geißböcke einen Punkt vom Stadtrivalen – ein Achtungserfolg für den 1. FC Köln: Trainer Evangelos Sbonias zeigt sich dementsprechend auch zufrieden mit der Leistung der U21.

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Es war eine bewegte Woche für Yannick Mausehund. Der 18-Jährige wechselte erst kurz vor dem Ende des Transferfensters von Hertha BSC ans Geißbockheim. Der Innenverteidiger war in der Hauptstadt zuletzt der U19-Kapitän und hatte bislang noch kein Pflichtspiel im Seniorenbereich absolviert. Kölns Trainer Evangelos Sbonias mahnte im Vorfeld der Partie entsprechend noch zu Geduld mit Blick auf seinen Neuzugang. Umso überraschender war danach die Startaufstellung der U21: Dort stand nämlich mit der Rückennummer 23 tatsächlich Yannick Mausehund. Und der hochgewachsene Abwehrspieler ließ auf dem holprigen Rasen des Südstadions durchaus aufblitzen, warum der FC ihn verpflichtet hat. Allerdings, das gehört zur Wahrheit dazu: Mausehund lud die Fortuna mit zwei Fehlpässen im Aufbauspiel zu gefährlichen Kontern ein, der zweite führte zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung der Gastgeber.

„Im Großen und Ganzen hat er es super gemacht“

Mausehunds Kopfball zum 3:3 wird daher eine persönliche Genugtuung gewesen sein und dürfte dem Abwehr-Talent sicherlich auch Aufwind für die nächsten Wochen geben. „Er hat einen sehr stabilen Eindruck unter der Woche gemacht“, begründete Sbonias seine durchaus risikobehaftete Personal-Auswahl zugunsten Mausehunds, „ich habe auch mit ihm darüber gesprochen, dass ich ihm das zutraue. Und es ist auch unsere Aufgabe in der U21, so einen Jungen ins kalte Wasser zu schmeißen. Es war heute sehr kalt, knapp über dem Gefrierpunkt. Er hat natürlich die eine oder andere Situation, wo er sich freischwimmen muss. Aber im Großen und Ganzen hat er es super gemacht und sich dann auch mit dem Tor belohnt.“

Mit Blick auf die beiden Fehlpässe sagte Sbonias: „Das sind Erfahrungswerte, die dann auch ein bisschen anders sind als im Nachwuchs, dass du in so eine Situation nicht einfach reinspielen kannst. Aber das muss man ihm zugestehen, das sind Erfahrungsfälle, die er machen muss.“ Auch zum zweiten Debütanten Mansour Ouro-Tagba fand der Coach hinterher lobende Worte: „Die Körperlichkeit, Bälle festgemacht, die Innenverteidiger beschäftigt, er ist immer wieder angelaufen, immer wieder dahingegangen, wo es weh tut. Er belohnt sich mit dem Tor. Das Tor war natürlich etwas glücklich, aber ich sage immer, wenn man nicht schießt, können solche Situationen nicht zustande kommen. Und wir müssen öfter diese Situationen auch suchen.“

Sbonias durchaus zufrieden mit dem Punkt

Insgesamt bilanzierte der U21-Trainer nach den turbulenten 90 Minuten: „Wir sind sehr zufrieden mit diesem Punkt. Wir kommen richtig gut in dieses Spiel und gehen hochverdient in Führung. Nach dem 1:1 mussten wir uns kurz finden. Dann kassieren wir zwei sehr unglückliche Gegentore, wobei der Strafstoß für mich nicht ausreicht für einen Pfiff. So gehen wir mit 1:3 gegen eine abgezockte Mannschaft in die Halbzeit. Wir wollten auf dem Gaspedal zurück aus der Kabine kommen und das haben wir gemacht. Hinten raus haben wir das Spiel dominiert und belohnen uns mit großer Moral. Wenn wir die Kontersituationen besser ausspielen, können wir das hier sogar noch zum Sieg drehen.“

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Spielbericht zu Schalke

Zwei Elfmeter, Rudelbildung, Debüts und sechs Tore: Turbulentes Stadt-Derby endet 3:3

Patrik Kristal für die U21 des 1. FC Köln
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Zwei Elfmeter, Rudelbildung, Debüts und sechs Tore: Turbulentes Stadt-Derby endet 3:3

Die U21 des 1. FC Köln überzeugte im Stadt-Derby der Regionalliga West mit Moral. Die FC-Reserve punktete trotz eines 1:3-Pausenrückstands noch im Südstadion. Die U21 der 1. FC Köln holt ein 3:3 gegen Fortuna Köln. Mit Yannick Mausehund Mansour Ouro-Tagba waren gleich beide Debütanten entscheidend beteiligt.

Zwischenzeitlich war es eine hitzige Partie gegen Fortuna Köln. Die Reserve des FC überzeugte im Stadt-Derby der Regionalliga West mit Moral und nimmt einen Punkt mit nach Hause. Die U21 der 1. FC Köln holt ein 3:3 gegen Fortuna Köln.

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FC-Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Start-Formation im Vergleich zur 0:2-Heim-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf auf vier Positionen: Mit Yannick Mausehund und Mansour Ouro-Tagba feierten gleich zwei Spieler ihre Premiere im FC-Trikot, zudem kehrten Oliver Schmitt und Arda Süne in die erste Elf zurück. Dafür rückten Jakob Krautkrämer, Jonas Saliger und Joao Pinto auf die Ersatzbank. Emin Kujovic stand im Zweitliga-Kader des FC gegen Schalke. Die FC-Reserve bestimmte die Anfangsphase, ließ die Gastgeber kaum aus deren Hälfte kommen. Zwingende Torchancen sprangen trotz dieser Überlegenheit jedoch lange Zeit nicht heraus. Doch dann erkämpfte Marco Höger mit einer starken Grätsche im Mittelfeld den Ball für die U21. Patrik Kristal nahm am Mittelkreis auf und schlug ihn hoch und weit an den Sechzehner.

Die Führung hielt nur kurz

Mansour Ouro-Tagba nahm die Kugel auf, ließ noch einen Gegenspieler stehen und zog ab. Fortunas Torwart Felix Buer ließ den Ball durch die Finger rutschen, Patrik Kristal drückte den Abpraller endgültig über die Linie zum 0:1 (22.). Die Führung hielt jedoch nur kurz: Die Fortuna brachte den Ball über die linke FC-Abwehrseite in den Sechzehner. Georg Strauch fehlte das Timing im Zweikampf und Adrian Stanilewicz schoss den Ball zum 1:1 ins lange Eck (25.). Das Derby nahm nun richtig Fahrt auf. Die U21 hatte die Chance zur erneuten Führung, nachdem Marco Höger den Ball im Strafraum mit der Hacke zurücklegte zu Arda Süne, dessen Schuss jedoch nur an der Latte landete (27.).

Der Führungstreffer der Fortuna folgte nach einem zu kurzen Pass von Mausehund zu Marco Höger. Joshua Eze sprintete zum Ball und passte nach vorne in die Nahtstelle der FC-Abwehr. Julias Biada umkurvte noch den Torwart Jonas Nickisch und schob zum 2:1 ein (37.). Und es wurde noch bitterer: Fortunas Marvin Mika ging im Laufduell mit Mikail Özkan im Sechzehner zu Boden, der Schiedsrichter Tobias Esch zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Stipe Batarilo-Cerdic verwandelte den Strafstoß per Innenpfosten zum 3:1 (42.).

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Sbonias reagierte zur zweiten Halbzeit

Extrem hitzig wurde es danach: Nach einem Foul an Höger zeigte der Schiri Freistoß für den FC an. Stanilewicz verhinderte eine schnelle Ausführung, Schmitt schubste zudem Mika zur Seite, der rückwärts in Höger krachte und diesen damit zu Boden drückte. Es entwickelte sich eine heftige Rudelbildung. Patrik Kristal gab dem am Boden liegenden Mika ein paar Worte mit auf den Weg. Biada wiederum stürmte wie von Sinnen und rotwürdig auf Kristal, der nun seinerseits zu Boden ging. Hier tat sich fortan ein neuer Konfliktherd auf, bei dessen Entschärfung auch der FC-Co-Trainer Marcel Ivanusa auf dem Rasen mithalf. Fortunas Dominik Ernst hätte sich für sein wutentbranntes und provokatives Verhalten gegenüber Mikail Özkan ebenfalls über eine rote Karte nicht beschweren dürfen. Am Ende sahen jedoch lediglich Biada und Kristal die Gelbe Karte (45.+3).

Sbonias reagierte zur zweiten Hälfte und nahm Kristal vom Feld, brachte dafür Joao Pinto. Beide Teams begegneten sich fortan auf Augenhöhe. Den ersten Aufreger der zweiten Hälfte gab es nach etwas mehr als einer Stunde: Mika brachte Schmitt im Strafraum von hinten zu Fall, den fälligen Foulelfmeter verwandelte der kurz zuvor eingewechselte Jaka Potocnik mit etwas Glück zum 3:2, denn der Torwart Felix Buer war unten in der richtigen Ecke (63.). In der Schlussphase fiel sogar noch der Ausgleich: Mikail Özkan schlug den Ball hoch nach vorne und der aufgerückte Mausehund köpfte direkt ins lange Eck. Felix Buer war hier komplett falsch postiert und konnte dem Ball nur hinterher schauen (83.). Beide Teams hatten in den Schlussminuten noch die Chance zum Siegtreffer. Unterm Strich geht das Unentschieden daher in Ordnung.


1. FC Köln U21: Nickisch – Sponsel, Mausehund, Özkan, Akmestanli – Strauch (83. Salger), Höger – Schmitt, Kristal (46. Pinto), Süne (60. Potocnik) – Ouro-Tagba (60. Saliger).

Tore: 0:1 Kristal (22.), 1:1 Stanilewicz (25.), 2:1 Biada (37.), 3:1 Batarilo-Cerdic (42., Foulelfmeter), 3:2 Potocnik (63., Foulelfmeter), 3:3 Mausehund (83.). Zuschauer: 2411.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Spielbericht zu Schalke

„Anderes Gesicht zeigen“: Sbonias hofft im Stadt-Derby auf Reaktion der U21 des 1. FC Köln

Evangelos Sbonias ist nicht glücklich
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„Anderes Gesicht zeigen“: Sbonias hofft im Stadt-Derby auf Reaktion der U21 des 1. FC Köln

Die Derbyzeit für die U21 des 1. FC Köln geht weiter: Acht Tage nach der 0:2-Heimpleite gegen Fortuna Düsseldorfs U23 steht am Sonntag das Stadt-Duell beim SC Fortuna Köln an. Im dritten Anlauf soll endlich der erste Sieg im Jahr 2025 gelingen. Der Trainer hofft jedenfalls auf eine Reaktion seiner Mannschaft. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Fortuna Köln.

Mit der bisherigen Ausbeute ist Trainer Evangelos Sbonias bisher noch nicht zufrieden. Am Sonntag will der Coach das gerne ändern. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Fortuna Köln.

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Rein punktemäßig ist der Jahresstart der U21 sehr durchwachsen bis unbefriedigend: Das Team von Trainer Evangelos Sbonias sammelte nur einen Punkt aus zwei Spielen ein. „Rein von der Ausbeute bin ich nicht zufrieden“, konstatiert der Coach entsprechend, betont aber zugleich: „Dennoch muss man die beiden Spiele differenziert anschauen. Gegen Paderborn war ich mit vielen Sachen sehr zufrieden, fressen dann unglücklich in der Nachspielzeit das Gegentor, sonst wären wir als Sieger vom Platz gegangen. Gegen Düsseldorf bin ich gar nicht zufrieden mit dem Ergebnis und mit der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. Das haben wir die Woche aufgearbeitet und wollen am Wochenende gleich wieder ein anderes Gesicht zeigen.“ Das dürfte jedoch alles andere als leicht werden, denn mit dem SC Fortuna Köln wartet am Sonntag ein großes Kaliber auf die FC-Reserve.

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Die U21 des 1. FC Köln auf „eine extrem erfahrene Mannschaft“

Die Südstädter haben die Tabellenspitze noch nicht komplett aus den Augen verloren. Sbonias tituliert den kommenden Gegner daher als „Top-Mannschaft der Liga“ und spricht von einer „extrem erfahrenen Mannschaft, die weiß, was sie zu tun hat, um Spiele zu gewinnen.“ Zugleich erinnert sich der Coach: „Es war auch oft so in Spielen gegen Fortuna Köln, dass wir auf Augenhöhe, in Phasen sogar die bessere, Mannschaft waren, am Ende aber nicht viel Zählbares dabei herausgekommen ist.“ Das soll sich am Sonntag aber idealerweise ändern: „Ich möchte unsere Tugenden und unsere Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen, auf dem Platz sehen. Das haben wir gegen Fortuna Düsseldorf in jeder Phase vermissen lassen. Deshalb ist es eine neue Chance, aggressiv und zielstrebig Fußball zu spielen und mit viel Herz, Leidenschaft und Intensität in jeder Phase des Spiels da zu sein.“

Dabei muss Sbonias jedoch weiterhin auf Alessandro Blazic und Rijad Smajic verzichten, die sich weiterhin in der Reha befänden: „Beide waren nicht im Mannschaftstraining.“ Bernie Lennemann und Mansour Ouro-Tagba seien hingegen wieder Optionen für den Kader nach ihren ausgestandenen Blessuren. Mit Yannick Mausehund verpflichtete der FC in dieser Woche noch einen Neuzugang für die Innenverteidigung. Der 18-Jährige war zuletzt Kapitän in der U19 von Hertha BSC. Das Talent sei ebenfalls ein Kandidat für den Kader am Sonntag, verriet Sbonias, der aber zugleich mahnte: „Wir tun gut daran, ihn Schritt für Schritt heranzuführen und nichts zu riskieren bis wir sicher sind, dass er die Intensitäten gehen kann. Da sind Geduld und Ruhe gefragt. Wir tun alle gut daran, den Jungen langsam ankommen zu lassen.“

Sbonias über Neuzugang Yannick Mausehund

Nach seinen ersten Eindrücken am Geißbockheim skizzierte der Trainer seinen Neuzugang so: „Generell sind wir froh, dass er da ist. Er ist ein sehr angenehmer Charakter, hat eine super Statur und Athletik und hat damit eine gute Basis, die Dinge abzurufen, die wir fordern, eine sehr gute Aggressivität gegen den Ball und im defensiven Eins gegen Eins. Das sind alles Dinge, die er schon in den ersten Trainingseinheiten gezeigt hat.“ Das Kölner Stadtderby wäre nun sicher ein bemerkenswerter Zeitpunkt für Mausehunds Premiere im Senioren-Fußball.


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Das Geißbockheim

So tickt Imad Rondic

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Die Stimmen zu Leverkusen

„Dann kannst du kein Tor schießen“: U21-Trainer Sbonias hadert mit Sturm-Flaute

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„Dann kannst du kein Tor schießen“: U21-Trainer Sbonias hadert mit Sturm-Flaute

Die U21 des 1. FC Köln erlebte einen ernüchternden Nachmittag: Die FC-Reserve musste sich gegen einen schwachen Gegner geschlagen geben. Die Kölner luden die U23 Fortuna Düsseldorfs zweimal zum Toreschießen ein. Der Trainer haderte hinterher mit der offensiven Harmlosigkeit seiner Mannschaft.

Trainer Evangelos Sbonias haderte nach dem Spiel mit der Offensivleistung seiner Mannschaft. Es fehle die letzte Konsequenz. Die U21 des 1. FC Köln erlebte einen ernüchternden Nachmittag.

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Es war eine Niederlage, die doppelt schmerzte: Denn der Gegner schoss zwar zwei Tore, wurde dabei aber durch schlechtes Abwehr-Verhalten zweimal eingeladen. Ansonsten war von den Gästen aus der Landeshauptstadt wenig zu sehen. Dem FC fehlten jedoch die zündenden Ideen, um die Fortuna-Defensive zu knacken. „Wir haben genügend Situationen, in denen wir in den Sechzehner reinkommen, haben genügend Situationen, in denen wir am Flügel durchbrechen. Wir haben genügend Situationen, in denen wir zu Flanken kommen. Entweder es fehlt der letzte Ball, das Eins gegen Eins, der Abschluss oder es wird geblockt“, haderte der Trainer Evangelos Sbonias und schlussfolgerte: „Dann kannst du natürlich kein Tor schießen.“

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Sbonias „wollte einen anderen Impuls auf der Position bringen“

Sbonias reagierte auf die harmlose Offensive bereits in der Halbzeit, brachte Arda Süne für Jonas Saliger, der auf dem für ihn ungewohnten linken Flügel auflief. „Da wollte ich einfach noch einen anderen Impuls auf der Position bringen“, erklärte der Coach seinen Wechsel, „Arda Süne hat es dann auch gut gemacht, hatte viele Situationen und mehr Gefährlichkeit im letzten Drittel.“ Im weiteren Verlauf tauschte Sbonias mit Yannick Freischlad und Etienne Borie für Jakob Krautkrämer und den diesmal blassen Patrik Kristal auch die anderen beiden Positionen der offensiven Dreierkette hinter der Sturmspitze Joao Pinto. Der Ertrag blieb jedoch aus. Allerdings war es für Borie auch das erste Spiel nach monatelanger Verletzungspause und für Freischlad das erste Regionalliga-Spiel überhaupt.

Die Ansprüche durften daher ohnehin nicht zu hoch sein. Immerhin ließ Borie in einer Situation allerdings aufblitzen, welche Qualitäten er bei vollständiger Fitness wieder ins Kölner Spiel einbringen kann. Dennoch resümierte der Trainer nach den enttäuschenden 90 Derby-Minuten: „Es fehlt immer der letzte Punch, ich will nicht sagen Wille, aber die letzte Konsequenz, dann aus diesen ganzen Halbsituationen, in denen wir drin sind, Kapital zu schlagen. Für das, was wir heute an Ballbesitz hatten und wie oft wir im letzten Drittel waren und durchgebrochen sind, war es dann einfach zu wenig vorne in der Box.“ Sbonias musste das Derby fast schon mit einem Rumpf-Kader bestreiten, denn neben Neo Telle musste diesmal auch Oliver Schmitt bei den Profis aushelfen.

„Wir freuen uns natürlich für Olli“

„Wir freuen uns natürlich für Olli, aber auch für die Aufgabe, die wir als U21 damit erfüllen. Er hat die komplette Jugend seit der U8 beim FC verbracht. Dass er es dann als älterer Spieler schafft, in den Kader zu kommen und dann auch noch eingewechselt wird, da freue ich mich extrem, das hat er sich mit seiner Arbeit absolut verdient.“ Mit Jaka Potocnik fuhr ein weiterer potenzieller U21-Spieler zwar mit nach Braunschweig, schaffte es letztlich aber nicht in den Spieltagskader. Neben Telle, Potocnik und Schmitt fiel kurzfristig auch noch der Stammtorwart Alessandro Blazic aus: „Er hat im Training Rückenprobleme bekommen, deshalb ging es heute nicht“, erklärte Sbonias.

Der Trainer muss sein Team nach nunmehr zwei sieglosen Spielen zum Jahresstart in der kommenden Woche wieder in die Spur bringen. Am kommenden Sonntag wartet das Stadt-Derby beim SC Fortuna Köln.

Neuverpflichtung von Yannick Mausehund

Am Sonntagnachmittag gab der 1. FC Köln die Verpflichtung von Yannick Mausehund bekannt. Der Innenverteidiger wechselt noch im Winter von Hertha BSC an den Rhein und soll ab sofort für die U19 auflaufen. Der 18-Jährige stand zuletzt für die U19 der Hauptstädter als Kapitän auf dem Platz. „Yannick bringt für unser gesuchtes Profil in der Innenverteidigung alle Qualitäten mit. Er spielt schon sehr erwachsen und verteidigt hart, wodurch er schon jetzt im Seniorenfußball bestehen kann“, sagt Lukas Berg, Bereichsleiter Nachwuchsfußball des 1. FC Köln. „Wir freuen uns, dass wir Yannick mit unserem Plan für ihn überzeugen konnten.“

„Ich habe mich für den FC entschieden, weil ich hier eine sehr gute Perspektive für meine zukünftige Karriere sehe und mir viel Vertrauen und Wertschätzung entgegengebracht wird“, so Mausehund. „Ich möchte mich sowohl spielerisch als auch menschlich weiterentwickeln und die nächsten Schritte in meiner Karriere gehen. Ich freue mich, in Zukunft das Trikot des 1. FC Köln zu tragen und kann es kaum erwarten richtig loszulegen.“


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Unterschrift steht wohl bevor

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

FC-U21 empfängt Düsseldorf: Youngster vor Comeback nach monatelanger Pause

Etienne Borie beim Training des 1. FC Köln
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FC-U21 empfängt Düsseldorf: Youngster vor Comeback nach monatelanger Pause

Derbyzeit in der Regionalliga West: Im Schatten des Profi-Spiels des FC in Braunschweig kommt es am Samstag (14 Uhr) im Franz-Kremer-Stadion zum rheinischen Duell. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Fortuna Düsseldorf. Dabei könnte ein Youngster sein Comeback feiern.

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres steht für die Kölner Reserve ein Derby auf dem Spielplan: Die U21 des 1. FC Köln trifft im FranzKremer-Stadion auf Fortuna Düsseldorf.

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Er war einer der Senkrechtstarter der jungen Saison: Etienne Borie rückte im Sommer erst aus der U19 in die U21 des 1. FC Köln auf – und erspielte sich mit starken Leistungen einen Stammplatz und war aus der Offensive kaum noch wegzudenken. Doch dann stoppte ein Fußbruch den 18-Jährigen. Der letzte Einsatz Bories liegt fast vier Monate zurück. Doch am Samstag könnte er zumindest in den Kader zurückkehren: „Borie ist durchaus eine Option für den Kader“, verriet sein Trainer Evangelos Sbonias. Bei den anderen Verletzten sieht es nicht so gut aus. Rijad Smajic befinde sich noch im Aufbau-Training. „Das wird noch ein bisschen dauern“, berichtete Sbonias. Die beiden Stürmer Bernie Lennemann und Mansour Ouro-Tagba seien zwar wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, das Derby gegen Düsseldorf komme jedoch wahrscheinlich noch zu früh.

Einige Abgänge bei der U21

Mit Maximilian Schmid (wechselte zu Erzgebirge Aue), Meiko Wäschenbach (Karlsruher SC), Marlon Becker (Ziel unbekannt) und Aaron Bayakala (1. FC Bocholt) haben sich in dieser Woche vier weitere Spieler dauerhaft aus der U21 verabschiedet. Da Neo Telle, Emin Kujovic, Georg Strauch, Meiko Sponsel und Oliver Schmitt in dieser Woche bei den Profis mittrainierten, schrumpfte die U21-Trainingsgruppe folglich stark zusammen. Sbonias wollte mit diesem Umstand jedoch nicht hadern, betonte stattdessen das Positive: „Dafür ist die U21 da, Dienstleister für unsere Lizenz-Mannschaft zu sein, um im Trainingsbetrieb maximale Qualität zu liefern und die Jungs in die Verfassung zu bringen, damit sie schnellstmöglich auch Optionen für unsere Lizenz-Mannschaft sind. Daher ist es der erste Auftrag, den wir haben. Wir freuen uns darüber, je mehr Spieler von uns aus dem NLZ in der Lizenz-Mannschaft sind.“

FC will die „guten Ansätze“ bestätigen

Zugleich konstatierte der Coach jedoch auch: „Nichtsdestotrotz verändert es die Situation bei uns im Trainingsbetrieb. Aber das sind Dinge, auf die wir eingehen können und sehr flexibel sind.“ So habe man „in dieser Woche deutlich individueller trainiert“. Offen ist noch, ob mit Justin von der Hitz der auffälligste Spieler vom Jahresauftakt in Paderborn wieder mit dabei sein wird. Der U17-Weltmeister von 2023 erzielte beim 2:2 beide Tore für den FC. Allerdings empfängt die U19 des FC am Sonntagmorgen um 11 Uhr Bayern München zum Auftakt in der Hauptrunde. Daher müsse abgewogen werden, ob ein Duell auf diesem Niveau oder Einsatzminuten in der Regionalliga hilfreicher für die Entwicklung des Spielers sein werden.

Das Hinspiel gegen die U23 Fortuna Düsseldorfs endete 0:0. „Es war in der Hinrunde eines der schwächeren Spiele“, erinnert sich Sbonias an den Auftritt Mitte August. Beim erneuten Aufeinandertreffen sei die Aufgabe, „die guten Ansätze aus Paderborn zu bestätigen“.


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Droht der Stürmer-Gau?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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„Haben viel richtig gemacht“: U21-Coach Sbonias lobt trotz Last-Minute-Ausgleich

Teoman Akmestanli, Joao Pinto, Jonas Saliger
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„Haben viel richtig gemacht“: U21-Coach Sbonias lobt trotz Last-Minute-Ausgleich

Die U21 des 1. FC Köln durchlebte in Paderborn eine Achterbahn-Fahrt der Gefühle. Das Team sah eigentlich schon wie der sichere Sieger aus, musste zwei Punkte aber in letzter Sekunde hergeben. Der Trainer Evangelos Sbonias fand dennoch lobende Worte für die U21 des 1. FC Köln.

Beim Duell der U21 der Kölner gegen Paderborn musste der Trainer viel improvisieren. Der FC vergab die Führung in der letzten Sekunde der Nachspielzeit. Evangelos Sbonias fand dennoch lobende Worte für die U21 des 1. FC Köln.

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Die turbulente zweite Hälfte hätte letztlich mehr Zuschauer verdient gehabt als die offiziell 271 Besucher, die sich in der großen Arena für 15.000 Fans in Paderborn verteilten. Die Gastgeber gingen aus dem Nichts in Führung, der FC drehte die Partie und am Ende teilten sich beide Mannschaften die Punkte durch einen Treffer in der letzten Sekunde der Nachspielzeit. „Es war ein sehr intensives Spiel“, konstatierte Kölns Trainer Evangelos Sbonias, „die Jungs haben sehr viel investiert in allen Phasen dieses Spiels, sind gleich von der ersten Minute an auf dem Gaspedal gewesen und haben versucht, eine Duftmarke zu setzen.“

Evangelos Sbonias fand dennoch lobende Worte für die U21 des 1. FC Köln

Dabei musste der Coach wie vermutet personell improvisieren, da Neo Telle abermals im Zweitliga-Aufgebot stand, aber auch gegen Elversberg nicht zum Einsatz kam. Da mit Emin Kujovic ein weiterer U21-Spieler oben aushalf, letztlich aber auch nur die Ersatzbank drückte, musste Sbonias in der Innenverteidigung wie befürchtet puzzeln. Die Wahl fiel letztlich auf Meiko Sponsel als Nebenmann Mikail Özkans. Und die Kölner Defensive stand im ersten Durchgang stabil, ließ kaum etwas gefährliches zu. Stattdessen setzte die U21 Nadelstiche nach vorne: „Wir hatten ein, zwei sehr gute Situationen in der ersten Hälfte, bei denen wir mit ein bisschen mehr Genauigkeit, Konsequenz und Zielstrebigkeit vielleicht das 1:0 machen können“, haderte Sbonias ein wenig.

Nach der Pause sah der Kölner Trainer „10, 15 nicht so gute Minuten“ seiner Mannschaft und konstatierte: „Mit dem ersten wirklichen Ball aufs Tor geht der SC Paderborn 1:0 in Führung.“ Die Reaktion seiner Schützlinge habe ihm jedoch gefallen: „Dann haben wir uns kurz geschüttelt und dann kam eine richtig starke Phase von 20 Minuten, in denen wir einen Angriff nach dem anderen gefahren sind und folgerichtig das Ding gedreht haben.“ Justin von der Hitz wäre beinahe der Matchwinner geworden mit seinem Doppelpack. Der 18-Jährige kam zu seinem dritten Einsatz in der Regionalliga – und betrieb beste Eigenwerbung an diesem Nachmittag. „Es freut mich extrem für ihn“, lobte Sbonias das Kölner Eigengewächs, „er macht die beiden Tore sehr schön und holt uns damit wieder zurück ins Spiel.“

„Gegen Ende war es eine Abwehrschlacht“

Zur Wahrheit gehört aber auch: Paderborn drückte in der Schlussphase auf den Ausgleich. „Gegen Ende war es eine Abwehrschlacht, viele lange Bälle, viele Standards die in den Sechzehner segeln“, urteilte Sbonias und stellte fest: „Wir verteidigen eigentlich stabil, aber fressen mit der letzten Aktion das 2:2, das sich sehr bescheiden anfühlt. Wir haben heute viel richtig gemacht, deswegen nehmen wir den Punkt mit.“ Für die U21 geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) zuhause gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf weiter.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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Trotz Von der Hitz-Doppelpack: U21 des 1. FC Köln verpasst Sieg nach Last-Minute-Gegentor

Evangelos Sbonias ist nicht glücklich
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Trotz Von der Hitz-Doppelpack: U21 des 1. FC Köln verpasst Sieg nach Last-Minute-Gegentor

Am Ende fehlten nur ein paar Sekunden zu einem geglückten Jahres-Auftakt in der Regionalliga West: Die Reserve des 1. FC Köln kassiert bei der U21 des SC Paderborn in letzter Sekunde den 2:2-Ausgleich. Zuvor hatte der U17-Weltmeister Justin Von der Hitz die Partie als Joker mit seinem Doppelpack zwischenzeitlich zugunsten der U21 gedreht.

Bitteres Remis: Die Reserve des 1. FC Köln kassiert in letzter Sekunde den Ausgleich im Spiel beim SC Paderborn. Dabei hatte U17-Weltmeister Justin Von der Hitz die Kölner U21 mit einem Doppelpack auf Erfolgskurs gebracht.

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Die FC-Reserve – die auf Neo Telle und Emin Kujovic verzichten musste, die bei den Profis im Kader standen – startete tonangebend in die Partie und besaß folglich die erste gute Chance zur Führung. Der aufgerückte Rechtsverteidiger Jakob Krautkrämer spielte in die Tiefe zu Patrik Kristal, der den Ball von der rechten Sechzehner-Seite ins Zentrum flankte. Der Kopfball von Oliver Schmitt flog jedoch knapp am Pfosten vorbei (7.). Auf der anderen Seite blieb ein Aussetzers Teoman Akmestanlis aus der linken Kölner Abwehrseite unbestraft, weil Meiko Sponsel im Zentrum aufmerksam blieb und die Situation bereinigen konnte (11.).

Von der Hitz gleicht mit dem Kopf aus

Patrik Kristal war derweil auch an der zweiten Kölner Offensiv-Aktion maßgeblich beteiligt: Marco Höger steckte den Ball am Sechzehner durch zum estnischen Neuzugang, der aus spitzem Winkel jedoch am Paderborner Schlussmann Arne Schulz scheiterte, der den Ball zur Ecke lenkte (16.). Danach verflachte die Partie jedoch enorm und weitere Highlights gab es bis zur Halbzeitpause nicht mehr. Die Gastgeber erwischten nach dem Seitenwechsel den besseren Start: Marco Pledl passte den Ball von der rechten Kölner Abwehrseite an den Fünfer, wo Travis De Jong eher am Ball war als Meiko Sponsel und zum 1:0 einspitzelte (49.).

Ein Aussetzer von Höger hätte beinahe zum 2:0 geführt: Der Kölner Kapitän spielte einen Freistoß zu kurz Richtung Alessandro Blazic. Joel Zambrano umkurvte den herauseilenden Blazic, doch Meiko Sponsel verhinderte den Einschlag in letzter Sekunde (74.). Stattdessen kam die FC-Reserve zum Ausgleich – und die Joker von Evangelos Sbonias stachen. Der Sekunden zuvor eingewechselte Arda Süne legte ab zu Teoman Akmestanli, dessen Flanke mit Justin von der Hitz ein anderer Joker am zweiten Pfosten per Kopfball aufs Tor brachte. Zweifach abgefälscht trudelte die Kugel über die Linie zum 1:1 (76.).

Leistungsgerechtes Remis in Paderborn

Und es kam noch besser für die Kölner: Kristal passte im Mittelfeld zu Süne, der den Ball in die Gasse spielte zu Von der Hitz. Der U17-Weltmeister von 2023 schüttelte einen Abwehrspieler ab und legte den Ball am Paderborner Schlussmann vorbei zum 1:2 ins Tor – eine starke Einzelleistung des Eigengewächses (81.).Zum Sieg reichte es dennoch nicht, weil die Gastgeber mit der letzten Aktion zum Ausgleich kamen: Paderborn spielte sich in der vierten Minute der Nachspielzeit in den Sechzehner, die Kölner Abwehr bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Henrik Koch spitzelte den Ball im Fallen zum 2:2 ins Tor, obwohl mit Höger und Özkan gleich zwei Kölner in seiner Nähe standen (90.+5). Unterm Strich war das Unentschieden nach 90 Minuten jedoch leistungsgerecht.

Kurz vor dem Wiederauftakt der Regionalliga West hat Marlon Monning den 1. FC Köln verlassen. Der Innenverteidiger, der im bisherigen Saison-Verlauf keine Rolle bei der U21 spielte, wechselte zum Liga-Rivalen und designierten Absteiger Türkspor Dortmund.

1. FC Köln U21: Blazic – Krautkrämer, Sponsel, Özkan, Akmestanli – Strauch (87. Salger), Höger – Saliger (70. Von der Hitz), Kristal (87. Wäschenbach), Schmitt – Pinto (75. Süne) – Tore: 1:0 De Jong (49.), 1:1/2:1 Von der Hitz (76./81.), 2:2 Koch (90.+5).


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Struber gibt Verletzungs-Update

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Trotz U21-Personalsorgen vor Regionalliga-Auftakt: „Vorfreude ist sehr groß“

Evangelos Sbonias bei der U21
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Trotz U21-Personalsorgen vor Regionalliga-Auftakt: „Vorfreude ist sehr groß“

Die kurze Weihnachtspause in der Regionalliga West endet für die U21 des 1. FC Köln: Die FC-Reserve muss am Samstagmittag bei der U21 des SC Paderborn antreten. Trainer Evangelos Sbonias hat dabei sowohl in der Defensive als auch in der Offensive Personalsorgen. Die U21 des 1. FC Köln ist am Samstag zu Gast in Paderborn.

Aufgrund einer Leihe und krankheitsbedingter Ausfälle wird U21-Coach Evangelos Sbonias wohl improvisieren müssen. Dabei sind die Ziele bis zum Ende der Saison große. Die U21 des 1. FC Köln ist am Samstag zu Gast in Paderborn.

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Es war nur eine kurze Verschnaufpause für die FC-Reserve: 50 Tage nach dem 2:0-Erfolg gegen Eintracht Hohkeppel geht es in der Regionalliga West wieder um Tore und Punkte. Dabei muss der FC direkt zum Start einen langen Weg zurücklegen: Das Team macht sich am Samstagmorgen ins rund 200 Kilometer entfernte Paderborn zur U21 des SCP. Gespielt wird dabei im Zweitligastadion der Westfalen (14 Uhr). Immerhin die Rahmenbedingungen dürften daher für die Reisestrapazen entschädigen, auch wenn sich mutmaßlich kaum Zuschauer in die für 15.000 Besucher ausgelegte Arena verirren dürften. „Die Vorfreude ist sehr groß“, bekennt Kölns Trainer Evangelos Sbonias vor dem Pflichtspiel-Auftakt nach der kurzen Vorbereitung, „es ist einfach etwas anderes, wenn es um Punkte und ans Eingemachte geht.“

Der Coach muss bei der U21 gegen Paderborn umbauen

Dabei muss der Coach personell jedoch sowohl in der Defensive als auch in der Offensive improvisieren. In der Hinrunde war die Innenverteidigung der U21 noch üppig besetzt – zum Jahresstart stellt sich die Situation anders dar. Mit Elias Bakatukanda wurde ein Stammspieler in die österreichische Bundesliga zu Blau-Weiß Linz verliehen. Rijad Smajic fällt aufgrund muskulärer Probleme weiter aus und Neo Telle könnte bei den FC-Profis gegen Elversberg als Back-Up im Kader benötigt werden. Mit Mikail Özkan und Stephan Salger stünden noch zwei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Der 34-jährige Salger dürfte jedoch aufgrund der Ü23-Regel kaum in der Startelf stehen, da die drei erlaubten Startplätze vermutlich an Georg Strauch, Oliver Schmitt und den Kapitän Marco Höger gehen dürften.

Sollte Telle tatsächlich im Zweitliga-Kader auftauchen, dürfte die Wahl bei Özkans Nebenmann daher entweder auf Meiko Sponsel oder Emin Kujovic fallen. In der Offensive drückt der Schuh personell ebenfalls. Etienne Borie fällt aufgrund von Knöchelproblemen weiter aus. Auch die beiden Neuen Bernie Lennemann (Außenbandriss) und Mansour Ouro-Tagba (muskuläre Probleme) werden in Paderborn nicht mitwirken können. Maximilian Schmid weilt zudem bis Sonntag zum Probetraining in Aue. Immerhin im Tor deutet sich Entspannung an: Alessandro Blazic sammelte unter der Woche Spielpraxis beim U19-Testspiel und dürfte nach ausgestandenen Rückenproblemen rechtzeitig wieder voll einsatzbereit sein.

Derweil nannte der Kapitän Marco Höger seine Prämisse für den Rest der Spielzeit: „Wir sollten gucken, so schnell wie möglich weitere Punkte zu sammeln, um die Saison in einem ruhigen Fahrwasser zu Ende spielen und dann vielleicht auch schon dem einen oder anderen aus der U19 Spielpraxis im Herrenbereich geben zu können.“


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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