U21 des 1. FC Köln will in Uerdingen zurück in die Erfolgsspur finden

Mansour Ouro-Tagba im Spiel für die U21 des 1. FC Köln
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U21 des 1. FC Köln will in Uerdingen zurück in die Erfolgsspur finden

Es wird eine Reise für Fußball-Nostalgiker: Die U21 des 1. FC Köln ist am Samstag (14 Uhr) im Grotenburg-Stadion zu Gast. Wo vor Jahrzehnten der Bundesliga-Fußball rollte, geht es diesmal beim KFC Uerdingen um Punkte in der Regionalliga West. Die U21 des 1. FC Köln will nach zuletzt zwei Niederlagen zurück in die Erfolgsspur – und das ohne den gesperrten Kapitän.

Im altehrwürdigen Grotenburg-Stadion steht der Kölner Reserve eine knifflige Aufgabe gegen Uerdingen bevor. Die U21 des 1. FC Köln will nach zuletzt zwei Niederlagen wieder zurück in die Erfolgsspur finden.

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Es ist eine mittlerweile schon bemerkenswerte Serie bei der U21: Bislang fehlte der Kapitän Marco Höger in dieser Saison dreimal gesperrt: Zweimal wegen einer gelb-roten Karte, einmal wegen seiner fünften Verwarnung. Und die FC-Reserve konnte keines dieser drei Spiele gewinnen (zwei Niederlagen, ein Remis). Einzig kurz vor Weihnachten, als Höger gegen Hohkeppel angeschlagen fehlte, gewann die U21 mit 2:0. Diesmal fehlt der Anführer jedoch abermals gesperrt – doch die schwarze Serie soll und muss ein Ende finden. Schon ein Unentschieden beim KFC Uerdingen würde wohl eher für enttäuschte Gesichter sorgen.

Ohne Höger und Salger

Und damit nicht genug: Neben Höger fehlt mit Stephan Salger ein weiterer Routinier. Der 35-Jährige muss ebenso wegen muskulärer Beschwerden pausieren wie auch weiterhin Etienne Borie und Meiko Sponsel. Die Langzeitverletzten Arda Süne, Alessandro Blazic und Yannick Mausehund fehlen ohnehin. Am Samstag soll in der altehrwürdigen Grotenburg der erste Dreier eingefahren werden nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen Düren (1:2) und Bocholt (0:1). Dabei warnt der Trainer Evangelos Sbonias jedoch davor, die abstiegsbedrohten Uerdinger zu unterschätzen: „Sie haben eine sehr gute Hinrunde gespielt. Jetzt fehlen ein bisschen die Ergebnisse in der Rückrunde. Aber sie haben sehr viele erfahrene Spieler, wenn ich da etwa Hamadi Al Ghaddioui vorne drin nehme. Drumherum sind auch einige talentierte Jungs, die eine gute Ausbildung in den NLZ in NRW genossen haben. Daher wird es ein kompliziertes Auswärtsspiel auch aufgrund der Gemengelage, die in Uerdingen herrscht.“

Uerdingen droht wohl das nächste Insovenz-Verfahren

So steht der Krefelder Traditionsverein dem Vernehmen nach kurz vor einem weiteren Insolvenz-Verfahren. Sportlich kämpft der KFC als aktueller Drittletzter ohnehin ums Überleben in der Regionalliga. Sbonias will den Fokus aber ohnehin auf die eigene Mannschaft legen nach den jüngsten Niederlagen: „Jetzt geht es darum, den Jungs die Stabilität und das Vertrauen zu geben, dass wenn der Nackenschlag kommt, wir weiter im Plan bleiben, wir weiter unseren Fußball spielen, wir weiter unsere Idee auf den Platz bekommen und dann auch das Momentum wieder auf unsere Seite ziehen, um dann so ein Spiel zu gewinnen. Das wird am Wochenende dann interessant sein zu sehen, ob wir das schaffen.“

Grundsätzlich denkbar sei für die Partie am Samstag, dass Spieler aus der U19 im Spieltagskader stehen werden. Fayssal Harchaoui und Justin von der Hitz wären die heißesten Anwärter. Offen ist zudem, wen Gerhard Struber für Spielpraxis in die U21 abstellt. Neo Telle wäre hier ein Kandidat, der in der Regionalliga weitere wichtige Einsatzzeit sammeln könnte.

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„Vielleicht müssen diese Dinge passieren“: Sbonias fordert Lerneffekt nach Düren-Pleite

U21-Kapitän Marco Höger im Duell gegen Düren
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„Vielleicht müssen diese Dinge passieren“: Sbonias fordert Lerneffekt nach Düren-Pleite

Die U21 des 1. FC Köln verpasste die Wiedergutmachung nach der Bocholt-Pleite, kassierte stattdessen gegen Düren die zweite Niederlage in Serie. Damit verharrt das Team im Mittelmaß der Regionalliga. Trainer Evangelos Sbonias sah den Knackpunkt der Partie im Ausgleich kurz vor der Halbzeit – und forderte einen Lerneffekt seiner Spieler.

U21-Trainer Evangelos Sbonias haderte nach der Heimspielpleite gegen Düren. Bis zur Halbzeit war der Coach zufrieden. Doch: Die U21 des 1. FC Köln verpasste die Wiedergutmachung nach der Bocholt-Pleite.

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Die FC-Reserve verharrt im Mittelmaß der Regionalliga West: Das 1:2 gegen den 1. FC Düren war nicht nur die zweite Niederlage in Folge, sondern insgesamt auch die achte Nullnummer im 25. Spiel dieser Saison. Die U21 steht mit 37 Punkten auf dem achten Platz im Niemandsland der Tabelle. Trainer Evangelos Sbonias haderte nach der Heimpleite gegen Düren insbesondere mit dem Ausgleichstreffer der Gäste per Foulelfmeter durch den Ex-Kölner Adam Matuschyk kurz vor der Pause. Dieser sei ein Wirkungstreffer für seine Mannschaft gewesen: „Das 1:1 war praktisch wie ein Genickbruch“, konstatierte Sbonias, der von „zwei unterschiedlichen Halbzeiten“ sprach. Bis zum Ausgleich habe sein Team „komplett alles im Griff“ gehabt, sei „sehr souverän“ gewesen und „viele Lösungen mit dem Ball gefunden“.

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„Wir müssen da in der Entwicklung lernen“

In der zweiten Hälfte habe seine Mannschaft hingegen „nicht mehr zu unserem Spiel gefunden“. Dies habe sich auch in der Kabine schon bemerkbar gemacht: „Sie betreiben so viel Aufwand, wir spielen so gut, dann sitzen wir wieder in der Kabine und es steht 1:1. Ich habe natürlich versucht, auf die Jungs einzuwirken, aber da hat man schon gemerkt, dass das ein harter Schlag war.“ Sbonias forderte aus dieser Situation jedoch einen Effekt für die Zukunft: „Wir müssen da in der Entwicklung lernen, dass man dann einfach da weitermacht, sich nichts anmerken lässt. Aber bei der Altersstruktur ist das auch extrem viel verlangt. Vielleicht müssen diese Dinge auch passieren auf dem Weg, wo wir sie hinbringen wollen.“

Bemerkenswert: Neo Telle, der diesmal bei der U21 Spielpraxis sammeln durfte, sah gleich bei drei Situationen nicht gut aus, zwei davon hatten auch Gegentreffer zur Folge. Sbonias stellte sich jedoch vor seinen Innenverteidiger: „Da geht es nicht darum, Neo isoliert zu betrachten. Er hat in der ersten Halbzeit auch genau dieses gute Spiel gemacht und dann in der zweiten Halbzeit genau die gleichen Probleme gehabt wie seine kompletten Mitspieler.“ Kapitän Marco Höger sah derweil in der Schlussphase zu allem Überfluss die gelb-rote Karte, seine bereits dritte in dieser Saison. Sbonias ärgerte sich: „Er wird in der Aktion hart gefoult und regt sich danach über das Foul auf. Dann verlange ich da einfach ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl. Da kann man mit so einem erfahrenen Spieler mal reden und Fünfe gerade sein lassen. Aber dann sofort wieder die gelb-rote Karte zu zeigen, das ist mir einfach too much.“

Die U21 nutzt die anstehende Länderspiel-Pause für ein Testspiel am Mittwochabend (19 Uhr) beim Mittelrheinligisten FC Wegberg-Beeck.



Vor dem Heimspiel gegen Düren: Deswegen gleicht die U21-Aufstellung einem Puzzle

Der 1. FC Köln empfängt am Samstagabend den SV Darmstadt zum Topspiel in der zweiten Bundesliga. Die Partie bekommt vor der Länderspielpause richtungweisenden Charakter. Trainer Gerhard Struber bereitet hinter verschlossenen Türen offenbar eine taktische Überraschung für den kommenden Gegner vor. So will der 1. FC Köln gegen Darmstadt gewinnen.

Seit vier Monaten ohne Sieg: U21 des 1. FC Köln leidet unter Auswärtsschwäche

Joao Pinto von der U21 des 1. FC Köln
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Seit vier Monaten ohne Sieg: U21 des 1. FC Köln leidet unter Auswärtsschwäche

Die Serie entwickelt sich allmählich zu einem Auswärtsfluch: Die U21 des 1. FC Köln bleibt nach dem 0:1 in Bocholt in diesem Jahr weiterhin ohne Sieg auf fremden Plätzen. Der letzte Dreier außerhalb des Franz-Kremer-Stadions liegt schon mehr als vier Monate zurück. Der Trainer Evangelos Sbonias haderte mit den Bedingungen in Bocholt.

Die Bilanz der Kölner Reserve könnte besser ausfallen – zumindest auswärts. Denn seit nunmehr Anfang November sind die jungen Geißböcke auswärts ohne Punkte. Die U21 des 1. FC Köln bleibt ohne Sieg auf fremden Plätzen.

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Der 2. November 2024 ist gefühlt schon eine Ewigkeit her. An jenem Samstag setzte sich die U21 des 1. FC Köln mit 1:0 bei den Sportfreunden Lotte durch. Der mittlerweile verletzte Arda Süne erzielte das Tor des Tages. Es sollte bis heute der letzte Dreier auf fremden Plätzen sein für die FC-Reserve. Fünf Partien sind mittlerweile vergangen ohne einen Kölner Sieg. Das 0:1 in Bocholt war dabei ein Abziehbild der vorherigen Auswärtspleite bei Schalkes U23 (0:1). Der Trainer Evangelos Sbonias haderte mit den Rahmenbedingungen am Bocholter Hünting: „Es waren sehr schwere Bedingungen, der Platz war fast nicht bespielbar.“ Das habe Auswirkungen auf seine Mannschaft gehabt: „Gegen einen kompakten Gegner war es fast unmöglich, unser Spiel durchzuziehen. Das hat man in den ersten 20 Minuten gemerkt, da waren wir gar nicht gut drin.“

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Eine „bittere Auswärtsfahrt“

Mit dem ersten Standard kassierte sein Team zudem das frühe 0:1: „Da müssen wir uns etwas schütteln“, bekannte Sbonias und ergänzte: „Wir haben ein paar Dinge angepasst und unser Spiel geradliniger angelegt.“ Danach sei seine Mannschaft „zu sehr guten Torchancen und Eins-gegen-Eins-Situationen“ gelangt, „da muss man das 1:1 machen.“ Sbonias ärgerte sich insbesondere über den Pfostentreffer Mansour Ouro-Tagbas kurz nach dem Seitenwechsel: „Wenn da das 1:1 fällt, bekommt das Spiel eine andere Dynamik und kippt. So müssen wir immer wieder auf einem schwer zu bespielenden Fußballfeld Lösungen suchen, um einen tief stehenden Gegner zu bespielen.“

Sbonias ging in der Schlussphase ins Risiko, nahm mit Stephan Salger einen Sechser vom Feld und brachte mit Bernie Lennemann einen weiteren Stürmer – doch vergebens. „Am Ende fehlt uns leider wieder die Durchschlagskraft in der einen oder anderen Situation, um mehr aus unseren Chancen zu machen und auf 1:1 zu stellen.“ Sbonias sprach entsprechend von einer „bitteren Auswärtsfahrt“. Schon in der Halbzeit hatte Sbonias versucht, Einfluss auf das Spiel zu nehmen. Joao Pinto blieb draußen, dafür kam Yannick Freischlad in die Partie. Pinto hatte in der ersten Hälfte Licht und Schatten. Offensiv servierte der Portugiese etwa den Eckball, der zu Meiko Sponsels Pfostentreffer führte.

Defensiv agierte der Flügelspieler jedoch mehrfach unbeholfen. So verursachte Pinto den Freistoß zum Tor des Tages und hatte ein weiteres Mal Glück, dass es keinen Elfmeter für Bocholt gab. „Yannick hat gut diese Woche trainiert und sich den Einsatz verdient“, äußerte Sbonias auf den Pausen-Wechsel angesprochen. Für den 20-Jährigen war es das dritte Spiel in der Regionalliga West – allerdings konnte der Stürmer der Partie nicht mehr seinen Stempel aufdrücken.


Doppeltes Pfosten-Pech: U21 des 1. FC Köln verliert unglücklich gegen Team von Christopher Schorch

Meiko Sponsel vom 1. FC Köln
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Doppeltes Pfosten-Pech: U21 des 1. FC Köln verliert unglücklich gegen Team von Christopher Schorch

Die U21 des 1. FC Köln hat einen verdienten Punktgewinn beim 1. FC Bocholt verpasst: Das Team von Trainer Evangelos Sbonias konnte seine Chancen nach einem Blitz-Rückstand nicht nutzen, scheiterte unter anderem zweimal am Pfosten. Und so stand am Ende eine unglückliche 0:1-Niederlage gegen die Mannschaft von Interimstrainer Christopher Schorch. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Bocholt.

An fehlenden Chancen lag der torlose Auftritt der Kölner Reserve nicht. Joao Pintos Flachschuss und Meiko Sponsels Kopfball an den Pfosten hätten zumindest zu einem Ausgleichstreffer führen können. Aber: Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Bocholt.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 1:0-Erfolg gegen Rödinghausen lediglich auf einer Positionen – und das auch nur gezwungenermaßen: Joao Pinto startete für den verletzten Arda Süne. Die Gastgeber erwischten am Hünting einen Blitzstart: Joao Pinto foulte einen Bocholter direkt am Kölner Strafraum kurz vor der Grundlinie. Nicolas Hirschberger brachte den Freistoß an den zweiten Pfosten. Dort stieg Thomas Gösweiner am höchsten. Jonas Nickisch parierte den Kopfball zunächst stark, den Abpraller staubte Gösweiner jedoch zum 0:1 aus FC-Sicht ab (4.). Die Kölner besaßen eine gute Chance zum Ausgleich nach einem Querpass Patrik Kristals vom rechten Flügel zurück ins Zentrum an den Sechzehner. Bocholts Torwart Lucas Fox war jedoch bei Joao Pintos Flachschuss unten in die Ecke aufmerksam und verhinderte so den Ausgleich (15.).

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Köln war nah am Ausgleich

Jonas Nickisch wiederum verhinderte mit einem starken Reflex gegen den Schuss von Raphael Assibey-Mensah aus wenigen Metern den zweiten Bocholter Treffer (24.). Jaka Cuber Potocnik ließ den Ausgleich bei einer Chance aus dem Nichts liegen: Kristal legte ab zum Stürmer, der zunächst blank am Elfmeterpunkt stehend den Ball jedoch zu umständlich annahm und den Schuss unter Bedrängnis schließlich rechts unten am Bocholter Tor vorbeilegte (30.). Noch näher am Ausgleich waren die Kölner etwas später: Georg Strauch schlug den Ball hoch nach vorne, Joao Pinto startete aus abseitsverdächtiger Position frei auf das Tor. Der Schuss des Stürmers wurde aber vom Torwart zur Ecke gelenkt. Pinto schlug die Ecke von der rechten Seite selbst. Marco Höger verlängerte am ersten Pfosten und Meiko Sponsel köpfte dahinter an den zweiten Pfosten (39.).

Im zweiten Durchgang waren es die Gäste, die den ersten Akzent setzten: Der Schlenzer von Mansour Ouro-Tagba landete jedoch nur am Pfosten (51.). Es war der zweite Kölner Aluminiumtreffer an diesem Nachmittag. Insgesamt verlief die zweite Hälfte jedoch deutlich unspektakulärer als die ersten 45 Minuten. Marvin Lorch ließ in der Schlussphase die Riesenchance zur Entscheidung liegen. Jonas Nickisch parierte den Schuss des Bocholters aus kurzer Distanz nach einem Querpass von Raphael Assibey-Mensah an den zweiten Pfosten mit einem starken Reflex (82.). Der zweite Bocholter Treffer hätte dem Spielverlauf jedoch nicht entsprochen. Am Ende blieb es beim unglücklichen 0:1 aus Sicht der U21. Für die FC-Reserve geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Düren weiter.

1. FC Köln U21: Nickisch – Strauch (74. Akmestanli), Smajic, Özkan, Sponsel – Höger, Salger (86. Lennemann) – Kristal (81. Saliger), Pinto (46. Freischlad) – Ouro-Tagba, Potocnik. Tor: 1:0 Gösweiner (4.). Zuschauer: 1856.



„War das letzte wilde Spiel“: U21 vor dem Rückspiel gegen Team von Interimscoach Christopher Schorch

Mit dem 1. FC Bocholt hat die U21 des 1. FC Köln noch eine Rechnung offen: Im Hinspiel gaben die Geißböcke zuhause eine 4:2-Führung noch her, verloren mit 4:5. Im Rückspiel soll am Samstag der jüngste Aufwärtstrend aus dem Rödinghausen-Spiel fortgesetzt werden. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf den 1. FC Bocholt.

Zwangspause für das nächstes U21-Talent des 1. FC Köln

Arda Süne im Spiel der U21 des 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf
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Zwangspause für das nächstes U21-Talent des 1. FC Köln

Nächste Hiobsbotschaft für die Kölner Reserve: Arda Süne wird der U21 des 1. FC Köln kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen. Der Offensivspieler erlitt beim 1:0-Erfolg gegen Rödinghausen am Sonntag eine Verletzung. Immerhin: Eine Operation, wie beim am Sprunggelenk verletzten Yannick Mausehund, ist nicht erforderlich.

Der 1:0-Erfolg gegen Rödinghausen war am vergangenen Wochenende teuer erkauft: Auch Arda Süne wird der U21 des 1. FC Köln kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen.

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Die Bilder am Sonntag beim Heimspiel gegen den SV Rödinghausen ließen bereits Schlimmes befürchten: Arda Süne konnte nach einem heftigen Zweikampf nicht mehr weiterspielen, musste das Spielfeld humpelnd verlassen. Der linke hintere Oberschenkel war dick bandagiert. Mittlerweile herrscht Gewissheit: Süne hat sich „eine Muskelverletzung“ zugezogen, wie der Trainer Evangelos Sbonias unserer Redaktion bestätigte. „Er fällt bis auf Weiteres aus. Das wird schon ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen.“ Immerhin: Eine Operation sei erwartungsgemäß nicht erforderlich, sagte Sbonias.

“Das war das Maximum“

Süne ist nach Yannick Mausehund damit der zweite Langzeit-Ausfall innerhalb weniger Wochen bei der Kölner Reserve. Mausehund musste aufgrund einer Sprunggelenksverletzung sogar unters Messer und wird in dieser Saison mutmaßlich nicht mehr auflaufen können. Süne hingegen dürfte noch in dieser Spielzeit wieder auf den Rasen zurückkehren. Der türkische U20-Nationalspieler kam in dieser Saison bislang auf 18 Einsätze (ein Tor, eine Vorlage). Der Vertrag des 19-Jährigen, der erst 2019 von Bayer Leverkusen kam und im vergangenen Sommer aus der U19 in die U21 aufrückte, läuft im kommenden Sommer aus.

Für den FC steht am Samstag das Auswärtsspiel gegen den 1. FC Bocholt auf dem Spielplan. Für die Mannschaft von Evangelos Sbonias wäre mit einem Sieg Platz sechs möglich.

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„Auf Kante genäht“: U21-Trainer Sbonias mahnt bei Youngster zur Geduld

Borie von der U21 des 1. FC Köln
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„Auf Kante genäht“: U21-Trainer Sbonias mahnt bei Youngster zur Geduld

Es war ein rundum gelungener Karnevalssonntag im Franz-Kremer-Stadion: Die Reserve des FC hat nicht nur ihre schwarze Serie gegen den SV Rödinghausen beendet, sondern damit auch eine Reaktion auf den jüngsten Schalke-Ausrutscher gezeigt. Ein Youngster feierte dabei sein Comeback. Doch der Trainer der U21 des 1. FC Köln Evangelos Sbonias mahnte zur Geduld.

Der Coach der Kölner Reserve war nach dem Sieg gegen Rödinghausen durchaus zufrieden mit seiner Mannschaft. Der Einsatz des 18-jährigen Rückkehrers Etienne Borie sei allerdings medizinisch „auf Kante genäht“ gewesen. Trainer der U21 des 1. FC Köln Evangelos Sbonias mahnte zur Geduld.

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Es war ein besonderer Moment für Etienne Borie: Der 18-Jährige feierte in der 67. Minute sein Comeback nach wochenlanger Krankheitspause. Bemerkenswert: Es war bereits Bories zweite Rückkehr in dieser Saison. Der U19-Aufrücker des vergangenen Sommers wurde nach starken ersten Wochen im Oktober von einem Fußbruch abrupt ausgebremst. Anfang Februar kehrte Borie auf den Rasen zurück, sammelte bei der 0:2-Niederlage gegen Düsseldorfs U23 die ersten 30 Regionalliga-Einsatzminuten in diesem Jahr. Doch es folgte ein Rückschlag durch eine Krankheit, die Borie drei weitere Spiele kostete. Der gebürtige Karlsruher kehrte gegen Rödinghausen endlich wieder zurück auf den Rasen. Für den Trainer Evangelos Sbonias war der Kurz-Einsatz bereits ein Ritt auf der Rasierklinge.

“Das war das Maximum“

„Da müssen wir wirklich aufpassen. Er war mit seiner Krankheit wirklich lange raus. Das heute, das sage ich ganz ehrlich, diese 20, 25 Minuten, waren auf Kante genäht. Das war das Maximum, was von der medizinischen Abteilung freigegeben war. Von daher müssen wir da auch einfach aufpassen, dass da nichts passiert. Aber man hat auch gesehen, als er reingekommen ist, was seine Qualitäten sind“, sagte Sbonias. Borie ließ in der Tat nicht nur bei einem Solo durchs halbe Mittelfeld aufblitzen, welche Stärken er ins Kölner Spiel einbringen kann. Bei Emin Kujovic habe sich deswegen ein Einsatz bei der U21 komplett zerschlagen: „Mit der Krankheit ist es einfach zu gefährlich, irgendwelche Belastungen zu fahren, deshalb gehen wir da kein Risiko.“

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Offen blieb zunächst noch, welche Blessur Arda Süne davongetragen hat: „Ihm ist muskulär ein bisschen was reingezogen. Jetzt müssen wir die Untersuchungen abwarten, dann werden wir sehen, was passiert“, sagte Sbonias kurz nach der Partie. Grundsätzlich freute sich der Trainer über den gelungenen Auftritt seiner Mannschaft, gerade auch im Vergleich zur Schalke-Pleite sieben Tage zuvor: „Das ist eine ganz andere Haltung, eine ganz andere Intensität, eine ganz andere Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben.“ Einen kleinen Kritikpunkt sah der Coach aber doch: „Wenn man das Haar in der Suppe suchen möchte, dann müssen wir in der zweiten Halbzeit früher das 2:0 machen. Da sind drei, vier Konter, die musst du abschließen. Das ist das einzige, was wir uns heute vorwerfen lassen müssen.“

U21 bekommt Rosenmontag frei

Bemerkenswert: Joao Pinto wurde in der ersten Hälfte für den verletzten Süne eingewechselt, musste in der Nachspielzeit aber auch für Teoman Akmestanli weichen: „Das war rein taktisch“, erklärte Sbonias, „wir wollten auf der Seite noch mal einen Defensivspieler. Der Hauptgrund waren die Standards. Da sind die Einwürfe reingeflogen und da wollte ich einen Spieler mehr haben, der da mal was wegköpfen kann.“ Die U21 kann nun den Rosenmontag in der Domstadt genießen: „Morgen ist frei und am Dienstag ist wieder Training“, verkündete Sbonias. Am kommenden Samstag geht es mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Bocholt weiter.


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Dank Ouro-Tagbas 23-Sekunden-Treffer: U21 besiegt ihren Rödinghausen-Fluch

Evangelos Sbonias beim Spiel der U21 des 1. FC Köln
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Dank Ouro-Tagbas 23-Sekunden-Treffer: U21 besiegt ihren Rödinghausen-Fluch

Die Reserve der Geißböcke hat ihren Rödinghausen-Fluch besiegt: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Rödinghausen 1:0. Der Erfolg war der erste Dreier gegen die Ostwestfalen nach zuvor acht erfolglosen Anläufen. Mansour Ouro-Tagba erzielte das Tor des Tages nach einem Blitzstart in die zweite Hälfte. Sorgen gab es jedoch um Arda Süne.

Der FC kann gegen die Ostwestfalen doch gewinnen – wenn auch erst im neunten Versuch. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Rödinghausen 1:0. Das entscheidende Tor erzielte Mansour Ouro-Tagba.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Start-Formation im Vergleich zur 0:1-Niederlage bei Schalkes U23 sieben Tage zuvor lediglich auf einer Position: Der Kapitän Marco Höger kehrte nach seiner abgesessenen Gelb-Sperre zurück in die erste Elf. Dafür rutschte Teoman Akmestanli auf die Ersatzbank. Dies hatte in der Praxis aber weitere Verschiebungen zur Folge: Meiko Sponsel rutschte von der rechten auf die linke Abwehrseite, Georg Strauch rückte von der Sechs zurück und spielte als Rechtsverteidiger. Stephan Salger bildete diesmal mit Höger die Doppel-Sechs. Die Kölner waren in der Anfangsphase überlegen und ließen sich auch durch einen frühen Verletzungsschock nicht beirren. Arda Süne musste nach einem Foul von Ebrima Ndure vom Feld. Der linke Oberschenkel war dick bandagiert (20.).

Zunächst zurückgepfiffen, dann erfolgreich

Kurz danach folgte der bis dahin schönste Spielzug: Stephan Salger passte aus dem Mittelfeld in die Gasse zu Jaka Potocnik. Der herauseilende SVR-Torwart Matthis Harsman war jedoch einen Tick eher am Ball, klärte aber genau in die Füße Patrik Kristals. Der Este passte rechts in den Sechzehner zu Mansour Outro-Tagba, dessen Torschuss jedoch viel zu schwach und unplatziert war und von einem Rödinghausener ohne Mühe vor der Linie geklärt wurde (22.). Die – großteils kostümierten – Kölner Fans, die ihr Team abermals lautstark unterstützten, sorgten Mitte der ersten Hälfte für einen Schmunzler. Sie stimmten den Karnevalshit „Die Karawane zieht weiter“ an und zogen von der schattigen Haupttribüne des Franz-Kremer-Stadions auf die sonnige Gegenseite.

Auf dem Rasen entwickelte sich in dieser Phase lange nichts Berichtenswertes. Glück hatte der FC jedoch, als ein Heber Michael Seatons über den herauseilenden Jonas Nickisch knapp am Tor vorbeiflog (39.). Auf der Gegenseite zählte ein Treffer Ouro-Tagbas nicht, weil er zuvor einen Abwehrspieler regelwidrig abgeschüttelt und zu Fall gebracht hatte (40.). Die Kölner erwischten jedoch einen Blitzstart in die zweite Hälfte: Nach dem Anstoß der U21 dauerte es gerade einmal 23 Sekunden, ehe der stramme Schuss von Ouro-Tagba unten im langen Eck einschlug (46.). Kristal hatte die Kugel zuvor in den Laufweg des Stürmers in den Sechzehner gelegt.

Als nächstes gegen Bocholt

Danach besaßen die Gäste jedoch zwei gute Chancen zum Ausgleich: Jonas Nickisch lenkte erst einen gefährlichen Schlenzer von Kevin Wiethaup per Flugparade zur Seite ab (57.). Und nur wenige Augenblicke später behielt er abermals die Nerven gegen Wiethaup (58.). Rödinghausen konnte den Schwung jedoch nicht konservieren, zwingende Torchancen entsprangen im weiteren Spielverlauf nicht mehr. Die U21 rettete den knappen Vorsprung ins Ziel und steht mit jetzt 38 Punkten weiter auf dem siebten Platz der Tabelle. Am kommenden Samstag (Anstoß: 14 Uhr) geht es zum 1. FC Bocholt.

1. FC Köln U21: Nickisch – Strauch, Smajic, Özkan, Sponsel – Höger, Salger – Kristal (67. Krautkrämer), Süne (20. Pinto/90.+3 Akmestanli) – Ouro-Tagba (67. Borie), Potocnik (90.+3 Freischlad). Tore: 1:0 Ouro-Tagba (46.). Zuschauer: 900.

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