Hier ist der 1. FC Köln weiterhin Spitze: Kwasnioks Plan sticht erneut, nur leider nicht ganz

Marius Bülter und Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln
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Hier ist der 1. FC Köln weiterhin Spitze: Kwasnioks Plan sticht erneut, nur leider nicht ganz

Am Samstag erwischte der FC sicherlich nicht den besten Abend. Zu viele Fehler kosteten die Mannschaft von Lukas Kwasniok Punkte gegen die Eintracht. Doch einen Lichtblick gab es dennoch: Die Joker des 1. FC Köln sind erfolgreich gegen Frankfurt.

Bereits vor dem Duell hatte Lukas Kwasniok auf die besondere Bedeutung der Kölner Bank hingewiesen: Die Joker des 1. FC Köln sind erfolgreich gegen Frankfurt.

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„Abarbeiten“ sei erstmal die Hauptaufgabe seiner Startelf gegen Frankfurt, hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok am Samstagabend noch vor dem Duell gegen die Hessen im Interview bei „Sky“ erklärt. Er habe dann Joker auf der Bank, die das Spiel mit Qualität und Kreativität hinten raus noch einmal verändern könnten. Der Spielplan schien durchaus durchdacht, die Vorgehensweise sinnvoll. Immerhin hat der FC in dieser Spielzeit so schon den ein oder anderen Zähler eingefahren. Im Nachhinein erscheint Kwasnioks Aussage wie eine weise Vorahnung. Denn von den im Vorfeld benannten Jokern Florian Kainz, Marius Bülter, Luca Waldschmidt und Said El Mala gelang es gleich Dreien, Scorerpunkte zu sammeln.

„Die zwei stehen schon draußen ready…“

Das Einzige, das den Matchplan des Kölner Coaches durchkreuzte, waren dann wohl die zu schnell gefallenen Gegentore. Denn bereits nach der 63. Minute hatten die Hessen das anfängliche 1:0 in ein 1:4 umgewandelt. Gerade der Doppelpack von Jonathan Burkardt versetzte den Kölnern einen Schlag, denn der Frankfurter schraubte das Ergebnis innerhalb von drei Minuten um zwei Tore noch oben. Und das zu einem Zeitpunkt, als sich Kainz und El Mala schon für die Einwechslung bereit hielten. „Die zwei schnellen Gegentore in der zweiten Hälfte waren ausschlaggebend. Das zweite kriegen wir zu schnell, sind dann ein Stück weit nicht clever genug. Die zwei stehen schon draußen ready, wir müssen nur den Ball ins Aus schlagen“, sagte Torhüter Marvin Schwäbe.

Nach dem Doppelwechsel und der Einwechslung von Bülter und Waldschmidt nur zehn Minuten später drehte sich das Kölner Spiel tatsächlich. Die Joker erfüllten die ihnen von Beginn an zugedachte Rolle und sorgten in der Schlussphase der Partie noch einmal für mächtig Wirbel – und Tore. Denn sowohl Bülter als auch Waldschmidt trafen für den FC und brachten die Geißböcke noch einmal an den Rand der Sensation. Auch El Mala trug sich mit seinem Assist auf Waldschmidt in die Scorerliste ein, hatte zuvor nur mit viel Pech den Pfosten nach einem schicken Schlenzer getroffen. „Am Ende muss man sagen, wir sind dann gut zurückgekommen und hätten vielleicht am Ende noch das 4:4 machen können“, so Thomas Kessler. „In Gänze haben wir heute auf Bundesliga-Niveau Lehrgeld bezahlt.“

“Eine tolle Bank“

Mit zwei Toren und einem Assist lieferten die Kölner Joker das positive Element der Begegnung gegen Frankfurt und untermauern den bisherigen Kölner Rekord. Denn mit sieben Toren und 14 Torbeteiligungen stehen die Einwechselspieler des FC ligaweit auf Platz eins. „Dadurch, dass wir extrem gute Joker haben, ist der Glaube immer da. Alle die reinkommen reißen sich den Arsch auf. Sie wissen, dass sie ihre Qualität und Kreativität auf den Platz bringen können, dass sie uns damit helfen. Da ist sich keiner zu schade für“, so Schwäbe. Doch zaubern kann die Kölner Bank dann eben auch nicht. „Wenn wir mit einem 3:1 am Ende dastehen, dann wissen wir, da können wir noch rankommen. Bei drei Toren Unterschied in der letzten Viertelstunde ist es einfach schwer“, erklärte Schwäbe weiter.

Und so gelang es dem FC eben nur bis auf ein Tor an die Hessen heranzukommen – das allerdings knapp. Dass Kwasniok bei den Einwechslungen ein glückliches Händchen beweist, zeigt der Ligavergleich. Dass der Kölner Coach auf der anderen Seite für seine wechselnden Aufstellungen kritisiert wird, sollte man aber nicht einfach abtun. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass die Mannschaft für ihren Coach und die Fans bereit ist, das letzte Hemd zu geben. „Als wir nichts mehr zu verlieren hatten, hatten wir heute eine tolle Bank, die unabhängig vom Spielstand den Menschen zeigen will, dass es sich lohnt, ins Stadion zu kommen“, so Kwasniok. Ein Gut, das der FC in der Vergangenheit nicht immer sein Eigen nennen konnte.


Timo Hübers wieder im Stadion – „Wir werden mit ihm definitiv sprechen“

Timo Hübers noch guter Dinge im Kölner Stadion
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Timo Hübers wieder im Stadion – „Wir werden mit ihm definitiv sprechen“

Bei der 3:4-Niederlage der Kölner gegen Eintracht Frankfurt kehrte auch Timo Hübers wieder zurück ins Stadion des 1. FC Köln. Der Innenverteidiger wird wohl noch lange ausfallen. Die Zukunft ist noch nicht geklärt.

Am Samstagabend kehrte Timo Hübers wieder zurück ins Stadion des 1. FC Köln. Der Abwehrspieler hatte sich vor vier Wochen verletzt und wird weiterhin fehlen. Eine Rückkehr ist komplett offen. Zumal auch der Vertrag des Innenverteidigers im Sommer ausläuft.

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Die Bilder waren schockierend, die Schwere der Verletzung schon erwartbar. Umso schöner Timo Hübers am Samstagabend wieder im Stadion zu sehen. Der Abwehrchef der Geißböcke war mit seiner Freundin gekommen, um die Begegnung seines FCs live vor Ort zu verfolgen. Schon unter der Woche weilte der Innenverteidiger am Geißbockheim, wird dort behandelt. Hübers wird wohl bis zum Ende der Saison ausfallen. Der Ex-Kapitän hatte sich vor vier Wochen im Zweikampf mit Serhou Guirassy im Spiel gegen Borussia Dortmund verletzt, war vom Platz getragen und später operiert worden. Eine genaue Diagnose der Verletzung ist nicht bekannt, nur war immer wieder von der besonderen Schwere die Rede. Dafür spricht auch, dass Hübers sein Knie nicht oder zumindest nur teilbelasten darf, so wie es bei einer Meniskusnaht oder einer Kniescheiben-Verletzung ist.

„Wir werden mit ihm definitiv sprechen“

In dieser Saison wird Hübers wohl nicht mehr auflaufen. Ob er überhaupt noch einmal den Geißbock auf der Brust tragen wird, ist aktuell offen. Denn der Vertrag des 29-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Nach wie vor gilt es als wahrscheinlich, dass der FC dem Abwehrspieler eine Vertragsverlängerung anbieten wird, so wie es bei Luca Kilian im vergangenen Jahr der Fall war. Allerdings ist die Heilungsprognose sicherlich eine andere. „Die Knieverletzung ist sehr schwer. Er wird eine lange Zeit benötigen und auch einen steinigen Weg hinter sich legen müssen. Das werden wir gemeinsam tun“, sagte Thomas Kessler bei „Sky“. „Timo ist ein verdienter Spieler, ist jahrelang bei uns im Club, er war letztes Jahr unser Kapitän. Wir werden mit ihm definitiv darüber sprechen.“

Hübers hatte in der vergangenen Woche gegenüber der Bild gesagt, dass es ihm „den Umständen entsprechend gut“ gehe.

Ungewohnte Fehlerflut: 1. FC Köln zahlt gegen Frankfurt Lehrgeld

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Ungewohnte Fehlerflut: 1. FC Köln zahlt gegen Frankfurt Lehrgeld

Viele vermeidbare Fehler bescherten den Geißböcken am gestrigen Abend eine letztlich verdiente Niederlage im Aufeinandertreffen mit Eintracht Frankfurt. Gegen die Hessen offenbarten sich ungewohnte Problemfelder beim 1. FC Köln: Ein Abend voller verhängnisvoller Fehler.

Den Geißböcken steht eine arbeitsreiche Woche der Aufbereitung bevor. Denn beim Spiel gegen Frankfurt war die Fehlerliste beim 1. FC Köln länger als gewohnt: Ein Abend voller verhängnisvoller Fehler.

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Im Anschluss an die 4:3-Heimniederlage fand Thomas Kessler deutliche Worte zur Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben heute auf Bundesliga-Niveau Lehrgeld bezahlt. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir uns das Leben unnötig schwer gemacht. Wir haben 1:0 geführt und hätten es viel cleverer spielen müssen“, ordnete der Sportdirektor des FC ein und ergänzte: „Wir haben nach 30 Minuten unseren Matchplan verlassen und sind durch Ballverluste mit einem 1:2 in Rückstand geraten. In der zweiten Halbzeit hat man die Qualität von Frankfurt gesehen. Am Ende ist es eine bittere Niederlage“, lautete die Analyse des 39-Jährigen. Nach dem furiosen Start der Hausherren, der bereits in der vierten Minute in die frühe Führung mündete, als Jakub Kamiński nach einer präzisen Vorlage von Ragnar Ache vollendete, übernahmen über weite Strecken des Spiels nur noch die Gäste das Kommando.

Unsauberer Aufbau, teure Folgen: Frankfurt schlägt zweimal zu

Immer wieder rückte Marvin Schwäbe in den Mittelpunkt und musste gleich mehrfach mit starken Paraden den Ausgleich verhindern. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte war es schließlich so weit: Frankfurts Arthur Theate stieg nach einer Ecke am höchsten und erzielte den längst überfälligen Ausgleich. Dass Gegentore nach Standards kein neues Problem darstellen, überrascht angesichts des bisherigen Saisonverlaufs kaum, führen die Geißböcke diese Statistik im Ligavergleich an. Viel eher wirft erneut die Entstehung des Eckballs Fragen auf. Vorausgegangen war ein aggressives Pressing von Frankfurts Farés Chaibi, der Schwäbe derart unter Druck setzte, dass sich der Kölner Schlussmann zu einem unsauberen Pass auf Außenverteidiger Kristoffer Lund gezwungen sah.

Lund konnte nur in höchster Not den heraneilenden Kaminski erreichen, doch bei ihm war Endstation. Frankfurt setzte nach, erzwang den Ballverlust und holte so die Ecke heraus. Dieses Muster setzte sich fort und knapp zehn Minuten später wurde die Mannschaft erneut bestraft. Auslöser war wieder ein unkontrollierter Aufbau, diesmal mit Sebastian Sebulonsen über rechts als unglücklichem Protagonisten im roten-weißen Trikot. Frankfurt fing den Ball ab, schaltete schnell um und vollendete abgeklärt, sodass der Ball erneut im Kölner Tor einschlug. „In der ersten Hälfte spielen wir uns bei den Gegentoren auf den Außen fest, anstatt dann in der 45. + 5 den Ball einfach tief zu schlagen und uns nicht zu schade zu sein, dann raus zu rücken und den Ball weg vom Tor zu machen“, sagte Schwäbe.

Gefährliche Ansätze verpuffen: Köln zu unpräzise im Offensivspiel

Doch damit nicht genug: Während die Defensive also nicht ganz trittfest agierte, taten sich die Domstädter obendrein schwer, ihre Offensivansätze in klare Chancen umzumünzen. Zwar deuteten die Kölner immer wieder Gefahr an, vor allem durch schnelle Umschaltaktionen, doch die vielversprechenden Momente verpufften häufig wirkungslos. Besonders Isak Johannesson bot sich mehrfach in guten Positionen auf den Außenbahnen an, wurde von seinen Mitspielern jedoch übersehen.

Ragnar Ache tauchte immer wieder gefährlich im Frankfurter Strafraum auf, fand jedoch selten die optimale Lösung. In der 34. Minute etwa drehte er sich stark um die eigene Achse und suchte den Abschluss, doch die Frankfurter Defensive blockte ab und Zetterer sicherte den Ball. Dabei wäre Sebulonsen völlig frei gewesen. Kurz darauf setzte Ache Thielmann in Szene, dessen Abschluss aus zwölf Metern erneut an Zetterer scheiterte, während Lund unbedrängt mitgelaufen war und wahrscheinlich mehr Aussicht auf Erfolg gehabt hätte. Später fehlte erneut die nötige Präzision, als ein vielversprechender Konter in der 59. Minute über Ache ins Leere lief, weil er sich trotz gleich vierer verheißungsvoller Optionen in der Vorwärtsbewegung durch Frankfurts Robin Koch mühelos den Schneid abkaufen ließ.

Kölner Aufbäumen kommt zu spät

Die Liste der verhängnisvollen Fehlentscheidungen gegen Frankfurt war länger als in den Wochen zuvor. Letztlich zu lang, um gegen einen Champions-League-Teilnehmer etwas Zählbares einzufahren. Dennoch zeigten die Geißböcke bemerkenswerte Courage. Selbst als die Partie nach dem schnellen Doppelschlag von SGE-Stürmer Jonathan Burkardt in der 60. und 63. Minute und dem daraus resultierenden 4:1 scheinbar entschieden war, gab sich die Mannschaft nicht auf.

Angeführt von den in der zweiten Hälfte eingewechselten Impulsgebern Marius Bülter, Said El Mala und Luca Waldschmidt entwickelte sich die Begegnung zunehmend zu einem klassischen Alles-oder-nichts-Auftritt. Die Kwasniok-Elf warf in der Schlussphase noch einmal alles in die Waagschale und entfachte mit den zwei späten Treffern durch Bülter und Waldschmidt (83.; 90+3.) späte Hoffnungen, noch etwas aus dem verkorksten Auftritt mitzunehmen.

Kwasniok: „Sind heute der gebrochene Verlierer“

Diese Mentalitätsleistung veranlasste Trainer Lukas Kwasniok nach Spielende dazu, sich vor seine Schützlinge zu stellen: „Die Mannschaft ist heute wieder 130 Kilometer gelaufen. Sie versucht, die Menschen hier so gut es geht glücklich zu machen. Am Ende sind wir immer enttäuscht, weil wir verloren haben, aber es kommt immer auf die Art und Weise an. Die Jungs haben bis zum Schluss Gas gegeben. Wenn das dritte Tor vielleicht ein Ticken früher gefallen wäre, dann wäre hier richtig Halligalli gewesen. So sind wir heute der gebrochene Verlierer.“

Nach den Niederlagen gegen Gladbach und Dortmund blieb der Ertrag also erneut aus. Doch die Art und Weise des Aufbäumens zeigte zumindest, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt, wenn Struktur und Mut zusammenfinden.


Eine Fünf und eine Zwei: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt

Große Enttäuschung bei den Spielern des 1. FC Köln
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Eine Fünf und eine Zwei: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt

Der FC hat zwar Moral bewiesen, die Aufholjagd startete aber zu spät. 3:4 unterliegt der FC den Hessen. Auch, weil die Defensive zu anfällig war. Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

In der Offensive zeigten sich die Kölner vor allem in der Schlussphase stark, in der Defensive ungewohnt anfällig. Zum ersten Mal kassierten die Kölner vier Gegentore in dieser Saison. Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

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Der FC hat die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Pflichtspielen hingenommen. Dazu eine ärgerliche, weil der FC auch aufgrund von individuellen Fehlern zu anfällig war, zu leicht die Gegentore kassierten. In der Offensive waren die Kölner vor allem in der Schlussphase stark, vor allem die Joker.

Nur Schwäbe überzeugt in der Defensive

Marvin Schwäbe

Musste nach gut 20 Minuten nach einer scharfen Hereingabe von Knauff erstmals zu Boden. Aber kein Problem für die Nummer eins. Fischte einen Kopfball von Burkardt stark aus dem Winkel. War dann vor dem Wechsel gleich doppelt machtlos, obwohl er den ersten Versuch von Chaibi noch stark parierte. Hatte gegen Burkardt nach dem Wechsel ebenfalls keine Chance.


Kristoffer Lund, Einzelkritik 5

Kristoffer Lund

Startete eigentlich gewohnt sicher. Sah aber vor allem bei den beiden Burkardt-Treffern nicht wirklich gut aus. Ließ sich vor dem 1:3 von Doan vernaschen, rutschte vor dem 1:4 unglücklich weg.


Dominique Heintz Einzelkritik 3

Dominique Heintz

Stand überraschend wieder von Beginn an auf dem Platz. Rechtfertigte die Maßnahme bereits nach fünf Minuten mit einem starken langen Ball auf Ache, aus dem das 1:0 resultierte. Stand zuvor nicht sicher gegen Burkardt. Kam auf starke 70 Ballkontakte und eine Zweikampfquote vor mehr als 70 Prozent.


Joel Schmied

Ließ sich zu Beginn in der eigenen Box austanzen und landete auf dem Rücken, aber Heintz war zur Stelle. Wirkte nicht immer stabil. Wieder mit starker Passquote (96%) wichtig für das Aufbauspiel. Hatte das 2:1 unfreiwillig auf dem Rücken. Machte beim 1:2 zu viel falsch, sah auch beim 1:3 nicht gut aus. Musste verletzt raus.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik 4+

Sebastian Sebulonsen

Hatte mit Knauff auf seiner Seite ordentlich Betrieb und auch zu oft seine Probleme. Der Ballverlust vor dem 1:2 ging eindeutig Richtung katastrophal. Immerhin insgesamt mit der besten Zweikampfquote auf dem Platz (77%).


Eric Martel

Kehrte zurück auf die Sechserposition und ordnete das Zentrum. Das ging auch in der Anfangsphase recht gut. Verlor aber zunehmend den Zugriff zur Partie. Kehrte nach dem Wechsel in die Innenverteidigung zurück. Gewann im Schnitt nur jeden dritten Zweikampf. Für einen Spieler seiner Qualität zu wenig. Spulte aber wieder mehr als 13 Kilometer ab.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Isak Johannesson, Einzelkritik 4+

Isak Johannesson

Startete ungewohnt offensiv. War unter anderem zwei Schritte zu langsam bei einem langen Pass von Thielmann. Wurde aber auch gleich mehrfach von seinen Mitspielern in guter Position übersehen. War aber auch in seinen Offensivaktionen nicht immer sauber.


Denis Huseinbasic

Seltsamer Auftritt des Mittelfeldspielers. Gewohnt stark im Passverhalten, erstaunlich schwach in den Zweikämpfen. Suchte einmal den Abschluss, zielte aber zu hoch. Ansonsten zu wenig für die Offensive.


Einzelkritik Kaminski 2-

Jakub Kaminski

Spielte wieder in der vorderen Kette, ließ sich aber auch immer wieder zurückfallen. Wurde von Ache perfekt vor der Führung eingesetzt, bei der der Pole auch leichtes Spiel hatte und es dennoch stark machte. Blieb auch anschließend ein Unruheherd, wirkte aber nicht immer glücklich.


Ragnar Ache, Einzelkritik 3-

Ragnar Ache

Stand erwartungsgemäß in der Startelf. Das zahlte sich zunächst auch aus. Bereitete Kaminskis Führung stark vor. Wollte Kaminski auch mit einem langen Ball bedienen, traf aber nur die Beine des Polen. Verpasste auch ein Anspiel auf Johannesson, der in der Box freie Bahn gehabt hätte. Zu zaghaft gegen Theate beim Ausgleich.


Jan Thielmann, Einzelkritik 3-

Jan Thielmann

Startete in der rechten Offensive. Seine Rolle schien allerdings sehr fließend, auch mal Spitze und dann sogar in der Tiefe eines Sechsers. Beeindruckende Leidenschaft. Hätte einen Nachschuss nach einer Ecke aufs Tor bringen müssen. Holte sich kurz vor der Halbzeit mit einer Grätsche zu recht Szenenapplaus ab. Dennoch zu wenig Impact.

Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 60 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.


Bitterer Dämpfer: Der 1. FC Köln kassiert gegen Frankfurt eine 3:4-Pleite

Marvin Schwäbe enttäuscht, während die Spieler von Frankfurt jubeln
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Bitterer Dämpfer: Der 1. FC Köln kassiert gegen Frankfurt eine 3:4-Pleite

Der FC ist mit einer bitteren Pleite in den letzten Block des Jahres gestartet. Der 1. FC Köln unterliegt Eintracht Frankfurt 3:4 und das trotz früher Führung. Es war erst die zweite Heimniederlage der Geißböcke gegen Frankfurt seit 1994.

Die Kölner haben sich viel für die Begegnung gegen die Hessen vorgenommen, sie wurden unsanft auf den Boden der Tatsachen geholt. Der 1. FC Köln unterliegt Eintracht Frankfurt nach Toren von Jakub Kaminski, Marius Bülter und Luca Waldschmidt sowie Arthur Theate, Mahmoud Daoud und Jonathan Burkardt (2) 3:4.

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Lukas Kwasniok wechselte nach der Länderspielpause im Vergleich zur 1:3-Pleite im Rheinderby auf vier Positionen. Im Offensivbereich rückte Jakub Kaminski für Said El Mala wieder auf die gewohnte linke Offensivschiene. Dafür begann Sebastian Sebulonsen auf der rechten Abwehrseite. Wie angekündigt startete Jan Thielmann nach langer Verletzungspause auf dem rechten Flügel. In der Defensive stellt Kwasniok auf eine Viererkette um. Damit rückte Dominique Heintz für Cenk Özkacar in die Innenverteidigung neben Joel Schmied. Eric Martel begann auf der Sechs. Shootingstar Said-El-Mala übernahm vorerst die Jokerrolle und der in der Woche angeschlagene Marius Bülter nahm zudem vorerst auf der Bank Platz und wurde von Ragnar Ache ersetzt.

Frankfurt bestraft Kölner Fehler

Und das zahlte sich zunächst auch aus: Einen langen Ball von Heintz legte Ache auf Kaminski perfekt zurück. Der polnische Nationalspieler stand völlig frei am Sechzehner und schlenzte zur frühen Führung ein. Der Treffer wurde auf Abseits überprüft und schließlich gegeben. Die Frankfurter bemühten sich zunehmend in ihr Ballbesitzspiel zu finden und drängten den FC in die eigene Hälfte. Doch die Kölner Viererkette zeigte sich unbeeindruckt und sorgte immer wieder mit langen Bällen für schnelle Konter, ohne die ganz große Gefahr zu verursachen. Die beste Chance hatte noch Ache nach einer Ecke (28.). Auf der anderen Seite machte Knauff ordentlich Tempo. Unter anderem brachte Jonathan Burkardt einen Kopfball nach der Hereingabe des Nationalspielers Richtung Winkel, aber Schwäbe war zur Stelle.

Machtlos war der Keeper nach einer Ecke, als Theate beim Kopfball höher als Ache stieg und einnickte (39.). Die Kölner zeigten die richtige Reaktion und wurden nach einer Ecke durch Thielmann gefährlich, doch der Offensivspieler verfehlte das Tor. Kurz vor der Pause bekamen die Geißböcke dann die Quittung für viel zu einfache Ballverluste. So vertändelte Sebulonsen die Kugel, über Umwege kam Fares Chaibi zu Abschluss. Schwäbe parierte unglücklicherweise direkt in den Fuß von Mohammed Dahoud, der seinen ersten Startelfeinsatz nutzte und den Ball nur noch ins Tor schieben musste (45. +6). Nach dem Wechsel hätte Thielmann die Hessen früh schicken können, als er alleine Richtung Tor lief, doch das Kölner Eigengewächs verpasste den richtigen Zeitpunkt, hätte vielleicht auf den mitgeeilten Kristoffer Lund spielen müssen (48.).

Burkardt macht mit Doppelpack alles klar.

Die Eintracht war nun viel griffiger, der FC dagegen viel anfälliger. Chaibi und Burkardt kombinierten sich durch die Kölner Innenverteidigung. Schwäbe konnte den Ball im letzten Moment noch von Chaibis Füßen fischen (51.). Immer wieder beschäftigte die Frankfurter Offensive nun die Kölner Abwehr. Entfaltung gab es nur noch selten. Das hohe Pressing der Gäste bewährte sich. Burkardt leitete sein erstes Tor selbst über einen Seitenwechsel auf den rechts mitgelaufenen Ritsu Doan ein. Der Flügelspieler zog im Eins-gegen-Eins zu leicht an Kristoffer Lund vorbei und flankte auf den ersten Pfosten, wo Burkardt den Ball mit dem ersten Kontakt ins Tor zur 3:1 Führung lenkte (60.). Keine zwei Minuten später nutzten die Frankfurter eiskalt ihre nächste Chance und erhöhten auf 4:1 (63.). Wieder war es Burkardt, der Lund stehen ließ. Die Vorarbeit kam von Ansgar Knauff.

Lukas Kwasniok brachte frische Kräfte. Und Said El Mala fügte sich direkt mit einer starken Aktion ein, doch den Versuch des Kölner Youngsters grätschte Robin Koch im letzten Moment weg. Der FC mühte sich auch weiterhin, doch die ganz großen Ideen hatte die Offensivabteilung nicht mehr. Erst in der Schlussphase wurden die Kölner wieder aktiver und belohnten sich. Der eingewechselte Marius Bülter kam in der Box an den Ball und verkürzte noch einmal. Der FC machte weiter Druck, hatte auch weiterer Chancen. Unter anderem scheiterte der Youngster in der Nachspielzeit am Pfosten. Dann war der eingewechselte Waldschmidt noch einmal nach El-Mala-Flanke per Kopf zur Stelle (90.+3). Beim 3:4 blieb es am Ende. Am kommenden Samstag ist der FC zu Gast bei Werder Bremen (15:30 Uhr, Liveticker aus Bremen bei come-on-fc.com).

1. FC Köln: Schwäbe – Lund, Heintz, Schmied (62. Kainz), Sebulonsen (81. Castro-Montes) – Martel, Huseinbasic (76. Waldschmidt), Johannesson – Kaminski, Thielmann (62. El Mala) – Ache (76. Bülter); Tore: 1:0 Kaminski (4.), 1:1 Theate (39.), 1:2 Dahoud (45.+), 1:3, 1:4 Burkardt (60., 63.), 2:4 Bülter (82.), 3:4 Waldschmidt (90.+3)


Viele Tore und eine ganz bittere Serie: Florian Badstübner pfeift Köln gegen Frankfurt

Mit Florian Badstübner hat der 1. FC Köln nicht nur gute Erfahrungen gemacht.
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Viele Tore und eine ganz bittere Serie: Florian Badstübner pfeift Köln gegen Frankfurt

Am Samstagabend empfängt der FC die Eintracht im eigenen Stadion. Der Schiedsrichter ist für den FC alles andere als ein gutes Omen. Denn für die Geißböcke gilt es auch eine Serie zu beenden Florian Badstübner pfeift den 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

Zum zehnten Mal wird der Unparteiische am Samstagabend eine Begegnung der Kölner leiten. Auch gegen Frankfurt hat der Schiedsrichter den FC schon gepfiffen. Die Bilanz ist allerdings nicht besonders vielversprechend: Florian Badstübner pfeift den 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

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Rund drei Minuten haben gefehlt und der FC hätte beinahe dann doch den ersten Saisonsieg eingefahren. In Frankfurt führten die Geißböcke im September 2023 mit 1:0, bevor kurz vor Spielende dann doch noch der Ausgleich fiel. Möglicherweise wäre die Abstiegssaison für den FC mit einem Erfolg am 3. Spieltag anders verlaufen. Damals wie am Samstag pfiff Schiedsrichter Florian Badstübner die Begegnung der Kölner. Und Trainer Steffen Baumgart hatte wohl wenig zu meckern. Immerhin erhielt der FC nach einem Foul an Eric Martel einen Elfmeter, den Florian Kainz sicher verwandelte. Es war die vorletzte Begegnung der Kölner, die der Unparteiische pfiff. Es folgte noch ein bitteres 1:5-Debakel im März 2024 gegen RB Leipzig. Ausgerechnet Sargis Adamyan hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

Keine positive Bilanz

Am Samstagabend leitet der Unparteiische zum zehnten Mal eine Begegnung der Geißböcke. Und für den FC wird es auch ein Kampf gegen die Serie. Denn in den bisherigen neun Partien hat Köln nicht einmal in den regulären 90 Minuten einen Sieg einfahren können. Zwei Mal feierte der FC noch einen späten Erfolg im Pokal – nach der Verlängerung, beide Male in der 1. Runde und demnach mit dem VfL Osnabrück und Carl Zeiss Jena gegen unterklassige Teams. Fünf der neun Begegnungen gingen verloren, der FC kassierte insgesamt 21 Gegentore. Ganz anders liest sich die Bilanz der Frankfurter in Spielen mit Badstübner. Von den bisherigen zehn Duellen gewann die Eintracht sechs. Zuletzt sorgte Badstübner in der Bundesliga im Duell der Bayern gegen RB Leipzig für Aufsehen.

Damals hatte Antonio Nusa für Leipzig auf 1:4 verkürzt, dachte der Offensivspieler zumindest. Vier Minuten später wurde das Tor annulliert. Castello Lubeka hatte sich beim Freisoßt den Ball mehrfach vorgelegt, bevor er die Kugel auf Nusa brachte. Zwar hätte der Treffer nicht zählen dürfen, doch Badtübner hatte die Situation gar nicht gesehen. Der Eingriff des VAR gab es erst, nachdem der Schiedsrichter aufgrund der Proteste der Bayern in Köln nachhörte.


Offensivpower und beeindruckende Talente – Das erwartet den FC gegen Frankfurt

Jonathan Burkardt im Spiel gegen St. Pauli
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Offensivpower und beeindruckende Talente – Das erwartet den FC gegen Frankfurt

Mit der Begegnung gegen Eintracht Frankfurt startet der FC am Samstagabend in die letzte Phase des Jahres. Der Gegner wirkte zuletzt nicht immer stabil, die Aufgabe wird aber dennoch keine leichte. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Frankfurt.

Zwei Wochen nach der Derbypleite in Gladbach steht für die Geißböcke das nächste Topspiel an. Am Samstagabend kommt Frankfurt ins Kölner Stadion. Für den FC eine hohe Hürde. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Frankfurt.

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Form: Eintracht Frankfurt blickt bislang auf eine durchwachsene Saison zurück. Zwar holte das Team von Trainer Dino Toppmöller aus den ersten zehn Ligaspielen 17 Punkte und steht aktuell auf dem siebten Tabellenplatz, allerdings haben die Hessen nicht immer überzeugt. Nach einer 0:3‑Heimpleite gegen den FC Bayern München am sechsten Spieltag, blieb die SGE in den vergangenen vier Ligaspielen ohne Niederlage. Allerdings dürfte der Anspruch dennoch ein anderer gewesen sein. Auf ein 2:2 in Freiburg, einen 2:0-Sieg gegen St. Pauli und ein 1:1 in Heidenheim folgte vor der Länderspielpause ein knapper 1:0-Erfolg gegen Mainz. Im Pokal scheiterte Frankfurt in der zweiten Runde im Elfmeterschießen gegen Borussia Dortmund. In der Königsklasse gewann die Eintracht zum Auftakt mit 5:1 gegen Galatasaray, bevor es sowohl bei Atlético Madrid als auch gegen Liverpool eine deutliche 1:5-Niederlage gab. In Neapel gab es ein 0:0.

Vorne stark, hinten anfällig?

Offensivpower: Mit 23 Treffern in den ersten zehn Ligaspielen stellt Frankfurt hinter dem FC Bayern München (35) und Bayer Leverkusen (24) die drittbeste Offensive der Liga. Im Durchschnitt erzielen die Adler 2,3 Tore pro Spiel. Allerdings waren es zuletzt auffallend weniger.

Defensivschwäche: Das Team von Trainer Dino Toppmöller kassierte in der laufenden Spielzeit wettbewerbsübergreifend in 16 Spielen ganze 30 Gegentreffer und somit knapp zwei pro Partie. In den vergangenen fünf Pflichtspielen stabilisierte sich die Abwehr der Hessen allerdings und ließ lediglich zwei Gegentore zu.

Frische im Team: Eintracht Frankfurt stellte bei der 3:4-Heimniederlage gegen Union Berlin die jüngste Startelf der diesjährigen Spielzeit. Im Spiel gegen die Unioner hatte die Anfangsformation der SGE ein Durchschnittsalter von 23,2 Jahren. Im Vergleich. Der FC bot beim 4:1-Sieg gegen den SC Freiburg mit 25,3 Jahren seine bislang jüngste Startformation auf.

Im Fokus: Jonathan Burkardt

Im Fokus: Sommerneuzugang Jonathan Burkardt war ein echter Gewinn für die Eintracht. Der Angreifer wechselte vor der Saison von Mainz nach Frankfurt und entwickelte sich dort schnell zum Stammspieler. In fünfzehn der bislang sechzehn Spiele kam der 25-Jährige zum Einsatz, stand dabei zwölf Mal in der Startelf und markierte bereits neun Tore. Der gebürtige Darmstädter gibt dem Spiel der Eintracht Tempo und Tiefe. Burkardt lässt sich zudem auch immer wieder fallen, um das Spiel seiner Mannschaft mitzugestalten und eventuell seine enorm schnellen Offensivkollegen in Szene zu setzen. Aufgrund der aktuellen Form hat Julian Nagelsmann den Stürmer der Eintracht für die vergangenen beiden Länderspiele gegen Luxemburg und die Slowakei nominiert. Hier blieb Burkardt allerdings ohne Einsatz, hat aber dennoch Chancen auf eine Nominierung für die WM im kommenden Jahr.

Klares System

Formation: Dino Toppmöller lässt seine Mannschaft entweder in einem 4-2-3-1 oder in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Im Tor hat aktuell Michael Zetterer im Duell mit Kaua Santos die Nase vorne. Davor sind Robin Koch und Arthur Theate gesetzt. Neben den beiden laufen bei einer Viererkette Nathaniel Brown links und Rasmus Kristensen rechts auf. In einer Dreierkette starten entweder Nnamdi Collins oder Rasmus Kristensen. Im Zentrum hat die SGE mit Ellyes Skhiri, Hugo Larsson, Fares Chaibi und Oscar Hojlund einige Optionen, aus denen Toppmöller je nach Ausrichtung und Gegner auswählt. In der Spitze ist Jonathan Burkardt gesetzt. Hinter dem deutschen Nationalspieler hängt die Besetzung der Positionen von der Formation ab. Im 4-2-3-1-System stellt sich die offensive Dreierreihe fast von selbst auf.

Mit Mario Götze, Jean-Matteo Bahoya, Ansgar Knauff und Ritsu Doan hat die Eintracht vier Optionen, wobei Götze auf der Zehn gesetzt ist. In einer 3-4-2-1-Systematik machen Götze, Bahoya, Knauff, oder Wahi die beiden Halbpositionen hinter Burkardt unter sich aus. Im eigenen Ballbesitz hat die Eintracht zwei Ansätze.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Frankfurt: „Ich glaube, sie haben zu Saisonbeginn einen gewissen Hurra-Fußball gespielt, haben viele Tore erzielt, aber auch viele kassiert. In den letzten vier, fünf Spielen haben sie sich etwas in ihrer Struktur verändert und haben auch eine bessere Absicherung. Dadurch erzielen sie weniger Tore, kassieren aber auch weniger und sind damit ein wenig erfolgreicher. Auf Dauer werden wir mit Frankfurt in dieser Saison nicht mithalten können, dafür waren die letzten Jahre zu unterschiedlich. Es ist schön, dass wir nach zehn Spieltagen die Möglichkeit haben, die gleiche Punktzahl wie sie zu erreichen.“

Dino Toppmöller über den FC und seine Mannschaft: „In Köln zu spielen, ist immer eine schwierige Aufgabe. Ein tolles Stadion, tolles Publikum. Als Aufsteiger spielen sie guten Fußball und haben einen spielerischen Ansatz. Wir wollen aber natürlich unbedingt drei Punkte holen. Die Pause hat gutgetan, mal abschalten – zumindest die, die nicht unterwegs waren. Ich bin voller Tatendrang, es könnte sofort losgehen. Bei den Jungs, die hiergeblieben sind und Teil der Trainingsgruppe waren, habe ich eine tolle Energie gespürt. Das wollen sie morgen zeigen.“

Mögliche Aufstellung Frankfurt: Zetterer – Theate, Koch, Kristensen – Brown, Chaibi, Skhiri, Doan – Bahoya, Götze – Burkardt


Einige offene Fragen bei der Startelf – So könnte der 1. FC Köln gegen die Eintracht starten

Jan Thielmann vom 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt
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Einige offene Fragen bei der Startelf – So könnte der 1. FC Köln gegen die Eintracht starten

Nach der bitteren 1:3-Niederlage im Derby bei Borussia Mönchengladbach steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt der elfte Spieltag vor der Tür. Wer am Samstagabend im heimischen Stadion von Beginn an auf dem Feld steht, ist aber noch offen. So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt spielen.

Für den 1. FC Köln steht gegen Eintracht Frankfurt das nächste Heimspiel auf dem Programm. Beim Personal kann Trainer Lukas Kwasniok bis auf die Langzeitverletzten auf fast den kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich hinter zwei Personalien steht noch ein kleines Fragezeichen. Im Vergleich zur Partie in Gladbach dürfte der FC-Coach erneut ein wenig umbauen. So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt spielen.

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Der 1. FC Köln blickt zurzeit auf eine doch positive Personalsituation. Abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers standen zuletzt alle FC-Profis auf dem Platz und sind daher eine Option für das Spiel am Abend. Hinter einer möglichen Kadernominierung von Rav van den Berg, der nach seiner im September erlittenen Schulterverletzung unter der Woche sein Comeback bei der niederländischen U21-Nationalmannschaft feierte, ließ Lukas Kwasniok aber noch ein Fragezeichen. „Wenn du länger raus gewesen bist, benötigst du schon was Rhythmus“, so der Trainer am Donnerstag. „Er ist aber sicherlich noch nicht so weit, dass er beginnen kann. Wir machen uns Gedanken, ob er eine Kaderoption wird.“ So könnten erneut Cenk Özkacar, Eric Martel und Joel Schmied vor Marvin Schwäbe in der Dreierkette beginnen.

Qual der Wahl in der Offensive

Auf den beiden Schienenpositionen scheinen Kristoffer Lund links und Sebastian Sebulonsen die wahrscheinlichsten Kandidaten zu sein. Zumindest deutete der Trainer eine Rückkehr des Norwegers an. Im Mittelfeld ist Isak Johannesson gesetzt. Neben dem Isländer könnte wie bereits gegen Gladbach und Hamburg Denis Huseinbasic beginnen. Allerdings hat Kwasniok mit Tom Krauß auch noch einen weiteren Profi, der die Position im Zentrum bekleiden kann. Für die drei verbliebenen Positionen in der Offensive hat der Coach mit Jakub Kaminski, Linton Maina, Ragnar Ache, Luca Waldschmidt, Marius Bülter, Said El Mala, Florian Kainz und Rückkehrer Jan Thielmann gleich sieben Optionen. Allerdings ist das Rennen nicht so offen, wie es scheint. Kaminski bestritt in dieser Saison bislang jedes Spiel über die komplette Spieldauer, gehört zu den absoluten Leistungsträgern und ist laut Kwasniok unter ihm „eigentlich immer gesetzt“.

Der Coach deutete an, das Kaminski in der Offensive wohl eher wieder ein Thema werden könne. In der Spitze dürfte Ragnar Ache starten. Der ehemalige Frankfurter kam in den Wochen vor der Länderspielpause immer besser in Schwung und erzielte in den vergangenen drei Pflichtspielen zwei Treffer. Überdies dürfte Ache den Vorzug vor Bülter erhalten, da der 32-Jährige unter der Woche einige Trainingseinheiten verpasste und körperlich noch nicht bei vollen Kräften ist. „Bülti war der einzige Spieler, der in der Länderspielpause große Probleme hatte mit Magen-Darm. Als er das erste Mal am Dienstag wieder bei uns am Geißbockheim aufgetaucht ist, habe ich mich echt erschrocken.“

Die dritte verbliebene Position dürften entweder Said El Mala oder Jan Thielmann besetzen. Während El Mala in Gladbach bereits zur Pause ausgewechselt worden war und in der Länderspielpause das erste Mal mit der deutschen A-Nationalmannschaft unterwegs gewesen ist, trainierte Thielmann nach seiner Verletzung die ganze Zeit am Geißbockheim und hat gute Chancen, von Beginn an zu spielen. „Jan ist nicht ganz so lange ausgefallen. Das hilft einem, um dann schneller wieder eine Option zu sein. Er ist die ganze Zeit in einer guten körperlichen Verfassung gewesen und hat wenig verloren“, so der 44-Jährige über Thielmann.

So könnte der FC gegen Frankfurt spielen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln

Cenk Özkacar

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt

Jan Thielmann

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen
Ragnar Ache



Zuletzt weniger Torgefahr: Hat der 1. FC Köln ein Problem mit der Effizienz?

FC-Spieler jubeln nach einem Tor
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Zuletzt weniger Torgefahr: Hat der 1. FC Köln ein Problem mit der Effizienz?

Fulminant war der FC in die neue Spielzeit gestartet, zuletzt kam der Motor ein wenig ins Stocken. Die Gründe sind vielschichtig beim 1. FC Köln: Es fehlt aktuell die Kaltschnäuzigkeit.

Mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen sind die Geißböcke stark in die Spielzeit gestartet. Zuletzt lief es aber nicht mehr so rund. Möglicherweise ist die mangelnde Torgefahr ein Problem beim 1. FC Köln: Es fehlt aktuell ein wenig die Kaltschnäuzigkeit.

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Mit deutlichen Worten schwor Lukas Kwasniok seine Mannschaft am Donnerstag noch einmal auf den letzten Block vor der Winterpause ein. „Ich habe den Jungs einfach heute eins mit auf dem Weg gegeben. Wir sind jetzt viereinhalb Monate zusammen und jetzt geht’s darum, die nächsten vier Wochen den Schnabel zu halten, die Arschbacken zusammen zu kneifen und persönliche Befindlichkeiten hinten anzustellen. Was sie sowieso tun“, sagte der Coach. „Das was uns zu Beginn sehr erfolgreich gemacht hat und die ersten sechs Punkte gebracht hat, das ist jetzt das Credo und die Zielsetzung für die nächsten fünf Partien bis zur Winterpause.“ Sieben Punkte in den ersten drei Spielen, sieben Punkte in den vergangenen sieben Spielen – so ein wenig scheint den Kölnern die Leichtigkeit der ersten Spieltage abhanden gekommen zu sein.

xGoals-Effizienz hat sich beim Effzeh verkehrt

Gerade mit der Ausbeute des letzten Blocks konnte der 44-Jährige nicht so richtig zufrieden sein. Immerhin hatte der FC drei direkte Kontrahenten vor der Brust, am Ende waren es einige gute Leistungen, aber nur vier Zähler, die Köln in diesem Abschnitt eingefahren hat. Die Gründe dafür sind vielschichtig, von Begegnung zu Begegnung unterschiedlich. Und möglicherweise ist es mit dem „Abarbeiten“ am Freitag nicht getan.

Denn eine Entwicklung scheint recht deutlich. Den Kölnern ist die Kaltschnäuzigkeit ein wenig abhanden gekommen. In den ersten fünf Ligaspielen erzielten die Geißböcke zehn Tore, im Schnitt zwei pro Spiel. Dabei lag der xGoals-Wert bei 7,7. Heißt: Die Geißböcke erzielten 2,3 Tore mehr, als es aufgrund der Qualität der Chancen zu erwarten war. Bei der sogenannten xGoals-Effizienz von 2,3 lagen die Kölner auf Rang drei der Liga. Hinter den Bayern und Eintracht Frankfurt, die 17 Tore erzielten bei einem xGoals-Wert von 9.

Distanzschüsse als Mittel?

In den vergangenen fünf Spielen hat sich der Wert aber gedreht. Der FC erzielte „nur“ noch sieben Tore, obwohl der xGoals-Wert bei 9,2 lag. Es wären als aufgrund der Chancen eigentlich neun Treffer zu erwarten gewesen. Bei den Großchancen hatte der FC in den ersten fünf Spielen von sechs fünf verwertet – also 83 Prozent, in den vergangenen fünf Partien von sieben nur noch vier, dementsprechend 57 Prozent.

Immerhin: Auch bei der Eintracht hat sich der Trend verschlechtert: Sechs Tore erzielten die Hessen und damit genauso viele wie der xGoals-Wert erwarten ließ. Gegen die Eintracht könnten Distanzschüsse ein probates Mittel sein, die Trefferquote zu erhöhen. Denn Frankfurt ist die anfälligste Mannschaft bei Schüssen aus der Ferne. Sechs Gegentore hat sich die SGE so schon gefangen. Das Problem: Der FC hat erst einmal aus der Distanz getroffen – der letzte Platz der Liga.