Bitterer Dämpfer: Der 1. FC Köln kassiert gegen Frankfurt eine 3:4-Pleite

Marvin Schwäbe enttäuscht, während die Spieler von Frankfurt jubeln
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Bitterer Dämpfer: Der 1. FC Köln kassiert gegen Frankfurt eine 3:4-Pleite

Der FC ist mit einer bitteren Pleite in den letzten Block des Jahres gestartet. Der 1. FC Köln unterliegt Eintracht Frankfurt 3:4 und das trotz früher Führung. Es war erst die zweite Heimniederlage der Geißböcke gegen Frankfurt seit 1994.

Die Kölner haben sich viel für die Begegnung gegen die Hessen vorgenommen, sie wurden unsanft auf den Boden der Tatsachen geholt. Der 1. FC Köln unterliegt Eintracht Frankfurt nach Toren von Jakub Kaminski, Marius Bülter und Luca Waldschmidt sowie Arthur Theate, Mahmoud Daoud und Jonathan Burkardt (2) 3:4.

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Lukas Kwasniok wechselte nach der Länderspielpause im Vergleich zur 1:3-Pleite im Rheinderby auf vier Positionen. Im Offensivbereich rückte Jakub Kaminski für Said El Mala wieder auf die gewohnte linke Offensivschiene. Dafür begann Sebastian Sebulonsen auf der rechten Abwehrseite. Wie angekündigt startete Jan Thielmann nach langer Verletzungspause auf dem rechten Flügel. In der Defensive stellt Kwasniok auf eine Viererkette um. Damit rückte Dominique Heintz für Cenk Özkacar in die Innenverteidigung neben Joel Schmied. Eric Martel begann auf der Sechs. Shootingstar Said-El-Mala übernahm vorerst die Jokerrolle und der in der Woche angeschlagene Marius Bülter nahm zudem vorerst auf der Bank Platz und wurde von Ragnar Ache ersetzt.

Frankfurt bestraft Kölner Fehler

Und das zahlte sich zunächst auch aus: Einen langen Ball von Heintz legte Ache auf Kaminski perfekt zurück. Der polnische Nationalspieler stand völlig frei am Sechzehner und schlenzte zur frühen Führung ein. Der Treffer wurde auf Abseits überprüft und schließlich gegeben. Die Frankfurter bemühten sich zunehmend in ihr Ballbesitzspiel zu finden und drängten den FC in die eigene Hälfte. Doch die Kölner Viererkette zeigte sich unbeeindruckt und sorgte immer wieder mit langen Bällen für schnelle Konter, ohne die ganz große Gefahr zu verursachen. Die beste Chance hatte noch Ache nach einer Ecke (28.). Auf der anderen Seite machte Knauff ordentlich Tempo. Unter anderem brachte Jonathan Burkardt einen Kopfball nach der Hereingabe des Nationalspielers Richtung Winkel, aber Schwäbe war zur Stelle.

Machtlos war der Keeper nach einer Ecke, als Theate beim Kopfball höher als Ache stieg und einnickte (39.). Die Kölner zeigten die richtige Reaktion und wurden nach einer Ecke durch Thielmann gefährlich, doch der Offensivspieler verfehlte das Tor. Kurz vor der Pause bekamen die Geißböcke dann die Quittung für viel zu einfache Ballverluste. So vertändelte Sebulonsen die Kugel, über Umwege kam Fares Chaibi zu Abschluss. Schwäbe parierte unglücklicherweise direkt in den Fuß von Mohammed Dahoud, der seinen ersten Startelfeinsatz nutzte und den Ball nur noch ins Tor schieben musste (45. +6). Nach dem Wechsel hätte Thielmann die Hessen früh schicken können, als er alleine Richtung Tor lief, doch das Kölner Eigengewächs verpasste den richtigen Zeitpunkt, hätte vielleicht auf den mitgeeilten Kristoffer Lund spielen müssen (48.).

Burkardt macht mit Doppelpack alles klar.

Die Eintracht war nun viel griffiger, der FC dagegen viel anfälliger. Chaibi und Burkardt kombinierten sich durch die Kölner Innenverteidigung. Schwäbe konnte den Ball im letzten Moment noch von Chaibis Füßen fischen (51.). Immer wieder beschäftigte die Frankfurter Offensive nun die Kölner Abwehr. Entfaltung gab es nur noch selten. Das hohe Pressing der Gäste bewährte sich. Burkardt leitete sein erstes Tor selbst über einen Seitenwechsel auf den rechts mitgelaufenen Ritsu Doan ein. Der Flügelspieler zog im Eins-gegen-Eins zu leicht an Kristoffer Lund vorbei und flankte auf den ersten Pfosten, wo Burkardt den Ball mit dem ersten Kontakt ins Tor zur 3:1 Führung lenkte (60.). Keine zwei Minuten später nutzten die Frankfurter eiskalt ihre nächste Chance und erhöhten auf 4:1 (63.). Wieder war es Burkardt, der Lund stehen ließ. Die Vorarbeit kam von Ansgar Knauff.

Lukas Kwasniok brachte frische Kräfte. Und Said El Mala fügte sich direkt mit einer starken Aktion ein, doch den Versuch des Kölner Youngsters grätschte Robin Koch im letzten Moment weg. Der FC mühte sich auch weiterhin, doch die ganz großen Ideen hatte die Offensivabteilung nicht mehr. Erst in der Schlussphase wurden die Kölner wieder aktiver und belohnten sich. Der eingewechselte Marius Bülter kam in der Box an den Ball und verkürzte noch einmal. Der FC machte weiter Druck, hatte auch weiterer Chancen. Unter anderem scheiterte der Youngster in der Nachspielzeit am Pfosten. Dann war der eingewechselte Waldschmidt noch einmal nach El-Mala-Flanke per Kopf zur Stelle (90.+3). Beim 3:4 blieb es am Ende. Am kommenden Samstag ist der FC zu Gast bei Werder Bremen (15:30 Uhr, Liveticker aus Bremen bei come-on-fc.com).

1. FC Köln: Schwäbe – Lund, Heintz, Schmied (62. Kainz), Sebulonsen (81. Castro-Montes) – Martel, Huseinbasic (76. Waldschmidt), Johannesson – Kaminski, Thielmann (62. El Mala) – Ache (76. Bülter); Tore: 1:0 Kaminski (4.), 1:1 Theate (39.), 1:2 Dahoud (45.+), 1:3, 1:4 Burkardt (60., 63.), 2:4 Bülter (82.), 3:4 Waldschmidt (90.+3)


Viele Tore und eine ganz bittere Serie: Florian Badstübner pfeift Köln gegen Frankfurt

Mit Florian Badstübner hat der 1. FC Köln nicht nur gute Erfahrungen gemacht.
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Viele Tore und eine ganz bittere Serie: Florian Badstübner pfeift Köln gegen Frankfurt

Am Samstagabend empfängt der FC die Eintracht im eigenen Stadion. Der Schiedsrichter ist für den FC alles andere als ein gutes Omen. Denn für die Geißböcke gilt es auch eine Serie zu beenden Florian Badstübner pfeift den 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

Zum zehnten Mal wird der Unparteiische am Samstagabend eine Begegnung der Kölner leiten. Auch gegen Frankfurt hat der Schiedsrichter den FC schon gepfiffen. Die Bilanz ist allerdings nicht besonders vielversprechend: Florian Badstübner pfeift den 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

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Rund drei Minuten haben gefehlt und der FC hätte beinahe dann doch den ersten Saisonsieg eingefahren. In Frankfurt führten die Geißböcke im September 2023 mit 1:0, bevor kurz vor Spielende dann doch noch der Ausgleich fiel. Möglicherweise wäre die Abstiegssaison für den FC mit einem Erfolg am 3. Spieltag anders verlaufen. Damals wie am Samstag pfiff Schiedsrichter Florian Badstübner die Begegnung der Kölner. Und Trainer Steffen Baumgart hatte wohl wenig zu meckern. Immerhin erhielt der FC nach einem Foul an Eric Martel einen Elfmeter, den Florian Kainz sicher verwandelte. Es war die vorletzte Begegnung der Kölner, die der Unparteiische pfiff. Es folgte noch ein bitteres 1:5-Debakel im März 2024 gegen RB Leipzig. Ausgerechnet Sargis Adamyan hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

Keine positive Bilanz

Am Samstagabend leitet der Unparteiische zum zehnten Mal eine Begegnung der Geißböcke. Und für den FC wird es auch ein Kampf gegen die Serie. Denn in den bisherigen neun Partien hat Köln nicht einmal in den regulären 90 Minuten einen Sieg einfahren können. Zwei Mal feierte der FC noch einen späten Erfolg im Pokal – nach der Verlängerung, beide Male in der 1. Runde und demnach mit dem VfL Osnabrück und Carl Zeiss Jena gegen unterklassige Teams. Fünf der neun Begegnungen gingen verloren, der FC kassierte insgesamt 21 Gegentore. Ganz anders liest sich die Bilanz der Frankfurter in Spielen mit Badstübner. Von den bisherigen zehn Duellen gewann die Eintracht sechs. Zuletzt sorgte Badstübner in der Bundesliga im Duell der Bayern gegen RB Leipzig für Aufsehen.

Damals hatte Antonio Nusa für Leipzig auf 1:4 verkürzt, dachte der Offensivspieler zumindest. Vier Minuten später wurde das Tor annulliert. Castello Lubeka hatte sich beim Freisoßt den Ball mehrfach vorgelegt, bevor er die Kugel auf Nusa brachte. Zwar hätte der Treffer nicht zählen dürfen, doch Badtübner hatte die Situation gar nicht gesehen. Der Eingriff des VAR gab es erst, nachdem der Schiedsrichter aufgrund der Proteste der Bayern in Köln nachhörte.


Offensivpower und beeindruckende Talente – Das erwartet den FC gegen Frankfurt

Jonathan Burkardt im Spiel gegen St. Pauli
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Offensivpower und beeindruckende Talente – Das erwartet den FC gegen Frankfurt

Mit der Begegnung gegen Eintracht Frankfurt startet der FC am Samstagabend in die letzte Phase des Jahres. Der Gegner wirkte zuletzt nicht immer stabil, die Aufgabe wird aber dennoch keine leichte. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Frankfurt.

Zwei Wochen nach der Derbypleite in Gladbach steht für die Geißböcke das nächste Topspiel an. Am Samstagabend kommt Frankfurt ins Kölner Stadion. Für den FC eine hohe Hürde. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Frankfurt.

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Form: Eintracht Frankfurt blickt bislang auf eine durchwachsene Saison zurück. Zwar holte das Team von Trainer Dino Toppmöller aus den ersten zehn Ligaspielen 17 Punkte und steht aktuell auf dem siebten Tabellenplatz, allerdings haben die Hessen nicht immer überzeugt. Nach einer 0:3‑Heimpleite gegen den FC Bayern München am sechsten Spieltag, blieb die SGE in den vergangenen vier Ligaspielen ohne Niederlage. Allerdings dürfte der Anspruch dennoch ein anderer gewesen sein. Auf ein 2:2 in Freiburg, einen 2:0-Sieg gegen St. Pauli und ein 1:1 in Heidenheim folgte vor der Länderspielpause ein knapper 1:0-Erfolg gegen Mainz. Im Pokal scheiterte Frankfurt in der zweiten Runde im Elfmeterschießen gegen Borussia Dortmund. In der Königsklasse gewann die Eintracht zum Auftakt mit 5:1 gegen Galatasaray, bevor es sowohl bei Atlético Madrid als auch gegen Liverpool eine deutliche 1:5-Niederlage gab. In Neapel gab es ein 0:0.

Vorne stark, hinten anfällig?

Offensivpower: Mit 23 Treffern in den ersten zehn Ligaspielen stellt Frankfurt hinter dem FC Bayern München (35) und Bayer Leverkusen (24) die drittbeste Offensive der Liga. Im Durchschnitt erzielen die Adler 2,3 Tore pro Spiel. Allerdings waren es zuletzt auffallend weniger.

Defensivschwäche: Das Team von Trainer Dino Toppmöller kassierte in der laufenden Spielzeit wettbewerbsübergreifend in 16 Spielen ganze 30 Gegentreffer und somit knapp zwei pro Partie. In den vergangenen fünf Pflichtspielen stabilisierte sich die Abwehr der Hessen allerdings und ließ lediglich zwei Gegentore zu.

Frische im Team: Eintracht Frankfurt stellte bei der 3:4-Heimniederlage gegen Union Berlin die jüngste Startelf der diesjährigen Spielzeit. Im Spiel gegen die Unioner hatte die Anfangsformation der SGE ein Durchschnittsalter von 23,2 Jahren. Im Vergleich. Der FC bot beim 4:1-Sieg gegen den SC Freiburg mit 25,3 Jahren seine bislang jüngste Startformation auf.

Im Fokus: Jonathan Burkardt

Im Fokus: Sommerneuzugang Jonathan Burkardt war ein echter Gewinn für die Eintracht. Der Angreifer wechselte vor der Saison von Mainz nach Frankfurt und entwickelte sich dort schnell zum Stammspieler. In fünfzehn der bislang sechzehn Spiele kam der 25-Jährige zum Einsatz, stand dabei zwölf Mal in der Startelf und markierte bereits neun Tore. Der gebürtige Darmstädter gibt dem Spiel der Eintracht Tempo und Tiefe. Burkardt lässt sich zudem auch immer wieder fallen, um das Spiel seiner Mannschaft mitzugestalten und eventuell seine enorm schnellen Offensivkollegen in Szene zu setzen. Aufgrund der aktuellen Form hat Julian Nagelsmann den Stürmer der Eintracht für die vergangenen beiden Länderspiele gegen Luxemburg und die Slowakei nominiert. Hier blieb Burkardt allerdings ohne Einsatz, hat aber dennoch Chancen auf eine Nominierung für die WM im kommenden Jahr.

Klares System

Formation: Dino Toppmöller lässt seine Mannschaft entweder in einem 4-2-3-1 oder in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Im Tor hat aktuell Michael Zetterer im Duell mit Kaua Santos die Nase vorne. Davor sind Robin Koch und Arthur Theate gesetzt. Neben den beiden laufen bei einer Viererkette Nathaniel Brown links und Rasmus Kristensen rechts auf. In einer Dreierkette starten entweder Nnamdi Collins oder Rasmus Kristensen. Im Zentrum hat die SGE mit Ellyes Skhiri, Hugo Larsson, Fares Chaibi und Oscar Hojlund einige Optionen, aus denen Toppmöller je nach Ausrichtung und Gegner auswählt. In der Spitze ist Jonathan Burkardt gesetzt. Hinter dem deutschen Nationalspieler hängt die Besetzung der Positionen von der Formation ab. Im 4-2-3-1-System stellt sich die offensive Dreierreihe fast von selbst auf.

Mit Mario Götze, Jean-Matteo Bahoya, Ansgar Knauff und Ritsu Doan hat die Eintracht vier Optionen, wobei Götze auf der Zehn gesetzt ist. In einer 3-4-2-1-Systematik machen Götze, Bahoya, Knauff, oder Wahi die beiden Halbpositionen hinter Burkardt unter sich aus. Im eigenen Ballbesitz hat die Eintracht zwei Ansätze.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Frankfurt: „Ich glaube, sie haben zu Saisonbeginn einen gewissen Hurra-Fußball gespielt, haben viele Tore erzielt, aber auch viele kassiert. In den letzten vier, fünf Spielen haben sie sich etwas in ihrer Struktur verändert und haben auch eine bessere Absicherung. Dadurch erzielen sie weniger Tore, kassieren aber auch weniger und sind damit ein wenig erfolgreicher. Auf Dauer werden wir mit Frankfurt in dieser Saison nicht mithalten können, dafür waren die letzten Jahre zu unterschiedlich. Es ist schön, dass wir nach zehn Spieltagen die Möglichkeit haben, die gleiche Punktzahl wie sie zu erreichen.“

Dino Toppmöller über den FC und seine Mannschaft: „In Köln zu spielen, ist immer eine schwierige Aufgabe. Ein tolles Stadion, tolles Publikum. Als Aufsteiger spielen sie guten Fußball und haben einen spielerischen Ansatz. Wir wollen aber natürlich unbedingt drei Punkte holen. Die Pause hat gutgetan, mal abschalten – zumindest die, die nicht unterwegs waren. Ich bin voller Tatendrang, es könnte sofort losgehen. Bei den Jungs, die hiergeblieben sind und Teil der Trainingsgruppe waren, habe ich eine tolle Energie gespürt. Das wollen sie morgen zeigen.“

Mögliche Aufstellung Frankfurt: Zetterer – Theate, Koch, Kristensen – Brown, Chaibi, Skhiri, Doan – Bahoya, Götze – Burkardt


Einige offene Fragen bei der Startelf – So könnte der 1. FC Köln gegen die Eintracht starten

Jan Thielmann vom 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt
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Einige offene Fragen bei der Startelf – So könnte der 1. FC Köln gegen die Eintracht starten

Nach der bitteren 1:3-Niederlage im Derby bei Borussia Mönchengladbach steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt der elfte Spieltag vor der Tür. Wer am Samstagabend im heimischen Stadion von Beginn an auf dem Feld steht, ist aber noch offen. So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt spielen.

Für den 1. FC Köln steht gegen Eintracht Frankfurt das nächste Heimspiel auf dem Programm. Beim Personal kann Trainer Lukas Kwasniok bis auf die Langzeitverletzten auf fast den kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich hinter zwei Personalien steht noch ein kleines Fragezeichen. Im Vergleich zur Partie in Gladbach dürfte der FC-Coach erneut ein wenig umbauen. So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt spielen.

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Der 1. FC Köln blickt zurzeit auf eine doch positive Personalsituation. Abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers standen zuletzt alle FC-Profis auf dem Platz und sind daher eine Option für das Spiel am Abend. Hinter einer möglichen Kadernominierung von Rav van den Berg, der nach seiner im September erlittenen Schulterverletzung unter der Woche sein Comeback bei der niederländischen U21-Nationalmannschaft feierte, ließ Lukas Kwasniok aber noch ein Fragezeichen. „Wenn du länger raus gewesen bist, benötigst du schon was Rhythmus“, so der Trainer am Donnerstag. „Er ist aber sicherlich noch nicht so weit, dass er beginnen kann. Wir machen uns Gedanken, ob er eine Kaderoption wird.“ So könnten erneut Cenk Özkacar, Eric Martel und Joel Schmied vor Marvin Schwäbe in der Dreierkette beginnen.

Qual der Wahl in der Offensive

Auf den beiden Schienenpositionen scheinen Kristoffer Lund links und Sebastian Sebulonsen die wahrscheinlichsten Kandidaten zu sein. Zumindest deutete der Trainer eine Rückkehr des Norwegers an. Im Mittelfeld ist Isak Johannesson gesetzt. Neben dem Isländer könnte wie bereits gegen Gladbach und Hamburg Denis Huseinbasic beginnen. Allerdings hat Kwasniok mit Tom Krauß auch noch einen weiteren Profi, der die Position im Zentrum bekleiden kann. Für die drei verbliebenen Positionen in der Offensive hat der Coach mit Jakub Kaminski, Linton Maina, Ragnar Ache, Luca Waldschmidt, Marius Bülter, Said El Mala, Florian Kainz und Rückkehrer Jan Thielmann gleich sieben Optionen. Allerdings ist das Rennen nicht so offen, wie es scheint. Kaminski bestritt in dieser Saison bislang jedes Spiel über die komplette Spieldauer, gehört zu den absoluten Leistungsträgern und ist laut Kwasniok unter ihm „eigentlich immer gesetzt“.

Der Coach deutete an, das Kaminski in der Offensive wohl eher wieder ein Thema werden könne. In der Spitze dürfte Ragnar Ache starten. Der ehemalige Frankfurter kam in den Wochen vor der Länderspielpause immer besser in Schwung und erzielte in den vergangenen drei Pflichtspielen zwei Treffer. Überdies dürfte Ache den Vorzug vor Bülter erhalten, da der 32-Jährige unter der Woche einige Trainingseinheiten verpasste und körperlich noch nicht bei vollen Kräften ist. „Bülti war der einzige Spieler, der in der Länderspielpause große Probleme hatte mit Magen-Darm. Als er das erste Mal am Dienstag wieder bei uns am Geißbockheim aufgetaucht ist, habe ich mich echt erschrocken.“

Die dritte verbliebene Position dürften entweder Said El Mala oder Jan Thielmann besetzen. Während El Mala in Gladbach bereits zur Pause ausgewechselt worden war und in der Länderspielpause das erste Mal mit der deutschen A-Nationalmannschaft unterwegs gewesen ist, trainierte Thielmann nach seiner Verletzung die ganze Zeit am Geißbockheim und hat gute Chancen, von Beginn an zu spielen. „Jan ist nicht ganz so lange ausgefallen. Das hilft einem, um dann schneller wieder eine Option zu sein. Er ist die ganze Zeit in einer guten körperlichen Verfassung gewesen und hat wenig verloren“, so der 44-Jährige über Thielmann.

So könnte der FC gegen Frankfurt spielen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln

Cenk Özkacar

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt

Jan Thielmann

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen
Ragnar Ache



Zuletzt weniger Torgefahr: Hat der 1. FC Köln ein Problem mit der Effizienz?

FC-Spieler jubeln nach einem Tor
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Zuletzt weniger Torgefahr: Hat der 1. FC Köln ein Problem mit der Effizienz?

Fulminant war der FC in die neue Spielzeit gestartet, zuletzt kam der Motor ein wenig ins Stocken. Die Gründe sind vielschichtig beim 1. FC Köln: Es fehlt aktuell die Kaltschnäuzigkeit.

Mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen sind die Geißböcke stark in die Spielzeit gestartet. Zuletzt lief es aber nicht mehr so rund. Möglicherweise ist die mangelnde Torgefahr ein Problem beim 1. FC Köln: Es fehlt aktuell ein wenig die Kaltschnäuzigkeit.

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Mit deutlichen Worten schwor Lukas Kwasniok seine Mannschaft am Donnerstag noch einmal auf den letzten Block vor der Winterpause ein. „Ich habe den Jungs einfach heute eins mit auf dem Weg gegeben. Wir sind jetzt viereinhalb Monate zusammen und jetzt geht’s darum, die nächsten vier Wochen den Schnabel zu halten, die Arschbacken zusammen zu kneifen und persönliche Befindlichkeiten hinten anzustellen. Was sie sowieso tun“, sagte der Coach. „Das was uns zu Beginn sehr erfolgreich gemacht hat und die ersten sechs Punkte gebracht hat, das ist jetzt das Credo und die Zielsetzung für die nächsten fünf Partien bis zur Winterpause.“ Sieben Punkte in den ersten drei Spielen, sieben Punkte in den vergangenen sieben Spielen – so ein wenig scheint den Kölnern die Leichtigkeit der ersten Spieltage abhanden gekommen zu sein.

xGoals-Effizienz hat sich beim Effzeh verkehrt

Gerade mit der Ausbeute des letzten Blocks konnte der 44-Jährige nicht so richtig zufrieden sein. Immerhin hatte der FC drei direkte Kontrahenten vor der Brust, am Ende waren es einige gute Leistungen, aber nur vier Zähler, die Köln in diesem Abschnitt eingefahren hat. Die Gründe dafür sind vielschichtig, von Begegnung zu Begegnung unterschiedlich. Und möglicherweise ist es mit dem „Abarbeiten“ am Freitag nicht getan.

Denn eine Entwicklung scheint recht deutlich. Den Kölnern ist die Kaltschnäuzigkeit ein wenig abhanden gekommen. In den ersten fünf Ligaspielen erzielten die Geißböcke zehn Tore, im Schnitt zwei pro Spiel. Dabei lag der xGoals-Wert bei 7,7. Heißt: Die Geißböcke erzielten 2,3 Tore mehr, als es aufgrund der Qualität der Chancen zu erwarten war. Bei der sogenannten xGoals-Effizienz von 2,3 lagen die Kölner auf Rang drei der Liga. Hinter den Bayern und Eintracht Frankfurt, die 17 Tore erzielten bei einem xGoals-Wert von 9.

Distanzschüsse als Mittel?

In den vergangenen fünf Spielen hat sich der Wert aber gedreht. Der FC erzielte „nur“ noch sieben Tore, obwohl der xGoals-Wert bei 9,2 lag. Es wären als aufgrund der Chancen eigentlich neun Treffer zu erwarten gewesen. Bei den Großchancen hatte der FC in den ersten fünf Spielen von sechs fünf verwertet – also 83 Prozent, in den vergangenen fünf Partien von sieben nur noch vier, dementsprechend 57 Prozent.

Immerhin: Auch bei der Eintracht hat sich der Trend verschlechtert: Sechs Tore erzielten die Hessen und damit genauso viele wie der xGoals-Wert erwarten ließ. Gegen die Eintracht könnten Distanzschüsse ein probates Mittel sein, die Trefferquote zu erhöhen. Denn Frankfurt ist die anfälligste Mannschaft bei Schüssen aus der Ferne. Sechs Gegentore hat sich die SGE so schon gefangen. Das Problem: Der FC hat erst einmal aus der Distanz getroffen – der letzte Platz der Liga.

Findet der 1. FC Köln das richtige Mittel? Mit hoher Intensität und Physis gegen spielstarke Hessen

Jan Thielmann vom 1. FC Köln im Spiel gegen Frankfurt im Februar 2024
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Findet der 1. FC Köln das richtige Mittel? Mit hoher Intensität und Physis gegen spielstarke Hessen

Am Samstagabend erwartet der FC den Champions-League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt im Kölner Stadion. Zwar trennen die Clubs aktuell nur drei Punkte, eine leichte Aufgabe erwartet die Geißböcke dennoch nicht. So will der 1. FC Köln gegen Frankfurt punkten.

Die Offensivkraft hat bei der Eintracht in den vergangenen Wochen ein wenig nachgelassen, die Defensive ist aber stabiler geworden. Die Hessen dürften in der Begegnung gegen den FC durchaus als Favorit angesehen werden. Chancenlos ist Köln aber nicht. So will der 1. FC Köln gegen Frankfurt punkten.

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So ein bisschen trügt der Schein dann doch dieser Tage. Sollten die Geißböcke am Samstagabend zum ersten Mal in dieser Saison ein so genanntes Topspiel, also eine Samstagabend-Flutlicht-Begegnung, für sich entscheiden und das auch noch mit einem Zwei-Tore-Abstand, dann würden die Kölner an Eintracht Frankfurt in der Tabelle vorbeiziehen. Immerhin ein Champions-League-Teilnehmer und immerhin eine Mannschaft, deren Kaderwert auf etwa das Vierfache des Kölners geschätzt wird. „Auch, wenn Menschen sich das natürlich wünschen, müssen wir die Dinge schon auch richtig einordnen“, mahnte daher auch Lukas Kwasniok. „Auf Dauer werden wir mit Frankfurt in dieser Saison noch nicht mithalten können. Da sind einfach die Verläufe in den vergangenen Jahren auch zu unterschiedlich gewesen. Aber es ist doch schön, dass wir die Chance haben, tatsächlich die gleiche Punktanzahl zu erreichen.“

Frankfurt hat sein System verändert

Das sei laut Trainer ein „schöner Ansporn“. Vor allem wäre es aber auch ein wichtiges Signal. Denn nachdem die Kölner mit sieben Punkten aus den ersten drei Saisonspielen ziemlich perfekt in die Spielzeit gestartet waren, folgten aus den vergangenen sieben Begegnungen ebenfalls nur noch sieben Zähler – ein Punkteschnitt von einem. Die Anfangseuphorie ist ein wenig verblasst. Und grundsätzlich kommt die Eintracht für die Kölner vielleicht zum richtigen Zeitpunkt. Denn Frankfurt wird sicherlich das Spielgerät übernehmen wollen, der FC wusste gegen Gladbach mit dem eigenen übermäßigen Ballbesitz bekanntlich nicht viel anzufangen. Vor allem aber ist Frankfurt in Köln ein gern gesehener Gast. Von den jüngsten zehn Spielen gegen den FC gewannen die Hessen genau eine, in Köln seit 1994 nur einmal.

Und doch ist die SGE der Favorit am Samstagabend. „Sie haben zu Beginn der Saison einen gewissen Hurra-Fußball gespielt, haben viele Tore erzielt, aber auch recht viele kassiert“, erklärte der Kölner Coach. „In den letzten vier, fünf Spielen haben sie sich auch so ein wenig in der Struktur angepasst, verändert und haben eine bessere Absicherung, eine andere Stabilität. Sie erzielen dann nicht mehr ganz so viele Tore, kassieren aber auch weniger und sind in Summe dann auch ein Ticken erfolgreicher.“ Die Eintracht erzielte in den ersten sieben Pflichtspielen 27 Tore, kassierten in den ersten acht Begegnungen aber auch 19. Eine Entwicklung, die den FC-Fans bestens vertraut sein dürfte. Tatsächlich hat der FC in der vergangenen Saison an den ersten zehn Spieltagen ebenfalls in der Offensive Hurra-Fußball gespielt und die Defensive oft vergessen.

Mit Physis gegen das spielstarke Team

Gerhard Struber stellte das System um und der FC war plötzlich wieder erfolgreich, wenn auch nicht unbedingt mit einem Schönheitspreis zu garnieren. „Für uns geht es immer darum, den Abstand nach unten einfach auch zu wahren oder zu vergrößern, um nach Möglichkeit einfach nicht im März oder im April dann wirklich Druck zu haben, sondern da auch so ein wenig frei aufspielen zu können“, sagte der Trainer. Und daher feilt Kwasniok auch wieder an einem seiner Masterpläne. Ein Schlüssel scheint dabei eine gewisse Physis zu sein. Denn der 44-Jährige stellte gleich zwei Spielern einen Startelf-Einsatz in Aussicht. Jan Thielmann, weil er offenbar gegen einen „guten Gegner“ wie Frankfurt „abarbeiten“ kann und Sebastian Sebulonsen, dem der Trainer eine „körperliche Wucht“ bescheinigt, die gegen eine „spielstarke Mannschaft“ eine Option sei.

Zu sehr wollte sich der Coach aber auch nicht in die Karten schauen lassen. Immerhin ist der Kader bis auf die Langzeitverletzten komplett. Allerdings steht hinter Marius Bülter nach einem Magen-Darm-Infekt noch ein großes Fragezeichen. Auch über den Einsatz von Rav van den Berg wird Kwasniok wohl erst im Laufe des Freitags entscheiden. Eric Martel dürfte allerdings vorerst in der Dreierkette spielen, denn der Niederländer wird wohl eher nicht beginnen. „Ich habe heute noch keine Tendenz, außer irgendwie vielleicht beim Jan“, sagte Kwasniok. „Ansonsten weiß ich noch nicht, wie wir es angehen können, weil ich auch abwarten wollte, mit was für einem Gemüt die Jungs eben zurückkommen. Jetzt geht es an die detaillierte Planung, sodass wir dann in der kommenden Trainingseinheit die Dinge noch mal abarbeiten können und dann am Samstagabend hoffentlich das erste Mal ein sogenanntes Topspiel gewinnen können.“

Dritter Anlauf nach zwei Debakeln: Frauen des 1. FC Köln wollen gegen Frankfurt überzeugen

Janina Hechler vom 1. FC Köln
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Dritter Anlauf nach zwei Debakeln: Frauen des 1. FC Köln wollen gegen Frankfurt überzeugen

Die FC-Frauen wollen nach dem 1:1 in Leverkusen am Sonntagabend (18:30 Uhr) direkt den nächsten Europapokal-Anwärter ärgern. Im vorletzten Heimspiel der aktuellen Bundesliga-Saison ist Eintracht Frankfurt zu Gast im Franz-Kremer-Stadion bei den Frauen des 1. FC Köln. Für Janina Hechler wird es eine besondere Partie.

Bisher endete das Zusammentreffen der Eintracht und der Fußballerinnen des FC in dieser Saison bitter für das Team von Britta Carlson. Sowohl im einem Test- als auch im Hinspiel der Liga unterlagen die Kölnerinnen hoch. Am Sonntag ist Eintracht Frankfurt zu Gast im Franz-Kremer-Stadion bei den Frauen des 1. FC Köln.

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0:8 und 1:7 – die beiden bisherigen Aufeinandertreffen des 1. FC Köln mit Eintracht Frankfurt in dieser Saison endeten jeweils mit einem Debakel für die FC-Frauen. Immerhin: Das 1:7 war nur ein Testspiel Ende Januar. Das 0:8 im Bundesliga-Hinspiel war jedoch der Anfang vom Ende von Daniel Weber als Trainer des 1. FC Köln. Das dritte Aufeinandertreffen am Sonntagabend findet erstmals in dieser Spielzeit am Geißbockheim statt. Und die Kölnerinnen wollen im heimischen Franz-Kremer-Stadion zeigen, dass sie gegen den Champions-League-Anwärter doch mithalten können. Vor der Osterpause ist dem Team das bereits im Derby bei Bayer Leverkusen (1:1) gegen einen anderen Europapokal-Anwärter gelungen. Daran möchte das Team auch gegen die Eintracht anknüpfen und sich so mit einem positiven Gefühl aus der grundsätzlich missratenen Saison verabschieden.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Ein besonderer Sonntag für Janina Hechler

Die Entwicklung am Geißbockheim ist auch der Konkurrenz nicht verborgen geblieben: „Nach dem Trainerwechsel im Winter sieht man, dass mehr Wert auf eine defensive Stabilität gelegt wird“, urteilte Frankfurts Trainer Niko Arnautis über die FC-Frauen, „gerade gegen Wolfsburg und Leverkusen haben sie unter Beweis gestellt, dass sie es mit dieser Kompaktheit und ihren Umschaltmomenten auch Teams aus der oberen Tabellenregion schwermachen können. Wir sind deshalb gewarnt. Es wird gerade zu Beginn ein hartes Stück Arbeit.“ Die FC-Frauen dürften als Ambition für den Saison-Endspurt noch haben, wenigstens auch den zweiten Aufsteiger Carl Zeiss Jena noch hinter sich zu lassen und die Saison als Tabellen-Zehnter zu beenden. Die Thüringerinnen liegen aktuell zwei Zähler vor dem FC.

Dabei müssen die Kölnerinnen am Sonntag auf ihre Langzeit-Verletzten Anna-Lena Stolze, Sylwia Matysik und Dora Zeller verzichten. Ein besonderer Sonntag wird es auch für Janina Hechler. Die Kölner Innenverteidigerin trug bis zu ihrem Wechsel in die Domstadt 2023 insgesamt acht Jahre das Trikot des 1. FFC und nach dem Vereinsübergang das von Eintracht Frankfurt. Für Hechler wird es jedoch auch das vorletzte Heimspiel im FC-Trikot. Hechler wechselt im Sommer zum aktuellen Regionalliga-Tabellenführer VfB Stuttgart.

Für die 26-Jährige wird es eine Rückkehr in die Heimat, wurde sie doch unweit in Reutlingen geboren. „Den FC zu verlassen, ist für mich die wahrscheinlich schwerste Entscheidung meines Lebens“, sagte die Defensiv-Spezialistin zu ihrem Wechsel, „ich habe mich hier sehr wohlgefühlt und bin dankbar für die Spielzeit, die ich bekommen habe. Aber mein Herz schlug schon als kleines Mädchen für den VfB und ich möchte wieder in der Nähe meiner Familie sein.“