Meiko Sponsel: Das nächste Debüt beim 1. FC Köln, aber eins mit Schattenseite

Meiko Sponsel beim Spiel des 1. FC Köln
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Meiko Sponsel: Das nächste Debüt beim 1. FC Köln, aber eins mit Schattenseite

Mit Meiko Sponsel feierte am Sonntag bereits das siebte Kölner Eigengewächs in dieser Spielzeit sein Debüt bei den Profis. Für den Rechtsverteidiger der Lohn harter Arbeit, aber auch ein Abschiedsgeschenk trotz Debüt: Meiko Sponsel wird den 1. FC Köln verlassen.

Auch wenn es am Ende nur wenige Minuten waren, wird der Rechtsverteidiger seine Premiere beim FC wohl nicht vergessen. Auch, weil es eine Art Abschiedsgeschenk war. Denn trotz Debüt: Meiko Sponsel wird den 1. FC Köln verlassen.

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Thomas Kessler ließ sich nach dem Abpfiff nicht lange bitten. Der Leiter der Lizenzspielabteilung steuerte ziemlich schnell Meiko Sponsel an, umfasste das Gesicht des U21-Spielers und flüsterte dem Akteur etwas ins Ohr. Vermutlich ein Glückwunsch zum Profidebüt des 23-Jährigen, möglicherweise einen Hinweis zu der kleinen Panne, die mit der Einwechslung einherging. Denn als der Rechtsverteidiger eingewechselt wurde, hatte Stadionsprecher Michael Trimmel zunächst Steffen Tigges ausgemacht und ausgerufen. Doch der 70-Jährige korrigierte sich umgehend. Für Sponsel sicherlich dennoch ein ganz besonderer Moment, den er auch mit einer ordentlichen und akrobatischen Defensivaktion noch krönte. Seit acht Jahren ist der Abwehrspieler nun ein Geißbock, nun also das Profidebüt.

„Das hat er sich verdient“

Für den FC ist es in dieser Spielzeit nach Julian Pauli, Elias Bakatukanda, Jaka Potocnik, Neo Telle, Oliver Schmitt und Mikail Özkan bereits die siebte Profi-Premiere. Für einen Aufstiegskandidaten mit dem wohl wertvollsten Kader der Liga ein mehr als positives Signal – wenn auch mindestens in Teilen der Transfersperre geschuldet. Und einigen Verletzungen. Vermutlich wäre Sponsel nicht zu seinem Debüt gekommen, wenn sich Jusuf Gazibegovic nicht schwerer verletzt hätte. So aber kam der 23-Jährige zu seinem späten Premieren-Einsatz in der ersten Mannschaft. Sponsel wird somit wie seine Vorgänger auch ein Bild im Flur des Geißbockheims aufhängen dürfen. Dort werden alle Eigengewächse, die bei den Profis vorgespielt haben, geehrt.

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Für den FC wird es wohl eine Erinnerung bleiben. Denn der Rechtsverteidiger wird nicht weiter für die Kölner auflaufen. Daran ändert auch die Begegnung gegen Münster nichts. „Meiko ist ein Junge, der zwar nicht immer im Rampenlicht der Profis stand, der hier etliche Jahre im Nachwuchs gespielt hat, der sein Herz am rechten Fleck hat, der auch Qualität hat und oft durch Verletzungen gestoppt wurde“, sagte Christian Keller. „Dass er hier bei seinem Heimatverein drei Minuten Profidebüt bekommt, ist für ihn doch richtig gut. Das hat er sich verdient.“ Verdient ja, doch viel mehr wird es in Köln dann wohl nicht geben. „Ich würde die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sehen, dass es zu Ende geht. Er hat die Qualität mindestens eine, wenn nicht zwei Ligen höher zu spielen.“

Soll heißen: Die Qualität für mehr als Regionalliga bei der U21, aber nicht 2. Liga oder Bundesliga bei den Profis der Geißböcke. Und da der Vertrag des 23-Jährigen im Sommer ausläuft, stehen die Zeichen klar auf Trennung und das war genau so auch ausgemacht. Das Abschiedsgeschenk erhielt der Rechtsverteidiger nun schon einige Wochen vor dem Saisonende.


Lemperle und Downs: Schießt sich das Sturmduo für den Aufstieg des 1. FC Köln ein?

Tim Lemperle und Damion Downs freuen sich nach einem Tor
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Lemperle und Downs: Schießt sich das Sturmduo für den Aufstieg des 1. FC Köln ein?

Über Monate wurde der FC für seine mangelnde Offensivpower kritisiert, gegen Münster überzeugte der Angriff der Geißböcke endlich wieder. Das lag sicher auch am Gegner, aber eben nicht nur. Hat der 1. FC Köln sein Sturmduo für das Saisonfinale gefunden?

Erstmals seit einem halben Jahr standen Tim Lemperle und Damion Downs wieder gemeinsam in der Startelf der Geißböcke. Und beide Angreifer funktionierten gegen Münster. Das macht Mut. Hat der 1. FC Köln sein Sturmduo für das Saisonfinale gefunden?

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Ein verdienter Sieg, drei wichtige Punkte, die Tabellenführung und den Vorsprung auf Teile der Konkurrenz ausgebaut – der 30. Spieltag hätte für den FC nicht so wirklich viel besser laufen können. Und doch trat Christian Keller auf die Kölner Euphoriebremse. „Das war natürlich ein ganz wichtiger Sieg und aus meiner Sicht auch ein total verdienter Sieg, der gerne noch etwas höher hätte ausfällen können“, sagte der Sportdirektor. „Aber ich möchte an Ostern nicht motzen, wir sind zufrieden.“ Tatsächlich hätte der Sieg höher ausfallen können, wenn nicht müssen. Alleine Damion Downs hätte sein Torkonto noch ein wenig in die Höhe schrauben müssen. Doch der Stürmer scheiterte einmal an einer guten Parade von Münster-Keeper Johannes Schenk und einmal an der Latte.

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Starke Werte in der Offensive des 1. FC Köln

Und doch wäre ein Hadern nach dem 3:1-Erfolg über Münster ein falsches Zeichen gewesen. Denn nach Monaten des Minimalisten-Fußballs hat der FC in der Offensive mal wieder gut funktioniert. Drei Tore in einem Pflichtspiel gab es für den FC zuletzt im Dezember beim 3:1-Triumph über den 1. FC Nürnberg und in der Liga in dieser Saison zum vierten Mal. Im Jahr 2025 hatten die Geißböcke ganze elf Tore erzielt, im Schnitt noch nicht einmal eins pro Spiel. Nur Regensburg war seltener erfolgreich. Nun aber erinnerte das Offensivspiel an die ersten Begegnungen der Hinrunde, als der FC zum Teil im Angriff sogar ein Feuerwerk abbrannte. Das wäre für die Begegnung gegen Münster ein wenig hochgegrifen, dennoch erarbeiteten sich die Geißböcke auch weitere Hochkaräter.

Noch in der Vorwoche hatte Marvin Schwäbe nach dem 1:1 gegen Greuther Fürth erklärt, dass es immerhin schon ein Fortschritt sei, sich wieder Chancen herauszuspielen. Dieser Trend setzte sich gegen die Preußen fort. Auch, weil das Sturmduo Tim Lemperle und Downs von Beginn an funktionierte. Seit einem halben Jahr hatten die beiden nicht mehr gemeinsam in der Startelf gestanden. „Beide haben eine gute Tiefe, haben Dynamik, haben Speed. Beide können auch Bälle gut sichern“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber. „Sie sind in mehrerlei Hinsicht für den Gegner einfach schwer zu handeln. Beide sind torgefährlich, das tut uns gut und macht uns in unserer gesamten Ausrichtung noch einmal unberechnbarer.“

Auch Downs fand positive Worte. „Das Zusammenspiel mit Tim hat sich total gut angefühlt. Wir verstehen uns richtig gut auf dem Platz. Das hat man in mehreren Phasen wohl auch gesehen. Wie viele Chancen wir kreiert haben, es macht einfach richtig Spaß“, so der Stürmer. „Wir sind ein ähnlicher Spielertyp, wir können uns dann gut abwechseln und dementsprechend auch Ergebnisse bringen.“ Tatsächlich sah die Offensive gut aus. Der FC erspielte sich einen xGoals-Wert von mehr als 4.

„Es ist immer gut, wenn beide Stürmer treffen“

Dieser lag in der Rückrunde bislang im Schnitt bei 1,5 – die Qualität der Kölner Torchancen ließ also nur anderthalb Treffer pro Spiel erwarten. Die geringe Wahrscheinlichkeit gepaart mit einer mangelnden Effizienz brachten den Geißböcken den Ruf des Minimalisten-Fußballs erst ein. So brauchten die Kölner in dieser Phase 15 Torschüsse für ein Tor, schossen aber auch deutlich seltener auf die Kiste, als noch in der Hinrunde. Gerade einmal 13 waren es pro Begegnung. Gegen Münster kamen die Geißböcke nun auf 20 Abschlüsse, nahezu jeder sechste landete im Tor. Und dennoch fand Keller auch kritische Worte. „Es hat mir gut gefallen. Trotzdem, das wissen beide Jungs, das können sie besser“, sagte der Sportdirektor. „In Sachen Effizienz, in Sachen Positionierung, in Sachen Anlaufen und in ein paar anderen Sachen.“

Nach einem verdienten 3:1-Erfolg wohl Kritik auf hohem Niveau. Das fand dann auch Keller. „Wir wollen aber nicht die Sachen rausheben, die man besser machen soll. Sie haben beide ihr Tor gemacht und beide waren sehr engagiert gegen den Ball, beide haben viele Bälle gesichert“, so der Sportdirektor, dessen Resumé insgesamt aber gut ausfiel. „Es ist natürlich immer gut, wenn die Stürmer treffen. Wenn der zentrale Zehner dann auch noch trifft, dann haben die das heute gut gemacht“, sagte Keller. Immerhin so gut, dass Winter-Neuzugang Imad Rondic 90 Minuten auf der Bank saß. Der FC scheint aktuell sein schlagkräftiges Offensiv-Duo wiedergefunden zu haben. Allerdings war Münster auch erstaunlich schwach, der FC dominant. Gegen Hannover wird die Geißböcke ein anderes Kaliber erwarten. Wie gut Lemperle und Downs dann funkionieren, wird sich zeigen müssen.


Der 1. FC Köln sammelt endlich mal wieder Big Points und ist dem Aufstieg nahe

Gerhard Struber freut sich nach dem Sieg des 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln sammelt endlich mal wieder Big Points und ist dem Aufstieg nahe

Nachdem die Kölner in den vergangenen Spielen wichtige Big Points verpassten, legte der FC am Sonntag mal wieder nach, übernahm die Tabellenspitze und darf sich große Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Der ist nicht sicher, der 1. FC Köln ist dem Aufstieg ein Stück näher.

Gegen Münster fahren die Geißböcke einen ungefährdeten Sieg ein und grüßen nun wieder von der Tabellenspitze. Bei fünf Punkten Vorsprung will man am Geißbockheim noch nicht von einer Vorentscheidung sprechen. Doch der 1. FC Köln ist dem Aufstieg ganz sicher ein großes Stück näher.

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Eigentlich waren die Voraussetzungen schon ziemlich gut und dann auch wieder nicht. Denn, wenn der FC an den vergangenen beiden Spieltagen schon den Ball auf den Elfmeterpunkt gelegt bekommen hatte, dann versemmelten die Kölner den Freifahrtschein deutlich. Die Niederlage gegen Hertha fiel nicht ins Gewicht, weil die Konkurrenz patzte, das Remis gegen Fürth war aus dem gleichen Grund schon erstaunlich viel wert. Und auch an diesem 30. Spieltag spielte die Konkurrenz im Vorfeld des Heimspiels der Geißböcke mit. Der Tabellenführer aus Hamburg kassierte eine Pleite, der Tabellendritte teilte sich die Punkte mit dem Vierten und der Sechste ging gegen ein Kellerkind ebenfalls ziemlich leer aus. Insofern waren die Vorzeichen vor dem Kölner Heimspiel gute und dadurch auch wieder schlechte zugleich.


„… dann wären wir jetzt schon aufgestiegen“

Nur, dass die Kölner die Einladung der direkten Konkurrenz an diesem 30. Spieltag mal dankend annahmen. „Jetzt haben wir es mal für uns genutzt. Ich glaube, wenn wir jedes Spiel richtig überzeugend gespielt hätten, wären wir jetzt schon aufgestiegen“, stellte Timo Hübers daher auch fest. „Das war nicht der Fall.“ Nein, der FC ist noch nicht aufgestiegen, hat aber am Sonntag tatsächlich einen großen Schritt in diese Richtung gemacht. Und das eben auch, weil die Kölner ein aufstiegwürdiges Spiel gegen einen erstaunlich harmlosen Gegner ablieferten. Der FC war von der ersten Minute an die bessere Mannschaft, ließ die Kugel laufen. „Wir sind super ins Spiel reingekommen, haben in der ersten Phase vieles kontrolliert, sogar dominiert“, sagte Gerhard Struber, der seine Mannschaft auf Viererkette umgestellt hatte. „Dann sind wir verdient in Führung gegangen.“ Und das durch Tim Lemperle nach Vorarbeit von Jan Thielmann. 

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Der FC hatte das Spiel im Griff. Und abgesehen von zwei insgesamt doch harmlosen Schüssen, die Marvin Schwäbe parierte, brachte der Gast wenig zu Stande. Münster war nicht in der Lage, mehr für das Spiel zu tun. Und „dann musst du da so ein Tor hinnehmen“, sagte Struber fast schon ungläubig. Denn der Treffer der Gäste fiel absolut aus dem Nichts und dann auch noch mit tatkräftiger Unterstützung der Geißböcke. Timo Hübers buchsierte die Kugel unglücklich ins eigene Netz. „Sie haben es zumindest geschafft, die letzte Linie einmal zu brechen, erwischen uns da in der Tiefe und dann fliegt der Ball rein“, sagte der Kölner Kapitän. „Dann haben wir schnell den Mund abgeputzt und vor der Halbzeit noch das 2:1 geschossen.“ Das übernahm der insgesamt stark aufspielende Luca Waldschmidt vom Punkt, nachdem Schiedsrichter Tom Bauer auf Handelfmeter nach Ansicht der Videobilder entschieden hatte.

„Das war ein wichtiger Schritt“

Der FC kam auch mit Schwung aus der Kabine, ließ sich auch weiterhin nicht aus dem Konzept bringen und legte durch Damion Downs nach starker Vorarbeit von Waldschmidt nach. Da Münster auch weiterhin nicht viel einfiel, war damit eigentlich schon der Deckel drauf. „Wir haben hier und da noch die ein oder andere Chance zugelassen, aber wir spielen ja auch gegen Teams, die nicht komplett blind sind“, sagte der spät eingewechselte Mark Uth, der dieses Mal keinen Zugriff mehr auf die Begegnung fand. Tatsächlich hätte der FC aber nachlegen können und vielleicht auch müssen. „Das war natürlich ein ganz wichtiger Sieg und aus meiner Sicht auch ein total verdienter Sieg, der gerne noch etwas höher hätte ausfällen können“, so Christian Keller. „Aber ich möchte an Ostern nicht motzen, wir sind zufrieden.“

Tatsächlich gab es auch nur sehr wenig Grund zum Motzen. Immerhin haben die Geißböcke einen ganz großen Schritt Richtung Bundesliga und damit auch Richtung Planungssicherheit gemacht. „Wir bleiben unserer Haltung treu: Das nächste Spiel ist das wichtigste. Eine Vorentscheidung ist es erst dann, wenn wir so viele Punkte haben, dass die anderen es nicht mehr aufholen können“, bremste der Sportdirektor nach dem Sieg aufkommende Euphorie. Und das auch durchaus zu recht. Denn am Sonntag spielte der 1. FC Magdeburg bei der Kölner Rechnung dann doch nicht so ganz mit. Die Sachsen setzten sich 3:0 gegen Regensburg durch. So beträgt der Vorsprung auf Rang drei fünf Zähler. Bei vier ausstehenden Spielen in dieser Liga ein komfortables Polster. Und endlich mal wichtige „Big Points“, ein verwandelter Elfmeter, wenn man so will. „Der Schritt, den wir heute gegangen sind, war ein wichtiger“, sagte Struber. „Wir wissen aber auch, wie gefährlich schnell hier was verrutschen kann.“


Högers Tor letztlich zu wenig: U21 des 1. FC Köln verliert in Duisburg nach Pausen-Führung

Marco Höger von der U21 des 1. FC Köln
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Högers Tor letztlich zu wenig: U21 des 1. FC Köln verliert in Duisburg nach Pausen-Führung

Für die Reserve des FC gab es am Ostersonntag keine Geschenke bei den Zebras. Die U21 des 1. FC Köln verlor trotz einer Pausenführung am Ende beim MSV Duisburg verdient mit 3:1 (0:1). Die Kölner boten überraschend einen Spieler aus dem Zweitliga-Team auf, der seine Chance jedoch nicht nachhaltig zu nutzen wusste.

Nach dem Treffer von Marco Höger ging die Kölner Reserve noch mit einem Tor Vorsprung in die Pause. Doch die Führung verteidigte die Reserve der Kölner nicht. Die U21 des 1. FC Köln verlor beim MSV Duisburg verdient mit 3:1.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 0:1-Heim-Niederlage gegen den Wuppertaler SV auf drei Positionen: Meiko Sponsel stand diesmal im Zweitliga-Aufgebot gegen Münster, ihn ersetzte Jakok Krautkrämer als Rechtsverteidiger. Dafür sammelten in Duisburg Emin Kujovic und sogar Marvin Obuz Spielpraxis in der U21, dafür rutschten Patrik Kristal und Jonas Saliger auf die Bank. Die Kölner versteckten sich beim Tabellenführer vom Anstoß weg keineswegs, spielten munter mit. Die Zebras enttäuschten in ihrem Heimspiel und blieben hinter den Erwartungen der 18.403 Zuschauer im Stadion zurück.

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Die Kölner gingen zunächst in Führung

Nach ein, zwei Halbchancen der Gastgeber waren es sogar die Kölner, die in Führung gingen. Jaka Potocnik schickte Marvin Obuz auf der linken Angriffsseite Richtung Grundlinie. Dessen Flanke landete bei Oliver Schmitt in der Mitte, doch die Duisburger Abwehr blockte den Schuss des Stürmers aus der Drehung zunächst. Jonas Michelbrink schlug beim Klärungsversuch eine Kerze, die von Mansour Ouro-Tagba eher unfreiwillig bei Marco Höger landete. Der Kölner Kapitän drosch den Ball trocken und volley zum 0:1 ins Duisburger Tor (26.). Danach kam vom MSV zu wenig, um den Pausen-Rückstand abwenden zu können.

Die Duisburger starteten jedoch mit Wut im Bauch in den zweiten Durchgang – und kamen nach einem Doppelwechsel zum schnellen Ausgleich. Emin Kujovic konnte die Kopfballverlängerung eines Einwurfes von der rechten Kölner Abwehrseite in den Strafraum nicht verhindern. Rijad Smajic wiederum war zwar am Gegenspieler Steffen Meuer, der zur zweiten Hälfte eingewechselt wurde, wurde jedoch von der Hackenablage des Duisburger Stürmers überrascht. Jakob Bookjans schoss den Ball mit Wucht flach ins kurze Eck zum 1:1, Marco Högers Abwehrgrätsche kam zu spät (49.). Und die Hausherren drehten die Partie kurz danach: Steffen Meuer rechtfertigte seine Einwechslung mit dem Treffer zum 2:1 aus rund 18 Metern flach ins lange Eck (56.). Die Kölner Hintermannschaft war hier sowohl beim Zuspiel von der linken Abwehrseite von Jan Symalla als auch beim Abschluss viel zu weit weg von ihren Gegnern.

Marvin Obuz kann keine Eigenwerbung betreiben

Danach fiel den Kölnern nichts mehr ein, um dem Spiel eine erneute Wende zu verpassen. Dabei blieb auch Obuz blass, der in der zweiten Hälfte komplett abtauchte und somit keine Eigenwerbung für mehr Einsätze im Zweitliga-Team betreiben konnte. Die vielen Monate ohne regelmäßige Spielpraxis sind an dem 23-Jährigen offensichtlich nicht spurlos vorbeigegangen. In der Schlussminute erhöhte der MSV sogar noch auf 3:1: Nach einem Konter flankte Mert Göckan den Ball zu Dustin Willms, der zur Entscheidung einköpfte (90.). Jakob Krautkrämer war hier zu weit vom Duisburger entfernt.

1. FC Köln U21: Nickisch – Krautkrämer, Smajic, Özkan, Akmestanli (78. Salger) – Höger (67. Harchaoui), Kujovic – Schmitt, Potocnik (84. Von der Hitz), Obuz (84. Kristal) – Ouro-Tagba (67. Borie).  Tore: 0:1 Höger (26.), 1:1 Bookjans (49.), 2:1 Meuer (56.), 3:1 Willms (90.). Zuschauer: 18.403.


Kölner Ultras mit kurioser Konfetti-Botschaft an den DFB

Konfetti-Choreo beim C-Spiel gegen Münster
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Kölner Ultras mit kurioser Konfetti-Botschaft an den DFB

Mit dem 3:1-Erfolg über Preußen Münster ist der Aufstieg für die Kölner zum Greifen nah. Die Geißböcke fuhren einen verdienten und ungefährdeten Sieg ein. Für ein Kuriosum sorgten einige Kölner Anhänger: Ultras des 1. FC Köln senden Botschaft an den DFB.

In der Pause der Begegnung des FC gegen Preußen Münster sorgten einige Anhänger für ein Kuriosum. Die Ultras des 1. FC Köln senden eine Botschaft an den DFB. Dieser hatte in der vergangenen Woche dem Club mit weiteren Konsequenzen gedroht.

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Bei dem ein oder anderen FC-Verantwortlichen werden sich vielleicht einige Schweißperlen auf der Stirn gebildet haben, als sich die ersten Ultras in der Pause auf dem Zaun der Südkurve positionierten – das vermummt, zum Teil unter einer großen Plane. Der FC war erst in der vergangenen Woche aufgrund von Pyrotechnik zu einer sechsstelligen Strafe verurteilt worden. Insgesamt müssen die Kölner demnach mehr als 300.000 Euro für diverse Vergehen bezahlen. Allerdings kam das Urteil des DFB mit einer deutlichen Warnung daher. Der Verband kündigte neben weiteren möglichen finanziellen Strafen auch noch härtere Konsequenzen an und meint damit wohl einen Zuschauerausschluss, der bei weiteren Vergehen wohl gegen den FC ausgesprochen werden könnte.

„Konfetti ist beim DFB for free“

Nun also bauten sich die Ultras auf, hatten diverse Gegenstände in ihren Händen und auch ein weiteres Banner ließ ein weiteres Vergehen erahnen. „Eure Strafen zünden nicht…“, stand dort geschrieben, eine klare Botschaft an den DFB. Gefolgt von einer weiteren Nachricht zu Beginn des zweiten Durchgangs. „…sondern wir“, hieß es weiter. Als dann der Countdown von der Südkurve angestimmt wurde, rechnete wohl das gesamte Stadion mit einer weiteren Pyro-Show. Doch ein großes Feuerwekr blieb aus, vielmehr zündeten die Fans Konfetti-Kanonen. „Ein andermal, versprochen“, hieß es daraufhin auf der nächsten Botschaft. Ein Hinweis auf weitere Pyro-Vergehen zum Saison-Endspurt? Möglich. Vor allem aber ein Seitenhieb der Ultras Richtung DFB.

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„Ich habe es nur ganz kurz gesehen und dann kam auch schon das Konfetti“, sagte Christian Keller später in der Mixed Zone. „Konfetti ist beim DFB for free, damit kann ich gut leben.“ Eine weitere Strafe ist somit für die Begegnung gegen Münster nicht zu erwarten. Weitere Pyrotechnik dagegen schon.


Der 1. FC Köln schlägt harmlose Preußen und springt an die Spitze

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln schlägt harmlose Preußen und springt an die Spitze

Der FC grüßt nach dem 30. Spieltag wieder von der Spitze. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Preußen Münster 3:1 und übernimmt damit wieder die Tabellenführung. Gegen harmlose Gäste hatten die Kölner keine großen Probleme.

Mit einem hoch verdienten Sieg hat der FC die Tabellenführung zurückerobert. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Preußen Münster 3:1. Da der HSV nicht über ein 2:2 hinauskam, stehen die Geißböcke wieder an der Spitze. Tim Lemperle, Luca Waldschmidt und Damion Downs trafen für den FC, den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Timo Hübers mit einem Eigentor.

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Gerhard Struber stellte seine Mannschaft gleich auf mehreren Positionen um, wählte vor allem wieder die Viererformation. So stellten Timo Hübers und Dominique Heintz die Innenverteidigung. Eric Martel rückte eine Reihe vor auf die Sechserposition. Zudem spielte Dejan Ljubicic für Denis Huseinbasic und Damion Downs für den bislang glücklosen Imad Rondic. Die Gäste ließen den FC kommen, das Spiel machen. Und schon nach gut zwei Minuten schickte Leart Pacarada Downs mit einem langen Ball, der Angreifer fackelte nicht lange, scheiterte aber an Johannes Schenk im Münsteraner Tor. Auch die anschließende Ecke wurde gefährlich. Der FC übernahm von Beginn an die Kontrolle. Doch auch auf der anderen Seite wurde es gefährlich. Zunächst scheiterte David Kinsombi aus der Distanz an Schwäbe, dann Charalambos Makridis aus spitzem Winkel (7.).

Waldschmidt sicher vom Punkt

Die Kölner blieben aber die Spiel bestimmende Mannschaft und erhöhten zunehmend den Druck. Ein Traumpass von Luca Waldschmidt fand auch Tim Lemperle, der aber den Ball zu leicht hergab. Dann spielte Jan Thielmann einen starken Pass auf Ljubicic, der fand den heutigen Rechtsverteidiger im Schlussdrittel wieder und der U21-Nationalspieler passte perfekt ins Zentrum auf Lemperle, der nur noch einschob (13.). Und dem Torschützen gehörte auch die nächste Aktion. Nach einer Flanke von Thielmann war der Angreifer zur Stelle, doch Schenk wehrte den akrobatischen Versuch mit dem Fuß ab (16.). Genauso fischte der Keeper einen Distanzschuss von Kainz aus dem Winkel (17.). Die Kölner hatten in dieser Phase die Begegnung im Griff, ließen Münster gar nicht mehr so recht ins Spiel kommen.

Aber auch der FC wurde nur noch selten zwingend. Auch, weil der letzte Pass einige Male nicht ankommen wollte. Der FC verpasste die Chance, nachzulegen und wurde bestraft. Nach einem Vertikalpass war Joshua Mees durch, spielte den Ball eher harmlos quer ins Zentrum, Hübers rutschte die Kugel über den Spann, der Ball senkte sich unhaltbar ins lange Eck (39.). Pech auf der einen Seite, Glück auf der anderen. Einen Rückpass von Martel verlängerte Simon Scherder mit der Hand, Schiedsrichter Tom Bauer schaute sich die Szene an und entschied auf Elfmeter. Waldschmidt übernahm Verantwortung und setzte die Kugel knapp neben den Pfosten, Schenk ahnte die Ecke, hatte aber keine Chance (45.+1). Der FC ging mit der verdienten Führung in die Kabine.

Downs macht alles klar

Köln übernahm auch nach dem Wechsel weiterhin die Initiative, spielte weiter nach vorne und belohnte sich früh. Waldschmidt spielte einen hohen Ball auf Downs, der Stürmer nahm die Kugel mit der Brust an und schloss eiskalt ab (56.). Und der Angreifer hätte nachlegen können, wenn nicht müssen. Einen Flachschuss von Ljubicic parierte Schenk vor die Füße des Stsürmers, doch Downs traf die Latte (62.). Nach einer weiteren Hereingabe von Kainz war der Stürmer erneut zur Stelle, doch der Ball wurde noch geblockt (65.). Der FC spielte weiter munter nach vorne. Unter anderem setzte Waldschmidt Ljubicic mit einem tollen Steckpass ein, doch der Österreicher setzte die Kugel knapp neben den Pfosten, hätte wohl ohnehin im Abseits gestanden. Köln blieb die bessere Mannschaft und ließ in der Defensive nur wenig anbrennen.

Die ganz großen Chancen wollte sich der FC aber auch nicht mehr erspielen. Das änderte sich auch nicht mehr in der Schlussphase. Münster mühte sich zwar nochmal, fand gegen die gut aufgelegte Kölner Defensive aber kein Mittel mehr. Ein letzter Höhepunkt war nur noch die Einwechslung von Meiko Sponsel in der Nachspielzeit. Am kommenden Sonntag ist der FC zu Gast bei Hannover 96. Der Vorsprung vor dem Relegationsplatz beträgt nun fünf Zähler, der auf Rang vier sechs Punkte.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

FC: Schwäbe – Pacarada, Heintz (88. Pauli), Hübers, Thielmann (90.+3) Sponsel – Martel – Kainz (88. Huseinbasic), Ljubicic (74. Olesen) – Waldschmidt (74. Uth) – Downs, Lemperle – Tore: 1:0 Lemperle (13.), 1:1 Hübers (39., ET), 2:1 Waldschmidt (45.+1, FE), 3:1 Downs (56.)



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