Doppelpacker Dallinga dreht das Spiel – der 1. FC Köln startet mit drei Punkten in die Saison

Thijs Dallinga jubelt nach seinem Debüt-Treffer für den 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln Ergebnis

Doppelpacker Dallinga dreht das Spiel – der 1. FC Köln startet mit drei Punkten in die Saison

Dank eines Doppelpacks von Thijs Dallinga ist der FC mit einem Sieg in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die TSG Hoffenheim 3:2. Dabei liefen die Kölner gleich doppelt einem Rückstand hinterher.

Zweites Spiel, zweiter Sieg – nach dem glücklichen Pokal-Erfolg über die Würzburger Kickers haben die Geißböcke auch in der Liga den ersten Sieg eingefahren. Gegen hoch gehandelte Sinsheimer gewann der FC 3:2. Die Führung von Adam Daghim glich Said El Mala aus, das 1:2 durch Ozan Kabak drehte Thijs Dallinga mit einem Doppelpack.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Schon kilometerweit vor dem Stadion konnte man die Vorfreude auf die neue Bundesliga-Saison förmlich greifen. Die Euphorie der heimischen Fans kannte trotz des fragwürdigen Auftritts gegen Würzburg keine Grenzen. Aus diesem leitete René Wagner einen entscheidenden Schluss ab: Johannesson muss offensiver spielen. Folgerichtig wurde der Isländer zu Beginn gegen Hoffenheim von einer Doppel-Sechs abgesichert, wodurch Paul Okon-Engstler durchaus überraschend in die Startelf rutschte. Der junge Australier übernahm damit den Platz von Marius Bülter in der ersten Elf. Ansonsten vertraute der Cheftrainer demselben Personal wie noch im Pokalspiel am Montag. Auf Seiten der TSG nahm Toptalent Nathan De Cat zunächst auf der Bank Platz.

Die Südkurve war von Beginn an buchstäblich heiß, schon vor Anpfiff waberte dichter roter Rauch durch die müngersdorfer Nachmittagsluft. Die daraus resultierende kurze Verzögerung des Anpfiffs irritierte die Männer in Weiß keineswegs. Die Mannschaft positionierte sich im Ballbesitz vom Start weg enorm hoch, sowohl Mensah als auch Castro-Montes lauerten sofort auf Höhe der letzten Hoffenheimer Kette. Gegen den Ball formierte sich der FC in einem kompakten 4-3-3.

Angezündete Kölner dominieren die Anfangsphase

Der Beginn der Partie war mit dem in Würzburg nicht zu vergleichen. Schnell wurden die Räume hinter der Sinsheimer Abwehr offenbart, so auch ein erstes Mal in der fünften Spielminute. Über das Bindeglied Ragnar Ache fand ein langer Ball den durchstartenden Said El Mala, dessen abgeblockter Abschluss die erste Chance der Partie markierte. Keine zwei Minuten später sorgte eine Kölner Ecke abermals für Gefahr, aus einem unübersichtlichen Gestocher im Sechzehner konnten sich die Gäste jedoch befreien. Diese taten sich in den Anfangsminuten sichtlich schwer, was auch an der konsequenten Zweikampfführung der Geißböcke lag. Zudem wirkten sie fast schon eingeschüchtert von der atemberaubenden Atmosphäre. In der elften Minute wagten sich die Kraichgauer in Folge eines Freistoßes dann aber doch mal nach vorne, Neuzugang Wimmer kam aus halbrechter Position im Strafraum relativ frei zum Abschluss. Zum Glück aus FC-Sicht bekam Ache seinen Kopf in die Schussbahn gehalten und klärte so für seinen Schlussmann.

Brutale Hoffenheimer Effizienz

Von nun an gestaltete sich die Partie ausgeglichener, die Chancendichte nahm erkennbar ab. Das Szenario erweckte den Anschein eines kollektiven Durchschnaufens nach einem intensiven Beginn. Aus dieser Phase erwachten die Hoffenheimer in der 27. Spielminute mit brutaler Effizienz. In Folge eines strittigen Freistoßes aus dem Halbfeld spielten sich die Gäste um den Kölner Sechzehner fest, an der rechten Strafraumkante kam Adam Daghim an die Kugel. Ohne viel Kraft aber mit der Präzision eines Chirurgen legte der Neuzugang das Leder punktgenau ins kurze Eck. Marvin Schwäbe streckte sich vergebens, das 0:1 konnte auch er nicht verhindern. Nach der Gäste-Führung plätscherte das Geschehen gemächlich vor sich hin, das Team von Christian Ilzer übernahm in dieser Phase die Kontrolle. Aus dem Nichts stellten die Hoffenheimer jedoch selbst urplötzlich ein Geschenk an die Gastgeber aus.

Deine FC-Noten
Bewerte die Spieler nach dem Spiel
1 = sehr gut · 6 = ungenügend
Marvin Schwäbe
Ø –
Gideon Mensah
Ø –
Luka Lochoshvili
Ø –
Jahmai Simpson-Pusey
Ø –
Alessio Castro-Montes
Ø –
Tom Krauß
Ø –
Paul Okon-Engstler
Ø –
Isak Johannesson
Ø –
Said El Mala
Ø –
Jan Thielmann
Ø –
Ragnar Ache
Ø –
Ellyes Skhiri
Ø –
Thijs Dallinga
Ø –
Linton Maina
Ø –
Joel Schmied
Ø –
Marius Bülter
Ø –
Deine Auswahl wird automatisch gespeichert.

Ein katastrophaler Fehlpass in der eigenen Hälfte brachte Said El Mala in Aktion, der frei vor Baumann zum Abschluss kam. Da fehlte dem 19-Jährigen jedoch die Abgezocktheit, im erfahrenen Schlussmann fand er seinen Meister. Diese Großchance sollte die letzte des ersten Abschnitts gewesen sein, in welchem die Kölner nach energischem Beginn zusehends die Kontrolle abgaben und sich kaum noch vielversprechende Gelegenheiten erspielten. Es ist nun also an René Wagner, die Flamme für den zweiten Durchgang erneut zu entfachen.

Furioser Start, grandioser Schwäbe

Flammen brannten zunächst in der Kölner Südkurve, wie schon zu Beginn des Spiels wurden die 22 Akteure mit Rauchzeichen begrüßt. Das Personal blieb auf beiden Seiten zunächst unverändert. Und scheinbar übertrug sich die Flamme tatsächlich von den Fans auf den Rasen. In der 51. Spielminute ertönte das erste Trömmelche der neuen Saison. Seine starke Form untermauernd steckte Johannesson die Kugel im Mittelfeld auf Said El Mala durch, der auf einmal viele Meter Rasen vor sich hatte. Unvergleichglich drang der Youngster in den Sechzehner ein, bat die Hoffenheimer Innenverteidigung zum Tänzchen und versenkte trocken ins lange Eck.

Etwas zu motiviert agierte in der Folge des 1:1 Jahmai Simpson-Pusey. Ungestüm fällte er in der 56. Minute im eigenen Strafraum den Hoffenheimer Angreifer Conte, der sich mit dem Rücken zum Tor um den Engländer herumwand. Einen erneuten Stimmungsdämpfer wollte Kapitän Schwäbe aber auf keinen Fall hinnehmen. Obwohl Moerstedt den Strafstoß nicht schlecht platzierte, war der Keeper zur Stelle und hexte den Versuch aus der rechten Ecke. Zwei Minuten später bekam das sinsheimer Talent abermals die Chance, scheiterte jedoch wieder an dem zu Hochform auflaufenden Schwäbe. Auch Luka Lochoshvili zeigte im Anschluss seinen Wert für die Wagner-Elf. Der Georgier grätschte zunächst eine Großchance im letzten Moment ab (61.), bevor er auf der anderen Seite einen Eckball nur knapp am Kasten von Baumann vorbeiköpfte (64.).

Kölsches Comeback nach Rückstand

Den Einschlag zum 1:2 konnten die beiden wenig später aber doch nicht verhindern. Vorlagen-Spezialist Vladimir Coufal servierte einen Eckball in der 67. Spielminute präzise auf den Schädel von Ozan Kabak, der die Gäste-Führung wiederherstellte.

Doch auch davon ließen sich die Geißböcke nicht aus der Fassung bringen. Dabei war es ausgerechnet der eingewechselte Thijs Dallinga, der in Müngersdorf seinen verloren geglaubten Torriecher wiedererlangte. Im Stile eines Strafraumräubers befand sich der Niederländer in der 72. Minute zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wie schon im letzten Spiel wurde der ebenfalls eingewechselte Linton Maina mit einem Steckpass in die tiefe gefunden und glänzte mit einer punktgenauen Vorlage. Flach und scharf legte der Flügelflitzer das Leder auf den eingelaufenen Dallinga zurück, der trocken zum 2:2 einnetzte.

Von nun an schnupperten plötzlich wieder die Kölner an der Führung. Während Tom Krauß noch kläglich vergab, machte es Dallinga besser. Als hätte er nie ein Formtief durchgemacht, schweißte der Neuzugang das Leder aus 14 Metern aus einem wilden Durcheinander sowas von trocken in die Maschen und drehte die Partie in der 82. somit vollständig.

Köln am Freitag in Stuttgart

Bei den Kraichgauern war die Luft in der Folge raus, auch die Einwechselspieler brachten die TSG nicht mehr auf die Anzeigetafel. Somit beendet Florian Badstübner die Partie mit einem Spielstand von 3:2 für den 1. FC Köln. Ein furioser Heimerfolg des Teams von René Wagner, das vor allem aus der grandiosen Stimmung im heimischen Stadion viel Energie ziehen konnte und sich den Rückschlägen unbeeindruckt entgegenstellte. Einfacher wird es für den FC aber nicht, am kommenden Freitag ist man beim VFB Stuttgart zu Gast. Diese wollen das Debakel gegen den Rekordmeister schnellstmöglichst aus den Köpfen verbannen und auch in diesem Jahr wieder die Champions-League-Plätze angreifen.

1. FC Köln: Schwäbe – Mensah, Lochoshvili, Simpson-Pusey, Castro-Montes Schmied (90.+2) – Krauß (Bülter 90.), Okon- (Skhiri 66.) – El Mala (Maina 66.), Johannesson, Thielmann – Ache (Dallinga 66.); Tore: Daghim 0:1 (26.), El Mala 1:1 (51.), Kabak 1:2 (67.), Dallinga 2:2 (72.), 3:2 (82.)


Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Doppelpacker Johannesson führt den FC in die 2. Runde

Isak Johannesson vom 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln Ergebnis

Doppelpacker Johannesson führt den FC in die 2. Runde

Dass die Aufgabe schwer werden würde, hatte René Wagner schon geahnt. Dass die Kölner so zittern mussten, war aber wohl nicht geplant. Der 1. FC Köln gewinnt 2:1 in Würzburg. Und das Dank des Doppeltorschützen Isak Johannesson.

Mit einem starken Isak Johannesson und einer gehörigen Portion Glück haben sich die Geißböcke in die 2. Runde des DFB-Pokals gezittert. Der FC setzte sich in Würzburg knapp durch. Der Gastgeber war sogar durch David Abrangau in Führung gegangen, nach dem Wechsel drehte Isak Johannesson die Partie. In der letzten Minute trafen die Kickers den Pfosten.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Rotation ist nicht mehr, die Experimente sind vorbei. Dass die Saison nun so richtig losgehen sollte, verriet bereits der Blick auf die Startelf von René Wagner. Mit einer nominellen A-Elf und höchstens mit der Überraschung, dass Marius Bülter begann, startete der FC in die erste Runde des DFB-Pokals gegen die Würzburger Kickers. Nur eine Nummer suchten die Fans vergeblich: Die 13. Die ist zwar fort, Said El Mala jedoch nicht. Der Vertragsverlängerer lief heute erstmals mit der glorreichen 10 auf dem Rücken auf, persönlich abgesegnet von Prinz Poldi. Auf Seiten der Kickers überraschte vor allem der Bankplatz vom formstarken Ivan Franjic, der noch am vergangenen Drittliga-Spieltag doppelt traf.

Die Partie startete verhalten, wurde aber aus dem Nichts von Ragnar Ache aufgeweckt. Dieser schädelte in der achten Spielminute eine Ecke von Alessio Castro-Montes präzise ins linke untere Eck, hatte die Rechnung jedoch ohne Kickers-Keeper Rajkovacic gemacht, der den Versuch gerade so um den Pfosten lenken konnte. Eine Minute später musste er abermals parieren, diesmal einen abgefälschten Versuch von Said El Mala, der beinahe als Bogenlampe im Netz gelandet wäre.

Ping-Pong-Tor zur Würzburger Führung

Ein Querschläger landete in der Folge jedoch im anderen Tor. In der 18. Spielminute, in Folge eines Freistoßes, flankte Tim Kraus den Ball mit viel Effet in den Kölner Strafraum. Unter diesem seegelte Simpson-Pusey hindurch, das Leder prallte gegen den Oberkörper von David Abrangau und fand gegen die Laufrichtung von Marvin Schwäbe seinen Weg in die Maschen. Die Führung für die Gastgeber, die nicht unverdient daherkam.


Wie bewertet ihr den FC gegen Würzburg?

Deine FC-Noten
Bewerte die Spieler
1 = sehr gut · 6 = ungenügend
Marvin Schwäbe
Lesernote Ø –
Gideon Mensah
Lesernote Ø –
Jahmai Simpson-Pusey
Lesernote Ø –
Luka Lochoshvili
Lesernote Ø –
Alessio Castro-Montes
Lesernote Ø –
Tom Krauß
Lesernote Ø –
Isak Johannesson
Lesernote Ø –
Marius Bülter
Lesernote Ø –
Jan Thielmann
Lesernote Ø –
Said El Mala
Lesernote Ø –
Ragnar Ache
Lesernote Ø –
Ellyes Skhiri ab 75′
Lesernote Ø –
Thijs Dallinga ab 75′
Lesernote Ø –
Linton Maina ab 75′
Lesernote Ø –
Joel Schmied ab 82′
Lesernote Ø –
Okon-Engstler ab 89′
Lesernote Ø –
Deine Auswahl wird automatisch gespeichert.

Zähe Kost bis zur Pause

In der 22. Spielminute äußerten dann die mitgereisten FC-Fans ihren Unmut, jedoch nicht über die Leistung ihrer Mannschaft, sondern gegen den DFB. Tennisbälle wurden auf den Rasen geworfen, zudem erschien ein Banner gegen die Ansetzung von Montagsspielen. Die daraus resultierende kurze Unterbrechung konnte das Team von René Wagner allerdings nicht nutzen, denn das Spiel lief genauso weiter. Auch Said El Mala erwischte keinen glücklichen Arbeitstag. Der Linksaußen verlor vermehrt Eins-gegen-Eins Duelle und auch seinen Abschlüssen fehlte der letzte Punch. Die Würzburger Kickers verteidigten indes leidenschaftlich um den eigenen Strafraum herum, warfen sich voller Überzeugung in jeden Zweikampf. Offensivaktionen blieben aber auch bei den Gastgebern Mangelware, weshalb bis zum Pausenpfiff kaum etwas Erwähnenswertes mehr passierte. Unter dem Strich ein erschreckend schwacher erster Durchgang vom FC, René Wagner blieben 15 Minuten, um die Mannschaft zur zweiten Halbzeit wachzurütteln.

Treffer aus dem Nichts belebt das Kölner Spiel

Diese begannen beide Cheftrainer zunächst ohne personelle Wechsel, was auf Kölner Seite durchaus überraschte. Auch schien René Wagner nicht die passenden Worte gefunden zu haben, denn am Spiel der Kölner änderte sich zunächst nichts. Generell war kein Matchplan zu erkennen, oft wurde einfach nur der lange Ball in Richtung Ache gewählt. Spielerische Elemente blieben vollends aus. So benötigten die Gäste folgerichtigig eine Zufallsaktion, um zurück ins Spiel zu kommen. In der 62. Spielminute passierte genau das. Der FC gewann einen Einwurf im letzten Würzburger Drittel, welcher schnell eingeworfen wurde. Zunächst verpasste Ache die Hereingabe von Bülter, doch Jóhannesson war zur Stelle und stolperte den Ball zum 1:1 ins lange Eck.

In der Folge war plötzlich Leben im Kölner Spiel. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich zappelte der Ball erneut im Netz, allerdings stand Jóhannesson im Abseits, wodurch ihm der Doppelpack verwehrt blieb. Ragnar Ache zündete in Minute 71 einen satten Flachschuss, wurde jedoch abermals von Rajkovacic im Tor der Kickers aufgehalten. Es dauerte bis zur 74. Spielminute, bis René Wagner erstmals das Personal auf dem Rasen tauschte. Neben den Neuzugängen Ellyes Skhiri und Thijs Dallinga kam auch Linton Maina in die Partie. Letzterer sollte dem Spiel direkt seinen Stempel aufdrücken. Aus einer Belagerungsphase rund um den Würzburger Sechzehner fand der Routinier von der rechten Außenbahn mit einem cleveren Schnittstellenpass den eingelaufenen Jóhannesson.

Pfosten rettet den FC

Noch einmal ließ er sich nicht bitten. Aus 14 Metern halbrechs drehte der Isländer sich mit dem ersten Kontakt in Richtung Tor auf und nahm Maß. Zwischen Ball und Pfosten hätte in dieser 77. Minute kein Blatt Papier mehr gepasst. Der präzise Abschluss aufs lange Eck klatschte an den Innenpfosten und sprang von dort zum 2:1 über die Linie.

In der Schlussphase mussten die Kickers alles riskieren, was in Kontersituationen für den FC mündete. Die beste davon beförderte jedoch Dallinga in der 88. Minute über den Querbalken. Nach einem aufopferungsvollen Spiel fehlten den Würzburgern zum Ende das letzte Glück. Einen Freistoß aus gut 22 Metern entschärfte Schwäbe, doch eine dicke Chance gab es noch. In der dritten Minute der Nachspielzeit segelte nochmals eine Flanke in den Kölner Sechzehner, am langen Eck kam ein Würzburger zum Abschluss. Das Stadion hielt den Atem an, doch der Abschluss knallte nur ans Aluminium.

Das sollte die letzte Aktion gewesen sein. Ein erlösender Schlusspfiff beendete die Zitterpartie des 1. FC Köln. Kein überzeugender Auftritt, doch am Ende steht der Einzug in die nächste Pokalrunde. Bis zum Saisonstart am kommenden Wochenende steht René Wagner noch vor einigigen Aufgaben.

1.FC Köln: Schwäbe – Mensah (75. Skhiri), Simpson-Pusey, Lochoshvili (82. Schmied), Castro-Montes, Johannesson, Krauß – El Mala, Bülter, Thielmann (75. Dallinga) – Ache (75. Maina); Tore: 1:0 Abrangau (18.), Johannesson 1:1, 2:1 (62., 77.); Karten: Ache (1)


Wo finde ich aktuelle Nachrichten zum 1. FC Köln?

Aktuelle News, Spielberichte, Transfermeldungen und Analysen zum 1. FC Köln findest du auf come-on-fc.com.

Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Urteil noch am selben Tag: Geißbockheim-Streit des 1. FC Köln geht in die nächste Runde

Geschäftsstelle des 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln Ergebnis

Urteil noch am selben Tag: Geißbockheim-Streit des 1. FC Köln geht in die nächste Runde

Im Rechtsstreit um den Ausbau des Geißbockheims geht es in die nächste Runde: Denn am 11. Juni steht die Verhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht Münster an. Und dann soll alles ganz schnell gehen. Die Urteilsverkündung der Entscheidung ist noch für den selben Tag geplant. Dann steht der nächste Schritt an für den 1. FC Köln: Neue Entscheidung zum Ausbau des Geißbockheims.

Nach bereits jahrelangen Auseinandersetzungen im Streit um die Nutzung der Gleueler Wiese steht nun die Entscheidung des OVG an. Und diese könnte für den 1. FC Köln richtungsweisend sein.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


In wenigen Tagen ist es nun so weit – die langwierigen Auseinandersetzungen um den Ausbau des Trainingsgeländes des 1. FC Köln gehen in eine neue Runde. Dann soll Bewegung in die bereits lange andauernde Hängepartie kommen. Im Frühjahr 2024 hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Entscheidung des OVG Münster aus 2022 aufgehoben und die Angelegenheit zurück nach Münster gegeben. Dort soll es in einer erneuten Verhandlung nun zu einem Urteilsspruch kommen. Gegenstand der Verhandlung ist der von der Stadtverwaltung Köln bereits 2020 genehmigte Bebauungsplan „RheinEnergieSportpark in Köln-Sülz“. Ob dieser rechtsmäßig ist, soll nun geprüft werden. Seit Jahren verfolgt der FC das Ziel, seine Trainings- und nachwuchsbedingungen am Geißbockheim zu verbessern und das Gelände auszubauen.

Wegmarke im ewigen Streit um den Ausbau steht nun an.

Zusätzlich dazu ist neben dem Ausbau der bereits bestehenden Anlagen auch die Errichtung weiterer Spielflächen. Als Ausgleichsmaßnahme sollen auf der Gleueler Wiese im Kölner Grüngürtel mehrere öffentlich nutzbare Kleinspielfelder entstehen. Doch genau hier liegt das Problem. Seit Jahren gibt es zu den Plänen Widerspruch von Naturschützern und Ausbaugegnern. Sie sehen in den Plänen einen Eingriff in eine unter Denkmal- und Landschaftsschutz stehende Grünfläche und kritisieren die mit den Spielfeldern einhergehende Versieglung von freien Flächen. Im November 2022 gab das OVG Münster der Klage der Umweltverbände Recht, der FC ging gegen die Entscheidung vor und bekam vor dem Bundesverwaltungsgericht recht. In Leipzig begründeten die Richter ihre Entscheidung 2024 so: „Die Versiegelung eines geringfügigen Teils dieser Gesamtfläche ist mit ihrem Charakter als Grünfläche vereinbar“.

Das Urteil 2024 beruft sich darauf, dass das OVG den Bebauungsplan mit rechtlich nicht tragfähigen Erwägungen verworfen habe. Vor allem hielt das Gericht die Bewertung der geplanten Kleinspielfelder auf den Grünflächen für fehlerhaft und verwies das Verfahren zurück nach Münster. Am 11. Juni um 9 Uhr kommt es dort nun zu einer Entscheidung. Das Urteil in Leipzig war für die Geißböcke zwar ein Teilerfolg, dennoch steht die endgültige Urteilssprechung noch aus. Die Wegmarke im ewigen Streit um den Ausbau steht nun an. Sollte das OVG Münster den Bebauungsplan nun bestätigen, könnte der FC seinem Ziel ein Stück näher gekommen sein.

Punkteteilung im 100. Rheinderby: Der 1. FC Köln spielt gegen Borussia Mönchengladbach 3:3

Said El Mala beim Schussversuch
, , ,
Startseite » 1. FC Köln Ergebnis

Punkteteilung im 100. Rheinderby: Der 1. FC Köln spielt gegen Borussia Mönchengladbach 3:3

Auf Trainer Lukas Kwasniok und seiner Mannschaft lastete vor dem 100. Rheinderby nach zuletzt sechs sieglosen Partien eine Menge Druck. Und dem hielten sie nur zum Teil stand: Der 1. FC Köln spielt gegen Borussia Mönchengladbach 3:3.

Den Befreiungsschlag verpasst, aber zumindest einen Punkt Zuhause behalten: Mit 3:3 trennt sich der 1. FC Köln im 100. Rheinderby von Borussia Mönchengladbach – trotz Unterzahl in den letzten Minuten. Damit bleiben die Geißböcke auch im siebten Spiel in Folge ohne Sieg und können im Kampf gegen den Abstieg nicht zum Rivalen aufschließen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Trotz der zuletzt schwachen Kölner Ergebnisse versuchte Lukas Kwasniok, das Duell gegen Borussia Mönchengladbach als eine Möglichkeit zu sehen: „Ich glaube jede Aufgabe, jede Situation, die vor dir im Leben liegt, kannst du je nach Mindset unterschiedlich gewichten und bewerten und du kannst es natürlich als Problem wahrnehmen, hast Angst vor irgendwas“, sagte der Coach. „Du kannst es aber eben auch als Gelegenheit und Chance wahrnehmen und das ist halt ein Mindset von Leistungssportlern, die gewinnen wollen.“ Um diese Chance, wie es der Coach ausdrückte, zu nutzen, wollte er eigentlich nur eine Veränderung im Vergleich zum HSV-Spiel vornehmen. So rückte Linton Maina für Youssoupha Niang in die Startformation. Da aber Aushilfs-Rechtsverteidiger Tom Krauß kurzfristig vor dem Spiel ausfiel, kam Cenny Neumann überraschend zu seinem Startelf-Debüt.

Verrückte Anfangsphase

Und der Debütant stand in einer verrückten Anfangsphase direkt im Mittelpunkt. Denn nach nichtmal einer Minute schlug Franck Honorat auf der rechten Seite auf Höhe der Mittellinie einen schönen Pass in den Rücken der hoch stehenden Kölner Abwehr. Dort setzte sich Jens Castrop im Laufduell mit Neumann durch und behielt vor Marvin Schwäbe die Nerven. Der Gladbacher tunnelte den FC-Schlussmann. Aber die Geißböcke ließen sich vom frühen Rückstand nicht beirren und drehten die Partie innerhalb von knapp sieben Minuten. Erst spielte Isak Johannesson einen schönen langen Ball aus der Spielfeldmitte in den gegnerischen Strafraum. Dort bekam Said El Mala zu wenig Druck von Joe Scally, sodass der Linksaußen den Ball annehmen, sich drehen und abschließen konnte – die direkte Antwort in der vierten Minute.

Und der FC legte nur drei Zeigerumdrehungen später nach. Kristoffer Lund schickte mit einem starken, langen Pass Jakub Kaminski. Der Pole brachte den Ball von rechts mit dem ersten Kontakt in die Mitte. Dort musste Ragnar Ache nur noch zur Führung einschieben. Erneut nur drei Minuten danach legte dieses Mal der Stürmer am Strafraumrand quer auf Johannesson. Der Isländer schoß jedoch rechts am Gladbacher Kasten vorbei. Dann zeigten sich aber auch die Gladbacher mal wieder. Nach einer langen Hereingabe von Scally aus dem rechten Halbfeld köpfte Castrop knapp drüber. In der 20. Minuten machten es die Gladbacher besser: Nach einem Seitenwechsel kam auf links wieder der 22-Jährige an den Ball. Neumann konnte ihn zwar noch nach außen abdrängen, die Flanke aber nicht verhindern. Diese rutschte durch auf Philipp Sander. Dessen ersten Versuch konnte Eric Martel noch blocken, im zweiten Versuch kassierten die Geißböcke dann doch den Ausgleich.

Chancen auf beiden Seiten – den Treffer macht aber Gladbach

Danach ging es zumindest für ein paar Minuten etwas ruhiger zu. Erst nach einer halben Stunde kam Ache nach einer Ecke per Kopf zum Abschluss, stellte Nicolas dabei aber vor keine Herausforderungen. Nicht eingreifen musste der Gladbacher Keeper kurz darauf bei einem Abschluss aus 18 Metern von Johannesson, der aus guter Position links vorbeischoss. Nur wenig fehlte wiederum auf der anderen Seite Kevin Diks. Der Verteidiger verlängerte im Kölner Strafraum eine Hereingabe von links, die Bogenlampe senkte sich fast ins Kölner Tor und touchierte wohl noch den Pfosten. Dadurch verpasste außerdem Yannik Engelhardt den Ball am zweiten Pfosten und es gab Abstoß für den FC (39.). So ging es mit dem 2:2 in die Pause.

In der zweiten Hälfte hatten die Kölner die erste gefährliche Aktion. Kaminski setzte sich schön gegen zwei Borussen durch und schickte El Mala. Der wurde noch im letzten Moment vorm Abschluss gestört. Weil der 19-Jährige den Ball dabei ans Knie bekam, gab es nur Abstoß. Ein paar Minuten später legte sich wieder Kaminski den Ball schön an der Grundlinie an Rocco Reitz vorbei. Seinen Versuch aus sehr spitzem Winkel hielt Nicolas sicher. Den nächsten Treffer erzielten trotz der FC-Chancen jedoch die Gladbacher. Links kurz vorm Kölner Strafraum kam Castrop an den Ball. Der Borusse zog nach innen und hämmerte den Ball ins lange Eck über Schwäbe hinweg unter die Querlatte und ins Tor (60.).

Martel doppelt im Mittelpunkt

Der Rückstand setzte den Geißböcken zwar etwas zu, sie versuchten aber weiter nach vorne zu spielen. Wirkliche Möglichkeiten gab es aber erstmal nicht. El Mala zog aus gut 24 Metern mal ab, verfehlte das Tor allerdings deutlich (64.). Gefährlicher wurde es nach einer Flanke von links von Kaminski auf den zweiten Pfosten. Von dort legte Ache nochmal per Kopf quer, es kam aber kein FC-Spieler mehr hin. Wieder der auffällige Pole behauptete den Ball kurz darauf nach einem langen Kölner Schlag gut am gegnerischen Strafraum und spielte auf den kurz zuvor eingewechselten Luca Waldschmidt. Dessen Abschluss aus halblinker Position ging jedoch am Tor vorbei.

Im Anschluss an eine FC-Ecke reklamierten die Kölner knapp zehn Minuten vor Schluss dann Elfmeter. Der Ball ging allerdings nur an Tabakovics Schulter. Nach einer weiteren Ecke von Florian Kainz kamen die Geißböcke aber doch noch zurück: Die hohe Hereingabe köpfte Martel schön in die linke Ecke und ließ Nicolas keine Chance. Keine zwei Minuten später stand der Sechser erneut im Mittelpunkt: Bei einem Kopfballduell in der eigenen Hälfte hatte der 23-Jährige den Arm gegen Scally draußen und sah dafür seine zweite gelbe Karte. Die Kölner waren also für den Rest der Schlussphase in Unterzahl. Und so kam in der Nachspielzeit Reitz nochmal aus der Entfernung zum Abschluss, der abgefälschte Versuch ging jedoch knapp vorbei. Im Anschluss an die folgende Ecke bekamen die Kölner den Ball nicht geklärt, konnten den Schuss von Hugo Bolin aber gerade noch blocken.

Damit überstanden die Hausherren die letzte knifflige Situation und es blieb beim insgesamt gerechten Unentschieden. Für den 1. FC Köln geht es dann nach der Länderspielpause am Sonntag, den 5.4., weiter. Dann müssen die Geißböcke um 17:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) in Frankfurt gegen die Eintracht antreten.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, van den Berg, Neumann (70. Thielmann) – Martel, Johannesson (70. Chavez) – El Mala (77. Waldschmidt), Kaminski, Maina (77. Kainz) – Ache (77. Bülter); Gelbe Karten 1. FC Köln: Johannesson (38.), Schwäbe (52.), Kaminski (61.), Özkacar (70.), Thielmann (76.), Kainz (90.); Gelb-Rote Karte: Martel (86.) Tore: Castrop (1., 60.), El Mala (4.), Ache (7.), Sander (20.), Martel (84.)

Punkteteilung im Aufsteiger Duell: Der 1. FC Köln spielt gegen den HSV 1:1

, , ,
Startseite » 1. FC Köln Ergebnis

Punkteteilung im Aufsteiger Duell: Der 1. FC Köln spielt gegen den HSV 1:1

Nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende musste der FC im Rennen gegen den Abstieg auswärts in Hamburg auf Punktejagd gehen. Am Ende steht die Punkteteilung zwischen den Rothosen und der Elf von Trainer Lukas Kwasniok. Der 1. FC Köln spielt gegen den HSV 1:1

Der FC hat den Topspiel-Fluch gebrochen, aber erneut einen so wichtigen Sieg verpasst. Der 1. FC Köln spielt gegen den Hamburger SV 1:1 und tritt damit weiter auf der Stelle. Die Begegnung gegen Borussia Mönchengladbach könnte für Lukas Kwasniok richtungweisend werden. Zwei Siege in 17 Spielen sind im Kampf gegen den Abstieg zu wenig.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Vor dem Samstagabendspiel gegen den Hamburger SV hielt FC-Coach Lukas Kwasniok eine flammende Rede: „Ich weiß, dass sich im Sport die Dinge wenden und der Wind sich dreht. Ich weiß nicht, wann. Aber die Ergebnisse werden zeitnah kommen, und daraus wird eine wunderbare Zukunft entstehen. Daran glaube ich unerschütterlich.“ Der Trainer der Geißböcke mahnte zu Ruhe und Gelassenheit und forderte, weiterhin die Leistung seiner Mannschaft und nicht allein die Punkte in den Fokus zu rücken. Vor diesem Hintergrund setzte Lukas Kwasniok im wesentlichen auf die gleiche Formation wie in der vergangenen Woche gegen Borussia Dortmund. Für das Duell mit den Rothosen musste der Trainer einzig auf Innenverteidiger Jahmai Simpson-Pusey verzichten. Der Engländer hatte sich gegen Dortmund eine Rote Karte abgeholt. Cenk Özkacar rückte für Simpson-Pusey in die Anfangself. Bei den Rothosen vertraute Coach Merlin Polzin auf Damion Downs.

Zerfahrener Beginn im Aufsteiger-Duell

Wie erwartet starteten beide Mannschaften vorsichtig in die Partie. In der ersten Minute näherte sich der FC durch einen cleveren Steckpass von Jakub Kaminski auf den gestarteten Ragnar Ache dem Gästetor. Der Stürmer kam jedoch nicht vor dem hellwachen HSV-Torhüter Daniel Heuer Fernandes an den Ball (1.). Die folgenden Minuten zeigten, warum die Gastgeber die zweitschwächste Offensive der Liga stellen. Es dauerte eine gute Viertelstunde, bis auch der HSV dem gegnerischen Tor näherkam. Eine misslungene Kopfballabwehr von Youssoupha Niang schnappte sich Königsdörffer, der das HSV-Juwel Luka Vuskovic mit einem Chipball über Eric Martel hinweg anspielte. Bevor der Kroate abschließen konnte, machte Özkacar der Chance den Garaus (13.). In der 26. Minute setzte Said El Mala dann über links zum Sturmlauf an. Der Flügelstürmer hängte den HSV-Verteidiger Warmed Omari im klassischen El-Mala-Stil ab. Sein anschließender Schuss landete jedoch nur auf dem Kopf von Innenverteidiger Jordan Torunarigha.

Viera trifft sehenswert zur HSV-Führung, El Mala gleicht aus

Die Geißböcke traten zwar insgesamt dominanter auf und näherten sich hin und wieder dem Tor der Rothosen an. Zudem taten sich die Gastgeber sichtlich schwer, ihrerseits in die Gefahrenzone vor dem Kasten von Marvin Schwäbe zu kommen. So kam die Polzin-Elf in der ersten Hälfte nur auf einen xGoals Wert von 0,1. Doch aus dem Nichts gingen die Hausherren in der 39. Minute in Führung. Aussenverteidiger William Mikelbrencis flankte aus dem rechten Halbfeld in die Spitze. Dort handelte Viera Gedankenschnell, und lupfte den Ball über Schwäbe hinweg ins Tor hinein. Köln drängte auf die unvermittelte Antwort. Kaminski legte nach einem Tiefenlauf über links auf Johannesson ab. Der feuerte ins linke obere Eck, Heuer Fernandes konnte den wuchtigen Schuss gerade so zur Ecke klären (44.).

Die herausgespielte Chance durch eine Ecke avancierte dann zum Ausgleich durch El Mala (45.). Kaminski schlug die Kugel an den Fünfer, Rav van den Berg verlängerte die Hereingabe auf besagten El Mala, der nur noch zum verdienten Ausgleich einköpfen musste. Downs in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die gelegenheit, Hamburg noch vor der Pause wieder in Führung zu bringen. Der Stürmer ließ den Ball aber zur Unmut der HSV-Fans im Stadion verspringen, wirkte überrascht, dass er überhaupt an den Ball gelangen konnte (45+1).

FC bemüht, Hamburg weiter überwiegend harmlos

Kwasniok wollte das Momentum aus der ersten Halbzeit auch in die zweite Hälfte des Spiels mitnehmen und brachte dafür zur Pause Linton Maina für Niang ins Spiel. Die erste Szene der zweiten 45 Minuten gehörte den Gästen. Die Hamburger suchten Ansatzlos den Weg in den Sechzehner der Gäste. Keeper Marvin Schwäbe faustete die Hereingabe allerdings ohne größere Probleme aus dem Fünfmeterraum (46.). Anschließend zeigte sich ein ähnlicher Spielverlauf wie in der ersten Hälfte. Der HSV machte keine Anstalten, aus dem Spiel heraus Lösungen in der Offensive zu finden. Der FC wiederum biss sich an der HSV-Defensive die Zähne aus. So traf Kaminski in der 57. Minute aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Mit einem hohen Ball hinter die letzte Kette der Hamburger wollte Maina im Anschluss die Verteidigung der Rothosen aushebeln. Ache benötigte zu lang um das Spielgerät unter Kontrolle zu bringen, sodass der eingrätschende Torunarigha noch retten konnte (64.). In der 71. Minute versuchte es der aufgerückte Mikelbrencis nach Flanke von Miro Muheim per Kopf. Sein Kopfball bereitete Schwäbe erneut keinerlei Schwierigkeiten.

HSV taut in der Schlussphase auf

Für die Schlussphase brachte Kwasniok Marius Bülter und Sebastian Sebulonsen für Ragnar Ache und Said El Mala in die Partie. An der Spieldynamik, die zwischenzeitlich stark abflachte, änderte dies zunächst wenig. Dann und wann ließ sich beobachten, wie der Kölner Trainer seine Mannschaft wild gestikulierend anpeitschte. Bange Blicke richteten sich auf Tom Krauß. Der nominelle Mittelfeldmann musste verletzt ausgewechselt werden (84.). Bülter tankte sich in der 86. Minute rechts in den Hamburger Sechzehner. Mit etwas Verzögerung chippte er den Ball auf den mitgelaufenen Johannesson. Der Isländer konnte die Chance allerdings aus kurzer Distanz nur schwerlich verwerten, zu ungenau war Bülters Anspiel. Die Gastgeber drehten in den Schlussminuten nochmal auf. Über ein schönes Anspiel des quirligen Dompé stach Talent Otto Stange in den Kölner Strafraum, wurde aber in höchster Not gerade noch so aufgehalten (90+5).

Und so blieb es bei der Punkteteilung im Volksparkstadion. Für die Geißböcke geht es in einer Woche direkt mit dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach weiter. Um 15:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) empfängt die Elf von Trainer Kwasniok die Fohlen zum Krisengipfel im RheinEnergieStadion.


1.FC Köln: Schwäbe – Krauß (Chavez, 84.), van den Berg, Özkacar, Lund – Martel, Johannesson – Niang (Maina, 46.), Kaminski (90. Kainz), S. El Mala (Sebulonsen, 74.) – Ache (Bülter, 74.) Gelbe Karten 1. FC Köln: El Mala (32.); Lund (36.), Kaminski (76.) Tore: Viera (39.); El Mala (45.)

Der “Topspiel-Fluch” bleibt bestehen: Der 1. FC Köln verliert gegen Borussia Dortmund mit 1:2

Eric Martel und Jakub Kaminski beim Duell des 1. FC Köln gegen den BVB
, , ,
Startseite » 1. FC Köln Ergebnis

Der “Topspiel-Fluch” bleibt bestehen: Der 1. FC Köln verliert gegen Borussia Dortmund mit 1:2

Der FC hatte sich viel für das Heimspiel gegen Dortmund vorgenommen, am Ende steht aber trotz großem Kampf in Unterzahl wieder eine Niederlage. Der 1. FC Köln unterliegt Borussia Dortmund mit 1:2.

Der FC kann den “Topspiel-Fluch” auch im siebten Anlauf nicht ablegen und schlittert nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund tiefer in den Abstiegskampf. Der 1. FC Köln unterliegt Borussia Dortmund mit 1:2.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Vor dem Samstagabendspiel gegen Borussia Dortmund sprach Trainer Lukas Kwasniok über eine besondere Motivation seiner Mannschaft.  „Es ist immer ein erstes Mal. Irgendwann sprichst du dein erstes Wort, fährst das erste Mal mit dem Rad in die Schule. Wir haben in dieser Saison noch kein Spiel am Samstagabend gewonnen“, sagte Kwasniok. „Und dann wird es irgendwann auch einfach Zeit. Es ist ja nicht so, dass wir uns aufs Fahrrad setzen, obwohl wir es gar nicht können. Wir können das.“ Im Verlauf der Trainingswoche habe der Trainer gespürt, dass seine Spieler fest daran glauben, den Fluch der Samstagabendspiele zu beenden und zugleich einen großen Gegner zu schlagen.

Personell gab es dafür jedenfalls Bewegung im Vergleich zum Duell gegen den FC Augsburg. Cenk Özkacar, Marius Bülter und Luca Waldschmidt mussten auf der Bank, für sie rückten Isak Johannesson, Said El Mala und Youssoupha Niang in die Startelf. Für Letzteren war es das Debüt in der Startformation. Der Youngster sollte den Kölnern mit seiner Geschwindigkeit helfen. Ein angekündigter Wechsel konnte jedoch doch nicht stattfinden: Alessio Castro-Montes, dem Kwasniok zwei Tage vor der Partie noch einen Platz in der ersten Elf versprochen hatte, stand nicht im Kader. Der Schienenspieler hatte im Abschlusstraining kleinere Beschwerden und blieb vorsichtshalber außen vor. Wieder im Kader war dagegen Linton Maina, musste aufgrund eines Trainingsrückstands zunächst aber mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen.

Starker Kölner Start

Und zu Beginn legten die Geißböcke direkt mutig los. Schon in der ersten Minute hatten die Kölner die erste gute Chance. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf brachte Jakub Kaminski den Ball von der Grundlinie nach innen. Johannessons Volley, bei dem der Isländer den Ball nicht voll erwischte, konnte Ramy Bensebaini aber blocken und die Dortmunder den Ball klären. Nur ein paar Minuten später flankte dieses Mal El Mala von links. Niangs Kopfball-Aufsetzer lenkte Gregor Kobel jedoch über die Latte. Kurz darauf kam auch der BVB zu den ersten Offensivaktionen: Nach einem geblockten Abschluss von Daniel Svensson zielte Marcel Sabitzer aus gut 20 Metern aber zu hoch (9.). Auf der anderen Seite konnte wiederum Maximilian Beier einen Schuss von Kristoffer Lund von der Strafraumkante nach einer Ecke gerade noch blocken.

Nach einer Viertelstunde leistete sich dann Johannesson in der Kölner Defensive einen schlimmen Aussetzer. Serhou Guirassy fing einen schwachen Pass des Isländers ab und steckte auf Beier durch. Dessen Abschluss entschärfte Tom Krauß auf Kosten eines Eckballs. Und bei diesem schlug die Borussia eiskalt zu: Ragnar Ache köpfte die Hereingabe zu kurz raus, sodass Beier den Ball mit einem Kopfball über die gesamte Kölner Abwehr hinweg wieder in den Sechzehner brachte. Dort lenkte Guirassy die Kugel gerade so mit der Sohle an Schwäbe vorbei ins Tor zum 0:1 (16.).

Rote Karte kurz vor der Pause

Und die Führung zeigte Wirkung. Bis auf einen Abschluss ans Außennetz kam der FC erstmal kaum noch nach vorn. Dortmund kontrollierte das Spiel und hatte in der 33. Minute die Chance, die Führung auszubauen – van den Berg konnte jedoch noch blocken. Im Gegenzug kamen dann die Geißböcke aber dann mal wieder zu einer Chance – und die hatte es in sich. Eine Flanke aus dem Halbfeld rutschte zu El Mala auf den zweiten Pfosten durch. Der Youngster zog aus spitzen Winkel aber zu hektisch ab und verfehlte das Tor. Eigentlich hätte der 19-Jährige noch Zeit gehabt, sich den Ball besser zurecht zu legen und an Julian Ryerson vorbeizuziehen. Ebenfalls zu unpräzise war kurz danach Niangs Hereingabe von der Grundlinie, die in den Rücken vom einlaufenden Kaminski kam. In der 39. verfehlte Niang dann selber per Kopf nach einer El-Mala-Flanke das Tor.

Auf der anderen Seite klärte Lund eine Dortmunder Hereingabe im Strafraum direkt auf Guirassy. Dessen Volley-Abnahme hielt Schwäbe jedoch stark. Trotzdem mussten die Kölner kurz vor der Pause einen herben Rückschlag hinnehmen. Jahmai Simpson-Pusey kam in der gegnerischen Hälfte gegen Beier zu spät und trat diesem mit offener Sohle von hinten. Nach VAR-Einsatz änderte Schiedsrichter Daniel Siebert seine Entscheidung von Gelb auf Rot, die Kölner waren also fortan nur noch zu zehnt (44.). Darum musste Kwasniok in der Pause umstellen, Cenk Özkacar kam für Johannesson.

Köln vergibt in Unterzahl den Ausgleich

Aufgeben taten sich die Geißböcke aber nicht. So konnte Lund nach einer Dortmunder Klärung ein paar Minuten nach dem Seitenwechsel aus gut 20 Metern abschließen, stellte Kobel aber vor keine große Herausforderung. Anders sah es etwas später aus. Kaminski zog nach Zuspiel von El Mala aus elf Metern ab, Kobel musste sich lang machen, um an den Ball zu kommen. Den Nachschuss von Niang konnte Ryerson noch blocken. Eiskalter zeigten sich dagegen die Dortmunder in der 60. Minute: Beier zog von links am ausrutschende Krauß vorbei nach innen, spielte einen Doppelpass mit Julian Brandt und behielt frei vor Schwäbe die Nerven: das 0:2. Und es wäre fast noch schlimmer gekommen für die Geißböcke: Einen Abschluss vom eingewechselten Fabio Silva wehrte Schwäbe in der 66. Minute nach vorne ab. Beim Nachsetzen traf Özkacar zuerst den Ball und danach den Dortmunder Angreifer. Darum nahm Siebert den Strafstoß, den er zuerst gegeben hatte, zurück.

In der Folge flachte die Partie weiter ab. Dortmund ließ die Kölner laufen. Diese schafften es in Unterzahl wiederum nicht, Nadelstiche zu setzen, verteidigten aber mit großem Einsatz. Die Chancen blieben dennoch auf Seiten der Dortmunder, auch wenn die wirklichen Hochkaräter ausblieben. Felix Nmecha brachte die Kugel aus dem Rückraum nicht aufs Tor (75.). Silva wiederum bekam aus spitzem Winkel keinen Druck hinter den Ball, sodass Schwäbe diesen sicher aufnehmen konnte. Ebenfalls nicht genau genug zielte Bensebaini aus gut 14 Metern nach einer Ablage von Silva.

Kaminski mit dem Anschluss

Kurz vor Schluss kam dann aber doch nochmal Spannung auf. Eine Kölner Hereingabe konnten die Dortmunder nicht richtig klären, sodass Kaminski im Strafraum von links nach innen zog. Sein Abschluss schlug abgefälscht von Waldemar Anton zum 1:2 im kurzen Eck ein (88.). In der Nachspielzeit verpasste dann der eingewechselte Cenny Neumann eine scharfe Flanke von Marius Bülter knapp, setzte gegen Svensson aber auch sehr stark seinen Ellbogen ein. Kurz darauf konnte Kobel eine scharfe, flache Hereingabe von Linton Maina von der Grundlinie zur Ecke klären. In der Situation reklamierten die Kölner auch ein Handspiel von Yann Couto im Strafraum, das Siebert aber nicht pfiff – eine kontroverse Entscheidung. In der siebten Minute der Nachspielzeit wollten die Geißböcke nach einem Foulspiel im Sechzehner nach einem langen Freistoß erneut einen Elfmeter. Der von Sabitzer gefoulte Özkacar stand zuvor aber im Abseits.

Und so blieb es bei der Niederlage aus Kölner Sicht. Für die Geißböcke geht es in einer Woche direkt mit dem nächsten Topspiel am Samstagabend weiter. Um 18:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) ist die Elf von Trainer Kwasniok beim Mitaufsteiger Hamburger SV zu Gast.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Simpson-Pusey, van den Berg, Krauß (86. Heintz) – Martel, Johannesson (46. Özkacar), Kaminski – Niang (75. Maina), Ache (86. Bülter), El Mala (86. Neumann); Gelbe Karten: Bensebaini (45+5), Martel (86.); Rote Karte: Simpson-Pusey (44.); Tore: 0:1 Guirassy (16.), 0:2 Beier (60.); 1:2 Kaminski (88.)

Schwache Kölner unterliegen schwachen Augsburgern: Der 1. FC Köln verliert 0:2

Marius Bülter gegen den FC Augsburg
, ,
Startseite » 1. FC Köln Ergebnis

Schwache Kölner unterliegen schwachen Augsburgern: Der 1. FC Köln verliert 0:2

Der FC hatte sich viel für das Auswärtsspiel in Augsburg vorgenommen, am Ende fahren die Geißböcke ohne Punkte wieder nach Hause. Der 1. FC Köln unterliegt dem FC Augsburg in einer ganz schwachen Begegnung 0:2.

Der FC kehrt ohne Zähler aus Augsburg heim. In einer schwachen Begegnung unterlagen die Geißböcke dem FCA 0:2. Rodrigo Ribeiro und Alexis Claude-Maurice trafen für die Fuggerstädter.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

In den vergangenen Wochen und Monaten war Lukas Kwasniok in den Sozialen Medien für seine Rotation oft kritisiert worden. Nach den Ausfällen nach dem Duell gegen die TSG Hoffenheim blieb dem Kölner Coach gar nichts anderes übrig als zu rotieren. So starteten Jahmai Simpson-Pusey, Marius Bülter und Luca Waldschmidt für Sebastian Sebulonsen, Said El Mala und Joel Schmied. Doch die neue Formation brauchte erst einmal, um ins Spiel zu finden. Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern. So kam Rodrigo Ribeiro bereits in den ersten fünf Minuten zu zwei gefährlichen Abschlüssen. Den ersten entschärfte Marvin Schwäbe, der zweite verfehlte das Tor nur knapp. Von den Kölnern kam dagegen in der Anfangsphase so gut wie gar nichts.

FC zu harmlos

Zwar überließ Augsburg dem FC zunehmend den Ball, der wusste aber damit recht wenig anzufangen. Und so passierte lange gar nichts. Erst ein Abschluss aus halbrechter Position von Jakub Kaminski sorgte für einen Hauch von Gefahr (35.). Nach der anschließenden Ecke traf Kristoffer Lund aus 18 Metern nur einen Gegenspieler. Beim nächsten Versuch war Eric Martel mit dem Kopf deutlich genauer, doch der Sechser traf nur den Querbalken (38.). Unmittelbar vor dem Seitenwechsel behinderten sich Ragnar Ache und Lund nach einer Flanke von Bülter gegenseitig. Es ging zu recht torlos in die Kabine. Dort blieb der verwarnte Eric Martel. Isak Johannesson kam und setzte sich umgehend mit einer starken Flanke in Szene, doch Lunds Kopfball parierte Finn Dahmen (48.).

Der Gegentreffer fiel dann komplett aus dem Nichts. Bülter ging nicht energisch gegen den in die Box stürmenden Noahkai Banks vor, Lund schaute nur zu und Ribeiro vollendete den Pass seines Mitspielers sehenswert mit der Hacke (55.). Der FC antwortete mit forschen, aber eher harmlosen Angriffs-Versuchen. Unter anderem versuchte es Luca Waldschmidt mit seinem ersten Abschluss. Aber auch der FCA spielte weiter munter mit. So probierte es Alexis Claude-Maurice immer wieder, verfehlte das Tor aber deutlich (63.) oder scheiterte an Schwäbe (65.). Kwasniok reagierte und brachte mit Said El Mala und Youssoupha Niang zwei frische Offensivkräfte.

Aber auch in der neuen Formation wurden die Kölner lange nicht gefährlich. Kwasniok ging volles Risiko, brachte Felipe Chávez und Fynn Schenten für die Defensivspieler Tom Krauß und Jahmai Simpson-Pusey. Und tatsächlich kamen die beiden Offensivspieler noch zu ihren Abschlüssen, der Ausgleich war aber nicht mehr drin. Im Gegenteil. Marvin Schwäbe rückte in der letzten Minute bei einer Ecke mit auf. Den Konter vollendete Claude-Maurice in der Nachspielzeit (90.+6) ins leere Tor.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, Simpson-Pusey (78 Chávez), Sebulonsen, Kaminski – Martel (46. Johannesson), Krauß (84. Schenten) – Bülter (66. Niang), Ache, Waldschmidt (66. El Mala) Tore: 1:0 Ribeiro (55.), 2:0 Claude-Maurice (90.+6); Gelbe Karte: Martel

Karnevals-Misere geht weiter: Der 1. FC Köln lässt in Stuttgart wieder Punkte liegen

Marius Bülter ärgert sich über eine vergebene Chance
, ,
Startseite » 1. FC Köln Ergebnis

Karnevals-Misere geht weiter: Der 1. FC Köln lässt in Stuttgart wieder Punkte liegen

Der FC und Karneval, das will punktetechnisch nicht mehr zusammenpassen. Der 1. FC Köln unterliegt beim VfB Stuttgart 1:3. Dabei spielten die Kölner einmal mehr lange mit. Das reichte am Ende wieder nicht.

Der 1. FC Köln hat sich trotz einer ordentlichen Leistung gegen die Schwaben aus Stuttgart nicht belohnt und unterliegt dem VfB Stuttgart mit 1:3. Nach frühem Rückstand konnten sich die Kölner zunächst durch Stürmer Ragnar Ache mit dem durchaus verdienten Ausgleich belohnen, mussten nur kurz darauf dann aber einen bitteren Doppelschlag hinnehmen und stehen am Ende mit null Punkten da.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Nach der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig in der Vorwoche schickte FC-Trainer Lukas Kwasniok den 1. FC Köln gegen die Schwaben aus Stuttgart zunächst ohne Shootingstar Said El Mala und den erkrankten Isak Johannesson von Beginn an ins Rennen, stattdessen starteten Joel Schmied und Marius Bülter. Gegen den VfB ging es für die vor dem Spiel elftplatzierten Kölner darum, die ernüchternde Karnevalsbilanz (nur drei Siege am Karnevalswochenende in den vergangenen 25 Jahren, dazu neun Unentschieden und 14 Niederlagen) endlich ein wenig aufzubessern und den Abstand auf den Tabellenkeller nach den Niederlagen der Konkurrenten aus Mainz, St. Pauli und Werder Bremen zu vergrößern.

Schwungvoller Beginn, Demirovic trifft wie im Hinspiel

Unter regnerischen Bedingungen in Stuttgart begann die Partie aus Kölner Sicht gleich mit einem Schreckmoment: Nach einem langen Schlag von FC-Keeper Marvin Schwäbe in die Mitte kam die Kugel prompt zurück und landete in zentraler Position vor den Füßen von VfB-Stürmer Deniz Undav, der per Chip am aufmerksamen Kölner Schlussmann scheiterte (2.). Die Gastgeber bemühten sich in der Folge schon früh um Kontrolle und versuchten, die Kölner bereits in deren Spielhälfte unter Druck zu setzen und den Führungstreffer zu erzielen. Die erste echte Gelegenheit auf Seiten der Geißböcke ergab sich nach dem Anfangsschreck dann wenig später durch Jakub Kaminski, der nach Weiterleitung von FC-Stürmer Ragnar Ache aus halblinker Position zum Abschluss kam, den Ball allerdings mit links nicht richtig traf und so das Tor rechts verfehlte (9.).

Mitten in die vermehrten Bemühungen der Kölner hinein sorgte der VfB dann für die frühe Führung. Nach einem weiten Ball von Chris Führich setzte sich Jamie Leweling rechts im Strafraum gegen seinen Kölner Bewacher Kristoffer Lund durch und legte überlegt per Kopf in die Mitte zu Offensivkollege Ermedin Demirovic ab. Der Bosnier ließ sich nicht zweimal bitten und veredelte die Vorlage durchaus ansehnlich per Volley zum frühen 1:0 für die Schwaben und seinem insgesamt sechsten Saisontreffer (15.).

Beflügelt durch die Führung kamen die Stuttgarter einige Minuten später über die linke Seite erneut über den agilen Führich und den durchstartenden Maximilian Mittelstädt zu einer Gelegenheit. Der Pass des VfB-Linksverteidigers in den Rückraum landete bei Torschütze Demirovic, der das Tor per Direktabnahme aber um rund zwei Meter verfehlt (23.). Die Kölner zeigten sich in der Folge zwar durchaus bemüht, die Gastgeber verdienten sich die Führung nach einer gespielten halben Stunde allerdings mit mehr Ballbesitz und der besseren Zweikampfquote.

Bemühten Kölnern fehlt letzte Durchschlagskraft

Nach einer kurzen Druckphase der Schwaben kam die Mannschaft von FC-Coach Kwasniok dann über Jan Thielmann zu einer Chance. Das Eigengewächs probierte es nach Zuspiel von Bülter von der Strafraumkante mit einem wuchtigen, aber letztlich doch recht unplatzierten Abschluss – kein Problem für VfB-Schlussmann Alexander Nübel (38.). Auch die letzten Minuten der ersten Spielhälfte inklusive einer Minute Nachspielzeit brachten den FC trotz mehr und mehr Mut und Zug nach vorne nicht mehr aufs Scoreboard, sodass die Geißböcke trotz einer durchaus ordentlichen Auswärtsleistung mit einem 0:1-Rückstand in die Pause gingen.

Zunächst einmal unverändert starteten beide Mannschaften in die zweite Halbzeit. In den ersten rund 15 Minuten nach dem Seitenwechsel ging es dann ruhig und ohne nennenswerte Torchancen zu, das Geschehen spielte sich weitestgehend zwischen den beiden Strafräumen ab. In der Folge waren es dann zunächst die Gastgeber, die über den weiter auffälligen Führich in den Strafraum der Kölner drängten. Seine Hereingabe von der linken Seite fand allerdings keinen Abnehmer, auch der Nachschuss von Atakan Karazor blieb in der Kölner Hintermannschaft hängen (58.). Mehr oder weniger im darauffolgenden Angriff kamen dann auch die Gäste wieder in Tornähe: Nach einer Seitenverlagerung von Sebastian Sebulonsen landete der Ball über Umwege bei Bülter, der die Kugel aus kurzer Distanz aus der Drehung allerdings nicht aufs Tor bringen konnte (59.).

VfB kontert Ache-Ausgleich doppelt

Die Kölner agierten auch nach rund einer Stunde weiter bemüht und arbeiteten an Torchancen für den Ausgleich, es fehlte dennoch weiter der letzte Pass oder die letzte Konsequenz im Abschluss. Der VfB Stuttgart hingegen zog sich ein wenig zurück, setzte aber immer wieder kleine Nadelstiche in Richtung Kölner Strafraum. Für die Schlussphase nahm Kwasniok dann mit Özkacar und Schmied gleich zwei Innenverteidiger raus, Said El Mala und Luca Waldschmidt sollten frische neue Impulse in die wenig zwingende Offensive bringen – und das sollte mit dem Ausgleich belohnt werden! Nach einem groben Fehlpass des Ex-Kölners Jeff Chabot fing der eingewechselte Waldschmidt die Kugel ab leitete weiter zu Ragnar Ache. Der Stürmer ließ Gegenspieler Finn Jeltsch mit einer Finte ins Leere rutschen und überlupfte VfB-Keeper Alexander Nübel sehenswert aus rund fünf Metern zum durchaus verdienten 1:1-Ausgleich (79.).

Noch im Kölner Freudentaumel sorgte der VfB Stuttgart nur fünf Minuten später wieder in Person von Demirovic dann für den Dämpfer. Nach feinem Hackenzuspiel des neuen Bilal El Khannouss von der linken Seite beförderte der ebenfalls eingewechseltes Ramon Hendriks die Kugel mustergültig per Flanke in den Strafraum. Dort wartete erneut Demirovic und vollendete mit rechts aus kurzer Distanz am chancenlosen Schwäbe vorbei zur erneuten Führung (84.)

Sichtlich getroffen durch den schnellen Gegentreffer versuchte der 1. FC Köln es noch einmal, unter anderem waren auch Florian Kainz und Youngster Fynn Schenten ins Spiel gekommen. Doch statt des erneuten Ausgleichs sorgte Stuttgarts Top-Torjäger Deniz Undav in seinem 100. Pflichtspiel dann mit dem 3:1 in der Nachspielzeit für die endgültige Entscheidung. Nach Kainz-Ballverlust landete die Kugel über Umwege beim eingewechselten Stuttgarter Angelo Stiller, der ein gutes Auge bewies und auf seinen Kollegen aus der Nationalmannschaft querlegte. Dessen platzierter Rechtsschuss besorgte dann den Endstand, Schwäbe war auch hier wieder machtlos.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, Schmied, Sebulonsen, Thielmann – Martel, Krauß – Kaminski, Bülter, Ache; Tore: 1:0, 2:1 Demirović (15., 84.), 1:1 Ache (79l), 3:1 Undav (90.+2)

Sehenswerter Treffer, wichtiger Punkt und erster Sieg – Die Leihspieler des 1. FC Köln erlebten ein erfolgreiches Wochenende

Julian Pauli beim Training des 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln Ergebnis

Sehenswerter Treffer, wichtiger Punkt und erster Sieg – Die Leihspieler des 1. FC Köln erlebten ein erfolgreiches Wochenende

Die verliehenen Akteure des FC blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Neben dem ersten Sieg beim neuen Verein gab es auch den ersten Treffer nach mehr als 300 Tagen. So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln am Wochenende.

Für die Akteure, die einsatzbereit sind, verlief das Wochenende durchaus positiv. Neben einem Treffer und einem Sieg wurde auch ein wichtiger Punkt im Kampf um den Kassenerhalt eingefahren. Zudem sammeln die Leihspieler des 1. FC Köln ordentlich Einsatzzeit.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Imad Rondic: An diesem Wochenende gab es für den Angreifer nach mehr als 300 Tagen wieder einen Torerfolg. Für Preußen Münster traf der 29-Jährige sehenswert mit einem Lupfer gegen den Ex-Kölner-Keeper Timo Horn. Rondic war im Winter aus seiner erfolglosen Leihe in Polen nach Münster gewechselt und stand beim Heimspiel gegen den VfL Bochum nach einem Zuspiel von Jorrit Hendrix genau richtig. Für Rondic war es der zweite Einsatz für die Adlerträger, das erste Mal lief er von Beginn an auf. Nach einer guten Stunde wurde der Bosnier ausgewechselt, hinterließ aber einen guten Eindruck.

Ein wichtiger Punkt, ein Sieg und ordentlich Einsatzzeit

Julian Pauli: Der 20-Jährige gehört bei Dynamo Dresden zum Stammpersonal. Pauli spielte die vergangenen neun Partien von Beginn an und sammelt ordentlich Einsatzzeit. Am Wochenende gelang dem Team gegen den FC Schalke 04 ein 2:2-Remis. Ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf, denn Dynamo liegt mit 21 Zählern aktuell auf Platz 17. Zum rettenden Ufer fehlen allerdings nur zwei Punkte, nur drei auf Platz elf. Mit Schalke 04 trafen die Dresdener auf den Tabellenersten des Spieltags.

Jusuf Gazibegovic: Nach dem Wechsel zu seinem Ex-Verein im Winter stand Gazibegovic das erste Mal für die Österreicher auf dem Platz. Beim 1:0-Sieg gegen den SV Ried im heimischen Stadion spielte der 25-Jährige die vollen 90 Minuten. Sturm Graz reiht sich damit als Tabellendritter im oberen Abschnitt der Liga ein und steht durch die hinzugewonnenen Punkte jetzt nur noch einen Zähler hinter Spitzenreiter RB Salzburg (Platz 1) und LASK (Platz 2), die sich beide schon 32 Zähler erspielt haben.

Mansour Ouro-Tagba: Für Ouro-Tagba lohnt sich die Leihe, denn der 21-Jährige sammelt bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart ordentlich Einsatzzeit. So kommt der Angreifer auf 13 Startelf-Einsätze und fünf Einwechslungen. Auch am Wochenende stand Ouro-Tagba wieder über die volle Spieldauer auf dem Platz. Beim 2:1-Sieg gegen den TSV 1860 München traf unter anderem auch Ex-Kölner Justin Diehl und bereitete das Tor von Noah Darvich vor.

Elias Bakatukanda und Jaka Potocnik: Beide Akteure waren nach ihren Verletzungen noch nicht wieder einsatzbereit. Potocnik fehlt RW Essen nun seit neun Duellen wegen eines Muskelbündelrisses. Beim 3:3-Unentschieden gegen Alemannia Aachen stand der Slowene also noch nicht zur Verfügung. Bakatukanda fehlte Blau-Weiß Linz seit Anfang Dezember zunächst wegen Adduktorenbeschwerden, leidet aktuell aber unter einem Außenbandanriss im Sprunggelenk.

Rasmus Carstensen: Für Carstensen steht das Duell des Spieltags noch aus. Der 25-Jährige spielt mit Aarhus GF erst am Montagabend in der dänischen Superliga gegen Odense BK. Mit elf Startelf-Einsätzen und sieben Einwechslungen gehört der Däne zum Stammpersonal, erzielte in dieser Saison bereits drei Tore und bereitete zwei weitere vor.


1:2-Niederlage gegen RB Leipzig: 1. FC Köln belohnt sich nicht für aufopferungsvollem Kampf

, , ,
Startseite » 1. FC Köln Ergebnis

1:2-Niederlage gegen RB Leipzig: 1. FC Köln belohnt sich nicht für aufopferungsvollem Kampf

Der FC hat mögliche Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegengelassen. Im Spiel gegen RB Leipzig kassierten die Kölner eine 1:2-Niederlage. Dabei hatten die Kölner wieder einmal einen Rückstand ausgeglichen.

Kölns Trainer Lukas Kwasniok knüpfte die Aussichten auf mögliche Karnevalsfeierlichkeiten vorab an die Leistung gegen RB Leipzig. Nach der Niederlage gegen die Sachsen am Sonntagnachmittag ist man im Geißbockheim wohl weniger in Feierlaune. Der 1. FC Köln unterliegt zu Hause gegen Leipzig mit 1:2.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Vor dem Spiel gegen RB Leipzig richtete FC-Coach Lukas Kwasniok eine Kampfansage an die spielstarke Mannschaft von Trainer Ole Werner: „Vorwärts, vorwärts, vorwärts! Das ist ihre Identität. Wenn eine Mannschaft so aktiv agiert, dann muss man auch schwere Phasen überstehen“, sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz am Freitag und ergänzte: „Aber du hast mit Sicherheit den einen oder anderen Moment in Umschaltaktionen, den du für dich nutzen kannst. Wir wollen den Menschen im Stadion zeigen, dass wir nicht nur mithalten, sondern auch gegen diese Mannschaften punkten können. Und das wollen wir unter Beweis stellen“. An Selbstvertrauen mangelte es dem FC-Coach vor dem Aufeinandertreffen mit den Roten Bullen jedenfalls nicht. Gleichzeitig wird er nicht ganz sorgenfrei gewesen sein.

Denn es vergeht kaum ein Spieltag, an dem Kwasniok nicht den Ausfall eines oder mehrerer Leistungsträger im FC-Trikot verkünden muss. Diesmal hatte es Linton Maina (Rippenbruch) und Alessio Castro-Montes (Muskelverletzung) erwischt. Beide spielten nicht nur vergangene Woche gegen Wolfsburg groß auf, sondern haben sich nach einem Leistungstief zu Stammkräften in Kwasnioks volatiler Personalpolitik gemausert. Erwartungsgemäß rotierte der Trainer und brachte Said El Mala und Jan Thielmann für Maina und Castro-Montes in die Anfangself. Gegen die Roten Bullen setzte Kwasniok auf eine Viererkette aus Kristoffer Lund, Cenk Özkacar, Sebastian Sebulonsen und eben Thielmann. Gegen seinen ehemaligen Club rückte Eric Martel immer wieder in die letzte Kette und ergänzte den Defensivverbund. Isak Johannesson durfte wieder von Beginn an spielen. Marius Bülter nahm dafür auf der Bank Platz, wo es sich auch Neuzugang Felipe Chavez gemütlich machte.

Raum bringt RB in Führung, El Mala vergibt doppelt

Alles andere als gemütlich ging es auf dem Rasen zu. Der mutige RB-Fußball eröffnete die von Kwasniok prophezeiten Räume für gefährliche Umschaltmomente. So gehörte die erste Chance Said El Mala (5.). Ragnar Ache machte einen lang geschlagenen Ball mittels einer klugen Kopfballablage auf Said El Mala scharf. Der Flügelstürmer war frei durch, scheiterte aber mit einem flachen Schuss an Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi, der schnell genug unten war. Die Sachsen antworteten unvermittelt. Nach einer schönen Kombination versuchte es Christoph Baumgartner, doch der Österreicher scheiterte aus kurzer Distanz an FC-Keeper Schwäbe. RB-Stürmer Rómulo setzte den Nachschuss aus kürzester Distanz nur an den Pfosten (6.).

Viel lief über den auffälligen Ragnar Ache in der Spitze, der in seiner Paraderolle als Wandspieler agierte und die RB-Defensive forderte. In der 22. Minute etwa konnte er den Ball nach einem chaotischen Klärungsversuch von RB-Spieler Nicolas Seiwald unter Kontrolle bringen und anschließend Johannesson einsetzen. Der Isländer leitete das Spielgerät gedankenschnell an El Mala an der linken Sechzehnerkante weiter, dessen Abschluss jedoch erneut zu ungenau war und im Toraus landete. Die Sachsen benötigten einen Standard, um gegen die Geißböcke in Führung zu gehen (29.). Nationalspieler David Raum schlug einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld tief in den Kölner Sechzehner. Dort hob Sebulonsen durch unglückliches Stellungsspiel das Abseits auf, Leipzigs Baumgartner konnte ohne größere Probleme zum 1:0 einköpfen.

Thielmann gleicht aus, RB antwortet prompt

Der FC startete couragiert in die zweite Halbzeit und ließ sich von der Führung der Gäste nicht beeindrucken. Das wurde mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich belohnt. Johannesson setzte sich im Kopfballduell gegen Leipzigs Nusa durch, Thielmann schnappte sich den Ball und jagte ihn aus 16 Metern in den oberen linken Knick (51.). Die Gäste hatten die passende Antwort parat (56.). Nach einem verunglückten Klärungsversuch von Lund setzte Xaver Schlager den gut aufgelegten Baumgartner ein. Dieser konnte den Ball sehenswert mit dem Rücken zum Tor unter Kontrolle bringen und den alten Abstand wiederherstellen (56.).

Immer mittendrin: Ragnar Ache. Der 27-Jährige blühte in der Rolle des Ballverteilers auf. In der 69. Minute passte er den Ball aus dem Zentrum zu Bülter, der Sebulonsen suchte. Beim Abschluss des Norwegers war die Defensive der Gäste zur Stelle. Ein weiterer Geißbock erwischte einen Sahnetag. Jan Thielmann sorgte mit seinem Abschluss aus 20 Metern in der 77. Minute fast für den Ausgleich. Sein Versuch konnte nur durch eine Koproduktion von Gulacsi und Baumgartner sowie das Eingreifen des VAR vereitelt werden. Dem möglichen Handspiel von Baumgartner war eine strittige Abseitsposition von Sebulonsen vorausgegangen.

Insgesamt hätte sich der FC ein Unentschieden gegen die Sachsen verdient. Trotz des überzeugenden Auftritts bleibt am Ende nur die schwer verdauliche 1:2-Niederlage. Am kommenden Samstag geht es gegen den VfB Stuttgart (18:30 Uhr, Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com). Dafür reist die Kwasniok-Elf bereits einen Tag früher als üblich ins Schwabenland, um dem Karnevalstreiben in der Domstadt zu entkommen.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund (Waldschmidt 78.), Sebulonsen, Özkacar, Thielmann (Chavez, 90.) – Krauß, Martel, Johannesson (Bülter, 68.) – Kaminski, S. El Mala – Ache (Schenten, 90.)

Tore: Baumgartner (29., 56.); Thielmann (51.);

Gelbe Karten: Werner (52.), Thielmann (58.), Baumgartner (78.), Raum (76.), Gulacsi (90+4)