Punkteteilung im Aufsteiger Duell: Der 1. FC Köln spielt gegen den HSV 1:1

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Punkteteilung im Aufsteiger Duell: Der 1. FC Köln spielt gegen den HSV 1:1

Nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende musste der FC im Rennen gegen den Abstieg auswärts in Hamburg auf Punktejagd gehen. Am Ende steht die Punkteteilung zwischen den Rothosen und der Elf von Trainer Lukas Kwasniok. Der 1. FC Köln spielt gegen den HSV 1:1

Der FC hat den Topspiel-Fluch gebrochen, aber erneut einen so wichtigen Sieg verpasst. Der 1. FC Köln spielt gegen den Hamburger SV 1:1 und tritt damit weiter auf der Stelle. Die Begegnung gegen Borussia Mönchengladbach könnte für Lukas Kwasniok richtungweisend werden. Zwei Siege in 17 Spielen sind im Kampf gegen den Abstieg zu wenig.

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Vor dem Samstagabendspiel gegen den Hamburger SV hielt FC-Coach Lukas Kwasniok eine flammende Rede: „Ich weiß, dass sich im Sport die Dinge wenden und der Wind sich dreht. Ich weiß nicht, wann. Aber die Ergebnisse werden zeitnah kommen, und daraus wird eine wunderbare Zukunft entstehen. Daran glaube ich unerschütterlich.“ Der Trainer der Geißböcke mahnte zu Ruhe und Gelassenheit und forderte, weiterhin die Leistung seiner Mannschaft und nicht allein die Punkte in den Fokus zu rücken. Vor diesem Hintergrund setzte Lukas Kwasniok im wesentlichen auf die gleiche Formation wie in der vergangenen Woche gegen Borussia Dortmund. Für das Duell mit den Rothosen musste der Trainer einzig auf Innenverteidiger Jahmai Simpson-Pusey verzichten. Der Engländer hatte sich gegen Dortmund eine Rote Karte abgeholt. Cenk Özkacar rückte für Simpson-Pusey in die Anfangself. Bei den Rothosen vertraute Coach Merlin Polzin auf Damion Downs.

Zerfahrener Beginn im Aufsteiger-Duell

Wie erwartet starteten beide Mannschaften vorsichtig in die Partie. In der ersten Minute näherte sich der FC durch einen cleveren Steckpass von Jakub Kaminski auf den gestarteten Ragnar Ache dem Gästetor. Der Stürmer kam jedoch nicht vor dem hellwachen HSV-Torhüter Daniel Heuer Fernandes an den Ball (1.). Die folgenden Minuten zeigten, warum die Gastgeber die zweitschwächste Offensive der Liga stellen. Es dauerte eine gute Viertelstunde, bis auch der HSV dem gegnerischen Tor näherkam. Eine misslungene Kopfballabwehr von Youssoupha Niang schnappte sich Königsdörffer, der das HSV-Juwel Luka Vuskovic mit einem Chipball über Eric Martel hinweg anspielte. Bevor der Kroate abschließen konnte, machte Özkacar der Chance den Garaus (13.). In der 26. Minute setzte Said El Mala dann über links zum Sturmlauf an. Der Flügelstürmer hängte den HSV-Verteidiger Warmed Omari im klassischen El-Mala-Stil ab. Sein anschließender Schuss landete jedoch nur auf dem Kopf von Innenverteidiger Jordan Torunarigha.

Viera trifft sehenswert zur HSV-Führung, El Mala gleicht aus

Die Geißböcke traten zwar insgesamt dominanter auf und näherten sich hin und wieder dem Tor der Rothosen an. Zudem taten sich die Gastgeber sichtlich schwer, ihrerseits in die Gefahrenzone vor dem Kasten von Marvin Schwäbe zu kommen. So kam die Polzin-Elf in der ersten Hälfte nur auf einen xGoals Wert von 0,1. Doch aus dem Nichts gingen die Hausherren in der 39. Minute in Führung. Aussenverteidiger William Mikelbrencis flankte aus dem rechten Halbfeld in die Spitze. Dort handelte Viera Gedankenschnell, und lupfte den Ball über Schwäbe hinweg ins Tor hinein. Köln drängte auf die unvermittelte Antwort. Kaminski legte nach einem Tiefenlauf über links auf Johannesson ab. Der feuerte ins linke obere Eck, Heuer Fernandes konnte den wuchtigen Schuss gerade so zur Ecke klären (44.).

Die herausgespielte Chance durch eine Ecke avancierte dann zum Ausgleich durch El Mala (45.). Kaminski schlug die Kugel an den Fünfer, Rav van den Berg verlängerte die Hereingabe auf besagten El Mala, der nur noch zum verdienten Ausgleich einköpfen musste. Downs in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die gelegenheit, Hamburg noch vor der Pause wieder in Führung zu bringen. Der Stürmer ließ den Ball aber zur Unmut der HSV-Fans im Stadion verspringen, wirkte überrascht, dass er überhaupt an den Ball gelangen konnte (45+1).

FC bemüht, Hamburg weiter überwiegend harmlos

Kwasniok wollte das Momentum aus der ersten Halbzeit auch in die zweite Hälfte des Spiels mitnehmen und brachte dafür zur Pause Linton Maina für Niang ins Spiel. Die erste Szene der zweiten 45 Minuten gehörte den Gästen. Die Hamburger suchten Ansatzlos den Weg in den Sechzehner der Gäste. Keeper Marvin Schwäbe faustete die Hereingabe allerdings ohne größere Probleme aus dem Fünfmeterraum (46.). Anschließend zeigte sich ein ähnlicher Spielverlauf wie in der ersten Hälfte. Der HSV machte keine Anstalten, aus dem Spiel heraus Lösungen in der Offensive zu finden. Der FC wiederum biss sich an der HSV-Defensive die Zähne aus. So traf Kaminski in der 57. Minute aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Mit einem hohen Ball hinter die letzte Kette der Hamburger wollte Maina im Anschluss die Verteidigung der Rothosen aushebeln. Ache benötigte zu lang um das Spielgerät unter Kontrolle zu bringen, sodass der eingrätschende Torunarigha noch retten konnte (64.). In der 71. Minute versuchte es der aufgerückte Mikelbrencis nach Flanke von Miro Muheim per Kopf. Sein Kopfball bereitete Schwäbe erneut keinerlei Schwierigkeiten.

HSV taut in der Schlussphase auf

Für die Schlussphase brachte Kwasniok Marius Bülter und Sebastian Sebulonsen für Ragnar Ache und Said El Mala in die Partie. An der Spieldynamik, die zwischenzeitlich stark abflachte, änderte dies zunächst wenig. Dann und wann ließ sich beobachten, wie der Kölner Trainer seine Mannschaft wild gestikulierend anpeitschte. Bange Blicke richteten sich auf Tom Krauß. Der nominelle Mittelfeldmann musste verletzt ausgewechselt werden (84.). Bülter tankte sich in der 86. Minute rechts in den Hamburger Sechzehner. Mit etwas Verzögerung chippte er den Ball auf den mitgelaufenen Johannesson. Der Isländer konnte die Chance allerdings aus kurzer Distanz nur schwerlich verwerten, zu ungenau war Bülters Anspiel. Die Gastgeber drehten in den Schlussminuten nochmal auf. Über ein schönes Anspiel des quirligen Dompé stach Talent Otto Stange in den Kölner Strafraum, wurde aber in höchster Not gerade noch so aufgehalten (90+5).

Und so blieb es bei der Punkteteilung im Volksparkstadion. Für die Geißböcke geht es in einer Woche direkt mit dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach weiter. Um 15:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) empfängt die Elf von Trainer Kwasniok die Fohlen zum Krisengipfel im RheinEnergieStadion.


1.FC Köln: Schwäbe – Krauß (Chavez, 84.), van den Berg, Özkacar, Lund – Martel, Johannesson – Niang (Maina, 46.), Kaminski (90. Kainz), S. El Mala (Sebulonsen, 74.) – Ache (Bülter, 74.) Gelbe Karten 1. FC Köln: El Mala (32.); Lund (36.), Kaminski (76.) Tore: Viera (39.); El Mala (45.)

Der “Topspiel-Fluch” bleibt bestehen: Der 1. FC Köln verliert gegen Borussia Dortmund mit 1:2

Eric Martel und Jakub Kaminski beim Duell des 1. FC Köln gegen den BVB
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Der “Topspiel-Fluch” bleibt bestehen: Der 1. FC Köln verliert gegen Borussia Dortmund mit 1:2

Der FC hatte sich viel für das Heimspiel gegen Dortmund vorgenommen, am Ende steht aber trotz großem Kampf in Unterzahl wieder eine Niederlage. Der 1. FC Köln unterliegt Borussia Dortmund mit 1:2.

Der FC kann den “Topspiel-Fluch” auch im siebten Anlauf nicht ablegen und schlittert nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund tiefer in den Abstiegskampf. Der 1. FC Köln unterliegt Borussia Dortmund mit 1:2.

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Vor dem Samstagabendspiel gegen Borussia Dortmund sprach Trainer Lukas Kwasniok über eine besondere Motivation seiner Mannschaft.  „Es ist immer ein erstes Mal. Irgendwann sprichst du dein erstes Wort, fährst das erste Mal mit dem Rad in die Schule. Wir haben in dieser Saison noch kein Spiel am Samstagabend gewonnen“, sagte Kwasniok. „Und dann wird es irgendwann auch einfach Zeit. Es ist ja nicht so, dass wir uns aufs Fahrrad setzen, obwohl wir es gar nicht können. Wir können das.“ Im Verlauf der Trainingswoche habe der Trainer gespürt, dass seine Spieler fest daran glauben, den Fluch der Samstagabendspiele zu beenden und zugleich einen großen Gegner zu schlagen.

Personell gab es dafür jedenfalls Bewegung im Vergleich zum Duell gegen den FC Augsburg. Cenk Özkacar, Marius Bülter und Luca Waldschmidt mussten auf der Bank, für sie rückten Isak Johannesson, Said El Mala und Youssoupha Niang in die Startelf. Für Letzteren war es das Debüt in der Startformation. Der Youngster sollte den Kölnern mit seiner Geschwindigkeit helfen. Ein angekündigter Wechsel konnte jedoch doch nicht stattfinden: Alessio Castro-Montes, dem Kwasniok zwei Tage vor der Partie noch einen Platz in der ersten Elf versprochen hatte, stand nicht im Kader. Der Schienenspieler hatte im Abschlusstraining kleinere Beschwerden und blieb vorsichtshalber außen vor. Wieder im Kader war dagegen Linton Maina, musste aufgrund eines Trainingsrückstands zunächst aber mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen.

Starker Kölner Start

Und zu Beginn legten die Geißböcke direkt mutig los. Schon in der ersten Minute hatten die Kölner die erste gute Chance. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf brachte Jakub Kaminski den Ball von der Grundlinie nach innen. Johannessons Volley, bei dem der Isländer den Ball nicht voll erwischte, konnte Ramy Bensebaini aber blocken und die Dortmunder den Ball klären. Nur ein paar Minuten später flankte dieses Mal El Mala von links. Niangs Kopfball-Aufsetzer lenkte Gregor Kobel jedoch über die Latte. Kurz darauf kam auch der BVB zu den ersten Offensivaktionen: Nach einem geblockten Abschluss von Daniel Svensson zielte Marcel Sabitzer aus gut 20 Metern aber zu hoch (9.). Auf der anderen Seite konnte wiederum Maximilian Beier einen Schuss von Kristoffer Lund von der Strafraumkante nach einer Ecke gerade noch blocken.

Nach einer Viertelstunde leistete sich dann Johannesson in der Kölner Defensive einen schlimmen Aussetzer. Serhou Guirassy fing einen schwachen Pass des Isländers ab und steckte auf Beier durch. Dessen Abschluss entschärfte Tom Krauß auf Kosten eines Eckballs. Und bei diesem schlug die Borussia eiskalt zu: Ragnar Ache köpfte die Hereingabe zu kurz raus, sodass Beier den Ball mit einem Kopfball über die gesamte Kölner Abwehr hinweg wieder in den Sechzehner brachte. Dort lenkte Guirassy die Kugel gerade so mit der Sohle an Schwäbe vorbei ins Tor zum 0:1 (16.).

Rote Karte kurz vor der Pause

Und die Führung zeigte Wirkung. Bis auf einen Abschluss ans Außennetz kam der FC erstmal kaum noch nach vorn. Dortmund kontrollierte das Spiel und hatte in der 33. Minute die Chance, die Führung auszubauen – van den Berg konnte jedoch noch blocken. Im Gegenzug kamen dann die Geißböcke aber dann mal wieder zu einer Chance – und die hatte es in sich. Eine Flanke aus dem Halbfeld rutschte zu El Mala auf den zweiten Pfosten durch. Der Youngster zog aus spitzen Winkel aber zu hektisch ab und verfehlte das Tor. Eigentlich hätte der 19-Jährige noch Zeit gehabt, sich den Ball besser zurecht zu legen und an Julian Ryerson vorbeizuziehen. Ebenfalls zu unpräzise war kurz danach Niangs Hereingabe von der Grundlinie, die in den Rücken vom einlaufenden Kaminski kam. In der 39. verfehlte Niang dann selber per Kopf nach einer El-Mala-Flanke das Tor.

Auf der anderen Seite klärte Lund eine Dortmunder Hereingabe im Strafraum direkt auf Guirassy. Dessen Volley-Abnahme hielt Schwäbe jedoch stark. Trotzdem mussten die Kölner kurz vor der Pause einen herben Rückschlag hinnehmen. Jahmai Simpson-Pusey kam in der gegnerischen Hälfte gegen Beier zu spät und trat diesem mit offener Sohle von hinten. Nach VAR-Einsatz änderte Schiedsrichter Daniel Siebert seine Entscheidung von Gelb auf Rot, die Kölner waren also fortan nur noch zu zehnt (44.). Darum musste Kwasniok in der Pause umstellen, Cenk Özkacar kam für Johannesson.

Köln vergibt in Unterzahl den Ausgleich

Aufgeben taten sich die Geißböcke aber nicht. So konnte Lund nach einer Dortmunder Klärung ein paar Minuten nach dem Seitenwechsel aus gut 20 Metern abschließen, stellte Kobel aber vor keine große Herausforderung. Anders sah es etwas später aus. Kaminski zog nach Zuspiel von El Mala aus elf Metern ab, Kobel musste sich lang machen, um an den Ball zu kommen. Den Nachschuss von Niang konnte Ryerson noch blocken. Eiskalter zeigten sich dagegen die Dortmunder in der 60. Minute: Beier zog von links am ausrutschende Krauß vorbei nach innen, spielte einen Doppelpass mit Julian Brandt und behielt frei vor Schwäbe die Nerven: das 0:2. Und es wäre fast noch schlimmer gekommen für die Geißböcke: Einen Abschluss vom eingewechselten Fabio Silva wehrte Schwäbe in der 66. Minute nach vorne ab. Beim Nachsetzen traf Özkacar zuerst den Ball und danach den Dortmunder Angreifer. Darum nahm Siebert den Strafstoß, den er zuerst gegeben hatte, zurück.

In der Folge flachte die Partie weiter ab. Dortmund ließ die Kölner laufen. Diese schafften es in Unterzahl wiederum nicht, Nadelstiche zu setzen, verteidigten aber mit großem Einsatz. Die Chancen blieben dennoch auf Seiten der Dortmunder, auch wenn die wirklichen Hochkaräter ausblieben. Felix Nmecha brachte die Kugel aus dem Rückraum nicht aufs Tor (75.). Silva wiederum bekam aus spitzem Winkel keinen Druck hinter den Ball, sodass Schwäbe diesen sicher aufnehmen konnte. Ebenfalls nicht genau genug zielte Bensebaini aus gut 14 Metern nach einer Ablage von Silva.

Kaminski mit dem Anschluss

Kurz vor Schluss kam dann aber doch nochmal Spannung auf. Eine Kölner Hereingabe konnten die Dortmunder nicht richtig klären, sodass Kaminski im Strafraum von links nach innen zog. Sein Abschluss schlug abgefälscht von Waldemar Anton zum 1:2 im kurzen Eck ein (88.). In der Nachspielzeit verpasste dann der eingewechselte Cenny Neumann eine scharfe Flanke von Marius Bülter knapp, setzte gegen Svensson aber auch sehr stark seinen Ellbogen ein. Kurz darauf konnte Kobel eine scharfe, flache Hereingabe von Linton Maina von der Grundlinie zur Ecke klären. In der Situation reklamierten die Kölner auch ein Handspiel von Yann Couto im Strafraum, das Siebert aber nicht pfiff – eine kontroverse Entscheidung. In der siebten Minute der Nachspielzeit wollten die Geißböcke nach einem Foulspiel im Sechzehner nach einem langen Freistoß erneut einen Elfmeter. Der von Sabitzer gefoulte Özkacar stand zuvor aber im Abseits.

Und so blieb es bei der Niederlage aus Kölner Sicht. Für die Geißböcke geht es in einer Woche direkt mit dem nächsten Topspiel am Samstagabend weiter. Um 18:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) ist die Elf von Trainer Kwasniok beim Mitaufsteiger Hamburger SV zu Gast.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Simpson-Pusey, van den Berg, Krauß (86. Heintz) – Martel, Johannesson (46. Özkacar), Kaminski – Niang (75. Maina), Ache (86. Bülter), El Mala (86. Neumann); Gelbe Karten: Bensebaini (45+5), Martel (86.); Rote Karte: Simpson-Pusey (44.); Tore: 0:1 Guirassy (16.), 0:2 Beier (60.); 1:2 Kaminski (88.)

Schwache Kölner unterliegen schwachen Augsburgern: Der 1. FC Köln verliert 0:2

Marius Bülter gegen den FC Augsburg
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Schwache Kölner unterliegen schwachen Augsburgern: Der 1. FC Köln verliert 0:2

Der FC hatte sich viel für das Auswärtsspiel in Augsburg vorgenommen, am Ende fahren die Geißböcke ohne Punkte wieder nach Hause. Der 1. FC Köln unterliegt dem FC Augsburg in einer ganz schwachen Begegnung 0:2.

Der FC kehrt ohne Zähler aus Augsburg heim. In einer schwachen Begegnung unterlagen die Geißböcke dem FCA 0:2. Rodrigo Ribeiro und Alexis Claude-Maurice trafen für die Fuggerstädter.

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In den vergangenen Wochen und Monaten war Lukas Kwasniok in den Sozialen Medien für seine Rotation oft kritisiert worden. Nach den Ausfällen nach dem Duell gegen die TSG Hoffenheim blieb dem Kölner Coach gar nichts anderes übrig als zu rotieren. So starteten Jahmai Simpson-Pusey, Marius Bülter und Luca Waldschmidt für Sebastian Sebulonsen, Said El Mala und Joel Schmied. Doch die neue Formation brauchte erst einmal, um ins Spiel zu finden. Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern. So kam Rodrigo Ribeiro bereits in den ersten fünf Minuten zu zwei gefährlichen Abschlüssen. Den ersten entschärfte Marvin Schwäbe, der zweite verfehlte das Tor nur knapp. Von den Kölnern kam dagegen in der Anfangsphase so gut wie gar nichts.

FC zu harmlos

Zwar überließ Augsburg dem FC zunehmend den Ball, der wusste aber damit recht wenig anzufangen. Und so passierte lange gar nichts. Erst ein Abschluss aus halbrechter Position von Jakub Kaminski sorgte für einen Hauch von Gefahr (35.). Nach der anschließenden Ecke traf Kristoffer Lund aus 18 Metern nur einen Gegenspieler. Beim nächsten Versuch war Eric Martel mit dem Kopf deutlich genauer, doch der Sechser traf nur den Querbalken (38.). Unmittelbar vor dem Seitenwechsel behinderten sich Ragnar Ache und Lund nach einer Flanke von Bülter gegenseitig. Es ging zu recht torlos in die Kabine. Dort blieb der verwarnte Eric Martel. Isak Johannesson kam und setzte sich umgehend mit einer starken Flanke in Szene, doch Lunds Kopfball parierte Finn Dahmen (48.).

Der Gegentreffer fiel dann komplett aus dem Nichts. Bülter ging nicht energisch gegen den in die Box stürmenden Noahkai Banks vor, Lund schaute nur zu und Ribeiro vollendete den Pass seines Mitspielers sehenswert mit der Hacke (55.). Der FC antwortete mit forschen, aber eher harmlosen Angriffs-Versuchen. Unter anderem versuchte es Luca Waldschmidt mit seinem ersten Abschluss. Aber auch der FCA spielte weiter munter mit. So probierte es Alexis Claude-Maurice immer wieder, verfehlte das Tor aber deutlich (63.) oder scheiterte an Schwäbe (65.). Kwasniok reagierte und brachte mit Said El Mala und Youssoupha Niang zwei frische Offensivkräfte.

Aber auch in der neuen Formation wurden die Kölner lange nicht gefährlich. Kwasniok ging volles Risiko, brachte Felipe Chávez und Fynn Schenten für die Defensivspieler Tom Krauß und Jahmai Simpson-Pusey. Und tatsächlich kamen die beiden Offensivspieler noch zu ihren Abschlüssen, der Ausgleich war aber nicht mehr drin. Im Gegenteil. Marvin Schwäbe rückte in der letzten Minute bei einer Ecke mit auf. Den Konter vollendete Claude-Maurice in der Nachspielzeit (90.+6) ins leere Tor.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, Simpson-Pusey (78 Chávez), Sebulonsen, Kaminski – Martel (46. Johannesson), Krauß (84. Schenten) – Bülter (66. Niang), Ache, Waldschmidt (66. El Mala) Tore: 1:0 Ribeiro (55.), 2:0 Claude-Maurice (90.+6); Gelbe Karte: Martel

Karnevals-Misere geht weiter: Der 1. FC Köln lässt in Stuttgart wieder Punkte liegen

Marius Bülter ärgert sich über eine vergebene Chance
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Karnevals-Misere geht weiter: Der 1. FC Köln lässt in Stuttgart wieder Punkte liegen

Der FC und Karneval, das will punktetechnisch nicht mehr zusammenpassen. Der 1. FC Köln unterliegt beim VfB Stuttgart 1:3. Dabei spielten die Kölner einmal mehr lange mit. Das reichte am Ende wieder nicht.

Der 1. FC Köln hat sich trotz einer ordentlichen Leistung gegen die Schwaben aus Stuttgart nicht belohnt und unterliegt dem VfB Stuttgart mit 1:3. Nach frühem Rückstand konnten sich die Kölner zunächst durch Stürmer Ragnar Ache mit dem durchaus verdienten Ausgleich belohnen, mussten nur kurz darauf dann aber einen bitteren Doppelschlag hinnehmen und stehen am Ende mit null Punkten da.

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Nach der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig in der Vorwoche schickte FC-Trainer Lukas Kwasniok den 1. FC Köln gegen die Schwaben aus Stuttgart zunächst ohne Shootingstar Said El Mala und den erkrankten Isak Johannesson von Beginn an ins Rennen, stattdessen starteten Joel Schmied und Marius Bülter. Gegen den VfB ging es für die vor dem Spiel elftplatzierten Kölner darum, die ernüchternde Karnevalsbilanz (nur drei Siege am Karnevalswochenende in den vergangenen 25 Jahren, dazu neun Unentschieden und 14 Niederlagen) endlich ein wenig aufzubessern und den Abstand auf den Tabellenkeller nach den Niederlagen der Konkurrenten aus Mainz, St. Pauli und Werder Bremen zu vergrößern.

Schwungvoller Beginn, Demirovic trifft wie im Hinspiel

Unter regnerischen Bedingungen in Stuttgart begann die Partie aus Kölner Sicht gleich mit einem Schreckmoment: Nach einem langen Schlag von FC-Keeper Marvin Schwäbe in die Mitte kam die Kugel prompt zurück und landete in zentraler Position vor den Füßen von VfB-Stürmer Deniz Undav, der per Chip am aufmerksamen Kölner Schlussmann scheiterte (2.). Die Gastgeber bemühten sich in der Folge schon früh um Kontrolle und versuchten, die Kölner bereits in deren Spielhälfte unter Druck zu setzen und den Führungstreffer zu erzielen. Die erste echte Gelegenheit auf Seiten der Geißböcke ergab sich nach dem Anfangsschreck dann wenig später durch Jakub Kaminski, der nach Weiterleitung von FC-Stürmer Ragnar Ache aus halblinker Position zum Abschluss kam, den Ball allerdings mit links nicht richtig traf und so das Tor rechts verfehlte (9.).

Mitten in die vermehrten Bemühungen der Kölner hinein sorgte der VfB dann für die frühe Führung. Nach einem weiten Ball von Chris Führich setzte sich Jamie Leweling rechts im Strafraum gegen seinen Kölner Bewacher Kristoffer Lund durch und legte überlegt per Kopf in die Mitte zu Offensivkollege Ermedin Demirovic ab. Der Bosnier ließ sich nicht zweimal bitten und veredelte die Vorlage durchaus ansehnlich per Volley zum frühen 1:0 für die Schwaben und seinem insgesamt sechsten Saisontreffer (15.).

Beflügelt durch die Führung kamen die Stuttgarter einige Minuten später über die linke Seite erneut über den agilen Führich und den durchstartenden Maximilian Mittelstädt zu einer Gelegenheit. Der Pass des VfB-Linksverteidigers in den Rückraum landete bei Torschütze Demirovic, der das Tor per Direktabnahme aber um rund zwei Meter verfehlt (23.). Die Kölner zeigten sich in der Folge zwar durchaus bemüht, die Gastgeber verdienten sich die Führung nach einer gespielten halben Stunde allerdings mit mehr Ballbesitz und der besseren Zweikampfquote.

Bemühten Kölnern fehlt letzte Durchschlagskraft

Nach einer kurzen Druckphase der Schwaben kam die Mannschaft von FC-Coach Kwasniok dann über Jan Thielmann zu einer Chance. Das Eigengewächs probierte es nach Zuspiel von Bülter von der Strafraumkante mit einem wuchtigen, aber letztlich doch recht unplatzierten Abschluss – kein Problem für VfB-Schlussmann Alexander Nübel (38.). Auch die letzten Minuten der ersten Spielhälfte inklusive einer Minute Nachspielzeit brachten den FC trotz mehr und mehr Mut und Zug nach vorne nicht mehr aufs Scoreboard, sodass die Geißböcke trotz einer durchaus ordentlichen Auswärtsleistung mit einem 0:1-Rückstand in die Pause gingen.

Zunächst einmal unverändert starteten beide Mannschaften in die zweite Halbzeit. In den ersten rund 15 Minuten nach dem Seitenwechsel ging es dann ruhig und ohne nennenswerte Torchancen zu, das Geschehen spielte sich weitestgehend zwischen den beiden Strafräumen ab. In der Folge waren es dann zunächst die Gastgeber, die über den weiter auffälligen Führich in den Strafraum der Kölner drängten. Seine Hereingabe von der linken Seite fand allerdings keinen Abnehmer, auch der Nachschuss von Atakan Karazor blieb in der Kölner Hintermannschaft hängen (58.). Mehr oder weniger im darauffolgenden Angriff kamen dann auch die Gäste wieder in Tornähe: Nach einer Seitenverlagerung von Sebastian Sebulonsen landete der Ball über Umwege bei Bülter, der die Kugel aus kurzer Distanz aus der Drehung allerdings nicht aufs Tor bringen konnte (59.).

VfB kontert Ache-Ausgleich doppelt

Die Kölner agierten auch nach rund einer Stunde weiter bemüht und arbeiteten an Torchancen für den Ausgleich, es fehlte dennoch weiter der letzte Pass oder die letzte Konsequenz im Abschluss. Der VfB Stuttgart hingegen zog sich ein wenig zurück, setzte aber immer wieder kleine Nadelstiche in Richtung Kölner Strafraum. Für die Schlussphase nahm Kwasniok dann mit Özkacar und Schmied gleich zwei Innenverteidiger raus, Said El Mala und Luca Waldschmidt sollten frische neue Impulse in die wenig zwingende Offensive bringen – und das sollte mit dem Ausgleich belohnt werden! Nach einem groben Fehlpass des Ex-Kölners Jeff Chabot fing der eingewechselte Waldschmidt die Kugel ab leitete weiter zu Ragnar Ache. Der Stürmer ließ Gegenspieler Finn Jeltsch mit einer Finte ins Leere rutschen und überlupfte VfB-Keeper Alexander Nübel sehenswert aus rund fünf Metern zum durchaus verdienten 1:1-Ausgleich (79.).

Noch im Kölner Freudentaumel sorgte der VfB Stuttgart nur fünf Minuten später wieder in Person von Demirovic dann für den Dämpfer. Nach feinem Hackenzuspiel des neuen Bilal El Khannouss von der linken Seite beförderte der ebenfalls eingewechseltes Ramon Hendriks die Kugel mustergültig per Flanke in den Strafraum. Dort wartete erneut Demirovic und vollendete mit rechts aus kurzer Distanz am chancenlosen Schwäbe vorbei zur erneuten Führung (84.)

Sichtlich getroffen durch den schnellen Gegentreffer versuchte der 1. FC Köln es noch einmal, unter anderem waren auch Florian Kainz und Youngster Fynn Schenten ins Spiel gekommen. Doch statt des erneuten Ausgleichs sorgte Stuttgarts Top-Torjäger Deniz Undav in seinem 100. Pflichtspiel dann mit dem 3:1 in der Nachspielzeit für die endgültige Entscheidung. Nach Kainz-Ballverlust landete die Kugel über Umwege beim eingewechselten Stuttgarter Angelo Stiller, der ein gutes Auge bewies und auf seinen Kollegen aus der Nationalmannschaft querlegte. Dessen platzierter Rechtsschuss besorgte dann den Endstand, Schwäbe war auch hier wieder machtlos.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, Schmied, Sebulonsen, Thielmann – Martel, Krauß – Kaminski, Bülter, Ache; Tore: 1:0, 2:1 Demirović (15., 84.), 1:1 Ache (79l), 3:1 Undav (90.+2)

Sehenswerter Treffer, wichtiger Punkt und erster Sieg – Die Leihspieler des 1. FC Köln erlebten ein erfolgreiches Wochenende

Julian Pauli beim Training des 1. FC Köln
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Sehenswerter Treffer, wichtiger Punkt und erster Sieg – Die Leihspieler des 1. FC Köln erlebten ein erfolgreiches Wochenende

Die verliehenen Akteure des FC blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Neben dem ersten Sieg beim neuen Verein gab es auch den ersten Treffer nach mehr als 300 Tagen. So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln am Wochenende.

Für die Akteure, die einsatzbereit sind, verlief das Wochenende durchaus positiv. Neben einem Treffer und einem Sieg wurde auch ein wichtiger Punkt im Kampf um den Kassenerhalt eingefahren. Zudem sammeln die Leihspieler des 1. FC Köln ordentlich Einsatzzeit.

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Imad Rondic: An diesem Wochenende gab es für den Angreifer nach mehr als 300 Tagen wieder einen Torerfolg. Für Preußen Münster traf der 29-Jährige sehenswert mit einem Lupfer gegen den Ex-Kölner-Keeper Timo Horn. Rondic war im Winter aus seiner erfolglosen Leihe in Polen nach Münster gewechselt und stand beim Heimspiel gegen den VfL Bochum nach einem Zuspiel von Jorrit Hendrix genau richtig. Für Rondic war es der zweite Einsatz für die Adlerträger, das erste Mal lief er von Beginn an auf. Nach einer guten Stunde wurde der Bosnier ausgewechselt, hinterließ aber einen guten Eindruck.

Ein wichtiger Punkt, ein Sieg und ordentlich Einsatzzeit

Julian Pauli: Der 20-Jährige gehört bei Dynamo Dresden zum Stammpersonal. Pauli spielte die vergangenen neun Partien von Beginn an und sammelt ordentlich Einsatzzeit. Am Wochenende gelang dem Team gegen den FC Schalke 04 ein 2:2-Remis. Ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf, denn Dynamo liegt mit 21 Zählern aktuell auf Platz 17. Zum rettenden Ufer fehlen allerdings nur zwei Punkte, nur drei auf Platz elf. Mit Schalke 04 trafen die Dresdener auf den Tabellenersten des Spieltags.

Jusuf Gazibegovic: Nach dem Wechsel zu seinem Ex-Verein im Winter stand Gazibegovic das erste Mal für die Österreicher auf dem Platz. Beim 1:0-Sieg gegen den SV Ried im heimischen Stadion spielte der 25-Jährige die vollen 90 Minuten. Sturm Graz reiht sich damit als Tabellendritter im oberen Abschnitt der Liga ein und steht durch die hinzugewonnenen Punkte jetzt nur noch einen Zähler hinter Spitzenreiter RB Salzburg (Platz 1) und LASK (Platz 2), die sich beide schon 32 Zähler erspielt haben.

Mansour Ouro-Tagba: Für Ouro-Tagba lohnt sich die Leihe, denn der 21-Jährige sammelt bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart ordentlich Einsatzzeit. So kommt der Angreifer auf 13 Startelf-Einsätze und fünf Einwechslungen. Auch am Wochenende stand Ouro-Tagba wieder über die volle Spieldauer auf dem Platz. Beim 2:1-Sieg gegen den TSV 1860 München traf unter anderem auch Ex-Kölner Justin Diehl und bereitete das Tor von Noah Darvich vor.

Elias Bakatukanda und Jaka Potocnik: Beide Akteure waren nach ihren Verletzungen noch nicht wieder einsatzbereit. Potocnik fehlt RW Essen nun seit neun Duellen wegen eines Muskelbündelrisses. Beim 3:3-Unentschieden gegen Alemannia Aachen stand der Slowene also noch nicht zur Verfügung. Bakatukanda fehlte Blau-Weiß Linz seit Anfang Dezember zunächst wegen Adduktorenbeschwerden, leidet aktuell aber unter einem Außenbandanriss im Sprunggelenk.

Rasmus Carstensen: Für Carstensen steht das Duell des Spieltags noch aus. Der 25-Jährige spielt mit Aarhus GF erst am Montagabend in der dänischen Superliga gegen Odense BK. Mit elf Startelf-Einsätzen und sieben Einwechslungen gehört der Däne zum Stammpersonal, erzielte in dieser Saison bereits drei Tore und bereitete zwei weitere vor.


1:2-Niederlage gegen RB Leipzig: 1. FC Köln belohnt sich nicht für aufopferungsvollem Kampf

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1:2-Niederlage gegen RB Leipzig: 1. FC Köln belohnt sich nicht für aufopferungsvollem Kampf

Der FC hat mögliche Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegengelassen. Im Spiel gegen RB Leipzig kassierten die Kölner eine 1:2-Niederlage. Dabei hatten die Kölner wieder einmal einen Rückstand ausgeglichen.

Kölns Trainer Lukas Kwasniok knüpfte die Aussichten auf mögliche Karnevalsfeierlichkeiten vorab an die Leistung gegen RB Leipzig. Nach der Niederlage gegen die Sachsen am Sonntagnachmittag ist man im Geißbockheim wohl weniger in Feierlaune. Der 1. FC Köln unterliegt zu Hause gegen Leipzig mit 1:2.

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Vor dem Spiel gegen RB Leipzig richtete FC-Coach Lukas Kwasniok eine Kampfansage an die spielstarke Mannschaft von Trainer Ole Werner: „Vorwärts, vorwärts, vorwärts! Das ist ihre Identität. Wenn eine Mannschaft so aktiv agiert, dann muss man auch schwere Phasen überstehen“, sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz am Freitag und ergänzte: „Aber du hast mit Sicherheit den einen oder anderen Moment in Umschaltaktionen, den du für dich nutzen kannst. Wir wollen den Menschen im Stadion zeigen, dass wir nicht nur mithalten, sondern auch gegen diese Mannschaften punkten können. Und das wollen wir unter Beweis stellen“. An Selbstvertrauen mangelte es dem FC-Coach vor dem Aufeinandertreffen mit den Roten Bullen jedenfalls nicht. Gleichzeitig wird er nicht ganz sorgenfrei gewesen sein.

Denn es vergeht kaum ein Spieltag, an dem Kwasniok nicht den Ausfall eines oder mehrerer Leistungsträger im FC-Trikot verkünden muss. Diesmal hatte es Linton Maina (Rippenbruch) und Alessio Castro-Montes (Muskelverletzung) erwischt. Beide spielten nicht nur vergangene Woche gegen Wolfsburg groß auf, sondern haben sich nach einem Leistungstief zu Stammkräften in Kwasnioks volatiler Personalpolitik gemausert. Erwartungsgemäß rotierte der Trainer und brachte Said El Mala und Jan Thielmann für Maina und Castro-Montes in die Anfangself. Gegen die Roten Bullen setzte Kwasniok auf eine Viererkette aus Kristoffer Lund, Cenk Özkacar, Sebastian Sebulonsen und eben Thielmann. Gegen seinen ehemaligen Club rückte Eric Martel immer wieder in die letzte Kette und ergänzte den Defensivverbund. Isak Johannesson durfte wieder von Beginn an spielen. Marius Bülter nahm dafür auf der Bank Platz, wo es sich auch Neuzugang Felipe Chavez gemütlich machte.

Raum bringt RB in Führung, El Mala vergibt doppelt

Alles andere als gemütlich ging es auf dem Rasen zu. Der mutige RB-Fußball eröffnete die von Kwasniok prophezeiten Räume für gefährliche Umschaltmomente. So gehörte die erste Chance Said El Mala (5.). Ragnar Ache machte einen lang geschlagenen Ball mittels einer klugen Kopfballablage auf Said El Mala scharf. Der Flügelstürmer war frei durch, scheiterte aber mit einem flachen Schuss an Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi, der schnell genug unten war. Die Sachsen antworteten unvermittelt. Nach einer schönen Kombination versuchte es Christoph Baumgartner, doch der Österreicher scheiterte aus kurzer Distanz an FC-Keeper Schwäbe. RB-Stürmer Rómulo setzte den Nachschuss aus kürzester Distanz nur an den Pfosten (6.).

Viel lief über den auffälligen Ragnar Ache in der Spitze, der in seiner Paraderolle als Wandspieler agierte und die RB-Defensive forderte. In der 22. Minute etwa konnte er den Ball nach einem chaotischen Klärungsversuch von RB-Spieler Nicolas Seiwald unter Kontrolle bringen und anschließend Johannesson einsetzen. Der Isländer leitete das Spielgerät gedankenschnell an El Mala an der linken Sechzehnerkante weiter, dessen Abschluss jedoch erneut zu ungenau war und im Toraus landete. Die Sachsen benötigten einen Standard, um gegen die Geißböcke in Führung zu gehen (29.). Nationalspieler David Raum schlug einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld tief in den Kölner Sechzehner. Dort hob Sebulonsen durch unglückliches Stellungsspiel das Abseits auf, Leipzigs Baumgartner konnte ohne größere Probleme zum 1:0 einköpfen.

Thielmann gleicht aus, RB antwortet prompt

Der FC startete couragiert in die zweite Halbzeit und ließ sich von der Führung der Gäste nicht beeindrucken. Das wurde mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich belohnt. Johannesson setzte sich im Kopfballduell gegen Leipzigs Nusa durch, Thielmann schnappte sich den Ball und jagte ihn aus 16 Metern in den oberen linken Knick (51.). Die Gäste hatten die passende Antwort parat (56.). Nach einem verunglückten Klärungsversuch von Lund setzte Xaver Schlager den gut aufgelegten Baumgartner ein. Dieser konnte den Ball sehenswert mit dem Rücken zum Tor unter Kontrolle bringen und den alten Abstand wiederherstellen (56.).

Immer mittendrin: Ragnar Ache. Der 27-Jährige blühte in der Rolle des Ballverteilers auf. In der 69. Minute passte er den Ball aus dem Zentrum zu Bülter, der Sebulonsen suchte. Beim Abschluss des Norwegers war die Defensive der Gäste zur Stelle. Ein weiterer Geißbock erwischte einen Sahnetag. Jan Thielmann sorgte mit seinem Abschluss aus 20 Metern in der 77. Minute fast für den Ausgleich. Sein Versuch konnte nur durch eine Koproduktion von Gulacsi und Baumgartner sowie das Eingreifen des VAR vereitelt werden. Dem möglichen Handspiel von Baumgartner war eine strittige Abseitsposition von Sebulonsen vorausgegangen.

Insgesamt hätte sich der FC ein Unentschieden gegen die Sachsen verdient. Trotz des überzeugenden Auftritts bleibt am Ende nur die schwer verdauliche 1:2-Niederlage. Am kommenden Samstag geht es gegen den VfB Stuttgart (18:30 Uhr, Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com). Dafür reist die Kwasniok-Elf bereits einen Tag früher als üblich ins Schwabenland, um dem Karnevalstreiben in der Domstadt zu entkommen.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund (Waldschmidt 78.), Sebulonsen, Özkacar, Thielmann (Chavez, 90.) – Krauß, Martel, Johannesson (Bülter, 68.) – Kaminski, S. El Mala – Ache (Schenten, 90.)

Tore: Baumgartner (29., 56.); Thielmann (51.);

Gelbe Karten: Werner (52.), Thielmann (58.), Baumgartner (78.), Raum (76.), Gulacsi (90+4)

„Unsexy“ aber nötig – Diese Attribute des 1. FC Köln sollen den Klassenerhalt sichern

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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„Unsexy“ aber nötig – Diese Attribute des 1. FC Köln sollen den Klassenerhalt sichern

Den Sieg gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend hat der FC sicherlich nicht durch besonders ansehnlichen und anspruchsvollen Fußball über die Zeit gebracht. Dennoch bleiben drei Punkte in der Domstadt: Mit diesen Attributen will der 1. FC Köln die Klasse halten.

Laufbereitschaft, Leidenschaft und Zweikampfstärke. Gegen die Wölfe überzeugt der FC vor allem gegen Ende mit seiner Moral. Attribute, die der Trainer nun als Marschroute vorgegeben hat. Attribute, die für die Kölner essentiell erscheinen.

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Der ein oder andere Zuschauer wird wohl trotz des Führungstreffers von Linton Maina im Duell gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend dann doch noch einmal einen höheren Puls bekommen haben. Denn gerade in den Schlussminuten machten es die Geißböcke wieder sehr spannend und sich selbst das Leben schwer. Ob der guten Leistungen zu Beginn den Spiels wohl zu spannend. Der FC agierte in den ersten 45 Minuten stark, kam zu Chancen, hätte nachlegen können, wenn nicht müssen. Doch der zweite Treffer blieb aus und so stand der Sieg der Geißböcke bis zum Abpfiff auf Messers Schneide. Die Null stand dagegen auch noch nach dem Schlusspfiff auf Seiten der Wölfe auf der Anzeigetafel im Kölner Stadion.

„Die Weltmeisterschaft für Deutschland ist unser Klassenerhalt“

Und das Dank zum einen der starken Leistung des Kölner Keepers, der mit reaktionsschnellen Paraden seinen Kasten sauber hielt, zum anderen Dank der Aufopferungsbereitschaft der Kölner Akteure auf dem Spielfeld. Diese ließen den VfL zwar in den zweiten 45 Minuten erst ins Spiel kommen, verteidigten die Torchancen der Wolfsburger aber so leidenschaftlich, dass am Ende die drei Punkte in Köln blieben. Eben diese Bereitschaft zur Aufopferung lobte nach dem Duell auch FC-Trainer Lukas Kwasniok: „Das sind Attribute, die im Fußball erlaubt sind, aber ein bisschen in Vergessenheit geraten sind, weil es ein bisschen unsexy wirkt“, so der 44-Jährige. „Aber Deutschland ist auch meistens Weltmeister geworden, wenn sie über die Attribute wie Leidenschaft, Laufbereitschaft, Widerstandsfähigkeit, Mentalität und Zweikampfstärke gekommen sind.“

Diese Attribute konnte man den Geißböcken am Freitagabend wahrlich nicht absprechen. Zum wiederholten Male. Nur mit dem Unterschied, dass sich die Geißböcke dieses Mal für ihre Mühen belohnten. Bislang hatte der FC viel zu oft Führungen noch aus der Hand gegeben. Im kommenden Duell gegen RB Leipzig werden die Kölner die Attribute der Aufopferung ebenfalls gut gebrauchen können, um den Tabellenfünften ärgern zu können. Für FC-Trainer Kwasniok lässt sich der Vergleich mit der deutschen Nationalelf auch auf die Kölner Ziele anwenden: „Die Weltmeisterschaft für Deutschland ist unser Klassenerhalt“, so der Coach. „Deswegen versuchen wir uns da weiter aufzuopfern.“ Die kommenden drei Aufgaben mit RB Leipzig, dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim werden dazu sicherlich die Möglichkeit bieten.


Die Formstärke als Schlüssel des Erfolgs

Alessio Castro-Montes und Tom Krauß vom 1. FC Köln
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Die Formstärke als Schlüssel des Erfolgs

In den vergangenen Duellen machten zwei Akteure besonders auf sich aufmerksam und drängten in die Startelf. Die Sommer-Neuverpflichtungen sorgen für mehr Optionen beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes und Tom Krauß mit starker Form.

Die Hinrunde lief für den Alessio Castro-Montes alles andere als rund. Aktuell spielte der Belgier allerdings häufig von Beginn an. Auch Tom Krauß konnte zuletzt von sich überzeugen und verdrängte zwischenzeitlich sogar Eric Martel von der Sechs.

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Am Freitagabend hatte sich FC-Trainer Lukas Kwasniok gegen den VfL Wolfsburg für eine Doppelsechs mit Eric Martel und Tom Krauß entschieden. Dass der Coach der Geißböcke so beide Sechser zum Einsatz bringt, war nach dem Duell gegen den SC Freiburg eine Woche zuvor nicht unbedingt abzusehen. Denn gegen den SCF hatte der Kölner Cheftrainer Martel noch aus der Startelf gestrichen, Krauß dafür spielen lassen. Und das kam nicht von ungefähr. Denn der 24-Jährige überzeugte zuletzt mit starken Leistungen. In den Begegnungen gegen die Bayern und Mainz 05 war er einer der besten Kölner Akteure, wurde gegen die Rheinhessen nach 45 Minuten für Martel eingewechselt und rechtfertigte seinen Einsatz. Kwasniok betitelte den Mittelfeldspieler nach dem 2:1-Erfolg gegen die Mannschaft von Urs Fischer als „Gamechanger“.

Gute Leistungen im neuen Jahr

Die Chance, sich zu beweisen nutzte zuletzt auch ein weiterer Sommer-Neuzugang der Geißböcke für sich. Nachdem Alessio Castro-Montes in der Hinrunde alles andere als positiv aufgefallen war, stellte Kwasniok den Belgier gegen Heidenheim, Mainz, Freiburg und Wolfsburg von Beginn an auf. Sicherlich war zunächst die gerissene Lücke in der Kölner Verteidigung mit ein Grund für die Startelf-Einsätze, nachdem Rav van den Berg und Martel gesperrt ausfielen und die Verletzungen von Dominique Heintz sowie später auch Neuzugang von Jahmai Simpson-Pusey die Kölner Defensive zusätzlich schwächten. Die guten Leistungen in den Duellen, vor allem aber auch der Einsatz im Trainingslager im spanischen La Nucia, waren aber ein weiterer Grund für die Chance, die Castro-Montes vom Coach bekam.

Der 28-Jährige schloss die Vorbereitung in Spanien als einer der großen Gewinner ab, hat Kwasniok zu Beginn des neuen Jahres offensichtlich ein anderes Gesicht von sich gezeigt. „Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt mehr Chancen bekomme, zu spielen“, sagte der Abwehrspieler nach dem Duell gegen Mainz. „Ich habe jetzt die Chance genutzt, als ich sie bekommen habe und hoffe, dass es nun auch so weitergeht.“ Bisher ging es so weiter und Castro-Montes bietet aktuell eine echte Alternative für die Schienen – auf beiden Seiten.

Ebenso wie Krauß nannte Kwasniok nach dem Duell gegen Wolfsburg auch Castro-Montes in der Gruppe von Spielern, die sich positiv hervorgetan haben und sprach über die Ausrichtung mit „Cenk, mit Seb, Lundi, Monty und den zwei Sechsern“. „Wenn die Menschen ins Stadion kommen und wollen Zauberfußball sehen, dann müssen sie in ein anderes Stadion gehen. Aber sie werden von den Jungs unfassbare Aufopferungsbereitschaft bekommen“, sagte der Trainer.

Mehr Optionen für Lukas Kwasniok

Auch am kommenden Wochenende werden die Fans im Kölner Stadion die Attribute des FC wie Laufbereitschaft, Kampfgeist und Aufopferungsbereitschaft zu sehen bekommen, die die Mannschaft ausmachen. Dann werden wohl auch die zwei Neuverpflichtungen Krauß und Castro-Montes wieder mit von der Partie sein. Denn beide befinden sich aktuell in einem Formhoch, das sich möglicherweise auch auf die komplette Mannschaft überträgt. Seit einigen Partien zeigt sich der FC wieder deutlich leistungsstärker. Durch Krauß und Castro-Montes stehen Coach Kwasniok nun aber auch mehr Optionen zur Verfügung.

Der Belgier kann auf beiden Schienen eingesetzt werden und erweitert die noch geschwächte Kölner Abwehr um einen weiteren Akteur. Krauß unterstützt das Mittelfeld, wobei der 24-Jährige zuletzt die Position des Sechsers sowohl alleine als auch mit einer Doppelsechs neben Martel stark ausfüllt. Somit kann nun ein Ausfall in der Defensive kompensiert werden und ein Martel muss nicht zwangsläufig auflaufen – gerade im Hinblick auf die noch offene Vertragssituation des Kölner Sechsers vielleicht eine beruhigende Erkenntnis.


Ein wichtiger Sieg für den 1. FC Köln, doch die Konkurrenz punktet auch

Marvin Schwäbe und Eric Martel nach dem Spiel gegen Wolfsburg
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Ein wichtiger Sieg für den 1. FC Köln, doch die Konkurrenz punktet auch

Der 1:0-Sieg der Geißböcke gegen den VfL Wolfsburg war wichtig. Denn das Punkte-Polster ist zumindest nicht geschmolzen. Die kommenden Wochen werden allerdings keine leichten: Für den 1. FC Köln stehen schwere Duelle bevor.

Die Erleichterung war den Akteuren am Freitagabend deutlich anzusehen. Trotz einer schwachen zweiten Halbzeit konnten die Geißböcke den Sieg über die Zeit retten. Ein Sieg, der zu diesem Zeitpunkt ein wichtiger war. Denn: Für den 1. FC Köln stehen schwere Duelle bevor.

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Nach dem Duell gegen die Wölfe nahm FC-Trainer Lukas Kwasniok seinen Torhüter noch einmal fest in den Arm. Der 47-Jährige wusste, wem er die gehaltene Null gegen den in der zweiten Halbzeit erstarkten und zuletzt drückenden VfL zu verdanken hatte. Die Punkte taten Trainer und Team sichtbar gut. Aber nicht nur. Sie taten auch der aktuellen Tabellensituation gut. Denn der FC steht nun also nach dem 20. Spieltag mit 23 Punkten auf Tabellenplatz zehn. „Es ist wichtig für uns, die drei Punkte heute zu Hause zu lassen. Das Spiel hat dafür gesorgt, dass wir jetzt ein entspannteres Wochenende haben“, sagte Thomas Kessler. „Wir gucken jetzt mal, was die Konkurrenz macht.“

Punkte-Polster des FC bleibt bestehen

Die Konkurrenz hat es gut gemacht. Augsburg und Mainz fuhren Siege ein, die Rheinhessen sogar in Leipzig. Bremen, Borussia Mönchengladbach und der Hamburger SV punkteten, die Rothosen gegen die Bayern. Der FC hat also mit dem Erfolg über Wolfsburg vor allem die Position gehalten und kann in die kommenden schweren Wochen ohne den ganz großen Druck starten. Die Aufgaben haben es in sich. Mit RB Leipzig, dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim trifft der FC auf die Tabellendritten bis -fünften. Alle drei Gegner hegen Champions-League-Ambitionen. Ehrlicher Weise werden aus den kommenden Begegnungen wohl nicht viele Punkte zu erwarten sein, auch wenn die Geißböcke durchaus gezeigt haben, dass sie gegen diese Gegner nicht chancenlos sind und in der Hinrunde bewiesen haben, dass sie durchaus mithalten können. Immerhin gelang dem FC im Oktober der 1:0-Erfolg über Hoffenheim.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Konkurrenz im Februar auch einige direkte Duelle austragen. So schon am nächsten Spielt. Während die Geißböcke in Köln RB Leipzig erwarten, spielt Augsburg in Mainz, Heidenheim empfängt den HSV. In der Karnevalswoche trifft Augsburg auf Heidenheim und wenn die Geißböcke gegen Hoffenheim spielen, treffen Mainz und Hamburg sowie Wolfsburg und Augsburg aufeinander. Es ist also davon auszugehen, dass einige Punkte im Tabellenkeller in den kommenden Wochen vergeben werden. Zumal sich die Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte nicht viel nehmen. „Wir haben gesehen, dass Wolfsburg eigentlich auf Augenhöhe ist. Dass wir das Spiel für uns entscheiden, ist enorm wichtig, darüber brauchen wir nicht reden – und dass wir dann auch einfach dieses Polster auf die Ränge nach unten haben“, stellte Marvin Schwäbe am Freitag fest.

Immerhin haben die Kölner in den kommenden drei Spielen zwei weitere Heimspiele vor der Brust. „Nächste Woche kommt Leipzig, das ist kein leichtes Unterfangen. Aber mit den Fans, mit dem Stadion ist alles möglich“, sagte Lukas Kwasniok. „Das war es aber auch in allen Spielen.“ Dann wäre es vielleicht der richtige Zeitpunkt, gegen die Top-Teams nicht nur gut auszusehen…


Ein wichtiger Sieg, der richtige Zeitpunkt

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln beim Duell gegen den VfL Wolfsburg
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Ein wichtiger Sieg, der richtige Zeitpunkt

Mit dem 1:0-Erfolg über die Wölfe haben die Kölner wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Wichtige Punkte, vor allem aber zum richtigen Zeitpunkt. Denn bei einer Niederlage hätte es rund um Karneval mächtig Katerstimmung beim 1. FC Köln gegeben: Ein Kommentar zum Sieg gegen Wolfsburg.

Sieben Mal in Folge hat in der Begegnung zwischen Köln und Wolfsburg die Auswärtsmannschaft nicht mehr verloren, der letzte Kölner Heimsieg lag sechs Jahre zurück. Nun also der 1:0-Erfolg über Wolfsburg – und besser hätte der Zeitpunkt für drei Punkte kaum sein können. Ein Kommentar.

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Der Blick auf die Samstagspiele der Bundesliga wird den Kölner Verantwortlichen vermutlich nicht so richtig gut geschmeckt haben. Auch, wenn eine Maxime von Fußballprofis natürlich vor allem den Blick auf die eigene Leistung beinhaltet. Der 20. Spieltag hätte auf den anderen Plätzen besser für die Geißböcke laufen können. Der 1. FSV Mainz gewann bei RB Leipzig, der Hamburger SV trotzte dem FC Bayern München einen Punkt ab und auch der FC Augsburg, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach punkteten. Noch unter der Woche hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass es ihm egal sei, wann oder gegen wen, seine Mannschaft die Punkte sammeln würde, Hauptsache sie täte es. Doch genau diese Ergebnisse verdeutlichen sehr genau, warum der Erfolg der Geißböcke zum jetzigen Zeitpunkt so unheimlich wichtig gewesen ist.

Der Erfolg hat die Dynamik verändert

Mit einer Niederlage hätte beispielsweise der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur noch zwei Punkte betragen. Noch immer ein kleiner Puffer. Aber in den kommenden Wochen kommen die dicken Fische. Der FC spielt nun gegen die Tabellenplätze drei, vier und fünf. Mit der TSG Hoffenheim, dem VfB Stuttgart und RB Leipzig gegen drei Mannschaften, die sich allesamt berechtigte Hoffnungen auf die Champions League in der kommenden Spielzeit machen. Schwerere Aufgaben dieser Saison lassen sich wohl an einer Hand abzählen. Die Herausforderung bringt den Vorteil mit sich, dass die Erwartungshaltung eine kleine ist, aber eben den Nachteil, dass Siege eher eine Überraschung sind. Und da an jenen drei Spieltagen die Konkurrenz zum Teil direkt aufeinander trifft, ist die Wahrscheinlichkeit eben nicht gering, dass der FC einiges an Vorsprung einbüßt.

Mit einer Niederlage hätte auch die Bilanz der Spiele seit dem Erfolg gegen den Hamburger SV im November einen ganz anderen Anstrich gehabt. Sechs von 33 möglichen Punkten hätten da gestanden, ein Sieg in elf Spielen. Und wenn gegen die drei Champions-League-Anwärter selbst eine Überraschung erwartungsgemäß ausgeblieben wäre, dann wäre ein Trainer mit eben einem Sieg aus 14 Spielen (also nahezu die gesamte Liga) wohl nicht mehr haltbar gewesen, die ganz dicke Krise hätte das Geißbockheim erreicht, die Maschinerie würde laufen. Alles Makulatur. Der FC hat gewonnen. Vielleicht glücklich, vielleicht ob einer späten Abwehrschlacht. Doch danach fragt schon heute keiner mehr. Köln steht nun mit 23 Zählern auf dem guten zehnten Tabellenplatz. Der Vorsprung auf die gefährlichen Plätze ist nicht größer geworden, aber eben auch nicht kleiner.

Der FC kann auch zu Null

Der Erfolg gegen Mainz war wichtig, der gegen Wolfsburg ein Befreiungsschlag. Der zweite Heimspiel-Erfolg in Serie, der nächste gegen einen direkten Konkurrenten. Die Kölner haben sich wie in der Hinrunde ein kleines Polster angefressen, von dem sie nun erst einmal ein wenig zehren werden. Durch den dritten Zu-Null-Erfolg in dieser Spielzeit kann die Mannschaft zudem mit gestärktem Selbstvertrauen in die kommenden Spieltage gehen. Die große Katerstimmung wird es rund um Karneval sicher nicht geben. Und dass diese Mannschaft in der Lage ist, gegen die Topmannschaften gut auszusehen, hat sie ebenfalls bewiesen. Warum sollte also nicht noch der ein oder andere Zähler dazukommen. Dann würde auch die Ausgangslage eine gute bleiben. Eine so gute, dass der Blick auf die Konkurrenz irrelevant und ohne bitteren Geschmack wäre.