Aufopferungsvoller Fight wird nicht belohnt: Der FC unterliegt den Bayern 1:3

1. FC Köln gegen FC Bayern München
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Aufopferungsvoller Fight wird nicht belohnt: Der FC unterliegt den Bayern 1:3

Der FC hat dem Rekordmeister zwar alles abverlangt, sich für eine gute Leistung am Ende aber nicht belohnt. Der 1. FC Köln unterliegt Bayern München 1:3. Dabei spielten die Geißböcke gerade in Halbzeit eins stark auf.

So wirklich große Chancen hatte man den Geißböcken nach sieben sieglosen Spielen in Serie gegen den Rekordmeister nicht ausgerechnet. Doch die gab es. Der FC lieferte einen aufopferungsvollen Kampf, belohnte sich aber nicht. Der 1. FC Köln unterliegt Bayern München 1:3. Die Führung von Linton Maina glich Serge Gnabry. Nach dem Wechsel trafen Minjae Kim und Lennart Karl.

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Für das Duell gegen den Rekordmeister hatte sich Lukas Kwasniok erneut eine taktische und personelle Umstrukturierung überlegt. Unter anderem lief wie erwartet Cenk Özkacar für den gesperrten Eric Martel auf und Kristoffer Lund startete für Alessioa Castro-Montes. Auch in der Offensive gab es Umstellungen. Dabei überraschte gar nicht so sehr die Startelf-Berufung von Said El Mala, vielmehr, dass Linton Maina von Beginn an auflief. Und das hätte sich beinahe direkt ausgezahlt. Nach einem Fehlpass der Münchner im Mittelfeld schalteten die Kölner blitzschnell um. Tom Krauß eroberte den Ball, spielte weiter zu Maina, der aus dem Zentrum heraus auf die linke Seite zu El Mala weiterleitete. Der Kölner Angreifer scheiterte allerdings aus kurzer Distanz am gut reagierenden Gäste-Keeper Manuel Neuer. Kurz danach war dann erstmal Schluss mit Fußball: Dichter Nebel zog sich durch das Stadion und sorgte für eine fast 10-minütige Unterbrechung.

Maina bringt Köln in Führung

Erst nach gut 20 Minuten meldeten sich auch die Bayern mit zwei Torchancen an. Erst scheiterte Verteidiger Hiroki Ito nach feinem Steckpass des Kolumbianers Luis Diaz links im Strafraum per Flachschuss an FC-Schlussmann Marvin Schwäbe, wenig später versuchte es der Franzose Michael Olise aus zentraler Position ebenfalls vergebens. In der Folge übernahmen die Gäste aus München mehr und mehr die Kontrolle und kamen durch Serge Gnabry per Distanzschuss zur nächsten Möglichkeit, die Schwäbe aber zur Ecke abwehrten konnte (34.). Kurz danach zeigten sich auch die Kölner erneut gefährlich, Ragnar Aches Versuch von der rechten Strafraumseite ging nur knapp am Münchner Kasten vorbei (38.).

Ermutigt durch die sich bietenden Gelegenheiten ging der FC schließlich in Führung. Maina eroberte in der eigenen Hälfte das Spielgerät von Gnabry. Nach einem Sprint fast über den gesamten Platz setzte der Flügelspieler aus rund 16 Metern zum strammen Schuss an. FCB-Keeper Neuer war zwar dran, konnte das Gegentor letztlich aber nicht mehr verhindern – ein womöglich haltbarer Ball. Mit der Führung ging es in die lange Nachspielzeit und die Bayern trafen mitten in die Kölner Euphorie hinein zum sehenswerten Ausgleich. Nach einem harmlosen Schussversuch des Kölners Lund starteten die Bayern zum schnellen Gegenangriff. Über Leon Goretzka landete der Ball rechts am Kölner Strafraum bei Michael Olise, der zu Gnabry gab. Der Nationalspieler setzte sich gegen Jahmai Simpson-Pusey durch und überwand Schwäbe aus spitzem Winkel per Aufsetzerschuss (45+5.).

Bayern dreht die Partie

Halbzeit zwei startete mit einem Schreckmoment für die Gäste. Nach einer Klärungsaktion fasste sich der Japaner Hiroki Ito ans Knie, konnte nach kurzer Behandlungspause aber weiterspielen (49.). Die nächsten Minuten waren geprägt von viel Münchner Ballbesitz, große Chancen und Räume ergaben sich für den Rekordmeister der Bundesliga dabei gegen gut gestaffelte und organisierte Gastgeber allerdings nicht.

In der 58. Spielminute kamen dann die Kölner durch den Polen Jakub Kaminski aus rund 15 Metern zu ihrem ersten Abschluss nach dem Seitenwechsel, Neuer war jedoch zur Stelle – und konnte knapp eine Viertelstunde später dann selbst wieder jubeln. Nach einer kurz ausgeführten Ecke und Flanke von der linken Seite von Diaz lang an den zweiten Pfosten legte Ito per Kopf überlegt in den Rückraum zurück auf seinen Abwehrkollegen Kim, der aus kurzer Distanz zur verdienten 2:1-Führung einnickte (71.).

Durch den Rückstand zu mehr Offensive gezwungen, versuchte Kwasniok in der Schlussphase unter anderem mit den Einwechslungen von Marius Bülter, Isak Bergmann Johannesson und Luca Waldschmidt noch einmal Druck zu erzeugen. Doch wirklich relevant wurden die Wechsel nicht mehr, denn die Bayern sorgten mit dem 3:1 für die Entscheidung. Nach einem langen Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte setzte Luis Diaz zum Solo-Tanz an, dribbelte sich von links quer durch den Kölner Strafraum nach rechts. Anstatt selbst abzuschließen, spielte er dann im richtigen Moment auf den eingewechselten Youngster Lennart Karl, der Schwäbe mit einem überlegten Schuss ins lange Eck keine Chance ließ (84.). In der Schlussphase passierte nicht mehr viel.

Der FC bleibt also auch im achten Spiel in Folge ohne Sieg und schließt die Hinrunde mit einer Pleite ab. Bereits am Samstag geht es mit dem Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz weiter.

1.FC Köln: Schwäbe – Cenk, Simpson-Pusey, Sebulonsen – Lund (79. Waldschmidt), Kaminski, Krauß, Thielmann (86. Niang) – El Mala (79. Johannesson), Ache (79. Bülter), Maina (67. Schenten); Tore: 1:0 Maina (41.), 1:1 Gnabry (45.+5), 1:2 Kim (71.), 1:3 Karl (85.)


Überraschende Debüts beim 1. FC Köln: Fahrlässige Experimente oder kalkuliertes Risiko?

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Überraschende Debüts beim 1. FC Köln: Fahrlässige Experimente oder kalkuliertes Risiko?

In Heidenheim überraschte FC-Trainer Lukas Kwasniok und setzte auf die Debütanten Jahmai Simpson-Pusey und Fynn Schenten. Startelf-Paukenschlag beim 1. FC Köln: Vertretbares Risiko oder fahrlässige Experimente?

Bei der wegweisenden Begegnung mit dem 1. FC Heidenheim sorgte FC-Coach Kwasniok auf mehreren Positionen für Startelf-Überraschungen beim 1. FC Köln: Vertretbares Risiko oder ein fahrlässiges Experiment?

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Der Trubel um die Startformation des 1. FC Köln unter Trainer Lukas Kwasniok hat sich in dieser Saison längst zur Folklore entwickelt. Entgegen seiner Ankündigung auf der Pressekonferenz vorab stellte der Trainer den erst kürzlich verpflichteten 20-jährigen Jahmai Simpson-Pusey links in die Dreierkette neben Eric Martel und Sebastian Sebulonsen. Der Engländer hatte bis dahin gerade einmal vier vollständige Trainingseinheiten absolviert. Cenk Özkacar, eigentlich die naheliegende Alternative, blieb über 90 Minuten auf der Bank.

Doch damit nicht genug: Auch der 18-jährige Fynn Schenten stand in seinem zweiten Bundesligaspiel erstmals in der Startelf. Und so stellte sich die Frage, ob Simpson-Pusey und Schenten bereits bereit für ein Spiel waren, das im Kampf um den Klassenerhalt kaum wichtiger hätte sein können.

Simpson-Pusey liefert kein blitzsauberes Debüt, überzeugt aber dennoch

Es ist eine knappe Woche her, da dämpfte Kwasniok die Erwartungen an ein schnelles Debüt der jüngsten Kölner Neuverpflichtung noch gehörig: „Wir tun gut daran, ihn ankommen zu lassen. Er wechselt nicht nur den Verein, sondern ist auch der Sprache nicht mächtig. Er wird im Kader sein, aber es ist unwahrscheinlich, dass er in der Startelf stehen wird“, sagte der Trainer des 1. FC Köln im Trainingslager in La Nucia. Bekanntlich hat Thomas Kessler den jungen Engländer auf Leihbasis verpflichtet, um den Geißböcken Abhilfe zu leisten angesichts der langen Liste der Ausfälle. Zu den Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian gesellte sich zuletzt auch der rotgesperrte Rav van den Berg. Als ob das nicht schon genug wäre, fiel auch noch Dominique Heintz für das Aufeinandertreffen mit Heidenheim aus.

Dies verleiht Kwasnioks Worten über Simpson-Pusey, die er noch vor Heintz‘ Verletzung äußerte, besonderes Gewicht: „Wenn wir zurück sind, wird er die Stadt, die Menschen und den Verein kennenlernen. Es wird der Tag kommen, an dem ich ihn reinwerfe, aber wir sollten ihm Zeit geben, damit wir ihn nicht im falschen Moment überfordern.“ Im Heidenheimer Schneegestöber zeigte der Brite, dass er die Lücke ausfüllen kann, die Heintz, Hübers und Co. derzeit in die Defensive der Geißböcke reißen. Zunächst konnte er die Hereingabe vor dem 0:1 nicht verhindern und agierte bei der Flanke von Heidenheims Jan Schöppner weder nah genug am Gegenspieler noch energisch genug gegen den Ball. Beim 2:1 hatte Simpson-Pusey dann Pech, als ein Schuss von Heidenheims Niehues erst an seine Wade, von dort an den Oberschenkel und schließlich unhaltbar ins eigene Tor prallte.

Schenten alles andere als eine Notlösung

Trotz dieser unglücklichen Szenen deutete Simpson-Pusey an, warum sich der FC von ihm eine echte Verstärkung verspricht. Nach einer Ecke hatte der Innenverteidiger selbst die große Chance auf sein erstes Tor. Besonderen Wert für das Kölner Spiel brachte der Engländer jedoch im Spielaufbau ein. Der Innenverteidiger eröffnete mit mutigen vertikalen Zuspielen Kölner Offensivbemühungen und bewahrte auch unter Druck Ruhe am Ball.

Die Startelf-Nominierung von Fynn Schenten sorgte ebenfalls für Gesprächsstoff. Denn bei Schenten handelte es sich nicht um eine Notlösung, sondern um die bewusste Entscheidung für den Teenager, obwohl es im Kader zahlreiche Spieler mit mehr Bundesliga-Erfahrung gab. Insgesamt tat sich der Youngster schwer, Eindruck zu schinden. In der ersten Hälfte legte er über die rechte Seite auf Jakub Kaminski ab, doch dieser scheiterte an Diant Ramaj im Heidenheimer Tor. Ansonsten flog er weitgehend unter dem Radar, für Schlüsselszenen sorgten andere.

So etwa Said El Mala, der nach seiner Einwechslung nur gut zwei Minuten benötigte, um den Ball im Heidenheimer Tor unterzubringen. Auch Verteidiger Kristoffer Lund vereitelte mit seinem Einsatz ein mögliches Siegtor der Gäste: „Die Zuschauer haben ein wildes Spiel erlebt. Sinnbildlich dafür war die Aktion von Lund. Eine Grätsche gegen Conteh – das war eigentlich ein Tor. So eine Aktion freut mich genauso wie die Bereitschaft aller Jungs, sich dagegenzustellen”, ordnete Kwasniok nach dem Spiel ein.

Saisonziel Klassenerhalt: Die Herausforderung wächst

Unabhängig von den individuellen Leistungen wirft der konsequente Einsatz junger Spieler Fragen mit Blick auf die Rollenverteilung im Kader auf. Akteure wie Maina, Özkacar, Waldschmidt oder Kainz rücken dabei zunehmend in den Hintergrund. Entsprechend werden auch Diskussionen über Kwasnioks Standing innerhalb der Mannschaft und im Umfeld lauter (Stichwort Kwasni Yok). Es bleibt abzuwarten, ob und, falls ja, welche Startelf-Experimente gegen die Bayern zu beobachten sein werden.


Fan-Banner sorgt für Wirbel und Gerüchte um Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln

Im Spiel gegen Heidenheim
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Fan-Banner sorgt für Wirbel und Gerüchte um Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln

Nach dem 2:2-Unentschieden in Heidenheim sorgte nicht das Ergebnis, sondern eine Botschaft der Kölner Fanszene für Aufregung rund um den 1. FC Köln: Wirbel und Gerüchte nach Fan-Banner.

Der Restart in die Bundesliga verlief für die Geißböcke anders als erwartet. Mit einer deutlichen Aussage sorgte die Kölner Kurve nach dem Duell in Heidenheim für Gesprächsstoff beim 1. FC Köln: Wirbel und Gerüchte nach Fan-Banner.

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Der Sonntag hatte vielleicht schon ein wenig von der Ruhe nach dem Sturm. Die Profis des 1. FC Köln hatten nach neun Tagen Trainingslager und der anschließenden Nonstop-Reise zum Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim trainingsfrei. Doch unter den Fans hallte der Samstagnachmittag doch noch nach. Das 2:2-Unentschieden gegen das Team von der Ostalb war sportlich weder Fisch noch Fleisch. Der FC verpasste es, mit drei Punkten endlich die Negativ-Serie zu stoppen, in die ganz große Krise schlitterte der Club aber auch nicht.

Vielmehr sorgte eine Aktion der aktiven Fanszene für reichlich Gesprächsstoff und nach und nach auch für diverse Gerüchte. „Kwasni Yok“ hatten die Ultras da kund getan – offenbar eine Anspielung an das türkische Wort „Yok“, das umgangssprachlich für „nein“ oder „nicht“ steht und eine gewisse Ablehnung gegen den Kölner Trainer darstellen soll.

Gerüchte machen die Runde

Kritik ist nach sieben sieglosen Spielen in Folge keine große Überraschung. Nur neigt die aktive Fanszene eigentlich nicht dazu, ein so klares Statement gegen Spieler oder Mannschaft zu setzen. Zumal sich die Kölner zwar auch weiterhin in einem seit Wochen unaufhaltbaren Negativtrend, rein punktetechnisch aber absolut im Soll und in der Tabelle im gesicherten Mittelfeld befinden. „Ich habe es nicht wahrgenommen, wurde aber darüber informiert, dass es da etwas gab. Ich kann jetzt kein Türkisch, deswegen musste ich mir das auch übersetzen lassen“, sagte Kwasniok später als er auf der PK auf das Banner angesprochen wurde. Er wisse „jetzt nicht genau, warum und weswegen, aber ich nehme das zur Kenntnis.“ Tatsächlich geht es der aktiven Fan-Szene wohl wirklich nicht, zumindest nicht vornehmlich, um die sportliche Misere.

Nach Informationen von come-on-fc.com sollen den Ultras vielmehr einige Verhaltensweisen Kwasnioks – und das durchaus auch abseits des Platzes und der Kabine – aufgestoßen sein. Ein offizielles Statement gibt es bislang nicht vom Verein. Dabei machen die Gerüchte in den Sozialen Medien ihre Runde. Allerdings Gerüchte, von denen dann doch zahlreiche nach Informationen von come-on-fc.com nicht haltbar erscheinen. Sicher ist, dass sich der Kölner Trainer mit einigen Personal-Entscheidungen einen gewissen Ärger, zumindest Kritik eingehandelt hat – und das auch innerhalb der Mannschaft. So wie die Nicht-Nominierung von Florian Kainz und die Ausbootung von Luca Waldschmidt vor dem Heidenheim-Duell.

Der FC bewies Moral

Dass der Kumpeltyp Kwasniok in Krisenzeiten auch mal den ernsten Ton trifft, scheint aber auch Befürworter zu finden. Und vielleicht auch Früchte zu tragen. Immerhin bewies Köln im Duell beim Vorletzten Moral, kam zwei Mal nach Rückstand zurück und war am Ende dem Sieg auch deutlich näher. Verein und aktive Fanszene suchen den Austausch. Die Wogen sollen geglättet, Nebenschauplätze unterbunden werden. Denn sollte sportlich in den kommenden beiden Spielen kein Erfolgserlebnis eingefahren werden, zieht ein anderer Sturm auf – und der kann für den Trainer sehr ungemütlich werden.


Jahmai Simpson-Pusey feiert ein unglückliches, aber sicher kein schlechtes Debüt für den 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey feierte sein Debüt für die Geißböcke
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Jahmai Simpson-Pusey feiert ein unglückliches, aber sicher kein schlechtes Debüt für den 1. FC Köln

Nur vier Tage nach seiner Verpflichtung hat der Innenverteidiger seine Premiere bei den Geißböcken gegeben. Einfach waren die Voraussetzungen sicher nicht für den Neuzugang: Jahmai Simpson-Pusey mit ordentlichem Debüt beim 1. FC Köln.

Der schnelle Startelf-Einsatz war sicherlich den Umständen geschuldet, kam aber dennoch überraschend. Der Kölner Neuzugang war gegen Heidenheim nicht fehlerlos, zeigte aber in Anbetracht der Umstände eine solide Leistung: Jahmai Simpson-Pusey mit ordentlichem Debüt beim 1. FC Köln.

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Es hat nicht viel gefehlt und der Einstand von Jahmai Simpson-Pusey wäre doch noch ein erfolgreicher geworden. Der Neuzugang stand bei einer Ecke genau richtig am langen Pfosten, stieg hoch und Heidenheims Keeper Diant Ramaj klärte, den Nachschuss kratzte dann FCH-Kapitän Patrick Mainka von der Linie. Gut 20 Minuten zuvor stand der Innenverteidiger auf der anderen Seite im Mittelpunkt. Einen eher harmlosen Flachpass klärte der 20-Jährige verunglückt zur Ecke, die nutzte Julian Niehues zur erneuten Heidenheimer Führung. Simpson-Pusey stolperte dabei die Kugel über die Linie. Auch beim ersten Heidenheimer Treffer hätte der Innenverteidiger vielleicht energischer eine Flanke verteidigen können. Marvin Pieringer traf per Fallrückzieher.

Starke Zweikampfwerte, guter Spielaufbau

Tatsächlich war das Debüt des englischen Youngsters ein doch unglückliches. Unglücklich, weil es keine schlechte Premiere im Geißbock-Trikot und vor allem eine unter schwierigen Bedingungen war. Der Innenverteidiger war am vergangenen Montagabend erst zur Mannschaft gestoßen, hatte anschließend drei Trainingseinheiten mit dem Team absolviert und stand vier Tage nach seiner offiziellen Vorstellung erstmals für den FC auf dem Feld. Erstmals für den FC und zum zweiten Mal überhaupt in dieser Spielzeit. Für Celtic Glasgow hatte der Innenverteidiger in der Hinrunde genau ein Duell in der Premiership gespielt und das Anfang November. Umso erstaunlicher, dass Lukas Kwasniok den Abwehrspieler gegen Heidenheim von Beginn an aufbot.

Das war natürlich auch dem kurzfristigen Ausfall von Dominique Heintz geschuldet, doch hatte der Kölner Coach mit Cenk Özkacar einen weiteren Innenverteidiger auf der Bank sitzen – 90 Minuten lang. Doch der Engländer machte seine Sache insgesamt sehr ordentlich. Selbst unter Druck blieb der Innenverteidiger für sein Alter erstaunlich ruhig und deutete mit guten Pässen an, dass er für den Spielaufbau besonders wichtig sein kann. Von seinen 20 Zweikämpfen gewann er starke 14. „Er hat es ganz schnell sehr, sehr gut gemacht. Auf den Jungen können wir uns freuen. Er hat definitiv auch Lösungen mit dem Ball und traut sich viel zu und konnte seine Fähigkeiten heute direkt zeigen“, lobte Kapitän Marvin Schwäbe den Abwehrspieler.

Die Frage, ob Simpson-Pusey eine Soforthilfe sein kann, ist zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht beantwortet. Doch der erste Eindruck ist mindestens ein solider.


Abwehrchaos und gleich zwei weitere Ausfälle: Dem 1. FC Köln gehen die Alternativen aus

Eric Martel sah beim 0:1 nicht glücklich aus
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Abwehrchaos und gleich zwei weitere Ausfälle: Dem 1. FC Köln gehen die Alternativen aus

Die Abwehrprobleme wollen einfach nicht abreißen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler muss auf die Abwehrnot reagieren. Denn Eric Martel und Dominique Heintz werden gegen die Bayern nicht zur Verfügung stehen.

Die Misere in der Hintermannschaft bleibt das Hauptproblem des 1. FC Köln: Thomas Kessler muss nun auf die Abwehrnot reagieren. Denn auch Eric Martel steht gegen die Bayern nicht zur Verfügung.

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Lukas Kwasniok kennt Sirlord Conteh noch aus der gemeinsamen Zeit in Paderborn. Der Kölner Coach weiß um die Geschwindigkeit, um den Tiefgang des Stürmers. Insofern wird es Kwasniok besonders geärgert haben, als der Angreifer nach einer guten halben Stunde komplett blank am langen Pfosten auftauchte und zum 3:1 nur noch einschieben brauchte. Das tat Conteh nicht, doch Kwasniok war sicher dennoch nicht glücklich, denn die Aktion war symptomatisch für die heillos überforderte Defensive gegen die harmloseste Offensive der Liga. Heidenheim hatte vor der Begegnung gegen den FC die wenigsten Tore erzielt, den geringsten xGoals-Wert. Bis zur Halbzeit reichte genau dieser von 0,9 zu bereits zwei Treffern.

Auch Martel fehlt gegen die Bayern

Und das, weil die Kölner Hintermannschaft zum Teil regelrecht schwamm, die Gegenspieler aus den Augen verlor. Zwar scheint Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey spielerisch durchaus eine Verstärkung sein zu können und der englische Youngster strahlt auch Ruhe am Ball aus, doch der Innenverteidiger war gleich bei beiden Gegentreffern der ersten 45 Minuten mit in der Verlosung. Nach vier Einheiten mit dem Team ist das wohl auch nicht verwunderlich. Doch schon am Mittwoch steht das nächste Spiel an und die Kölner Defensive wird dann noch mehr zu tun bekommen. Denn nach dem harmlosesten Angriff der Liga wartet dann mit den Bayern der stärkste. Und die Personalnot wird beim FC noch größer.

Dominique Heintz wird noch Wochen ausfallen. Der Innenverteidiger hat sich erneut einen Muskelfaserriss zugezogen. Als nominelle Innenverteidiger bleiben also Simpson-Pusey und Cenk Özkacar, der trotz der akuten Personalnot überhaupt keine Rolle bei Kwasniok spielt – nun erneut lange auf der Bank saß. Dazu wird auch Eric Martel nach seiner fünften Gelben Karte gegen den FCB nicht zur Verfügung stehen. Der gelernte Sechser mimt seit Wochen den zentralen Abwehrspieler. Am Mittwoch wird Martel gegen den Rekordmeister nur zuschauen. Es fehlt also ein routinierter Akteur für die hinterste Reihe.

Bornauw bleibt der Hauptkandidat

Bekanntlich fallen Timo Hübers und Luca Kilian noch Monate aus. Joel Schmied kehrt im Februar zurück, Rav van den Berg sitzt seine Rotsperre ab. Thomas Kessler hatte am vergangenen Donnerstag in La Nucia angekündigt, dass man durchaus den Markt weiter beobachte und sich vielleicht Türen öffnen würden. Und genau durch diese müssen die Geißböcke nun gehen. Denn auch wenn Rav van den Berg und Eric Martel gegen den FSV Mainz zurückkehren, ist die letzte Kette der Kölner ist die Achillesferse des Kaders. Gut möglich scheint nach wie vor eine Verpflichtung von Sebastiaan Bornauw. Der Belgier will Leeds verlassen, der Club von Daniel Farke sucht weiter nach Innenverteidigern. Axel Disasi soll hoch im Kurs stehen. Aber auch für Bornauw gilt, er würde in dem Fall dann sofort funktionieren müssen. Bis Mittwoch scheint ein Deal aber unwahrscheinlich. Denn Leeds bräuchte erst einen sicheren Zugang.


Pflichtspieldebüt, Bankplatz, Ausbootung – Lukas Kwasniok sendet eindeutige Zeichen beim 1. FC Köln

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln in Heidenheim
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Pflichtspieldebüt, Bankplatz, Ausbootung – Lukas Kwasniok sendet eindeutige Zeichen beim 1. FC Köln

Mit den Startelf-Einsätzen von Fynn Schenten und Jahmai Simpson-Pusey hat Lukas Kwasniok mal wieder überrascht. Und gleichzeitig klare Botschaften verschickt beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sendet klare Zeichen.

Luca Waldschmidt und Florian Kainz mussten zu Hause bleiben, Cenk Özkacar saß 90 Minuten auf der Bank des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sendet klare Zeichen.

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Dass Lukas Kwasniok bei seinen Aufstellungen und Kader-Nominierungen für die ein oder andere Überraschung zu haben ist, hat der Trainer in den Spielen 2025 eindrucksvoll bewiesen. 16 unterschiedliche Formationen in 17 Begegnungen sind schon nahezu rekordverdächtig. Dazu gerne auch mal den ein oder anderen Spieler auf einer dann doch ungewohnten Position. Nun feierten mit Fynn Schenten und Jahmai Simpson-Pusey gleich zwei Spieler ihr Debüt unter Kwasniok – und das von Beginn an. Auch Youssoupha Niang spielte erstmals für die Kölner Profis. Angesichts der dünnen Personaldecke in der Innenverteidigung war der Einsatz von Simpson-Pusey vielleicht nicht die ganz große Überraschung. Ein Zeichen an Cenk Özkacar war es aber allemal.

Waldschmidt und Kainz nicht im Kader

Denn der Türke saß einmal mehr 90 Minuten auf der Bank – und das, obwohl nach der Verletzung von Dominique Heintz neben Özkacar eben nur Simpson-Pusey als Innenverteidiger für die Begegnung gegen Heidenheim zur Verfügung stand. Die Zeichen stehen wohl auf Abschied. Özkacar war schon bei seinen vergangenen Leihen eher selten erste Wahl. Nun kommt er auch unter Lukas Kwasniok eher selten zum Zug. Wenn Rav van den Berg gegen Mainz und Joel Schmied dann im Februar wieder auf den Platz zurückkehren, wird Özkacar so gut wie keine Chance mehr auf Einsatzminuten haben. Kwasniok hatte im Trainingslage in La Nucia angedeutet, dass man gegen Mitte Januar sehen würde, ob es den ein oder anderen Spieler gäbe, der mit seiner Einsatzzeit nicht zufrieden sei, dann könne es noch zu Wechseln kommen.

Auch Thomas Kessler gab an, dass Abgänge beim FC durchaus ein realistisches Szenario werden können. Der Tenor, wenn betroffene Spieler mit ihrer wenigen Einsatzzeit nicht zufrieden seien, könnte es durchaus noch den ein oder anderen Abschied geben. Namen wurden natürlich nicht genannt, aber Özkacar dürfte zu den potenziellen Kandidaten zählen. Selbst, wenn Kessler noch am Donnerstag dem Abwehrspieler bescheinigte, bislang doch schon ordentliche Leistungen abgerufen zu haben. Die Ausbootung von Özkacar war aber längst nicht das einzige Zeichen. Schon am Freitag war bekannt geworden, dass Kwasniok Florian Kainz und Luca Waldschmidt aus dem Kader gestrichen hatte. Bei Waldschmidt offenbar als Reaktion auf sein Interview mit dem „Express“, in dem er sich kritisch geäußert hatte.

Fingerzeig für Kainz?

Für Kainz hatte der Trainer keine Rolle zur Verfügung, hieß es. Beide reisten bereits Freitagnacht in die Heimat zurück. Dass der Coach nicht seinen ganzen Kader mit zum Auswärtsspiel nehmen kann, ist klar. Dass aber der dritte Keeper sowie zwei Neulinge auf der Bank saßen, dafür die beiden ehemaligen Nationalspieler und absoluten Routiniers aber nach Hause mussten, hat einen gewissen Geschmack. Während es bei Waldschmidt wohl disziplinarische Gründe gab, ist es bei Kainz ein wichtiger Fingerzeig, denn der Vertrag des Österreichers läuft im kommenden Sommer aus, die Zukunft ist ungeklärt. Dass der Routinier noch eine weitere Spielzeit den Geißbock auf der Brustträgt, gilt doch mittlerweile als unwahrscheinlich.

Auch Waldschmidts Zukunft darf durchaus hinterfragt werden. Dem ehemaligen Nationalspieler fehlt es auch weiterhin an der nötigen Konstanz. Die Nicht-Berücksichtigung aus disziplinarischen Gründen ist durchaus nachvollziehbar. Ob aber ein kreativer Waldschmidt nicht noch einmal für Schwung gesorgt hätte, ist rein spekulativ, aber ganz sicher möglich. Doch Waldschmidt wurde aus dem Kader gestrichen. In einem Gespräch mit Trainer und Sportdirektor wurde dem ehemaligen Nationalspieler die Entscheidung überbracht. Dem Vernehmen nach soll die Ansage des Trainers innerhalb der Mannschaft durchaus irritiert haben.

Angeblich dürfen sich die Aussortierten für das kommende Spiel gegen die Bayern wieder beweisen, ein Fingerzeig war die Aktion kurz vor dem Jahresauftakt allemal.

Nach Remis des 1. FC Köln: Die Kritik der Fans wird lauter

Im Spiel gegen Heidenheim
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Nach Remis des 1. FC Köln: Die Kritik der Fans wird lauter

Schon vor der kurzen Winterpause wuchs unter einigen Fans die Kritik am Kölner Trainer. Nach dem 2:2-Remis gegen Heidenheim hat sich das nicht verändert unter den Anhängern des 1. FC Köln: Fans wenden sich mit Plakat gegen Lukas Kwasniok.

Das Statement nach dem Unentschieden in Heidenheim sprach eine deutliche Sprache in der Kurve des 1. FC Köln: Fans wenden sich mit Plakat gegen Lukas Kwasniok.

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Gerade zu Saisonbeginn lief beim FC viel rund, Lukas Kwasniok wurde als Coach bei den Fans geradezu euphorisch gefeiert. Doch die Stimmung kippt offenbar zunehmend. In den Sozialen Medien nehmen die kritischen Kommentare massiv zu, viele Entscheidungen des Trainers werden negativ bewertet. Vor allem seine rotierenden Aufstellungen waren immer wieder ein viel diskutiertes Thema. Kwasniok hat tatsächlich in 18 Pflichtspielen 17 unterschiedliche Aufstellungen gewählt, nur einmal mit der gleichen Elf wie in der Vorwoche begonnen. Die Devise des Trainers: Wer die Woche gut trainiert, bekommt einen Platz. So erhalte man den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft. Auch bei der Aufstellung vor Heidenheim gab es durchaus kontroverse Kommentare.

Köln Anhänger rollen Anti-Kwasniok-Banner aus

Nun haben die Kölner Fans an der Ostalb auch ein klares Statement gesetzt. Auf einem großen Banner waren die Worte „KWASNI YOK“ geschrieben. „YOK“ bezieht sich dabei wahrscheinlich auf das in der deutschen Jugendsprache gebräuchliche und aus dem türkischen stammende Wort, das für „nein“ oder „nichts“ verwendet wird. Das Plakat wurde offenbar von der „Wilden Horde“ angebracht. „Ich habe das nicht wahrgenommen, aber ich wurde schon darüber informiert, dass es da etwas gab“, sagte Kwasniok nach dem 2:2 gegen Heidenheim auf der Pressekonferenz. „Ich kann kein Türkisch, musste es mir übersetzen lassen und weiß daher nicht genau, warum und weswegen, aber ich nehme es jetzt zur Kenntnis. Wir versuchen jetzt, in die Kommunikation zu treten, was da Thema ist.“

Zuletzt wurde darüber spekuliert, ob der Trainer zunehmend die „Kabine verliere“. Teile der Mannschaft sollen jedenfalls nicht mit den bisherigen Einsatzzeiten zufrieden gewesen sein. Zuletzt äußerte sich Luca Waldschmidt im Rahmen eines Interviews mit dem „Express“ während des Trainingslagers im spanischen La Nucia kritisch. Die bisherige 370 Minuten Spielzeit seien „definitiv nicht“ sein Anspruch. Das sei „deutlich zu wenig“ und „aus persönlicher Sicht natürlich nicht zufriedenstellend“, so Waldschmidt. Im Vorfeld des Duells in Heidenheim strich Kwasniok Waldschmidt dann aus dem Kader. Auch Florian Kainz durfte nicht mit an die Brenz reisen. Bei den Fans sorgte die Entscheidung des Trainers für Kritik.


Joker Said El Mala sticht: Der 1. FC Köln spielt gegen Heidenheim 2:2

Kölner Spieler bejubeln Said El Mala
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Joker Said El Mala sticht: Der 1. FC Köln spielt gegen Heidenheim 2:2

Die Sieglos-Serie der Geißböcke hat auch über den Jahreswechsel Bestand. Der 1. FC Köln kommt in Heidenheim nicht über ein 2:2 hinaus und bleibt zum siebten Mal in Serie ohne Dreier. Lukas Kwasniok überraschte zu Beginn mit zwei Debütanten.

Unentschieden im Heidenheimer Schneegestöber: Der 1. FC Köln kommt in Heidenheim nicht über ein 2:2 hinaus. Said El Mala glich kurz nach seiner Einwechslung aus und rettete den Kölnern den Punkt.

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Nach den brisanten Neuigkeiten um die nicht berücksichtigten Luca Waldschmidt und Florian Kainz wurde die Startformation von FC-Trainer Lukas Kwasniok vielleicht mit noch ein wenig mehr Spannung erwartet als ohnehin schon. Und Kwasniok enttäuschte nicht. Bekanntlich verzichtete der FC-Coach freiwillig auf eine Nominierung von Waldschmidt und Kainz, für die Routiniers rückten Sturmtalent Fynn Schenten und Ersatztorwart Matthias Köbbing in den Spieltagskader. Ebenfalls mit von der Partie war Winterneuzugang Jahmai Simpson-Pusey. Überraschenderweise bescherte Kwasniok sowohl Schenten als auch dem Engländer umgehend ihr Bundesliga-Startelfdebüt. Isak Johannesson und Kristoffer Lund orderte er dafür auf die Bank. Für seine Leistungen im Trainingslager wurde Alessio Castro-Montes in die Anfangself berufen, Said El Mala musste zunächst von Seitenrand aus zusehen.

Die richtungsweisende Partie auf dem Schlossberg fand unter widrigen Bedingungen statt: Starker Schneefall machte die grüne Wiese in der Voith-Arena schwer bespielbar. Davon ließen sich die Gastgeber aber nicht beirren und begannen die Begegnung energisch. Der erste gefährliche Abschluss gehörte dem Heidenheimer Jan Schöppner in der ersten Minute. Die junge Kölner Mannschaft hatte dagegen Schwierigkeiten, im Schneetreiben Zugriff auf das Spiel zu bekommen.

Pieringers Zaubertor bringt Heidenheim in Führung

In dieser Phase erzielte Marvin Pieringer in der 16. Minute die Führung für die Gastgeber. Heidenheims Jan Schöppner flankte halbhoch von der rechten Seite in den Strafraum. Dort konnte der FCH-Stürmer das Spielgerät per Fallrückzieher im Kölner Kasten unterbringen. Doch die Geißböcke ließen nicht lange auf die passende Antwort warten. Castro-Montes flankte aus dem linken Halbraum im hohen Bogen in den Heidenheimer Sechzehner. Dort lauerte Aushilfs-Innenverteidiger Eric Martel, der sich im Luftzweikampf gegen Heidenheims Omar Traoré durchsetzen konnte und per Kopf zum zwischenzeitlichen Ausgleich traf (19. Minute). Ärgerlich: Nur kurz darauf sah Martel für ein Foul den gelben Karton. Damit fällt er für das nächste Spiel gesperrt aus.

Mitte der ersten Hälfte entwickelte sich die Partie in der Voith-Arena zu einem wilden Hin und Her, meist mit dem besseren Ende für den Gastgeber: Nach einer kurz ausgeführten Ecke der Heidenheimer kam Julian Niehues über Umwege an den Ball. Kölns Simpson-Pusey konnte den Einschlag im Tor der Schwaben nicht verhindern (26. Minute). In dieser Szene profitierte Heidenheim von einer fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung von Robert Schröder. Dieser bewertete ein Foul an Castro-Montes nicht als ahndungswürdig. Nach einem Ellbogen im Gesicht musste der Belgier allerdings minutenlang behandelt werden, sodass der FC zwischenzeitlich in Unterzahl agierte.

Joker El Mala sticht früh

In der 31. Minute verhinderte der Kölner Torhüter dann den nächsten Treffer der Heidenheimer. Sebastian Sebulonsen klärte einen ungefährlichen Ball ungeschickt in die Füße des lauernden FCH-Stürmers Conteh, der für Pieringer auflegte. In der 35. Minute hatte Sirlord Conteh eine hundertprozentige Chance, das 3:1 für Heidenheim zu erzielen: Ibrahimović suchte ihn mittels einer flachen Hereingabe von links. Doch Conteh setzte den Ball aus nächster Nähe rechts neben das Tor. Doch der FC schickte sich in Person von Simpson-Pusey noch vor der Pause an, den Ausgleich zu erzielen. Der Innenverteidiger stieg nach einem Eckball am höchsten und drückte den Ball auf das Tor von FCH-Keeper Ramaj. Auch der zweite Ball landete bei Simpson-Pusey, doch Patrick Mainka vereitelte den Ausgleich vor der Halbzeit auf der Linie (46. Minute).

Zur Pause brachte Kwasniok Said El Mala ins Spiel. Und der brauchte nicht lange, um dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung wurde der 19-Jährige von Castro Montes über die linke Seite eingesetzt und nagelte den Ball in gewohnter El-Mala-Manier leicht in den oberen rechten Knick (48. Minute). Nur Millimeter trennten Kaminski anschließend vom Führungstreffer (54. Minute).

Ragnar Ache verpasst spätes Siegtor

Mitte der zweiten Hälfte präsentierte sich der FC zeitweise aktiver und zuweilen spielbestimmend, konnte seine Chancen zur Führung allerdings nicht nutzen. So wusste etwa Ragnar Ache eine butterweiche Hereingabe von Martel nicht zu verwerten (63. Minute) und auch nach einer Ecke konnten die Domstädter das Chaos im Heidenheimer Sechzehner nicht in ein Tor ummünzen (68. Minute). Heidenheim verharrte jedoch nicht lange in Passivität. Die Elf von Frank Schmidt brachte die Kölner Hintermannschaft immer wieder in Verlegenheit, tauchte mehrfach im gegnerischen Sechzehner auf. So auch in der 80. Minute. Conteh setzte sich im Sprintduell gegen Kristoffer Lund durch und war frei vor Schwäbe. Sein Abschluss landete aber rechts neben den Kasten, entscheidend gestört vom eingrätschenden Lund. In der Nachspielzeit drehte der 1. FC Köln nochmal auf. Der eingewechselte Marius Bülter setzte Ache im Zentrum ein. Wie verhext landet dessen Abschluss erneut nicht im Netz, FCH-Keeper Ramaj konnte erneut parieren (91. Minute).

Bereits am Mittwoch steht den Geißböcken die nächste Aufgabe bevor. Zum Start in die Englische Woche begrüßt die Kwasniok-Elf Tabellenführer FC Bayern München in der RheinEnergie Arena (14.01., 20.30 Uhr), und drei Tage später ist Kellerkind 1. FSV Mainz 05 zu Gast (17.01., 15.30 Uhr) .

Aufstellung 1. FC Köln: Schwäbe – Sebulonsen, Martel, Simpson-Pusey – Thielmann (Bülter, 75.), Huseinbasic (El Mala, 46.), Krauß, Castro-Montes (Lund, 75.) – Schenten (Maina, 62.), Ache, Kaminski- Tore: (Pieringer, 15.; Martel 18.; Niehues, 26,; El Mala, 48. ; Gelbe Karten Köln: Martel (21.Minute, im nächsten Spiel gesperrt)


Auftakt 2026: Schlüsselspiele für den 1. FC Köln im Kampf um den Klassenerhalt

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Auftakt 2026: Schlüsselspiele für den 1. FC Köln im Kampf um den Klassenerhalt

Mit einem anspruchsvollen Fünf-Spiele-Programm zum Jahresauftakt 2026 will der FC den Krisenmodus hinter sich lassen: Das ist das Auftaktprogramm des 1. FC Köln im Januar.

Nach dem enttäuschenden Jahresabschluss gilt es für die Geißböcke nach der Winterpause, die ganz große Krise abzuwenden: Das ist das Auftaktprogramm des 1. FC Köln im Januar.

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Der 1. FC Köln hat seine Wintervorbereitung im spanischen La Nucia nahezu abgeschlossen und sich mit einem 2:1-Testspielsieg gegen den Schweizer Erstligisten FC Lugano für den Rückrundenstart warmgespielt. Nach den letzten beiden geheimen Einheiten am Donnerstag reist die Mannschaft am Freitag weiter. Cheftrainer Lukas Kwasniok nutzte die Woche in Spanien, um sein Team auf das wichtige Ligaspiel am kommenden Samstag gegen den 1. FC Heidenheim einzustellen. Nach der Rückkehr aus Spanien wartet auf die Kölner ein wegweisendes Auftaktprogramm im neuen Jahr.

Fünf Spiele innerhalb von drei Wochen werden richtungsweisend sein, ob es Entspannung oder nervenaufreibender Abstiegskampf bei den Geißböcken heißen wird. Drei dieser Partien sind direkte Duelle mit Konkurrenten um den Klassenerhalt, dazwischen wartet mit dem FC Bayern der obligatorische Tabellenführer.

Sechs-Punkte-Spiel an der Brenz

Den Bundesliga-Jahresauftakt bestreitet der 1. FC Köln am Samstag um 15:30 Uhr beim 1. FC Heidenheim. Das Team von Frank Schmidt steht nach 15 Spieltagen auf dem 17. Tabellenplatz und befindet sich damit auf einem direkten Abstiegsplatz. Nach der dramatischen Last-Minute-Rettung gegen die SV Elversberg in der Relegation in der Vorsaison gerieten sie in der neuen Spielzeit direkt ins Hintertreffen. Zehn Niederlagen schlagen bereits zu Buche, so viele wie bei keinem anderen Bundesligisten. Mit 34 Gegentoren kassierte Heidenheim zudem mehr Treffer als jedes andere Team der Liga und stellt gleichzeitig den schwächsten Angriff.

Dennoch besteht Hoffnung auf der Ostalb: Mit nur elf gesammelten Punkten liegt Heidenheim lediglich einen Zähler hinter dem Relegationsrang und drei Punkte hinter Platz 15. „Es kommen die Spiele gegen Mannschaften, die näher an uns dran sind. Obwohl wir wenig Punkte haben, ist der Abstand nicht so groß, dass man keine Fantasie haben könnte, dass wir nicht noch ein, zwei, drei Plätze nach vorne rutschen könnten“, erklärte Trainer Frank Schmidt gegenüber dem SWR. An die Partie gegen Köln knüpft er klare Erwartungen: „Wir werden uns schon Gedanken machen, was wir zu tun haben, damit wir am 10. Januar zu Hause gegen Köln einen Schritt weiter sind“, kündigte Schmidt am ARD-Mikrofon an.

FC empfängt Tabellenführer aus München

Nach Heidenheim folgt am 14. Januar um 20:30 Uhr die wohl größte Herausforderung zum Jahresbeginn: Der FC Bayern München ist zu Gast im RheinEnergieStadion. Die Erinnerungen an die Pokalpartie Ende Oktober dürften bei den Kölnern noch frisch sein. Damals gelang es dem FC, den Rekordmeister erstmals in dieser Saison in Rückstand zu bringen, als Ragnar Ache nach einer Hereingabe von Isak Johannesson per Kopf die verdiente Führung lieferte. Zwar glich Bayerns Luis Díaz den Rückstand bereits nach drei Minuten aus, bemerkenswert war jedoch, wie sehr es dem FC gelang, die Bayern tief in ihre Hälfte zu drängen und sie am eigenen Strafraum einzuschnüren.

Kwasnioks Erfolgsrezept für die ersten zehn Minuten, eine Mischung aus leidenschaftlichem Kampf und der Unterstützung aus der Kurve, hatte die Mannschaft von FCB-Trainer Vincent Kompany zumindest zeitweise aus dem Spiel genommen. Einen Sieg gegen die Übermacht von der Isar hat in dieser Saison bislang noch kein Bundesligist geschafft. Am nächsten dran war der 1. FSV Mainz 05 am 14. Spieltag, als es dem Tabellenführer nur mit viel Fortune gelang, durch einen späten Treffer vom Elfmeterpunkt durch Stürmer Harry Kane eine überraschende Niederlage abzuwenden. Die Standardschwäche wäre den Bayern gegen Mainz fast zum Verhängnis geworden.

Ohne Zweifel wird das Aufeinandertreffen Mitte Januar an einem guten Tag wie schon im Pokal zugunsten des Ligaprimus ausgehen. Doch die jüngsten Auftritte der Münchner zeigen: Überraschen lassen sich auch die Bayern. Für den FC geht es darum, das Momentum aus einem möglichen Sieg in Heidenheim mitzunehmen und den Bayern vor heimischer Kulisse ein Bein zu stellen.

Duell mit dem Schlusslicht

Für den 1. FC Köln endet die englische Woche mit einer weiteren Partie gegen einen Konkurrenten um den Klassenerhalt. Nur drei Tage nach dem Spiel gegen die Bayern gastiert der 1. FSV Mainz 05 in Köln (17. Januar, 15:30 Uhr). Mit acht Punkten nach 15 Spieltagen stehen die Rheinhessen auf dem letzten Tabellenplatz. Seit der Verpflichtung des Schweizer Trainers Urs Fischer hat Mainz zwar noch kein Spiel verloren, wartet aber auch noch auf den ersten Sieg unter dem neuen Coach. Mit nur 13 Treffern vor dem Wiedereinstieg in den Ligabetrieb stellt Mainz zudem den schwächsten Angriff der Liga.

Neuzugang Philipp Tietz soll dabei helfen, die Sturmflaute zu beenden. Der 1,90 Meter große Mittelstürmer kommt vom FC Augsburg, wo es für den 28-Jährigen in der laufenden Saison bisher nicht rund lief. Stand jetzt kam er nur auf einen Saisontreffer. Dennoch erhält Fischer mit Tietz mehr Optionen und Variabilität im bislang allzu statischen Offensivspiel der Mainzer. Zudem könnte der Stürmer seinen Teamkollegen durch seine Körperlichkeit neues Leben einhauchen, sollte es zu einer Aufholjagd kommen. Zusätzlich gelang es, Silas Katompa Mvumpa zu verpflichten. Er soll der Mannschaft mit seiner enormen Geschwindigkeit weiterhelfen.

Trotz der Transferbemühungen der Mainzer bleibt festzuhalten: Zusammen mit der Partie in Heidenheim ist dies das Spiel, von dem man sich am Geißbockheim im Kampf um den Klassenerhalt wohl die meisten Punkte verspricht. Nach der kräftezehrenden englischen Woche wird es darauf ankommen, ob der FC noch genügend Körner hat, um den Tabellenletzten zu bezwingen.

Freiburg als Wundertüte

Nach zwei Heimspielen in Folge steht für den 1. FC Köln die nächste Auswärtsfahrt an (25. Januar, 17:30 Uhr). Ziel ist das Europa-Park-Stadion, in dem der SC Freiburg nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte aktuell den neunten Platz in der Bundesligatabelle belegt. Den schmerzhaften Niederlagen, wie etwa gegen den FC am zweiten Spieltag (4:1) oder gegen die Bayern (6:2) Ende November, stehen Torfestivals in Bremen (3:0) und Mainz (4:0) gegenüber, bei denen die Elf von Trainer Julian Schuster jeweils als Sieger vom Platz ging.

Licht und Schatten lagen bei den Freiburgern vielleicht nie so nah beieinander wie am vergangenen Spieltag beim Schlagabtausch mit dem VfL Wolfsburg. Das wilde 4:3 steht sinnbildlich für das Spiel der Freiburger: Die Defensive um Matthias Ginter, Christian Günter und Co. ist zuweilen ein Flickenteppich, gleichzeitig strahlen sie im Angriff enorme Gefahr aus. Kwasniok muss sich überlegen, wie er die Offensive der Freiburger mit Johan Manzambi und Vincenzo Grifo stoppen kann. Für den FC könnte die Unberechenbarkeit der Freiburger Fluch und Segen zugleich sein. Während die defensive Anfälligkeit der Breisgauer Chancen bietet, kann ein Freiburger Sahnetag schnell zu einer deutlichen Niederlage führen. Nach der englischen Woche wird es darauf ankommen, ob die Kölner wieder frische Kräfte mobilisieren können.

Flutlichtspiel gegen den VfL Wolfsburg

Nach der Auswärtspartie in Freiburg kehrt der 1. FC Köln ins RheinEnergieStadion zurück. Am 30. Januar um 20:30 Uhr ist der VfL Wolfsburg zu Gast. Für den U21-Nationalspieler Dzenan Pejcinović platzte gegen Freiburg zwar der Knoten. Dem deutsch-montenegrinischen Angreifer gelang nach 14 torlosen Spielen in Folge ein Hattrick. Dennoch stand am Ende eine Niederlage für die Wölfe. Es war der nächste herbe Rückschlag für die Wölfe. In der Autostadt herrscht Unzufriedenheit über den bisherigen Saisonverlauf, denn nur drei Punkte trennen die Wölfe derzeit vom Relegationsplatz. Das ist zu wenig für eine Mannschaft, in der sich große Namen wie Christian Eriksen oder hoch veranlagte Spieler wie Pejcinović tummeln.

Positive Nachrichten gab es für den VfL vor der Partie gegen die Freiburger: Der Klub beförderte Interimstrainer Dennis Bauer zum Chefcoach. Der bisherige U19-Trainer erhielt einen Vertrag bis 2027 bei den Niedersachsen. Bauer hatte den Trainerjob beim VfL Mitte November für den entlassenen Paul Simonis übernommen und nach einer Niederlage und einem Unentschieden zuletzt zwei Siege in Folge gefeiert. Es bleibt abzuwarten, ob Jakub Kaminski gegen seinen ehemaligen Verein ähnlich aufblühen kann wie schon beim spektakulären Hinspiel im September.

Geißböcke vor kritischer Phase

Die Domstädter stehen in der Bundesliga vor richtungsweisenden Wochen. Bereits am Samstag wird sich zeigen, ob die Geißböcke die Winterpause genutzt haben, um die eine oder andere Problemzone im Spiel des 1. FC Köln zu bearbeiten. Mit Jahmai Simpson-Pusey holte Thomas Kessler während des Trainingslagers einen talentierten Innenverteidiger, der mittelfristig die Lücke schließen soll, die die Ausfälle von Timo Hübers und Luca Kilian im FC-Kader hinterlassen haben. Dem Vernehmen nach arbeitet man darüber hinaus noch mit Hochdruck an weiteren Neuzugängen für den Winter.


Wiedersehen mit dem 1. FC Köln: Damion Downs wechselt zum Hamburger SV

Damion Downs wird künftig das Köln-Trikot nicht mehr tragen
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Wiedersehen mit dem 1. FC Köln: Damion Downs wechselt zum Hamburger SV

Es gibt also schon bald das Wiedersehen mit dem 1. FC Köln: Damion Downs wechselt zum Hamburger SV. Der Stürmer wird für ein halbes Jahr ausgeliehen. Die Rothosen haben eine Kaufoption.

Es war ein Wett-Buhlen zweier großer Konkurrenten um den ehemaligen Spieler des 1. FC Köln, das Rennen ist nun entschieden: Damion Downs wechselt zum Hamburger SV und kehrt zurück in die Bundesliga. Das berichtet die „Bild“.

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Wenn der FC Mitte März im Volksparkstadion zu Gast ist, wird es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten geben. Damion Downs wird dann voraussichtlich das Trikot der Rothosen tragen. Der Stürmer hat sich für eine Rückkehr in die Bundesliga entschieden und wie die „Bild“ nun berichtet erhält der HSV den Zuschlag. Downs befindet sich demnach schon in Hamburg und soll am Dienstag den Medizincheck absolvieren. Der 21-Jährige wird bis zum Sommer vom FC Southampton ausgeliehen. Die Hanseaten besitzen laut dem Boulevardblatt eine Kaufoption, die feste Ablöse soll in diesem Fall bei zehn Millionen Euro liegen. Der FC hatte Downs im vergangenen Sommer für feste acht Millionen Euro plus Boni nach England ziehen lassen.

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Bei den Saints wurde der Stürmer allerdings wie berichtet nicht glücklich. Der ehemalige U21-Nationalspieler kam in elf Championship-Begegnungen insgesamt 280 Minuten zum Einsatz. Seit Ende November spielte Downs gar nicht mehr – allerdings auch aufgrund einer kleineren Verletzung. Für die Saints bereitete der Angreifer in 14 Pflichtspielen einen Treffer vor, selbst war Downs aber nicht erfolgreich. Nun gibt es in der Bundesliga den nächsten Anlauf. Wohl auch, um sich in der Nationalmannschaft wieder ins Gespräch zu bringen. Downs würde gerne an der WM in den USA, Mexiko und Kanada teilnehmen. Zuletzt wurde der 21-Jährige nicht mehr für die US-Auswahl berücksichtigt.

Beim HSV gibt es offensichtlich keine Bedenken, um die jüngste Formschwäche des Stürmers. Im Gegenteil, laut „Bild“ habe eine ihm aufgezeigte Stärke-Schwäche-Analyse am Ende den Ausschlag für Downs gegeben. Die Rothosen waren auf der Suche nach einem wuchtigen Stürmer, der mit Tempo bei Umschaltmomenten den Unterschied machen kann. Diese Aufgabe soll nun Damion Downs übernehmen. Der FC hatte im Sommer versucht, das Eigengewächs zu halten. Der Reiz, in der Championship und in England Fuß zu fassen, war zu groß.