Trotz Fehlschuss vom Elfmeter-Punkt: Frauen des 1. FC Köln schlagen Aufsteiger knapp

Die Frauen des 1. FC Köln jubeln nach ihrem Sieg
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Trotz Fehlschuss vom Elfmeter-Punkt: Frauen des 1. FC Köln schlagen Aufsteiger knapp

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben den ersten Heimsieg der laufenden Bundesliga-Saison eingefahren: Das Duell gegen den Aufsteiger 1. FC Union Berlin endete mit einem knappen, aber letztlich verdienten 2:1-Erfolg für den FC. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen Union Berlin.

Das Flutlicht hielt diesmal im Franz-Kremer-Stadion wieder die ganzen 90 Minuten durch. Sorgen gab es derweil um Marina Hegering. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen Union Berlin.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung im Vergleich zum abgebrochenen Derby exakt eine Woche zuvor an selber Stelle gegen Leverkusen auf zwei Positionen. Die bisherige Stamm-Keeperin Lisa Schmitz fiel kurzfristig aufgrund muskulärer Probleme aus, wie der FC mitteilte. Dafür feierte Irina Fuchs ihre Bundesliga-Premiere zwischen den Kölner Pfosten. Zudem stand Anna-Lena Stolze erstmals nach ihrer Kreuzband-Verletzung in der ersten Elf. Martyna Wiankowska rückte dafür auf die Ersatzbank. Erwischte der FC vor einer Woche noch einen Blitzstart, waren es diesmal die Gäste, die früh jubeln durften im Franz-Kremer-Stadion. Katja Orschmann flankte den Ball aus dem zentralen Mittelfeld hoch in die Spitze. Anna Gerhardt verschätzte sich bei diesem Ball und ließ Sophie Weidauer entwischen, die den Ball an der machtlosen Irina Fuchs vorbeilegte zum 0:1 (7.).

Die Kölner Frauen erhöhten den Druck

Und die Gäste hätten beinahe sogar schnell erhöht, doch der Freistoß von Athanasia Moraitou zischte knapp am Kölner Tor vorbei (14.). Rund um die 20. Minute fanden die Kölnerinnen jedoch besser ins Spiel und erhöhten sukzessive den Druck auf den Aufsteiger. Der Ausgleich war der verdiente Lohn. Stolze zog das Foul im gegnerischen Drittel. Adriana Achcinska servierte den fälligen Freistoß lang auf den zweiten Pfosten. Die aufgerückte Marina Hegering legte den Ball per Kopf quer und die mitgelaufene Laura Vogt grätschte in der Mitte im Fünfer unbedrängt zum 1:1 in Tor (28.).

Kurz danach fast die Kopie: Abermals trat Achcinska einen Freistoß lang und hoch in den Strafraum, Hegerings Kopfball flog jedoch knapp am Berliner Tor vorbei (31.). Stolze leitete mit einem schönen Pass in die Tiefe die Kölner Führung ein. Sandra Jessen stürmte auf das Tor zu, ließ im Strafraum noch eine heraneilende Berlinerin aussteigen und schob zum 2:1 ein (34.). Kurz danach flog ein Freistoß von Achcinska nur knapp am Union-Tor vorbei (36.). Der FC hätte eine unterm Strich starke erste Hälfte in der Nachspielzeit krönen können. Unions Tomke Schneider brachte Laura Feiersinger im Strafraum zu Fall. Stolze schnappte sich die Kugel, setzte den Foulelfmeter aber mit Wucht an die Unterkante der Latte (45.+4).

Marina Hegering muss angeschlagen ausgewechselt werden

Nach der Pause entwickelte sich ein offenes Duell weitgehend ohne gefährliche Aktionen in beiden Strafräumen. Der FC verlor nach etwas mehr als einer Stunde seine Kapitänin Marina Hegering, die angeschlagen ausgewechselt werden musste, offenbar von Krämpfen geplagt. Für sie kam Pauline Bremer ins Spiel, es war der erste Pflichtspiel-Einsatz des Sommer-Neuzugangs. Laura Vogt rückte dafür aus dem Mittelfeld zurück in die Innenverteidigung auf die Hegering-Position.

Die Kölnerinnen verdienten sich den Sieg bei diesmal stabilem Flutlicht insbesondere aufgrund der starken Phase vor der Pause. Hier hätte das Spiel mit mehr Konsequenz im Abschluss schon frühzeitig vorentschieden werden können, um die letztlich folgende Zitterpartie zu vermeiden. Der FC kletterte in der Tabelle auf den zehnten Platz. Bereits am Donnerstagabend (18 Uhr) geht es mit dem Wiederholungsderby gegen Bayer Leverkusen weiter. Am kommenden Sonntag (16 Uhr) steht das schwere Auswärtsduell bei Bayern München an.

1. FC Köln: Fuchs – Imping, Hegering (67. Bremer), Agrez, Gerhardt – Donhauser, Vogt, Feiersinger (86. Degen), Stolze (62. Andrade) – Achcinska, Jessen. Tore: 0:1 Weidauer (7.), 1:1 Vogt (28.), 2:1 Jessen (34.). Zuschauer: 1665. Besonderes Vorkommnis: Stolze schießt einen Foulelfmeter an die Latte (45.+4).


Nach Flutlicht-Ausfall im Derby: FC-Frauen peilen ersten Heimsieg gegen Aufsteiger an

Die Spielerinnen des 1. FC Köln vor dem Duell gegen Leipzig
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Nach Flutlicht-Ausfall im Derby: FC-Frauen peilen ersten Heimsieg gegen Aufsteiger an

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln peilen nach dem abrupten Derby-Ende des vergangenen Wochenendes endlich den ersten Heimsieg an. Gegen den stark gestarteten Aufsteiger ist am Sonntagabend ein Sieg allerdings auch Pflicht. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Union Berlin.

Das Flutlicht soll diesmal halten – die Entscheidung des DFB zum jüngsten Spiel-Abbruch ist mittlerweile auch angekommen und das nächste Heimspiel steht bereits an: Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Union Berlin.

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Eigentlich hätte es eine zeitnahe Entscheidung werden sollen. Das verkündete zumindest der 1. FC Köln zu Wochenbeginn. Die Entscheidung des DFB wurde dann aber erst am Samstagmittag offiziell verkündet. Das Spiel wird in Gänze am kommenden Donnerstag um 18 Uhr ausgetragen. Der FC teilte in dieser Woche mit, dass „ein unvorhersehbarer Materialfehler an der erst im Jahr 2023 komplett erneuerten Flutlichtanlage vorlag“. Eine „Behebung des Problems war am Sonntag in der Kürze der Zeit nicht möglich“, ergänzte der Verein, stellte aber klar: „Ab Donnerstag werden jedoch wieder alle vier Stadionmasten voll funktionsfähig sein.“

„Union ist ein selbstbewusstes Team“

Die Probe aufs Exempel steigt am Sonntagabend um 18:30 Uhr, wenn die FC-Frauen den 1. FC Union Berlin im Franz-Kremer-Stadion empfangen. Gegen den Aufsteiger zählt nur ein Sieg, auch wenn die Hauptstädterinnen mit sieben Zählern aus den ersten fünf Spielen durchaus respektabel gestartet sind. Damit liegt Union ganze vier Zähler und vier Plätze vor dem FC. „Union ist ein selbstbewusstes Team, das schon einige Punkte eingefahren hat“, sagte Kölns Trainerin Britta Carlson, betonte jedoch auch, dass sie sich und ihr Team „nicht zu sehr auf den Gegner einstellen“ wolle, sondern das eigene Spiel durchziehen wolle.

Die Übungsleiterin gewann dem Spiel-Abbruch am vergangenen Sonntag auch etwas Positives ab: „Ich hatte das Gefühl, dass uns das noch mal ein bisschen mehr zusammengeschweißt hat. Die Art und Weise, wie das Team damit umgegangen ist mit sehr viel Ruhe, Besonnenheit und Fokus, das kann uns auch noch mal helfen für die nächsten Spiele.“ Die Flügelspielerin Anna Gerhardt formulierte ihre Erwartungen an den kommenden Sonntag so: „Ich glaube, es wird wieder ein sehr spannendes Flutlicht-Spiel, bei dem nicht die Lichter ausgehen. Wir haben in den vergangenen Spielen gezeigt, was wir draufhaben. Jetzt wollen wir auf jeden Fall den ersten Heimsieg feiern.“ Bisher konnte der FC nämlich in dieser Saison noch keinen Dreier am Geißbockheim bejubeln. Das muss sich am Wochenende jedoch ändern, damit die Kölnerinnen die Bundesliga weiter von hinten aufrollen und ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen können. Es wird das erste Aufeinandertreffen beider Vereine in einem Frauen-Pflichtspiel.


Entscheidung gefallen: Derby der Frauen des 1. FC Köln wird komplett wiederholt

Beim Stande von 1:0 für den FC wurde die Begegnung abgebrochen
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Entscheidung gefallen: Derby der Frauen des 1. FC Köln wird komplett wiederholt

Es war ein Kuriosum im Frauen-Derby der Bundesliga: Das Spiel der Kölnerinnen gegen den Nachbarn wurde wegen eines Flutlicht-Ausfalls im Franz-Kremer-Stadion nach rund einstündiger Wartezeit abgebrochen. Und das beim Stande von 1:0 für die Gastgeberinnen. Bitter für den 1. FC Köln: Das Derby gegen Leverkusen wird komplett wiederholt.

Eigentlich lief viel nach Plan, als die Kölner Fußballfrauen am vergangenen Sonntag das Derby gegen Leverkusen austrugen. Eigentlich. Denn die Begegnung wurde erst unter- und dann abgebrochen. Jetzt ist die Entscheidung gefallen wie es weitergeht für den 1. FC Köln: Das Derby gegen Leverkusen wird komplett wiederholt.

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Noch keine Minute war im Derby zwischen den Kölner Fußballerinnen und denen von Bayer Leverkusen am 5. Spieltag der Frauen-Bundesliga gespielt, da netzte Sandra Jessen für den FC bereits ein. Die Kölnerinnen lieferten auch weiterhin eine ordentliche Vorstellung ab, kamen zu ihren Möglichkeiten und gingen dennoch nicht als Siegerinnen vom Platz, obwohl kein weiteres Tor fiel. Das lag daran, dass nach 37 Minuten ein Teil der Flutlichtanlage ausfiel und Schiedsrichterin Annika Kost das Spiel zunächst unter- und schließlich abbrach. Im Nachgang wurde viel darüber spekuliert, wie es denn weitergeht. Wird das Spiel beim Stande von 1:0 fortgesetzt oder komplett neu angesetzt? Die Entscheidung ist nun gefallen und sie ist bitter für die Kölnerinnen. Denn das Spiel wird in Gänze wiederholt.

FC trifft keine Schuld

Zwar traf den FC für den Ausfall kein verschulden, das bedeutet aber nicht, dass das Spiel beim Stande von 1:0 ab der 37. Minute fortgesetzt werden konnte. „Da das Meisterschaftsspiel damit ohne Verschulden beider Clubs vorzeitig abgebrochen wurde, ist es nach § 18 Nr. 4 Satz 1 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB an demselben Ort zu wiederholen. Eine „Fortsetzung“ des Spiels ab der unterbrochenen Spielminute mit dem seinerzeitigen Spielstand sieht die Rechts- und Verfahrensordnung des DFB nicht vor“, heißt es auf der Homepage des 1. FC Köln. Somit werden die Karten neu gemischt. Die Begegnung findet am kommenden Donnerstag um 18 Uhr nachgeholt. Tickets gibt es im Kölner Ticketshop. Am Sonntag findet bereits das Heimspiel gegen Union Berlin statt.

Und noch ein Hinweis des FC: Wer ein Ticket für das abgebrochene Derby erworben hatte und keine Zeit hat zum neuangesetzten Spiel zu kommen, kann sich per E-Mail an service@fc-koeln.de mit dem Betreff „Rückerstattung FC-Frauen“ wenden.


Spielabbruch im Derby: Blitztor der Frauen des 1. FC Köln wertlos?

Spielabbruch bei den Frauen des 1. FC Köln
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Spielabbruch im Derby: Blitztor der Frauen des 1. FC Köln wertlos?

Kuriosum im Frauen-Derby der Bundesliga: Das Spiel des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen wurde wegen eines Flutlicht-Ausfalls im Franz-Kremer-Stadion nach rund einstündiger Wartezeit abgebrochen. Zuvor hatte Sandra Jessen den FC nach 26 Sekunden in Führung geschossen. Bitter: Das Spiel muss möglicherweise komplett wiederholt werden.

Eigentlich ging es perfekt für die Fußballerinnen des FC los. Doch das Derby nahm ein ärgerliches Ende. Das Spiel des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen wurde nach rund einstündiger Wartezeit abgebrochen.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung im Vergleich zum 6:0-Kantersieg im DFB-Pokal gegen den VfR Warbeyen auf zwei Positionen: Laura Vogt und Laura Donhauser kehrten in die Anfangsformation zurück, Ella Touon und Vanessa Leimenstoll saßen dafür zunächst auf der Bank. Die Kölnerinnen erwischten einen Traumstart in das Derby: Laura Donhauser konnte von der rechten Außenbahn unbedrängt in den Sechzehner flanken, Sandra Jessen setzte sich im Luftduell gegen Claudia Wenger durch und köpfte den Ball nach gerade einmal 26 Sekunden zum 1:0 ins lange Eck (1.).

Unterbrechung nach 37 Minuten

Die FC-Frauen spielten auch danach stark auf und verdienten sich die Führung in den Minuten danach. Von Leverkusen, das als Favorit in die Partie ging, kam insgesamt viel zu wenig. Doch dann folgte der Anfang vom Ende eines bis dahin vielversprechenden Abends: In der 37. Minute fiel während eines Platzregens plötzlich das Flutlicht im Franz-Kremer-Stadion aus. Zunächst hielten sich beide Mannschaften noch auf dem Rasen warm in der Hoffnung auf eine schnelle Fortsetzung. Letztlich schickte die Schiedsrichterin Annika Kost jedoch beide Teams in die Kabinen. Und dort sollten sie für rund eine Stunde auch bleiben. Letztlich entschied die Unparteiische um kurz nach 20 Uhr nach rund einstündiger Wartezeit, dass sie das Derby an diesem Abend nicht mehr anpfeifen würde.

Wie es nach dem Abbruch weitergeht, war zunächst im Franz-Kremer-Stadion nicht ganz klar: Das Spiel könnte beim Stand von 1:0 für den FC an einem anderen Tag fortgesetzt werden oder komplett wiederholt werden. In diesem Fall wäre Jessens Blitz-Tor am Ende wertlos. Wann das Derby nachgeholt wird, dürfte in den kommenden Tagen festgelegt werden. Unterdessen wurde am Sonntag auch das Achtelfinale im DFB-Pokal ausgelost. Der 1. FC Köln muss zum Zweitliga-Spitzenreiter SC Sand reisen. Die Runde der letzten 16 wird zwischen dem 15. und 17. November ausgetragen.

1. FC Köln: Schmitz – Imping, Hegering, Agrez, Wiankowska – Donhauser, Feiersinger, Vogt, Gerhardt – Jessen, Achcinska.

Tor: 1:0 Jessen (1.). Besonderes Vorkommnis: Spielabbruch beim Stand von 1:0 wegen Flutlicht-Ausfalls in der 37. Minute.


„Nicht verstecken“: FC-Frauen wollen Aufwärtstrend im Derby veredeln

Britta Carlson kassiert mit ihrem Team die zweite Niederlage
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„Nicht verstecken“: FC-Frauen wollen Aufwärtstrend im Derby veredeln

Derby-Zeit in der Frauen-Bundesliga: Die Frauen des 1. FC Köln empfangen am Sonntagabend den rheinischen Nachbarn Bayer Leverkusen im Franz-Kremer-Stadion. Die Kölnerinnen wollen ihren Aufwärtstrend nach zuletzt zwei Siegen in Folge fortsetzen.

Zuletzt lief es gut für die Mannschaft von FC-Trainerin Britta Carlson. Nach zwei gewonnenen Duellen in Folge steht nun das Derby an. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Bayer Leverkusen.

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Nach drei Niederlagen in Folge zum Bundesliga-Start ist der 1. FC Köln inzwischen in der Saison angekommen. Das 2:1 in Essen soll rückblickend die Trendwende eingeleitet haben. Es folgte am vergangenen Sonntag der 6:0-Kantersieg im DFB-Pokal beim Zweitligisten VfR Warbeyen. Die zwei Siege in Serie sollen in der Bundesliga am Sonntag im Derby gegen Leverkusen veredelt werden. Das Duell gegen das Spitzenteam der Bundesliga wird zugleich auch ein Gradmesser, wie stabil der jüngste Kölner Aufschwung tatsächlich ist.

“Für uns ist jedes Spiel wichtig“

Trainerin Britta Carlson äußerte darauf angesprochen: „Für uns ist jedes Spiel wichtig. Wir wollen natürlich die Leistung der vergangenen Spiele bestätigen. Auch Freiburg und Wolfsburg waren keine schlechten Spiele für uns, da haben die Ergebnisse nur nicht gestimmt. Wir wollen die Entwicklung weiter vorantreiben und hoffen, dass wir uns nach zwei Siegen weiter belohnen werden.“

Ihre Erwartungen an das rheinische Derby formuliert Carlson so: „Ich wünsche mir, dass wir das Derby einfach gut angehen, dass wir auch wie in den letzten Spielen mutig und selbstbewusst sind. Wir wissen, dass wir auf eine starke Leverkusener Mannschaft treffen, die gut in die Saison gestartet ist. Aber wir wollen uns nicht verstecken. Wir haben das ja auch in der vergangenen Saison schon auswärts in Leverkusen bewiesen, als wir ein gutes Spiel gemacht haben. Das wollen wir jetzt zuhause auch. Und es wäre natürlich schön, wenn wir unseren ersten Heimsieg und unsere ersten Punkte zuhause holen könnten.“

Carlson lobt ihre Stürmerin

Im April holte der FC im Haberland-Stadion ein 1:1 bei der Werkself. Das zu wiederholen, wird jedoch ungleich schwerer, ahnte Carlson im Vorfeld: „Es ist eine Mannschaft, die sehr aggressives Pressing spielt, auch mit dem Ball schnell versucht, ins gefährliche Drittel reinzukommen. Mit Carlotta Wamser und Valentina Mädl haben sie zwei richtig gute Neuzugänge dazubekommen, die Leverkusen noch mal stärker gemacht haben. Sie sind eine Mannschaft, die gerne den Ball hat und versucht, das Spiel zu dominieren.“

Doch der FC hat mit Sandra Jessen auch eine Spielerin der Stunde – und das just vor dem Wiedersehen mit ihrer Vergangenheit. Die Isländerin trug von 2019 bis 2021 das Bayer-Trikot – und erzielte in den jüngsten beiden Spielen für den FC jeweils einen Doppelpack. „Sie kommt nach einer kurzen Eingewöhnungszeit immer besser rein. Sie arbeitet hart im Training, ist aber auch in den Spielen immer fleißig, eine absolute Team-Playerin. Es ist natürlich schön, wenn sie sich dann wie zuletzt mit Toren belohnen kann“, lobte Carlson ihre Stürmerin.

Offen bleibt  bis zuletzt, welches Personal am Sonntag tatsächlich zur Verfügung stehen kann. Mit Zoe Hasenauer hat aber eine weitere Spielerin ihre Verletzung grundsätzlich auskuriert. Bis zu einem Bundesliga-Debüt für den FC könnte es aber noch etwas dauern: „Aufgrund der längeren Ausfallzeit hat sie aber zuletzt erstmal ein Spiel in der U21 gemacht. Da schauen wir, wie schnell sie wieder bei 100 Prozent ist.“

Tickets für das Spiel gibt es online hier: https://www.ticket-onlineshop.com/ols/fckoeln/de/frauen/channel/shop/index


„War nicht das einfachste Spiel“: Frauen-Coach Carlson lobt Gegner nach Pokal-Kantersieg

Britta Carlson fand lobende worte für den Gegner
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„War nicht das einfachste Spiel“: Frauen-Coach Carlson lobt Gegner nach Pokal-Kantersieg

Eins steht bereits nach dem ersten Auftritt fest: Die Saison 2025/26 wird erfolgreicher als die vorherige. Nach dem K.O. im Vorjahr in der ersten Runde meisterten die FC-Frauen ihre Pflichtaufgabe bei einem Zweitligisten diesmal ohne große Mühe. Die Frauen des 1. FC Köln sammeln vor allem aber viel Selbstvertrauen. Die Trainerin lobte ihre Mannschaft und den Gegner, die Kapitänin und Doppel-Torschützin haderte derweil ein wenig mit dem Untergrund.

Für den Gegner, das Zweitliga-Schlusslicht VfR SW Warbeyen war das Pokal-Duell sicherlich das Spiel des Jahres. Doch anders als im Vorjahr ging der FC diesmal nicht am Niederrhein baden. Die Frauen des 1. FC Köln sammelten viel Selbstvertrauen. 2024 schied der FC beim Zweitligisten Borussia Mönchengladbach nach Elfmeterschießen aus.

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Diesmal gab sich das Team von Trainerin Britta Carlson unweit der niederländischen Grenze in Kleve jedoch keine Blöße. Die Kölnerinnen erzielten ein halbes Dutzend Tore – und hätten noch viel deutlicher gewinnen können, eigentlich sogar müssen. Dies war auch der einzige Kritikpunkt, den Carlson nach dem Spiel ansprach: „Ich muss sagen, dass wir eine bessere Chancenverwertung brauchen und das Ergebnis sicher noch höher hätte ausfallen können.“

Lobende Worte für den Gegner

Die FC-Trainerin fand aber auf der Pressekonferenz nach dem Spiel lobende Worte für den Gegner: „Vielen Dank für die tollen Bedingungen hier, für die ganze Atmosphäre und das Spiel. Es ist sehr deutlich und verdient für uns ausgegangen. Ihr seid aber eine Mannschaft gewesen, die sich nicht nur hinten reingestellt hat, das weiß ich sehr zu schätzen. Das ist das, worauf man auch ein bisschen hinfiebert im Pokal, dass man auf einen Gegner trifft, der selbst auch eigene Aktionen hat. Insofern war es für uns nicht das einfachste Spiel, ihr habt es für uns schon recht schwer gemacht.“ Carlson ergänzte: „Großen Respekt an den Gegner, wie er uns bis zum Schluss immer wieder gechallenged hat, wir mussten dafür arbeiten, die Tore zu erzielen.“

Etwas überraschend trug sich mit Marina Hegering eine Innenverteidigerin gleich zweimal in die Torschützenliste ein. „Wir sind sehr glücklich über den Sieg. Wir hatten einen perfekten Start, sodass man relativ ruhig in das Spiel reingehen konnte“, äußerte die Kapitänin. Dem FC waren zwei Tore in den ersten drei Minuten geglückt. Hegering hatte jedoch auch zwei Kritikpunkte: „Wir haben ein paar Chancen liegengelassen, hätten es zur Halbzeit schon höher ausfallen lassen können. Der Platz war nicht einfach zu bespielen, war sehr holprig. Mit der Zeit wurde er auch immer stumpfer, weil es immer trockener wurde.“ Dennoch gab sich die ehemalige Nationalspielerin versöhnlich: „Wir freuen uns über sechs geschossene Tore.“

Die FC-Frauen konnten mit wettbewerbsübergreifend zwei Siegen in Folge nun Selbstvertrauen tanken und sind in der Saison angekommen. Dies gilt es am Sonntag zu veredeln, wenn in der Bundesliga das Nachbarschaftsduell zuhause gegen Bayer Leverkusen ansteht.


Kantersieg beim Zweitligisten: FC-Frauen springen mühelos ins Pokal-Achtelfinale

Marina Hegering für den 1. FC Köln
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Kantersieg beim Zweitligisten: FC-Frauen springen mühelos ins Pokal-Achtelfinale

Die Kölnerinnen hatten in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals keine Mühe mit dem Duell beim klassentieferen VfR SW Warbeyen und setzten sich souverän mit 6:0 (3:0) durch. Die Frauen des 1. FC Köln erreichen das Pokal-Achtelfinale.

Die FC-Frauen haben ihre englische Woche mit dem zweiten Sieg in Folge beendet: Die Frauen des 1. FC Köln erreichen das Pokal-Achtelfinale.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung im Vergleich zum 2:1-Bundesliga-Erfolg in Essen vier Tage zuvor auf drei Positionen. Laura Vogt und Laura Donhauser rückten auf die Bank, Sylwia Matysik fehlte komplett. In Essen war sie bereits angeschlagen zur Pause ausgewechselt worden. Dafür starteten Ella Touon, Martyna Wiankowska und Vanessa Leimenstoll in die erste Elf. Anders als vor einem Jahr, als der FC in der ersten Runde im Pokal-Derby in Mönchengladbach nach Elfmeterschießen ausschied, wurden die Kölnerinnen diesmal ihrer Favoriten-Rolle beim Zweitliga-Schlusslicht in Kleve von Anfang an gerecht. Schon nach drei Minuten war die Partie nach einem FC-Doppelschlag vorentschieden.

Torefest der Kölnerinnen

Zunächst traf Vanessa Leimenstoll zum 1:0 (2.). Nur wenige Augenblicke später köpfte Marina Hegering eine Ecke zum 2:0 ein (3.). Und die Kölner Kapitänin, etatmäßige Innenverteidigerin, avancierte zur Torjägerin, ließ noch vor der Pause ihren zweiten Treffer folgen. Hegering zog in den Strafraum und vollstrecke mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 3:0. Zu diesem Zeitpunkt bereits überfällig (35.).

Nach der Pause baute der FC die Führung standesgemäß aus. Sandra Jessen setzte ihren Lauf dieser Woche nach den zwei Treffern in Essen fort und erhöhte per Doppelpack auf 5:0 (62./79.). Die für Jessen eingewechselte Lydia Andrade setzte den Schlusspunkt zum 6:0 (87.). Die Auslosung des Achtelfinals findet am kommenden Sonntag ab 16.30 Uhr statt bei der Sendung „Skylights: Die #SkySportShow“. Dietmar Hamann wird die Lose ziehen unter der Aufsicht des DFB-Sportdirektors Rudi Völler. Die Achtelfinals werden zwischen dem 15. und 17. November ausgetragen. Das Endspiel steigt am 14. Mai 2026 im Müngersdorfer Stadion.

1. FC Köln: Schmitz – Imping, Hegering (60. Bohnen), Agrez (46. Degen), Touon – Achcinska (46. Vogt), Feiersinger, Gerhardt, Wiankowska – Jessen (79. Andrade), Leimenstoll (60. Stolze). Tore: 0:1 Leimenstoll (2.), 0:2 Hegering (3.), 0:3 Hegering (35.), 0:4 Jessen (62.), 0:5 Jessen (79.), 0:6 Andrade (87.). Zuschauer: 640.


Nach der Freude geht der Blick nach vorne: FC-Frauen wollen im DFB-Pokal nachlegen

Sandra Jessen vom 1. FC Köln im Duell gegen die SGS Essen
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Nach der Freude geht der Blick nach vorne: FC-Frauen wollen im DFB-Pokal nachlegen

Freude und Erleichterung waren groß bei den Fußballerinnen des 1. FC Köln: Durch den ersten Saisonsieg in Essen fiel eine Last von den Schultern, das Team sprang aus dem Tabellen-Keller der Bundesliga. Doch schon am Wochenende steht die nächste Herausforderung auf dem Plan für die Frauen des 1. FC Köln: Am Sonntag steht die erste Hauptrunde im Pokal an.

Nach dem Duell gegen Essen geht es für die Frauenmannschaft des FC direkt weiter. Im DFB-Pokal muss direkt nachgelegt werden von den Frauen des 1. FC Köln: Am Sonntag steht die erste Hauptrunde im Pokal an.

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Es war durchaus Druck auf dem Kessel am Mittwochabend an der Hafenstraße: Sowohl die SGS Essen als auch der 1. FC Köln hatten die Chance, mit einem Sieg im Keller-Duell den bisher missglückten Saisonstart positiver zu gestalten. Entsprechend drohte dem Verlierer des Duells der verfrühte Herbst-Blues. Und letztlich schafften es die Kölnerinnen insbesondere dank einer konzentrierten Anfangsphase, die Partie für sich zu entscheiden. Der Doppelpack von Sandra Jessen reichte am Ende gegen einen überraschend harmlosen Gegner zu den ersten drei Punkten in dieser Saison. Damit sprang der FC am Ende des Spieltags vom letzten Platz auf Rang elf – und feierte den Erfolg nach dem Abpfiff mit den anwesenden Kölner Fans.

„Nicht schön, aber wertvoll“

„Das ist ein sehr wichtiger Sieg für uns“, strahlte die Matchwinnerin Sandra Jessen nach der Partie, „besonders für den Kopf. Wir haben viel gearbeitet, viel auf dem Platz gemacht und Gas gegeben. Aber endlich mal belohnt zu werden, ist natürlich etwas Besonderes.“ Trainerin Britta Carlson konstatierte nach dem Schlusspfiff zum Sieg: „Nicht schön, aber wertvoll. Wir hätten trotzdem auch noch ein Tor machen können, auch wenn wir jetzt nicht unseren besten Fußball gezeigt haben. Aber lieber so als bei den anderen Spielen. Insofern bin ich total happy, auch für die Mannschaft, für den ganzen Invest, den sie jetzt gefahren haben, dass sie in gewissen Situationen auch cleverer waren als vorher, um das jetzt auch verdient nach Hause zu bringen.“

Auf die Frage, ob die Erleichterung oder die Freude nach dem Abpfiff überwogen, entgegnete die Trainerin: „Erleichterung habe ich gar nicht, eher Freude, weil ich darauf vertraut habe, dass es irgendwann passieren wird. Es war nicht so, dass ich in Selbstmitleid verfalle, auch für die Mannschaft nicht. Ich habe gesehen, wo die Entwicklung hingeht. Klar tut es gut, wenn du jetzt drei Punkte hast, wenn du vorher als einziger mit null Punkten ganz unten stehst.“ Der Blick beim FC ging aber nach dem Duell schnell wieder nach vorne, denn schon am Sonntag geht es weiter, wenn auch in einem anderen Wettbewerb: Die Kölnerinnen müssen in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals beim VfR SW Warbeyen antreten.

Unterschätzen darf man den Gegner nicht

Dabei zählt gegen das aktuelle Schlusslicht der zweiten Bundesliga in Kleve nur ein Weiterkommen. Unterschätzen darf und wird der FC den kommenden Gegner dennoch nicht. Das lehrt auch die Vergangenheit aus der Vorsaison, als die Kölnerinnen schon in der ersten Runde das Pokal-Derby bei der klassentieferen Mönchengladbacher Borussia nach Elfmeterschießen verlor. „Wir haben jetzt eine englische Woche in den Knochen, wollen aber genauso weitermachen und wollen das Spiel natürlich gewinnen“, richtete Carlson den Blick nach vorne, „dafür werden wir die Kraft wieder sammeln und werden es angehen wie jedes andere Pflichtspiel auch. Es ist ein Pokalspiel und da hofft jeder, egal auf wen er trifft, dass er weiterkommt.“

Die Kölnerinnen hoffen, dass der Traum vom Endspiel im eigenen Stadion in dieser Saison deutlich länger lebt. Das Finale steigt am 14. Mai 2026 im Müngersdorfer Stadion.


Mit Jessen-Doppelpack zum ersten Sieg: FC-Frauen gewinnen Keller-Duell

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Mit Jessen-Doppelpack zum ersten Sieg: FC-Frauen gewinnen Keller-Duell

Die Fußballerinnen des FC haben den ersten Saisonsieg gefeiert und damit die rote Laterne in der Bundesliga abgegeben: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen das Kellerduell bei der SGS Essen an der Hafenstraße verdient mit 2:1 und verweisen den Gegner damit ans Tabellenende.

Matchwinnerin war im Duell gegen Essen Sandra Jessen, die beide Tore für den FC erzielte. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen das Kellerduell bei der SGS Essen 2:1.

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Kölns Trainerin Britta Carlson vertraute derselben Startelf, die drei Tage zuvor höchstunglücklich in der Nachspielzeit gegen den VfL Wolfsburg verloren hatte. Die Kölnerinnen starteten engagiert in die Partie. Insbesondere Carlotta Imping sorgte über die rechte Seite für Schwung. Folgerichtig ging der FC auch früh in Führung. Sara Agrez schlug einen Ball hoch in die Spitze Richtung Sandra Jessen, der jedoch eigentlich kein Problem für Kim Sindermann hätte sein dürfen. Der Essener Torhüterin fehlte es jedoch am passenden Timing beim Herauslaufen und kam so nicht richtig an den Ball, der wieder vor den Füßen Jessens landete. Die Kölner Stürmerin staubte ab zum Kölner 1:0 (11.).

Hochverdienter Auswärtserfolg

Und es kam noch besser für die Rheinländerinnen: Lisa Schmitz schlug den Ball kurz danach hoch aus der eigenen Hälfte in die Spitze. Wieder startete Jessen durch, schüttelte Vanessa Fürst vor dem Strafraum ab. Die Ex-Kölnerin fälschte den Schuss noch unhaltbar ab, der sich in hohem Bogen über Sindermann zum 2:0 für den FC ins Netz senkte (14.). Die SGS fand nach rund 25 Minuten jedoch ins Spiel – und zum schnellen Anschlusstreffer. Der Angriff entstand aus einem Essener Einwurf. Der Ball landete über zwei Stationen schließlich bei Shari van Belle, die zum 2:1 ins Eck schlenzte (32.). Sylwia Matysik und Agrez waren in dieser Situation zu weit entfernt von der Torschützin.

Die SGS war nach dem Seitenwechsel bemüht, den Ausgleich zu erzielen, allerdings fehlten den Essenerinnen die Ideen, um die Kölner Abwehr in Bedrängnis zu bringen. Dem FC wäre hingegen beinahe die vermutliche Entscheidung gelungen, ein Distanzschuss der eingewechselten Martyna Wiankowska flog jedoch Zentimeter über den Querbalken (66.). Lydia Andrade scheiterte mit ihrem Schuss an Essens Torfrau (73.) und scheiterte auch freistehend an der Keeperin (82.). Am Ende freuten sich die Kölnerinnen über einen hochverdienten Auswärtserfolg, der insbesondere auch für die Köpfe der Spielerinnen wichtig sein dürfte nach dem missglückten Saisonstart und dem Last-Minute-K.O. am Sonntag gegen Wolfsburg.

Für den FC geht es am Sonntag (13 Uhr) in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals zum Zweitliga-Schlusslicht VfR Warbeyen in Kleve. Danach ist am 5. Oktober (18:30 Uhr) Bayer Leverkusen in der Bundesliga zum Derby zu Gast im Franz-Kremer-Stadion.

1. FC Köln: Schmitz – Matysik (46. Andrade), Hegering, Agrez, Gerhardt – Feiersinger, Vogt, Donhauser (61. Wiankowska) – Imping (88. Leimenstoll), Achcinska (70. Stolze), Jessen. Tore: 0:1/0:2 Jessen (11./14.), 1:2 van Belle (32.). Zuschauer: 1235.


Nach spätem Nackenschlag gegen Wolfsburg: FC-Frauen brauchen ersten Sieg in Essen

Britta Carlson und Laura Donhauser vom 1. FC Köln nach der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg.
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Nach spätem Nackenschlag gegen Wolfsburg: FC-Frauen brauchen ersten Sieg in Essen

Die FC-Frauen konnten sich für einen engagierten Auftritt gegen den VfL Wolfsburg nicht belohnen. Der späte Nackenschlag muss nun schnellstmöglich raus aus den Köpfen der FC-Frauen: Am Mittwochabend zählt einzig ein Sieg an der Hafenstraße in Essen. Andernfalls rückt das Saisonziel in weite Ferne.

Bereits in zwei Tagen steht das nächste Duell an für die Fußballerinnen des 1. FC Köln. Dann wird es ernst für die FC-Frauen: Am Mittwochabend zählt einzig ein Sieg in Essen.

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Eine Niederlage gegen den VfL Wolfsburg ist für den 1. FC Köln grundsätzlich keine Schmach. Dafür sind die Vorzeichen bei beiden Vereinen aller Entwicklung rund ums Geißbockheim zum Trotz nach wie vor viel zu unterschiedlich. Schmerzhaft wird eine Niederlage gegen die vermeintliche Übermannschaft aus Niedersachen jedoch so, wie sie am Sonntagabend zustande kam. Eigentlich sah schon alles nach dem zweiten Punktgewinn gegen den VfL innerhalb eines knappen halben Jahres aus. Er wäre zwar schmeichelhaft gewesen angesichts der fahrlässigen Wolfsburger Chancenverwertung, aber letztlich der Lohn für einen leidenschaftlichen und bisweilen mutigen Kölner Auftritt. Es wäre auch ein Punkt für die Moral gewesen, nachdem es für die Kölner bislang weder gegen Leipzig noch in Freiburg für phasenweise gute Auftritte etwas Zählbares zu holen gab.

“Du musst jetzt gut regenerieren“

Stattdessen ist die Trainerin Britta Carlson in der kurzen Vorbereitungszeit vor dem Auswärtsspiel in Essen am Mittwochabend insbesondere als Psychologin gefragt. Auch Carlson selbst schritt nach dem Abpfiff am Sonntagabend konsterniert in die Kabine, ihre Spielerinnen noch viel mehr. „Es tut extrem weh, wenn du in der letzten Minute noch so ein Gegentor bekommst. Auch wieder durch einen Standard, was wir tausend Mal besprochen haben. Dass man sich wieder um den Lohn bringt, tut mir in erster Linie leid für die Spielerinnen, weil sie einfach so ein hohes Invest hatten gegen einen guten Gegner“, so Carlson.

“Wir haben uns nicht hinten reingestellt, wir haben versucht mit zu agieren. Ich sehe da die Schritte und weiß auch, dass wir das in vielen Phasen immer wieder gut umgesetzt haben, unsere Möglichkeiten hatten, uns auch Standards rausgespielt haben, auch die eine oder andere Abschluss-Situation hatten. Deswegen tut es mir im Endeffekt sehr leid für unsere Spielerinnen.“

FC-Frauen: Am Mittwochabend zählt einzig ein Sieg in Essen

Die Trainerin sprach auch den psychologischen Effekt dieses späten Rückschlags an zum Start der englischen Woche an: „Du musst jetzt gut regenerieren und vor allem versuchen, die Köpfe wieder hochzubekommen. Ich glaube, das ist die größte Herausforderung, weil es natürlich auch für die Spielerinnen schwer ist. Wenn du das Erfolgsmomentum nie bekommst, dann ist es schwer, immer wieder diese Motivation hochzuhalten, das ist keine Frage. Aber wir haben die Chance am Mittwoch, das umzusetzen. Das ist das Gute am Sport, dass wir immer wieder die Chance haben, an uns zu arbeitenund es besser zu machen. Ich sehe immer wieder kleine Schritte, aber der entscheidende, sich das Glück hart zu erarbeiten, da sind wir noch auf dem Weg.“

Der Druck für die Mannschaft wird freilich von Spiel zu Spiel größer, denn ein Sieg in Essen an der Hafenstraße ist nach den drei Auftakt-Niederlagen fast schon Pflicht. Einerseits, um im Keller-Duell einen Konkurrenten zu überholen, andererseits aber insbesondere, um das Saisonziel des frühzeitigen Klassenerhalts nicht aus den Augen zu verlieren. Sollte es in Essen eine weitere Niederlage geben, droht mit Blick auf den danach folgenden Gegner Bayer Leverkusen sogar die Horror-Bilanz von fünf Niederlagen in Folge zum Saisonstart. Die Aufbruch-Stimmung nach dem Umbruch im Sommer wäre zunächst komplett dahin. Die Statistik macht aber zunächst wenig Mut: Der 1. FC Köln konnte in Essen bislang noch nie gewinnen.