Sturmlauf kam zu spät: Frauen des 1. FC Köln verlieren Karnevalsderby in Leverkusen knapp

Laura Vogt vom 1. FC Köln
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Sturmlauf kam zu spät: Frauen des 1. FC Köln verlieren Karnevalsderby in Leverkusen knapp

Die Fußballerinnen des FC haben den Sprung in der Tabelle vorbei an Bayer Leverkusen verpasst: Die Kölnerinnen verloren das Karnevalsderby im Ulrich-Haberland-Stadion mit 1:2 (0:2). Es war zugleich das dritte FC-Spiel in Folge ohne Sieg: Die Frauen des 1. FC Köln verlieren gegen Bayer Leverkusen.

Zum dritten Mal in Folge bleiben die Fußballerinnen des 1. FC Köln ohne Sieg. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren gegen Bayer Leverkusen.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zum enttäuschenden 0:0 vier Tage zuvor zuhause gegen Essen auf zwei Positionen: Für Zoe Hasenauer und Sylwia Matysik rutschten Martyna Wiankowska und Anna-Lena Stolze auf die Bank. Die Gastgeberinnen setzten den ersten Akzent des Derbys, der Schuss von Kristin Kögel flog aber am langen Eck des Kölner Tores vorbei (3.). Die Kölnerinnen fanden danach besser ins Derby, kamen aber zu keinen Torchancen. Nach einer knappen Viertelstunde drückte Vanessa Fudalla dem Spiel ihren Stempel auf. Zunächst lenkte Irina Fuchs einen strammen Flachschuss der Leverkusenerin aus 18 Metern um den Pfosten zur Ecke (14.).

Ein Tor des Monats

Kurz danach war es allerdings ein Blackout der Keeperin, der den FC in Rückstand brachte. Fuchs spielte einen als Querpass gedachten Ball im Sechzehner genau in die Füße Fudallas, die Fuchs umkurvte und zum 1:0 für die Werkself einschob (17.). Und wenige Momente später hätte Sofie Zdebel beinahe den zweiten Treffer erzielt, doch der Schuss flog knapp über das FC-Tor (18.). Die Kölnerinnen steckten den Rückschlag jedoch schnell weg und suchten ihrerseits den Weg in die Offensive, wenn auch weitgehend erfolglos. Ein Schlenzer von Weronika Zawistowska von der Strafraumgrenze landete auf dem Leverkusener Tornetz und war die gefährlichste Aktion der Gäste (29.).

Bayer konnte stattdessen mit einem Tor des Monats die Führung ausbauen: Eine Kölner Abwehrspielerin klärte eine hohe Flanke in den Strafraum per Kopf zentral vor den Sechzehner, wo Sofie Zdebel den Ball aus der Drehung volley zum 2:0 ins Tor schoss (37.). Carlson brachte zur zweiten Hälfte mit Pauline Bremer eine weitere Offensivkraft, doch Torgefahr entwickelte sich dennoch lange nicht. Stattdessen hätte Kristin Kögel sogar das dritte Tor erzielen müssen, scheiterte freistehend im Sechzehner mit ihrem Schuss an Irina Fuchs (65.).

Kölnerinnen verpassen den Sprung vorbei an Leverkusen

Sandra Jessen vergab in der Schlussphase die Riesenchance zum Anschlusstreffer, schoss den Ball in aussichtsreicher Position am langen Eck vorbei (82.). Kurz danach köpfte Bremer eine Flanke von Martyna Wiankowska zum 2:1 ins Tor (88.). Der Kölner Sturmlauf in den Schlussminuten kam letztlich zu spät. Das dritte Spiel in Folge ohne Sieg (zwei Niederlagen, ein Remis) bedeutet eine mittlerweile ungewohnte Negativ-Serie für die FC-Frauen. Dies gab es in dieser Saison bisher nur einmal an den ersten drei Spieltagen, als es gar drei Niederlagen hintereinander setzte und der FC ans Tabellenende rutschte. Die Kölnerinnen verpassten durch die Derby-Pleite den Sprung in der Tabelle vorbei an Leverkusen. Die Werkself kletterte stattdessen über Nacht auf den dritten Platz. Bei sechs Punkten Rückstand auf den rheinischen Rivalen dürften die zarten Kölner Träume von der Europapokal-Premiere zumindest für diese Saison vorbei sein.

Für die FC-Frauen geht es am kommenden Freitagabend (18:30 Uhr) mit einem weiteren Auswärtsspiel weiter, dann beim Aufsteiger 1. FC Union Berlin.

1. FC Köln: Fuchs – Matysik (73. Wiankowska), Degen, Agrez, Gerhardt – Achcinska (46. Bremer), Vogt (62. Stolze), Feiersinger – Zawistowska, Jessen, Hasenauer (62. Bohnen). Tore: 1:0 Fudalla (17.), 2:0 Zdebel (37.), 2:1 Bremer (88.). Zuschauer: 1068.


Frauen des 1. FC Köln wollen in Leverkusen den Derbysieg als Reaktion auf den Essen-Frust

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Frauen des 1. FC Köln wollen in Leverkusen den Derbysieg als Reaktion auf den Essen-Frust

Die Frauen des 1. FC Köln treten vier Tage nach dem Heim-0:0 gegen Essen am Freitagabend (18:30 Uhr) zum Derby bei Bayer Leverkusen an – und wollen sich zur Nummer eins am Rhein küren.

Die Enttäuschung am Montagabend war greifbar, doch der Blick geht direkt nach vorne. Denn für die Frauen des 1. FC Köln steht am Freitag das Duell gegen Leverkusen an.

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Die Heimspiele gegen die Teams aus dem Tabellenkeller bringen Britta Carlson in dieser Saison zur Verzweiflung. Kurz vor Weihnachten verloren die FC-Frauen gegen Jena mit 0:1. Und im zweiten Heimspiel des jungen Jahres musste die Trainerin mit ansehen, wie ihre Mannschaft gegen die SGS Essen nicht über ein 0:0 hinauskam. Damit haben die FC-Frauen allein gegen diese beiden Teams bereits fünf Punkte liegengelassen. Statt Platz drei in der Tabelle, der zur Champions-League-Qualifikation berechtigen würde, ist es aktuell Platz acht. Damit steht das Team zwar absolut im Soll, was das ausgerufene Saisonziel eines einstelligen Tabellenplatz angeht, aber zufrieden wird damit vermutlich keiner so richtig sein am Geißbockheim.

Leverkusen in der Favoritenrolle

Am Freitagabend gibt es pünktlich zur Hochphase des Straßenkarnevals die große Chance, die Enttäuschung des Essen-Spiels in Partylaune umzuwandeln. Die Kölnerinnen könnten mit einem Sieg im Ulrich-Haberland-Stadion in der Tabelle am rheinischen Rivalen vorbeiziehen. „Das wäre natürlich ein schönes Nebenprodukt“, nimmt Carlson diese tabellarische Konstellation aus dem Fokus, „im Endeffekt geht es immer darum, dass wir uns weiterentwickeln, die Spiele gewinnen. Wo wir dann am Ende stehen, ist dann nicht relevant für uns, ob es dann nachher der vierte, fünfte, sechste, siebte oder achte Platz ist. Das ist eine Moment-Aufnahme.“

Als Duell auf Augenhöhe sieht Carlson das Derby aber trotz der tabellarischen Nähe im Derby nicht: „Leverkusen ist uns da noch ein bisschen voraus sicherlich. Ich denke auch, dass sie in der Favoritenrolle sind, das ist auch vollkommen okay. Das macht es uns vielleicht auch ein bisschen einfacher. Aber ich weiß, dass Leverkusen großen Respekt vor uns hat, dass wir uns den Respekt auch über die Saison erarbeitet haben. Sicherlich ist es unser Ziel, irgendwann auf Augenhöhe zu sein. Jetzt scheint es schon so zu sein aufgrund der Punkte, aber sicherlich sind sie uns da noch ein, zwei Jahre voraus.“

“So eine Dominanz muss bei uns in Tore umgemünzt werden“

Eine Voraussetzung für etwas Zählbares auf der anderen Rheinseite ist eine stärkere Durchschlagskraft in der Offensive. Das Angriffsspiel hakt seit der kurzen Winterpause spürbar. Exemplarisch dafür, aber nicht die alleinige Ursache, ist die Torflaute von Sandra Jessen. Die beste Kölner Schützin mit neun Treffern ist im Jahr 2026 noch ohne Torerfolg und strahl aktuell kaum mehr zwingende Gefahr in den gegnerischen Strafräumen aus. Doch auch ihre Sturm-Kolleginnen tauchen viel zu selten aussichtsreich vor den Toren auf. Dies bemängelte auch Carlson nach dem verpassten Sieg gegen Essen: „So eine Dominanz muss bei uns in Tore umgemünzt werden. Das ist sicherlich ein Faktor, an dem wir weiterarbeiten müssen.“

Viel Zeit hat die Trainerin derweil in dieser Woche, die ganz im Zeichen des Karnevals steht, nicht. Am Dienstagabend fand die traditionelle Karnevalssitzung des FC statt. Für Weiberfastnacht setzte Carlson hingegen auf die Selbstdisziplin der Mannschaft: „Sie dürfen gerne Karneval feiern, das haben sie sich erarbeitet über die Saison. Sie wissen aber auch genau, wo die Grenzen sind. Da muss ich zum Glück keine Verbote aussprechen.“

Und idealerweise können die FC-Frauen nach dem Derbysieg in Leverkusen ganz entspannt in das finale Karnevalswochenende der Session 2025/26 gehen.


Sandra Maria Jessen verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln – „Ich habe mich in Köln verliebt“

Sandra Jessen vom 1. FC Köln
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Sandra Maria Jessen verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln – „Ich habe mich in Köln verliebt“

Am Mittwoch gab der Verein die nächste Vertragsverlängerung bei den FC-Frauen bekannt: Die Isländerin Sandra Jessen verlängert den Vertrag beim 1. FC Köln bis Sommer 2028.

Nachdem bereits einige ihrer Mitspielerinnen ihre Verträge beim FC verlängerten, hat nun auch Torjägerin Sandra Maria Jessen ihre Unterschrift auf das neue Arbeitspapier gesetzt. Die Isländerin verlängert bis Sommer 2028.

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Nach Amelie Bohnen, Vanessa Leimenstoll, Laura Vogt und Celina Degen verlängert nun eine weitere Spielerin des 1. FC Köln ihren Vertrag. Sandra Maria Jessen bleibt den Fußballerinnen der Geißböcke bis zum 30. Juni 2028 erhalten. Um die Isländerin hatte es zuletzt Gerüchte um einen Wechsel nach England gegeben. Darauf spielt wohl auch ein Instagram-Video des FC an, in dem Jessen zunächst den Eindruck entwickelt, einen Flug nach London buchen zu wollen. Doch dann erklärt die Angreiferin, dass sie gar nicht weg wolle. Erst im vergangenen Sommer kam die Nationalspielerin Islands an den Rhein und überzeugte seitdem mit neun Bundesligatoren in 17 Duellen. Im Pokal traf die Stürmerin in zwei Begegnungen zwei Mal.

„Ich habe mich in Köln verliebt“

Für die isländische Nationalelf stand Jessen bereits bei 59 Länderspielen auf dem Rasen, erzielte sieben Treffer. Bei der Europameisterschaft in der Schweiz 2025 kam die Stürmerin in allen drei Begegnungen zum Einsatz. Für den FC netzt die 31-Jährige seit Sommer 2025 ein und fühlt sich wohl am Geißbockheim. „Ich habe hier die coolste Mannschaft mit dem besten Staff und super Fans. Der FC ist wie eine große Familie und ich wurde hier ab dem ersten Tag total unterstützt. Das gibt mir ein sehr gutes Gefühl und die Möglichkeit, meine Leistung zu bringen und damit etwas zurückzugeben“, so Jessen. “Ich habe hier alles, was ich brauche und ich könnte nicht glücklicher sein mit der Entscheidung, beim FC zu bleiben. Ich habe mich in Köln verliebt.“

Auch auf Seiten des Vereins ist man zufrieden: „Sandra Maria Jessen erfüllt unser sportliches Anforderungsprofil in jeder Hinsicht. Seit Saisonbeginn haben sich sowohl ihre Erwartungen als auch unsere mehr als bestätigt. Mit ihr konnten wir erstmals eine Mutter in unseren Kader integrieren, wobei für uns stets im Vordergrund stand, dass sie sich gemeinsam mit ihrer Familie bei uns wohlfühlt“, so Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball & FC-Akademie weiblich. „Diese positive Basis spiegelt sich auch in ihren sportlichen Leistungen wider. Entsprechend war es für uns folgerichtig, die erfolgreiche Zusammenarbeit frühzeitig mit einer Vertragsverlängerung fortzuführen.“


Frauen des 1. FC Köln enttäuschen gegen Essen: 0:0 kostet den Sprung an die Europapokal-Plätze

Pauline Bremer vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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Frauen des 1. FC Köln enttäuschen gegen Essen: 0:0 kostet den Sprung an die Europapokal-Plätze

Die Fußballerinnen des FC kamen trotz klarer Überlegenheit nicht über ein enttäuschendes 0:0 zuhause gegen die SGS Essen hinaus. In der Offensive fehlte es letztlich an Durchschlagskraft und Ideen. Die Frauen des 1. FC Köln spielen unentschieden gegen die SGS Essen.

Die FC-Frauen verpassten damit die Chance, in der Tabelle bis auf zwei Punkte an die Europapokal-Ränge heranzukommen.

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Kölns Trainerin Britta Carlson vertraute exakt derselben Startelf, die sich am Montag zuvor in Wolfsburg teuer verkauft und nur knapp mit 1:2 verloren hatte. Die Gäste, die durch die vorherigen Ergebnisse des Wochenendes auf den letzten Platz abgerutscht waren, starteten selbstbewusst in das West-Duell. Kölns Abwehr leistete sich in den ersten Minuten einige Unkonzentriertheiten, die Essen aber nicht ausnutzen konnte.

FC-Frauen finden kein Mittel gegen Essen

Defensiv rührte die SGS mit ihrer Fünferkette Beton an. Die beste Chance der Anfangsphase besaßen trotzdem die Gastgeberinnen: Martyna Wiankowska legte den Ball fast von der Grundlinie quer ins Zentrum zu Sandra Jessen, deren Schuss aus guter Position jedoch über das Tor flog (8.). Die Kölnerinnen übernahmen danach die Kontrolle, kamen allerdings zunächst zu keinen gefährlichen Tor-Abschlüssen. Die beste Gelegenheit hatte Weronika Zawistowska, deren Schuss von der Strafraumgrenze in den Armen der Essener Torfrau Kim Lea Sindermann landete (22.).

Knapper war es da schon bei einem Freistoß von Adriana Achcinska aus dem Mittelfeld, den Essens Keeperin mit Mühe um den Pfosten lenkte (27.). Zawistowska war es auch, die wenig später in den Sechzehner dribbelte und mit ihrem Schuss das Tor knapp verfehlte (33.). Die Gäste kamen zu diesem Zeitpunkt kaum noch über die Mittellinie. Die zweite Hälfte begann mit einer vielversprechenden Situation, aber Zawistowska konnte am zweiten Pfosten eine Flanke Anna-Lena Stolzes per Kopf nicht Richtung Tor drücken (46.). Die Partie entwickelte sich danach aber ähnlich zäh wie in der ersten Hälfte: Die Kölnerinnen ließen den Ball durch die eigenen Reihen laufen, fanden die Lücke in der Essener Abwehr aber nicht.

Torloses Unentschieden ist eine Enttäuschung für die FC-Frauen

Zu Beginn der Schluss-Viertelstunde gab es die bis dahin beste Chance der zweiten Hälfte: Die eingewechselte Vanessa Leimenstoll spielte den Ball von der rechten Seite flach auf den ersten Pfosten, wo Zawistowska jedoch in aussichtsreicher Position genau in die Arme der Keeperin schoss (76.). Unterm Strich war das torlose Unentschieden für die Kölnerinnen eine Enttäuschung. Für die drei Punkte gegen das Schlusslicht fehlte es in der Offensive an Durchschlagskraft und auch an kreativen Ideen. Die FC-Frauen verpassten es damit, in der Tabelle auf den siebten Platz zu klettern und den Abstand zu den Europapokal-Plätzen auf zwei Zähler zu verkürzen.

Für den 1. FC Köln geht es bereits am Freitagabend (18:30 Uhr) weiter. Die FC-Frauen haben im Derby bei Bayer Leverkusen die Möglichkeit, sich mit einem Auswärtssieg in der Tabelle zur Nummer eins am Rhein zu küren.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Degen, Agrez, Wiankowska (85. Matysik) – Achcinska, Vogt, Feiersinger (69. Leimenstoll) – Wiankowska, Jessen, Stolze (59. Bremer). Tore: keine. Zuschauer: 1391.


Die Fußballerinnen des 1. FC Köln empfangen Werder Bremen zum Highlight-Spiel

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln vor der Südkurve
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Die Fußballerinnen des 1. FC Köln empfangen Werder Bremen zum Highlight-Spiel

Zum vierten Mal wird es ein Highlight-Spiel geben für die Fußballerinnen des 1. FC Köln: Die FC-Frauen empfangen Werder Bremen im Kölner Stadion. Die Begegnung findet am 2. Mai 2026 statt.

Es wird das vierte Highlight-Spiel und es soll wieder besonders werden: Die Frauen des 1. FC Köln empfangen am 2. Mai die Werderaner im Kölner Stadion und hoffen dabei wieder auf eine Rekordkulisse.

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Für die Fußballerinnen des 1. FC Köln wird die vierte Auflage des Highlight-Spiels eine besondere. Zum zweiten Mal treffen die FC-Frauen in Müngersdorf auf den SV Werder Bremen. Am 10. März 2024 besiegten die Kölnerinnen die Gäste aus dem Norden in der Frauen-Bundesliga vor einer Zuschauerkulisse von 30.123 Fans mit 2:1. Der Sieg ist bisher der einzige, den die FC-Frauen in Müngersdorf feiern durften. Nach dem Zuschauerrekord von über 38.000 angereisten Anhängern bei der Premiere gegen Frankfurt 2023 hoffen die Kölnerinnen nun auf erneut gute Besucherzahlen. Gegen den FC Bayern München schafften 35.711 Besucherinnen und Besucher im Stadion eine unvergessliche Atmosphäre.  

FC-Frauen wollen das Trömmelche erklingen lassen

Die aktuelle Saison läuft für Britta Carlson und ihr Team rund. Schon am 15. Spieltag stehen die FC-Frauen mit 24 Punkten da und stellen damit einen Rekord in der Historie des 1. FC Köln auf. Nie zuvor holte das Team so viele Punkt in der Frauen-Bundesliga. Gegen Werder Bremen sollen weitere hinzukommen. “Die bisherigen Highlightspiele waren echte Fußballfeste. Daran wollen wir anknüpfen und erneut für ein besonderes Erlebnis auf und neben dem Platz sorgen“, so Nicole Bender Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball & FC-Akademie weiblich. „Beide Mannschaften befinden sich in Topform, und unser Team wird alles daransetzen, dass das Trömmelche im Stadion erklingt und unsere Fans Grund zum Jubeln haben. Gänsehaut ist von der ersten bis zur letzten Minute garantiert.“ 

Auch FC-Geschäftsführer Philipp Liesenfeld blickt dem Duell entgegen: „Wir freuen uns sehr darauf, dass unsere Kölsche Mädche zum vierten Mal im RheinEnergieSTADION antreten. Auf die Kölnerinnen und Kölner ist Verlass – deshalb freuen wir uns darauf, dass sie die FC-Frauen wieder zahlreich im Stadion unterstützen werden und auch das vierte Highlightspiel zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Spielerinnen und alle Fans im Stadion werden lassen“, so Liesenfeld.

Tickets für die Partie sind ab sofort im Onlineshop des 1. FC Köln zu erhalten.

„Wird schwerer als gegen Wolfsburg“: Coach Britta Carlson vom 1. FC Köln warnt vor Essen-Heimspiel

Anna Gerhardt vom 1. FC Köln (Foto: Chridtof Koepsel / Getty Images)
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„Wird schwerer als gegen Wolfsburg“: Coach Britta Carlson vom 1. FC Köln warnt vor Essen-Heimspiel

Aus der Außenseiter- zurück in die Favoritenrolle: Die Frauen des 1. FC Köln empfangen exakt eine Woche nach dem unglücklichen 1:2 beim VfL Wolfsburg am Montagabend (18 Uhr) die SGS Essen zum West-Duell im Franz-Kremer-Stadion.

Alles andere als ein Heimsieg gegen den Abstiegskandidaten wäre eine Enttäuschung. Die Trainerin warnt jedoch im Vorfeld des Duells gegen die SGS Essen.

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Das erste Aufeinandertreffen zwischen der SGS Essen und dem 1. FC Köln in dieser Saison sollte rückblickend der Wendepunkt schlechthin für die FC-Frauen werden. Das Duell an der Hafenstraße war Ende September am dritten Spieltag das Duell des punktlosen Letzten beim Vorletzten aus dem Ruhrgebiet. Der FC holte sich mit dem 2:1 nach zuvor drei Niederlagen den ersten Sieg und startete einen Höhenflug, der bis heute anhält. In jener Partie ging zudem der Stern von Sandra Jessen auf, die mit ihrem Doppelpack in der Anfangsphase die Weichen auf Sieg stellte.

Beim Wiedersehen am Montagabend startet die SGS Essen abermals als Tabellen-Vorletzter. Die Kölnerinnen stehen nach dem Aufschwung der letzten Monate vor einer Pflichtaufgabe. Vermutlich werden alle FC-Fans einen Heimsieg gegen das Kellerkind der Liga erwarten – insbesondere nach dem erneut starken Auftritt der Kölnerinnen am vergangenen Montag in Wolfsburg, auch wenn es beim 1:2 keine Punkte gab.

“Das Spiel wird um einiges schwerer“

FC-Trainerin Britta Carlson sieht das Duell am Montag aber keineswegs als Selbstläufer und warnt: „Das Spiel wird um einiges schwerer als gegen Wolfsburg.“ Gerade mit der Favoritenrolle taten sich die Kölnerinnen auch in dieser Saison bisweilen schwer, erinnert sei beispielsweise an das Pokalduell beim Zweitligisten SC Sand, das verloren ging. Die Favoritenrolle schiebt Carlson auch gar nicht beiseite: „Das sind wir mit Sicherheit auch aufgrund der Platzierung und der Art und Weise, wie wir spielen.“ Es sei nun „der nächste Schritt, daran zu wachsen und das auch zu zeigen, dass wir der Rolle auch gerecht werden können.“ Zugleich mahnte die Trainerin aber auch: „Wir müssen da auf jeden Fall noch mal eine Schippe mehr drauflegen als gegen Wolfsburg. Wir müssen auch viel besser in unserer Chancenverwertung werden, dürfen gar nicht zulassen.“

Im Vergleich zum Hinspiel wird bei der SGS auch eine andere Trainerin auf der Bank sitzen. Thomas Gerstner wurde nach der Talfahrt im Herbst freigestellt, im Januar übernahm Heleen Jaques von der Interimslösung Jessica Wissmann. „Man hat in den Spielen schon gesehen, da wurde einiges verändert“, weiß Carlson, „die Spielerinnen spielen auf anderen Positionen, sie haben gegen Union unglücklich verloren, 2:0 geführt und hatten da auch ihre guten Momente.“ Das Duell habe der FC extra vor Ort beobachten lassen: „Da wissen wir schon, dass da eine Mannschaft auf uns zukommt, für die jedes Spiel ein Endspiel ist und die alles reinhauen wird.“

Pauline Bremer wieder dabei?

Im Idealfall kann Carlson am Montag mit Pauline Bremer wieder auf eine weitere Stürmerin zurückgreifen, nachdem sie in Wolfsburg sicherheitshalber leicht angeschlagen pausierte. Der Kölner Winter-Neuzugang Lina Szaraz wird gegen Essen noch keine Rolle spielen. Die 17-Jährige wechselte kurz vor Transferschluss von Werder Bremen ans Geißbockheim. „Ich habe sie noch gar nicht gesehen“, verriet Carlson am Freitag, „insofern wird sie sich erst einmal integrieren und bei der U21. Wenn sie da in den ersten ein, zwei Wochen angekommen ist, dann wird sie auch bei uns nach und nach integriert.“

Eine schnelle Rückkehr ans Geißbockheim wird es hingegen für Ella Touon. Die Abwehrspielerin wechselte auf Leihbasis im Winter bis zum Saisonende an die Hafenstraße und könnte am Montagabend ihren ersten Einsatz just gegen den FC feiern.


Auch Laura Vogt verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln

Laura Vogt hat ihren Vertrag beim FC verlängert
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Auch Laura Vogt verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln

Und die Personalien bei den Fußballerinnen des FC gehen weiter. Auch Laura Vogt verlängert ihren Vertrag beim 1. FC Köln. Die 24-Jährige spielt seit ihrer Jugend bereits in Köln.

Neuer Tag, neue Personalie – scheint aktuell das Motto bei den Frauen der Geißböcke zu sein. Nachdem am Donnerstag Celina Degen ihren Kontrakt verlängert hat, folgte am Freitag die Vertragsverlängerung von Laura Vogt.

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Und auch am Freitag gibt es bei den Kölner Fußballerinnen eine wichtige Personalie zu vermelden. Das tat der FC am Vormittag. Laura Vogt bleibt den Kölnerinnen auch weiterhin erhalten. Die Troisdorferin spielt seit ihrer Jugend bereits bei den Geißböcken, hat zahlreichen Juniorenteams durchlaufen und mittlerweile mehr als 60 Begegnungen für die Profis absolviert. „Auf die Entwicklung von Laura Vogt sind wir als Club außerordentlich stolz. Sie stammt aus unserer eigenen Akademie, identifiziert sich stark mit dem FC und hat sich inzwischen als feste Größe in der höchsten deutschen Spielklasse etabliert“, sagt Nicole Bender-Rummler. „Mit ihrer Leidenschaft und ihrem Feuer auf dem Platz verkörpert sie genau die Mentalität, die es für nachhaltigen Erfolg braucht. Wir sind überzeugt, dass ihre Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist, und freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen.“ 

„Ich bin sehr glücklich, wie sich alles entwickelt hat“

Vogt ist absolute Stammspielerin bei den Kölnerinnen, hat in dieser Spielzeit 15 Begegnungen bestritten, in der Liga alle von Beginn an und nahezu immer über die gesamte Spieldauer. „Ich habe schon häufig betont, wie besonders der FC für mich ist. Als ich mit zwölf Jahren angefangen habe, beim FC zu spielen, hatte ich noch gar nicht den Traum, einmal Bundesligaspielerin zu werden. Dieser Wunsch ist erst mit der Zeit entstanden“, sagt Vogt. „Anfangs ging es mir nur um die Freude am Fußball und ich wollte unbedingt für den FC auflaufen. Ich bin sehr glücklich, wie sich alles entwickelt hat und dass wir uns als Mannschaft mittlerweile für unsere harte Arbeit belohnen. Wir hatten in der Vergangenheit schon immer ein gutes Team neben dem Platz, in dieser Saison gelingt es uns auch auf dem Feld zu zeigen, was wir für eine Einheit sind.“ 

Nun hat die 24-Jährige ebenfalls einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. In den vergangenen Tagen haben Amelie Bohnen, Vanessa Leimenstoll und Celina Degen ihre Arbeitspapiere ebenfalls ausgeweitet – genauso wie das Trainerteam um Britta Carlson.


Die nächste Personalie: Auch eine Nationalspielerin verlängert

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Die nächste Personalie: Auch eine Nationalspielerin verlängert

Bei den Fußballerinnen des FC geht es in Sachen Personalien Schlag auf Schlag. Nun steht die nächste an: Celina Degen verlängert beim 1. FC Köln. Die 24-Jährige bleibt ebenfalls bis 2028.

Die Verantwortlichen der Kölner Fußballerinnen wollen offenbar frühzeitig mittelfristige Planungen unter Dach und Fach bringen. Denn am Donnerstag vermeldete der Verein die nächste Vertragsverlängerung. Und nun auch die einer Leistungsträgerin. Celina Degen bleibt bis 2028 beim FC.

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Die Österreicherin hat am Donnerstag ihren Kontrakt verlängert und ist nach Amelie Bohnen und Vanessa Leimenstoll die dritte Spielerin, die ihren Vertrag innerhalb der letzten Wochen bis 2028 verlängert hat. Zudem haben auch die Trainer Britta Carlson und Jacqueline Dünker ihre Arbeitspapiere ausgeweitet. Zudem wurde mit Lina Száraz eine talentierte Abwehrspielerin verpflichtet. „Celina Degen fühlt sich bei uns sichtlich wohl und das spiegelt sich in ihren Leistungen wider“, sagt Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball & FC-Akademie weiblich. „Mit ihrem konstant starken Defensivspiel trägt sie maßgeblich dazu bei, dass wir in dieser Saison in der Bundesliga so stabil stehen und damit die Grundlage für unseren Erfolg legen. Wir sind sehr froh, Celina in unseren Reihen zu haben, und freuen uns darauf, den gemeinsamen Weg auch in Zukunft fortzusetzen.“  

„Es macht richtig Freude, in diesem Team zu spielen“

Degen ist beim FC absolute Leistungsträgerin und gehört zum Stammpersonal. Im Sommer 2022 wechselte die österreichische Nationalspielerin an den Rhein, kommt mittlerweile auf 65 Einsätze für die Geißböcke. „Es macht richtig Freude, in diesem Team zu spielen. Besonders in dieser Saison, in der wir unsere Spiele gewinnen. Wir haben als Mannschaft einen riesigen Schritt in unserer Entwicklung gemacht. In meiner Zeit hier hatten wir natürlich auch sportlich schwierige Zeiten, aber ich habe das Gefühl, dass wir jetzt die Früchte dafür ernten, dass wir in den vergangenen Jahren hart gearbeitet haben“, sagt Degen. „Wir haben beim FC eine gute Infrastruktur und tolle Menschen, die mit ihrer professionellen Arbeit die Voraussetzung dafür schaffen, damit wir als Mannschaft unsere Leistung bringen und Stück für Stück nach oben klettern können.“

Dieser Weg soll nun gemeinsam weitergehen. Und das zunächst mit dem Heimspiel gegen die SGS Essen am kommenden Montagabend (18 Uhr).


„Können auf höherem Niveau mithalten“: Frauen des 1. FC Köln zwischen Stolz und Enttäuschung

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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„Können auf höherem Niveau mithalten“: Frauen des 1. FC Köln zwischen Stolz und Enttäuschung

Es war ein Mix der Gefühle, mit denen die FC-Frauen am Montagabend die Heimfahrt aus Wolfsburg antraten: Da war einerseits der Stolz, gegen den Branchenprimus mitgehalten zu haben. Andererseits war da aber auch Enttäuschung, weil die Kölnerinnen nichts Zählbares im Gepäck mitnehmen konnten. Trainerin Britta Carlson lobte ihre Mannschaft nach dem 1:2 in Wolfsburg.

Nach der 2:1-Niederlage der Fußballerinnen des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg am Montagabend war die Stimmungslage ambivalent. Stolz, aber auch Enttäuschung waren Teile des Wechselbads der Gefühle. FC-Trainerin Britta Carlson war mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden.

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Unter der ehemaligen VfL-Trainerin Britta Carlson werden die Wölfinnen zu einer Art Lieblingsgegner für den 1. FC Köln. Seit Carlson im Januar 2025 die Kommandobrücke beim FC betrat, waren die Kölnerinnen in allen drei Partien ebenbürtig mit dem Branchenprimus. Direkt zum Auftakt im Februar 2025 reichte es sogar zu einem 0:0, wenn auch dank einer seinerzeit überragend haltenden Aurora Mikalsen. Im Hinspiel der laufenden Saison sah es abermals nach einem Punktgewinn für den FC aus, ehe dem VfL in der sechsten Minute der Nachspielzeit noch der 2:1-Siegtreffer gelang.

“Wir haben ein Riesen-Auswärtsspiel gemacht“

Und die Kölnerinnen schnupperten am Montagabend abermals am Zähler beim Meisterschaftsanwärter. Doch wieder fiel in der Schlussphase noch der Siegtreffer für die Wölfinnen, die abermals mit 2:1 gewannen. „Ich kann meiner Mannschaft nicht zum Ergebnis, aber zur Leistung gratulieren“, konstatierte Trainerin Britta Carlson. „Wir haben ein Riesen-Auswärtsspiel gemacht. Über 90 Minuten gesehen, fand ich, waren wir das bessere Team, müssen in der ersten Halbzeit mit 2:1, 3:1 in Führung gehen, dann wird es noch mal schwer für den VfL.“

Genau hier sah die FC-Trainerin aber auch einen Knackpunkt: „Das ist dann aber noch der Unterschied zu einer Spitzenmannschaft, die aus den wenigen Möglichkeiten oder unseren Fehlern dann die Tore macht.“ Zusammenfassend äußerte Carlson: „Ich bin extrem zufrieden mit der Art und Weise, wie wir heute gespielt haben. Der VfL hatte wenige Lösungen dagegen, wir haben sie permanent unter Druck setzen können, haben sie zu Fehlern gezwungen und haben diese dann leider nicht so ausgenutzt, wie ich es mir gewünscht hätte. Wir haben uns gerade in der ersten Hälfte viele Möglichkeiten erarbeitet.“

“Für uns nehmen wir eine ganze Menge mit“

Und so blieb zumindest ein positiver Eindruck, den das Team mit auf die Rückfahrt nahm: „Für uns nehmen wir eine ganze Menge mit, dass wir mittlerweile auch auf höherem Niveau ganz gut mithalten können. Nur die Ergebnisse fehlen uns noch.“ Die Kapitänin Laura Feiersinger kommentierte: „Wir haben uns viele Chancen herausgespielt. Leider waren wir dann das eine oder andere Mal überrascht, dass wir so große Chancen haben. Es ist ärgerlich, dass wir das nicht genutzt haben. Trotzdem kann man ganz viel aus diesem Spiel mitnehmen.“ Beim kommenden Spiel am Montagabend zuhause gegen die SGS Essen wird der FC, anders als in Wolfsburg, wieder die Favoritenrolle übernehmen – und will direkt zurück in die Erfolgsspur. Immerhin sind auch die Europapokalränge trotz der Pleite weiter in Sichtweite.

Unterdessen kamen rund um den Deadline Day, dem Ende der Wintertransfer-Periode, Gerüchte auf, wonach Sandra Jessen das Interesse gleich mehrerer Mannschaften aus der englischen Super League auf sich gezogen haben soll. Das berichtete zumindest das für gewöhnlich gut informierte Fach-Portal „soccerdonna“ vor einigen Tagen. Jessen ist mit neun Toren Kölns beste Angreiferin und in der Torjägerliste der Bundesliga aktuell auf dem vierten Platz. Der Einsatz am Montagabend machte deutlich, das zumindest im Winter kein vorzeitiger Wechsel ansteht. Der Vertrag der Isländerin beim FC läuft auch noch bis Sommer 2027.


Personalien bei den FC-Frauen: Ein weiterer Zugang, ein temporärer Abgang

Lina Száraz hat beim FC unterschrieben
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Personalien bei den FC-Frauen: Ein weiterer Zugang, ein temporärer Abgang

Auch bei den Kölner Fußballerinnen gab es auf der Zielgeraden noch personelle Bewegungen. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Lina Száraz vom SV Werder Bremen. Die 17-Jährige hat einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. Dafür haben die Kölner noch eine Spielerin abgegeben.

Während bei den Profis kurz vor Toresschluss mit Felipe Chávez noch ein Spieler unter Vertrag genommen wurde, gibt es auch bei den Fußballerinnen der Geißböcke eine Neuverpflichtung. Lina Száraz hat einen Kontrakt bis 2028 unterschrieben. Dagegen verlässt Ella Touon den FC – allerdings nur temporär.

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Auch bei den Frauen des FC gab es also noch einmal personelle Veränderungen. Zum einen haben die Geißböcke mit Lina Száraz eine talentierte Abwehrspielerin verpflichtet, auf der anderen Seite haben die Kölnerinnen Ella Touon aufgrund mangelnder Spielzeit abgegeben. Száraz dürfte allerdings eine Verpflichtung für die mittelfristige Zukunft darstellen. „Lina ist eine junge, hochveranlagte Abwehrspielerin mit großem Entwicklungspotenzial. Mit ihrem starken linken Fuß, ihrer Physis und ihrer kompromisslosen Zweikampfführung bringt sie alles mit, was es auf diesem Niveau braucht. Wir freuen uns darauf, Lina beim 1. FC Köln auf ihrem Weg zu begleiten und ihr Potenzial voll zur Entfaltung zu bringen“, sagte Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauen- und Mädchenfußball. 

“Ich bin sehr dankbar“

Die 17-Jährige feierte in dieser Spielzeit bereits in der ersten Mannschaft von Bremen ihr Debüt in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den SC Victoria Hamburg und lieferte zwei Vorlagen beim 9:0-Sieg. Száraz hat bisher 18 Spiele für die deutschen U-Nationalmannschaften bestritten, zuletzt im Dezember für die U19. „Ich bin sehr dankbar, dass ich jetzt Teil dieses tollen Vereins sein darf. Der erste Eindruck war direkt sehr positiv und ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und das Team. Der Verein bietet mir die Chance, mich sowohl persönlich als auch fußballerisch weiterzuentwickeln. Daher blicke ich voller Vorfreude auf die kommende Zeit“, so die Abwehrspielerin.

Für eine andere Abwehrspielerin trennen sich vorerst die Wege. Ella Touon wechselt nach Essen. Dort spielte die Verteidigerin bis 2023. „Ella kam mit dem Wunsch nach mehr Spielzeit auf uns zu. Gemeinsam haben wir mit der SGS Essen einen Verein gefunden, den sie gut kennt und bei dem sie wertvolle Spielpraxis sammeln kann. Gleichzeitig trauen wir ihr zu, Essen im Kampf um den Klassenerhalt zu unterstützen“, sagt Bender-Rummler. Im Sommer war die Schweizer Nationalspielerin nach Köln gekommen.