Gute Offensive, stabile Defensive, hohe Intensität – Das erwartet den 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Andrej Kramarić von der TSG Hoffenheim
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Gute Offensive, stabile Defensive, hohe Intensität – Das erwartet den 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Nach der 1:3-Niederlage beim VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende steht für den 1. FC Köln das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok die Sinsheimer. Das erwartet den 1. FC Köln gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

Der 1. FC Köln ist am 23. Spieltag im Duell mit Hoffenheim gefordert. Nach den beiden Niederlagen gegen RB Leipzig und beim VfB Stuttgart wollen die Kölner an die gezeigten Leistungen anknüpfen und gegen ein Team aus der aktuellen oberen Tabellenregion nun aber auch punkten. Dies wird jedoch keine leichte Aufgabe.

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Form: Die TSG 1899 Hoffenheim blickt auf einen fast perfekten Start ins Jahr 2026 zurück. Von den bisherigen sieben Spielen gewannen die Sinsheimer ganze sechs und mussten sich lediglich beim FC Bayern München geschlagen geben. Damit ist Hoffenheim zum einen die zweitbeste Mannschaft dieses Kalenderjahres und zum anderen auch die zweitbeste der Rückrunde. Nur Borussia Dortmund holte in diesem Zeitraum noch mehr Punkte als die Blau-Weißen. Aktuell steht die TSG mit 45 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz.

Harte Spielweise und viel Intensität

Gut in der Fremde: Aus den bisherigen elf Auswärtsspielen holte Hoffenheim sechs Siege, spielte drei Mal unentschieden und musste das Feld lediglich zwei Mal als Verlierer verlassen. Mit 21 Punkten steht die TSG in der Auswärtstabelle hinter Borussia Dortmund und den Bayern auf dem dritten Platz.

Gut vor beiden Toren: 47 Tore erzielte das Team von Christian Ilzer in dieser Saison bereits und somit stellt Hoffenheim gemeinsam mit dem BVB hinter Bayern München die zweitbeste Offensive der Liga. In der Defensive haben die Blau-Weißen mit gerade einmal 28 Gegentoren die viertbeste Abwehr aller Bundesligisten.

Harte Spielweise: Die TSG führte in dieser Saison bislang die meisten Fouls am Gegner durch. Ganze 290 Mal griffen die Jungs von Trainer Ilzer auf ein Foulspiel zurück und unterbrachen somit Angriffe des Gegners.

Intensität: Das Spiel der Kraichgauer zeichnet sich durch eine hohe Laufbereitschaft aus. In den bisherigen 22 Spielen legten die Blau-Weißen bereits 2707,5 km und damit die zweitmeisten aller Mannschaften zurück. Bei den Sprints (3923) und intensiven Läufen (16673) steht Hoffenheim hingegen jeweils auf dem ersten Rang.

Im Fokus:

Im Fokus: Andrej Kramaric ist in diesem Jahr in Topform. In den bisherigen sieben Spielen nach der Winterpause sammelte der Kroate ganze sechs Treffer und legte einen weiteren vor. Damit kommt der 34-Jährige schon auf mehr Torbeteiligungen als in den 15 Spielen zuvor. Der Offensivspieler, der schon seit über zehn Jahren für die TSG aktiv ist, steht in Köln vor seinem 350. Pflichtspiel für die Blau-Weißen. Daher möchte Kramaric gegen Köln gerne einen Treffer erzielen und am Ende den nächsten Dreier feiern. Wie man gegen den FC erfolgreich sein kann, weiß der Rechtsfuß. Aus den bisherigen 15 Spielen gegen die Geißböcke holte Kramaric acht Siege, spielte vier Mal Remis und verlor lediglich drei Mal. Überdies erzielte der Hoffenheimer bereits sieben Treffer gegen den FC und sammelte vier weitere Vorlagen. Die Stärken des gebürtigen Zagrebers liegen im Abschluss, in der Spielübersicht sowie in der Technik am Ball.

4-3-3-System

Formation: Trainer Christian Ilzer ließ seine Mannschaft in den vergangenen Wochen in einem 4-3-3-System auflaufen. Im Tor ist Oliver Baumann die klare Nummer eins. Vor dem Schlussmann sind Vladimír Coufal als Rechtsverteidiger und Robin Hranac als rechter Innenverteidiger gesetzt. Auf der linken Innenverteidigerposition hat Albian Hajdari eigentlich die Nase gegenüber Ozan Kabak vorn. Fällt allerdings Bernardo auf der Linksverteidigerposition aus, rückt meist Hajdari nach links und Kabak in die Innenverteidigung. Im zentralen Mittelfeld sind Leon Avdullahu auf der Sechs und Grischa Prömel sowie Wouter Burger auf den beiden Achter-Positionen aktuell unumstritten. In der Offensive übernimmt vorwiegend Fisnick Asslani die Position des Mittelstürmers und Bazoumana Toure die des Linksaußen. Die dritte Position machen primär Andrej Kramaric und Tim Lemperle unter sich aus. Allerdings fällt der Ex-Kölner verletzt aus.

Mögliche Aufstellung: Baumann – Coufal, Hranac, Kabak, Hajdari – Avdullahu – Prömel, Burger –Kramaric, Asllani, Touré

Ausfälle Hoffenheim: Die TSG muss in Köln auf Adam Hložek (Trainingsrückstand) und Koki Machida (Kreuzbandriss) verzichten. Auch der Ausfall von Tim Lemperle (Sprunggelenksverletzung) steht seit Freitagmittag fest. Alle anderen Profis stehen Christian Ilzer zur Verfügung.


Viele Abschlüsse, gut am Ball und viele Flanken – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

Deniz Undav ist einer der Erfolgsgaranten der Schwaben
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Viele Abschlüsse, gut am Ball und viele Flanken – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

Nach der unglücklichen 1:2-Heimniederlage gegen RB Leipzig am vergangenen Sonntag steht für den 1. FC Köln nun das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Am Samstagabend gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok beim VfB. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart.

Nach den beiden Heimspielen gegen Wolfsburg und Leipzig muss der FC wieder in der Fremde ran. Zum Topspiel reisen die Kölner am Karnevalssamstag zum Europa-League-Teilnehmer, dem VfB Stuttgart. Der FC möchte nach der knappen Niederlage gegen Leipzig wieder wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart.

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Form: Der VfB Stuttgart ist gut aus der Winterpause gekommen. In der Liga holte das Team von Trainer Sebastian Hoeneß zum Start vier Siege gegen Leverkusen, Frankfurt, Mönchengladbach sowie Freiburg und musste sich gegen Union mit einem Unentschieden zufrieden geben. Dadurch rückte der VfB in der Tabelle weiter nach vorn. Am vergangenen Wochenende gab es dann allerdings einen Dämpfer. So mussten sich die Schwaben beim FC St. Pauli mit 1:2 geschlagen geben. Aktuell steht Stuttgart mit 39 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Neben der Liga sind die Stuttgarter durch ein 3:0 in Kiel im Pokal-Halbfinale sowie nach der Gruppenphase auch noch in den Play-offs der Europa League vertreten.

Viele Abschlüsse, viele Flanken

Viele Abschlüsse: Das Team von Trainer Sebastian Hoeneß gab hinter dem FC Bayern München mit 393 und RB Leipzig mit 332 die drittmeisten Torschüsse aller Bundesligisten ab. Insgesamt versuchten es die Stuttgarter 324 mal und damit knapp 15 mal pro Spiel.

Gut am Ball: Die Schwaben haben in dieser Saison mit 56 Prozent Ballbesitz den drittmeisten aller Teams. Überdies haben die Jungs aus Cannstatt mit 85,8 Prozent auch die drittbeste Passquote. In beiden Statistiken können die Stuttgarter nur von Bayern München und Bayer 04 Leverkusen überboten werden.

Flanken: Stuttgart schlug in dieser Spielzeit bereits 241 Flanken. Nur der FSV Mainz 05 probierte es mit 249 Hereingaben noch häufiger als die Rot-Weißen. Der 1. FC Köln steht in dieser Statistik auf dem dritten Rang und weist 220 Flanken aus dem Spiel vor. Allerdings schlagen die Schwaben nicht so wirklich viel Kapital aus den hohen Hereingaben.

Im Fokus: Deniz Undav

Im Fokus: Mit Deniz Undav hat der VfB Stuttgart einen echten Top-Stürmer in seinen Reihen. Der 29-Jährige hatte mit 32 Toren und 16 Vorlagen in 71 Pflichtspielen einen großen Anteil daran, dass sich die Stuttgarter 2024 für die Champions League qualifizierten und ein Jahr später den DFB-Pokal gewannen. Durch die Leistungen holte sich Undav auch einen Platz im EM-Kader von Julian Nagelsmann und gehört seitdem kontinuierlich zur deutschen A-Nationalmannschaft. In dieser Saison hatte der ehemalige Meppener zu Beginn ein paar Probleme und wirkte im Formtief.

Dies änderte sich jedoch ab Ende Oktober. Seitdem verbuchte der Angreifer wettbewerbsübergreifend 15 Treffer sowie neun Assists auf seinem Konto und half so dabei mit, dass Stuttgart in der Liga aktuell auf einem internationalen Platz steht und sowohl im Pokal als auch in der Liga noch vertreten ist. Den gebürtigen Vareler zeichnen insbesondere sein enormes Spielverständnis, sein Abschluss und seine Mannschaftsdienlichkeit aus. Behält Undav seine Form, kann Stuttgart dieses Jahr viel erreichen und der Stürmer selbst auf eine WM-Teilnahme hoffen.

4-2-3-1-System

Formation: Trainer Sebastian Hoeneß lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 4-2-3-1-System auflaufen. Im Tor ist Alexander Nübel die klare Nummer eins. Vor dem Schlussmann liefern sich Josha Vagnoman und Lorenz Assignon rechts, Maximilian Mittelstädt und Ramon Hendriks sowie Hendriks, Jeff Chabot und Finn Jeltsch in der Mitte einen enormen Konkurrenzkampf. Auf der Sechs haben sich in den vergangenen Spielen Angelo Stiller und Atakan Karazor festgespielt. Mit Chema Andres hat der VfB einen weiteren Akteur, der die beiden ohne großen Qualitätsverlust ersetzen kann. In der Offensive haben die Rot-Weißen einige Optionen und rotieren dort genau wie in der Verteidigung immer wieder durch. Allerdings haben Jamie Leweling rechts, Chris Führich links, Deniz Undav auf der Zehn und Ermedin Demirovic als Mittelstürmer in den vergangenen Wochen häufig begonnen.

Mögliche Aufstellung Stuttgart: Nübel – Hendriks, Chabot, Jeltsch, Vagnoman – Tomas, Karazor – Führich, Undav, Leweling – Demirovic

Ausfälle Stuttgart: Der VfB muss gegen den FC auf Luca Jaquez, Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey, Lazar Jovanovic, Justin Diehl und Tiago Tomas verzichten.


Hohe Intensität, Zweikämpfe und ganz viel Aluminium – eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln

Said El Mala im Zweikampf mit Castello Lukeba
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Hohe Intensität, Zweikämpfe und ganz viel Aluminium – eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln

Lange Woche für den FC. Nach dem 1:0-Erfolg am vergangenen Freitag steht das nächste Spiel am Sonntag an. Der FC empfängt RB Leipzig im Kölner Stadion. Eine schwere Aufgabe. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Leipzig.

Der 1. FC Köln steht am Sonntag vor dem zweiten Heimspiel in Folge. Neun Tage nach dem wichtigen Dreier gegen Wolfsburg bekommen es die Kölner an diesem Wochenende mit RB Leipzig zu tun. Das Team von Trainer Lukas Kwasniok wird alles daran setzen, die nächsten Punkte in Köln zu behalten. Dies wird jedoch nicht einfach.

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Form & Bilanz: RB Leipzig blickt auf einen durchwachsenen Start ins neue Jahr zurück. Nach einem 2:0-Sieg gegen Freiburg musste sich das Team von Trainer Ole Werner trotz einer 1:0-Pausenführung noch mit 1:5 dem FC Bayern München geschlagen geben. In der Folgewoche siegten die Roten Bullen dann mit 3:0 in Heidenheim, bevor sie beim Nachholspiel beim FC St. Pauli in der Nachspielzeit noch den 1:1-Ausgleichstreffer kassierten. Am vergangenen Wochenende empfing Leipzig Mainz 05. Gegen die Rheinhessen ging RB mit 1:0 in Führung, verlor die Partie am Ende dann aber noch mit 1:2. Aktuell steht Leipzig mit 36 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. 15 Mal trafen die Teams bislang aufeinander, nur zwei Spiele gewann der FC, Leipzig acht.

Personallage: Ole Werner fehlen nur Castello Lukeba (Kapselverletzung im Knie) und Assan Ouedraogo (Sehnenverletzung in der Kniekehle)

Offensive und Defensive

Abschlussfreudig: Leipzig gab in dieser Saison bereits 313 Torschüsse und damit im Durschnitt knapp 16 Versuche pro Partie ab. Nur der FC Bayern München mit 365 Schüssen sowie der VfB Stuttgart mit 315 Abschlüssen probierten ihr Glück noch häufiger.

Aluminiumpech: Das Team von Trainer Ole Werner traf bereits zwölf Mal das Aluminium. Damit steht Leipzig in dieser Statistik vor Mainz und Bayern auf dem ersten Platz. Im Vergleich: Der FC scheiterte in dieser Saison lediglich viermal am Torgehäuse.

Zweikampfstark: Die Roten Bullen zeichnen sich in dieser Saison durch eine körperlich robuste Spielweise aus. In den ersten 20 Ligaspielen gewannen die Leipziger 2173 Zweikämpfe. Kein anderes Team der Liga kann mehr erfolgreiche direkte Duelle vorweisen.

Intensität: RB zeigt in dieser Saison wieder das, was man in den vergangenen Jahren gewohnt war. Das Leipziger Spiel ist geprägt von Sprints und schnellen Umschaltsituationen. Bei den Sprints stehen die Roten Bullen mit 3487 hinter der TSG 1899 Hoffenheim mit 3596 auf dem zweiten Rang.

Im Fokus

Mit Brajan Gruda hat RB Leipzig am Deadline Day noch einen echten Coup gelandet. Der Offensivspieler kam als Ersatz für den verletzten Assan Ouedraogo per Leihe vom englischen Erstligisten Brighton. Gruda schaffte seinen Durchbruch in der Bundesliga bei Mainz. Seine Entwicklung gefiel Brighton, die im Sommer 2024 31,5 Millionen Euro für die Dienste des Linksfußes bezahlten. In England kam der ehemalige Mainzer in eineinhalb Jahren wettbewerbsübergreifend auf 45 Einsätze, etablierte sich dort jedoch nicht zum unangefochtenen Stammspieler. Mit Gruda bekommt RB einen Spieler, der seine Qualitäten im Dribbling, Kombinationsspiel und Torabschluss hat.

4-3-3-System

Trainer Ole Werner lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 4-3-3-System auflaufen. Dabei ist Péter Gulácsi zwischen den Pfosten gesetzt. Vor dem Ungarn übernehmen David Raum links und Ridle Baku rechts die beiden Außenverteidigerpositionen. In der Innenverteidigung haben Castello Lukeba und Willi Orban die Nase vorn. Aufgrund eines Ausfalls von Lukeba rückte in den vergangenen Wochen El Chadaille Bitshiabu in die Abwehr. Im Zentrum setzt RB auf ein Trio aus Österreichern. Vor Nicolas Seiwald, der die Sechserposition übernimmt, agieren Xaver Schlager und Christoph Baumgartner als offensive Achter. In der Offensivreihe sind Antonio Nusa links, Yan Diomande rechts und Romulo als Mittelstürmer eigentlich gesetzt.

Mögliche Aufstellung: Gulácsi – Raum, Bitshiabu, Orban, Baku – Seiwald, Schlager, Baumgartner – Nusa, Romulo, Diomande


Starkes Offensivtrio, starke Bilanz – eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln

OF Alessio Castro-Montes im Spiel gegen den VfL Wolfsburg (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
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Starkes Offensivtrio, starke Bilanz – eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln

Der 1. FC Köln eröffnet den 20. Bundesliga-Spieltag mit dem Freitagabendspiel gegen den VfL Wolfsburg. Nach der guten Leistung auswärts beim SC Freiburg am vergangenen Wochenende will die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok gegen die Wölfe auch vor heimischem Publikum wieder überzeugen. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

Nach dem Punktverlust in Freiburg geht es für den FC bereits am Freitag gegen Wolfsburg weiter. Einfach wird die Aufgabe allerdings nicht: Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz.

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Sowohl für die Kölner als auch die Gäste aus Wolfsburg dürfte die Partie von richtungsweisender Bedeutung sein: Beide Teams stecken aktuell im grauen Mittelfeld fest, wobei der Blick zuletzt tendenziell eher in Richtung unteres Tabellendrittel geht. Trotz guter Leistung stand der FC in Freiburg nach Spielschluss (1:2) ohne Punkte da und verpasste es, einen weiteren Befreiungsschlag zu setzen. Gegen die aktuelle kriselnden Wölfe soll nun ein ähnlich guter Auftritt wie in Freiburg möglichst in Einklang gebracht werden mit einem positiven Endergebnis.

Form & Bilanz: VfL-Coach Daniel Bauer durchlebt mit seiner Mannschaft nach seiner Übernahme derzeit eine schwierige Phase. Von den vergangenen fünf Partien konnte sein Team nur gegen Aufsteiger FC St. Pauli (2:1) gewinnen, ansonsten unterlagen die „Wölfe“ neben dem 1:8-Debakel gegen Rekordmeister FC Bayern München zu Jahresbeginn auch in der Vorwoche nach schwacher Leistung und Führung dem direkten Konkurrenten aus Mainz mit 1:3. Dazu kommt eine wackelige Defensive: In den letzten elf Ligapartien kassierten die Niedersachsen stets mindestens ein Gegentor.

Ein Mutmacher dürfte dennoch die Vergangenheit sein: Die jüngsten drei Partien in Köln konnte Wolfsburg allesamt gewinnen. Auch die Bilanz spricht für die Gäste: In bislang 40 Duellen ging der VfL 18 Mal als Sieger vom Platz, während der 1. FC Köln zehn Siege verbuchen konnte. Zwölf Partien endeten mit einem Unentschieden. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften in einem höchst unterhaltsamen Spiel mit einem 3:3.

Personallage: Gegen den 1. FC Köln müssen der VfL Wolfsburg und Coach Daniel Bauer auf folgende Spieler verzichten: Joakim Maehle (Schulterverletzung), Rogerio (Muskelverletzung), Bence Dardai (Kreuzbandriss), Jonas Wind (Muskelverletzung), Jenson Seelt (Knieverletzung), Cleiton (Sprunggelenksverletzung).

Offensive und Defensive

Zweitschwächste Abwehr der Liga: Mit insgesamt 41 Gegentoren hat der VfL Wolfsburg nach Liga-Schlusslicht 1. FC Heidenheim (42) die schlechteste Abwehr der Bundesliga. Zuletzt blieben die Niedersachsen am 8. Spieltag im Oktober letzten Jahres beim 1:0-Auswärtssieg in Hamburg ohne Gegentor.

Essenzielles Angriffs-Trio: 15 der bislang 28 erzielten Bundesligatore in der laufenden Saison beim VfL Wolfsburg gehen auf das Konto der Mittelstürmer Mohamed Amoura und Dzenan Pejcinovic sowie Flügelmotor Patrick Wimmer.

Im Fokus

Mittelstürmer Dzenan Pejcinovic erzielte alle seine fünf Saisontore in den letzten vier Bundesligaspielen. Nach Fußverletzung im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim blieb er über 90 Minuten bei der 1:3-Niederlage in Mainz ohne Treffer und dürfte darauf brennen, sein Torkonto am Freitagabend in Köln weiter aufzubessern. Wichtig ist für VfL-Coach Bauer auch die Rückkehr von Kapitän und Routinier Maximilian Arnold, der nach Gelbsperre in Köln wieder zur Verfügung steht und mit seiner Standardstärke aller Voraussicht nach in die Startelf rückt.

4-2-3-1-System

Trainer Daniel Bauer lässt den VfL Wolfsburg seit seiner Übernahme in einem 4-2-3-1-System mit einer Doppel-Sechs im defensiven Mittelfeld auflaufen, wo neben dem gesetzten Kapitän Maxi Arnold sowohl Yannick Gerhard als auch Vini Souza und Matthias Svanberg um einen Platz konkurrieren. Im Angriff führt derzeit kein Weg am Trio Pecjinovic, Amoura und Wimmer vorbei, die zusammen mehr als 50 Prozent aller Wolfsburger Tore erzielen oder vorbereiten. Je nach Spielstand und Situation verändert sich die Grundformation der Wölfe im Laufe eines Spiels auch mal zu einem 4-3-3.

Mögliche Aufstellung: Grabara – Kumbedi – Jenz, Koulierakis, Gerhardt – Arnold, Vini Souza, Eriksen – Wimmer, Amoura – Pejcinovic


Heimstärke und erfolgreiche Standards – Das erwartet den 1. FC Köln in Freiburg

Eric Martel vom 1. FC Köln im Duell mit Lucas Höler vom SC Freiburg
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Heimstärke und erfolgreiche Standards – Das erwartet den 1. FC Köln in Freiburg

Für den 1. FC Köln geht es nach dem 2:1-Erfolg gegen den 1. FSV Mainz 05 am Sonntag mit dem Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg weiter. Gegen die Breisgauer will die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok nach dem Erfolg gegen die Mainzer den zweiten Sieg in Folge feiern und sich Luft verschaffen im Kampf um den Klassenerhalt. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

Die Geißböcke wollen den Schwung aus dem wichtigen 2:1-Heimsieg gegen den 1. FSV Mainz 05 mitnehmen, wenn es am Sonntag im Breisgau erneut in der Bundesliga zur Sache geht. Nach dem Erfolg am vergangenen Wochenende hoffen FC-Coach Lukas Kwasniok und seine Mannschaft, auch auswärts eine gute Leistung zu zeigen, um die nächsten Punkte in Freiburg zu holen. Mut macht unter anderem die gemeinsame Vergangenheit: Im Hinspiel setzten sich die Domstädter deutlich mit 4:1 durch.

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Form: Der SC Freiburg beendete die Bundesliga-Hinrunde mit gemischten Gefühlen und blickt bislang auf eine wechselhafte Spielzeit zurück. Aktuell belegen die Breisgauer dennoch Platz 8 der Tabelle und haben die internationalen Plätze im Visier. In den vergangenen sechs Pflichtspielen ging die Truppe von Cheftrainer Julian Schuster nur ein einziges Mal als Verlierer vom Platz (0:1 gegen RB Leipzig). Nach dem 2:2-Remis im letzten Bundesligaspiel gegen den FC Augsburg dürften die Breisgauer mit breiter Brust gegen den FC antreten. In der Europa League ist man auch nach sieben Partien weiterhin ungeschlagen, zuletzt gelang dem SC ein 1:0-Sieg gegen Maccabi Tel Aviv.

In der Bundesliga standen sich beide Mannschaften bislang in 37 Spielen gegenüber: Der 1. FC Köln ging dabei 14 Mal als Sieger vom Platz, der SC Freiburg 16 Mal (7 Unentschieden).

Offensive, Defensive

Mittelmäßige Torausbeute: Der SC Freiburg steht nach 18 absolvierten Bundesligaspielen bei 29 erzielten Toren, der schlechteste Wert in den Top acht der Bundesliga. Pro Spiel erzielen die Breisgauer etwa 1,6 Tore, was ziemlich genau dem Ligadurchschnitt entspricht. Allerdings liegen die Freiburger in der xGoals-Statistik auf Rang sechs.

Luft nach oben: Mit 31 Gegentoren stellt der SCF auch die schlechteste Defensive in den Top acht der Bundesliga und hat genauso viele Gegentore hinnehmen müssen wie die beiden Tabellenschlusslichter Mainz 05 und der FC St. Pauli. Überhaupt haben in der Bundesliga nur fünf Mannschaften vor dem 19. Spieltag mehr Gegentreffer kassiert als das Team von Julian Schuster.

Zuhause eine Macht, auswärts anfällig: Von den 29 kassierten Toren hat der SC Freiburg 19 Tore in der Fremde kassiert, nur zehn daheim im eigenen Stadion. Insgesamt blieb man in der laufenden Spielzeit erst vier Mal ohne ein Gegentor. Gut hingegen läuft es daheim, wo der SCF nunmehr seit zwölf Partien ungeschlagen ist.

Standardstärke: Keine Mannschaft erzielt nach Standards so viele Treffer wie Freiburg. Mittlerweile sind es in der Liga 15, davon acht nach Ecken.

Im Fokus

Mit Blick auf die Freiburger Offensivbemühen wird vor allem eine gewisse Abhängigkeit von Vincenzo Grifo deutlich. Der Italiener ist nicht nur mit sechs Toren der beste Torschütze des Teams in der Bundesliga, sondern mit eben jenen sechs Toren inklusive 1 Vorlage auch insgesamt auch der beste Scorer im Team. Zudem ist er auf dem Weg nach vorne der wichtigste Kreativspieler im System von Coach Schuster. Neben seiner Spielintelligenz tritt der Italiener immer wieder auch gefährliche Ecken und Freistöße und macht den SCF so auch bei Standards immer wieder gefährlich.


4-2-3-1-System (meistens)

Formation: Julian Schuster lässt die Freiburger meist im 4-2-3-1-System mit einer defensiven Viererkette und einer offensiven Dreierreihe hinter der Sturmspitze auflaufen. Vor allem Grifo genießt hinter dem einzigen nominellen Mittelstürmer meist alle Freiheiten, kann sowohl zentral agieren als auch über die beiden Außenbahnen. Im Mittelfeld setzt Coach Schuster auf aggressives Pressing, die Doppelsechs im Mittelfeld ist meist eher defensiv orientiert und soll für Stabilität sorgen. Durch die Zusatzbelastung in der Europa League rotiert Schuster immer wieder auch und gibt seinen Leistungsträgern hier und da wichtige Verschnaufpausen.

Mögliche Aufstellung Freiburg: Atubolu – Kübler, Ginter, Ogbus, Treu – M. Eggestein, Manzambi – Beste, Höler, Grifo – Matanovic


Schwächen in der Offensive, rustikale Spielweise – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz

Viel zu tun hatte die Kölner Defensive im Hinspiel
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Schwächen in der Offensive, rustikale Spielweise – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz

Drei Tage nach der Niederlage gegen den FC Bayern München steht für den 1. FC Köln das erste Spiel der Rückrunde auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok Mainz 05 im heimischen Stadion. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz.

Nach dem 1:3 gegen den FC Bayern München geht es für den FC bereits am Samstag gegen Mainz weiter. Zum Start der Rückrunde würden die Kölner das Ergebnis aus dem Hinspiel unterschreiben. Am ersten Spieltag gewann der FC durch einen späten Treffer von Marius Bülter bei den 05ern. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz.

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Form: Die Rheinhessen blicken auf eine sehr enttäuschende Hinrunde zurück. Aufgrund dieser trennten sich die Mainzer Anfang Dezember von Trainer Bo Henriksen. Im ersten Spiel nach dem Aus des Dänen, mussten sich die 05er Borussia Mönchengladbach mit 0:1 geschlagen geben. Nur wenige Tage nach der Pleite gegen die Fohlenelf präsentierte Mainz Urs Fischer als neuen Cheftrainer. Und unter dem Schweizer sind die Mainzer noch ungeschlagen. In der Liga holten die Rot-Weißen unter Fischer in den ersten drei Spielen gegen Bayern, Pauli und Union drei Unentschieden und konnten unter dem ehemaligen Union-Trainer in der Conference League einen Zähler in Posen sowie einen Sieg gegen Samsunspor einfahren. Unter der Woche gelang Mainz im Heimspiel mit einem umkämpften 2:1 der erst zweite Liga-Sieg. Aktuell stehen die 05er mit zwölf Punkten auf dem Relegationsplatz.

Offensive, Defensive

Schwächen in der Offensive: Mit erst 17 eigenen Toren stellt Mainz mit dem Hamburger SV die drittschlechteste Offensive der Liga. Nur Heidenheim mit 16 und Pauli mit 14 Toren zeigen sich noch harmloser vor dem gegnerischen Kasten.

Stark in der Luft: Mainz ist die beste Mannschaft in Kopfballduellen. In den bisherigen 17 Ligaspielen gewannen die Jungs von Trainer Urs Fischer bereits 432 Duelle in der Luft. Der FC steht in dieser Statistik mit 366 gewonnenen Duellen auf dem dritten Platz.

Viele Flanken: Die 05er schlugen in dieser Saison hinter dem VfB Stuttgart die zweitmeisten Flanken der Liga. Insgesamt probierten es die Rot-Weißen 192-mal mit einer Hereingabe.

Viele Karten: Das Team von Trainer Urs Fischer sah in dieser Saison 41 Karten und damit hinter Augsburg die zweitmeisten aller Bundesligisten. Davon waren es 36 Verwarnungen, eine Gelb-Rote Karte und ganze vier glatt Rote Karten.

Im Fokus

Nadiem Amiri geht bei den Mainzern als Führungsspieler voran. Der ehemalige Leverkusener hatte in der vergangenen Spielzeit einen enormen Anteil an der Qualifikation für die Conference League. In dieser Saison kam der 29-Jährige zu Saisonbeginn nicht an sein Leistungsniveau heran. Im neuen Jahr scheint der Mittelfeldspieler wieder an seine Qualität anknüpfen zu können. Sowohl beim Spiel bei Union Berlin als auch im Heimspiel erzielte Amiri jeweils einen Treffer und hatte somit seinen Anteil daran, dass Mainz aus diesen beiden Partien vier Zähler einfuhr. Die Stärken des unangefochtenen Stammspielers liegen vor allem im Spiel mit dem Ball sowie bei den Standards.


3-3-2-2-System

Formation: Trainer Urs Fischer hat seine Mannschaft in den ersten beiden Spielen des neuen Jahres in einem 3-3-2-2-System auflaufen lassen. Zwischen den Pfosten ist aktuell Daniel Batz gesetzt. Vor dem Schlussmann haben sich Dominik Kohr, Stefan Bell und Danny da Costa festgespielt. Auf den beiden Schienenpositionen haben zurzeit Nikolas Veratschnig und Silvan Widmer die Nase vorn. Im Zentrum stellt Kaishu Sano die alleinige Sechs. Vor dem Japaner bilden Jae-Sung Lee und Nadiem Amiri eine Doppelzehn. In der Spitze hat Winterneuzugang Phillip Tietz seinen Platz sicher. Neben dem ehemaligen Augsburger wechselten sich in den ersten beiden Spielen Benedict Hollerbach und Armindo Sieb ab. Mainz setzt unter Fischer zunächst auf eine kompakte Defensive. Dabei machen die Mainzer das Zentrum dicht und versuchen, den Gegner auf den Außen zu halten.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok: „In Bezug auf das Ergebnis ist es das schwierigste Spiel, in Bezug auf die Motivation und einen Überraschungseffekt das einfachste. Die Aufgabe ist unheimlich schwierig, weil die Bayern samt Trainer aktuell mit einem wahnsinnigen Mindset an jedes Spiel herangehen. 16 Mannschaften haben es bislang versucht, die Bayern zu schlagen und keiner hat es geschafft. Es gab einige Teams, die sie über einige Zeit ärgern konnten, dazu zählen auch wir im Pokalspiel. Wir wissen, dass es eine Challenge wird.“

Urs Fischer: „Seit dem Urs Fischer übernommen hat, ist die Handschrift klar. Viel über Körperlichkeit, stabile Defensive, gutes Umschaltspiel – das werden sie auch gegen uns beibehalten. Sie haben eine gute Stabilität gefunden. Sie sind schwer zu schlagen.“

Mögliche Aufstellung Mainz: Batz – Kohr, Bell, Potulski – da Costa, Sano, Widmer – Amiri, Lee – Tietz, Nordin


Geballte Offensivpower, stabile Defensive – Das erwartet den 1. FC Köln gegen die Bayern

Den 1. FC Köln erwartet gegen Bayern München eine denkbar schwere Aufgabe
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Geballte Offensivpower, stabile Defensive – Das erwartet den 1. FC Köln gegen die Bayern

Nur wenige Tage nach dem Unentschieden beim 1. FC Heidenheim steht für den 1. FC Köln das letzte Spiel der Hinrunde und gleichzeitig das erste Heimspiel im neuen Jahr auf dem Programm. Am Mittwochabend empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok den Rekordmeister. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

Nach dem 2:2 in Heidenheim steht für den FC nur vier Tage später das nächste Ligaspiel vor der Tür. Zum Abschluss der Hinrunde empfangen die Kölner den FC Bayern München und damit den Pokalgegner von Oktober. Seit dem ist viel passiert. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

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Form: Der FC Bayern München ist auch in dieser Spielzeit das Maß aller Dinge im deutschen Profifußball. Aus den bisherigen 16 Ligaspielen gingen die Münchener 14 Mal als Sieger vom Feld und mussten lediglich bei Union Berlin und gegen Mainz Unentschieden hinnehmen. Auch im Pokal ist der FCB durch die Siege gegen Wiesbaden, Köln und Union Berlin noch vertreten und trifft dort Anfang Februar auf RB Leipzig. In der Champions League haben die Münchner fünf Siege geholt und mussten bei Arsenal wettbewerbsübergreifend die bislang einzige Niederlage der Saison einstecken. Zum Start ins neue Jahr knüpfte der FCB an die Form aus dem vergangenen Jahr an und schlug den VfL Wolfsburg zu Hause mit 8:1. Damit stehen die Jungs von Trainer Vincent Kompany aktuell mit 44 Punkten souverän auf dem ersten Tabellenplatz.

Offensive, Defensive

Stark vor beiden Toren: Mit bereits 63 Treffern stellt der FC Bayern München die mit Abstand beste Offensive der Bundesliga. Im Schnitt erzielen die Jungs von Trainer Kompany fast vier Tore pro Partie. Auch in der Defensive weist der FCB Topwerte auf. So kassierten die Rot-Weißen in den bisherigen 16 Ligaspielen lediglich zwölf Gegentreffer und damit weniger als einen pro Spiel.

Ballbesitz, Passquote: Das Team von Trainer Vincent Kompany hat in dieser Saison mit 62 Prozent den meisten Ballbesitz aller Bundesligisten. Überdies stellt der deutsche Rekordmeister mit 90,5 Prozent die beste Passquote im deutschen Oberhaus.

Intensität: In der laufenden Spielzeit legten die Profis des FCB mit 1976,3 km die größte Laufstrecke zurück. Bei den intensiven Läufen (11300) sowie den Sprints (2707) stehen die Bayern jeweils hinter der TSG 1899 Hoffenheim.

Im Fokus: Michael Olise

Im Fokus: Michael Olise gehört zu den absoluten Leistungsträgern der Münchner. Der Franzose, der bereits in der vergangenen Saison mit 37 Scorerpunkten überzeugte, legt in dieser Saison scheinbar noch einmal eine Schippe drauf. In wettbewerbsübergreifend 26 Pflichtspielen sammelte der 24-Jährige bislang zwölf Tore und 15 Vorlagen. Olise gibt dem Spiel des FCB Tempo, Kreativität, Qualität und eine gewisse Unberechenbarkeit. Und der Offensivspieler scheint auch im neuen Jahr direkt da zu sein. Gegen den VfL Wolfsburg hatte der ehemalige Spieler von Crystal Palace mit zwei Toren sowie zwei Vorlagen einen großen Anteil am überragenden 8:1‑Erfolg. Bleibt Olise auf diesem Niveau, dürfte der FCB noch eine Menge Spaß am Franzosen haben.

Sebastian Sebulonsen im Zweikampf mit Michael Olise

4-2-3-1-System

Formation: Trainer Vincent Kompany lässt seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen. Dabei ist Manuel Neuer im Kasten des Rekordmeisters gesetzt. Vor dem ehemaligen Welttorhüter bilden Jonathan Tah und Dayot Upamecano die Innenverteidigung. Auf der rechten Außenverteidigerposition hat sich Konrad Laimer etabliert. Links wechselten sich immer wieder Josip Stanisic, Hiroki Ito und Tom Bischof ab. In der Mittelfeldzentrale hat Joshua Kimmich seinen Platz eigentlich sicher, der Sechser ist aber angeschlagen. Neben dem deutschen Nationalspieler rotiert Kompany meist zwischen Tom Bischof, Leon Goretzka und Aleksandar Pavlović. In der offensiven Dreierreihe haben sich Luis Diaz links, Michael Olise rechts und Lennart Karl auf der Zehn festgespielt. Im Angriff hat Harry Kane eine Stammplatzgarantie und ist dort immer gesetzt.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok: „In Bezug auf das Ergebnis ist es das schwierigste Spiel, in Bezug auf die Motivation und einen Überraschungseffekt das einfachste. Die Aufgabe ist unheimlich schwierig, weil die Bayern samt Trainer aktuell mit einem wahnsinnigen Mindset an jedes Spiel herangehen. 16 Mannschaften haben es bislang versucht, die Bayern zu schlagen und keiner hat es geschafft. Es gab einige Teams, die sie über einige Zeit ärgern konnten, dazu zählen auch wir im Pokalspiel. Wir wissen, dass es eine Challenge wird.“

Vincent Kompany: „Was die Jungs am Sonntag gezeigt haben, ist nicht normal, das darf man nicht vergessen. Aber die Motivation ist da, wir wollen sehen, wie weit wir diese Form ziehen können. Wir wissen, dass es nicht leicht ist in Köln, wir hatten im Pokal in der ersten Hälfte ein sehr schweres Spiel, es hat 90 Minuten gebraucht, um den Unterschied zu machen. Aber wir haben das Gefühl, immer Tore machen zu können.“

Mögliche Aufstellung Bayern: Neuer – Laimer, Upamecano, Tah, H. Ito – Goretzka, Pavlovic – Olise, Gnabry, Luis Diaz – Kane


Wenig Torgefahr, anfällig in der Defensive – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Heidenheim

Frank Schmidt ist seit vielen Jahren Trainer des FCH
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Wenig Torgefahr, anfällig in der Defensive – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Heidenheim

Für den FC steht nach der kurzen Winterpause direkt eine richtungsweisende Begegnung auf dem Plan. Am Samstag gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok an der Ostalb. Das erwartet den 1. FC Köln in Heidenheim.

Drei Wochen nach dem letzten Ligaspiel im Jahr 2025 und der Niederlage gegen Union Berlin steht für den FC das nächste Ligaspiel auf dem Programm. Zum Start ins neue Jahr müssen die Kölner zum Tabellenvorletzten. Das erwartet den 1. FC Köln in Heidenheim.

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Form: Der 1. FC Heidenheim blickt auf eine bislang enttäuschende Saison zurück. In den ersten elf Ligaspielen holte das Team von Trainer Frank Schmidt lediglich einen Sieg, spielte zweimal Remis und musste das Feld achtmal als Verlierer verlassen. Nach der 0:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach fuhren die Heidenheimer bei Union Berlin und gegen den SC Freiburg zwei Siege in Folge und meldeten sich damit im Kampf um den Klassenerhalt zurück, bevor es mit der 1:2-Niederlage beim FC St. Pauli einen kleinen Dämpfer gab. Im letzten Spiel vor der kurzen Winterpause verloren die Jungs von der Brenz mit 0:4 gegen den FC Bayern München. Aktuell steht Heidenheim mit elf Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz – allerdings einen Punkt besser als zur gleichen Zeit im Vorjahr.

Offensive, Defensive

Wenig Torgefahr: Mit lediglich 13 Treffern stellt Heidenheim gemeinsam mit Mainz und St. Pauli, die schlechteste Offensive der Liga. Überdies gaben die Jungs von Trainer Schmidt in dieser Saison bislang nur 163 Torschüsse ab. Damit steht der FCH in dieser Statistik gemeinsam mit Gladbach und St. Pauli auf dem vorletzten Platz. Nur Mainz gab mit 157 Versuchen noch weniger Torschüsse ab. Der xGoals-Wert liegt bei 17,5 – nur Hamburg (16,5) und St. Pauli (14,5) sind schlechter.

Schwache Defensive: Heidenheim stellt in dieser Saison die schlechteste Defensive der Liga. In den ersten 15 Spielen kassierte der FCH bereits 34 Gegentore. Im Durchschnitt fangen sich die Rot-Blauen 2,2 Tore pro Partie. Besonders kurios: Der FCH kassierte sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit jeweils 17 Gegentore. Das Team von der Ostalb hat auch den höchsten xGoals-Wert der Gegner.

Ballbesitz: In der laufenden Spielzeit hat der FCH in den meisten Spielen weniger Ballbesitz als der Gegner. Mit durchschnittlich 43 Prozent in den bisherigen 15 Spielen haben die Heidenheimer hinter Union Berlin den zweitwenigsten Ballbesitz der Liga.

Im Fokus: Hennes Behrens

Im Fokus: Mit Hennes Behrens hat sich der 1. FC Heidenheim auf der linken Schienenposition per Leihe von der TSG 1899 Hoffenheim verstärkt. Der 20-Jährige soll beim FCH Spielpraxis auf höherem Niveau sammeln und Konkurrenz für Jonas Föhrenbach darstellen, der nach dem Kreuzbandriss von Leart Pacarada ohne Alternative auf seiner Position ist. Behrens bringt viel Erfahrung aus verschiedenen Nachwuchs-Wettbewerben mit. Nach 26 Spielen für Hoffenheims Zweitvertretung in der vergangenen Regionalligasaison, in denen der Abwehrmann vier Tore und vier Vorlagen sammelte, feierten die Kraichgauer am Ende den Aufstieg in Liga drei. Dort kam Behrens in dieser Saison auf lediglich vier Spiele, ehe ihn ein Muskelfaserriss zu einer längeren Pause zwang. Überdies sammelte der gebürtige Frankfurter in der vergangenen Spielzeit internationale Erfahrung in der UEFA Youth League.

3-4-3-Formation oder Rotation?

Formation: Frank Schmidt ließ seine Mannschaft in den vergangenen drei Partien in einem 3-4-3-System auflaufen. Dabei ist Diant Ramaj zwischen den Pfosten gesetzt. Vor dem Schlussmann läuft Kapitän Patrick Mainka auf. Neben dem Abwehrchef machen Tim Siersleben, Benedikt Gimber und Marnon Busch die zwei offenen Plätze unter sich aus. Auf der linken Schiene ist Jonas Föhrenbach unangefochtener Stammspieler. Rechts liefern sich Omar Traore und Marnon Busch ein Duell auf Augenhöhe. Im zentralen Mittelfeld haben aktuell Niklas Dorsch und Julian Niehues die Nase vorn. Allerdings hat Schmidt hier mit Jan Schöppner und Luca Kerber zwei weitere Optionen. In der Offensive sind eigentlich Arijon Ibrahimović, Marvin Pieringer und Matthias Honsak die erste Wahl. Aufgrund von Verletzungen musste Heidenheim jedoch immer wieder rotieren.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok: „Sie haben hinten raus besser gepunktet, deshalb ist die Wahrnehmung positiver. In Summe haben sie weniger Punkte als wir, gefühlt stehen sie aber schon vor uns. Wir werden alles daran setzen, uns vor ihnen zu halten. Das ist ein entscheidender Gegner im Klassenerhaltskampf. Deshalb ist das Spiel mit einer gewissen Brisanz hinterlegt. Es wird auf viele Duelle ankommen und wird kein Zuckerschlecken. Da musst du deinen Mann stehen. Ich glaube, dass wir Jungs haben, die sich auch darauf freuen. Fußball ist auch Herz, Mentalität und Zweikampf.“

Frank Schmidt: „Wir haben die Woche genutzt, um Intensität und Zweikampfverhalten zu trainieren mit dem Wissen, dass in der Englischen Woche wichtige Spiele auf uns zukommen. Das ist Chance und Risiko zugleich. Wir haben uns nach 15 Spieltagen alles nochmal genau angeschaut, denn wir können nicht davon sprechen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir brauchen mehr Siege, mehr Torgefahr, weniger Gegentore. Nun dürfen wir keine Zeit verbrauchen, sondern müssen sofort da sein. Da geht es um Haltung, wir haben das Thema Mentalität ganz klar in den Vordergrund gestellt. Das Spiel bietet uns die Chance, an Köln auf zwei Punkte ranzukommen. Das ist das Ziel. Wir brauchen eine entschlossene, ehrliche, gute Einstellung und eine direkte Art und Weise, einen einfachen Fußball, der am Samstag gefragt ist, um erfolgreich zu sein.“

Mögliche Aufstellung Heidenheim: Ramaj – Busch, Mainka, Siersleben, Föhrenbach – Schöppner, Dorsch -Ibrahimovic, Honsak – Schimmer, Pieringer


Gute Standards, Intensität, stark in der Luft – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Union Berlin

Ilyas Ansah im Spiel gegen RB Leipzig
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Gute Standards, Intensität, stark in der Luft – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Union Berlin

Nach der 0:2-Niederlage in Leverkusen am vergangenen Wochenende steht für den 1. FC Köln das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok den 1. FC Union Berlin zum 15. Bundesligaspieltag. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Union Berlin.

Mit einem guten Gefühl will sich der FC in die kurze Weihnachtspause verabschieden. Dazu sollen am 15. Spieltag noch einmal drei Punkte eingefahren werden. Doch die Aufgabe wird keine einfache. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Union Berlin.

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Form: Union Berlin blickt auf eine bislang durchwachsene, aber unterm Strich positive Saison zurück. Aus den bisherigen 14 Ligaspielen holten die Köpenicker fünf Siege, teilten sich drei Mal die Punkte und mussten sechs Mal das Feld als Verlierer verlassen. Ein Spiegelbild der Saison sind die vergangenen fünf Partien in der Liga. Nach einem 2:2 gegen den FC Bayern München und einem 1:0-Sieg beim FC St. Pauli musste Union durch zwei Gegentreffer in der Nachspielzeit eine 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim hinnehmen. Nur eine Woche später und drei Tage nach dem knappen Ausscheiden im Achtelfinale des Pokals gegen Bayern (2:3) gab es für die Eisernen dann beim 1:3 in Wolfsburg die dritte Niederlage in Folge. In der vergangenen Woche war Union dann gegen RB Leipzig gefordert und gewann am Ende mit 3:1. Aktuell steht das Team von Trainer Steffen Baumgart mit 18 Punkten auf dem achten Tabellenplatz.

Stärken und Schwäche

Stark in der Luft: Union Berlin ist aktuell die kopfballstärkste Mannschaft der gesamten Bundesliga. In den bisherigen 14 Ligaspielen gewannen die Jungs von Steffen Baumgart bereits 326 Kopfballduelle und stehen damit in dieser Statistik vor Mainz 05 mit 319 und vor Freiburg mit 305 auf dem ersten Rang.

Harte Spielweise: Die Eisernen zeichnen sich in dieser Spielzeit erneut durch eine intensive und harte Spielweise aus. So führte Union bislang 180 Fouls am Gegner durch und damit hinter der TSG Hoffenheim die zweitmeisten aller Teams. Zum Vergleich: Der FC steht in dieser Statistik mit lediglich 119 Fouls auf dem 16. Platz.

Starke Standards: Wie bereits in den vergangenen Spielzeiten in der Bundesliga gehört Union Berlin auch in dieser Saison zu den besten Teams nach Standards. In den bisherigen 14 Ligaspielen erzielten die Köpenicker bereits sechs Tore nach einem ruhenden Ball sowie zwei in Folge eines langen Einwurfs.

Wenig Ballbesitz: Die Köpenicker überlassen ihrem Gegner meistens den Ball und setzen auf schnelle Umschaltsituationen. Pro Partie kamen die Rot-Weißen auf durchschnittlich 39 Prozent Ballbesitz und damit auf so wenig wie kein anderes Team der Liga.

Im Fokus: Ilyas Ansah

Im Fokus: Mit Ilyas Ansah ist den Verantwortlichen von Union im vergangenen Transfersommer ein echter Coup gelungen. Der Stürmer spielte in der Vorsaison noch unter Lukas Kwasniok. Der 21-Jährige wechselte für vier Millionen Euro aus Ostwestfalen nach Köpenick und schlug dort sofort ein. In den bisherigen 14 Ligaspielen erzielte der Angreifer bereits fünf Tore und legte seinen Kollegen zwei weitere Treffer auf. Ansah zeichnet sich durch sein enormes Tempo, seinen guten Abschluss sowie sein gutes Eins-gegen-eins aus. Überdies ist der ehemalige Paderborner durch seine Körpergröße von 1,97 cm auch in der Luft eine echte Waffe. Sollte der Rechtsfuß an seine bisher gezeigten Leistungen anknüpfen, dürften in absehbarer Zeit einige große Vereine die Fühler nach dem Unioner ausstrecken.

Klares System

Formation: Trainer Steffen Baumgart lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Dabei ist der Däne Frederik Rönnow zwischen den Pfosten gesetzt. Vor dem Schlussmann bilden Danilho Doekhi, Leopold Querfeld und Diogo Leite die Dreierkette. Auf den Schienenpositionen liefern sich Christopher Trimmel und Janik Haberer rechts sowie Derrick Köhn und Tom Rothe links ein Duell auf Augenhöhe. Im zentralen Mittelfeld ist Rani Khedira unangefochten gesetzt. Neben dem Bruder von Weltmeister Sami Khedira wechseln sich Andreas Schäfer und Aljoscha Kemlein ab. In der Offensive haben sich in den vergangenen Wochen Ilyas Ansah, Oliver Burke und Woo-Yeong Jeong festgespielt.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Union: „Ich finde, dass bei Union Berlin nach der Übernahme von Baumi nach anfänglichem Beschnuppern und Herantasten eine gewisse Stabilität vorhanden ist. Das hat man dann auch schon am Ende der vergangenen Saison gesehen. Sie haben von den letzten zehn Spielen nur eins verloren und dann souverän mit 40 Punkten die Klasse gehalten haben. Und das ging eigentlich nahtlos in dieser Saison weiter. Sie hatten einfach schon ihre Systematik und Formation dann auch schon gefunden, und ich hatte auch schon das Gefühl, dass sie so ein bisschen back to the Roots gegangen sind, dass Baumi sich dann auch ein wenig dem Verein in der Herangehensweise und der erfolgreichen Spielart in der Vergangenheit angepasst hat. Das macht sie jetzt so stabil und unberechenbar.“

Steffen Baumgart über den FC: „Ich glaube, jeder der weiß, was ich für eine tolle Zeit in Köln hatte, der weiß auch, dass ich da immer wieder gern hinfahre. Ich hatte bisher nur einmal als gegnerischer Trainer die Aufgabe, da zu arbeiten. Ich freue mich auf die Stadt. Ich freue mich auf die Leute drumherum. Ich habe eine sehr schöne, emotionale und aus meiner Sicht auch eine erfolgreiche Zeit gehabt. Deswegen fahre ich da schon immer wieder gern hin und freue mich auf das Spiel. Der FC ist eine Mannschaft, auf die du dich nicht zu 100 Prozent einstellen kannst. Weil Lukas schon einer ist, der sich zu jedem Gegner etwas Neues einfallen lässt. Ich würde jetzt keinen Tipp abgeben, wie aufgestellt wird, weil das sowieso nicht funktionieren wird.

Mögliche Aufstellung Union: Rönnow – Doekhi, Querfeld, Diogo Leite – Trimmel, R. Khedira, Kemlein, Köhn – Jeong, Ansah – Burke


Pure Offensive, Alupech und stark am Ball – Das erwartet den FC in Leverkusen

Eric Martel und Linton Maina im Duell gegen Bayer Leverkusen beim DFB-Pokal Viertelfinale 2025
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Pure Offensive, Alupech und stark am Ball – Das erwartet den FC in Leverkusen

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den FC St. Pauli am vergangenen Wochenende steht für den 1. FC Köln das nächste Ligaspiel auf dem Programm. Am Samstagabend gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok zum Topspiel des 14. Spieltags bei Bayer 04 Leverkusen. Das erwartet den 1. FC Köln in Leverkusen.

Der FC bekommt es am Samstagabend zum Topspiel sicherlich nicht mit einem leichten Gegner zu tun. Chancenlos sind die Geißböcke aber auch nicht: Das erwartet den 1. FC Köln in Leverkusen.

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Form: Nachdem sich Bayer Leverkusen zum Start der Bundesligasaison mit einer 1:2-Niederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim und einem 3:3 in Bremen zufrieden geben musste, entließen die Verantwortlichen in der ersten Länderspielpause Trainer Erik ten Hag, der erst im Sommer als Nachfolger von Xabi Alonso präsentiert worden war. Für ten Hag übernahm Kasper Hjulmand. Und dieser Wechsel zahlte sich aus. In den ersten neun Ligaspielen unter der Leitung des Dänen holte Leverkusen sieben Siege, spielte einmal Remis und musste sich lediglich in München mit 0:3 geschlagen geben. Allerdings änderte sich dies in den zurückliegenden Spielen. Auf ein 1:2 gegen Borussia Dortmund folgte am vergangenen Wochenende eine 0:2-Niederlage in Augsburg.

Dadurch steht die Werkself aktuell mit 23 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Im Pokal steht das Team von Hjulmand im Viertelfinale und trifft dort auf den FC St. Pauli. In der Champions League war Leverkusen nach zwei Siegen gegen Man City und Benfica Lissabon, zwei Remis gegen Eindhoven und Kopenhagen sowie einer Niederlage gegen Paris unter der Woche gegen Newcastle United gefordert. Gegen die Engländer holte Bayer spät noch einen Punkt und steht damit mit neun Zählern auf dem 20. Tabellenplatz.

Sieben Mal Aluminiumpech

Starke Offensive: Gemeinsam mit Eintracht Frankfurt und RB Leipzig stellt Bayer 04 Leverkusen mit 28 erzielten Toren die zweitbeste Offensive der Bundesliga. Lediglich der FC Bayern München war mit 49 Treffern noch häufiger erfolgreich. Im Durchschnitt erzielt Leverkusen rund 2,2 Tore pro Partie.

Aluminiumpech: Leverkusen traf in dieser Saison bereits sieben Mal Aluminium. Kein anderes Team der Liga scheiterte häufiger am Pfosten oder an der Latte als die Werkself. Im Vergleich: Der FC traf in dieser Saison vier Mal das Torgestänge.

Stark am Ball: Die Werkself zeichnet sich neben dem enormen Tempo vorwiegend durch ihre Qualität am Ball aus. Mit 58 Prozent Ballbesitz und einer Passquote von 90 Prozent ist Leverkusen in beiden Statistiken die zweitbeste Mannschaft der Liga. Nur der FC Bayern kann das Team von Hjulmand jeweils überbieten.

Im Fokus: Christian Kofane

Im Fokus: Mit Christian Kofane hat Bayer Leverkusen im Sommer ein echtes Top-Talent für den Sturm verpflichtet. Der Mann aus Kamerun wechselte im vergangenen Transferfenster für rund fünf Millionen vom spanischen Zweitligisten Albacete Balompié zur Werkself und gehört bei dieser sofort zum Kreis der erweiterten Stammspieler. In der laufenden Spielzeit kommt der 19-Jährige wettbewerbsübergreifend auf 21 Pflichtspiele, in denen er fünf Tore sowie fünf Vorlagen auf seinem Konto verbuchte. Kofane zeichnet sich durch sein enormes Tempo, seine körperliche Robustheit sowie sein Spielverständnis aus. Die Leistungen des Rechtsfußes sind auch der Nationalmannschaft von Kamerun nicht verborgen geblieben. So gab es bereits eine Einladung an den Leverkusener, allerdings ließ dieser diese verstreichen, da sich Kofane zunächst nur auf Bayer konzentrieren möchte.

Klares System

Formation: Trainer Kasper Hjulmand lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 3-2-4-1-System auflaufen. Dabei ist Mark Flekken zwischen den Pfosten gesetzt. Vor dem Niederländer hat Edmond Tapsoba seinen Platz in der Dreierkette sicher. Die beiden verbliebenen Positionen in der Abwehr machen Jarell Quansah, Loic Bade und Robert Andrich je nach Gegner unter sich aus. Auf der Doppelsechs scheinen sich in den vergangenen Wochen Aleix Garcia und Ibrahim Maza festgespielt zu haben. In der offensiven Viererkette haben aktuell Ernest Poku links, Alejandro Grimaldo und Malik Tillman in der Mitte sowie Jonas Hofmann meist die Nase vorn. Allerdings hat Leverkusen hier mit Nathan Tella, Martin Terrier und weiteren Offensivspielern eine Menge an Alternativen, die auch den Anspruch haben, von Beginn an auf dem Feld zu stehen. Im Angriff wechseln sich Patrik Schick und Christian Kofane ab und haben einen gesunden Konkurrenzkampf.

Mögliche Aufstellung Leverkusen: Flekken – Tapsoba, Andrich, Quansah – Garcia, Maza – Poku, Grimaldo, Tillman, Hofmann – Kofane