Nach tragischem Unfall beim 1. FC Köln: Diskussionen um Lukas Kwasnioks Worte

Fans des 1. FC Köln stellen den Support nach dem tragischen Unfall ein
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Nach tragischem Unfall beim 1. FC Köln: Diskussionen um Lukas Kwasnioks Worte

Das 2:2 der Geißböcke gegen die TSG Hoffenheim wurde von einem tragischen Unfall überschattet. Ein Fan war auf der Treppe gestürzt und musste reanimiert werden. Unglücklich äußerte sich an schließend der Trainer des 1. FC Köln: Diskussionen um Lukas Kwasnioks Worte nach dem tragischen Unfall.

Nach dem Duell der Geißböcke gegen die TSG Hoffenheim rückte das errungene 2:2-Remis in den Hintergrund. Aufgrund eines medizinischen Notfalls wurde während des Spiels wie üblich der Fan-Support eingestellt. FC-Trainer Lukas Kwasniok sorgt mit seinen Aussagen für Diskussionen.

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Das Heimspiel des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim bot den Zuschauern im Kölner Stadion eigentlich genügend Grund für lautstarke Reaktionen. Ragnar Ache zum Beispiel mit seinem Traumtor und Said El Mala mit dem Treffer zum Ausgleich. Auch Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns sorgten für lautstarken Protest. Ansonsten blieb es still in Köln – sehr still. Zum Hexenkessel wurde das Stadion in Müngersdorf am Samstagnachmittag jedenfalls nicht. Und das aus ernsthaften Grund: Ein 90-Jähriger Fan war vor Anpfiff eine Treppe heruntergestürzt, musste laut Angaben des Vereins reanimiert werden. Beide Fanlager stellten daraufhin ihren lautstarken Support weitgehend ein. Nach übereinstimmenden Medienberichten, ist der 90-Jährige Fan verstorben.

„Es gibt Argumente dafür und dagegen“

Kritisch sind die Meinungen der Kölner Anhänger. Das aber nicht zum Verhalten der aktiven Fanszene, sondern vielmehr zu den im Anschluss an das Duell getätigten Äußerungen des Kölner Trainers Lukas Kwasniok. Denn während Tom Krauß nach der Partie äußerte, dass es wichtigere Sachen als Fußball im Leben gebe und die Mannschaft, den Punkt „heute für den Fan gewonnen“ habe, sprach der Coach über den fehlenden Fan-Support. „Es gibt Argumente dafür und dagegen. Wir haben das leider im Verlauf der Saison schon zum wiederholten Male erfahren müssen. Fans waren teilweise bei Auswärtsspielen nicht dabei oder die Unterstützung bei Heimspielen war nicht vorhanden, so wie wir uns das erhoffen“, so Kwasniok.

Dass der zwölfte Mann den Kölnern sicherlich noch einmal einen Extra-Schub gegeben hätte, ist unbestritten, die Diskussionen um Kwasnioks Aussage ist dennoch laut. Ein Heimspiel sei „in diesem Moment dann nicht mehr ein solcher Vorteil, wie es mit Support der Südkurve der Fall ist. Wir haben Verständnis für viele, viele Themen außerhalb des Fußballs. Deswegen ist es ein zwiespältiges Thema. Ich möchte das aber nicht im Detail auseinanderklabustern, weil es zu lange dauern würde“, schloss der 44-Jährige seine Erläuterungen inklusive einem zuvor schräg gezogenen Verweis auf die zwölfminütige Rassismus-Rede seines Kollegen Vincent Kompany. Ein Vergleich, der wohl mehr als nur hinkte. Mitleid oder Anteilnahme äußerte der Kölner Trainer jedenfalls nicht, obwohl er durchaus gewusst haben dürfte, dass es dem Fan schlecht ging.

Die Frage, ob die wichtige und lautstarke Unterstützung tatsächlich eher im Mittelpunkt stehe, als die Rücksichtnahme auf einen Rettungseinsatz mit ungewissem Ausgang, ist mehr als berechtigt. Fakt ist, dass die Unterstützung der aktiven Fanszene nicht nur in Köln bei Rettungseinsätzen wie dem am Samstag weitestgehend eingestellt wird – ein übliches Szenario.


Die nächsten Ausfälle: Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen werden dem 1. FC Köln fehlen

Sebastian Sebulonsen und Lukas Kwasniok im Gespräch
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Die nächsten Ausfälle: Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen werden dem 1. FC Köln fehlen

Die Verletzungsmisere hält beim 1. FC Köln weiterhin an: Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen fallen vorerst mit muskulären Verletzungen aus. Das bestätigte der Verein am Sonntagmittag.

Bei Jan Thielmann hatte es sich schon am Samstag angedeutet, am Sonntag folgte dann die nächste Hiobsbotschaft. Gleich zwei Spieler fallen beim FC vorerst aus. Denn neben Thielmann wird auch Sebastian Sebulonsen vorerst fehlen.

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Und weiter geht es mit den muskulären Verletzungen bei den Geißböcken. Sebastian Sebulonsen und Jan Thielmann werden den Geißböcken vorerst nicht zur Verfügung stehen. Das gab der Verein am Mittag bekannt. Bei beiden Spielern wurde eine MRT-Untersuchung durchgeführt. Thielmann hatte schon das Aufwärmen abgebrochen. Später sprach Lukas Kwasniok davon, dass es dem Eigengewächs dann eher Bescheiden gehe. Kein Wunder, für Thielmann ist es nicht die erste Muskelverletzung. Der 23-Jährige hatte zuletzt im Oktober mit einer muskulären Verletzung vier Pflichtspiele verpasst. Sebulonsen war nach knapp 70 Minuten ausgewechselt worden. Offenbar hatte der Norweger zu diesen Zeitpunkt schon etwas gespürt. Nun folgte also die Bestätigung.

Nicht die erste muskuläre Verletzung

Neben Thielmann und Sebulonsen hat der FC in dieser Spielzeit schon einige muskuläre Verletzungen zu verkraften gehabt. Dominique Heintz musste gleich zwei Mal pausieren. Auch Joel Schmied, Jahmai Simpson-Pusey und Alessio Castro-Montes fielen aufgrund ähnlicher Verletzungen aus. Während der Belgier individuell arbeitet, haben sich die anderen Spieler bereits wieder zurückgemeldet. Vor einigen Wochen hatte Lukas Kwasniok über die Situation auf eine Pressekonferenz gesprochen. „Ich glaube schon, dass die Muskelverletzungen grundsätzlich zunehmen werden, weil du in der Diagnostik so weit bist. Weder bei Monti noch bei Jahmai war es so, dass sie ein Spiel oder ein Training nicht hätten beenden können“, so der Coach. „Sie haben zwischen einem Spiel und einer Trainingseinheit etwas gespürt, dann gehen sie ins MRT und sind zwei bis vier Wochen dann nicht da. Heute nimmt man die Spieler ein, zwei Wochen raus, damit nichts Schlimmes passiert.“ 

Die beiden Akteure werden dem FC in den kommenden Wochen also nicht zur Verfügung stehen. Gerade Sebulonsen war ein fester Teil der Kölner Hintermannschaft, hatte sich einen Stammplatz erspielt, war unter Kwasniok unumstritten.


Wieder eine „Kann-Szene“ beim 1. FC Köln? Hätte Kramarics Tor überhaupt zählen dürfen?

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Wieder eine „Kann-Szene“ beim 1. FC Köln? Hätte Kramarics Tor überhaupt zählen dürfen?

Die nächste folgenschwere Schiedsrichterentscheidung gegen den 1. FC Köln: Hätte Andrej Kramarics Treffer zum 1:2 überhaupt zählen dürfen? Schiedsrichter Robert Schröder lieferte eine plausible, wenn auch strittige Erklärung. Und die dürfte dem 1. FC Köln nicht passen: Strittiger Kramaric-Treffer zeigt Muster auf.

Gefühlt vergeht kein Spieltag ohne eine 50-50-Entscheidung gegen die Geißböcke. So auch am Samstag beim 2:2 gegen Hoffenheim.

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Beim Spiel gegen RB Leipzig gab es Unmut über ein nicht gegebenes Handspiel von Baumgartner. Am vergangenen Spieltag gegen den VfB Stuttgart hagelte es im Anschluss lautstarke Kritik über einen nicht gegebenen Elfmeter nach einem (eigentlich) eindeutigen Foul an Ragnar Ache. Und auch im Spiel gegen Hoffenheim avancierte das Schiedsrichtergespann zwischenzeitlich zur Streitfigur. Um diese Szene geht es: Die Geißböcke hatten sich lange gegen die wütenden Angriffe der Gäste gestemmt, insbesondere der Hoffenheimer Bazoumana Touré setzte der letzten Kette der Kölner ordentlich zu. In der 60. Minute brach besagter Touré über die linke Seite durch und schoss zum x-ten Mal auf den Kasten von FC-Keeper Marvin Schwäbe. Schwäbe lenkte seinen Schuss an die Unterkante der Latte, TSG-Stürmer Andrej Kramaric aber setzte per Kopf nach. Wieder war Schwäbe dran, erwischte den Ball aber eine Handbreite hinter der Linie.

Schiedsrichter Schröder: „Für mich absolut regulär“

Der FC-Keeper protestierte dennoch bei Schiedsrichter Robert Schröder, denn dem Treffer war ein offensichtlich irregulärer Einwurf vorausgegangen. Hoffenheims Albian Hajdari führte den entscheidenden Einwurf auf Touré aus, wobei er grenzwertig viel Bewegungsspielraum in seiner Ausführung offenbarte. Im Anschluss an das 2:2 ordnete Schröder die Szene mit etwas Abstand wie folgt ein und führte gleich mehrere Gründe an, warum die Unparteiischen so entschieden: „Es ist erst einmal ein Einwurf. Das kann zum Beispiel auch der VAR nicht überprüfen. Ich habe die Ausführung gesehen und für mich war sie absolut regulär. Der Spieler ist zwar in einer leichten Bewegung, was aber erlaubt ist. Wichtig ist, dass beide Beine am Boden sind beziehungsweise den Boden berühren, und das ist hier der Fall. Der eine Fuß steht auf dem Boden und der andere schleift darüber, also ist das für mich eine reguläre Ausführung und von daher ist alles okay“, erklärte Schröder am Sky-Mikrophon.

Ein Muster, dass sich durchzieht.

Was Schröder hier als „leichte Bewegung“ einschätzt, darüber lässt sich sicherlich streiten. Bemerkenswert war jedoch in erster Linie die unmittelbare Reaktion der Domstädter. Obwohl sie ein Gegentor kassierten, steckten sie nicht auf, sondern hielten an ihrem Matchplan fest und gingen die hohe Intensität der Gäste mit. So ermöglichten sie den unterm Strich wohlverdienten Ausgleich durch Said El Mala. Mit seinem Treffer zum 2:2-Endstand beendete er nicht nur seine Mini-Krise von sechs Spielen ohne Tor, sondern machte auch diese weitere (wenn auch streitbare) Schiedsrichterentscheidung zuungunsten der Geißböcke erträglicher. Bleibt zu hoffen, dass die Kölner im kommenden Spiel gegen den FC Augsburg ohne unglückliche Entscheidungen der Unparteiischen auskommen.


Die nächste muskuläre Verletzung: Sorge um einen weiteren FC-Profi, Hoffnung bei dem Nächsten

Jan Thielmann blieb nur die Rolle des Zuschauers
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Die nächste muskuläre Verletzung: Sorge um einen weiteren FC-Profi, Hoffnung bei dem Nächsten

Kaum kommen die angeschlagenen Spieler zurück, gibt es bereits den nächsten Verletzten beim 1. FC Köln: Jan Thielmann droht auszufallen. Der 23-Jährige musste das Aufwärmen am Samstagnachmittag vor dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim abbrechen.

Jahmai Simpson-Pusey feierte am Samstag sein Comeback, Linton Maina will diese Woche wieder ins Training einsteigen. Das Lazarett lichtet sich beim FC auf der einen Seite, auf der anderen gibt es nun offenbar den nächsten Ausfall zu beklagen. Denn Jan Thielmann musste das Aufwärmen vor dem Duell gegen die TSG Hoffenheim frühzeitig abbrechen.

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Der Arbeitstag dauerte nur wenige Minuten – zumindest der auf dem Feld. Schon beim Aufwärmen war es beendet. Jan Thielmann war eigentlich für die erste Elf vorgesehen, das Kölner Eigengewächs stand auf dem Spielbogen, sogar Stadionsprecher Michael Trippel rief den U21-Vize-Europameister auf. Doch für Thielmann lief Eric Martel kurzfristig auf. Thielmann hatte das Aufwärmen aufgrund von muskulären Problemen abgebrochen. Nur wenige Minuten vor Spielbeginn musste der Kölner Trainer umdisponieren. „Das passiert im Fußball. Es gibt Momente, da muss ein Trainer emotional reagieren und es gibt Momente, da sollte er eine gewisse Ruhe ausstrahlen“, sagte der 44-Jährige. Der Trainer entschied sich für Martel und schob Jakub Kaminski eine Position weiter nach vorne in die forderste Kette.

„Jan geht es nicht so berauschend“

Eine offenbar gute Entscheidung, denn Kaminski machte mal wieder ein ordentliches Spiel, sammelte nach Monaten einen Scorer mit einem tollen Assist ein. Thielmann reiht sich derweil in eine lange Reihe von Spielern mit muskulären Problemen ein. Dominique Heintz, Joel Schmied, Jahmai Simpson-Pusey und Alessio Castro Montes fielen bereits aus. Der Belgier laboriert nach wie vor an seiner Verletzung. Nun auch Thielmann. „Jan geht es natürlich nicht so berauschend“, sagte der Coach. „Es kommt bei ihm ja immer mal wieder vor. Wir schauen jetzt mal, was die Untersuchung mit sich bringt.“ Tatsächlich hatte Thielmann in dieser Spielzeit schon einige Spiele aufgrund muskulärer Probleme verpasst. Im Oktober fehlte der Offensivspieler vier Begegnungen. Anschließend tat sich der 23-Jährige erst einmal schwer, wieder seine Leistung abzurufen.

Dagegen scheint Linton Maina schon bald zurückkommen zu können. Der Offensivspieler erklärte gegenüber Sky, dass er schon am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen könne. „Ich denke, dass ich dann schon fit bin fürs nächste Spiel“, so der Offensivspieler. Am Freitagabend sind die Kölner zu Gast beim FC Augsburg. Für Jan Thielmann dürfte die Begegnung so oder so zu früh kommen.


„Der König der Lüfte“ entscheidet für Lukas Kwasniok schon jetzt die Wahl zum Tor des Jahres

Ragnar Ache erzielt das Tor des Spieltags.
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„Der König der Lüfte“ entscheidet für Lukas Kwasniok schon jetzt die Wahl zum Tor des Jahres

Mit seinem sagenhaften Fallrückzieher eröffnet Ragnar Ache das Spiel gegen Hoffenheim und ebnet dem FC den Weg zum Punktgewinn. Bei Fans, aber auch Mitspielern und Trainer sorgte der Stürmer für mächtiges Staunen für den 1. FC Köln: Ragnar Ache bewirbt sich für das Tor des Jahres.

Sein Tor sorgte bei den Fans des FC für Staunen – offenbar auch bei den Mitspielern. Ragnar Ache sorgte mit einem Fallrückzieher für die Kölner Führung.

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Cenk Özkacar riss fast schon entgeistert die Hände vors Gesicht, konnte die Szene ganz offensichtlich nicht glauben. Sie war aber auch einmalig. Eric Martel hatte den Treffer schon mit einem starken Abtropfer eingeleitet, Said El Mala schlug so etwas wie eine perfekte Flanke und Ragnar Ache stieg zum Fallrückzieher hoch. Perfekt senkte sich der Ball Richtung langer Giebel. „Ich habe da gar nicht groß nachgedacht. Irgendwie hat sich mein Körper gefühlt von selbst bewegt“, sagte der Torschütze. „Es sieht natürlich gut aus, wenn der rein geht. Geht er vorbei, lachen sich alle im Stadion kaputt.“ Das Risiko war Ache eingegangen und das Risiko hatte sich dann auch ausgezahlt. Mit seinem Traumtor brachte der Stürmer die Kölner in Führung.

„Unter der Woche kann er sich kaum bewegen“

Ein Tor, das in den kommenden Wochen sicherlich noch öfter gezeigt wird. Und ein Tor, das zu Staunen und auch zur „Sorge“ bei den eigenen Mitspielern führte. „Unter der Woche kann er sich kaum bewegen und dann haut er so ein Ding raus“, sagte Joel Schmied mit einem breiten Lächeln. „Das war der Wahnsinn.“ Das sah auch der Kölner Coach so und freute sich über die Äußerung seines Innenverteidigers. „Der Joel ist ein astreiner Zeitgenosse, der einen sehr guten Humor hat“, sagte der 44-Jährige. „Ich würde das unterstreichen in Bezug auf die erste Phase der Saison. Dass er so in der Luft lag, hängt einfach damit zusammen, dass er seit Wochen oder seit Monaten extrem hart arbeitet. Für mich ist es ein tolles Zeichen, wenn ein Spieler in der 80. zeigt, dass nichts mehr geht.“

Kwasniok gab zu, dass er dem Stürmer diese Art des Toreschießens nicht beibringen könne. „Aber sich aufopfern, physisch dahinzubringen, dafür sind wir da“, sagte Kwasniok. „Es freut mich für ihn, weil er einen ganz ganz harten Weg diese Saison genommen hat und er ist aus dieser Mannschaft zurzeit nicht wegzudenken.“ Für Tom Krauß tat sich noch eine ganz andere Überlegung auf: „Erst haben wir kurz gedacht, seine Schulter ist wieder draußen“, so der Mittelfeldspieler. Das war nicht der Fall. Ache schaute sich kurz um und der Jubelsturm begann. „Ich habe es jetzt auch ein, zweimal gesehen, aber ich kann es selber noch nicht so glauben, also momentan nicht“, sagte der Angreifer. Genauso wenig wie Cenk Özkacar offensichtlich. „Seine Reaktion habe ich auch schon gesehen“, erklärte Ache lachend. „Da muss ich mir unbedingt einen Sticker von machen“.

Dass es der Angreifer mit dem Treffer in die Auswahl des „Tor des Monats“ schaffen dürfte, steht wohl außer Frage. Für Lukas Kwasniok ist das nicht genug. Der Kölner Coach ist sich sicher, dass es bei der Wahl zum Tor des Jahres hinter seinem „König der Lüfte“ nur noch um Platz zwei gehe. „All Credits to You, Raggie“, sagte Kwasniok – zu recht.


„Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Ragnar Ache nach seinem Traumtor
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„Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Am Samstagnachmittag hatte der FC die Hoffenheimer zu Gast. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Ragnar Ache und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

In einer packenden Begegnung erkämpfte sich der FC einen wichtigen Punkt gegen Hoffenheim. Dementsprechend zufrieden waren die FC-Protagonisten.

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“Das ist die beste Message“

Tom Krauß und Ragnar Ache jubeln

Tom Krauss: „Am Ende war es ein komisches Spiel, weil die Stimmung auch zurecht nicht da war. In der ersten Halbzeit haben wir natürlich das Tor des Jahres gesehen von Reggi. Keiner wusste so richtig, was er gerade gemacht hat. Erst haben wir kurz gedacht, seine Schulter ist wieder draußen. Aber dann bekommen wir das 1:1 – eigentlich aus dem Nichts. In der zweiten Halbzeit hatten wir in den ersten zehn Minuten gar keinen Plan. Da haben wir gar keinen Zugriff bekommen. Dann machen wir daraus zum Glück das 2:2. Dann ging das Spiel hoch und runter und es hätte in jede Richtung gehen können.“

„Wenn man sieht, was die Hoffenheimer leisten können, ist das schon brutal und deswegen müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Aber ich muss ehrlicherweise sagen, das ist dann auch Nebensache, weil man dann auch sieht, dass es andere, wichtigere Sachen gibt als Fußball. Jeder weiß, dass es in Köln normalerweise ein Hexenkessel und nach 20, 25 Minuten fragst du dich schon, was hier los ist. Dann kriegst du es so langsam mit und für mich und unser Team ist dann auch ganz wichtig zu sagen, wir wollen für den Fan spielen, wir wollen für den Fan auch mindestens einen Punkt mitnehmen oder auch gewinnen. Das ist dann die beste Message heute, dass wir den Punkt heute für den Fan gewonnen haben.“

„Ich bin jetzt nicht der der drei, vier Übersteiger macht. Ich will mit der Mannschaft einfach unser Ziel erreichen und dafür kämpfe ich einfach jede Woche. Jetzt können wir uns über den Punkt ein bisschen auch freuen und dann Freitag ganz klar in Augsburg wieder Vollgas. Ich kämpfe jede Woche darum, um hier ein Fußballspiel zu gewinnen und wenn ich dann vielleicht mit ein, zwei Situationen nicht so zufrieden bin, dann ja, kann ich vielleicht auch manchmal Glück haben, dass es keine Gelbe Karte gibt.“


„Ich glaube, den Punkt haben wir uns hart erarbeitet„

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied: „Ich glaube vor dem Spiel hätte jeder einen Punkt unterschrieben. Hoffenheim ist eines ja der besten Teams in der Bundesliga momentan. Sie spielen unglaublich guten Fußball. Ich glaube speziell in der ersten Halbzeit hatten wir einen richtig guten Gameplan. Sie haben und richtig vor Schwierigkeiten gestellt. Dann fällt gefühlt das Tor des Jahres. Unter der Woche kann er sich kaum bewegen und dann haut der so ein Ding raus. Das ist Wahnsinn.“

„Die zweite Halbzeit hat man dann schon gemerkt, dass bei uns ja die Kräfte ein bisschen nachgelassen haben. Ich glaube, den Punkt haben wir uns hart erarbeitet.„

„Ich glaube, der Punkt ist unglaublich viel wert. Hamburg und Mainz haben auch gepunktet. Das heißt, jeder Zähler ist Gold wert momentan. Wir sind voll im Abstiegskampf. Hoffenheim haben wir auch in der Hinrunde geschlagen, aber da waren die noch nicht so gut wie jetzt. Ich glaube, das gibt auch was für die Moral.“


„Man hat so einen Tag oder nicht“

Ragnar Ache nach seinem Traumtor

Ragnar Ache: „Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt. Geht der rein, sieht es top aus. Geht er daneben, dann lacht das ganze Stadion. Das ist immer so ein 50:50-Ding. Man hat so einen Tag oder man hat so einen Tag nicht. Mein Körper hat einfach reagiert. Ich habe es auch ein, zweimal jetzt gesehen, aber ich kann es selber noch nicht so glauben, also momentan nicht.“

„Wir müssen realistisch sein gegen eine Mannschaft, die oben mitspielt und dann glaube ich schon, dass wir froh sein können, dass wir den Punkt mitgenommen haben. Also wir haben einen Punkt mitgenommen und das ist ein guter Start. Letzte Woche konnten wir keinen Punkt mitnehmen und jetzt haben wir den Punkt mitgenommen, also ich würde schon sagen, da ist eine steigende Linie.„


„Ich finde, dass das Unentschieden gerecht war“

Lukas Kwasniok wirkt nicht sonderlich glücklich

Lukas Kwasniok: „Ich glaube, dass wir in vielen anderen Spielen eine ähnliche Leistung abgerufen haben, aber am Ende doch verloren haben. Und heute hatten wir einfach diese eine Aktion, die den Spielern dann nochmal egalisiert hat. Ich finde, dass das Unentschieden über 90 Minuten gesehen gerecht war.
Eins ist gewiss: Hoffenheim ist brutal stark. Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit haben sie uns echt erdrückt. Aber ich glaube, das Geheimnis unseres Erfolgs ist einfach diese Unnachgiebigkeit.“

Ragnar Ache ermöglicht dem 1. FC Köln mit Traumtor einen Punkt

Ragnar Ache trifft zur Kölner Führung
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Ragnar Ache ermöglicht dem 1. FC Köln mit Traumtor einen Punkt

Der FC kann Top-Teams. Zumindest haben sich die Kölner mit einer guten Leistung einen Punkt gegen einen Champions-League-Anwärter erarbeitet. Der 1. FC Köln trotzt Hoffenheim ein 2:2 ab.

Mit einer beherzten Leistung hat sich der FC ein 2:2-Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim erkämpft. Ragnar Ache traf per Fallrückzieher. Said El Mala glich die Treffer von Ozan Kabak und Andrej Kramaric aus. Das Spiel wurde von einem Zwischenfall überschattet. Ein Zuschauer musste reanimiert werden. Über den Gesundheitszustand des Fans ist nichts offizielles bekannt.

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Die Marschroute bei den Geißböcken war klar definiert, Lukas Kwasniok hatte vor der Begegnung gesagt, dass die richtige Performance am Ende auch zum Erfolg führen könne. Dafür wählte der Coach eine ähnliche Startformation wie in der Woche zuvor gegen den VfB Stuttgart. Für Jan Thielmann rotierte Rav van den Berg in die Anfangsformation. Thielmann sollte eigentlich beginnen, doch das Eigengewächs verletzte sich beim Aufwärmen und so startete Eric Martel, der nicht hätte beginnen sollen. Zudem lief für Marius Bülter Shootingstar Said El Mala auf. Doch die erste Chance gehörte den Gästen. Bazoumana Toure brachte die Kugel von der linken Seite vor die Box, Fisnik Asllani kam einen Schritt zu spät (1.). Der FC spielte aber munter mit, suchte den Weg nach vorne, war aber gerade in der Anfangsphase nicht zielstrebig genug.

Ache mit dem Tor des Monats?

Dennoch beschäftigten die Geißböcke den Gegner, hatten deutlich mehr vom Spiel und belohnten sich. Eine butterweiche Flanke von El Mala nutzte Ragnar Ache per Fallrückzieher zur nicht unverdienten Führung (15.). Der FC setzte nach. Kaminski legte sich die Kugel vorbei an Ozan Kabak, ging alleine aufs Tor, aber scheiterte an Nationalkeeper Oliver Baumann (23.). Eine Ecke brachte Martel aus spitzem Winkel nicht auf die Kiste (24.). Die TSG benötigte, um sich wieder zu sammeln. Schließlich war es Andrej Kramarić, der Schwäbe das erste Mal mit einer Bogenlampe forderte (29.), wenige Minuten später wirkte der Keeper bei einem Versuch von Grischa Prömel überrascht (34.). Auf der anderen Seite verfehlte Sebastian Sebulonsen nur knapp, Ache hatte sich aber im Abseits befunden. Eigentlich schien bis zur Pause nicht mehr viel zu passieren.

Eigentlich. Denn Vladimir Coufal leitete einen Angriff ein, Albian Hajdari brachte die Hereingabe recht ungestört vor die Box und Kabak schob ein (45.). Eric Martel verhinderte unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff sogar mit einer Grätsche noch Schlimmeres. Auch nach dem Wechsel war zunächst der Gast am Drücker, suchte aber erst einmal vergeblich nach dem Schlüssel, um ins Kölner Schlussdrittel zu gelangen. Erst ein Bock von Joel Schmied lud den Gegner ein, der aber zu wenig in der FC-Box daraus machte. Anschließend hätte der Schweizer beinahe ins eigene Netz getroffen (52.). Hoffenheim war nun deutlich aktiver, wollte den zweiten Treffer und hatte mehr vom Spiel. Und die Gäste belohnten sich. Toure war nach einem feinen Doppelpass komplett durch, zimmerte den Ball aber an die Latte. Den Nachschuss köpfte Kramaric aufs Tor, Schwäbe war zwar da, aber knapp hinter der Linie: 1:2 (61.). Vorausgegangen war aber ein mindestens fragwürdig ausgeführter Einwurf.

El Mala kontert zum Ausgleich

Dieses Mal hatten die Kölner die passende Antwort. Kaminski leitete einen Konter mit einem schönen Lupfer weiter, El Mala machte sich auf den Weg und schob zum 2:2 ein (63.). Und der Ausgleich verlieh den Kölnern noch einmal Aufwind. Der FC machte vor allem über Konter immer wieder Druck. Doch es fehlte im Schlussdrittel die Entschlossenheit. Nach einer Ecke kam Martel noch einmal zum Eckball, aber wieder ohne Erfolg. Hoffenheim warf ebenfalls noch einmal alles nach vorne, hatte unter anderem Glück, dass Schiedsrichter Robert Schröder ein mögliches Handspiel von Kaminski nicht pfiff. In deer Schlussphase wollten beide Teams mehr, belohnen konnten sie sich aber nicht.

1. FC Köln: Schwäbe – Özkacar, Schmied, van den Berg – Lund, Krauss (90. Johannesson), Martel, Sebulonsen (66. Simpson-Pusey) – El Mala (86. Waldschmidt), Ache (86 Bülter), Kaminski (90. Schenten); Tore: 1:0 Ache (15.), 1:1 Kabak (45.), 1:2 Kramaric (61.), 2:2 El Mala (63.)


Die TSG Hoffenheim offenbart eine erstaunliche Parallele zum 1. FC Köln

Hoffenheim im Duell gegen die Bayern vor einer Ecke
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Die TSG Hoffenheim offenbart eine erstaunliche Parallele zum 1. FC Köln

Wie ein roter Faden zieht sich die Standardschwäche bei den Kölnern durch die gesamte Saison. Nun hatte sie auch Konsequenzen. Dabei ist es nicht nur eine Baustelle des 1. FC Köln: Hoffenheim ist ebenfalls sehr schwach bei Standards.

Der FC hat unter der Woche auf die Schwäche bei den Standards reagiert und Hannes Dold von seinen Aufgaben als Standard-Coach entbunden. Dabei handelt es sich nicht um eine Baustelle, die es nur beim FC gibt.

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14 Gegentreffer waren dann am Ende doch zu viel. Hannes Dold wurde von der Aufgabe des Standard-Trainers entbunden. Lukas Kwasniok erklärte am Donnerstag die Maßnahme, deutete an, dass man in Teilen das Vertrauen verloren habe. Schon in den vergangenen Spielen mussten die weiteren Co-Trainer ab und an aushelfen und das offenbar erfolgreich. „Man muss einfach sagen in der Rückserie haben wir noch kein Standard Gegentor nach Ecken bekommen und das ist glaube ich schon auch etwas, wo eine Verbesserung herbeigeführt worden ist“, sagte Kwasniok. Und die Gefahr vor weiteren Ecken-Gegentreffern hält sich im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim auch ein wenig in Grenzen. Zumindest nach der Statistik. Zwar spielt Hoffenheim aktuell die beste Saison der Vereinsgeschichte, das bedeutet aber nicht, dass die Sinsheimer keine Schwächen hätten.

Hoffenheim ebenfalls nach Standards anfällig

Eine dürfte den FC-Fans durchaus bekannt vorkommen, denn die TSG hat am vergangenen Wochenende das erste Mal in dieser Saison nach einer Ecke getroffen. Ozan Kabak köpfte den Ball ins Netz. Nur Werder Bremen ist bislang ohne Treffer nach einer Ecke, neben Hoffenheim waren vor dem 23. Spieltag Köln, der Hamburger SV und der 1. FC Heidenheim nur einmal erfolgreich. Allerdings haben die Sinsheimer im Gegensatz zu den Abstiegskandidat insgesamt acht Mal mit dem ruhenden Ball getroffen, bei den Keller-Kindern sind es maximal vier. Auf der anderen Seite erhielt Hoffenheim im Vergleich zum FC viele Eckbälle, kommt auf 110 Versuche (Platz sieben), die Kölner auf 92 (Platz 16). Damit kommt die TSG hinter Werder auf die zweitschlechteste Quote der Liga.

Allerdings bietet sich nicht nur für die Mannschaft aus dem Kraichgau am Samstag die große Möglichkeit, die Bilanz ordentlich aufzupolieren. Denn wie der FC ist auch Hoffenheim erstaunlich anfällig bei gegnerischen Standards. Wie berichtet kommen die Kölner bereits auf 14 Gegentreffer nach einem ruhenden Ball. Keine andere Mannschaft muss nach Standards so oft hinter sich ins eigene Netz greifen. Hinter dem FC Augsburg (12) und Bayer Leverkusen (11) folgt eben Hoffenheim auf Rang vier. Zehn Gegentore kassierte das Team von Christian Ilzer eben nicht aus dem Spiel heraus, immerhin vier nach einem Eckball. „Schlechter“ sind nur Mainz, Freiburg (je 5) und eben der FC (7).


Die Qual der Wahl in der Innenverteidigung – So könnte der 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim spielen

Lukas Kwasniok beim Spiel seines 1. FC Köln gegen St. Pauli
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Die Qual der Wahl in der Innenverteidigung – So könnte der 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim spielen

Für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok steht das nächste Duell gegen eine Top-Mannschaft vor der Tür. Der Kölner Coach wird sich wieder einen Matchplan zu recht legen. So könnte der 1. FC Köln gegen Hoffenheim spielen.

Im Vergleich zum Spiel beim VfB Stuttgart muss Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen und kann sogar wieder auf zwei Profis mehr zurückgreifen. Ob es bei derselben Startelf wie in Stuttgart bleibt oder es doch Veränderungen gibt, wollte der Coach noch nicht verraten.

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Der 1. FC Köln muss gegen Hoffenheim weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers, Alessio Castro-Montes und Linton Maina verzichten. Letzterer trainierte zumindest unter der Woche das erste Mal wieder individuell auf dem Platz. Trainer Lukas Kwasniok verkündete auf der Pressekonferenz jedoch auch positive Nachrichten. Neben Isak Johannesson, der das Spiel in Stuttgart kurzfristig verpasste, stehen auch Dominique Heintz und Jahmai Simpson-Pusey wieder zur Verfügung. Der Kölner Neuzugang musste die vergangenen vier Partien aufgrund einer Muskelverletzung von der Tribüne aus verfolgen.

Allerdings schloss Kwasniok einen Startelfeinsatz des jungen Engländers aus und betonte, dass der 20-Jährige lediglich eine Kaderoption darstelle. Daher dürfte sich die Dreierkette vor Marvin Schwäbe nicht ändern und Joel Schmied, Eric Martel und Cenk Özkacar das Vertrauen des 44-Jährigen erhalten. Auf den beiden Schienenpositionen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Sebastian Sebulonsen rechts und Kristoffer Lund links genauso wie Tom Krauß auf einer der beiden Positionen im zentralen Mittelfeld starten.

Was macht Kwasniok mit Jakub Kaminski?

Weniger klar ist die Besetzung auf der zweiten Position im Mittelfeld sowie auf der linken offensiven Außenbahn. Auf dem freien Platz neben Krauß gibt es für Kwasniok einige Varianten. So könnte – wie in Stuttgart – Jakub Kaminski im Mittelfeld beginnen oder aber Denis Huseinbasic oder Isak Johannesson in die erste Elf rücken. Die Besetzung des Zentrums hängt auch mit der des Linksaußen zusammen. Bleibt Kaminski im Mittelfeld, werden entweder Said El Mala oder Marius Bülter dort spielen. Da Bülter gegen den VfB nicht wirklich überzeugte und auch in der Entscheidungsfindung einige Male falsch lag, dürfte El Mala hier nun die Chance erhalten.

Rückt Kaminski jedoch aus dem Zentrum heraus, bietet sich auch die Möglichkeit, den vom VfL Wolfsburg ausgeliehenen Profi nach Linksaußen zu stellen und somit sowohl El Mala als auch Bülter zunächst auf die Bank zu setzen. Da Kaminski seine Sache gegen Stuttgart, aber auch schon bei vorherigen Einsätzen, im Mittelfeld sehr ordentlich machte und der FC so ein wenig mehr Offensivpower auf dem Feld hat, scheint das Szenario mit Kaminski im Zentrum und El Mala links sehr realistisch. Auf der rechten offensiven Außenbahn könnte erneut Jan Thielmann starten. Im Sturmzentrum hat aktuell Ragnar Ache die Nase vorn und wird auch gegen die TSG von Beginn an auf Torejagd gehen.

So könnte der FC gegen Hoffenheim beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann



Lukas Kwasniok erwartet eine Herkulesaufgabe – chancenlos sieht er den 1. FC Köln aber nicht

Ragnar Ache gegen die TSG Hoffenheim
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Lukas Kwasniok erwartet eine Herkulesaufgabe – chancenlos sieht er den 1. FC Köln aber nicht

Auf den FC wartet am Samstag ein ganz schwerer Brocken. Die Kölner empfangen den Angstgegner aus Hoffenheim. Lukas Kwasniok weiß um die Schwere der Aufgabe, doch der Trainer gibt sich zuversichtlich. So will der 1. FC Köln gegen Hoffenheim punkten.

Nach den beiden verlorenen Partien gegen RB Leipzig und den VfB Stuttgart sollen am Wochenende wieder Punkte gegen ein Top-Team her. Dass der FC gegen die Sinsheimer treffen kann, hat er bereits im Hinspiel in Hoffenheim bewiesen. Leicht wird die Aufgabe aber sicherlich nicht.

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Als Lukas Kwasniok zu Beginn seiner Amtszeit beim FC mit dem durchaus schweren Auftaktprogramm konfrontiert wurde, lächelte der Kölner Trainer und erklärte, dass er sich darauf sogar freue. Auf die vielen Auswärtsspiele bezogen, sagte der Coach, dass man dann auch nicht zwangsläufig viele Punkte von den Geißböcken erwarte. Ein Umstand, der den FC zurzeit eigentlich wieder einholen dürfte. Denn die Kölner haben und hatten nun mal eine Reihe von absoluten Top-Gegnern vor der Brust. Nach Leipzig und Stuttgart gibt es nun das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim, den Tabellendritten und eine Mannschaft, gegen die der FC seit elf Jahren nicht mehr vor eigenem Publikum gewonnen hat. Nur ist das mit der Erwartungshaltung so eine Sache.

„Sie waren schon damals sehr gut“

Denn zum einen rückt der Tabellenkeller nach den jüngsten beiden Niederlagen dann doch wieder näher, zum anderen sehnen sich die FC-Fans nach einem Sieg gegen eine der Top-Mannschaften der Liga. Von den bisherigen neun Duellen gegen Teams aus der Top-sechs holte der FC einen Sieg, gerade einmal drei Punkte. Und die ausgerechnet gegen Hoffenheim. Doch die Zeichen haben sich geändert. Nach dem starken Auftakt der Geißböcke hatten die Kontrahenten vor dem Duell jeweils sieben Punkte auf dem Konto. Mittlerweile gehört Hoffenheim zu den stärksten Teams der Liga, befindet sich auf Champions-League-Kurs. „Es ist eine Mannschaft, die einfach mehr Selbstbewusstsein hat in dem, was sie tut als in der Hinserie. Aber sie waren damals schon sehr gut“, sagt Kwasniok. „Mich überrascht es überhaupt nicht, dass sie ganz oben sind.“

In Hoffenheim habe man den „Finger in die Wunde gelegt. Sie haben ja einen kompletten Turnaround hingelegt und imposanten Aufstieg in dieser Saison hinter sich gebracht“, so der Kölner Trainer weiter. „Sie haben sehr viel verändert und haben einfach diese Idee des Spiels innerhalb von einem Jahr implementiert. Es ist die Mannschaft, die die meisten Sprints zieht in beide Richtungen, die meisten intensiven Läufe, Tempoläufe.“ Und der Kölner Coach gerät fast schon ins Schwärmen. „Stuttgart ist den Bayern in Bezug auf fußballerische Qualität wahrscheinlich am nächsten. In Bezug auf Intensität, Klarheit und Gegenpressing ist Hoffenheim den Bayern am nächsten.“ Deswegen erwartet der 44-Jährige auch eine „Herkulesaufgabe“. Doch für diese sieht der Trainer sein Team gewappnet.

Wird die Performance dieses Mal belohnt?

Die Mannschaft sei fokussiert und habe in den vergangenen Wochen ja auch leistungstechnisch überzeugt. „Das gibt uns einfach in jedem Spiel auch die Möglichkeit, auch gegen Hoffenheim, auch wenn es natürlich nicht leichter wird, das zu gewinnen“, sagt Kwasniok. „Ich glaube einfach immer daran, dass Performance früher oder später belohnt wird. Wir sind mittendrin statt nur dabei und attackieren und wir attackieren auch schon gegen Hoffenheim voller Überzeugung.“ Voller Überzeugung, aber nicht mit vollem Personal. Linton Maina und Alessio Castro-Montes fehlen neben den Langzeitverletzten weiterhin. Jahmai Simpson-Pusey steht nach seiner Verletzung wieder im Kader, wird aber wohl noch nicht beginnen. Ob Said El Mala in der Anfangself stehen wird, ließ der Trainer offen. „Lasst euch überraschen“, sagte Kwasniok mit breitem Lächeln.

Das würde der Coach nur zu gerne auch nach dem Duell gegen die TSG aufsetzen.