Die FC-Fußballerinnen haben einen weiteren Neuzugang zu vermelden. Sædís Rún Heiðarsdóttir verstärkt die Frauen des 1. FC Köln. Die Isländerin kommt vom norwegischen Club Vålerenga an den Rhein. Heiðarsdóttir hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben.
Die Fußballerinnen des 1. FC Köln vermelden den nächsten Neuzugang: Sædís Rún Heiðarsdóttir läuft in der kommenden Spielzeit für die Kölner Frauen auf. Die 21-Jährige ist isländische Nationalspielerin.
Sædís Rún Heiðarsdóttir spiel künftig für die Frauen des 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln)
Die Kölner Fußballfrauen haben noch einmal auf dem Transfermarkt nachgelegt. Sædís Rún Heiðarsdóttir verstärkt den FC. Die 21-Jährige wechselt aus Norwegen nach Köln – und das gegen einige Konkurrenz. „Wir freuen uns sehr, dass sich Sædís Rún Heiðarsdóttir trotz weiterer attraktiver Angebote für den 1. FC Köln entschieden hat. Sie ist eine spielstarke Außenverteidigerin mit einem hervorragenden linken Fuß, bringt große Qualität bei Standards mit und verfügt über ein ausgezeichnetes Spielverständnis“, sagte Nicole Bender-Rummler. !Mit ihrem hohen Entwicklungspotenzial, ihrer Mentalität und ihrer großen Einsatzbereitschaft passt sie hervorragend zu uns und unserem Weg und wird unser Team in den kommenden Jahren nachhaltig verstärken.“
FC zunächst gegen Frankfurt
Die 21-Jährige wechselte im Sommer 2024 von UMF Stjarnan nach Norwegen zu Vålerenga Oslo, gewann dort das Double und qualifizierte sich so für die Champions League. In der Königsklasse warteten so attraktive Gegner wie Arsenal, Bayern München und im Folgejahr Manchester City oder Paris Saint-Germain. Die Außenverteidigerin ist auch Nationalspielerin, nahm unter anderem an der EM teil. „Der FC ist ein ambitionierter Club. Nachdem ich mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln und mit meiner Nationalmannschaftskollegin Sandra Maria Jessen gesprochen habe, hatte ich keine Zweifel mehr daran, dass ich unbedingt zum FC wechseln möchte“, so Heiðarsdóttir. „Ich hoffe, dass ich meinem neuen Team viel Energie geben kann. Ich möchte mich hier weiterentwickeln und ich kann versprechen, dass ich immer 100 Prozent für das Team, den Club und die Fans geben werde, um für viele lächelnde Gesichter zu sorgen.“
Unterdessen wurde der Spielplan veröffentlicht. Die Kölnerinnen spielen am ersten Spieltag am Wochenende vom 21. bis 24. August gegen Eintracht Frankfurt. Das erste Heimspiel bestreitet Köln eine Woche später gegen die TSG Hoffenheim. Mitte September geht es dann zum FC Bayern München.
Aufatmen beim FC und dem Innenverteidiger des 1. FC Köln: Rav van den Berg hat sich offensichtlich nicht schwerer verletzt. Dem Abwehrspieler geht es soweit gut. Man werde nun von Tag zu Tag schauen, heißt es am Geißbockheim. Van den Berg hatte die Einheit am Mittwoch abbrechen müssen.
Nach den intensiven ersten Einheiten zu Beginn der Woche stand am Donnerstag beim FC Individualtraining auf dem Programm. Auch die Einheit am Nachmittag wurde abgesagt. Das kommt wohl dann auch Rav van den Berg zu Gute. Der Niederländer ist nach dem Schreckmoment am Mittwoch zwar nicht schwerer verletzt, dürfte aber ein wenig kürzer treten.
Van den Berg war am Mittwoch nach einem Blockversuch noch auf dem Feld behandelt und mit dem Golf-Kart abtransportiert worden. Am Donnerstag gab es dann leichte Entwarnung. Dem Innenverteidiger gehe es soweit gut, bestätigte der Verein auf Nachfrage von come-on-fc.com. Man werde nun von Tag zu Tag schauen. Eine strukturelle Verletzung liegt also aktuell nicht vor. Doch vermutlich wird der Spieler nun ein wenig kürzer treten. Möglicherweise damit auch das erste Testspiel am kommenden Samstag gegen Rheinsüd verpassen. Dennoch dürfte die Nachricht für Erleichterung bei Spieler und Verein sorgen. Denn van den Berg war schon in der vergangenen Spielzeit einer der Pechvögel, die mehrere Wochen verletzungsbedingt ausgefallen waren. Gerade in der Innenverteidigung mussten zunächst Lukas Kwasniok und später René Wagner immer wieder improvisieren.
Harter Konkurrenzkampf für van den Berg
Van den Berg sieht sich in dieser Spielzeit einem großen Konkurrenzkampf ausgesetzt. Der Niederländer war im vergangenen Sommer für rund acht Millionen Euro an den Rhein gewechselt – damit der teuerste Transfer des Sommers und der teuerste Abwehrspieler der FC-Historie. Die Erwartungen konnte van den Berg aber nicht erfüllen. Sicherlich auch aufgrund seiner Verletzung nach dem Wolfsburg-Spiel zu Beginn der Saison. Nun wollte und sollte sich der Innenverteidiger noch einmal beweisen. Allerdings haben die Kölner mit Luka Lochoshvili einen Abwehrspieler verpflichtet, der dem FC direkt weiterhelfen und eine Führungsrolle übernehmen soll. Zudem kehrt mit Julian Pauli ein großes Abwehrtalent von seiner Leihe aus Dresden zurück. Mit Joel Schmied und vor allem Jahmai Simpson-Pusey hoffen zwei weitere Innenverteidiger auf einen Platz in der Stammelf. Van den Berg wird also eine starke Vorbereitung abliefern müssen, wenn er sich festspielen will.
Said El Mala unterschreibt Autogramme, lacht, macht Witze. Alles wirkt entspannt am Geißbockheim. Doch die Frage nach seiner Zukunft bleibt – trotz Kesslers Überzeugung, trotz langfristigem Vertrag, trotz fehlendem 50-Millionen-Angebot. Es dreht sich weiterhin viel um Said El Mala: Bleibt er beim 1. FC Köln – oder doch nicht?
Auch, wenn Thomas Kessler überzeugt vom Verbleib ist, die Zukunft von Said El Mala ist nach wie vor nicht geklärt. Es gibt weiterhin Fragezeichen und die werden auch noch ein wenig bleiben.
Said El Mala vom 1. FC Köln im Duell gegen Bayer Leverkusen (Foto: Lars Baron / Getty Images)
„Team Ronaldo oder Team Messi?“, wollten die beiden jungen FC-Fans wissen. „Ronaldo“, sagte Said El Mala mit einem breiten Lächeln und unterschrieb die bereitliegenden Trikots. Der 19-Jährige war gut aufgelegt, als er die lange Runde der Fans abging, um seine Unterschrift wieder und wieder zu setzen. Das Autogramm des Youngsters gehört aktuell wohl zu den beliebtesten des FC-Kaders – vermutlich mehr als das. El Mala ist der Star der Mannschaft, auch, wenn man den Wirbel um den Youngster am Geißbockheim lieber klein halten würde. Das ist alleine schon aufgrund der Leistungen der Vorsaison schwer möglich. Und so war der Offensivspieler inklusive seiner Zukunft in den vergangenen Wochen erwartungsgemäß das große Thema rund um den FC. Thomas Kessler bestätigte am Montag einmal mehr, dass es das ein oder andere Angebot für den 19-Jährigen gegeben habe. Bekanntlich war nicht das richtige für den Club oder eben die El Malas dabei. Und so ist der Offensivspieler nach wie vor Teil der Geißböcke und der Trainingsgruppe, die sich auf die kommende Spielzeit vorbereitet.
Ein riskantes Unterfangen
Und doch bleiben Fragezeichen. Denn nach wie vor sind die Vorzeichen nicht vollends geklärt. „Er ist hier, er hat einen langfristigen Vertrag und ich bin happy, dass er hier ist. Heute gehe ich davon aus, dass er unser Spieler ist“, sagte Kessler und wurde dann sogar noch genauer. „Ich bin der festen Überzeugung, dass er in der kommenden Spielzeit für den FC spielen wird.“ Feste Überzeugung ist das eine, Gewissheit der aus Kölner Sicht aber deutlich wichtigere Aspekt. Denn auch ein später Verkauf hätte natürlich für Spieler und Club weitreichende Folgen. Der FC würde eine Stange Geld kassieren, mit der es eine andere Kaderzusammenstellung geben könnte. Auf der anderen Seite würden die Geißböcke einen ihrer Topspieler verlieren, ein großes Talent, ein Kölner Gesicht. Vor allem aber einen Akteur, den man nur sehr schwer ersetzen kann – selbst mit einigen Millionen mehr in der Tasche. FC-Vizepräsident Ulf Sobek sprach vor einigen Wochen davon, dass man in dem Fall dann eine gewisse Torgarantie mit verpflichten müsse.
Ein unsicheres, ein riskantes Unterfangen. Zwar ist nicht garantiert, dass El Mala eine zweite genauso starke Saison abreißt, doch bei dem Youngster weiß man, woran man ist. Insofern wäre eine gewisse Sicherheit der bevorzugte Weg. Zumal natürlich auch René Wagner nur zu gerne mit einer Mannschaft planen würde – Lücken gibt es im aktuellen Kader schließlich genug. Allerdings wird man in Köln ein 50-Millionen-Angebot ganz sicher nicht ausschlagen. Sollte das auf den Tisch kommen, ist es mit der Überzeugung von Thomas Kessler vermutlich so eine Sache. Dann werden die Geißböcke gesprächsbereit sein und das vermutlich unabhängig des Datums. Der El-Mala-Poker ist also trotz der Worte des Geschäftsführers alles andere als vorbei. Zumal sich dem Vernehmen nach gleich mehrere Bundesligisten in Stellung bringen, die auf eine geringere Ablöse hoffen. Dortmund gilt bei den El Malas als Favorit, aber auch RB Leipzig soll den Spieler auf der Liste haben. 50 Millionen werden die deutschen Teams aber nicht überweisen.
Teil der Verhandlungstaktik?
Said El Mala soll dem Vernehmen nach einem Abschied aus Köln offen gegenüberstehen. Das richtige Angebot muss vorliegen, der richtige Club interessiert sein – möglichst eine Top-Adresse. Aber eine, bei der es dann auch Spielzeit gibt. Kessler setzt indes mit seiner Äußerung ein starkes Zeichen. An die Familie, an Berater, an die Interessenten. Möglicherweise auch eine Verhandlungstaktik. Es dürfte also noch ein Weilchen dauern, bis aus der Überzeugung Gewissheit werden kann. Dabei scheint das eigentlich einfach. Der FC hat durch den langfristigen Vertrag – wohlgemerkt ohne Ausstiegsklausel – nicht nur die bessere Verhandlungsposition, er müsste eigentlich gar nicht verhandeln. Nur die Kölner können aus den Fragezeichen ein Ausrufezeichen machen – wenn sie denn wollen.
Reigan Heskey ist einer der spannendsten jungen Offensivspieler Englands. Der 1. FC Köln soll Interesse haben. Was den Sohn von Liverpool-Legende Emile Heskey ausmacht – und warum seine Vertragssituation noch offen ist.
Der 18-jährige Reigan Heskey tritt in die Fußstapfen seines Vaters. Emile Heskey war ein Vollblutstürmer, Zielspieler – Sohn Reigan kommt eher über die Außen, dribbelstark, kompromisslos.
Reigan Heskey von Manchester City (Foto: Lewis Storey/Getty Images)
Der Name Heskey ist wohl einer, der bei vielen Engländern sofort Bilder hervorruft. Der bullige Stürmer, der mehr als 160 Pflichtspieltore erzielte. Emile Heskey, Liverpooler Legende, Nationalspieler, Pokal-Sieger, Europa-Pokalsieger – ein Zielstürmer, kopfballstark, gefährlich in der Box. Heskey erzielte auch Fallrückzieher-Treffer der Marke Ache. 62 Mal lief der Angreifer für die englische Nationalmannschaft auf, war Teil des Teams, das die DFB-Auswahl 5:1 abschoss und lief auf, als es bei der WM die derbe 1:4-Klatsche gegen Deutschland gab. Kein Wunder, dass die Söhne des Angreifers in seine Fußstapfen treten – ebenfalls den Weg der Fußballprofis eingeschlagen haben. Tatsächlich sind Jaden und Reigan Heskey auch Offensivspieler, werden als Stürmer geführt. Sind aber dann ganz anders als der Vater. „Er ist wahrscheinlich ein bisschen trickreicher als ich“, sagte Emile über den jüngeren seiner Söhne – vermutlich heillos untertrieben. Denn während Vater Emile als bulliger Strafraumstürmer seinen Weg machte, ist Reigan eigentlich auf den Außen zu Hause.
Vertragssituation unklar
Sollten die Kölner also den Zuschlag bei dem 18-Jährigen erhalten, würden die Geißböcke alles andere als einen Zielstürmer holen. Wie berichtet sind die Kölner an einer Verpflichtung des Spielers interessiert. Die Vertragssituation scheint ein wenig kompliziert. Tatsächlich ist der Ausbildungsvertrag des Spielers Ende Juni ausgelaufen. Man City hat sich um einen Anschluss-Profivertrag bemüht – lange ohne Erfolg. Ob der mittlerweile unterschrieben ist, ist aber nicht geklärt. Auf der einen Seite wird der Abschluss eines solchen Vertrags vom Verein normalerweise offen kommuniziert, auf der anderen wird Heskey weiterhin als Spieler bei City geführt. Heißt: Dass es keine Vollzugs-Meldung gibt, bedeutet nicht, dass der Spieler den Verein verlassen. In den Sozialen Medien gibt es Hinweise, Heskey habe seinen Kontrakt bis 2030 verlängert. Eine Primärquelle gibt es nicht. Gibt es keinen Vertrag wäre der Offensivspieler ablösefrei zu binden. Dass die Geißböcke den Engländer unter Vertrag nehmen wollen, steht aber außer Frage.
Reigan Heskey ist also nicht der gesuchte Ache-Backup. Der 18-Jährige ist auf der linken Außenbahn zu Hause, kann aber auch hinter den Spitzen spielen, genauso wie auf der rechten Außenbahn. Mit seiner Dynamik, der Suche nach dem Eins-gegen-Eins und dem Drang vom linken Flügel ins Zentrum zu ziehen, erinnert der Youngster zwangsläufig an Said El Mala. Heskey sucht permanent den Weg hinter die letzte Abwehrlinie, attackiert freie Räume und besitzt eine hohe Endgeschwindigkeit. In der vergangenen Saison übertraf der Angreifer seine xGoals-Werte deutlich. Heißt: Heskey erzielte knapp vier Tore mehr, als es die Qualität der Chancen erwarten ließ. Wettbewerbsübergreifend traf der 18-Jährige in der vergangenen Spielzeit 13 Mal, bereitete 16 Tore vor. Zwar kommt der Spieler meist über die Flügel, doch Heskey hat im gegnerischen Strafraum viele Ballkontakte, bringt sich immer wieder in die gefährlichen Räume.
Mit viel Timing und Physis
Und das zahlt sich eben oft aus. Mit einer Körpergröße von 1,85 Metern und seiner kräftigen Statur kommt der Spieler auch über eine gewisse Physis. Heskey ist sich nicht zu schade, zurück zu arbeiten, gewinnt auch in der Defensive wichtige Zweikämpfe. In der Vorwärtsbewegung schätzt er vor allem das schnelle Umschaltspiel. Nach dem Ballgewinn sucht er den direkten Weg Richtung Schlussdrittel, versucht dort hinter die letzte Kette zu kommen. Englische Scouts heben vor allem das Timing seiner Läufe hervor, mit denen sich der Spieler regelmäßig einen Vorteil gegenüber seinen Gegenspielern erarbeitet. Ähnlich zielstrebig ist er eben auch beim Abschluss. Im November 2024 wurde er zur Halbzeit gegen die U21 von Norwich City eingewechselt und war dann innerhalb von 22 Minuten drei Mal erfolgreich.
Doch Heskey hat auch noch Entwicklungsfelder. Vor allem unter höherem Gegnerdruck, so heißt es von englischen Scouts, sollte der 18-Jährige seine Entscheidungsfindung verbessern. Gerade der letzte Pass komme nicht immer an, ihm fehle die Konstanz gegen tief stehende Mannschaften und die Umsetzung seiner körperlichen Vorteile gegen erfahrene Verteidiger sei nicht immer rund. Dennoch scheint der Youngster schon ziemlich perfekt zu den Geißböcken zu passen. Der FC sucht offensichtlich junge Spieler, die Entwicklungspotenzial mitbringen, mehrere Positionen bekleiden können und in einigen Jahren deutlich mehr wert sein könnten als heute. Bei Jahmai Simpson-Pusey hat es bereits geklappt, nun soll es für den nächsten Spieler aus der Man-City-Akademie einen Schritt weiter nach oben gehen. Wenn es nach den FC-Bossen geht, am liebsten am Geißbockheim.
Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #14: Trainingsauftakt, erste Transfers und eine Menge Gerüchte.
Im Podcast sprechen Simon Hense und Simon Bartsch von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #14: Trainingsauftakt, erste Transfers und eine Menge Gerüchte.
Podcast zum 1. FC Köln
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Alle zwei Wochen gibt es die geballte Ladung come-on-fc als Podcast. Denn bekanntlich lässt sich rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel diskutieren. Und genau da setzen wir an. 1948 – Der Podcast von come-on-fc bespricht die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Folge #14:
In Folge 14 gibt es natürlich wieder neue Themen rund um den FC: Am vergangenen Montag ist der 1. FC Köln in die Vorbereitung gestartet. Mit dabei war mit Luka Lochoshvili einer von bisher zwei Neuzugängen. Über seine Verpflichtung und die vom noch im WM-Urlaub weilenden Gideon Mensah, den Abgang von Jakub Kaminski sowie die ersten Eindrücken vom Trainingsplatz sprechen Simon Bartsch und Simon Hense in der 14. Folge von 1948. Außerdem ordnen sie die möglichen Transfers von Ellyes Skhiri sowie Edson Álvarez ein und diskutieren über das Kölner Interesse an zwei vielversprechenden Mittelfeldtalenten. Und weil es immer und immer wieder Neuigkeiten und Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, hört einfach rein in „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.
Sein Vater Emile lief einst für England auf, gewann mit Liverpool zahlreiche Pokale – nun will der Sohn ebenfalls den Weg in den Profifußball finden. Und das offensichtlich in der Domstadt. Der 1. FC Köln will Reigan Heskey von Manchester City ausleihen.
Verpflichtet der FC nach Jahmai Simpson-Pusey nun den zweiten Spieler von Manchester City? Der FC arbeitet nach Informationen von come-on-fc.com tatsächlich an einer Leihe des Youngsters Reigan Heskey. Der „Geissblog“ berichtete zuerst.
Reigan Heskey soll auf der Liste der Kölner stehen (Foto: Naomi Baler/GettyImages)
Wie nun auch Sky berichtet, arbeitet der 1. FC Köln an einer Leihe von Flügelspieler Reigan Heskey von Manchester City. Demnach befinden sich die Kölner Verantwortlichen um Geschäftsführer Thomas Kessler bereits in Gesprächen mit dem englischen Spitzenclub. Eine Einigung wurde bislang jedoch noch nicht erzielt. City soll grundsätzlich bereit sein, den 18-Jährigen für eine Saison zu verleihen, damit er auf hohem Niveau wertvolle Spielpraxis sammeln kann. Tatsächlich Heskey gilt als eines der vielversprechendsten Offensivtalente des Vereins. Der Sohn des ehemaligen englischen Nationalstürmers und Liverpool-Legende Emile Heskey durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften der „Skyblues“ und gehörte in der vergangenen Saison zum Kader der U21. Dort überzeugte der Rechtsfuß mit starken Leistungen und kam in 24 Pflichtspielen auf sieben Tore und zwölf Vorlagen.
Offensiv variabel einsetzbar
Sein Potenzial blieb auch Pep Guardiola nicht verborgen. Im September 2025 feierte der Rechtsfuß sein Pflichtspieldebüt für die Profis von Manchester City, als er beim 2:0-Erfolg im EFL Cup gegen Huddersfield Town kurz vor Schluss eingewechselt wurde. Für den 1. FC Köln wäre der englische U-Nationalspieler eine interessante Neuverpflichtung. Heskey wird überwiegend auf dem linken Flügel eingesetzt, kann aber auch auf der rechten Seite oder hinter den Spitzen agieren. Mit seinem Tempo, seiner Dynamik und seiner Eins-gegen-eins-Stärke würde er gut in das Anforderungsprofil des FC passen. Gleichzeitig könnte er die Lücke schließen, die Jakub Kamiński nach seinem Wechsel zu Benfica Lissabon hinterlassen hat. Sollte der Transfer zustande kommen, wäre Heskey nach Jahmai Simpson-Pusey bereits der zweite Spieler, den die Kölner in diesem Sommer von Manchester City verpflichten.
Verletzungssorgen am dritten Trainingstag der Vorbereitung des 1. FC Köln: Rav van den Berg muss die Einheit am Mittwoch verletzt abbrechen. Eine Untersuchung steht noch aus. Doch damit wächst die Sorge, dass sich das Verletzungspech in die neue Spielzeit transportiert.
Geht es in der neuen Saison mit dem Verletzungspech in der Innenverteidigung weiter? Am Mittwoch musste Rav van den Berg die Einheit verletzt abbrechen. Der Abwehrspieler wurde sogar mit dem Golf-Cart vom Platz gebracht werden.
Rav van den Berg beim Auftakttraining mit Julian Pauli
Teilweise fielen gleich mehrere Innenverteidiger gleichzeitig aus, Ex-Trainer Lukas Kwasniok musste in dieser Phase immer wieder improvisieren. Gleich mehrfach halfen positionsfremde Spieler in der Innenverteidigung aus. Der FC und die Verletzungssorgen in der zentralen Abwehrreihe waren in der vergangenen Spielzeit ein Kapitel für sich. Nun gibt es die erste Hiobsbotschaft der neuen Spielzeit. Rav van den Berg musste die Einheit am Mittwoch verletzt abbrechen. Bei einem Blockversuch verletzte sich der Spieler, musste anschließend behandelt werden. Nach der kurzen Unterbrechung wurde der Niederländer mit einem Golf-Kart abtransportiert. Möglicherweise wird im Verlaufe des Tages noch eine MRT-Untersuchung gemacht. Schon am Dienstag hatte es einen kleinen Schockmoment gegeben, als Said El Mala nach einem Zweikampf behandelt werden musste. Der Kölner Youngster machte das Training aber zu Ende und stand auch am Mittwoch wieder auf dem Platz. Das wird bei van den Berg wohl eher schwierig werden.
Weitere Untersuchungen stehen an
Der Niederländer war auch in der vergangenen Spielzeit einer der Pechvögel. Kurz nach seiner Verpflichtung hatte sich der Abwehrspieler im Duell gegen den VfL Wolfsburg bei einem Zweikampf die Schulter verletzt und musste operiert werden. So wirklich in Schwung wollte er anschließend nicht mehr kommen. In den letzten Wochen der Saison kam van den Berg gar nicht mehr zum Einsatz. Nun wollte der Innenverteidiger die Vorbereitung nutzen, um sich eine bessere Position zu erarbeiten. Ob und wenn ja wie lange van den Berg ausfällt, werden die weiteren Untersuchungen zeigen. Ein Ausfall käme zur Unzeit. Denn der Konkurrenzkampf wird es beim FC in sich haben. Mit Luka Lochoshvili, dem fest verpflichteten Jahmai Simpson-Pusey, Joel Schmied und Leihrückkehrer Julian Pauli stehen gleich vier weitere Innenverteidiger beim Effzeh in den Startlöchern, die sich alle gute Chancen auf Einsatzzeit ausrechnen. Mit Timo Hübers kommt voraussichtlich im Winter ein weiterer Innenverteidiger dazu.
Der Rahmenkalender der Geißböcke nimmt weitere Konturen an. Der FC startet an einem Samstagnachmittag in die neue Saison. Doch es gibt auch das erste „Topspiel“ für den 1. FC Köln: DFL terminiert Spieltage 1 bis 4 der Saison 2026/27. So muss der FC ran.
Der Spielplan der Bundesliga-Saison 2026/27 ist veröffentlicht, die ersten Begegnungen sind genau terminiert. Für den FC steht ein Topspiel sowie ein Freitagsabend-Spiel auf dem Programm.
Marvin Schwäbe rettet im Duell gegen Werder Bremen
Dass die Geißböcke in der vergangenen Spielzeit nicht immer das große Glück mit den Topspielen hatte, ist bekannt. Nun steht direkt das erste in der kommenden Saison an. Am 3. Spieltag empfangen die Kölner am Samstagabend Werder Bremen im eigenen Stadion. In die Spielzeit starten die Geißböcke allerdings am Samstagnachmittag (29.8.). Zur regulären Spielzeit ist die TSG Hoffenheim zu Gast. Das erste Auswärtsspiel findet dagegen an einem Freitagabend statt. Die Kölner reisen dazu zum VfB Stuttgart. Anpfiff ist um 20:30 Uhr. Dann folgt das vermeintliche „Topspiel“, bevor es dann zum Duell mit dem Hamburger SV erneut am Samstagnachmittag kommt.
Karnevalsspiel in Bremen
Das Karnevalsspiel wird erwartungsgemäß auswärts stattfinden. Die Kölner sind Anfang Februar zu Gast in Bremen. Am letzten Spieltag empfangen die Geißböcke den SC Paderborn. Dann sollte das Thema Klassenerhalt in trockenen Tüchern sein. Zu den Bayern geht es dagegen Ende November.
Am Montag ist der FC mit dem aktuellen Kader in die Saisonvorbereitung gestartet. Mit dabei waren auch fünf Akteure aus dem eigenen Nachwuchs des 1. FC Köln: Welche Talente schaffen den Sprung zu den Profis?
Die Kaderplanungen bei den Geißböcken nehmen zunehmend an Fahrt auf. Während Neuzugang Luka Lochoshvili am Montag schon mit auf dem Platz stand, darf sich Gideon Mensah noch von seinem WM-Einsatz erholen. Zu den Akteuren der vergangenen Saison gesellten sich aber auch junge Talente aus dem Kölner Nachwuchs.
Beim Auftakttraining trainierten junge Talente des 1. FC Köln mit
Die erste Trainingseinheit in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit absolvierten die Geißböcke am Montag unter den Augen vieler anwesender Fans. Neben den verbliebenen Profis der vergangenen Saison standen auch Neuzugang Luka Lochoshvili sowie fünf Nachwuchsspieler mit auf dem Rasen. Mit einem von ihnen hat der Verein den Vertrag am Dienstag verlängert.
Ein starkes Zeichen für die Zukunft
So unterschrieb DavidFürst seinen ersten Profivertrag beim FC. Die Geißböcke setzen damit ein starkes Zeichen für die Zukunft. Denn der Rechtsverteidiger soll bereits bei anderen Topclubs Interesse geweckt haben. So soll unter anderem Juventus Turin den Abwehrspieler im Fokus gehabt haben. 2025 gewann Fürst mit den A-Junioren der Kölner die Meisterschaft, zeigte gegen Inter Mailand überragende Leistungen, machte dabei Ex-Coach Lukas Kwasniok auf sich aufmerksam und spielte sich auf dessen Zettel. Für ein Debüt bei den Profis reichte es bisher allerdings noch nicht. Gut möglich aber, dass dieses in der anstehenden Spielzeit folgen wird.
Denn die Entwicklung des Defensivspielers verläuft steil bergauf. Seitdem Fürst 2023 aus Düren zur U17 des 1. FC Köln gewechselt ist, habe er sich Jahr für Jahr weiterentwickelt, sagt Lukas Berg, technischer Direktor beim FC. Der 19-Jährige „hat im letzten Jahr in der Youth League, in den U19 Top-Spielen und bereits in der U21 gezeigt, was in ihm steckt“, so Berg weiter. Mit diesem Profil könne er es weit bringen. Eine Teilnahme am Trainingslager in Kitzbühel wäre definitiv keine Überraschung.
Mindset für nächste Schritte im Seniorenbereich
Seinen Vertrag ebenfalls verlängert hat Jonathan Friemel. Das allerdings bereits im April dieses Jahres. Der heute 19-Jährige spielt seit seiner Zeit in der U10 bei den Geißböcken, feierte mit der U19 als Stammspieler die Deutsche Meisterschaft. Von Stefan Ruthenbeck bekam er in der vergangenen Spielzeit das Vertrauen ausgesprochen, übernahm das Amt des Kapitäns und sammelte in 30 Partien zehn Scorerpunkte. Der Außenverteidiger durfte sich ebenfalls bei der U21 in der Regionalliga West beweisen, kam vier Mal zum Einsatz und steuerte einen Treffer bei. Bei seiner Vertragsverlängerung sagte Friemel, er sei „überglücklich, weitere Aufgaben bei diesem besonderen Verein anzugehen.“ Eine Neue bekam der 19-Jährige am Montag beim Training mit den FC-Profis. Ob der Weg ihn bereits in diesem Sommer in die österreichischen Alpen führen wird, ist noch offen.
Mit Nilas Yacobi stand am Montag ein weiteres Talent des Kölner Nachwuchses auf dem Platz. Seit Juni 2025 spielt der von VfL Wolfsburg gekommene Stürmer nun am Rhein. Ausgebildet wurde der gebürtige Däne bei seinem Jugendverein Naestved Boldklub. Über Zwischenstationen bei der U17 von Bröndby IF und eben den Wölfen kam Yacobi vor der vergangenen Saison zu den Geißböcken. Damals sagte Berg über den Mittelstürmer, er bringe „die Persönlichkeit, das Mindset mit, hier in Köln die nächsten Schritte im Seniorenbereich zu gehen.“ Für den Kölner U21 stand der 19-Jährige 16 Mal in der Startelf und steuerte drei Tore sowie drei Vorlagen bei. Am vergangenen Wochenende absolvierte der Angreifer mit der Kölner Reserve das erste Testspiel unter dem neuen Coach Manuel Hartmann und traf beim 6:1-Sieg über den FC Gießen zwei Mal den Kasten. Yacobi wird aktuell auf einen Marktwert von 50.000 Euro geschätzt.
“Eines der spannendsten Talente“
Der seit der Saison 2017/18 bei den Kölner Jugendmannschaften spielende Kristiyan Irmiev stand ebenfalls am Montag mit dem Team von René Wagner auf dem Platz und durfte Profiluft schnuppern. Der 19-Jährige ist aktuell Nationalspieler der bulgarischen U19 und stand bei Duellen während der U19-EM Qualifikation und bei Freundschaftsspielen 2025 insgesamt sieben Mal in der Startelf. Für den FC lief Irmiev in der vergangenen Spielzeit für die U19 auf, wechselt in der aktuellen Saison aber zur U21. Dass für den defensiven Mittelfeldspieler jedoch bereits der Sprung zu den Profis ansteht, ist in dieser Spielzeit noch nicht abzusehen. Oberligaluft durfte das Talent beim Training der Profis aber dennoch schnuppern.
Mit Maik Afri Akumu trainierte am Montag das fünfte Talent unter den Augen von Chefcoach Wagner. Der Offensivspieler wechselte im August 2025 von Hertha BSC ans Geißbockheim und unterschrieb einen langfristigen Vertrag. Im Zuge der Verpflichtung beschrieb Berg den Youngster als „hochveranlagten Offensivspieler, der sicherlich rund um seinen Jahrgang als eines der spannendsten Talente angesehen werden kann.“ Der 17-Jährige ist aktuell Teil der deutschen U18 Nationalmannschaft und kam in der vergangenen Saison bereits sechs Mal bei der Kölner U21 zum Einsatz. Eine Reise ins Trainingslager nach Kitzbühel kommt für den Linksaußen in diesem Sommer zu früh, eine Perspektive hat sich Akumu allerdings bereits eröffnet.
Er ist ruhig abseits des Platzes, temperamentvoll auf ihm – Otto Rosengren ist einer der interessantesten Mittelfeldspieler Skandinaviens. Der 1. FC Köln soll den 23-Jährigen auf dem Zettel haben. Was den Malmö-Spieler ausmacht – und warum er ins Bild passt für den 1. FC Köln: Das ist Otto Rosengren.
Der FC arbeitet weiter an seinem Kader. Auf der Liste soll der Schwede Otto Rosengren stehen. Und der überrascht – in mehrerlei Hinsicht.
Otto Rosengren könnte gut zum 1. FC Köln passen (Foto: Michael Campanella/Getty Images)
Wenn Otto Rosengren nicht auf dem Fußballplatz steht, beschreiben ihn seine Mannschaftskollegen als ruhig, vielleicht ein wenig zurückhaltend. Doch auf dem Feld zeigt sich ein ganz anderer Spieler. „Sobald ich auf den Platz gehe, schaltet sich bei mir etwas ein“, sagte der Mittelfeldspieler im Frühling in einem Interview mit Aftonbladet. Hintergrund war eine Art Rangelei mit Gegenspieler Mohamed Bawa. Dieser riss den Spieler von Malmö zu Boden. „Ich spiele ihn aus und dann zieht er mich herunter. Er zieht mich am Nacken. Natürlich werde ich dann sauer“, sagte der Schwede. „Es wurde etwas hitzig, und dann hat er die Beherrschung verloren. Ich hatte auf Rot gehofft, musste mich aber mit Gelb zufriedengeben.“ Rosengren ist auf dem Platz eben alles andere als zurückhalten. Immer hochmotiviert, wie er sich selbst beschreibt. „Ich würde sagen, darin bin ich ziemlich gut. Ich bin einfach total motiviert, wenn ich auf dem Platz stehe, das ist etwas, das mich richtig anspornt“, so der Mittelfeldspieler, der in jenem Duell zum zwischenzeitlichen 3:0 traf und damit seinem Gegenspieler erst recht frustrierte.
„Dort bin ich am besten“
Auf dem Platz strotzt Rosengren vor Selbstvertrauen. Das war nicht immer so. Gerade zu Beginn seiner Zeit in Malmö hatte der Spieler nach eigenen Aussagen „enorme Zweifel“, dem Druck gewachsen zu sein. Doch der Schwede ging voran und suchte nach Lösungen. Rosengren arbeitete mit dem Sportpsychologen des Vereins, suchte aber auch Hilfe bei einem ominösen geheimen „Engländer“, den der Spieler aber explizit nicht benennen will. „Ich möchte nicht genau erklären, wie ich gearbeitet habe. Aber es gibt einige gute Bücher da draußen, die helfen. Es geht um die Vorbereitung auf Spiele und Training, Visualisierung und solche Dinge“, so Rosengren in einem Interview von 2025. „Ich wusste, dass meine Qualität als Fußballspieler nicht das Problem war, sondern mein Kopf.“ Und der scheint nun nicht mehr das Problem zu sein. Der 23-Jährige ist in Malmö gereift, mental, aber auch sportlich. Nicht umsonst wurde er Stammspieler, ist mittlerweile einer der Leader der Mannschaft. Der zentrale Mittelfeldspieler ist Taktgeber, der Motor seines Teams.
Dass der FC, der gefühlt gerade an einem Überangebot im Zentrum arbeitet, an dem Spieler interessiert sein soll, hat Gründe. Der 23-Jährige sieht sich selbst nicht als Sechser. Auch, wenn er dort einige Male eingesetzt wurde. Ihm sei es lieber, „dass ich einen Sechser hinter mir habe, der aufräumt und mich dann zwischen den Linien in der Offensive findet. Ich bekomme mehr Freiheit und kann mich über große Räume bewegen. Dort bin ich am besten – und nicht als Sechser, wie gegen Sirius. Dort fühle ich mich längst nicht so sicher und wohl“, so Rosengren. Ein Blick auf die Wyscout-Daten der laufenden Saison zeigt, dass der Schwede vor allem mit seinem überragenden Passspiel überzeugt – und das gerade bei den Bällen in Richtung letztes Drittel. „Seine größte Stärke ist nicht der tödliche Pass, sondern dass er Mitspieler ständig in bessere Positionen bringt“, sagte der schwedische Scout Harry Kruusval in dem Blog „The Football Analyst“. In den schwedischen Medien wird vor allem das Timing bei seinen Pässen und die ständige Anspielbarkeit als besondere Qualität des 23-Jährigen hervorgehoben, genau wie die Pressing-Resistenz.
„Dann folgen die Leute von selbst“
„Er beschleunigt unser Spiel. Er braucht nur wenige Ballkontakte und trifft fast immer die richtige Entscheidung“, sagte Malmö-Coach Henrik Rydström über seinen Schützling. Der Mittelfeldspieler schaltet sich immer wieder in die Offensive mit ein. „Ich bewege mich in freie Räume und versuche, die anderen in gute Situationen zu bringen“, sagt Rosengren über sich selbst. Andere sagen über ihn, er habe ein beeindruckendes Stellungsspiel, eine feine Technik. Der 23-Jährige bezeichnet sich eher als Verbindungsspieler, sieht sich nicht als Spielmacher. Vielleicht auch, weil er durchaus auch den Rückwärtsgang kennt. Rosengren sucht oft Defensivaktionen, gewinnt viele von ihnen. Bei einer Körpergröße von 1,78 Metern allerdings nicht immer in der Luft. Doch durch seinen Einsatz macht er viel wett. Und das eben, ohne den Scheinwerfer zu suchen. „Es ist auch Führung, auf dem Platz alles zu geben. Dann folgen die Leute von selbst“, sagt Rosengren.