Auf der Suche nach dem Sechser: Ellyes Skhiri gerät stärker in den Fokus — aber Zweifel bleiben

Ellyes Skhiri war in Köln der Publikumsliebling
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Auf der Suche nach dem Sechser: Ellyes Skhiri gerät stärker in den Fokus — aber Zweifel bleiben

Auch, wenn in dieser Saison nicht alles für ihn rund lief, die Lücke, die Eric Martel hinterlässt, ist groß – und der FC will sie erfolgreich schließen. Zwei Namen stehen im Raum: Ellyes Skhiri, der Rückkehrer mit großen Fragezeichen, und Edson Álvarez, der Traumkandidat mit großem Preisschild. Wer wird es? Der 1. FC Köln ist auf der Suche nach dem Sechser.

Zwei Neuverpflichtungen sind gefunden, weitere sollen folgen. So auch auf der Sechs. Zuletzt hieß es, Edson Álvarez sei nach wie vor Favorit, doch Ellyes Skhiri rückt immer mehr in den Fokus.

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Dass ein Transfersommer mit einer Fußball-Weltmeisterschaft – und dann auch noch einem XXL-Turnier – einer anderen Dynamik unterliegt, steht wohl außer Frage. So wirklich nervös muss man ob der zwei Neuverpflichtungen beim FC noch nicht werden. Dass aber ein Vorbereitungsauftakt mit nur zwei von sieben bis zehn Neuverpflichtungen auch nicht optimal ist, dürfte genauso klar sein. Dementsprechend wollte sich Thomas Kessler auch nicht direkt zu seiner Zufriedenheit in Bezug auf seine bisherige Transferarbeit äußern. Zufrieden müsse man am Ende einer Saison sein, sagt der Geschäftsführer Sport – zum Beispiel, wenn der Kader den Klassenerhalt eingetütet hat. Als der ehemalige Keeper dann aber auf die Positionen angesprochen wurde, auf denen dann doch konkreter Handlungsbedarf bestehe, wurde Kessler doch präziser. Im zentralen Mittelfeld wolle man sich verstärken, sagte der Geschäftsführer, nannte allerdings auch noch andere Positionen. Die im zentralen Mittelfeld ist aber wohl besonders wichtig. Denn die Lücke, die Eric Martel gerissen hat, ist groß.

Skhiri weit von Topform entfernt

Genauso groß sind die Bemühungen für einen adäquaten Ersatz. Und auch das ist durchaus verständlich. Als 2023 Jonas Hector und Ellyes Skhiri gemeinsam ihre Zelte in Köln abbrachen, da versäumten es die FC-Bosse, diese Lücken sinnvoll zu schließen. Die Quittung war ein massiver sportlicher Leistungseinbruch. Wohl auch einer, der gepaart mit der späteren Transfersperre zum Abstieg führte. Und so ist man bei den Geißböcken ganz besonders darauf aus, dieses Mal die richtige Wahl zu treffen. Ausgerechnet Skhiri ist in den Kölner Fokus geraten. Vor allem in den von René Wagner. „Ich habe über den Spieler nachgedacht. Ob das möglich ist, werde ich in den nächsten zwei Tagen erfahren“, hatte der Trainer am Freitag gesagt. Und: „Den Spieler kenne ich sehr, sehr gut. Wir werden am Wochenende besprechen, ob das realistisch ist.“ Wagner ist ein bekennender Fan des Tunesiers, kennt ihn noch aus der gemeinsamen Zeit unter Steffen Baumgart, erlebte also die Gründe, warum Skhiri in Köln Publikumsliebling war. 17 Tore erzielte der Spieler in seiner Zeit in Köln, kaschierte damit auch die Offensivflaute am Geißbockheim.

Ablösefrei bei Marktwert von 13 Millionen

Und da sich die Parteien weitestgehend einig sind, könnte es doch eigentlich recht schnell gehen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Mittelfeldspieler in Frankfurt an diese Leistungen nicht mehr anknüpfen konnte. Zwar verließ „Flaco“ den FC damals ablösefrei, doch der Marktwert lag bei 13 Millionen Euro. Mittlerweile liegt er bei fünf Millionen Euro. Bei der WM erwischte Skhiri eine besonders schwere Zeit, war einer der schwächsten einer schwachen tunesischen Mannschaft. Und möglicherweise gibt die sportliche Talfahrt des Tunesiers Kessler und Tim Steidten dann doch ein wenig zu denken. Denn dem Vernehmen nach sollen die Kaderplaner nicht restlos von der Idee überzeugt sein. Gespräche mit Frankfurt hat es nach Informationen von come-on-fc.com tatsächlich bereits gegeben. Dem Vernehmen nach verliefen sie auch recht positiv. Eine komplette Einigung gibt es bislang aber noch nicht.

Zuletzt hieß es, die beiden Verantwortlichen würden wohl eher auf die Karte Edson Álvarez setzen. Eine Verpflichtung des Sechsers würde dem FC möglicherweise sportlich weiterhelfen, die Kölner würden aber auch ein Zeichen setzen, in welchen Sphären nun gedacht werden kann. Nur sind da eben noch die finanziellen Aspekte, die wiederum gegen eine Verpflichtung des Mexikaners sprechen. Zumindest würde der Mittelfeldspieler mehr als das Doppelte der Kölner Bestverdiener erhalten. Das Gefüge wäre wohl sehr unwahrscheinlich. Auch mit Álvarez wurde gesprochen. Und das ganz sicher nicht nur, um Druck auf einen möglichen Skhiri-Transfer zu erhöhen – wie ursprünglich mal kolportiert. Kaum vorstellbar, ein Vertragsgespräch mit einem WM-Teilnehmer, der mal 40 Millionen Euro schwer war, mit dieser Absicht zu arrangieren. Dass aber Gespräche mit vermeintlichen Konkurrenten in die Dynamik von Transferverhandlungen mit einfließen, ist sicher. Der FC hat nach Informationen von come-on-fc.com auch noch mit weiteren Mittelfeldspielern gesprochen.

Aktuell deutet nichts auf einen lachenden Dritten, ausgeschlossen ist das aber nicht – sofern die Rahmenbedingungen passen. Doch macht ein Plan C wenig Sinn, wenn man sich eigentlich mit dem Plan B recht einig ist. Denn dort wird der finanzielle Aspekt am Ende des Tages möglicherweise der entscheidende sein.


Der nächste Kandidat: Ist der 1. FC Köln an Marcel Regula interessiert?

Marcel Regula steht angeblich auf dem Zettel der Geißböcke
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Der nächste Kandidat: Ist der 1. FC Köln an Marcel Regula interessiert?

Das Gerüchte-Karussell nimmt weiter Fahrt auf und macht Halt in der polnischen Ekstraklasa. Der 1. FC Köln soll an Marcel Regula interessiert sein. Der Offensivspieler steht aktuell bei Zaglebi Glubin unter Vertrag. Erste Gespräche soll es bereits gegeben haben.

Nachdem die ersten Wochen im Sommer noch recht ruhig gewesen sind, dreht sich das Gerüchte-Karussell nun doch deutlich schneller. Wie „Sky“ berichtet soll es einen ersten Kontakt zur Seite von Marcel Regula gegeben haben. Der offensive Mittelfeldspieler spielt aktuell in Polen.

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Der FC feilt weiter an dem Kader für die kommende Spielzeit. Und offensichtlich soll ein offensiver Mittelfeldspieler in den Fokus geraten sein. Das berichtet „Sky“. Demnach habe es bereits erste Gespräche zwischen dem Management des Spielers und den Verantwortlichen des FC gegeben. Konkret wurde es aber wohl noch nicht, heißt es weiter. Die Kölner hätten den Spieler lange gescoutet und für „interessant“ befunden. Tatsächlich hatte Thomas Kessler am Montag noch betont, dass die Kölner „noch gerne etwas in der Offensive machen würden“. Regula ist ein klassischer zentraler offensiver Mittelfeldspieler. Der 19-Jährige (!) gilt als ein großes polnisches Talent. Und das hat der Spieler bereits bewiesen. Regula ist Stammspieler in der Ekstraklasa, erzielte in den 40 Pflichtspielen der vergangenen Saison sechs Tore, bereitete weitere acht vor. Mit 18 Jahren gab der Offensivspieler schon sein Debüt in der polnischen U21-Nationalmannschaft.

Vertrag bis 2028, Marktwert von sieben Millionen

Allerdings ist der Marktwert des Youngsters in den vergangenen Monaten explodiert. Der liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de mittlerweile bei sieben Millionen Euro. In Polen geht man von einer Ablöse über fünf Millionen Euro aus Regula hat noch Vertrag bis 2028 bei Lugin. Ziemlich viel Geld für einen eher unbekannten Offensivspieler. Neben dem FC soll es aber auch noch weitere Interessenten für den jungen Spieler geben. Zuletzt wurde über Straßburg Alsace als möglicher Interessent spekuliert. Der FC sucht nach wie vor noch nach weiteren Verstärkungen. Kessler betonte am Montag, dass die Innenverteidigung abgeschlossen sei. Konkret suchen die Geißböcke nach einem zentralen defensiven Mittelfeldspieler sowie einem weiteren Linksverteidiger. Auch in der Offensive soll noch einmal nachgebessert werden.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Starkes Zeichen: Der FC verlängert mit David Fürst

Daniel Fürst verlängert bei den Geißböcken
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Starkes Zeichen: Der FC verlängert mit David Fürst

Die Geißböcke haben ein wichtiges Zeichen gesetzt und ein großes Talent langfristig gebunden. David Fürst verlängert beim 1. FC Köln und erhält seinen ersten Profivertrag. Der Rechtsverteidiger feierte mit den A-Junioren der Kölner 2025 die Meisterschaft.

Im Fokus stand er bereits bei einigen Topclubs. Unter anderem soll Juventus Turin an einer Verpflichtung des Defensivspielers interessiert gewesen sein, nun aber haben die Kölner ein Zeichen gesetzt und den Nachwuchsspieler der Geißböcke langfristig gebunden. Über die konkrete Länge gibt es keine Angaben vom Verein.

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Aktuell darf sich der Rechtsverteidiger bei den Profis zeigen, eigentlich ist er für die U21 der Geißböcke vorgesehen. Doch möglicherweise wird er in dieser Spielzeit noch sein Profi-Debüt feiern. Seinen ersten Profivertrag hat Fürst nun bei den Kölnern unterschrieben. „Wir freuen uns sehr, dass David seinen Profivertrag beim FC unterschrieben hat und seine Zukunft hier bei uns sieht. Seit seinem Wechsel aus Düren in unsere U17 hat sich David Jahr für Jahr weiterentwickelt und hat im letzten Jahr in der Youth League, in den U19 Top-Spielen und bereits in der U21 gezeigt, was in ihm steckt“, sagt Lukas Berg, technischer Direktor in Köln. Tatsächlich zeigte der Abwehrspieler vor allem in der Begegnung gegen Inter Mailand eine überragende Leistung. Überhaupt spielte der gebürtige Dürener eine starke Saison. „Mit seinem Profil kann er es weit bringen. Wir werden ihn auf diesem Weg begleiten“, so Berg weiter. Beim FC ist man überzeugt, dass es der 19-Jährige bei den Profis schaffen kann. 

Langfristiger Vertrag für Fürst

„Ich bin stolz auf meinen bisherigen Weg und freue mich riesig, ihn beim 1. FC Köln weiterzugehen und danke meiner Familie, meinen Trainern und allen, die mich auf diesem Weg unterstützt haben. Ich werde weiter hart arbeiten und jeden Tag alles für meinen Herzensverein geben“, sagt der Defensivspieler. David Fürst kam am 3. April 2007 in Düren zur Welt und lernte das Fußballspielen bei Viktoria Ellen und BC Oberzier. Über die Jugendabteilungen von Alemannia Aachen und Borussia Mönchengladbach führte sein Weg im Sommer 2022 zum 1. FC Düren. Ein Jahr später folgte der Wechsel ans Geißbockheim. Dort feierte der Abwehrspieler im vergangenen Jahr die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft und stand auch in dieser Spielzeit im Endspiel gegen Hoffenheim. Das ging bekanntlich verloren. Außerdem kam Fürst bereits vier Mal bei der U21 auf dem Platz. 


Bundesliga statt Türkei? Cenk Özkacar im Fokus einiger Clubs

Cenk Özkacar wird den FC wohl auch verlassen
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Bundesliga statt Türkei? Cenk Özkacar im Fokus einiger Clubs

Noch in der vergangenen Woche hatten türkische Medien berichtet, der Innenverteidiger würde sich wohl Trabzonspor anschließen. Nun aber gibt es eine Wende bei dem Ex-Spieler des 1. FC Köln: Bleibt Cenk Özkacar in der Bundesliga?

Beim FC hatte man keine Verwendung mehr für den Spieler, ließ die Kaufoption verstreichen. Doch nun scheint der Türke vielleicht doch noch eine weitere Chance in der Bundesliga zu bekommen. Cenk Özkacar wird mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht.

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Gibt es schon bald das Wiedersehen von Cenk Özkacar mit dem 1. FC Köln? Möglicherweise läuft der Abwehrspieler im Oktober bereits wieder im Kölner Stadion auf. Allerdings als Spieler des FC Schalke. Die Königsblauen sollen sich nämlich eine Leihe des Innenverteidigers vorstellen können. Das berichtet das Portal „TribunaVCF“, das vor einiger Zeit auch als erstes berichtete, dass der Abwehrspieler die Kölner verlassen würde. Nun soll S04 die Fühler nach dem Türken ausstrecken. Erst vor wenigen Tagen hieß es in türkischen Medienberichten, dass Trabzonspor den Innenverteidiger unter Vertrag nehmen wolle und die Verhandlungen mit dem spanischen Club aufgenommen habe. Bislang läge wohl noch keine Einigung vor. Doch Özkacar soll seinen Wechselwunsch hinterlegt haben. Kein Wunder, bei Valencia hat man dem Vernehmen nach keine Verwendung für den 25-Jährigen. Seit 2022 steht der Türke im Osten Spaniens unter Vertrag, der Kontrakt läuft noch bis 2028. Für Valencia lief der Spieler aber nur 46 Mal auf. Die Karriere ist von Leihen geprägt. Der FC war bereits die fünfte Leihstation des Spielers.

Leihe oder feste Verpflichtung?

Nun könnte die sechste ebenfalls in der Bundesliga folgen. Und Königsblau ist nicht alleine. Auch die SV Elversberg und der SC Paderborn sollen interessiert sein, heißt es weiter. Der FC wollte im Sommer bekanntlich, die Kaufoption für den Türken nicht ziehen. Und das, obwohl die deutlich unter dem Marktwert gelegen haben soll. Aktuell wird dieser von dem Online-Portal transfermarkt.de auf vier Millionen geschätzt, Köln hätte wohl rund 2,5 bezahlen müssen. Valencia soll dem Vernehmen nach rund fünf Millionen Euro für Özkacar bei einem festen Verkauf fordern. Die Spanier können sich aber auch einmal eine Leihe vorstellen. Der FC hat bekanntlich seine Lücke in der Innenverteidigung geschlossen. Thomas Kessler erklärte am Montag, dass man in der Innenverteidigung die Suche im Grunde abgeschlossen habe. Wie es mit Kristoffer Lund weitergeht, ist aktuell noch nicht bekannt. Die Kaufoption wurde ebenfalls nicht gezogen. In Palermo ist man sich nicht sicher, ob man für den Schienenspieler Verwendung findet.


„Die Stadt und die Fans stehen hinter uns“ – Der 1. FC Köln ist in die Saisonvorbereitung gestartet

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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„Die Stadt und die Fans stehen hinter uns“ – Der 1. FC Köln ist in die Saisonvorbereitung gestartet

Am Montagnachmittag ist der FC in die Vorbereitung auf die kommende Saison gestartet. Und für diese hat sich das Team von René Wagner deutliche Ziele gesteckt: So will der 1. FC Köln die Saison bestreiten.

Die Stimmung am Geißbockheim war am Montagnachmittag nicht nur bei den Fans gut. Auch die Profis des 1. FC Köln freuen sich sichtlich über den Beginn der Vorbereitung. Für die anstehende Saison haben die Kölner sich bereits erste Ziele gesteckt.

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Applaus hallte über das Gelände am Geißbockheim, als die Profis des 1. FC Köln ihren Weg auf den Trainingsplatz antraten. Nach der Sommerpause hieß es für die Mannschaft von Cheftrainer René Wagner am Montag wieder Trikot überstreifen, Fußballschuhe schnüren und Schwitzen. FC-Keeper Marvin Schwäbe fasste den ersten Tag der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit zusammen: „Perfektes Sommerwetter, perfekter Start heute“ und ergänzte, man habe heute schon eine gute Qualität auf dem Platz gehabt und freue sich, dass es jetzt wieder losgehe. Noch vor einigen Wochen kursierten Gerüchte über einen möglichen Abgang des Torhüters, dessen Vertrag nur noch bis kommenden Sommer läuft. „Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden. Ich gehe jetzt in mein sechstes Jahr, ich weiß, was ich hier habe und deswegen bin ich auch zufrieden so, wie es ist“, beugte Schwäbe weiteren Spekulationen um seine Zukunft vor.

Ziele sind klar definiert

In der anstehenden Spielzeit steht für die Geißböcke die zweite Saison nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga an. Die Ziele sind dabei für die Mannschaft klar definiert. „Es geht für uns darum, unsere Punkte einzufahren und fußballerisch als Mannschaft den nächsten Schritt zu gehen. Über die Ambitionen, die wir haben, werden wir in den kommenden Wochen sprechen“, so Schwäbe. „Definitiv werden wir versuchen, eine stabilere Saison zu spielen als die letzte.“ Um dieses Ziel zu erreichen soll die Mannschaft in den kommenden Wochen zusammenwachsen. Am Montag stand mit Neuzugang Luka Lochoshvili zwar nur ein neues Gesicht mit auf dem Platz, ein Problem, die neuen Spieler in den Kader zu integrieren sah der Kölner Keeper allerdings nicht. Denn auch vor Beginn der vergangenen Saison hatte der FC ein Facelift erfahren.

Zudem ist die Zeit bis zum ersten Pflichtspiel noch lang. „Wir haben eine relativ lange Vorbereitung vor uns, da werden wir mit Sicherheit einige Dinge ansprechen, werden versuchen, die Dinge in eine richtige Richtung zu drängen“, so die Kölner Nummer Eins. Daran soll auch der neue Chefcoach seinen Anteil haben: „Wir freuen uns, dass wir mit René jemanden haben, den wir kennen, der frischen Wind reinbringt. Ich glaube, dass er es im Saison Endspurt gut gemacht hat, sonst hätte er die Chance nicht bekommen.“ Wagner wolle eine Kultur schaffen, bei der das Team alles reinhaue und sich auch mal untereinander die Meinung sagt.

„Wir wissen, dass die Stadt und die Fans hinter uns stehen“

Aber nicht nur das Trainerteam wird die Geißböcke durch die Saison tragen. Auch die Anhänger des 1. FC Köln haben durchaus einen nicht unwesentlichen Anteil. Es sei immer schön zu sehen, wie ein Verein, eine Mannschaft polarisieren könne, betonte Schwäbe. „Wir wissen, dass die Stadt und die Fans hinter uns stehen. Das hat uns durch gute und durch weniger gute Zeiten getragen. Auch in der letzten Saison ging es mal bergauf und mal bergab. Trotzdem konnten wir uns immer auf die Fans verlassen.“ Und auch zu Beginn der Spielzeit 2026/27 strömten eben diese Fans zum Trainingsauftakt wieder in den Kölner Grüngürtel. Eine Stellschraube, an der sich wohl auch in dieser Saison nichts ändern wird.


Ein Investment in die Gegenwart: Gezielt mehr Routine für die Defensive beim 1. FC Köln

Gideon Mensah überzeugte gegen England
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Ein Investment in die Gegenwart: Gezielt mehr Routine für die Defensive beim 1. FC Köln

Das Transferkarussell ist in vollem Gange und auch in der FC-Gerüchteküche herrscht emsiger Betrieb. Gerade die Defensive wird im Vergleich zur Vorsaison ordentlich umgekrempelt. Dabei fällt eines auf: Der 1. FC Köln holt sich gezielt Erfahrung an Bord.

In der Kulinarik gibt es bekanntlich viele Dinge, die mit der Zeit immer besser werden. Doch gilt das auch für Fußballprofis? Bei den beiden bisherigen und einer bevorstehenden Neuverpflichtungen für die Defensive scheint Routine ein Faktor für den 1. FC Köln zu sein. Denn Gideon Mensah, Luka Lochoshvili und die gehandelten Sechser Ellyes Skhiri oder Edson Álvarez bringen viel Erfahrung mit.

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Die Frage nach dem perfekten Fußballeralter ist eine viel diskutierte und jeder scheint eine andere Meinung dazu zu haben. Während Spaniens Pau Cubarsi bereits mit 17 Jahren problemlos auf höchstem europäischem Niveau mithalten konnte, schaffte Virgil Van Dijk den Sprung in die absolute Weltklasse erst einige Jahre später. Es gibt große Schwankungen und selbstverständlich immer mal wieder Ausnahmen. Die meisten können sich aber auf einen Alterskorridor von Ende 20 bis Anfang 30 einigen. In diesem Alter konnten Spieler bereits genug Erfahrung sammeln, während gleichzeitig die Athletik noch vorhanden ist. Die bisherigen Defensiv-Transfers des FC sprechen eine deutliche Sprache: Beim FC sucht man offenbar für die Hintermannschaft Routine.

Beeindruckende Erfahrung auf dem Konto

Gideon Mensah ist 27 Jahre alt. Der Ghanaer kommt auf mehr als 230 Pflichtspiele im Profibereich, lief bereits 44 Mal für sein Land in der A-Nationalmannschaft auf, spielte zuletzt die WM. Der Linksverteidiger ersetzt Kristoffer Lund. Der 24-Jährige wurde von den Geißböcken nicht übernommen. Auch Luka Lochoshvili sammelte deutlich mehr als 200 Pflichtspiele, das in zahlreichen Ländern Europas, spielte zudem mit Georgien die Europameisterschaft 2024, kommt auf 32 Länderspiele für sein Heimatland. „Er hat in den vergangenen Jahren auf unterschiedlichen Stationen wertvolle Erfahrungen gesammelt“, erklärte Thomas Kessler bei der Vorstellung des Spielers. Ein Textbaustein, der ähnlich auch bei der Verpflichtung von Gideon Mensah fiel. Dazu kommen die Gerüchte um Ellyes Skhiri (31 Jahre) und Edson Álvarez (28 Jahre) für die so wichtige Personalie im zentralen Mittelfeld. Die beiden Sechser werden als Nachfolger für den 24-jährigen Eric Martel gehandelt, der nun in Mainz spielt. Beide kommen auf rund 400 Pflichtspiele, dazu etliche Länderspiele.

Weltmeisterliche Vorbilder

Es besteht also kein Zweifel, dass der FC den jungen Spielern Jahmai Simpson-Pusey, Julian Pauli oder Rav van den Berg nun auch Routine an die Seite stellen will. Dass eine solche Struktur erfolgsversprechend sein kann, zeigt ein Blick auf die aktuell laufende Weltmeisterschaft. Kürzlich sind mit Argentinien, Spanien, England und Frankreich die letzten verbliebenen Nationen ins Halbfinale eingezogen. In den Viertelfinalspielen konnte die Defensivabteilung in Argentiniens Startelf mit 30,3 Jahren das höchste Durchschnittsalter vorweisen. Dahinter folgen Frankreich (28,3 Jahre), Spanien (27,6 Jahre) und England (26,9 Jahre). Ein Zufall? Oder doch ein Indiz für den Wert der Erfahrung im Verteidigen des eigenen Tores. Gerade auf diesem Niveau und dieser Bühne ist es von unschätzbarem Wert, druckresistente Abwehrrecken in den eigenen Reihen zu haben. Dass die Kölner diesen Weg einschlagen, ist demnach gut nachvollziehbar. Konstanz ist entscheidend. Hinten soll der Laden von den Routiniers dichtgehalten werden, vorne können die jungen Wirbelwinde für Furore sorgen.

Die Balance zwischen Ausbildung und Erfolg im Hier und Jetzt

Damit aus den Geißböcken keine Greisböcke werden, ist dieser Mix aus jungen, hungrigen Spielern und routinierten Veteranen entscheidend. Die Erfahrenen können so die Rookies an die Hand nehmen und Verantwortung übernehmen, während die Jungen sich im Schatten entwickeln können und die Mannschaft mit Hunger und Elan voranbringen. Das gesteigerte Interesse der Kölner an Spielern mit internationaler Erfahrung deutet darauf hin, dass der gegenwärtige Erfolg vermehrt in den Fokus gerückt wird. Einige der (potenziellen) Neuzugänge bewegen sich im vermeintlich besten Fußballeralter und müssen sich nicht erst noch dahin entwickeln. Daran muss sich der Kader in der neuen Saison selbstverständlich aber auch messen lassen. Zumal die Aussicht gering ist, mit Spielern in dieser Altersspanne nochmal einen hohen Wiederverkaufswert zu generieren.

Gerade der FC muss die Finanzen stets im Blick behalten. Die letzten Jahre wollte such der FC zum Ausbildungsverein entwickeln. Spieler wie Jonas Urbig, Damion Downs oder Max Finkgräfe konnten gewinnbringend verkauft werden und spielten so notwendiges Geld in die klammen Kassen. Noch immer ist der Verein finanziell nicht auf Rosen gebettet. Glücklicherweise hat man mit Said El Mala noch einen riesigen uneingelösten Scheck im Kader, der den Druck dahingehend erheblich verringert. Das erleichtert die Verlagerung der Prioritäten von Ausbildung und Weiterverkauf hin zu Erfolg im Hier und Jetzt.


1. FC Köln an Sturm-Talent von Inter Mailand interessiert

Jamal Idrissou im Kopfball-Duell mit Assad Kotya-Fofana
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1. FC Köln an Sturm-Talent von Inter Mailand interessiert

Der FC arbeitet weiter am Kader für die kommende Spielzeit. Und es gibt ein Gerücht für die Offensive, allerdings geht es um ein Talent. Der 1. FC Köln soll an Jamal Iddrissou interessiert sein. Das berichtet „Sky Italia“. Und das offenbar für die Profis.

Am Montag trainierte der FC das erste Mal wieder nach der Sommerpause. Doch die Kölner bekommen noch ein neues Gesicht. Es wird noch weitere Veränderungen geben. Ein Spieler könnte Stürmer Jamal Iddrissou sein.

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In den Sozialen Medien gab es in Australien einen besonderen Besuch. Paul Okon-Engstler war noch einmal zu Gast beim FC Sydney und postete das Video von diesem Ereignis bei Instagram. Er ist zurück, die Message. Doch irgendwie fühlten sich die Bilder aus der Ferne eher wie Abschied an. Der Australier wechselt bekanntlich für rund eine Millionen Euro nach Köln – die Rückkehr war also nur temporär. Thomas Kessler wollte sich zu dem möglichen transfer am Montag nicht äußern, allerdings ist er mehr als wahrscheinlich, wenn auch nicht so schnell wie erhofft. Denn der Medizincheck wurde vorerst verschoben – dem Vernehmen nach nur kurzfristig. Der Transfer ist nicht in Gefahr. Und er wird nicht der einzige bleiben. Der Geschäftsführer kündigte an, dass es in den kommenden Wochen da noch etwas geben werde. Angesprochen auf die wichtigsten Positionen, nannte Kessler auch „etwas in der Offensive“. Tatsächlich sucht man in Köln nach einem Backup für Ragnar Ache. Mateusz Zukowski war im Gespräch, aber wohl nicht so heiß, wie es gekocht wurde.

Leihe mit Kaufoption?

Dem Vernehmen nach wollen die Kölner eher einen jungen Spieler verpflichten, der sich im Schatten von Ache weiterentwickeln kann. Zum Beispiel Chido Obi, über den zuletzt viel spekuliert wurde. Nun macht „Sky Italia“ eine ganz andere Baustelle auf. So soll der FC an Jamal Idrissou interessiert sein. Demnach hätten die Geißböcke bereits ein Leihangebot in Höhe von 700.000 Euro abgegeben. Doch Inter soll die Offerte abgelehnt haben. Ein genaues Bild konnte sich Kessler in der Youth League machen. Da lief der 18-Jährige vor 50.000 Zuschauern mit Mailand gegen den FC auf. Eigentlich war der Angreifer in dieser Spielzeit eher im Unterbau der Profi-Mannschaft unterwegs. Allerdings in den 13 Spielen in der 3. Liga nicht erfolgreich. Im Nachwuchs erzielte der 1,88-Meter-Mann in dieser Spielzeit allerdings wettbewerbsübergreifend zwölf Tore. Auch der FC Brentford und der VfL Wolfsburg sollen Interesse zeigen. In Frage kommt wohl nur eine Leihe. Allerdings mit Kaufoption.

Laut „Sky Italia“ sollte diese bei sieben Millionen Euro liegen. Mailand war nicht einverstanden.


Das sagt Thomas Kessler zu Kaderplanung und einer „festen Überzeugung“ bei Said El Mala

Thomas Kessler beim Vorbereitungsauftakt am Montag
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Das sagt Thomas Kessler zu Kaderplanung und einer „festen Überzeugung“ bei Said El Mala

Der FC ist in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Am Montag ging es für die Mannschaft erstmals auf den Platz. Wenn auch mit einem etwas reduzierten Kader. Und das unter den Augen des Geschäftsführers Sport des 1. FC Köln: Das sagt Thomas Kessler zur Kaderplanung.

Die Bilanz ist noch ein wenig im Ungleichgewicht: Zehn Abgänge haben die Geißböcke bislang zu verzeichnen, allerdings erst zwei Neuzugänge, der dritte lässt wohl noch ein wenig länger auf sich warten als zunächst angenommen. Nach der Einheit am Montag sprach Thomas Kessler über den bisherigen Transfer-Verlauf.

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Es war heiß am Montagnachmittag am Geißbockheim. Und FC-Trainer René Wagner ließ seine Mannschaft schwitzen. Es wurde zwar noch nicht so richtig intensiv, doch Wagner gab bereits knappe, aber bestimmte Impulse. Dabei ist der Kader aktuell eben noch nicht komplett. Erst zwei Spieler hat der FC im Transfer-Sommer neu verpflichtet, auf der anderen Seite aber schon zehn Abgänge zu verzeichnen. „Wir haben einiges an Arbeit zu tun, wir haben aber auch einiges gemacht“, erklärte Thomas Kessler nach der Einheit. Grundsätzlich wolle er erst am Ende der Spielzeit zufrieden sein, doch mit den Spielern auf dem Platz und der Einheit sei er dann doch auch „zufrieden“ gewesen. Und dennoch gab der Geschäftsführer Sport dann doch noch ein kleines Versprechen ab: „Ich bin felsenfest überzeugt, dass wir in den kommenden Wochen das ein oder andere machen werden“, sagte Kessler. Aktuell geht es wohl im zentralen Mittelfeld um die Frage nach Edson Álvarez oder Ellyes Skhiri – beide Spieler stehen auf der Liste. Mit Paul Okon-Engstler wird in den kommenden Tagen einer dazu kommen.

„Heute gehe ich davon aus, dass er unser Spieler ist“

Auch in der Offensive wolle man noch etwas machen, sagte Kessler, benannte aber auch die geschlossene Position des Innenverteidigers. Dort ist man offensichtlich zufrieden. Für den Stamm-Linksverteidiger wurde Gideon Mensah verpflichtet, der allerdings noch seinen Sonderurlaub erhalten hat. Aufgefüllt wurde der Kader mit Nachwuchsspielern. „Für uns war es wichtig, dass wir Jungs auf dem Platz haben, die auch in der Saison zur Verfügung stehen“, erklärte Kessler und bestätigte, dass mit Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic nicht mehr geplant werde. Beide nahmen auch nicht an der Einheit teil. Rondic trainierte vor der Mannschaft, „Gazi“ ist für Gespräche freigestellt. Kessler baut auf Spieler, die dem FC die gesamte Saison zur Verfügung stehen sollen. Ob die Trainingsbeteiligung von Said El Mala da dann ein Fingerzeig war? „Er ist hier, er hat einen langfristigen Vertrag und ich bin happy, dass er hier ist. Heute gehe ich davon aus, dass er unser Spieler ist“, sagte Kessler. Nach wie vor dürfte ein Angebot in Höhe von 50 Millionen Euro die Meinung ändern.

Doch ein solches Angebot liegt nach wie vor nicht vor. Kessler habe El Mala vor dem Training abgefangen und den Eindruck gehabt, der Shootingstar sei Happy, in Köln zu sein. „Es gab das ein oder andere Angebot, aber es hat nicht zum Transfer geführt“, bestätigte Kessler und betonte, er sei „der festen Überzeugung, dass er (El Mala; Anm. d. Red) in der kommenden Spielzeit für den FC spielen wird.“ Zu den gehandelten Namen in der Gerüchteküche wollte sich Kessler nicht äußern.


Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Otto Rosengren interessiert sein

Otto Rosengren steht wohl auf dem Zettel der Geißböcke
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Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Otto Rosengren interessiert sein

Die Geißböcke starten am Montag in die Vorbereitung auf die neue Saison. Und neben dem Fußballerischen wird auch weiter am Kader gearbeitet. Dabei überrascht eine Nachricht aus Schweden dann doch: Der 1. FC Köln soll an Otto Rosengren interessiert sein.

Edson Álvarez oder Ellyes Skhiri oder vielleicht noch ein ganz anderer Name. Am Montag wird Paul Okon-Engstler in Köln erwartet, nun wird ein weiterer Mittelfeldspieler gehandelt. Und der kommt aus Schweden.

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So berichtet die schwedische Zeitung „Expressen„, dass die Kölner die Fühler nach Otto Rosengren ausgestreckt haben, den Mittelfeldspieler verpflichten wollen. Demnach hätten Vertreter der Geißböcke den Spieler bereits gescoutet. Und das am Sonntag. Da spielte Rosengrens Mannschaft Malmö gegen Göteborg setzte sich 4:0 durch, der Mittelfeldspieler legte einen Treffer auf. Rosengren ist ein zentraler Mittelfeldspieler, der allerdings auch schon auf den beiden Außenpositionen sowie in der Innenverteidigung zum Einsatz kam. In dieser Saison, die anders als die Bundesliga mit dem Jahresbeginn startet, kommt der Schwede in elf Spielen auf drei Vorlagen und einen Treffer. Rosengren spielte seit seiner Jugend in Mjällby, sammelte dort auch seine ersten Profi-Erfahrungen. Im Sommer 2023 wechselte der Mittelfeldspieler dann nach Malmö und ist dort unumstrittener Stammspieler. Rosengren feierte auch sein Debüt in der A-Nationalmannschaft. Allerdings im Januar 2024 und wurde anschließend nicht mehr berücksichtigt. Der Marktwert des Spielers wird bei transfermarkt.de mit drei Millionen Euro angegeben.

Mit Otto Rosengren der nächste Name

Wie Expressen weiter berichtet gelten der FC und der FC Middlesbrough als die heißesten Anwärter auf den Spieler, der englische Club soll bereits die Gespräche aufgenommen haben. Aus Kölner Sicht überrascht die Meldung dann doch. Denn der FC ist eigentlich recht gut aufgestellt. Aktuell stehen bekanntlich Tom Krauß und Isak Johannesson bereits als zentrale Mittelfeldspieler im Kader. Als Ersatz für Denis Huseinbasic soll der Australier Paul Okon-Engstler unter Vertrag genommen werden. Dort steht heute bereits der Medizincheck an, der Mittelfeldspieler wird mit großer Wahrscheinlichkeit unterschreiben. Für die defensivere Rolle und damit die Nachfolge von Eric Martel sind eigentlich Edson Álvarez oder Ellyes Skhiri vorgesehen. Nun kommt mit Otto Rosengren ein weiterer spannender Name auf die Liste. Rosengren hat in Malmö noch Vertrag bis 2027.

Die schwedische Zeitung „Expressen“ gilt in der Spieler- und Beraterszene allgemein als gut vernetzt. Die Quelle ist durchaus als glaubwürdig zu betrachten.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Trainingsauftakt am Montag – Diese Spieler müssen sich direkt beweisen, einige bereits außen vor

Julian Pauli könnte im Sommer zurückkehren
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Trainingsauftakt am Montag – Diese Spieler müssen sich direkt beweisen, einige bereits außen vor

Nachdem die Leistungsdiagnostik am Wochenende abgeschlossen wurde, startet der FC am Montag in die Vorbereitung auf die neue Saison. Gleich für mehrere Akteure wird es auch für die mittelbare Zukunft gehen beim 1. FC Köln: Diese Spieler müssen direkt liefern.

Um 15 Uhr am Nachmittag beginnt für die Profis der Geißböcke auch offiziell die Vorbereitung auf die kommende Saison. In den zwei Wochen vor dem Trainingslager in Kitzbühel werden sich gleich mehrere Spieler direkt beweisen müssen.

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Said El Mala und Joel Schmied haben es sich am Samstag nicht nehmen lassen, die Leistungsdiagnostik von der FC-Kamera begleitet zu absolvieren. Ein kleiner Einblick, bevor nun wieder eine Art Alltag beginnt. Nachdem die Diagnostik nun abgeschlossen ist, heißt es auch für die beiden Profis, in die Vorbereitung auf die neue Saison zu starten und sich gleichzeitig eine gute Ausgangslage im Kampf um die Startelf-Plätze zu sichern. Während die Sachlage bei Said El Mala ziemlich klar sein dürfte, nämlich ganz klar Richtung Stammplatz tendiert (wenn er denn bleibt), wird sich der Schweizer Schmied dem harten Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung stellen müssen. Dieser ist durch die Verpflichtung von Luka Lochoshvili sicherlich nicht einfacher geworden. Neben dem Georgier machen sich auch Jahmai Simpson-Pusey und Rav van den Berg Hoffnungen auf einen Stammplatz. Letzterer will in dieser Spielzeit den Durchbruch schaffen. Und dann ist da eben Julian Pauli, der von seiner Leihe aus Dresden zurückkehrt. Das Eigengewächs darf sich wohl große Hoffnungen auf einen Kaderplatz machen.

Die Profis müssen Gas geben

Das gilt aber eben nicht für alle Leihspieler – sogar eher für wenige. So wird wohl auch Elias Bakatukanda erst einmal eine Chance erhalten. Allerdings trainiert der Abwehrspieler nach einer Verletzung erst einmal individuell. Wie von come-on-fc.com berichtet, haben Jusuf Gazibegovic und Imad Rondic einen eher schweren Stand, sind eigentlich nicht für den Kader in der kommenden Spielzeit vorgesehen. Rondic trainiert daher auch vorerst nicht mit der Gruppe, Gazibegovic ist aktuell für Gespräche freigestellt. Auch für Mansour Ouro-Tagba wird nach einer Lösung gesucht, eine Chance auf den Profikader wird der Stürmer nicht erhalten. Ganz anders könnte es bei einigen Nachwuchshoffnungen aussehen. René Wagner erklärte am Freitag, er wolle sich das Testspiel der Kölner U21 gegen Gießen ansehen und dann entscheiden, ob sich so manches Talent in den kommenden Tagen bis Wochen auch beweisen kann. Diese Youngster sind erst einmal mit von der Partie: David Fürst, Jonathan Friemel, Kristiyan Irmiev, Nilas Yacobi und Maik Afri Akumu.

„Die Kadergröße müssen wir noch besprechen“

Malek El Mala ist noch nicht für die Profis vorgesehen. Youssoupha Niang ist dagegen sicherlich einer der Kölner Youngster, der sich große Hoffnungen auf mehr Einsatzzeit in dieser Spielzeit machen darf. Die Situation von Fynn Schenten wirkt da schon komplizierter. Der junge Stürmer war zuletzt mit einigen Clubs aus Frankreich und Belgien für eine Leihe in Verbindung gebracht worden. So richtig gehaltvoll sind die Gerüchte bislang aber nicht. Und dann gibt es da noch den ein oder anderen Wackelkandidaten, der zumindest in der Theorie den Verein noch verlassen könnte. Luca Waldschmidt und Linton Maina wurden in diesem Zusammenhang gerne genannt, ein konkreter Wechsel deutet sich aber bislang nicht an. Da die Kölner aber auf der rechten Seite in der Offensive möglicherweise nochmal nachlegen wollen, heißt es gerade für Maina – aber auch Jan Thielmann – von Beginn an Gas zu geben. Wer es am Ende schafft, wird sich in den kommenden tagen herauskristallisieren, dann steht auch die Breite des Aufgebots. „Die Kadergröße müssen wir noch besprechen. Da hat der Geschäftsführer Sport viel mitzureden“, sagte René Wagner am Freitag.

Nicht mit dabei ist erst einmal Gideon Mensah, der noch WM-Urlaub hat. Paul Okon-Engstler soll am Montag zum Medizincheck erscheinen, die Unterschrift könnte ebenfalls erfolgen. Aber auch der Australier wird erst zum Trainingslager wohl richtig einsteigen.