Was, wenn Said El Mala bleibt? Für den 1. FC Köln mehr als nur eine Chance

Wie geht es weiter mit Said El Mala?
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Was, wenn Said El Mala bleibt? Für den 1. FC Köln mehr als nur eine Chance

Said El Mala bleibt vorerst beim FC, in der öffentlichen Wahrnehmung fehlen den Kölnern wichtige Transfer-Einnahmen. Doch es wäre zu leicht, Köln als den Verlierer darzustellen, wenn der Offensivspieler weiter mit dem Geißbock auf der Brust spielt. Diese Chancen hat der 1. FC Köln wenn El Mala bleibt.

Thomas Kessler betont seit Monaten, dass der FC froh seie, das Said El Mala Spieler der Geißböcke ist und der Verein keinen Druck habe, diesen abzugeben. Das Angebot aus Brentford ist ausgeschlagen, ob ein weiteres in der aufgerufenen Preisklasse kommt, ist ungewiss. Philipp Türoff wiederum bestätigte zuletzt einmal mehr, dass die Geißböcke auch ohne den Verkauf des Top-Talents auf dem Transfermarkt handlungsfähig seien. Tatsächlich bietet sich auch eine große Chance.

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Die Nachricht wirkte am vergangenen Donnerstag wie ein Paukenschlag. Und die Absage von Said El Mala zog medial, aber vor allem in den Sozialen Medien große Kreise. Vom verzockten Poker war die Rede, von Verlierern, aber auch von Gewinnern. Dem FC würden nun die 50 Millionen fehlen, El Mala ein Abnehmer. Die Faktenlage stellt sich so dar: Der Kölner Shootingstar wechselt nicht zum FC Brentford. Das Thema ist vom Tisch, wie Thomas Kessler unmissverständlich auf Nachfrage von come-on-fc.com bestätigte. Ein Transfer ist immer noch möglich. Und das unter folgenden Umständen: Der Spieler muss den Wechsel wollen und der interessierte Verein muss den Wunschpreis des Vereins aufbringen. Der liegt unverändert bei rund 50 Millionen. Das wollte Brentford jedenfalls mit allen Boni auf den Tisch legen. Es ist also nach wie vor nicht sicher, ob El Mala in Köln bleibt, genauso wenig, dass er den Verein wechselt. Stand jetzt wird der 19-Jährige an der Vorbereitung der Geißböcke ab Mitte Juli teilnehmen. Stand jetzt werden die FC-Planer aber auch nicht mit dem ganz großen Portemonnaie auf Shoppingtour gehen können.

Schon jetzt oberes Bundesliga-Niveau

Und aus diesem Aspekt entwickelte sich so ein wenig das Narrativ, der FC sei der Verlierer in der Angelegenheit El Mala – zumindest wenn kein weiteres Angebot reinflattert. Aber stimmt das so auch? Sportlich ist die Antwort wohl denkbar leicht. Nein! 13 Tore und fünf Vorlagen sprechen eine ziemlich beeindruckende Sprache. 18 Scorer sammelte der Youngster in seiner Premierensaison in der Bundesliga. Wohlgemerkt ein Spieler, der ein Jahr zuvor noch in der 3. Liga spielte. Mit seinen 13 Treffern ist El Mala einer von vier FC-Spielern, die als Teenager zweistellig trafen. Der Vergleich mit Lukas Podolski kommt nicht von ungefähr. Zudem war der 19-Jährige der zweitbeste deutsche Torjäger der Bundesliga-Spielzeit, schaffte es insgesamt auf Rang acht und in der Scorerliste auf den geteilten elften Platz. Alleine von den Toren ist El Mala also kein Talent, dass noch reifen muss, um in der Bundesliga anzukommen. Der Offensivspieler gehört mit seiner Torgefahr schon jetzt zum oberen Leistungsfeld des deutschen Oberhauses. Die Diskussion um einen Platz im WM-Kader ist schließlich nicht unbegründet.

Eine Saison mit Störgeräuschen

Und das in einer Saison, die für El Mala sicherlich nicht geräuschlos verlief, ganz sicher nicht die einfachste wahr. Der Hype um seine Person, die ständigen Wechselgerüchte, die Anlauf-Schwierigkeiten seines Bruders, dem er so unglaublich nahe steht, aber auch die Kader-Entscheidungen seines Ex-Trainers. Zuletzt noch die Situation in der Nationalmannschaft, die Berufung, die Nicht-Berücksichtigung, das Hoffen auf die WM. Ziemlich viel für einen 19-Jährigen, der eigentlich erst einmal seine ersten Schritte auf der großen Bühne gehen sollte, aber ziemlich schnell zum Hauptdarsteller avancierte. Dabei ist die entscheidende Frage möglicherweise gar nicht, zu was der Spieler trotz der Umstände in der Lage gewesen ist. Vielleicht ist die Frage vielmehr zu was El Mala im Stande ist, wenn er die Störgeräusche eben kennt oder diese wie im Falle der bevorstehenden WM oder den Wechselgerüchten wegfallen. Das ist natürlich keine Garantie. Nur wären das die 50 Millionen auch nicht. Zumal 50 Millionen Euro Transfereinnahme auch nicht 50 Millionen Ausgaben in andere Spieler bedeutet.

Vize-Präsident Ulf Sobek erklärte vor knapp zwei Wochen, dass man ohne El Mala eine „Torquote verbindlich“ einkaufen müsse. Diese Lücke müsste beim Verbleib nicht gestopft werden. Allerdings droht nach wie vor auch der Abgang von Jakub Kaminski. Und der ist angesichts der 20-Millionen-Euro-Ausstiegsklausel auch nicht unwahrscheinlich. Die Offensive würde also einen empfindlichen Verlust hinnehmen. Gleichzeitig für El Mala aber auch bedeuten, dass der Shootingstar mehr Verantwortung übernehmen kann. Denn klar ist, dass der Verbleib des Spielers nicht einfach passieren darf, er muss auch gestaltet werden. Der Offensivspieler hat jedenfalls das Potenzial, die nächste Kölner Ikone zu werden. Das internationale Interesse hätte weiter Bestand, es könnten andere Summen folgen. Denn klar ist auch, dass El Mala weiterhin auf den Notizblöcken namhafter Vereine steht und wohl stehen wird. Alles keine Garantie, aber eine Chance. Die ersten Absagen sind erfolgt, weitere könnten folgen. Der FC aber kann in eine Saison starten, mit einem der besten Teenager der Bundesliga.

Das ist kein Trost, das ist die Ausgangslage. Und sollte El Mala bleiben, wäre es für den FC eine gute.


Ist das das Transferziel von Jakub Kaminski? Worte klingen leicht nach Abschied

Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
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Ist das das Transferziel von Jakub Kaminski? Worte klingen leicht nach Abschied

Er war der eigentliche Königstransfer des vergangenen Sommers: Jakub Kaminski entpuppte sich in der abgelaufenen Spielzeit als die wertvollste Verpflichtung. Die FC-Bosse haben die Kaufoption gezogen, den Spieler verpflichtet. Und doch deuten die Zeichen auf Abschied beim 1. FC Köln: Dieser Premier-League-Club will Jakub Kaminski.

Neben Said El Mala sorgte Jakub Kaminski für den größten Impact bei den Geißböcken in diesem Jahr. Doch die Zeichen stehen dennoch auf Abschied. Der Pole würde gerne in der Premier League spielen und von dort gibt es wohl ein Angebot.

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Nach der Absage an den FC Brentford sind die Chancen auf einen Verbleib von Said El Mala beim 1. FC Köln gestiegen. Nun machen sich einige Fans Sorgen, den Geißböcken würde das nötige Geld für eine Kader-Auffrischung fehlen. Dem widersprach FC-Geschäftsführer Philipp Türoff zuletzt und betonte erneut, dass der FC auch ohne den Verkauf des Shootingstars durchaus handlungsfähig sei. Dennoch wäre das Regalfach ein höheres, wenn Geld in die Kassen gespült würde. Und da rückt unweigerlich Jakub Kaminski in den Fokus. Der Pole war der eigentliche Königstransfer des vergangenen Sommers, hatte eine atemberaubende Spielzeit abgerissen und gleich auf mehreren Positionen extrem überzeugt. So sehr, dass die Kölner natürlich die Kaufoption gezogen haben. 5,5 Millionen Euro soll Thomas Kessler an den VfL Wolfsburg überwiesen haben. Nach den Leistungen der vergangenen Saison ein folgerichtiger Schritt. Aber einer, der noch einen Haken hat. Denn es gibt in Kaminskis Vertrag eine verankerte Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro.

Macht Brighton & Hove Albion das Rennen?

Zuletzt hatte der renommierte Journalist Mateusz Borek berichtet, Kaminski würde bereits ein konkretes Angebot vorliegen. Beim FC wusste man zuletzt nichts davon, muss man auch nicht. Denn der Weg bei einem Spieler mit Ausstiegsklausel geht zunächst eben über die Seite des Akteurs. Haben sich Spieler und Interessent geeinigt, wird die Klausel aktiviert und der abgebende Verein kann nur noch die Hand aufhalten. Am Sonntag wurden dann erstmals Namen genannt. Nach übereinstimmenden polnischen Meldungen handelt es sich bei dem englischen Interessenten um Brighton & Hove Albion. Demnach sollen sich die Seagulls, die sich bekanntlich auch lange um Said El Mala bemüht haben, sehr konkret mit dem 24-Jährigen beschäftigen. Auch Newcastle wurde zuletzt immer wieder als möglicher Interessent genannt, allerdings waren die Quellen in dem Fall eher schwammig. Brighton soll konkreter sein. Der Club aus dem Süden Englands hat gerade erst Zadok Yohanna für 28 Millionen Euro unter Vertrag genommen, ein 18-jähriger Rechtsaußen (,dessen Marktwert bei 500.000 Euro lag).

„Wir werden sehen…“

Auf der linken Seite würde Kaminski natürlich passen, zumal der Pole bekanntlich auf unterschiedlichen Positionen spielen kann. In einem Interview mit „Kanal Sportowy“ wollte der FC-Profi auf die Gerüchte nicht genauer eingehen. „Im Moment ist es ruhig, wir werden sehen, was passiert. Es gibt ein großes Transferfenster, die Vereine werden planen, aber dann ist da noch die Weltmeisterschaft. Dadurch könnte sich alles verlangsamen“, sagte Kaminski. „Wir werden sehen, ob Interesse besteht oder nicht. Mehr möchte ich dazu im Moment nicht sagen.“

Zwar sagte der Spieler tatsächlich nicht mehr zu potenziellen Interessenten und dennoch hatten seine Worte einen leichten Klang von Abschied. „Es hängt immer davon ab, welche Optionen sich bieten, ob ich damit zufrieden bin und ob es dann auch ein Schritt nach vorn für mich ist“, so der Pole weiter. „Momentan spiele ich für den 1. FC Köln und habe noch vier Jahre Vertrag. Wenn sich die Chance bietet, weiterzukommen, will jeder Spieler diese natürlich nutzen. Manchmal ergeben sich solche Gelegenheiten nur einmal in der Karriere. Mein Traum war es immer, in der Bundesliga zu spielen, aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League mein nächstes Ziel. Es ist die beste Liga der Welt, und ich würde mich dort gerne beweisen und mein Können unter Beweis stellen.“ Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, aber ein Abschied käme wohl nicht sonderlich überraschend.


Auch ohne die El-Mala-Millionen ist der 1. FC Köln bei Transfers „in diesem Sommer handlungsfähig“

Philipp Türoff vom 1. FC köln
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Auch ohne die El-Mala-Millionen ist der 1. FC Köln bei Transfers „in diesem Sommer handlungsfähig“

Der Kaderumbruch in diesem Sommer ist bei den Geißböcken in vollem Gange. Vor allem auf der Abgangsseite hat sich schon viel getan. Der geplatzte 50-Millionen-Deal um Said El Mala führt aktuell noch zu weniger verfügbarem Geld für teure Transfers. Der 1. FC Köln ist auf dem Transfermarkt dennoch handlungsfähig.

Auch ohne die Extraeinnahmen durch Rekordtransfers ist der FC in diesem Sommer in der Lage, eine wettbewerbsfähige Mannschaft zu formen. Das sagt jedenfalls Finanzgeschäftsführer Philipp Türoff.

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Der aktuelle Transfersommer hätte für den 1. FC Köln durchaus anders beginnen können. Die historischen Einnahmen durch einen Wechsel von Shootingstar Said El Mala nach England von 50 Millionen Euro plus möglichen 20 Millionen durch eine Abgabe von Jakub Kaminski wären für die Geißböcke ein Novum gewesen. Zum einen hätte der FC eine erhebliche Summe in die Neustrukturierung des Kaders der kommenden Saison stecken können, zum anderen wäre der Mannschaft allerdings auch einiges an Qualität abhanden gekommen, die wieder hinzugefügt hätte werden müssen. Vom Tisch sind die Transfers sicherlich noch nicht. Gerade der Abgang von „Kuba“ ist weiterhin ein durchaus realistisches Szenario. Dennoch verzögert sich mit jedem Tag Warten die Möglichkeit, sicher in eine Richtung planen zu können.

Der FC ist „handlungsfähig“

Die Frage, ob der FC auch ohne die beachtliche Finanzspritze handlungsfähig auf dem Transfermarkt ist, beschäftigt das Umfeld des Clubs zunehmend. Denn die Geißböcke haben bisher schon ordentlich aussortiert. Sieben Spieler haben den Verein bereits verlassen, weitere sollen gehen und diese Lücken müssen eben auch wieder geschlossen werden. Gerade in der Innenverteidigung kann Thomas Kessler aktuell nur mit wenigen Spielern fest planen, die den Kölnern direkt zu Beginn der kommenden Spielzeit helfen können. Und auch auf anderen Positionen wie der Linksverteidiger-Position, im Mittelfeld und Sturm sucht der 40-Jährige nach Ersatz. In welchem Regalfach „Kess“ einkaufen kann, ist aber eben maßgeblich an die lukrativen Transfers gebunden. Dass der FC aber auch ohne diese Einnahmen tätig werden kann, erklärten Vizepräsident Jörn Alvermann und Finanzgeschäftsführer Sport Philipp Türoff jüngst gegenüber dem „Express“.

Der 1. FC Köln habe sich in den vergangenen Jahren „so solide aufgestellt, dass wir auch ohne einen sofortigen Transfererlös bei Said El Mala in der Lage sind, den Kader zu verstärken“, sagte Türoff. „Der FC ist auch ohne eine außerordentliche Transfereinnahme in diesem Sommer handlungsfähig.“ Natürlich seien diese Erlöse ein wichtiges Element für einen gesunden Fußballclub, um den wirtschaftlichen Handlungsspielraum zu vergrößern. „Ein finanzieller Zwang besteht für uns jedoch nicht“, so Türoff weiter. Dennoch bleibt die Tragweite der Kaderumstrukturierung eine große. Denn der Abgang von Stammspielern oder Routiniers wie Eric Martel, Florian Kainz, Dominique Heintz sowie Cenk Özkacar und Kristoffer Lund reißen ein doch beachtliches Loch in den Kölner Kader.

Leihkonstrukte als Lösung

Und so stellt sich die Frage, ob der FC auch finanziell handlungsfähig genug ist, um diese Baustellen adäquat zu schließen. Die Geißböcke seien für „die sportlich definierten Kaderinvestitionen angemessen aufgestellt“, so der Finanzgeschäftsführer. „Wir haben auch ohne Spielerverkäufe Handlungsspielräume für eine wettbewerbsfähige Mannschaft, zumal in diesem Szenario unsere Leistungsträger bei uns bleiben.“ Türoff fügt allerdings hinzu, dass größere Transfererlöse den Handlungsspielraum durchaus vergrößern würden, aber eben auch den Bedarf. Die Ausgabe von Genussgutscheinen, um Geld für die Kaderinvestitionen zu beschaffen oder „anderweitig außerordentliche Geldsammlungen“ werden in den Gremien aktuell laut Alvermann nicht diskutiert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der FC auch in dieser Sommer-Transferperiode wieder der Option von vielen Leihkonstrukten zuwendet, ist ob der Lage sehr wahrscheinlich. Bereits im vergangenen Jahr waren sechs Spieler des Kaders von anderen Vereinen an die Geißböcke ausgeliehen. Bei Dreien folgte oder soll eine eine feste Verpflichtung folgen. Denn mit Jakub Kaminski, Tom Krauß und möglicherweise Jahmai Simpson-Pusey hat oder will der Club die Hälfte der Leihen behalten. Die Quote ist also eine recht ordentliche, die Vorgehensweise erfolgsversprechend.


Deal mit Jahmai Simpson-Pusey auf gutem Weg: Warum eine Verpflichtung für den 1. FC Köln sehr viel Sinn ergibt

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln
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Deal mit Jahmai Simpson-Pusey auf gutem Weg: Warum eine Verpflichtung für den 1. FC Köln sehr viel Sinn ergibt

Unter Marktwert, mit Rückenwind aus der vergangenen Spielzeit und mit großen Entwicklungsfeldern. Der 1. FC Köln will Jahmai Simpson-Pusey unter Vertrag nehmen und das lohnt sich: JSP wäre aktuell unter Marktwert zu haben, das Potenzial des Spielers scheint sehr groß.

Lukas Kwasniok warf den Spieler in der vergangenen Saison ins kalte Wasser, ließ Jahmai Simpson-Pusey im Grunde ohne Spielpraxis in der Bundesliga ran. Doch der Abwehrspieler liefert. Nun scheinen die Kölner den Spieler fest verpflichten zu können und das wäre ein absoluter Gewinn für den FC.

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Sieben Spieler hat der FC bereits abgegeben, es erscheint nur noch eine Frage der Zeit, bis sich Denis Huseinbasic dazugesellt. Der FC, der Spieler und der SC Braga sind sich nach Informationen von come-on-fc.com einig. Auf der Neuverpflichtungsseite ist es bekanntlich ein wenig mau. Bislang stehen zwei Spieler, die einen Kontrakt unterschrieben haben, allerdings mit Tom Krauß und Jakub Kaminski zwei Akteure, die die vergangene Spielzeit eben auch schon den Geißbock auf der Brust trugen. Die Fans wünschen sich neue Namen und müssen sich weiter gedulden. Aktuell hat ein Spieler zunächst ohnehin Vorrang. Denn die Kölner befinden sich nach Informationen von come-on-fc.com auf einem guten Weg bei der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey. Der 20-Jährige steht bekanntlich bei Manchester City unter Vertrag und der Club besitzt vor allem eine Rückkaufoption. Die „Sky Blues“ brauchen also nur ihr Veto anmelden und „JSP“ geht zurück nach Manchester. Nun läuft aber viel auf eine Einigung hinaus.

Jahmai Simpson-Pusey als Beispiel für den FC-Weg?

Tatsächlich ist auch der Innenverteidiger ein gutes Beispiel für den Weg, den die Kölner eigentlich einschlagen wollen. Junge, talentierte Spiele werden unter Vertrag genommen, weiter entwickelt und im Idealfall für mehr Geld später wieder abgegeben. Das Prinzip ist einleuchtend und scheint in dem Fall zu funktionieren. Wie berichtet, hat der FC eine Kaufoption für den Spieler, diese soll bei rund acht Millionen Euro liegen. Nach Informationen von come-on-fc.com könnte der FC diese sogar noch ein wenig drücken. Nach der letzten Marktwert-Einschätzung von transfermarkt.de kommt der Engländer mittlerweile auf einen Wert von neun Millionen Euro. Eine Verpflichtung würde sich also demnach alleine wirtschaftlich lohnen. Die Kölner würden also unter Marktwert einkaufen. Und die Voraussetzungen sind gute. Immerhin wurde der Innenverteidiger in einer der besten Jugendakademien Europas, der Welt ausgebildet, spielte dort zwölf Jahre lang, lernte unter anderem bei Pep Guardiola, den der Spieler im Interview mit come-on-fc.com als „besten Trainer“ bezeichnete.

Starke Ausbildung, durchwachsene Werte

Tatsächlich ist die Ausbildung der „Sky Blues“ deutlich zu erkennen. Simpson-Pusey gilt als zweikampfstark, passsicher und vor allem beeindruckend ruhig unter Druck. Beim FC übernahm der 20-Jährige in der vergangenen Spielzeit, einer durchaus schwierigen Saison, direkt Verantwortung und entwickelte sich zu einem absoluten Leistungsträger. Und das ohne richtige Vorbereitung und ohne Spielpraxis bei Celtic. Ein wichtiger Aspekt, der die Daten der vergangenen Saison sportlich dann auch ein wenig einordnet. Denn die waren entgegen der Wahrnehmung und dem Auftritt auf dem Platz nicht immer überragend. Denn vergleicht man Simpson-Pusey mit den Innenverteidigern der Bundesliga, die mindestens acht Spiele in der Saison auf dem Platz standen, zeichnet sich ein durchaus gemischtes Bild. Tatsächlich gehört der Engländer in den Defensivaktionen (7/90Min) und Grätschen (0,01/90Min) zum unteren Bereich der Liga. Auch im Spiel nach Vorne (progressive Pässe 58,6%) hat der Spieler Entwicklungsbedarf. In der Passquote (85,4%) und in den defensiven Duellen (66,7%) befindet sich der 20-Jährige im Ligamittelfeld.

Beeindruckend ist der Spieler aber in den Foulspielen. Da kommt „JSP“ auf einen Wert, der nahezu die gesamte Liga hinter sich lässt (0,53/90 Min). Seine grundsätzliche Passquote lässt zudem darauf schließen, dass der Abwehrspieler auch unter Druck saubere Auswege findet. Da mit Cenk Özkacar, Dominique Heintz und Luca Kilian drei Innenverteidiger den Verein verlassen haben, dazu Timo Hübers wohl erst im Winter zur Verfügung steht und aktuell mit Rav van den Berg und Joel Schmied nur zwei fitte Innenverteidiger im Kader stehen, erscheint die Verpflichtung als unumgänglich. Selbst, wenn Julian Pauli und Elias Bakatukanda nach ihren Leihen zurückkehren und im Sommer direkt einschlagen werden. Simpson-Pusey würde in diesem Kader sicherlich die Position eines Rohdiamanten einnehmen können. Ein Rohdiamant, der dem FC vor allem wirtschaftlich in Zukunft doch weiterhelfen wird.


Said El Mala – So erklärt Julian Nagelsmann die erneute Nicht-Berücksichtigung „Uns bringt kein Spieler was…“

Said El Mala und Julian Nagelsmann
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Said El Mala – So erklärt Julian Nagelsmann die erneute Nicht-Berücksichtigung „Uns bringt kein Spieler was…“

Die Hoffnung war durchaus groß, dass Said El Mala möglicherweise doch noch mit zur WM fliegt. Doch nach der Verletzung von Lennart Karl wurde Assan Ouédraogo nachnominiert. Said El Mala wurde nicht nachnominiert: Das sagt Julian Nagelsmann.

Mit einem insgesamt verdienten 2:1-Erfolg setzte sich die DFB-Auswahl am Samstag gegen die USA durch. Der ganz große Fußball-Leckerbissen blieb aus. Am Rande des Spiels erklärte Bundestrainer Julian Nagelsmann, warum er nicht auf Said El Mala zurückgegriffen hat.

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Ausgerechnet Florian Wirtz gab im März ein erstes Zeichen in welche Richtung es für Said El Mala bei der WM gehen könnte. Denn während der aktuelle Profis des 1. FC Köln gar nicht im Kader stand, zeigte der Ex-Kölner gegen die Schweiz eine herausragende Leistung. Und das auf der Position, die sich Said El Mala wiederum erhofft hatte. Zwei Treffer bereitete Florian Wirtz beim 4:3 Erfolg vor, zwei weitere Tore erzielte der Spieler des FC Liverpool selbst. Spätestens da deutete sich an, dass Julian Nagelsmann für den Offensivspieler die linke Seite reserviert hat. „Wir haben ja den Kader so zusammengestellt, dass wir im Prinzip über links jetzt mit Flo (Florian Wirtz, Anm. d. Red.) und Maxi Beier und über rechts mit jetzt noch Leroy (Sané; Anm. d. Red) und dann Jamie Leveling vier Spieler haben“, sagte der Bundestrainer im Rahmen des Länderspiels gegen die USA.

Die deutsche Mannschaft hatte gegen den WM-Teilnehmer ihre Schwierigkeiten. Ausgerechnet Leroy Sané, der möglicherweise in der Entscheidungsphase dann die Nase minimal vor dem Kölner Shootingstar hatte, erzielte den entscheidenden Treffer zum 2:1-Endstand.

„Der beste Eindruck“

Die Hoffnung, El Mala doch noch bei der WM zu sehen, kam durch die Verletzung von Lennart Karl am Freitag auf. Sie wurde nur Stunden später vom Bundestrainer einkassiert. Assan Ouedraogo reiste für Karl nach, ist nun Teil der Nationalmannschaft, erlebt sein erstes großes Turnier. Im Gegensatz zu El Mala. „Wir wollten unbedingt einen Jungen mitnehmen und haben uns für den entschieden, der bei uns mit Lenny zusammen den besten Eindruck hinterlassen hat“, erklärte Nagelsmann. „Wir müssen natürlich immer bewerten, was im Verein passiert, aber auch, was bei uns passiert und welche Anerkennung ein Spieler vielleicht schon in der Mannschaft hat. Und Assan hat nach seinem Lehrgang von alle Spielern extrem positives Feedback gekriegt. Er ist ein super angenehmer Mensch, der große Fähigkeiten hat.“ Die Worte des Bundestrainers dürfen durchaus als Kompliment für den Leipziger Youngster verstanden werden, möglicherweise aber auch als kleine Kritik an dem Kölner Hoffnungsträger.

Irgendwie wollen El Mala und Nagelsmann nicht so richtig zusammenpassen. Zusammenfinden offenbar erst recht nicht. Einmal wurde der Topscorer der Kölner, der zweitbeste deutsche Scorer der Liga, in die DFB-Elf berufen. Zum Einsatz kam er nicht. Die WM wird El Mala ebenfalls nicht als Teil der Mannschaft erleben. Nagelsmann nannte „eine wichtige Komponente – und das darf man einfach nicht außer Acht lassen: Said El Mala hat zweieinhalb Wochen nicht trainiert, nur ein bisschen Läufe gemacht. Sein letztes Spiel war am 16. Mai. Und Assan hat am 29. Mai noch gespielt, weil er mit Leipzig in Südafrika war. Er ist total im Saft und im Rhythmus“, betonte der Bundestrainer. „Uns bringt kein Spieler was, den wir noch mal eine Woche heranführen müssen, sondern er muss sofort fit sein.“ Wie fit El Mala ist, weiß wohl nur der Spieler selbst. Doch die vergangenen Tage weilte der Shootingstar auf der griechischen Insel Zakynthos, das ganz große Training hat er wohl nicht abgerissen.


Said El Mala bleibt – vorerst beim 1. FC Köln: Neue Gerüchte und was wirklich auf ihn zukommt

Das Sommer-Thema 2026 bislang: Said El Mala steht weiterhin beim 1. FC Köln unter Vertrag
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Said El Mala bleibt – vorerst beim 1. FC Köln: Neue Gerüchte und was wirklich auf ihn zukommt

Der Brentford-Deal ist geplatzt, andere Teams warten noch und Köln atmet auf. Warum Said El Mala Stand jetzt in Köln bleibt, welche Rolle sein Bruder Malek spielt und was hinter den neuen Gerüchten und weiteren Vertragsverhandlungen steckt. Said El Mala bleibt beim 1. FC Köln – vorerst. Und dann?

Auch Tage nach der Absage an Brentford wird weiterhin über einen möglichen Abgang aus Köln diskutiert. Und es gibt neue Gerüchte. Doch so wirklich viel scheint da nicht dran zu sein. Und dennoch ist ein Verbleib nicht sicher.

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Die Urlaubs-Bilder sind Werbeaufnahmen des Ausrüsters gewichen. Wer Said El Mala ausschließlich auf Instagram und Co. folgen sollte, würde wohl den Wirbel der vergangenen Tage nicht so richtig erlebt haben. Aber das scheint eher unwahrscheinlich. Schon seit Wochen gibt es bekanntlich Transfergerüchte um den Spieler. Dann das vermeintliche finale Angebot aus Brentford am Donnerstagnachmittag, die Absage des Spielers am Abend und zahlreiche Reaktionen darauf. An der Causa El Mala kann man dieser Tage wohl nicht vorbei kommen. Die Hintergründe des geplatzten Deals werden nach wie vor vielschichtig sein. Es ist kaum vorstellbar, dass Malek El Mala oder eine Nicht-Verpflichtung des älteren Bruders der einzige Grund gewesen sei. Tatsächlich soll sich Brighton aber lange im Rennen befunden haben, eben weil der Club aus dem Süden Englands darüber nachgedacht habe, beide Brüder zu verpflichten. Dafür hätten die „Seagulls“ eine Hintertür öffnen müssen. De facto erreicht Malek El Mala mit seinen Einsätzen bei der Kölner U21 nicht die erforderliche Punktzahl, um eine Arbeitserlaubnis in UK zu erhalten.

FC würde Vertragskonditionen mit Said El Mala neu verhandeln

Das ausgeklügelte Punktesystem schaut eher auf Einsätze in den höchsten Spielklassen, auf Länderspiele. Es gibt Ausnahmen, aber es kommt eher selten vor, dass ein Viertligist einen der wenigen begehrten Plätze ergattert. Bei Brighton & Hove Albion wäre das anscheinend möglich geworden. Weitere englische Clubs, gerade die Spitzenvereine, dürften das aber anders sehen. Aus deren Sicht sind die zwei bis vier Plätze für die ganz vielversprechenden Talente reserviert. In England werden aber bereits die nächsten Namen gehandelt. Unter anderem sollen laut dem Portal „ontheminute“, das keine Primärquellen nennt, Nottingham Forrest und Newcastle United Kontakt aufgenommen haben. Allerdings offenbar nicht mit dem Verein. Denn nach Informationen von come-on-fc.com weiß man am Geißbockheim von den Vorstößen nichts. Und anders als bei Spielern mit Ausstiegsklausel würde die Kontaktaufnahme zum Spieler zunächst wenig Sinn machen, wäre mindestens unüblich. Zumal sich ja Said El Mala angeblich auch erst Gedanken über einen möglichen Transfer machen würde, wenn die Vereine miteinander gesprochen haben.

Das gleiche Portal berichtet auch, dass die FC-Bosse El Mala einen neuen Vertrag angeboten hätten. Auch da ist nach Informationen von come-on-fc.com nichts dran. Allerdings wird der FC mit El Mala ganz sicher die aktuellen Konditionen neu verhandeln, wenn der Spieler tatsächlich in Köln bleibt. Die Chancen dürften in der Tat gestiegen sein. Denn deutsche Vereine werden die gewünschten 50 Millionen wohl genauso wenig auf den Tisch legen, wie Clubs aus den anderen europäischen Top-Ligen. Darunter wird sich Kessler kaum zufrieden zeigen. Dem Vernehmen nach wartet die verhandelnde Mutter Sabrina El Mala dennoch auf die passenden Angebote und das wohl durchaus auf den ein oder anderen großen Namen. Umsonst haben die El Malas möglicherweise auf eine Nach-Nominierung des DFBs gewartet. Julian Nagelsmann entschied sich ziemlich rasch nach dem Ausfall von Lennart Karl für Assan Ouédraogo. El Mala kann sich also noch im Urlaub auf die kommende Spielzeit vorbereiten. Stand jetzt wird die in Köln stattfinden.


Druck auf 1. FC Köln wächst Trabzonspor steigt in Poker um Abubacarr Sedi Kinteh ein

Abubacarr Sedi Kinteh soll sich mit den Kölnern bereits einig sein
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Druck auf 1. FC Köln wächst Trabzonspor steigt in Poker um Abubacarr Sedi Kinteh ein

Der Transferpoker um den gambischen Nationalspieler nimmt weiter Fahrt auf. Während der FC wohl auf eine Entscheidung bei Jahmai Simpson-Pusey wartet, soll mit Trabzonspor ein weiterer Akteur in den Kampf einsteigen und somit erhöht sich der Druck auf den 1. FC Köln: Konkurrenz im Transferpoker um Abubaccarr Sedi Kinteh.

Mit dem weiter wachsenden Interesse am Innenverteidiger aus Norwegen erhöht sich für FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler nicht nur der finanzielle, sondern auch der zeitliche Druck.

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Bereits seit einem Monat kursieren nun Gerüchte um ein Interesse des 1. FC Köln am gambischen Innenverteidiger Abubacarr Sedi Kinteh. Doch so richtig will der Deal nicht ins Rollen kommen. Vor wenigen Tagen berichtete der italienische Transferjournalist Rudi Galetti von einem nächsten Schritt, den der 1. FC Köln im Poker um den 19-Jährigen aus Norwegen gegangen sei. So sollen die Geißböcke ihr Angebot für den Innenverteidiger nach zwei Absagen von Tromsø IL bei zuletzt wohl gebotenen fünf Millionen Euro noch einmal nachgebessert haben. In Köln sei man bereit gewesen, nun um eine Million auf sechs Millionen Euro für die Ablöse an den norwegischen Club zu erhöhen. Eine Einigung mit dem Verein ist allerdings noch nicht erreicht, eine mündliche Übereinkunft mit dem Spieler selber soll es dagegen schon gegeben haben.

Der Druck wächst für den FC

Und dennoch wächst der Druck auf den 1. FC Köln im Buhlen um den schnellen Innenverteidiger. Waren zuletzt noch englische Clubs wie unter anderem Leeds United sowie der FC Basel und die BSC Young Boys Konkurrenten der Kölner, soll sich jetzt auch der türkische Verein Trabzonspor in den Poker einmischen. Und das erhöht unweigerlich den Druck auf FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler. Denn die Zeit drängt offenbar. Sowohl Tromsø als auch der Spieler selber wollen wohl bald Gewissheit um die weitere Zukunft des 19-Jährigen haben. Beim FC soll der Transfer allerdings eng verknüpft mit der Personalie um Jahmai Simpson-Pusey sein. Denn laut “Sky“ wollen die Geißböcke nur einen der beiden Defensivspieler für die kommende Saison verpflichten.

Bei der Leihgabe aus England hat allerdings Manchester City das letzte Wort. Der FC verfügt zwar über eine Kaufoption, die „Sky Blues“ haben sich allerdings das Rückkaufrecht gesichert. Simpson-Pusey spielte in der vergangenen Saison eine nicht ganz unwichtige Rolle bei den Geißböcken, kam für sein junges Alter von 20 Jahren und der wenigen gesammelten Spielpraxis bei Celtic Glasgow aber auf viel Einsatzzeit. Der Innenverteidiger überzeugte vor allem durch sein ruhiges Agieren in der Kölner Hintermannschaft. Dass ManCity nach der erfolgreichen Leihe für den Youngster nach Höherem strebt und ihren Spieler auch im internationalen Geschäft auf dem Rasen sehen will, ist zumindest nicht abwegig.

Erst Simpson-Pusey, dann Kinteh

Für Simpson-Pusey müssten die Geißböcke acht Millionen Euro in die Hand nehmen, zwei mehr, als das Angebot an Tromsø lauten soll. Bevor der FC mit Kinteh auf die Zielgerade einbiegt, wollen die Kölner zunächst die Personalie um ihren aktuellen Innenverteidiger geklärt wissen. Der Umstand löste wohl keine Begeisterungsstürme aus. Über die Verzögerung der Entscheidung soll die Spielerseite von Kinteh laut „Sky“ nicht gerade glücklich gewesen sein. Auch für Tromsø dürften Einnahmen von sechs Millionen Euro Auswirkungen auf weitere Transfergeschäfte haben. Mit dem Einsteigen von Trabzonspor erhöht sich also neben dem finanziellen auch der zeitliche Druck auf Kessler.


Der WM-Traum platzt für Said El Mala erneut – Julian Nagelsmann nominiert Assan Ouédraogo nach

Said El Mala steht im Kader der DFB-Auswahl
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Der WM-Traum platzt für Said El Mala erneut – Julian Nagelsmann nominiert Assan Ouédraogo nach

Am Donnerstag die Absage an den FC Brentford, nun erneut nicht berücksichtigt – die Tage um Said El Mala sind turbulent – und das, obwohl der Shootingstar gerade in Griechenland Urlaub macht. Es geht wild zu bei dem Spieler des 1. FC Köln: Said El Mala wird für verletzten Karl nicht nachrücken.

Für Lennart Karl hätte es wohl nicht schlimmer kommen können. Der 18-Jährige zog sich im Vorfeld der Generalprobe der DFB-Auswahl gegen die USA am Samstag einen Muskelbündelriss zu. Der Traum von der ersten WM ist damit geplatzt. Mittlerweile hat sich herauskristallisiert, dass Said El Mala aber nicht der Nachrücker sein wird.

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Der Schock saß ganz offensichtlich tief, als Julian Nagelsmann unmittelbar nach der Einheit über die Verletzung von Lennart Karl sprach. Kein Wunder, der Bundestrainer ahnte bereits, dass der große Traum vom Endturnier nur eine Woche vor Beginn für den Youngster geplatzt war. Nur wenige Stunden später folgte dann auch die Bestätigung. „Es tut mir wahnsinnig leid für Lenny. Er hat mit seiner Unbekümmertheit, seinem Spielwitz, seinem Tempo und als Typ super in die Mannschaft gepasst. Es ist für ihn und uns alle ein großer Schock, dass er die WM verpasst“, erklärte Nagelsmann und wies darauf hin, dass es „nur ein schwacher Trost“ sei, dass der Münchner noch jung ist und sicher noch Turniere spielen werde.

„Es tut einfach unbeschreiblich weh“

Mittlerweile steht wohl fest, dass Karl sich tatsächlich einen Muskelbündelriss zugezogen hat. „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, aber es tut einfach unbeschreiblich weh, das größte Turnier verpassen zu müssen. Ich habe alles dafür getan, um fit für die WM zu sein. Leider kommen Verletzungen oft zum unglücklichsten Zeitpunkt“, sagte Karl. Bereits in die Verletzungs-Meldungen verirrten sich in den Sozialen Medien die ersten Wünsche nach Said El Mala als potenziell Nachnominierter. Das wäre durchaus möglich und nach den Äußerungen bei der Nominierung vor drei Wochen auch durchaus denkbar gewesen.

Assan Ouédraogo ersetzt Lennart Karl

Die Bestimmungen der FIFA sind eigentlich recht einfach. Jede Mannschaft kann einen Spieler bis zu 24 Stunden vor dem ersten Turnierspiel nachnominieren. Die Verletzung muss nur nachgewiesen werden. Also war die Hoffnung für El Mala in der Theorie berechtigt, wenn auch gefühlt ein wenig taktlos. Doch Nagelsmann wird El Mala nicht mit in die USA nehmen. Noch am Abend veröffentlichte der DFB ein Video von Assan Ouédraogo. Genau die Art von Video, die schon bei der ersten Nominierung den WM-Kader zeigten. Und die Wahl ist eine absolut verständliche. Bei dem 20-Jährigen handelt es sich um einen sehr komplexen, einen polyvalenten Spieler. Einen Akteur, der zwar im Zentrum zu Hause ist, die Flügel aber mindestens genauso beackern kann und genau das auch schon oft getan hat. „Mit Assan Ouédraogo bekommen wir nun einen Spieler dazu, der ähnlich wie Lenny einen klasse Einstand bei uns hatte. Er ist ebenfalls hoch talentiert und soll hier mutig und unbeschwert aufspielen“, sagte Nagelsmann.

Karl wiederum spielt eigentlich im Zentrum, weich wenn auf die rechte Seite aus. El Mala wäre einfach kein Eins-zu-Eins-Ersatz gewesen. Dennoch dürfte die Enttäuschung bei El Mala groß sein. Der 19-Jährige hatte sich durchaus Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme gemacht.


Bleibt Said El Mala beim 1. FC Köln? Ein Wechsel zum BVB scheint Stand jetzt sehr unwahrscheinlich

Said El Mala vom 1. FC Köln
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Bleibt Said El Mala beim 1. FC Köln? Ein Wechsel zum BVB scheint Stand jetzt sehr unwahrscheinlich

Vor 24 Stunden platzte die Bombe: Said El Mala wechselt nicht nach Brentford. Und nun taucht die Frage auf, ob der Shootingstar die Kölner überhaupt verlässt. Es geht um die Zukunft von Said El Mala: Die Chancen für einen Verbleib beim 1. FC Köln steigen.

Es deutete viel auf einen Wechsel nach England. Doch den sagte der Spieler trotz eigenem Wunsch ab. Nun stellt sich einmal mehr die Frage nach der Zukunft.

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Wäre alles nach dem Erwartbaren gelaufen, hätte Said El Mala wohl ab dem 1. Juli einen neuen Arbeitgeber gehabt. Zumindest lag ein Angebot für den Spieler in der gewünschten Ablösevorstellung der Geißböcke vor. „Es ist richtig, dass wir für Said ein Angebot erhalten haben, dessen wirtschaftliche Dimension sehr nahe an den Voraussetzungen lag, bei denen wir uns grundsätzlich mit einem Transfer beschäftigt hätten. Nach reiflicher Überlegung hat sich Said jedoch gegen einen Wechsel zu diesem Club entschieden. Damit war das Thema für uns abgeschlossen“, sagte Thomas Kessler auf Nachfrage dieser Redaktion. Dass es sich bei dem Interessenten um den FC Brentford gehandelt hat, sagte der Kölner Geschäftsführer nicht, aber Zweifel daran gibt es wohl keine mehr. Der Club aus dem Westen Londons hatte rund 45 Millionen Euro fest plus fünf Millionen Boni geboten. Beim FC war man gesprächsbereit, große Gegenwehr aus dem Gemeinsamen Ausschuss hätte Kessler bei der Durchsetzung eines Deals in dieser Größenordnung dann wohl nicht zu erwarten gehabt.

Der FC gibt sich weiterhin gelassen

Nach Informationen von come-on-fc.com setzte der Verein damit im Grunde den Wunsch des Spielers um. Denn der hatte signalisiert, dass er wohl in die Premier League wechseln wolle. Aufgrund des bekanntlich fehlenden Spielerberaters trieb der Verein dem Vernehmen nach den Wechsel über die eigenen Kontakte an. Wie berichtet entschied sich der 19-Jährige gegen das Angebot und wie man hört nach intensiven Überlegungen. Die Gründe sind am Ende spekulativ. Allerdings könnte durchaus Bruder Malek eine nicht ganz unwichtige Rolle eingenommen haben. Immerhin wechselten die beiden die Vereine bislang gemeinsam. Nach England wäre das wie come-on-fc.com berichtet hat, so gut wie nicht möglich gewesen. Malek El Mala hätte mit sehr großer Wahrscheinlichkeit keine Arbeitserlaubnis in Großbritannien bekommen. Dass Brentford in der kommenden Spielzeit nicht europäisch spielt, wäre ein weiterer möglicher Grund, nicht nach England zu wechseln. Dass der 19-Jährige sich nun gegen das Angebot entschieden hat, hinterließ bei den Geißböcken aber keine dicke Luft.

Die Kölner Verantwortlichen hatten ihren Teil der Aufgabe erledigt, den letzten Schritt musste nun mal der Spieler machen. Dass der nicht gegen seinen Willen zu den „Bees“ wechselt, ist mehr als verständlich. In Sachen Transferpolitik gibt man sich beim FC weiterhin sehr gelassen. Ein angespanntes Verhältnis zur Spielerseite gibt es keineswegs, der Austausch ist weiterhin professionell wie er auch zuvor war. Die Kölner Verantwortlichen haben ohnehin von Beginn an zweigleisig geplant. Sollte El Mala bleiben, ist man glücklich über die Qualität im Kader. Sicherlich auch, dass kein adäquater Ersatz gefunden werden muss, bei dem nicht klar ist, ob er denn dann auch direkt funktioniert. Fakt ist, dass der FC dann nicht in ein höheres Transfer-Regalfach greifen kann. Aber auch für den anderen Fall ist man am Geißbockheim nach Informationen von come-on-fc.com bestens gerüstet. Nur würden die Kölner wohl auf ein entsprechendes Angebot nicht mehr erst im Spätsommer reagieren wollen. Heißt: Kommt noch ein ähnliches Angebot in den kommenden Wochen auf den Tisch, wird der FC erneut gesprächsbereit sein. Wenn denn auch der Spieler will.

England oder Inland-Transfer? Aktuell weder noch

Unter die kolportierten 50 Millionen wird der Verein aber wohl nicht gehen. Und das macht den Verbleib des Spielers dann doch ein Stück realistischer. Denn das Problem mit der Arbeitserlaubnis für Bruder Malek El Mala betrifft jeden englischen Club. Das kleine Hintertürchen wird aber wohl kein Verein öffnen, der bereit ist, 50 Millionen für Said zu bezahlen. Und das Clubs aus Deutschland das Geld auf den Tisch legen, erscheint ebenfalls mehr als unrealistisch. Mehr als 30 Millionen werden die Bayern oder der BVB nicht bezahlen. Daran, dass der FC den Spieler nicht unter dem Wunschpreis abgibt, wird ganz sicher auch Sabrina El Mala nichts ändern können. Denn der Spieler hat nun mal bis 2030 in Köln Vertrag, ohne Ausstiegsklausel. Der FC hat die Hand auf dem Deal und gibt seine gewünschte Summe vor.


Ben Nwachukwu vor Absprung? FC Bayern buhlt um Mega-Talent des 1. FC Köln

Ben Nwachukwu vom 1. FC Köln beim Länderspiel der deutschen U17.
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Ben Nwachukwu vor Absprung? FC Bayern buhlt um Mega-Talent des 1. FC Köln

Möglicherweise gibt es einen weiteren Abgang eines ganz großen Talents beim 1. FC Köln: Der FC Bayern ist an Ben Nwachukwu interessiert. Der 16-Jährige ist deutscher Junioren-Nationalspieler und gilt deutschlandweit als vielversprechender Youngster.

Er strahlt eine ungewöhnliche Ruhe aus, gilt als besonders zweikampfstark und wird bereits mit Nico Schlotterbeck verglichen. Ben Nwachukwu ist eins der größten Defensivtalente des Landes – zumindest in seinem Jahrgang. Und bislang spielt er in den Reihen der Kölner. Das könnte sich aber bald ändern.

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Wenn die Geißböcke perspektivisch auf einer Position besonders gut aufgestellt sind, dann scheint es sich dabei um Innenverteidiger zu handeln. Julian Pauli und Elias Bakatukanda kommen im Sommer von ihren Leihen zurück und zumindest ersterer wird durchaus die Chance erhalten, sich bei den Profis zu zeigen. Auch im Endspiel um die Deutsche U19-Meisterschaft boten die Kölner mit Luis Stapelmann und Assad Kotya-Fofana zwei Zukunftsversprechen auf. Und auch bei der Kölner U17 gibt es mindestens eins dieser großen Talente. Vielleicht sogar das größte. Ben Nwachukwu gilt als besonders vierversprechender Abwehrspieler, ist physisch für sein Alter bereits sehr zweikampfstark und zudem technisch besonders versiert am Ball. In Köln ist man jedenfalls sehr glücklich darüber, dass der Spieler noch einen Kontrakt bis 2028 hat. Und doch gibt es aktuell eine vielleicht doch beunruhigende Entwicklung.

FC Bayern München an Ben Nwachukwu interessiert

Denn niemand anderes als der FC Bayern München hat den Fokus auf den Innenverteidiger gerichtet. Der Abwehrspieler wechselte 2017 als Siebenjähriger von Südwest zum FC. Dort durchlief er nach und nach die Juniorenmannschaften und ist nun eins der ganz großen Talente der U17. In dieser Saison lief er zehn Mal auf. Der deutsche Rekordmeister will den Spieler laut „Bayern aktuell“ auf den Campus der Münchner holen. Allerdings haben die Bayern mit Filip Pavic (16) und Cassiano Kiala (17) zwei Top-Talente auf der Position im Kader der U17. Stand jetzt hat der Spieler einen Vertrag in Köln und es gibt aus Sicht des FC wenig Grund, warum man den Akteur abgeben sollte, die anderen Parteien können das natürlich möglicherweise anders sehen.