Offiziell: Timo Hübers verlängert seinen Vertrag beim 1. FC Köln

Timo Hübers und Rav van den Berg
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Offiziell: Timo Hübers verlängert seinen Vertrag beim 1. FC Köln

Es hatte sich bereits angedeutet, nun ist es offiziell: Der 1. FC Köln verlängert mit Timo Hübers. Das gab der Verein am Donnerstag bekannt. Der Abwehrspieler hatte sich vergangenes Jahr schwer am Knie verletzt und arbeitet an seiner Rückkehr.

Timo Hübers wird dem FC mindestens ein weiteres Jahr erhalten bleiben, das gab der Verein am Donnerstag bekannt. Die Kölner haben den Kontrakt mit dem Ex-Kapitän um ein Jahr verlängert.

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Eine große Überraschung ist es nicht mehr. Der FC hat den Vertrag mit Timo Hübers verlängert. Das hatten beide Seiten in den vergangenen Wochen schon mehrfach angedeutet, nun ist der Vertrag unterschrieben. Hübers hatte sich im vergangenen Oktober schwer verletzt, der Vertrag wäre eigentlich Ende Juni ausgelaufen. „Ich habe großen Respekt davor, wie Timo mit dieser Situation umgeht. Nach dem ersten Schock hat er unglaublich schnell eine beeindruckende Professionalität und Stärke gezeigt. Sicher hilft ihm dabei auch die Erfahrung, eine ähnliche Situation bereits erlebt zu haben“, sagt Thomas Kessler. Tatsächlich hat Hübers schon mehrere Knieverletzungen in seiner Karriere erlebt.

„Gleichzeitig sieht man jeden Tag, mit welchem Ehrgeiz und welcher Disziplin er an seinem Comeback arbeitet. Er ist nahezu täglich am Geißbockheim, sucht bewusst die Nähe zur Mannschaft und ist ein wichtiger Teil unserer Gruppe. Für uns war deshalb klar, dass wir ihm auf seinem Weg das volle Vertrauen und unsere maximale Unterstützung geben“, so der Geschäftsführer weiter. „Er bekommt von uns die Zeit, die er braucht – ohne Druck. Die Vertragsverlängerung ist ein bewusstes Zeichen unserer Wertschätzung.“

„Dafür bin ich sehr dankbar“

In der vergangenen Woche hatte Kessler angedeutet, dass mit einer Rückkehr vielleicht gegen Ende des Jahres oder zu Beginn der Rückrunde gerechnet werden kann. Dass Hübers so verbissen auf das Comeback hinarbeitet, dürfte auch an der Unterstützung von Verein, Freunden, Familie und Fans liegen. „Die Anteilnahme und der positive Zuspruch nach meiner Verletzung waren riesig. Die Verantwortlichen des 1. FC Köln waren von Anfang an für mich da und haben mir signalisiert, dass ich mich voll auf meine Reha konzentrieren kann und mir keine Sorgen um meine Zukunft machen muss. Dafür bin ich sehr dankbar“, so Hübers. „Mit Thomas Kessler war ich über die ganze Zeit hinweg immer wieder im Austausch – und es erfüllt mich mit großem Stolz und spricht für eine große Wertschätzung, dass mein Vertrag jetzt verlängert wurde. Gleichzeitig fühle ich mich nach wie vor sehr wohl am Geißbockheim – das ist ein Vertrauensvorschuss, den ich unbedingt zurückgeben möchte. Im Idealfall, indem ich wieder da anknüpfen kann, wo ich vor meiner Verletzung aufgehört habe.“

René Wagner äußert sich zu seiner Zukunft beim 1. FC Köln: „Aktuell habe ich noch nichts gehört“

René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf
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René Wagner äußert sich zu seiner Zukunft beim 1. FC Köln: „Aktuell habe ich noch nichts gehört“

Wie geht es weiter mit René Wagner? Das scheint aktuell die wichtigste Frage rund um das Geißbockheim zu sein. Der 37-Jährige genießt Vertrauen der FC-Bosse, doch unumstritten ist er nicht beim 1. FC Köln: Das sagt René Wagner zu seiner Zukunft.

Nach dem 1:3 gegen den 1. FC Heidenheim war die Kritik an Trainer René Wagner heftig. So sicher wie die Beförderung des Interims-Trainer kolportiert wurde, ist sie am Ende nicht. Nun äußerte sich der Coach zu seiner Zukunft beim FC.

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Viel deutete bereits auf eine Beförderung des 37-Jährigen hin. Doch die Leistung gegen Heidenheim hat Fragezeichen hinterlassen. René Wagner scheint nicht so sicher als Cheftrainer, wie vielleicht zunächst angenommen. Vor allem bei einigen Fans hat der Coach einen schweren Stand. In den vergangenen Tagen war die Kritik in den Sozialen Medien heftig. „Ich bewerte das gar nicht, was außerhalb passiert. Natürlich bekommt man Sachen mit. Man wird vielleicht schon ein wenig mit Samthandschuhen angefasst, weil sie sich Sorgen machen, wie es einem geht, wenn man es das erste Mal erlebt“, sagte Wagner am Donnerstag auf der Pressekonferenz. „Ich spüre das hier gar nicht. Ich merke, dass die Jungs sehr selbstkritisch mit sich umgegangen sind. Wir wollen einfach besser werden.“ Und das muss die Mannschaft auch. Die Leistung gegen Heidenheim glich einem Offenbarungseid.

„Es geht nicht darum, dass ich eine Chance für mich sehe“

Gegen die Bayern soll es besser werden, weil es durchaus auch um die Zukunft des Trainers geht. „Es geht nicht darum, dass ich eine Chance für mich sehe. Ich sollte eine Aufgabe mit dem Staff erledigen. Das haben wir geschafft. Wenn ich mir jeden Tag darüber Gedanken machen würde, würde es mir nicht mehr gut gehen“, sagte der gebürtige Dresdener. „Ich hoffe, dass ich diesen Job noch ganz lange machen darf und in diesem Business noch ganz lange arbeiten darf.“ Wagner wolle sich auf das konzentrieren, was er beeinflussen kann. Die Leistung sei nicht gut gewesen, um ein Bundesliga-Spiel zu gewinnen. Insofern war Wagner auch klar, dass er nicht von den Fans „durch die Stadt getragen“ wurde. Verein und Fans hätten es verdient, das Spiel zu gewinnen, sie hätten es aber nicht geschafft, so Wagner. Er wolle das Spiel einordnen.

Und so kamen Fragen auf. Die wurden auch durch die Äußerungen der Verantwortlichen befeuert. So hatte Wagner am Mikro von DAZN gesagt, dass man am Montag vielleicht mehr über seine Zukunft wisse, Thomas Kessler ruderte nach dem Spiel zurück, erklärte, dass ein Termin in seinem Kalender zumindest nicht vermerkt sei. „Ich habe selber ein wenig spekuliert, ich weiß es einfach nicht. Thomas hat einen guten Job gemacht, mich da rauszuhalten, um die Aufgabe zu erfüllen“, so Wagner. „Aktuell habe ich noch nichts gehört. Das wird von dem Bayern-Spiel auch nicht passieren. Wir konzentrieren uns jetzt auf das Spiel gegen München.“ Die Begegnung gegen den Rekordmeister könnte also zum Gradmesser werden. Vor allem bei einer Niederlage würden weitere Fragen aufkommen.

Da das generelle Vertrauen in Wagner groß ist, wäre eine Option denkbar, in der ein neuer Cheftrainer kommt und Wagner wieder in die zweite Reihe rücken würde. „Denkbar ist erst einmal alles. Darüber kann ich mir keine Gedanken machen, wenn ich noch keine Info habe, was der Plan ist“, so der Coach weiter. „Ich kann es schwer einschätzen. Wir haben die Aufgabe erfüllt, die wir bekommen haben. Alles andere werden wir nach dem Bayern-Spiel erfahren. Ich bin aktuell in einer Position, in der ich ruhig bleiben möchte, weil ich es nicht beeinflussen kann.“ Eine gute Leistung seiner Mannschaft am Samstag wäre ein erster Schritt.

Jonas Hector wunderte der Auftritt des 1. FC Köln gegen Heidenheim nicht

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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Jonas Hector wunderte der Auftritt des 1. FC Köln gegen Heidenheim nicht

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Nationalspieler über die Pleite des 1. FC Köln am Wochenende: Jonas Hector zeigte sich unglücklich über die Ansetzungen des 33. Spieltags.

Bereits auf der Couch hat der FC den Klassenerhalt am Samstag fix gemacht. Die unterschiedlichen Ansetzungen des Spieltags waren der Grund.

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Möglicherweise werden bei Jonas Hector am vergangenen Sonntag noch einmal Erinnerungen an den 27. Mai 2023 hochgekommen sein. Der ehemalige Nationalspieler wurde damals gemeinsam mit Timo Horn emotional beim FC verabschiedet. Drei Jahre später stand der Ex-Kapitän der Geißböcke dann auf dem Rasen Spalier für seine ehemaligen Mitspieler Florian Kainz, Dominique Heintz und Luca Kilian. Zuvor hatte der ehemalige Linksverteidiger das Spiel der Geißböcke gegen Heidenheim verfolgt und dürfte ob der Leistung der Kölner ähnlich frustriert gewesen sein. „Die haben die Klasse fix auf der Couch gehalten. Sie wussten, sie können entspannt ins Spiel gehen“, sagte Hector in der aktuelle Folge von „Schlag und fertig“. „Und genau das hat man ja auch gesehen, dass sie wussten ‚Alles klar, wir sind durch und haben dann noch eine Verabschiedung von den drei Spielern‘, Heidenheim musste halt mit allem, was sie hatten gewinnen. Und das hast du über die 90 Minuten auch gesehen“, sagte Hector und erklärte, dass er die Begegnungen des vorletzten Spieltags ebenfalls lieber parallel zueinander ausgetragen haben würde.

„Da ist eine gewisse Lockerheit zu spüren“

Dann wäre der FC nämlich nicht vor der Begegnung bereits gerettet gewesen. Möglicherweise wäre die Partie aufgrund der Ausgangslage eine ganz andere geworden. „Bei Köln hätte schon sehr viel passieren müssen, sie waren also schon durch“, so Hector, der aber darauf hinwies, dass es aber auch andere Konstellationen gäbe. Der Kampf um den Relegationslatz bleibt somit aber extrem spannend. Wolfsburg, Heidenheim und St. Pauli haben alle 26 Punkte, können es alle noch in die Relegation schaffen. „Hat man schon mal mit weniger Punkten die Klasse gehalten? Ich kann mich nicht daran erinnern“, sagte Hector. Der Ex-Kapitän der Geißböcke rechnet den Heidenheimern die größten Chancen aus. „Du hast das Gefühl, dass sie das Momentum und gepunktet haben. Für sie wäre es wohl auch weniger schlimm, wenn sie runtergehen“, so der ehemalige Linksverteidiger. Der 35-Jährige ließ es sich am Sonntag nicht nehmen, sich mit Frank Schmidt zu treffen. „Da ist eine gewisse Lockerheit zu spüren gewesen, nicht so der extreme Druck.“

Immerhin gab es keinen „Nicht-Angriffs-Pakt“ am Sonntag – so wie offenbar in der Regionalliga zwischen Greifswald und Lok Leipzig. Der Ex-Kapitän konnte sich aber auch nicht erinnern, dass er mal in einer ähnlichen Situation steckte. Die Zeit habe man dagegen schon mal runtergespielt, wie beim 2:0-Erfolg über Leverkusen 2019.


Nächster Versuch: Der 1. FC Köln steht beim Spiel in München vor dem finalen Charaktertest

Jahmai Simpson-Pusey im Zweikampf mit Harry Kane
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Nächster Versuch: Der 1. FC Köln steht beim Spiel in München vor dem finalen Charaktertest

Wenig Kreativität, viel Krampf: Der FC hat sein letztes Heimspiel der Saison mit einem fahrigen Auftritt gegen Heidenheim verbockt. Am Samstag treffen die Domstädter nun bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit auf München. Dann wird Köln vor allem in Sachen Einstellung und Engagement ein anderes Gesicht zeigen müssen, will man den Saisonabschluss beim 1. FC Köln nicht komplett in den Sand setzen: Das Spiel gegen die Bayern wird zum Charaktertest.

Köln hat den Abstieg vorzeitig verhindert, weshalb die letzten Saisonspiele in erster Linie zur Charakterfrage werden. Auf die konnte der FC zuletzt keine überzeugende Antwort liefern, bekommt aber bei Bayern München eine weitere Chance.

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Simpson-Puseys Versäumnis kein Wachrüttler gegen Heidenheim

Ja, der 1. FC Köln hatte bereits vor seinem letzten Heimspiel den Klassenerhalt geschafft und das Saisonziel damit relativ sicher erreicht. Dafür gebührt dem Verein und allen Beteiligten Respekt. Trotzdem war vielen der sonst so jecken kölschen Fans nach der 1:3-Pleite gegen den 1. FC Heidenheim nicht zum Feiern zumute. Denn die Gäste aus Baden-Württemberg gaben die Party-Crasher, was aber nicht allein am zielstrebigen Auftritt der Frank-Schmidt-Truppe lag.

Vielmehr hatte man im Verlauf der Partie das Gefühl, dass sich die Kölner Mannschaft mehr oder weniger von Jahmai Simpson-Puseys Schlafmützigkeit hatte anstecken lassen. Der Defensiv-Spezialist war morgens zu spät zum Anschwitzen erschienen, woraufhin ihn Köln-Coach René Wagner aus dem Spieltagskader gestrichen hatte. Ein Weckruf für die Teamkollegen des Ausgemusterten? Leider nein!

Die Geißböcke waren anschließend nämlich auch auf dem Platz nicht so recht bei der Sache und zeigten sowohl spielerische als auch kämpferische Defizite. So gab selbst Marius Bülter, der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1, nach der Begegnung zu, „dass am Ende zwei, drei Prozent gefehlt haben, um das Ding unbedingt gewinnen zu wollen.“ Das ist durchaus bedenklich, weil das Spiel auch eine Frage der Einstellung war: Schließlich geht es im Abstiegskampf noch um viel für Heidenheim, St. Pauli und Wolfsburg. Letztgenannte dürften vom Kölner Auftritt am vergangenen Sonntag folglich ähnlich irritiert gewesen sein, wie der ernüchterte rot-weiße Anhang.

Köln mit soliden Auftritten gegen Bayern

Mit dem letzten Saisonspiel beim FC Bayern hat der 1. FC Köln nun erneut eine Begegnung vor der Brust, in der es – zumindest auf dem Papier – nicht mehr um viel geht. Und doch entscheidet auch dieser Auftritt darüber, mit welchem Jeföhl der Verein und die Fans aus dieser Spielzeit gehen. Denn eine ähnlich schwache Leistung wie gegen Heidenheim könnte in München böse bestraft werden. Und so wird auch diese Partie für die Domstädter zum Charaktertest, bei dem der Effzeh nun allerdings krasser Außenseiter ist. Sprich: Man hat beim Deutschen Meister nicht so viel zu verlieren wie im letzten Heimspiel.

Aber besteht wirklich eine realistische Chance auf einen halbwegs versöhnlichen Saisonabschluss? Für die Kölner spricht, dass sie sich in dieser Saison gegen die bestplatzierten Mannschaften der Liga oft teuer verkauft haben und zeitweise sogar auf Augenhöhe agierten.

Auch in den bisherigen beiden Spielen gegen Bayern wusste der 1. FC Köln größtenteils zu überzeugen. Sowohl in der 2. Runde des DFB-Pokals als auch im Liga-Hinspiel hielten die Geißböcke ordentlich dagegen und gingen in beiden Begegnungen sogar mit 1:0 in Führung. Auch wenn man am Ende 1:4- und 1:3-Niederlagen hinnehmen musste, legte der FC engagierte Vorstellungen hin.

Partie in München eine Einstellungs- und Trainerfrage?

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es für Köln gegen die Top-Mannschaften bislang wenig zu holen gab. Ausgenommen der 1:0-Erfolg in der Hinrunde bei Hoffenheim – allerdings weilte die TSG zu diesem Zeitpunkt noch in der zweiten Tabellenhälfte. Sollte der FC nun ausgerechnet bei der Meisterfeier des FC Bayern punkten, wäre das mindestens überraschend.

Wichtiger als das Resultat wird aber ohnehin die Art und Weise sein, mit der sich der 1. FC Köln in München präsentiert. Schließlich geht’s auch noch um was: Die sportliche Zukunft einiger Leihspieler bei den Geißböcken ist noch offen (come-on-fc.com berichtete). Und auch René Wagners Trainerstuhl dürfte nach dem schwachen Auftritt gegen Heidenheim etwas wackliger geworden sein.

Allerding steht der Coach nicht nur bei Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler, sondern wohl auch bei großen Teilen der Kölner Mannschaft hoch im Kurs. Die hat nun mit einem wachen und leidenschaftlichen Auftritt bei den Bayern nochmal die Gelegenheit, ihre Sympathie für Wagner auch auf dem Platz zu demonstrieren und die Saison trotz vorzeitigem Klassenerhalt angemessen zu Ende zu spielen.

Auf die emotionalen folgen nun die stillen Abschiede: Wer zum letzten Mal für den 1. FC Köln auflaufen könnte

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln. Doch wer wird auch in der kommenden Saison das Trikot der Geißböcke tragen?
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Auf die emotionalen folgen nun die stillen Abschiede: Wer zum letzten Mal für den 1. FC Köln auflaufen könnte

Am Samstag wurden gleich drei verdiente Spieler beim FC offiziell und emotional verabschiedet. Doch bei den drei Abgängen wird es nicht bleiben für den 1. FC Köln: Wer am Samstag zum letzten Mal für den FC auflaufen könnte.

Drei Spieler wurden vergangene Woche offiziell verabschiedet. Bei Florian Kainz, Dominique Heintz und Luca Kilian stand bereits fest, dass sie den Club verlassen werden. In den kommenden Wochen und Monaten werden aber weitere Spieler folgen. Ein Überblick.

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Es war ein besonderer Gänsehaut-Moment als Linton Maina Mitspieler Florian Kainz fest in den Arm nahm und Michael Trippel die Einwechslung des Österreichers im Duell der Kölner gegen den 1. FC Heidenheim ankündigte. 50.000 Zuschauer erhoben sich, spendeten Applaus. Genauso bei Dominique Heintz, der für die letzten Minuten des Spiels eingewechselt wurde. Nach dem Spiel erhielten die beiden gemeinsam mit Luca Kilian noch die offizielle Verabschiedung – inklusive warmer Worte von Thomas Kessler, den Sprechchören der Fans und dem Spalier der Familie, dem Staff, der Mannschaft. Die drei Akteure standen Jahre beim FC unter Vertrag – ein Ende in Köln, das sich die Spieler verdient haben. Auch weitere verdiente Profis werden den FC am Ende der Saison verlassen. Nur fällt deren Verabschiedung bei weitem nicht so emotional aus. Es wird ein stiller Abschied. Und einer, bei dem wohl noch nicht geklärt ist, ob er final ist.

Wie geht es weiter mit Said El Mala?

Denn hinter zahlreichen Spielern steht weiterhin ein Fragezeichen. Möglicherweise tragen sie am Samstag ein letztes Mal den Geißbock auf der Brust. Allen voran Stammspieler wie Eric Martel oder Shootingstar Said El Mala. Die FC-Bosse würden die beiden Leistungsträger gerne halten, aber eben nicht um jeden Preis. Das Angebot für Eric Martel ist bereits nicht mehr das gleiche wie noch zu Beginn der Spielzeit, als der FC unbedingt mit dem Spieler verlängern wollte. Die Verhandlungsbasis hat sich verändert, die Kölner schauen sich nicht umsonst bereits nach Sechsern mit ersten Erfahrungen um. Auch, wenn sich die Parteien in Gesprächen befinden, käme ein Abschied im Sommer nicht so richtig überraschend. Bei El Mala ist die Ausgangslage eine andere, aber mit ähnlicher Tendenz. Thomas Kessler betonte zuletzt zwischen den Zeilen, dass es noch kein Angebot gäbe, über das sich der FC ernsthaft Gedanken machen werde.

Erstens kann sich das im Sommer jederzeit ändern und zweitens bedeutet das im Umkehrschluss, dass man sich ernsthafte Gedanken machen wird, wenn denn das richtige Angebot vorliegt. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass das eben spätestens im August kommen wird. Der „Kicker“ berichtete am Montag, dass der FC Brentfort mehr als 40 Millionen Euro bieten will. Die Summe dürfte noch steigen, wenn El Mala doch mit zur WM fahren sollte. Es ist also alles andere als ausgeschlossen, dass die FC-Fans ihren Shootingstar am vergangenen Sonntag das vorerst letzte Mal im FC-Trikot in Köln haben spielen sehen. Während sich die Personalie El Mala also noch ein wenig ziehen kann, wird es in anderen Fällen wohl schnell Klarheit geben. So zum Beispiel bei Jahmai Simpson-Pusey, Cenk Özkacar und Kristoffer Lund. Die drei Akteure sind bekanntlich ausgeliehen, bei allen Dreien gibt es eine Kaufoption. Doch nicht bei allen Leihspielern, wird der FC davon Gebrauch machen wollen oder können.

Welche Kaufoption zieht der FC noch?

Gerade Lund wackelte in der Saison doch einige Male erheblich. Gleich mehrere Patzer hatten Gegentore zur Folge. Der gebürtige Däne mit US-Pass ist dementsprechend alles andere als unumstritten. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Lund zurück nach Palermo gehen. Unstimmigkeit soll auch bei Özkacar vorliegen. Der Türke hatte sich zwar mit guten Leistungen zuletzt festgespielt, doch es gibt Skepsis, ob der Innenverteidiger eine ganze Saison auf dem Niveau spielen kann. Gerade in Sachen Technik und Geschwindigkeit hat der Spieler auch Defizite. Die Begegnung gegen Heidenheim war eine besonders bittere für den Innenverteidiger, der letzte Eindruck also kein besonders guter. Simpson-Pusey gilt als Zukunftsversprechen, wäre für den FC das Paradebeispiel an jungem Spieler, den man entwickeln und irgendwann für viel Geld gehen lassen kann. Nur gehört „JSP“ eben nicht den Kölnern. ManCity könnte den 20-Jährigen genauso gut an ein Team verleihen, das in der kommenden Saison international spielt.

Felipe Chávez könnte noch ein Jahr (sogar unter Umständen zwei Jahre) beim FC spielen, bevor Bayern die Rückkauf-Option zieht. Der FC dürfte sich von dem Talent allerdings auch mehr versprochen haben. Die Zukunft des Mittelfeldspielers ist ebenfalls noch nicht geklärt. Und dann gibt es da noch die Spieler, die mit der aktuellen Situation unzufrieden sind oder keine Perspektive für die kommende Spielzeit sehen. Möglicherweise erst, wenn weitere Transfers eingetütet sind. Denis Huseinbasic wird schon seit einigen Wochen als möglicher Wechselkandidat genannt. Der 24-Jährige blieb zuletzt fünf Mal in Serie ohne Einsatz, stand zwei Mal davon nicht im Kader. Bei dem Mittelfelfspieler könnte eine Entscheidung auch mit der Personalie des Trainers zusammenhängen. Doch es gibt sicher auch andere Spieler, die möglicherweise einen Wechsel in Erwägung ziehen. Und die ein oder andere Überraschung ist auch nicht ausgeschlossen – je nach dem welche Angebote ins Geißbockheim flattern.

Medienbericht: Nahe an gewünschter Summe für Said El Mala? Weitere Premier-League-Club hat wohl Interesse

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Medienbericht: Nahe an gewünschter Summe für Said El Mala? Weitere Premier-League-Club hat wohl Interesse

Das Interesse am Kölner Shootingstar scheint nicht abzureißen. Nachdem in der vergangenen Woche von Chelsea und Newcastle bekannt geworden war, dass die Clubs wohl ein Auge auf den Kölner Topscorer geworfen hätten, ist nun ein neuer Verein mit im Rennen um das Talent des 1. FC Köln: Der FC Brentford soll an Said El Mala interessiert sein.

Im Kampf um den Kölner Angreifer tauchen weiterhin neue Namen auf. Nun soll ein weiterer Verein aus der Premier League ein Angebot für Said El Mala vorbereiten.

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Einen Spieltag vor dem Ende der Saison laufen die Kaderplanungen beim 1. FC Köln bereits auf Hochtouren. Mit dem Verbleib in der Bundesliga haben die Geißböcke ein gutes Argument in den Verhandlungen in der Hinterhand, internationale Auftritte kann Thomas Kessler aber nicht in die Waagschale werfen. Für die Karriereplanung könnte dies allerdings bei einigen Akteuren ein attraktives Argument sein. So auch bei Said El Mala. Der Shootingstar avancierte in seiner Premieren-Spielzeit zum Kölner Topscorer und kommt bisher auf zwölf Tore und fünf Assists. Das weckt zwangsläufig Begehrlichkeiten – auch aus dem Ausland.

Neues Interesse aus England

Bereits vor einigen Monaten klopfte unter anderem Brighton & Hove Albion an und soll dem FC zuletzt ein Angebot von 35 Millionen Euro für den Angreifer unterbreitet haben. Wie berichtet lehnten die wohl Geißböcke ab. Die Schmerzgrenze soll bei kolportierten 40 bis 50 Millionen Euro liegen. Nun scheint neben dem FC Chelsea sowie Newcastle auch der FC Brentford Interesse an EL Mala zu bekunden. Wie der „Kicker“ berichtet, soll der Club aus dem Westen Londons sogar bereit sein, das Angebot von Brighton zu überbieten und scheint „eine stattliche Ablösesumme im mittleren zweistelligen Millionenbereich“ zahlen zu wollen. Ein konkretes Angebot liege noch nicht vor, 40 Millionen Euro werden aber als Größenordnung genannt.

Für den 19-Jährigen könnte Brentford dabei nicht nur ob der Ligazugehörigkeit interessant sein. Der Club aus der Premier League kämpft aktuell nämlich noch darum, auch europäisch zu spielen. FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler betonte noch in der vergangenen Woche, dass man froh seie, einen Spieler wie El Mala in der Mannschaft zu haben. Beim FC hat man ob des Vertrags bis 2030 keinen Druck und kann gelassen auf die eingehenden Angebote warten. Zudem besteht die Chance, dass sich mit einer weiterhin möglichen Nominierung des Top-Talents von Julian Nagelsmann für die deutsche A-Nationalmannschaft der Wert des Spielers noch einmal in die Höhe schraubt. Dann würde wohl auch der FC Brentford noch einmal nachlegen müssen.


Unerwarteter Geldsegen durch zwei ehemalige Keeper des 1. FC Köln?

Jonas Urbig und Alessandro Blazic könnten dem FC noch einmal Geld einbringen
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Unerwarteter Geldsegen durch zwei ehemalige Keeper des 1. FC Köln?

Der eine greift nach dem Double und hofft auf die WM, der andere könnte in Spanien seinen Durchbruch feiern. Jonas Urbig und Alessandro Blazic gingen durch die Schule der Geißböcke. Und beide haben etwas gemein: Die Ex-Keeper könnten dem 1. FC Köln nochmal Geld einbringen.

Der Abschied zum FC Bayern München hatte damals für Skepsis gesorgt, nun winkt möglicherweise die WM-Teilnahme. Jonas Urbig hat jedenfalls gute Chancen als Nummer drei mit zum Endturnier zu fahren. Alessandro Blazic verließ die Kölner ablösefrei, könnte dem FC aber doch noch mal Geld in die Kassen spülen.

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Von Erik Stalleicken

Wenn Julian Nagelsmann am 21. Mai seinen Kader für die anstehende WM bekannt gibt, dürften gleich zwei Personalien besonders interessant für den FC sein. Zum einen logischerweise Said El Mala. Eine Nominierung gefolgt von guten Leistungen im Turnier wäre wohl das Idealszenario für die Kölner Bosse. Vermutlich wäre es dann kein Problem, die wohl geforderten 50 Millionen Euro, wenn nicht sogar mehr, für den 19-Jährigen einzuheimsen. Aber auch eine Nominierung von Jonas Urbig wäre nicht uninteressant.

Bringt Jonas Urbig dem 1. FC Köln eine Millionensumme ein?

Mit Vorschusslorbeeren wurde er bereits in jungen Jahren als nächster Kronprinz gehandelt und als Torwart für die Zukunft aufgebaut. Nach zwei erfolgreichen Leihen in Richtung Regensburg und Fürth bekam Jonas Urbig nach dem Abstieg seine Chance als Stammtorwart für seinen Jugendverein. Doch so richtig rund wollte es nicht laufen. Der Euskirchener patzte direkt bei seinem Debüt gegen den HSV. Zwar stabilisierte sich der damals 21-Jährige, wurde jedoch oftmals von seinen Vorderleuten im Stich gelassen und zeigte auch selbst kleinere Unsicherheiten. So standen nach zehn Spielen 20 Gegentore und Tabellenplatz zwölf zu Buche. Zu viel für einen Aufstiegskandidaten. Es folgte der Torwartwechsel zurück auf Marvin Schwäbe. Die Geißböcke stabilisierten sich und holten sich mit 19 Punkten aus sieben Spielen tatsächlich noch die Tabellenführung vor der Winterpause.

Urbig wechselte schließlich Ende Januar 2025 zum FC Bayern München. Beim deutschen Rekordmeister sollte er von Manuel Neuer lernen und hinter dem Weltmeister aufgebaut werden. Mittlerweile kommt der 22-Jährige auf 30 Pflichtspiele für die Münchener. Besonders seine Leistung am vergangenen Wochenende in Wolfsburg sorgte für Aufsehen. Dort glänzte er mit starken Paraden und sicherte den Bayern den 1:0-Auswärtssieg. „Urbig macht ein Weltklasse-Spiel. Ich hoffe Julian Nagelsmann schaut zu“, kommentierte Lothar Matthäus die Leistung. Auch Christoph Freund lobte den jungen Torwart. „Jeder sieht, wie der junge Bursche sich entwickelt und was er abliefert. Er ist ein absoluter Top-Torwart. Er hätte sich das sicher verdient und hat auch die Qualität“, sagte der Sportdirektor angesprochen auf Urbigs WM-Chancen.

Bis zu 15 Millionen Euro möglich?

Der Bundestrainer scheint diese positive Entwicklung ebenfalls zu sehen. Bereits in der letzten Länderspielpause nominierte er den Euskirchener. Für eine Sockelablöse von rund sieben Millionen Euro verließ Jonas Urbig den 1. FC Köln. Nach Informationen vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ könnte die Summe aber aufgrund variabler Bonuszahlungen auf bis zu 15 Millionen Euro steigen. Darunter scheinbar auch eine Klausel, die an seine DFB-Karriere geknüpft ist. Demnach habe der FC durch seine bisherigen Einsätze für die Bayern bereits insgesamt rund neun Millionen Euro kassiert. Bei einem Debüt für die Nationalmannschaft winke wohl eine weitere Bonuszahlung von über einer Million Euro. Die Boni liefen auch in Zukunft weiter, wodurch ein Gesamtpaket von bis zu 15 Millionen Euro entstehen könne. Darüber hinaus habe man sich eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert.

Unerwartetes Geld für aussortiertes Eigengewächs?

Zu Beginn der laufenden Saison verließ Alessandro Blazic den Verein ablösefrei. Der Vertrag wurde nicht verlängert, eine Leih-Option wurde nicht gefunden oder man konnte sich nicht einigen. So sicherte sich der spanische Drittligist Hércules Alicante das Torwarttalent. Nach Informationen von „Fußballtransfers“ verzichteten die Domstädter im Zuge der Unterschrift auf die obligatorische Ausbildungsentschädigung, erhielten dafür wohl eine Weiterverkaufsbeteiligung.

Und das könnte sich bereits diesen Sommer bezahlt machen. Blazic konnte diese Saison mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen. In zehn Partien spielte er viermal zu null. Daher sollen der FC Valencia und der RCD Mallorca Interesse am 20-Jährigen bekundet haben. Zusätzlich liebäugele er mit einer Rückkehr nach Deutschland. Der Kontakt „zu einigen Zweitligisten“ soll bereits bestehen. So könnte der FC, trotz der vermeintlichen Fehleinschätzung im vergangenen Sommer, von der Entwicklung des Eigengewächses profitieren. Sein Vertrag in Alicante läuft bis 2027.

Während die sportliche Führung des 1. FC Köln schon am Kader für die neue Saison bastelt, könnten somit ehemalige Talente zusätzliche Einnahmen in die Kassen spülen. Die beiden Eigengewächse würden dem FC damit wichtige Transfermittel ermöglichen, um den Kader im Sommer weiter zu verstärken und den geplanten Umbruch voranzutreiben.

Bazoumana Touré statt Said El Mala? Brighton hat offenbar ein neues Ziel

Said El Mala jubelt nach der Führung
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Bazoumana Touré statt Said El Mala? Brighton hat offenbar ein neues Ziel

Nach wie vor ist die Personalie Said El Mala eine der in Köln am meisten diskutierten. Kein Wunder, der Youngster ist wohl das größte Talent der jüngeren FC-Geschichte und würde viel Geld in die Kassen spülen. Ein Abgang vom 1. FC Köln scheint nach wie vor wahrscheinlich: Brighton & Hove Albion sucht aber offenbar bereits nach einer Alternative für Said El Mala.

Auch Said El Mala erwischte am Sonntag wahrlich nicht sein bestes Spiel gegen Heidenheim. Dennoch macht sich der Youngster Hoffnungen auf die WM-Teilnahme und weckt auch weiterhin das Interesse von europäischen Spitzenteams. Brighton schaut sich dennoch nach Alternativen um.

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Mit seinem Tor am Wochenende hat er die Tür zur Champions League schon sehr weit aufgestoßen. Bazoumana Touré erzielte am Samstag Dank eines Geistesblitzes die Führung für die TSG Hoffenheim gegen Bremen. Es blieb der einzige Treffer und die Sinsheimer befinden sich nun punktgleich mit dem VfB Stuttgart im Kampf um den letzten verbliebenen Champions-League-Platz. Leverkusen kann die beiden Teams ebenfalls noch abfangen. Ob Touré aber in der kommenden Saison mit der TSG international spielen wird, ist alles andere als klar. Denn der Linksaußen ist durchaus begehrt. Unter anderem wurde schon der FC Bayern mit dem Namen in Verbindung gebracht. Auch der FC Liverpool und Manchester United sollen den Offensivspieler beobachten. Nun aber bringt die „Sport Bild“ einen weiteren Club in Stellung und der ist dann wiederum aus Kölner Sicht interessant. Demnach hat Brighton & Hove Albion die Fühler nach dem 20-Jährigen ausgestreckt.

Brighton will das Angebot nicht erhöhen

Es soll sogar schon eine konkrete Anfrage gegeben haben. Der schnelle Flügelspieler erfüllt ein ähnliches Profil wie Said El Mala. Ob gleichzeitig das Interesse an dem Kölner Offensivspieler endgültig vom Tisch ist, ist eher unwahrscheinlich. Wie berichtet ist es aber mindestens abgekühlt. Brighton versucht bereits seit einem knappen Jahr, den Kölner Shootingstar zu den Seagulls zu lotsen. Trainer Fabian Hürzeler gilt als großer Fan des 19-Jährigen. Der Coach hat gerade seinen vertrag verlängert und will eine schlagfertige Truppe in Südengland aufbauen. Allerdings war der Club aus der Premier League nicht bereit, das Angebot für El Mala noch einmal zu erhöhen. Das soll bei rund 35 Millionen Euro gelegen haben. Der FC soll dem Vernehmen nach aber mit 50 Millionen für den Offensivspieler rechnen. Die Parteien liegen sehr weit auseinander.

Tatsächlich könnte der FC auf den Transfer angewiesen sein, sollten alle Transferwünsche umgesetzt werden. Sollte Brighton tatsächlich kein Interesse mehr haben, bedeutet das für den Youngster aber nicht den zwangsläufigen Verbleib in Köln. „Stand heute gibt es nichts, was bei uns auf den Tisch liegt, das eine schnelle Entscheidung benötigt“, sagte Thomas Kessler erst in der vergangenen Woche. Doch nach wie vor gibt es andere Premier-League-Clubs, die El Mala genau im Auge haben. Vermutlich wird in die Transferbemühungen um El Mala erst im Hochsommer Bewegung kommen.

Geschwindigkeit, Antizipation, kompromisslos – darum würde Abubacarr Sedi Kinteh gut zum 1. FC Köln passen

Abubacarr Sedi Kinteh soll sich mit den Kölnern bereits einig sein
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Geschwindigkeit, Antizipation, kompromisslos – darum würde Abubacarr Sedi Kinteh gut zum 1. FC Köln passen

Die Kölner beschäftigen sich offenbar ziemlich genau mit Abubacarr Sedi Kinteh. Der Abwehrspieler gilt als großes Talent und bringt einige Qualitäten mit, die durchaus vielversprechend sind. Darum würde Abubacarr Sedi Kinteh gut zum 1. FC Köln passen.

Trotz des vermeintlichen Überangebots in der letzten Kette beschäftigen sich die Kölner ganz offensichtlich mit Innenverteidiger Abubacarr Sedi Kinteh. Der Gambier ist allerdings heiß umworben. Und doch sollten die Kölner zuschlagen. Denn der Abwehrspieler bringt einige Qualitäten mit sich.

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Abubacarr Sedi Kinteh gilt mit seinen erst 19 Jahren als vielversprechendes Innenverteidigertalent. Der Abwehrpieler aus Gambia steht aktuell beim norwegischen Erstligisten Tromsø IL unter Vertrag und besitzt dort noch ein Arbeitspapier bis Ende 2029. Bei den Norwegern gehört Kinteh zum Stammpersonal und kam in der vergangenen Spielzeit auf 21 Spiele sowie einen Treffer und eine Vorlage. In der laufenden Saison stand der 19-Jährige in fünf der ersten zehn Meisterschaftsspiele in der Startelf und kam überdies zweimal von der Bank in die Partie.

Schneller Linksfuß

Zunächst sticht bei dem spielenden Innenverteidiger das enorme Tempo hervor. So wurde der Abwehrmann bereits mit 37 km/h geblitzt. Damit gehört Kinteh zu einem der schnellsten Innenverteidiger weltweit und würde demnach auch in der Bundesliga zum absoluten Top-Kreis zählen. Durch die enorme Geschwindigkeit kann er gegnerische Konter unterbinden und ermöglicht es seiner Mannschaft so, auch hoch zu stehen oder früh zu pressen. Neben seinem Tempo besitzt der Abwehrspieler seine Stärken im progressiven Passspiel. Beim Spielaufbau strahlt der 19-Jährige bereits eine souveräne Ruhe aus. Er ist präsent im Kopfballspiel, clever im Zweikampfverhalten und stark in der Antizipation. Kinteh fängt Pässe ab und traut sich dann immer wieder, Linien mit scharfen Pässen zu überspielen.

Der Gambier kann Angriffe des Gegners schnell lesen und zeigt sich auch im Zweikampf mit dem Gegner sehr energisch. Für seinen robusten Körper ist der Youngster technisch hochversiert. Dafür aber auch kompromisslos in den Zweikämpfen. Der Spieler ist zudem Linksfuß, durch den Abgang von Dominique Heintz fehlt den Kölnern dieses Profil in der Innenverteidigung.

Guter Fit für den FC

Allerdings besitzt der Abwehrspieler auch noch Verbesserungspotenzial. So kann Kinteh seine Präzision beim Passspiel verbessern. Zwar traut sich der 19-Jährige, die schweren Bälle in die Tiefe zu spielen, jedoch schleichen sich dabei immer wieder kleine Unsauberkeiten ein. Zudem ist er im Zweikampfverhalten hin und wieder zu naiv, sammelt so unnötig Fouls und gegnerische Freistöße. Auch vor dem gegnerischen Tor kann der 1,86 Meter-Mann noch effizienter werden.

Als schneller linksfüßiger Innenverteidiger einer Dreierkette würde Kinteh schon jetzt perfekt in die Kölner Mannschaft. Die Geschwindigkeit und das Zweikampfverhalten sind eine Waffe, die für 19 Jahre doch erstaunliche spielerische Reife ein absoluter Pluspunkt. Der FC würde mit Kinteh einen Spieler verpflichten, der mittelfristig durchaus das Potenzial zur Stammkraft hat und den FC spielerisch und wirtschaftlich sicher weiterbringen kann.

Warum ein weiterer Innenverteidiger durchaus Sinn macht: Abubacarr Sedi Kinteh als Transferziel des 1. FC Köln?

Abwehrspieler des 1. FC Köln. Wer bleibt? Wer geht?
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Warum ein weiterer Innenverteidiger durchaus Sinn macht: Abubacarr Sedi Kinteh als Transferziel des 1. FC Köln?

Gerade in der hintersten Kette ist der FC aktuell eigentlich gut besetzt. Auch für die kommende Spielzeit gibt es Planungen, fix sind die Deals aber noch lange nicht. Die entspannte Lage in der Hintermannschaft könnte sich dann doch entscheidend ändern. Braucht der 1. FC Köln noch einen Innenverteidiger?

Auf der einen Seite gibt es die Gerüchte, der FC wolle einen Innenverteidiger Abubacarr Sedi Kinteh verpflichten. Auf der anderen Seite gibt es ein vermeintliches Überangebot an Innenverteidigern. Aber ist das wirklich so? Die Lage ist kompliziert.

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Dass Thomas Kessler während der laufenden Saison nicht die ganz großen Überraschungen dabei hatte, als er sich am Donnerstag zu einer Medienrunde aufmachte, war angesichts der laufenden Spielzeit klar. Und der Auftritt am vergangenen Sonntag gegen Heidenheim wird die Personalie nicht gestärkt haben. Transfers – in jegliche Richtung – werden auch eher selten während der Spielzeit in einer Medienrunde mit der lokalen Presse kundgetan. Doch Kessler hatte dann doch zwei, drei Infos, die aufhorchen ließen. So äußerte sich der Geschäftsführer Sport unter anderem zum Langzeitverletzten Timo Hübers. Die anstehende Vertragsverlängerung ist bekannt (come-on-fc.com berichtete), doch der Verletzungsstand ließ dann doch aufhorchen. Kessler ließ durchklingen, dass es durchaus sein könne, dass Timo Hübers erst zum Start der kommenden Rückrunde wieder angreifen werde.

Kann der FC Jahmai Simpson-Pusey fest verpflichten?

Wer die Bilder der schweren Verletzung im Spiel gegen den BVB noch vor Augen hat, wird auch nicht aus allen Wolken gefallen sein. Doch die Nachricht ist schmerzhaft und sie ist ein Hinweis darauf, warum sich die Kölner doch noch nach einem routinierten Innenverteidiger umschauen. Auf den ersten Blick winkt dem FC in der kommenden Saison ein IV-Überangebot. Sieben Innenverteidiger könnten es werden, eigentlich zu viel. Doch ist dieses Überangebot eben doch mit vielen Fragezeichen versehen. Fest eingeplant sind Joel Schmied und eigentlich Rav van den Berg. Der Schweizer war in der vergangenen Saison im Winter zum FC gekommen, hatte sich aber erst in dieser Spielzeit so richtig etabliert, bevor er verletzt ausfiel. Van den Berg wiederum hatte im Sommer Anlaufschwierigkeiten, war ebenfalls verletzt und wartet auf den Durchbruch beim FC. Für den Niederländer haben die Kölner rund acht Millionen bezahlt. Am Sonntag erhielt Schmied den Vorzug vor van den Berg.

Zuletzt gab es Berichte, der FC verzichte womöglich auf Einsätze des Abwehrspielers, um Prämien einzusparen. Dem widersprach René Wagner am vergangenen Freitag, am Sonntag spielte er dennoch nicht. Ein solches Vorgehen wäre doch sehr untypisch in einer abstiegsbedrohten Saison und die wenigen Einsätze lassen sich durchaus auch mit den Leistungen und Verletzungen erklären. Ein Geschmack bleibt. Luca Kilian und Dominique Heintz werden die Geißböcke im Sommer verlassen. Von den aktuellen zentralen Abwehrspielern ist die Zukunft also von vieren geklärt. Die Leihspieler Cenk Özkacar und Jahmai Simpson-Pusey würde der FC gerne fest binden. Für beide Spieler haben die Kölner eine Kaufoption. Allerdings ist eine Verpflichtung von Özkacar wohl intern nicht ganz unumstritten und auf einem Transfer des Engländers hat ManCity die Hand. Zudem ist die Ablöse von rund acht Millionen Euro eine Hausnummer. Aber eben eine Investition in die Zukunft.

Was passiert mit den Leih-Rückkehrern?

Gut möglich, dass die „Sky Blues“ den 20-Jährigen nach dessen guten Leistungen nun lieber bei einem Europa-League- oder Champions-League-Teilnehmer parken würden. Wie der Engländer auf die Ausbootung des vergangenen Wochenendes reagiert, ist ebenfalls nicht gesagt. Fix ist also wahrlich noch keiner der beiden Deals, beide sind verbunden mit Fragezeichen. Fest einplanen können die Kölner aktuell zwei Innenverteidiger. Plus die beiden Rückkehrer Julian Pauli und Elias Bakatukanda. Die beiden Eigengewächse sollen aktuell bei ihren Clubs Spielpraxis sammeln – offenbar mit unterschiedlichem Erfolg. Pauli ist Stammspieler, einer der Leistungsträger bei Dynamo Dresden, Bakatukanda spielt bei Linz dagegen überhaupt keine Rolle. Seit November hat der Youngster nicht mehr gespielt. Auch aufgrund einer Sprunggelenksverletzung, aber eben nicht nur.

Eigentlich ist angedacht, dass sich die beiden Eigengewächse in der Vorbereitung zeigen dürfen. Doch final geklärt ist das offenbar noch nicht. Möglich wären auch weitere Leihen. Gerade, wenn die jungen Spieler im Sommer zunächst nicht überzeugen. Die aktuelle Planung der hintersten Kette ist also mit vielen Fragezeichen verbunden. Zu viele, um sich eben nicht doch nach einem Innenverteidiger umzuschauen.