Beim 1. FC Köln nicht berücksichtigt, WM in Gefahr: Stehen die Zeichen bei Jusuf Gazibegovic auf Abschied?

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Beim 1. FC Köln nicht berücksichtigt, WM in Gefahr: Stehen die Zeichen bei Jusuf Gazibegovic auf Abschied?

Er kam zu Beginn des Jahres als erste Neuverpflichtung nach der Transfersperre und als Königstransfer. Aktuell ist die Ernüchterung aber groß. Sogar die Teilnahme an der WM ist in Gefahr. Verlässt Jusuf Gazibegovic den 1. FC Köln schon wieder?

Noch im vergangenen Winter waren die Hoffnungen groß, nun aber stehen die Zeichen wieder auf Abschied. Verlässt Jusuf Gazibegovic den 1. FC Köln schon wieder?

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So ein wenig hatte es sich schon am Mittwoch auf der Spieltags-Pressekonferenz angedeutet, am Freitag folgte dann die Gewissheit. Jusuf Gazibegovic wird zum vierten Mal in Serie nicht im Kader der Geißböcke stehen, reiste also auch nicht mit der Mannschaft nach Hoffenheim zum Duell am Abend. Gazibegovic ist ganz offensichtlich einer der ganz großen Verlierer der Verpflichtung des neuen Trainers, kommt unter Lukas Kwasniok so gut wie gar nicht zum Einsatz. Inklusive der Begegnung gegen die TSG stand der Rechtsverteidiger in sieben Duellen drei Mal im Kader und kam ein Mal zum Einsatz. Das beim 4:1-Erfolg über den SC Freiburg, für 22 Minuten auf der für ihn ungewohnten linken Abwehrseite, vor allem aber, als das Spiel wohl schon entschieden war.

Bank statt Champions League

Die sportliche Entwicklung könnte für den Bosnier kaum enttäuschender sein. Der Rechtsverteidiger kam bekanntlich vom österreichischen Double-Sieger und Champions-League-Teilnehmer Sturm Graz. Das als Nationalspieler von Bosnien und mit einem vom Online-Portal angegebenen Marktwert von fünf Millionen Euro. Kein Wunder, dass die FC-Fans den Außenverteidiger als Königstransfer einstuften. Zumal die Fallhöhe nach dem Absitzen des Registrierungsverbots besonders groß war. Immerhin war Gazibegovic der erste Transfer, der nach der Sanktion zum FC wechselte. Der Bosnier tauschte die Königsklasse-Luft gegen die der 2. Bundesliga. Nun ist der 25-Jährige komplett hinten dran, wird von Kwasniok zurzeit nicht berücksichtigt.

WM in Gefahr

Und es sieht nicht so aus, als würde sich die Situation schon bald ändern. „In der Kaderzusammenstellung ist es so, dass ich gerne die Schiene mit zwei Spezialisten besetzt habe und einem Spieler, der beide Seiten abdecken kann. Und das kann Monti. Dann reicht ein Spieler im Kader“, erklärte der Kölner Coach am Mittwoch. Heißt: Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund sind als „Spezialisten“ (aktuell) gesetzt, Alessio Castro-Montes ist der Extraspieler, der beide Seiten abdeckt. Sollte es keine Verletzung geben, wird Gazibegovic vorerst weiterhin das Nachsehen haben. Eine Rolle, die der 25-Jährige als Leistungsträger in Graz überhaupt nicht kennt. Vermutlich auch aufgrund der mangelnden Spielzeit hat der Abwehrspieler auch seinen Stammplatz in der bosnischen Nationalmannschaft verloren. Die WM im kommenden Jahr gerät in Gefahr.

Und so darf durchaus die Frage gestellt werden, wie der 25-Jährige mit der Situation umgehen wird. Ein Abschied nach nur einem Jahr in Köln scheint unter den aktuellen Bedingungen alles andere als ausgeschlossen.


Bleibt Lukas Kwasniok erstmals bei seiner Startelf? So könnte der 1. FC Köln spielen

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Bleibt Lukas Kwasniok erstmals bei seiner Startelf? So könnte der 1. FC Köln spielen

Nach der 1:2-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart steht für den 1. FC Köln das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Am Abend gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok bei der TSG 1899 Hoffenheim. Wer dann von Beginn an auf dem Feld steht, ist aber noch offen. So könnte der 1. FC Köln in Hoffenheim spielen.

Für den 1. FC Köln steht gegen Hoffenheim der sechste Spieltag an. Im Vergleich zur Niederlage gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Sonntag, gibt es keine neuen Ausfälle, aber auch keine Rückkehrer. Ob Lukas Kwasniok die identische Startelf wie gegen Stuttgart ins Rennen schickt, bleibt abzuwarten. So könnte der 1. FC Köln in Hoffenheim spielen.

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Gegen die TSG 1899 Hoffenheim muss Trainer Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen. Dies bedeutet zum einen, dass Kwasniok auf Isak Johannesson zurückgreifen kann, der gegen Stuttgart angeschlagen ausgewechselt wurde, und zum anderen, dass die Partie gegen seinen Ex-Club für Marius Bülter noch zu früh kommt. Neben dem Stürmer stehen dem FC weiterhin die Langzeitverletzten Rav van den Berg und Luca Killian nicht zur Verfügung. Da sonst alle Profis einsatzbereit sind, könnte es erstmals an der Startformation keine große Veränderung geben. Ragnar Ache, der Bülter bereits gegen Stuttgart ersetzte, dürfte erneut den Vorzug in der Spitze erhalten. Daneben sind Jakub Kaminski sowie Jan Thielmann eigentlich gesetzt.

Startet Linton Maina?

In der Defensive dürfte Kwasniok erneut auf eine Dreierkette setzen, bei der Timo Hübers und Joel Schmied fest eingeplant sind. Die dritte Position in der Innenverteidigung wird aller Voraussicht nach von Eric Martel oder Tom Krauß besetzt. Martel startete gegen Stuttgart in der Abwehr und wechselte die Position nach der Pause mit Krauß, der die Partie im zentralen Mittelfeld begann. Genau ein solches Zusammenspiel scheint auch gegen Hoffenheim realistisch. Auf der rechten Außenbahn hat sich Sebastian Sebulonsen festgespielt. Die zweite Position im Mittelfeld könnte Isak Johannesson übernehmen, vorausgesetzt, der Isländer ist so fit, dass er von Beginn an auflaufen kann. Das größte Fragezeichen liefert die Position auf der linken Außenbahn. Hier begann gegen Stuttgart Linton Maina. Der schnelle Offensivspieler zeigte einen soliden Auftritt, ohne jedoch wirklich herauszustechen.

Daher könnte hier wieder Kristoffer Lund in die Startelf rücken, der seine Sache zu Saisonbeginn sehr ordentlich gemacht hatte, in den letzten Spielen jedoch seinen Platz in der ersten Elf verlor. Allerdings könnte Kwasniok auch etwas überraschen und Jakub Kaminski auf die linke Schienenposition zurückziehen und dafür Said El Mala in die offensive Dreierreihe stellen. Wie es letztlich aussehen wird, wird man am Freitagabend sehen.

So könnte der FC gegen Hoffenheim spielen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

Tom Krauß vom 1. FC Köln

Tom Krauß

Timo Hübers beim Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl

Timo Hübers

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack

Jan Thielmann

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen

Ragnar Ache



Marius Bülter zwischen Enttäuschung und Vorfreude: „Es ist bitter, dass es nicht klappt“

Marius Bülter lief in der Vorbereitung als Kapitän des 1. FC Köln auf
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Marius Bülter zwischen Enttäuschung und Vorfreude: „Es ist bitter, dass es nicht klappt“

FC-Neuzugang Marius Bülter ist seit diesem Sommer Stürmer der Geißböcke und hat in vier Spielen bereits vier Scorerpunkte gesammelt. Im Interview mit dem FC äußert sich der Ex-Hoffenheimer zu seinem Ankommen und dem Duell gegen die TSG: Marius Bülter über seine Rolle beim 1. FC Köln.

Der 32-Jährige Ibbenbürener scheint bereits nach kurzer Zeit beim FC angekommen zu sein. Zwei Tore, zwei Assists, Teil des Mannschaftsrats – und der Familienzuwachs steht auch kurz bevor: Marius Bülter über seine Rolle beim 1. FC Köln.

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Vier Bundesligaspiele – vier Scorerpunkte: Marius Bülter ist einer von zwölf Neuzugängen beim 1. FC Köln und hat sich direkt zu Saisonbeginn in den Vordergrund gespielt. Mit einem solch fulminanten Start hätte der Kölner Angreifer selbst nicht gerechnet, verrät Bülter im vereinseigenen Interview des FC. „Aber es freut mich und zeigt auch, dass ich mich hier wohlfühle, gut aufgenommen wurde und wir eine coole Mannschaft haben. Dann kann man auch seine Leistung bringen“, so Bülter. Der Wohlfühlfaktor sei bei dem 32-Jährigen schon extrem wichtig: „Wenn man sich nicht wohlfühlt und nicht gerne zum Training fährt, ist es schwierig, seine Leistung zu bringen.“

„Ich hätte das Spiel gerne gespielt“

Beim FC scheint es für Bülter jedenfalls nicht schwierig zu sein. Der Stürmer liefert, ist direkt zum Hoffnungsträger avanciert. „Die Menschen, die hier arbeiten, und auch die Leute in der Stadt sind extrem freundlich. Wenn man in der Stadt auf FC-Fans trifft, sind alle sehr herzlich. Das macht es besonders, weil man merkt, wie die Stadt mit dem Verein verbunden ist. Das ist etwas, was ich so noch nicht erlebt habe.“ Auch innerhalb der Mannschaft ist der Kölner Neuzugang gut aufgenommen worden. So wurde Bülter in den Mannschaftsrat gewählt, die Teamkollegen schätzen den gebürtigen Ibbenbürener, der versucht, seine Erfahrung weiterzugeben: „Ich bin nicht der Lautsprecher in der Kabine, der ständig etwas sagt. Ich versuche mit meiner Art und Weise, wie ich zum Sport stehe, sowie mit Leistung voranzugehen“, sagt Bülter.

Vorangehen kann der Stürmer aktuell nicht. Der Angreifer leidet aktuell an einer gereizten Achillessehne, fiel bereits gegen den VfB Stuttgart aus und verpasst auch das Duell gegen seinen Ex-Club. “Ich hatte dort zwei schöne Jahre, habe viele Leute kennengelernt und mich super wohlgefühlt. Ich hätte das Spiel gerne gespielt und die Leute wiedergesehen. Es ist bitter, dass es nicht klappt“, gibt Bülter zu. „Das tut schon weh, aber es lässt sich nicht ändern.“ Dabei wäre der Spieler möglicherweise auch fit nicht zum Einsatz gekommen. Bülters Frau erwartet ein Kind. „Es kann eigentlich jeden Moment so weit sein. Ich habe meine Uhr um, bin auf Abruf und warte, dass es losgeht“, sagt der 32-Jährige, der daher auch nicht sicher sagen kann, dass er das Spiel in den eigenen vier Wänden schaut, vielleicht eher „im Krankenhaus“.

Beim FC erlebt Bülter aktuell jedenfalls seinen zweiten Frühling.


FC-Talent Said El Mala erneut für die U21-Nationalmannschaft nominiert

Said El Mala macht schon ordentlich Dampf
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FC-Talent Said El Mala erneut für die U21-Nationalmannschaft nominiert

Der Kölner Said El Mala wird erneut für die U21 des DFB nominiert. Cheftrainer Antonio Di Salvo startet mit dem Kölner Youngster im Kader in die beiden nächsten Qualifikationsspiele für die EM 2027.

Nach dem sechsten Spieltag der Bundesliga steht die nächste Länderspielpause an. Ein FC-Talent wird dabei weiterhin in die Fußstapfen von Eric Martel, Jan Thielmann und Co. treten: Said El Mala wird erneut für die U21 des DFB nominiert.

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Für Said El Mala läuft es aktuell rund. Der Youngster kam bisher in allen fünf Bundesliga-Spielen des FC zum Einsatz. Seine Qualitäten scheinen Trainer Lukas Kwasniok jedenfalls zu überzeugen. Der 19-Jährige kommt insgesamt auf 142 Bundesliga Einsatzminuten, spielte gegen Leipzig sogar die komplette zweite Halbzeit. Ein Tor und ein Assist stehen bereits auf dem Konto des Kölner Talents. Doch nicht nur Kwasniok scheint der „Dribbel-König“ der Bundesliga zu überzeugen. Auch Antonio Di Salvo, Cheftrainer der deutschen U21-Nationalmannschaft ist auf den Angreifer aufmerksam geworden. Bereits im September stand El Mala als jüngster Spieler der U21 des DFB auf dem Feld und durfte sich im Freundschaftsspiel gegen Albanien und in der U21-Qualifikation gegen Lettland auch international beweisen.

Said El Mala erneut im U21-Kader

Offensichtlich hat der 19-Jährige seine Sache ordentlich gemeistert. Denn Di Salvo beorderte El Mala auch für die kommenden beiden Länderspiele in den Kader zur U21 EM-Qualifikation. Dann geht es am Freitag, den 10. Oktober in Jena gegen Griechenland und am Dienstag, den 14. Oktober in Belfast gegen Nordirland. „Die kommenden Gegner stellen für uns eine andere Herausforderung dar“, sagt Di Salvo, der von seiner Mannschaft „die dominante Art und Weise, wie wir ein Spiel gestalten wollen, sehen möchte. Leidenschaft und Wille gepaart mit Spielfreude gilt es, auf den Platz zu bringen. Das wird nicht einfach, muss aber unser Ziel sein“, so der DFB-Trainer. Welchen Beitrag El Mala dazu leisten kann, wird sich zeigen. Mit den Größen der Bundesliga nimmt es der Youngster jedenfalls Woche für Woche bereits auf.


Das ist der Kader des 1. FC Köln für Hoffenheim

Ragnar Ache vor dem Spiel gegen Hoffenheim
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Das ist der Kader des 1. FC Köln für Hoffenheim

Der FC ist am Donnerstag zum Auswärtsspiel nach Hoffenheim aufgebrochen. Gegen die TSG würden die Geißböcke gerne wieder ins Punkten kommen. Allerdings werden nicht alle Spieler mit zu den Schwaben fahren. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Hoffenheim.

Trotz den Verletzungen von Rav van den Berg und Marius Bülter muss Lukas Kwasniok am Donnerstag einen Spieler zu Hause lassen. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Hoffenheim.

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Die Zeit für die Vorbereitung auf das sechste Duell der Bundesliga-Saison war für die Geißböcke knapp. Erst am vergangenen Sonntag spielten die Kölner gegen den VfB Stuttgart und kassierten die zweite Niederlage der Spielzeit. Kurz nach der dritten und letzten Trainingseinheit der Woche ist der FC am Donnerstagnachmittag zum Auswärtsspiel in Hoffenheim aufgebrochen. Gegen die TSG sollen möglichst wieder Punkte her. Zwar stehen beide Teams aktuell mit sieben Zählern da, allerdings spricht die Bilanz doch für die Sinsheimer. In den vergangenen 16 Spielen gelang es dem FC nur ein Mal, drei Punkte einzufahren. Ein Lichtblick ist jedoch, dass es in den vergangenen beiden Auswärtsspielen für die Kölner beide Male Punkte gab. Diesmal treffen die Geißböcke mit Tim Lemperle auf ihren ehemaligen Top-Scorer. Der aktuelle Kölner Stürmer Marius Bülter wird in Sinsheim allerdings keine Punkte auf sein Scorer-Konto laden können. Er steht dem Trainer neben den beiden Langzeitverletzten Luca Kilian und Rav van den Berg nicht zur Verfügung.

Wieder nicht dabei

Dementsprechend hat Lukas Kwasniok die Aufgabe, einen weiteren Spieler für das Duell gegen die TSG zu streichen. Und zum vierten Mal in Serie hat es nun Jusuf Gazibegovic getroffen. Der Rechtsverteidiger, der zur Winterpause als Königstransfer zum FC gewechselt ist, spielt in den Planungen des Trainers aktuell keine Rolle. Das erklärte der Coach auch am Mittwoch auf der obligatorischen Pressekonferenz. „In der Kaderzusammenstellung ist es so, dass ich gerne die Schiene mit zwei Spezialisten besetzt habe und einem Spieler, der beide Seiten abdecken kann. Und das kann Monti. Dann reicht ein Spieler im Kader“, sagt Kwasniok. „Das ist es bitter für ihn. Aber ich kann an dieser Tatsache nichts verändern, dass ich da eine Entscheidung treffen muss. Er lässt sich nichts zu Schulden kommen. Tut alles. Aber ihn trifft es aktuell.“

Am Geißbockheim ließ sich unterdessen auch Luca Kilian nach überstandener Kreuzband-Operation wieder blicken.

Diese Spieler sind für Samstag mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler, Matthias Köbbing
Abwehr: Sebastian Sebulonsen – Timo Hübers, Cenk Özkacar, Joel Schmied, Dominique Heintz – Kristoffer Lund
Mittelfeld: Denis Huseinbasic, Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel – Said El Mala, Jakub Kaminski, Florian Kainz, Jan Thielmann, Linton Maina
Sturm: Ragnar Ache, Luca Waldschmidt

Verletzt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Jusuf Gazibegovic, Rav van den Berg und Marius Bülter

Ein Wiedersehen mit dem „perfekten Transfer“ – Ein „Sinnbild der Veränderung“ nicht nur für Hoffenheim

Tim Lemperle trägt nun das Trikot der TSG Hoffenheim
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Ein Wiedersehen mit dem „perfekten Transfer“ – Ein „Sinnbild der Veränderung“ nicht nur für Hoffenheim

Acht Jahre spielte Tim Lemperle für die Geißböcke. Am Freitagabend dann gegen den FC. Trainer Lukas Kwasniok spricht von einem perfekten Transfer für die Hoffenheimer, von einem Sinnbild der Veränderung – das gilt aber auch für den 1. FC Köln: Ein Wiedersehen mit Tim Lemperle.

In der vergangenen Spielzeit war er einer der Aufstiegsgaranten, nun spielt er für die TSG Hoffenheim. Tabellarisch ist das Stand jetzt kein großer sportlicher Schritt weg vom 1. FC Köln: Ein Wiedersehen mit Tim Lemperle.

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Der Abschied war von einigen Störgeräuschen umgeben. Dabei war er schon lange geplant. Nach acht Jahren hat Tim Lemperle den FC im vergangenen Sommer verlassen, hat einige spannende Jahre, einige Hoch und Tiefs mit den Geißböcken erlebt und trifft am Freitagabend nun auf seinen Heimatverein. Es ist das erste Wiedersehen mit dem ehemaligen Kölner Youngster. Und es ist für einige Fans nicht unbedingt ein besonders versöhnliches. Der Abgang ohne Ablösesumme, der Party-Eklat unmittelbar vor dem vergangenen Saisonfinale haben Spuren hinterlassen – trotz der Tore und Vorlagen, die unterm Strich mit verantwortlich für den Aufstieg der Kölner waren. Nun geht der Stürner also für die TSG auf Torejagd und das durchaus erfolgreich.

„Er ist ein Sinnbild der Veränderung“

Ausgerechnet gegen Bayer Leverkusen erzielte Lemperle seinen ersten Treffer für die Hoffenheimer. Insgesamt sind es schon zwei und eine Vorlage. Und trotz der immensen Konkurrenz, die in Sinsheim auf Einsätze lauert, hat sich Lemperle durchgesetzt. Zehn nominelle Angreifer stehen auf der Hoffenheimer Gehaltsliste und dennoch spielt Lemperle. In den ersten drei Spielen stand der gebürtige Frankfurter immer in der Startelf, gegen Bayern fiel er verletzt aus, zuletzt kam er als Joker zurück. „Tim tut ihnen in der Tiefe gut, weil er die letzte Linie bedroht. Er kann marschieren“, sagt Lukas Kwasniok über den Ex-Kölner. „Er ist ein Sinnbild der Veränderung. Es ist aus Sicht der TSG ein perfekter Transfer. Wir müssen schauen, dass wir ihn am Toreschießen hindern. Das ist unsere Aufgabe.“

Eine nicht leichte Aufgabe, denn das Toreschießen ist nun mal die Kernaufgabe des Angreifers. Und dass er diese beherrscht, hat der Stürmer in der vergangenen Spielzeit eben noch im FC-Trikot unter Beweis gestellt. Zehn Tore und sechs Vorlagen standen am Ende auf der Scorerliste. Ob Lemperle auch zum Kwasniok-Fußball gepasst, auch unter dem 44-Jährigen funktioniert hätte, ist aus Sicht des neuen Trainers „hypothetisch“. „Er spielt ja für Hoffenheim“. So oder so hat auch der Abgang des Stürmers dazu beigetragen, dass sich der FC neu aufgestellt, ein neues Gesicht bekommen hat. Die Kölner haben sich verändert – Lemperle ist auch ein Sinnbild der Veränderung in Köln. Nach aktuellem Stand sollte der Wehmut also aus rein sportlicher Sicht nicht zu groß ausfallen. Das kann sich natürlich im Duell gegen den FC am Freitag ganz schnell ändern.


Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Auf der Suche nach der richtigen Balance

Denis Huseinbasic und Timo Hübers vom 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Auf der Suche nach der richtigen Balance

Mit der Begegnung gegen die TSG Hoffenheim startet der FC in den 6. Spieltag. Nach zwei Niederlagen in Serie soll in Sinsheim wieder gepunktet werden. Doch die Aufgabe wird nicht einfach. So will der 1. FC Köln in Hoffenheim punkten.

Sowohl der FC als auch die TSG gegen mit sieben Zählern auf dem Punktekonto ins direkte Duell. Gegen die Schwaben erwartet die Kölner allerdings keine leichte Aufgabe. So will der 1. FC Köln gegen Hoffenheim punkten. So will der 1. FC Köln in Hoffenheim punkten

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Der Start in die neue Bundesliga-Saison war schon ziemlich beeindruckend, fulminant, wenn man so will. Immerhin holten die Geißböcke sieben Punkte, davon sechs Zähler gegen den Tabellenfünften sowie den Tabellensechsten der Vorsaison. Punkte, mit denen im Vorfeld sicherlich nicht zu rechnen waren. Die Euphorie um den wiedererstarkten Aufsteiger war groß. Aber möglicherweise auch nicht jedem rund um den FC ganz geheuer. Zumindest sprach der Kölner Coach schon vor dem Leipzig-Spiel, dass man sich besser nicht in die Tasche lügen solle und die Problemzonen der Mannschaft durchaus ausgemacht habe. Und die Realität scheint den FC eingeholt zu haben. Zumindest gab es nach drei ungeschlagenen Spielen in den vergangenen beiden Partien keine Punkte mehr.

„Sie sprinten alles an, was sich bewegt“

„Die Reihenfolge von Siegen und Niederlagen ist für mich unerheblich. Als Aufsteiger ist es wohl wahrscheinlicher, dass du häufiger zwei Mal in Folge verlierst, als zwei Mal gewinnst“, erklärte der Trainer am Mittwoch, fuhr dann aber fort, dass die Reihenfolge für den 44-Jährigen schon alleine deswegen unwichtig sei, weil er sowieso „jedes Spiel gewinnen“ wolle. Nur wird das am Freitagabend eben keine leichte Aufgabe. Denn der FC trifft auf die TSG Hoffenheim, die alleine schon aufgrund jüngerer Bilanzen favorisiert in die Begegnung geht. Der FC konnte genau eins der vergangenen 16 Spiele für sich entscheiden, auf der anderen Seite punkteten die Kölner die vergangenen beiden Male in Sinsheim.

Doch die Bilanz ist nur die eine Sache. Der Respekt vor den spielerischen Mitteln ist Kwasniok deutlich anzuhören. „Sie haben gegen Top-Teams gespielt und sich da mehr als gut verkauft. Sie haben den Bayern gerade in der ersten Halbzeit echt wehgetan und hätten durchaus führen können, wenn nicht müssen“, sagt der Trainer. „Die Hoffenheimer haben sehr viele hungrige Spieler auf dem Platz. Sie sprinten alles an, was sich bewegt. Das ist dann schon schwierig, einen geordneten Spielaufbau hinzubekommen. Es ist nicht verwunderlich, dass sie gut gestartet sind.“ Unter anderem punktete die TSG auch gegen Bayer Leverkusen mit Torschütze Tim Lemperle. Über den Youngster will der Kölner Coach nicht viele Worte verlieren.

„Es ist ja nicht so, dass wir nicht auch laufen können“

Viel mehr über das eigene Personal. Beispielsweise über Marius Bülter, der dem FC erneut fehlt. Aber vor allem über seine wechselnden Startformationen. „Zur Wahrheit gehört, dass ich noch immer ein wenig auf der Suche nach der perfekten Balance bin. Du bist einmal mit sehr robusten Spielern unterwegs, die dann in der fußballerischen Teilbereich nicht ganz top sind. Wir haben Jungs, die spieltechnisch ganz weit vorne sind, vielleicht nicht ganz die Intensität an den Tag legen können“, erklärt der Trainer. „Ich glaube, dass da noch ein Ticken Luft nach oben ist.“ Es sei ein Entwicklungsprozess, sagt der Coach und er wolle die Spieler in den kommenden Wochen noch besser kennenlernen, um eben die perfekte Balance zu finden. Und zu groß ist der Respekt des Trainers dann eben auch nicht: „Es ist ja nicht so, dass wir nicht auch laufen können. Es wird ein intensives Spiel werden.“


Thomas Kessler kann zufrieden auf seine Arbeit blicken und im Winter wohl nochmal nachlegen

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Thomas Kessler kann zufrieden auf seine Arbeit blicken und im Winter wohl nochmal nachlegen

Seit diesem Sommer ist Thomas Kessler nun beim FC verantwortlich für die sportlichen Entscheidungen. Und gerade für seine Transfers wurde der Sportdirektor zuletzt gefeiert. Im Interview mit dem FC äußert sich der Ex-Keeper auch dazu: Thomas Kessler über seine neue Rolle beim 1. FC Köln.

Die vergangenen Monate waren sicher keine ruhigen für den neuen FC-Sportdirektor. Kaderplanungen, Transfers und der Druck, einen bundesligatauglichen Kader zu formen, waren unter anderem die Aufgaben des 39-Jährigen: Thomas Kessler über seine neue Rolle beim 1. FC Köln.

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Tag für Tag fährt der neue Sportdirektor des 1. FC Köln nun die Franz-Kremer-Allee entlang, um seinen Wagen dann vor dem Geißbockheim zu parken. Ein Weg, der dem 39-Jährigen bereits seit 1999 bestens bekannt ist. Denn damals stand der junge Thomas Kessler „mit leuchtenden Augen zum ersten Mal beim Probetraining am Geißbockheim“, verrät Kessler im vereinseigenen Interview des 1. FC Köln. Er lebe seinen Traum, sehe es als Privileg, dass er „für diesen großartigen Club in entscheidender Funktion tätig sein darf.“ Gleichzeitig bedeutet dieser Traum für den ehemaligen Torhüter der Geißböcke allerdings auch jede Menge Verantwortung – Tag für Tag. Und die hatten es bereits im Sommer in sich.

“Ich fühle mich gut gerüstet für diese Aufgabe“

Denn den Posten des Sportdirektors zu übernehmen, war für Kessler eher ein Sprung ins kalte Wasser als eine von langer Hand geplante Entscheidung. „Am Ende der letzten Saison gab es keine lange Bedenkzeit, da galt es einfach, anzupacken und den Aufstieg über die Ziellinie zu bringen. Dass der Vorstand mir danach dauerhaft das Vertrauen geschenkt hat, hat mich sehr gefreut“, so der 39-Jährige. Die Übernahme von Verantwortung ist hingegen nicht neu für den ehemaligen FC-Spieler. „Für meine Aufgabe helfen mir die Jahre als Profi und die Erfahrungen aus der Kabine. Ich habe schon immer gerne Verantwortung übernommen. Nach dem Karriereende durfte ich auf der Geschäftsstelle und im sportlichen Bereich wertvolle Erfahrungen sammeln“, erklärt Kessler. Zudem nahm Kessler am Lehrgang Management im Profifußball von der DFL und dem DFB teil. „Ich fühle mich gut gerüstet für diese Aufgabe.“

Und die Aufgaben waren im ersten Transfersommer nach der Transfersperre für den 1. FC Köln nicht wenige. Zumal die Kölner nach dem direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga und dem zuvor harten Sparkurs von Christian Keller doch einiges am Kader verändern wollten und mussten. „Um in der Bundesliga bestehen zu können, war uns klar, dass wir die Qualität in unserem Kader in der Breite und in der Spitze verbessern müssen“, sagt Kessler. So sei bereits früh klar gewesen, dass man bei den Geißböcken neue Akzente setzen wolle. Mit zwölf Neuzugängen ist viel frisches Blut in den Kölner Kader geflossen, auf der anderen Seite haben auch etliche Akteure den Verein verlassen. „Ein Mannschaftsgefüge lebt auch ein Stück weit davon, dass es Veränderungen gibt, wir wollten neue Reize setzen und den Konkurrenzkampf wieder deutlich erhöhen. Dafür bedarf es Impulsen von außen“, erklärt Kessler.

Kessler hofft auf die Wettbewerbsfähigkeit

Dass der Wandel auch vollzogen werden konnte, liegt nicht zuletzt daran, dass dem FC „in diesem Sommer wieder mehr Mittel zur Verfügung“ gestanden haben, „ohne dabei in Saus und Braus leben zu können.“ Hilfreich waren dabei zudem die Transfereinnahmen. „Mit dem Verkauf allen voran von Jonas Urbig im Winter sowie Damion Downs und Max Finkgräfe im Sommer, die alle bei uns in der FC-Akademie ausgebildet wurden, haben wir auch eine ordentliche Summe eingenommen“, so der Sportdirektor. Gemeinsam mit den Geschäftsführer-Kollegen Philipp Türoff und Philipp Liesenfeld habe man entschieden, „dieses Geld bewusst in den Kader zu investieren, um unsere Wettbewerbsfähigkeit in der Bundesliga zu erhöhen.“ Dass der FC wettbewerbsfähig sein könnte, zeigen die bisher sieben in fünf Duellen eingefahrenen Punkte in der Bundesliga und das Erreichen der zweiten Runde des DFB-Pokals.

Kessler muss „im Sinne des Clubs die beste Entscheidung treffen“

Und mit den Transfers im Sommer muss das Ende der Transfer-Fahnenstange in dieser Saison noch nicht beendet sein. Denn Philipp Türoff deutete auf der Mitgliederversammlung an, dass es auch in diesem Winter noch ein Budget gibt. Der FC wäre also in der Lage, falls die erhofften Ziele im Winter weit weg sind, noch einmal nachzulegen. In welcher Höhe, ist nicht klar. Doch der Abstieg soll mit allen Mitteln verhindert werden. Aber nicht nur frisches Blut sieht Kessler als Möglichkeit, den Kader zu verbreitern. „Definitiv würden wir uns wünschen, dass möglichst viele Eigengewächse bei uns im RheinEnergieSTADION für die Profis auflaufen“, erklärt Kessler im Bezug auf die Nachwuchsarbeit. „Letztendlich muss es dafür aber auch immer eine Überzeugung auf Seiten des Spielers geben. Wenn wir diese nicht spüren und der Spieler den Wunsch äußert, sich zu verändern, dann müssen wir im Sinne des Clubs die beste Entscheidung treffen.“

Im Sinne des Clubs zu entscheiden, gehört nun seit Sommer zur Hauptaufgabe Kesslers. Bei der Fahrt durch die Franz-Kremer-Allee wird der 39-Jährige heute möglicherweise dem ein oder anderen Jungspieler begegnen, der mit leuchtenden Augen das erste Mal zum Probetraining ans Geißbockheim kommt.


Kwasnioks „Mischung aus Neymar und Messi“ ist beim 1. FC Köln noch im Wartestand

Alessio Castro-Montes kommt bislang eher selten zum Zug
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Kwasnioks „Mischung aus Neymar und Messi“ ist beim 1. FC Köln noch im Wartestand

Er wurde als letzte Neuverpflichtung des Sommers beim FC vorgestellt und kam direkt zum Einsatz. Auf weitere Minuten wartet der Belgier bislang vergebens beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes ist noch im Wartestand.

Gut zwei Millionen Euro haben die Geißböcke kurz vor Toresschluss noch einmal in die Hand genommen. Doch der Belgier kommt bislang eher sporadisch zum Einsatz. Daran sei er auch selbst Schuld, sagt der Trainer 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes ist noch im Wartestand.

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Am Ende ging es alles sehr schnell. Vielleicht sogar ein wenig zu schnell? Nachdem der Deal mit Raphael Obermair vom Tisch war, zauberten die FC-Bosse Alessio Castro-Montes kurz vor Toresschluss aus dem Hut. Sicherlich gut vorbereitet, alles andere als ein Schnellschuss. Doch der Name überraschte dann doch den ein oder anderen Experten. Erstaunlich schnell entschied sich der Kölner Trainer, den neuen Mann dann auch ins kalte Wasser zu werfen. Im Testspiel gegen Schwarz-Weiß Essen lief die Neuverpflichtung genauso auf wie gegen den VfL Wolfsburg am nächsten Spieltag als Einwechselspieler. Ein früher Einstand, möglicherweise ein zu früher. „Ich habe da den Fehler gemacht, dass ich ihn nach der Länderspielpause gegen Wolfsburg reingeworfen habe“, gab Kwasniok zu. „Da habe ich ihn in der Gesamtsituation einen Ticken überfrachtet.“

„Ich kann an dieser Tatsache nichts verändern“

Laut Trainer war das Spiel gegen die Wölfe auch nicht so optimal und daher dann auch das anschließende Training nicht mehr so, wie Kwasniok sich das erhofft hatte. „Er war gerade angekommen, hat die Namen zum Teil noch nicht gekannt“, sagt der Coach. „Er war noch gar nicht angekommen. Ich habe von ihm etwas gefordert, das er nicht hätte bringen können.“ Und so kommt der Neuzugang aktuell nicht über die Rolle des Bankdrückers hinaus. Dabei war die Erwartungshaltung sehr groß. „Als wir ihn im Training gesehen haben, haben wir gedacht, wir haben eine Mischung aus Neymar und Messi verpflichtet“, sagte Kwasniok. Auch daher der schnelle Einsatz gegen die Wölfe. Ein Fehler, wie Kwasniok nun betont. „Das gehört einfach dazu, dass man dann nicht immer den Spielern die Schuld geben kann“, so der 44-Jährige. „Derjenige, der die Entscheidung trifft, war ich. Den Schuh muss ich mir anziehen.“

Ob der Belgier gegen Hoffenheim zum Einsatz kommt, ist zurzeit noch offen. Zuletzt stand der Schienenspieler immerhin im Kader. Sehr zum Leidwesen von Jusuf Gazibegovic. „In der Kaderzusammenstellung ist es so, dass ich gerne die Schiene mit zwei Spezialisten besetzt habe und einem Spieler, der beide Seiten abdecken kann. Und das kann Monti. Dann reicht ein Spieler im Kader“, sagt Kwasniok. Daher war für den Bosnier zuletzt kein Platz im Kader. „Das ist es bitter für ihn. Aber ich kann an dieser Tatsache nichts verändern, dass ich da eine Entscheidung treffen muss. Er lässt sich nichts zu Schulden kommen. Tut alles. Aber ihn trifft es aktuell.“ Castro-Montes könnte gegen die TSG vielleicht dann wieder eine Ergänzung sein. Nicht umsonst lobt der Trainer den Spielertyp – und wer will schon auf eine Mischung aus Neymar und Messi verzichten.


Kwasniok bestätigt: Marius Bülter fehlt auch in Hoffenheim

Marius Bülter fällt weiterhin angeschlagen aus
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Kwasniok bestätigt: Marius Bülter fehlt auch in Hoffenheim

Der FC wird weiterhin auf seinen Angreifer verzichten müssen. Nach dem Ausfall gegen den VfB Stuttgart in der Vorwoche fehlt der Stürmer auch im nächsten Duell des 1. FC Köln: Marius Bülter wird auch gegen Hoffenheim ausfallen.

Vergangene Woche hatte Lukas Kwasniok , dass es reichen würde, doch nun herrscht Gewissheit beim 1. FC Köln: Marius Bülter wird auch gegen Hoffenheim ausfallen.

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Schon im Vormittagstraining hatte es sich angedeutet. Marius Bülter fehlte am Mittwoch wie schon bei der Einheit am Dienstag. Bei nur noch einem ausstehenden Training vor der Abfahrt nach Hoffenheim, reicht es für den Kölner Stürmer nicht. Der Angreifer wird die Reise zu seinem Ex-Verein nicht mit der Mannschaft mit antreten. „Für Freitag sieht es nicht so gut aus, er wird auf keinen Fall dabei sein“, sagte FC-Trainer Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz am Mittwoch und verpackte die Info in die Nachricht, dass es dem Spieler als werdenden Vater ansonsten gut gehe. Schon vergangene Woche hatte der Stürmer aufgrund einer Achillessehnen-Reizung aussetzen müssen, saß gegen den VfB Stuttgart nur auf der Tribüne, fieberte dort aber eifrig mit.

Wer ersetzt der Kölner Stürmer

Bülter wurde gegen den VfB von Ragnar Ache ersetzt, der Jakub Kaminski auch umgehend die Führung auflegte. Ob der Neuzugang vom 1. FC Kaiserslautern aber auch gegen die TSG in der Startelf stehen wird, ließ der Kölner Coach vorerst offen. „Ragnar ist fit und gesund. Es gibt aber schon mal einen Unterschied, ob man 90 Minuten spielt oder für 30 Minuten reinkommt“, sagte der Trainer. „Aber Stand jetzt ist er fit und kann spielen.“ Auch in der Vorwoche war die Suche nach einer Alternative Thema beim FC. Damals sprach der Coach davon, dass es durchaus auch andere Überlegungen für die Offensive gäbe. Luca Waldschmidt konnte die Woche jedenfalls wieder uneingeschränkt trainieren.

Auch sonst kann Kwasniok nahezu aus dem Vollen schöpfen. Isak Johannesson, der am Sonntag noch behandelt wurde, war ebenfalls bei allen Einheiten dabei. Nach wie vor fehlen die Langzeitverletzten Rav van den Berg, der sich im Duell gegen den VfL Wolfsburg eine Schultereck-Verletzung zugezogen hatte sowie Luca Kilian nach seinem dritten Kreuzbandriss. Auch Nachwuchsstürmer Youssoupha Niang wird nach seiner Schulterverletzung noch nicht zur Option.