Es geht wieder los: Der 1. FC Köln beginnt mit der Leistungsdiagnostik

Marvin Schwäbe auf dem Weg zur Leistungsdiagnostik
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Es geht wieder los: Der 1. FC Köln beginnt mit der Leistungsdiagnostik

Am Montag ist der offizielle Trainingsauftakt, aber bereits am Freitag gibt es das Wiedersehen am Geißbockheim. Denn schon jetzt geht es wieder los beim 1. FC Köln: Die Vorbereitung startet mit der Leistungsdiagnostik.

Einige Wochen hatten die Profis des 1. FC Köln Zeit, sich von der vergangenen Saison zu erholen. Am Montag ist dann der offizielle Trainingsauftakt und der FC startet in die Vorbereitung. Für die Spieler steht aber schon jetzt der erste Termin an. Denn bereits jetzt geht es wieder los beim 1. FC Köln: Die Vorbereitung startet mit der Leistungsdiagnostik.

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Es war eine sehr anstrengende abgelaufene Saison für den 1. FC Köln. Ein enger Aufstiegskampf mit vielen Aufs und Abs inklusive einem Trainerwechsel zwei Spieltage vor Schluss hat von den Kölner Spieler viel Kraft verlangt. Umso erleichterter waren sie wahrscheinlich, als sie sich mit Aufstieg und Meisterschale in den Urlaub verabschieden können. Nach einigen Wochen Pause kann die Mannschaft nun die neue Saison mit frischer Energie angehen. Und da haben die Kölner bereits am Freitag, ein paar Tage vor dem öffentlichen Trainingsauftakt einen Termin: Hinter geschlossenen Türen leiten die Leistungsdiagnostik und ärztlichen Untersuchungen die Vorbereitung ein.

Ein paar Spieler mit Sonderurlaub

Mit den Untersuchungen können sich die Kölner Verantwortlichen einen Überblick von der Fitness ihrer Spieler nach der Sommerpause verschaffen. Darauf aufbauend könnte dann die Intensität in der Saisonvorbereitung angepasst werden. In der Regel ist der Termin aber reine Routine, da meistens auch für den Urlaub Trainingspläne mitgeben werden, damit alle bereits zum Start der Vorbereitung auf einem gewissen körperlichen Niveau sind. Zahlreiche Spieler ließen die Fans an ihren Sommeraktivitäten via Instagram teilhaben. Am Montag geht es dann auch mit dem Fußballerischen los und Neu-Trainer Lukas Kwasniok kann mit den Spielern seine Philosophie einstudieren.


Ein paar Kölner werden aber bei den Tests heute und auch am Montag fehlen. Damion Downs nimmt mit den USA aktuell noch am Gold Cup teil und wird danach erstmal Urlaub erhalten. Ob er aber überhaupt nochmal zum Geißbockheim zurückkehrt, ist fraglich, da er kurz vor einem Transfer zum FC Southampton stehen soll. Ebenfalls noch im Sonderurlaub sind Eric Martel und Jan Thielmann, die für deutsche U21 bei der EM gespielt haben. Auch Said El Mala darf sich nach seinen Einsätzen bei der U19-EM noch etwas länger erholen. Derweil postete Bruder Malek El Mala bereits erste Eindrücke von der Leistungsdiagnostik


Ausbau Geißbockheim: Antrag versetzt 1. FC Köln kurzfristig in Aufruhr – und wird abgelehnt

Geschäftsstelle des 1. FC Köln
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Ausbau Geißbockheim: Antrag versetzt 1. FC Köln kurzfristig in Aufruhr – und wird abgelehnt

Ein weiteres Kapitel in der unendlichen Geschichte um den Ausbau des Geißbockheims: Die Ratsgruppe „Gut & Klima Freunde“ hatte einen Antrag in die Ratssitzung einbringen wollen, der einen Ausbau auf den Gleueler Wiesen für die nächsten 30 Jahre untersagt hätte. Der FC rief zu einem Protest auf. Und der 1. FC Köln fühlt sich als Punktsieger im Ausbau-Streit.

Der Ausbau des Geißbockheims ist seit über einem Jahrzehnt eine Hängepartie. Jetzt wollte eine Ratsgruppe den Ausbau erschweren, indem sie die Gleueler Wiesen dauerhaft schützen wollten. In der Ratssitzung wurde der Antrag abgelehnt: Der 1. FC Köln fühlt sich als Punktsieger im Ausbau-Streit.

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Die Fronten verhärten sich mal wieder. Seit 2014 möchte der 1. FC Köln das Geißbockheim ausbauen, geschehen ist das aufgrund von Interessenskonflikten noch nicht. Zuletzt einigte man sich auf einen Kompromiss. So erteilte die Stadt dem FC eine Baugenehmigung für ein Nachwuchsleistungszentrum auf einem kleinen Kunstrasen direkt neben dem Franz-Kremer-Stadion. Dafür sollte der Verein auf den Bau von vier Trainingsplätzen auf den Gleueler Wiesen im Landschaftsschutzgebiet verzichten. Weil mit dem Kunstrasen ein Platz wegfällt, hatte die Stadt den Auftrag, nach alternativen Plätzen, sogenannten Satellitenplätzen, zu schauen, auf denen die Kölner trainieren können. Der Verein selber hat inzwischen einen in Hürth realisieren können und sei auch „beim Platz am Fort Deckstein (…) in den Gesprächen weitergekommen, um diesen Platz und die sanitären Anlagen umfangreich sanieren zu dürfen“, wie Präsident Werner Wolf beim Mitgliederstammtisch berichtete.

Antrag für Ratssitzung würde Ausbau unmöglich machen

Doch die Ratsgruppe „GUT & KLIMA FREUNDE“ brachte für die heutige Stadtratssitzung einen Antrag auf die „Dauerhafte Sicherung der „Gleueler Wiesen“ vor Bebauung“ ein. Der Plan der Gruppe war es, einen Nutzungsüberlassungsvertrag über die Fläche mit dem BUND zu schließen. Demnach sollte das Gelände für die kommenden 30 Jahre von Bauten unberührt bleiben. Das würde den Ausbau des Geißbockheims für den FC auf den Gleueler Wiesen unmöglich machen. Erst auf diese Art könne das Gebiet aber laut der Ratsgruppe ausreichend geschützt sein. Das sei wichtig, da die Wiese „ein Kernelement des landschaftsgeschützten Äußeren Grüngürtels“ und damit „Teil eines einzigartigen Konzepts einer Wald- und Wiesenlandschaft“ sei. Die Wohnbevölkerung habe so eine nahe Grünfläche. Das Bündnis aus Grünen, CDU und wohl auch Volt wolle den Vorstoß anscheinend unterstützen, hieß es.

„Wir arbeiten seit Jahren an Kompromisslösungen und wir haben die Hand immer ausgereicht für eine Kompromisslösung der Kompromisslösung. Es war fast immer so, dass die von uns erarbeitet worden sind“, sagte FC-Vizepräsident Eckard Sauren. „Es war immer klar, wir brauchen ein Leistungszentrum und die drei Plätze. Wir haben die Zusage für das Leistungszentrum, aber immer noch nicht die Plätze. Das ist dann so auch nicht viel wert. Mit dem Antrag ist das ein Schritt in die falsche Richtung.“ Der FC rief bereits am Mittwoch zu einer Gegenmaßnahme und zur Demonstration auf. „Die Spatzen pfiffen von den Dächern, dass so ein taktischer Antrag durchgehen könnte. Das hat zu der verschärften Rhetorik geführt. Es war jetzt mal Zeit für ein klares Signal“, sagte FC-Geschäftsführer Philipp Türoff, der auch zugab, dass das Thema ein sehr emotionales sei. Der Antrag sei „eine Alibi-Geschichte, um weitere Hindernisse in die Welt zu setzen.“

300 Menschen demonstrieren

Tatsächlich versammelten sich rund 300 Menschen am Donnerstag vor dem Rathaus und demonstrierten lautstark. Und tatsächlich wurde der Antrag schließlich abgelehnt. Am Ende war es unter anderem die CDU, die dagegen stimmte, obwohl sie die Abstimmung selbst eingebracht und zunächst noch unterstützt hatte. „Wir haben im letzten Jahr den guten Kompromiss gefunden, dass das Geißbockheim erweitert werden und das Leistungszentrum gebaut werden kann. Es ist jetzt die Frage, ob der zweite Teil der Vereinbarung, dass neue Plätze für den FC entstehen, eingehalten wird. Wir haben erhebliche Bedenken, dass das in der Stadtverwaltung effizient läuft“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd Petelkau. „Das ist für uns der Grund, dass wir heute keinerlei Vereinbarungen beschließen werden, die die Gleueler Wiese blockieren. So werden alle Optionen offengehalten, das ist unsere Zielsetzung.“ 

Schon wenige Stunden zuvor hatte sich Türoff persönlich an die 300 Demonstrierenden gewendet. „Wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, dass der Antrag abgelehnt wird, ist das ein großer Erfolg, der Euch allen zu verdanken ist“, hatte der FC-Geschäftsführer gesagt.


Doppelter Medizincheck am Freitag? Der FC bringt seine Transfers auf den Weg

Jakub Kaminski und Tom Krauß sollen vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen
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Doppelter Medizincheck am Freitag? Der FC bringt seine Transfers auf den Weg

Geht es jetzt doch ganz schnell? Der 1. FC Köln will offenbar zwei Transfers fix machen. Für Freitag sind anscheinend gleich zwei Medizinchecks anberaumt. Jakub Kaminski und Tom Krauß stehen offenbar unmittelbar vor dem Wechsel zum FC.

Aus Zwei mach Vier könnte das Motto für den FC am Freitag lauten. Denn ganz offensichtlich planen die Geißböcke die nächsten Schritte auf dem Transfermarkt. Der 1. FC Köln will am Freitag gleich zwei Transfers fix machen. Jakub Kaminski und Tom Krauß könnten noch vor dem Trainingsauftakt am Montag beim FC aufschlagen.

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Die Worte von Christian Heidel klangen am Donnerstag nicht so, als wäre Mainz dringend auf einen Abgang von Tom Krauß angewiesen. Zwar haben sich Spieler und der FC längst geeinigt, doch der FSV-Sportvorstand wirkte so, als wolle er noch einmal die Muskeln spielen lassen, als habe Mainz nun mal keine Eile und sitze am längeren Hebel. Die Gedanken von Heidel sind nachvollziehbar. Nachdem der Spieler gleich zwei Mal verliehen war, soll nun ein finaler Abgang anstehen. Während der FC gerne eine Kaufoption im Vertrag verankert gehabt hätte, wollte Heidel eine Kaufpflicht haben und scheint diese nun auch zu bekommen – sollten die Kölner die Klasse halten. Laut „Sky“ läge die Ablöse dann zwischen 3,5 und vier Millionen Euro. Der Deal steht unmittelbar bevor und für Freitag ist laut dem TV-Sender der Medizincheck anberaumt.

Kaminski im Anflug

Und möglicherweise wurde der Termin direkt im Doppelpack gebucht. Denn auch Jakub Kaminski wird am Freitag zum Check erwartet. Wie berichtet, steht der Deal bereits fest. Kaminski wechselt ebenfalls für ein Jahr per Leihe. Die Geißböcke sollen über eine Kaufoption verfügen, diese liege aber bei sieben Millionen Euro. Eine stolze Summe. Allerdings gilt der polnische Nationalspieler als Talent mit großem Potenzial. Das rief der Schienenspieler bei den Wölfen zuletzt viel zu selten ab. Auch deswegen war der VfL bereit, den Polen nun zur Leihe abzugeben. Und damit stehen die Kölner nun doch noch vor dem Trainingsauftakt unmittelbar davor, zwei weitere Transfers einzutüten und damit die Anzahl der Neuverpflichtungen auf vier zu erhöhen. Bekanntlich wurden mit Ragnar Ache und Isak Johannesson bereits zwei Spieler recht früh verpflichtet. Nach einigen Enttäuschungen geht es nun offensichtlich weiter.

Auf der anderen Seite bleiben weiterhin einige Kaderlücken und Baustellen. Vor allem in der Innenverteidigung und im Angriff wird wohl nochmal nachgebessert werden. Und auch auf der Torhüterposition gibt es weiteren Bedarf.


Transfer zum 1. FC Köln? Daran hapert es aktuell bei dem Transfer von Tom Krauß

Tom Krauß soll schon Gespräche mit dem 1. FC Köln geführt haben
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Transfer zum 1. FC Köln? Daran hapert es aktuell bei dem Transfer von Tom Krauß

Die Verpflichtung des Mittelfeldspielers schien so gut wie durch. Doch der Vollzug zieht sich in die Länge. Daran hapert der Transfer von Tom Krauß zum 1. FC Köln.

Bereits am Montag startet der FC mit dem neu verpflichteten Trainer Lukas Kwasniok in die Saisonvorbereitung. Ob der Mainzer Spieler dann schon am Geißbockheim auf dem Rasen steht, ist noch offen. Daran hapert der Transfer von Tom Krauß zum 1. FC Köln.

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Eigentlich war für diese Woche dann doch noch eine Entwicklung erwartet worden. Zwei Transfers hat der 1. FC Köln bislang getätigt. Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson zwei Spieler verpflichtet, die durchaus den Kader stärken können, vermutlich auch werden. Zuletzt war dann aber ein wenig Sand ins Getriebe gekommen. Eine Handvoll von Spielern war vom FC bekanntlich sehr umworben worden und hatte sich dann doch für die Konkurrenz entschieden. Mit den Transfers von Jakub Kaminski und Tom Krauß könnte die Bilanz ein wenig ausgebessert werden. Ein Vollzug steht allerdings noch aus. Immerhin will die „Wolfsburger Allgemeine“ erfahren haben, dass der Deal mit Jakub Kaminski schon „durch“ sei. Die Vereine haben sich demnach geeinigt, es fehle nur die offizielle Bestätigung. Allerdings ist noch nichts über ein Medical bekannt.

Unterschiedliche Vorstellungen

Der Transfer scheint dennoch unmittelbar bevorzustehen. Der FC bekommt wohl seinen Schienenspieler, den Lukas Kwasniok gleichzeitig wohl als weiteren Wunschspieler ausgemacht hat. Womöglich kommt Kaminski noch vor dem Trainingsauftakt am kommenden Montag. Der zweite geplante Deal ist allerdings dann doch ins Stocken geraten. Die Verpflichtung von Tom Krauß zieht sich dann deutlich länger als erwartet. Und das hat offenbar auch treffliche Gründe. Mainz will Krauß zwar abgeben, der Mittelfeldspieler nach Köln wechseln und der FC den Spieler aufnehmen, doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Denn gerade die Ablöse-Modalitäten passen noch nicht so recht zusammen. Der FC und der FSV Mainz haben unterschiedliche Vorstellungen.

„Es ist ja bekannt, dass Tom mit Köln spricht. Wir hatten auch mal mit dem FC darüber gesprochen und jetzt ist man dort am Diskutieren, ob das eine Sache für sie wäre“, sagte Christian Heidel am Mittwoch beim Trainingsauftakt der Rheinhessen der Allgemeinen Zeitung. „Das ist eine Entscheidung, die der 1. FC Köln in seinen Gremien treffen muss.“ Und bei dieser Entscheidung geht es um ein wichtiges Detail. Denn Mainz hat nach den beiden vergangenen Leihen kein großes Interesse mehr daran, Krauß noch einmal auf Leihbasis abzugeben. „Wenn Tom geht, wollen wir ihn verkaufen. In Köln gibt es den Wunsch, es etwas anders zu machen“, sagt FSV-Vorstand Heidel. „Das heißt aber nicht, dass man nächsten Sommer noch einmal überlegen kann, Tom Krauß nach Mainz zu schicken oder ob man ihn nimmt.“

Kaufoption oder Kaufpflicht

Soll heißen, wenn es zu einer Leihe kommt, dann hätte Mainz gerne eine verankerte Kaufpflicht im Vertrag, während die Geißböcke eine Kaufoption bevorzugen würden. Nun muss offenbar geklärt werden, ob der FC das Risiko einer Kaufpflicht eingehen will. Da die Rheinhessen auch in der kommenden Spielzeit mit Nadiem Amiri und Kaishu Sano weiterplanen, wird es für Krauß jedenfalls nicht einfacher. Der Mittelfeldspieler wird also auch weiterhin wechseln wollen. Eine schnelle Einigung ist durchaus realistisch.


Deals perfekt: Der nächste Zugang des 1. FC Köln steht wohl fest, der nächste Abgang auch

Jakub Kaminski soll auf der Liste der Geißböcke stehen
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Deals perfekt: Der nächste Zugang des 1. FC Köln steht wohl fest, der nächste Abgang auch

Zwar ist es noch nicht offiziell, doch der FC hat sich offenbar die Dienste eines neuen Spielers gesichert. Jakub Kaminski wird wohl Spieler des 1. FC Köln. Das berichtet die „Wolfsburger Allgemeine“. Derweil steht mit Max Finkgräfe ein Abgang fest. Der Deal soll am Donnerstag verkündet werden.

Die offizielle Bestätigung fehlt zwar noch, doch laut der „Wolfsburger Allgemeine“ steht der nächste Neuzugang bei den Geißböcken fest: Jakub Kaminski wird offenbar Spieler des 1. FC Köln. Max Finkgräfe hat derweil den Medical bestanden und wechselt nach Leipzig.

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Am Donnerstagvormittag folgt wohl die offizielle Verkündung, der Deal ist aber schon sei Mittwoch sicher. Max Finkgräfe hat den Medical bei RB Leipzig problemlos bestanden, wechselt für rund vier Millionen Euro vom Rhein zu den Sachsen und wird in der kommenden Saison Nationalspieler David Raum auf der Position des Linksverteidigers herausfordern. Die Nachricht ist alles andere als überraschend, für den FC unterm Strich aber eine gute. Denn der Abgang von Finkgräfe ist seit Monaten beschlossene Sache, die Kölner streichen eine wohl höher als erwartete Ablöse ein und können sich nun gezielter mit dem Thema Linksverteidiger neben Leart Pacarada beschäftigen. Auch, wenn der nächste Abgang eines Eigengewächses sicherlich schmerzt.

Kaminski-Deal offenbar durch

Finkgräfe wird also auch am kommenden Montag nicht beim Trainingsauftakt der Geißböcke dabei sein. Lukas Kwasniok bittet zum ersten Mal zum Training, der Shootingstar der Abstiegssaison wird da schon fehlen. Dafür wird es mit großer Sicherheit einen Neuzugang geben. Die Leihe von Jakub Kaminski soll ein „Done Deal“ sein. Das berichtet die „Wolfsburger Allgemeine“. Demnach sei der „Deal durch“ und soll in den kommenden Tagen auch offiziell verkündet werden. Die Geißböcke leihen Kaminski für eine Spielzeit aus und haben laut Artikel auch eine Kaufoption in dem Vertrag verankert. Diese soll bei sieben Millionen Euro liegen. Kwasniok soll große Stücke auf den polnischen Nationalspieler halten. Kaminski würde als Linksaußen eine weitere schnelle Alternative auf der Außenbahn bilden.

Der 23-Jährige ist polyvalent defensiv und offensiv einsetzbar, spielte auch auf der rechten Seite. Beim VfL Wolfsburg wurde er als Spieler mit enormen Potenzial verpflichtet. In der abgelaufenen Saison kam er aber nur noch auf 26 Einsätze, weniger als die Hälfte von Beginn an. Beim FC soll nun ein Neuanfang her. Über das Medical gibt es noch keine Auskunft. Seinen ersten Trainingsauftakt absolvierte Tom Krauß dagegen am Mittwoch beim FSV Mainz. Der Mittelfeldspieler ist aktuell noch Angestellter der Rheinhessen und da sich an dem Status bislang noch nicht geändert hat und der 24-Jährige auch nicht für Vertragsgespräche freigestellt ist, ist das alles andere als verwunderlich. Auch, wenn man den Mainzer sicherlich schon jetzt gerne in Köln sehen würde.

Einigung nur noch eine Frage der Zeit

Die Hintergründe dürften recht unspektakulär sein. Der FC würde gerne eine Kaufoption in den Vertrag verankern, die Rheinhessen also eine Kaufpflicht. Da sich aber Spieler und der FC einig sind und Krauß bei Mainz sicher nicht zu den erwartbaren Stammspielern gehören wird, ist eine Einigung wohl nur noch eine Frage der Zeit. Gut möglich, dass der Mittelfeldspieler in dieser Spielzeit also zwei Auftakttrainingseinheiten absolviert.


Maina, El Mala, Kaminski: Auf Jan Thielmann wartet auch beim 1. FC Köln starke Konkurrenz

Jan Thielmann beim Spiel des 1. FC Köln
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Maina, El Mala, Kaminski: Auf Jan Thielmann wartet auch beim 1. FC Köln starke Konkurrenz

Bei der Europameisterschaft in der Slowakei saß er meistens auf der Bank, eine Position, die Jan Thielmann auch im Club droht. Der nun ehemalige U21-Nationalspieler bekommt jedenfalls richtig starke Konkurrenz beim 1. FC Köln: Auf Jan Thielmann wartet eine große Herausforderung.

Die Europameisterschaft verlief sicher nicht optimal und auch im Club wird es nicht einfach für das Eigengewächs des 1. FC Köln: Auf Jan Thielmann wartet eine große Herausforderung.

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Es brauchte wirklich nicht viel Phantasie, um Jan Thielmann schon während des Endspiels der U21-Europameisterschaft eine gewisse Enttäuschung anzusehen. Ob die wiederum dem Spielstand im Duell gegen England geschuldet war oder vielleicht dann auch der Einsatzzeit beim Endturnier in der Slowakei ist reine Spekulation. Wirklich glücklich wird der 23-Jährige aber nicht gewesen sein. Seinem insgesamt 20. Einsatz für die deutsche U21 im Gruppenspiel gegen England folgte kein weiterer Einsatz mehr und es wird auch kein weiterer mehr dazukommen. Das Kölner Eigengewächs ist schlichtweg einfach zu alt für den kommenden Junioren-Zyklus, der wiederum mit dem kommenden Lehrgang im August beginnt. Thielmann hatte sich sicherlich mehr Einsatzzeit als zwei Spiele und insgesamt rund 100 Spielminuten sowie einen Stammplatz auf der Bank vorgestellt.

Starke Neuzugänge?

Ein Platz, der auch im Club zu einem Thema werden kann. Zwar war Thielmann gerade zum Schluss der abgelaufenen Spielzeit Stammspieler und die Formkurve zeigte auf der beliebteren offensiven Position auch deutlich nach oben. Ob der 23-Jährige aber auch in der kommenden Spielzeit zum Kreis der Startelf-Kandidaten gehören wird, muss sich erst zeigen. Denn die neue Konkurrenz ist ganz offensichtlich nicht ohne. Nach seiner starken Saison und der Vertragsverlängerung wird Linton Maina voraussichtlich eine große Rolle auf der Außenbahn spielen. Der gebürtige Berliner kann auf beiden Außenpositionen spielen und könnte insofern auch auf der rechten Seite interessant werden, denn auf der linken Seite hat der FC ganz offensichtlich besonders interessant aufgerüstet.

Said El Mala beeindruckte in der vergangenen Drittliga-Saison durch seine Tempo-Dribblings, seine Unbekümmertheit, seine Körperlichkeit und seine Abschlussstärke. Die mittelfristige Zukunft dürfte dem Offensivspieler damit gehören. Auch bei der U19-Europameisterschaft gehörte er zu den Topspielern des deutschen Nachwuchses, wurde sogar der Topscorer des Turniers. Das Interesse an dem Kölner Youngster dürfte schon in den kommenden Wochen und Monaten ein sehr großes sein. Auch FC-Trainer Lukas Kwasniok ist ein Fan, deutete an, dass er El Mala die Chance geben werde. Und dann steht da noch die Verpflichtung von Jakub Kaminski im Raum. Der Pole soll bekanntlich ausgeliehen werden. Die finalen Gespräche stehen wohl kurz bevor.

Auch die Außenverteidiger sind eine Option

Und damit bekommen die Geißböcke einen weiteren Außenbahnspieler, der mit Tempo und starken Dribblings für offensive Momente sorgen kann. Auch der polnische Nationalspieler kommt mit dem Anspruch, mehr Einsatzzeit zu erhalten. Sonst hätte er Wolfsburg nicht verlassen müssen. Drei Außenbahnspieler, die sich für die kommende Saison einiges vorgenommen haben. Zudem war Kwasniok in der vergangenen Spielzeit in Paderborn Verfechter einer Dreierkette. Meistens ließ der neue FC-Coach eine 3-4-1-2- Formation auflaufen. Auf den Außen spielten also vermeintliche Außenverteidiger. In dieser Formation würden also Stand jetzt Leart Pacarada und Jusuf Gazibegovic ebenfalls Optionen sein. Thielmann, der mittlerweile auf beeindruckende 158 FC-Einsätze kommt, hat also ein dickes Brett vor sich.

Zumal der U21-Nationalspieler nach der EM erst einmal Sonderurlaub erhält. In den ersten Wochen der Vorbereitung wird sich das Kölner Eigengewächs also gar nicht zeigen können.


Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges beim 1. FC Köln? Erst einmal alles auf Anfang

Wie geht es weiter mit Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges?
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Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges beim 1. FC Köln? Erst einmal alles auf Anfang

Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges gehören wohl zu den Kandidaten, von denen sich der FC durchaus trennen könnte. Zu jenen Kandidaten gehörte das Trio aber in der jüngeren Vergangenheit eigentlich immer. Vertrag haben die drei noch bis Sommer 2026 beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges?

In der jüngeren Vergangenheit wurden Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges immer wieder mit einem verfrühten Abschied in Verbindung gebracht. Doch das Trio steht noch immer unter Vertrag beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges?

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Es hat ein wenig von „Täglich grüßt das Murmeltier“. Wie schon in den vergangenen Transferphasen werden wieder einmal einige bekannte Namen als mögliche Abschiedskandidaten genannt. Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz stehen ganz oben auf der Liste der Wackelkandidaten – wieder einmal. Und das kommt bekanntlich nicht von ungefähr. Im Sommer 2022 verpflichtet oder zu den Profis hochgezogen, hat sich keiner der Angreifer nachhaltig durchgesetzt. Adamyan wurde damals als Königstransfer bezeichnet, der Armenier lief 60 Mal für die Geißböcke auf, erzielte vier Tore, bereitete sieben vor. Dietz spielte 27 Begegnungen für die Kölner Profis und war drei Mal erfolgreich, Tigges spielte 81 Mal, erzielte zehn Tore, bereitete zwei weitere vor. 168 Begegnungen, 17 Treffer – wenn man so will erzielte im Schnitt einer der drei Angreifer alle zehn Spiele ein Tor.

Schweiz-Gerücht eine Ente

Eine besonders gute Bewerbung sieht anders aus. Und so verwundert es nicht, dass die Akteure fast schon obligatorisch auf der Liste möglicher Abgänge landen. Während Adamyan und Dietz zuletzt eine Leihe antreten konnten, erhielt Tigges einmal mehr die Chance, sich beim FC durchzusetzen. Genutzt hat er die Möglichkeit nicht. Vor wenigen Tagen ploppten dann aber Gerüchte auf, der Stürmer stünde auf der Liste des Schweizer Erstligisten St. Gallen. Die Zeitschrift der „Blick“ berichtete später, man habe sich nicht einigen können, die Gehaltsvorstellungen würden nicht zusammenpassen. Dem widerspricht mittlerweile die Spieler-Seite. Gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ bestätigte Sebastian Voss, dass es „keine offiziellen Gespräche“ gegeben habe. Und Tigges Berater betonte nach einem Gespräch mit dem FC auch: „Die Chancen von Steffen, auf Einsatzzeit zu kommen, sind sehr gering. Alle Seiten sind um eine Lösung bemüht.“ 

Heißt, beim FC werde man dem Spieler keine Steine in den Weg legen. Die Zeichen stehen auf Abschied. Nur gibt es aktuell eben noch keine Lösung. Tigges hat genauso wie Adamyan und auch Dietz noch Vertrag beim 1. FC Köln. Und sollte es keine Abnehmer geben, ändert sich an dieser Konstellation vorerst auch nichts. So wird der Stürmer am Montag wohl am Trainingsauftakt der Geißböcke teilnehmen, genauso wie die beiden weiteren Stürmer, die das Trio komplettieren. Denn auch bei Adamyan bahnt sich gerade nicht wirklich eine Lösung an. Der Angreifer kehrt von der Leihe von Jahn Regensburg zurück. Beim FC sucht man fieberhaft nach einer Lösung, gefunden ist sie noch nicht. Sicher scheint nur, dass der Stürmer beim FC keine Chance mehr auf Einsatzzeit erhalten wird.

Dietz nach Schweinfurt?

Bei Florian Dietz deutet sich eine Lösung an. Der Stürmer wird mit dem 1. FC Schweinfurt in Verbindung gebracht. Der 26-Jährige steht auf der Liste des Aufsteigers. Für Dietz wäre es eine Rückkehr in die alte Heimatregion. Und: Seit Mai arbeitet sein Bruder Leo als Videoanalyst für den Drittligisten. Bis zum kommenden Montag wird aber auch im Fall Dietz nicht mit einer Entscheidung gerechnet. Das gesamte Trio dürfte also beim Trainingsauftakt dabei sein. Doch im Gegensatz zu den letzten Jahren ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass es noch während der Vorbereitung zur Trennung kommt.

Max Finkgräfe erzielt Einigung, Eric Martel ist weit davon entfernt

Max Finkgräfe und Eric Martel noch beim gemeinsamen Training
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Max Finkgräfe erzielt Einigung, Eric Martel ist weit davon entfernt

Die Zeichen stehen auf Abschied: Max Finkgräfe und RB Leipzig haben sich offenbar auf einen Wechsel geeinigt. Der Medizincheck soll bereits am Mittwoch stattfinden. Bei Eric Martel deutet sich auch ein Abgang an, vielleicht aber kein kurzfristiger für den 1. FC Köln: So ist der Stand bei Max Finkgräfe und Eric Martel.

Bei den nächsten Spielern der Geißböcke stehen die Zeichen auf Abschied. Der eine steht unmittelbar vor einem Medizincheck, der andere will den nächsten Schritt gehen. Es muss aber kein schnelles Ende sein beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Max Finkgräfe und Eric Martel.

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Wenn Lukas Kwasniok am Montag seine Spieler erstmals zu einem Training um sich versammelt, wird ein Akteur sicher nicht mehr dabei sein. Max Finkgräfe wird den FC verlassen und das ganz offensichtlich noch diese Woche. Schon in den vergangenen Tagen hatte sich der Wechsel zu RB Leipzig angedeutet. Die Sachsen waren etwas überraschend auf den Finkgräfe-Zug aufgesprungen. Bislang waren die TSG Hoffenheim und der VfB Stuttgart die gehandelten Namen, vielleicht sogar noch Eintracht Frankfurt – nun wird es RB Leipzig und wie man hört, auch auf speziellem Wunsch vom Neu-Trainer Ole Werner. Wie der „Kicker“ nun berichtet, haben sich die Seiten weitestgehend geeinigt, der Medizincheck ist offenbar für Mittwoch anberaumt, dann fehlt nur noch die Unterschrift.

Keine Vertragsverlängerung für Martel?

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es diese dann auch am Mittwoch geben. Dem FC winken vier Millionen Euro, mit Boni mehr als fünf. Noch vor einem Jahr galt der Linksverteidiger als die große Entdeckung beim FC. Ein Shootingstar, der in einer enttäuschenden Saison der absolute Lichtblick war. Finkgräfe dominierte die Wahl zum „Golden Boy“, bis er aus der Wertung genommen wurde, bekannte sich mehrfach zum FC und wurde schon als Hector-Nachfolger und künftiger Nationalspieler gehandelt. Ein Jahr später verlässt der Linksverteidiger die Kölner im Frust. Zu wenig Einsatzzeit und damit vermutlich auch verbunden zu wenig Wertschätzung. Ob der 21-Jährige bei RB mehr spielen wird, ist eher unwahrscheinlich. Zumindest scheint es auf den ersten Blick realistischer, sich gegen Leart Pacarada durchzusetzen, als gegen Nationalspieler David Raum. Doch Finkgräfe sucht offenbar die Herausforderung und die in Leipzig.

Dort spielte bekanntlich einst Eric Martel. Der – jetzt ehemalige – U21-Nationalspieler wird aber mit großer Sicherheit nicht nach Sachsen wechseln – zumindest gibt es dafür aktuell keine Anzeichen. Dass der 23-Jährige den FC aber verlassen wird, schon. Wenn auch nicht sofort. Wie bereits berichtet, vermeldete die „Kölnische Rundschau“ am Dienstagabend erneut, dass Martel den aktuellen Vertrag aktuell nicht verlängern werde. Und das führt Thomas Kessler und Co. einmal mehr in die Situation, entscheiden zu müssen, ob man mit einem Spieler, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, in die neue Saison zu gehen. Immerhin wäre der dann wiederum ablösefrei. Die Alternativen heißt: möglichst zeitnaher Verkauf. Doch daran wäre der FC wohl nur bei einer ähnlich überraschenden Ablösesumme wie nun bei Damion Downs interessiert.

Aktuell wäre es also durchaus denkbar, dass Martel tatsächlich noch ein Jahr beim FC bleibt. Allerdings ohne Vertragsverlängerung, dafür mit der Sicherheit im kommenden Sommer ohne große Verhandlungen zwischen zwei Vereinen wechseln zu können. Am kommenden Montag wird Martel beim Training fehlen, der 23-Jährige hat Sonderurlaub. Ob er nochmal am Geißbockheim aufschlägt, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen.

Es geht wieder los: Die Frauen des 1. FC Köln starten in die Vorbereitung

Die Neuzugänge der Frauen des 1. FC Köln
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Es geht wieder los: Die Frauen des 1. FC Köln starten in die Vorbereitung

Eine knappe Woche vor dem Trainingsauftakt der Profis ging es am Dienstag für die Fußballerinnen los. Die Frauen des 1. FC Köln sind in die Vorbereitung gestartet. Mit dabei waren bereits einige neue Gesichter. Es fehlten aber auch noch einige Spielerinnen.

Obwohl der Auftakt in die neue Bundesliga erst drei Wochen nach dem ersten Pflichtspiel der Profis ansteht, haben die Fußballerinen der Geißböcke schon früher mit der Vorbereitung begonnen. Die Frauen des 1. FC Köln sind am Dienstag bei hochsommerlichen Temperaturen in die Vorbereitung gestartet. Für die Profis steht am Wochenende die Leistungsdiagnostik und am Montag der Auftakt an.

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Die Einheit am Dienstag war recht kurz gehalten. „Wir haben eine Stunde zum reinkommen gemacht“, sagte FC-Trainerin Britta Carlson. „Aber alles noch mit geringer Intensität.“ Und das war eben nicht nur dem Wetter geschuldet. Zwar trainierte die Mannschaft bei nahezu 35 Grad, doch Carlson betonte, dass ohnehin ein eher lockerer Auftakt geplant war. Und zu diesem lockeren Auftakt war erst einmal nur ein Teil des Kaders vor Ort. 13 Spielerinnen, zwei Torhüterinnen absolvierten die Einheit. Ada Achcinska, Sylwia Matysik und Martyna Wiankowska befinden sich mit Polen in den finalen Vorbereitungen auf die bevorstehende Europameisterschaft in der Schweiz, Aurora Mikalsen ist mit Norwegen ebenfalls beim Endturnier dabei. Dazu fehlten noch einige angeschlagene Spielerinnen, die erst einmal ein Individualtraining absolvierten.

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„Es war ein wenig wie Urlaub“

Zum ersten Mal auf dem Platz trainierte dagegen der wohl prominenteste Neuzugang: Marina Hegering. Die 42-malige Nationalspielerin steht seit dieser Saison bei den Geißböcken unter Vertrag und soll eine führende Rolle beim FC einnehmen. „Es hat viel Spaß gemacht, die Mädels nun auch mal live und in Farbe zu sehen. Sie haben mich sehr gut aufgenommen. Es war sehr warm, aber auch sehr schön“, sagte die 35-Jährige. Hegering ist seit nunmehr drei Wochen in Köln, hat sich aber offensichtlich schon eingelebt. „Ich habe mich von Tag eins sehr wohl gefühlt. Es war ein wenig wie Urlaub. Es war ein schönes Ankommen“, so die gebürtige Bocholterin. „Die Atmosphäre kommt rüber, wenn man in der Stadt unterwegs ist.“ Beim FC wolle sie nun „Führung übernehmen und die jungen Spielerinnen an die Hand nehmen.“

Die Teilnehmerin an Olympischen Spielen und Welt- und Europameisterschaften gibt auch in etwa ein erstes Saisonziel vor. Möglichst früh wolle man zeigen, dass man mit den Plätzen „unten“ nichts zu tun haben will. „Ich will die Spiele gewinnen, die wir gewinnen müssen. Wir wollen uns im Mittelfeld festsetzen“, so das erklärte Ziel der Kölnerinnen, die bekanntlich in der vergangenen Spielzeit lange um den Klassenerhalt zittern mussten, haben sich in der Breite neu aufgestellt. Gleich sechs Spielerinnen hat der FC im Sommer verpflichtet. Dazu auch das Funktionsteam ein wenig erweitert. Am Dienstag stellte der FC mit Sven Gruel einen weiteren Co-Trainer vor. Am Montag wurde mit Theresa Merk die neue Leiterin der Fußball-Akademie weiblich benannt. Der FC investiert in die sportliche Zukunft.

Auch der Kader soll noch einmal nachjustiert werden. „Wir sind gut gerüstet. Wir haben noch eine Position im zentralen Mittelfeld offen, vielleicht auch in der Offensive. Aber da machen wir jetzt keinen Druck“, sagte Carlson gelassen. Denn es bleibt bis zum Liga-Auftakt am Wochenende zwischen dem 6. und 8. September noch Zeit. In zwei Wochen steht das erste Testspiel beim FC Schalke 04 auf dem Programm. Bis dahin sollen die ersten „Prinzipien“ einstudiert werden. Anfang August steht das Trainingslager in Österreich auf dem Programm. Und damit beginnt dann die heiße Phase – und das nicht nur wetterbedingt.


Das Transferfenster öffnet offiziell – gibt es diese Woche die erwarteten Transfers?

Lukas Kwasniok und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Das Transferfenster öffnet offiziell – gibt es diese Woche die erwarteten Transfers?

Offiziell öffnet am Dienstag das Transferfenster zum zweiten Mal in diesem Sommer. Zwar ist das nun knapp zwei Monate geöffnet, trotzdem wären die FC-Bosse mit ihrer Kaderplanung gerne ein Stück weiter beim 1. FC Köln: Gibt es diese Woche weitere Transfers?

Wenige Tage von Beginn der Leistungsdiagnostik ist die Transferausbeute der Geißböcke dann doch eher mau. Es ist Sand im Getriebe beim 1. FC Köln: Gibt es diese Woche endlich weitere Transfers? Die Chancen stehen nicht schlecht, der ganz große Durchbruch ist personell aber ganz sicher nicht zu erwarten.

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Der Start war verheißungsvoll, die vergangenen Tage treiben dem ein oder anderen FC-Fan dann doch schon wieder Schweißperlen auf die Stirn. Nach den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson ist ordentlich Sand im Getriebe des Transfer-Motors. Zuletzt mag wohl der ein oder andere Köln-Anhänger das Gefühl gewonnen haben, der Motor laufe in die falsche Richtung. Denn mit Max Finkgräfe und Damion Downs bahnen sich die Abgänge zweier Eigengewächse an, dazu ist auch der Verbleib von Eric Martel alles andere als sicher. Spieler, die wohl eine Vielzahl an Köln-Fans auch weiterhin gerne im Köln-Trikot sehen würde. Aktuell stehen auf der Abgangsseite acht Spieler, die bereits verabschiedet worden sind, zahlreiche weitere Wackelkandidaten und eben ganze zwei Neuverpflichtungen, mit Said El Mala mögen es drei sein.

Eigentlich noch viel Zeit

Das Transferfenster ist ab dem 1. Juli bekanntlich bis zum 1. September also noch zwei Monate geöffnet. Es kann noch viel passieren, es wird mit Sicherheit auch noch was passieren. Und doch stehen da aktuell die wenigen Namen auf der Haben-Seite und sollte sich das Rad nicht schnell weiterdrehen, wird der FC mit einem sehr dünnen Kader am kommenden Montag in die Vorbereitung auf die neue Saison starten. Ohne Zweifel wären Thomas Kessler und Co. mit ihren Planungen gerne schon ein gutes Stück weiter. Doch wie schon im Winter gestaltet sich auch jetzt der Transfermarkt für den FC besonders kompliziert. Vor Wochen lautete die Einkaufsliste: zwei bis drei Torhüter, ein erfahrener Innenverteidiger, mindestens ein Außenverteidiger, wenn Finkgräfe geht, ein weiterer, dazu mindestens ein, lieber zwei zentraler Spieler, einer für die Außenbahn und im Idealfall zwei Angreifer.

In einer perfekten Welt, mit gutem Budget und positiv verlaufenden Gesprächen, kommt da schon eine stolze Summe an Spielern zusammen. Eine stolze Summe, die nicht so richtig zu den zwei bisher getätigten Sommer-Transfers passen will. Dabei standen bekanntlich einige Spieler bereits auf der Liste, mit denen sogar gesprochen worden sein soll. Mit Jordan Torunarigha, Aaron Zehnter, Jonjoe Kenny und Robin Fellhauer wären die Kaderplaner jedenfalls ein ganz großes Stück weiter. Und so stellt sich durchaus die Frage, ob und wenn ja, was denn diese Woche noch so gehen könnte. Und am Ende des Tages läuft es immer wieder auf die gleichen beiden Namen raus. Tom Krauß und Jakub Kaminski sind wohl die heißesten Eisen aktuell im Feuer. Mit beiden Spielern sind sich die Kölner einig, es fehlt die Übereinkunft mit dem jeweiligen Verein.

Im Gerüchtewald wird es still

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass es bis zur Leistungsdiagnostik am Wochenende somit zwei „Done Deals“ beim FC geben wird. Mindestens quantitativ sähe die Welt schon ein wenig besser aus. Allerdings schwingt auch viel Wehmut mit. Denn neben den geplatzten Deals gibt es eben auch zahlreiche Namen, die zwischenzeitlich gehandelt wurden, von denen man seit Wochen dann aber doch nichts mehr gehört hat. Spieler wie Besfort Zeneli, bei dem es sich möglicherweise um den angedeuteten geplatzten Deal handeln könnte. Still ist es aber auch um vermutliche Enten wie Willem Geubbels, Terry Yagbe oder Jacques Siwe geworden. Und so wird es wohl noch ein wenig dauern, bis der FC sein Kadergerüst beisammen hat. Immerhin sind es bis zum Deadline Day noch ein paar Wochen.