Der 1. FC Köln auf Torwartsuche: Diese Kandidaten könnten interessant werden

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04
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Der 1. FC Köln auf Torwartsuche: Diese Kandidaten könnten interessant werden

Mit Anthony Racioppi, Philipp Pentke und Jonas Nickisch haben gleich drei Keeper den FC verlassen. Die Kölner werden also nachrüsten müssen. Natürlich werden die Verantwortlichen ihren Schattenkader haben. Doch welche Torhüter sind realistisch für Köln auf dem Markt? Diese Keeper könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

Mit Marvin Schwäbe soll der Vertrag, der ohnehin bis 2027 läuft, verlängert werden. Die Kölner setzen wieder auf den Torwart, der in der Vorsaison kurzfristig ausgemustert wurde. Doch die FC-Bosse müssen das Team um dem Stammkeeper auffüllen. Keine leichte Aufgabe, schließlich soll der Ersatzmann Schwäbe fordern, gleichzeitig aber auch bereit sein, auf der Bank zu sitzen. Diese Keeper könnten für den 1. FC Köln interessant sein. Es handelt sich aber nicht um Transfergerüchte.

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Marcel Lotka: Der 24-Jährige galt bereits früh als großes Talent, durchlief nicht umsonst die Nachwuchsmannschaften von unter anderem Bayer Leverkusen. Bei Hertha BSC feierte der Keeper früh sein ungeahntes Debüt und kam auf zehn Liga-Einsätze, bevor es zur Zweitvertretung von Borussia Dortmund ging. Beim BVB konnte sich der Keeper bei den Profis nicht durchsetzen, da die Konkurrenz miz Gregor Kobel und Alexander Meyer einfach zu groß war. Lotka überzeugte in der 3. Liga und sucht nun eine neue Herausforderung. Da sein Vertrag in Dortmund ausläuft wäre der Keeper ablösefrei zu haben. Der FC hat sich schon im vergangenen Winter für Lotka interessiert.

Mit viel Erfahrung

Yvon Mvogo: Ebenfalls ablösefrei wäre der Schweizer zu haben. Der 30-Jährige spielte zuletzt beim fC Lorient in der zweiten französischen Liga. Der Vertrag läuft ebenfalls am Ende der Saison aus. Mvogo sammelte zwischen 2017 und 2020 als Ersatzkeeper bei RB Leipzig bereits Bundesliga-Erfahrung. Der Keeper spielte aber auch schon für die Young Boys Bern, PSV Eindhoven und eben Lorient und kommt insgesamt auf rund 300 Pflichtspiel-Einsätze. Der Torhüter durchlief sämtlichen Junioren-Nationalmannschaften der Eidgenossen und kommt auf elf Einsätze bei der A-Nationalmannschaft. Schon im vergangenen Sommer wollte der 30-Jährige wechseln, bleib am Ende aber in Frankreich. Das hat sich für Lorient ausgezahlt. Mvogo wurde zum besten Keeper der zweiten Liga gewählt. Ob der Torhüter Lust auf Nummer zwei hat, ist aber fraglich.

Alexander Schwolow: Anfang Mai lehnte der Keeper dem Vernehmen nach ein Angebot von Union Berlin ab. Der Vertrag wurde nicht verlängert, der Keeper ist ablösefrei. Bei den Eisernen vertrat der 32-Jährige den verletzten Stammtorhüter Frederik Rönnow in sieben Begegnungen. Doch Schwolow blickt selbst ebenfalls auf ordentlich Erfahrung zurück. Alleine in der Bundesliga sammelte der Keeper mehr als 200 Einsätze – unter anderem für den SC Freiburg. Anfang Mai sollen sich einige Bundesligisten für den Keeper interessiert haben, der FC war zu diesem Zeitpunkt eher nicht dabei. Gut möglich, dass Schwolow ebenfalls auf einen Stammplatz schielt.

Junge Talente

Johannes Schenk: Interessant könnte auch ein talentierter, junger Keeper werden. Schenk durchlief zahlreiche Juniorenteams beim FC Bayern München, wechselte dann nach Münster und ist dort uneingeschränkter Stammkeeper. Der 22-Jährige gilt als großes Talent, dem die Zukunft gehören kann. Allerdings hat Schenk noch Vertrag bis 2027 und es gibt keine großen Anzeichen für einen möglichen Wechsel. Interessenten dürfte es genug geben. Und Schenk gehört zum erweiterten Kreis des U21-Kaders, der sich gerade auf die EM in der Slowakei vorbereitet. Der Marktwert wird auf eine Millionen Euro geschätzt, ein Transfer des großen Talents dürfte aber eine deutlich höhere Ablöse mit sich bringen. Schenk würde beim FC zudem seinen Stammplatz aufgeben müssen. Damit wäre dem Keeper sicher nicht geholfen.

Felix Gebhardt: Auf einem ähnlichen Niveau befindet sich auch der Keeper von Jahn Regensburg. Allerdings hat der 23-Jährige nur noch bis Sommer 2026 Vertrag. Sollte Gebhardt den Kontrakt nicht verlängern, würde eine markgerechte Ablösesumme nur noch in diesem Sommer erzielt werden können. Durch den Abstieg dürfte sich auch die Ablöse aber ohnehin im Rahmen halten. Der Marktwert wird auf 900.000 Euro geschätzt. Aber auch der ehemalige U-Nationalspieler benötigt Spielpraxis, der er in Köln wohl eher nicht bekommen wird. Gut möglich aber, dass Gebhardt Bundesliga-Luf schnuppern mag.

Luca Plogmann: Der 25-Jährige gilt ebenfalls als Talent, kam aber zuletzt nur noch selten zum Einsatz. Der Keeper, der sämtliche Juniorenmannschaften von Werder Bremen durchlief, ist aktuell bei den Go Ahead Eagles in der Eredivisie nur noch zweite Wahl, auch, wenn er am letzten Spieltag noch spielte. Die Hinrunde war der Keeper noch gesetzt. Der Vertrag läuft noch bis 2026, der Marktwert wird auf 600.000 Euro eingeschätzt.

Jonathan Fischer: Der Däne gilt als eins der größten Talente des Landes und sorgt aktuell in der norwegischen ersten Liga bei Fredrikstad für Furore. Alleine der Marktwert ist zuletzt explodiert und auf 2,5 Millionen Euro angestiegen. Neben einigen deutschen Clubs – unter anderem der FC – soll es auch Interessenten aus England und Italien geben. Der Keeper hat im Grunde die Qual der Wahl. Die Ersatzbank hinter Marvin Schwäbe gehört wohl nicht dazu.

Die erste Kaderlücke ist beim 1. FC Köln geschlossen, zahlreiche bleiben

Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern (Foto: Ronny Hartmann/Getty Images)
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Die erste Kaderlücke ist beim 1. FC Köln geschlossen, zahlreiche bleiben

Mit Ragnar Ache hat der FC seinen ersten Sommer-Neuzugang unter Dach und Fach gebracht. Said El Mala wird auch zum kommenden Kader gehören. Doch es bleiben noch weitere Baustellen beim 1. FC Köln: Diese Kaderlücken muss der FC schließen.

Der erste Sommer-Neuzugang ist eingetütet, zwei Transfers also sicher. Doch es wartet noch viel Arbeit auf die Kaderplaner des 1. FC Köln: Diese Kaderlücken muss der FC schließen.

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Die Kommentare in den Sozialen Medien waren zum Großteil positiv – irgendwo zwischen „Endlich ein Mittelstürmer“ und „Der weiß, wo das Tor steht“. Ob Ragnar Ache wirklich die Antwort auf die missglückte Stürmersuche der vergangenen drei Jahre ist, wird sich erst noch zeigen müssen. In der Bundesliga hat der Angreifer seine Qualitäten noch nicht unter Beweis stellen können. Diese Chance wird er in der kommenden Spielzeit dann bekommen. Ache ist der Wunschstürmer der Kölner, die damit die erste Kader-Baustelle geschlossen haben. Mit Damion Downs ist die vorderste Kette für die erste Elf eigentlich gerüstet. Doch es fehlt in der Breite. Und da mit Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz gleich drei Angreifer den Verein noch verlassen sollen, dürften die Geißböcke noch einmal nachlegen. Auf Imad Rondic alleine wird der FC als Backup sicherlich nicht setzen.

Dringender Handlungsbedarf in der Hintermannschaft

Um die Kaderbreite und Backups geht es auch auf der anderen Seite des Platzes. Zwar ist der FC mit Marvin Schwäbe auf der Nummer eins gut besetzt, dahinter ist es aber große Leere angesagt. Matthias Köbning bleibt den Kölnern erhalten, aber eben als Nummer vier. Und da mit Philipp Pentke, Anthony Racioppi und auch Jonas Nickisch die weiteren Keeper den Verein verlassen haben, besteht dringender Handlungsbedarf und das eigentlich doppelt. Auch der Vertrag von Nachwuchs-Keeper Alessandro Blazic ist bislang noch nicht verlängert und läuft Ende Juni aus. Es sind also eigentlich noch zwei Keeper zu erwarten. Der Stamm der Reihe davor ist ebenfalls vorerst gesetzt. Allerdings würden die Geißböcke noch einen erfahrenen Innenverteidiger verpflichten, der das Potenzial zur ersten Mannschaft hat. Gerade Joel Schmied und Julian Pauli müssen sich in der Bundesliga erst noch beweisen und Dominique Heintz könnte aufgrund seiner Endgeschwindigkeit zur Schwäche werden. 

Auch auf den Außenpositionen wird es Veränderungen geben und vermutlich auf beiden Seiten. Dass die Kölner nach einem Backup für Jusuf Gazibegovic suchen, ist bekannt. Doch die Wahrscheinlichkeit ist recht groß, dass es auf der anderen Seite eben auch der Nachjustierung bedarf. Denn Max Finkgräfe wird mittlerweile gleich von mehreren Bundesligisten umworben. Dem Vernehmen nach soll der Youngster den FC-Bossen signalisiert haben, dass er seinen Vertrag nicht verlängern werde. Dann würde ein Verkauf in diesem Sommer wahrscheinlich und ein Nachrüsten nötig werden. Nach dem Abgang von Dejan Ljubicic werden die Geißböcke auch auf der Sechs/Acht mindestens einen Spieler verpflichten wollen. Den wollten die Kölner auch in den vergangenen Transferphasen verpflichten, also als der Österreicher noch fester Bestandteil des Kaders war. Da auch Mathias Olesen keine Vertragsverlängerung mehr aushandeln konnte, wäre auch ein zweiter Mittelfeldspieler denkbar.

In der Offensive bekommt der FC mit Said El Mala einen weiteren schnellen Außenbahnspieler, der seine Stärken auch im Eins-gegen-eins hat. Mit Linton Maina, Jan Thielmann und Florian Kainz sind die Geißböcke eigentlich gut aufgestellt. Dem Vernehmen nach ist aber auch hier ein weiterer Akteur nicht ausgeschlossen. Und dann ist da noch die Position hinter den Spitzen. Zuletzt wurde diese von Luca Waldschmidt ordentlich bis gut ausgefüllt. Aber der Zehner war auch in dieser Spielzeit großen Schwankungen ausgesetzt. Da mit Mark Uth ein möglicher Ersatz die Karriere beendet hat, könnte es auch hier nochmal Bewegung geben. Je nach weiterem Abgang werden die Kölner Verantworlichen ebenfalls reagieren.


Max Finkgräfe vor Abschied beim 1. FC Köln? Der nächste Bundesligist steigt in den Poker ein

Max Finkgräfe vor dem Abschied beim 1. FC Köln?
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Max Finkgräfe vor Abschied beim 1. FC Köln? Der nächste Bundesligist steigt in den Poker ein

Verliert der FC das nächste Eigengewächs an einen Konkurrenten aus der Bundesliga? Die Zeichen stehen zumindest auf Abschied und es gibt weitere Interessenten für den Abwehrspieler des 1. FC Köln: Max Finkgräfe im Fokus der TSG Hoffenheim.

Noch Anfang der Woche gab sich Thomas Kessler zuversichtlich, dass es zum Verbleib kommen können, als ergebnisoffen beschrieb er die Situation um den Abwehrspieler des 1. FC Köln: Doch Max Finkgräfe steht offenbar im Fokus der TSG Hoffenheim.

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Die Zeichen stehen auf Abschied beim 1. FC Köln. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit mittlerweile recht groß, dass Max Finkgräfe die Geißböcke verlassen wird. Denn es gibt den nächsten Interessenten im Buhlen um den Linksverteidiger. Der 21-Jährige blickt in dieser Saison auf eine schwierige Spielzeit zurück, kam nachdem er in der Vorsaison noch der absolute Shootingstar war nur auf wenig Einsatzzeit, spielte unter Gerhard Struber so gut wie keine Rolle. „Ich kann verstehen, dass bei Max eine gewisse Unzufriedenheit herrscht, auch weil er eine hohe Erwartungshaltung an sich selber hat. Ich habe mit ihm schon sehr offen darüber gesprochen und denke, dass seine Entwicklung beim 1. FC Köln noch nicht vorbei ist“, hatte Thomas Kessler unter der Woche dem „Express“ gesagt.

Champions League für Finkgräfe?

Doch die Zeit bei den Geißböcken scheint sich durchaus dem Ende zuzuneigen. Schon im vergangenen Winter gab es die Anfrage aus Stuttgart für den Abwehrspieler. Damals hatte Christian Keller dem VfB einen Korb erteilt. Die Schwaben sollen dem Vernehmen nach nach wie vor ein loses Interesse an dem 21-Jährigen haben. Viel größer ist dagegen das Interesse aus Frankfurt. Die Eintracht soll wie berichtet den Linksverteidiger verpflichten wollen. Das berichtet nun auch die „Frankfurter Rundschau„. Demnach könnte die mögliche Champions-League-Einsatzzeit für Frankfurt sprechen. Bekanntlich hat Finkgräfe den Kölner Verantwortlichen schon vor Wochen signalisiert, dass er seinen bis 2026 laufenden Vertrag nicht verlängern werde. Und das macht die Situation kompliziert. Verlängert Finkgräfe nicht, ist er nur noch in diesem Sommer zu verkaufen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Thomas Kessler gab sich zuletzt vorsichtig optimistisch. „Ich habe ihm gesagt, dass ich mit ihm sehr gerne zusammen weiterarbeiten würde. Aber es ist das eine, jemandem einen Weg aufzuzeigen und die Gespräche anzubieten – auf der anderen Seite muss dann natürlich auch die Bereitschaft des Spielers da sein“, sagt Kessler dem „Express“ und glaubt den Abschied des Youngsters aber noch nicht in Stein gemeißelt zu sehen. „Nein, das ist in meinen Augen ergebnisoffen. Wir wollen die Gespräche aufnehmen und müssen dann abwarten, wie der Spieler darauf reagiert.“ Doch die Kölner könnten zu spät kommen. Denn wie die Rundschau weiter berichtet, soll nun auch die TSG Hoffenheim in den Poker um Finkgräfe einsteigen wollen. Die Sinsheimer sollen ebenfalls an Finkgräfe interessiert sein und würden dem Youngster mehr Einsatzzeit ermöglichen als Frankfurt. Laut „Frankfurter Rundschau“ soll Hoffenheim gute Karten haben.

Bei der TSG würde Finkgräfe wohl auf seinen aktuellen Mitspieler Tim Lemperle treffen, der schon im Winter seinen Abschied verkündet hatte. Zwar ist es noch nicht offiziell, doch Lemperle wird für Hoffenheim auflaufen.


Wie lange bleibt Timo Hübers noch beim 1. FC Köln?

Timo Hübers lässt seine Zukunft beim 1. FC Köln offen
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Wie lange bleibt Timo Hübers noch beim 1. FC Köln?

Timo Hübers geht nun in sein fünftes Jahr beim FC. Der Kapitän der Geißböcke hat noch Vertrag bis 2026 und gehört damit zu den Akteuren, mit denen Thomas Kessler eigentlich verlängern müsste. Aber: Timo Hübers lässt seine Zukunft beim 1. FC Köln offen.

Wie geht es weiter mit dem Kapitän der Kölner? Ein Treuebekenntnis gibt es aktuell nocht nicht. Timo Hübers lässt seine Zukunft beim 1. FC Köln vorerst offen.

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Die Suche nach einem neuen Trainer ist noch im Gange, da zeichnen sich die ersten Konturen des kommenden Kaders ab. Ragnar Ache hat bei den Geißböcken unterschrieben, Said El Mala wird ebenfalls zum Profikader gehören. Neben zahlreichen Spielern, die noch langfrisitig beim FC Vertrag haben oder vom FC offiziell verabschiedet wurden, gibt es eben auch jene, bei denen die Zukunft weiterhin offen ist. Aktuell vor allem die Akteure, deren Verträge im Sommer 2026 auslaufen werden. Die Konstellation ist einfach: Sollten jene Spieler ihre Verträge nicht verlängern, ist dieser Sommer der letzte, in denen die Kölner noch einmal eine marktgerechte Ablöse erzielen können. Von daher liegt auch ein Hauptaugenemerk von Thomas Kessler sicherlich auf den Vertragsverlängerungen von Eric Martel, Jan Thielmann und Co. „Ich hoffe, dass ähnliches passiert, wie im vergangenen Jahr, dass viele bleiben und dann haben wir ein gutes Gerüst“, sagt Timo Hübers.

Wie geht es weiter mit Timo Hübers?

Doch zu eben jenen Spielern gehört eben auch der Kapitän des 1. FC Köln. Hübers spielt seit mittlerweile 2021 beim FC, kommt auf 126 Einsätze, erzielte acht Tore, unter anderem ein Tor des Monats im Mai 2023 gegen Hertha BSC. Doch wie lange der Innenverteidiger in Köln bleiben wird, scheint offen. Aktuell wird Hübers Anfang Juli zum Vorbereitungsauftakt beim FC zurückerwartet. „Davon gehe ich im Moment auch stark aus. Die Zeichen sehen auf jeden Fall danach aus. Ich fühle mich wohl in Köln, ich bin aber kein Freund von Lippenbekenntnissen. Ich weiß, es ist mein letztes Vertragsjahr“, sagt der Abwehrspieler bei „kicker meets DAZN„. Doch sicher ist das nicht. „Vielleicht hat ja auch der Verein ein Interesse daran zu sagen, wir wollen dich zu Geld machen. Was ich nicht glaube, aber es bringt jetzt nichts da irgendwelche Lippenbekenntnisse abzugeben.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Auch Hübers würde ähnlich wie Linton Maina ein starkes Zeichen mit dem Verbleib senden. „Ich komme jetzt in mein fünftes Jahr beim FC und das sagt vielleicht mehr aus, als Lippenbekenntnisse. Es ist nicht selbstverständdlich, so lange bei einem Verein zu bleiben“, sagt Hübers. Aber der Innenverteidiger betont auch: „Es steht ganz stark auf der Agenda noch einmal im Ausland zu leben und im Idealfall auch zu spielen“, sagt der 28-Jährige. „Am liebsten noch bevor meine Freundin und ich noch Kinder haben. Damit man alles aufsaugen kann. Ich hab da nichts Spezielles im Sinn, ich kann wenig ausschließen. Im Idealfall mit einer schönen sportlichen Herausforderung.“ Perspektivisch will Hübers wieder in seine Heimat ziehen. Doch erst stünde noch eine Auslandszeit auf dem Plan. „Wann auch immer. Man kann das im Fußball nicht immer planen und muss von Transferphase zu Transferphase schauen.“

Hübers spricht auch über den Abschied von Gerhard Struber, für den das Aus „ein Schlag in die Magengrube“ gewesen sein muss, über den kommenden Trainer und die weiteren Herausforderungen.


Laura Donhauser verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln bis 2027

Laura Donhauser vom 1. FC köln
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Laura Donhauser verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln bis 2027

Der FC arbeitet weiter am künftigen Kader seiner Fußballerinnen. Laura Donhauser verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln. Der Kader der Fußballerinnen der Geißböcke nimmt weitere Konturen an. Die Ambergerin hat einen Kontrakt bis 2027 unterschrieben.

Nach den Verpflichtungen von Marina Hegerin, Lisa Schmitz, Lydia Andrade, Ella Touon und Pauline Bremer folgt nun nach der Vertragsverlängerung mit Anna Gerhardt eine weitere. Laura Donhauser verlängert ihren Kontrakt bei den Frauen des 1. FC Köln bis zum Sommer 2027. Das gab der Verein am bekannt.

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Die Kölner haben eine weitere Akteurin der Mannschaft für die kommenden Jahre an den Verein gebunden. „Laura Donhauser ist sowohl auf dem Platz als auch daneben eine wichtige Spielerin für uns“, sagt Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauen- und Mädchenfußball. „Sie ist eine absolute Teamplayerin, stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und hat durch die vier Jahre bei uns ein großes Herz für den FC entwickelt. Wir freuen uns sehr, dass sie bei uns bleibt.“ Die Außenbahnspielerin wechselte im Sommer 2021 von ihrem Ausbildungsverein FC Bayern München zum 1. FC Köln. Dort gewann sie mit Bayerns U17 die B-Juniorinnen-Meisterschaft 2017. Später stand Donhauser für die U20 der Bayern 55 Mal auf dem Platz. 2018/19 wurde sie Meister in der 2. Bundesliga und 2020/21 Deutscher Meister. Ihr Profidebüt feierte sie 2020 in der UEFA Champions League gegen Ajax Amsterdam.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

“Köln ist für mich zur Heimat geworden“

Mit der 23-Jährigen halten die Kölner eine Vize-Europameisterin in ihren Reihen. Donhauser durchlief zunächst die Nationalmannschaften der Juniorinnen des DFB von der U16 bis zur U19, nahm mit der U17 sogar an der Weltmeisterschaft 2018 in Uruguay teil. 2019 gewann die Ambergerin dann mit der U19 in Schottland den Titel der Vize-Europameisterin im Finale gegen Frankreich. „Die Stadt, der Club, die Fans sind mir in meiner Zeit hier sehr ans Herz gewachsen und Köln ist für mich zur Heimat geworden“, sagt Donhauser. „Der FC ist ein ganz besonderer Club, in dem so viel Potenzial steckt. Deswegen freue ich mich sehr, meinen Vertrag hier verlängert zu haben und weiter alles für den FC zu geben.“ Die FC-Frauen spielen mit Trainerin Britta Carlson auch in der kommenden Saison in der Bundesliga. Die Mannschaft beendete die Saison auf dem zehnten Tabellenplatz.


Ein Déjà-vu wie mit Timo Horn 2023? Der 1. FC Köln und die Suche nach der neuen Nummer zwei

Marvin Schwäbe war einer der besseren Kölner
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Ein Déjà-vu wie mit Timo Horn 2023? Der 1. FC Köln und die Suche nach der neuen Nummer zwei

Durch die Abschiede von Philipp Pentke und Anthony Racioppi ist klar, dass sich der FC hinter Marvin Schwäbe neu aufstellen wird. Das war auch 2023 so, als Timo Horn den Verein verließ, doch die Suche verlief nicht optimal für den 1. FC Köln: Die schwere Suche nach der Nummer zwei.

Der FC hat die ersten Abschiede offiziell bekannt gegeben. Darunter gleich drei Keeper. Bedeutet: Es wird ein neues Team rund um Marvin Schwäbe geben beim 1. FC Köln: Die schwere Suche nach der Nummer zwei.

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Während sich ein Großteil der Geißböcke in den Urlaub verabschiedet hat, hat Thomas Kessler dieser Tage alle Hände voll zu tun. Der neue Sportdirektor ist mit der schweren Aufgabe betraut, einen passenden Trainer für die kommende Spielzeit zu finden. Nach der Rückkehr in die Bundesliga und wirtschaftlich gesundet, dazu noch die Strahlkraft des Vereins – es dürfte wohl einige Interessenten geben, die sich diesen Job zutrauen, nur ob sie dann auch passen, ist die nächste Frage. Der ehemalige Keeper der Geißböcke betonte zuletzt, dass die Verantwortlichen „im Rahmen eines verantwortungsvollen Auswahlprozesses verschiedene Gespräche mit potenziellen Kandidaten führen.“ Die ersten Namen werden bekanntlich gehandelt und die ersten Gespräche sind sicher auch schon geführt. Und dann steht da die nächste Aufgabe an, Kessler muss möglichst schnell einen wettbewerbsfähigen Kader zusammenstellen.

Szenario erinnert an 2023

Dabei wird der FC in nahezu allen Mannschaftsteilen ordentlich nachrüsten müssen. Nach den Abgängen von Anthony Racioppi, Philipp Pentke und Jonas Nickisch ist klar, dass die Kölner ihr Torwartteam um Marvin Schwäbe komplett neu aufstellen werden. Zwar soll Matthias Köbbing seinen Vetrag bereits verlängert haben, doch der 27-Jährige wird auch weiter eher als Nummer vier gehandelt. Die Nummer zwei und drei sind vakant. Zuletzt agierte Pentke wieder als Ersatz von Schwäbe, obwohl mit Racioppi ein neuer Mann geholt wurde. Doch die Leihgabe von Hull City hat die Erwartungen der Geißböcke nicht erfüllt. Zwar zeigte der Keeper im Testspiel gegen den SC Verl im Frühling eine vielversprechende Leistung, wurde von Gerhard Struber damals als einer von zwei Lichtblicken geadelt, seine Leistungen bei der U21 waren aber nicht gut genug. Pentke avancierte zur Nummer zwei.

Doch auch mit dem Routinier wurde wie berichtet nicht verlängert. Und das ganz offensichtlich nicht auf Wunsch des 40-Jährigen. „Ich hätte gerne weiter gemacht hier mit euch und den Jungs, aber so ist Fußball“, schrieb der Torhüter, der einst international für die TSG Hoffenheim spielte. Nun endet seine Zeit beim FC. „Ich werde den Geißbock im Herzen tragen für immer“, schrieb Pentke, erklärte aber gleichzeitig noch nicht fertig zu sein. Ironischer Weise erinnert das Szenario beim FC dann aber schon an die Zeit, als Pentke zum FC kam. Damals hatte Timo Horn seinen Abschied aus Köln bekannt gegeben. Die Kölner Vereinsikone hatte den Stammplatz an Marvin Schwäbe verloren, sah sich aber weiterhin als Nummer eins und suchte als solche auch eine neue Herausforderung. Über den Umweg Salzburg wurde es schließlich das Tor des VfL Bochum.

Neue Nummer zwei schon gefunden?

Damals suchten die Kölner wiederum einen Ersatz für Horn. Und als keiner gefunden wurde, erhielt eben Pentke einen Vertrag, der sich nach der Kölner Erzählweise eigentlich als Trainingsgast am Geißbockheim aufgehalten hatte. Interessant: Damals gaben die FC-Verantwortlichen an, keinen passenden Torhüter gefunden zu haben, weil der Markt der Keeper ein komplizierter sei und das Anforderungsprofil an die neue Nummer zwei ebenfalls keine einfache wäre. Das war nicht von der Hand zu weisen. Die Kölner suchten nach einem Keeper, der stark genug war um Marvin Schwäbe unter Druck zu setzen, gleichzeitig aber bereit war, sich kommentarlos hinter der Nummer eins auf der Bank einzusortieren. Zumindest das Anforderungsprofil dürfte dieses Mal exakt das gleiche sein.

Denn der ehemalige Keeper Kessler wird wohl kaum den Fehler der Vorsaison wiederholen und Schwäbe erneut vor den Kopf stoßen. Der 29-Jährige war zweifelsohne der große Rückhalt der Geißböcke in dieser Saison und tatsächlich auch der wichtigste Teil in der „stabileren Defensive“, die die Kölner ja mehrfach als den Schlüssel des Erfolgs ausgemacht hatten. Schwäbe geht als unumstrittene Nummer eins in die neue Spielzeit, eine Nummer zwei wird sich ganz sicher mit dem Platz auf der Bank einstellen müssen. Möglicherweise haben die Kölner ihren zweiten Keeper schon gefunden. Das würde zumindest erklären, warum der Abschied von Pentke schon jetzt ziemlich final klang. Wie berichtet sollen die Kölner an den jungen Jonathan Fischer von Fredrikstad FK interessiert sein. Der junge Torhüter gilt als großes Talent und wird von zahlreichen Clubs umworben. Ob der FC die besten Chancen hat, ist unwahrscheinlich. Und so dürfte die Suche auf Hochtouren laufen.


1. FC Köln: Thomas Kessler will die Trainersuche mit Bedacht angehen, und macht ernst

Thomas Kessler wirkt nachdenklich
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1. FC Köln: Thomas Kessler will die Trainersuche mit Bedacht angehen, und macht ernst

Noch vor wenigen Tagen hat Thomas Kessler angekündigt, dass er die Trainersuche mit Bedacht angehen werde. Doch die Zeit drängt und das aus unterschiedlichen Gründen. Der 1. FC Köln macht Tempo bei der Trainersuche.

Nachdem Gerhard Struber und Timo Schultz unterm Strich wohl als Fehlbesetzung in die Trainerhistorie bei den Geißböcken eingehen werden, will sich Thomas Kessler nun natürlich beweisen. Auch deswegen will der 39-Jährige mit Bedacht an die Frage nach dem neuen Coach gehen. Doch Zeit bleibt dem FC eigentlich nicht. Der 1. FC Köln macht Tempo bei der Trainersuche.

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Seit gut drei Wochen ist Thomas Kessler nun beim FC als Sportdirektor im Amt. Seit mehr als einer Woche wird der ehemalige Keeper auch wissen, dass er diesen Job für die kommenden Jahre auch nicht nur in Interims-Funktion ausüben wird. So wirklich viel Zeit zum Einarbeiten wird der 39-Jährige nicht gehabt, vermutlich auch nicht gebraucht haben. Denn die Abläufe sind dem Kölner natürlich bekannt. Immerhin hat er lange Christian Keller zugearbeitet. Nun muss Kessler die wichtigen Entscheidungen treffen und wird am Ende an diesen auch gemessen werden. Nachdem Keller mit Timo Schultz und Gerhard Struber genauso wie mit zahlreichen Transfers daneben gelegen hat, gilt es für Kessler nun aus dem Schatten zu treten. Kein Wunder also, dass der 39-Jährige die Aufgabe Bedacht angehen will.

Trainerrochade hat begonnen

Dabei ist die Zeit in diesem Business bekanntlich nicht das größte Gut. Zumal die Aufgabenliste des 39-Jährigen besonders lang ist. Kessler muss einen neuen Trainer finden, eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen, am besten noch Verträge verlängern und sich um die potenziellen Leihkandidaten oder Abgänge kümmern. Und im Idealfall ist der künftige Trainer an vielen dieser Aufgaben in der Entscheidungsfindung beteiligt. Zwar hat Kessler mit Ragnar Ache den ersten Transfer unter Dach und Fach gebracht, doch es sollen noch zahlreiche weitere folgen. Wenn der 39-Jährige eins eigentlich nicht hat, dann Zeit. Auch, weil die Konkurrenz nicht schläft. Die Trainerrochade ist in vollem Gange. Am Montag stellte Bayer Leverkusen Erik ten Hak als neuen Coach vor, am Mittwoch der FC Augsburg Sandro Wagner. Horst Steffen bei Werder Bremen und Miron Muslic, den Königsblau aus dem Hut zauberte, beim FC Schalke 04 könnten bald folgen.

Einige Trainer werden gleich bei mehreren Vereinen gehandelt. Viele Stellen sind zu besetzen, die Favoriten immer die gleichen. So wie Christian Titz und Lukas Kwasniok. Und möglicherweise drücken die Kölner dann eben doch aufs Tempo. Denn anscheinend hat sich Kwasniok als der Favorit bei den Kölnern herauskristallisiert. Dem Vernehmen nach ist ein weiteres Gespräch mit Thomas Kessler geplant. Am vergangenen Freitag gab es bereits ein vierstündiges. Der 43-Jährige ist der Top-Favorit auf den Posten bei den Geißböcken. Allerdings war Titz das dem Vernehmen nach auch auf Schalke, bis es dann am Mittwochabend ganz anders kam. Kessler wird dann wohl doch eher schnell als behutsam Nägel mit Köpfen machen wollen. Und das wäre auch aus einem ganz anderen Grund ziemlich wichtig.

Trainingsauftakt wohl im Juli

Es wäre sicher nicht verkehrt, wenn der Trainer auch ein Mitspracherecht auf seine künftigen Spieler hat. „Es ist eine schwierige Situation“, sagte Jonas Hector in der vergangenen Woche in seinem Podcast „Schlag und fertig“. „Wenn man zum Beispiel an neue Spieler rangeht, dann muss man ja sagen können: ,Der hätte dich gerne oder nicht'“, sagt Hector. „Auf einmal kommt ein Spieler, der zusagt und der Trainer hat keinen Bock auf den Spielertypen. Das gibt es ja auch alles. Es ist eine verzwickte Situation.“ Genauso würde ein Spieler sicherlich gerne wissen, mit wem er denn in Zukunft zusammenarbeitet – und das bevor der Vertrag unterschrieben ist. Der neue Coach müsste oder könnte auch im Gespräch mit den Wackelkandidaten über deren Rolle diskutieren, die Wechselabsicht vielleicht sogar nochmal beeinflussen.

Der FC wird wohl Anfang bis Mitte Juli in die Vorbereitung auf die neue Saison starten. Dann sollte der Großteil des Kaders stehen. Einen Trainer wird man beim FC doch gerne ein Stück weit früher sehen. Im Idealfall noch diese oder zumindest Anfang kommender Woche.


Was bedeutet der Ache-Deal für Imad Rondic beim 1. FC Köln?

Imad Rondic vom 1. FC Köln
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Was bedeutet der Ache-Deal für Imad Rondic beim 1. FC Köln?

Mit ordentlich Wirbel wurde Imad Rondic im Winter zum FC geholt. Die erhoffte Verstärkung ist der Stürmer in der Rückrunde aber nicht gewesen. Nun bekommen die Kölner einen wuchtigen Mittelstürmer, der als Nummer eins gesetzt sein dürfte beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Imad Rondic?

Mehr als eine Millionen Euro hat den FC der Transfer gekostet, ausgestattet wurde der Angreifer mit einem Vierjahresvertrag. Doch so richtig rund läuft es eben nicht beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Imad Rondic?

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Auch Imad Rondic war die Freude über den Aufstieg in die Bundesliga deutlich anzusehen. Stolz trug der Stürmer die Schale durch die Katakomben des Kölner Stadions, während sich einige Mitspieler interviewen ließen. Ob der Bosnier aber in der kommenden Saison in den Genuss der ersten deutschen Spielklassse kommt, scheint irgendwie nicht mehr so sicher wie es die Länge seines Vertrags vermuten lässt. Denn durch den Transfer von Ragnar Ache wird auch Rondic klar sein, dass er nicht als Mittelstürmer Nummer eins bei den Geißböcken gesetzt sein dürfte. Der 26-Jährige kam bekanntlich auf den letzten Drücker im Winter. Rondic spielte bei Widzew Lodz eine gute Halbserie, erzielte in 18 Spielen immerhin neun Tore für den polnischen Erstligisten, bereitete zwei weitere Treffer vor und war Stammspieler. Eine ordentliche Statistik.

Bleibt Rondic beim FC?

Für Christian Keller waren die Arbeitsnachweise des Angreifers offenbar gut genug, um Rondic nicht nur zu verpflichten, sondern den Stürmer auch noch mit einem Vierjahresvertrag auszustatten. In der Halbserie beim FC konnte der Bosnier die Verpflichtung bislang nicht rechtfertigen. Zwar betonte Keller immer wieder, dass Rondic nicht als Soforthilfe geholt wurde. Dann wird aber die Frage erlaubt sein: als was dann? Denn große Entwicklungsschübe sind bei einem 26-jährigen Angreifer nun nicht unbedingt zu erwarten. Zwar zeigte Rondic beim FC, dass ein klassischer Mittelstürmer dem FC mehr Variabilität geben würde, doch eben nur in Ansätzen. Ein Tor stand am Ende der Spielzeit auf dem FC-Konto. In den letzten fünf Spielen der Saison kam der Angreifer nur noch einmal für eine halbe Stunde zum Einsatz.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Mit Ragnar Ache haben die Geißböcke nun einen Mittelstürmer verpflichtet, der in der 2. Bundesliga auch sehr gut funktioniert hat. Ache ist schnell, kopfballstark, robust und variabel im Abschluss. Der Angreifer bringt viel mit, was den Kölnern in dieser Spielzeit gefehlt hat. Das haben sich die FC-Bosse auch einiges kosten lassen. Von einer Ablöse zwischen vier und fünf Millionen Euro ist die Rede. Viel Geld und Geld, das wohl Aussagekraft über die Rangfolge der Stürmer-Hierarchie hat. Ache wird die Nummer eins im Kölner Angriff werden. Damion Downs dürfte als Nummer zwei gesetzt sein. Wenn der Youngster denn die Offerte bei den Geißböcken annimmt. Der FC hat dem Stürmer einen Vertrag vorgelegt, Downs muss nur noch unterschreiben. Sollte der Angreifer das aber nicht tun, wird es wohl noch zum verkauf kommen. Doch die Chancen auf einen Verbleib sollen nicht schlecht stehen.

Das ist bei Rondic offen. Zwar verfügt der Angreifer über einen langen Vertrag, der nicht gerade für eine frühzeitige Trennung spricht, doch glücklich werden die FC-Bosse mit den gezeigten Leistungen nicht sein. Und so wäre ein Weiter-Verkauf in diesem Sommer zumindest nicht ausgeschlossen. Zumal der Kauf eines weiteren Stürmers ebenfalls denkbar ist. Die Frage ist natürlich, welchen Markt es für den Angreifer nach der Rückrunde gibt. Dem Vernehmen nach hat der FC rund eine Millionen Euro plus Boni für den 26-Jährigen bezahlt und das, nachdem es bekanntlich ordentlich Gerangel um Rondic gab. Auch, wenn der Marktwert laut transfermarkt.de bei 1,8 Millionen Euro liegt, ist es eher unwahrscheinlich, dass die Kölner das ausgegebene Geld wieder reinholen. Vermutlich soll der künftige Trainer, seine Einordnung zum Stürmer noch folgen lassen.


Schalke will Christian Titz: Ist der Weg frei für Lukas Kwasniok und den 1. FC Köln?

Lukas Kwasniok ist neuer Trainer beim 1. FC Köln
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Schalke will Christian Titz: Ist der Weg frei für Lukas Kwasniok und den 1. FC Köln?

Geht jetzt alles ganz schnell? Der FC Schalke 04 drückt bei Christian Titz offenbar aufs Gaspedal. Laut übereinstimmenden Medienberichten laufen die Verhandlungen auf Hochtouren. Und das könnte Auswirkungen haben auf den 1. FC Köln: Geht es mit Lukas Kwasniok jetzt ganz schnell?

Wer wird neuer Trainer bei den Geißböcken? Während die Konkurrenz offenbar Nägel mit Köpfen macht, gibt es noch kein Signal vom Geißbockheim. Aber eine Tendenz. Denn es laufen Verhandlungen an anderen Stellen und die betreffen nunmal auch den 1. FC Köln: Geht es mit Lukas Kwasniok jetzt ganz schnell?

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Während der Kölner Kader am Dienstagabend die nächste Kontur bekommen hat, läuft die Suche nach dem Trainer weiterhin auf Hochtouren. Die großen Favoriten hießen bislang Christian Titz, Horst Steffen, Lukas Kwasniok und Urs Fischer. Offenbar können mittlerweile zwei Trainer von der Liste gestrichen werden. Wie berichtet, befindet sich Horst Steffen offenbar in finalen Gesprächen mit Werder Bremen. Der SV hatte sich zu Beginn der Woche von Ole Werner getrennt. Steffen galt von Beginn an als großer Favorit. Und tatsächlich scheinen Trainer und Werder offenbar zusammenzufinden. Es soll dem Vernehmen nach nur noch um Kleinigkeiten gehen. Laut Sky-Experte Florian Plettenberg stehe die komplette Einigung noch aus und der Deal könne noch scheitern.

Christian Titz vor Zusage beim FC Schalke 04

Am Mittag verabschiedete sich dann offensichtlich der nächste vermeintliche Wunschkandidat. Auch Christian Titz scheint sich für einen anderen Club zu entscheiden. Der 59-Jährige hat den 1. FC Magdeburg zu einem Aufstiegskandidaten der 2. Bundesliga gemacht. Kein Wunder, dass sich gleich mehrere Clubs um die Gunst des Coachs beworben haben. Offensichtlich wird es nun der FC Schalke 04 werden. Königsblau macht laut übereinstimmenden Medienberichten ernst bei dem Trainer. Wie „Sky“ berichtet, haben sich Club und Trainer angenähert. Die Verhandlungen würden laufen und Titz sei der Top-Kandidat bei Königsblau. Damit wäre beim FC wohl endgültig der Weg frei für Lukas Kwasniok. Schon am vergangenen Freitag hat es intensive Gespräche zwischen dem Coach und der Vereinsführung gegeben.

Wie fällt euer Saisonfazit der Spieler aus?

Kwasniok hat nie einen Hehl daraus gemacht, in der Bundesliga als Trainer agieren zu wollen. Somit dürften die ebenfalls mit ihm in Verbindung gebrachten Hannover 96 und der FC Schalke 04 gegenüber dem FC schlechte Karten haben. Auch der VfL Wolfsburg und Werder Bremen sollen wie berichtet interessiert gewesen sein. Wie die „Sport Bild“ nun vermerkt, soll Kwasniok die FC-Bosse im Gespräch am Freitag überzeugt haben und gelte nun als Topfavorit. Schon vor einiger Zeit war bekannt geworden, dass Kwasniok nur gegen eine Ablöse zu haben ist. Der 43-Jährige hat noch Vertrag bis 2026 bei den Ostwestfalen. Dem Vernehmen nach soll die Ablöse zwischen einer und 1,5 Millionen Euro betragen. Zwar hatte Thomas Kessler zuletzt betont, er wolle sich bei der Trainersuche die nötige Zeit lassen, vielleicht geht jetzt aber alles doch ganz schnell.


Weiteres Gerücht beim 1. FC Köln vom Tisch: Hannover 96 schnappt sich Rechtsverteidiger

Jonas Sterner im Zweikampf (Foto: Thomas F. Starke/Getty Images)
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Weiteres Gerücht beim 1. FC Köln vom Tisch: Hannover 96 schnappt sich Rechtsverteidiger

Der FC ist weiterhin auf der Suche nach einem Backup für Jusuf Gazibegovic. Zumindest hat sich ein potenzieller Neuzugang für einen anderen Club entschieden. Jonas Sterner ist kein Kandidat beim 1. FC Köln. Der Rechtsverteidiger wechselt zu Hannover 96.

Vor genau einer Woche wurde rund um das Geißbockheim ein neuer Name gehandelt, der FC sei an einem Rechtsverteidiger als Backup für Jusuf Gazibegovic interessiert, hieß es. Der gehandelte Name wechselt aber nicht ans Geißbockheim. Jonas Sterner ist zumindest kein Kandidat mehr beim 1. FC Köln. Der Spieler von Holstein Kiel wechselt wohl zu Hannover 96.

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Das berichtet die „Bild“, die in der vergangenen Woche Sterner beim FC ins Spiel gebracht hatte. Der Rechtsverteidiger hat mit seinen acht Vorlagen und zwei Toren in der 3. Liga Begehrlichkeiten geweckt. Neben dem FC soll in erster Linie Hertha BSC an dem Abwehrspieler interessiert gewesen sein. Und nicht nur das: Auch Dresden habe viel unternommen, um den Spieler zu halten, heißt es. Sterner war von Holstein Kiel an Dynamo ausgeliehen, die Leihe endete im Sommer, Dresden wollte den Abwehrspieler fest verpflichten. Den Zuschlag hat nun aber offensichtlich Hannover 96 erhalten. Sterner soll für rund 400.000 Euro nach Hannover wechseln. Damit ist ein weiteres Gerücht beim FC vom Tisch. Zuvor hat sich schon eine Rückkehr von Salih Özcan zerschlagen. Das Kölner Eigengewächs steht in Verhandlungen mit Besiktas Istanbul.

Zeneli könnte für den FC interessant werden

Weiter im Rennen sollen noch Tim Krauß und Bernardo von VfL Bochum sein. Zudem hält sich weiterhin das Gerücht, die Kölner wollen Jordan Torunarigha vom KAA Gent verpflichten. Der ehemalige Spieler von Hertha BSC wird aber auch mit Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht. Torunarigha wäre ablösefrei zu haben. Die wohl besten Karten dürfte der FC aktuell im Buhlen um Besfort Zeneli haben. Der Mittelfeldspieler wurde schon mehrfach von Kölnern Scouts beobachtet und könnte als Ersatz für Dejan Ljubicic nach Köln geholt werden. Zeneli gilt als großes Talent, spielt in den kommenden Wochen bei der A-Nationalmannschaft Schwedens wieder vor. In der vergangenen Woche hatte Zeneli angekündigt in der bevorstehenden Sommerpause Gespräche aufnehmen zu wollen.

Im Sturm ist mit Ragnar Ache die erste Personalie dieses Sommers verpflichtet. Auch Said El Mala wird bekanntlich zum FC stoßen. Malek El Mala soll wohl die Vorbereitung beim FC mitmachen, dann soll dem Vernehmen nach neu über eine mögliche Leihe, vielleicht zurück zu Viktoria, entschieden werden.

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