Der 1. FC Köln auf Trainersuche: Die ersten Topkandidaten sind raus

Thomas Kessler am Geißbockheim
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Der 1. FC Köln auf Trainersuche: Die ersten Topkandidaten sind raus

Der erste Neuzugang ist eingetütet, doch die aktuell größte Baustelle noch offen. Die Kölner brauchen einen neuen Coach. Doch es gibt Entwicklungen bei der Trainersuche beim 1. FC Köln: Der nächste Kandidat ist raus.

Mit Ragnar Ache hat der FC die erste Verpflichtung für den Profikader in diesem Sommer bekannt gegeben. Neben Ache steht auch Said El Mala als Neuzugang fest. Doch aktuell beschäftigt die Verantwortlichen primär die Trainersuche beim 1. FC Köln: Ein Kandidat ist nun ganz offensichtlich raus.

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>>>Mittlerweile ist ein weiterer Kandidat raus. Das Update gibt es hier<<<

Die Nachricht kam nicht mehr ganz so überraschend. Am Dienstagabend verkündete der FC die Verpflichtung von Ragnar Ache. Um den Stürmer war es in den vergangenen Tagen verdächtig ruhig geworden. Union Berlin hatte vor wenigen Tagen bereits die Verpflichtung von Oliver Burke bekannt und damit vielleicht gleichzeitig einen Fingerzeig Richtung Ache gegeben. Denn dass die Eisernen, die ohnehin über eine Verpflichtung von Andrej Ilic nachdenken, dann auch noch bei Ragnar Ache zuschlagen würden, galt wohl mit der Verpflichtung des Schotten dann mehr als unwahrscheinlich. Der Deal mit Ache zeichnete sich also die Tage ab. Und wurde am Dienstag eingetütet. Thomas Kessler hat seinen ersten Schuss gelandet. Einen Schuss, den Chrstian Keller wohl noch ins Magazin geladen haben dürfte.

Horst Steffen vor Zusage bei Werder Bremen

Dennoch hat Kessler eine wichtige Baustelle geschlossen. Eine Baustelle, die bereits seit Jahren eine Problemzone der Kölner ist. Nun richtet sich der Fokus wieder auf die Trainersuche. Denn die ist ganz sicher nicht weniger wichtig. Wie groß der Kandidatenkreis am Ende des Tages ist, werden wohl nur die Verantwortlichen bei den Geißböcken wissen. Der Kreis der gehandelten Favoriten lichtet sich. Noch am Montagabend machte das Gerücht die Runde, der FC wäre an einer Doppellösung aus Elversberg interessiert. Neben Horst Steffen solle es auch ein Interesse an Sportdirektor Nils-Ole Book geben. Beide Personalien sind aber aus unterschiedlichen Gründen sehr unwahrscheinlich. Der FC hat gerade erst mit Thomas Kessler den Sportdirketor gefunden, wenn Book kommen sollte, dann in anderer Funktion.

Wie fällt euer Saisonfazit der Spieler aus?

Doch, ob die Kölner beispielsweise einen zusätzlichen Kaderplaner oder einen neuen Leiter der Lizenzspielabteilung verpflichten wollen, ist angesichts der offenen Zukunft in den Führungsgremien aktuell zumindest unwahrscheinlich. Zumal sich Book auf die neue Position -dann wohl unter Kessler – ja auch einlassen müsste. Steffen wiederum verabschiedet sich aus dem Kandidatenkreis, weil Werder Bremen lockt. Wie unter anderem die „Bild“ berichtet hat der bisherige Trainer der SV Elversberg bei den Nordlichtern bereits zugesagt. Steffen beerbt also mit großer Wahrscheinlichkeit Ole Werner und spielt keine Rolle mehr. Von den Top-Kandidaten bleiben beim FC also noch Lukas Kwasniok, mit dem es in der vergangenen Woche ein langes Gespräch gegeben haben soll sowie Christian Titz.

Beide stehen aber wie berichtet auch auf anderen Wunschzetteln. Unter anderem sollen der FC Schalke 04, Hannover 96 und der VfL Wolfsburg grundsätzlich in der Verlosung mitspielen. Zuletzt wurden auch eher unwahrscheinliche Namen in den Ring geworden. Sandro Wagner beispielsweise, der aber wie erwartet dem FC Augsburg zugesagt hat. Die vermeintliche Spur zu Christian Eichner war wie berichtet nie eine sonderlich heiße. Der ehemalige Spieler der Kölner hatte erst vor wenigen Monaten seinen Vertrag beim KSC verlängert und sich noch vor wenigen Wochen positiv zu dem Vertrauensverhältnis in der kontinuierlichen Arbeit bei den Badenern geäußert. Spannend dürfte sein, ob es durch die entlassenen Trainer bald schon neue Kandidaten gibt.


Ist Ragnar Ache beim 1. FC Köln die Antwort auf einen der größten Transferfehler der vergangenen drei Jahre?

Ragnar Ache im Spiel gegen seinen künftigen Club, den 1. FC Köln
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Ist Ragnar Ache beim 1. FC Köln die Antwort auf einen der größten Transferfehler der vergangenen drei Jahre?

Mit Ragnar Ache hat Thomas Kessler den ersten Sommerneuzugang eingetütet. Der Stürmer kommt mit einer Empfehlung von 18 Saisontoren und einem Marktwert von sieben Millionen Euro zum 1. FC Köln: Kann Ragnar Ache den großen Transferfehler der vergangenen drei Spielzeiten korrigieren?

Um Punkt 19:30 Uhr hatte Thomas Kessler am Dienstagabend sein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Der FC gab die Verpflichtung von Ragnar Ache bekannt. Jener Stürmer hat also beim FC unterschrieben, der in der abgelaufenen Saison den 1. FC Kaiserslautern lange vom Aufstieg träumen ließ. Der Stürmer kommt mit der Empfehlung von 18 Toren zum 1. FC Köln: Kann Ragnar Ache den großen Transferfehler korrigieren?

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Ragnar Ache schleppte sich schon eher über den Platz, als dass er für sich selbst noch einmal hätte Eigenwerbung betreiben konnte. Der Stürmer der Pfälzer hätte nach wenigen Minuten im Spiel gegen den FC zum großen Lauterer Helden werden können, vergab aber gleich doppelt in den Anfangsminuten. Eigenwerbung musste er wohl nicht mehr betreiben, denn die FC-Bosse waren längst überzeugt von dem Angreifer. So überzeugt, dass sie offenbar bereit sind, eine kolportierte Ablösesumme von vier bis fünf Millionen Euro zu bezahlen. Und das für einen Topstürmer der 2. Bundesliga. Ache erzielte 18 Tore, belegte in der Torjägerliste damit Rang drei hinter Davie Selke (22) vom Hamburger SV und Martijn Kaars (19) vom 1. FC Magdeburg. Angesichts eines kolportierten Budgets der Kölner von zwölf Millionen Euro scheinen vier viel, angesichts Aches Marktwerts von sieben Millionen Euro auch wieder nicht.

Leistungsträger wurden nicht ersetzt

Dennoch scheint das Vertrauen groß zu sein, einen der größten Transferfehler der vergangenen drei Jahre ausmerzen zu können. Rückblick: Im Nachhinein wurde der Gefühlsausbruch ein wenig als der Anfang vom Ende angesehen. Gewohnt mürrisch antwortete Steffen Baumgart Anfang Dezember 2023 nach einem Training den Fragen der Journalisten. Auf die Frage nach einem möglichen Abschied von Dejan Ljubicic für frische Gelder wurde der damalige Coach dann selbst für Baumgart-Verhältnisse ungewohnt laut. „Das habe ich bislang nicht so deutlich gesagt, aber wir kommen in die Situation rein, wo es nicht sein darf, wo wir unsere besten Spieler abgeben, um uns zu verstärken“, sagte der heutige Coach von Union Berlin. „Wenn kein Geld da ist, muss welches besorgt werden. In so einer Stadt, in diesem Verein muss es möglich sein, anders zu agieren als das, was wir im Moment machen.“

Kritik, die Christian Keller nur wenige Tage später relativierte, die aber durchaus bei dem Sportdirektor ankam. Denn in der Tat ließen die Kölner in der Keller/Baumgart-Zeit zahlreiche Spieler ziehen, die dann nicht adäquat ersetzt wurden. Und das hat ganz offensichtlich Wirkung hinterlassen. Im vergangenen Sommer verließ Jeff Chabot den FC. Zwar waren den Kölnern damals die Hände aufgrund der Transfersperre gebunden, als die Geißböcke im Winter aber nachverpflichten durften, kam Joel Schmied, der bis heute nicht vollends überzeugte. Im Sommer 2023 verließen mit Ellyes Skhiri und Jonas Hector zwei weitere Säulen die Mannschaft, deren Verlust ebenfalls nicht aufgefangen wurde und sicherlich auch einen Anteil am Abstieg hatte. Jacob Christensen und Leart Pacarada galten nicht als Eins-zu-eins-Ersatz, wuchsen in die großen Fußstapfen bis heute aber auch nicht oder nur zum Teil rein.

Der FC schaffte es nicht, einen Mittelstürmer zu verpflichten

Noch deutlicher sichtbar wird der Aderlass aber an einer Personalie, die wohl als der größte Kaderfehler der vergangenen drei Jahre angesehen werden darf. Denn im Sommer 2022 tüteten die Geißböcke den internationalen Startplatz, die Conference League ein. Und der Erfolg trug eigentlich einen Namen: Anthony Modeste. Baumgart hatte den Franzosen aus der Krise geholt, offenbar die richtigen Worte gefunden. Modeste kam am Ende auf 20 Ligatore, nur zwei weniger als Erling Haaland damals für den BVB erzielte. Modeste wechselte bekanntlich zum BVB. Über die Qualität und das Leistungsvermögen des Stürmers ließ sich schon damals streiten und es besteht wohl kaum ein Zweifel daran, dass Modeste damals einfach auch überperformte. Unterm Strich erzielte der Stürmer aber eben 20 Tore, schloss damit das Tor Richtung Abstieg und öffnete die Tür zu Europa.

Seinen Abgang ließen sich die Kölner deutlich über Marktwert bezahlen und angesichts des Alters und der zu erwartenden Form, war der FC mit der Entscheidung weit von einem Fehler entfernt. Nur verpassten es die FC-Bosse, einen ähnlich gefährlichen Angreifer nachzuverpflichten. Das Narrativ, der FC habe Steffen Tigges und Sargis Adamyan als Modeste-Ersatz verpflichtet, ist zwar oft erzählt worden, dadurch aber noch immer nicht richtig. Denn beide Stürmer kamen Anfang Juli 22, da trug Modeste noch den Geißbock für einige Wochen auf dem Trainings-T-Shirt der Kölner, der Wechsel zum BVB erfolgte erst im August. Als Nachfolge für den Franzosen wurden Branimir Hrgota, Joel Pohjanpalo und Alexander Sörloth gehandelt, doch verpflichtet wurde kein Angreifer mehr. „Wir haben auch nach dem Abgang von Anthony Modeste die absolute Überzeugung, dass wir einen guten Kader für unsere Ziele in der Saison besitzen“, hieß es vom FC damals.

Reicht Ragnar Ache als Stürmer?

Worte, die man so oder ähnlich immer wieder hörte. Tatsächlich hielt der Kader in der Folgesaison ordentlich mit. Das aber vor allem, weil sich das Mittelfeld als extrem torgefährlich erwies. Während der Sturm in der Liga 13 Tore erzielte, kam das Mittelfeld auf 28, alleine Florian Kainz sammelte in seiner wohl stärksten Spielzeit für den FC 17 Scorerpunkte ein. Tigges, Adamyan und Florian Dietz erwiesen sich als Enttäuschung. Im Winter verpflichteten die Kölner Davie Selke nach, der immerhin fünf Treffer zu den 13 Stürmertoren zusteuerte. Doch schon in der nächsten Transferphase kam das Thema Sturmflaute wieder auf den Tisch. Die Kölner suchten aktiv nach einer weiteren Lösung. Gerade, weil die Hoffnungen mit Mark Uth und Selke auf zwei verletzungsanfälligen Stürmer lagen. Aber: „Wir sind zufrieden mit unserem Kader und finden, dass wir ordentlich besetzt sind und sehen deshalb keine Notwendigkeit, etwas zu verändern“, hieß es erneut.

Wieder konnten die Geißböcke nicht den gewünschten Stürmer verpflichten. Ganz bewusst entschied sich der FC auch gegen vertragslose Spieler. Der Ausgang ist bekannt: Köln stieg ab, mit gerade einmal 28 Toren, zwölf gingen auf das Konto der Angreifer. Aufgrund der Transfersperre gab es auch im vergangenen Sommer keinen neuen Stürmer, umso erstaunlicher, dass der FC Davie Selke letztendlich wohl fahrlässig gehen ließ. Zwar war die Entwicklung so nicht abzusehen, doch 22 Tore für den HSV sprechen eine beeindruckende Sprache. In der Winterpause kam bekanntlich Imad Rondic. Nicht die A-Lösung und ganz offensichlich bislang auch keine glückliche. Rondic ist jedenfalls nicht die erhoffte Verstärkung. Und so schleppt sich der FC nun seit drei Jahren ohne fitten und wirklich torgefährlichen Stürmer durch die Spielzeiten.

Umso wichtiger, dass der FC in diesem Sommer einen Mittelstürmer verpflichtet hat. Um in der Liga zu bestehen, wird es einen klassichen Angreifer brauchen. Einen Mittelstürmer, wuchtig, robust, stark. Und vor allem torgefährlich. Am besten ein Angreifer, der zweistellig trifft. So wie Ragnar Ache in der aktuellen Saison. Ob der 26-Jährige aber auch in der Bundesliga einschlägt, wird sich erst noch zeigen. Es ist ein teures Risiko, das die Kölner eingehen mussten. Aber eins, dass sich lohnen kann.


Wechsel offiziell: Ragnar Ache wird neuer Stürmer des 1. FC Köln

Ragnar Ache (Foto Stuart Franklin/Getty Images)
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Wechsel offiziell: Ragnar Ache wird neuer Stürmer des 1. FC Köln

Der FC hat seinen neuen Stürmer gefunden und nun ist es offiziell: Ragnar Ache wechselt zum 1. FC Köln. Das gab der Verein am Dienstagabend bekannt. Der 26-Jährige kommt vom 1. FC Kaiserlautern an den Rhein.

Lange wurde auf den Sürmer gewartet, nun ist es offiziell: Ragnar Ache wechselt zum 1. FC Köln. Das gab der Verein am Dienstagabend bekannt. Thomas Kessler tätigt mit der Verpflichtung des Stürmers seinen ersten Transfer für die Profis der Geißböcke.

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Die Transfergerüchte über die Verpflichtung des Stürmers vom Betzenberg wurden schon vor dem letzten Spieltag laut. Ragnar Ache soll schon vor dem 4:0-Erfolg der Kölner gegen den 1. FC Kaiserslautern auf der Liste der Geißböcke gestanden haben. Nun ist es also amtlich. Der Angreifer wechselt an den Rhein und kommt mit der Empfehlung von 18 Toren aus der vergangenen Spielzeit. Dem Vernehmen nach soll eine Ablöse von rund vier bis fünf Millionen Euro fällig werden. Viel Geld, aber Geld, das der FC gut angelegt sieht. „Schon in den ersten Gesprächen mit Ragnar hatte ich das Gefühl, dass er sportlich wie menschlich sehr gut zum 1. FC Köln passt. Er ist nicht nur ein richtig guter Stürmer, sondern auch ein Typ, der sich schnell in unsere Mannschaft integrieren wird und unsere Offensive mit seiner Qualität in der Spitze verbessert“, sagt Thomas Kessler.

Ragnar Ache und Said El Mala sind die bisherigen Neuzugänge

Die Kölner reagieren damit auch auf die anhaltende Sturmflaute der vergangenen Spielzeiten. Und diese könnte sich durch den Abgang von Tim Lemperle noch einmal verschärfen. Der FC musste reagieren. „Für unsere Kaderplanung war die Besetzung dieser Position ein zentrales Ziel – umso mehr freue ich mich, dass wir den Transfer nun erfolgreich abschließen konnten“, so Kessler weiter. Auch Union Berlin sowie einige ausländische Vereine waren an dem Stürmer interessiert. Den Zuschlag hat der FC nun erhalten, der damit seinen ersten Transfer dieser Sommerpause für die kommende Spielzeit offiziell gemacht hat. Neben Ache steht auch Said El Mala als Neuzugang fest. Der Youngster hat bereits vergangenen Sommer beim FC unterschrieben und war an die Viktoria ausgeliehen.

Ache spielte seine Jugend in den Niederlanden bei Sparta Rotterdam, feierte dort auch sein Profi-Debüt. Über Stationen bei Eintracht Frankfurt und Greuther Fürth landete der ehemalige U21-Nationalspieler schließlich beim FCK. Schon im vergangenen Winter gab es zahlreiche Interessenten, doch Lautern wollte den Angreifer nicht abgeben, schlug sogar eine zweistellige Millionen-Offerte aus Italien aus. Aches Marktwert wird auf sieben Millionen Euro berechnet. „Als der Anruf vom 1. FC Köln kam, dachte ich einfach nur: Geil! Jetzt freue ich mich wirklich sehr, dass mein Wechsel nach Köln geklappt hat und kann es kaum erwarten, hier im RheinEnergieSTADION aufzulaufen“, sagt der Stürmer. „Bei meinem letzten Spiel für Kaiserslautern durfte ich bereits diese unglaubliche Stimmung der Kölner Fans erleben, jetzt will ich hier für den FC auf dem Platz stehen – und hoffentlich oft meinen Torjubel zeigen.“ Das hoffen die Köln-Fans natürlich auch.


Abwehr und Tor: Die Saison-Einzelkritik des 1. FC Köln: Eine Eins und eine Zwei

Timo Hübers im Spiel des 1. FC Köln
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Abwehr und Tor: Die Saison-Einzelkritik des 1. FC Köln: Eine Eins und eine Zwei

Mit dem 4:0-Erfolg über den 1. FC Kaiserslautern ist der FC schließlich sogar als Meister aufgestiegen. Ausgerechnet im letzten Saisonspiel riefen die Geißböcke die beste Saisonleistung ab. Die waren nicht immer gut beim 1. FC Köln: Die Saison-Einzelkritik für Tor und Abwehr.

Zwar stieg Köln am Ende absolut verdient auf, doch es war nicht alles gut in dieser Spielzeit. Das zeigt auch der erste Teil unserer Bewertung des 1. FC Köln: Die Saison-Einzelkritik für Tor und Abwehr.

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Schwäbe mit starker Saison

Schwäbe Einzelkritik

Marvin Schwäbe

Zu Beginn der Spielzeit deutete nicht viel daraufhin, dass der Keeper noch lange beim FC bleiben würde. Im Sommer gab es zahlreiche Wechselgerüchte. Vor allem Vereine aus der britischen Championship sollen an einer Verpflichtung interessiert gewesen sein. Schwäbe soll mit dem Abschied auch mehr als geliebäugelt haben. Schließlich bekam er etwas aus dem Nichts Jonas Urbig vor die Nase gesetzt. Nach dem zehnten Spieltag änderte sich das Blatt. Tatsächlich war Schwäbe wohl der wahre Schlüssel zu der oft kolportierten „stabileren Defensive“. Denn statistisch war die Hintermannschaft der Kölner gar nicht besser als in den ersten zehn Spielen. Dafür änderte sich die Statistik auf der Torhüterposition eklatant. Schwäbe wehrte 80 Prozent der gegnerischen Torschüsse ab (Bestwert), ließ fünf Tore weniger zu als erwartet und behielt in der Liga neun Mal die weiße Weste. Der Wechsel im Tor hat sich für den FC (aber auch für Urbig) gelohnt.


Jonas Urbig, 1. FC Köln, Einzelkritik 3-

Jonas Urbig

Wurde auf die Nummer eins gesetzt, da hatte er sich noch keinen Zweikampf mit Marvin Schwäbe geleistet. Patzte im ersten Saisonspiel gegen den Hamburger SV. War anschließend solide, aber eben auch nicht herausragend. Seine Gegentorbilanz von 20 in zehn Spielen war zu viel. Struber musste reagieren. Zumal auch die kassierten Tore deutlich über den erwarteten, dem xGoals-Wert der Gegner, lagen. Wechselte im Winter zu den Bayern, spielte dort Champions League und wurde bekanntlich doppelter Meister.


Viel Routine und starkes Debüt


Timo Hübers Einzelkritik 1. FC Köln 3-

Timo Hübers

Ging als neuer Kapitän in die Saison und erfüllte diese Rolle auch durchaus gut. Ist in der Kommunikation sehr eloquent, führt die Mannschaft und ist auf dem Platz ein intelligenter und antizipierender Spieler. Allerdings wirkte der Abwehrchef in einigen Begegnungen fahrig, ließ sich zu einigen Fehlern hinreißen und machte im Zweikampfverhalten nicht immer die beste Figur. Gewann 61 Prozent seiner Zweikämpfe und damit die meister aller Kölner Innenverteidiger. Der Wert ist ein ordentlicher, aber kein überragender. Innenverteidiger wie Toni Leistern oder Aleksandar Vukotic kommen zum Beispiel auf 70 Prozent.



Dominique Heintz Einzelkritik

Dominique Heintz

War gerade zum Ende der Hinrunde ein absoluter Leistunsgträger der Geißböcke. Wirkt in den Zweikämpfen mit seinen 31 Jahren oft souverän und routiniert. Dazu ist der Abwehrspieler extrem stark und wichtig für den Spielaufbau. Hätte wohl zu Beginn der Spielzeit nicht damit gerechnet, noch einmal Stammspieler zu werden. Denn da hatte er seinen Platz an den viel jüngeren Julian Pauli verloren. Ließ zum Ende der Spielzeit ein wenig nach. Dürfte gerade in Bezug auf das Tempo in der kommenden Saison seine Schwierigkeiten bekommen.


Joel Schmied Einzelkritik 4

Joel Schmied

Wurde im Winter nachverpflichtet. Wie die weiteren Neuzugänge aber nicht die erhoffte schnelle Verstärkung. Ist im Zweikampfverhalten kompromisslos und souverän. Spielte einige Partien seinen Stiefel ordentlich herunter. Ließ sich aber auf der anderen Seite zu folgenschweren Fehlern und damit zu Strafstößen hinreißen. Schmieds Wert als Winter-Transfer verpufft ein wenig, denn die Kölner werden wohl noch einmal nachrüsten.


Julian Pauli vom 1. FC Köln

Julian Pauli

Setzte sich zu Beginn der Saison im direkten Duell gegen Dominique Heintz durch und avancierte zum absoluten Shootingstar der Geißböcke. Wirkte trotz Debütsaison unaufgeregt und routiniert im Abwehrverhalten. War gerade im ersten Drittel der Spielzeit meist der beste Abwehrspieler. Verletzte sich im Pokalspiel gegen Hertha und fiel lange aus. Wirkte anschließend nicht mehr so souverän wie zu Beginn der Saison. Einen dicken Pluspunkt gibt es für die insgesamt ordentliche Premierensaison.


Zu wenig Offensive über die Außen


Einzelkritik Pacarada

Leart Pacarada

Profitierte zu Saisonbeginn von dem Ausfall von Max Finkgräfe. Rechtfertigte seine Berücksichtigung dann aber gerade in der Offensive. Mit seinen vier Torvorlagen im Duell gegen den Karlsruher SC schrieb Pacarada Geschichte. Der Linksverteidiger ist beim FC enorm wichtig für den Spielaufbau. Ligaweit spielte der Nationalspieler des Kosovo die drittmeisten Pässe, schlug die drittmeisten Flanken und gehört zu den Spielern mit den meisten Ballkontakten. Dennoch müsste auch Pacarada noch mehr Torgefahr mit seinen Hereingaben ausstrahlen.


Jusuf Gazibegovic Einzelkritik 4+

Jusuf Gazibegovic

Galt im Winter als der Königstransfer. Ist zumindest der erste Transfer nach dem Registrierungsverbot. Der Marktwert wurde auf rund 5 Millionen Euro geschätzt, der FC hat deutlich weniger bezahlt. In Ansätzen ist die Stärke des Rechtsverteidigers auch zu sehen. So wirklich glücklich wirkte Gazibegovic in dieser Rückrunde beim FC aber noch nicht. Zumal der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina auch lange ausfiel.


Einzelkritik Max Finkgräfe

Max Finkgräfe

Verlor seinen Stammplatz bevor die Saison überhaupt gestartet ist. Sein Comeback ging auf der ungewohnten rechten seite komplett daneben. Fand anschließend nicht mehr die Leichtigkeit der vergangenen Spielzeit. Zeigt in vielen Offensivbewegungen, was in ihm steckt. Blieb dennoch hinter den Erwartungen zurück.


Neuer Spieler für die U21: Der 1. FC Köln verpflichtet Luca Dürholtz

Luca Dürholtz hat beim 1. FC Köln unterschrieben
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Neuer Spieler für die U21: Der 1. FC Köln verpflichtet Luca Dürholtz

Der FC hat einen weiteren Spieler für die U21 unter Vertrag genommen. Der 1. FC Köln verpflichtet Luca Dürholtz von der SV Elversberg. Der Mittelfeldspieler soll auch die entstandenen Lücken durch die Abgänge Marco Höger und Stephan Salger schließen.

Der FC rüstet den Kader für die kommende Spielzeit der U21 auf. Der 1. FC Köln verpflichtet Luca Dürholtz von der SV Elversberg. Der Mittelfeldspieler kommt aus dem Saarland an den Rhein und soll eine Führungsposition übernehmen.

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Der FC hat eine weitere Lücke im Kader der U21 geschlossen. Luca Dürholtz wechselt an den Rhein und damit zurück in die Nähe seiner Heimat. Der Mittelfeldspieler wurde in Remscheid geboren, durchlief die Nachwuchsmannschaften von Bayer Leverkusen und wechselte schließlich zu Dynamo Dresden, um seine Profikarriere zu beginnen. Über weitere Stationen bei Holstein Kiel, der SV Elversberg und Rot-Weiss Essen kehrte der Mittelfeldspieler wieder zurück ins Saarland. Insgesamt absolvierte Dürholtz 19 Zweitliga-Spiele für Elversberg und Kiel. 80-mal spielte der 1,78-große Mittelfeldspieler in der 3. Liga und 204-mal in der Regionalliga. Außerdem kam er in sieben Spielen im DFB-Pokal zum Einsatz. Nun gibt es die nächste Station in der Regionalliga, dieses Mal für die Geißböcke.

„Ich freue mich zurück in die Heimat zu wechseln“

„Mit der Verpflichtung von Luca Dürholtz schließen wir unsere Vakanz im defensiven Mittelfeld. Wir wollten hier einen erfahrenen Spieler verpflichten, der auf dem Platz mit seiner Qualität vorangehen und zudem eine Führungsrolle in allen Belangen einnehmen kann“, sagt Lukas Berg, Bereichsleiter Nachwuchsfußball der Geißböcke. „Mit Luca gewinnen wir einen sehr spielstarken Spieler, der zudem seine Wurzeln hier in der Region hat. Wir sind davon überzeugt, dass Luca gemeinsam mit Marvin Ajani unsere junge Mannschaft führen kann.“ Ajani hatten die Kölner als erfahrenen Spieler bereits vor einigen Wochen unter Vertrag genommen. Nun folgt der gebürtige Remscheider. „Ich freue mich zurück in die Heimat zu wechseln. Mit meiner Erfahrung möchte ich dabei helfen, die Talente des 1. FC Köln bestmöglich zu entwickeln und in enger Zusammenarbeit mit dem Trainerteam auf den Profifußball vorzubereiten“, sagt Dürholtz.

Die U21 des 1. FC Köln stellt sich für die kommende Spielzeit zum Teil neu auf. Nahezu ein Dutzend Spieler haben oder werden die Geißböcke verlassen. Dementsprechend wird nachgerüstet. Zuletzt gaben die Geißböcke die Verpflichtung des Stürmers Artem Belousov vom FC Hennef bekannt.

Keeper verkündet Abschied: Wird Marcel Lotka nun wieder ein Thema beim 1. FC Köln?

Marcel Lotka will Borussia Dortmund verlassen
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Keeper verkündet Abschied: Wird Marcel Lotka nun wieder ein Thema beim 1. FC Köln?

Schon im vergangenen Winter war er beim FC im Gespräch. Wird Marcel Lotka beim 1. FC Köln nun wieder zum Thema? Die Kölner suchen bekanntlich eine neue Nummer zwei und der Keeper der Dortmunder Reserve verkündete nun seinen Abschied.

Nach den Abschieden von Philipp Pentke und Anthony Racioppi suchen die Kölner wieder eine neue Nummer zwei. Wird Marcel Lotka beim 1. FC Köln nun wieder zum Thema?

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Real Madrid, der FC Barcelona oder Sporting Lissabon – über die internationalen Gegner kann sich Marcel Lotka in dieser Saison wohl nicht beschweren. Der Keeper reiste in dieser Spielzeit mit dem BVB durch halb Europa, saß auch auf der Bank, kam für die Borussia bei den Profis aber nicht zum Einsatz. Denn Lotka war in Dortmund als Keeper der Reserve vorgesehen und dort sicherlich der beste Torhüter der Liga. Kein Wunder also, dass der 24-Jährige mehr will. „Nach intensiven und lehrreichen Jahren beim BVB ist nun für mich die Zeit gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen“, schreibt Lotka auf Instagram. Der Keeper galt schon vor einigen Jahren als der absolute Newcomer unter den Torhütern. Und seine Profikarriere startete mit eine Kuriosum.

Köln im Winter an Lotka interessiert

Denn eigentlich war Lotka bei Hertha BSC nur als Nummer fünf eingeordnet. Da aber mit Oliver Christensen, Rune Jarstein und Nils Körber drei Keeper ausfielen, avancierte Lotka zum Ersatzkeeper und als dann auch noch Alexander Schwolow passen musste, feierte Lotka sein Profi-Debüt. Dank guter Leistungen blieb der Keeper bis zum Saisonende im Kasten. Eigentlich eine gute Voraussetzung für die Folgespielzeit. Nur hatte Lotka da bereits seinen neuen Vertrag bei der Zweitvertretung des BVB unterschrieben. In Dortmund gab es trotz starker Leistungen bei den Profis kein Vorbeikommen an Gregor Kobel und Alexander Meyer. So deutete sich schon im Winter ein Abgang an. Immerhin hätte es dann für den Keeper, dessen Marktwert auf 1,3 Millionen Euro geschätzt wird, gegeben. Ein starker Wert für die 3. Liga.

Und damals soll sich auch (wie berichtet) der 1. FC Köln mit dem Keeper befasst haben. Bekanntlich deutete sich der Abgang von Jonas Urbig an, die Kölner suchten eine neue Nummer zwei. Und Chritian Keller beobachtete mit seinen Scouts Spieler der Dortmunder Zweitvertretung. Auch der FC Augsburg und der 1. FC Heidenheim mischten damals in der Verlosung mit. Doch Lotka blieb in Dortmund, der FC entschied sich für Anthony Racioppi, der mittlerweile den Verein wieder verlassen hat. Für Lotka hat sich die Situation nun also final verändert. Der Vertrag ist ausgelaufen, der Keeper geht. Und der FC könnte wieder interessiert sein, denn es muss eine neue Nummer zwei her. Allerdings hatte Lotka in der Vergangenheit betont, sich selbst als Nummer eins zu sehen. Das wäre in Köln erst einmal nicht der Fall.

Bleibt er oder geht er? Wie geht es weiter mit Max Finkgräfe beim 1. FC Köln?

Max Finkgräfe im Trikot des 1. FC Köln.
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Bleibt er oder geht er? Wie geht es weiter mit Max Finkgräfe beim 1. FC Köln?

Während es fast täglich neue Wasserstandsmeldungen über Trainerkandidaten gibt und auch die ersten vermeintlichen Neuzugänge diskutiert werden, ist es bei den möglichen Abgängen noch weitestgehend ruhig. Nur ein potenzieller Abschied wird fleißig diskutiert beim 1. FC Köln: Wie geht es nun weiter mit Max Finkgräfe?

Der Kreis der gehandelten Trainerkandidaten ist überschaubar bei den Geißböcken und doch wird über kein Thema mehr berichtet. Auch die ersten vermeintlichen Neuzugänge werden bereits bewertet. Auf der anderen Seite könnte es aber auch weitere Abgänge geben und dabei sogar Leistungs- oder Hoffnungsträger beim 1. FC Köln: Wie geht es nun weiter mit Max Finkgräfe?

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Auch Max Finkgräfe feierte vor knapp zehn Tagen natürlich ausgelassen mit der Mannschaft den Aufsstieg im Kölner Stadion. Dabei verlief die Saison für den Linksverteidiger alles andere als gewünscht. Finkgräfe startete als einer der absoluten Hoffnungsträger in die neue Saison. Kein Wunder, der Linksverteidiger war der absolute Senkrechtstarter der Vorsaison, einer der wenigen Akteure, die im Abstiegsjahr wirklich ablieferten. Finkgräfe feierte in der vergangenen Spielzeit sein Profidebüt, auch sein erstes Profitor und stand für den Plan, den die Kölner auch aufgrund der Transfersperre verfolgen wollten. Der FC wollte möglichst viele vielversprechende Talente schnellstmöglich in die Mannschaft integrieren und so mögliche Vakanzen aus dem Abstieg auffangen.

Entscheidung sei „ergebnisoffen“

Doch Finkgräfe verletzte sich, fiel lange aus und musste den sicher gelaubten Stammplatz an Routinier Leart Pacarada abtreten. Der machte seine Sache auch ordentlich. So ordentlich, dass Gerhard Struber keine große Veranlassung sah, den Youngster mit viel Spielzeit auszustatten. Finkgräfe saß oft auf der Bank, sein Comeback feierte das Eigengewächs auf der ungewohnten Rechtsverteidigposition gegen Ulm. Es ging gründlich daneben und war nach 45 Minuten (rotgefährdet) wieder beendet. Auch anschließend erhielt der 21-Jährige seine Chancen, allerdings eher wenige. Etwas kryptisch erklärte Struber während der Saison, dass er den gelernten Linksverteidiger ohnehin gerne auf einer Position sehe, auf der man Finkgräfe noch nicht hat spielen sehen. Welche Rolle Struber meinte, bleibt sein Geheimnis.

Und da es nicht bereits früh im Jahr die erhofften Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung gegeben hat, soll Finkgräfe über seinen Abschied aus Köln nachdenken, dem Verein signalisiert haben, dass er den Weg mit den Kölnern nicht mehr weitergehen wird. Mit Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart soll es zwei Interessenten geben, wobei beim Letzteren die Spur wohl ein wenig erkaltet ist. Dennoch gilt ein Abschied aus Köln als sehr wahrscheinlich. „Ich kann verstehen, dass bei Max eine gewisse Unzufriedenheit herrscht, auch weil er eine hohe Erwartungshaltung an sich selber hat. Ich habe mit ihm schon sehr offen darüber gesprochen und denke, dass seine Entwicklung beim 1. FC Köln noch nicht vorbei ist“, sagte Thomas Kessler nun dem „Express„.

Dem Vernehmen nach sieht Finkgräfe seine Entwicklung aber nicht mehr in Köln. „Ich habe ihm gesagt, dass ich mit ihm sehr gerne zusammen weiterarbeiten würde. Aber es ist das eine, jemandem einen Weg aufzuzeigen und die Gespräche anzubieten – auf der anderen Seite muss dann natürlich auch die Bereitschaft des Spielers da sein“, sagt Kessler, der den Abschied des Youngsters aber noch nicht in Stein gemeißelt sieht. „Nein, das ist in meinen Augen ergebnisoffen. Wir wollen die Gespräche aufnehmen und müssen dann abwarten, wie der Spieler darauf reagiert.“

Wirklich Favorit beim 1. FC Köln? Lukas Kwasniok und Christian Titz sind bei zahlreichen Clubs „heißer Kandidat“

Christian Titz soll nicht nur beim 1. FC Köln auf dem Zettel stehen
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Wirklich Favorit beim 1. FC Köln? Lukas Kwasniok und Christian Titz sind bei zahlreichen Clubs „heißer Kandidat“

Der FC sucht nach wie vor nach einem neuen Trainer. Und weiterhin gelten Lukas Kwasniok und Christian Titz als aussichtsreiche Kandidaten. Doch eben nicht nur bei den Geißböcken. Der 1. FC Köln erhält Konkurrenz im Buhlen um seine Wunschtrainer. Viel Konkurrenz.

Seit Tagen werden die gleichen Namen beim FC gehandelt. Ein neuer Trainer ist noch nicht gefunden. Sicherlich auch, weil die Kandidaten eben nicht nur in Köln ein Thema sind. Der 1. FC Köln erhält Konkurrenz im Buhlen um seine Wunschtrainer.

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Eine gute Woche nach dem Aufstieg in die Bundesliga ist die wohl wichtigste Personalie noch nicht geklärt. Das ist eigentlich ein gutes Zeichen. Denn der FC unterzieht sich einem „verantwortlichen Auswahlprozess“, wie Thomas Kessler in der vergangenen Woche sagt. Soll heißen, es gibt auch in der jetzigen Situation eine Art Casting. Vermutlich nicht so Daten gesteuert wie noch in der Vergangenheit. Aktuell ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass Kessler einen Überaschungscoup landen will, wie es Christian Keller mit Timo Schultz und Gerhard Struber vorhatte und bekanntlich zwei Mal mit dem Versuch gescheitert ist. Im Gegenteil. Seit einigen Tagen werden die gleichen Namen beim FC gehandelt und sie sind allesamt keine Unbekannten. Gegen Lukas Kwasniok, Christian Titz, Horst Steffen und auch Christian Eichner spielte der FC in dieser Saison bekanntlich. Urs Fischer ist durch seine doch erfolgreiche Tätigkeit bei Union ebenfalls ein folgerichtiger Kandidat.

Zwei Trainer, anscheinend viele Bewerber

Doch allesamt werden auch bei anderen Vereinen gehandelt. Das hat natürlich auch mit der vergangenen Spielzeit zu tun. Inklusive Interimstrainer gab es 19 Trainerwechsel in der aufgrund der Relegation noch laufenden Spielzeit. Mit Friedhelm Funkel und Kwasniok stehen zwei weitere Coachs bereits fest, die ihren Verein verlassen werden, plus vier Interimstrainer, die wohl auch demnächst einen neuen Vorgesetzten eerhalten sollen. Es ist also viel los auf dem Trainermarkt. Und erstaunlich oft fallen dabei die gleichen Namen: Christian Titz und Lukas Kwasnoik etwa. Der Trainer des 1. FC Magdeburg hat seinem Club bereits mitgeteilt, dass er ihn gerne vor Ende der Vertragslaufzeit verlassen würde. Kwasniok und der SC Paderborn haben schon vor Wochen durchblicken lassen, dass sie getrennte Wege gehen werden.

Und seitdem halten sich in zahlreichen Vereinsumfelden die Gerüchte, wie sehr und wie nah der jeweilige Club doch an einer Verpflichtung der beiden Trainer ist. Auch beim FC sollen beide Trainer hoch im Kurs stehen. Und auf den ersten Blick passt das: Titz will nach seiner Zeit in Magdeburg wieder zurück nach Nordrhein-Westfalen wohl Richtung Meerbusch ziehen, der Coach war schonmal in Köln – wenn auch bei der Viktoria – tätig und der offensive Spielstil passt auch auf den bevorzugten der Geißböcke. Dazu sagt man dem Coach nach, Spieler entwickeln zu können. Kein Wunder, dass der gelernte Betriebswirt von so manchem bereits als „heißer“ Kandidat geadelt wird. Kwasniok wiederum passt ebenfalls von der taktischen Ausrichtung und bringt vielleicht einen Hauch Steffen Baumgart mit, der mit seiner Art einst eine Euphorie in Köln entfachte. Auch der 43-Jährige würde wohl passen. Und Kwasniok war am vergangenen Freitag zum Gespräch bei Kessler.

Auch Werder Bremen mischt nun mit

Allerdings ist das nur ein Teil der Wahrheit. Denn die beiden Trainer gelten eben nicht nur beim FC als eben jene „heiße Kandidaten“. Im Umfeld von Hannover 96 ist man sich beispielsweise auch ziemlich sicher, dass Titz einer der drei Top-Kandidaten ist. Dem Vernehmen nach hat sich mit Kwasniok bereits der zweite verabschiedet. Aber auch Steven Cherundolo gilt als aussichtsreich. Der FC Schalke 04 soll ebenfalls an Titz und Kwasniok interessiert sein. Mit Zweiterem habe es angeblich auch schon Gespräche gegeben und vielleicht sogar mehr. Dadurch, dass der FC nun mit Urs Fischer in Verbindung gebracht wurde, lässt dies die Fans der Vereine jedenfalls wieder hoffen. Dabei dürfte die Aussicht auf die Bundesliga den FC bei den Umworbenen wieder in die Pole Position bringen.

Oder doch nicht? Auch der VfL Wolfsburg soll seine Fühler nach Christian Titz ausgestreckt haben. Der 59-Jährige würde sicherlich einen anderen Kader formen dürfen als beim FC. Am Montag gab Ole Werner übrigens bekannt, dass er seinen Vertrag bei Werder Bremen nicht verlängern würde. Damit endete am Dienstag die Zusammenarbeit. Neben Horst Steffen und Marco Rose sollen noch zwei weitere Trainer recht gute Karten haben: Lukas Kwasniok und Christian Titz.


Book und Steffen im Doppelpack? Was ist dran am Gerücht um den 1. FC Köln?

Nils-Ole Book und Horst Steffen
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Book und Steffen im Doppelpack? Was ist dran am Gerücht um den 1. FC Köln?

Das Rätselraten um den neuen Trainer bei den Geißböcken geht weiter. Am Montagabend wurde eine neue Variante in den Ring geworfen für den 1. FC Köln: Was ist dran am Gerücht um Nils-Ole Book und Horst Steffen?

Auch weiterhin brodelt die Gerüchteküche bei den Geißböcken. Die Frage nach dem Trainer geht in die nächste Runde. Am Rande des Relegationsspiels ging es in gewisserweise auch um den 1. FC Köln: Was ist dran am Gerücht um Nils-Ole Book und Horst Steffen?

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Der Ausgang der Begegnung hätte für alle Protagonisten der SV Elversberg nicht bitterer sein können. Zwölf Sekunden waren im Relegations-Rückspiel noch zu spielen, da nahm sich Leonardo Scienza ein Herz, ließ seinen Gegner aussteigen und erzielte das 2:1 für Heidenheim. Die Mannschaft von Frank Schmidt bleibt somit in der Bundesliga, die von Horst Steffen wird weiter zweitklassig agieren. Ob der Coach dann aber noch an Bord ist, ist eher unwahrscheinlich. Denn Steffen ist ein sehr begehrter Übungsleiter. Der Trainer wird aktuell mit zahlreichen Vereinen in Verbindung gebracht. Unter anderem eben auch mit dem FC. Steffen ist einer der drei Favoriten auf den Trainerjob – zumindest wird der Coach genauso wie Lukas Kwasniok und Christian Titz immer wieder genannt.

Verlassen Book und Steffen die SV Elversberg?

Und durch den verpassten Aufstieg könnte die Personalie tatsächlich noch spannender werden. Denn es scheint äußerst unwahrscheinlich, dass Steffen bleibt. Weder bei Sky noch bei Sat1 wollte sich der Trainer zu seiner Zukunft äußern. Steffen wollte nur über den Abend sprechen, das sportliche, die Leistung der Mannschaft. „Von mir gibt es dazu keinen Kommentar“, sagte Steffen. Ein Treuebekenntnis hört sich anders an. Neben dem FC wird Steffen auch unter anderem mit Werder Bremen und Hannover 96 in Verbindung gebracht. Tatsächlich wäre die Verpflichtung für Köln nicht unbedingt die erste Wahl, aber eine durchaus denkbare Option. Dem Vernehmen nach hätten Lukas Kwasniok und Christian Titz eher die Chance auf eine Verpflichtung. Während des Relegationsspiels machte aber noch ein weiteres Gerücht die Runde. Demnach ist Horst Steffen nicht der einzige Verantwortliche der geht.

Wie Sky-Experte Florian Plettenberg berichtet, könnte auch Nils-Ole Book den Verein verlassen. Der Sportdirektor ist so etwas wie der Architekt der SV Elversberg, der Kaderplaner und hat durch den Erfolg mit den Saarländern natürlich auch Interesse geweckt. Laut Plettenberg sollen Köln und Mönchengladbach Interesse an einer Verpflichtung haben. Dabei käme ein Wechsel zum FC doch durchaus überraschend, schließlich haben die Kölner gerade erst Thomas Kessler zum Sportdirektor ernannt. Der ehemalige Keeper hat einen Vertrag bis 2027 unterschrieben und soll sich um einen neuen Trainer sowie einen wettbewerbsfähigen Kader kümmern. Book wäre für den FC sicherlich interessant, die Frage ist nur in welcher Funktion und welche Rolle Kessler einnehmen würde.

Thomas Kessler drückt bei Damion Downs aufs Tempo

Damion Downs nach seinem Trefffer für den 1. FC Köln
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Thomas Kessler drückt bei Damion Downs aufs Tempo

Auch wenn das Hauptaugenmerk aktuell wohl auf der Verpflichtung eines Trainers liegt, wird die Kaderplanung beim FC weiter vorangetrieben. Neben Neuverpflichtungen geht es auch um Vertragsverlängerungen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler will mit Damion Downs verlängern.

Nicht nur die Suche nach einem neuen Trainer hat beim FC höchste Priorität. Es geht auch um die Verträge der aktuellen Spieler beim 1. FC Köln: Thomas Kessler will möglichst schnell mit Damion Downs verlängern.

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Die Suche nach einem neuen Trainer läuft beim FC auf Hochtouren. Die ersten Gespräche sind bereits geführt, weitere stehen diese Woche an. Doch Thomas Kessler hat zurzeit auch noch ganz andere Aufgaben auf der Agenda. Es gilt, einen schlagkräftigen Kader für die kommende Bundesliga-Saison zusammenzustellen. Keine leichte Aufgabe, das Budget ist überschaubar, der FC braucht gleich auf mehreren Positionen Verstärkungen. Der Deal mit Ragnar Ache soll in den letzten Zügen sein. Es wird aber auch einen zweiten Torhüter brauchen sowie Verstärkungen in der Innenverteidigung und mindestens im zentralen Mittelfeld. Viel Arbeit für Thomas Kessler und längst nicht alles. Denn es laufen zahlreiche Verträge im Sommer 2026 aus. Darunter eben auch die einiger Leistungsträger.

„Sportliche und finanzielle Perspektive“

Und will der FC diese nicht in diesem Sommer verkaufen, ist eine Vertragsverlängerung unumgänglich. Sonst drohen die nächsten ablösefreien Abgänge. Eric Martel, Jan Thielmann und Damion Downs stehen dem Vernehmen nach ganz oben auf der Liste von Kessler. Doch gerade die Verträge von Martel und Thielmann werden aktuell wohl eher nicht angefasst. Denn die Akteure befinden sich mit der deutschen U21 im Vorbereitungscamp für die bevorstehende Europameisterschaft in der Slowakei. Sollte Deutschland weit kommen, wird zwischen Ende des Turniers und Beginn der Vorbereitung nicht sonderlich viel Zeit liegen. Martels Berater kündigte zuletzt an, erst nach der EM über Verträge sprechen zu wollen. Der Fokus liegt aktuell auf dem Kontrakt von Damion Downs.

Denn den will Kessler möglichst schnell verlängern. „Nach der Verpflichtung von Friedhelm Funkel war die Zukunfts-Planung rund um Damion das Erste, was ich mir auf den Schreibtisch gezogen habe. Ich bin dann zu unserem Finanz-Geschäftsführer Philipp Türoff ins Büro gegangen und habe ihm verdeutlicht, dass wir diese Personalie priorisieren sollten“, sagte Kessler der „Bild„. „Wir haben Damion ein Rundumpaket angeboten, sowohl mit sportlicher als auch finanzieller Perspektive, das es bei einem Spieler in diesem Alter beim FC lange nicht mehr gab. Ich hoffe, dass Damion das Angebot annimmt und seinen Vertrag verlängert“, sagt Kessler. Auch der Stürmer wird im Sommer auf Länderspielreise gehen. Downs wurde für das Vorbereitungscamp auf den Golden Cup in den Kader der USA berufen.