Zwei Neuzugänge für zehn Millionen: Was bedeutet das für die weitere Transferphase beim 1. FC Köln?

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 314

Zwei Neuzugänge für zehn Millionen: Was bedeutet das für die weitere Transferphase beim 1. FC Köln?

Die neue Transferphase hat noch gar nicht so recht begonnen, da hat der FC bereits doppelt zugeschlagen. Auf Ragnar Ache folgt Isak Johannesson. Und die Geißböcke haben schon einen Großteil des kolportierten Kader-Budgets ausgegeben. Knapp zehn Millionen für zwei Neue beim 1. FC Köln: Wie viel bleibt für weitere Transfers?

Die erste Transferphase nach dem Registrierungsverbot verlief für den FC eher schleppend. Nach der Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic haperte es erst einmal ein wenig. Nun aber haben die Kölner in Windeseile den zweiten Deal unter Dach und Fach gebracht. Knapp zehn Millionen für zwei Neue beim 1. FC Köln: Wie viel bleibt noch für weitere Transfers?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


So ein wenig seltsam wirkte der zeitliche Ablauf dann schon. Am Samstagvormittag veröffentlichte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ ein Interview mit Philipp Türoff. Der Kölner Geschäftsführer bestätigte mehr oder weniger das kolportierte Kader-Budget von rund zwölf Millionen Euro, sprach davon, dass man sich in diesem Rahmen bewegen würde. Nur wenige Stunden später verdichteten sich die Anzeichen, dass der FC bereits seinen zweiten Transfer dieses Sommers unter Dach und Fach gebracht haben könnte. Auf Ragnar Ache folgt am Sonntagnachmittag nun tatsächlich Isak Johannesson – der Transfer ist offiziell bestätigt. Und spätestens nun bekommen die Worte von Türoff ein anderes Gewicht. Denn die Verpflichtung des Stürmers kostet den FC rund vier Millionen Euro, die feste Ablöse für den Isländer Johannesson soll bei 5.5 Millionen Euro liegen. Der FC hat also rund 10 Millionen Euro ausgegeben und damit einen Großteil des kolportierten Budgets.

Setzt der FC auf Leihspieler oder lukrative Abgänge?

Und das wiederum bevor das reguläre Transferfenster überhaupt offiziell eröffnet hat – also zu einem besonders frühen Zeitpunkt des Sommers. Für einen Aufsteiger ein ziemlich erstaunlicher Move. Denn das vermeintlich restliche Budget würde wohl nur noch einen, vielleicht gerade so zwei Transfers ermöglichen. Das regt wiederum zu wilden Spekulationen im Netz an. Investieren die Kölner doch deutlich mehr? Geht es nach dem Sparkurs der vergangenen Jahre nun wieder in die andere Richtung? Oder haben die Geißböcke einfach sehr früh schon Nägel mit Köpfen gemacht und bauen nun in der restlichen Phase auf Leihgeschäfte? Das wäre wohl eher ungewöhnlich, zumindest zu diesem Zeitpunkt ziemlich riskant. Denn zahlreiche potenzielle Leihen werden sich wohl eher erst zum Ende der Transferphase ergeben. Dann, wenn sich eben die Situationen für die Spieler in den Heimvereinen ergeben haben. Und, wenn sich der FC bereits tief in der Vorbereitung befindet.



Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Und nur noch auf ablösefreie Spieler zu setzen, klingt ebenfalls eher unwahrscheinlich. Gut möglich also, dass der FC dann doch noch auf lukrative Abgänge zählt. Max Finkgräfe könnte dem FC noch einmal frisches Geld in die Kassen spülen. Der Linksverteidiger soll dem Verein bereits signalisiert haben, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen. Da die Kölner in diesem Fall nur noch in diesem Sommer eine marktgerechte Ablöse kassieren würden, scheint ein Abgang alles andere als unwahrscheinlich. Der Marktwert des Kölner Eigengewächses wird von transfermarkt.de auf vier Millionen Euro geschätzt. Hoffenheim, Frankfurt und Stuttgart sollen interessiert sein. Und wie bei Finkgräfe laufen bei zahlreichen weiteren Spielern die Verträge nur noch bis 2026. Spieler wie Jan Thielmann, Timo Hübers oder Damion Downs. Nur sind das allesamt Spieler, die der FC eigentlich behalten will.

Im Netz wird auch darüber diskutiert, ob der Johannesson-Deal möglicherweise gleichzeitig in Verbindung mit Eric Martel und dessen Zukunft stehen könnte. Immerhin würde der Kapitän der U21-Nationalmannschaft möglicherweise die höchste Ablösesumme einbringen. Zumindest ist der Sechser der wertvollste Spieler im Kader, der wohl auch einen besonders großen Markt haben dürfte. Ein Indiz für einen Verkauf Martels ist der Deal mit Johannesson aber wohl nicht. Vom Typ her ist der Isländer viel eher ein Spieler wie Dejan Ljubicic, deutlich offensiver als Martel ausgerichtet. Vielmehr würde er sich gut mit dem Niederbayern ergänzen. So oder so machen die bisherigen Transfers jedenfalls Lust auf mehr.


Vorfreude der FC-Fans: Deswegen passt Isak Johannesson gut zum 1. FC Köln

Isak Johannesson OF (Foto: Lars Baron / Getty Images)
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 314

Vorfreude der FC-Fans: Deswegen passt Isak Johannesson gut zum 1. FC Köln

Etwas überraschend scheinen die Kölner den zweiten Transfer der Sommerpause aus dem Hut gezaubert zu haben. Die offizielle Bestätigung liegt mittlerweile vor, der Wechsel ist unter Dach und Fach. Und in Köln wächst die Vorfreude auf den Mittelfeldspieler. Deswegen passt Isak Johannesson gut zum 1. FC Köln.

Innerhalb weniger Tage scheint Thomas Kessler zahlreiche FC-Herzen erobert zu haben. Zumindest ist die Vorfreude im Netz groß. Denn der FC hat seinen zweiten Sommer-Transfer unter Dach und Fach gebracht. Und auch der scheint erfolgsversprechend zu sein. Deswegen passt Isak Johannesson gut zum 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Der Zorn der Fortunen-Fans ließ im Netz nicht lange auf sich warten. Schon wenige Minuten nachdem die „Bild“ exklusiv über einen bevorstehenden Wechsel von Isak Johannesson berichtete, wurde der 22-Jährige verbal massiv angegangen. Dafür gibt es natürlich Gründe. Der Isländer hatte sich offensichtlich mit dem Kölner Nachbarn identifiziert und daraus auch keinen Hehl gemacht. Und bei der Fortuna wusste man natürlich um die Ausstiegsklausel und das grundsätzliche Interesse anderer Vereine und doch bestand bei den Bossen des Zweitligisten die Hoffnung, den Mittelfeldspieler halten zu können. „Er ist für uns ein Schlüsselspieler. Da müssen wir auch wissen, wie seine Gedanken sind. Isak sagt, dass er sich megawohl fühlt hier, aber es ist für ihn auch ganz wichtig, dass wir eben auch eine Mannschaft zusammenstellen, die sich berechtigte Hoffnungen machen kann oben mitzuspielen“, hatte Klaus Allofs noch vor einigen Woche gesagt.

Elf Tore, sechs Vorlagen

Genauso hatte der 22-Jährige aber auch schon angedeutet, dass er sich durchaus woanders sehe. Dass es nun der rheinische Nachbar geworden ist, schmeckt dem Fortunen-Fanlager natürlich erst recht nicht. Vor allem aber, weil Johannesson einer der absoluten Leistungsträger der Düsseldorfer ist und nicht umsonst als einer der ganz großen Schlüsselspieler der Mannschaft zählt. Kölns kolportierter Wunschtrainer Lukas Kwasniok hatte erst vor einigen Monaten Johannesson als seinen Lieblingsspieler bei Düsseldorf geadelt, neben Torhüter Florian Kastenmeier. Und schon der erste Blick auf den Isländer verrät, dass er eine hohe Qualität mitbringt. Elf Tore und sechs Vorlagen in 32 Spielen können sich für einen zentralen Mittelfeldspieler, der meist auf einer Art Acht gespielt hat, durchaus sehen lassen. Johannesson ist der zweitgefährlichste Scorer der Düsseldorfer.

Das Talent des 22-Jährigen wurde bereits früh erkannt. Im Alter von 16 Jahren feierte der Mittelfeldspieler bereits sein Debüt für Norköpping in der ersten schwedischen Liga. Mit 17 avancierte der in England geborene Isländer dann zum Stammspieler, erzielte drei Tore bereitete zehn vor. Im gleichen Jahr feierte Johannesson sein Debüt in der isländischen A-Nationalmannschaft. Mittlerweile lief er 33 Mal für die Auswahl auf. 2021 holte der FC Kopenhagen den Mittelfeldspieler für rund vier Millionen Euro nach Dänemark. Auch für den Hauptstadtclub lief der Isländer mehr als 60 Mal auf, unter anderem in der Champions League gegen Manchester City und Borussia Dortmund und wurde zwei Mal Meister und einmal Pokalsieger. Im Sommer 23 folgte die Leihe nach Düsseldorf, ein Jahr später die feste Verpflichtung und nun der Wechsel zum FC.



Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Variabel einsetzbar, technisch stark und torgefährlich

Und die Kölner können sich auf einen sehr vielseitigen Mittelfeldspieler freuen. Johannesson gilt als offensiv ausgerichteter Box-to-Box-Spieler. Der 22-Jährige ist ein intensiver Mittelfeldspieler mit hohem Laufpensum. In dieser Spielzeit lief der Isländer mehr als 12 Kilometer im Schnitt pro Spiel und damit mehr als alle anderen Spieler der Liga. Auch in der Gesamtwertung kommt keiner an den dann wohl Ex-Fortunen heran. Eric Martel kommt in der Wertung auf 11,4 Kilometer pro Spiel und liegt auf Rang drei. Der Isländer ist aber deutlich offensiver ausgerichtet, gilt als technisch hoch versiert und überzeugt mit einer starken Passquote. Gerade mit Third Assists leitet der Mittelfeldspieler gefährliche Aktionen ein, glänzt aber auch selbst als Torschütze. Und ist damit auch prädestiniert für eine Rolle hinter den Spitzen.

Mit seinem ordentlichen Tempo (abgelaufene Saison 33,63 km/h, Damion Downs kam auf 33,9 km/h) ist er aber auch auf den Flügeln einsetzbar. Dazu ist der Akteur mit einem enormen Selbstbewusstsein ausgestattet. Der linke Fuß ist schon ein beeindruckender. Der Abschluss der eines starken Technikers. In der Defensive hat Johannesson noch kleinere Schwächen. Auch das Stellungsspiel gilt nicht als überragend. Dennoch, das Gesamtpaket stimmt. Auch, weil Johannesson scheint ideal zu Eric Martel zu passen. Für Fortuna Düsseldorf ist daher die Enttäuschung verständlich, genauso wie die Vorfreude in Köln.


Wunschtrainer des 1. FC Köln ist großer Fan von potenziellem FC-Neuzugang – Kwasniok: „Lieblingsspieler“

Isak Johannesson könnte für den 1. FC Köln spielen
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 314

Wunschtrainer des 1. FC Köln ist großer Fan von potenziellem FC-Neuzugang – Kwasniok: „Lieblingsspieler“

Der Trainer ist zwar noch nicht gefunden, doch sollte es Lukas Kwasniok werden, könnte dieser sich aller Wahrscheinlichkeit nach auf seinen Wunchspieler freuen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok großer Johannesson-Fan.

Auch weiterhin ist die Suche nach einem neuen Trainer bei den Geißböcken noch offen. Sollte aber der Wunschtrainer der Kölner kommen, kann dieser sich ganz offensichtlich schon auf seinen Wunschspieler freuen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok ist jedenfalls ein großer Johannesson-Fan.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Beim FC deutet sich bereits der zweite Sommer-Transfer an. Keine Woche nach der offiziellen Vorstellung von Ragnar Ache deutet viel daraufhin, dass es am Sonntag schon den zweiten neuen Spieler für die Transferphase gibt. Wie die „Bild“ zunächst berichtet hat, stehen die Kölner vor der Verpflichtung von Isak Johannesson. Der Isländer soll demnach schon am Sonntag den Medizincheck absolvieren und eventuell berwits Sonntag oder eben Anfang der kommenden Woche vorgestellt werden. Der 22-jährige Mittelfeldspieler erzielte in der vergangenen Spielzeit elf Tore, bereitete sechs weitere vor, ist isländischer Nationalspieler und einer der Stammkräfte bei der Fortuna. Und offenbar einer der absoluten Lieblingsspieler von Lukas Kwasnoik, der ja wiederum als Wunschtrainer der Geißböcke gehandelt wird.

„Absoluter Lieblingsspieler“

Bei der Sportshow „At Broski“ erklärte Kwasniok vor noch gar nicht allzu langer Zeit, dass er als Trainer des SC Paderborn bei Johannesson gar nicht erst anrufen müsse, denn da gäbe es ganz andere Möglichkeiten. Er hat so etwas Geniales, etwas Kreatives – ist mein absoluter Lieblingsspieler in Düsseldorf“, so Kwasniok damals. Neben Florian Kastenmeier sei der Isländer sein absoluter Wunschsspieler. Wenn er sich einen Spieler aussuchen dürfte: „Dann den“, so der 43-Jährige. Vor allem der linke Fuß habe es dem Trainer angetan. Gut möglich, dass Kwasniok seinen Wunschsspieler also bekommt. Allerdings wird der wohl vor dem Traioner verkündet werden. Nach wie vor steht die Suche nach dem neuen Coach nach aus. Wie berichtet, gilt der bisherige Trainer des SC Paderborn als Favorit auf den Posten in Köln.

(Kwasniok zu Johannesson bei etwas 38 Min)



Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Aber auch weiterhin sind noch Namen im Rennen. Zuletzt hatte „Sky“ von zwei möglichen weiteren Kandidaten gesprochen. Die Kölnische Rundschau bringt immer wieder den Namen Bo Svensson ins Spiel. Zuletzt war auch Urs Fischer ein Name, der sich hartnäckig rund um den 1. FC Köln hält. Die finalen Gespräche laufen. In der kommenden Woche könnte der neue Trainer präsentiert werden. Und dann könnte Kwasniok vielleich tatsächlich seinen Wunschsspieler trainieren dürfen.


Der 1. FC Köln steht offenbar vor der Verpflichtung von Isak Johannesson

Isak Johannesson soll künftig beim 1. FC Köln unterschreiben
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 314

Der 1. FC Köln steht offenbar vor der Verpflichtung von Isak Johannesson

Der FC legt offenbar auf dem Transfermarkt noch einmal kräftig nach und das mit einem Nationalspieler. Der 1. FC Köln steht offenbar vor der Verpflichtung von Isak Johannesson. Der Isländer würde dann von Fortuna Düsseldorf zum FC wechseln.

Ganz offensichtlich werden die Geißböcke auf dem Transfermarkt noch einmal schnell tätig. Der 1. FC Köln steht offenbar vor der Verpflichtung von Isak Johannesson. Der Isländer steht aktuell noch bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag. Angeblich steht der Medizincheck kurz bevor.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Der Mittelfeldspieler dürfte den Geißböcken noch in bester Erinnerung sein. Im Rückspiel der abgelaufenen Saison erzielte der 22-Jährige per Elfmeter den 1:1-Ausgleich für die Fortunen. Nun könnte der Isländer schon bald den Geißbock auf der Brust tragen. Denn wie die „Bild“ berichtet, stehen die Kölner kurz vor der Verpflichtung des Mittelfeldspielers. Johannesson müsste dazu seine Ausstiegsklausel noch heute ziehen und soll das laut dem Bericht auch tun. Und nicht nur das: Johannesson soll sich mit dem FC schon weitestgehend einig sein. So sehr, dass nur noch das Schriftliche ausstehe. Laut Bild soll eine Ablöse von 5,5 Millionen Euro fällig werden und der FC bereit sein, diese zu bezahlen. Das kommt ein wenig überraschend, denn Geschäftsführer Philipp Türoff bestätigte in einem aktuell Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger, dass der Etat bei rund zwölf Millionen Euro liege.

Medizincheck schon am Sonntag?

Für Ragnar Ache steht eine Ablöse in Höhe von rund vier Millionen Euro im Raum, plus die 5,5 für Johannesson wäre der Großteil des Etats bereits aufgebraucht und die Kölner haben noch zahlreiche Baustellen. Die „Bild“ berichtet weiter, dass bereits am Sonntag der Medizincheck stattfinden könnte. Schon nach dem letzten Saisonspiel hatte der Isländer angedeutet, die Fortuna verlassen zu wollen. „Ich liebe diesen Verein, aber man weiß nie, was morgen kommt. Ich weiß nicht, ob das mein letztes Spiel für Fortuna war. Es ist meine Entscheidung, aber wir alle wissen, wie es im Fußball läuft. Man will immer das nächste Level erreichen“, hatte Johannesson damals gesagt. Nun soll sich der FC am Samstag bei der Fortuna gemeldet und den Deal angeleiert haben.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Bislang haben die Geißböcke Ragnar Ache und Said El Mala auf der Liste der Neuzugänge stehen. Malek El Mala wäre ebenfalls einer, doch die FC-Verantwortlichen wollen noch die Entwicklung in der Vorbereitung abwarten und eventuell eine weitere Leihe anstreben. Johannesson kam in der aktuellen Saison in 32 Spielen zum Einsatz, erzielte dabei elf Tore und bereitete sechs weitere vor. Der 22-Jährige ist zentraler Mittelfeldspieler, lief in den jungen Jahren schon 33 Mal für die isländische A-Nationalmannschaft auf. Seit 2023 ist Johannesson schon bei der Fortuna. Der Marktwert wird auf sieben Millionen Euro geschätzt.


Philipp Türoff gibt Kaderbudget und Saisonziel des 1. FC Köln für die kommende Saison vor

Philipp Türoff vom 1. FC köln
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 314

Philipp Türoff gibt Kaderbudget und Saisonziel des 1. FC Köln für die kommende Saison vor

Nach einem Jahr in der 2. Bundesliga steht der 1. FC Köln wieder da, wo er als Traditionsverein hingehört, in der Bundesliga. Doch nicht nur sportlich hat sich bei den Geißböcken einiges getan. Auch finanziell steht der FC wieder auf beiden Beinen und hat wieder Handlungsspielraum. Das sagt Philipp Türoff zur finanziellen Entwicklung des 1. FC Köln und den Zielen.

Im vereinseigenen Interview äußert sich der Geschäftsführer der Geißböcke zur Situation des FC. Das sagt Philipp Türoff zur finanziellen Entwicklung des 1. FC Köln und den Zielen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Die verangenen Jahre hielten für den 1. FC Köln ein Auf und Ab bereit. Mit der Transfersperre, der desolaten finanziellen Situation und dem Abstieg in die 2. Bundesliga blickt der Verein auf eine schwere Zeit zurück. Doch nun hat sich die Lage am Geißbockheim deutlich verbessert. Die FIFA-Sanktionen liegen in der Vergangenheit, der FC spielt wieder erstklassig und auch die finanzielle Situation hat sich merklich verbessert. Im vereinseigenen Interview im GeißbockEcho sprach Geschäftsführer Philipp Türoff über seinen „geil krassen Höllenritt“ der vergangenen drei Jahre im Amt. Besonders gegen Ende der Saison hätte der Blick aufs Spielfeld seinen Puls beschleuningt. Dabei wäre laut des Geschäftsführers der FC sowohl im Aufstiegs- als auch im Nicht-Aufstiegs-Szenario handlungs- und entwicklungsfähig gewesen. „Wir haben in den vergangenen Jahren gut gehaushaltet und uns dadurch stabilisiert“, so der 49-Jährige.

Unerwartete Einnahmen verbesserten die Situation

Es sei zwar „keineswegs so, dass wir auf einem Festgeldkonto sitzen und nun viel Geld ausgeben können, aber der FC ist wieder gesund und wir haben Handlunspielräume“, so Türoff. Und genau diese hätte der FC in beiden Szenarien dazu genutzt, um „die höchste Priorität anzugehen und uns sportlich wieder dahin zu bewegen, wo wir den 1. FC Köln sehen – nämich als fest etablierter Bestandtiel der Bundesliga.“ Dabei war das Abstiegsjahr rein finanziell mit deutlichen Einbußen für den FC verbunden. „Alleine die deutlich gesunkenen Medienerlöse tun finanziell weh. Dadurch müssen die Ausgaben reduziert werden“, so der Geschäftsführer. Durch die Zweitliga-Verträge und -Gehälter seien beim Lizenzspielkader die Kosten gesunken. Und auch die Stadionpacht reduzierte sich im Zweitligajahr bei gleichbleibend ausverkauftem Stadion. Dies helfe dabei „auch in einer Zweitliga-Saison stabil zu bleiben“.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Doch nicht nur die Einnahmen aus den Ticketverkäufen verhalfen dem FC zu Einkünften. Auch die nicht vorhersehbaren Sondererlöse spülten Geld in die Kassen des Vereins. Mit den „Einnahmen im DFB-Pokal und durch den Einzug ins Viertelfinale und ausverrkauften Spielen bei Flutlicht haben wir einstprechend einer vorsichtigen Planung nicht gerechnet“, so Türoff. “ Diese Effekte haben uns gestärkt, sodass wir auch die Zweitliga-Saison mit einem positiven Ergebnis abschließen werden.“ Hinzu kommen die Einnahmen des Transfers von Jonas Urbig. Der Keeper der Geißböcke wechselte bekanntermaßen im Winter zum FC Bayern München und brachte dem FC eine kolportierte Ablöse von sieben Millionen Euro Sockelablöse zuzüglich Bonuszahlungen von drei Millionen Euro die die Gesamtsumme auf zehn Millionen Euro ansteigen lassen könnten.

„Wir wollen eine Mannschaft zusammenhaben, die Spaß macht“

Der Transfer des Kölner Kronprinzen „zahlt positiv aufs Ergebnis ein und schafft wiederum Handlungsspielräume, um den Kader substanziell weiterzuentwickeln“, sagte Türoff. In erster Linie gehe es um die sportlichen Ziele. Aber auch in „anderen Bereichen werden Ressourchen gebraucht. Etwa in der physischen und digitalen Infrastruktur und auf der Geschäftsstelle. Die kolportierten zwölf Millionen Euro Etat für die Kaderplanung sollen nun tatsächlich zur Verfügung stehen. „Das ist in etwa die Größenordnung, die wir brauchen, um richtig handlungsfähig zu sein“, bestätige der 49-Jährige gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Und das Ziel für die kommende Saison ist auch bereits ausgemacht: „Wir wollen drinbleiben und uns an der Spitze des letzten Liga-Drittels einsortieren“, so der Geschäftsführer. Bedeutetnalso, dass sich der FC Tabellenplatz 13 oder 14 als angstrebtes Ziel setzt.

„Das würde in etwa auch unsere wirtschaftliche Kraft dokumentieren. Wir gehen das finanziell nicht naiv an, sondern wollen absolut wettbewerbsfähig sein und im Zweifel gegenüber unseren Konkurrenten auch mal die Nase vorne haben“, sagte Türoff weiter. „Wir wollen eine Mannschaft zusammenhaben, die Spaß macht und die auch in der Bundesliga eine gute Rolle spielen kann, um unser Ziel, den Klassenerhalt, zu schaffen.“ Und somit wäre wohl auch die spielerische Ausrichtig des FC für die kommende Saison als Marschroute abgesteckt. Eine mannschaft, die Spaß macht wird eher nicht auf destruktiven Fußball setzen, sondern viel eher versichen, offensiv zu agieren, früh zu pressen und das Spiel zu machen. Die Aussichten für die kommende saison hören sich zumindest auf der plnerischene Ebene vielversprechend an. Nun muss der 1. FC Köln diese Ziel nur noch umsetzen.


Angriff: Die Saison-Einzelkritik des 1. FC Köln – gute Noten, aber auch zwei Fünfen

Mark Uth, Tim Lemperle und Imad Rondic vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 314

Angriff: Die Saison-Einzelkritik des 1. FC Köln – gute Noten, aber auch zwei Fünfen

In der Saison 24/25 waren Licht und Schatten beim 1. FC Köln so nah beieinander wie lange nicht mehr, die Leistungen des Vereins waren im Saisonverlauf sicher nicht immer meisterlich. Das spiegelt sich auch in unseren Saison-Noten wider für den 1. FC Köln: Die Saison-Einzelkritik für die FC-Offensive

Am Geißbockheim geht eine turbulente Saison zu Ende. Zeit, die abgelaufene Spielzeit für den 1. FC Köln Revue passieren zu lassen: Die Saison-Einzelkritik für die FC-Offensive.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Die Offensivabteilung der Geißböcke legte in der Anfangsphase der Saison vielversprechend los. Das 5:0 gegen Braunschweig und das 4:4 gegen den Karlsruher SC sollten jedoch die einzigen Schützenfeste der FC-Stürmer in der abgelaufenen Saison bleiben – abgesehen von der kollektiven Leistungsexplosion beim 4:0 gegen Kaiserslautern am letzten Spieltag. Zwölfmal siegte der 1. FC Köln mit nur einem Tor Unterschied. Die offensiven Zugpferde im FC-Kader sprangen also nur so hoch, wie sie mussten – bisweilen auch nur so hoch, wie sie konnten – oder so hoch, wie es das System von Gerhard Struber, das für attraktiven Angriffsfußball nicht viel übrig hatte, eben zuließ. 

Jugend forscht und ein hollywoodreifer Abschied

Mark Uth

Mark Uth

Der 33-Jährige verabschiedete sich auf die romantischste Art und Weise, die er sich nur hätte erträumen können: Sein Treffer zum 4:0 gegen die Roten Teufel kann kein Hollywood-Drama überbieten. Abseits von den großen Emotionen am letzten Spieltag lief es in seiner letzten Saison nicht rund: Fußballerisch konnte der gebürtige Kölner dem FC nicht wirklich weiterhelfen. Doch seine neue Rolle als Ergänzungsspieler könnte man auch anders interpretieren. In seiner letzten Saison lag Uths Schwerpunkt neben dem Platz. Als einer der dienstältesten Spieler entlastete er junge Spieler in Phasen, in denen es mal nicht so lief. Der Porzer hielt die Laune im Team hoch und stärkte den Zusammenhalt in der Truppe.


Imad Rondic

Er wurde im Winter mit großen Erwartungen aus der höchsten polnischen Spielklasse von Widzew Łódź zum 1. FC Köln geholt, um die akute Knappheit an nominellen Mittelstürmern zu beheben. Doch nach der Rückrunde spricht seine Bilanz eine deutliche Sprache: Ein Tor in neun Einsätzen für die Geißböcke – und dieses Tor fiel auch nur dank der Mithilfe von Paderborns Felix Götze, der den abgeprallten Schuss von Rondic ins eigene Tor lenkte. Insgesamt ging die Rechnung für Imad Rondic bislang noch nicht auf, und die Konkurrenz eine Spielklasse höher stimmt nicht gerade zuversichtlich, dass der Bosnier ins Team kommt.


Damion Downs

Damion Downs

In der laufenden Spielzeit schoss er 10 Tore für den FC, doch es hätten gut und gerne noch eine Handvoll mehr sein können. Dem FC-Eigengewächs  fehlte häufig die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Gegen Preussen Münster beispielsweise ließ er zunächst 100-prozentige Chancen aus, nur um dann höchst anspruchsvoll ein Tor beizusteuern. Dennoch: Zehn Tore und fünf Vorlagen in der Liga machen Mut für das enorme Entwicklungspotenzial des jungen Stürmers. Zumal nach dem Lemperle-Abgang seine Bedeutung in der FC-Offensive weiter Gewicht erhält. Unterm Strich eine starke Saisonleistung des 20-jährigen Deutsch-Amerikaners: folgerichtig wurde er jüngst von US-Nationaltrainer Mauricio Pochettino für den anstehenden Gold Cup nominiert.



Tim Lemperle

Leistete der Mannschaft vor dem wichtigsten Spiel der Saison einen Bärendienst: Die Prügelei auf dem Partyschiff vor dem Saisonfinale gegen Kaiserslautern sorgte für ein unruhiges Umfeld und ein gesteigertes Medieninteresse, das eine fokussierte Vorbereitung sicher erschwerte. Sportlich allerdings spielte Lemperle eine tragende Rolle im Schneckenrennen um den Aufstieg für den 1. FC Köln,  erzielte zehn Liga-Tore und bereitete sechs weitere vor. Eingesetzt durch lange Bällen von Hübers und Pacarada überzeugte er stark im Eins-gegen-Eins, war zwischen den Ketten unterwegs und ein fortwährender Unruhestifter für die gegnerische Verteidigung. War ein echter Offensiv-Allrounder, der seine Sturmpartner immer wieder in Szene zu setzen wusste. Fiel er aus, dann machte sich das in der Effizienz und Chancenkreation der Domstädter deutlich bemerkbar.


Steffen Tigges

Schon vor Ende dieser Saison wurde klar: Steffen Tigges spielt sportlich beim 1. FC Köln keine Rolle mehr. Laut Medienberichten will man noch diesen Sommer eine Lösung finden, um zukünftig getrennte Wege zu gehen. Der Vertrag des Mittelstürmers läuft noch bis 2026. Funkel strich den 26-Jährigen aus dem Kader für die beiden Spiele gegen Ulm und Braunschweig, in denen er zwar jeweils 90 Minuten auf dem Platz stand, ansonsten aber nur Kurzeinsätze hatte und sich dabei nicht für mehr empfehlen konnte. Der 1,94 m große Spieler kann nach der Saison keine Torbeteiligung vorweisen. Das Kapitel 1. FC Köln und Tigges wird wohl noch im Sommer ein jähes Ende finden.


Wie bewertet ihr den FC gegen Kaiserslautern?

Lukas Kwasniok weiter Favorit – aber zwei weitere Trainer im Gespräch beim 1. FC Köln

Lukas Kwasniok auf der Liste beim 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 314

Lukas Kwasniok weiter Favorit – aber zwei weitere Trainer im Gespräch beim 1. FC Köln

Die Gespräche mit Lukas Kwasniok sollen bereits weit fortgeschritten sein. Doch der 43-Jährige ist nicht alleine in der Verlosung bei der Trainersuche des 1. FC Köln: Zwei weitere Namen werden gehandelt.

Noch gibt es keinen neuen Coach, aber die Verhandlungen sollen weit fortgeschritten sein. Dennoch bleibt es spannend in der Trainersuche des 1. FC Köln: Zwei weitere Namen werden aber aktuell gehandelt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Wird es Lukas Kwasniok oder wird er es nicht? Der FC sucht weiterhin nach einem Trainer, der eben noch nicht final gefunden ist. Wie berichtet ist Köln nach wie vor an einer Verpflichtung von Kwasniok interessiert. Zumindest grundsätzlich. Nach dem intensiven Gespräch in der vergangenen Woche befindet sich Kwasniok auch weiterhin in der Pole Position und eine Verpflichtung des Trainers scheint weiterhin eine wahrscheinliche Variante. Eine Einigung ist mit dem 43-Jährigen aber dem Vernehmen nach noch nicht erzielt. Und das scheint einen guten Grund zu haben. Denn wie nun „Sky“ berichtet, haben die Geißböcke zwei weitere Kandidaten auf der Liste und mit denen befinde sich Köln auch in Gesprächen. Konkrete Namen nennt der TV-Sender aber nicht.

Ist Bo Svensson ein Kandidat?

Zuletzt war es verdächtig ruhig um den Namen Urs Fischer geworden. Erst vor wenigen Wochen hatte die RTL-Gruppe von einer Unterschrift des Schweizers gesprochen. Beim FC zeigte man sich über die Aussage allerdings irritiert. Ob Fischer sich noch in der Verlosung befindet, ist unklar. Einen weiteren Namen handelt unterdessen die „Kölnische Rundschau“. Demnach soll auch Bo Svensson Kontakt zum FC gehabt haben. Der 45-Jährige trainierte bis zum Ende des vergangenen Jahres noch Union Berlin, wurde aber nach einem halben Jahr entlassen, es folgte Steffen Baumgart. Noch zu Zeiten bei den Köpenickern und vor allem zuvor beim FSV Mainz 05 wurde Svensson auch mit Clubs aus der Premier League in Verbindung gebracht. Auch jetzt soll es weitere Vereine geben, die um die Gunst des Dänen buhlen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Svensson vertritt aber ebenfalls einen eher defensiven Fußball, passt also eigentlich nicht zum Spielkonzept der Geißböcke. Dabei ist nicht ganz klar, wie diese Spielidee aussehen wird. Thomas Kessler ließ zuletzt durchblicken, dass es eher um Leitplanken gehen würde, deutete an, dass man in der Bundesliga so oder so auch flexibel auf den Gegner reagieren müsse. Auch am Wochenende wird es mit Sicherheit keine finale Meldung über den neuen Trainer geben. Damit wird frühestens zu Beginn nächster Woche gerechnet. Möglicherweise gibt es aber finale Gespräche.


Diese Transfergerüchte sind noch aktuell beim 1. FC Köln – eine Übersicht

Jordan Torunarigha im Zweikampf mit Erling Haaland
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 314

Diese Transfergerüchte sind noch aktuell beim 1. FC Köln – eine Übersicht

In diesem Sommer darf der FC wieder uneingeschränkt mitwirken. Und nach dem Aufstieg in die Bundesliga muss Thomas Kessler sowohl einen neuen Trainer finden als auch einen erstligatauglichen Kader zusammenstellen und offene Baustellen schließen. Und das auf gleich mehreren Positionen. Das sind die aktuellen Transfergerüchte zum 1. FC Köln.

Die Geißböcke wollen diesen Sommer ordentlich aufrüsten. Daher ist die Gerüchteküche in vollem Gange. Doch nicht nur, wenn es um Neuverpflichtungen geht. Denn gleich mehrere Verträge laufen im kommenden Sommer aus. Also wird auch über die Abgänge heiß spekuliert. Das sind die aktuellen Transfergerüchte zum 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Auf gleich mehreren Positionen muss bei der Kaderplanung der Geißböcke nachgebessert werden. Mit der Verpflichtung von Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern ist ein Platz im Sturm bereits vergeben. Doch auf zahlreichen Positionen muss Thomas Kessler noch ordentlich nachrüsten.

An Besfort Zeneli soll der 1. FC Köln interessiert sein. (Foto: Mark Thompson / Getty Images)
An Besfort Zeneli soll der 1. FC Köln interessiert sein. (Foto: Mark Thompson / Getty Images)

Besfort Zeneli, IF Elsborg

Der 22-Jährige kommt in der schwedischen Liga auf acht Spiele, stand jeweils 90 Minuten auf dem Feld und bereitete drei Treffer vor. In drei Begegnungen lief der zentrale Mittelfeldspieler als Kapitän auf. Zeneli spielte bei den Junioren für die Nationalmannschaft des Kosovo, feierte aber mittlerweile sein A-Länderspiel-Debüt für die schwedische Nationalmannschaft. Der Marktwert wird von transfermarkt.de auf 2.5 Millionen Euro geschätzt. Zeneli könnte nach dem Wechsel von Dejan Ljubicic das zentrale Mittelfeld verstärken.

Mehr

Jordan Torunarigha im Zweikampf mit Erling Haaland
Jordan Torunarigha im Zweikampf mit Erling Haaland (Foto: Boris Streubel/GettyImages)

Jordan Torunarigha, KAA Gent

Der 27-jährige Verteidiger feierte sein Profi-Debüt bei Hertha BSC, lief danach insgesamt 144 Mal für den belgischen Erstligisten KAA Gent auf. Der Abwehrspieler gilt als stark im Aufbauspiel, schaltet sich in die Offensive ein und löst Eins-gegen-eins-Duelle souverän auf. Jordan Torunarigha ist ebenfalls als Linksverteidiger einsetzbar. Somit könnte der nigerianische Nationalspieler in der Abwehr flexibel eingesetzt werden.

Mehr

Tom Krauß soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen.
Tom Krauß soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen.  (Foto: Lars Baron/Getty Images)

Tom Krauß, FSV Mainz

Während seiner Leihe von Mainz avancierte der Mittelfeldspieler zur Stammkraft beim VfL Bochum. Der Vertrag in Mainz läuft bis 2027, die Ablöse läge bei vier Millionen Euro. Nach der Verpflichtung von Ragnar Ache und dem kolportierten Transferbudget des 1. FC Köln viel Geld. Doch Tom Krauß ist nicht der einzige Spieler, der bei Bochum das FC-Interesse geweckt haben soll. Auch auf Teamkollege Bernado sollen die Kölner ein Auge geworfen haben.

Mehr

Clemens Riedel (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)
Clemens Riedel (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)

Clemens Riedel, SV Darmstadt 98

Darmstadts Clemens Riedel stand in allen 33 Ligaspielen für die Lilien auf dem Platz und war dabei nicht nur Abwehrchef, sondern auch Antreiber. 21-Jährige hat sich in der abgelaufenen Zweitliga-Saison als Kapitän des SV Darmstadt 98 bewiesen. Riedel könnte eine stabile, zukunftsorientierte Lösung für die Baustelle des 1. FC Köln in der Innenverteidigung werden.

Mehr

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?


Othniël Raterink teht angeblich auf der Liste des 1. FC Köln
Othniël Raterink teht angeblich auf der Liste des 1. FC Köln (Foto: Fabio Deinert/Getty Images for DFB)

Othniel Raterink, Bayer 04 Leverkusen

Zuletzt stand der 19-Jährige beim Endspiel um die U19-Meisterschaft gegen den 1. FC Köln auf dem Platz – und verlor. In der kommenden Saison könnte Raterink allerdings schon mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen. Der Rechstverteidiger, der von De Graafschap ausgeliehen ist und dort bereits in der vergangenen Sasion sein Profidebüt feierte, ist bei der U19 der Werkself Stammspieler. In Leverkusen trainierte das niederländische Talent zeitweise auch unter Xabi Alonso bei den Profis mit. Raterink kommt für Leverkusen auf 20 Einsätze in der Liga und sechs in der Youth League.

Mehr

Potenzielle Abgänge

Max Finkgräfe im Trikot des 1. FC Köln

Max Finkgräfe

Das Transferkarussell hält nicht nur Zugänge bereit. Allerdings wird momentan nur über einen Abgang der Kölner wirklich heiß diskutiert. Max Finkgräfe könnte den FC noch in diesem Sommer verlassen.

Mehr


Mittelfeld: Die Saison-Einzelkritik des 1. FC Köln – eine Eins, zwei Vieren

Eric Martel vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 314

Mittelfeld: Die Saison-Einzelkritik des 1. FC Köln – eine Eins, zwei Vieren

In der Saison 24/25 waren Licht und Schatten beim 1. FC Köln so nah beieinander wie lange nicht mehr, die Leistungen des Vereins waren im Saisonverlauf sicher nicht immer meisterlich. Das spiegelt sich auch in unseren Saison-Noten wider für den 1. FC Köln: Die Saison-Einzelkritik für das FC-Mittelfeld.

Am Geißbockheim geht eine turbulente Saison zu Ende. Zeit, die abgelaufene Spielzeit für den 1. FC Köln Revue passieren zu lassen: Die Saison-Einzelkritik für das FC-Mittelfeld.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Im Saisonverlauf taten sich beim 1. FC Köln einige Spieler besonders positiv hervor. Gleichermaßen gilt für viele FC-Akteure, dass sie bereits souveränere Spielzeiten am Geißbockheim erlebt haben. Im FC-Mittelfeld wird dieses Gefälle besonders deutlich. Hier tummelten sich Entscheidungsspieler, graue Mäuse und bittere Enttäuschungen.

Viel Durchschnitt, doch einer sticht heraus

Dejan Ljubicic

Er verabschiedete sich zuletzt nach vier Jahren im Dress des 1. FC Köln offiziell und hat wohl einen neuen Vertrag beim kroatischen Rekordmeister Dinamo Zagreb unterschrieben.
Meist auf der Sechs oder Acht aufgeboten, machte der 27-Jährige vor allem durch seine Laufbereitschaft auf sich aufmerksam. Er ist der FC-Akteur mit den meisten intensiven Läufen und Sprints. Vier Tore und drei Vorlagen gehen auf sein Konto. Dennoch verabschiedet sich Ljubicic mit einer durchschnittlichen Saisonleistung. In der zweiten Saisonhälfte wirkte er wie abgemeldet, als sei er in Gedanken bereits auf dem Weg an die Adriaküste. Unmittelbar nach seiner Ankunft strich Friedhelm Funkel Ljubicic aus dem Kader. Dejo spielte im Auswärtskrimi gegen Nürnberg und auch im Saisonfinale gegen Kaiserslautern keine Rolle mehr.


Eric Martel

Der 23-Jährige war in der abgelaufenen Saison eine Konstante in der Formkurven-Achterbahnfahrt des Vereins. Er ist der beste Zweikämpfer der Liga (360 gewonnene direkte Duelle) und wurde von Struber nicht nur auf der Sechs, sondern auch in der Innenverteidigung eingesetzt. Er bewies dort eindrucksvoll, dass er polyvalent einsetzbar ist. Der gebürtige Niederbayer belegt in verschiedenen Kategorien Bestplatzierungen – im Mannschaftsvergleich, aber auch Ligaweit. So bestimmte er das Spiel im FC-Zentrum, 91,26 % seiner Pässe brachte er an den Mann – Mannschaftsbestwert. Im Durchschnitt fing er 1,8 Pässe pro 90 Minuten ab und bildet auch hier die Leistungsspitze für den 1. FC Köln. Dass Martel eine Schlüsselfigur im FC-Trikot war, ist auch den Gegnern aufgefallen. Schließlich wurde keiner der Geißböcke so oft gefoult wie Martel (49 Mal). Ligaweit gab es niemanden, der an das Gesamtpaket aus Passsicherheit, Zweikampfstärke, Flexibilität und Mentalität von Martel herankam.


Mathias Olesen Einzelkritik

Mathias Olesen

Für Mathias Olesen schlug in der ersten Runde des DFB-Pokals im August 2024 die Stunde: Der luxemburgische Nationalspieler erzielte ein Tor und gab eine Vorlage gegen den SV Sandhausen. Im restlichen Saisonverlauf war er insgesamt nur Ergänzungsspieler und profitierte zwischenzeitlich von zahlreichen Verletzungen der FC-Spieler Mitte der Saison. Wenn seine Mannschaftskollegen spielfähig waren, kam er kaum zum Einsatz. Grund genug für Verein und Spieler, sein Arbeitspapier am Geißbockheim nicht über den Sommer hinaus zu verlängern. Gerüchten zufolge steht der in Kopenhagen geborene Luxemburger vor einem Wechsel nach Dänemark.


Denis Huseinbasic

Agierte im Schatten von Eric Martel, hat aber dennoch eine enorme Bedeutung in der Zentrale des 1. FC Köln: Huseinbasic brachte 86,6 Prozent seiner Pässe genau an den Mann und weist damit die zweitsstärkste Passgenauigkeit nach Martel auf. Fungierte im defensiven Mittelfeld als wahrhaftiger Motor, diktiert das Tempo im Spiel des FC, indem er sich in Ballbesitz gerne zurückfallen lässt und sich am Spielaufbau beteiligt. Machte im Saisonverlauf aber auch einige kleinere Krisen durch.


Linton Maina

Er war nicht – wirklich überraschend – der schnellste Spieler im Kader der Domstädter. Der Flügelstürmer wurde mit 35,87 km/h erfasst. Mit 2,8 herausgespielten Chancen pro 90 Minuten belebte Maina die phasenweise ideen- und harmlose FC-Offensive, wenn er auf dem Platz stand. Zusammen mit Damion Downs war er der zweitbeste Scorer. Auch eine Verletzung am Sprunggelenk konnte ihn nicht ausbremsen. Kurz nachdem feierwütige FC-Fans den Rasen in Müngersdorf gestürmt hatten, gab er seine Vertragsverlängerung bekannt.


Trainerwechsel als Initialzündung


Luca Waldschmidt, 1. FC Köln, Einzelkritik, 3

Luca Waldschmidt

Vor der Saison weckte der 29-Jährige die Erwartungshaltung, in seiner zweiten Saison beim 1. FC Köln die Rolle des Unterschiedsspielers auszufüllen. Das gelang ihm zumindest in Teilen. Licht und Schatten bei dem ehemaligen Nationalspieler. Waldschmidt übernahm die Verantwortung für die Elfmeter und verwandelte drei von vier geschossenen Strafstößen. Am letzten Spieltag verhinderte Kaiserslautern-Keeper Julian Krahl die perfekte Elfmeter-Bilanz für den gebürtigen Siegener, doch umso bedeutsamer war der Ausgleichstreffer gegen Greuther Fürth am 29. Spieltag. Niemand im Kader der Geißböcke suchte so oft den Torabschluss wie er: 4,3 Mal pro 90 Minuten. Dennoch blieb auch in dieser Spielzeit viel Luft nach oben.


Einzelkritik Florian Kainz

Florian Kainz

Ging mit einer Sprunggelenksverletzung in die Saison und fand nach seinem Comeback unter Ex-Coach Struber nicht richtig Zugang zum Spiel. Durchlief mit seinem Landsmann an der Seitenlinie eine Formkrise. Die konnte er aber nach dem späten Trainerwechsel erfolgreich überwinden. Funkels Systemumstellung ermöglichte es Kainz, statt im Zentrum wieder über Linksaußen zu starten. Der oft beschworene Funkel-Effekt war bei ihm besonders deutlich sichtbar. Der 32-Jährige schoss drei seiner fünf Saisontreffer in den letzten beiden Partien. Mit Funkel kehrten auch Kainz‘ Spielfreude, Griffigkeit und Selbstverständnis zurück. In Nürnberg schlug er mit zwei Treffern die Tür für den Aufstieg weit auf und steuerte dann im Saisonfinale gegen Kaiserslautern ebenfalls einen Treffer bei.


Wie bewertet ihr den FC gegen Kaiserslautern?

Ausgemustert, „Straßenkicker“, keine „Schön-Fußballer“: Der 1. FC Köln freut sich auf die El Mala-Brüder

Said El Mala trifft erneut für die Viktoria
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 314

Ausgemustert, „Straßenkicker“, keine „Schön-Fußballer“: Der 1. FC Köln freut sich auf die El Mala-Brüder

In diesem Sommer bekommt der FC zunächst Unterstützung von gleich zwei El Malas. Die Brüder beenden ihre Leihe bei Viktoria Köln und schließen sich den Geißböcken an – gemeinsam. Said und Malek El Mala verstärken den 1. FC Köln. Wie es mit Malek weitergeht, ist noch nicht final geklärt.

Zwischenzeitlich sah es bereits so aus, als sei die Karriere zu Ende. Doch Said und Malek El Mala kämpften sich gemeinsam durch. Said und Malek El Mala verstärken den 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Zum Abschied gab es noch einmal einen Pokal. Obwohl die Viktoria gleich zwei Mal gegen Aachen in Rückstand geriet, setzte sich Köln 3:2 im Mittelrheinpokal durch, gewann das Finale und löste damit auch das Ticket für den DFB-Pokal. Daran wird Said El Mala in der kommenden Saison ohnehin teilnehmen. Der Offensivspieler steht bereits seit Monaten als erster Neuzugang der Geißböcke fest. Zunächst kommt der 18-Jährige gemeinsam mit seinem Bruder Malek. “Die El Malas gibt`s nur im Paket“, sagt Trainer Olaf Janßen im aktuellen GeißbockEcho über das Offensiv-Duo. Obwohl nicht ganz klar ist, ob es kurzfristig auch so kommt. Die beiden Brüder stehen seit ihrer Kindheit hintereinander, unterstützen sich, haben den selben Freundeskreis und – das ist wohl das Wichtigste – spielen gemeinsam Fußball. Denn schon in der Jugend verbrachten sie zusammen mit ihrem Vater die Zeit mit dem Ball. Die Familie lebte in Krefeld, der Vater der beiden war selber Fußballer.

„Ich habe ihn überredet“

Die ein oder andere Analyse nach dem Kick soll es gegeben haben. Dass der Weg der beiden am Ende zu einem Bundesligisten führt, war allerdings nicht immer abzusehen. So wurden die Brüder im Sommer 2021 im Nachwuchsleistungszentrum von Borussia Mönchengladbach aussortiert. Der Traum vom Profifußball schien geplatzt zu sein. Doch Aufgeben war keine Option. Zumindest für Malek nicht, der seinen Bruder, der seine Fußballschuhe schon an den Nagel hängen wollte, weiter motivierte. „Ich habe ihn überredet, dass wir zumindest noch mit unseren Freunden spielen“, sagt Malek im GeißbockEcho. Und so spielten die Brüder gemeinsam bei der U17 des TSV Meerbusch in der Niederrheinliga. Im Sommer 2023 wechselten beide dann an den Rhein zur Viktoria. „Die Viktoria war der einzige Verein, der in uns etwas gesehen hat“, erzählt Said El Mala.

Said beschreibt sich und seinen Bruder als „Straßenkicker“, keine „Schön-Fußballer“. Malek sieht den Grund der Entwicklung in den Stunden auf dem Bolzplatz mit Freunden. „Da konnten wir uns ausprobieren, viel dribbeln und in Eins-gegen-Eins-Situationen gehen“, so der 20-Jährige. „Wir haben keinen Druck, sondern spielen einfach. Wir machen uns keinen großen Kopf, sondern haben einfach Spaß am Fußball.“ Und diesen Spaß, diese Unbeschwertheit sieht auch Janßen in den Brüdern. So beschreibt er eine Situation, in der Said im Heimspiel gegen den VfB Lübeck im März 2024 sein erstes Drittliga-Tor erzielt. Der 18-Jährige schoss den Ball damals von der Torauslinie in den gegnerischen Kasten „Da musst du ja verrückt sein, von dort auf die Idee zukommen, aufs Tor zu schießen“, kommentierte Janßen den Treffer. „Wahrscheinlich hat das auf dem Boltzplatz auch das ein oder andere Mal geklappt“, so der Trainer.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Sie haben dort die Möglichkeiten, die nächsten Schritte zu machen“

Und gerade diese Unbekümmertheit tue den El Malas sehr gut. „In manchen Situationen müssen sie noch ein bisschen mehr Ernsthaftigkeit reinbekommen, um die Dinge zu greifen, die möglich sind“, mahnt der Coach. „Bei beiden ist noch ein riesiges Potenzial da. Jetzt gilt es, dranzubleiben und stetig besser werden zu wollen.“ Im vergangenen Jahr unterschrieben die El Malas bekanntlich beim 1. FC Köln, „wechselten“ auf Leihbasis zur Viktoria. „Ich finde es cool, dass die beiden dort landen. Auch sportlich ist es eine Top-Auswahl“, so Janßen, der bekanntlich selbst beim FC spielte. „Man weiß nie, was am Ende dabei herauskommt. Aber sie haben dort die Möglichkeiten, die nächsten Schritte zu machen.“ Vor allem Said soll die Profis im Sturm unterstützen. Der 18-Jährige kommt in der vergangenen Saison beim Drittligisten auf 13 Tore und fünf Vorlagen in 32 Spielen, wurde zum Newcomer gewählt.

„Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es sich auf dem Platz anfühlt“

Ob der Sprung in die erste Liga ein zu großer ist, wird sich in der kommenden Saison zeigen. „Jetzt geht es um die vielen Kleinigkeiten, die auch dazugehören, um alles aus seinem Talent herauszuholen und sich dann auf dem höchsten Level durchzusetzen“, sagt Janßen. Das Besondere könne man allerdings nicht trainieren, das brächten die beiden Brüder mit, findet der ehemalige Trainer. Nun steht der Wechsel zu den Geißböcken an. Lange überlegen hätten sie nicht müssen, als die Anfrage kam, denn beim FC habe sie alles überzeugt. „Der Verein, die Menschen, mit denen wir gesprochen haben. Und wenn man jedes Heimspiel vor 50.000 Fans spielen kann, ist das einfach überragend“, so Malek El Mala. Said ist von der Stimmung im Stadion schon beim Besuch alleine überwältigt: „Das war schon auf der Tribüne ein überragendes Gefühl. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es sich auf dem Platz anfühlt.“ Bald wird er es wissen.

Denn wie bereits in der Jugend machen Said und Malek ihre fußballerischen Schritte auch weiterhin gemeinsam. Sie wechselten immer gleichzeitig zum selben Club. Absicht sei dies nicht gewesen, es habe sich einfach so ergeben. Und die Tradition wird auch in diesem Sommer mit dem Wechsel zum 1. FC Köln nicht gänzlich gebrochen. Zunächst. Denn nach der Vorbereitung könnte es zu einer weiteren Leihe für Malek kommen. Lange getrennt sind die Brüder aber sicher nicht.