Transfergerücht beim 1. FC Köln: Das sagt Besfort Zeneli zu einem möglichen Wechsel

Besfort Zeneli im Zweikampf (Foto: Mark  Thompson / Getty Images)
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Das sagt Besfort Zeneli zu einem möglichen Wechsel

In der vergangenen Woche sollen Kölner Scouts den schwedischen Mittelfeldspieler Besfort Zeneli beobachtet haben. Der 22-Jährige steht offenbar auf dem Wunschzettel des 1. FC Köln: Das sagt Besfort Zeneli zu einem möglichen Wechsel.

Er gilt als eins der größten Mittelfeldspieler-Talente Schwedens, ist mit 22 Jahren bereits Nationalspieler und steht auf dem Zettel des 1. FC Köln: Das sagt Besfort Zeneli zu einem möglichen Wechsel.

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Er hatte lange auf diesen Moment gewartet. „Es war tatsächlich schön, dieses Tor zu schießen. Die Jungs haben mich ein wenig aufgezogen, gesagt, dass ich nicht schießen kann“, sagte Besfort Zeneli nach seinem ersten Treffer in dieser Spielzeit für IF Elfsborg den schwedischen Medien. „Es sind zu viele Bälle auf dem Parkplatz gelandet. Jetzt konnte ich sie beruhigen.“ Der Mittelfeldspieler ist einer der absoluten Leistungsträger beim schwedischen Erstligisten, nur eben nicht bekannt für seine zahlreichen Tore. Beim 4:0-Erfolg über den Conference-League-Halbfinalisten Djurgårdens IF erzielte der 22-Jährige das zwischenzeitliche 3:0. Nach dem zehnten Spieltag belegt das Team aus Boras, einer Stadt vor den Toren Göteborgs, den zweiten Platz der Allsvenskan, der ersten schwedischen Liga. Zeneli spielt gerade seine dritte Saison bei den Profis, ist mittlerweile Stammspieler und Leistungsträger.

„Wir werden sehen“

In den schwedischen Medien wird von einer Leistungsexplosion in dieser Spielzeit bei Zeneli gesprochen. Der 22-Jährige hat großen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft. Sehr großen. Und das ruft natürlich Interessenten auf den Plan. Das 4:0 gegen Djurgårdens IF sollen auch Scouts vom 1. FC Köln gesehen haben, Zeneli sollen die Scouts gesehen haben und das laut schwedischer Medien zum zweiten Mal innerhalb von vier Tagen. Wie berichtet steht der Mittelfeldspieler auf der Liste der Geißböcke – und das ganz offensichtlich relativ weit oben. Doch nicht nur der FC hat seine Fühler ausgestreckt. Es gibt Interessenten aus dem In- und Ausland. „Ich habe meinem Agenten gesagt, dass wir während der Frühjahrssaison nicht viel darüber sprechen werden“, sagt Zeneli. Die schwedische Liga ist in vollem Gange. Anders als in den europäischen Top-5-Ligen findet die Spielzeit von März bis November statt.

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Und so stellt sich die Frage, ob der A-Nationalspieler sein Team Mitten in der Saison verlassen werde. „Jetzt haben wir auswärts erst einmal das Spiel gegen Halmstad, dann vor der Sommerpause spielen wir zu Hause gegen Hammarby und dann werden wir sehen“, so Zeneli. „Ich möchte mich aktuell auf das Hier und Jetzt konzentrieren.“ Im Hier und Jetzt stehen eben noch jene zwei Spiele auf dem Plan, bevor es in die Sommerpause geht. Und dann werde man wohl Gespräche „annehmen“. Allerdings wurde Zeneli auch für die Länderspiele der A-Nationalmannschaft Anfang Juni gegen Ungarn und Algerien nominiert. Und dann der Abschied nach Köln. Beim Interview ruft der Ersatz-Kapitän seinem Trainer mit einem Lächeln hinterher: „Oscar hat gesagt, er lässt mich ohnehin nicht gehen, also werden wir wohl sehen müssen.“ Oscar Hiljemark ist Trainer bei IF Elfsborg, ehemaliger Nationalspieler und voll des Lobes für seinen „sehr talentierten Spieler“.

Auch der junge Coach weiß natürlich, dass ein Spieler wie Zeneli nicht zu halten sein wird. Hiljemark selbst suchte ebenfalls den Weg ins Ausland, spielte in den Niederlanden, Italien, Griechenland und Russland. Nur kennt der Coach auch die Mechanismen des Transfermarkts. Zeneli hat noch Vertrag bis 2028, der Marktwert wird auf 2,5 Millionen Euro geschätzt – die Kölner würden für den jungen Spieler tief in die Tasche greifen müssen. Und dennoch ist ein Wechsel nicht unwahrscheinlich – wenn auch nicht so wirklich nah. „Ich lasse es gerne Tag für Tag in Ruhe angehen. Ich habe hier mit allen meinen Freunden Spaß, chill mit ihnen und dann sehen wir, was passiert.“


Kesslers schwerste Aufgabe: Ist Eric Martel für den 1. FC Köln überhaupt zu halten?

Eric Martel nach dem Spiel gegen Kaiserslautern
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Kesslers schwerste Aufgabe: Ist Eric Martel für den 1. FC Köln überhaupt zu halten?

Mit konstant guten Leistungen gehörte Eric Martel in dieser Saison zu den besten Spielern der 2. Bundesliga. Das weckt Interesse und der Vertrag des Sechsers läuft im Sommer 2026 aus. Das dürfte nicht nur den FC-Bossen bekannt sein. Ist Eric Martel für den 1. FC Köln überhaupt noch zu halten?

Es könnte eine der schwersten Aufgaben für den neuen Sportdirektor werden. Leistungsträger, Stammspieler, sicherlich begehrt: Ist Eric Martel für den 1. FC Köln zu halten?

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Eric Martel konnte dann irgendwann nicht mehr an sich halten. Die Tränen flossen. Vermutlich ein Ausdruck der Erleichterung. Kein Wunder, nach dieser Saison. Nach den vergangenen Wochen wird am Sonntag viel von den Spielern des 1. FC Köln abgefallen sein. Am Mittwoch wirkte der Mittelfeldspieler bereits viel entspannter, als er sich aus seinem Urlaub per Video der Pressekonferenz der U21 der Nationalmannschaft zuschaltete. Er habe mal lange geschlafen, sagte Martel lächelnd und erklärte dann, dass er sich auf das bevorstehende Event freue. Am Montag geht es für den Kapitän des deutschen Nachwuchses bereits weiter. Dann beginnt die Vorbereitung auf die Europameisterschaft, die im Juni stattfindet und auf die er sich also sehr freue.

Auf Skhiris Spuren?

So richtig überraschend kam die Nominierung nicht daher. Eric Martel ist in der U21 gesetzt. Das ist angesichts der konstant guten Leistungen des Mittelfeldspielers in Köln alles andere als überraschend. Angesichts der Leistungen und der Statistiken. Martel gewann nach Fisnik Asllani die zweitmeisten Zweikämpfe der Liga, kommt in den direkten Duellen demnach auf eine starke Quote von weit über 60 Prozent und ist damit mannschaftsintern auch hier top – genauso wie in den abgespulten Kilometern und das, obwohl Martel bekanntlich eine Menge der Begegnungen unter Gerhard Struber in der Innenverteidigung aushalf. Gerade in jenen Begegnungen bewies der Niederbayer, dass er also polyvalent einsetzbar ist. Zweifelsohne ist der 23-Jährige einer der besten Spieler der vergangenen Zweitliga-Saison gewesen.

Und wenn man so will, ist Martel vielleicht auch so etwas wie der heimliche, der zweite Kapitän der Kölner. Ein ruhiger Leader, der kein Scheinwerferlicht braucht, der in den Spielen vielleicht nicht immer auffällt, aber immer da ist, Löcher stopft. Zumindest damit hat er ein wenig von Ellyes Skhiri, dem bekanntlich lange in Köln nachgetrauert wurde. Es fehlt die Torgefahr, die er am letzten Spieltag dann doch mal ausgestrahlt hat – sonst wäre Martel schon im zarten Alter von 23 Jahren sehr komplex. Und das macht den Spieler natürlich interessant – sehr interessant. Schon im vergangenen Sommer soll es Interessenten gegeben haben. Dem Vernehmen nach auch ein Bundesligist, der damals für den europäischen Wettbewerb plante. Ehrlich gesagt wäre es schon sehr verwunderlich, wenn nicht erneut andere Clubs, sogar internationale, anklopfen würden.

„Wir setzen uns danach zusammen“

Der FC will Martel natürlich halten. In den vergangenen Wochen war die Erzählweise, dass Martel bei einem verpassten Aufstieg nicht zu halten sei. Die Wahrheit ist, zwar hat sich die Situation durch die Rückkehr in die Bundesliga verbessert, doch ein Verbleib ist nach wie vor alles andere als sicher, noch nicht einmal zwingend wahrscheinlich. Martel könnte mit seinen 23 Jahren den nächsten Schritt gehen. „Bei Eric ist es so, dass er sich voll auf den Aufstieg fokussiert hat. Das hat man in seinen Leistungen auch gesehen“, sagte Martels Berater Michael Reschke am Mittwoch bei einem Talk des „Express“ und des „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Jetzt fährt er zur U21, wo er Kapitän ist. Wir setzen uns danach zusammen und geben bis dahin keine Wasserstandsmeldungen ab.“

Und bei der EM bekommt Martel die Chance, sich auch auf internationaler Bühne zu präsentieren. Die Bühne des internationalen Nachwuchses, die Scouts aus aller Welt besonders gerne besuchen. Martel wird im Fokus stehen. Und sollte Thomas Kessler tatsächlich erst nach dem Turnier die Chance bekommen, mit dem Spieler zu sprechen, dann könnten bereits ganz andere Kaliber vor der Tür stehen. Fakt ist, der Vertrag des 23-Jährigen läuft im Sommer 26 aus. Heißt: Wollen die Geißböcke eine marktgerechte Ablösesumme kassieren, ist ein Verkauf in diesem Sommer wahrscheinlich – so lange Martel eben nicht verlängert. Der neue Sportdirektor dürfte gerade bei Martel aktuell vor seinem Masterpiece stehen. Der Ausgang scheint ungewiss.

Dabei ist noch nicht einmal klar, ob es vielleicht schon eine Tendenz gibt. Keine Wasserstandsmeldung abgeben, heißt bekanntlich nicht, dass es nicht schon längst eine Meldung gibt. Genauso wenig, dass es keine gibt. Alles scheint möglich. Allerdings gibt es nicht wenige Fans, die in den Tränen von Martel bereits einen Hauch Abschied gesehen haben wollen.

Justin von der Hitz nimmt mit emotionalen Worten Abschied vom 1. FC Köln

Justin von der Hitz holt zum Abschluss den Titel für den 1. FC Köln
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Justin von der Hitz nimmt mit emotionalen Worten Abschied vom 1. FC Köln

Am Sonntag verhalf er der U19 des 1. FC Köln zum Titel, in der kommenden Saison wird der Youngster für den 1. FC Nürnberg auflaufen, will dort sein Profidebüt feiern. Für den FC wird das Eigengewächs also nicht mehr auflaufen und somit gab es auch von dem Youngster warme Worte: Justin von der Hitz nimmt emotional Abschied vom 1. FC Köln.

Der Auftritt am vergangenen Sonntag war noch einmal ein besonders starker, verbunden mit der wiederholten Frage, warum der FC das Talent nicht halten konnte. Doch das Kapitel ist nun beendet, der Youngster wechselt zum 1. FC Nürnberg. Justin von der Hitz nimmt emotional Abschied vom 1. FC Köln

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Das fulminante Ende hatte sich der Youngster dann doch noch einmal für das Finale aufgehoben. Im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft zeigte Justin von der Hitz einmal mehr, warum viele Köln-Fans so bitter enttäuscht über den Abschied des Rechtsverteidigers sind. Zwei Tore, zwei Assists und dazu ein insgesamt überragendes Spiel standen am Ende unter dem Arbeitsnachweis, nicht zu vergessen den Titelgewinn. Von der Hitz wird sich bekanntlich dem 1. FC Nürnberg anschließen, die Geißböcke verlassen. „5 Jahre FC – was für ein Finale“, schreibt der U17-Weltmeister von 2023 auf Instagram zum Abschied. „Jetzt heißt es Abschied nehmen. Dieser Moment fällt mir alles andere als leicht – weil so viele Erinnerungen dranhängen. Aber ich gehe mit einem Lächeln, mit Dankbarkeit und dem Wissen, dass ich jeden Tag alles gegeben habe.“

„Der FC bleibt immer ein Teil von mir“

Doch offenbar war das nicht allen FC-Verantwortlichen genug. Zumindest habe sich der FC nicht genug um einen Verbleib des Youngsters bemüht, heißt es. „Wenn du alles getan hast, ein Konzept vorgelegt hast und bis an deine finanziellen Grenzen gegangen bist – und der Spieler sich dann trotzdem anders entscheidet, dann ist es nicht dein Fehler. Das kann passieren und das kann man dann auch niemandem vorwerfen. Nach meinen Informationen hat der FC aber nicht alles dafür getan, den Jungen zu überzeugen“, sagte Spielerberater Michael Reschke am Mittwochabend bei einer Talk-Veranstaltung von „Express“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ und fügte später noch hinzu: „Die Verantwortung, dass der Junge gewechselt ist, trägt alleine der Sport-Geschäftsführer.“ In dem Fall also Christian Keller.


Wie genau die Gespräche mit von der Hitz verlaufen sind, wissen nur die Beteiligten, unterm Strich spielt der Rechtsverteidiger in der kommenden Saison für den 1. FC Nürnberg und eben nicht für den FC. Doch von der Hitz geht nicht im Bösen. „Mit 13 bin ich zum 1. FC Köln gekommen – voller Träume, voller Neugier, mit einer riesigen Portion Motivation. Jetzt, 5 Jahre später, schaue ich zurück auf eine Zeit, die mich nicht nur als Spieler, sondern auch als Mensch geprägt hat.

Der FC war in den letzten Jahren mein Zuhause – mit all den Höhen und Tiefen, mit harter Arbeit, aber auch unfassbar viel Spaß. Ich hab hier Freunde fürs Leben gefunden, ich durfte mit Top-Trainern arbeiten und mich Tag für Tag weiterentwickeln“, heißt es weiter, gefolgt von einer Danksagung: „Danke an alle, die mich auf diesem Weg begleitet haben – Mitspieler, Trainer, Staff, Fans und einfach alle beim FC. Ihr habt mich wachsen lassen. Ihr habt mich zu dem gemacht, der ich heute bin. Der FC bleibt für immer ein Teil von mir, denn er ist spürbar anders.“


Offiziell: Thomas Kessler bleibt Sportdirektor beim 1. FC Köln – ein Job voller Herausforderungen

Thomas Kessler auf Trainersuche
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Offiziell: Thomas Kessler bleibt Sportdirektor beim 1. FC Köln – ein Job voller Herausforderungen

Eine große Überraschung ist es nicht mehr: Thomas Kessler bleibt Sportdirektor beim 1. FC Köln. Das gab der Verein am Nachmittag bekannt. Der 39-Jährige steht bei den Geißböcken vor einer schweren Aufgabe, bekommt nun aber die Chance, sich zu beweisen.

Es war bereits mehr als ein offenes Geheimnis, nun hat es der Verein am Nachmittag auch offiziell bestätigt: Thomas Kessler bleibt Sportdirektor beim 1. FC Köln und soll den Aufsteiger nun wettbewerbsfähig für die Bundesliga rüsten.

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Es war wohl nur noch Formsache. Dem Vernehmen nach fehlte schon am Mittwoch nur noch die Unterschrift. Die dürfte mittlerweile getrocknet sein. Denn Thomas Kessler hat den Kontrakt beim FC bis 2027 unterschrieben und wird nun auch offiziell als Sportdirektor beim FC geführt. Der 39-Jährige hatte den Job schon in den vergangenen Woche ausgeübt. Bekanntlich hatten die Kölner Verantwortlichen Gerhard Struber als Trainer entlassen. Weil Christian Keller diesen Weg nicht mitgehen wollte, musste er mit Struber gehen. Kessler war in diesem Moment zum Interims-Sportchef ernannt worden. Zu einer seiner ersten Aufgaben gehörte es, Friedhelm Funkel von der Rettungsmission beim FC zu überzeugen. Mit Erfolg – sogar doppeltem, wenn man so will. Denn Funkel unterschrieb und brachte die Kölner als Erster über die Ziellinie.

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„Er hat unser volles Vertrauen“

„Wir sind der festen Überzeugung, dass Thomas Kessler der richtige Mann ist, um die sportliche Verantwortung für den 1. FC Köln dauerhaft zu tragen. Thomas hat in den vergangenen, sehr intensiven Wochen als Interims-Sportdirektor nicht nur die richtigen Entscheidungen getroffen und außerordentliche Führungsqualitäten bewiesen, sondern auch gezeigt, dass er mit seiner klaren Analyse und seiner tiefen Verbundenheit zum FC hervorragende Voraussetzungen für diese anspruchsvolle Aufgabe mitbringt.“, erklärte Dr. Werner Wolf im Namen des Vorstands. „Er hat unser volles Vertrauen, die nun anstehenden Herausforderungen zu meistern. Seine erste und dringlichste Aufgabe wird die Klärung der Trainerfrage sein, um parallel mit Hochdruck die Kaderplanung für eine wettbewerbsfähige Bundesliga-Saison voranzutreiben. Hierbei wird er eng mit der Geschäftsführung zusammenarbeiten.“

Nun muss sich der Sportdirektor nach einem neuen Trainer umschauen. Denn Funkel wird nicht beim FC bleiben. Zu den Favoriten gehören Urs Fischer, Lukas Kwasniok und möglicherweise auch Christian Titz. Nicht die einzige komplexe Aufgabe. Denn Kesslers Hauptaufgabe ist es auch, den Kader für die kommende Spielzeit wettbewerbsfähig aufzustellen. Dazu gehören auch Vertragsgespräche mit aktuellen Spielern. Fakt ist, dass der aktuelle Kader doch erhebliche Lücken und Schwächen aufweist. Die Kölner wollen auf zahlreichen Positionen nachlegen. „Ich freue mich über das Vertrauen und gehe die Aufgabe mit voller Überzeugung an. In der Schlussphase der Saison war am Geißbockheim spürbar, wie stark der Zusammenhalt in unserem Club ist. Genau diese Energie, dieser Teamgeist und eine klare sportliche Vision sind jetzt entscheidend, um den nächsten Schritt zu gehen“, so Kessler. „Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam erfolgreich sein werden – und freue mich darauf, Verantwortung zu übernehmen und die sportliche Entwicklung aktiv mitzugestalten.“


Nach Aufstieg: Zwei FC-Profis in der Kicker-Elf des Jahres

Die Spieler des 1. FC Köln feiern mit Trainer Funkel die Meisterschaft
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Nach Aufstieg: Zwei FC-Profis in der Kicker-Elf des Jahres

Der 1. FC Köln geht als Zweitligameister nach nur einem Jahr wieder zurück in die Bundesliga. Zwar nicht immer überzeugend, am Ende aber sicher auch nicht unverdient. Und einige Akteure lieferten auch konstant gute Leistungen ab beim 1. FC Köln: Zwei FC-Profis stehen in der Kicker-Elf der Saison.

Wer nach 34 Spieltagen die Tabelle anführt, der steigt sicherlich nicht mit Glück oder durch Zufall auf. Und einige Spieler wussten in dieser Spielzeit auch einige Male zu überzeugen beim 1. FC Köln: Zwei FC-Profis stehen in der Kicker-Elf der Saison.

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Ausgerechnet am letzten Spieltag lieferte der FC das beste Spiel der laufenden Saison ab. 4:0 gewann Köln gegen Kaiserslautern, tütete mit dem souveränen Erfolg den Aufstieg und gleichzeitig auch die Zweitliga-Meisterschaft ein. Und das, obwohl die Woche zuvor alles andere als ruhig und optimal verlief. Gerade der Eklat um Stürmer Tim Lemperle hatte für ordentlich Wirbel gesorgt. Gleich mehrere Akteure verdienten sich Bestnoten. Das war in dieser Saison wahrlich nicht immer so. Gerade die Phase, in der die Kölner oft knapp gewannen, war alles andere als ansehnlich. Das Leistungsniveau war schon extrem schwankend. Über die gesamte Spielzeit zeigten eigentlich nur Marvin Schwäbe und Eric Martel konstant gute Leistungen.

Schwäbe mit den meisten Nominierungen

Kein Wunder also, dass die beiden Spieler in die Kicker-Elf-der-Saison berufen wurde. Schwäbe erhielt über die gesamte Spielzeit auch fünf Nominierungen, die meisten aller Kölner. Vier Mal wurde Eric Martel berufen, genauso oft wie Damion Downs. Doch der Stürmer schaffte es nnicht in die Auswahl. Auch, weil die Konkurrenz im Angriff besonders groß ist. So steht im Sturm der Auswahl Fisnik Asllani. Der Offensivspieler der SV Elversberg kommt auf 18 Tore und neun Assists und hat großen Anteil am Erfolg der Mannschaft. Elversberg spielt am Abend das Hinspiel der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim. Mit 22 Toren schaffte es natürlich auch der Top-Torjäger der Liga in die Auswahl. Davie Selke steht ebenfalls in der Top-Elf.

Ligaweit führt Asllani mit neun Berufungen die Liste an, gefolgt von Hamburgs Jean-Luc Dompé, der ebenfalls in der Top-Elf steht. Insgesamt hat der FC 31 Berufungen eingeheimst, sechs weniger als der Hamburger SV, gleich viele wie die Elv. In der gesamten Spielzeit der Bundesliga kam der FC in der Vorsaison auf 14 Nominierungen. Unter anderem schafften es Marvin Schwäbe (vier Mal) und Max Finkgräfe (zwei Mal) damals in die Elf. Die interne FC-Liste bei den noch für Köln aktiven Spielern führt Marvin Schwäbe mit 14 Nominierungen souverän an.

Nominierungen in dieser Saison:

  • Marvin Schwäbe 5
  • Damion Downs 4
  • Eric Martel 4
  • Dejan Ljubicic 3
  • Dominique Heintz 3
  • Linton Maina 2
  • Timo Hübers 2
  • Tim Lemperle 2
  • Leart Pacarada 1
  • Jan Thielmann 1
  • Luca Waldschmidt 2
  • Julian Pauli 1
  • Florian Kainz 1


Trainersuche beim 1. FC Köln: Funkel soll es nicht werden, auch weitere sind wohl raus, neue Namen

Friedhelm Funkel
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Trainersuche beim 1. FC Köln: Funkel soll es nicht werden, auch weitere sind wohl raus, neue Namen

Offenbar vergeht kein Tag mehr, an dem nicht über den Trainer beim FC spekuliert wird. Laut „Sky“ soll es Friedhelm Funkel nicht werden. Die ersten Gerüchte aber auch nicht, es gibt aber neue Namen. Kommen diese Trainer für den 1. FC Köln in Frage?

Die Vorzeichen verdichten sich, dass Friedhelm Funkel den FC wohl nicht weiter trainieren wird. Doch auch andere Kandidaten sind aktuell eher unwahrscheinlich. Namen werden viele gehandelt. Kommen diese Trainer für den 1. FC Köln in Frage?

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Am Mittwochabend weilte Friedhelm Funkel bei einer Talk-Veranstaltung von „Express“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ – wohlgemerkt als Trainer des 1. FC Köln. Zwar wurde bei dem Talk das Thema des künftigen Trainers angesprochen, doch die großen Neuigkeiten hatten die Talkgäste Funkel und auch Carsten Wettich offenbar nicht im Gepäck. Zumindest ist die Suche nach einem neuen Coach – offiziell – offen. Der Stand: Friedhelm Funkel würde gerne, wenn man ihn lasse. Ob man ihn lasse, steht aber eben noch nicht fest. Die kommunizierte Marschroute lautet, erst einmal den Sportdirektor finden, dann soll dieser sich mit der Suche nach einem neuen Trainer befassen. Immerhin ist die Suche nach einem neuen Sportdirektor wohl beendet, das Ergebnis allerdings noch nicht kommuniziert.

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Schalke will Kwasniol

Das könnte am Donnerstag passieren. Denn längst ist durchgesickert, dass Thomas Kessler eine Chance bekommen wird, sich zu bewähren. Nach Informationen von come-on-fc.com tagten die Gremien seit Montag und einigten sich recht schnell auf den 39-jährigen Ex-Keeper als neuen Verantwortlichen für die sportlichen Belange. Laut „Sky“ steht die Entscheidung. Bei der Wahl eines neuen Trainers tun sich die Kölner Verantwortlichen indes deutlich schwerer. Es soll zwar Befürworter von Friedhelm Funkel geben, genauso aber auch den Wunsch nach frischem Wind. Und offenbar ist die Pro-neuer-Coach-Fraktion am Ende größer. Wie der TV-Sender nämlich weiter berichtet, wird Friedhelm Funkel nicht weitermachen dürfen. Der FC sucht nach einem neuen Trainer und Kessler soll die ersten Gespräche führen.

Mit wem diese Gespräche geführt werden, ist zurzeit allerdings unklar. Alexander Ende wird es nicht sein, der Ex-Kölner hat bei Preußen Münster unterschrieben. Zwar könnte die von Lukas Kwasniok angesprochene Auszeit dann eventuell doch nicht so lange ausfallen, wie zunächst angenommen, doch soll der FC Schalke 04 weiterhin sehr gute Karten im Rennen um den 43-Jährigen haben. Laut der „Bild“ gilt der Coach bei Königsblau als der Top-Kandidat auf den Trainerposten und es habe bereits ein Gespräch zwischen Kwasniok und dem künftigen Schalke-Boss Frank Baumann gegeben. Zwar wolle der Trainer am liebsten in die Bundesliga, doch habe es laut Artikel noch keine Anfragen gegeben. Kwasniok soll sich aber mit den Plänen von Baumann über die künftige Ausrichtung bei S04 gut identifizieren können.

Wäre Urs Fischer eine Option?

Horst Steffen spielt am Abend die Relegation mit der SV Elversberg. Ob der Coach aber auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie der Elv steht, ist unklar. Vertrag hätte der 56-Jährige noch bis 2026. Doch der Erfolg mit dem Club aus dem Saarland hat Begehrlichkeiten geweckt. Wie „Der Westen“ berichtet, soll Borussia Mönchengladbach an dem Trainer interessiert sein, da nicht klar sei, ob man mit Gerardo Seoane in die neue Spielzeit starten will. Für den FC werden bereits die nächsten Namen gehandelt. So bringt die „Bild“ auch wieder Urs Fischer ins Spiel. Der Name fiel bereits unmittelbar nach der Entlassung von Gerhard Struber. Damals kam es zu der kuriosen Situation, dass Thomas Kessler bei der Vorstellung des Interimstrainers Friedhelm Funkel auf den Schweizer angesprochen wurde.

Auch der Name Christian Titz fällt gerne im Zusammenhang mit der Trainersuche beim FC. Tatsächlich will der Coach den 1. FC Magdeburg wohl verlassen. Doch der ehemalige Coach von Viktoria Köln soll besonders bei Hannover 96 hoch im Kurs stehen. Es gibt dem Vernehmen nach aber auch Interessenten aus Europa. So werden in den kommenden Tagen sicher auch wieder alt bekannte Namen wie Bo Svenson genannt werden. Auf Thomas Kessler wartet eine schwierige Aufgabe, die mit einem Gespräch mit dem aktuellen Trainer beginnen dürfte. Immerhin gilt „Kess“ als Befürworter des 71-Jährigen.


Ache vor der Unterschrift – oder grätscht wieder Steffen Baumgart dazwischen?

Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
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Ache vor der Unterschrift – oder grätscht wieder Steffen Baumgart dazwischen?

Der Transfer von Ragnar Ache zum FC scheint eigentlich nur eine Frage der Zeit. Eigentlich, denn auch Union Berlin ist ebenfalls noch an einer Verpflichtung des Stürmers interessiert. Und das weckt Erinnerungen an den Winter, als ausgerechnet Steffen Baumgart und Horst Heldt dem FC den Wunschstürmer wegschnappten. Der 1. FC Köln bekommt Konkurrenz beim Ragnar Ache-Transfer.

Für die kommende Saison ist der FC bekanntlich auf der Suche nach Verstärkung im Angriff und schien auch bereits fündig geworden zu sein. Doch nun mischt Union Berlin im Buhlen um den Stürmer wohl mit. Der 1. FC Köln bekommt Konkurrenz beim Ragnar Ache-Transfer.

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Es waren gerade einmal acht Minuten am Sonntag gespielt und der ein oder andere FC-Fan hatte schon die ersten Dankesgebete Richtung Himmel geschickt. Nach einem haarsträubenden Fehlpass von Damion Downs war Ragnar Ache durch, lief nicht richtig bedrängt von Timo Hübers und Denis Huseinbasic Richtung Tor und scheiterte an dem klasse Reflex von Marvin Schwäbe, der gerade noch rechtzeitig abtauchte. Anschließend legte der Stürmer einen Kopfball deutlich am Gehäuse vorbei. Das aus sieben Metern Distanz, komplett freistehend. Beide Chancen hätte der Stürmer eigentlich nutzen müssen und die Begegnung gegen die Roten Teufel hätte einen ganz anderen Verlauf nehmen können, vielleicht sogar müssen. Doch irgendwie war der Sonntagnachmittag nicht der Moment des Angreifers.

Union auch an Ache interessiert

Es war ohnehin eine bizarre Situation. Denn Ache soll bekanntlich ganz weit oben auf dem Wunschzettel der Kölner stehen. Es sollen bereits sehr konkrete Gespräche stattgefunden haben. Allerdings würde ein Wechsel des Angreifers nach Köln nur beim Aufstieg zu Stande kommen, hieß es. Ache hätte sich also selbst die kolportierte Wechselabsicht nach Kölner im wahrsten Sinne des Wortes zerschießen können. Das passierte nicht, der FC gewann bekanntlich 4:0 und wird somit in der kommenden Saison wieder erstklassig spielen. Der Weg scheint also frei für Ragnar Ache beim 1. FC Köln, der Stürmer soll kurz vor der Unterschrift stehen. Und als Anfang der Woche die Fragestellung eines Sport1-Interviews als Wechsel-Fakt verstanden wurde, da wähnten viele FC-Fans den Transfer schon in trockenen Tüchern.

Doch ganz so weit scheint es mit Ache und dem FC noch nicht zu sein. Zumindest gibt es noch weitere Interessenten, die sich ebenfalls noch Hoffnungen auf den Stürmer machen. Und diese lösen bei dem ein oder anderen Fan vielleicht so etwas wie ein Déjà-vu aus. Denn neben Clubs aus dem Ausland mischt der 1. FC Union Berlin wohl im Buhlen um den Angreifer noch immer mit. Und unwillkürlich werden da doch Erinnerungen an den vergangenen Winter wach. Damals wollten die Kölner eigentlich den Kroaten Ivan Prtajin verpflichten, waren sich mit dem Stürmer bereits einig, doch Steffen Baumgart übernahm bei den Eisernen und legte sein Veto ein. Der Deal platzte bekanntlich, Köln verpflichtete Imad Rondic. Schon im vergangenen Sommer wollte Berlin den Stürmer unter Vertrag nehmen, Kaiserslautern lehnte dem Vernehmen nach auch ein Angebot von Como im zweistelligen Millionen-Bereich ab.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

Union denkt über Kaufoption nach

Die Situation hat sich grundlegend verändert. Zwar gilt der Angreifer auch in Berlin weiterhin als Wunschspieler, nur verfügt Ache über eine Ausstiegsklausel, kann für eine Ablöse zwischen vier und fünf Millionen den Verein verlassen. Zudem hat der 28-Jährige seinen Wechselwunsch bereits hinterlegt. Der Abgang steht fest und das für einen Angreifer mit einem geschätzten Marktwert von acht Millionen Euro zum Schnäppchenpreis. Und wie der „Berliner Kurier“ berichtet, soll Ache auch weiterhin ganz weit oben auf dem Berliner Zettel stehen. Baumgart und Horst Heldt könnten dem FC also erneut einen Strich durch die Rechnung machen. Allerdings sorgte zuletzt auch Andrej Ilic bei den Eisernen wieder für Furore. Der Stürmer ist von Lille ausgeliehen und eigentlich war der Abgang beschlossene Sache. Doch das Blatt könnte sich noch einmal wenden und laut „Berliner Kurier“ wollen die Köpenicker nicht beide Spieler verpflichten.

Aktuell scheint die Tendenz eher Richtung Ilic zu gehen, Berlin besitzt eine Kaufoption. Bei Ache soll der FC weiterhin sehr gut, vermutlich sogar die besten Karten haben. Eine Entscheidung steht bislang noch aus.


Transfergerüchte beim 1. FC Köln: Werden die Personalien Tom Krauß und Bernardo wieder konkreter?

Tom Krauß soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen.
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Transfergerüchte beim 1. FC Köln: Werden die Personalien Tom Krauß und Bernardo wieder konkreter?

Die Saison ist formell noch gar nicht beendet, da werden zahlreiche Namen rund um die Vereine gehandelt. Auch beim FC werden zahlreiche Akteure ins Spiel gebracht. So auch zwei Namen, die eigentlich schon wieder ein wenig erkaltet waren. Ist der 1. FC Köln an Tom Krauß und Bernardo interessiert?

Am frühen Mittwochabend waren es vier Namen, die über den Tag verteilt in der Gerüchteküche der Geißböcke hochkochten. Darunter auch zwei Namen, die schon vor einigen Wochen mal aufgeploppt waren. Ist der 1. FC Köln an Tom Krauß und Bernardo vom VfL Bochum interessiert?

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Spielerisch konnte sich Tom Krauß nicht so recht von den Fans des VfL Bochum verabschieden. Ausgerechnet das letzte Spiel der Saison beim FC St. Pauli verpasste der Mittelfeldspieler aufgrund von Rückenproblemen. Sein Einsatz am 33. Spieltag wird somit der letzte für die Westfalen bleiben, jenes Spiel, das den endgültigen Abstieg bedeutete. „Wir alle sind brutal enttäuscht, dass es am Ende nicht gereicht hat, die Klasse zu halten, aber wie ihr uns jedes Spiel unterstützt habt trotz dieser schwierigen Situation, war unfassbar und darauf kann jeder stolz sein“, schrieb Krauß auf seinem Instagram-Kanal. „Ich habe mich sehr wohlgefühlt im Verein und ich wünsche nur das Beste für die Zukunft und hoffe, dass der VfL Bochum bald wieder in der 1. Liga spielen wird.“

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Wird Krauß beim FC zum Kandidat?


Die Wahrscheinlichkeit, dass Krauß in der kommenden Saison Bundesliga spielen wird, ist indes groß. Grundsätzlich war der Mittelfeldspieler von Mainz an Bochum ausgeliehen, nun stünde die Rückkehr an. Nur bei den Rheinhessen spielte der 23-Jährige keine Rolle und angesichts des bevorstehenden europäischen Wettbewerbs ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Mainz noch einmal auf verschiedenen Positionen nachrüsten wird. Und so scheint die Zukunft des gebürtigen Leipzigers offen. Schon vor einigen Wochen tauchten erste Gerüchte auf, dass der FC an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers interessiert sei. Diese Spekualtionen greift die „Sport Bild“ in der aktuellen Printausgabe noch einmal auf. Demnach sei der Spieler ein Kandidat bei den Kölnern. Die Ablöse läge bei vier Millionen Euro. Viel Geld. Allerdings für einen Akteur, der beim VfL zum Stammspieler avancierte.

Und Krauß ist nicht der einzige Bochumer Spieler, der erneut mit dem FC in Verbindung gebracht wird. Auch Abwehrspieler Bernardo soll ein heißer Kandidat bei den Geißböcken sein, auch dieses Gerücht ist nicht neu. Nur wurde es am Mittwoch noch einmal durch Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg bestätigt. Demnach sei der FC an dem Brasilianer sehr interessiert. Neben den Kölnern habe aber auch Borussia Mönchengladbach die Fühler nach dem ablösefreien Abwehrspieler ausgestreckt. Auch Eintracht Frankfurt soll dem Vernehmen nach sein Interesse bekundet haben. Der Marktwert des Innenverteidigers wird auf fünf Millionen Euro geschätzt.

Philipp Liesenfeld wird neuer Geschäftsführer beim 1. FC Köln

Philipp Liesenfeld, 1. FC Köln
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Philipp Liesenfeld wird neuer Geschäftsführer beim 1. FC Köln

Die Personalplanung geht weiter beim FC. Am Mittwoch hat der Verein offiziell den neuen Geschäftsführer präsentiert: Philipp Liesenfeld wird Geschäftsführer Marketing und Vertrieb beim 1. FC Köln.

Der aus den eigenen Reihen stammende 37-Jährige übernimmt an der Seite von Philipp Türoff die Geschäfte des FC: Philipp Liesenfeld wird Geschäftsführer Marketing und Vertrieb beim 1. FC Köln.

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Die Neuausrichtung des 1. FC Köln hat bereits drei Tage nach dem gewonnenen Aufstiegs-Duell gegen Kaiserlautern begonnen. So ist die Entscheidung, dass Thomas Kessler den Posten des Sportdirektors inne haben wird, bereits getroffen. Doch dies ist nicht die einzige Personalentscheidung. Auch die Position des Geschäftsführers Marketing und Vertrieb ist vergeben. So wird das Amt in Zukunft von Philipp Liesenfeld übernommen. Am Mittwoch machte der Verein die Entscheidung offiziell. Der Vorstand des 1. FC Köln, bestehend aus Präsident Dr. Werner Wolf, Eckhard Sauren und Dr. Carsten Wettich traf die Wahl und wurde vom gemeinsamen Ausschuss bestätigt. Der 38-Jährige war bisher als Bereichsleiter B2C-Vermarktung für den FC tätig und unterschrieb seinen Vertrag bis 2028.

Fachkompetenz und Verständnis für den Club

„Wir freuen uns sehr, mit Philipp Liesenfeld eine Führungspersönlichkeit aus den eigenen Reihen für diese Schlüsselposition gewonnen zu haben. Die Entscheidung für ihn fiel nach einem intensiven, mehrstufigen Auswahlprozess, den wir gemeinsam mit einem renommierten externen Personalberatungsunternehmen durchgeführt haben“, so Wolf im Namen des Vorstands: „Philipp hat sich in diesem Prozess gegen eine Vielzahl an hochqualifizierten Managern durchgesetzt. Er bringt nicht nur eine hohe Fachkompetenz und ein tiefes Verständnis für unseren Club und seine Werte mit, sondern auch die notwendige innovative Denkweise, um die kommenden Herausforderungen, insbesondere die Eigenvermarktung ab 2026, erfolgreich zu gestalten. Wir sind überzeugt, dass er die Bereiche Marketing und Vertrieb mit großer Dynamik und Weitsicht führen wird.“ 
 
 

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Viel mehr als „nur ein Arbeitgeber“

Geschäftsführer Finanzen & Administration Philipp Türoff hat in den vergangenen Monaten bereits mit Liesenfeld zusammengearbeitet. Gemeinsam realisierten sie die Partnerschaft mit adidas. „Ich freue mich außerordentlich auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit in der neuen Konstellation“, so Türoff. Der neue Geschäftsführer bedankte sich beim Vorstand für das in ihn gesetzte große Vertrauen und formulierte die Ziele seiner künftigen Arbeit. „Der 1. FC Köln ist für mich seit über einem Jahrzehnt weit mehr als nur ein Arbeitgeber. Die neue Aufgabe gehe ich mit riesiger Motivation, großem Respekt und voller Tatendrang an. Gemeinsam mit meinem Team möchte ich die positive Energie des Aufstiegs nutzen, unsere Marke weiter stärken, die Digitalisierung vorantreiben und die Beziehung zu unseren Fans und Partnern noch intensiver gestalten“, so Liesenfeld.


Dejan Ljubicic: Medizincheck bestanden, Vierjahresvertrag und emotionale Worte an die Fans des 1. FC Köln

Dejan Ljubicic im Trikot des 1. FC Köln
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Dejan Ljubicic: Medizincheck bestanden, Vierjahresvertrag und emotionale Worte an die Fans des 1. FC Köln

Das Kapitel Dejan Ljubicic ist beim FC zu Ende gegangen. Der Mittelfeldspieler hat bei Dinamo Zagreb den Medizincheck bestanden und anschließend einen Vierjahresvertrag unterschrieben. Doch es gab noch eine Nachricht an die Anhänger des 1. FC Köln: Dejan Ljubicic verabschiedet sich von den FC-Fans.

Es hatte sich bereits angedeutet, nun steht der Abschied endgültig fest beim 1. FC Köln: Dejan Ljubicic verabschiedet sich von den FC-Fans mit emotionalen Worten.

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Nun ist es also offiziell: Dejan Ljubicic hat den FC endgültig verlassen. Der Mittelfeldspieler hat am Mittwoch den Medizincheck bei Dinamo Zagreb bestanden und anschließend einen Vierjahresvertrag unterschrieben. Das berichten kroatische Medien übereinstimmend. Demnach soll Ljubicic mit Prämien rund eine Millionen Euro jährlich verdienen. Das Kapitel bei den Geißböcken findet damit sein Ende. „Liebe FC-Familie, die letzten Tage und Wochen waren laut – und genau so muss es sein! Ihr habt eure Meinungen deutlich gemacht, und das respektiere ich. Durch euch lebt der Klub, in guten wie in schlechten Zeiten“, schreibt Ljubicic zum Abschied auf Instagram. „Auch an mich wurden viele laute Stimmen gerichtet. Ich höre euch, und ich weiß, dass Meinungen unterschiedlich sind. Doch nun ist es an der Zeit, meine Sicht der Dinge mit euch zu teilen.“

Beim FC nicht mehr glücklich geworden

Ljubicic hatte nach zwei starken Spielzeiten unter Steffen Baumgart in den vergangenen beiden Saisons nicht mehr so recht zu seiner Form gefunden. Das sorgte für Kritik. Unter anderem wurde dem Mittelfeldspieler vorgeworfen, er sei nicht mehr richtig mit dem Kopf bei der Sache gewesen. Vor allem nach den Wechselgerüchten, die Ljubicic in den vergangenen Jahren umgeben haben. „Dieser Verein ist mehr als nur ein Klub. Er ist Leidenschaft, Geschichte, Familie. Hier habe ich nicht nur Fußball gespielt, sondern ein Zuhause gefunden – in der Stadt, im Stadion, bei euch, den Fans. Wir haben gemeinsam gefeiert, gemeinsam gelitten. Höhen und Tiefen gehören dazu, doch eines bleibt unverändert: Ich habe den Geißbock mit Stolz auf meiner Brust getragen. Immer“, schreibt Ljubicic und: „Die ersten beiden Jahre hier – pure Magie. Gemeinsam haben wir Geschichte geschrieben, den Einzug in die Conference League gefeiert. Ein Kapitel, das für immer bleiben wird.“

Nun wechselt der Mittelfeldspieler also nach Zagreb, dorthin, wo schon sein Bruder spielte und hofft dort auf die Champions-League-Teilnahme. „Ich habe jede einzelne Sekunde im Stadion genossen, unter euch spielen zu dürfen. Die Atmosphäre, die Emotionen, die Leidenschaft – all das hat diesen Klub für mich besonders gemacht. Es war ein Privileg, diesen Weg mit euch gegangen zu sein“, schreibt Ljubicic. „Auch wenn es nicht immer einfach war, das gehört dazu. Höhen und Tiefen sind Teil dieses Sports, und genau das macht ihn so einzigartig.“ Besonders bedankt sich der Österreicher bei seinen Mitspielern und dem Staff. „Ich bin dankbar, Teil dieser Mannschaft gewesen zu sein“, sind die letzten Worte.