Am liebsten mit Tim Lemperle – Beim 1. FC Köln liegt der Fokus nun wieder auf Kaiserslautern

Tim Lemperle vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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Am liebsten mit Tim Lemperle – Beim 1. FC Köln liegt der Fokus nun wieder auf Kaiserslautern

Der Vorfall um Tim Lemperle ist rund ums Geißbockheim noch immer Gesprächsthema. Beim FC ist man um Ruhe bemüht, der Fokus soll auf das große Finale gerichtet werden. Alles für den Aufstieg heißt es beim 1. FC Köln: Tim Lemperle könnte zur Option gegen den FCK werden.

Am Sonntag geht es für den FC im Kölner Stadion um den Aufstieg. Dabei ist der Fokus trotz des Eklats um den Kölner Stürmer bei Trainer und Mannschaft lediglich auf das Spiel gerichtet – mindestens ein Punkt muss her, egal wie. Ausschließen will man daher einen Einsatz des 23-Jährigen bei körperlicher Fitness nicht beim 1. FC Köln: Tim Lemperle könnte zur Option gegen den FCK werden.

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Die Euphorie war groß nach dem 2:1-Erfolg über den 1. FC Nürnberg. Der Wechsel von Gerhard Struber auf Friedhelm Funkel hat zumindest gefühlt für eine andere Stimmung rund um den FC gesorgt. Doch dann hat der Vorfall um Tim Lemperle einen gewaltigen Schatten über das Geißbockheim gelegt. Nach wie vor gibt es unterschiedliche Erzählweisen, Ungereimtheiten. Wie berichtet war Lemperle mit Freunden auf dem „Roxy“ zu einem „Daydrinking“, stark alkoholisiert kam es offenbar zu Provokationen, abfälligen Äußerungen und körperlichen Übergriffen. Am Ende steht ein Krankenhausaufenthalt, offenbar mit Nasenbeinbruch, Platzwunde und Gehirnerschütterung sowie einer Anzeige wegen Körperverletzung. Die Gegenseite widerspricht, spricht von Notwehr. Die ganze Wahrheit wird so schnell wohl nicht auf den Tisch kommen.

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„Das war nicht in Ordnung“

Vermutlich auch deswegen ist der FC aktuell um Ruhe bemüht. Der Fokus soll nun endlich wieder auf dem Endspiel am Wochenende liegen. „Ich sage heute nichts zu Tim Lemperle. Wir können aufsteigen am letzten Spieltag. Also tut mir den Gefallen und stellt mir Fragen zum Sport“, sagte Kapitän Timo Hübers am Mittwoch in der Mixed Zone, angesprochen auf den Vorfall. Vom FC gab es nach dem Statement von Interims-Sportdirektor Thomas Kessler am Montag auch keine weiteren Informationen. Und auch Friedhelm Funkel wollte dem Thema nicht zu viel Beachtung schenken. „Die Mannschaft beschäftigt das überhaupt nicht! Wir haben natürlich am Anfang darüber gesprochen, das ist ja völlig normal. Ansonsten wird da relativ wenig drüber gesprochen. Ich kann Ihnen versichern: Was mit Tim passiert ist, hat auf das Spiel am Sonntag Nullkommanull Einfluss. Das war nicht in Ordnung, aber er ist weder von der Mannschaft noch von mir verurteilt worden“, sagte der Coach der „Bild“.

Der Kölner Trainer ist bekannt für seine teils strikten Entscheidungen. So war Dejan Ljubicic am vergangenen Wochenende kein Kader-Thema. Es geht nur um den Aufstieg. Und auch die Causa Lemperle wird so zumindest vorerst dem Maximal-Ziel untergeordnet. „Es gibt Dinge, die kann man klären. Dann muss es auch gut sein. Ob er vom Verein bestraft wird? Das wissen wir noch nicht. Wir haben jetzt Ruhe, das ist das Allerwichtigste“, sagte Funkel. Und deswegen ist es auch alles andere als ausgeschlossen, dass Lemperle am Sonntagnachmittag dann noch einmal mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen wird. Zumindest, wenn er rechtzeitig fit wird. „Von seinen davongetragenen Verletzungen sieht es ganz gut aus. Die sind nicht das Schwerwiegendste. Er hat aber immer noch Probleme mit seinem Knie.“

Tatsächlich hatte sich der Stürmer schon vor der Begegnung gegen Nürnberg eine Knieverletzung zugezogen und hätte ohnehin kürzer treten, individuell trainieren sollen. Ob es für Sonntag reicht, scheint komplett offen. In der Startelf wird der Angreifer sicherlich nicht stehen. Dafür dürfte Damion Downs beginnen. Ob Lemperle bei einem Kaderplatz dann auch wirklich noch einmal auf den Platz kommen wird, hängt wohl vom Spielverlauf ab.

Angstgegner im Endspiel? Kaiserslauterns teuflisch gute Bilanz gegen den 1. FC Köln  

1. FC Köln gegen Kaiserslautern - Hinspiel (Foto: Christian Kaspar-Bartke / Getty Images)
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Angstgegner im Endspiel? Kaiserslauterns teuflisch gute Bilanz gegen den 1. FC Köln  

Das letzte Saisonspiel des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern hält alles für ein spektakuläres Saisonfinale bereit. Ein Unentschieden reicht den Geißböcken für die dingfeste Rückkehr in die erste Bundesliga. Allerdings ist das gleich aus mehren Gründen vorab nicht sicher: Darum ist der 1. FC Kaiserslautern ein Angstgegner des 1. FC Köln

Das letzte Saisonspiel der Geißböcke hat alles, was zu einem richtig gutem Hollywood-Drama dazugehört. Ein Wiedersehen mit dem Ex-Verein, einen gefährlichen Gegner und Nervenschlachten abseits des Platzes. Darum ist der 1. FC Kaiserslautern ein Angstgegner des 1. FC Köln.

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Mit dem knappen 2:1-Sieg gegen Darmstadt 98 hat sich der 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Spieltag zumindest rechnerisch eine kleine Restchance auf den Aufstieg gewahrt. Am Betzenberg hegt man leise Hoffnungen, auch wenn der Weg in die Bundesliga einem kleinen Fußballwunder gleichkäme. Dafür müssten die Roten Teufel nicht nur selbst gegen den 1. FC Köln gewinnen, sondern gleichzeitig auf Patzer der beiden besser platzierten Konkurrenten aus Elversberg und Paderborn hoffen. Und auch Düsseldorf müsste mitspielen. Angesichts der Form dieser Teams ist dies jedoch eher unwahrscheinlich. Und selbst wenn: In der Relegation wartet traditionell ein schweres Los, denn in den vergangenen Jahren behielten meist die Bundesligisten die Oberhand.

Im Fokus der Pfälzer steht nun zunächst das Traditionsduell gegen den 1. FC Köln. Die Geißböcke haben sich durch eine durchwachsene Rückrunde selbst in diese spannungsgeladene Ausgangslage manövriert und müssen am letzten Spieltag mindestens einen Punkt holen, um den direkten Wiederaufstieg perfekt zu machen. Das ist keine unlösbare Aufgabe für die Mannschaft von Friedhelm Funkel, die sich zuletzt beim 2:0-Sieg gegen Nürnberg stabil präsentierte. Doch ein Duell gegen die Roten Teufel birgt stets seine eigenen Gesetze und Fallstricke.

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Lauterns Aufstiegshoffnungen: Lieberknecht braucht ein Wunder

Die Aufstiegshoffnungen des 1. FC Kaiserslautern leben. Und das liegt nicht zuletzt an einem Spieler: Ragnar Ache. Der treffsichere Angreifer ist mit 18 Saisontoren aktuell unter der Goalgetter-Elite der 2. Bundesliga und die gefährlichste Waffe im Offensivspiel der Roten Teufel. Zwischenzeitlich sah es so aus, als hätte der 26-Jährige auf der Zielgeraden seinen Torriecher verloren: Bei den drei Niederlagen in Folge gegen Nürnberg, Magdeburg und Braunschweig blieb Ache ohne Treffer. Doch gegen Darmstadt 98 meldete er sich eindrucksvoll zurück und erzielte beim 2:1-Erfolg ein wichtiges Tor. Die Mini-Krise ist damit beendet – pünktlich zum Showdown am letzten Spieltag, wenn es gegen seinen zukünftigen Arbeitgeber geht. Zumindest, wenn sich die aktuellen Transfergerüchte um Ache bestätigen sollten.

Trainer Friedhelm Funkel und sein 1. FC Köln erwarten Ache und Co. nun im letzten Saisonspiel. Kaiserslautern-Coach Thorsten Lieberknecht erinnerte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel an eigene Erfahrungen im Aufstiegsrennen: „Wir müssen wieder in Vorleistung treten und das Spiel in Köln gewinnen. Aber ich weiß auch, wie schwer dieser letzte Schritt sein kann (von seinem Aufstieg mit Darmstadt Anm. d. Red.). Ein Satz, der auf beide Mannschaften zutrifft. Denn für Lautern geht es um ein Wunder, für Köln um einen Pflichtsieg.

Kaiserslauterns erschreckend-positive Bilanz in Müngersdorf

Kaum zu glauben, aber wahr: Die Bilanz des 1. FC Kaiserslautern in Müngersdorf liest sich aus Sicht der Kölner furchteinflößend – zumindest aus historischer Perspektive. Zwar gewann der 1. FC Köln das Hinspiel in dieser Saison knapp mit 1:0, doch es war einer von lediglich drei Erfolgen in den letzten 36 Pflichtspielen gegen den FCK (12 Remis, 21 Niederlagen).

Vor heimischer Kulisse sieht es für die Geißböcke sogar noch düsterer aus: Der letzte Heimsieg gegen die Roten Teufel datiert vom Dezember 2007 – ein 2:1 unter Trainer Christoph Daum in der 2. Bundesliga. Seitdem punktete Lautern in 16 der letzten 17 Gastspiele in Köln, holte dabei beeindruckende zehn Siege und sechs Unentschieden. Den Auftakt dieser Serie markierte ein Spiel, das in die Vereinsgeschichte einging: Am 15. Juni 1991 sicherte sich der FCK mit einem legendären 6:2-Sieg in Müngersdorf die Deutsche Meisterschaft. Ein gutes Omen für den Saisonendspurt aus Sicht der Pfälzer und ein warnendes Signal für den FC.

Geht die Funkel-Strategie auch gegen Kaiserslautern auf?

Die Sofortmaßnahmen von Funkel für die Aufstiegsmission des 1. FC Köln haben offenbar schnell Wirkung gezeigt. Beim 2:1-Auswärtssieg gegen den 1. FC Nürnberg präsentierten sich die Geißböcke wie ausgewechselt: befreit, fokussiert und mit spürbarem Selbstvertrauen. Vor allem Florian Kainz rückte in den Fokus. Von Funkel von Beginn an im linken Mittelfeld aufgeboten, avancierte mit einem Doppelpack zum Matchwinner. In nur wenigen Tagen hat Friedhelm Funkel seiner Mannschaft neue Zuversicht eingeimpft, intensive Gespräche geführt und den Spielern den Druck offenbar genommen. Nun steht der erfahrene Fußballlehrer jedoch vor einer ganz besonderen Herausforderung – emotional wie sportlich: Ausgerechnet gegen den 1. FC Kaiserslautern muss am letzten Spieltag der direkte Wiederaufstieg klargemacht werden.

Für Funkel ist das Duell mit den Roten Teufeln eine Herzensangelegenheit. In der vergangenen Saison rettete er den FCK vor dem Abstieg und führte ihn sensationell ins DFB-Pokalfinale. Auch als Spieler war er dort eine feste Größe und erzielte in 90 Pflichtspielen 33 Tore, darunter ein legendärer Doppelpack beim 5:0 gegen Real Madrid im März 1982. Dass es ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein um alles geht, bedeutet für den Coach der Domstädter eine emotionale Achterbahnfahrt. Und er ist nicht der Einzige mit einer Vergangenheit in Kaiserslautern: Innenverteidiger Dominique Heintz stammt aus der Jugend des FCK. Der 33-Jährige musste im Spiel gegen Nürnberg mit leichten Oberschenkelproblemen vom Platz gehen, sein Einsatz gegen den Ausbildungsverein gilt aber als wahrscheinlich. Im Hinspiel hatte Heintz wegen einer Gelb-Rot-Sperre gefehlt.

Brisant ist maßlos untertrieben

Sollte es dem 1. FC Köln am Sonntag gelingen, gegen Kaiserslautern mindestens ein Unentschieden zu erreichen, wäre der Wiederaufstieg in die Bundesliga perfekt. Noch steht der Aufstieg allerdings im Konjunktiv. Die Roten Teufel haben auf jeden Fall das Zeug, den Geißböcken auf den letzten Metern einen Strich durch die Rechnung zu machen. Die Konstellation aus Aufstiegshoffung, Geschehnissen rund um Tim Lemperle und persönliche Verstrickungen von Friedhelm Funkel sind ein Fest für Freunde der ganz großen Fußball-Dramen.


Heißes Transfergerücht: Deswegen würde Ragnar Ache gut zum 1. FC Köln passen

Ragnar Ache (Foto Stuart Franklin/Getty Images)
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Heißes Transfergerücht: Deswegen würde Ragnar Ache gut zum 1. FC Köln passen

Pünktlich zum Ende der Saison beginnt sich das Transfergerüchte-Karussell ordentlich zu drehen. Und möglicherweise sind die Geißböcke beim kommenden Gegner fündig geworden. Darum würde Ragnar Ache zum 1. FC Köln passen.

Während sich der 1. FC Köln mitten in der Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern befindet, laufen im Hintergrund bereits die Planungen für die kommende Spielzeit. Dabei sollen die Kölner Verantwortlichen auf der Suche nach einem neuen Stürmer ausgerechnet beim kommenden Gegner fündig geworden sein. Wie Sky berichtet, befindet sich der FC in konkreten Gesprächen mit Ragnar Ache, der im Sommer aufgrund einer Ausstiegsklausel für zwischen vier und fünf Millionen Euro zu haben sei. Eine Einigung mit der Spielerseite gab es bislang nicht, was auch damit zusammenhängen dürfte, dass noch unklar ist, ob der FC in der kommenden Spielzeit erstklassig spielt. Dies soll für den Angreifer eine Voraussetzung sein. Für Köln könnte der Deal genau richtig sein. Darum würde Ragnar Ache zum 1. FC Köln passen.

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Startschuss in den Niederlanden

Der in Frankfurt geborene Ache zog bereits im Alter von zehn Jahren mit seiner Familie in die Niederlande. Dort begann die fußballerische Ausbildung des heute 26-Jährigen beim Traditionsverein Sparta Rotterdam. Ache durchlief verschiedene Jugendmannschaften und unterschrieb im Alter von 17 Jahren seinen ersten Profivertrag. Nachdem der Stürmer in der Saison 16/17 bei Spartas zweiter Mannschaft in 17 Spielen sieben Treffer erzielt und sechs weitere vorbereitet hat, feierte der Angreifer schließlich auch sein Debüt im Profiteam. In der darauffolgenden Saison pendelte der Rechtsfuß immer wieder zwischen erster und zweiter Mannschaft, bevor er in der Saison 19/20 den endgültigen Durchbruch im Profifußball schaffte. Für Sparta lief der Stürmer in dieser Spielzeit 19 Mal auf und erzielte fünf Treffer und drei Vorlagen.

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Über Frankfurt in die Pfalz

Im Sommer 2020 wechselte Ache dann in die Bundesliga zu Eintracht Frankfurt. Allerdings erfüllte der Angreifer die Erwartungen am Main nicht und kam in zwei Jahren lediglich auf 23 Einsätze und 344 Pflichtspielminuten. Um wieder mehr Spielpraxis zu erhalten, ließ sich Ache 2022 zu Greuther Fürth verleihen. Beim Kleeblatt entwickelte er sich sofort zum Stammspieler und erzielte in 32 Ligaspielen sieben Tore, bereitete vier weitere vor. Nach seiner Rückkehr nach Frankfurt war schnell klar, dass es für Ache bei den Adlern nicht weitergeht. Diese Chance nutzte der 1. FC Kaiserslautern und verpflichtete den 26-Jährigen 2023 für eine Million Euro. Eine Verpflichtung, die aus heutiger Sicht ein absoluter Top-Transfer war.

Für die Roten Teufel kommt der ehemalige Frankfurter in 60 Pflichtspielen bislang auf 35 Treffer und fünf Vorlagen. Nachdem es bereits vor der aktuellen Spielzeit, aber auch im Winter Interesse von Union Berlin und dem italienischen Erstligisten Como an den Diensten von Ache gab, ein Transfer jedoch an zu hohen Forderungen der Verantwortlichen scheiterte, ist ein Abgang im kommenden Sommer beschlossen. Am heißesten ist die Spur aktuell zum FC, der sich intensiv um die Dienste von Ache bemüht.

Die Stärken des Angreifers

Bei seiner Vorstellung in Frankfurt sagte der heute 26-Jährige über seine Stärken: „Ich bin schnell, kopfballstark und gut vor dem Tor“. Und genau diese Punkte zeigt der Stürmer seit seiner Ankunft in Lautern. Während Ache in der laufenden Spielzeit bei der Sprintgeschwindigkeit einen Wert von 33,54 km/h vorweist, wurde der Angreifer in der vergangenen Saison mit 35,04 km/h geblitzt. Damit bringt er für einen Mittelstürmer eine optimale Geschwindigkeit mit und kann von seinen Teamkollegen somit auch vertikal in die Tiefe geschickt werden. Ein aktuell oft genutztes Mittel der Geißböcke. Bei den Torschüssen ist Ache in der laufenden Spielzeit mit 103 Versuchen auf das gegnerische Tor absolute Spitze.

Von diesen brachte der Lauterer 18 im Tor unter, womit jeder sechste Schuss von ihm ein Treffer ist. Eine weitere Qualität des Angreifers ist die Vielseitigkeit beim Abschluss. So erzielte Ache von seinen 18 Treffern 13 von innerhalb des Sechzehners, fünf von außerhalb, neun mit rechts, drei mit links sowie sechs mit dem Kopf. Ebenso gewann der 1,83 m große Offensivspieler bereits 107 Luftzweikämpfe und ist damit in dieser Statistik der drittbeste Spieler der Liga. Nur David Kownacki (118) von Fortuna Düsseldorf und FC-Kapitän Timo Hübers (115) zeigen sich hier noch erfolgreicher.

System ungebunden

Eine weitere positive Eigenschaft von Ache ist, dass er sowohl in einer Doppelspitze als auch als alleiniger Mittelstürmer agieren kann. Dies wäre für die Planungen des FC ein großer Vorteil. Denn aktuell steht bekanntlich nicht fest, welcher Trainer den FC im Sommer übernimmt und welches System er spielen möchte. In die aktuelle Ausrichtung von Funkel, der den FC in Nürnberg in einem 4-2-3-1-System aufliefen ließ und Ache aus Lautern kennt, würde der Angreifer sicher passen. Hier würde der Angreifer als alleinige Spitze agieren und hätte mit Florian Kainz, Jan Thielmann, Leart Pacarada, Max Finkgräfe und Jusuf Gazibegovic Spieler auf den Außen, die den 26-Jährigen mit Flanken in Szene setzen.

Auch hätte Ache mit Luca Waldschmidt einen Spieler hinter sich, der die spielerische Klasse besitzt, ihn in eine gute Position zu bringen, aber ihn auch in die Tiefe zu schicken. Mit einer Doppelspitze würde Ache als Zielspieler agieren und somit Linton Maina oder Damion Downs ermöglichen, sich auch mal tiefer oder auf die Außen fallen zu lassen. Durch die Wucht und Körperlichkeit bringt der Angreifer aber auch eine weitere taktische Option für das Kölner Spiel mit. So hätte der FC mit dem gebürtigen Frankfurter einen Angreifer, der in Situationen, in denen der FC unter Druck steht, lange Bälle festmachen kann und somit ein Nachrücken der Mitspieler ermöglicht.

Der Angreifer ist mit einer Ablöse von knapp unter fünf Millionen Euro bezahlbar und würde ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Verbesserungspotenzial mitbringen. Allerdings sollen dem FC rund zwölf Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Kölner würden also ein Großteil des Budgets bereits verbrauchen. Zudem hat Ache bislang kaum Erfahrung im deutschen Oberhaus:


Elversberg das spielstärkste Team, Paderborn lauert – Der 1. FC Köln kann nicht auf große Patzer hoffen

Kann dem 1. FC Köln den Aufstieg verbauen: Horst Steffen mit dem SV Elversberg
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Elversberg das spielstärkste Team, Paderborn lauert – Der 1. FC Köln kann nicht auf große Patzer hoffen

Der 1. FC Köln trifft im alles entscheidenden Spiel auf den 1. FC Kaiserslautern. Mit einem Sieg wären die Geißböcke sicher wieder in der 1. Bundesliga, im Falle einer Niederlage ist sogar der Verbleib im Unterhaus möglich – der FC müsste auf Unterstützung hoffen. Darum sollte der 1. FC Köln sich nicht auf Schützenhilfe verlassen.

Im Ernstfall ist der 1. FC Köln auf Hilfe der Konkurrenz angewiesen am letzten Spieltag. Elversberg, Paderborn und auch Kaiserslautern und Düsseldorf können sich vor dem großen Finale noch konkrete Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Darum sollte der 1. FC Köln sich nicht auf Schützenhilfe verlassen.

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Der Hamburger SV hat es am vergangenen Spieltag vorgemacht, nun will der 1. FC Köln nachziehen. Am letzten Spieltag der Saison soll der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga endlich gelingen. Doch angesichts der durchwachsenen Punkteausbeute im Saisonendspurt ist das keineswegs sicher. Zwar hat sich der FC durch den jüngsten Erfolg über den 1. FC Nürnberg eine gute Ausgangsposition verschafft, doch die Entscheidung über die Rückkehr in die Belle-Etage fällt erst am 34. Spieltag. Ein Ausrutscher gegen den 1. FC Kaiserslautern könnte jedoch teuer werden. Sollten sowohl Elversberg als auch der SC Paderborn ihre Spiele gewinnen, droht dem FC ein weiteres Jahr im Unterhaus. Daher lohnt sich ein Blick nicht nur auf das Spiel gegen Kaiserslautern, bei dem der FC selbst die Fäden in der Hand hat, sondern auch auf die Begegnungen der direkten Aufstiegskonkurrenz.

SV Elversberg – FC Schalke 04 

Für die Gastgeber aus Gelsenkirchen, die aktuell auf Platz 13 stehen, geht es nach einer enttäuschenden Saison lediglich darum, sich mit einem guten Gefühl aus der Spielzeit zu verabschieden. Der Klassenerhalt ist den Schalkern nur noch in der Theorie zu nehmen, trotz der 0:2-Niederlage am 33. Spieltag gegen Düsseldorf. Die Eintracht müsste schon 14 Treffer aufholen. Ausgerechnet Elversberg bescherte Schalke durch den 3:0-Sieg am vergangenen Spieltag gegen Braunschweig den Verbleib in der 2. Liga. Die Erfolgsaussichten sind für Königsblau nicht die besten. In den bisherigen drei Duellen beider Teams gewann nie die Heimmannschaft. Im Hinspiel feierte Schalke einen deutlichen 4:1-Auswärtssieg gegen den damaligen Tabellenführer. Vor heimischer Kulisse will sich S04 nach einer verkorksten Saison dennoch im Positiven von seinen Fans verabschieden. Doch was ihnen am vergangenen Spieltag noch in die Karten spielte, könnte ihnen am Sonntag zum Verhängnis werden.

Denn mit Fisnik Asllani kommt einer der formstärksten Angreifer der Liga. Mit 26 Scorerpunkten in 32 Spielen zählt er zu den herausragenden Akteuren in der laufenden Saison. Der 22-jährige Stürmer steht aktuell auf Leihbasis von der TSG Hoffenheim beim SV Elversberg unter Vertrag und ist ligaweit der zweitbeste Scorer. Er präsentiert sich vor dem gegnerischen Tor kaltschnäuzig und effizient. Allein am vergangenen Spieltag war Asllani beim 3:0-Sieg seiner Elf erneut erfolgreich. Insgesamt kommt er auf sieben Vorlagen und beeindruckende 18 Vorlagen. Seine Zukunft bleibt spannend: Laut dem „Kicker“ plant Hoffenheim eine Vertragsverlängerung mit dem Kosovaren. Im Kraichgau ist die Konkurrenz auf der Stürmerposition jedoch groß und wird zur neuen Saison mit dem ablösefreien Zugang von Tim Lemperle vom 1. FC Köln noch größer.

Bereits im vergangenen Winter gab es Gerüchte über einen Asllani-Wechsel nach Köln. Fest steht: Asllani wird im Saisonfinale gegen Schalke 04 besonders im Fokus stehen. Nur Ragnar Ache von Lautern feuerte ligaweit mehr Torschüsse ab als Asllani (99), sodass Schalkes Keeper Justin Heekeren alle Hände voll zu tun bekommen dürfte.

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Karlsruher SC – SC Paderborn 

Auch der SC Paderborn darf sich vor dem letzten Spieltag der Saison noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Punktgleich mit der SV Elversberg, aber mit dem schlechteren Torverhältnis, liegen die Ostwestfalen in Lauerstellung hinter dem 1. FC Köln. Die Ausgangslage ist eng, doch die Vorzeichen sind günstig: In der 2. Bundesliga feierte der SCP gegen kein anderes Team mehr Siege als gegen den KSC – stolze zwölf in 23 Duellen. Auch im Wildparkstadion fühlen sich die Paderborner offensichtlich wohl: Die letzten drei Auswärtsspiele dort wurden allesamt gewonnen, zuletzt sogar zweimal ohne Gegentor (3:0, 1:0). Davor gab es ein torreiches 4:2.

Das Spiel in Karlsruhe hat jedoch nicht nur sportliche Brisanz, sondern auch eine emotionale Note: Für Trainer Lukas Kwasniok ist es das letzte Spiel an der Seitenlinie des SCP. Der 43-Jährige verlässt den Verein und könnte schon bald in Köln anheuern. Er wird dort als heißer Kandidat für die Nachfolge von Interimscoach Friedhelm Funkel gehandelt. Kwasniok selbst hat unlängst betont, dass er den nächsten Schritt in die Bundesliga machen wolle. Gelingt ihm mit Paderborn der Aufstieg, könnte der Weg ans Geißbockheim ganz konkret werden. Kurios: Kwansiok wurde in Karlsruhe ausgebildet, spielte für die Junioren des KSC.

SC Magdeburg – Fortuna Düsseldorf

Auch für Fortuna Düsseldorf lebt vor dem letzten Spieltag die Hoffnung auf den Aufstieg – zumindest rechnerisch. Damit die Rheinländer tatsächlich noch Platz drei erreichen können, müssen sowohl Elversberg als auch der SC Paderborn ihre Spiele verlieren. Nur dann könnte sich die Fortuna noch auf den Relegationsplatz schieben. Dabei geht es für die Düsseldorfer ausgerechnet nach Magdeburg, wo sie auf einen Gegner mit zweierlei Bilanz treffen. Im Hinspiel feierte der FCM einen spektakulären 5:2-Heimsieg, obwohl man zur Pause noch mit 1:2 zurücklag. Es war zugleich der erste Zweitliga-Erfolg der Bördestädter gegen Düsseldorf. Doch die Auswärtsbilanz der Fortuna in Magdeburg kann sich sehen lassen: Die letzten drei Gastspiele wurden allesamt gewonnen, zwei davon nach Rückstand. Somit gehen beide Teams mit unterschiedlichen Vorzeichen in den Saisonabschluss: Magdeburg spielt um einen versöhnlichen Abschluss, Düsseldorf um die letzte Mini-Chance im Aufstiegsrennen.

Steigt das Kölner Herzschlagfinale ohne Tim Lemperle?

Ex-FC-Trainer Gerhard Struber, der von Friedhelm Funkel nach dem 1:1 gegen Regensburg am 32. Spieltag abgelöst wurde, schwörte im Laufe seine Amtszeit gerne darauf, sich nicht zu sehr mit den Stärken und Schwächen der Gegner zu befassen – „bei-sich-sein“ war die Devise unter dem Österreicher. Und damit hat der 1. FC Köln auch dieser Tage, unter Interimstrainer Friedhelm Funkel, genug zu tun. Den Topstürmer Tim Lemperle wird aller Voraussicht nach im wichtigsten Spiel der Saison nicht im Kader stehen. Der 22-Jährige war in eine Schlägerei auf einem Partyschiff verwickelt. Lemperle fällt möglicherweise aus. Bis zum Anpfiff am Sonntag um 15:30 Uhr (live im Liveticker auf come-on-fc.com) wird Funkel seine Mannschaft gegen seinen Ex-Club eine alternative Lösung für das Sturmzentrum einfallen lassen müssen.

Leicht wird die Begegnung gegen den FCK sicher nicht. Denn auch Lautern hat noch die Chance auf den Relegationsplatz. Allerdings müssen die Pfälzer auf drei Plätze schielen. Elversberg und Paderborn müssen verlieren, der FCK gewinnen und noch zwei Tore auf die Fortuna gut machen. Die Chance ist noch da, sie ist aber klein.


„Man spielt nie auf Unentschieden“ – Jusuf Gazibegovic über den Trainerwechsel und Kaiserslautern

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„Man spielt nie auf Unentschieden“ – Jusuf Gazibegovic über den Trainerwechsel und Kaiserslautern

Am vorletzten Spieltag der laufenden Saison hat der Bosnier sein Comeback gegeben. Nun will er die Begegnung gegen den FCK unvergesslich machen für den 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic spricht über den Trainer und Kaiserslautern.

So wirklich viel Ruhe ist am Geißbockheim dieser Tage wohl nicht zu erwarten. Die Vorbereitung auf das Duell gegen Kaiserslautern läuft, Transfergerüchte machen die Runde und die Causa Lemperle trägt ganz sicher nicht zu einer ruhigen Woche bei. Für den 25-jährigen Winter-Neuzugang lief es jedoch rund in den vergangenen Tagen beim 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic spricht über den Trainer und Kaiserslautern.

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Gegen den 1. FC Nürnberg stand Jusuf Gazibegovic das erste Mal seit seiner Verletzung wieder auf dem Spielfeld und schonte sich ganz offensichtlich nicht: Schnellster Spieler des Spiels – 33,4 km/h. Von Vorsicht also keine Spur bei dem Winter-Neuzugang der Kölner, der von Interimscoach Friedhelm Funkel nach einer guten Stunde ausgewechselt wurde. Dabei hätte der 25-Jährige „in Nürnberg auch noch ein bisschen länger spielen können. Die Auswechslung war eine Vorsichtsmaßnahme, weil ich in der ersten Hälfte schon einen Schlag auf meinen Fuß abbekommen hatte“, so Gazibegovic im Interview auf fc.de. Das in ihn gesetzte Vertrauen von Funkel, den Bosnier in die Startelf zu berufen, hat sich also ausgezahlt.

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„Friedhelm ist ein sehr cooler Typ“

Zuvor hatte der Trainer in der Vorbereitung intensive Gespräche mit seinen Spielern geführt. “Beim ersten Mal hat er mich einfach gefragt, wie ich mich fühle nach der Verletzung. Ich habe gesagt, dass ich mich gut fühle. Am nächsten Tag hat er mir gesagt, dass er mit dem Gedanken spielt, mich spielen zu lassen“, beschreibt Gazibegovic die Situation nach dem Trainerwechsel. „Das hat mich natürlich gefreut, dass er mir nach der langen Verletzung das Vertrauen schenken will. Das wollte ich unbedingt zurückgeben.“ Wie bereits mehrfach von den Spielern vernommen, scheint Funkel bei den Geißböcken einen Nerv zu treffen – die richtigen Worte zu finden.

„Man muss sagen: Friedhelm ist ein sehr cooler Typ. Er weiß, wie er mit der Mannschaft reden muss, wie man sie heiß macht. Er hat uns gesagt, dass wir an unsere Fähigkeiten glauben sollen, nichts Besonderes machen müssen. Wenn wir frei aufspielen, sind wir fußballerisch gut. Der Trainer hat ein gutes Gefühl für die Spieler“, sagte Gazibegovic. Am Sonntag steht für die Geißböcke dann das voraussichtlich und hoffentlich letzte Saisonspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern auf dem Plan. Für den Bosnier sei es auf jeden Fall eines der Top-drei-Spiele bisher, vielleicht sogar das größte mit der Kulisse und dem, was auf dem Spiel steht. „Ich habe in der Kürze der Zeit gemerkt, wie verrückt die Stadt nach dem Verein ist“, sagte Gazibegovic.

„Man spielt nie auf Unentschieden“

„Klar ist auch Druck da, wir wissen aber, dass wir alles in der eigenen Hand und die beste Ausgangssituation haben. Es ist nicht einfach für den Kopf, aber mit unseren Fans im Rücken werden wir das schaffen.“ Für den Aufstieg reicht dem FC am Sonntag ein Remis gegen die Roten Teufel. Bei einer Niederlage käme es auf den Ausgang der Spiele der direkten Konkurrenten an. “Man spielt nie auf Unentschieden, das wäre ein großer Fehler. Vielleicht kommt eine Phase im Spiel, wo man es über die Zeit bringen muss. Aber wenn du ins Spiel gehst und auf einen Punkt spielst, endet es meistens nicht gut. Wir gehen ins Spiel und spielen auf Sieg“.

„Für solche Spiele lebt jeder Fußballer“

Der 25-Jährige kann den Sonntag kaum erwarten: „Für solche Spiele lebt jeder Fußballer. Du nimmst Erfahrung mit als Spieler, das macht dich größer und besser, du lernst mit solchen Situationen umzugehen“. Gazibegovic beschrieb den Moment, wenn das entscheidende Tor fällt als „eines der geilsten Dinge, die es gibt.“ Den Gegner schätzt der Bosnier als durchaus gefährlich ein. Gerade, weil es für den FCK auch noch eine kleine Chance auf das Erreichen des Relegationsplatzes gibt. „Sie haben eine gute Mannschaft, sind sehr unangenehm und haben mit Ragnar Ache einen Stürmer, der viele Tore erzielt und aus wenig viel macht.“ Mit Ache kommt am Sonntag der Stürmer ins Kölner Stadion, an dem der FC wohl interessiert sein soll. Gespräche sollen aber erst nach dem Duell weitergeführt werden.

Für das große Saisonfinale bleibt den Kölnern nun nur noch, Ruhe zu bewahren und die von Funkel geforderte Lockerheit und den Spaß am Spiel auf den Platz zu bringen. Das Vertrauen in den Trainer hat die Mannschaft. “Er hat so viel Erfahrung. Ich habe selten einen Trainer gesehen, der in solchen Situationen so ruhig bleiben kann, der auch nach dem Rückstand immer an die Wende und an die Mannschaft glaubt. Er hat in der kurzen Zeit schon einen sehr guten Job gemacht“, so Gazibegovic. Wie gut der Job dann am Ende wirklich war, wird der Sonntag im Kölner Stadion zeigen.


1. FC Köln verpflichtet geplanten Winter-Transfer Artem Belousov für die U21

Der 1. FC Köln hat Artem Belousov für die U21 verpflichtet.
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1. FC Köln verpflichtet geplanten Winter-Transfer Artem Belousov für die U21

Der nächste Neuzugang für die Kölner Reserve. Der 1. FC Köln verpflichtet Artem Belousov für die U21. Schon im Winter sollte der Ukrainer zum FC kommen. Nun wurde der Deal offiziell verkündet.

Die Planungen für die kommende Spielzeit laufen auf Hochtouren und das nicht nur bei den Profis. Der 1. FC Köln verpflichtet Artem Belousov für die U21. Das gab der Verein am Nachmittag bekannt. Belousov hätte schon im Winter nach Köln wechseln sollen, doch der Transfer kam nicht zu stande.

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Die Kölner Zweitvertretung erhält einen weiteren Spieler Artem Belousov wechselt vom FC Hennef ans Geißbockheim. „Artem wollten wir bereits im Winter als Verstärkung für die U19 verpflichten und sind nun sehr froh, dass es jetzt funktioniert hat“, sagte Lucas Berg, Bereichsleiter Nachwuchs beim 1. FC Köln. Der Ukrainer stand schon länger auf dem Zettel der Geißböcke. Im Winter schien bereits viel geklärt, der Deal platzte aber. „Artem hat bereits viel erlebt und hat den unbändigen Willen Fußballprofi zu werden. Das sieht man auf und neben dem Platz, was uns sehr beeindruckt hat. Mit Artem gewinnen wir einen gefährlichen, kreativen und variablen Offensivspieler dazu, der bereit ist, alles zu investieren.“

Artem Belousov: „Ich werde alles dafür geben und freue mich auf die Herausforderung“

Der heute 19-Jährige wechselte im Sommer 2022 zum FC Hennef, durchlief dort noch einige Juniorenteams und spielte dort zuletzt in der U19. Auch bei den Snioren kam der Ukrainer bereits fünf Mal zum Einsatz. Hennef spielt aktuell in der Mittelrheinliga. „Ich freue mich sehr, für den FC spielen zu dürfen. Als ich nach Deutschland gekommen bin, war das erste Spiel, das ich im Stadion geguckt habe, ein Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen“, sagt Belousov. „Ab dem Zeitpunkt war es mein Traum, selber für den FC zu spielen. Ich werde alles dafür geben und freue mich auf die Herausforderung.“ Vor wenigen Wochen hatten die Geißböcke bereits den Wechsel des ehemaligen Duisburger Spielers Marvin Ajanie bekannt gegeben. In den kommenden Wochen werden sicher noch weitere Transfers folgen.

Für die Kölner U21 steht am kommenden Samstag das letzte Spiel der Saison an. Dann geht es gegen den Traditionsverein RW Oberhausen.


„Was gibt es Schöneres?“ – Stefan Ruthenbeck über das anstehende Finale gegen Leverkusen

Stefan Ruthenbeck, U19 Trainer des 1. FC Köln
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„Was gibt es Schöneres?“ – Stefan Ruthenbeck über das anstehende Finale gegen Leverkusen

Am Sonntag steht für den FC in Leverkusen das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft an. 1. FC Köln: U19-Trainer Stefan Ruthenbeck über das Leverkusen-Finale.

Die Vorbereitung, die Aufregung und das Spiel vor 15.00 Zuschauern. Es steht ein großer Tag bevor für die U19 des 1. FC Köln: U19-Trainer Stefan Ruthenbeck über das Leverkusen-Finale.

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Die U19 der Geißböcke spielt am Sonntagmorgen um 11 Uhr um die Deutsche Meisterschaft. Das Team von Stefan Ruthenbeck trifft dann im der BayArena auf Leverkusen. Am Mittwoch sprach der Trainer über…

…den Einzug ins Finale der Deutschen Meisterschaft: „Es ist immer ein Zeichen dafür, dass wir in den letzten Jahren gute Arbeit gemacht haben. Viele Jugendtrainer hatten ihren Anteil daran, Spieler entwickelt zu haben. In der U19 darf ich das dann ein bisschen abschöpfen.“

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“Vielleicht geht da was“

… das, was seine Mannschaft auszeichnet: „Mentalität definitiv. Wir mussten gegen viele Widerstände angehen. Das begann schon in der Vorrunde, da hatten wir schwere Phasen mit Verletzungsthematiken und Ausfällen. Das ging dann weiter in der Meisterrunde. Da trafen wir auf Top-Mannschaften aus Deutschland. Ich kann mich an das Spiel gegen München erinnern. Da haben wir dann in doppelter Unterzahl das Spiel gewonnen mit 2:0. Das war besonders. Das hat dann nochmal einen Kick gegeben. Wir haben einen guten Zusammenhalt. Die wollen was erreichen. Mit beginnendem Achtelfinale und der Klarheit, dass es der VfB Stuttgart ist, der mit den besten Spielern in Deutschland bestückt ist, als wir da gewonnen haben, da haben wir alle gewusst: Vielleicht geht was.“

… das Finale gegen Leverkusen: “Wir haben jetzt schon ein paar Mal gegen Leverkusen gespielt. Zu sagen, wir sind Favorit oder es ist ein Fifty-Fifty-Spiel, finde ich nicht in Ordnung. Leverkusen ist Favorit, weil ich nicht die ganzen Spiele ausblenden kann, die wir im Vorfeld gehabt haben. Diese Rolle tut uns gut, der Jäger zu sein, unangenehm zu sein von der ersten Minute an. Das können wir.“

… das Duell in der BayArena: „In der BayArena zu spielen wird zeigen, wie kommen die Leverkusener damit zurecht, aber auch, wie kommen unsere Jungs damit zurecht. Ich habe was von 15.000 Zuschauern gehört aktuell. Wenn das so kommen sollte, dann wird das was ganz ganz Besonderes werden für die Jungs. Wir haben 16-18-Jährige dabei. Der ein oder andere wird damit kein Problem haben, weil er schon sehr sehr weit ist, viele werden sehr nervös sein. Wir werden schauen, wie sie damit zurecht kommen. Ich kann ihnen zwar aus meiner Erfahrung erzählen, aber auch ich werde nervös sein. Die sollen das mitnehmen. Für den ein oder anderen wird es nie mehr eine so große Kulisse geben.“

… die Abläufe vor dem Spiel: “Wir werden es so einfach machen, wie möglich. Natürlich werden wir am Samstag nach dem Abschlusstraining zusammenkommen und werden die Jungs entsprechend vorbereiten. Wie werden dann am Sonntagmorgen hier am Geißbockheim frühstücken und fahren dann in aller Ruhe mit dem Bus rüber.“

… den Zeitpunkt des Spiels: „Wenn wir es später machen würden, dann würden wir auf die erste Liga prallen. Dann wäre es vielleicht kein Sky live Spiel mehr. Es ist schon ein guter Zeitpunkt. Nach dem Erfolg dann später ins Stadion zu fahren und den Erfolg der Profis anzuschauen, was gibt es Schöneres?“

… Justin von der Hitz: Wir haben um Justin von der Hitz gekämpft und das weiß er auch zu schätzen. Er hat eine enorme Wertschätzung erhalten von uns, gerade aus dem Nachwuchs heraus. Er ist einer unserer Spieler, die einen Unterschied machen können. Das hat er auch in Bremen gezeigt und gegen den HSV und das wird er wieder machen gegen Leverkusen. Und wenn er sich hier verabschieden kann als U17-Weltmeister und U19-Deutscher Meister, was gibt es Schöneres?

„Ich würde lieber heute als morgen spielen“ – Timo Hübers über die Vorfreude und Anspannung vor Kaiserslautern

Timo Hübers im Training
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„Ich würde lieber heute als morgen spielen“ – Timo Hübers über die Vorfreude und Anspannung vor Kaiserslautern

Nun sind es nur noch wenige Tage, bis das Duell gegen Kaiserslautern im Kölner Stadion auf dem Programm steht. Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren beim 1. FC Köln: Das sagt Timo Hübers zu Anspannung und Stimmung beim FC.

Nach der Einheit am Mittwoch stellte sich der FC-Kapitän den Fragen der Journalisten. Zur Causa Lemperle wollte sich der 28-Jährige nicht äußern. Viel wichtiger sei das anstehende Duell für den 1. FC Köln: Das sagt Timo Hübers zu Anspannung und Stimmung beim FC.

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Die Lage rund ums Geißbockheim wäre in der Woche vor dem entscheidenden Spiel der Saison wohl ohnehin spannend gewesen. Die Frage nach zur Verfügung stehenden Spielern, taktischer Ausrichtung und Stimmungslage wurde genau beobachtet. Die Causa Lemperle brachte zusätzlich Brisanz in die Vorbereitung. Zum einen, weil der Top-Scorer dem FC am Sonntag gegen Kaiserslautern fehlen wird, zum anderen, weil der Vorfall an sich nicht zu gebrauchende Störgeräusche verursacht. Ablenkung, die die Mannschaft von Friedhelm Funkel nun so gar nicht gebrauchen kann. Und so fokussierte sich FC-Kapitän Timo Hübers am Mittwoch auch lediglich auf das Geschehen rund um den Aufstieg. “Ich sage heute nichts zu Tim Lemperle. Wir können am Wochenende aufsteigen, deswegen stellt mir bitte Fragen zum Sport“, so der 28-Jährige.

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Anspannung und Lockerheit

Die Stimmung der Mannschaft scheint trotz des vorgefallenen Eklats jedoch dennoch positiv zu sein. „Es ist glaube ich ein guter Mix aus Angespanntheit und der nötigen Lockerheit. Wenn man das Training heute verfolgt hat, wissen wir schon, wie wir den Punkt treffen müssen“, so Hübers. „Das stimmt mich optimistisch, auch wenn mir die Woche ewig lang vorkommt. Ich würde lieber heute als morgen spielen.“ Denn der Kapitän der Geißböcke erwartet ein „stimmungsvolles Spiel, die Euphorie ist groß. Wie es in Kaiserslautern aussieht, kann ich aus der Ferne nicht ganz einschätzen.“ Im besten Fall wollen die Kölner daran anknüpfen, wie sie in Nürnberg gespielt haben. „Das war kein offener Schlagabtausch, das war ein sehr kontrolliertes Spiel von uns mit in weiten Teilen überlegenen Phasen. Das wollen wir auch gegen Kaiserslautern hinbekommen, damit es kein wilder Schlagabtausch wird“, so der 28-Jährige.

Das Ziel ist dabei völlig klar der Aufstieg, aber auch die Anhänger des 1. FC Köln hat Hübers im Blick. Die Mannschaft wolle den Fans etwas zurückgeben. Hübers fügte jedoch hinzu, dass die Mannschaft auch sich selbst beweisen wolle, dass sie „zu den zwei besten Mannschaften in dieser Liga gehören. Dann wollen wir nächste Saison hoffentlich wieder da spielen, wo sich der ganze Verein und das Umfeld sieht“, so der Kapitän. Zu diesem Sprung in die 1. Bundesliga soll Interims-Coach Friedhelm Funkel verhelfen.

“Die Vorfreude ist groß“

Und es wäre bekanntermaßen nicht das erste Mal, dass der 71-Jährige den FC rettet. “Er hat es schon ein paar Mal erlebt. Ich nehme ihn sehr optimistisch war, er bestärkt uns in den Sachen, die wir gut können. Gleichzeitig spricht er die Dinge an, die vielleicht nicht so gut waren“, sagt Hübers über seinen Trainer. „Er strahlt eine Zuversicht aus, hat den Tick Gelassenheit, den es in dieser Situation braucht. In Nürnberg hat man schon gesehen, dass es sich auf die Spieler übertragen hat. Jetzt gilt es, das nochmal zu wiederholen.“

Die Unterstützung der Fans ist dem FC im Kölner Stadion sicher. „Das ist, was den Standort auszeichnet. Ich habe hier schonmal eine Europa-Qualifikation miterlebt und was da los war. Ich glaube, ein möglicher Aufstieg würde in ähnliche Sphären vorstoßen“, sagte Hübers. „Die Vorfreude ist groß. Die Bilder darf man sich in die Köpfe holen, um es als Motivationsspritze zu nehmen. Wir wollen uns vergegenwärtigen, was wir schaffen können. Mit einem Blick in den Rückspiel, hätte sich vor einem halben Jahr wohl jeder so ein Saisonfinale gewünscht. Ich bin optimistisch und gehe mit einem guten Gefühl rein.“ Die Vorzeichen scheinen also zu stimmen am Geißbockheim.


Der 1. FC Köln bestätigt den Ausrüsterwechsel – adidas löst hummel ab

Auch Thomas Kessler wurde bereits von adidas beim 1. FC Köln ausgerüstet.
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Der 1. FC Köln bestätigt den Ausrüsterwechsel – adidas löst hummel ab

Die Geißböcke werden in Zukunft wieder mit den drei Streifen auf dem Trikot auflaufen. Der 1. FC Köln vereinbart mit adidas eine Partnerschaft ab 2026. Die Zusammenarbeit mit hummel endet nach der Saison 2025/26.

Bereits große Erfolge feierte der FC mit dem Ausrüster aus Herzogenaurach. Nun soll der weltweit agierende Sportartikelhersteller die Geißböcke wieder ausstatten. Der 1. FC Köln vereinbart mit adidas eine Partnerschaft ab 2026.

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Ab der Saison 2026/27 werden die Geißböcke mit neuem Ausrüster auflaufen. Wie der Verein am Mittwoch bekannt gab, gehen die Geißböcke mit dem weltweit agierenden Sportartikelhersteller adidas eine neue Partnerschaft ein. Dabei gilt die Vereinbarung für alle Mannschaften des 1. FC Köln, von den Profis der Männer über die Frauenteams bis in den Nachwuchsbereich. Der aktuelle Ausrüster hummel verfügt eigentlich über einen Vertrag bis 2027, hat aber in einer einvernehmlichen Vereinbarung der Beendigung des Kontrakts zum Ende der Saison 2025/26 zugestimmt.

Rückkehr zu Adidas

Die kommende Saison 2025/26 wird der 1. FC Köln noch gemeinsam mit hummel bestreiten. „Natürlich bedauern wir es, dass unsere Partnerschaft mit dem 1. FC Köln zu Ende geht, aber wir respektieren ihre Entscheidung, einen neuen Weg einzuschlagen. Gemeinsam haben wir etwas wirklich Besonderes geschaffen – ikonische Trikots, starke Geschichten und eine tiefe Verbindung zu den Fans“, so Lars Stentebjerg, CEO von hummel. „Wir sind stolz auf alle bisherigen Momente und Projekte! Wir freuen uns auf eine starke letzte Saison und drücken die Daumen für das Saisonfinale. Der FC wird immer ein geschätzter Teil der hummel-Familie sein und wir wünschen dem Verein alles Gute für sein nächstes Kapitel.“ 

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Die Rückkehr zu Adidas bedeutet für den FC nicht nur, einen weltweit agierenden Konzern an der Seite zuhaben, sondern auch die Rückkehr zu dem Hersteller, mit dem in der Vergangenheit große Erfolge gefeiert wurden. In der Saison 1976/77 lief der FC erstmals in adidas auf, feierte den Gewinn des Doubles aus Deutscher Meisterschaft und DFB-Pokalsieg in der Saison 1977/78 in den Trikots mit den drei Streifen. In den Jahren von 1980 bis 1985 und von 2005 bis 2008 war adidas ebenfalls Ausrüster des 1. FC Köln. „Wir freuen uns sehr, ab 2026 mit adidas einen der weltweit führenden Sportartikelhersteller als Partner an unserer Seite zu haben. Diese Partnerschaft ist ein wichtiger strategischer Schritt für die Weiterentwicklung des 1. FC Köln und unterstreicht unsere Ambitionen, so Philipp Türoff, Geschäftsführer des 1. FC Köln.

Dank an Hummel

„Gleichzeitig möchten wir hummel unseren großen Dank aussprechen – nicht nur für die Bereitschaft, einem früheren Wechsel zuzustimmen, sondern insbesondere für eine überaus erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Mit hummel konnten wir großartige Kollektionen auflegen, die bei unseren Fans enorme Begeisterung ausgelöst haben“, So Türoff weiter. Tatsächlich haben die Geißböcke mit dem Design nicht immer den Geschmack der Fans getroffen. So war beispielsweise das Torwarttrikot der Saison 2023/24 in Regenbogenfarben durchaus umstritten.

Andere Gestaltungen trafen hingegen den Nerv vieler Anhänger. „Das Trikot zum Abschiedsspiel von Lukas Podolski hat Verkaufsrekorde gebrochen und unser aktuelles rotes Auswärtstrikot ist das bestverkaufte Auswärtstrikot unserer Geschichte. Wir sind fest entschlossen, auch das letzte gemeinsame Jahr mit hummel mit vollem Engagement zu gestalten und freuen uns auf die Umsetzung weiterer großartiger Projekte, bevor wir dann ein neues Kapitel mit adidas aufschlagen“, so Türoff weiter.

Auch auf Seiten des Global Players freut man sich über die Partnerschaft. „Mit dem 1. FC Köln gewinnen wir einen der traditionsreichsten Vereine im deutschen Fußball als Partner zurück. Der Club hat eine riesige Fanbasis und steht für einzigartige Hingabe und Leidenschaft. Wir sind sehr stolz auf die neue langjährige Zusammenarbeit, die sich perfekt einreiht in unser starkes Portfolio an Bundesligapartnern. Der 1. FC Köln und adidas passen perfekt zusammen“, so Marina Moguš, Geschäftsführerin für Zentraleuropa bei adidas.


Verlässt Max Finkgräfe den 1. FC Köln? Der nächste Bundesligist klopft an

Max Finkgräfe im Trikot des 1. FC Köln
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Verlässt Max Finkgräfe den 1. FC Köln? Der nächste Bundesligist klopft an

Der FC droht im Sommer das nächste Eigengewächs zu verlieren. Max Finkgräfe wird den 1. FC Köln wohl verlassen. Das berichtet die „Sport Bild“. Der Linksverteidiger kam in dieser Saison auf nicht besonders viel Spielzeit. Gerüchte über ein Interesse aus Stuttgart kommen immer wieder auf den Tisch. Auch Eintracht Frankfurt ist an Finkgräfe wohl interessiert.

In der vergangenen Spielzeit der Shootingstar, in dieser Spielzeit Ergänzungsspieler. Auf gerade einmal 17 Einsätze kommt der Linksverteidiger, davon neun von Beginn an. Und möglicherweise wird die Begegnung gegen den FCK die letzte im Dress der Geißböcke. Denn es deutet sich ein Wechsel an. Max Finkgräfe wird den 1. FC Köln wohl verlassen. Das berichtet die „Sport Bild“. Eintracht Frankfurt ist neben Stuttgart an Finkgräfe interessiert.

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Für einen Startelf-Einsatz wird es am Sonntagnachmittag wohl nicht reichen. Leart Pacarada dürfte auch gegen den 1. FC Kaiserslautern auf der linken Seite gesetzt sein, eine Kette davor wird wohl eher Linton Maina zum Einsatz kommen. Max Finkgräfe droht also im letzten Saisonspiel vorerst einmal die Bank. Eine Einwechslung ist wahrscheinlich, es könnte die letzte für den FC werden. Denn aktuell mehren sich die Anzeichen, dass der 21-Jährige den FC im Sommer verlassen wird. Wie die „Sport Bild“ in der aktuellen Ausgabe (Mittwoch, 14.05.) berichtet, habe Finkgräfe dem Verein auch schon seinen Wechselwunsch mitgetielt. Laut dem Fachmagazin wird „Max Finkgräfe“ im Sommer gehen. Die Kölner würden damit ein weiteres vielversprechendes Eigengewächs verlieren.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Auch Eintracht Frankfurt interessiert

Immerhin nicht ablösefrei. Der 21-Jährige hat noch bis zum Sommer 2026 Vertrag. Laut „Sport Bild“ sei der Club offen für Verhandlungen. Das kommt nicht überraschend. Dieser Sommer wäre die einzige Möglichkeit, noch eine marktgerechte Ablöse zu erzielen. Im Raum stehen drei bis vier Millionen Euro. Und es gibt auch Interessenten. Wie bereits berichtet soll der VfB Stuttgart nach wie vor seine Fühler nach dem Shootingstar der Geißböcke der Vorsaison ausgestreckt haben. Schon im Winter habe es eine Anfrage gegeben, hieß es damals im „Kicker“, doch die Schwaben hätten sich bei Christian Keller einen Korb abgeholt. In diesem Sommer könnte es einen weiteren Vorstoß geben. Doch laut der „Sport Bild“ gibt es nun auch noch einen weiteren Interessenten aus der Bundesliga. Eintracht Frankfurt soll ebenfalls den Hut in den Ring geworfen haben.

Fakt ist, Max Finkgräfe wird sicherlich nicht besonders glücklich über seine Rolle bei den Geißböcken sein. Der Youngster war in der Vorsaison einer der wenigen Akteure, die auf konstant hohem Niveau gespielt haben – und das in der Premieren-Saison. Auch für diese Spielzeit schien das Eigengewächs gesetzt. Allerdings verletzte sich Finkgräfe in der Vorbereitung, Leart Pacarada nutzte die Gunst der Stunde und ist mittlerweile unumstrittener Stammspieler. Finkgräfe kam in der Startelf nur sporadisch zum Einsatz und wusste dabei sicherlich nicht immer zu überzeugen. Dennoch dürfte sich der 21-Jährige seinen nächsten Karriereschritt beim FC ganz anders vorgestellt haben.