Nach der 0:1-Niederlage gegen Hannover 96 am vergangenen Spieltag empfängt der FC am Samstagabend Jahn Regensburg zum Top-Spiel. Die Kölner wollen weitere drei Punkte einfahren. Alle Informationen gibt es im Liveticker der Begegnung des 1. FC Köln gegen Regensburg.
Vor dem 32. Spieltag stand der FC auf dem ersten Tabellenplatz und hatte einen Punkt Vorsprung auf den HSV. Da der HSV gegen Darmstadt 4:0 gewonnen hat, stehen die Hamburger zwischenzeitlich an der Spitze der Tabelle und haben nun zwei Punkte Vorsprung auf die Geißböcke. Für Gerhard Struber und die Kölner heißt es am Samstagabend, einen wichtigen Schritt Richtung Aufstieg zu gehen und drei Punkte zu holen. Alle Informationen gibt es im Liveticker der Begegnung des 1. FC Köln gegen Regensburg.
Liveticker: 1. FC Magdeburg gegen den 1. FC Köln
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Jahn Regensburg. Mit Linton Maina, dafür aber ohne Leart Pacarada, der wegen seiner Gelb-Roten Karte aus dem Duell gegen Hannover 96 gesperrt ist, wollen die Geißböcke am Samstagabend im Kölner Stadion punkten. Trotz der Tabellensituation keine leichte Aufgabe.
Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Die U21 des 1. FC Köln ist nach zuletzt drei Niederlagen in Folge zurück in der Erfolgsspur: Die FC-Talente gewannen die Regionalliga-Partie beim FC Gütersloh nach einem turbulenten Spielverlauf mit 4:2-Toren. Jonas Saliger war dabei der Matchwinner für die Kölner.
Die U21 des 1. FC Köln ist zurück in der Erfolgsspur. Der Kölner Nachwuchs setzte sich 4:2 gegen Gütersloh durch.
Jonas Saliger avancierte zum Matchwinner (Archivfoto)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Start-Aufstellung im Vergleich zur 1:3-Heimniederlage gegen Lotte auf fünf Positionen: Alessandro Blazic feierte zwischen den Pfosten sein Comeback nach monatelanger Verletzungspause und ersetzte Anthony Racioppi. Zudem starteten Patrik Kristal, Jakob Krautkrämer, Neo Telle und Georg Strauch für die verletzten Meiko Sponsel und Mikail Özkan, den gesperrten Emin Kujovic sowie für den Routinier Stephan Salger, der im Kölner Aufgebot fehlte. Und die FC-Reserve zeigte direkt vom Anpfiff an die vom Trainer gewünschte Reaktion: Die Kölner waren in den ersten Minuten die tonangebende Mannschaft und belohnte sich mit dem frühen Führungstreffer. Nach einer Ecke Jonas Saligers von der linken Seite stieg Neo Telle am Fünfer am höchsten und köpfte zum 0:1 ein (14.).
Verdiente Halbzeitführung
Die Gastgeber hatten ihre beste und bis dahin einzige Chance, als Luis Frieling plötzlich blank im Strafraum an den Ball kam, diesen jedoch knapp unten am Tor vorbeilegte (26.). Jaka Potocnik hatte derweil das 0:2 auf dem Fuß. Der Schuss des Slowenen nach schönem Zuspiel von Patrik Kristal am Sechzehner flog jedoch knapp am langen Eck vorbei (33.). Besser lief es kurz vor der Halbzeit: Kristal passte von der Mittellinie in die Spitze zu Saliger, der einen Gegenspieler am Strafraum aussteigen ließ und mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern ins lange Eck auf 0:2 erhöhte (40.). Potocnik scheiterte kurz danach freistehend mit einem Kopfball aus kurzer Distanz nach einer Flanke Jakob Krautkrämers am Gütersloher Torwart Jarno Peters (43.).
Die Gastgeber erwischten nach dem Seitenwechsel jedoch einen Traumstart: Die Kölner bekamen den Ball nach einer Ecke nicht aus dem Sechzehner. Luis Frieling konnte sich zwischen Teoman Akmestanli und Georg Strauch durchspielen. Der nacheilende Strauch konnte den Querpass fast von der Grundlinie nicht verhindern und Patrik Twardzik köpfte freistehend am Fünfer zum 1:2 ein (46.). Gütersloh war in der Folgezeit weiter am Drücker. Die Kölner Abwehr ließ sich mit einem weiten Ball aus der gegnerischen Hälfte aushebeln. Phil Beckhoff stürmte über die rechte Abwehrseite auf das FC-Tor zu und ließ den nacheilenden Neo Telle mit einer einfachen Bewegung aussteigen. Beckhoff legte den Ball danach mühelos ins lange Eck zum 2:2 (57.). Blazic verhinderte kurz danach mit einer starken Parade gegen Twardzik den Rückstand (59.).
Die Kölner fingen sich derweil erst zur Mitte der zweiten Hälfte wieder und konnten sich vom Gütersloher Druck befreien. Mansour Ouro-Tagba hatte sogar die Chance zur erneuten Führung, doch der Ex-Kölner David Winke klärte in letzter Sekunde zur Ecke. Saliger brachte den Ball von der rechten Seite in den Strafraum und Teoman Akmestanli köpfte die Kugel am zweiten Pfosten zum 2:3 ins Tor (73.).
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Wilde Schlussphase
Die U21 hatte in der Schlussphase jedoch großes Glück, dass es keinen Elfmeter für den FCG gab, nachdem Jaka Potocnik seinen Gegenspieler beim Kampf um den Ball klar im Gesicht getroffen hatte (84.). Der eingewechselte Bernie Lennemann verpasste nach Höger-Zuspiel in der Nachspielzeit die Entscheidung, scheiterte am Torhüter (90.+3). Kurz danach sah Kölns Athletik-Trainer Alexander Perzl auf der Ersatzbank die Rote Karte, weil er sich nach einer weiteren Fehlentscheidung des Schiedsrichters Jörn Schäfer echauffierte. Zuvor hätte Güterslohs Allan Dantas für ein Foul von hinten in die Beine Etienne Bories die Rote Karte sehen müssen, sah aber nur Gelb (90.+4). Jonas Saliger machte mit dem 2:4 schließlich den Deckel drauf nach einer schönen Kombination über Etienne Borie und Joao Pinto im Strafraum (90.+6).
Für die Kölner geht es mit dem letzten Saisonspiel am 17. Mai (14 Uhr) bei Rot-Weiß Oberhausen weiter.
Der Hamburger SV hat seine kleine Krise überwunden und einen großen Schritt Richtung Bundesliga gemacht. Die Rothosen gewannen 4:0 gegen den SV Darmstadt. Fortuna Düsseldorf ließ dagegen Federn gegen Braunschweig, Hannover bezwang Ulm. Für den 1. FC Köln geht es um die Tabellenführung.
Zwar können die Geißböcke an diesem Wochenende den Aufstieg noch nicht perfekt machen, die Absicherung des Relegationsplatz ist aber noch drin – wenn Köln gewinnt und die Konkurrez mitspielt. Für den FC steht noch ein Ziel im Fokus. Für den 1. FC Köln geht es um die Tabellenführung, denn der HSV feierte seine Rückkehr.
Hamburg macht einen großen Schritt Richtung Bundesliga (Foto: Christian Kaspar-Bartke)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Der 1. FC Köln kann an diesem Wochenende nicht nur den vorzeitigen Aufstieg perfekt machen, auch die Tabellenführung hat der Hamburger SV erneut wieder übernommen. Die Rothosen gewannen trotz Schwierigkeiten in der Anfangsphase verdient mit 4:0 beim SV Darmstadt und haben damit ihre kleine Krise offenbar überwunden. Hamburg übernimmt damit die Tabellenführung und hat einen großen Schritt Richtung Aufstieg in die Bundesliga gemacht. Den Hanseaten fehlt damit nur noch ein Sieg zum sicheren Aufstieg. Die Kölner benötigen wohl noch ein wenig mehr, ein Sieg gegen Regensburg am Abend würde aber zumindest für ein wenig mehr Sicherheit sorgen. Immerhin kann der FC mit ein wenig Glück den Relegationsplatz der 2. Bundesliga sichern.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Düsseldorf patzt in Braunschweig
Denn die Konkurrenz hat sich dieses Mal nicht ganz die Blöse gegeben. Nachdem der SC Paderborn am Freitagabend einen Sieg gegen den FC Schalke 04 einfuhr und bis auf zwei Zähler an die Kölner heranrückte, gewann Hannover 96 am Samstag gegen Ulm und das trotz Unterzahl mit 2:1-Toren. Der SSV verschoss zudem noch einen Elfmeter. Allerdings haben die 96er nun noch fünf Punkte Rückstand auf den FC. Köln könnte am Abend also unerreichbar davonziehen. Für die Niedersachsen wird es also eher um den Relegationsplatz gehen. Federn hat Fortuna Düsseldorf gelassen. Die Rheinländer kamen in Braunschweig nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus, glichen gleich zwei Mal die Führung des Kellerkindes aus. Fährt der FC drei Punkte gegen Regensburg ein, kommt die Fortuna auch nicht mehr an die Geißböcke ran.
Am Sonntag haben die SV Elversberg im Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg sowie dder 1. FC Kaiserslautern beim Gastspiel in Karlsruhe die Chance ebenfalls bis auf zwei Punkte an den FC heranzukommen. Ein Sieg gegen Regensburg sollte also tunlichst drin sein. Denn ein Endspiel gegen Kaiserslautern am 34. Spieltag birgt bekanntlich ein ordentliches Risiko. Sollten Lautern und Elversberg am Sonntag nicht gewinnen, würde Köln mit einem Sieg den Relegationsplatz sicher haben.
Im Duell gegen Hannover 96 hat sich der FC am vergangenen Wochenende wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Nun wollen die Kölner gegen Regensburg wieder in die Spur finden. Auch, um einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg zu machen. Stellt Gerhard Struber dafür um? So könnte der 1. FC Köln gegen Regensburg spielen.
Die Begegnung der Geißböcke gegen Hannover war alles andere als beeindruckend. Stellt Gerhard Struber die Anfangsformation gegen Regensburg also um? Auf mindestens einer Position wird er das sicher tun. So könnte der 1. FC Köln gegen Regensburg spielen.
Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Pünktlich zum Saisonende entspannt sich die personelle Lage beim 1. FC Köln weiter. FC-Trainer Gerhard Struber wird am Samstag bei der Zusammenstellung seines Kaders nahezu aus dem Vollen schöpfen können. Aber eben nur nahezu. Eine personelle Veränderung im Vergleich zur Vorwoche ist sicher. Leart Pacarada fehlt den Geißböcke nach der Gelb-Roten Karte in der Vorwoche. Doch die entstandene Lücke ist vorausschauend auch schon geschlossen. Wenig überraschend erklärte Struber, dass mit Max Finkgräfe der zweite Linksverteidiger des Kaders in die Startelf rücke. Somit dürfte die Viererkette für die Begegnung gegen das Tabellenschlusslicht gefunden sein. Neben Pacarada werden wohl wieder Timo Hübers und Dominique Heintz sowie auf der rechten Außenbahn Jan Thielmann beginnen. Jusuf Gazibegovic nimmt ebenfalls am Training teil, ein Einsatz am Samstag dürfte aber zu früh kommen.
Kein Neuzugang in der Startelf
Möglich wäre in der Theorie auch, dass Eric Martel wieder in die letzte Reihe zurückgezogen wird, wahrscheinlicher ist es aber, dass der 23-Jährige auf der Sechs spielt. Voraussichtlich wird Dejan Ljubicic neben Eric Martel zum Einsatz kommen. Ob Florian Kainz gegen den Jahn beginnt, könnte noch offen sein. Der Ex-Kapitän wusste gegen Hannover genauso wenig zu überzeugen, wie Luca Waldschmidt. Möglich, dass Mark Uth wieder in die Anfangsformation zurückkehrt. Da Waldschmidt aber zuletzt eine recht ordentliche Scorerquote aufwies, dürfte Struber auf seinen „Unterschiedsspieler“ setzen. Im Sturm führt trotz der jüngsten schwachen Vorstellung wohl nichts an Tim Lemperle und Damion Downs vorbei. Das würde wiederum bedeuten, dass keine Winter-Neuverpflichtung in der Anfangsformation stünde.
Und das würde sich auch nicht bei einem möglichen Ausfall von Marvin Schwäbe ändern. Denn dann soll Philipp Pentke einspringen.
Duell gegen Regensburg: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen
Es hatte sich in den vergangenen Wochen schon angedeutet, nun ist es wohl sicher: Dejan Ljubicic wird den 1. FC Köln verlassen. Der Mittelfeldspieler steht offenbar vor einem Wechsel nach Kroatien. Damit endet am Ende der Saison auch ein besonderes Wechseltheater.
In der vergangenen Woche kochte das Thema mal wieder hoch, nun scheint eine Entscheidung gefallen zu sein: Dejan Ljubicic wird den 1. FC Köln verlassen. Das berichtet die „Kölnische Rundschau“ am Freitagabend.
Dejan Ljubicic wird das FC-Trikot nicht mehr lange tragen (Foto: Lars Baron/GettyImages)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Im Sommer 2023 wäre es beinahe Wolfsburg geworden, im vergangenen Sommer dann Leeds, nun wird es ganz offensichtlich Dinamo Zagreb. Schon in der vergangenen Woche hatten sich Medienberichte gemehrt, dass Dejan Ljubicic den FC am Ende der Spielzeit verlassen werde. Die Kölner Verantwortlichen wichen erwartungsgemäß noch aus. Doch der Mittelfeldspieler scheint sich entschieden zu haben. Wie die „Kölnische Rundschau“ berichtet, endet das Kapitel Dejan Ljubicic beim 1. FC Köln nach vier Jahren und das bereits im Juni. Der Mittelfeldspieler habe demnach den FC von seiner Entscheidung unterrichtet. In der vergangenen Woche hatte die „Bild“ erstmals Dinamo Zagreb ins Spiel gebracht und anscheinend zieht es den Österreicher tatsächlich zum kroatischen Rekordmeister.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Zagreb will Geld investieren
Der soll dem 27-Jährigen ein Vierjahresvertrag angeboten haben. Tatsächlich will sich Zagreb nach einer eher mäßigen Spielzeit gleich auf mehreren Positionen verstärken und dafür viel Geld in die Hand nehmen. Unter anderem soll der neue Geschäftsführer und ehemalige Nationalspieler Zvonimir Boban auch an der Verpflichtung von Borna Sosa interessiert sein. Eigentlich hatte Ljubicic mit einem Wechsel zu Union Berlin und Steffen Baumgart geliebäugelt. Der Deal war unmittelbar vor dem Medizincheck geplatzt. Offenbar, weil das neue Angebot aus Kroatien deutlich lukrativer ist. Ljubicic war 2021 ablösefrei zum FC gekommen und in den ersten Spielzeiten ein absoluter Leistungsträger. Seit zwei Jahren läuft der Mittelfeldspieler seiner Form allerdings hinterher. Der 27-Jährige hatte dadurch auch seinen Platz in der Nationalmannschaft verloren und die EM in seiner Wahlheimat verpasst.
Vielleicht auch, weil ihn Wechselgedanken umgeben haben. Zumindest wurde dem Mittelfeldspieler genau das nachgesagt. Nun steht offenbar der Abgang Richtung Zagreb bevor. Für Dinamo hat schon Ljubicics Bruder Robert bis zum Januar 2024 gespielt. In dieser Spielzeit hat Zagreb in der Champions League unter anderem gegen Dortmund und München gespielt.
Diese 2. Bundesliga bleibt weiterhin absolut verrückt und doch ist die erste Entscheidung so gut wie gefallen. Preußen Münster feiert einen Kantersieg in Magdeburg, Paderborn gibt sich keine Blöße und das hat Auswirkungen auf den FC: Der 1. FC Köln kann an diesem Wochenende nicht aufsteigen.
Schon nach den ersten beiden Spielen des Spieltags steht es fest: Der 1. FC Köln kann an diesem Wochenende nicht aufsteigen, spielt aber gegen einen ziemlich sicheren Absteiger.
Duell zwischen Magdeburg und Münster (Foto: Ronny Hartmann/GettyImages)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Es hätte schon ziemlich viel zusammen kommen müssen, damit die Geißböcke an diesem 32. Spieltag den Aufstieg perfekt gemacht hätten. Und schon nach den Freitagabendspielen ist klar, dass der FC und seine Fans sich unabhängig des Ergebnisses am Samstagabend noch mindestens um eine weitere Woche gedulden müssen. Insgesamt sechs Spiele hatten und haben Einfluss auf das Aufstiegsgeschehen rund um den FC. Der SC Paderborn hat den Kölnern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn die Ostwestfalen hätten auf Schalke nicht gewinnen dürfen, damit die Geißböcke mit einem Sieg für den SCP uneinholbar gewesen wären. Doch Paderborn feierte einen verdienten Erfolg gegen Königsblau und erhöht damit gleichzeitig den Druck auf die Kölner.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Regensburg im Grunde abgestiegen
Der FC hat nun nur noch zwei Zähler Vorsprung vor Paderborn. Sollten die Kölner also nicht gegen Regensburg gewinnen, wäre der SCP bei besserem Torverhältnis nur noch einen Sieg von den Geißböcken entfernt. Dafür hat der 1. FC Magdeburg gepatzt – und wie. Der bisherige Tabellendritte kassierte im eigenen Stadion eine bittere 0:5-Klatsche gegen Preußen Münster. Der FCM hat damit seine starke Ausgangslage abgegeben, vor allem das Torverhältnis könnte am Ende besonders schmerzhaft werden. Und der deutliche Sieg der Preußen hat ebenfalls Einfluss auf den FC, wenn auch nur indirekt. Denn durch den Kantersieg ist der kommende Gegner der Geißböcke im Grunde abgestiegen. Zwar befinden sich der Jahn neun Punkte hinter dem Relegationsplatz und kann noch neun Punkte einfahren. Allerdings müsste Regensburg auch 40 Tore für das Torverhältnis aufholen. Während der FC also nicht aufsteigen kann, geht der Jahn ziemlich sicher runter.
Doch die Mannschaft um Kölns Leihspieler Sargis Adamyan wird sich sicherlich mit starken Leistungen und dem ein oder anderen Punkt verabschieden wollen. Am Samstagmittag sind noch drei weitere direkte Konkurrenten der Kölner im Einsatz. Der Hamburger SV spielt beim SV Darmstadt, Düsseldorf in Braunschweig und Hannover in Ulm.
Youssoufa Moukoko steht beim BVB offenbar vor dem Aus. Der Stürmer war an Nizza verliehen, konnte sich in Frankreich aber nicht durchsetzen. Ein Abgang aus Dortmund scheint wahrscheinlich. Und schon wird der Name bei den ersten Fans der Geißböcke gehandelt. Aber: Youssoufa Moukoko ist beim 1. FC Köln sicher kein Thema.
Er soll den BVB verlassen und stand schon auf dem Wunschzettel der Geißböcke. Das macht einen Wechsel zum FC aber alles andere als wahrscheinlich. Youssoufa Moukoko ist beim 1. FC Köln sicher kein Thema.
Youssoufa Moukoko soll den BVB nach seiner Leihe verlassen
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Lange hat es nicht gedauert und in einigen Foren rund um den FC wird wieder ein Name gehandelt: Youssoufa Moukoko. Der Hintergrund: Moukoko soll beim BVB vor dem Aus stehen. Der Stürmer war im Sommer an OGC Nizza verliehen worden. Doch bei dem Conference-League-Gegner der Geißböcke will es für den zweimaligen Nationalspieler so gar nicht rund laufen. Moukoko kommt auf gerade einmal elf Einsätze in der Ligue 1 und davon zwei von Beginn an. Insgesamt kommt der Angreifer auf zwei Tore und zwei Vorlagen. Seit Anfang Februar hat der Stürmer gar nicht mehr gespielt, im Jahr 2025 war er vier Mal als Joker im Einsatz. So wirklich glücklich war der Wechsel nach Frankreich also nicht. Und anscheinend glaubt man auch beim BVB nicht mehr an den großen Durchbruch.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Moukoko finanziell wohl nicht stemmbar
Moukoko soll dem Vernehmen nach nicht mit zur Klub-WM genommen werden. Zwar wäre das möglich, nur würde eine frühzeitige Rückkehr die Dortmunder einen hohen sechsstelligen Betrag kosten. Das soll kein Thema sein. Im Gegenteil, in Dortmund denkt man offenbar über den Abschied nach. Aktuell würde der Angreifer noch eine Ablöse einbringen. Angeblich soll der Stürmer bereits anderen Clubs angeboten sein. Und da liegt es zumindest in der Theorie tatsächlich nahe, dass der FC wieder ein Thema werden könnte. Denn Moukoko soll bereits auf der Liste der Geißböcke gestanden haben. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die Kölner auch jetzt wieder an dem Angreifer interessiert sind. Tatsächlich soll es mit den Stürmer generell noch keine Gespräche gegeben haben.
Und der FC scheint auch kein realistischer Abnehmer – zumindest für eine feste Verpflichtung. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Angreifers auf zehn Millionen Euro ein. In etwa gleicher Größenordnung soll das gesamte Budget der Kölner im Sommer liegen. Einen zweistelligen Betrag werden die FC-Bosse wohl nicht für einen Spieler bezahlen. Vor allem nicht für einen Akteur, der weit hinter seiner Form schwimmt. Vermutlich wird der Stürmer auch für eine geringere Ablöse gehen können und dennoch ist es unwahrscheinlich, dass der FC eine feste Ablöse für Moukoko stemmen kann. Eine Leihe wäre sicherlich eher eine Option. Aber dann müsste der BVB den Vertrag zunächst einmal verlängern und das ist Stand jetzt wohl nicht vorgesehen. Zudem soll der Stürmer rund acht Millionen Euro pro Jahr verdienen und damit weit außerhalb des Budgets des FC liegen.
Zudem war Moukoko in der Vergangenheit ein Wunschstürmer für Steffen Baumgart. Ob Gerhard Struber ebenfalls ein Fan des Angreifers ist, ist nicht bekannt. Vermutlich sind die FC-Bosse aber auch auf der Suche nach einem anderen Sturmtypen.
Vor der FC-Reserve liegt ein Charakter-Test kurz vor der Sommerpause: Die U21 des 1. FC Köln ist am Samstag (16 Uhr) beim FC Gütersloh zu Gast. Mit einer mehrstündigen Busfahrt in den Knochen will das Team beim Tabellen-Zweiten endlich noch einmal ein Erfolgserlebnis feiern.
Vor der Reserve des FC liegt eine schwere Aufgabe. Und Trainer Evangelos Sbonias muss dabei personell abermals improvisieren. Die U21 des 1. FC Köln ist am Samstag beim FC Gütersloh zu Gast.
Die U21 des 1. FC Köln
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Stephan Salger wird eine Woche nach seinem emotionalen Abschied in seinem letzten Heimspiel vor dem baldigen Karriere-Ende nochmals ein gefragter Mann bei der U21: Der 35-Jährige könnte sowohl die Lücke im Abwehr-Zentrum schließen als auch Teil eines Oldie-Duos auf der Doppel-Sechs werden. In der Innenverteidigung muss der Trainer Mikail Özkan verzichten. Der 22-Jährige laboriert an „Problemen an der Fußsohle“, wie der Coach verriet. Diese habe sich Özkan bei der jüngsten 1:3-Niederlage gegen Lotte zugezogen. Stephan Salger wäre daher ein Kandidat für die vakante Position in der Abwehr-Zentrale neben Rijad Smajic. Allerdings könnte Salger ebenso die Lücke im Mittelfeld schließen, denn dort fällt Emin Kujovic aufgrund einer Gelbsperre aus.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
„Es geht darum, positiv aus der Saison zu gehen“
Denkbar wäre folglich eine sehr erfahrene Doppel-Sechs mit Stephan Salger und Marco Höger. Realistischer mutet jedoch an, dass Salger in der Viererkette auflaufen wird. Im Sturm fällt mit Oliver Schmitt ein weiterer Spieler zusätzlich aus. Der 24-Jährige sah gegen Lotte die gelb-rote Karte und ist daher ebenfalls in Gütersloh gesperrt. Zudem wird Meiko Sponsel nicht rechtzeitig fit, der gegen Lotte einen Schlag auf den Knöchel erhielt und vorzeitig ausgewechselt werden musste. Immerhin: Arda Süne und Joao Pinto könnten wieder Optionen für den Kader sein. Das Duo steht nach längeren Verletzungspausen wieder auf dem Trainingsplatz. Die Startelf wird für beide aber noch deutlich zu früh kommen.
Sbonias wird derweil in Gütersloh nicht auf Spieler aus der U19 zurückgreifen können. Die FC-Youngster spielen am Sonntag ihr Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen den Hamburger SV und werden daher nicht mit der U21 reisen. Offen ist, wer dafür möglicherweise aus dem Profi-Kader abgestellt wird. Aber auch hier ist es fraglich, dass Lizenzspielern die stundenlange Busfahrt zugemutet wird. Und so wird die U21 beim Tabellen-Zweiten weitgehend auf sich allein gestellt sein – was die Partie zu einem Charakter-Test werden lässt: „Es geht darum, positiv aus der Saison zu gehen“, skizziert der Coach die Marschroute.
Einen Spannungsabfall kurz vor der Sommerpause werde er nicht zulassen: „Das gibt es mit mir nicht. Das ist unser Job. Es sind noch zwei Spiele und wir haben keine gute Phase. Da gibt es nichts mit Spannungsabfall oder die Saison auslaufen lassen, da bin ich der falsche Ansprechpartner. Es ist unser Job, ans Maximum zu gehen und abzuliefern. Das hat auch etwas mit Entwicklung zu tun, das hat auch etwas mit Haltung und Einstellung zu der Sache zu tun. Da wird es mit mir keinen Millimeter Abweichung geben.“ Und nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wäre ein Dreier beim Tabellen-Zweiten ein durchaus starkes Ausrufezeichen im vorletzten Saison-Spiel der U21.
Obwohl der FC den Aufstieg vor der Nase hat, wird bei den Kölner Anhängern über den Coach diskutiert. Gerhard Struber steht bei den Fans des 1. FC Köln heftig in der Kritik. Der Trainer sitzt in Köln fest im Sattel – und das hat viele Gründe.
Keine Dominanz im Spiel, durchwachsene Leistungen, die fehlende Konstanz – die Trainer-Mängelliste der Anhänger der Geißböcke ist lang. Gerhard Struber steht bei den Fans des 1. FC Köln in der Kritik. Dabei führen die Geißböcke die Tabelle an und können am Samstagabend den nächsten Schritt Richtung Bundesliga machen.
Gerhard Struber vom 1. FC Köln
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Eine gewisse Parallelität der Historie ist schwer von der Hand zu weisen. Und die Geschichte jährte sich in der vergangenen Woche. Am 27. April 2019 sah die damalige Sportführug den angestrebten Aufstieg massiv gefährdet. Die Kölner hatten gerade vier Spiele in Serie nicht gewonnen, führten die Liga aber weiterhin souverän an und der Vorsprung vor dem Relegationsplatz betrug sechs Punkte, bei neun noch zu holenden. Und obwohl das Restprogramm mit den Abstiegskandidaten aus Fürth und Magdeburg sowie den bereits gesicherten Regensburgern durchaus machbar erschien, reagierten die Kölner Verantwortlichen, zogen die Reißleine und entließen den gebürtigen Kölner Markus Anfang. Sechs Jahre später führen die Geißböcke das Tabelau erneut an, mit vier Zählern weniger als damals und zwei Punkten weniger Vorsprung auf den Relegationsplatz. Das Restprogramm könnte auf ein Entscheidungsspiel am 34. Spieltag hinauslaufen.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Diskrepanz zwischen Tabelle und Leistung
Die Situation ist ähnlich und die Kritik an Kölns aktuellem Coach wächst unter den Fans. Doch obwohl der Trend der 2. Bundesliga ganz offensichtlich zu einem Trainerwechsel auf der Zielgeraden geht, sitzt Gerhard Struber beim FC fest im Sattel. Das hat verschiedene Gründe. In erster Linie haben die aktuellen Verantwortlichen das Vertrauen in den Coach nicht verloren. Und unterm Strich gibt der Erfolg dem Trainer ja auch recht. „Als ich kam, haben rund um den Club manche geglaubt, der FC wird bis in die dritte Liga durchgereicht“, sagte Gerhard Struber nun in einem Interview der „Bild“. Davon ist Köln als Tabellenführer kurz vor Schluss weit entfernt, nur war zu dem Zeitpunkt als die Sorge des „Durchreichens“ in der Tat die Runde machte, noch gar nicht klar, mit welchem Kader der FC in die kommende Spielzeit starten würde. „Jetzt ist die Erwartungshaltung eine andere: Das einzige, was zählt, ist der Aufstieg“, so Struber.
Trotz des Registrierungsverbots sind die Kölner mit dem wertvollsten Kader der Liga in die Saison gegangen und bis auf Jeff Chabot und Davie Selke haben auch keine Leistungsträger den Verein im Sommer verlassen. Der FC ist also mit einem Gros des Bundesliga-Teams in der 2. Liga unterwegs. Insofern ist die Erwartungshaltung der Fans verständlich. Und die ist eben nicht nur an die Tabelle geknüpft. Denn es besteht eine durchaus große Diskrepanz zwischen der Tabellensituation und dem Fußball, den die Kölner in dieser Saison über weite Strecken anbieten. Zu Beginn der Spielzeit war der Offensivfußball attraktiv, doch es fehlte die finale Durchschlagskraft, dafür waren die Leistungen in der Defensive vogelwild, die Hintermannschaft löchrig. Struber fand einen Schlüssel, zumindest Zweiteres zu stabilisieren – auf dem Tableau.
FC weit entfernt von der Erwartung der Fans
Der tiefere Blick in die Statistik zeigt jedoch, dass sich in der Defensive eben dann doch gar nicht so viel verändert hat. In erster Linie hat sich die Gegentor-Effizienz zu Gunsten der Geißböcke verschoben, während die xGoals-Werte, die Torschüsse und Großchancen der Gegner etwa gleich geblieben sind. Dafür ist die Attraktivität und die Dominanz auf der Strecke geblieben. Der FC tut sich gegen die direkte Konkurrenz schwer, überlässt dem Gegner viel zu oft den Ball und das Spiel. So darf die Gelb-Rote Karte gegen Leart Pacarada am vergangenen Wochenende nicht darüber hinwegtäuschen, dass der FC in der ersten Halbzeit tief in die Defensive gedrängt agierte, sich nur eine Chance erstpielt hat. Und das eben nicht zum ersten Mal in dieser Saison und eben auch nicht nur gegen Topteams. Gegen die vermeintlich Kleinen war der FC auch einige Male weit entfernt von attraktivem, dominanten Fußball, dem man von einem Spitzenreiter erwartet.
Schwere Voraussetzungen
Kein neues Szenario für den Kölner Trainer. Denn auch bei seiner letzten Station in Salzburg fehlte es vielen Anhängern an Offensivspektakel, am bei RB gelebten attraktiven Offensivfußball, einer Dominanz, die ein wertvollster Kader der Liga nunmal verspricht. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Struber beim FC mit einem Kader arbeiten muss, den er zu Beginn seiner Amtszeit nicht beeinflussen konnte. Ein Kader, der aus einer desaströsen Spielzeit kam. Die Transfersperre hat ein Nachjustieren im vergangenen Sommer unmöglich gemacht. Und dennoch hätten sich viele Fans eine klarere Handschrift des Trainers gewünscht. Die Kölner stehen nach dem 31. Spieltag dennoch an der Tabellenspitze. Das hat sicherlich nichts mit Zufall und auch nicht viel mit Glück zu tun. Es hat aber ganz sicher auch damit zu tun, dass die Konkurrenz ebenfalls keine Konstanz in ihre Leistungen bekommt.
Die fehlende Dominanz, Konstanz und Attraktivität im Kölner Fußball, durchwachsene Leistungen, der fehlende Plan B – die Kritik der FC-Fans an Gerhard Struber hat sicher in vielen Fällen ihre Berechtigung. Die positive Entwicklung von Spielern wie Linton Maina, Tim Lemperle und Eric Martel ist aber genauso wenig von der Hand zu weisen wie der (notgedrungene) Einsatz von zahlreichen Nachwuchsspielern. Das alles wird nach der Saison sicherlich analysiert werden. Aber eben nach der Saison. Eine Kurzschlusshandlung wie vor sechs Jahren ist zurzeit doch sehr unwahrscheinlich. Das könnte im kommenden Herbst ganz anders aussehen.
Wenn die Kölner am kommenden Samstag auf Jahn Regensburg treffen, dann sind die Rollen klar verteilt. Das waren sie in der Vergangenheit auch, doch die Erinnerungen an den Jahn sind bei den Geißböcken nicht die besten. Das Duell gegen Regensburg wird kein Selbstläufer für den 1. FC Köln.
Am Samstagabend kämpft Jahn Regensburg gegen den direkten Abstieg, der FC um den Aufstieg. Rein tabellarisch sollten die Fronten eigentlich geklärt sein – eigentlich. Denn in einigen wichtigen Statistiken steht der FC schlechter da. Das Duell gegen Regensburg wird kein Selbstläufer für den 1. FC Köln.
Die Spieler des 1. FC Köln jubeln (Foto: Pau Barrena / Getty Images)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Im Juli ist es drei Jahre her, da erzählte Christian Keller von dem Moment, als er erfuhr, dass der FC in der ersten Runde des DFB-Pokals den SSV Jahn Regensburg als Gegner gezogen hatte. Die Vorfreude war groß, schließlich hatte der Sportdirektor erst wenige Monate zuvor beim 1. FC Köln angeheuert und wiederum ein paar Monate vorher bei „seinem Baby“, eben dem Jahn, die Segel gestrichen. Die Vorfreude war sicher auch groß, weil das Duell gegen den Zweitligisten doch eigentlich die nächste Runde in eine deutliche Aussicht stellte. Regensburg war damals – wenn auch noch früh in der Saison – überraschender Tabellenführer des Bundesliga-Unterhauses, der FC aber frisch gebackener Conference-League-Teilnehmer. Und doch war Regensburg für die Kölner damals eine Nummer zu groß, zum zweiten Mal in Folge, und die Vorfreude des Sportdirektors schnell wieder vergessen.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Statistik zeigt eklatante Unterschied auf
Wie groß die Vorfreude auf die Begegnung am Samstagabend bei den Kölner Verantwortlichen ist, ist offen. Ein gewisses Maß an Druck werden die FC-Bosse sicherlich verspüren. Zumindest sollten die Kölner die Partie gegen die Oberpfälzer tunlichst gewinnen, um ein emotiongeladenes Endspiel gegen Kaiserslautern zu verhindern. Die Vorzeichen sind auch dieses Mal ziemlich eindeutig. Nun sind es die Kölner, die die Tabelle der 2. Bundesliga anführen, Regensburg dagegen die Mannschaft, die schon mit einem Bein in der 3. Liga steht. Der Jahn muss alle verbliebenen Spiele gewinnen, um überhaupt noch die Chance auf die Relegation zu bekommen. Am Samstagabend könnte der Abstieg somit bereits feststehen.
Wirft man einen Blick auf die nackten Zahlen, gibt es auch nur sehr wenig Gründe zur Hoffnung aus Regensburger Sicht. Der Jahn hat mit Abstand die meisten Niederlagen auf dem Konto, die mit Abstand wenigsten Tore geschossen, die mit Abstand meisten bekommen. Die akute Abstiegsgefahr kommt nicht von ungefähr. Egal ob bei den xGoals-Werten, erspielte Großchancen, Torschüssen oder Torschüsse pro Tor – die Offensive der Regensburger ist so ziemlich überall das Schlusslicht der Liga. Der Unterschied ist zwischen Tabellenführer und Schlusslicht eklatant. Der FC feuerte 500 Mal aufs Tor, der Jahn 360 Mal, Köln erspielte sich 50 Großchancen, Regensburg 18, die Geißböcke brauchen elf Versuche für ein Tor, die Oberpfälzer nahezu 20.
Regensburg punktet gegen die „Großen“
Und ähnlich ist auch das Machtverhältnis der Defensive verteilt. Köln ließ 310 Torschüsse zu, Regensburg 430, der FC konnte 35 Großchancen nicht verhindern, der Jahn 54, die Gegner der Geißböcke kamen gegen den FC einen xGoals-Wert von 38, die von Regensburg auf 61. Sollte der FC am Samstagabend nicht dreifach punkten, wird die Frage nach dem „Gegen wen denn dann?“ durchaus erlaubt sein. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Regensburg punktete in dieser Spielzeit immerhin gegen Elversberg, Hannover, Paderborn, Hertha oder Hamburg, schmiss sogar den VfL Bochum aus dem Pokal. Wie schwer es gegen das Defensivbollwerk werden kann, erlebten die Geißböcke beim schmeichelhaften 1:0-Erfolg in Regensburg. Damals hätten sich die Kölner nicht beschweren dürfen, wenn Regensburg einen Teil der Punkte behalten hätte.
Zudem ist da noch immer ein Kernproblem der Kölner – und auch das wird von den Zahlen eindrucksvoll untermauert. Denn in einigen Statistiken ist der FC dann doch schlechter als Regensburg. In denen der Chancenverwertung. So kommen die Kölner auf eine xGoals-Effizienz von -16,5. Soll heißen, die Qualität der Kölner Chancen hätte zu 16 Toren mehr führen müssen, als am Ende dabei raussprangen. Der FC nutzte auch nur 42 Prozent seiner Großchancen – ebenfalls der schlechteste Wert der Liga, der Jahn kommt auf 55. Bei der mangelnden Chancenverwertung ist ein Kölner Sieg auch weiterhin alles andere als sicher – trotz der eindeutigen Vorzeichen.