Nach Personal-Paukenschlag: Friedhelm Funkel übernimmt den 1. FC Köln

Friedhelm Funkel könnte zum 1. FC Köln zurückkehren
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Nach Personal-Paukenschlag: Friedhelm Funkel übernimmt den 1. FC Köln

Personalbeben beim FC: Die Geißböcke trennen sich von Gerhard Struber und Christian Keller – und das zwei Spieltage vor dem Saisonfinale. Nun müssen schnelle Entscheidungen getroffen werden. Die erste ist gefunden: Friedhelm Funkel soll den 1. FC Köln übernehmen.

Am Sonntagabend verdichteten sich die Hinweise, dass es in Köln eine Veränderung geben werde. Gerhard Struber und Christian Keller wurden von ihren Aufgaben freigestellt. Nun müssen schnelle Entscheidungen her. Und eine nicht unwesentliche gibt es schon: Friedhelm Funkel soll den 1. FC Köln übernehmen.

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Es ist fast schon ein typischer Kölner Reflex, ein Name, der bei jeder Trainerdiskussion rund ums Geißbockheim die Runde macht. Und es ist eine naheliegende Lösung: Friedhelm Funkel soll offenbar zum dritten Mal die Geschicke des 1. FC Köln leiten. Der 71-Jährige ist intern nun einmal mehr die Wunschlösung (Sky berichtete zuerst) auf die Nachfolge von Gerhard Struber. Zwar hat es der Verein noch nicht offiziell kommuniziert, aber der FC hat sich am Sonntagabend von dem Österreicher und dem bisherigen Sportdirektor Christian Keller getrennt. Die Kölner hatten aus den vergangenen fünf Spielen nur fünf Punkte geholt und den eigentlich schon sicher geglaubten Aufstieg damit massiv in Gefahr gebracht. Die Entscheidung, den Trainer zu entlassen war folgerichtig, kam aber für viele Fans überraschend spät. Auch, weil Keller an seinem Wunschkandidaten festhielt und sich damit wohl selbst ebenfalls in die Schusslinie brachte.

Funkel führte den FC zum Klassenerhalt

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Nun müssen die Verantwortlichen in Köln schnell handeln. Denn der Aufstieg soll um jeden Preis gelingen. Ein weiteres Jahr 2. Bundesliga würden zahlreiche Leistungsträger nicht mitgehen und den FC erneut viel kosten. Somit muss eine Interimslösung her und diese heißt Friedhelm Funkel. Sky hatte bereits am Sonntagabend von Funkel als „Wunschkandidat“ gesprochen. Nun wird es die Lösung wohl geben. Nach Informationen von come-on-fc.com soll es bereits am Sonntagabend den ersten Kontakt gegeben haben. Der 71-Jährige kehrt damit zum dritten Mal zurück ans Geißbockheim. Funkel hatte den Abstieg 2002 nicht mehr verhindern können, war mit den Kölnern aber umgehend wieder in die Bundesliga zurückgekehrt. Im April 2021 folgte die zweite Amtszeit in Köln. Funkel kam aus dem Ruhestand, um die Kölner vor dem Abstieg zu bewahren. Das gelang unter anderem mit einem Überraschungs-Erfolg über RB Leipzig und schließlich der Relegation gegen Holstein Kiel.

Kurios: Auch in dieser Saison ist ein Relegationsspiel gegen die Störche alles andere als ausgeschlossen. Der FC hat drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, allerdings mit den Begegnungen gegen den 1. FC Nürnberg und dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern auch schwere Partien vor der Brust. Kiel fehlt ein Zähler zum Relegationsplatz. Ebenfalls kurios: Funkel bewahrte in der Vorsaison den FCK vor dem Abstieg, führte das Team ins Pokalfinale und muss nun am letzten Spieltag dieser Saison möglicherweise ein Endspiel mit dem FC gegen den FCK um den Aufstieg bestreiten. Funkel wird die Kölner wohl als Interimstrainer übernehmen. Funkel schaffte es als einziger Coach sechsmal in die Bundesliga aufzusteigen. Nach der Saison soll wohl eine neue Entscheidung folgen.

Auch auf der Position des Sportdirektors müssen die Kölner nachlegen. Dem Vernehmen nach gilt Thomas Kessler als heißer Kandidat. Am Montag sollen die Personalien auf einer Pressekonferenz kommuniziert werden.


Die Abschiede von Keller und Struber sind folgerichtig, der Zeitpunkt reichlich spät – Ein Kommentar

Dejan Ljubicic im Trikot des 1. FC Köln
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Die Abschiede von Keller und Struber sind folgerichtig, der Zeitpunkt reichlich spät – Ein Kommentar

Dem FC bleiben noch zwei Spieltage, um sportlich in die Bahn zu kommen. Ob ein Wechsel des Trainers helfen kann, ist ungewiss. Die Entscheidung der Verantwortllichen der Geißböcke, das Kapitel Christian Keller und Gerhard Struber zu beenden, zieht große Herausforderungen nach sich beim 1. FC Köln: Die Trennung von Keller und Struber ist folgerichtig, wenn auch spät. Ein Kommentar zur Personalsituation beim 1. FC Köln.

Am Sonntag hat sich der FC zu einem Neuanfang entschieden. Ob dieser zum richtigen Zeitpunkt kommt, wird sich zeigen müssen. Ein Kommentar zur Personalsituation beim 1. FC Köln.

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Das Gefühl auf der Heimfahrt nach dem FC-Spiel gegen Jahn Regensburg kann durchaus als ambivalent beschrieben werden. Auf der einen Seite der sichere Eindruck, dass da nach dem desolaten Auftritt gegen das Tabellenschlusslicht etwas rund um die Personalie Gerhard Struber passieren würde oder müsse, auf der anderen Seite die Worte des (Noch-)Sportdirektors, der mit abenteuerlichen Aussagen einer drohenden Szenerie den Wind aus den Segeln nehmen wollte und die Gewissheit, dass beim FC seit einigen Jahren der praktikable Lösungsweg nur selten mit einer Kurzschlusshandlung einhergeht. Dass Keller seinen zweiten Wunschtrainer nicht einfach feuern würde, war am Samstagabend klar. Genauso klar war es allerdings auch, dass der FC einen anderen Impuls im Kampf um den Aufstieg benötigt.

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Die Voraussetzungen waren gut, an der Umsetzung magelte es

Der FC trat gegen das bereits abgestiegene Schlusslicht eben nicht wie ein Aufsteiger auf. Ein Aufsteiger, der mit dem wertvollsten Kader der 2. Bundesliga in die Saison gestartet war. Der FC ließ einmal mehr die von Struber so oft ausgesprochenen Basics vermissen. Noch vor wenigen Monaten konnte der Trainer die erste Krise rund um seine Person mit einer scheinbar erfolgsbringenden Sysemumstellung abwenden. Das mochte von den Ergebnissen und damit auf dem Tableau stimmen, die Wahrheit ist aber, dass die Defensive dann doch nicht so viel stabiler stand, wie es die geringe Anzahl an Gegentoren vermuten lässt und die Offensive immer seltener spielerische Mittel fand. Die unterm Srich doch glückliche Erfolgsserie vor der Winterpause hat das brutal schwache Spiel der Kölner karschiert und genau das droht den Geißböcken nun, um die Ohren zu fliegen.

Fünf Punkte aus fünf Spielen, davon vier Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte, der FC verspielte mehrfach die Chance, die Patzer der Gegner zu nutzen. Spätestens das 0:3 gegen den 1. FC Magdeburg hätte den Verantwortlichen der Geißböcke eine doch sehr deutliche Warnung sein müssen. Doch die Kölner Verantwortlichen reagierten nicht angemessen und nach der jüngeren Punktebilanz ist der Aufstieg dann doch alles andere als sicher. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt zwei Spieltage vor Saisonende drei Punkte. Doch der Schein trügt. Mit einem Sieg mehr können zwei Teams am FC vorbeiziehen. Es kommt voraussichtlich am letzten Spieltag zum Showdown mit dem 1. FC Kaiserslautern. Ein Szenario, das sich die Kölner Verantwortlichen anders vorgestellt haben.

Der FC zieht die Reißleine

Nun also die Reißleine und die betrifft zwangsläufig auch Christian Keller, der sich am Samstag noch so vehement für seinen Wunschtrainer einsetzte. Vermutlich auch, weil er die Personalie nicht als Fehleinschätzung zulassen wollte. Keller, der zweifelsohne den Verein wirtschaftlich wieder handlungsfähig gemacht hat, lag dafür in zu vielen sportlichen Entscheidungen einfach daneben. Sowohl die beiden Wunschtrainer als auch zahlreiche Spieler zündeten nicht. Keller hatte im Winter viel Geld in die Hand genommen, um die Wahrscheinlichkeit eines Aufstiegs um ein Vielfaches zu erhöhen. Doch keiner der Neuverpflichtungen zündete, obwohl sie mit langen Verträgen ausgestattet wurden. Dazu die mantraartigen Optimismus-Parolen, mit denen der 46-Jährige im vergangenen Jahr unter anderem im Abstiegskampf, aber auch im Bangen um das Registrierungsverbot Hoffnung schöpfte, aber gründlich daneben lag.

Am Samstagabend kündigte Keller an, nicht in Schönrednerei zu verfallen und tat anschließend genau dies. Man stünde ja trotz der Mini-Krise auf Platz zwei, die Konkurrenz punkte ebenfalls nicht richtig und so schlecht habe man ja auch nicht gespielt, so der Tenor. Lieber kritisierte der 46-Jährige die eigenen Fans, die zwar die Rauswürfe des Trainers und des Sportdirektors forderten, die aber den FC auch über 90 Minuten antrieben und nach vorne peitschten. Am Ende des Tages waren die Abschiede von Gerhard Struber und Christian Keller absolut logisch und folgerichtig. Und dennoch kommen sie zum schlechten Zeitpunkt. Denn dem FC bleiben nur noch zwei Spieltage, den Schlüssel zum sportlichen Aufwind wiederzufinden. Ob das durch einen kurzfristigen Trainerwechsel gelingt, ist offen. Zumal diese nur selten von nachhaltigem Erfolg gekrönt sind.

Und auch der Wechsel des Sportdirektors kommt sicherlich nicht zum idealen Zeitpunkt. Die ersten Vertragsverhandlungen sind geführt, die ersten Spieler stehen als Abgänge fest. Keller wird das kommende Transferfenster vorbereitet, die ersten Kandidaten sondiert haben. Ob ein neuer Sportchef eine andere Sicht auf diese Dinge hat, ist zumindest nicht ausgeschlossen. Sicherlich ist die verspätete Korrektur besser als gar keine. Und dennoch hätte das am Sonntag entstandene Szenrio zu einem früheren Zeitpunkt bereits eins werden müssen.


Paukenschlag in Köln: Der 1. FC Köln trennt sich von Christian Keller und Gerhard Struber

Müssen Christian Keller und Gerhard Struber den 1. FC Köln nun verlassen?
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Paukenschlag in Köln: Der 1. FC Köln trennt sich von Christian Keller und Gerhard Struber

Nach dem bitteren 1:1 gegen Regensburg und der nächsten verpassten Chance auf Big Points gibt es die von den Fans geforderten Konsequenzen: Der 1. FC Köln trennt sich von Christian Keller und Gerhard Struber.

Der Auftritt gegen Regensburg war trostlos, die Resonanz der Fans heftig. Und nun gibt es auch personelle Konsequenzen: Der 1. FC Köln trennt sich von Christian Keller und Gerhard Struber. Am Montag sollen die Personalien offiziell verkündet werden.

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Die Resonanz der Fans war eindeutig, die der Kölner Verantwortlichen nicht so richtig. Während die Anhänger der Geißböcke nach dem 1:1 gegen Regensburg Konsequenzen forderten, verfiel Christian Keller in eine seltsame verbale Abwehrhaltung, die nicht viel mit einer Aufarbeitung des schwachen Auftritts seiner Mannschaft gemein hatte. Nach einer kurzfristigen Entscheidung sah nichts aus. Nun gibt es die Personaletscheidungen rund um das Geißbockheim doch. Denn am Sonntag gab es doch noch eine Krisensitzung. Noch am Samstagabend hatte Christian Keller seinem Trainer das Vertrauen ausgesprochen. Am Sonntag musste dann auch der Sportdirektor sich einige Fragen des Vorstands gefallen lassen. Lange saß Keller bei den Geißböcken fest im Sattel, trotz diverser Fehleinschätzungen, die internen kritischen Stimmen mehrten sich.

Mannschaft bereits über die Trennung informiert

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Am Sonntag sollte sich Keller vor dem gemeinsamen Ausschuss erklären. Diese Erklärungen wurden intensiv diskutiert. Am Ende steht die Entlassung des Sportdirektors und von seinem Trainer Gerhard Struber. Die Trennung soll am Montag kommuniziert werden. Die Mannschaft ist laut dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ bereits über die Trennung informiert, „Sky Sports“ berichtet dagegen, dass das Team noch nicht von der Personalie in Kenntnis gesetzt wurde. Keller hatte das Amt vor etwas mehr als drei Jahren übernommen. Der 46-Jährige hatte einen enormen Sparkurs bei den Geißböcken eingeschlagen und dem Verein wirtschaftlich wieder auf die Beine geholfen. In sportlicher Hinsicht lag der Sportdirektor aber bei seinen Transfers oft daneben. Alleine in diesem Winter haben die Kölner vier Spieler verpflichtet, die allesamt – aus unterschiedlichen Gründen – bislang keine große Rolle spielen.

Der 46-Jährige hatte auch Wunschtrainer installiert, die nicht funktioniert haben. Im vergangenen Winter verpflichtete Keller Timo Schultz als Nachfolger von Steffen Baumgart. Der Norddeutsche konnte die sportliche Krise aber nicht abwenden. In diesem Sommer kam mit Gerhard Struber der nächste Überraschungskandidat, der unter schweren Umständen im Schatten des Registrierungsverbots arbeiten musste. Struber fand zwar im Oktober den richtigen Schlüssel, die erste Krise abzuwenden, so wirklich überzeugte der FC aber auch auf dem Weg zur Herbstmeisterschaft nicht. Zumindest erhärtete sich schon damals der Verdacht, dass die Erfolgsserie auf sehr wackligen Beinen stand. Zuletzt holten die Kölner fünf Punkte aus fünf Spielen. Zu wenig für einen Aufstiegskandidaten.

Der Vorsprung auf den Relegationsplatz sowie Rang vier ist bis auf drei Punkte zusammengeschrumpft. Und das bei einem schlechteren Torverhältnis. Sollten Paderborn und Elversberg also ein Spiel mehr als der FC gewinnen, würden die Kölner auf der Zielgeraden noch abgefangen werden. Als mögliche Lösungen kursieren aktuell die Namen Friedhelm Funkel und Stefan Ruthenbeck rund ums Geißbockheim. Sky berichtet, dass Funkel die Wunschlösung sei. Der 71-Jährige würde zum dritten Mal als Trainer beim FC arbeiten. 2021 hatte der Coach die Geißböcke in die Relegation gerettet. Dort setzte sich der FC gegen Kiel durch.


Erster Sieg unter Britta Carlson: Gerhardt lässt Frauen des 1. FC Köln in Bremen jubeln

Nicole Billa im Spiel gegen Essen
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Erster Sieg unter Britta Carlson: Gerhardt lässt Frauen des 1. FC Köln in Bremen jubeln

Die Fußballerinnen des FC haben den ersten Bundesliga-Sieg unter ihrer Trainerin Britta Carlson eingefahren: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen bei Werder Bremen 2:1. Der Erfolg war der erste Dreier seit Anfang Dezember. Die Kölnerinnen kletterten damit in der Tabelle zumindest bis Montagabend auf den zehnten Platz.

Sie können es doch noch: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen bei Werder Bremen 2:1 und klettern vorerst auf Rang zehn der Tabelle.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zur 0:4-Heim-Pleite gegen Frankfurt auf zwei Positionen: Laura Vogt fehlte gelbgesperrt, dafür rutschte Sara Agrez in die erste Elf. Nicole Billa ersetzte Laura Donhauser. Beide Mannschaften tasteten sich zunächst vorsichtig ins Spiel, ehe die Kölnerinnen die ersten beiden starken Offensiv-Akzente setzten. Taylor Ziemer prüfte Bremens Torfrau mit einem platzierten Distanzschuss, aber Livia Peng wehrte den Ball zur Ecke ab (10.). Und nur wenige Momente später zischte ein Schuss von Alena Bienz aus spitzem Winkel innerhalb des Sechzehners am langen Eck vorbei (12.).

Billa bringt FC in Führung

Die Kölnerinnen blieben auch danach tonangebend. Werder schien das verlorene Pokalfinale 72 Stunden zuvor noch in den Knochen zu stecken. Die verdiente FC-Führung gelang schließlich nach einem ruhenden Ball: Sara Agrez servierte eine Ecke von der rechten Seite, die am ersten Pfosten verlängert wurde. Nicole Billa behielt im Gewühl am Fünfer die Übersicht und drückte den Ball über die Linie zum Kölner 1:0 (28.). Martyna Wiankowska hätte nach Billa-Flanke von der rechten Seite blankstehend das 2:0 erzielen müssen, brauchte bei der Ballannahme jedoch zu lange und wurde doch noch von einer Abwehrspielerin gestört (38.).

Werders Trainer Thomas Horsch reagierte auf den schwachen ersten Durchgang seiner Mannschaft und brachte die Ex-Kölnerin Sharon Beck zur zweiten Hälfte. Und die Gastgeberinnen wurden fortan mutiger. Kölns Torfrau Aurora Mikalsen entschärfte einen Schuss von Tuana Mahmoud zur Ecke (57.). Nach einer weiteren Ecke flog ein Beck-Kopfball knapp am Kölner Tor vorbei (59.). Und mitten im Bremer Dauerdruck wäre dem FC beinahe das 2:0 geglückt: Laura Feiersinger legte den Ball vor dem Sechzehner ab zu Adriana Achcinska, die aus der zweiten Reihe abzog. Bremens Torfrau Peng lenkte den Ball an die Latte. Billa köpfte den Abpraller zwar ins Tor, stand jedoch im Abseits, sodass der Treffer nicht zählte (68.).

Gerhardt erzielt das 2:1

Stattdessen belohnte sich Werder für die Leistungssteigerung mit dem Ausgleich. Tuana Mahmoud steckte den Ball in den Strafraum durch zur eingewechselten Verena Wieder, die den Ball aus spitzem Winkel durch die Beine Mikalsens ins Tor schoss zum 1:1 (76.). Beide Teams lieferten sich in der Schlussphase einen offenen Schlagabtausch. Die letzten Minuten spielten die Kölnerinnen sogar in Überzahl: Lara Schmidt wurde von einem Ball ihrer Torhüterin aus kurzer Distanz am Kopf getroffen und konnte nicht weiterspielen (84.). Da Werder das Wechsel-Kontingent bereits ausgeschöpft hatte, mussten die Hanseatinnen das Spiel zu zehnt beenden. Und der FC nutzte die Überzahl für den Siegtreffer nach einem ruhenden Ball: Laura Feiersinger schlug einen Freistoß von der linken Seite hoch in den Strafraum und Anna Gerhardt köpfte die Kugel am ersten Pfosten zum 2:1 für den FC ein (89.)

Der FC kletterte mit dem Dreier zumindest bis morgen Abend an Jena vorbei auf den zehnten Platz. Am kommenden Sonntag (14 Uhr) endet die Bundesliga-Saison für die Kölnerinnen mit dem Heimspiel gegen den Absteiger Turbine Potsdam.

1. FC Köln: Mikalsen – Gerhardt, Bohnen, Hechler, Agrez – Feiersinger (90.+5 Degen), Achcinska (71. Cordes) – Bienz (87. Schiffarth), Ziemer, Wiankowska (71. Donhauser) – Billa (71. Schmidt). Tore: 0:1 Billa (28.), 1:1 Wieder (76.), 1:2 Gerhardt (89.).


Nächster schwacher Auftritt: Was ist los mit den Stürmern des 1. FC Köln?

Tim Lemperle 1. FC Köln
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Nächster schwacher Auftritt: Was ist los mit den Stürmern des 1. FC Köln?

Fünf Punkte aus fünf Spielen ist die ernüchternde Bilanz des 1. FC Köln. Und nach dem Unentschieden gegen Absteiger Jahn Regensburg richtet sich der Blick verstärkt auf die Offensive der Kölner. Trotz einer Vielzahl von Chancen gelang es den Geißböcken nicht, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Der 1. FC Köln hat ein handfestes Stürmerproblem. 

Nach der Niederlage in Hannover kam der FC am Samstagabend nicht über ein Unentschieden hinaus. Wieder erspielten sich die Kölner viele gute Chancen, trafen aber nur einmal ins Tor. Der 1. FC Köln hat ein handfestes Stürmerproblem. 

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Tim Lemperle verlässt den 1. FC Köln bekanntlich zum Saisonende ablösefrei und wechselt zur TSG Hoffenheim. Damit verlässt der nach aktuellem Stand einzige treffsichere Stürmer den FC in Richtung Ligakonkurrenten. Von den Verpflichtungen im Sommer abgesehen, tummelten sich im Kader des FC Stürmer, bei denen man angesichts ihrer Torausbeute kaum von Zweitligatauglichkeit sprechen kann. Vor allem Imad Rondić fiel im Spiel gegen Regensburg erneut durch mangelnde Durchschlagskraft auf. Über weite Strecken der Saison gelang es dem FC nicht, die Tormaschinerie in Gang zu bringen. Siege, das klang allzu oft nach nur einem Tor Unterschied – doch gegen Regensburg reichte es nicht einmal dazu. Zu ineffizient agierte die Mannschaft im letzten Drittel, zu harmlos vor dem Tor, zu unübersichtlich wirkten die Abläufe beim nun Zweitplatzierten der Liga.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Auch gegen den Tabellenletzten: FC-Offensive bleibt ineffizient

Trainer Gerhard Struber hatte noch vor dem Spiel eine Reaktion seiner Mannschaft auf die Auswärtsniederlage in Hannover eingefordert, der FC-Coach zeigte sich nach dem 1:1 in der Pressekonferenz im Anschluss an das Spiel erwartungsgemäß enttäuscht: “Wir wollten auch unser Torekonto aufbessern. Es gab viele Möglichkeiten, die Führung auszubauen und drei Punkte zu holen. Aber wir waren zu ineffizient. Das ist enttäuschend, weil wir ganz andere Erwartungen hatten“. Es bleibt ein Unentschieden, das sich angesichts der Bedeutung der Begegnung für alle Beteiligten wie eine Niederlage anfühlte und die Frage aufwirft, wie der FC in dieser Form im Aufstiegskampf bestehen will. Denn gegen wen, wenn nicht gegen Regensburg, muss der Knoten im letzten Drittel der Kölner Mannschaft platzen.

Imad Rondić weiterhin glücklos

Der 1. FC Köln erspielte sich Torchancen en masse, agierte aber im letzten Drittel wieder einmal zu umständlich und zögerlich. Besonders auffällig: Winter-Neuzugang Imad Rondić. Der Stürmer konnte seine Chancen nicht nutzen und zeigte sich nicht kaltschnäuzig genug, um dem FC entscheidend zu helfen. Selbst wenn ihm seine Mitspieler die Tore auf dem Silbertablett servierten, fehlte ihm die letzte Konsequenz im Abschluss. So auch in der 72. Minute, als der eingewechselte Denis Huseinbašić eine präzise Flanke schlug, die Rondić nicht verwerten konnte. Acht Minuten später hatte er nach Vorarbeit von Max Finkgräfe die nächste Großchance, wieder ohne Erfolg. Wie schon bei seinen vorherigen Einsätzen wirkte der Stürmer auch gegen Regensburg äußerst unglücklich.

Noch mit wohlwollender Unterstützung des Verbandes wurde Imad Rondić das Tor im Spiel gegen Paderborn zugesprochen – obwohl ihm selbst dort Verteidiger Felix Götze per Kopf zur Seite springen musste. Ohne diese Szene stünde der Bosnier derzeit gänzlich ohne Torbeteiligung da. Der FC stattete seinen Winter-Neuzugang gleich mit einem langfristigen Vertrag über vier Jahre aus – in der Hoffnung, einen Stürmer für beide Ligen inklusive der Bundesliga verpflichtet zu haben. Doch Rondićs Leistungen sind bislang alles andere als überzeugend, eher zum Haareraufen. Es zeichnet sich ein Szenario ab, das an die Situation von Steffen Tigges erinnert: Auch er wurde mit großen Erwartungen geholt, spielt aber unter Gerhard Struber derzeit keine Rolle mehr und verfolgt das Geschehen meist von der Bank oder der Tribüne aus.

Kann Downs dem Druck standhalten?

Sinnbildlich für die aktuelle Sturmmisere des 1. FC Köln steht Damion Downs – vor allem in den letzten beiden Spielen. Gegen Hannover war der 20-Jährige völlig abgemeldet, gegen Regensburg fiel er vor allem durch technische Unzulänglichkeiten auf. Ein ums andere Mal endeten die Angriffe des FC beim jungen Stürmer, der an diesem Abend zum Schlusspunkt vieler Angriffsbemühungen avancierte. Zwar hatte Downs beim 3:1-Heimsieg gegen Preußen Münster vor zwei Wochen mit einem sehenswerten Treffer seine Klasse aufblitzen lassen, doch auch in dieser Partie hatte er zuvor mehrere klare Torchancen ausgelassen.

Die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor fehlt dem talentierten Stürmer bislang. Auch gegen Jahn Regensburg setzte sich dieser Trend fort: Bereits in den Anfangsminuten hatte Downs nach starker Vorarbeit von Florian Kainz die frühe Führung auf dem Fuß, doch der Abschluss scheiterte.  Da stellt sich die Frage: Lastet nicht zu viel Verantwortung auf den Schultern des 20-Jährigen? Die Erwartungen,  sei es von Seiten des Vereins, des Trainerstabs oder der Fans, die sind hoch, zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht höher als je zuvor in seiner Karriere.

Keller: “Haben es in der eigenen Hand”

Die anhaltende Offensivschwäche des 1. FC Köln schlägt sich mittlerweile auch spürbar auf die Stimmung im Fanlager nieder. Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Regensburg kam es erstmals in der Amtszeit von Trainer Gerhard Struber zu offenen Unmutsbekundungen. „Struber raus“-Rufe schallten von den Rängen, später folgten auch „Keller raus“-Rufe – eine klare Botschaft an die sportliche Führung. Sportdirektor Christian Keller verteidigte nach dem Spiel die Leistung der Mannschaft, räumte aber auch Probleme im Abschluss ein: „Ich habe eine Mannschaft gesehen, die versucht hat, alles in das Spiel zu investieren. Die Mannschaft hat sich viele Torchancen herausgespielt und war dominant. Die eine oder andere Situation im letzten Drittel kann man besser lösen, um zu noch klareren Torchancen zu kommen. Aber unter dem Strich hatten wir genug Möglichkeiten, um den Gegner zu schlagen. Wir haben es nicht geschafft – und das ist ärgerlich. Die Stimmung ist so, als hätten wir etwas total vergeigt. Wir haben eine große Chance vergeben, aber wir haben es immer noch selbst in der Hand”

Die Ausgangslage im Aufstiegsrennen ist zwar rechnerisch noch intakt, doch sportlich und emotional gerät der 1. FC Köln zunehmend unter Druck. Am kommenden Freitag bietet sich um 18.30 Uhr beim Auswärtsspiel in Nürnberg die nächste Gelegenheit, das Ruder herumzureißen. Für die Mannschaft von Gerhard Struber ist es eine weitere Chance, das bereits vor dem Regensburg-Spiel beschworene „neue Gesicht“ endlich über 90 Minuten auf den Platz zu bringen – und im Aufstiegskampf ein Zeichen zu setzen, bevor es nochmal wirklich eng wird für die Geissböcke. 


FCK patzt, Elversberg wird endgültig zum Kontrahenten des 1. FC Köln

Fisnik Asllani mit den Mitspielern der SV Elversberg
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FCK patzt, Elversberg wird endgültig zum Kontrahenten des 1. FC Köln

Die SV Elversberg gewinnt gegen Nürnberg und schiebt sich auf Platz drei, der FCK punktet nur einfach gegen Karlsruhe. Dennoch deutet viel auf ein Endspiel gegen die Pfälzer hin. So oder so: Der Druck auf den 1. FC Köln steigt.

Das 1:1 gegen Regensburg war nicht genug. Zwar patzten auch andere Teams, doch eben nicht alle. Vor allem Elversberg wird den Kölnern nun richtig gefährlich. Der Druck auf den 1. FC Köln steigt jedenfalls.

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Nicht mehr lange und das Stadion der SV Elversberg hat mehr Plätze als der anliegene Ort Einwohner hat – und das mit einer geplanten Stadionkapazität von 16.000 Zuschauern. Nicht mehr lange und die Mannschaft aus dem Saarland könnte in der höchsten deutschen Spielklasse spielen. Denn während große Teile der Konkurrenz Woche für Woche Punkte lässt, spielt der vermeintlicheUnderdog auf konstant hohem Niveau. Am Sonntagnachmittag setzte sich die „Elv“ gegen den 1. FC Nürnberg mit 3:1-Toren durch und verbesserte sich erneut auf den Relegationsplatz. Zwar pukntgleich mit dem SC Paderborn, der ebenfalls an diesem 32. Spieltag dreifach punktete, aber mit dem deutlich besseren Torverhältnis. Und da Elversberg ein nach dem Papier einfaches Programm vor der Brust hat, stehen die Zeichen auf Relegation.

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FCK spielt nur Remis

Oder vielleicht sogar noch mehr. Denn der FC tut sich nun seit Wochen schwer, holte aus den vergangenen fünf Spielen gerade einmal fünf Punkte und zeigte gegen den abgestiegenen Tabellenletzten aus Regensburg keine Leistung, die Mut für die letzten beiden Spiele macht. Da geht es zwar mit dem Duell gegen den Club gegen eine Mannschaft für die es nach der Pleite gegen die „Elv“ um nichts mehr geht, im eigenen Stadion ist die Aussicht den einstigen Bundesliga-Kontrahenten aber zu ärgern sicher keine schlechte. Am letzten Spieltag steht das Heimspiel gegen den FCK für Köln an und damit ebenfalls ein Duell, das noch lange nicht gewonnen ist. Die Historie zeigt zumindest, dass die Pfälzer nicht zu den Lieblingsgegnern der Geißböcke gehören.

Während Elversberg und Paderborn Zähler sammelten, kam der FCK beim Karlsruher SC nicht über ein Remis hinaus. Die Roten Teufel haben damit fünf Punkte Rückstand auf den FC. Je nach den Ergebnissen des kommenden Spieltags könnte es also durchaus zu einem packenden Finale kommen. Eins, das die Kölner wohl sehr gerne verhindert hätten. Immerhin geht es für die Pfälzer stand jetzt mindestens um den Relegationsplatz. Erstaunlich: Auch nach dem 32. Spieltag haben in der Theorie noch neun Mannschaften die Chance auf den Aufstieg. Der FC hat eigentlich als Tabellenzweiter gute Karten. Eigentlich.


FC-Frauen reisen zum Vize-Pokalsieger und wollen dort Historisches schaffen

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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FC-Frauen reisen zum Vize-Pokalsieger und wollen dort Historisches schaffen

Endlich mal wieder gewinnen und die verkorkste Saison zumindest mit einem halbwegs guten Gefühl beenden: Das ist das Ziel der Fußballerinnen. Die Frauen des 1. FC Köln sind zu Gast bei Werder Bremen.

Das Team wartet unter Trainerin Britta Carlson weiter auf den ersten Sieg und muss am Sonntagabend (18:30 Uhr) beim Vize-Pokalsieger Werder Bremen antreten. Dort konnten die Kölnerinnen bislang noch nie punkten. Die Frauen des 1. FC Köln sind zu Gast bei Werder Bremen.

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Die Statistik ist wahrlich kein Mutmacher für die FC-Frauen vor der Auswärtsfahrt in den Norden: Bislang konnten die Kölnerinnen noch kein Bundesliga-Spiel in Bremen gewinnen. Ein 0:0 aus der Saison 2021/22 war bisher das beste Ergebnis aus FC-Sicht. Die einzigen Kölner Treffer an der Weser liegen fast ein Jahrzehnt zurück und stammen aus der 2:6-Klatsche beim ersten Aufeinandertreffen im August 2015 unter dem damaligen Trainer Willi Breuer. Die aktuelle Trainerin Britta Carlson wischt diese Zahlen jedoch beiseite: „Das ist mir egal. Nach der Statistik hätten wir auch 4:0 gegen Jena gewinnen müssen.“ Bekanntlich endete das Keller-Duell vor einigen Wochen jedoch mit einer 0:1-Heimniederlage für den FC. Carlson und ihre Mannschaft konnten sich am Donnerstagnachmittag live ein eigenes Bild vom kommenden Gegner machen.

“Bremen hat mutig agiert“

Das Team war als Zuschauer zu Gast beim DFB-Pokal-Finale in Müngersdorf, das Werder Bremen mit 2:4 gegen Bayern München verlor. Die Bremerinnen übernachteten danach noch in Köln. Die FC-Delegation wiederum macht sich am Samstag auf den Weg in die Hansestadt. „Bremen hat mutig agiert“, schilderte Carlson ihre Eindrücke vom Endspiel und ergänzte: „Bremen hat sich in der Bundesliga etabliert und wird schon allein deswegen ein unangenehmer Gegner für uns. Zudem werden sie in ihrem letzten Heimspiel der Saison sicher einen guten Abschluss haben wollen.“ Einen Spannungsabfall beim kommenden Gegner drei Tage nach dem verlorenen Pokal-Finale erwartet Carlson daher nicht. Die 47-Jährige hat eine gute Beziehung zum Werder-Trainer Thomas Horsch: „Wir haben zusammen den Fußball-Lehrer gemacht.“

Die Kölnerinnen streben nach der jüngsten 0:4-Niederlage gegen Frankfurt wieder positive Schlagzeilen an. Das Team wartet unter der neuen Trainerin weiterhin auf den ersten Sieg. Bislang gelang nur ein Dreier in dieser Spielzeit, beim 1:0 in Potsdam Anfang Dezember. Auf der Zielgeraden soll für den jüngsten Eindruck vor der Sommerpause jedoch das Kölner Punktekonto aufgebessert werden – auch um den Kölner Negativ-Rekord von elf Punkten nicht zu unterbieten. Carlson kann am Sonntag auf fast alle Spielerinnen zurückgreifen. Celina Degen ist zurück im Mannschaftstraining und damit auch wieder eine Option zumindest für den Spieltagskader. Damit fehlen nur die Langzeit-Ausfälle Anna-Lena Stolze, Sylwia Matysik und Dora Zeller.

Die Partie am Sonntagabend wird ein Wiedersehen mit Sharon Beck. Die 30-Jährige spielte vier Jahre lang für den 1. FC Köln und wechselte sich im vergangenen Sommer an die Weser. Die israelische Nationalspielerin musste jedoch zunächst ihren Kreuzbandriss auskurieren und feierte nach einigen Rückschlägen erst am vergangenen Wochenende ihr Comeback in der Bundesliga. Beim Pokal-Finale am Donnerstag kam die Mittelfeldspielerin allerdings nicht zum Einsatz.


Bedenklicher Auftritt des Teams, beachtliche Diskrepanz der Wahrnehmungen bei Fans und Verantwortlichen

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln
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Bedenklicher Auftritt des Teams, beachtliche Diskrepanz der Wahrnehmungen bei Fans und Verantwortlichen

Schon während des Spiels zwischen dem FC und Jahn Regensburg machten die Fans der Kölner ihrem Unmut Luft und forderten Konsequenzen. Die wird es trotz der mageren Leistung wohl nicht geben beim 1. FC Köln: Frust, Kritik und Sorge der Fans wachsen.

Ein Sieg gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten hätte ein weiterer großer Schritt Richtung Aufstieg sein sollen, es herrschte aber Ernüchterung nach dem 1:1 beim 1. FC Köln: Frust, Kritik und Sorge der Fans wachsen. Und der Druck auf Club, Trainer und Verantwortliche steigt.

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Die erste Halbzeit war in der Begegnung gegen Jahn Regensburg noch nicht beendet, da entlud sich der Frust der Kölner Fans bereits zum zweiten Mal in der Begegnung. Nach einem kurzen, aber doch intensiven Pfeiffkonzert hallten schließlich „Struber raus“-Rufe durch das Kölner Rund. Die Fans, die den FC dennoch über 90 Minuten nach vorne peitschten, hatten genug einer trostlosen ersten Halbzeit gesehen. Der FC ist drauf und dran einen sicher geglaubten Aufstieg noch aus der Hand zu geben. „Heute hat jeder mit einem klaren Heimsieg gerechnet und gedacht, dass wir einen vorfinalen Schritt in Richtung Aufstieg gehen. Das haben wir nicht gemacht und entsprechend kann ich diese Enttäuschung nachvollziehen“, sagte Christian Keller dann auch nach einem bitteren 1:1, das den FC noch einmal teuer zu stehen kommen könnte. Denn in der Endabrechnung wird es möglicherweise enger als gedacht und erhofft. 

Der Druck auf den FC steigt

Sollte beispielsweise am Sonntag die SV Elversberg ihr Auswärtsspiel gewinnen, betrüge der Vorsprung vor den Rängen drei und vier genau drei Punkte, allerdings bei schlechterem Torverhältnis. Mit nur einem Sieg mehr dieser beiden Teams ist der Aufstieg dahin. Nun sollte man meinen, dass die Kölner doch diesen Drei-Punkte-Vorsprung nicht mehr aus der Hand geben können. Doch der Auftritt gegen das nun sichere abgestiegene Tabellenschlusslicht aus Regensburg macht nun nicht so richtig Mut für die finalen Begegnungen in Nürnberg und dann eventuell zum Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am letzten Spieltag der Saison. Der FC tat sich gegen die schwächste Defensive der Liga von Beginn an schwer, erspielte sich im Schlussdrittel kaum Torchancen.

„Es hätte nach zwei Minuten schon 1:0 oder 2:0 stehen können, denn da hatten wir schon relativ große Chancen vergeben“, erklärte Keller. Zwar hatte Regensburgs Youngster Leopold Wurm seinen Schlussmann tatsächlich früh geprüft, nur betrug der xGoals-Wert der Kölner nach einer guten halben Stunde immer noch 0,2. Die Qualität der Chancen nach mehr als 30 Minuten hätte also nicht wirklich für ein FC-Tor gesprochen. Und das Bild änderte sich auch nach der Kölner Führung durch Tim Lemperle zunächst nicht. Erst der Ausgleich aus dem Nichts wirkte ein wenig wie ein Weckruf. Die Kölner drückten auf die Entscheidung, nur ganz offensichtlich zu spät. Insofern waren die Frust-Bekundungen und Konsequenz-Forderungen der Fans durchaus erwartbar.

Keller spricht Struber das Vertrauen aus

Für einen Aufstiegskandidaten gegen ein Tabellenschlusslicht lieferte Köln einfach zu wenig ab. „Regensburg hatte heute ein leichtes Trikot an, während unseres schwer war. Das hat nichts mit Schönreden zu tun, das ist die Realität“, sagte Keller. „Ich verstehe den Frust, der sich entlädt. Er hilft uns aber nicht.“ Nun liegt es aber auch nicht in der Verantwortung der Fans, der Mannschaft über die andauernden Schwierigkeiten hinwegzuhelfen. Und diese Fans taten eben abgesehen von den „Struber raus“-Rufen eben viel für die Mannschaft, peitschten das Team an. Insofern waren auch weitere Worte des Sportdirektors irgendwie fremd. „Ich möchte daran appellieren, dass es entscheidend ist, ob du Rückenwind oder Gegenwind hast. Rückenwind würde uns in den letzten Spielen helfen, über die Hürden, die noch da sind, rüberzuklettern“, so Keller. „Deswegen würde ich mir das für die Mannschaft und das Trainerteam wünschen.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Über mangelnde Unterstützung konnten sich die Spieler aber nun wirklich nicht beklagen. Und das, obwohl der Aufstiegskandidat aus den vergangenen fünf Spielen ganze fünf Punkte einsammelte – darunter gegen vier Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Keller betonte zwar, dass die Gegner ja auch nicht mehr geholt hätten, nur entspricht das nicht so ganz der Realität (Düsseldorf 9, Elversberg 9, Hamburg 7, Paderborn 7, Magdeburg 7). Und so wurde es in der Nachspielzeit im Kölner Stadion dann doch mal so richtig laut. „Es ist natürlich nicht schön, wenn man die Rufe so wahrnimmt. Gleichzeitig ist man ein Stück weit der Blitzableiter für gewisse Situationen als Cheftrainer“, erklärte Gerhard Struber. „Das muss man so mitnehmen. Wichtig ist es, auch solche Dinge gut einzuordnen. Es ist ja kein Zufall das wir da sind, wo wir gerade sind.“

Ein Zufall ist es vielleicht nicht, aber eben auch kein Qualitätsmerkmal. Und wenn die Kölner so weiterspielen, wäre es auch kein Zufall, würden sie aus der Aufstiegszone noch rausrutschen. Die von den Fans geforderten Konsequenzen wird es laut Keller aber nicht geben. „Ich kann ausschließen, kurzfristig etwas zu verändern, weil ich von so etwas nichts halte“, sagte der Sportdirektor, der seinem Trainer zu „100 Prozent“ vertraue. Tatsächlich käme ein kurzfristiger Wechsel auch etwas überraschend.


1. FC Köln: Mark Uth beendet seine Karriere zum Saisonende – emotionale Worte zum Abschied

Mark Uth vom 1. FC Köln
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1. FC Köln: Mark Uth beendet seine Karriere zum Saisonende – emotionale Worte zum Abschied

Es gibt die nächste Personal-Entscheidung beim 1. FC Köln: Mark Uth beendet seine Karriere am Ende der Saison. Der 33-Jährige blickt auf eine Laufbahn mit Höhen und Tiefen zurück. Zuletzt war sie von vielen Verletzungen geprägt.

In der Enttäuschung über das bittere 1:1 gegen Regensburg ging eine Nachricht ein wenig unter rund um den 1. FC Köln: Mark Uth beendet zum Ende der Spielzeit seine Karriere. Das gab der Angreifer am Sonntagvormittag bekannt.

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Er sollte noch einmal Schwung in die Begegnung bringen, doch auch dem Routinier wollte das an diesem verkorksten Abend nicht gelingen. Mark Uth kam nach gut 70 Minuten für Luca Waldschmidt in die Begegnung gegen den Jahn, einen bleibenden Eindruck hinterließ der Offensivspieler gegen das Tabellenschlusslicht nicht. Der Blick auf die lange Laufbahn ist dagegen auf jeden Fall erinnerungswürdig und wird auch bald ein ständiger Rückblick sein, denn Uth beendet nach dieser Spielzeit seine Karriere. „Liebe FC-Fans, ich habe mich in den vergangenen Wochen und Monaten hingesetzt und habe mir Gedanken über meine Zukunft gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich im Sommer meine Karriere beenden werde“, sagte Uth in einem Video in den Sozialen Medien. „Ich hatte eine wirklich schöne und erfolgreiche Karriere.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Mark Uth: 31 Einsätze in drei Spielzeiten

Damit endet für dem Angreifer aber auch eine lange Leidenszeit. Denn gerade die vergangenen Jahre waren geprägt von zahlreichen Verletzungen. Uth kämpfte sich immer wieder am die Mannschaft heran, um dann den nächsten Rückschlag hinnehmen zu müssen. Fast schon ironisch: Aktuell scheint es dem Angreifer körperlich gut zu gehen. Der gebürtige Kölner hatte zuletzt betont, dass ihm der Fußball noch Spaß bereite. Allerdings wäre der Vertrag des 33-Jährigen im Sommer ohnehin ausgelaufen. Dem Vernehmen nach wollte man in Köln abwarten, wie Uths Körper mit den Intensitäten und Belastungen umgehen würde. Dem kam der Porzer offenbar zuvor. „Ich bin sehr glücklich, dass ich meine Karriere beim 1. FC Köln beenden kann, denn hier hat alles angefangen.“


Uths Weg im Profibereich war nie ein einfacher. Der Stürmer spielte bereits in jungen Jahren beim 1. FC Köln, wechselte zur Vikotira, kam anschließend zurück. Bei den Profis wollte der Durchbruch zunächst nicht gelingen. Dafür aber in den Niederlanden. Über Stationen in Heerenveen und bei Heracles Almelo kam Uth zurück in die Bundesliga zur TSG Hoffenheim. 2018 wechselte der Angreifer zum FC Schalke 04 und anschließend einmal per Leihe und dann fest zurück zum FC. Uth spielte einmal für die DFB-Auswahl, aber auch Champions League. Zwischenzeitlich wurde der Marktwert des Offensivspielers aus 23 Millionen Euro geschätzt. Zuletzt galt Uth beim FC immer wieder als Hoffnungsträger, doch der Körper wollte oft nicht mehr mitspielen. In den vergangenen drei Spielzeiten sammelte Uth nur noch 31 Einsätze. Für den 33-Jährigen gibt es nun nur noch einen Wunsch: „Ich möchte mit euch gegen Kaiserslautern den Aufstieg feiern.“


Ideenloser Auftritt der Geißböcke – Eine Zwei, drei Fünfen: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Regensburg

Denis Huseinbasic ist enttäuscht nach dem 1:1 gegen Regensburg
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Ideenloser Auftritt der Geißböcke – Eine Zwei, drei Fünfen: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Regensburg

Der FC kommt gegen ein harmloses Tabellenschlusslicht nicht über ein 1:1 hinaus. Vor allem im Schlussdrittel fehlt den Kölnern die entscheidende Idee. Der Jahn nutzt eine seiner wenigen Tormöglichkeiten zum Punktgewinn. Die Einzelkritik zum Heimspiel des 1. FC Köln gegen Regensburg.

Der FC verpasst den Sprung an die Tabellenspitze nach einem trostlosen 1:1 gegen Jahn Regensburg. Die Einzelkritik zum Heimspiel des 1. FC Köln gegen Regensburg.

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Gegen den Tabellenletzten setzte Struber auf die gleiche Startformation. Da der HSV sein Spiel gegen Darmstadt gewonnen hatte, musste ein Sieg her für den FC, um die Tabellenführung zurückzuerobern. Die Gäste aus Regensburg lieferten den erwartet harten Fight, wobei die Mannschaft von Trainer Gerhard Struber lange benötigte, um wirklich zwingende Chancen zu generieren und scheiterte dann auch noch zu oft. Erst Tim Lemperle netzte mit einem Kopfball ein. Doch Noah Ganaus glich für das Tabellenschlusslicht aus. Es blieb beim bitteren 1:1.

Wenig zu tun und doch überwunden

Einzelkritik Marvin Schwäbe

Marvin Schwäbe

Gegen die schwächste Offensive der Liga war lange keine Gefahr im Verzug für den 30-jährigen. Nichtsdestotrotz war die Nummer eins des FC hellwach, bekam in der 19. Minute den ersten nennenswerten Abschluss auf sein Tor, den zentralen Abschluss von Jahns Sebastian Ernst parierte der Keeper souverän. Genauso gegen Ende der ersten 45 Minuten einen Versuch von Ganaus. War beim Gegentor machtlos.


Max Finkgräfe Einzelkritik

Max Finkgräfe

Der Youngster rückte nach der Gelb-Rot-Sperre für Leart Pacarada in die erste Elf. Schaltete sich von Beginn an mutig in das Offensivspiel der Geißböcke ein und besorgte die erste große Chance der Partie. Zusammen mit Kainz in der ersten halben Stunde ein Lichtblick im FC-Spiel über die linke Seite. Seine Hereingaben in den Sechzehner fanden aber allzu oft keinen Abnehmer. So auch seine unsaubere Ablage in der 83. Minute auf Lemperle, die nur einen Regensburger fand.


Dominique Heintz

Sah beim Ausgleich durch Noah Ganaus in der 75. Minute alles andere als gut aus. Bekam den Regensburger im eigenen Strafraum nicht zu packen, der konnte ihm entwischen und den Anschlusstreffer erzielen. Zuvor eigentlich ein ordentlicher Auftritt des Innenverteidigers.



Timo Hübers Einzelkritik 1. FC Köln 3-

Timo Hübers


Bekam mit dem schnellen Ganaus alle Hände voll zutun. Der FC-Kapitän wirkte zeitweise fahrig. Agierte beim Ausgleichstreffer durch Ganaus zu passiv.


Jan Thielmann

Der Rechtsverteidiger war gegen die Oberpfälzer verstärkt in der Offensive gefragt. In der 45. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss vom rechten Strafraumeck, Pollersbeck parierte aber stark. Kam auf die beste Zweikampfbilanz. Das Eigengewächs warf alles rein, kam auf die meisten Ballkontakte.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Viel zu harmlos


Eric Martel

Der gebürtige Straubinger mahnte noch unter der Woche, das Spiel gegen seinen Ausbildungsverein nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Wichtiger Motor im Mittelfeld. Doch viel zu harmlos in der Offensive. Kam gleich zu mehreren guten Möglichkeiten. Zögerte entweder zu lange oder vergab. So wie in der Nachspielzeit, als er die Entscheidung auf dem Kopf hatte.


Florian Kainz Einzelkritik 3

Florian Kainz

Agierte ideenreich im Zentrum der Kölner. Harmonierte mit Max Finkgräfe auf der linken Seite. Der Österreicher wirkte wie ausgewechselt im Vergleich zu Hannover, suchte Downs und Lemperle immer wieder mit Steckpässen. Initiierte zeitweise sämtliche Offensiv-Bemühungen, in der ersten Hälfte lief praktisch alles über die linke Seite der Geißböcke. Allerdings bekam Regensburg ihn immer besser in den Griff.


Dejan Ljubicic

Der 27-jährige geriet in der 36. Minute in den Fokus. Ein Schuss von Ex-Kölner Kühlwetter prallte an Ljubicics Hand. Möglicherweise hätte es Strafstoß gegeben, wenn nicht eine Abseitsposition vorgelgen hötte. Blieb im Spielverlauf weitestgehend blass.


Luca Waldschmidt, 1. FC Köln, Einzelkritik, 3

Luca Waldschmidt

Sein erster Arbeitsnachweis in der 28. Minute: Ein Abschluss mittig aus etwa 25 Metern. Der ging deutlich über das Tor der Regensburger. Distanzschüsse waren sein Mittel der Wahl am Samstagabend. Die zeichneten sich aber nicht durch hohe Qualität aus. Legte das 1:0 durch Tim Lemperle mit einer Flanke aus dem linken Halbraum auf. Sein Freistoß in der 71. Minute aus vielversprechender Position landete nur in der Mauer. War der FC-Akteur mit den meisten Abschlüssen. Machte in der 79. Minute Uth Platz.


Wie bewertet ihr den FC gegen Hertha BSC?

Tim Lemperle, 1. FC Köln, Einzelkritik, 3

Tim Lemperle

In der Anfangsphase noch mit Konzentrationsproblemen und Schwächen bei vermeintlich leichten Zuspielen, die in vermeidbaren Ballverlusten resultierten. Eine gefährliche Flanke von Kainz vom linken Strafraum Eck in der 31. Minute konnte er nicht verwerten. Struber setzte  gegen die tiefstehenden Gäste auf lange Bälle, der 23-Jährige bekam die Anspiele hinter die letzte Kette der Gäste jedoch kaum unter Kontrolle. Wurm, Ballas und Ziegele im Dress der Regensburger machten ihm das Leben schwer. Der Stürmer agierte darüber hinaus oftmals zu zögerlich. Sein Treffer war aber schon von großer Qualität. Enorm kampfstark. Das reicht aber nicht immer.


Damion Downs

Versuchte viel, schien aber gegen die schwächste Defensive der Liga überfordert. Die langen Vertikalpässe seiner Mitspieler konnte er, ähnlich wie Lemperle, nicht behaupten. Kam immerhin auf 20 Ballkontakte und damit deutlich mehr als noch in der Vorwoche. Dennoch kein guter Auftritt.


Huseinbasic belebt das Spiel, Rondic lässt zu viel liegen

Denis Huseinbasic 4+

Denis Huseinbasic

Er kam zur zweiten Halbzeit für den weitestgehend unauffälligen Ljubicic in die Partie. Schickte in der 73. Minute mit einem zauberhaften Pass Linton Maina auf die Reise, der zu Rondic durchsteckte, der wiederum nur knapp an Regensburgs Ziegele scheiterte. Hatte zuvor bereits Lemperle ähnlich gut bedient. Hatte aber auch seine seltsamen Momente.


Linton Maina, 1. FC Köln, Einzelkritik, 3-

Linton Maina

Seine Einwechslung tat dem Angriffsspiel der Kölner gut. Sorgte in der 71. Minute mit einer Sprinteinlage mit anschließendem Steckpass in den Regensburger Sechzehner für eine Großchance, die Rondic nicht im Tor unterbringen konnte. Sein Tempo ist viel wert.


Imad Rondic

Hatte gleich mehrfach die Gelegenheit, nach seiner Einwechslung Pollersbeck im Tor der Regensburger zu überwinden. Bezeichnend war die vergebene Großchance in der 79. Minute aus fünf Metern. Auch in der 84. Minute hatte er aus kürzester Distanz den Führungstreffer auf dem Fuß, konnte aber nicht verwerten.