Transfergerüchte ein erster Fingerzeig – auf diesen Positionen wird der 1. FC Köln nachbessern

Christian Keller und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Transfergerüchte ein erster Fingerzeig – auf diesen Positionen wird der 1. FC Köln nachbessern

Noch vier Spiele sind zu gehen, die Entscheidung ist nicht gefallen und doch gibt es schon die ersten Namen, die mit dem FC in Verbindung gebracht werden. Konkret wird es noch nicht beim 1. FC Köln: Die Transfergerüchte sind aber ein erster Fingerzeig.

Der FC hat am vergangenen Sonntag bereits einen großen Schritt Richtung Bundesliga gemacht und prompt kochen die ersten Transfergerüchte hoch. Ragnar Ache und Bernardo sind die ersten Namen von wohl vielen, die rund um das Geißbockheim gehandelt werden. So wirklich wahrscheinlich erscheinen zumindest nicht beide potenziellen Neuverpflichtungen für den 1. FC Köln: Die Transfergerüchte sind aber ein Fingerzeig.

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Die Nachricht von Ostermontag sorgte bei vielen Fans für mächtig Wirbel. Der 1. FC Köln soll an Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern interessiert sein, vermeldete Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg in der Sky-Sendung „Transfer-update“. Nicht nur das, der Moderator schrieb noch einen weiteren Namen auf einen imaginären Wunschzettel der FC-Verantwortlichen. So sollen die Geißböcke auch über die Verpflichtung von Bernardo nachgedacht haben. Der Verteidiger steht noch bis Sommer beim VfL Bochum unter Vertrag, wenn dieser sich nicht aufgrund diverser Vertragsverankerungen automatisch verlängert. Der Profi des VfL wird es für die Kölner wohl nicht werden. Bernardo soll laut übereinstimmenden Medienberichten vor einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt stehen.

Transfergerüchte geben ersten Fingerzeig

Bei Ache könnte die Spur schon heißer werden, vorausgesetzt der FC steigt in die Bundesliga auf. Der Stürmer soll dem Vernehmen nach einen Wechsel anstreben – allerdings wohl nur in die Bundesliga. Ache wäre für unter fünf Millionen Euro zu haben, sein Marktwert wird vom Online-Portal transfermarkt.de auf sieben Millionen Euro eingeschätzt. Allerdings soll es auch weitere Interessenten geben, sicherlich auch aus der Bundesliga. Und dann ist da noch der Traum des 26-Jährigen, irgendwann in der Premier League zu spielen. Vermutlich je schneller desto besser. Ob es also im Falle des Aufstiegs zum Transfer kommen wird, ist mindestens offen. Gut möglich, dass also beide Transfers gar nicht erst zu Stande kommen.

Und doch zeigen die Transfers, in welche Richtung der Blick der Kölner Kaderplaner geht. Dabei ist die Suche nach einem Stürmer sicher alles andere als überraschend. Den FC umgibt in dieser Spielzeit bekanntlich eine gewisse Offensivschwäche, auch, wenn am Sonntag davon nicht viel zu sehen war. Der FC wird ganz sicher im Angriff nachbessern müssen. Zumal Imad Rondic bislang nicht zündet und Tim Lemperle den Verein bekanntlich verlassen wird. Das Interesse an Bernardo lässt also die Suche nach einem weiteren Innenverteidiger erahnen. Gut möglich, dass die Suche nach einem zentralen Abwehrspieler der Klasse Bernardos an die Ligazugehörigkeit gebunden ist. Denn die Frage wird zumindest erlaubt sein, ob alle aktuellen Kölner Innenverteidiger das Zeug haben, eine zentrale Rolle in der Bundesliga-Mannschaft zu spielen.

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Der erste Neuzugang steht beim 1. FC Köln schon fest

Sollte der Aufstieg wiederum noch verspielt werden, müssten die Geißböcke ebenfalls in der Abwehr nachlegen. Denn in einem zweiten Jahr 2. Bundesliga wird ein Timo Hübers wohl nicht mehr zu halten sein. Bei den vermeintlichen beiden Vakanzen wird es aber ganz sicher nicht bleiben. Bekanntlich suchen die Geißböcke schon seit einiger Zeit nach einer weiteren Alternative auf der Sechs. Und das wird sich durch den angekündigten Abgang von Mathias Olesen natürlich nicht großartig verändert haben. Über eine Neuverpflichtung im zentralen Mittelfeld wurde immer wieder laut nachgedacht, zu Stande ist sie nicht gekommen. Das wird sich wohl im Sommer ändern – und das eben auch unabhängig der Liga. Eine weitere Alternative wird wohl noch auf der Position des Rechtsverteidigers gesucht.

Denn beim FC ist man sich mittlerweile auch im Klaren, dass Jan Thielmann auf dieser Position verschenkt ist. Es wird also mit Sicherheit einen Backup für Jusuf Gazibegovic geben. Auf der linken Abwehrseite hängt dagegen viel davon ab, ob Max Finkgräfe den Kölnern erhalten bleibt. Weitere Neuverpflichtungen hängen zwangsläufig mit potenziellen Abgängen zusammen. Sollten etwa Linton Maina und oder Dejan Ljubicic den Verein verlassen, wird es wohl Überlegungen über Alternativen geben. Immerhin steht mit Said El Mala ein Neuzugang für den kommenden Sommer schon fest.


Transfer beim 1. FC Köln: FC-Frauen verpflichten Marina Hegering

FC-Frauen verpflichten Marina Hegering 
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Transfer beim 1. FC Köln: FC-Frauen verpflichten Marina Hegering

Die Fußballerinnen des FC bekommen in der kommenden Saison Unterstützung von einer ehemaligen Nationalspielerin. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Marina Hegering.

Mit der 35-jährigen Verteidigerin holt der FC viel Erfahrung ans Geißbockheim. Die Liste der Auszeichnungen und Erfolge ist lang, die Vita spricht für sich. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Marina Hegering.

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Für die kommende Saison haben die Geißböcke für die FC-Frauen Marina Hegering verpflichtet. Der Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2027. Die ehemalige deutsche Nationalspielerin wechselt vom VfL Wolfsburg zum 1. FC Köln. Mit der 35-jährigen Verteidigerin holen die Verantwortlichen des FC keine Unbekannte ans Geißbockheim, denn die Liste der Erfolge und Auszeichnungen ist lang, sehr lang. Einmal Deutsche Meisterin, viermal DFB-Pokalsiegerin, UEFA-Women’s-Cup-Siegerin, Champions League-Finalistin, Vize-Europameisterin, Bronzemedaille-Gewinnerin bei Olympia. Hegering wurde bereits in ihrer Juniorinnenzeit U20-Weltmeisterin und erhielt mit der Fritz-Walter-Medaille 2009 in Gold für ihr großes Talent eine Auszeichnung.

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“Ihre Vita spricht für sich“

Die 35-Jährige wurde am 17. April 1990 in Bocholt geboren. Nach Stationen beim FCR 2001 Duisburg, Bayer 04 Leverkusen, der SGS Essen und zwei Jahren für den FC Bayern München spielte Hegering ab 2022 für den VfL Wolfsburg. Mit 212 Bundesligaspielen, bei denen sie 31 Tore erzielte und 29 Einsätzen in der Champions League verfügt die Verteidigerin über viel Erfahrung. Beim VfL Wolfsburg war sie bis zuletzt Stammspielerin und Leistungsträgerin. In der Zeit von 2019 bis 2024 lief Hegering 42 Mal für die A-Nationalmannschaft auf. 2022 wurde die 35-Jährige unter anderem mit dem DFB Vize-Europameisterin in England.  

Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauen- und Mädchen-Fußball sagt über die Verpflichtung: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist mit Marina Hegering eine herausragende Verteidigerin zu verpflichten, die uns mit ihrer Erfahrung bei der Entwicklung unserer Mannschaft helfen wird“, so Bender-Rummler. „Sie ist eine Führungspersönlichkeit und ihre Vita spricht für sich. Außerdem merkt man ihrer Vorfreude an, dass sie sich ab Sommer voll und ganz mit dem 1. FC Köln identifizieren wird.“ 

„Es gab so viele Argumente, die für mich überzeugend waren, zum 1. FC Köln zu wechseln. Ich mag den Club und habe früher schon mal in Köln gelebt. Ich mag die Stadt unheimlich, die Menschen sind sehr besonders und die Liebe zum Sport ist hier spürbar groß“, sagt Hegering. “Die Vorfreude ab Sommer hier zu sein, ist für mich also riesig. Ich möchte für den Club alles geben, bin sehr gespannt auf meine neue Mannschaft und möchte ihr mit meiner Erfahrung weiterhelfen.“ 


1. FC Köln: Stephan Salger beendet seine Karriere und „hängt Schuhe an den Nagel“

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1. FC Köln: Stephan Salger beendet seine Karriere und „hängt Schuhe an den Nagel“

Am Dienstag gab der Verein das Karriereende nach Ablaufen der aktuellen Saison bekannt. Der 35-jährige U21-Spieler Stephan Salger beendet seine Karriere beim 1. FC Köln.

Neben Marco Höger ist der Innenverteidiger einer der Stützen der Reserve des FC. Nach der Saison endet die aktive Zeit als Profifußballer. U21-Spieler Stephan Salger beendet seine Karriere beim 1. FC Köln.

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Der heute 35-jährige Stephan Salger durchlief seine Jugend am Geißbockheim und kehrte nach Stationen bei anderen Vereinen 2022 wieder zurück zum 1. FC Köln. Am Dienstag gab der Verein nun bekannt, dass Salger seine Profikarriere nach Ablauf der aktuellen Saison beendet. Spieler und Verein hätten sich darauf geeinigt hätten. Salger kam mit zwölf Jahren 2002 zum FC, durchlief die FC-Akademie und gewann 2008 mit der U19 der Geißböcke die Deutsche Meisterschaft. Nur ein Jahr später folgte das Profidebüt mit fünf Einsätzen in der Bundesliga und ein anschließender Wechsel des Verteidigers zum VfL Osnabrück, später zu Arminia Bielefeld. Für Bielefeld stand Salger 222 Mal auf dem Platz.

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„Stephan blickt auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurück“

Nach einer weiteren Station beim TSV 1860 München kehrte der heute 35-Jährige 2022 zurück an seine erste Wirkungsstätte, dem 1. FC Köln und unterstützte von da an gemeinsam mit Marco Höger die U21 der Geißböcke. „Irgendwann kommt man in seiner Karriere an den Punkt, an dem man entscheiden muss, wann und wie man aufhört. Mir war es immer wichtig, diese Entscheidung selbstbestimmt und nicht aus körperlichen Gründen zu treffen. Dass ich meine Karriere jetzt im Franz-Kremer-Stadion beende, wo damals der Weg aus dem Nachwuchs in den Profifußball begann, fühlt sich rund an“, so Salger. „Ich hatte viele Höhen und ein paar Tiefen in meiner Laufbahn. Rückblickend bin ich sehr stolz auf meine Karriere und freue mich über die vielen tollen Menschen, die ich durch den Fußball kennenlernen durfte.“

Auch Bereichsleiter des Nachwuchsfußballs beim FC, Lukas Berg, äußerte sich zum Karriereende. „Stephan blickt auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurück, welche zu einem großen Teil hier am Geißbockheim stattgefunden hat. Das Foto von seinem Debüt beim 1. FC Köln im Jahr 2010 gegen Kaiserslautern hängt in der FC-Akademie an der Wand – Salgi ist am Geißbockheim groß geworden. Seine letzten drei Jahre als Führungsspieler in der U21 wird er sicherlich als sehr ereignisreiche und positiv-intensive Zeit in Erinnerung behalten“, so Berg. „Im Namen der Akademie wünsche ich ihm alles erdenklich Gute und danke ihm für die sehr vertrauensvolle und verlässliche Zeit hier am Geißbockheim.“


Aufstiegskampf: So steigt der 1. FC Köln schon beim nächsten Heimspiel auf

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Aufstiegskampf: So steigt der 1. FC Köln schon beim nächsten Heimspiel auf

Nach dem 3:1-Erfolg über Preußen Münster stehen die Vorzeichen beim FC auf Aufstieg. Sicher ist der noch lange nicht, doch die Chancen stehen gut. Schon vorzeitig kann der Gang in Liga eins in trockenen Tüchern sein. Allerdings sicher nicht am kommenden Spieltag. So steigt der 1. FC Köln schon gegen Regensburg auf.

Mit fünf Punkten Vorsprung auf Rang vier hat der FC den Aufstieg fest im Visier. Vier Spieltage vor Saisonende scheint nicht mehr viel anbrennen zu können. Schon beim kommenden Heimspiel könnte der Gang in Liga eins gefeiert werden. So steigt der 1. FC Köln schon gegen Regensburg auf.

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Eine bejahende Antwort war Sportdirektor Christian Keller bei der Frage nach einer Vorentscheidung im Aufstiegsrennen am Sonntag nicht zu entlocken. Der FC-Verantwortliche blieb gewohnt nüchtern. „Wir haben fünf Punkte Vorsprung mit dem schlechteren Torverhältnis auf Platz drei. Das heißt, wir bleiben unserer Haltung treu. Das nächste Spiel ist das wichtigste“, so Keller. „Eine Vorentscheidung ist es erst dann, wenn wir soviele Punkte haben, dass die anderen uns nicht mehr einholen können. Da sind wir weit davon entfernt.“ In allzu weiter Ferne liegt das Saisonziel „schnellstmöglicher Aufstieg“ nach dem 30. Spieltag allerdings dann doch nicht mehr. Es ist eher zum Greifen nah. Und so könnte der FC bereits im Heimspiel gegen Jahn Regensburg am 32. Spieltag je nach Ergebnis der Mitkonkurrenten den Sack bereits frühzeitig zu machen und den Fans eine Aufstiegsfeier im eigenen Stadion bescheren.

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So kann der 1. FC Köln am 32. Spieltag aufsteigen

Die Mannschaft von FC-Coach Gerhard Struber steht nach dem 30. Spieltag an der Tabellenspitze, hat 54 Zähler auf dem Konto. Mit einem Punkt Abstand folgt der HSV, Magdeburg liegt mit 49 Zählern auf dem Relegationsplatz. Platz vier bis sechs bekleiden punktgleich (48) die SV Elversberg, der SC Paderborn und die Fortuna aus Düsseldorf. FC-Gegner des letzten Spieltags, der 1. FC Kaiserslautern, folgt mit 46 Zählern, Nürnberg und Karlsruhe dürfen sich mit 44 auch noch geringe Hoffnungen machen. Das Feld der Konkurrenten ist zwar noch breit, jedoch ist der Aufstieg des FC gegen Regensburg rechnerisch durchaus realistisch. Schaffen es die Kölner gegen Hannover und Regensburg zwei Zähler mehr einzufahren als Magdeburg im gleichen Zeitraum oder mindestens einen mehr als die weitere Konkurrenz, ist die frühzeitige Rückkehr ins Oberhaus geschafft. Für den Aufstieg am 3. Mai könnten folgende Szenarien denkbar werden:

Wenn der FC gegen Hannover und Regensburg doppelt punktet…

  • und die Mannschaften von Platz drei bis sechs nicht beide Spiele gewinnen, steigt der FC mit diesen beiden Siegen auf.
  • Nur wenn der HSV in beiden Partien patzen sollte und die kommenden zwei Spieltage ohne Zähler abschließt, darf einer dieser Konkurrenten zwei Siege einfahren.

Spielt der FC einmal unentschieden und gewinnt einmal…

  • darf auch der 1. FC Kaiserlautern maximal vier Zähler holen.
  • müssen Elversberg, Paderborn und Düsseldorf unter der vier Punkte Marke bleiben.
  • darf Magdeburg höchstens zweimal Remis spielen.

Holen die Geißböcke aus den zwei Partien nur zwei Punkte…

  • kann Magdeburg nur mit zwei Niederlagen auf ausreichendem Abstand gehalten werden.
  • dürfen die drei Konkurrenten Elversberg, Paderborn und Düsseldorf nur einen Punkt einfahren.
  • bleibt Lautern mit drei Punkten auf Distanz.
  • können sich Karlsruhe und der FCN höchstens vier Punkte erlauben.

Bei weniger Punkten für den FC ist ein verfrühter Aufstieg noch nicht direkt möglich.


Sechs Spiele, sechs Scorer – Luca Waldschmidt wird für den 1. FC Köln immens wichtig

Luca Waldschmidt wird von seinen Mitspielern nach dem 2:1 umjubelt
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Sechs Spiele, sechs Scorer – Luca Waldschmidt wird für den 1. FC Köln immens wichtig

In der Hinrunde, vor allem aber in der Vorsaison wollte es so gar nicht laufen, nun scored der Zehner nahezu in jedem Spiel. Sechs Scorer in sechs Spielen ist zumindest eine beeindruckende Bilanz. Luca Waldschmidt wird für den 1. FC Köln immer wichtiger.

Auch wenn Preußen Münster bei den Geißböcken sicherlich alles andere als gefährlich war, lieferten die Geißböcke gegen den Abstiegskandidaten eine gute Vorstellung ab. Eine herausragende Leistung bot ausgerechnet ein Akteur, der in der Hinrunde nur selten auf hohem Niveau spielte, nun aber den Unterschied machen könnte: Luca Waldschmidt wird für den 1. FC Köln immer wichtiger.

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Die Idee war schon eine besonders gute, die Ausführung vielleicht sogar noch einen Tick besser. Mit einem beeindrucken Pass aus der eigenen Hälfte, einem Pass über locker 30 Meter in den Fuß des Mitspielers, schickte Luca Waldschmidt Tim Lemperle auf die Reise. Der Stürmer nahm Fahrt auf, genauso wie der Passgeber, der sich nur wenige Augenblicke später in bester Position im Strafraum der Preußen befand. Doch Lemperle hatte eine aus seiner Sicht bessere Idee. Ein Trugschluss, den Waldschmidt auch mit einer berechtigten kurzen Kritik bedachte. Doch der Pass war dann doch der eines technisch sehr begabten Akteurs. „Für uns war es einfach wichtig, dass er mit seinen Pässen ein richtiger Einfädler war“, lobte Gerhard Struber seinen so oft bezeichneten Unterschiedsspieler.

Oft bezeichnet, aber nicht immer abgerufen, könnte vielleicht die Situation um Luca Waldschmidt lauten. Denn dem 28-Jährigen fehlt auch in dieser Spielzeit die Konstanz. Und doch entwickelt sich der ehemalige Nationalspieler zu einem immer wichtiger werdenden Faktor im Aufstiegsrennen. Aktuell neben Marvin Schwäbe wohl der wichtigste. Und das, weil „Er immer wieder ins Scoren kommt. Fast in jedem Spiel“, so Struber. Tatsächlich erzielte Waldschmidt in den vergangenen sechs Spielen vier Tore, bereitete zwei weitere vor. In den 20 Begegnungen zuvor waren es drei Treffer und keine Vorarbeit. Bei den Erfolgen gegen Ulm und Darmstadt waren es jeweils die entscheidenden Treffer, beim Triumph über Paderborn bereitete der gebürtige Siegener das 2:1 vor, gegen Fürth traf Waldschmidt zum wichtigen Ausgleich und nun gegen Münster zum 2:1, das 3:1 durch Damion Downs bereitete der Offensivspieler ganz stark vor.

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„Das stellt der Luca Waldschmidt im Moment eindrucksvoll unter Beweis“

Für einen richtigen Unterschiedsspieler mag die Konstanz in den Leistungen fehlen, doch die tatsächliche Bilanz spricht aktuell genau dafür. Und für Waldschmidt wäre gegen die Preußen sogar noch mehr möglich gewesen. Denn neben dem starken Pass auf Lemperle setzte der Angreifer unter anderem gleich doppelt Dejan Ljubicic in Szene, der aber zwei Möglichkeiten liegen ließ. Waldschmidt hatte ganz offensichtlich Spaß am Spiel. „Es zeigt einfach, dass wir neben dieser Power und Intensität im richtigen Moment auch Spielwitz haben und das stellt der Luca Waldschmidt im Moment eindrucksvoll unter Beweis“, so der Trainer, der auch in der Vergangenheit nicht müde wurde, seinen Offensivspieler in höchsten Tönen zu loben, ihm Mut zuzusprechen.

Doch Waldschmidt ließ zwischenzeitlich durchklingen, dass ihm das Vertrauen mitunter schon mal gefehlt habe. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der 28-Jährige gerade in der Hinserie zu oft hinter seinen Möglichkeiten zurückgeblieben ist. Gegen Münster erwischte der „Zehner“ einen richtig guten Tag. „Dass Luca mit Ball ein Top-Fußballer ist, ist unstrittig und stand nie zur Diskussion. Aber auch er muss an sich und an seine Qualität glauben und vertrauen, dass er diese auch einsetzen kann“, sagte auch Christian Keller. „Dann ist er ein Spieler, der uns helfen kann und das hat er in den vergangenen Wochen mehrfach bewiesen.“ Und sollte er das auch in den kommenden Wochen können, wird der Offensivspieler der erhoffte Faktor im Aufstiegsrennen.


Zwei verletzungsbedingte Ausfälle sowie ein wichtiger Heimsieg für die Leihspieler des 1. FC Köln

Rasmus Carstensen spielt bei einem Testspiel des 1. FC Köln
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Zwei verletzungsbedingte Ausfälle sowie ein wichtiger Heimsieg für die Leihspieler des 1. FC Köln

Zwei verletzungsbedingte Ausfälle, einmal nicht im Kader, eine Gelbsperre, ein wichtiger Heimsieg, eine Niederlage beim amtierenden Meister und eine beim Aufstiegskandidaten. Der vergangene Spieltag lief für die Leihspieler des 1. FC Köln sehr unterschiedlich. Freud und Leid bei den Leihspielern des 1. FC Köln.

Während die Profis am Ostersonntag einen 3:1-Sieg gegen Münster einfahren konnten, lief der Spieltag für die ausgeliehenen Akteure des FC nicht so rund. Freud und Leid bei den Leihspielern des 1. FC Köln.

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Wichtiger Sieg für Carstensen

Am vergangenen Spieltag kamen gleich vier verliehene FC-Profis nicht zum Einsatz. Während Stürmer Florian Dietz in Österreich beim Unentschieden (1:1) vom SCR Altach gegen den TSV Hartberg aufgrund einer Schulterverletzung erneut zuschauen musste, Chilohem Onuoha beim 1:1 vom SC Verl beim VFB Stuttgart II nicht zum Kader der Verler gehörte, standen auch Said und Malek El Mala Viktoria Köln bei der knappen 0:1-Niederlage in Cottbus nicht zur Verfügung. Malek El Mala musste gegen die Cottbuser weiterhin aufgrund eines doppelten Bänderrisses verletzungsbedingt pausieren. Sein Bruder Said sah am Wochenende zuvor gegen Arminia Bielefeld seine fünfte Gelbe Karte und fiel daher wegen einer Gelbsperre aus.

Rasmus Carstensen konnte im Vergleich zu den vier genannten Akteuren spielen und war mit Lech Posen zuhause gegen Cracovia gefordert. Dabei stand der Däne in der Startelf und kam auf 73 Minuten Spielzeit. Am Ende gewann Posen mit 2:1 und zog damit punktemäßig mit Tabellenführer Raków Częstochow gleich, die mit 0:1 beim Tabellenvierten Stettin verloren.

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Pleiten für Adamyan und Bakatukanda

Sargis Adamyan verlor mit Zweitligaschlusslicht SSV Jahn Regensburg beim 1. FC Magdeburg mit 0:3-Toren. Dabei stand der Armenier in der Startelf und wurde knapp zehn Minuten vor Ende ausgewechselt. Elias Bakatukanda war mit Blau-Weiß Linz in der Meistergruppe der österreichischen Meisterschaft bei Sturm Graz zu Gast. Gegen den amtierenden Titelträger stand der 21-Jährige erneut in der Startformation der Linzer und spielte über die komplette Spielzeit durch. Allerdings konnte auch Bakatukanda die 0:2-Niederlage nicht verhindern. Dadurch bleiben der Rechtsfuß und sein Team auf dem sechsten Rang und haben nur noch Außenseiterchancen auf das europäische Geschäft.


Der Aufstieg ist zum Greifen nah, in dieser verrückten Liga aber längst nicht sicher. Ein Kommentar

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln
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Der Aufstieg ist zum Greifen nah, in dieser verrückten Liga aber längst nicht sicher. Ein Kommentar

Vier Spieltage vor dem Saisonende stehen die Vorzeichen beim FC auf Aufstieg. Fünf Punkte Vorsprung auf Rang drei sind ein ordentliches Polster. Nur ist diese Zweitliga-Saison alles andere als der Norm entsprechend. Jeder schlägt jeden, selbst fünf Zähler sind keine Sicherheit. Ein Kommentar zum 3:1-Erfolg des 1. FC Köln gegen Münster.

Nach dem 3:1-Erfolg über Preußen Münster, hat der FC einen komfortablen Vorsprung auf den Relegationsplatz. Zwar ist der Aufstieg nun zum Greifen nah, sicher ist er in dieser verrückten Liga aber bei weitem nicht. Ein Kommentar zum 3:1-Erfolg des 1. FC Köln gegen Münster.

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Wie nah Freud und Leid im Fußball beieinander liegen, zeigt die aktuelle 2. Bundesliga dann doch schon auf sehr beeindruckende Art und Weise. In der vergangenen Woche nach dem 1:1 gegen Führt ein leerer Blick, ein bedienter Trainer, nur wenige Tage später die geballte Faust und der Freudenschrei von Gerhard Struber. Nach dem 29. Spieltag der bange Blick nach unten, nach dem 30. der freundliche Gruß von oben. Und dieser dann auch noch mit der Euphorie eines Aufstiegskandidaten. Zuletzt noch große Zweifel, nun schwebt das Wort „Vorentscheidung“ rund über dem Geißbockheim. Tatsächlich ist die Ausgangslage nach dem 30. Spieltag, also vier Spiele vor Saisonende, für den FC eine durchaus gute. Die Kölner haben fünf Zähler Vorsprung vor Rang drei, sechs vor Rang vier. In einer normalen Spielzeit würde man davon ausgehen, dass der Aufstieg bei diesem Abstand bereits in trockenen Tüchern ist.

Zweite Bundesliga ist auch zum Saisonfinale nicht berechenbar

Für die Kölner Verantwortlichen wäre das auch enorm wichtig, denn die Kaderplanung für die kommende Spielzeit ist ohnehin eine komplizierte. Die Sicherheit der Klassenzugehörigkeit würde viel vereinfachen, wie die jüngsten Gerüchte um Linton Maina oder Dejan Ljubicic verdeutlicht haben. Nur ist in dieser Saison einfach vieles nicht normal. Es gibt nach dem 30. Spieltag nicht den glasklaren Aufstiegsfavoriten, dafür noch immer zehn Aufstiegskandidaten. Kandidaten, die sich auch weiterhin fleißig die Punkte abnehmen. Was sind schon fünf Zähler Vorsprung in vier Begegnungen, wenn die Aufstiegskandidaten Paderborn, Kaiserslautern und Hamburg in den vergangenen vier Partien keine sechs Punkte einsammelten. Wenn selbst Abstiegskandidaten wie Braunschweig, Ulm oder Regensburg im gleichen Zeitraum mehr Zähler einfuhren.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Diese 2. Bundesliga ist auch zum Saisonfinale nicht berechenbar. Der FC ist dementsprechend auch noch nicht durch, die Vorentscheidung noch nicht gefallen. Auch, wenn die Kölner Verantwortlichen mit ihren Aussagen beispielsweise zu den Wintertransfers oder des Vermeidens des Blicks auf die Tabelle in dieser Saison schon des öfteren irritierten, ist der aktuelle Tritt auf die Euphoriebremse daher durchaus berechtigt. Die Marschroute kann in dieser zweiten Liga nur sein, von Spiel zu Spiel zu schauen. Oder wie Christian Keller es formulierte: Die Vorentscheidung sei erst dann gefallen, wenn der FC nicht mehr einholbar sei. Die Bedenken des Sportdirektors sind mehr als nur eine leere Worthülse, sie waren wohl noch nie so berechtigt wie in dieser Spielzeit.

Und sie unterscheiden sich von den Durchhalteparolen der vergangenen Runde, als die damaligen Entscheidungsträger verständlicherweise nicht müde wurden, zu beteuern, dass der Klassenerhalt trotz der äußerst kritischen Tabellensituation ein realistisches Ziel sei. Dass der FC eben noch nicht durch ist, liegt auch daran, dass den Kölnern, wie allen anderen Aufstiegskandidaten, die Konstanz fehlt, das Rennen frühzeitig für sich zu entscheiden. Die Leistungen sind schwankend und daher unberechenbar. Zweifel sind also durchaus berechtigt, nur befinden sie die Geißböcke nun in der besten Ausgangslage. Das Spiel gegen Münster war ganz sicher eins der besseren und dürfte dementsprechend auch Selbstvertrauen auf der Zielgeraden geben. Eigentlich heißt es für den FC nur noch zuzupacken, der Aufstieg ist greifbar, mehr aber ich nicht. Wenn diese Zweitliga-Saison aber eines lehrt, dann eine Weisheit von Sportkommentator Frank Buschmann: „Hinten kackt die Ente“.


Das Gerüchtekarussell des 1. FC Köln nimmt Fahrt auf – die ersten Namen werden gehandelt

Bernado vom VfL Bochum soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
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Das Gerüchtekarussell des 1. FC Köln nimmt Fahrt auf – die ersten Namen werden gehandelt

Zwar wissen die FC-Verantwortlichen noch nicht, in welcher Liga die Kölner in der kommenden Spielzeit spielen werden, die Kader-Planungen werden dennoch auf Hochtouren laufen. Und so verwundert es nicht, dass erste Namen bereits gehandelt werden beim 1. FC Köln: die ersten Transfergerüchte machen die Runde.

Die Saison geht auf die Zielgerade. Noch im vergangenen Sommer wurde gemutmaßt, der FC könnte direkt in die 3. Liga durchgereicht werden, nun stehen die Vorzeichen auf Aufstieg. Kein Wunder, dass in die Kaderplanung Bewegung kommt beim 1. FC Köln: die ersten Transfergerüchte machen die Runde.

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Fünf Punkte beträgt der Vorsprung des 1. FC Köln nach dem 3:1 über Münster auf den Relegationsplatz, sechs auf Rang vier. Wäre die Spielzeit nicht so eng, so verrückt, die Kölner Verantwortlichen könnten so langsam für die kommende Bundesliga-Saison planen – wohlgemerkt die erste Bundesliga. Doch aktuell müssen die Planungen wohl noch zweigleisig verlaufen. Die Situation ist weiterhin unklar, auch, wenn der Aufstieg gefühlt zum Greifen nahe ist. So oder so wird der FC Veränderungen im Kader vornehmen müssen. Sollten die Geißböcke den Aufstieg noch verspielen, werden zahlreiche Leistungsträger den Verein verlassen, sind für den FC nicht mehr zu halten. Sollte Köln in die Bundesliga zurückkehren, werden die Kölner ebenfalls an einigen Stellschrauben drehen müssen.

Neben Ache auch Bernardo ein Thema beim 1. FC Köln?

Said El Mala steht im Grunde als erster Neuzugang der Kölner fest. Der 18-Jährige wurde bereits im vergangenen Sommer verpflichtet, auch aufgrund der Transfersperre an die Viktoria (zurück) verliehen. Die „Rückehr“ zum Geißbockheim ist wohl beschlossene Sache. Doch dabei wird es wohl kaum bleiben. So kommt es nicht von ungefähr, dass die ersten Namen von potentiellen Neuzugängen so langsam die Runde machen. Am Montagabend packte Sky-Experte Florian Plettenberg die ersten Namen auf eine mögliche Wunschliste der Kölner Verantwortlichen. So sollen die Kölner wie berichtet konkret an Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern interessiert sein. Der 26-Jährige kommt in dieser Saison auf 16 Tore und soll laut Sky weniger als fünf Millionen Euro kosten. Ache könnte im Aufstiegsfall für die Kölner interessant werden. Der Stürmer habe bereits angekündigt, eine vorhandene Ausstiegsklausel ziehen zu wollen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Weiteres Interesse bestehe an Bernardo, den Plettenberg ebenfalls mit dem FC in Verbindung bringt. Der 29-Jährige steht aktuell beim VfL Bochum unter Vertrag, ist Stammspieler beim VfL und wäre im Sommer ablösefrei zu haben, denn der Vertrag des Abwehrspielers läuft aus. Der Brasilianer kam über RB Salzburg nach Europa, spielte unter anderem für RB Leipzig, Brighton und seit 2023 für den VfL Bochum. Bernardo ist in der Abwehr flexibel einsetzbar, spielte sowohl als Innenverteidiger, aber auch auf der Außenbahn und im defensiven Mittelfeld als Sechser. Der Marktwert des Abwehrspielers liegt bei rund fünf Millionen Euro. Bochums Sport-Geschäftsführer Dirk Dufner bestätigte zuletzt in einem Interview, dass Bernardo den VfL mit großer Wahrscheinlichkeit verlassen werde.

Auch die „Sport Bild“ griff den Transfer von Bernardo auf. Laut deren Informationen zieht es den Brasilianer wohl eher zu Eintracht Frankfurt. Die Gespräche zwischen den Parteien seine „weit fortgeschritten“, so „Sport Bild“. „Eine finale Einigung stehe kurz bevor“.


Der 1. FC Köln ist offenbar an Ragnar Ache interessiert

Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern (Foto: Ronny Hartmann/Getty Images)
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Der 1. FC Köln ist offenbar an Ragnar Ache interessiert

Hat der FC bereits den kommenden Stürmer im Visier? Der 1. FC Köln ist offenbar an Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern interessiert. Das meldet Sky-Experte Florian Plettenberg am Montagabend.

Nicht nur im Fall des Aufstiegs muss der FC an einigen Stellschrauben des Kaders drehen. Und ganz offensichtlich gibt es bereits die ersten potentiellen Kandidaten. Der 1. FC Köln ist laut Sky-Experte Florian Plettenberg an Ragnar Ache interessiert.

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Auch nach dem 3:1-Erfolg über Preußen Münster ist der FC noch lange nicht durch, der Gang in die Bundesliga trotz der fünf Punkte Vorsprung alles andere als sicher, die FC-Bosse haben noch keine Planungssicherheit und doch wird hinter den Kulissen schon fleißig am Kader gearbeitet. Wie Sky-Experte Florian Plettenberg via X erklärt, ist der FC „ernsthaft“ an Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern interessiert. Demnach habe der 26-Jährige eine Ausstiegsklausel im Vertrag und könnte die Pfälzer für eine Ablösesumme von unter fünf Millionen Euro verlassen. Im Falle des Aufstiegs soll der Stürmer eine ernsthafte Option für die Kölner sein. Ache hatte in der jüngeren Vergangenheit immer wieder betont, seine Zukunft in der Premier League zu sehen. Der FC könnte dabei eine Zwischenstation sein.

16 Tore in 26 Ligaspielen

Laut „Bild“ soll der Stürmer diese auch ziehen wollen. Im vergangenen Sommer war unter anderem ein Wechsel des Stürmers zu Union Berlin gescheitert. Dem Vernehmen nach wollten oder konnten die Eisernen die geforderte Ablöse nicht zahlen. Im Winter war Ache dann ins Visier von Como geraten. Der Transfer bahnte sich auch schon an, platzte aber auf der Zielgeraden. Ache kommt in der aktuellen Saison in 26 Ligaspielen auf 16 Tore, bereitete einen weiteren Treffer vor. Im Spiel gegen den FC fiel er mit einer Wadenverletzung aus. Kurios: Am letzten Spieltag spielt Köln bekanntlich gegen Lautern, der Stürmer hätte somit direkten Einfluss auf die Ligazugehörigkeit der Geißböcke, sollte bis dahin der Aufstieg noch nicht in trockenen Tüchern sein.

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Ob ein Transfer des Stürmers zum FC wirklich realistisch ist, ist indes fraglich, da dem Vernehmen nach euch einige Bundesligisten an Ache interessiert seien. Im Oktober 2023 machte zudem das Gerücht die Runde, der FC habe einen Wechsel des Stürmers abgelehnt. Damals berichtete die Bild, der damalige Eintracht Spieler sei dem FC angeboten, aber von den Kölner Verantwortlichen als „zu schlecht“ eingeschätzt worden. Vom Anforderungsprofil würde der Mittelstürmer zum FC jedenfalls passen.


Jan Thielmanns beste Saisonleistung für den 1. FC Köln und das auf unbeliebter Position

Jan Thielmann gemeinsam mit Damion Downs und Tim Lemperle
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Jan Thielmanns beste Saisonleistung für den 1. FC Köln und das auf unbeliebter Position

Mit einer ordentlichen Leistung hat der FC einen verdienten 3:1-Erfolg über Münster eingefahren. Einer der Erfolgsgaranten war dabei Jan Thielmann und das auf der unbeliebten Position und der Baustelle des 1. FC Köln: Jan Thielmann liefert gegen Münster ab.

Das Lächeln war aus dem Gesicht nicht mehr wegzudenken. Jan Thielmann grinste nach dem 3:1-Sieg gegen Münster über beide Ohren. Auch, weil das Kölner Eigengewächs eine richtig gute Leistung abgerufen hat für den 1. FC Köln: Jan Thielmann liefert gegen Münster ab.

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Wie ausgelaugt Jan Thielmann in der 90. Minute wirklich war, wird wohl nur der U21-Nationalspieler selbst gewusst haben. 29 Sprints, neun Kilometer abgespult – dass der vermeintliche Rechtsverteidiger gegen Münster viel gelaufen ist, stand aber außer Frage. Ob er die letzten Minuten nicht auch noch durchgehalten hätte, ist zumindest nicht unwahrscheinlich. Doch Thielmann wurde in der Nachspielzeit für Meiko Sponsel ausgewechselt und verhalf somit dem 23-Jährigen zum Profi-Debüt. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Kölner Eigengewächs eine starke Leistung abgerufen, wohl die beste der gesamten Saison und das auf einer Position, die ihm in den vergangenen Monaten so gar nicht gelegen hatte. Denn Gerhard Struber stellte gegen Münster wieder auf Viererkette, Thielmann rückte in die letzte Reihe. Auch aus Ermangelung an Alternativen. Denn Jusuf Gazibegovic fehlt den Kölnern nach wie vor verletzt.

„Dass das jetzt nicht seine favorisierte Position ist, ist klar“

Und der Arbeitstag begann recht früh mit einem schlechten Moment. Charalambos Makridis ließ Thielmann auf der Außenbahn viel zu leicht aussteigen, der 23-Jährige ging nach einer einfachen Körpertäuschung viel zu früh zu Boden. Und doch wurde es noch das Spiel des Kölner Youngsters. Denn nur wenige Minuten später leitete Thielmann die Kölner Führung mit einem Pass auf Dejan Ljubicic ein, der schickte wiederum den U21-Nationalspieler die Linie entlang, Thielmann legte quer: 1:0 durch Tim Lemperle. Und der Rechtsverteidiger wollte noch mehr. Immer wieder flankte Thielmann die Kugel gefährlich in die Box. So hätte Lemperle schon früher auf 2:0 stellen können, doch der Versuch wurde von Münster-Keeper Johannes Schenk stark pariert.

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Thielmann kam auf eine starke Passquote, hatte die viertmeisten Ballkontakte und gewann im Schnitt zwei von drei Zweikämpfen. Allerdings beging der 23-Jährige auch drei Fouls, für ein taktisches sah er die Gelbe Karte, die siebte in dieser Spielzeit. Dennoch war Thielmann ein absoluter Aktivposten. „Ich bleibe dabei, dass die Überzeugung in die eigene Qualität entscheidend ist“, sagte Christian Keller. „Dass das jetzt nicht seine favorisierte Position ist, ist klar.“ Der Föhrener hatte in der Hinrunde mit der Position als rechter Verteidiger gekämpft, sich nie wirklich anfreunden können. Und das, obwohl er auch in der U21-Nationalmannschaft als Rechtsverteidiger agierte. Auch deswegen wurden die FC-Bosse auf dem Winter-Transfermarkt noch einmal aktiv, verpflichteten Gazibegovic, der sich zunächst aber ebenfalls schwertat.

„Wir haben ihn da aus unterschiedlichen Gründen öfter platziert. Er kann das spielen“, bekräfitge Keller, räumte aber weiter ein: „Wenn er eine Reihe weiter vorne spielen darf, kommen seine Waffen noch einmal besser zur Geltung.“ So lief Thielmann in der Rückrunde eigentllich eine Spur offensiver auf, die Formkurve zeigte nach oben. „Wenn er davon überzeugt ist, dass er auch auf der Position seine Qualität einbringen kann, und das war er, dann kann dabei so eine gute Leistung herumspringen“, sagte Keller. Zur gesamten Wahrheit gehört aber auch, dass Thielmann in der Defensive nicht so richtig gefordert wurde, wenig zu tun bekam. Das dürfte gegen Hannover anders aussehen.