„Da kannst du dir gar nichts von kaufen“ – das sagt Jonas Hector zum VAR gegen den BVB

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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„Da kannst du dir gar nichts von kaufen“ – das sagt Jonas Hector zum VAR gegen den BVB

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Nationalspieler über die Vorkommnisse am Wochenende beim 1. FC Köln: Jonas Hector kritisiert den VAR gegen Dortmund.

Auch Tage nach dem Duell gegen Borussia Dortmund wird noch über den nicht gegebenen Elfmeter diskutiert. Auch im Podcast „Schlag und fertig“ wird das Thema von Jonas Hector natürlich wieder aufgegriffen.

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Dabei erlebte der Ex-Kapitän der Geißböcke das Spiel gar nicht live im Stadion, erfuhr erst am Sonntag so richtig von den Vorkommnissen in Köln. BVB-Verteidiger Yan Couto hatte den Ball in der Nachspielzeit an die Hand bekommen. Schiedsrichter Daniel Siebert ließ weiterspielen. Der VAR überstimmte den Unparteiischen nicht und sorgte damit in gefühlt ganz Köln für großes Unverständnis. Auch Vertreter des BVB sprachen später vom Glück, dass die Borussia in dieser Situation gehabt hatte. „Als Fan ist es natürlich extrem schwierig da irgendetwas nachvollziehen zu können“, sagte Hector. „Das einzige, was ich dann am Sonntag gelesen habe, dass sie zumindest mal hingegangen sind und gesagt haben, okay, das war ein Fehler von uns, das hätte ein Elfmeter sein müssen. Da kannst du dir natürlich mal gar nichts von kaufen. Es ist aber schön, dass es mal in diese Richtung geht.“

„Vielleicht hat er es nicht wahrnehmen können“

Tatsächlich hatte die DFB Schiri GmbH später erklärt, man hätte wohl eher auf Elfmeter entscheiden müssen. Am Sonntag hatte dann Sky-Reporter Yannick Erkenbrecher, der als Field-Reporter im Einsatz war, erklärt, dass Schiedsrichter Daniel Siebert sich zunächst wohl auch noch hätte äußern wollen, sich dann aber dagegen entschieden hatte. „Wenn er auch auf dem Feld eine Ansicht hat, das ist für mich kein Elfmeter, dann ist das okay. Aber wir haben ja mittlerweile einen Video-Schiri, der eingreifen könnte und sagen könnte – und das ist der Vorwurf der ihm gemacht wird – geh bitte und guck es dir an, du hast da vielleicht was falsch gemacht“, erklärte Hector. „Vielleicht hat er es gar nicht wahrnehmen können. Aber bei der Roten Karte Ende der ersten Halbzeit war es ja genau das gleiche.“

Jahmai Simpson-Pusey hatte Maximilian Beier an der Achillesferse getroffen, ohne Chance auf den Ball. Nach Ansicht der Videobilder entschied Siebert dann auf Rote Karte. Eine vertretbare Entscheidung, aber in der Kombo mit dem Nicht-Eingriff in der Nachspielzeit eine schwierige. In dieser Szene ließ sich Michael Trippel zu den Worten „Pfui! Widerlich“ hinreißen. Nach der Handszene folgte der nächste Kommentar. „Ich glaube schon, dass es andere Personen gibt, die sich nach dem Spiel äußern können und auch die Berechtigung dazu haben“, so Hector. „Das hat der Verein ja so auch mitgeteilt. Du merkst aber in der Diskussion, dass relativ viele Fans auf der Seite von Michel Trippel sind. Die sagen, er habe ja nur die Wahrheit gesagt“, so Hector weiter. Aber: „Hat er ja auch, sollte er trotzdem nicht“.

„Live habe ich noch kein schöneres Tor gesehen“ – Das sagt Jonas Hector zum Traumtor von Ragnar Ache

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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„Live habe ich noch kein schöneres Tor gesehen“ – Das sagt Jonas Hector zum Traumtor von Ragnar Ache

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Geißböcke über das Traumtor im Duell des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim: Jonas Hector schwärmt vom Ragnar-Ache-Tor.

Es war ein ganz besonderer Moment, als Ragnar Ache am vergangenen Samstag das Tor gegen die TSG Hoffenheim erzielte. Und ein Moment, den Jonas Hector live auf Höhe des Torschützen mitverfolgte.

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Jonas Hector hält sich bekanntlich mit Kritik nicht wirklich zurück. Der ehemalige Kapitän der Geißböcke legt den Finger auch schon mal in die Wunde. In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag & fertig“ kommt der ehemalige Nationalspieler aus dem Schwärmen aber gar nicht mehr heraus. Hector hatte sich die Begegnung der Geißböcke gegen die TSG Hoffenheim am Samstag live im Stadion angeschaut. Und dann auch noch auf Höhe des Torschützen zur Kölner Führung, als dieser spektakulär mit einem Fallrückzieher traf. „Du hast es auf der Tribüne gemerkt. Alle neben uns konnten es nicht fassen, dass das Tor gefallen ist, wie es gefallen ist. Es war so ein schönes Tor. Live habe ich noch kein schöneres Tor gesehen“, sagt Hector: „Es war das beste Tor, das ich live gesehen habe.“

„Da gibt es kein richtig oder falsch“

Ragnar Ache hatte die Kölner so früh in Führung gebracht. So spektakulär, dass selbst die Mitspieler staunten und sich den ein oder anderen Kommentar nicht verkneifen konnten. „Die Flanke von El Mala geht ja weg vom Tor und du denkst, schade, da kommt er mit dem Kopf nicht hin“, so Hector. „Auf einmal legt der sich in die Luft. Du hättest den gar nicht anders rein machen können. Er hat aktuell offenbar dieses Selbstvertrauen.“ Für den ehemaligen Kölner Defensivspieler war es „ein sehr sehr tolles Tor“. Ein weiteres Thema des Spiels war der Umgang der Fans mit dem medizinischen Notfall. Ein Zuschauer war gestürzt, musste reanimiert werden. Die aktive Fanszene hatte den Support wie üblich in so einem Fall eingestellt. Für Diskussionen sorgte anschließend Lukas Kwasniok mit einer viel diskutierten Aussage auf der Pressekonferenz.

Auch Hector griff das Thema im Podcast auf. „Es wird diskutiert, wie sensibel man mit diesem Thema umzugehen ist. Da gibt es kein richtig oder falsch. Da hat jeder seine Meinung und die gibt es einfach. Ich würde die Diskussion nicht aufmachen wollen“, sagte der ehemalige Spieler.

„Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“ – Das sagt Jonas Hector zur VAR-Situation beim 1. FC Köln

Jonas Hector bei einem Spiel des 1. FC Köln
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„Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“ – Das sagt Jonas Hector zur VAR-Situation beim 1. FC Köln

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ ärgert sich der ehemalige Kapitän der Geißböcke über die Schiedsrichter-Entscheidung beim 1. FC Köln im Duell gegen Leipzig: Jonas Hector ärgert sich über die VAR-Situation.

Das Handspiel von Christoph Baumgartner war im Duell der Kölner gegen Leipzig eigentlich kaum zu übersehen. Schiedsrichter Frank Willenborg hatte es nicht bemerkt. Geahndet wurde das Vergehen trotz Eingriffs des VAR nicht. Allerdings wegen einer vermeintlichen Abseitsposition von Sebastian Sebulonsen. Und die hat offensichtlich nicht nur bei den Fans für Unverständnis gesorgt.

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Auch Jonas Hector und der bekennende FC-Fan Fabian Köster diskutieren in der aktuellen Folge ihres Podcasts „Schlag & fertig“ über die Situation. Baumgartner hatte den Schussversuch tatsächlich mit der Hand gestoppt. Willenborg hatte das Vergehen zunächst nicht gesehen und weiterspielen lassen. Erst nach einigen Minuten und Ansicht der Videobilder entschied der Unparteiische schließlich auf Abseits. Das hatte gerade bei den Fans im Stadion für besonders viel Unverständnis gesorgt, denn für eine vermeintliche Abseitsstellung wird bekanntlich eine Linie gezogen. Warum wurde Willenborg also rausgerufen? Tatsächlich sollte der Unparteiische wohl auch entscheiden, ob David Raum den Ball aktiv und bewusst klären konnte, denn dementsprechend wäre es dann eine neue Spielsituation gewesen.

„Normalerweise hält er den ohne Probleme“

„Es dauert einfach wieder ewig. Da zeigt DAZN die Wiederholung und du siehst mit dem ersten Bild, es war ein Handspiel. Dann hat der Schiedsrichter gezeigt, wir schauen noch nach Abseits“, sagt Hector. „Dann zeigen sie ihm die Situation. Und er muss sie bewerten. Aber was für Bilder, die da gezeigt haben. Das kann ich nicht verstehen.“ So wurden Willenborg laut Hector Aufnahmen gezeigt, in denen das Handspiel verdeckt gewesen sei, aber nicht die Bilder, die bei DAZN die Aufklärung sofort geliefert hätten. „Dann kommt diese 3D-Animation – fünf Minuten später. Und du denkst, wer ist da jetzt für verantwortlich, dieses Bild jetzt öffentlich zu machen? Wer setzt den Zeitpunkt an?“, moniert der Ex-Kapitän der Geißböcke. „Er könnte den Punkt ja auch ein My weiter vorne setzen, wo es noch kein Abseits ist. Das ist gefühlt Willkür.“

Hector hatte das Gefühl, dass die lange Unterbrechung dem FC „den Wind aus den Segeln genommen“ habe. Und so herrschte bei einer Diskussion mit Freunden eine klare Einheit: „Alle waren sich einig, so macht das keinen Spaß. Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“, sagt Hector. Begeistert zeigte sich der Ex-Kölner aber von dem Youth-League-Spiel der Kölner U19 vor ausverkauftem Haus. „Ich weiß nicht, wie viele Vereine da mit 50.000 das Stadion vollmachen können. Ich glaube schon, dass das für die Jungs ein geiles Erlebnis war“, sagt Hector. „Man weiß ja, dass aus dieser Mannschaft nur wenige den Sprung zu den Profis schaffen. Ein paar haben ja schon Spiele gemacht und viele werden eben nicht mehr vor so einem großen Publikum spielt. Das wird denen keiner mehr nehmen.“

„Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen St. Pauli

Jonas Hector
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„Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen St. Pauli

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich der ehemalige Kölner Spieler zusammen mit Fabian Köster zum bitteren 1:1-Unentschieden des 1. FC Köln: Jonas Hector zum Remis gegen St. Pauli.

Das Duell gegen den FC St. Pauli bietet Raum für Emotionen – starke Emotionen. Auch der ehemalige Nationalspieler des FC hadert mit der Begegnung zwischen den Hanseaten und dem 1. FC Köln: Jonas Hector zum Remis gegen St. Pauli.

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Das bittere Unentschieden des 1. FC Köln führte kurz nach dem Duell zu Frust bei Fans, Spielern und Trainer. Auch Fabian Köster erlebte das Remis im Stadion und ließ seinen Emotionen im gemeinsamen Podcast mit Ex-FC-Spieler Jonas Hector „Schlag und fertig“ freien Lauf. „Da war nichts, das war der erste Schuss, es war wirklich wieder so eine Scheiße, das kann nicht wahr sein. Es lag auch nicht in der Luft“, schimpfte Köster ob des späten Gegentors durch Ricky-Jade Jones. „Ich habe mich gewundert, dass es 1:1 ausging. Beim 1:0 habe ich reingeguckt und gedacht, das ist doch eigentlich ganz gut, dann habe ich die Zusammenfassung gesehen und gesehen, dass der erste Schuss reingegangen ist“, so Hector. Tatsächlich war der Torschuss der erste Abschluss der Hanseaten auf den Kölner Kasten. Der xGoals-Wert der Mannschaft von Alexander Blessin lag lediglich bei 0,2.

„Normalerweise hält er den ohne Probleme“

„Es ist einfach so bitter, dass der einzige Ball, der aufs Tor geht, so aufs Tor geht, dass Marvin nicht mehr drankommt, weil er wegrutscht. Normalerweise hält er den ohne Probleme“, sagte Hector über seinen Ex-Mitspieler. „Ich hab die längsten Stollen auf dem Schuh, die es nur gibt. Und am Ende rutsche ich genau in dem Scheißmoment weg“, ärgerte sich Kölns Keeper kurz nach dem Duell. “Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor. Und das ist gefühlt das wievielte in dieser Saison? In Dortmund hatten wir das auch noch, wo der Ball durch acht Beine geht. Und jetzt rutscht Marvin aus. Es ist bitter“, so Hector. Dabei gäbe es durchaus Niederlagen, die man vertragen könne. „Wenn man zum Beispiel gegen die Bayern im Pokal rausfliegt“, erklärt der Ex-Kölner.

Das Ausscheiden gegen den deutschen Rekordmeister ist wahrlich nichts, worüber man sich ärgern muss. Die vergebenen Punkte gegen St. Pauli hingegen schon. Denn mit jedem verlorenen Zähler wird es für den FC ungemütlicher und das zu Beginn der Saison erarbeitete Polster schmilzt. „Vor allem fangen jetzt auch unten die an, zu punkten. Und wenn du dann selber die Punkte nicht holst, dann fängst du auch irgendwann an, ein bisschen zu überlegen“, warnt auch Hector. „So wie ich es mitbekommen habe, hat die Leistung gepasst mit den Chancen. Und dann musst du eben einen machen oder noch mehr. Dann hättest du jetzt 18 Punkte und Pauli würde immer noch bei sieben stehen“, fasst der ehemalige Kölner zusammen. „So sind es eben nur fünf Punkte auf einen Relegationsplatz. Da sind aber noch viele Mannschaften dazwischen.“

Ob der FC in den beiden verbleibenden Begegnungen des Jahres gegen Leverkusen und Union Berlin noch weitere Zähler sammeln kann, wird sich zeigen. Das Polster wieder etwas aufzufüllen würde den Geißböcken sicherlich guttun.

„Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen Frankfurt

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln
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„Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen Frankfurt

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich der ehemalige Kölner Spieler zusammen mit Fabian Köster zur 3:4-Niederlage des 1. FC Köln: Jonas Hector übt deutliche Kritik am FC.

Die Niederlage gegen Eintracht Frankfurt bietet Raum für Diskussionen. Auch der ehemalige Nationalspieler des FC hadert mit der Begegnung zwischen Frankfurt und dem 1. FC Köln: Jonas Hector übt deutliche Kritik am FC.

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Die zweite Niederlage des 1. FC Köln führte bereits während des Duells, aber vor allem im Nachgang zu Diskussionen in den Sozialen Medien und unterhalb der Kölner Fans. Auch Ex-FC-Spieler Jonas Hector hat eine Meinung zur Niederlage seiner ehemaligen Mannschaft – und die fällt sehr deutlich aus. Zusammen mit Fabian Köster sprach Hector im gemeinsamen Podcast „Schlag und Fertig“ in der neusten Folge über die Begegnung gegen Frankfurt. „Es waren Sachen, die einen aus Fansicht super aufregen. Zwei Gegentore resultieren direkt beziehungsweise indirekt daraus, dass hinten rumgedribbelt wird und der Ball nicht einfach weggedroschen wird. Wo man aus der Leihen-Fansicht sagt: „Schieß doch einfach den scheiß Ball weg!“ Dann wurde der Ball verloren und zweimal entsteht ein Tor. Das finde ich schon super ärgerlich“, machte Köster seinem Frust Luft. „Wir sind Aufsteiger, da kann man auch mal eine Ball wegpölen“, ergänzte Köster. Auch Lothar Matthäus kommentierte während des Spiels, dass man mit den limitierten Möglichkeiten eines Aufsteigers nicht hinten rumdribbeln sollte.

„Das hat mich ein bisschen enttäuscht“

Auch Hector sieht die gefallenen Gegentore kritisch: „Wenn man das so spielen will, dann muss man damit rechnen, dass das auf Kritik stößt, aus Fanreihen oder aus Expertensicht. Das finde ich absolut verständlich, dass man sich darüber aufregt. Die Gegentore waren zu einfach. Dann wird es schwer gegen eine Mannschaft, die das konsequent zu Ende spielen kann“, so Hector. Der ehemalige FC-Profi findet allerdings auch eine Erklärung: „Es gibt viele, die zum ersten Mal in der Bundesliga spielen in dem Kader, in der Mannschaft, die auch von Beginn an gespielt haben. Das gehört eben auch zu so einem Lernprozess dazu“, ordnet Hector ein. „Da muss man dann eben auch manchmal so kack Gegentore schlucken. Lieber in einem Spiel direkt alles und dann nie mehr.“

Köster kritisierte ebenfalls das Tor, das in Unterzahl gefallen ist. Die Frage, ob Kwasniok nicht früher hätte einwechseln müssen, um so das Tor zu verhindern, wurde auch bereits in den Sozialen Medien heftig diskutiert. „Wenn du dir das Tor aber anguckst, da hättest du auch Elf-gegenElf spielen können. Das Tor bekommst du nicht, weil du in Unterzahl spielst“, meint Hector. Ein anderer Aspekt habe ihn allerdings mehr geärgert: „Ich fand schade, dass die zweite Halbzeit so dahingeplätschert ist. Da hätte ich mir gewünscht, dass die Mannschaft deutlich aktiver spielt. So wie die letzten zehn, 15 Minuten. Da hat man ja gesehen, dass das auch gut klappt. Am Ende waren das vier, fünf richtig richtig gute Chancen“, so Hector. Ich hatte das Gefühl, dass man da ein Stück weit abwartend agiert hat. Auch mit dem 2:1 Rückstand. Da habe ich mir erhofft, dass die Mannschaft mit richtig Vollgas aus der Halbzeit kommt.“ Es habe nur eine Chance von Thielmann gegeben und sonst bis zur 80. Minute nichts mehr, kritisiert Hector. „Das hat mich ein bisschen enttäuscht.“ Man könne nur eine Sache daraus lernen: „Das Leben geht weiter.“

„Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC“

Besonders stellte der Ex-Kölner allerdings seine Erfahrungen auf Social Media dar. Nach dem Duell habe er die Kommentare im Netz gelesen: „Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC nach zwei Niederlagen. Trainer kacke und es ist wieder alles ganz anders als nach den ersten vier, fünf Spielen“, fasst Hector die Reaktionen auf Social Media zusammen. Der Trainer habe viel zu spät gewechselt und viel zu lange gewartet. Es wurde viel zu abwartend gespielt. Im Gegenzug dazu gab es auch diejenigen, die die Kirche im Dorf lassen wollen. „Du hast schon gemerkt, dass ein Stimmungsumbruch da ist in den Kommentaren,“ berichtet Hector. „Ich dachte, jetzt können die mal in Ruhe arbeiten, jetzt kommen die ersten, die sich schon wieder aufregen.“ Eine Erfahrung, die der 35-Jährige sicherlich des Öfteren am eigenen Leib gemacht hat. „Ich kann ja auch verstehen, dass man sich über ein einzelnes Spiel aufregt, aber jetzt direkt auch den Trainer in Frage zu stellen, das weiß ich nicht.“

Timo Hübers wieder im Stadion – „Wir werden mit ihm definitiv sprechen“

Timo Hübers noch guter Dinge im Kölner Stadion
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Timo Hübers wieder im Stadion – „Wir werden mit ihm definitiv sprechen“

Bei der 3:4-Niederlage der Kölner gegen Eintracht Frankfurt kehrte auch Timo Hübers wieder zurück ins Stadion des 1. FC Köln. Der Innenverteidiger wird wohl noch lange ausfallen. Die Zukunft ist noch nicht geklärt.

Am Samstagabend kehrte Timo Hübers wieder zurück ins Stadion des 1. FC Köln. Der Abwehrspieler hatte sich vor vier Wochen verletzt und wird weiterhin fehlen. Eine Rückkehr ist komplett offen. Zumal auch der Vertrag des Innenverteidigers im Sommer ausläuft.

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Die Bilder waren schockierend, die Schwere der Verletzung schon erwartbar. Umso schöner Timo Hübers am Samstagabend wieder im Stadion zu sehen. Der Abwehrchef der Geißböcke war mit seiner Freundin gekommen, um die Begegnung seines FCs live vor Ort zu verfolgen. Schon unter der Woche weilte der Innenverteidiger am Geißbockheim, wird dort behandelt. Hübers wird wohl bis zum Ende der Saison ausfallen. Der Ex-Kapitän hatte sich vor vier Wochen im Zweikampf mit Serhou Guirassy im Spiel gegen Borussia Dortmund verletzt, war vom Platz getragen und später operiert worden. Eine genaue Diagnose der Verletzung ist nicht bekannt, nur war immer wieder von der besonderen Schwere die Rede. Dafür spricht auch, dass Hübers sein Knie nicht oder zumindest nur teilbelasten darf, so wie es bei einer Meniskusnaht oder einer Kniescheiben-Verletzung ist.

„Wir werden mit ihm definitiv sprechen“

In dieser Saison wird Hübers wohl nicht mehr auflaufen. Ob er überhaupt noch einmal den Geißbock auf der Brust tragen wird, ist aktuell offen. Denn der Vertrag des 29-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Nach wie vor gilt es als wahrscheinlich, dass der FC dem Abwehrspieler eine Vertragsverlängerung anbieten wird, so wie es bei Luca Kilian im vergangenen Jahr der Fall war. Allerdings ist die Heilungsprognose sicherlich eine andere. „Die Knieverletzung ist sehr schwer. Er wird eine lange Zeit benötigen und auch einen steinigen Weg hinter sich legen müssen. Das werden wir gemeinsam tun“, sagte Thomas Kessler bei „Sky“. „Timo ist ein verdienter Spieler, ist jahrelang bei uns im Club, er war letztes Jahr unser Kapitän. Wir werden mit ihm definitiv darüber sprechen.“

Hübers hatte in der vergangenen Woche gegenüber der Bild gesagt, dass es ihm „den Umständen entsprechend gut“ gehe.

Ungewohnte Fehlerflut: 1. FC Köln zahlt gegen Frankfurt Lehrgeld

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Ungewohnte Fehlerflut: 1. FC Köln zahlt gegen Frankfurt Lehrgeld

Viele vermeidbare Fehler bescherten den Geißböcken am gestrigen Abend eine letztlich verdiente Niederlage im Aufeinandertreffen mit Eintracht Frankfurt. Gegen die Hessen offenbarten sich ungewohnte Problemfelder beim 1. FC Köln: Ein Abend voller verhängnisvoller Fehler.

Den Geißböcken steht eine arbeitsreiche Woche der Aufbereitung bevor. Denn beim Spiel gegen Frankfurt war die Fehlerliste beim 1. FC Köln länger als gewohnt: Ein Abend voller verhängnisvoller Fehler.

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Im Anschluss an die 4:3-Heimniederlage fand Thomas Kessler deutliche Worte zur Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben heute auf Bundesliga-Niveau Lehrgeld bezahlt. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir uns das Leben unnötig schwer gemacht. Wir haben 1:0 geführt und hätten es viel cleverer spielen müssen“, ordnete der Sportdirektor des FC ein und ergänzte: „Wir haben nach 30 Minuten unseren Matchplan verlassen und sind durch Ballverluste mit einem 1:2 in Rückstand geraten. In der zweiten Halbzeit hat man die Qualität von Frankfurt gesehen. Am Ende ist es eine bittere Niederlage“, lautete die Analyse des 39-Jährigen. Nach dem furiosen Start der Hausherren, der bereits in der vierten Minute in die frühe Führung mündete, als Jakub Kamiński nach einer präzisen Vorlage von Ragnar Ache vollendete, übernahmen über weite Strecken des Spiels nur noch die Gäste das Kommando.

Unsauberer Aufbau, teure Folgen: Frankfurt schlägt zweimal zu

Immer wieder rückte Marvin Schwäbe in den Mittelpunkt und musste gleich mehrfach mit starken Paraden den Ausgleich verhindern. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte war es schließlich so weit: Frankfurts Arthur Theate stieg nach einer Ecke am höchsten und erzielte den längst überfälligen Ausgleich. Dass Gegentore nach Standards kein neues Problem darstellen, überrascht angesichts des bisherigen Saisonverlaufs kaum, führen die Geißböcke diese Statistik im Ligavergleich an. Viel eher wirft erneut die Entstehung des Eckballs Fragen auf. Vorausgegangen war ein aggressives Pressing von Frankfurts Farés Chaibi, der Schwäbe derart unter Druck setzte, dass sich der Kölner Schlussmann zu einem unsauberen Pass auf Außenverteidiger Kristoffer Lund gezwungen sah.

Lund konnte nur in höchster Not den heraneilenden Kaminski erreichen, doch bei ihm war Endstation. Frankfurt setzte nach, erzwang den Ballverlust und holte so die Ecke heraus. Dieses Muster setzte sich fort und knapp zehn Minuten später wurde die Mannschaft erneut bestraft. Auslöser war wieder ein unkontrollierter Aufbau, diesmal mit Sebastian Sebulonsen über rechts als unglücklichem Protagonisten im roten-weißen Trikot. Frankfurt fing den Ball ab, schaltete schnell um und vollendete abgeklärt, sodass der Ball erneut im Kölner Tor einschlug. „In der ersten Hälfte spielen wir uns bei den Gegentoren auf den Außen fest, anstatt dann in der 45. + 5 den Ball einfach tief zu schlagen und uns nicht zu schade zu sein, dann raus zu rücken und den Ball weg vom Tor zu machen“, sagte Schwäbe.

Gefährliche Ansätze verpuffen: Köln zu unpräzise im Offensivspiel

Doch damit nicht genug: Während die Defensive also nicht ganz trittfest agierte, taten sich die Domstädter obendrein schwer, ihre Offensivansätze in klare Chancen umzumünzen. Zwar deuteten die Kölner immer wieder Gefahr an, vor allem durch schnelle Umschaltaktionen, doch die vielversprechenden Momente verpufften häufig wirkungslos. Besonders Isak Johannesson bot sich mehrfach in guten Positionen auf den Außenbahnen an, wurde von seinen Mitspielern jedoch übersehen.

Ragnar Ache tauchte immer wieder gefährlich im Frankfurter Strafraum auf, fand jedoch selten die optimale Lösung. In der 34. Minute etwa drehte er sich stark um die eigene Achse und suchte den Abschluss, doch die Frankfurter Defensive blockte ab und Zetterer sicherte den Ball. Dabei wäre Sebulonsen völlig frei gewesen. Kurz darauf setzte Ache Thielmann in Szene, dessen Abschluss aus zwölf Metern erneut an Zetterer scheiterte, während Lund unbedrängt mitgelaufen war und wahrscheinlich mehr Aussicht auf Erfolg gehabt hätte. Später fehlte erneut die nötige Präzision, als ein vielversprechender Konter in der 59. Minute über Ache ins Leere lief, weil er sich trotz gleich vierer verheißungsvoller Optionen in der Vorwärtsbewegung durch Frankfurts Robin Koch mühelos den Schneid abkaufen ließ.

Kölner Aufbäumen kommt zu spät

Die Liste der verhängnisvollen Fehlentscheidungen gegen Frankfurt war länger als in den Wochen zuvor. Letztlich zu lang, um gegen einen Champions-League-Teilnehmer etwas Zählbares einzufahren. Dennoch zeigten die Geißböcke bemerkenswerte Courage. Selbst als die Partie nach dem schnellen Doppelschlag von SGE-Stürmer Jonathan Burkardt in der 60. und 63. Minute und dem daraus resultierenden 4:1 scheinbar entschieden war, gab sich die Mannschaft nicht auf.

Angeführt von den in der zweiten Hälfte eingewechselten Impulsgebern Marius Bülter, Said El Mala und Luca Waldschmidt entwickelte sich die Begegnung zunehmend zu einem klassischen Alles-oder-nichts-Auftritt. Die Kwasniok-Elf warf in der Schlussphase noch einmal alles in die Waagschale und entfachte mit den zwei späten Treffern durch Bülter und Waldschmidt (83.; 90+3.) späte Hoffnungen, noch etwas aus dem verkorksten Auftritt mitzunehmen.

Kwasniok: „Sind heute der gebrochene Verlierer“

Diese Mentalitätsleistung veranlasste Trainer Lukas Kwasniok nach Spielende dazu, sich vor seine Schützlinge zu stellen: „Die Mannschaft ist heute wieder 130 Kilometer gelaufen. Sie versucht, die Menschen hier so gut es geht glücklich zu machen. Am Ende sind wir immer enttäuscht, weil wir verloren haben, aber es kommt immer auf die Art und Weise an. Die Jungs haben bis zum Schluss Gas gegeben. Wenn das dritte Tor vielleicht ein Ticken früher gefallen wäre, dann wäre hier richtig Halligalli gewesen. So sind wir heute der gebrochene Verlierer.“

Nach den Niederlagen gegen Gladbach und Dortmund blieb der Ertrag also erneut aus. Doch die Art und Weise des Aufbäumens zeigte zumindest, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt, wenn Struktur und Mut zusammenfinden.