„Er ist ein harter Hund“ – Das sagt Lukas Kwasniok zu den Verletzungen beim 1. FC Köln

Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Stuttgart-Spiel
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„Er ist ein harter Hund“ – Das sagt Lukas Kwasniok zu den Verletzungen beim 1. FC Köln

Mit Alessio Castro-Montes und Linton Maina fallen erneut zwei Spieler beim FC aus. Während Maina unter einem Rippenbruch leidet, zog sich der Belgier eine Muskelverletzung zu und beide fehlen dem 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu den Verletzungen.

Wieder fallen beim FC zwei Spieler aus, die Krankenakte wird dicker und dicker bei den Geißböcken. Genau dazu äußerte sich nun der Trainer auf der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Duell mit Leipzig.

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Ausgerechnet vor den schweren Spielen gegen Leipzig, Stuttgart und Hoffenheim hat sich die Personalsituation beim FC wieder verschlechtert. Linton Maina und Alessio Castro-Montes gesellen sich zu der ohnehin schon langen Verletzten-Akte der Kölner hinzu. Während sich Maina eine Rippe gebrochen hat, muss Castro-Montes aufgrund einer Muskelverletzung passen. Mal wieder. Der Belgier ist nicht der erste Spieler, der mit muskulären Problemen passen muss. Aktuell fehlen Jahmai Simpson-Pusey und Dominique Heintz aus ähnlichen Gründen, Joel Schmied hat sich gerade zurück gekämpft. Und so wird die Frage nach der Belastungssteuerung in den Sozialen Medien bereits heiß diskutiert. „Ich weiß jetzt nicht, ob es die dritte oder vierte Muskelverletzung in dieser Saison war. Es ist nicht so, dass es dauerhaft der Fall ist“, sagte Kwasniok am Freitag auf der Pressekonferenz.

„Ich tue mich schwer mit Optionen“

Gerade in Englischen Wochen würden schon die Fragen aufkommen, warum der ein oder andere Spieler denn nicht auflaufe. „Monti hatte halt lange nicht gespielt, bei Jahmai hatte ich kaum eine Alternative. Er hat es gut gemacht, außerdem waren Innenverteidiger nicht gerade üppig vorhanden“, so Kwasniok. „Ich glaube schon, dass die Muskelverletzungen grundsätzlich zunehmen werden, weil du in der Diagnostik so weit bist. Weder bei Monti noch bei Jahmai war es so, dass sie ein Spiel oder ein Training nicht hätten beenden können“, so der Coach weiter. „Sie haben zwischen einem Spiel und einer Trainingseinheit etwas gespürt, dann gehen sie ins MRT und sind zwei bis vier Wochen dann nicht da. Heute nimmt man die Spieler ein, zwei Wochen raus, damit nichts Schlimmes passiert.“ Man müsse eine gewisse Vorsicht walten lassen. Diese Verletzungen lassen sich nicht immer verhindern, gerade wenn sie performen.

Eine Einschätzung wie lange Linton Maina fehlen werde, wollte der Coach nicht geben. „Es gab ja keinen Impact, es ist bei einer Torabschlussaktion passiert“, sagte der Trainer. „Ich tue mich schwer mit Prognosen. Bei einer Rippenthematik wird es auch davon abhängen, wie Linton damit umgehen kann. Aber er ist ja ein harter Hund.“ Marius Bülter hatte sich derweil unter der Woche das Knie leicht „verrenkt“. „Da habe ich schlimmeres befürchtet“, sagte der Coach. Der Spieler trainierte wieder. „Wir haben ihn nicht ins MRT geschickt, da können wir also auch nichts finden.“ Joel Schmied könnte derweil wieder zur Kaderoption werden. „Er hat im vergangenen Jahr sein letztes Spiel gegen Frankfurt gemacht“, so der Trainer weiter. Schmied wird nicht beginnen. Dafür aber ganz sicher Sebulonsen – und das in der Innenverteidigung.

Felipe Chávez wird noch nicht ins kalte Wasser geschmissen. „Ich finde schon, dass wir die Dinge im Mittelfeld sehr gut machen“, sagte Kwasniok und glaubt, dem Spieler gegen den Gegner „auch keinen Gefallen“ mit einem Einsatz zu tun.

Nach Verletzungspech beim 1. FC Köln: Rücken jetzt die nächsten Youngster auf?

Bernie Lennemann und Cenny Neumann in La Nucia (Foto: come-on-fc.com)
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Nach Verletzungspech beim 1. FC Köln: Rücken jetzt die nächsten Youngster auf?

Durch die aktuelle Verletzungsmisere bei den Geißböcken könnten sich nun neue Möglichkeiten eröffnen. So könnte es für Talente wie Cenny Neumann die Option geben, vielleicht schon gegen RB Leipzig einen Platz im Kader der Profis zu erlangen: Rücken die Talente nun auf beim 1. FC Köln?

Bereits ins Trainingslager nach La Nucia hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok einige „Jungdachse“ zu Beginn des Jahres mitgenommen – und diese gelobt. Nun könnte es durch die verletzungsbedingten Ausfälle zu Nominierungen bei den Profis kommen.

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Dass Lukas Kwasniok gerne bei seinen Aufstellungen rotiert, ist mittlerweile bekannt. Die Diskussionen um die Maßnahme reißen in den Sozialen Medien nicht ab. Zur Wahrheit gehört natürlich auch die Verletzungsmisere der Geißböcke. Die Ausfälle von Alessio Castro-Montes und Linton Maina treffen den FC in der Vorbereitung auf die kommenden Spiele auf dem komplett falschen Fuß. Beide befinden sich zurzeit in Topform und ausgerechnet jetzt stehen die ohnehin schweren Spiele gegen Mannschaften wie RB Leipzig, den VfB Stuttgart und die TSG Hoffenheim an. Und so wird Kwasniok auch für die kommenden Begegnungen wieder kräftig puzzeln müssen – wenn auch gar nicht so sehr in der Defensive – wie in den vergangenen Wochen.

Rücken andere Youngster in den Fokus

Möglicherweise bietet die Misere allerdings auch anderen Spielern eine Chance. Denn offensichtlich hat der Kölner Coach zuletzt seine Liebe für den eigenen Nachwuchs gefunden. Noch in der Hinrunde war der Tenor meist, dass die Eigengewächse eher 90 Minuten beim Nachwuchs spielen als 85 Minuten bei den Profis die Bank drücken sollen. Mit Fynn Schenten und Youssoupha Niang wurden zuletzt aber zwei Youngster hochgezogen, die ihre ersten Einsätze und Minuten im Profikader sammeln durften. Schon ins Trainingslager nach La Nucia im Januar hatte Kwasniok einige Talente mitgenommen und seinen „Jungdachsen“ zumindest die Option auf Spielzeit bei den Profis in Aussicht gestellt. Nun könnten die jüngsten Verletzungen durchaus auch weitere Youngster in den Fokus rücken.

Gut möglich zum Beispiel, dass Cenny Neumann gegen Leipzig erneut in den Kader rückt. Der Rechtsverteidiger schnupperte gegen Bayer Leverkusen Mitte Dezember erstmals Profi-Luft. Nun könnte die nächste Berufung anstehen und das ausgerechnet gegen Leipzig. Von den Sachsen war der Rechtsverteidiger im Sommer an den Rhein gewechselt, bei den Sachsen spielte der 19-Jährige seit seinem elften Lebensjahr. Es wäre sicher ein besonderes Spiel für den Youngster, der aktuell bei der U21 spielt und dem man beim FC durchaus auch viel zutraut. Auch andere Spieler trainierten unter der Woche bei den Profis mit und könnten nun ihre Kader-Chance erhalten – zumindest in der Theorie. Nilas Yacobi und Etienne Borie rückten auch aufgrund der jüngsten Verletzungen in den Kader auf.

Stürmer Yacobi dürfte es aber angesichts der Chancen von Schenten und Niang aktuell noch schwer haben, für Borie ist die Konkurrenz durch die Verpflichtung von Felipe Chávez nicht kleiner geworden. Der offensive Mittelfeldspieler hatte allerdings im Trainingslager in Bad Waltersdorf schon sehr überzeugt.


So soll das 18-jährige Talent Felipe “Pippo“ Chávez dem 1. FC Köln weiterhelfen

Felipe Chávez spielt nun für den 1. FC Köln
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So soll das 18-jährige Talent Felipe “Pippo“ Chávez dem 1. FC Köln weiterhelfen

Erst im vergangenen Sommer verlängerte der FC Bayern München den Vertrag mit Felipe Chávez. Nun wird der 18-Jährige an den Rhein verliehen. Alle Parteien erhoffen sich positive Effekte des Wechsels zum 1. FC Köln: So kann Felipe Chávez dem FC weiterhelfen.

Viele Fans hatten sich eine routinierte Soforthilfe am Deadline Day versprochen. Nun ist es der 18-jährige „Pippo“ Chávez geworden. Ein vielversprechendes und hochgelobtes Talent. Nun bekommt der Peruaner die Chance, den Vorschusslorbeeren Taten folgen zu lasen.

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Alleine sechs Deutsche Meistertitel mit dem FC Bayern München, sechs Pokalsiege, der Gewinn der Champions League – ein so erfolgreicher Fußballer wie Claudio Pizarro weiß natürlich, worauf es im Fußball ankommt, kennt sich aus. Sein Fußball-Know-How stellte der Ex-Spieler des 1. FC Köln erst im vergangenen Sommer wieder unter Beweis, als er – wenn auch im Spaß – vom FC Bayern München auf die Probe gestellt wurde. In einem Social-Media-Video wurde der Angreifer nach einem peruanischen Nationalspieler gefragt, der für die Bayern zahlreiche Tore geschossen hat. Nach kurzem Zögern und einem Fehlversuch, in dem er sich selbst nannte, deutete Piza in die Kamera und sagte: „Die meinen dich, Pippo!“ Tatsächlich wies der Rekordmeister mit dem Video auf die Vertragsverlängerung von Felipe „Pippo“ Chávez hin.

Klarer Entwicklungsplan

Trotz zahlreicher Angebote aus der Bundesliga, aus Italien und Spanien einigten sich Verein und Spieler im vergangenen Sommer auf einen langfristigen Vertrag. Nicht nur bei den Bayern weiß man um das enorme Potenzial des Offensivspielers. „Er ist ein Junge, der sich als Fußballer stetig weiterentwickelt, und ich denke, dass man ihm hier deshalb auch einen neuen Vertrag gegeben hat. Er ist eine Hoffnung für den Verein“, sagte auch Pizarro wenige Wochen später. „Weiterentwickeln“ soll sich der Spieler nun beim 1. FC Köln. Denn der FC hat „Pippo“ unter Vertrag genommen und genau das angekündigt. „Wir sind überzeugt davon, dass wir ihm die optimalen Rahmenbedingungen bieten können, um sein Potenzial konsequent auszuschöpfen und sich sportlich weiterzuentwickeln“, sagt FC-Geschäftsführer Thomas Kessler.

Auch die Bayern versprechen sich ähnliches von dem Transfer an den Rhein. „Felipe ,Pippo‘ Chávez ist ein junger Spieler, der bereits jetzt von vielen Top-Vereinen umworben wird, und wir haben beim FC Bayern mit ihm einen klaren Plan, um ihn zu entwickeln. Er soll jetzt beim 1. FC Köln regelmäßig Bundesliga-Einsätze sammeln und so den nächsten Schritt machen“, sagt Christoph Freund, Sportdirektor der Bayern. Es ist also klar, in welche Richtung es mit dem 18-Jährigen geht. Einen erfahrenen Bundesligaprofi der Marke Sebastiaan Bornauw haben die Kölner jedenfalls am Deadline Day nicht verpflichtet. Tatsächlich kann Chávez bislang zwei Einsätze in der Bundesliga vorweisen, zwölf Minuten. Gegen den VfL Wolfsburg gab der Youngster für den FCB sein Debüt, auch gegen den FC Augsburg durfte er ran.

Stärken im Spielaufbau, starker linker Fuß

Erfahrung sieht anders aus. Und so ließ die Kritik in den Sozialen Medien nicht lange auf sich warten. Dabei bedeutet mangelnde Erfahrung nicht automatisch fehlende Qualität. Dass Chávez über diese verfügt, zeigte er im Nachwuchs der Bayern eindrucksvoll. Für die U19 der Bayern erzielte der 18-Jährige im vergangenen Jahr 15 Tore in 24 Spielen. Schon damals spielte er zudem erfolgreich in der Regionalliga. In der U23 ist er auch aktuell zu Hause. Doch schon im Sommer in der Vorbereitung trainierte der Peruaner mit den Profis, zeigte sich immer wieder im Training unter Vincent Kompany und wurde zuletzt eben mit dem Profidebüt belohnt. Der offensive Mittelfeldspieler verfügt über eine hervorragende Ausbildung, vor allem wird ihm aber eine hohe fußballerische Qualität nachgesagt.

Falls nach dem offenbar gescheiterten Versuchen, Dan Neil oder Silas Andersen nach Köln zu holen, beim jungen Peruaner auch der Eindruck eines weiteren Sechsers entstanden sein sollte, dann ist das ein eher falscher. Chávez fühlt sich offensiver deutlich wohler. „Ich habe meine Stärken im Spielaufbau und werde offensiv umso gefährlicher, je weiter vorne ich spiele“, sagte der Youngster. „Ich schließe einfach gerne ab, auch wenn die Position mal nicht so aussichtsreich ist. Mein Leitsatz ist: Wenn du es nicht probierst, kannst du auch kein Tor erzielen.“ Der 18-Jährige spielt in der Regel im offensiven Mittelfeld, kann das spielerische, das kreative Element zwischen Defensivreihen und vorderster Kette sein. Allerdings ist der Akteur auch auf der rechten Außenbahn heimisch. Sein linker Fuß wird als außergewöhnlich gut beschrieben.

Der FCB hofft auf regelmäßige Einsätze

Ob Chavez das allerdings schon auf Bundesliga-Niveau abrufen kann, ist mindestens offen. Doch offensichtlich der Plan. Denn die Bayern würden nicht „regelmäßige Bundesliga-Einsätze in Köln“ einfordern, wenn sie diese nicht für realistisch halten würden. Zudem hat sich der Rekordmeister nicht umsonst eine Rückkaufoption in den Vertrag schreiben lassen. So oder so wird der 18-Jährige den Druck auf die etablierten Spieler wie Luca Waldschmidt oder Jan Thielmann erhöhen. Und dass beim FC junge Spieler auch ohne Erfahrung einschlagen können, haben Said El Mala und eigentlich auch Jahmai Simpson-Pusey bewiesen. Es kann also durchaus sein, dass Chavez bei den Kölnern einschlägt. Vielleicht sogar mehr als ein Peruaner, der vor acht Jahren das (erstaunlich ähnliche) FC-Trikot trug, aber fußballerisch nie so richtig beim FC ankam: Cluadio Pizarro.

Wechsel offiziell: Felipe Chávez wird neuer Mittelfeldspieler des 1. FC Köln

Felipe Chávez wechselt zum 1. FC Köln
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Wechsel offiziell: Felipe Chávez wird neuer Mittelfeldspieler des 1. FC Köln

Der FC hat am Deadline Day nochmal zugeschlagen und seinen zweiten Winter-Transfer bei den Profis erfolgreich abgewickelt. Nun ist es offiziell: Felipe Chávez wechselt zum 1. FC Köln. Das gab der Verein am Montag bekannt. Der 18-Jährige kommt von Bayern München II.

Am Morgen wurde der Name erstmals gehandelt, nun ist der Wechsel offiziell. Das gab der Verein am Montagabend bekannt. Die Verpflichtung des Peruaners ist der zweite Transfer dieses Winters.

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Die Gerüchte über den anstehenden Medizincheck des Mittelfeldspielers machten bereits am Montagmittag die Runde. Nun ist es dann auch amtlich. „Wir freuen uns, dass wir Felipe mit unserer sportlichen Perspektive überzeugen konnten. Er bringt ein sehr interessantes Profil mit, hat beim FC Bayern eine hervorragende Ausbildung genossen und verfügt über hohe fußballerische Qualitäten“, sagt Sportdirektor Thomas Kessler. „Mit seinen Offensivfähigkeiten gibt er uns zusätzliche Variabilität im Mittelfeld. Wir sind überzeugt davon, dass wir ihm die optimalen Rahmenbedingungen bieten können, um sein Potenzial konsequent auszuschöpfen und sich sportlich weiterzuentwickeln. Ziel ist es, ihn Schritt für Schritt an das Bundesliga-Niveau heranzuführen und ihm die Basis zu geben, sich dort dauerhaft zu etablieren.“ Der 18-Jährige wechselt ans Geißbockheim und kommt vom FC Bayern II.

“Ich freue mich auf meine neue Aufgabe beim FC“

Der FC leiht den Mittelfeldspieler bis zum Saisonende und besitzt eine Kaufoption. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe beim FC. Ich habe mich für den Wechsel entschieden, um die nächsten Schritte in meiner Karriere zu gehen. Aber natürlich möchte ich auch dem Team helfen, die Ziele des Vereins zu erreichen und hier möglichst erfolgreich zu sein“, sagte Chávez. Der Marktwert des 18-Jährigen liegt aktuell laut dem Onlineportal transfermarkt.de bei 800.000 Euro.

In der Saison kam der zentrale Mittelfeldspieler acht Mal beim FC Bayern II zum Einsatz und erzielte ein Tor und zwei Assists. Auch in der Bundesliga durfte sich Chávez bereits bei den Profis der Bayern beweisen und sammelte gegen den VfL Wolfsburg sowie den FC Augsburg einige Minuten Spielzeit. Auch mit internationaler Erfahrung kann der Deutsch-Peruaner aufwarten. So lief Chávez für die peruanische U17 sowie einmal im Freundschaftsspiel gegen Chile für die A-Nationalelf Perus auf. Vor seinem Wechsel in die Akademie der Bayern wurde der heute 18-Jährige beim FC Augsburg ausgebildet.

Das nächste Puzzle – Wie startet der 1. FC Köln gegen Wolfsburg?

Lukas Kwasniok im Spiel des 1. FC Köln gegen Mainz
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Das nächste Puzzle – Wie startet der 1. FC Köln gegen Wolfsburg?

FC-Trainer Lukas Kwasniok wird nicht müde, Woche für Woche eine neue Elf zu finden. Im Duell gegen die Wölfe könnte der Coach bereits seine 19. unterschiedliche Startformation finden – im 20. Spiel. So könnte der 1. FC Köln gegen Wolfsburg beginnen.

Nach der 1:2-Niederlage gegen Freiburg wollen die Kölner eigentlich wieder punkten – dreifach. Und dafür muss Lukas Kwasniok die richtige Anfangsformation finden.

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Möglicherweise hatte Joel Schmied schon eine leichte Vorahnung, als er zu Beginn des Jahres davon sprach, dass seine Rückkehr für den Februar angepeilt sei. Zuletzt hatte die Hoffnung bestanden, der Schweizer könnte bereits für die Begegnung gegen Wolfsburg am Freitagabend zur Option für die Geißböcke werden. Doch diesem Vorhaben erteilte Lukas Kwasniok am Mittwoch eine Abfuhr. Schmied sei zwar grundsätzlich wieder bereit, man wolle aber kein unnötiges Risiko bei dem Abwehrspieler eingehen, so der Tenor des Trainers. Dementsprechend wird sich der Kader für das Heimspiel wohl auch nicht großartig verändern. Denn auch Jahmai Simpson-Pusey ist nicht rechtzeitig fit geworden, wird wohl im Januar auch nicht mehr mit der Mannschaft trainieren.

Kehrt Eric Martel zurück?

Nach der insgesamt ordentlichen Leistung gegen Freiburg stellt sich die Frage, ob der Kölner Coach überhaupt Wechsel vornehmen wird. Dabei stellt sich grundsätzlich wieder die Frage nach der Dreier- oder Viererkette, nach der defensiven oder offensiven Doppelsechs und nach einer möglichen Doppelspitze. Nach den doch recht vielversprechenden Leistungen mit Viererkette könnte Kwasniok diese Formation bevorzugen. Dann wären die Optionen für die Innenverteidigung sicherlich Rav van den Berg und Sebastian Sebulonsen. Denkbar wäre aber auch, dass Kwasniok Cenk Özkacar oder Eric Martel in der letzten Reihe ranlässt. Dann könnte Sebulonsen den rechten Part der Viererkette übernehmen und Alessio Castro-Montes auf die linke Seite rotieren. Dort startete zuletzt Kristoffer Lund, überzeugte aber wieder nicht vollends.

In der Reihe davor dürfte die Doppelsechs mit Tom Krauß und Jakub Kaminski eigentlich gesetzt sein. Wenn der Trainer einer offensivere Ausrichtung wählt. Linton Maina erhielt bereits die Startelf-Garantie und wird die Flügel beackern. Ob links oder rechts scheint offen. Denn auch Jan Thielmann erwischte gegen Freiburg nicht seinen besten Tag. Möglich also, dass Maina auf die rechte Seite ausweicht und Said El Mala wieder in die Anfangsformation zurückkehrt. Sollte der FC mit Doppelspitze spielen, sind Marius Bülter und Ragnar Ache wohl gesetzt.

So könnte der FC gegen Wolfsburg beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Linton Maina traf gegen die Bayern

Linton Maina

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Marius Bülter wirkt ratlos bei einem Spiel des 1. FC Köln

Marius Bülter



„Jeder Spieltag ist eine Chance“ – und jeder Punkt wichtig für den Klassenerhalt beim 1. FC Köln

Jan Thielmann im Spiel gegen den VfL Wolfsburg
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„Jeder Spieltag ist eine Chance“ – und jeder Punkt wichtig für den Klassenerhalt beim 1. FC Köln

Am Freitagabend hat der FC beim Flutlichtspiel im eigenen Stadion die Wölfe zu Gast. Trotz des Duells des Zehnten gegen den Elften der Tabelle wird die Aufgabe keine leichte für die Geißböcke. Das weiß auch Lukas Kwasniok: So will der 1. FC Köln gegen Wolfsburg punkten.

Nach dem Heimspielsieg gegen Mainz vor zwei Wochen wollen die Kölner die Wucht des zwölften Manns am Freitagabend erneut nutzen und drei Punkte in der Domstadt behalten: So will der 1. FC Köln gegen Wolfsburg punkten.

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Rein nach dem Tabellenplatz verspricht die Begegnung der Geißböcke am Freitagabend nicht die pure Brisanz. Immerhin spielt der Zehnte gegen den Elften – also so etwas wie eine Partie aus dem Tabellen-Niemandsland. Doch der Schein trügt. „Ich glaube in dieser Saison ist es so, dass sich vielleicht so sechs Mannschaften um die oberen Tabellenplätze batteln und dann hast ein ganz ganz kleines Mittelfeld. Aktuell besteht das gefühlt nur aus Freiburg und Frankfurt. Und ab dann kämpft ja tatsächlich jeder um den Klassenerhalt“, erklärte Lukas Kwasniok am Mittwoch. Mal abgesehen von den Bayern geht es für die Top-Sechs aktuell nur um die Platzierung bei den internationalen Rängen. Dann folgen Frankfurt und Freiburg, vielleicht auch noch Union Berlin und vier Zähler dahinter dann eben der FC.

FC belohnt sich zu selten

Tabellenplatz zehn klingt nun nicht wirklich nach Abstiegskampf. Allerdings sind es eben nur zwei Zähler Vorsprung auf Rang 15 – den letzten Platz des ganz sicheren Ufers. Und demnach könnte sich die Situation nur zwei Wochen nach dem vergangenen Befreiungsschlag gegen Mainz wieder erheblich verschlechtern. Zumal nach der Partie gegen Wolfsburg mit dem VfB Stuttgart, RB Leipzig und der TSG Hoffenheim ganz andere Kaliber warten, während es die Abstiegs-Konkurrenz gleich mit mehreren direkten Duellen zu tun hat. „Jeder Spieltag ist eine Chance, ich unterscheide da nicht so sehr“, erklärt Kwasniok. „Ich freue mich über drei Punkte gegen Wolfsburg genauso wie über drei Punkte in Stuttgart. Es kommt darauf an, dass wir am Ende genug Punkte haben, um die Klasse halten zu können“, so der Kölner Coach weiter.

Dabei spricht der Trainer wohl ungewollt ein Kernproblem der vergangenen Wochen an. Denn die Kölner haben sich für ihren Aufwand viel zu selten belohnt. Der FC gehört zu den laufstärksten Teams der Liga, bringt eine hohe Intensität auf die Platte und erspielt sich nach den xGoasl-Werten zahlreiche Chancen – und dennoch stehen sechs von 30 möglichen Punkten aus den vergangenen zehn Spielen auf dem Konto. Ein Punkteschnitt von 0,6 wird am Ende der Spielzeit nicht reichen. Kwasniok betonte, dass die Mannschaft an den Nachlässigkeiten arbeiten müsse, mitunter schon mal Situationen falsch einschätze. „Ich glaube, diese Präzision in den Aktionen nach vorne plus Kontrolle der einzelnen Spielmomente, das würde schon auch dazu führen, dass wir dann vielleicht als Sieger vom Platz gehen könnten“, so der Trainer weiter.

Denn die Aufgabe wird keine leichte werden. In den vergangenen sieben Spielen haben die Auswärtsmannschaften nie verloren. Der letzte Heimsieg gegen die Wölfe liegt fünf Jahre zurück. Zwar laufe bei den Wölfen noch nicht alles rund, aber „wenn sie die Kugel da laufen lassen durchs Zentrum, dann müssen wir uns schon auf sehr sehr viel Leidenszeit einstellen.“ Der Kölner Coach warnt zudem vor der individuellen Qualität des Gegners. Personell hat sich für den Trainer nichts verändert. Jahmai Pusey-Simpson und Joel Schmied fallen weiterhin verletzt aus. Ansonsten ist Köln bis auf die Langzeitverletzten komplett. Eine Einsatzgarantie stellte der Coach einzig Linton Maina aus. Für den Trainer heißt es dennoch puzzeln.

Und nach Möglichkeit den Schlüssel für die nächsten drei Punkte zu finden. Denn mit einem Sieg würden die Kölner vorerst den Abstiegskampf verlassen und sich dann im Tabellen-Niemandsland aufhalten. Es gibt schlimmere Szenarien.

1. FC Köln muss weiter auf seine Rekonvaleszenten verzichten, Kwasniok spricht einen Startelf-Platz aus

Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Union Berlin
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1. FC Köln muss weiter auf seine Rekonvaleszenten verzichten, Kwasniok spricht einen Startelf-Platz aus

Große Personalveränderungen gibt es vor dem Duell gegen den VfL nicht beim 1. FC Köln: Joel Schmied ist noch nicht bereit für Wolfsburg, auch Jahmai Simpson-Pusey fehlt weiterhin. Das erklärte Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Freitagabend.

Zwar lichtet sich das Lazarett der Geißböcke zunehmend, aber noch nicht für die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg am Freitag. So gibt es für den Kader keine großen Veränderungen

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Eigentlich war Lukas Kwasniok recht zuversichtlich schon bald Licht am Ende des Verletzungstunnels zu sehen. Doch der Coach muss sich noch ein wenig gedulden. „Es gibt nicht viele Veränderungen, weil die Woche sehr kurz war. Alle haben das Spiel in Freiburg unbeschadet überstanden“, sagte der Trainer auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Das heißt, dass die Kölner aber auch weiterhin auf Spieler verzichten müssen. „Es ist nicht so, dass Joel so weit ist, dass wir ihn in den Kader mitnehmen können“, erklärte der Trainer, schränkte dann aber ein. „Wenn es das letzte Spiel gewesen wäre, dann würde es vielleicht gehen. Aber das Risiko wollen wir nicht eingehen. Wir lassen ihn über das Training wieder rankommen.“ Könnte bedeuten, dass der Schweizer dann in der kommenden Woche einen großen Schritt weiter ist.

Simpson-Pusey noch nicht dabei

Auch ein weiterer Spieler wird weiterhin ausfallen. „Auch Jahmai fällt leider weiterhin aus“, erklärte der Trainer. Eine Prognose wollte der Trainer aber nicht abgeben, sagte nur, dass es im Januar noch nicht soweit sein würde. Eine Startelf-Garantie sprach Kwasniok aber dennoch aus. Linton Maina zeigte in den vergangenen Wochen eine ansprechende Leistung. „Er kann mit seinem Tempo und seiner Quirligkeit jedem Gegner Probleme bereiten. Er ist gerade obenauf und das Momentum wollen wir nutzen. Und dann wird er am Freitagabend sicherlich auch beginnen“, so Kwasniok. Ob Eric Martel wieder von Beginn an aufläuft, wollte der Trainer noch nicht verraten. „Es ist immer von Spieltag zu Spieltag abhängig. Wenn ich mich dazu entschließe, mit zwei defensiveren Sechsern zu spielen, dann ist er am Start und wenn ich neben Tom einen kreativeren Sechser brauche, dann trifft es ihn leider“, sagte der Coach.

„Er muss damit lernen umzugehen und meine Wenigkeit auch. Aber das kriegen wir gemeinsam hin“, so Kwasniok weiter, der Martel aber bescheinigte die richtige Reaktion gezeigt zu haben. Generell betonte der Coach, dass seine Spieler liefern und nicht so viel reden sollen. Zudem erklärte der Trainer, dass auch bei Said El Mala wie „bei jedem andere auch“ das Leistungsprinzip gelte. „Wir werden schauen, ob er beginnt oder von der Bank kommt.“ Kwasniok habe im Trainingslager das erste Mal das Gefühl bei dem Offensivspieler gehabt, dass er sich das erste Mal mit dem Hype richtig beschäftigt habe. „Es ist für ihn und für uns eine neue Situation. Da gilt es, behutsam mit umzugehen.“

Personalien rund um den 1. FC Köln: Imad Rondic unterschreibt, Sebastiaan Bornauw bleibt vorerst in Leeds

Imad Rondic würde gerne wieder in Deutschland spielen
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Personalien rund um den 1. FC Köln: Imad Rondic unterschreibt, Sebastiaan Bornauw bleibt vorerst in Leeds

Es hatte sich in den vergangenen Tagen angedeutet, nun ist es offiziell: Imad Rondic wird vom 1. FC Köln an Preußen Münster verliehen. Das bestätigte der Verein. Derweil scheint Sebastiaan Bornauw endgültig in Leeds zu bleiben.

Imad Rondic wird vom 1. FC Köln an Preußen Münster verliehen. Der Stürmer kehrt damit ein halbes Jahr nach seinem Abschied aus Köln nach Deutschland zurück. Bei Münster soll der Angreifer die Offensivschwäche beheben.

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In Sachen Transfermarkt ist es in diesem Wintertransferfenster bei den Kölnern weiterhin eher ruhig. Nur eine Neuverpflichtung steht auf der Haben-Seite und dabei könnte es durchaus bleiben. Und dennoch gibt es eine Transfermeldung der Geißböcke: Imad Rondic wird an Preußen Münster verliehen. Das hatte sich in den vergangenen Tagen schon angedeutet und wurde nun vom Verein auch offiziell bestätigt. Der Bosnier war im Februar 2025 an den Rhein gewechselt, nach einer eher enttäuschenden Rückrunde ging es im Sommer in einem Leihkonstrukt zum polnischen Erstligisten Rakow Czestochowa. Das zahlte sich nicht aus. Rondic konnte auch in Polen nicht überzeugen. „Wir bedauern sehr, dass die Leihe nach Polen sportlich nicht so verlaufen ist, wie sich alle Beteiligten, das im Vorfeld erhofft hatten“, sagte nun Thomas Kessler.

Rondic soll regelmäßig Spielzeit bekommen

Nun folgt also die nächste Leihe in die 2. Bundesliga. „Mit dem Wechsel zu Preußen Münster erhält Imad nun für die kommenden Monate die Chance, regelmäßig Spielzeit zu bekommen und auf dem Platz Verantwortung zu übernehmen“, so Kessler weiter. Der Stürmer wird bereits am Nachmittag an der ersten Einheit der Adlerträger teilnehmen. „Ich mag die Art und Weise, wie Münster Fußball spielt, bin von der Spielidee überzeugt. Es ist ein mutiger und offensiv ausgerichteter Fußball, der gut zu mir passt. Der Club entwickelt sich sehr positiv und ich möchte mit meinen Toren dabei helfen, die Ziele zu erreichen“, sagt Rondic. Nach nur einem halben Jahr kehrt der Angreifer also in die 2. Bundesliga zurück.

Keine Rückkehr nach Köln wird es voraussichtlich bei Sebastiaan Bornauw geben. Das Interesse der Kölner dürfte zuletzt ohnehin ein wenig erkaltet sein. Die Personalsituation beim FC hat sich jedenfalls deutlich entspannt. Auf der anderen Seite hat der Belgier bei Leeds ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Gegen den FC Everton stand der Innenverteidiger am Montagabend nicht nur in der Startelf, Bornauw lieferte ein hervorragendes Spiel ab und wurde nach dem 1:1 in den Medien rund um Leeds gefeiert. Und das, obwohl er das Gegentor durch Thierno Barry nicht verhindern konnte. Unter den Fans besteht ohnehin kein Zweifel mehr, dass der Abwehrspieler bei den Peacocks weiterspielen soll. Und auch Trainer Daniel Farke will den Innenverteidiger nicht abgeben. Wenn überhaupt, wenn es einen adäquaten Ersatz gäbe. Da bahnt sich aktuell aber nichts an.

Lösung für den Stürmer und 1. FC Köln? Imad Rondic vor Medizincheck in Münster

Imad Rondic vom 1. FC Köln
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Lösung für den Stürmer und 1. FC Köln? Imad Rondic vor Medizincheck in Münster

Die Situation um den Angreifer ist nach wie vor eine enttäuschende – für alle Beteiligten. Doch es könnte schon bald eine Lösung geben für den Leihspielers des 1. FC Köln: Preußen Münster macht bei Imad Rondic ernst.

Schon in der vergangenen Woche machten die ersten Gerüchte die Runde. Nun scheinen sie sich für den Leihspieler des 1. FC Köln zu bewahrheiten: Preußen Münster macht bei Imad Rondic offenbar ernst.

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Bekommt Imad Rondic tatsächlich noch eine Chance in Deutschland? Aktuell konkretisieren sich die Anzeichen, dass es für den Angreifer tatsächlich ein Interesse aus der 2. Bundesliga gibt. Schon in der vergangenen Woche hatte die „Bild“ berichtet, dass neben dem englischen Drittligisten Huddersfield auch Preußen Münster ein Auge auf den Stürmer geworfen habe. Und diese Spur scheint sich immer mehr zu verfestigen. Nun berichtet Sky-Experte Florian Plettenberg, dass die Gespräche schon sehr weit fortgeschritten sein. Das Interesse der Preußen deckt sich mit Informationen von come-on-fc.com. Laut Plettenberg sollen nun nur noch die letzten Vertragsdetails geklärt werden. Der Medizincheck soll bereits am Dienstag stattfinden. Eine Kaufoption ist im Kontrakt wohl nicht enthalten.

Wie geht es weiter mit Imad Rondic?

Rondic war vor einem Jahr von Widzew Łódź an den Rhein geholt worden. Der Stürmer sollte die schwache Offensive der Geißböcke beleben. Nach der Rückrunde stand genau ein Treffer auf dem Konto des Bosniers – und dabei handelte es sich um ein Billardtor gegen den SC Paderborn. Der FC suchte nach einer Lösung für Rondic, wollte den Angreifer nach Karlsruhe verleihen, doch der Deal platzte auf der Zielgeraden. Somit ging es für den 26-Jährigen zurück nach Polen – allerdings zu Raków Częstochowa. Dort wurde Rondic auch nicht glücklich, erzielte bislang keinen Treffer und wurde zuletzt wie berichtet in die 2. Mannschaft versetzt. Zudem deuteten die Verantwortlichen von Raków an, dass der Stürmer nicht die besten Chancen auf viel Spielzeit habe.

Das soll sich in Münster dann schon bald ändern. Und ein Wechsel in die 2. Bundesliga könnte für alle Beteiligten noch einmal ein richtiger Schritt sein. Denn Münster sucht nach einem Stürmer, der FC hofft auf den sportlichen Durchbruch, auch aus wirtschaftlichen Gründen und auch Rondic will sich wieder für höhere Aufgaben bewerben. Münster soll auch an einer Verpflichtung von Jessic Ngankam interessiert sein, doch der Offensivspieler hat angeblich andere Pläne.

Christian Keller spricht über die Zeit und den Abschied beim FC: „Es war ein Fehler“

Christian Keller spricht über seine Zeit beim 1. FC Köln
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Christian Keller spricht über die Zeit und den Abschied beim FC: „Es war ein Fehler“

Der ehemalige Sportdirektor der Geißböcke ist Kritik an seiner Person aus seiner aktiven Zeit beim Kölner Verein durchaus gewohnt. Die jüngsten Vorwürfe des ehemaligen FC-Sportchefs und Vorstandsberaters Jörg Jakobs wollte der 47-Jährige aber nicht unkommentiert stehen lassen und äußerte sich zu der Kritik an seiner Person beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu seiner Zeit in Köln.

Transfersperre, Trainer-Frage oder harter Sparkurs. Über zahlreiche Themen wurde während der Amtszeit des ehemaligen Sportdirektors diskutiert beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu seiner Zeit in Köln.

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Die Causa Christian Keller scheint rund um das Geißbockheim auch acht Monate nach dessen Abschied beim 1. FC Köln noch immer ein Thema zu sein. Im aktuellen Interview mit dem „Kicker“ spricht der ehemalige Sportdirektor über die Zeit nach seinem Abschied, aber auch über die Kritik an seiner Person. Und die gab es in den Sozialen Medien, aber auch öffentlich ausgetragen. So unter anderem vom ehemaligen FC-Sportchef und Vorstandsberater Jörg Jakobs, der in einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ den ehemaligen Geschäftsführer Sport der Kölner kritisiert hatte. Und die Kritik wollte Keller nicht stehen lassen. „Ich kann nicht verstehen, was Jörg Jakobs geritten hat, solche Aussagen zu treffen, weil sie fernab jeder Realität sind“, so der 47-Jährige.

„Es war ein Fehler“

Keller schilderte im Fachmagazin seine Sicht der Dinge, erklärte unter anderem, dass er den Transfer von Said El Mala nicht auf sein persönliches Konto schreiben wolle. Vielmehr sei es ein Gemeinschaftserfolg gewesen. Zudem reagierte Keller auf den Vorwurf, die Konsilidarisierung im Verein habe bereits vor seinem Amtsantritt begonnen. „Der 1. FC Köln hatte in der Spielzeit 2021/22 den höchsten Personalaufwand seiner Historie für die Lizenzmannschaft, 60 Millionen Euro“, erklärte Keller. „Ich kam im April 2022. Wir senkten den Etat für 2022/23 auf 45 und für 2023/24 auf 38 Millionen Euro.“ Keller war indes immer ein radikaler Sparkurs vorgeworfen worden, der möglicherweise ein Steinchen im Abstiegsmosaik gewesen ist. Allerdings nun auch die Basis für die Transfers, die Thomas Kessler getätigt hat.

Für Keller damals ein wichtiger Schritt. „Wir, mit der Betonung auf Wir, haben uns für die Kernsanierung entschieden, um das unstrittig vorhandene große Potenzial des FC freizulegen“, sagte der ehemalige Sportchef. „Der FC sollte wieder handlungsfähig werden, nicht weiterhin einen großen Teil seines Haushalts in die Tilgung von Schulden, Zinsen und sonstigen Altlasten stecken müssen. Seit Sommer 2025 steht der FC nun blitzsauber da. Die Sanierung hat funktioniert.“ Nicht funktioniert hatte dagegen das Abwenden der Transfersperre. So hätte die Klage-Einreichung laut Keller im August 2022 verhindert werden können. Der FC hatte das Talent Jaka Potocnik unter Vertrag genommen, nachdem dieser 24 Stunden zuvor seinen Kontrakt mit Ljubljana aufgelöst hatte. Der FC war vom slowenischen Club der Anstiftung zum Vertragsbruch beschuldigt worden.

„Es war ein Fehler“

Die Sperre konnte letztlich nicht verhindert werden. Auch, weil der FC eine Zahlung an Ljubljana nicht tätigte. „Wir – es war keine Keller-Soloentscheidung, sondern in den Gremien abgestimmt – haben das bewusst nicht getan, weil die geforderten 2,5 Millionen Euro augenscheinlich auf einer nicht rechtskonformen Grundlage oder deutlicher gesagt auf einem Fake-Angebot basierten“, erklärt Keller. Man habe auf ein solches Geschäftsgebaren nicht eingehen können. Zudem folgte der Verein dem juristischen Ratschlag seiner Rechtsberatung, die den FC damals deutlich im Recht sah. Aus heutiger Sicht bewertet Keller das Agieren allerdings anders: „Es war ein Fehler, sich im Herbst 2022 mit Ljubljana nicht außergerichtlich geeinigt zu haben“, gibt Keller heute zu.

Die Gründe für diese Entscheidung lagen damals aber auch am Scheitern eines Vergleichs, bei dem die FIFA hätte mitwirken müssen – eine Fehleinschätzung der Beteiligeten. Denn „die FIFA wollte und konnte einem Vergleich nicht zustimmen, obwohl sich beide Klubs zwischenzeitlich sogar schriftlich einig waren“, so Keller. Dass die Transfersperre am Ende auch ihren Teil zum Abstieg beigetragen hat, daran besteht kaum noch Zweifel. Mit Gerhard Struber sollte dann der Aufstieg gelingen. Im Mai endete nach einem Remis gegen das Tabellenschlusslicht aus Regensburg die Amtszeit des Trainers, aber auch des Geschäftsführers Sport.

Keller wollte damals Struber nicht gehen lassen. „Mir war natürlich ebenfalls klar, dass ein Wechsel einen kurzfristigen Effekt haben und uns aus der Tristesse reißen wird, die nach dem 1:1 gegen Regensburg größer war als nach dem Abstieg“, sagte Keller. „Dennoch möchte ich so nicht Personal führen. Ein Remis gegen den Tabellenletzten ist kein Grund für eine Freistellung, wenn man den Trainer vorher stets gestärkt hat.“

Keller sei überzeugt, dass man auch mit Struber den Aufstieg geschafft hätte. Ob der 47-Jährige noch einmal in den Sport zurückkehrt, ließ Keller im Interview offen.