Eine Entscheidung für Joel Schmied und nicht gegen Rav van den Berg beim 1. FC Köln

Joel Schmied vom 1. FC Köln
, ,

Eine Entscheidung für Joel Schmied und nicht gegen Rav van den Berg beim 1. FC Köln

Joel Schmied feierte am Samstagabend nach seiner Verletzungspause sein Comeback für den 1. FC Köln. Trainer Lukas Kwasniok gab ihm den Vorzug vor Rav van den Berg und stellte den Schweizer von Beginn an auf.

Fast drei Monate war der 27-Jährige nach seiner Verletzung ausgefallen. Im Trainingslager in La Nucia sprach der Schweizer von seiner geplanten Rückkehr im Februar. Am Samstag war es nun soweit und Joel Schmied stand gegen den VfB Stuttgart wieder auf dem Platz.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

img src=“https://vg04.met.vgwort.de/na/b3d5ea68c2ad48d89e62b0a52fe553f1″ width=“1″ height=“1″ alt=““>

So ein wenig war Joel Schmied die längere Verletzungszeit anzumerken. Der Schweizer lieferte gegen den VfB Stuttgart mit der geballten Offensivpower um Deniz Undav und Co. ein ordentliches Spiel ab, wenn auch sicher kein fehlerfreies. Schmied stand gegen den VfB in der Startelf und das Monate nach seiner muskulären Verletzung, die er sich im Duell gegen Werder Bremen zugezogen hatte. Die Nominierung für die Anfangsformation wäre zu diesem Zeitpunkt alles andere als eine Überraschung gewesen. Schmied ist einer der Leistungsträger zu Saisonbeginn gewesen, hatte sich mit konstant guten Leistungen in Kwasnioks Stammelf gespielt. Doch nach der Verletzung, die länger dauerte als zunächst erwartet, war ein Einsatz von Beginn an gegen den VfB nicht wirklich absehbar.

„Dafür brauchst du halt Physis“

Nun aber nahm Kwasniok den Innenverteidiger in die erste Elf und Rav van den Berg saß erneut auf der Bank. 90 Minuten. Der Niederländer ist nach wie vor ein sehr teurer Bankdrücker. Immerhin haben die Kölner im Sommer rund acht Millionen Euro bezahlt. Noch unter der Woche hatte der Kölner Coach den Abwehrspieler besonders gelobt. Van den Berg hatte stark trainiert, sich geradezu aufgedrängt. „Rav hat zwei gute Einheiten gehabt und da gilt es für ihn jetzt, dranzubleiben“, sagte der Kölner Coach. „Joel hat dagegen nach seiner Verletzung einen sehr sehr guten Eindruck hinterlassen. „Joel hat den Vorteil einer unglaublichen Power. Wir wollten den VfB von Beginn an über Eins-gegen-eins-Duelle über das Feld ein wenig jagen und treiben. Dafür brauchst du halt Physis.“

„Wir hatten unsere physisch beste Elf auf dem Platz, die mir zur Verfügung steht“, so der Trainer dann weiter. „Du musst einfach die Tiefe im Eins-gegen-eins absichern können. „Da hat Joel noch mal Vorteile im Rausbeschleunigen und im Zupacken in den Duellen. Deswegen habe ich mich für den Joel entschieden. Und nach der langen Verletzung hat er es absolut solide gemacht.“ Dennoch habe es am Ende dann nicht ganz gereicht. Für van den Berg reichte es überhaupt nicht zum Einsatz. Selbst als die Kölner den Ausgleich erzielt hatten, zu einem Zeitpunkt, zu dem kein gelernter Innenverteidiger beim FC auf dem Platz stand.


Wie stellt Lukas Kwasniok auf? So könnte der 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart starten

Lukas Kwasniok beim Spiel gegen Bremen
, ,

Wie stellt Lukas Kwasniok auf? So könnte der 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart starten

Nach den beiden Begegnungen gegen den VfL Wolfsburg sowie RB Leipzig steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Duell beim VfB Stuttgart das nächste Auswärtsspiel vor der Tür. Für den Kölner Trainer heißt es mal wieder, die richtige Aufstellung zu finden. So könnte der 1. FC Köln beim VfB Stuttgart beginnen.

Für den 1. FC Köln steht mit dem Duell beim VfB Stuttgart das nächste Samstagabendspiel auf dem Programm. Im Vergleich zu der Begegnung gegen RB Leipzig muss Lukas Kwasniok einen weiteren Ausfall hinnehmen. Dadurch muss der 44-Jährige seine Startelf auf mindestens einer Position ändern.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Der 1. FC Köln muss beim Topspiel in Stuttgart neben den Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers, Linton Maina, Jahmai Simpson-Pusey und Alessio Castro-Montes sowie dem erst unter der Woche ins Training zurückgekehrten Dominique Heintz auch auf Isak Johannesson verzichten. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Schwaben erklärte Kwasniok, dass Johannesson am Vortag individuell trainiert hätte, dabei aber einen Lauf abbrechen musste. Nach der Einheit am Donnerstag war klar: Der Mittelfeldspieler bleibt in Köln und stellt für das Spiel in Stuttgart keine Option dar. Damit muss der FC-Coach seine Startelf im Vergleich zum Spiel gegen RB verändern.

So könnte der FC starten

Vor Marvin Schwäbe dürften erneut Sebastian Sebulonsen rechts und Cenk Özkacar starten. Für den dritten Platz in der Dreierkette gibt es ein paar Gedankenspiele. So könnte entweder erneut Eric Martel diese Position einnehmen. Möglich wären aber auch Startelf-Einsätze von Rav van den Berg oder Joel Schmied. Entscheidet sich Kwasniok, Martel in der Abwehr zu lassen, dürfte Denis Huseinbasic neben Tom Krauß ins zentrale Mittelfeld rücken und den Platz des angeschlagenen Johannesson einnehmen. Kommen jedoch Schmied oder van den Berg von Beginn an zum Zug, wobei van den Berg hier aufgrund seines besseren Trainingsrhythmus und Schmieds langem Ausfall einen Vorteil haben dürfte, könnte Martel ins Mittelfeld rücken und im Duo mit Krauß agieren.

Winter-Neuzugang Felipe Chávez stellt hingegen noch keine Option für die erste Elf dar. So sagte Kwasniok, dass man gegen die Schwaben, aber auch in der Woche darauf gegen Hoffenheim zunächst andere Qualitäten benötige. Auf den beiden Schienenpositionen stellen sich Jan Thielmann rechts und Kristoffer Lund links eigentlich von selbst auf. In der Offensive stehen dem FC Ragnar Ache und Said El Mala voll zur Verfügung. Die beiden Offensivspieler gingen angeschlagen aus der Partie gegen RB, konnten unter der Woche jedoch ohne Probleme trainieren. Daher dürfte El Mala gegen Stuttgart wieder die linke, Jakub Kaminski die rechte Außenbahn und Ragnar Ache die Position des Mittelstürmers bekleiden. Während El Mala und Kaminski fast ohne Konkurrenz dastehen, könnte Kwasniok in der Spitze auch auf Marius Bülter setzen. Da Ache in den vergangenen Wochen überzeugte und sich einen kleinen Vorteil gegenüber Bülter erarbeitet hat, sollte der ehemalige Lauterer auch in Stuttgart den Vorzug erhalten.

So könnte der FC gegen Stuttgart beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Denis Huseinbasic rotierte gegen Freiburg in die Startelf

Denis Huseinbasic

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

Jan Thielmann jubelt über seinen Treffer

Jan Thielmann

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Jakub Kaminski im Zweikampf mit Min-jae Kim

Jakub Kaminski

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln
Said El Mala



Marvin Schwäbe ist Ruhepol und Rückhalt beim 1. FC Köln – auch wenn nicht immer alles gelingt

Marvin Schwäbe ist ein starker Rückhalt des 1. FC Köln
,

Marvin Schwäbe ist Ruhepol und Rückhalt beim 1. FC Köln – auch wenn nicht immer alles gelingt

Die Leistungen des Kölner Keepers retteten den FC schon vor so manchem Punktverlust. Auch abseits des Platzes hat der Torhüter einen großen Einfluss. Fehlerlos ist der Keeper aber sicherlich nicht beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist dennoch der Rückhalt der Geißböcke.

Der 29-Jährige gehört laut manchen Bilanzen zu den besten Keepern der Liga. Auch über eine Berücksichtigung bei der deutschen Nationalmannschaft wurde schon gemutmaßt. Für den FC ist die Nummer Eins ein Fels in der Brandung, auch wenn nicht immer alles gelingt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Es ist noch nicht wirklich lange her, da ploppte mal wieder eine Bilanz auf, die Marvin Schwäbe zu einem der besten Keeper der Liga machte. Bekanntlich sind diese Statistiken gerade bei Torhütern angesichts der jeweiligen Tabellensituation oder Durchlässigkeit der Defensive mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. Dass Schwäbe dem FC in den vergangenen Wochen und Monaten gleich mehrfach Punkte festgehalten hat, steht außer Frage. Zum Beispiel erst kürzlich gegen Wolfsburg, aber unter anderem auch gegen Bremen oder Hoffenheim. „Was er die letzten Jahre hier geleistet hat, ist Weltklasse. Er hilft uns aber nicht nur mit seinen Paraden, sondern auch mit dem, was er neben dem Platz beiträgt“, sagte Linton Maina nach dem VfL-Spiel. „Wir sind alle sehr froh, dass er hier ist und unsere Nummer Eins ist.“

“Es sind viele Torhüter vor mir“

Tatsächlich fällt der Keeper immer wieder durch seine starken Reflexe auf. Und so kommt immer wieder das Thema Nationalmannschaft bei vielen Fans auf. 2023 hatte es einen losen Kontakt zur DFB-Elf gegeben. DFB-Torwarttrainer Andreas Kronenberg hatte sich bei Schwäbe gemeldet, erklärt, dass sich der Kölner Keeper im Dunstkreis der deutschen Auswahl befände. Seitdem kocht das Thema immer mal wieder stärker oder schwächer auf. Die FC-Fans würden sich sicherlich über einen weiteren potenziellen Kandidaten freuen. Und nicht nur die. „Jetzt gerade ist es schon ein Stück weit weg. Es sind viele Torhüter vor mir. Aber natürlich würde ich mich unfassbar freuen“, hatte Schwäbe nach dem Wolfsburg-Spiel gesagt. „Es ist eine Ehre, für Deutschland spielen zu dürfen oder mit dabei zu sein. Wir schauen mal, wie es kommt.“

Am Wochenende machte der Torhüter beim ersten Gegentreffer gegen RB Leipzig nicht den besten Eindruck, zögerte einen Tick zu lange. Kritiker bemängeln Schwäbes Strafraumbeherrschung, bei hohen Bällen faustet der Keeper die Kugel schon einmal unkonventionell weg. Dennoch ist der 29-Jährige der absolute Rückhalt beim FC, strahlt eine enorme Ruhe aus, ist einer der unumstrittenen Leader der Mannschaft. Eigenschaften, die jedem Team guttun würden. Allerdings hat der Keeper wohl nicht ganz unrecht, wenn er aktuell einige deutsche Torhüter vor ihm sieht. Oliver Baumann ist unter Julian Nagelsmann gesetzt. Noah Atubolu, Finn Dahmen und Alexander Nübel scheinen aktuell eher im Fokus zu stehen. Auch die Keeper in England Stefan Ortega und Bernd Leno sind potenzielle Kandidaten.

Manuel Neuer wird trotz seines Rücktritts aus der Nationalmannschaft auch immer wieder als mögliche DFB-Nummer-Eins für die WM genannt.


1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zur frühen Abreise und dem Personal vor Stuttgart

Lukas Kwansiok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayern
, ,

1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zur frühen Abreise und dem Personal vor Stuttgart

An Weiberfastnacht bricht der FC zum Auswärtsspiel nach Stuttgart auf. Für die Kölner eine ungewohnt frühe Abreise. Aber eine, die für den Coach des 1. FC Köln durchaus Sinn ergibt: Das sagt Lukas Kwasniok zur frühen Abreise.

Einen Tag früher als gewohnt bricht der FC-Tross zum Spiel nach Stuttgart auf. Der Kölner Coach erklärte noch einmal, warum die Kölner Weiberfastnacht aufbrechen. Lukas Kwasniok erklärte zudem den Plan mit dem Personal.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Während mit Weiberfastnacht der Straßenkarneval seinen ersten Höhepunkt erreicht, reist der FC früher als gewöhnlich, aber mit gut gefüllter Personaldecke zum Auswärtsspiel in Stuttgart. „Es ist keine Flucht, es ist einfach Professionalität“, erklärte Kölns Trainer Lukas Kwasniok. „Es geht um Ergebnisse. Die Ergebnisse sind rund um Karneval in der Vergangenheit nicht so berauschend gewesen.“ Tatsächlich haben die Kölner in den vergangenen 26 Jahren gerade einmal drei Karnevalsspiele gewonnen. Ausgerechnet jetzt geht es gegen ein weiteres Topteam, den VfB Stuttgart. Und darauf liegt der gesamte Fokus, Karneval wäre ein unnötiges Störfeuer. „Logischerweise, wenn du vor Ort bist, ist der Fokus nicht komplett auf dem, wofür du bezahlt wirst. Die Ablenkungsgefahr ist extrem groß.“

Fragezeichen hinter Johannesson

Somit wird der FC also am Donnerstag aufbrechen. „Es geht nach Frankfurt, mit einer Trainingseinheit in Frankfurt. Der Gedanke ist, dass wir nicht eine lange Fahrt nach Stuttgart, sondern einen Zwischenstopp haben“, sagte der Coach. „Und nicht drei Tage an einem Ort verweilen, weil es sich sonst zieht. Ich fand die Idee von Kess gut und freue mich auf das Training und die Fahrt.“ Kwasniok erklärte, dass er auch verfrüht nicht den gesamten Kader mitnehmen werde. 18 Spieler plus drei Torhüter sollen es sein. Dabei steht noch ein Fragezeichen hinter einem Mittelfeldspieler. „Isak Johannesson hat zwar individuell trainiert, aber seinen Lauf auf dem Laufband nicht zu Ende bringen können. Da müssen wir schauen, wie es ihm nachher geht. Da müssen wir abwarten“, sagte Kwasniok. Der Isländer wird aber im Bus sitzen.

„Die Langzeitverletzten sind natürlich noch kein Thema.“ Heißt: Timo Hübers, Luca Kilian fehlen aufgrund ihrer schweren Knieverletzungen, Linton Maina nach seinem Rippenbruch und Alessio Castro-Montes mit muskulären Problemen. Die beiden Akteure hatten sich zuletzt in absoluter Topform befunden, fehlten aber schon gegen Leipzig. Und wie sieht es mit den weiteren Rekonvaleszenten aus? „Jahmai ist noch nicht so weit, Heintzi hat wieder mit trainiert, ist auch rein theoretisch wieder eine Kaderoption, hat aber noch nicht so viel gemacht. Joel ist schon wieder im Kader“, sagte der Trainer. „Ragnar und Said konnten wieder voll umfänglich trainieren. Die Frage stellt sich demnach nicht.“ Ob Felipe Chávez mehr Einsatzzeit bekommt, ließ der Kölner Trainer zunächst offen. Für die Startelf scheint der Spieler aber keine Option zu sein. Kwasniok sprach davon, dass es für solche Spieler erst einmal „andere Kaliber“ benötige.

Rav van den Berg könnte dagegen eine Option wieder für die Startelf werden. Der Niederländer hatte zuletzt im Training überzeugt. „Sebulonsen hat es einfach sehr gut gemacht. Mit Cenk haben wir auch jemanden, der sich stabilisiert hat und einen linken Fuß mitbringt. Und wenn du dann viel verteidigen musst, dann ist eine aufopferungsvolle Spielweise von Eric Martel vielleicht das, was einen Tick mehr benötigt wird, als die spielerischen Qualitäten von Rav“, so Kwasniok. „Ich habe aber das Gefühl gehabt, er will es mir jetzt zeigen. Die Tür ist immer offen.“ Ob der Niederländer von Beginn an spielt, „wird sich zeigen“.

Immer wieder Abstimmungsfehler in der Defensive – Fehlt dem FC ein Abwehrchef?

,

Immer wieder Abstimmungsfehler in der Defensive – Fehlt dem FC ein Abwehrchef?

Nach der „Fisch-oder-Fleisch“-Kritik von Lukas Kwasniok anlässlich der Leipzig-Niederlage stellt sich durchaus eine Frage: Fehlt dem 1. FC Köln ein Abwehrchef? Denn beim FC kommt es in der Hintermannschaft immer wieder mal zu Abstimmungsfehlern.

Das 0:1 gegen Leipzig fiel nach Ansicht von FC-Coach Lukas Kwasniok viel zu einfach. Vor dem Hintergrund der Abstimmungsprobleme in der Defensive des 1. FC Köln kommt die Frage auf: Fehlt dem 1. FC Köln ein Abwehrchef?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Neben dem Ärger über die umstrittene VAR-Entscheidung beschäftigte FC-Trainer Lukas Kwasniok nach der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig vor allem eine Szene aus der ersten Halbzeit. „Das war kein Fisch und kein Fleisch. Jetzt müssen wir in die Ursachenforschung gehen, warum das so etwas Halbschwangeres war“, sagte der Trainer am Sonntag. „Der Raum zwischen Torhüter und Kette ist so groß, dass ein Linksfuß wie Raum den Ball genüsslich reinchippen kann. Wenn du am Elfmeterpunkt stehst, hast du eine gute Orientierung. So hast du nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich saß auf der Bank, habe es kommen sehen und war erst einmal acht Minuten lang böse.“ Wer sich die Entstehung des Gegentreffers noch einmal anschaut, kann das Unverständnis des Trainers gut nachvollziehen.

Fehlt ein Abwehrchef?

David Raum flankte aus dem rechten Halbfeld in den Kölner Sechzehner, Leipzig nutzte mit einem einfachen Laufweg den Moment. Xaver Schlager orientierte sich an Tom Krauß, blockte dessen Rückwärtsbewegung geschickt ab, sodass Baumgartner in die entstehende Lücke stieß und den Ball vor Eric Martel per Kopf im Tor unterbrachte. Die Szene erweckt einen Eindruck: Dem FC fehlt möglicherweise ein bestimmtes Spielerprofil, das gerade bei Standards für klare Absprachen, präzise Zuweisungen und die Übersicht über die Tumulte im eigenen Strafraum sorgt – ein echter Abwehrchef. Bei den Geißböcken hat dieses inoffizielle Amt eigentlich Timo Hübers inne. Eine schwere Knieverletzung im Oktober verbannte den 29-Jährigen jedoch in die Zuschauerrolle. Zu allem Übel reihte sich in der Kölner Innenverteidigung eine Verletzung an die nächste.

Wer kann Hübers ersetzen?

Der Blick richtet sich nun auf spannende Kandidaten im Kader, die die besagte Lücke füllen könnten. Auf dem Papier gibt es nämlich gleich mehrere Spieler, die die Qualitäten eines Abwehrchefs mitbringen. Da wäre zum einen Rav van den Berg. Der 21-Jährige strahlt unter Druck Seelenruhe aus, ist Kapitän der U21-Nationalmannschaft der Niederlande und hat trotz seines jungen Alters bereits viel Erfahrung bei Stationen in Zwolle und Middlesbrough gesammelt. Er wurde mit einem Versprechen von rund zehn Millionen nach Köln geholt und ist prädestiniert, einmal in der Defensive die Zügel in der Hand zu haben. Van den Berg, der erst seit dem vergangenen Sommer in Köln ist, musste sich lange mit einer Schulterverletzung herumplagen. Nach seiner Rotsperre wegen Handspiels im Duell mit Union Berlin stand er in vier Spielen nur gegen den SC Freiburg von Beginn an auf dem Rasen; zuletzt saß er im Spiel gegen Leipzig über die vollen 90 Minuten auf der Bank. Das sind Faktoren, die seine Entwicklung im FC-Trikot ausbremsen.

Chef-Suche: Hängerunde im Kader

Neben der Abgebrühtheit von Anführern aus der Defensive ist ein weiteres Charakteristikum das saubere und risikobewusste Passspiel: scharfe, aber präzise Vertikalpässe, gezielte Spielverlagerungen und das Gespür dafür, wann die sichere Lösung gefragt ist. Andribbeln und Linien brechen: Er erkennt freie Räume vor sich und nutzt sie, um Druck aus dem Spielaufbau zu nehmen und Gegenspieler zu binden. Das hat Jahmai Simpson-Pusey seit seiner Ankunft im Winter eindrucksvoll gezeigt, indem er ohne jeglichen Spielrhythmus ordentliche Leistungen abgeliefert hat. Für van den Berg und Simpson-Pusey ist festzuhalten, dass sie allein aufgrund ihres Profils das Zeug zum Abwehrchef im Trikot des 1. FC Köln hätten. Aber niemand kann erwarten, dass die jungen Spieler die vakante Stelle des Abwehrchefs sofort ausfüllen. Das obliegt Spielern, die sich schon länger am Geißbockheim tummeln.

Knochenhart im Zweikampf, bewiesener Anführer auf dem Platz und Kapitän der deutschen U21-Auswahl: Eric Martel hat das Zeug, sich auch eine Position weiter hinten als Leader festzubeißen. Doch über ihm schwebt die Frage, ob man in Köln auch in Zukunft mit ihm planen kann. Die Anstrengungen von Kessler in der abgelaufenen Transferperiode deuteten zudem auf eine Umstrukturierung auf Martels Sechserposition hin. Ein Verbleib in Köln würde es ermöglichen, ihn dauerhaft in der letzten Kette zu etablieren, wie er es bereits gegen Leipzig getan hat. Die Hängepartie bezüglich seiner Vertragssituation macht es Kwasniok sicherlich nicht leichter, Martel als neuen starken Mann in der letzten Kette zu etablieren. Allerdings fehlte auch dem vermeintlichen Sechser zuletzt die nötige Konstanz.

Antworten auf die „Fisch-oder-Fleisch-Frage“

Die Frage nach dem Abwehrchef ist für den 1. FC Köln nach wie vor kompliziert. Um Gegentore wie das 0:1 gegen RB Leipzig zu vermeiden, muss der Verein einen neuen Lautsprecher im defensiven Zentrum installieren. Vielleicht tut sich ja schon im Spiel gegen den VfB Stuttgart ein neuer Chef in der Abwehr hervor, der für Klarheit in der „Fisch-oder-Fleisch-Frage“ sorgt. Die Frage darf aber durchaus erlaubt sein, ob die Kölner im Winter in der Innenverteidigung nicht doch hätten nachbessern müssen.

Gegen die Schwaben wird eine klare Rollenverteilung auch aufgrund ihrer flexiblen Spielweise unabdingbar sein. Es bleibt abzuwarten, wen Kwasniok in der letzten Kette gegen Sebastian Hoeneß‘ Elf aufbieten wird.


Vom Zettel ins Profitraining: Mit David Fürst bekommt das nächste Talent eine Chance

David Fürst im Kreise der U19 des 1. FC Köln beim Spiel gegen Inter (2. v. r.)
,

Vom Zettel ins Profitraining: Mit David Fürst bekommt das nächste Talent eine Chance

Vor genau einer Woche erlebte David Fürst beim Youth-League-Spiel gegen Inter Mailand vor 50.000 Zuschauern sicherlich sein persönliches Karriere-Highlight. Nun wurde der 18-Jährige zum Training bei den Profis hochgezogen. Mit David Fürst steht das nächste Talent beim 1. FC Köln bereit.

Einige Spieler der U19 performen beim Rekord-Duell in der Youth League stark und spielten sich in den Fokus von FC-Coach Lukas Kwasniok. David Fürst trainierte am Mittwoch mit den Profis und kann seine Chance vielleicht nutzen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Es war sicherlich das Highlight der Kölner Youngster: Genau vor einer Woche rollte der Ball im „großen“ Stadion vor 50.000 Zuschauern – Flutlichtspiel in der Königsklasse des Nachwuchses, dann auch noch gegen Inter Mailand. Auch, wenn das Ergebnis am Ende eine Enttäuschung war, es war sicherlich ein einmaliges Erlebnis. Bislang – zumindest für den Großteil der Spieler. Denn nicht viele schaffen am Ende den Sprung zu den Profis. Einer, der einen richtig starken Eindruck gegen die Italiener hinterließ war David Fürst. Der 18-Jährige zeigte mit starken Grätschen, einem guten Stellungsspiel, dass er durchaus ein Hoffnungsträger der Kölner sein kann. Unter anderem Fürst scheint seine Chance sich zu zeigen, genutzt zu haben. Denn seine Leistung blieb wohl auch FC-Cheftrainer Lukas Kwasniok nicht verborgen.

„Zwei, drei Jungs auf dem Zettel“

Und so stand der Rechtsverteidiger am Mittwoch zusammen mit den FC-Profis auf dem Rasen am Geißbockheim und absolvierte gemeinsam mit der Mannschaft das Training zur Vorbereitung auf das Duell gegen den VfB Stuttgart. Der U19-Spieler ist mit seinen 1,85 Metern nicht nur als Rechtsverteidiger einsetzbar, Fürst kann ebenfalls Positionen im rechten oder linken Mittelfeld bekleiden. Seine Jugend verbrachte der Youngster bei Borussia Mönchengladbach, wechselte im Sommer 2022 zur U17 des 1. FC Düren. Nur ein Jahr später, im Sommer 2023 kam der heute 18-Jährige ablösefrei zum 1. FC Köln, spielte zunächst in der U17 und ist seit 2024 Teil der U19 der Geißböcke. Im Oktober vergangenen Jahres stand Fürst im Hinspiel der Zeiten Runde der Youth League gegen Racing Union YL noch nicht auf dem Platz.

Zum Rückspiel konnte sich der Youngster allerdings wohl empfehlen und wurde von Ruthenbeck für knapp 30 Minuten eingewechselt. Seitdem absolvierte Fürst in den folgenden drei Youth League Spielen alle Duelle über die gesamte Spieldauer. Auch in der U19 DFB-Nachwuchsliga scheint es rund zu laufen. Nur vier Mal war der 18-Jährige nicht Teil des Kaders, die restlichen neun Begegnungen stand Fürst in der Startelf. Nun durfte das Talent sich auch bei den Profis zeigen. Sicherlich auch, ob der starken Leistungen am vergangenen Mittwoch. Denn auch Kwasniok beobachtete die Partei gegen Mailand nicht nur privat. „Zwei, drei Jungs haben es auf meinen Zettel geschafft“, sagte Kwasniok zu seinen Beobachtungen während des Abends. Offenbar stand Fürst mit auf dem Papier. „Wie lange sie draufbleiben, hängt jetzt von ihnen ab“, so Kwasniok.

Für Fürst heißt es nun also, diese Chance gut zu nutzen. Ob es bereits am Samstag für den Kader reicht, wird sich morgen bei der Abfahrt der Profis zeigen.


„Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“ – Das sagt Jonas Hector zur VAR-Situation beim 1. FC Köln

Jonas Hector bei einem Spiel des 1. FC Köln
,

„Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“ – Das sagt Jonas Hector zur VAR-Situation beim 1. FC Köln

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ ärgert sich der ehemalige Kapitän der Geißböcke über die Schiedsrichter-Entscheidung beim 1. FC Köln im Duell gegen Leipzig: Jonas Hector ärgert sich über die VAR-Situation.

Das Handspiel von Christoph Baumgartner war im Duell der Kölner gegen Leipzig eigentlich kaum zu übersehen. Schiedsrichter Frank Willenborg hatte es nicht bemerkt. Geahndet wurde das Vergehen trotz Eingriffs des VAR nicht. Allerdings wegen einer vermeintlichen Abseitsposition von Sebastian Sebulonsen. Und die hat offensichtlich nicht nur bei den Fans für Unverständnis gesorgt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Auch Jonas Hector und der bekennende FC-Fan Fabian Köster diskutieren in der aktuellen Folge ihres Podcasts „Schlag & fertig“ über die Situation. Baumgartner hatte den Schussversuch tatsächlich mit der Hand gestoppt. Willenborg hatte das Vergehen zunächst nicht gesehen und weiterspielen lassen. Erst nach einigen Minuten und Ansicht der Videobilder entschied der Unparteiische schließlich auf Abseits. Das hatte gerade bei den Fans im Stadion für besonders viel Unverständnis gesorgt, denn für eine vermeintliche Abseitsstellung wird bekanntlich eine Linie gezogen. Warum wurde Willenborg also rausgerufen? Tatsächlich sollte der Unparteiische wohl auch entscheiden, ob David Raum den Ball aktiv und bewusst klären konnte, denn dementsprechend wäre es dann eine neue Spielsituation gewesen.

„Normalerweise hält er den ohne Probleme“

„Es dauert einfach wieder ewig. Da zeigt DAZN die Wiederholung und du siehst mit dem ersten Bild, es war ein Handspiel. Dann hat der Schiedsrichter gezeigt, wir schauen noch nach Abseits“, sagt Hector. „Dann zeigen sie ihm die Situation. Und er muss sie bewerten. Aber was für Bilder, die da gezeigt haben. Das kann ich nicht verstehen.“ So wurden Willenborg laut Hector Aufnahmen gezeigt, in denen das Handspiel verdeckt gewesen sei, aber nicht die Bilder, die bei DAZN die Aufklärung sofort geliefert hätten. „Dann kommt diese 3D-Animation – fünf Minuten später. Und du denkst, wer ist da jetzt für verantwortlich, dieses Bild jetzt öffentlich zu machen? Wer setzt den Zeitpunkt an?“, moniert der Ex-Kapitän der Geißböcke. „Er könnte den Punkt ja auch ein My weiter vorne setzen, wo es noch kein Abseits ist. Das ist gefühlt Willkür.“

Hector hatte das Gefühl, dass die lange Unterbrechung dem FC „den Wind aus den Segeln genommen“ habe. Und so herrschte bei einer Diskussion mit Freunden eine klare Einheit: „Alle waren sich einig, so macht das keinen Spaß. Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“, sagt Hector. Begeistert zeigte sich der Ex-Kölner aber von dem Youth-League-Spiel der Kölner U19 vor ausverkauftem Haus. „Ich weiß nicht, wie viele Vereine da mit 50.000 das Stadion vollmachen können. Ich glaube schon, dass das für die Jungs ein geiles Erlebnis war“, sagt Hector. „Man weiß ja, dass aus dieser Mannschaft nur wenige den Sprung zu den Profis schaffen. Ein paar haben ja schon Spiele gemacht und viele werden eben nicht mehr vor so einem großen Publikum spielt. Das wird denen keiner mehr nehmen.“

Lukas Kwasniok muss wieder umbauen, aber wie? So könnte der 1. FC Köln gegen Leipzig starten

Lukas Kwasniok muss wieder puzzeln
, ,

Lukas Kwasniok muss wieder umbauen, aber wie? So könnte der 1. FC Köln gegen Leipzig starten

Mit Linton Maina und Alessio Castro-Montes fallen zwei weitere Spieler beim FC verletzt aus. Lukas Kwasniok muss also die Mannschaft einmal mehr umbauen. So könnte der 1. FC Köln gegen RB Leipzig beginnen.

Das Verletzungspech bleibt dem FC treu. Nun hat es mit Linton Maina und Alessio Castro-Montes zwei Spieler erwischt, die zuletzt sehr positiv aufgefallen sind. Wieder muss Lukas Kwasniok seine Mannschaft umbauen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


FC-Trainer Lukas Kwasniok muss gegen RB Leipzig zwei weitere Ausfälle hinnehmen. Neben den Langzeitverletzten Luca Killian, Timo Hübers und den ebenfalls angeschlagenen Dominique Heintz und Jahmai Simpson-Pusey fallen auch Linton Maina und Alessio Castro-Montes aus. Während Maina aufgrund eines Rippenbruchs nicht zur Verfügung steht, fehlt Castro-Montes wegen einer Muskelverletzung. Allerdings gibt es auch erfreuliche Nachrichten: Joel Schmied wird nach seiner im November erlittenen Verletzung erstmals wieder zum Kader der Kölner gehören. Durch die Ausfälle von Maina und Castro-Montes muss Kwasniok seine Startelf jedoch auf mindestens zwei Positionen verändern.

Zwei ehemalige Leipziger auf der Sechs

Im Tor wird natürlich Marvin Schwäbe starten. Vor dem Schlussmann könnten Cenk Özkacar links, Rav van den Berg zentral und Sebastian Sebulonsen rechts die Dreierkette bilden. Bei Sebulonsen stand durch den Ausfall von Castro-Montes die Frage im Raum, ob der Norweger wieder auf die rechte Schiene zurückkehrt. Dies schloss Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen RB aus und betonte, dass Sebulonsen im Zentrum auflaufen und man auf der rechten Schiene eine andere Lösung finden werde. Diese dürfte Jan Thielmann heißen, der die Position bereits bekleidete und dort auch überzeugte. Auf der linken Schienenposition dürfte Kristoffer Lund starten.

Im zentralen Mittelfeld haben aktuell die beiden Ex-Leipziger Eric Martel und Tom Krauß die Nase vorn und dürften auch gegen RB von Beginn an auf dem Feld stehen. Neuzugang Felipe Chávez, der erst am Deadline Day nach Köln gekommen war, stellt laut Kwasniok noch keine Option für die Startelf dar und wird zunächst auf der Bank Platz nehmen. In der Offensive ist Jakub Kaminski gesetzt. Für Maina dürfte Said El Mala in die erste Elf rücken. Im Sturmzentrum liefern sich Ragnar Ache und Marius Bülter ein enges Duell. Nachdem die beiden in den vergangenen Spielen auch gemeinsam auf dem Feld standen, dürfte gegen Leipzig nur einer starten. Dabei scheint Ache im Vorteil zu sein und gegen die Roten Bullen den Vorzug vor Bülter zu erhalten, der unter der Woche angeschlagen kürzer treten musste. In diesem Fall würde El Mala links, Kaminski rechts und Ache im Zentrum beginnen. 

So könnte der FC gegen Leipzig beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Jan Thielmann vom 1. FC Köln im Spiel gegen Frankfurt im Februar 2024

Jan Thielmann

Marvin Schwäbe und Eric Martel nach dem Spiel gegen Wolfsburg

Eric Martel

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



Imad Rondic beschert Preußen den Punkt: Kölner Leihgabe trifft sehenswert

Imad Rondic bleibt das Sorgenkind des 1. FC Köln
,

Imad Rondic beschert Preußen den Punkt: Kölner Leihgabe trifft sehenswert

Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis für den Leihspieler des 1. FC Köln: Imad Rondic trifft sehenswert für Preußen Münster und das gegen Kölns ehemaligen Keeper Timo Horn im Tor des VfL Bochum. Der 26-Jährige bescherte dem SC einen wichtigen Punkt und beendete gleichzeitig seine Durststrecke.

Zweites Spiel, erstes Tor – Imad Rondic hat sich bei Preußen Münster am Freitagabend auch auf dem Scoreboard angemeldet. Der 29-Jährige gab gegen den VfL Bochum sein Startdebüt und belohnte das Vertrauen mit seinem Treffer seit fast einem Jahr.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Er kann es also doch noch – und wie. Mehr als 300 Tage nach seinem letzten Treffer für die Kölner gegen den SC Paderborn hat Imad Rondic wieder ein Tor erzielt. Allerdings für Preußen Münster und das besonders sehenswert. Im Heimspiel gegen den VfL Bochum stand der Angreifer erstmals für die Adlerträger in der Startelf und das Vertrauen zahlte der Bosnier dann auch zurück. Mit einem tollen Pass schickte Jorrit Hendrix den 26-Jährigen auf die Reise. Rondic blieb ganz cool und lupfte den Ball über Kölns Ex-Keepern Timo Horn zum 1:0 ins Netz. In der zweiten Halbzeit glich Koji Miyoshi für den VfL aus. Für Rondic war das Spiel nach einer guten Stunde beendet. Der Bosnier hat damit in seinem zweiten Einsatz für die Preußen das erste Tor erzielt. Auch in der vergangenen Woche spielte der Stürmer und hinterließ einen ordentlichen Eindruck.

Wie geht es nach der Leihe weiter?

Ein Erfolgserlebnis für den Angreifer, der zuletzt an Raków Częstochowa verliehen war. In Polen blieb Rondic in 18 Spielen ohne eine einzige Torbeteiligung. Auch die Zeit beim FC verlief für den 26-Jährigen bekanntlich alles andere als glücklich. In der gesamten Rückrunde traf der Stürmer nur einmal – ein Billardtor gegen Paderborn. Vor genau einem Jahr war der Bosnier für rund 1,5 Millionen Euro an den Rhein gewechselt. Beim FC sollte Rondic die behäbige Offensive wiederbeleben. Das funktionierte bekanntlich nicht. In Köln hat der Angreifer noch einen Vertrag bis 2029. Am Geißbockheim erhofft man sich von der Leihe nach Münster Spielpraxis, aber in erster Linie eine deutliche Leistungssteigerung. Rondic soll sich für weitere Aufgaben empfehlen – wenn wohl auch nicht mehr beim FC.

Das sagt Lukas Kwasniok zu einem möglichen Debüt von Felipe Chávez beim 1. FC Köln

Felipe Chávez bei seiner ersten Trainingseinheit in Köln
,

Das sagt Lukas Kwasniok zu einem möglichen Debüt von Felipe Chávez beim 1. FC Köln

Felipe Chávez wechselte am Deadline Day vom FC Bayern München zu den Geißböcken. Der 18-Jährige gilt als hoch veranlagt und hinterließ offenbar auch einen guten ersten Eindruck beim 1. FC Köln: Deswegen setzt Lukas Kwasniok auf Felipe Chávez – wenn auch nicht von Beginn an.

Seit Montag hat der FC einen weiteren neuen Spieler. Felipe Chávez soll die Offensivbewegungen der Geißböcke ankurbeln. Zu einem möglichen Startelf-Einsatz gegen RB Leipzig äußerte sich FC-Trainer Lukas Kwasniok.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Einen Eindruck hat Felipe Chávez bereits im ersten Training hinterlassen. Einen guten, so war es zwischen den Zeilen bei Lukas Kwasniok herauszuhören. Ob der 18-Jährige nach den Eindrücken auch ein Kandidat für die Startelf gegen Leipzig ist? „Nein“, sagte der Kölner Coach entschieden auf der Spieltags-Konferenz am Freitag. Jahmai Simpson-Pusey hatte nur wenige Tage nach seiner Verpflichtung das Startelf-Debüt bei den Geißböcken gegeben, „Pippo“ Chávez wird nicht in den Genuss kommen, mit der ersten Elf ein- und aufzulaufen. „Die Situation ist einfach eine andere als bei Jahmai“, erklärte der Coach. „Ich weiß gar nicht, ob ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch eine Alternative hatte. Als Innenverteidiger ist es einfach so, dass du gefühlt ein halbes Jahr raus sein und trotzdem sofort spielen kannst. Die gesamte Laufintensität, die Umfänge, die Sprints, die sind einfach deutlich geringer als im Mittelfeld.“

„Er kann auf Bundesliga-Niveau Akzente setzen“

Personell sind die Kölner im zentralen Mittelfeld trotz der ausfälle weiterhin gut aufgestellt. „Ich finde schon, dass wir die Dinge im Mittelfeld zurzeit auch sehr gut machen. Gegen Leipzig, wo das Feld sehr groß, der Weg zum gegnerischen Tor weit werden wird und wir jetzt nicht davon ausgehen, dass wir hier hier ein balldominantes Spiel sehen werden, würde ich einfach dem Spieler auch keinen Gefallen tun“, so der Trainer weiter. Tatsächlich gilt Chávez von seiner Spielanlage eher als ein technisch hochklassiger Spieler, ein Kreativer, der für Überraschungsmomente sorgen kann, vielleicht nicht als Arbeiter. Der Kölner Coach erwartet bei RB den absoluten Vorwärtsgang und wird das zentrale Mittelfeld wohl eher kompakt halten wollen.

Dennoch ist der Deutsch-Peruaner eine absolute Verstärkung für den FC und seinen Trainer. „Dass er einen guten linken Fuß hat, das sieht auch ein Blinder mit einem Auge. Was ihn von vielen guten Fußballern unterscheidet, ist nicht nur, dass er eine Aktivität hat, wenn er den Ball hat, sondern er hat eine gute Aktivität und ein schlaues Verhalten, um den Ball zu bekommen“, so der Coach. „Mit dieser Aktivität endet es bei ihm aber nicht, sondern er spielt den Pass und ist dann weiterhin aktiv. Er hat so eine Spielschläue gepaart mit einer dauerhaften Aktivität. So kann er eben trotz körperlicher Nachteile robusten Spielern gegenüber einfach auch auf Bundesliga-Niveau Akzente setzen. Das haben wir jetzt schon im Training auch gesehen.“

Und die Wahrscheinlichkeit ist auch nicht gerade gering, dass die FC-Fans sich am Sonntag im Stadion ebenfalls einen Eindruck machen können. „Felipe kann das Spiel vor allem auch hinten raus dann für uns ankurbeln“, sagt der 44-Jährige. Auf eine genaue Position wollte der Coach den Spieler nicht festlegen, es gehe ihm eher um Profile. Dennoch sieht Kwasniok irgendwo „zwischen einer offensiven Sechs und einer defensiven Zehn“. Chávez war Anfang der Woche unter Vertrag genommen worden. Der 18-Jährige kommt per Leihe vom FC Bayern München an den Rhein. Beide Parteien erhoffen sich eine Entwicklung des Spielers. Der deutsche Rekordmeister geht von regelmäßigen Einsätzen beim FC aus. Den ersten könnte es am Sonntag geben, wenn auch nicht von Beginn an.