Thomas Kessler wird Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln, Philipp Türoff verlängert bis 2029

Vorstand und Geschäftsführung des 1. FC Köln
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Thomas Kessler wird Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln, Philipp Türoff verlängert bis 2029

Der FC hat wichtige Entscheidungen für die Zukunft getroffen: Thomas Kessler wird wie erwartet Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln, Philipp Türoff hat seinen Vertrag bis 2029 verlängert. Damit setzt der Verein auf Kontinuität in der Führungsebene.

Die große Überraschung ist es nicht, nun ist die Beförderung aber offiziell: Thomas Kessler wird Geschäftsführer des 1. FC Köln. Das gab der Verein am Donnerstag bekannt, gleichzeitig hat Philipp Türoff seinen Kontrakt bis 2029 verlängert. Der 49-Jährige wurde zudem vom Vorstand zum Kaufmännischen Geschäftsführer & Sprecher der Geschäftsführung ernannt.

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Es hatte sich ein wenig länger gezogen, als zunächst angenommen. Immerhin hatte der neue Vorstand bereits im September angekündigt, dass man Thomas Kessler zum Geschäftsführer Sport machen wolle. Nach langen Verhandlungen ist man sich nun einig. Der FC hat gut acht Monate nach dem Aus von Christian Keller wieder einen neuen Geschäftsführer, der gesamtverantwortlich für den Sport ist. Dazu gehören neben dem Lizenzspiel-Bereich auch die FC-Frauen, der sportliche und administrative Bereich der FC-Akademie sowie die medizinische Abteilung. „Thomas Kessler lebt den Anspruch des 1. FC Köln jeden Tag – mit hoher Identifikation, klaren Zielen und dem festen Willen, sportliche Leistung und Vereinswerte miteinander zu verbinden“, sagt FC-Vizepräsident Ulf Sobek. „Darüber hinaus befähigen ihn neben seiner großen fachlichen Kompetenz seine herausragenden kommunikativen Fähigkeiten für die Rolle des Geschäftsführers. Ich freue mich sehr auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

„Es ist ein großes Privileg“

Zudem steht der – seit gestern – 40-Jährige wie kaum ein anderer für den FC. Seit 2000 ist der gebürtige Kölner im Verein (mit zweijähriger Unterbrechung). Zunächst in der Junioren-Akademie, später als Keeper bei den Profis und nach seiner aktiven Zeit im Management des Clubs. Nach dem Aus von Keller wurde „Kess“ Sportdirektor. Der ehemalige Keeper überzeugte im Sommer mit dem ein oder anderen gelungenen Transfercoup. In diesem Winter hatte Kessler mit seinem Team mit Jahmai Simpson-Pusey offenbar erneut den richtigen Riecher. „Den Weg vom Jugendspieler bis in die Verantwortung als Geschäftsführer Sport dieses besonderen Vereins gehen zu dürfen, ist für mich ein großes Privileg und zugleich eine enorme Verpflichtung“, sagte Kessler.

Die Verhandlungen hatten sich offenbar auch gezogen, weil Kessler konkrete Vorstellungen mitbrachte, wie sich der Verein im sportlichen Bereich künftig aufstellen will. „Jetzt geht es darum, diese Inhalte konsequent mit Leben zu füllen und nachhaltig weiterzuentwickeln. Ich kenne die Kraft, die dieser Club auf und neben dem Platz entfalten kann, und weiß, was möglich ist, wenn wir geschlossen, mutig und mit voller Überzeugung arbeiten“, so Kessler weiter. „Es ist für mich eine große Ehre, diese Verantwortung künftig gemeinsam mit meinen Geschäftsführerkollegen, dem Vorstand, unseren Mitarbeitern, dem Trainerteam, den Spielern, den Gremien und natürlich unseren Fans für die sportliche Zukunft des 1. FC Köln zu tragen und diesen Weg aktiv und erfolgreich zu gestalten.“

Philipp Türoff verlängert den Vertrag

An einem kontinuierlichen, erfolgreichen Weg soll auch weiterhin Philipp Türoff beteiligt sein. Auch diese Personalie hatte sich bereits angekündigt. Der 49-Jährige wird künftig als Kaufmännischer Geschäftsführer zusätzlich die Rolle des Sprechers der Geschäftsführung ausüben. „Philipp Türoff hat den FC in einer wirtschaftlich äußerst herausfordernden Phase mit großer Umsicht und Fachkompetenz stabilisiert“, sagt FC-Präsident Jörn Stobbe. „Seine Arbeit ist das Fundament, auf dem wir uns sportlich wieder entwickeln können. Wir freuen uns sehr, dass er auf diesem Weg als Kaufmännischer Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung weiter vorangehen wird.“ Bislang war angenommen worden, dass Türoff den Kontrakt bis 2028 verlängert, nun wird es 2029.

Seit dem 1. Januar 2022 ist der 49-Jährige für den FC tätig. „Ich bin sehr gerne beim FC und vollkommen überzeugt, dass wir mit Mut, Fleiß und guten Ideen in Zukunft noch viel mehr erreichen können“, so Türoff. „Mit der Planungssicherheit werden wir die nächsten Schritte und vor allem auch langfristigen Projekte gemeinsam konsequent vorantreiben. Ich danke dem Vorstand und den beteiligten Gremien für das große Vertrauen, mir weitere Verantwortung zu übertragen und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit in diesem starken Team.“

„Wir ziehen jetzt bei allen Themen an einem Strang“

Der Vorstand hatte sich ein Geschäftsführer-Trio gewünscht und es nun auch komplettiert. Philipp Liesenfeld, der bereits seit 2012 in verschiedenen Funktionen für den FC tätig ist, war im Mai 2025 zum Geschäftsführer Marketing & Vertrieb berufen worden. „Der 1. FC Köln braucht auf den entscheidenden Positionen Ruhe, Verlässlichkeit und eine klare gemeinsame Vision“, so Präsident Jörn Stobbe. „Wir haben in den vergangenen Monaten intensiv daran gearbeitet, unsere Ideen mit denen der Geschäftsführung abzugleichen und ziehen jetzt bei allen Themen an einem Strang. Dass Vorstand und Geschäftsführung geschlossen bis mindestens 2028 an der Zukunft des FC arbeiten, ist ein starkes Signal der Stabilität nach innen und außen. Wir sind davon überzeugt, dass personelle Kontinuität ein wichtiger Schlüssel sein wird, um unsere ambitionierten Ziele nachhaltig zu erreichen.“

Überraschende Qual der Wahl in der Abwehr – So könnte der 1. FC Köln gegen Mainz starten

Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln
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Überraschende Qual der Wahl in der Abwehr – So könnte der 1. FC Köln gegen Mainz starten

Nur wenige Tage nach der Pleite gegen den FC Bayern München steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Heimspiel gegen Mainz 05 der Auftakt in die Rückrunde vor der Tür. Wer am Samstagnachmittag von Beginn an auf dem Feld steht, ist aber noch offen. So könnte der 1. FC Köln gegen Mainz 05 beginnen.

Für den 1. FC Köln steht mit dem Duell gegen Mainz das erste Spiel der Rückserie auf dem Programm. Im Vergleich zur Begegnung gegen den FC Bayern München muss Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen und kann sogar zwei Rückkehrer begrüßen. Wie viele Änderungen der FC-Trainer letztlich vornehmen wird, wird sich am Samstag zeigen. So könnte der 1. FC Köln gegen Mainz spielen.

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Lukas Kwasniok muss im Vergleich zum Spiel gegen Bayern München keine weiteren Ausfälle hinnehmen, jedoch weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers, Dominique Heintz und Joel Schmied verzichten. Allerdings kann der FC-Coach wieder auf zwei Spieler zurückgreifen, die unter der Woche noch gesperrt fehlten. So kehren Eric Martel und Rav van den Berg in den Kader des FC zurück. Daher könnte sich die Startelf zumindest auf zwei Positionen verändern. Allerdings sind auch weitere Wechsel in der Startformation denkbar. Im Tor wird Marvin Schwäbe starten. Vor dem Schlussmann wird voraussichtlich wieder Jahmai Simpson-Pusey starten, der gegen Heidenheim und Bayern seine Qualitäten im Spielaufbau aufblitzen ließ. Neben dem jungen Engländer dürften voraussichtlich Martel und van den Berg in die Abwehr zurückkehren. Dann würden Simpson-Pusey links, Martel in der Mitte und van den Berg wohl rechts beginnen.

Rotation nach Bayern?

Durch die verbesserte Personalposition in der Innenverteidigung dürfte Sebastian Sebulonsen wieder die rechte Schiene besetzen. Auf der linken Seite ist die Sache dagegen völlig offen. Nachdem Alessio Castro-Montes gegen Heidenheim einen guten Auftritt gezeigt und gleich zwei Treffer vorbereitet hatte, begann gegen Bayern Kristoffer Lund. Der US-Amerikaner zeigte eine ordentliche Leistung. Auf der PK nach dem Spiel gegen die Bayern wurde Kwasniok auf die Personalie Castro-Montes angesprochen und betonte, dass der 28-Jährige durchaus ein Kandidat für die Startelf gegen Mainz sein könne. Im Zentrum wird mit großer Wahrscheinlichkeit erneut Tom Krauß starten. Neben dem ehemaligen Schalker machte Jakub Kaminski gegen Bayern ein ordentliches Spiel und zeigte, dass der Pole auch hier ein Mehrwert für die Kölner Mannschaft sein kann.

In der Offensive wird Jan Thielmann wahrscheinlich die rechte Seite übernehmen. Links war Said El Mala gegen Bayern einer der schwächeren FC-Profis. Daher könnte Kwasniok seinen besten Joker gegen die 05er zunächst wieder auf die Bank setzen. Für El Mala würde sich Linton Maina als Ersatz anbieten, der gegen Bayern das erste Mal seit Anfang November in der Startelf stand und einen sehr guten Auftritt zeigte. In der Spitze hatte Ragnar Ache in den vergangenen beiden Spielen die Nase im Duell mit Marius Bülter vorn. Sowohl gegen Heidenheim als auch gegen Bayern zeigte sich der ehemalige Lauterer sehr bemüht und eingebunden, allerdings fehlte dem Angreifer vor dem gegnerischen Tor das nötige Selbstvertrauen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass Kaminski auf die linke Offensivseite rückt, Maina aus der Startelf fliegt und Johannesson wieder eine Chance im Zentrum erhält.

So könnte der FC gegen Mainz beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Jahmai Simpson-Pusey feierte sein Debüt für die Geißböcke

Jahmai Simpson-Pusey

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Jakub Kaminski nach seinem starken Auftritt gegen den HSV

Jakub Kaminski

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln
Said El Mala
Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann



Der 1. FC Köln steht vor dem Balanceakt zwischen dunklen Wolken und einer großer Chance

Isak Johannesson gegen Mainz 05
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Der 1. FC Köln steht vor dem Balanceakt zwischen dunklen Wolken und einer großer Chance

Nach der guten Leistung gegen die Bayern sollen nun aber auch wieder Punkte gegen den 1. FSV Mainz folgen. Ein Dreier muss her, um die Wogen weiter zu glätten. Und in dem Spiel steckt eine große Chance, das Polster wieder wachsen zu lassen. So will der 1. FC Köln zu Hause gegen Mainz 05 punkten.

Am Samstagnachmittag steht für Lukas Kwasniok und sein Team das Duell gegen den Tabellensechzehnten an. Nach dem aufopferungsvollen Spiel gegen die Bayern sollen nun endlich drei Zähler her: So will der 1. FC Köln zu Hause gegen Mainz 05 punkten.

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Angefasst oder niedergeschlagen ob des doch stürmischen Jahresauftakts und des anhaltenden Negativ-Trends wollte sich Lukas Kwasniok am Tag vor dem Duell gegen den 1. FSV Mainz nicht mehr geben. „Wir sind nicht super happy, dass es so ist, wie es gerade ist“, sagte der Kölner Coach. „Wir laufen aber auch nicht schlecht gelaunt durch die Katakomben. Bei mir zu Hause stehen die drei Worte „Lebe!“, „Liebe!“, „Lache!“ und das werde ich immer beherzigen.“ Dabei ist die Situation natürlich schon so, dass dem Trainer mit einer Niederlage gegen Mainz das Lachen schon ein wenig vergehen könnte. Kwasniok scheint von einem Endspiel sicher ein Stück weit entfernt zu sein, eine Pleite gegen die direkte Konkurrenz würde die Stimmung in Köln aber sicher nicht verbessern und wohl dunkle Wolken aufziehen lassen.

„Die Handschrift ist klar“

Und das weiß natürlich auch Kwasniok. Die Bilanz gegen die direkte Konkurrenz aus dem unteren Tabellendrittel ist zumindest ausbaufähig und acht sieglose Spiele in Folge hatte es noch nicht einmal in dem desaströsen Abstiegsjahr vor zwei Spielzeiten gegeben. Doch der Kölner Coach hat eine ganz andere Sichtweise. „Es ist doch normal: Jede Mannschaft hat die Chance, sich abzusetzen oder den Abstand zu verkürzen“, sagte der Trainer. Die Rechnung ist eine relativ einfache: Gewinnt der FC gegen die Rheinhessen, beträgt der Vorsprung auf den Konkurrenten acht Punkte. Und da St. Pauli und Heidenheim mit den Auswärtsspielen gegen Dortmund und Wolfsburg schwere Gegner vor der Brust haben, ist die Chance eben sogar eine große, das Polster zu den Abstiegsplätzen wieder enorm wachsen zu lassen.

Und Kwasniok blickt sogar noch einen Schritt weiter. „Wir haben von den kommenden vier Spielen drei Heimspiele und das ist die Chance, das Punktepolster jetzt auszubauen. Wir wollen gegen Mainz damit beginnen“, so der Coach. So weit so gut. Doch da stehen eben noch die acht sieglosen Spiele in Folge. Zudem treten die Rheinhessen seit einigen Wochen viel gefestigter auf. „Seit Urs Fischer übernommen hat, ist die Handschrift klar. Sie kommen über eine stabile Defensive, viel Körperlichkeit und ein gutes Umschaltspiel“, sagte der Coach. Und das auch erfolgreich. Unter Fischer haben die Mainzer keins ihrer sechs Pflichtspiele verloren, obwohl sie auch gegen die Bayern oder in der Conference League spielten. Zuletzt gab es einen 2:1-Erfolg im direkten Duell gegen den 1. FC Heidenheim.

Stellt der Kölner Trainer wieder um?

Und dennoch ist die Marschroute der Kölner natürlich auf drei Punkte ausgelegt. Personell wollte sich Kwasniok nicht so wirklich in die Karten schauen lassen, auch wenn für ihn die Aufstellung „sehr klar“ sei. „Es wäre ganz cool, wenn jetzt alle Mal zur Verfügung stehen. Damit ich die Jungs dann auch mal da einsetze, wo ich sie sehe. Es ist ja nicht so, dass ich scharf darauf bin, immer irgendetwas kredenzen zu müssen“, sagte Kwasniok. Alle Akteure stehen dem Coach zwar nicht zur Verfügung, allerdings hat sich die Personalsituation durch die Rückkehr der zuletzt gesperrten Rav van den Berg und Eric Martel deutlich verbessert. So sehr, dass der Kölner Coach durchblicken ließ, dass Neuverpflichtungen nicht zwingend nötig sind. Veränderungen sind aber im Vergleich zum Duell gegen die Bayern wahrscheinlich, immerhin hatte der FC nach dem Flutlichtspiel nur zwei „freie“ Tage zur Regeneration.

„Jetzt gilt es die Mischung zu finden zwischen frischen Beinen und den Spielern, die jetzt in einem guten Flow sind“, sagte der Trainer. In einem guten Flow bewegte sich ein Großteil der Mannschaft. Den wird es auch am Samstagnachmittag brauchen. Und sollten die Kölner wirklich gewinnen, das Polster auf acht Zähler ausbauen, dann wird Kwasnioks Motto „Lebe!“, „Liebe!“, „Lache!“ sicherlich auch wieder einige enttäuschte Fans erreichen.


Kwasniok muss wieder improvisieren – so könnte der 1. FC Köln gegen den FC Bayern München starten

Lukas Kwasniok gestikuliert auf der Bank des 1. FC Köln
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Kwasniok muss wieder improvisieren – so könnte der 1. FC Köln gegen den FC Bayern München starten

Vier Tage nach dem Unentschieden beim 1. FC Heidenheim steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok am 17. Spieltag der Bundesliga das Heimspiel gegen den FC Bayern München an. Die Aufstellung birgt aber einige Fragezeichen. So könnte der 1. FC Köln gegen Bayern beginnen.

Für den FC steht das letzte Spiel der Hinrunde an. Im Vergleich zum 2:2-Unentschieden in Heidenheim muss Lukas Kwasniok seine Mannschaft in der Defensive gezwungenermaßen erneut umstellen. Es sind aber auch weitere Wechsel denkbar. So könnte der 1. FC Köln gegen Bayern München beginnen.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok muss im Heimspiel gegen den FC Bayern München neben den Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers und Joel Schmied, dem rot gesperrten Rav van den Berg sowie dem verletzten Dominique Heintz auch auf Eric Martel verzichten. Der 23-Jährige sah an der Brenz seine fünfte Gelbe Karte und muss dadurch gegen Bayern von der Tribüne aus zuschauen. Durch den Ausfall von Martel muss der FC seine Defensive erneut umstellen, allerdings sind auch Änderungen in der Offensive nicht unwahrscheinlich.

Gedankenspiel in der Abwehr

Zwischen den Pfosten ist Marvin Schwäbe weiterhin unumstritten. Vor dem Schlussmann dürften wie in Heidenheim Sebastian Sebulonsen und Jahmai Simpson Pusey beginnen. Dabei wird der Däne erneut den Part des rechten Innenverteidigers übernehmen, während der Engländer durch den Ausfall von Martel von der linken Seite ins Zentrum der Dreierkette rutschen dürfte. Kwasniok hat bereits angekündigt, dass Cenk Özkacar starten wird. Auf der rechten Schiene wird höchstwahrscheinlich erneut Jan Thielmann starten. Links hat Alessio Castro-Montes seine Sache gegen Heidenheim gut gemacht und sich für weitere Einsätze empfohlen. Alternativ stünde hier Kristoffer Lund zur Verfügung.

Die Besetzung des zentralen Mittelfelds hängt auch von der Abwehr ab. Zieht Kwasniok Tom Krauß zurück, dürften dort wohl Denis Huseinbasic und Isak Johannesson beginnen. Sonst machen die beiden den Platz unter sich aus. Um ein wenig mehr spielerische Qualität aufs Feld zu bringen, würde sich dabei eine Nominierung des Isländers anbieten. In der Offensive sind zwei der drei Positionen eigentlich klar. Ragnar Ache zeigte gegen Heidenheim eine gute Leistung und dürfte auch gegen den FCB erneut das Vertrauen in der Spitze erhalten. Jakub Kaminski ist unter Kwasniok nicht aus der Mannschaft wegzudenken. Bei der dritten Position würde sich die Rückkehr von Said El Mala anbieten. Der Youngster zeigte nach seiner Einwechslung in Heidenheim seine Qualität und rettete mit seinem Traumtor dem FC einen wichtigen Zähler. Allerdings deutete der Trainer am Dienstag an, dass El Mala für ihn als Joker wichtig ist.

So könnte der FC gegen den FC Bayern München starten

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Jahmai Simpson-Pusey feierte sein Debüt für die Geißböcke

Jahmai Simpson-Pusey

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Denis Huseinbasic rotierte gegen Freiburg in die Startelf

Denis Huseinbasic

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen

Isak Johannesson

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln
Said El Mala
Jakub Kaminski nach seinem starken Auftritt gegen den HSV

Jakub Kaminski

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



Problemfall des 1. FC Köln: Imad Rondic in Polen in die Reserve versetzt

Imad Rondic bleibt das Sorgenkind des 1. FC Köln
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Problemfall des 1. FC Köln: Imad Rondic in Polen in die Reserve versetzt

Die unglückliche Geschichte um den Stürmer ist um ein weiteres Kapitel reicher und das nicht im Sinne des 1. FC Köln: Imad Rondic wurde nun sogar in die Reserve von Rakow Czestochowa versetzt. Während die Profis ins Trainingslager fahren, trainiert der Stürmer mit der zweiten Mannschaft.

Er kam vor einem guten Jahr als Hoffnungsträger, doch der Stürmer ist weiterhin eher ein Problemfall des 1. FC Köln: Imad Rondic wurde offenbar in die Reserve von von Rakow Czestochowa versetzt. Damit gibt der Stürmer weiter keine Bewerbung ab.

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Die Situation um Imad Rondic wird für alle Beteiligten immer komplizierter. Der Stürmer ist laut übereinstimmenden polnischen Medienberichten nicht mehr Teil der Profimannschaft von Rakow Czestochowa und reist auch nicht mit ins Trainingslager in die Türkei. Demnach ist der Angreifer in die Reserve des polnischen Erstligisten versetzt worden. Der Journalist Kamil Głębocki berichtete via „x“, dass Rondic seit Montag mit der zweiten Mannschaft trainiere. Der Bosnier war bekanntlich im Sommer an Rakow verliehen wollen. FC-Trainer Lukas Kwasniok hatte den Stürmer ausgemustert, ihn nicht mehr mit der Mannschaft trainieren lassen. Beim FC war man sehr glücklich, einen Leih-Abnehmer gefunden zu haben.

Situation für drei Parteien nicht einfach

Doch die Leihe entwickelt sich in Polen ganz und gar nicht so wie erhofft. Rondic hat in seinen bisherigen 18 Begegnungen weder einen Treffer noch einen Assist auf seinem Konto stehen. Polnische Journalisten gehen davon aus, dass der Angreifer auch nicht mehr zu den Profis des Erstligisten zurückkehren wird. Der Bosnier hatte zuletzt mit eine Rückkehr nach Deutschland geliebäugelt. Rondics Berater solle einen Zweitligisten finden, heißt es. Doch mit den aktuellen Leistungen hat der 26-Jährige alles andere als eine Bewerbung für sich und eine Rückkehr in den deutschen Fußball abgegeben. Im Sommer soll der Karlsruher SC explizit an einer Verpflichtung interessiert gewesen sein. Der Deal platzte dem Vernehmen nach auf der Zielgeraden.

Beim FC dürfte man mit der Entwicklung alles andere als glücklich sein. Denn in Köln besitzt Rondic noch einen Vertrag bis 2029 – und dieser soll auch recht hoch dotiert sein. Schon bei den Geißböcken blieb der Angreifer weit hinter den Erwartungen zurück. Der Bosnier war im vergangenen Winter an den Rhein gewechselt, erzielte für die Kölner gegen den SC Paderborn mit Lukas Kwasniok seinen einzigen Treffer. Beim FC wäre man durchaus bereit, die Leihe abzubrechen – allerdings nur, wenn es einen anderen Interessenten gibt.

Von „Kwasni Yok“ zu Kwasni-Ok? Aufräumen vor der Bayern-Gala

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Von „Kwasni Yok“ zu Kwasni-Ok? Aufräumen vor der Bayern-Gala

Banner in der Kurve, Gespräche mit der Mannschaft, Innenverteidiger-Not: Vor dem Duell mit Bayern München hat Lukas Kwasniok alle Hände voll zu tun. Sportlich trennen die Geißböcke und ihre Gäste derzeit Welten, dennoch will man sich im Gastspiel des Rekordmeisters beim 1. FC Köln nicht verstecken: Zwischen aussichtslos und jetzt-erst-recht.

Es ist viel los vor dem Aufeinandertreffen zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Köln: Zwischen aussichtslos und jetzt-erst-recht.

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Was würde FC-Coach Lukas Kwasniok dafür geben, sich vor dem Spiel gegen Bayern München allein auf die sportliche Herausforderung konzentrieren zu können? Doch neben der erdrückenden Bestform des Rekordmeisters und dem eigenen Innenverteidigermangel muss sich der 44-Jährige mit zahlreichen Nebenkriegsschauplätzen herumschlagen. Wie Kwasniok am Dienstagmittag auf der Pressekonferenz mitteilte, habe man klärende Gespräche geführt. Nicht nur mit Teilen der aktiven Fanszene, die das „Kwasni Yok“-Banner im Spiel gegen Heidenheim gespannt hatten, sondern auch mannschaftsintern. „Der Verein hat sich mit der Ultraszene über diese Dinge unterhalten. Die Dinge, die dazu geführt haben, sind jetzt ausgeräumt“, sagte Kwasniok und richtete den Fokus. „Nach Bayern kommt Mainz, und ich glaube, wir tun gut daran, uns gerade in Köln nicht so sehr um die Dinge drumherum zu kümmern, sondern uns auf unsere brutal harte Aufgabe zu konzentrieren: den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln.“

Die Pokal-Erinnerung trügt

Die Mannschaft von FCB-Trainer Vincent Kompany fertigte am vergangenen Wochenende den VfL Wolfsburg mit 8:1 ab. Die Bayern in Bestform hinterließen auch am Geißbockheim Eindruck: „Diese Aufgabe ist so unheimlich schwierig, weil die Bayern neben ihrer Vereinskultur, diesem ‚Mia san mia‘, eben auch dieses extreme Mindset in der aktuellen Mannschaft inklusive Trainer haben, sodass sie in jedes Spiel gehen und völlig am Anschlag sind“, sagte der Kölner Coach. So positiv die Erinnerung an den überzeugenden Kölner Auftritt gegen den Tabellenprimus im DFB-Pokal im September auch ist, die Geißböcke können kaum davon zehren. Im September schwamm der FC noch auf einer Euphoriewelle durch den starken Saisonstart und plagte sich nicht mit Personalausfällen herum.

Dennoch gilt es am Mittwochabend, die Unterstützung aus der Kurve auf den Platz zu übertragen und damit Kräfte freizusetzen, die das ungleiche Kräfteverhältnis auf dem Papier lindern können. Vorab steht fest: Die Gäste werden das Spiel bestimmen und den höheren Ballbesitzanteil verbuchen. Für den FC bedeutet das aber keineswegs, sich gegen die beste Offensive der Liga hinten reinzustellen. „Grundsätzlich wird die Herangehensweise nicht völlig anders sein. Wir müssen versuchen, mutig zu bleiben und das Stadion mitzunehmen. Das eröffnet den Bayern natürlich Räume, die sie dann nutzen können“, sagte der Trainer. „Die Wolfsburger haben das auch gut gemacht. Aber sie haben es nur eine Halbzeit lang durchgehalten. Ich glaube, anders hast du gar keine Chance. Dass wir von Beginn an mit Mann und Maus rund ums eigene Tor verteidigen werden, glaube ich nicht. Das geht nach hinten los.“

El Mala bleibt Edeljoker, neue Chance für Özkacar

Ein wesentlicher Teil der Kritik aus dem Fanlager resultiert aus Kwasnioks Umgang mit der Personalie Said El Mala. Dieser durfte am Wochenende gegen Heidenheim erst in der zweiten Hälfte ran. Nur Minuten später erzielte der 19-Jährige das lang ersehnte 2:2. Viele Fans würden den Unterschiedsspieler gerne öfter von Beginn an sehen. Inzwischen ist El Mala bei Kwasniok jedoch wieder Edeljoker, wie zu Saisonbeginn. Stand jetzt sei Joker El Mala erfolgreicher, als ihn von Beginn an von der Leine zu lassen: „Ich habe den besten Einwechsler der ganzen Liga zur Verfügung. Aber er ist definitiv nicht der beste Spieler der Bundesliga. Wir haben es gemeinsam geschafft, dass er jetzt einen Marktwert von 40 Millionen hat. Den hat er durch seine Scorer generiert. Nicht durch Einsätze in der Startelf. Und die Scorer generiert er zu 95 Prozent in der zweiten Halbzeit“, erklärte der Coach.

Spannender ist die Frage, wie Kwasniok die knifflige Situation in der Innenverteidigung angehen wird. Gegen die Bayern wird Cenk Özkacar zum Zug kommen. Obwohl er gegen Heidenheim noch über 90 Minuten auf der Bank saß, soll er gegen die potente Münchner Offensive von Anfang an ran, auch wenn er in der Vergangenheit nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinauskam. „Er ist für uns ein wichtiger Spieler. Aber es ergibt sich halt nicht immer, dass du einen Innenverteidiger wechseln musst. Gegen Heidenheim war es zum Beispiel so, dass ich Jahmai vorgezogen habe, um ein fußballerisches Element zu bringen. Gerade gegen die Bayern wirst du eher nicht so häufig den Ball haben, sondern musst verteidigen. Insofern wird Cenk beginnen und seine Bewährungsprobe bekommen, so wie er das gegen Dortmund auch getan hat“, verkündete der FC-Trainer am Dienstag.

Kwasniok: “Können uns nicht darauf verlassen, dass sie einen schlechten Tag erwischen”

Angesichts der sich auftürmenden Probleme der Domstädter und der bestechenden Form der Bayern wäre ein Punktgewinn sehr überraschend. Den Kölnern bleibt nichts anderes übrig, als den Status quo zu akzeptieren und auf glückliche Fügungen zu hoffen: „In Bezug auf das reine Ergebnis ist es das schwierigste Spiel, das ist schon richtig. In Bezug auf Motivation und Überraschungseffekt ist es das leichteste Spiel. Und so versucht man eben, an die Sache heranzugehen. Du kannst dich nicht darauf verlassen, dass die Bayern mal einen schlechten Tag erwischen oder einen schlechten Zugang zum Spiel haben, wie es vielleicht mal in der Vergangenheit der Fall war“, so Kwasniok.


Shootingstar des 1. FC Köln: So erklärt Lukas Kwasniok die Joker-Rolle von Said El Mala

Lukas Kwasniok, Said El Mala und Sebastian Sebulonsen bei der Einwechslung
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Shootingstar des 1. FC Köln: So erklärt Lukas Kwasniok die Joker-Rolle von Said El Mala

Erst am vergangenen Samstag zeigte Said El Mala einmal mehr, warum er als Joker so wichtig für den FC ist. Doch viele Fans fordern den wertvollsten Spieler der FC-Historie von Beginn an beim 1. FC Köln: So erklärt Lukas Kwasniok die Rolle von Said El Mala.

Er ist der wertvollste Spieler der FC-Historie und untermauerte am Samstag einmal mehr, warum er so wichtig für die Kölner ist. Dennoch kommt Said El Mala meist nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Dazu äußerte sich am Dienstag Trainer Lukas Kwasniok.

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Keine 180 Sekunden benötigte Said El Mala am vergangenen Samstag, um ein Mal mehr eine besondere Qualität unter Beweis zu stellen. Der 19-Jährige zeigte beeindruckend, dass er sofort zündet, keine lange Anlaufzeit benötigt. El Mala wurde gegen den 1. FC Heidenheim zur Pause eingewechselt und traf prompt zum 2:2-Ausgleich – wieder einmal bescherte der Youngster dem FC damit einen wichtigen Zähler. Es war bereits das vierte Joker-Tor in dieser Spielzeit, zudem bereitete der Youngster drei weitere Treffer nach seinen Einwechslungen vor. Vor allem Dank El Mala ist Köln das zweiterfolgreichste Team bei den Jokern. Köln kommt auf 16 Torbeteiligungen der Einwechselspieler, die Bayern auf 18 – auf Rang drei folgt Borussia Dortmund mit elf.

„Das ist ein Unterschied“

Und obwohl El Mala der erfolgreichste Joker der Liga ist, wird über genau diese Position unter den Anhängern der Geißböcke fleißig diskutiert. Viele Kölner Fans fordern den Shootingstar von Beginn an. Kein Wunder, El Mala ist wohl das größte Talent, das der FC seit Jahren in seinen eigenen Reihen spielen hat. Der 19-Jährige darf sich sogar berechtigte Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen. Und El Mala ist zunächst sportlich, später wirtschaftlich das große Zukunftsversprechen der Kölner. Noch nie wurde ein FC-Profi auf einen annähernden Marktwert geschätzt. Das Online-Portal transfermarkt.de gibt dieses mittlerweile mit unglaublichen 40 Millionen Euro an. Am vergangenen Samstag saß der Youngster aber zunächst auf der Bank, Fynn Schenten stand in der Anfangsformation.

Ebenfalls ein großes Talent. Aber eins, für den transfermarkt.de erst nach dessen Einsatz gegen Heidenheim einen Marktwert von 800.000 Euro angegeben hat. Zwar erzielte El Mala am Samstag den wichtigen Ausgleich, eine Startelf-Garantie bekam der 19-Jährige für die Bayern-Begegnung aber nicht. „Mir steht vielleicht der beste Einwechsler der ganzen Liga zur Verfügung, aber er ist – und da sind wir uns hoffentlich einig – definitiv nicht der beste Spieler der Bundesliga“, sagte Lukas Kwasniok am Dienstag. „Das ist ein großer Unterschied.“ Der Kölner Coach betonte, dass man es gemeinsam geschafft habe, den Marktwert des Youngsters in die Höhe zu treiben. „In allererster Linie der Junge mit seiner Qualität, aber auch der Verein, das Trainerteam und auch meine Wenigkeit – ein wenig, vielleicht fünf, vielleicht zehn Prozent“, so der Trainer weiter.

„Das ist das Entscheidende“

„Das bedeutet ja im Umkehrschluss, dass nicht alles so schlecht gelaufen ist. Und den Marktwert hat er durch seine Scorer generiert, nicht durch Startelf-Einsätze und die Scorer generiert er wiederum zu 95 Prozent in der zweiten Halbzeit“, erklärte der Kölner Coach. So gesehen ein richtiger Wert, nur wäre die Zahl möglicherweise eine andere, wenn der Spieler öfter der Startelf angehören würde. „Unser Ziel ist es ihn auch immer besser von Beginn an zu machen, dass er aber trotzdem am Ende des Spiels auf dem Feld sein kann“, sagte Kwasniok. In diesem Entwicklungsprozess befände sich der Spieler. „Den nimmt er auch total an. Der Junge ist so klar im Kopf für 19, für all das, was um ihn herum geschieht, dass er – und da bin ich mir relativ sicher – dem Trainerteam, dem Verein und mir mehr vertraut als dem ganzen Hype drumherum und das ist das Entscheidende.“


Lukas Kwasniok gibt überraschende Startelf-Zusage und spricht über das Banner sowie Said El Mala

Lukas Kwansiok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayern
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Lukas Kwasniok gibt überraschende Startelf-Zusage und spricht über das Banner sowie Said El Mala

Für den FC steht am Mittwoch das Heimspiel gegen den Rekordmeister an. Eine schwere Aufgabe. Auf der obligatorischen Pressekonferenz äußerte sich der Trainer des 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Banner und Personal.

Es war das Thema in den vergangenen Tagen beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Banner, das die Ultras gegen Heidenheim ausgerollt hatten und zum Personal, das dem FC gegen die Bayern zur Verfügung steht.

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Drei Tage nach dem Heidenheim-Spiel richtet FC-Trainer Lukas Kwasniok seinen Fokus wieder auf das Sportliche. Zuletzt war viel über das Banner der aktiven Fanszene gesprochen worden, das die Ultras am Samstag ausgerollt hatten. Nun aber gilt die volle Konzentration dem Duell gegen den FC Bayern München am Mittwochabend. „Es ist wichtig, die Dinge ganz ruhig einzuordnen und so wie wir das besprochen haben, hat sich der Verein eben mit der Ultra Szene über diese Dinge unterhalten, die dazu geführt haben. Die sind jetzt ausgeräumt“, sagte der Kölner Coach. Natürlich habe ihn das Thema emotional berührt. Auch mit dem Mannschaftsrat wurden Dinge besprochen. Schließlich sei es Ron-Robert Zieler gewesen, der betonte, dass es nun um das Duell gegen den Rekordmeister gehe.

„Er wird dann auch beginnen“

Der Kölner Coach steht damit auch vor eine besonders heiklen Aufgabe. Denn gegen die stärkste Offensive der Liga muss der 44-Jährige in der Defensive wieder besonders improvisieren. „Die Situation in der Innenverteidigung ist jetzt nicht großartig besser geworden. Wir konnten die Sperre nicht wegwischen, die Verletzungen nicht so schnell heilen“, sagte der Coach. Tatsächlich stehen nominell als Innenverteidiger nur Cenk Özkacar und Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey zur Verfügung. Und da mit Eric Martel ein weiterer wichtiger Spieler gesperrt fehlt, heißt es tatsächlich improvisieren. Und dazu verteilte der Kölner Coach dann auch eine Startelf-Garantie, die sich in den vergangenen Wochen nicht unbedingt abgezeichnet hat. Özkacar werde „dann auch beginnen und eben seine Bewährungsprobe bekommen, so wie er sie gegen Dortmund auch bekommen hat und auch solange er auf dem Feld war eine gute Leistung abgeliefert hat“, sagte der Trainer.

Ob Luca Waldschmidt und Florian Kainz in den Kader zurückkehren, wollte Kwasniok nicht kommentieren. Doch generell habe bei ihm jeder die Chance, so der Tenor. „Grundsätzlich treffe ich Entscheidungen, die sind eben nie für die Ewigkeit bestimmt, sondern jeder kann eben auf sich aufmerksam machen und dann auch wieder Teil des Kaders sein“, sagte Kwasniok. Eine Startelf-Nominierung für Said El Mala wollte der Trainer ebenfalls noch nicht aussprechen. „Ich habe den besten Einwechsler der Liga zur Verfügung. Aber wir sind uns einig, dass ich nicht den besten Spieler der Liga habe“, sagte Lukas Kwasniok. „Das ist ein großer Unterschied und wir haben es gemeinsam geschafft – in allererster Linie der Junge mit seiner Qualität, aber ich glaube auch der Verein, das Trainerteam und auch meine Wenigkeit – , dass er jetzt nach 15, 16, 17 Spielen einen Marktwert von 40 Millionen hat. Den hat er durch seine Scorer generiert und nicht durch seine Startelf-Einsätze.“


Plakat beim 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich erstmals nach dem Kwasni-Yok-Banner

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Plakat beim 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich erstmals nach dem Kwasni-Yok-Banner

Beim 2:2-Unentschieden der Geißböcke in Heidenheim hatte ein Banner für Aufsehen gesorgt. Anschließend machten Spekulationen und Gerüchte die Runde rund um den Trainer des 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich nun erstmals zum Banner.

Das Remis gegen Heidenheim geriet fast schon zur Nebensache, im Fokus stand eine Aktion der aktiven Fanszene des 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich nun erstmals in einem Video von RTL zum Banner der Kölner Ultras.

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Eigentlich steht der FC vor dem wohl entspanntesten Spiel der Saison – immerhin ist die Erwartungshaltung nicht die allergrößte in Begegnungen gegen den FC Bayern München. Und doch ist die Lage rund um das Geißbockheim massiv angespannt. Nach dem 2:2-Unentschieden sorgte ein Banner der Ultras für besonders viel Gesprächsstoff. Auf diesem stand „Kwasni Yok“ – eine Anspielung auf das türkische Wort „Yok“ (ugs. „nein“ oder „nicht“) und damit eine öffentliche Ablehnung gegen den Trainer. Die Spekulationen gingen viral, in den Sozialen Medien gab es über die Ursache der Aktion die wildesten Gerüchte. Ein offizielles Statement von Vereinsseite gab es bislang nicht. Doch nun hat sich Sportdirektor Thomas Kessler gegenüber RTL geäußert.

„Da sind wir stolz drauf“

„Wir haben mit dem Verein und gerade mit dem Vorstand den direkten Kontakt zu unserer aktiven Fanszene gesucht, um auch zu hinterfragen: Woher kommen denn die Ängste oder auch der Fingerzeig jetzt aus der Kurve, zu sagen: Ihr müsst schon ein bisschen aufpassen“, sagte Kessler. „Das ist sehr wichtig und da sind wir auch sehr stolz drauf: Wir wissen, wir sind ein großer Traditionsverein, wir haben viele Mitglieder und eine sehr große Fanszene, die uns überall bei Wind und Wetter bis hin nach Heidenheim begleitet. Da ist es wichtig, dass wir da in den Dialog gehen. Das haben wir getan und sehr konstruktiv miteinander gesprochen.“ Man habe sehr konstruktiv miteinander gesprochen. Nun wolle man aber den Fokus wieder auf das sportliche richten, erklärte Kessler.

Zu den genauen Inhalten des Gesprächs äußerte sich der 39-Jährige erwartungsgemäß nicht. „Wir reden über einen Dialog mit unseren Fans und Mitgliedern und der ist sehr vertrauensvoll“, so Kessler. „Wir haben über Themen gesprochen, die wir auf den Tisch gebracht haben, die wir aber auch intern halten wollen. Das ist die Kultur des 1. FC Köln.“ Tatsächlich soll es bei der Bekundung der aktiven Fanszene nicht um die sportliche Talfahrt der Geißböcke, vielmehr um ein gewisses Verhalten auch abseits des Platzes gegangen sein. In den vergangenen Tagen soll der Dialog mit den Fans erfolgt sein.

Trotz des Negativtrends stärkte Kessler seinem Coach aber den Rücken. „Wir sind sehr froh, dass wir Lukas als unseren Trainer haben. Wir brauchen nicht darüber reden, dass bei sieben sieglosen Spielen in Folge nicht alles gut war. Aber da geht es auch um interne Kommunikation“, so Kessler weiter. „Ich nehme ihn als sehr kommunikativ wahr mit der Mannschaft. Wir stehen in einer Tabellenregion, die ist für uns völlig vernünftig. Und auch die Punktzahl ist völlig vernünftig.“ Kessler sprach davon, die Situation rational bewerten zu wollen.


Isak Johannesson mit entscheidender Rolle beim 1. FC Köln: „Das ist die perfekt Position für mich“

Isak Johannesson fühlt sich wohl beim 1. FC Köln (Foto: come-on-fc.com)
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Isak Johannesson mit entscheidender Rolle beim 1. FC Köln: „Das ist die perfekt Position für mich“

Der isländische Nationalspieler hat sich nach seinem Wechsel von Fortuna Düsseldorf zum 1. FC Köln ziemlich schnell an den neuen Verein gewöhnt und stand bei den Geißböcken zu Saisonbeginn gleich regelmäßig in der Startelf. Diese Rolle spielt Isak Johannesson beim 1. FC Köln.

Auch der Isländer konnte den in den letzten Spielen anhaltenden Negativtrend jedoch nicht verhindern. Trotz der sportlich schwierigen Phase ist der Mittelfeldspieler aber schon jetzt als Schlüsselspieler mehr als angekommen in Köln und sieht sich selbst – anders als noch in Düsseldorf – als wichtigen Verbindungsspieler im zentralen defensiven Mittelfeld. Diese Rolle spielt Isak Johannesson beim 1. FC Köln.

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come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Spanien

Für viele war Isak Bergmann Johannesson ein absoluter Schlüsseltransfer für den FC vor Beginn der neuen Bundesligasaison. Der Isländer gehörte bei Zweitligist Fortuna Düsseldorf zu den absoluten Leistungsträgern und ging somit mit durchaus hohen Erwartungen in seine neue Aufgabe beim 1. FC Köln. Während in Düsseldorf noch in einer offensiveren Rolle unterwegs, so war Johannesson unter FC-Coach Lukas Kwasniok meist etwas tiefer gefragt, agierte oft mit einem Nebenmann im zentralen defensiven Mittelfeld. Hier übernahm der 22-Jährige in den ersten Spielen der laufenden Saison oft die Aufgabe des Ballschleppers und Verbindungsspielers zwischen Abwehr und Angriff. Mit seiner Spielintelligenz, Laufstärke und Passqualität vereint der Neuzugang wichtige Eigenschaften, die gerade für einen Aufsteiger wie die Kölner unabkömmlich sind für das eigene Spiel und das gemeinsame Ziel Klassenerhalt.

Johannesson zufrieden mit sich und Start in Köln

Der Spieler selbst blickt zufrieden auf seine Einsatzzeiten und seine zum Vergleich zu seinem Ex-Club veränderte Rolle im Team: „Ich stand in 15 Spielen auf dem Platz, deswegen bin ich sehr glücklich. Ich übernehme auf der Doppelsechs eine wichtige Aufgabe, kann mich in das Spiel nach vorne einschalten. Das ist schon die perfekte Position für mich.“ Geht man ein wenig ins Detail, so ist gerade auf der Doppelsechs eine gute Spielauffassung entscheidend.

Johannesson agiert sehr positionsdiszipliniert, schiebt immer wieder klug in die Halbräume und sorgt mit klaren ersten Pässen für Struktur im Kölner Aufbauspiel. In Ballbesitz lässt er sich häufig fallen, um Anspielstationen für die Innenverteidiger zu schaffen, während er gegen den Ball mit gutem Timing ins Pressing geht. Mit ihm auf dem Platz hat das FC-Spiel deutlich mehr Balance als ohne ihn.

Schnell angekommen in Köln

Dass sich sein Aufgabenbereich und seine Rolle auf dem Spielfeld im Vergleich zu Ex-Club Düsseldorf verändert haben, hat man Johannesson nur bedingt angemerkt. Direkt zu Saisonbeginn konnte er sich unter Coach Kwasniok als Stammspieler etablieren. Während er in Düsseldorf noch häufiger selbst zum Abschluss kam, liegt sein Fokus beim FC nun stärker auf der Organisation und Vorbereitung der eigenen Offensivaktionen. „Auf der Sechs fühle ich mich extrem wohl. Aber es stimmt schon, ich habe in Düsseldorf mehr Tore geschossen. Jetzt habe ich eine etwas andere Aufgabe. Ich bin eher für den Spielaufbau mitverantwortlich, spiele die Pässe zu den Jungs, die die Tore erzielen sollen,“ so der Nationalspieler. Auch seine bis hierhin fehlende Torgefahr fällt in der defensiveren Position nicht so stark ins Gewicht, er kann sich so auf andere Aufgaben konzentrieren und die torgefährlicheren Mitspieler in Szene setzen.

Unauffällig aber wichtig

Im FC-System ohne echten Spielmacher ist grade der Spielertyp Johannesson mit seinen Qualitäten enorm wichtig, um die eigenen Angriffe klug einzuleiten. Auch wenn er zuletzt mitunter das Opfer kleinerer System- und Positionsanpassungen beim FC wurde, so ist er in Topform doch ein essenzieller Schlüsselspieler im Mittelfeld der Kölner. Mit Blick auf das neue Jahr muss es beim 1. FC Köln darum gehen, seine Fähigkeiten, Räume zu lesen und das Tempo zu kontrollieren und in den richtigen Momenten durch kluge Schnittstellenpässe zu verschärfen, gewinnbringend zu integrieren. In dieser Rolle mag er beim 1. FC Köln zwar  vielleicht nicht immer der auffälligste Akteur sein – als (vor)letzter Passgeber oft in manchen Momenten aber ein sehr entscheidender.