Trotz Ja-Wort die nächsten Gerüchte um Said El Mala: Warum der 1. FC Köln nicht schwach wird

Said El Mala jubelt nach seinem Treffer gegen die TSG Hoffenheim.
,

Trotz Ja-Wort die nächsten Gerüchte um Said El Mala: Warum der 1. FC Köln nicht schwach wird

Am Mittwoch bestätigte Said El Mala trotz des großen Interesses anderer Vereine seinen Verbleib in diesem Winter beim FC. Die Sorge einiger Fans um ein baldiges Verlassen des Clubs dürfte vorerst ausgeräumt sein. Aber dies hätte wohl ohnehin nicht zur Debatte gestanden für Said El Mala: Darum darf ein Winter-Abgang kein Thema für den 1. FC Köln sein.

Auch am vergangenen Samstag gegen Werder Bremen war der Kölner Angreifer der Aktivposten der Kölner. Der Youngster sicherte Köln den Punkt – die treibende Kraft war erneut Said El Mala: Darum darf ein Winter-Abgang kein Thema für den 1. FC Köln sein.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

img src=“https://vg04.met.vgwort.de/na/a18cb212df334bf8ae65869d69a6610c“ width=“1″ height=“1″ alt=““>

Am Mittwochmittag hatten die Spekulationen um einen möglichen Transfer des Youngsters zum Winter ein Ende. Said El Mala stellte sich zum ersten Mal den Fragen der Medienvertreter und gab ein klares Statement zu seinem Verbleib beim FC ab. Das knappe „Ja“ auf die Frage, ob er über den Winter am Geißbockheim bleiben werde, war deutlich – die Fans dürften eigentlich beruhigt sein. Eigentlich. Denn am Donnerstag folgten die nächsten Gerüchte. Der FC Barcelona soll den Spieler mit einer Stammplatzgarantie locken, berichteten spanische Medien, in England wurden unter anderem der FC Liverpool, Manchester United und der FC Chelsea in die Verlosung gebracht. Trotz des Ja-Worts halten sich die Gerüchte.

„Wichtig ist, dass Said den Willen hat, sich zu verbessern“

Folgt man den Transfer-Experten von „Sky“ ist El Mala auch noch immer ein begehrtes Ziel des FC Bayern, als Backup für Luis Díaz. Glaubt man also sämtlichen Gerüchten, müssten sich die Spitzenvereine im Geißbockheim die Klinke in die Hand geben. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ brachte kürzlich auch Brighton & Hove Albion wieder ins Spiel. Der Premier-League-Club hatte bekanntlich im Sommer ein Angebot abgegeben, der FC die Verträge mit den El Malas verlängert.

Laut Stadt-Anzeiger habe es den nächsten Vorstoß gegeben, zu besseren Konditionen. „Es gibt überhaupt keine Bestrebungen und auch keinen Grund, einen Verkauf des Spielers in der Winter-Transferperiode auch nur zu erwägen. Für uns als Aufsteiger hat der Klassenerhalt die oberste Priorität, ihm ist alles untergeordnet“, sagte Philipp Türoff dem Stadt-Anzeiger. „Wir hoffen, dass Said mit seiner Klasse seinen Teil dazu beitragen kann, dass wir das Ziel erreichen.“

El Mala ist die Kölner Lebensversicherung

Und genau da liegt auch der Grund, warum es aktuell keinen Verkauf des Spitzenspielers geben darf und auch nicht geben wird. Denn El Mala ist mit seinen 19 Jahren der gefährlichste Spieler der gesamten Kölner Offensivabteilung. Mit acht Scorerpunkten liegt das Talent auf Rang acht der Topscorerliste – gemeinsam mit Spielern wie Serge Gnabry oder Grimaldo, vor einem Serhou Guirassy oder einem Patrik Schick. Schon drei Mal sicherte der Youngster dem FC mit seinen Toren noch wichtige Punkte. El Mala ist einer der besten Dribbler der Liga, der beste Joker.

Gegen Bremen war der 19-Jährige der einzige Aktivposten der Geißböcke. „Wichtig ist, dass Said den Willen hat, sich zu verbessern. Es ist eine wichtige Erkenntnis, dass er ein Bundesligaspiel über 90 Minuten bestreiten kann, darauf hat er hingearbeitet. Wir müssen es noch hinbekommen, dass er seine Dribblings im richtigen Moment macht und wir nicht zu schnell in einen Konter geraten, wenn er hängenbleibt. Und manchmal ist er so schnell, dass die Jungs nicht die Zeit haben, nachzurücken“, sagte Lukas Kwasniok.

Aktuell ist El Mala die Kölner Lebensversicherung. Ein Verkauf des Talents hätte den FC massiv geschwächt. Einen adäquaten Ersatz hätte die Kölner Verantwortlichen wohl kaum aus dem Hut zaubern können. In der aktuellen Situation wäre ein Winter-Transfer insofern ohnehin undenkbar gewesen. „Was in Zukunft ist, müssen wir möglicherweise zu gegebener Zeit neu bewerten. Doch der 1. FC Köln hat sich mittlerweile eine Position erarbeitet, in der wir andere finanzielle Handlungsspielräume haben, als dies noch vor nicht allzu langer Zeit der Fall war. Wir sind nicht auf Gedeih und Verderb auf bestimmte Transfereinnahmen angewiesen. Und das ist doch die beste Nachricht“, sagte Türoff dem Stadt-Anzeiger. Ein Wechsel im Winter ist nach El Malas Aussage nun vom Tisch. Ein Wechsel im Sommer sicherlich nicht. Und somit halten sich weiter Gerüchte.

Warum Isak Johannesson am Samstag erstmal auf der Bank sitzt

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen
, ,

Warum Isak Johannesson am Samstag erstmal auf der Bank sitzt

Bislang gehörte Isak Johannesson beim FC zu den absoluten Stammspielern. Nur einmal saß der Isländer zu Beginn auf der Bank. Das wird sich am Samstag wohl ändern. Deswegen sitzt Isak Johannesson wohl auf der Bank beim 1. FC Köln.

Seine Verpflichtung war mit viel Wirbel verbunden, weil der Mittelfeldspieler vom Nachbarn aus Düsseldorf zum FC kam. Mittlerweile hat sich Johannesson eingelebt, ist unter Lukas Kwasniok eigentlich gesetzt. Am Samstag könnte das erst zum zweiten Mal in dieser Spielzeit anders sein. Deswegen sitzt Isak Johannesson wohl auf der Bank beim 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Anfang nächsten Jahres wird Isak Johannesson ein besonderes Jubiläum feiern. Der Mittelfeldspieler wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit im Januar das 200. Profispiel seiner Karriere bestreiten – und das wohl für den FC. Das ist insofern besonders, weil der Neuzugang gerade einmal 22 Jahre alt ist. Und nicht nur das: Johannesson hat für die A-Nationalmannschaft von Island ebenfalls schon 41 Spiele auf dem Buckel. 41 sind zwei weniger als die 43, die Jonas Hector für die DFB-Elf abgerissen hat, aber auch mehr als beispielsweise Hans Schäfer, Günter Netzer oder selbst ein Mehmet Scholl auf dem Konto haben. Trotz seines jungen Alters kommt der Isländer also auf ordentlich Erfahrung. Am Samstagnachmittag erfuhr Johannesson eine eher ungewohnte Seite des Profidaseins: Der Mittelfeldspieler wurde gegen Bremen zur Halbzeit ausgewechselt.

„Vielleicht lässt du dann ein bisschen nach“

Und das nicht etwa, weil er angeschlagen ins Spiel gegangen war oder sich im Duell verletzt hatte. Vielmehr erwischte der 22-Jährige die bislang schwächste Saisonleistung. Kwasniok musste in der Halbzeit etwas verändern, Johannesson war Teil dieser Anpassung. Es sind offenbar gerade nicht die einfachsten Wochen des Mittelfeldspielers. In der jüngsten Länderspielpause unterlag Island im entscheidenden Spiel der Ukraine, verpasste damit die Playoffs zur WM. Ein Traum des in England geborenen platzte. „Das hat ihn mental jetzt nicht irgendwie mitgenommen, aber trotzdem lässt du vielleicht ein bisschen nach, das ist alles menschlich, ist ganz normal“, sagte der Kölner Trainer am Donnerstag. Bislang gehörte Johannesson bei Kwasniok unangefochten zum Stammpersonal, saß nur einmal zu Beginn auf der Bank – allerdings angeschlagen.

Am Samstag wird wohl eine weitere Begegnung folgen. „Man hat jetzt schon auch bisschen gemerkt, dass er ein Ticken überspielt ist“, sagte Kwasniok. „Du bist die ganze Zeit am Anschlag. Er kann ja noch kein Spiel in der Bundesliga irgendwie überziehen, irgendwie mit 95 Prozent einfach runterspielen. Das können die Großen. Er muss immer bei 100 Prozent sein und wenn du mit Island gegen Frankreich spielst, dann musst du auch über dem Limit spielen.“ Zudem deutete der Trainer an, dass der Sprung von Fortuna Düsseldorf nach Köln ein großer gewesen ist. „Am Ende gibt es keinen größeren Unterschied zwischen zwei Ligen als zwischen der zweiten und der ersten Liga. Die Abstände zwischen Liga 4, Liga 3 und Liga 2 sind viel enger beisammen und aus Erfahrung sage ich auch zwischen Liga 7 und Liga 6. Aber zwischen den ersten Ligen geht die Welt komplett auseinander“, so Kwasniok. Auch die Diskrepanz innerhalb der Bundesliga sei groß.

„Wir wissen, was er kann“

Im vergangenen Sommer hatten bereits einige Fans ihre Bedenken geäußert, dass es vielleicht bei dem ein oder anderen Spieler ein Nachteil sein könnte, dass er noch keine Bundesliga-Erfahrung aufzuweisen habe. Doch davon scheint Johannesson eigentlich weit entfernt. Der Isländer bot in dieser Spielzeit schon einige Male starke Leistungen an, ist nicht umsonst einer der Leistungsträger der Geißböcke. An seiner Torgefahr muss der Isländer sicherlich noch arbeiten, die war in der 2. Bundesliga deutlich höher. Erst ein Treffer steht in der Liga auf der Haben-Seite, im Pokal ein Tor und ein Assist. Nun erhält der Mittelfeldspieler wohl eine schöpferische Pause. „Wir wissen, was er kann, aber er braucht auch eine gewisse Frische, um das umsetzen zu können“, so der Trainer. „Sein einziges Tor in dieser Saison in der Liga hat er von der Bank aus erzielt.“

Das soll sich ändern. Dem 200. Pflichtspiel im Januar wird die schwache Leistung gegen Bremen sicherlich nicht im Wege stehen.

Zwischen La Liga-Hoffnung und Bankfrust – Kontrastprogramm für Ex-Youngster des 1. FC Köln

Damion Downs und Max Finkgräfe spielen nicht mehr für den 1. FC Köln
,

Zwischen La Liga-Hoffnung und Bankfrust – Kontrastprogramm für Ex-Youngster des 1. FC Köln

Während der FC entspannt ins zweite Saisondrittel geht, erleben drei Ex-Kölner völlig unterschiedliche Fußballwelten nach ihrem Weggang vom 1. FC Köln: Max Finkgräfe, Tim Lemperle und Damion Downs – drei FC-Abgänge im Check.

Ihre Wechsel waren mit Wirbel verbunden, mittlerweile fällt der Abschied angesichts des guten Saisonstarts nicht mehr so schwer. FC-Abgänge im Check: Wie schlagen sich Max Finkgräfe, Tim Lemperle und Damion Downs bei ihren neuen Vereinen?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Das erste Saisondrittel eignet sich hervorragend für ein belastbares Zwischenfazit. Das zeigt sich dieser Tage nicht nur beim 1. FC Köln, sondern auch andernorts. Beim FC Augsburg und beim FSV Mainz 05 mussten die Cheftrainer Sandro Wagner und Bo Henriksen nach missratenen Saisonstarts bereits gehen. Beim 1. FC Köln herrscht unterdessen Zufriedenheit: Coach Lukas Kwasniok attestierte seiner Mannschaft im Interview mit der „Bild“ glatt Schulnote Zwei. Alles bestens also, mit ein wenig Optimierungspotenzial an der ein oder anderen Stellschraube. Während der Saisonstart des 1. FC Köln also bereits eingeordnet wurde, lohnt sich nun ein Blick über den Tellerrand auf jene Personalien, die den Verein im Sommer verlassen haben. Im Fokus stehen dabei drei Akteure aus dem Kölner Nachwuchs. Wie schlagen sich Max Finkgräfe, Tim Lemperle und Damion Downs bei ihren neuen Vereinen?

Max Finkgräfes schwieriger Start in Leipzig

Im Sommer wechselte Max Finkgräfe vom Geißbockheim zu RB Leipzig. Kurz nach seiner Ankunft folgte jedoch ein empfindlicher Dämpfer für seine Entwicklung. Eine Innenbandverletzung setzte ihn mehrere Wochen außer Gefecht und erst seit November gilt er wieder als vollständig einsatzbereit. Entsprechend lange musste der 21-Jährige warten, bis er erstmals für seinen neuen Arbeitgeber auf dem Rasen stehen durfte. Am elften Spieltag war es schließlich so weit: RB-Trainer Ole Werner wechselte ihn gegen Werder Bremen tief in der Nachspielzeit ein. Eine Minute später beendete Schiedsrichter Martin Petersen die Partie. Auch im DFB-Pokal zeigte sich ein ähnliches Bild. Im Ost-Duell mit dem 1. FC Magdeburg kam Finkgräfe in der 82. Minute für Antonio Nusa ins Spiel. In beiden Einsätzen durfte er nicht auf seiner angestammten Position links in der Viererkette spielen, sondern kam als offensiver Flügelspieler zum Einsatz.

An seiner geringen Einsatzzeit in Liga und Pokal dürfte sich in absehbarer Zeit wenig ändern. Nationalspieler David Raum präsentiert sich in herausragender Form, stand in dieser Saison jede mögliche Spielminute für die Roten Bullen auf dem Platz und führt den Tabellenzweiten zudem als Kapitän an. Für Finkgräfe ergibt sich damit kurzfristig kaum eine realistische Perspektive auf regelmäßige Einsätze. Ole Werner äußerte sich zur schwierigen Ausgangslage seines Youngsters zuletzt demonstrativ zuversichtlich und erklärte gegenüber der „Bild“: „Wir sind total überzeugt von ihm. Er entwickelt sich im Training Schritt für Schritt. Max ist einfach ein guter Junge und Fußballer bei dem wir ganz bewusst einen langfristigen Plan verfolgen. Deshalb ist es auch so, dass ich für den Moment sehr zufrieden bin“.

Tim Lemperle – Aus der Domstadt nach Madrid?

Der Wechsel zur TSG Hoffenheim hat sich für Tim Lemperle bislang als voller sportlicher Erfolg erwiesen. Unter Cheftrainer Christian Ilzer knüpft der Offensivspieler nahtlos an seine überzeugenden Leistungen aus der vergangenen Saison an. In elf Partien erzielte der 23-Jährige bisher vier Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Damit hat sich Lemperle in kurzer Zeit zu einer festen Größe im Hoffenheimer Angriff entwickelt und zeigt eine beeindruckende Konstanz.

Damit der positiven Nachrichten noch nicht genug: Laut Informationen von „Sky“ soll seine Entwicklung Begehrlichkeiten in der spanischen La Liga geweckt haben. Demnach steht Lemperle bei Atlético Madrid auf der Beobachtungsliste. Der Verein von Trainer Diego Simeone soll besonders von einer Kombination aus Geschwindigkeit, Physis und Torgefahr angetan sein, die den gebürtigen Frankfurter auszeichnet.

England bleibt ein hartes Pflaster für Damion Downs

Der Neustart beim FC Southampton hatte für Damion Downs zunächst alle Zutaten einer Erfolgsgeschichte. Nach seinem Wechsel aus Köln präsentierte sich der junge Mittelstürmer in der Vorbereitung torgefährlich und hinterließ beim Testspielsieg gegen Espanyol Barcelona sofort einen guten Eindruck.

Doch bereits wenige Wochen später wich die anfängliche Aufbruchsstimmung der ernüchternden Realität. Downs gelang es nicht, sich dauerhaft in der Startelf festzusetzen, und der erhoffte Durchbruch in der körperlich intensiven zweiten englischen Liga blieb aus. In der bisherigen Spielzeit stand er in der Liga nur ein einziges Mal von Beginn an auf dem Platz. Obwohl er als zentraler Angreifer verpflichtet wurde, der dem Premier-League-Absteiger mehr Durchschlagskraft verleihen sollte, wartet er weiterhin auf seinen ersten Treffer im Trikot der „Saints“. Seine Aktionen wirken oft zu unauffällig und im Zusammenspiel mit seinen Mitspielern findet er derzeit nur selten die nötige Bindung. Auch seine körperlichen Vorteile kann der 1,92 Meter große Stürmer bislang nicht konsequent einbringen.

Die sportlich schwierige Phase Southamptons mündete Anfang November in einem Trainerwechsel. Der Verein trennte sich von Will Still und übergab die Verantwortung an Interrimstrainer Tonda Eckert. Für Downs hätte dieser Schritt eine Gelegenheit zum Neustart sein können, doch bislang blieb die erhoffte Wende aus. In vierzehn Pflichtspielen kam der 21-Jährige auf etwas mehr als 400 Einsatzminuten. Zuletzt saß er beim Duell mit dem FC Millwall über die volle Distanz auf der Bank.

Kein Anlass zur Panik

Die Wege von Tim Lemperle, Max Finkgräfe und Damion Downs könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Lemperle in Hoffenheim voll einschlägt, kämpft Finkgräfe in Leipzig um Spielzeit und Downs sucht in Southampton noch seinen Rhythmus. Für letztere wird deutlich, wie anspruchsvoll der Sprung in ein neues, ungewohntes Umfeld sein kann. Fest steht: Es wäre zu kurz gedacht, ihre Wechsel so früh in der Saison schon als gescheitert zu verurteilen.

Formschwache Kiezkicker? Warum der 1. FC Köln St. Pauli auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen darf

Lukas Kwasniok beim Spiel gegen Bremen
, ,

Formschwache Kiezkicker? Warum der 1. FC Köln St. Pauli auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen darf

Die Bilanz der Geißböcke gegen den FC St. Pauli ist positiv, die der Kiezkicker aktuell so gar nicht. Dennoch dürfen sich die Geißböcke am kommenden Samstag nicht zu sicher wähnen. Denn der Schein trügt: Der 1. FC Köln sollte St. Pauli nicht unterschätzen.

Die Negativserie der Nordlichter in der Liga hält aktuell an – noch. Denn in den vergangenen Wochen war Pauli oft die bessere Mannschaft, konnte sich gegen Gladbach im Pokal durchsetzen und Selbstvertrauen tanken. Der 1. FC Köln sollte St. Pauli nicht unterschätzen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Die Bilanz, vielmehr die Negativbilanz, ist schon beeindruckend. Neun Spiele in Serie hat der FC St. Pauli in der Liga in Folge verloren. Nur fünf Mal gab es eine noch längere Negativ-Serie in der Geschichte der Bundesliga. Auf dem Papier gibt es zahlreiche Bilanzen, die am Samstag vor dem Heimspiel der Kölner gegen die Kiezkicker und für den FC sprechen. Gegen keinen anderen Bundesligisten haben die Geißböcke eine so gute Bilanz in der Liga aufzuweisen. Von 16 Duellen gewann der FC zehn. Sieben der acht Heimspiele gingen sogar an die Kölner. Zudem gehört Köln bei den xGoals und Toren zum obersten Drittel der Liga, es gibt dagegen nur drei Teams, die weniger Gegentore erzielt haben als die Nordlichter, gleichzeitig kein Team, das seltener getroffen hat.

Der Schein trügt

Auf dem Papier sieht der FC trotz des Negativtrends von nur einem Sieg in sieben Pflichtspielen also wie der klare Favorit aus. Doch der Schein trügt gleich aus mehreren Gründen. Und das eben nicht nur, weil die Nordlichter im Pokal einen 2:1-Erfolg ausgerechnet gegen Borussia Mönchengladbach eingefahren und damit Selbstvertrauen getankt und die Negativserie bereits gestoppt haben. Die Mannschaft von Alexander Blessin hat sich gegen die Fohlen endlich wieder für eine gute Leistung belohnt. Denn auch schon in den Wochen zuvor war St. Pauli oft die bessere Mannschaft, spielte zum Teil eine richtig gute Kugel, doch eine Niederlage folgte auf die nächste. So wie am vergangenen Wochenende gegen den FC Bayern München, als die Hanseaten in München in Führung gingen und bis in die Nachspielzeit an einen wichtigen Punkt glauben durften. Dann schlug der FCB noch einmal doppelt zu.

Allerdings fällt es schwer, bei neun Niederlagen in Folge nur von Pech zu sprechen. Der FC St. Pauli erspielt sich verhältnismäßig wenige Großchancen (10), hat seine Probleme im Schlussdrittel. Der xGoals-Wert ist der zweitschlechteste der Liga. Allerdings ist St. Pauli alles andere als harmlos und könnte für die Kölner tatsächlich gefährlich werden. Die Nordlichter überlassen in aller Regel dem Gegner gerne den Ball, kommen auf 45 Prozent Ballbesitz, nur Union Berlin (38) und der 1. FC Heidenheim (43) haben noch weniger die Kugel. Und die Kölner tun sich bekanntlich mit dem Ball in dieser Spielzeit schwer, es fehlen die guten Ideen im Schlussdrittel. Gegen Borussia Mönchengladbach, den FC Augsburg und den 1. FSV Mainz hatte Köln mehr Ballbesitz, in all diesen Spielen hatte der FC Probleme, sich Chancen zu erspielen.

Vor allem aber ist St. Pauli gefährlich über Konter. 16 Mal schlossen die Hanseaten Umschaltmomente mit Torschüssen ab – kein anderes Team öfter. Zum Vergleich, der FC kam erst zu sechs Abschlüssen nach Kontern. Der FC hat sich dagegen bereits zwei Tore nach Umschaltmomenten gefangen. Eine leichte Aufgabe wird es nicht. Dennoch sind drei Punkte eigentlich Pflicht.

Nicht die Innenverteidigung: Das ist das wichtigste Transferziel des 1. FC Köln

Thomas Kessler könnte den Kader weiter verstärken
,

Nicht die Innenverteidigung: Das ist das wichtigste Transferziel des 1. FC Köln

Bislang ist die Transfer-Gerüchteküche in Köln noch weitestgehend kalt. Das könnte sich schon bald ändern. Denn in wenigen Wochen öffnet das Transferfenster. Ob der FC dann nachlegt, scheint aktuell offen. Dabei scheint es schon ein Interesse an einer Position zu geben. Das ist das wichtigste Transferziel des 1. FC Köln.

Bislang war über eine Verstärkung in der Innenverteidigung in Köln spekuliert worden. Dabei gibt es möglicherweise eine Position, die dringender besetzt werden soll. Das ist das wichtigste Transferziel des 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


So ein wenig dürfte der ein oder andere FC-Anhänger bereits am vergangenen Montag mit der Beförderung von Thomas Kessler gerechnet haben. Dem Sportdirektor des 1. FC Köln winkt der Posten des Geschäftsführers Sport. Als am Montag das neue Präsidium erstmals auf einer Pressekonferenz über die ersten Arbeitsschritte in Köln informierte, kam das Thema natürlich auf. Doch sowohl die Fans als auch Thomas Kessler müssen sich wohl noch etwas gedulden. In den kommenden Wochen könnte die Ernennung aber erfolgen. Dass der ehemalige Keeper der Geißböcke der geeignete Mann für die sportlichen Entscheidungen beim FC ist, steht nach dem starken Transfersommer wohl außer Frage. Kessler veränderte den Kader nicht nur, er gab dem FC ein neues Gesicht.

Der Kader ist eng gestrickt

Und nicht wenige Fans erhoffen sich nun im Winter weitere Neuverpflichtungen, weitere Verstärkungen, die den Kader noch breiter machen, noch mehr Qualität auf dem Platz ermöglichen. Doch, ob Kessler wirklich auf dem Transfermarkt in diesem Winter noch einmal aktiv wird, erscheint zurzeit offen. Den größten Bedarf scheinen die Kölner aktuell in der Innenverteidigung zu haben. Auf den ersten Blick. Aktuell stehen dem FC mit Cenk Özkacar und Rav van den Berg nur zwei gesunde nominelle Innenverteidiger zur Verfügung. Gerade ersterer hat bislang noch nicht so richtig überzeugt. Vier weitere Abwehrspieler fehlen aktuell verletzt, davon mit Timo Hübers und Luca Kilian zwei langfristig. Joel Schmied und Dominique Heintz sollten aber noch in diesem Jahr wieder auf den Platz zurückkehren.

Somit stünden dem FC vier Innenverteidiger zur Verfügung. Allerdings haben nicht alle überzeugt und das Verletzungspech zeigt, wie eng der Kader gestrickt ist. Zudem konnte man vor der Saison nicht damit rechnen, dass Schmied und Heintz eine so wichtige Rolle würden spielen können. Gerade aufgrund der Verletzungsmisere erscheint eine Stabilisation der Defensive sehr sinnvoll. Zumal dann Eric Martel, Sebastian Sebulonsen oder Tom Krauß auf ihren angestammten Positionen zum Einsatz kommen würden. Ohnehin scheinen die Kölner Kaderplaner um Thomas Kessler und Lukas Kwasniok ein ganz anderes Transferziel ins Auge gefasst zu haben. Ein alt bekanntes. Schon seit Jahren ist die rechte Abwehrseite die Achillesferse beim FC.

„Das wird in den nächsten Transferfenstern ein Thema bleiben“

Und auch aktuell gibt es Handlungsbedarf. Gerade weil Jusuf Gazibegovic unter Kwasniok keine Rolle spielt. Der Bosnier wird den Verein wohl im Winter verlassen. Zumindest wird man dem Rechtsverteidiger keine Steine in den Weg legen. Angedacht ist wohl eine Leihe. Dann wäre ein Kaderplatz frei und der soll dem Vernehmen nach ebenfalls mit einem Außenverteidiger aufgefangen werden. Zumal Neuzugang Alessio Castro-Montes bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. „In der Vergangenheit hat meine Mannschaften ausgezeichnet, dass wir torgefährliche Außenverteidiger haben. Auf dem Flügel hast du den meisten Raum – da haben wir definitiv Luft nach oben“, sagte der Kölner Coach unlängst dem „Kicker„. „Das wird in den nächsten Transferfenstern ein Thema bleiben.“

Wie berichtet fehlt tatsächlich von den Schienen die Torgefahr. Und das nicht nur als Torschütze. Bis zum vergangenen Wochenende hatten weder Kristoffer Lund noch Sebastian Sebulonsen ein Tor vorbereitet. Und das, obwohl gerade der Norweger zu den Spielern mit den meisten Flanken aus dem Spiel heraus gehört. Die xAssists-Gefahr hält sich aber in Grenzen. Lund kommt über die gesamte Saison auf 0,4, Sebulonsen auf 1,5. Immerhin bereitete der US-Amerikaner am Samstag das 1:1 von El Mala vor. Doch über die Außen soll noch mehr gehen. Aktuell scheint es sehr wahrscheinlich, dass der FC daher einen Rechtsverteidiger sucht, der auch in der Innenverteidigung ran kann oder eben andersherum. Spieler wie Leipzigs Lukas Klostermann zum Beispiel. Die Sachsen wollen den ehemaligen Nationalspieler von der Gehaltsliste bekommen.

In knapp vier Wochen öffnet das Transferfenster wieder. Bis dahin werden sicherlich einige Namen gehandelt werden. Und dann dürfte Thomas Kessler vielleicht schon als Geschäftsführer Sport die neuen Verträge unterzeichnen.

An dieser Schwäche arbeitet Said El Mala beim 1. FC Köln noch

Lukas Kwasniok wechselt den entkräfteten Said El Mala aus
,

An dieser Schwäche arbeitet Said El Mala beim 1. FC Köln noch

Mit seinem fünften Saisontor sicherte Said El Mala dem FC gegen Werder Bremen einen Punkt. Trotz des Remis avancierte der 19-Jährige zum Match-Winner. Doch der Youngster weiß um seine Problemfelder beim 1. FC Köln: An diesen Schwächen arbeitet Said El Mala.

Trotz seiner 19 Jahre ist Said El Mala beim FC aktuell der Shootingstar. Kein Wunder, der Offensivspieler kommt bereits auf fünf Tore und drei Vorlagen und ist damit der Topscorer der Geißböcke. Doch natürlich hat auch der Youngster noch Baustellen beim 1. FC Köln: An diesen Schwächen arbeitet Said El Mala.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Das Lachen konnte sich Said El Mala nicht verkneifen, als der Trainer der Geißböcke die erste Medienrunde mit dem Shootingstar crashte. „Said, haben sie dich endlich?“, rief der Coach lachend. „Wie die Geier, wie im Zoo.“ Tatsächlich meldete sich der Offensivspieler am Mittwoch erstmals in einer Medienrunde zu Wort. Das lag vor allem daran, dass der Verein die Hand schützend über den 19-Jährigen hielt und auch weiterhin hält. Beim FC ist man nach wie vor darauf bedacht, den Wirbel um El Mala möglichst gering zu halten. Der Kölner Youngster soll sich in Ruhe entwickeln, die nächsten Schritte gehen. Denn der FC erhofft sich kurzfristig einen sportlichen und mittelfristig einen wirtschaftlichen Benefit von dem gebürtigen Krefelder.

„Ich finde schon, dass ich mit nach hinten arbeiten muss“

Bis dahin soll El Mala in Köln weiterhin an seinen Qualitäten arbeiten. Dass der Köln Angreifer diese vor allem im Eins-gegen-Eins hat, die Routiniers der Liga mit seinen Dribblings stehen lässt, hat der Youngster in dieser Saison bereits unter Beweis gestellt. „Auf Dauer ist er nicht zu verteidigen. Schön, dass er 90 Minuten durchgehalten hat“, freute sich FC-Trainer Lukas Kwasniok nach dem Duell gegen Werder Bremen am vergangenen Wochenende. Dass er sich allerdings auch noch weiter entwickeln muss, wurde ebenfalls deutlich. „Der nächste Step wird sein, mal ein, zwei Aktionen wegzulassen und der Mannschaft Zeit zu geben, nachzukommen, um dann den Gegner zu überraschen“, ergänzte der Coach.

Auch seine Mitspieler lobten den 19-Jährigen nach der Partie gegen die Hanseaten, in der El Mala dem FC in der Nachspielzeit durch seinen Treffer noch den Punkt gerettet hat. „Mit seinen Eins-gegen-Eins-Situationen ist er immer wieder für überraschende Situation verantwortlich bei unserem Spiel. Das hilft uns. Hier und da verliert er auch mal den Ball, dann müssen wir hinterherlaufen. Wenn er aber immer wieder Tore schießt, dann machen wir das gerne“, sagte Marius Bülter über den Torschützen zum 1:1. Die versteckte leichte Kritik sowohl des Trainers als auch der Teamkollegen nimmt sich der 19-Jährige durchaus zu Herzen. Vor allem die Defensivarbeit des Krefelders wurde bekanntlich schon öfter vom Coach kritisiert.

48 Prozent der Zweikämpfe gewonnen

Und auch El Mala selber setzt sich mit seinen Qualitäten in der Arbeit zurück auseinander. „Die Defensivarbeit ist schon besser geworden. Aber mit 19 Jahren gibt es wohl noch viele Bereiche, in denen man arbeiten kann“, so der FC-Profi am Mittwoch. Jüngsten Anmerkungen von Sky-Experte Didi Hamann widersprach der Youngster sogar. Dieser hatte gesagt, dass ein Spieler wie El Mala nicht immer mit zurück arbeiten müsse. „Ich finde schon, dass ich mit nach hinten arbeiten muss. Wenn du die Defensivarbeit machst, dann stehst du gut und kannst besser nach vorne arbeiten und Tore erzielen“, sagte El Mala. Dass der 19-Jährige grundsätzlich die Qualität für Zweikämpfe hat, zeigt die Statistik. 48 Prozent seiner direkten Duelle hat El Mala gewonnen – für einen Offensivspieler ein doch seht guter Wert. Die Bereitschaft, auch defensiv zu arbeiten hat der Spieler: Und das ist doch genau das, was sich Verein, Trainer und Fans am Ende dann auch wünschen.

Ein richtungweisendes Jahresfinale für den 1. FC Köln? In Teilen schon

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln im Heimspiel gegen den Hamburger SV
, ,

Ein richtungweisendes Jahresfinale für den 1. FC Köln? In Teilen schon

Mit der Begegnung gegen St. Pauli startet der FC in die letzten drei Partien des Jahres. Allesamt werden sicherlich keine leichte Aufgaben für die Geißböcke. Der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Spielen.

Auf die Anfangseuphorie zu Saisonbeginn folgte zuletzt ein wenig Ernüchterung. Von den vergangenen sieben Pflichtspielen gewann Köln genau eins. Der Trend soll sich nun wieder ändern. Der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Spielen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Stark gestartet, stark nachgelassen, könnte das Motto beim FC lauten, wenn man einen Blick auf die bisher erspielten Punkte und die reinen Ergebnisse wirft. Nach dem beeindruckenden Start mit sieben Zählern aus drei Spielen und vier ungeschlagenen Begegnungen in Folge holte der FC aus den vergangenen sieben Spielen nur einen Sieg. Die Tendenz zeigt klar nach unten. Und die ersten kritischen Stimmen sind in den Sozialen Medien bereits zu lesen. Dabei haben die Kölner in den bisherigen zwölf Spielen 15 Zähler eingefahren – im Schnitt also 1,25 pro Spiel. Sollten die Geißböcke dieses Mittel beibehalten, würden sie locker die 40-Punkte-Marke knacken. Der FC ist einem Polster von sieben Zählern aktuell weit vom Thema Abstiegskampf entfernt – zumindest dem eigenen.

Abstiegskandidaten spielen gegeneinander

Denn mit der Begegnung gegen den FC St. Pauli ist das Thema dann doch irgendwie ganz nah. Die Kiezkicker haben nach einem fulminanten Saisonbeginn zuletzt neun Bundesligaspiele in Folge verloren, befinden sich mit sieben Zählern auf Rang 17 der Tabelle. Sollten die Kölner gegen die Hanseaten verlieren, wäre das Polster tatsächlich noch immer groß. Und das geht aktuell ein wenig unter. Der FC steht voll im Soll, befindet sich im sicheren Liga-Mittelmaß. Die Europapokalplätze befinden sich rein rechnerisch genauso weit entfernt wie der Relegationsplatz. Lukas Kwasniok kann also mit seiner Mannschaft ganz in Ruhe arbeiten. Und doch haben die kommenden Begegnungen einen richtungweisenden Charakter. Denn die Geißböcke haben sich schon vorgenommen, mit einem Polster ins neue Jahr und dann gegen einen vermeintlichen Mit-Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt positiv zu starten.

Direkt nach dem Trainingslager (2. bis 9. Januar in Benidorm) steht das Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim an. Und da die drei Schlusslichter St. Pauli, Mainz und eben Heidenheim in den kommenden Wochen auch noch gegeneinander und gegen einige Topteams spielen, kann der FC mit Punkten in den ausstehenden Duellen schon jetzt einen wichtigen Grundstein für das neue Jahr legen.

Der Shootingstar äußert sich beim Training – Bleibt Said El Mala im Winter in Köln? „Ja!“

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln
,

Der Shootingstar äußert sich beim Training – Bleibt Said El Mala im Winter in Köln? „Ja!“

Er ist in dieser Saison der Shootingstar, wird von Topclubs gescoutet, gehört zum erweiterten Kader der Nationalmannschaft. Am Mittwoch äußerte sich der Youngster am Rande des Trainings. Das sagt Said El Mala über seine Rolle beim 1. FC Köln.

Am Mittwoch hat sich der Shootingstar erstmals gegenüber der Kölner Medien geäußert. Das sagt Said El Mala über seine Rolle beim 1. FC Köln, seine Ziele und seine Zeit bei der A-Nationalmannschaft.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Es war wohl nur eine Frage der Zeit bis Lukas Kwasniok seinen Shootingstar mal über die komplette Länge eines Spiels von der Leine ließ. Am Samstagabend absolvierte der Offensivspieler das erste Mal in der Bundesliga 90 Minuten und beendete mit seinem Treffer in der Nachspielzeit zumindest die kleine Diskussion, ob der Youngster wirklich nur von der Bank richtig gut ist. „Das Spiel habe ich schon noch zwei Tage später gefühlt. Aber es hat sich schon gut angefühlt, 90 Minuten zu spielen“, so El Mala am Mittwoch am Rande der Trainingseinheit. Natürlich wolle jeder Spieler immer von Anfang an spielen, aber auch die Rolle des Jokers gefalle ihm. El Mala war gegen Bremen gut, er war im Grunde der einzige Aktivposten in der Kölner Offensive und hatte mit seinem Treffer natürlich großen Anteil am Punktgewinn der Kölner. Wieder einmal.

„Es ist eine Bestätigung für meine Leistung“

Der FC bewies einmal mehr seine Geduld und El Mala belohnte die Kölner spät. „Das war extrem wichtig. Erstens für den Kopf, aber dann auch für die kommenden Spiele. Das hat uns noch einmal wach gerüttelt“, so der Shootingstar. Drei Spieltage vor der Winterpause sollen nun auch wieder Punkte eingefahren werden. Am Samstag steht die Begegnung gegen St. Pauli auf dem Programm. Und am liebsten würde der Youngster wieder treffen. Wichtig für den FC, aber auch für ihn selbst. Denn mit seinen Treffern und Leistungen weckt der 19-Jährige natürlich Begehrlichkeiten. Fünf Tore hat El Mala in der Liga erzielt, drei vorbereitet. Der Kölner Youngster ist damit der erfolgreichste Scorer beim FC und belegt den achten Rang im ligaweiten Vergleich.


Und so darf es nicht verwundern, dass der Kölner gleich mit mehreren internationalen Topclubs in Verbindung gebracht wird. „Es ist doch normal, dass wenn man mehrere Scorer als junger Spieler in der Bundesliga hat, dass dann die Clubs kommen“, sagte der 19-Jährige. „Ich nehme das wahr. Es ist eine schöne Bestätigung für die Leistung. Ich konzentriere mich voll auf den FC.“ Also bleibt er im Winter? „Ja!“ Vor vier Wochen folgte dann auch die erste Nominierung für die A-Nationalmannschaft. Auch ohne das erhoffte Debüt ein Erlebnis. „Das war extrem schön. Die Jungs haben es mir leicht gemacht, da reinzukommen. Ich hoffe, auf weitere Nominierungen“, sagte El Mala, betonte aber, dass die WM aktuell noch kein Thema sei. Natürlich werde er alles dafür tun, aber „wir haben auch mit dem FC noch einige Aufgaben vor uns“.

„So wurde ich erzogen“

Dennoch hat auch El Mala mittelfristig andere Träume. „Man hat immer Ziele. Jeder will Champions League spielen und jeder will bei dem höchsten Verein spielen und das höchste erreichen, was man kann“, so El Mala. Das sei nun mal normal. Der Weg ist aber noch ein weiter. Denn auch der Youngster weiß, dass er noch Entwicklungspotenzial hat. „Die Defensivarbeit ist schon besser geworden. Aber mit 19 Jahren gibt es wohl noch viele Bereiche, in denen man arbeiten kann“, so der Youngster. In der vergangenen Woche war eine Diskussion hochgekocht, ob der Youngster überhaupt mit nach hinten arbeiten müsse oder man ihm den Rücken frei halten könne. „Ich finde schon, dass ich mit nach hinten arbeiten muss. Wenn du die Defensivarbeit machst dann stehst du gut und kannst besser nach vorne arbeiten und Tore erzielen“, so El Mala.

Und das scheint dieser Tage seine Kernkompetenz zu sein. Zumindest füttern die Treffer den Hype um den Youngster. „Die Jungs, der Staff des Vereins und meine Familie helfen mir da schon sehr viel. Ich wurde so erzogen, dass ich mir da nichts drauf einbilde“, sagt El Mala und verspricht: „Ich bleibe aber wie immer.“ Und doch geht gerade die Zuneigung der Fans nicht spurlos an ihm vorbei. „Das ist schon ein extrem geiles Gefühl. Als ich das das erste Mal gehört habe, hatte ich schon Gänsehaut“, sagt der Youngster zu den Songs, die ihm die Fans widmen. Es muss eine wahnsinnige Entwicklung sein. Vor einigen Jahren noch ausgemustert, vergangene Spielzeit 3. Liga, jetzt ein Shootingstar der Bundesliga. „Ich finde gar nicht die Zeit, das alles zu realisieren. In der Winterpause finde ich da mal die Zeit das alles sacken zu lassen“, so El Mala. Vorher hat der Youngster aber noch drei Mal die Chance, den Hype zu befüttern.

Cenk Özkacar bekommt nun seine Chance – es geht auch um seine Zukunft und die WM

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB
,

Cenk Özkacar bekommt nun seine Chance – es geht auch um seine Zukunft und die WM

Durch die Verletzungsmisere in der Innenverteidigung rückt auch Cenk Özkacar mehr und mehr in den Fokus. Der Türke ist der einzige Kölner Innenverteidiger, der noch nicht verletzt ausgefallen ist. Nun gibt es zwangsläufig mehr Einsatzzeit. Und die will er nutzen beim 1. FC Köln: Für Cenk Özkacar geht es um die Zukunft und die WM.

So richtig rund läuft die Saison für Cenk Özkacar bislang noch nicht. Doch die Chancen stehen aktuell besonders gut auf Einsatzzeit. Denn durch die Verletzungsmisere der Innenverteidigung rückt der 25-Jährige in den Fokus beim 1. FC Köln: Für Cenk Özkacar geht es um die Zukunft und die WM.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Der 4. Juni 2024 ist Cenk Özkacar sicherlich noch gut in Erinnerung. Der Abwehrspieler stand für die Türkei gegen Italien auf dem Feld, hoffte sicherlich noch auf eine gute Leistung, um sich für die Europameisterschaft zu empfehlen. Doch das Endturnier fand ohne den heute 25-Jährigen statt. Es war gleichzeitig das letzte Länderspiel, das Özkacar für die Türkei bestritt, sein neuntes. Für den Innenverteidiger lebt aber der Traum von der WM in den USA, in Kanada und Mexiko. „Ich habe das Thema für mich längst nicht abgehakt“, sagte Özkacar dem „Express“ im Oktober: „Daher ist es umso wichtiger für mich, dass ich ans Spielen komme und kontinuierlich Leistung zeigen kann. Wenn ich das hier beim FC in den kommenden Wochen und Monaten unter Beweis stellen kann, werde ich auch bei der Nationalmannschaft wieder meine Chance bekommen.“

Bislang erst sechs Einsätze

So groß wie zurzeit war die Chance auf Spielzeit für den Türken in der jüngeren Vergangenheit wohl selten. Tatsächlich ist Özkacar von den sechs Innenverteidigern im Kader der einzige, der in der Spielzeit noch nicht verletzt ausfiel und neben Rav van den Berg einer von zwei aktuell gesunden. So stand der 25-Jährige im Duell gegen Werder Bremen erwartungsgemäß in der Anfangsformation. So wirklich überzeugen konnte der Innenverteidiger nicht. Gerade die linke Seite hatten die Bremer ganz offensichtlich als den Schwachpunkt bei den Geißböcken ausgemacht. In der ersten Halbzeit liefen deutlich mehr als die Hälfte aller Angriffe über die Schiene von Alessio Castro-Montes und Özkacar. Yukinari Sugawara, Senne Lynen und Cameron Puertas brachen immer wieder durch, führten die Kölner an ihre Grenzen.

Özkacar blickt auch beim FC auf eine durchwachsene Spielzeit zurück, kommt trotz der Kölner Verletzungsmisere in der Defensive auf gerade einmal sechs Einsätze, zwei von Beginn an. Die Zweikampfquote liegt bei 54 Prozent, wirklich sattelfest wirkt der Abwehrspieler nicht immer. Dabei geht es für den 25-Jährigen in dieser Saison wohl auch um die eigene Zukunft. Der Türke ist in den vergangenen Jahren viel rumgekommen, wurde immer wieder verliehen – so wie in dieser Saison. Özkacar hatte zu Beginn der Spielzeit bereits erklärt, er wolle gerne für eine längere Zeit bei einem Verein bleiben. Der FC wäre ein wünschenswertes Ziel. Zumal die Geißböcke eine Kaufoption mit dem FC Valencia vereinbart haben. Doch, ob Thomas Kessler diese im Sommer zieht, ist alles andere als sicher.

Özkacar tut sich bislang beim FC schwer, im Sommer werden mit Elias Bakatukanda und Julian Pauli zwei große Talente wieder zurückerwartet. Timo Hübers soll wohl ebenfalls ein Vertrag angeboten bekommen – allerdings ist nicht klar, wie leistungsstark der eigentliche Abwehrchef zurückkommen wird. Joel Schmied und Rav van den Berg spielen in der mittelfristigen Planung der Kölner ebenfalls eine große Rolle. So oder so: Özkacar wird sich für seine Ziele noch ein wenig strecken müssen. Die nächste Chance bekommt er sicher am Samstag im Heimspiel gegen St. Pauli.

Verstärkung im Winter? Diese Spieler könnten für die Innenverteidigung beim 1. FC Köln interessant werden

Jeremiah St. Juste spielt für Sporting
,

Verstärkung im Winter? Diese Spieler könnten für die Innenverteidigung beim 1. FC Köln interessant werden

Nach den jüngsten Verletzungen von Joel Schmied und Dominique Heintz werden Verstärkungen beim FC in der Innenverteidigung wahrscheinlicher. Zumal das Präsidium offenbar grünes Licht gibt. FC-Sportdirektor Thomas Kessler wird also möglicherweise nachlegen. Das könnten mögliche Innenverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln sein.

In der Innenverteidigung ist beim 1. FC Köln doch eine größere Lücke aufgegangen. Es ist gut möglich, dass die Kölner noch einmal nachbessern. Allerdings ist das eine größere Baustelle, als es auf den ersten Blick scheint. Denn im Sommer könnte sich beim FC noch einiges verändern. Julian Pauli und Elias Bakatukanda könnten zurückkehren, die Zukunft von Timo Hübers scheint offen. Auch die Verträge von Cenk Özkacar und Dominique Heintz laufen aus. Das sind mögliche Innenverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei aber nicht um Gerüchte!

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Sechs Innenverteidiger hat der FC aktuell im Kader, vier fallen im Moment verletzt aus, zwei werden in dieser Saison möglicherweise nicht mehr zum Einsatz kommen. Auch deswegen branden immer wieder Gerüchte über mögliche Neuverpflichtungen im Winter auf. Allerdings stehen hinter den aktuellen Spielern so viele Fragezeichen, dass nicht ersichtlich erscheint, welchen Weg der FC am besten gehen soll. Eine kurzfristige Leihe, ein Talent oder doch eine feste Verpflichtung? come-on-fc.com hat mal einige Spieler zusammengestellt, die unserer Meinung nach interessant werden könnten.

Kevin Akpoguma: Der 30-Jährige steht aktuell bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag. Acht Mal lief der Innenverteidiger für die Nationalmannschaft von Nigeria auf, kommt auf mehr als 200 Pflichtspiele für die Sinsheimer, spielte unter anderem auch Champions League und Europa League. In der vergangenen Spielzeit war der Abwehrspieler noch Stammspieler. Das hat sich in dieser Saison geändert- Akpoguma kommt gerade einmal auf drei Pflichtspiel-Einsätze und 35 Minuten. Der Marktwert des 30-Jährigen wird von dem Online-Portal transfermarkt.de aktuell noch auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Da der Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, der Spieler nicht zum Einsatz kommt, dürfte die Ablöse deutlich darunter liegen. Allerdings ist der Abwehrspieler, der wie Trainer Kwasniok eine KSC-Vergangenheit hat, Rechtsfuß.

Ozan Kabak: Auch der 25-Jährige kommt bei der TSG in dieser Saison noch nicht wie erhofft zum Zuge. Kabak stand erst fünf Mal auf dem Platz, noch nicht einmal in der Startelf. Das dürfte natürlich auch seinem Kreuzbandriss geschuldet sein, den er sich im Sommer 2024 zugezogen hat. Kabak hat lange zurück gebraucht, in der vergangenen Spielzeit keinen einzigen Einsatz gehabt. Nun soll er bei der TSG erst einmal Minuten sammeln. Doch der Vertrag des türkischen Nationalspielers, der einst 25 Millionen Euro wert gewesen sein soll, läuft im kommenden Sommer ebenfalls aus. Zuletzt hatte TSG-Sportchef Andreas Schicker betont, dass man im Winter über die Zukunft sprechen würde. Angesichts der Marktwertberechnung von fünf Millionen Euro, dürfte Kabak eine Nummer zu groß für den FC sein.

Eine Menge Bundesliga-Erfahrung

Jeremiah St. Juste: Bereits 65 Bundesliga-Spiele hat Jeremiah St. Juste für den FSV Mainz 05 absolviert. Vor drei Jahren wechselte er dann für eine Ablöse von ungefähr zehn Millionen Euro zum portugiesischen Topclub Sporting. Dort konnte er sich seitdem aber auch wegen mehrerer Verletzungen nicht durchsetzen, war nur Ergänzungsspieler. Dass St. Juste aber die Qualität für die Bundesliga hat, hat er in Mainz bewiesen. Vor allem seine Geschwindigkeit ist überragend. Er verfügt außerdem über eine gute Spieleröffnung. Im Sommer hatte der Niederländer bereits mit einem Wechsel nach Deutschland geliebäugelt. Damals stand die Verpflichtung von Union Berlin wohl kurz bevor, doch der Deal platzte. Weil sich der Abwehrspieler öffentlich beschwerte, wurde er nun in die B-Elf von Sporting beordert. Der Vertrag läuft 2026 aus, das dürfte auf die Ablöse drücken. Der Marktwert wird auf sechs Millionen Euro geschätzt.

Zeno Van Den Bosch: Ein sehr interessanter Innenverteidiger, den gleich mehrere Bundesligisten auf dem Zettel haben sollen. Ganz hoch im Kurs steht wohl Borussia Mönchengladbach. Die „Fohlen“ hätten den belgischen U-Nationalspieler gerne schon im Sommer verpflichtet, doch dem Vernehmen nach scheiterte der Deal an der Ablöse. Kein Wunder, der Marktwert des Innenverteidigers wird auf zehn Millionen Euro geschätzt. Das dürfte auch eine Kategorie zu hoch für die Kölner sein. Aber: Der Stammspieler von Royal Antwerpen hat ebenfalls nur noch bis zum kommenden Sommer Vertrag. Der belgische Erstligist steht also ein wenig unter Zugzwang.

Étienne Youté Kinkoué: Seit Juli hielten sich im Sommer die Gerüchte um den Innenverteidiger und den 1. FC Köln. Aufgebracht von Transferexperte Fabrizio Romano. Mitte August hieß es dann, der FC habe sogar ein Angebot unterbreitet. Allerdings hatte der FC zu diesem Zeitpunkt gerade Rav van den Berg unter vertrag genommen und die Wahrscheinlichkeit, einen weiteren Spieler mit einem ähnlichen Marktwert zu verpflichten schien dann doch eher gering. Das hat sich mittlerweile ein wenig relativiert. Der Marktwert wird nur noch auf vier Millionen Euro eingeschätzt. Der 23-Jährige saß zudem zuletzt vier Mal nur auf der Bank, ist weit von einem Stammplatz entfernt. Der ehemalige Nachwuchsspieler von Inter Mailand gilt aber als hochveranlagt.

Alte Bekannter?

Sebastiaan Bornauw: Unvergessen ist der wuchtige Kopfball gegen den FC Schalke 04, der dem FC überhaupt erst die Chance auf den Klassenerhalt ermöglichte. 57 Mal lief Sebastiaan Bornauw für die Geißböcke auf, bevor vier Jahre beim VfL Wolfsburg folgten. Im Sommer stand dann der Wechsel in die Premier League an. Doch glücklich ist Bornauw bei Leeds United nicht. Der Abwehrspieler kam in der Liga noch nicht zum Einsatz – auch, aber nicht nur aufgrund einer Knieverletzung. Im Pokal stand er 90 Minuten auf dem Platz, scheiterte aber an Sheffield Wednesday. Bornauw käme wohl nur als Leihspieler in Frage, denn der Vertrag des Abwehrspielers läuft bis 2029. In Köln würde der Belgier aber sicherlich Spielpraxis erhalten, die ihn auf mehr vorbereiten könnten.

Bright Akwo Arrey-Mbi: Noch ein weiterer Ex-Kölner könnte interessant werden. Der Innenverteidiger war ein halbes Jahr an den FC ausgeliehen, konnte sich aber nicht nachhaltig durchsetzen. Der ehemalige U21-Nationalspieler wurde schließlich von den Bayern an Hannover 96 weiterverliehen und später von den Niedersachsen fest verpflichtet. Aktuell spielt Arrey-Mbi für den FC Braga, würde aber gerne nach Deutschland wechseln. Die aktuelle Spielzeit verläuft sehr wechselhaft. Mal Startelf, mal Joker, mal 90 Minuten Bank. Der Marktwert liegt aktuell bei sechs Millionen Euro, der Vertrag läuft noch bis 2029.

Felix Uduokhai: Auch ein weiterer Ex-Wolfsburger könnte interessant werden – wenn, dann als Leihspieler. Der gebürtige Deutsche spielt aktuell bei Besiktas Istanbul. Allerdings hält sich auch die Einsatzzeit des 28-Jährigen in Grenzen. Zuletzt saß der 28-Jährige sieben Mal in Folge nur auf der Bank. Insgesamt kommt der Innenverteidiger auf mehr als 200 Profi-Pflichtspiele. Der Marktwert liegt aktuell bei rund sechs Millionen Euro. Tatsächlich steht Uduokhai auf der Streichliste des türkischen Traditionsvereins. In türkischen Medien heißt es, dass man einem Abgang, auch einer Leihe, offen gegenüber stehe. Es soll zahlreiche Interessenten, auch aus Deutschland geben.

Lukas Klostermann: Der ehemalige Nationalspieler kommt bei RB Leipzig aktuell so gut wie gar nicht zum Einsatz. Vier Minuten stehen in der offiziellen Ligastatistik. Zu wenig für einen Abwehrspieler mit so viel Erfahrung. Auch daher sollen schon einige Clubs für eine Leihe in Leipzig angeklopft haben. Der Vertrag des 29-Jährigen läuft noch bis 2028. Der Marktwert liegt aktuell bei rund fünf Millionen Euro. Vorteil Klostermann: Der ehemalige Nationalspieler kann auch auf der rechten Abwehrseite spielen.