Nur 41 Einsatzminuten: Cenk Özkacar kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt

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Nur 41 Einsatzminuten: Cenk Özkacar kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt

Cenk Özkacar kam mit großen Erwartungen nach Köln, doch bislang läuft es für den Innenverteidiger wohl nicht wie geplant. Zwischen Hoffnungen, Konkurrenzdruck und der Geduld seines Trainers beim 1. FC Köln: Cenk Özkacar hat aktuell einen schweren Stand.

Er kam, um den Konkurrenzkampf im Kader anzuheizen und die Qualität auf der Innenverteidigerposition zu verbessern. Doch aktuell kann Cenk Özkacar wohl kaum zufrieden sein mit den wenigen Einsatzminuten, die ihm Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln gewährt: Cenk Özkacar hat aktuell einen schweren Stand.

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Im Nachhinein betrachtet hat Lukas Kwasniok seinem Schützling Cenk Özkacar möglicherweise keinen Gefallen damit getan, ihn unmittelbar nach seiner Ankunft im Pokalkrimi gegen Regensburg von Beginn an spielen zu lassen. Die dadurch erweckte Erwartungshaltung an den Spieler bleibt nämlich bis dato unerfüllt. Özkacar war einer der letzten Neuzugänge, die am Geißbockheim eintrafen. Der FC vermeldete die Verpflichtung des 25-Jährigen erst am 9. August, gut eine Woche später folgte dann schon das erste Spiel von Anfang an im Jahnstadion. Im Anschluss an den knappen 2:1-Erfolg verwies der Neuzugang entgegen der aufkeimenden Euphorie darauf, dass man aus dem Spiel gegen Regensburg nicht ableiten könne, dass er sofort startklar sei: „Ich habe mich neben meinen Teamkollegen schon sehr wohl gefühlt. Trotzdem wird es noch etwas dauern, bis ich mich voll integriert habe und mich an das neue Spielsystem gewöhnt habe“, sagte der Türke damals.

Özkacar in vertrackter Situation

Wie bei seinen bisherigen Stationen, bei denen Cenk Özkacar als Leihspieler fungierte, kommt der 25-Jährige auch beim FC bisher nicht so richtig auf Einsatzzeit. Zwar wurde er in der ersten Runde des DFB-Pokals überraschend in der Startelf aufgestellt, in der Bundesliga kam er jedoch nur noch zu Kurzeinsätzen gegen Mainz und Hoffenheim und damit insgesamt nur auf 41 Spielminuten in der Liga.

Davon auszugehen, ist zu diesem Zeitpunkt vollkommen Fehl am Platz, aber ein Scheitern von Özkacar in Köln wäre für den Verein zwar ärgerlich, hätte aber keine schwerwiegenden Folgen, da der Spieler nur per Leihgeschäft an die Domstädter gebunden ist. Anders verhält es sich bei Neuverpflichtungen wie Rav van den Berg: Dessen sportliche Entwicklung steht aufgrund des eingegangenen finanziellen Risikos möglicherweise stärker im Fokus der sportlichen Verantwortlichen der Geißböcke. Stichwort van den Berg: Die Konkurrenz im Kader ist groß. Das Toptalent wird sich nach seiner Genesung für die Startelf aufdrängen. Zuletzt hatte Dominique Heintz gegen Hoffenheim die Nase vorn. Der Fanliebling machte seine Sache gut, verteidigte mit Biss und avancierte gleich zum besten Kölner Zweikämpfer auf dem Platz.

Heintz und Schmied als Blaupause

Der Fall Dominique Heintz zeigt jedoch auch einen Ausweg für den türkischen Nationalspieler auf. Der Routinier befand sich lange in einer ähnlichen Situation wie Özkacar. In der Planung von Kwasniok spielte er bis zum Hoffenheim-Spiel keine tragende Rolle. Daher kann er die belastende Situation seines Teamkollegen wohl gut nachvollziehen. Heintz sagt dazu: „Das gehört nun mal zum Profifußball dazu. Es kommt auch immer darauf an, welches System der Trainer bevorzugt. Ein neuer Coach muss sich erst ein Bild von der Mannschaft machen. Aber egal, in welcher Phase du bist, ob du spielst oder nicht, du musst immer dranbleiben. Du darfst einfach nichts an deiner Mentalität oder deiner Arbeitsweise ändern. Dann wirst du irgendwann wieder belohnt. Dazu versuche ich immer, die Mannschaft zu unterstützen“, sagte der 32-Jährige im Interview mit come-on-fc.com.

Zusätzlich strahlt auch Joel Schmied Zuversicht aus. Der Schweizer, der zu Beginn seiner Zeit in Köln mit Startschwierigkeiten zu kämpfen hatte, blüht seit dieser Spielzeit auf. „Man geht immer davon aus, dass ein neuer Spieler sofort einschlägt“, erklärte er zuletzt in einem Beitrag von FC-TV. „Das ist aber nicht so leicht, wie es vielleicht auf dem Papier aussieht.“

Kwasniok: “Wenn die Zeit reif ist, werde ich ihn reinwerfen”

Sicher ist, dass Özkacar beim FC derzeit noch nicht über die Rolle des Nebendarstellers hinausgekommen ist. Abschreiben sollte man ihn deswegen allerdings noch nicht. Denn Lukas Kwasnioks Umgang mit Spielern aus der zweiten Reihe kann für ihn der Türöffner sein, um in Zukunft aus dem Schatten von Heintz, Van den Berg und Co. hervorzutreten. Kwasniok sagte über den Innenverteidiger: „Für ihn gilt es jetzt, Gas zu geben. Wenn die Zeit reif ist, werde ich ihn reinwerfen“.

Tore für den 1. FC Köln garantiert? Vorne kaltschnäuzig und hinten anfällig

Jubelnde Spieler des 1. FC Köln
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Tore für den 1. FC Köln garantiert? Vorne kaltschnäuzig und hinten anfällig

Mit den Geißböcken und Augsburg treffen zwei der kaltschnäuzigsten Teams der Liga im direkten Duell aufeinander. Nach der Statistik sind Tore garantiert. Und dann auch wahrscheinlich für den 1. FC Köln: Kaltschnäuzige Kölner treffen auf anfällige Augsburger.

Nach den Werten dürfen sich die FC-Fans am Samstag auf Tore einstellen. Und mit großer Wahrscheinlichkeit auch für den 1. FC Köln: Kaltschnäuzige Kölner treffen auf anfällige Augsburger. Doch eine Erfolgsgarantie ist das nicht.

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Geht es nach der blanken Statistik und dem Gesetz der Bilanz, dann dürfen sich die Fans, die es am Samstag nach Köln verschlägt, auf einige Tore freuen. Zum einen, weil in den bisherigen sechs Saisonspielen des FC Augsburg immer beide Teams getroffen haben. Zum anderen, weil es in den Partien der Fuggerstädter in dieser Saison schon 24 Tore gegeben hat. Einen Schnitt von vier Treffern pro Spiel überschreiten nur der FC Bayern München mit 28, also einem Schnitt von 4,66 sowie Eintracht Frankfurt mit 33 gefallenen Toren also einem Schnitt von 5,5 Treffern pro Spiel. Ein torloses Remis gab es zwischen den beiden Teams zudem zuletzt vor neun Jahren. Damals stand auf Kölner Seite ein gewisser Thomas Kessler im Tor, der wohl auch Schlimmeres verhinderte.

Augsburg mit beeindruckendem xGoals-Wert

Aktuell wird „Kess“ für seine guten Taten bei der Kaderplanung und -zusammenstellung gefeiert. Zwölf Neuzugange, zahlreiche sind eingeschlagen. Und da von den 13 Pflichtspieltoren dieser Saison alleine neun auf das Konto der Neuverpflichtungen gehen sowie immerhin 16 der 24 Scorerpunkte, kann man durchaus zum Schluss kommen, dass der neue Kölner Sportdirektor in gewisser Weise auch an der Offensivflaute vergangener Tage gedreht hat. Der FC offenbart in dieser Saison eine beeindruckende Kaltschnäuzigkeit, hat mit seinen elf Toren in der Liga bereits mehr als zwei Treffer mehr erzielt, als es der xGoals-Wert (8,65) hätte erwarten lassen und hat sich vor allem sämtliche Tore selbst erspielt. Oder andersrum wartet noch immer auf den ersten Treffer nach einem Standard, genauso wie auf den ersten Treffer aus der Distanz.

Eine höhere Effizienz, also mehr Treffer als es der xGoals-Wert erwarten lässt, weisen erwartungsgemäß die Tormaschinerien der Bayern (8,5) und von Eintracht Frankfurt (8) auf. Und: der FC Augsburg. Die Fuggerstädter kommen in dieser Saison wie Köln in der Liga ebenfalls auf elf Tore. Allerdings bei einem xGoals-Wert von 6,5. Die Qualität der Chancen ließ also eigentlich nur gut sechs Treffer erwarten. Und für diese elf Tore benötigte das Team von Sandro Wagner gerade einmal 65 Schüsse. Der FCA liegt damit in der Torschuss/Torquote nahezu gleichauf mit Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen auf Rang fünf. Der FC folgt auf Rang sechs mit elf Toren bei 80 Versuchen. Treffer sind also alles andere als unwahrscheinlich im Duell am Samstag. Die Frage ist nur, auf welcher Seite mehr fallen.

Augsburg in der Defensive extrem anfällig

Und da gibt es dann doch einen gravierenden Unterschied zwischen den beiden Mannschaften. Denn in der eigenen Box ist der FC laut Lukas Kwasniok zwar alles andere als sicher, dafür bislang aber ziemlich erfolgreich – zumindest im Spiel. Der Kölner Coach sprach zuletzt davon, dass man an der Boxverteidigung noch arbeiten müsse. Tatsächlich hat die Kölner Hintermannschaft aus dem Spiel heraus erst drei Gegentreffer kassiert und liegt damit nur knapp hinter den Bayern (2), aber immerhin gleichauf mit dem BVB und sogar vor Leverkusen (4). Die meisten Gegentreffer fallen weiterhin nach Standards, nach einem ruhenden Ball.

Das sieht wiederum bei den Augsburgern ganz anders aus. Der FCA kassierte bereits zehn Gegentore aus dem Spiel heraus. Also aus einer vermeintlichen Stärke der Geißböcke. Einzig Frankfurt und Bremen sind in dieser Kategorie noch anfälliger. Das scheint aber nicht unbedingt an der Hintermannschaft der Fuggerstädter zu liegen. Denn das Team von Sandro Wagner hätte nach den xGoal-Werten der Gegner bereits 16 Gegentreffer kassieren müssen – mit Abstand der höchste Wert der Liga. Wenn also Kaltschnäuzigkeit auf Anfälligkeit trifft, dann dürfte es durchaus ein paar Tore geben. Zumindest nach der nackten Statistik.

Marius Bülter wieder fit, Said El Mala und Ragnar Ache in Form: Wer stürmt beim 1. FC Köln?

Marius Bülter trainierte am Mittwoch wieder voll mit
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Marius Bülter wieder fit, Said El Mala und Ragnar Ache in Form: Wer stürmt beim 1. FC Köln?

Nach Verletzungs- und Babypause trainierte Marius Bülter am Mittwoch wieder voll mit. Der Stürmer wird also wieder eine Option. Doch es gibt noch Alternativen beim 1. FC Köln: Wer stürmt gegen Augsburg?

Am Dienstag war er noch teilintegriert, am Mittwoch mischte Marius Bülter wieder voll mit und wird damit für die kommende Begegnung wieder eine Startelf-Option. Doch es gibt noch andere Angreifer, die sich Chancen ausrechnen beim 1. FC Köln: Wer stürmt gegen Augsburg?

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Die Meldung am Dienstagnachmittag klang noch nicht so richtig gut. Marius Bülter würde zunächst einmal teilintegriert trainieren, hieß es von Seiten des Vereins. Tatsächlich wurde der Stürmer in der Nachmittagseinheit noch ein wenig geschont. Aufgrund einer hartnäckigen Achillessehnen-Entzündung, dann aber auch der wiederum erfreulichen Babypause hatte der Stürmer die Spiele gegen den VfB Stuttgart sowie gegen die TSG Hoffenheim verpasst und auch an dem Benefiz-Turnier, dem Cologne Cup, nicht teilgenommen. Eben jener Stürmer, der mit zwei Toren und zwei Vorlagen die interne Scorerliste anführt. Nach seinem fulminanten Auftakt gegen Mainz und Freiburg ruhen die Kölner Hoffnungen auf dem Stürmer. Bülter ist beim FC schneller angekommen, als es ihm im Sommer einige Experten vorausgesagt hätten.

Kehrt Bülter zurück in die Startelf?

Kein Wunder also, dass die Kölner Fans einer Rückkehr des Stürmers entgegenfiebern. Seit Mittwoch stehen die Chancen auf einen Einsatz gegen den FC Augsburg deutlich besser. Bülter war wieder voll im Training dabei, ging in die volle Belastung und zog die Einheit durch. Der Stürmer scheint dem Kölner Trainer also wieder zur Verfügung zu stehen. Zwar gehörte Bülter der Auftakt in diese Spielzeit. Ob Lukas Kwasniok den Angreifer aber in die Startelf packt, scheint aktuell offen. Zum einen, weil Kwasniok immer wieder betont hat, keine Stammelf zu haben. Der Kölner Coach probiert Dinge aus, sucht die richtigen Schlüssel für den jeweils richtigen Gegner. Ob Bülter aus seiner Sicht zum FC Augsburg passt, könnte auf der Pressekonferenz am Donnerstag beantwortet werden.

Könnte, denn Kwasniok lässt sich eher nicht in die Karten schauen. Und der Kölner Coach hat noch Alternativen im Ärmel. Wenn ein Spieler den Cologne Cup nutzte, um auf sich aufmerksam zu machen, dann war es wohl Ragnar Ache mit einigen Chancen, vor allem aber den beiden Kölner Toren. In der letzten Länderspielpause hatte Luca Waldschmidt den Test gegen Schwarz-Weiß Essen für eine Duftmarke und damit die Rückkehr in die Anfangsformation genutzt. Nun könnte sich der Angreifer empfohlen haben. Ache kommt zudem in dieser Spielzeit, inklusive Pokalspiel auf vier Assists. Und dann ist da natürlich auch Said El Mala. Der Kölner Youngster hatte gegen die TSG Hoffenheim erstmals in dieser Saison von Beginn an gespielt und mit dem entscheidenden Treffer direkt abgeliefert.

In Sinsheim hatte Jakub Kaminski in der Spitze gespielt. Er wäre mitunter aber auch erneut eine Variante auf der Außenbahn. Möglicherweise findet Trainer Kwasniok aber auch einen ganz anderen Schlüssel. Überraschen würde das nicht mehr.

Einst Angstgegner, jetzt gern gesehener Gast – der 1. FC Köln empfängt Augsburg

Steffen Tigges und Eric Martel jubeln nach einem Tor gegen Augsburg
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Einst Angstgegner, jetzt gern gesehener Gast – der 1. FC Köln empfängt Augsburg

Über ein Jahrzehnt konnten die Kölner nicht gegen den FC Augsburg gewinnen. Die Fuggerstädter entwickelten sich zu so etwas wie einem unschlagbaren Kontrahenten. Das ist Geschichte für den 1. FC Köln: Der FC Augsburg ist für den FC kein Angstgegner mehr.

Elf lange Jahre musste der FC auf einen Sieg gegen die Fuggerstädter warten. Vor drei Jahren gab es auch endlich mal wieder einen Erfolg beim 1. FC Köln: Der FC Augsburg ist für die Kölner längst kein Angstgegner mehr.

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Es war wohl eins seiner besseren Spiele, als Steffen Tigges vor ziemlich genau drei Jahren gegen den FC Augsburg auflief. Der ehemalige Kölner Stürmer leitete gleich mehrere Chancen ein, bevor er selbst nach Vorarbeit von Linton Maina zum zwischenzeitlichen 1:1 einnetzte. Der Stürmer hätte den FC auch in Führung schießen können, vergab aber. Erst nach dem erneuten Rückstand sowie dem 2:2 durch Denis Huseinbasic war Tigges ein zweites Mal zur Stelle: 3:2 für den FC. Die Geißböcke feierten damit den ersten Heimsieg gegen die Fuggerstädter seit elf Jahren. Tatsächlich hatte sich der FCA seit 2011 zu einem Angstgegner der Kölner entwickelt. Vielleicht auch schon ein Jahr vorher, als Augsburg den FC noch als Zweitligist aus dem DFB-Pokal warf. Mit Petit, Lukas Podolski und Adil Chihi wurden damals drei Spieler frühzeitig zum Duschen geschickt.

Augsburg in der Fremde schwach

Das 3:0 der Kölner vor mittlerweile 14 Jahren war dann über ein ganzes Jahrzehnt der letzte Dreier für den FC. Zwölf Spiele in Folge konnten die Geißböcke nicht mehr gewinnen. Bis dann in höchster Abstiegsnot Ondrej Duda sein bestes Spiel für den FC ablieferte und mit zwei Toren in Augsburg den 3:2-Erfolg des FC sicherte. Von den jüngsten fünf Partien gingen drei an Köln, zwei endeten Remis. Augsburg ist also längst kein Angstgegner mehr. Und auch in dieser Spielzeit ist die Mannschaft von Sandro Wagner auf fremden Plätzen alles andere als furchterregend. In den vergangenen beiden Begegnungen in der Fremde verloren die Augsburger gegen St. Pauli und Heidenheim. Wie es geht, zeigte der FCA allerdings beim Auswärtserfolg in Freiburg. Beim 3:1-Sieg war der Sportclub eigentlich die dominierende Mannschaft.

Hitzig waren die Begegnungen allemal. Etwa als Marvin Hitz damals den Elfmeterpunkt vor einem Strafstoß von Anthony Modeste zerstörte und der Stürmer tatsächlich verschoss. Oder als Ruben Vargas Linton Maina mit offener Sohle von den Beinen holte und Steffen Baumgart zu einem Ausraster inklusive „Halt die Fresse“-Schrei hinreißen ließ. Immerhin das Spiel, in dem der FC schließlich 3:2 gewann. Nach dem bisherigen Saisonverlauf gehen die Kölner am Samstag vielleicht erneut als der Favorit in die Begegnung. Warum auch nicht, ein Angstgegner ist Augsburg schon lange nicht mehr. Und selbst wenn, in dieser Spielzeit haben die Kölner schon einige Gegner zum Stolpern gebracht, gegen die es zuletzt nicht immer so gut gelaufen ist.

Kristoffer Lund: Mit guten Leistungen beim 1. FC Köln zum „Traum“ WM in der „Heimat“

Kristoffer Lund beim Training des 1. FC Köln
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Kristoffer Lund: Mit guten Leistungen beim 1. FC Köln zum „Traum“ WM in der „Heimat“

Kristoffer Lund kam in diesem Sommer aus der italienischen Serie B ans Geißbockheim. Und die ersten Eindrücke sind vielversprechend. Für den Außenverteidiger geht es um die Zukunft beim 1. FC Köln: Kristoffer Lund will über den FC zur WM.

Möglicherweise ist es eine Art Win-Win-Win-Situation. Denn mit guten Leistungen beim 1. FC Köln könnte es auch zum Traum für den Außenverteidiger kommen: Kristoffer Lund will über den FC zur WM.

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Während gleich vier FC-Profis mit der Nationalmannschaft unterwegs waren, wurde Kristoffer Lund in dieser Länderspielpause einmal mehr nicht nominiert. Statt den Testspielen gegen Australien und Ecuador standen für den gebürtigen Dänen Cologne Cup, Training und ein paar freie Tage auf dem Programm. „Ich hätte die Nominierung für die Nationalmannschaft schon bevorzugt“, so Lund am Mittwoch nach der Trainingseinheit. „Es ist natürlich eine große Chance, nominiert zu werden und von den Spielern in der Nationalmannschaft zu lernen, sich mit ihnen zu messen. Auf der anderen Seite konnte ich so die Bindung zu meinen Mitspielern hier verbessern und konnte mal wieder meine Freunde, meine Eltern und Geschwister besuchen.“

Die WM ist ein Traum für Lund

Der 23-Jährige spielte fast anderthalb Jahre für die amerikanische Nationalmannschaft, befindet sich seit einem Jahr zwar auf der Liste von US-Coach Mauricio Pochettino, aber eben nicht mehr im Kader. Doch genau da will der Außenbahnspieler wieder hin. „In der Bundesliga zu spielen bedeutet auch in einer der Top-5-Ligen Europas zu spielen“, so Lund. „Wenn man regelmäßig dort spielt und seine Leistung zeigt, dann ist es natürlich eine gute Chance, sich zu präsentieren. Aber am Ende des Tages ist es die Entscheidung des Trainers. Aber ich würde natürlich gerne mein Land repräsentieren.“ Die Mutter des Kölner FC-Profis ist Amerikanerin, machte somit den Verbandswechsel möglich. Und im kommenden Jahr steht die WM in den USA vor der Tür. Ein Traum für Lund.


Ein Traum, für sein Land aufzulaufen. „Es fühlt sich immer mehr nach Heimat für mich an“, sagt der Außenbahnspieler. „Als ich jünger war hat es sich mehr als mein zu Hause angefühlt, weil ich damals die Familie und die USA öfter besucht habe. Seit dem ich Fußball auf diesem hohen Level spiele, war es nicht so einfach, so viel zu reisen. Deswegen ist es unglaublich mit der Nationalmannschaft in die USA zu reisen und dann eventuell die Familie zu treffen.“ Und Lund ist auf einem guten Weg dort wieder hinzukommen. Tatsächlich sind die ersten Eindrücke vielversprechend. Vier Mal stand Lund in den bisherigen sechs Ligaspielen in der Anfangsformation, saß in allen sieben Pflichtspielen nur ein Mal 90 Minuten auf der Bank. Der gebürtige Däne erhält unter Lukas Kwasniok immer wieder seine Chancen, gehört mindestens zum erweiterten Kreis der Stammspieler.

„Das wird am Ende entscheiden“

Das war vielleicht so nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Lund spielte zuletzt beim italienischen Zweitligisten Palermo in der Serie B. Der Sprung ins deutsche Oberhaus war also noch einmal ein Karriereschritt. Nun ist der Däne beim FC unterwegs. Und das durchaus erfolgreich. „Es lief doch gut für uns. Besser als ich es erwartet habe“, sagt Lund. „Wir haben schon einige harte Einheiten, aber die Atmosphäre ist hier in Köln richtig gut.“ Und zehn Punkte aus sechs Spielen sind auch nicht verkehrt. Als nächstes geht es nun gegen den FC Augsburg. „Wir gehen natürlich mit großem Respekt in jedes Spiel. Aber wir wollen schon jedes einzelne der Spiele gewinnen“, sagt Lund, dessen Leihvertrag im Sommer ausläuft. „Wie lange ich hier in Köln bleibe, hängt in erster Linie an mir und wie ich mich präsentiere, welches Level ich zeigen kann. Das wird am Ende entscheiden.“

Wenn es so weitergeht, stehen die Chancen nicht schlecht, dass der FC einen WM-Teilnehmer sicher in den eigenen Reihen hat.

Ex-Spieler des 1. FC Köln: Justin von der Hitz ist ein gutes Beispiel für den schweren Sprung zu den Profis

Justin von der Hitz bei seinem letzten Spiel für den FC
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Ex-Spieler des 1. FC Köln: Justin von der Hitz ist ein gutes Beispiel für den schweren Sprung zu den Profis

Im vergangenen Sommer hat Justin von der Hitz den FC unter viel Wirbel verlassen. Mittlerweile ist es ruhig geworden um das ehemalige Talent des 1. FC Köln: Justin von der Hitz tut sich weiterhin schwer.

Er galt als ein ganz großes Talent beim 1. FC Köln: Doch Justin von der Hitz tut sich auch bei seinem neuen Club weiterhin schwer.

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Beinahe wäre es am Montag mal wieder zu einem internationalen Einsatz gekommen. Die deutsche U20-Nationalmannschaft war zu Gast in Portugal. Justin von der Hitz hatte es dieses Mal aber nur in den erweiterten Kader der DFB-Auswahl geschafft. Erst vor vier Wochen hat der Rechtsverteidiger sein Debüt für die deutsche U20-Nationalmannschaft gegen Italien gefeiert. Dieses Mal blieb der ehemalige Kölner Hoffnungsträger in Nürnberg. Es ist deutlich stiller geworden um den U17-Weltmeister von 2023. Denn noch vor wenigen Wochen war der Wirbel groß. Von der Hitz hatte mit zwei Toren und einer Vorlage die U19 der Geißböcke im Finale gegen Leverkusen auf Kurs Deutsche Meisterschaft gebracht und einmal mehr für Unverständnis gesorgt. Unverständnis bei zahlreichen Fans, die von der Hitz gerne weiterhin beim FC gesehen hätten.

Unter Struber nicht berücksichtigt

Auch die Kölner Verantwortlichen hätten von der Hitz gerne behalten. „Wir haben im Nachwuchsbereich, unsere Verantwortlichen in der Akademie – alle haben um Justin gekämpft. Wir haben wirklich alles versucht“, sagte Stephan Ruthenbeck im Sommer dem „Express“. Kolportiert wurde aber, dass man auf Spielerseite nicht ganz so glücklich in Köln war. Wohl auch, weil man sich mehr Spiel-, mehr Einsatzzeit versprochen hatte. Trotz der immer wieder kommunizierten Baustelle auf der rechten Abwehrseite bekam der Youngster unter Gerhard Struber keine Chance. Im Gegenteil, der damalige Trainer erklärte öffentlich, dass er von der Hitz in näherer Zukunft nicht bei den Profis sehen würde, obwohl das Talent unbestritten sei.

Talent ja, aber der Schritt zu den Profis ein wenig groß, so der Tenor – für den Struber von einigen Fans in den Sozialen Medien doch kräftig kritisiert wurde. Doch ganz unrecht scheint der Österreicher nicht gehabt zu haben. Denn von der Hitz spielt bislang auch bei seinem neuen Club keine Rolle. Bislang hat der Rechtsverteidiger noch nicht eine Minute für die Profis gespielt. Bei den ersten vier Ligaspielen gehörte der Youngster noch zum Kader, seit Ende August ist er Teil der 2. Mannschaft. Bei der Qualität steht es wohl außer Frage, dass von der Hitz den Sprung schafft. Nur noch nicht jetzt, eher eben irgendwann. Der 18-Jährige ist einer von vielen FC-Talenten, die Köln in der Hoffnung auf mehr Spielzeit verlassen haben.

Auch Wäschenbach spielt keine Rolle

Meiko Wäschenbach, U19-Pokalsieger mit Köln, verließ den FC schon in der vergangenen Saison, um in Karlsruhe 2. Bundesliga zu spielen. Bei den Badenern kam Wäschenbach damals auf zwei Einsätze und drei Spielminuten. In dieser Saison steht noch kein Spiel bei den Profis auf der Liste. Auch für Justin Diehl lief es nach dem Weggang aus Köln alles andere als rund. Auch aufgrund von Verletzungen hat es der Stürmer bis heute beim VfB nicht geschafft. Dass es einige andere Beispiele gibt, steht außer Frage. Beispielsweise Jens Castrop, der zuletzt ausgerechnet bei Borussia Mönchengladbach ordentlich aufspielte. Doch das Beispiel von der Hitz zeigt wohl ziemlich deutlich, dass der Sprung zu den Profis dann doch manchmal größer ist, als es Spieler und Fans mitunter einschätzen.

Neue Marktwerte: Starker Gradmesser für Thomas Kesslers Erfolg beim 1. FC Köln

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Neue Marktwerte: Starker Gradmesser für Thomas Kesslers Erfolg beim 1. FC Köln

Dass die Kaderwerte beim FC in der Summe nach dem erfolgreichen Start höher eingeschätzt werden, kommt nicht überraschend. Allerdings ist die Steigerung extrem beeindruckend beim 1. FC Köln: Aktuelle Marktwerte als Gradmesser für Thomas Kesslers Kader Erfolg.

Nicht nur die herausragende Quote der funktionierenden Neuzugänge geht neben der Arbeit von Trainer Lukas Kwasniok größtenteils auf das Konto des neuen Sportchefs. Auch wirtschaftlich ist Stand jetzt ein mehr als guter Weg eingeschlagen worden beim 1. FC Köln: Aktuelle Marktwerte als Gradmesser für Thomas Kesslers Kader Erfolg.

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Das Lob von Michael Reschke fiel im FC-Podcast „Dreierkette“ schon auffallend groß aus. Als „außergewöhnlich“, als „kleines Fußballwunder“ beschrieb der Berater von Eric Martel die Entwicklung des 1. FC Köln und nannte gleich mehrere Namen, denen besondere Lobeshymnen gesungen werden dürfen. Vor allem aber lobte der Frechener immer wieder Thomas Kessler und eben die, die die Entscheidung getroffen haben, „Kess“ in den neuen Job zu heben. Nun ist Reschke bekanntlich ein Sympathisant der Geißböcke und vielleicht als Spieler-Berater daran interessiert, sich mit dem Sportchef gutzustellen. Doch mit dem 68-Jährigen spricht ein Experte auf dem Gebiet. Reschke war in Kaderplanungen unter anderem bei den Bayern, beim VfB Stuttgart und beim FC Schalke 04 involviert.

Zweitteuerste Transfersommer

Das Lob kommt also von einem absoluten Experten. Dabei ist die positive Entwicklung der Geißböcke natürlich auch den Laien längst aufgefallen. Von den zwölf Neuverpflichtungen gehören zwei Drittel mindestens zum erweiterten Kreis der Stammspieler. Rav van den Berg ist verletzt, Ron-Robert Zieler als Nummer zwei verpflichtet. Wenn überhaupt bleiben mit Cenk Özkacar und Alessio Castro-Montes höchstens zwei neue Spieler ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Bislang, gerade bei Castro-Montes sind die Erwartungen nach wie vor große. Gleich mehrere der neuen Akteure würden es sicherlich auch in anderen etablierten Teams der Liga in die erste Elf schaffen. Mannschaften, die an die Tür Richtung Europa anklopfen wollen.

Um einen ähnlich erfolgreichen Transfersommer in der Historie der Kölner zu finden, muss man wohl schon sehr weit zurückschauen. Wobei der Vergleich mit allen besonderen Gegebenheiten natürlich auch ein wenig hinkt. Kessler hat in diesem Sommer aber den „zweitteuersten“ Transfersommer der Kölner Geschichte verursacht, sich durch clevere Abgänge nicht verausgabt. Rund 25 Millionen Euro hat der FC für neue Spieler ausgegeben. In der Spielzeit 17/18 waren es 40 Millionen, alleine für Jhon Cordoba 17. Damals wurden aber auch Spieler verpflichtet, die eben nicht wie erhofft einschlugen. Spieler wie Vincent Koziello. Der ehemalige französische Nachwuchsnationalspieler ist zurzeit noch ohne Verein. Dass der FC mal bis zu acht Treffer in dieser Form auf dem Markt gelandet hat, ist wenn überhaupt sehr lange her.

Beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung

Das liegt auch an der Quantität an Neuverpflichtungen, für die Profi-Abteilung wurde schlicht selten in einem ähnlichen Ausmaß zugeschlagen. Vor allem aber scheint die Scouting-Abteilung einen richtig guten Job gemacht zu haben. Und das könnte sich nicht nur sportlich für die Kölner irgendwann auszahlen. Auch wirtschaftlich scheint dieser Transfersommer ein guter zu sein. Die Zahlen von transfermarkt.de entsprechen bekanntlich nicht gänzlich der Realität, sind aber durchaus als Tendenz, vielleicht als eine Art Richtwert zu sehen. Und diese liefern beeindruckende Zahlen. Rav van den Berg soll den FC rund acht Millionen Euro gekostet haben, die ist der Spieler seit dem neuesten Update auch wert. Sebastian Sebulonsen wurde für 2,5 Millionen Euro verpflichtet, ist laut Online-Portal nun vier Millionen wert.

Besonders positiv ist die Entwicklung bei Isak Johannesson. Der Isländer wurde für 5,5 Millionen verpflichtet, der Marktwert wird nun auf zehn Millionen eingeschätzt. Und Said El Mala sprengt die Rechnung ohnehin. Der Youngster wurde für rund 300.000 Euro von der Viktoria verpflichtet. Mit 18 Millionen ist er mittlerweile der viert wertvollste FC-Profi der Vereinsgeschichte – hinter Namen wie Anthony Modeste, Lukas Podolski und Jonas Hector. Alleine das Plus der festverpflichteten Spieler beläuft sich aktuell auf knapp 30 Millionen. Ein Wert, der natürlich mit Vorsicht zu genießen ist. Denn neben den Tendenzen von transfermarkt.de sind die jeweiligen Ablösen kolportiert und die angegebenen Marktwerte stark an Leistungen, Verletzungen und Erfolgen auch vom Team gekoppelt. Die Werte können also schon beim nächsten Update wieder ganz anders aussehen.

Kaderwert massiv gesteigert

Für den Moment haben die Kölner Verantwortlichen aber den Kaderwert auf mehr als 100 Millionen Euro in die Höhe geschraubt, ihn um deutlich mehr als 30 Prozent gesteigert. Er ist so hoch wie seit vier Jahren nicht mehr und damals erreichten die Kölner am Ende der Spielzeit bekanntlich die Conference League. Allerdings sind die Werte der Spieler in den vergangenen Jahren insgesamt auch deutlich angestiegen, ein Vergleich ist schwer. Der FC liegt im ligainternen Vergleich mit den 106 Millionen dennoch auf Platz 15. Und dann ist da noch ein weiterer Teil der Wahrheit. Denn unter anderem den Deal mit Said El Mala hat das Team um Christian Keller auf die Spur gebracht. Möglicherweise konnte der neue Sportdirektor zudem auch nur aufgrund des Sparkurses seines Vorgängers so viel investieren.

Dennoch: Bislang ist die Arbeit von Thomas Kessler nicht hoch genug einzuordnen. Der Sportdirektor hat den FC durchaus sportlich und wirtschaftlich in die richtige Richtung gelenkt. Mindestens für den Moment.

DFB: Said El Mala glücklos bei U21-Zittersieg – Sebulonsen feiert Länderspiel-Debüt

Said El Mala beim Spiel der deutschen U21 gegen Nordirland
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DFB: Said El Mala glücklos bei U21-Zittersieg – Sebulonsen feiert Länderspiel-Debüt

Nachdem der Kölner Shootingstar gegen Griechenland für die U21 des DFB noch für Wirbel sorgte, gelang dem 19-Jährigen gegen Nordirland weniger als zuletzt beim 1. FC Köln: Said El Mala bleibt bei DFB-Erfolg blass. Sebastian Sebulonsen feierte derweil sein Länderspieldebüt.

Der deutsche Nachwuchs hat die zweite Niederlage in Serie knapp verhindert. Das Team von Antonio di Salvo gewann gegen Nordirland 2:1. Es lief aber nicht rund aus Sicht des 1. FC Köln: Said El Mala bleibt bei dem glücklichen DFB-Erfolg blass. Zudem feierte Sebastian Sebulonsen sein Länderspieldebüt für Norwegen.

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Am Dienstagmittag war es wieder so weit. Der Hype um Said El Mala bekam eine neue Note. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Kölner Youngster auf einen Marktwert von 18 Millionen Euro ein. Damit ist El Mala der wertvollste FC-Profi des aktuellen Kaders und der viertwertvollste der FC-Historie. Das wird den Wirbel um den Kölner Hoffnungsträger sicherlich nicht eindämmen. Zumal der Wert bei den aktuellen Leistungen nur ein Zwischenwert ist. Christian Keller sprach vor wenigen Wochen davon, dass der 19-Jährige eines Tages der teuerste Transfer der Kölner Vereinsgeschichte werde. El Mala befindet sich auf einem guten Weg. Das Duell bei der U21 des DFB gegen Nordirland lief am Dienstag allerdings an dem Kölner Shootingstar lange vorbei.

Sebulonsen feiert Debüt

Auch, weil die deutsche Auswahl große Probleme mit dem Nachwuchs der Nordiren hatte. Von Beginn an war der Gastgeber die Spiel bestimmende Mannschaft und belohnte sich früh durch einen Treffer von Ruairi McConville. Auch weiterhin war die Mannschaft von der Insel griffiger, aggressiver und hätte sogar nachlegen müssen. Aber Dennis Seimen klärte im Eins-gegen-Eins gegen Patrick Kelly, den Nachschuss kratzte Noel Aséko von der Linie. El Mala hatte bis zur Halbzeit kaum gute Aktionen, konnte sein Tempo und Dribbling nicht ausspielen. Direkt nach Wiederanpfiff wurde die deutsche Mannschaft besser und der Kölner Offensivspieler kam dann auch mal durch, doch seine Hereingabe erreichte Nicolo Tresoldi nicht. Doch das Team von Antonio di Salvo tat nun deutlich mehr, war besser. Ein Treffer von Nelson Weiper zählte aufgrund einer Abseitsstellung nicht.

Nach 62 Minuten war die Begegnung für den 19-jährigen FC-Profi beendet. Die deutsche Auswahl machte weiter Druck. Assan Ouédraogo traf schließlich zum Ausgleich, Dženan Pejčinović erzielte vom Punkt das entscheidende 2:1. Unterdessen hat Sebastian Sebulonsen am Abend sein Debüt für die norwegische Nationalmannschaft gegeben. Der Schienenspieler wurde im Freundschaftsspiel gegen Neuseeland nach einer guten Stunde eingewechselt. Norwegen kam nicht über ein 1:1 hinaus. Damit enden die Länderspiele für die FC-Profis. Und das aus Kölner Sicht zum Glück ohne Verletzungen.


Vor Augsburg: Die personelle Lage entspannt sich beim 1. FC Köln – Zwei Nationalspieler zurück

Lukas Kwasniok und Marvin Schwäbe beim Training
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Vor Augsburg: Die personelle Lage entspannt sich beim 1. FC Köln – Zwei Nationalspieler zurück

Am Dienstag ist der FC in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den FC Augsburg gestartet. Die zuletzt etwas angespannt Lage nimmt ab. Das Personal-Update beim 1. FC Köln: Nationalspieler und Verletzte kehren zurück.

Nach vier freien Tagen starten die Kölner in die Vorbereitung auf die nächste Pflichtspiel-Phase. Zunächst steht für die Geißböcke die Begegnung gegen Augsburg an. Und so langsam geht es auch wieder aufwärts mit der Quantität des Personals. Die Lage entspannt sich beim 1. FC Köln: Denn die ersten Nationalspieler und auch Verletzte kehren zurück.

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Vier Tage hatten die Kölner Spieler frei, um auch mal wieder ein wenig aus dem Liga-Alltag zu entfliehen. Und einige nutzten die Zeit für einen kleinen Tripp in die Sonne. Am Dienstag geht es bei den Geißböcken dann aber schon wieder los. Am frühen Nachmittag versammelt Lukas Kwasniok seine Mannschaft um sich. Denn schon am kommenden Samstag steht das Heimspiel gegen den FC Augsburg an und zum ersten Mal ist es in dieser Saison ein Heimspiel um 15.30 Uhr. Gegen die Fuggerstädter wollen die Kölner den nächsten Erfolg einfahren, um sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Der FCA hat zwar das jüngste Saisonspiel gewonnen, aber so richtig rund läuft es unter dem neuen Coach Sandro Wagner noch nicht. Und genau das wird Kwasniok mit seinem Team ausnutzen wollen.

Van den Berg trainiert wieder

Und so wird der Kölner Coach erleichtert sein, dass ein Großteil des Kaders wieder beisammen ist. Am Dienstag trainierten beispielsweise die beiden Nationalspieler Isak Johannesson und Jakub Kaminski bereits wieder individuell. Johannesson hatte noch am Montag mit der Nationalmannschaft von Island einen Achtungserfolg gegen Frankreich eingefahren. 2:2 hieß es nach 90 Minuten. Allerdings haben sich die Chancen auf die WM-Teilnahme nicht massiv erhöht. Polen spielte bereits am Sonntag gegen Litauen. Kaminski hatte also bereits einen Tag mehr zur Erholung. Mit Sebastian Sebulonsen für Norwegen und Said El Mala mit der U21 des DFB sind am frühen Abend noch zwei Nationalspieler im Einsatz.

Auch die bisher drei angeschlagenen Spieler kehren diese Woche wieder zurück, Marvin Schwäbe, Jan Thielmann und Marius Bülter (teilintegriert) sind wieder mit von der Partie. Ob es für alle Spieler für Samstag reicht, wird voraussichtlich die Belastung zeigen. Rav van den Berg, Luca Kilian an Youssuopha Niang arbeiten in der Reha. Am Mittwoch ist noch eine öffentliche Einheit anberaumt. Donnerstag und Freitag wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert.


Der nächste Block könnte für den 1. FC Köln richtungweisend werden

Lukas Kwasniok hat seinen Kader um drei Spieler reduziert
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Der nächste Block könnte für den 1. FC Köln richtungweisend werden

Am Dienstag startet der FC in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den FC Augsburg. Auf dem Papier vielleicht nicht der attraktivste Gegner und dennoch ein wichtiges Spiel für den 1. FC Köln: Die nächsten Begegnungen werden richtungweisend.

Nach der Länderspielpause startet der FC in die nächste Phase. Und sie ist eine wichtige für den 1. FC Köln: Die nächsten Begegnungen werden richtungweisend.

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Sicher wird Lukas Kwasniok mit der Leistung seiner Mannschaft beim Cologne Cup nicht wirklich glücklich gewesen sein. Im Sommer hatte der Trainer nach einem 2:2 im Testspiel gegen Fortuna Köln sehr deutliche Worte gefunden. Jetzt gab es eine Niederlage gegen den Regionalligisten, wenn auch nach „nur“ 45 Minuten, aber auch eine Pleite gegen Viktoria Köln. Doch der Trainer fand noch am vergangenen Donnerstag dann doch ein paar Worte, die er mit einem Lächeln unterlegen konnte. „Wir freuen uns auf den nächsten Länderspiel-Block. Da ist es mir ganz wichtig zu sagen, dass wir drei Highlight-Spiele haben: Augsburg, Hamburg und Gladbach.“ Die eigentlichen Topspiele gegen Borussia Dortmund und im Pokal gegen den FC Bayern München nannte der Coach sichtlich amüsiert nicht.

Die nächsten Spiele als Gradmesser

Die Duelle gegen die Tabellenplätze neun, 14 und 17 klingen tatsächlich nicht so sonderlich nach Highlight-Spiel. Und doch steht der FC, wenn man so will, schon ein wenig vor richtungweisenden Wochen. Denn nach den sechs Begegnungen gegen Mannschaften, die sich zumindest wirtschaftlich den Plan vom internationalen Geschäft hinter die Ohren geschrieben haben, stehen nun eben Duelle gegen Teams auf Augenhöhe auf dem Spielplan. Zumindest gegen Kontrahenten, gegen die der FC auch punkten sollte, wenn nicht muss. Die Erfolge über Mainz, Freiburg und Hoffenheim hatte man vor der Spielzeit vielleicht nicht zwingend auf der Rechnung. Ein Triumph gegen den Hamburger SV und nach dem schwachen Auftakt gegen den FC Augsburg könnte da schon drin sein.

Begegnungen, die also durchaus als Gradmesser gesehen werden können. Gerade, wenn es darum geht, sich für dann das Jahresfinale im letzten Block von Mitte November bis Mitte Dezember eine gute Ausgangsposition zu erarbeiten. Den Auftakt macht das Heimspiel am kommenden Samstag gegen den FC Augsburg. Die Fuggerstädter fuhren zuletzt den zweiten Saisonsieg ein und verbesserten sich auf Rang 14. Einen Angst einflößenden Auftritt legte der FCA in dieser Spielzeit aber bislang noch nicht hin. Es folgt das Auswärtsspiel bei den starken Borussen, bevor es im DFB-Pokal gegen die Bayern geht. Im Heimspiel gegen den HSV geht es dann zum ersten Mal gegen einen Gegner, den man vor der Saison als direkten Konkurrenten im Abstiegskampf angesehen hätte.

Das letzte Spiel des kommenden Blocks ist dann das Auswärtsspiel und Derby bei der Borussia aus Mönchengladbach. Und spätestens da wartet dann wohl das wirklich wahre Highlight-Spiel – zumindest für die meisten Fans der beiden Clubs.