Baustelle Standards: Hinten kassiert der 1. FC Köln zu viele Tore, vorne erzielt er kein einziges

Freiburgs Christian Günter beim Eckball im Spiel in Köln
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Baustelle Standards: Hinten kassiert der 1. FC Köln zu viele Tore, vorne erzielt er kein einziges

Der FC ist zweifelsohne stark in die neue Saison gestartet. Die Kölner versuchen viel mit spielerischen Mitteln zu lösen. An einer großen Baustelle gilt es aber noch zu arbeiten beim 1. FC Köln: Die Standards sind vorne und hinten ein Problem.

Aktuell gibt es eigentlich wenig zu meckern beim 1. FC Köln: Die Standards sind allerdings vorne und hinten ein Problem der Geißböcke.

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Mit seinen starken Paraden hatte Marvin Schwäbe am vergangenen Spieltag sicherlich einen ganz großen Anteil am Erfolg der Geißböcke über Hoffenheim. Der Kölner Keeper parierte einen verdeckten Schuss von Muhammed Damar, klärte eine Eins-gegen-Eins-Situation gegen Bazoumana Touré und hielt schließlich einen weiteren Versuch von Fisnik Asllani. Und in gewisser Weise hatte der Keeper mit seinen Leistungen zudem auch einen doch großen Anteil an einer beeindruckenden Statistik. Die Kölner haben in dieser Saison eben aus dem Spiel heraus gerade einmal drei Gegentore kassiert. Einzig der FC Bayern München weist mit zwei Gegentreffern einen besseren Wert in der Liga auf. Eine starke Bilanz, die auf eine konsequente Hintermannschaft (trotz Kritik an der Boxverteidigung) inklusive gutem Torwart schließen lässt.

Sechs Gegentore nach Standards

Doch da ist eben noch eine andere Seite der Medaille. Denn die Kölner haben insgesamt schon neun Gegentore kassiert. Und bei drei Gegentreffern aus dem Spiel heraus lautet die andere Wahrheit eben sechs Gegentore nach Standardsituationen oder vom Punkt. Gegen Freiburg kassierten die Kölner nach einem Eckball das 1:4 durch Maximilian Eggestein. Gegen Wolfsburg trafen Mohamed Amoura nach einer Freistoßflanke sowie Maximilian Arnold mit einem direkten Freistoß. In Leipzig tat es Arnold Nationalspieler David Raum gleich und gegen Stuttgart war Ermedin Demirovic vom Punkt souverän. Einzig die TSG Hoffenheim hat mehr Treffer nach einem ruhenden Ball kassiert (7). Die Kölner kassieren nicht nur viele Gegentore, sie lassen auch viele Freistöße und Eckbälle zu.

„Es gilt, weniger Standards zuzulassen. Das ärgert mich am meisten. Es ist schon so, dass wir Eckbälle teilweise herschenken. Man muss den Mut haben, den Ball auch mal mit dem schwachen Fuß aus der Gefahrenzone zu befreien und sich nicht darüber zu freuen, den Ball ins Toraus zu kicken, um dann den nächsten Eckball zu erwarten“, hatte Lukas Kwasniok nach dem Leipzig-Spiel und einer Flut an Hereingaben gesagt. Der Trainer erklärte aber auch, dass man genau daran arbeite. Gegen Hoffenheim war das noch nicht immer zu erkennen. Mehr als die Hälfte der 28 Hereingaben kamen nach einem ruhenden Ball in die Box. Für die Begegnung gegen Augsburg darf den Kölnern allerdings Mut machen, dass der FCA in den bisherigen Ligaspielen erst eine Standardsituation selbst verwerten konnte.

Noch kein Treffer nach Standards

Damit ist die Mannschaft von Sandro Wagner in Sachen Standards die (geteilt) zweitschlechteste der Liga. Nur ein Team hat bislang noch gar nicht nach einer Standardsituation getroffen. Und das ist der FC. Zum Vergleich Bayern München und Bayer Leverkusen waren jeweils sechs Mal mit dem ruhenden Ball erfolgreich. Die Gefahr der Kölner mit dem ruhenden Ball ist also bislang mehr als überschaubar. Und das ist kein neues Problem. In der vergangenen Spielzeit kamen die Kölner auf zehn Treffer nach Standardsituationen und lagen damit auf dem geteilt vorletzten Platz. Den letzten Platz teilten sich mit neun Treffern immerhin auch vier Mannschaften. Auch daran wird Kwasniok zu arbeiten haben.

Tore garantiert? Die Offensive des 1. FC Köln weiß, wo Augsburgs Tor steht

Linton Maina jubelt nach seinem Tor gegen Augsburg
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Tore garantiert? Die Offensive des 1. FC Köln weiß, wo Augsburgs Tor steht

Im bisherigen Saisonverlauf hat sich die Hintermannschaft des FC Augsburg alles andere als sattelfest gezeigt. Ein Vorteil für die Geißböcke? Die Offensive des 1. FC Köln weiß, wo Augsburgs Tor steht.

Die Anfälligkeit der Augsburger Hintermannschaft ist keine Toregarantie für den FC. Florian Kainz, Jan Thielmann, Marius Bülter und Co. – die Offensive des 1. FC Köln weiß aber sehr wohl, wo Augsburgs Tor steht.

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Es gibt wohl nur wenig Zweifel daran, dass die Statistik immer nur einen Teil der Wahrheit ablichtet. Obwohl im Schnitt beispielsweise vier Tore in den bisherigen Liga-Duellen der Augsburger gefallen sind und dabei auch jeweils beide Mannschaften immer trafen, ist nicht sicher gesagt, dass die Begegnung des FC am Samstag eine torreiche wird. Wahrscheinlich ist das aber schon: Immerhin trifft eine besonders kaltschnäuzige Mannschaft auf eine in der Defensive doch anfällige. Der FCA hat den höchsten gegnerischen xGoals-Wert der Liga – und das mit großem Abstand. Doch ein Garant ist es eben nicht. Um die Hoffnung auf Kölner Treffer aber ein wenig zu erhöhen, sei erwähnt, dass gleich mehrere FC-Spieler ganz genau wissen, wo das Tor der Augsburger steht, beziehungsweise, wie man es dann auch noch trifft.

Viele Treffer gegen Augsburg

Eric Martel erzielte sein erstes Tor für die Geißböcke in einer Begegnung gegen die Fuggerstädter. Im April 23 gewannen die Kölner 3:1 in Augsburg, der Sechser traf zum zwischenzeitlichen 2:0. Luca Waldschmidt war bereits zwei Mal erfolgreich, bereitete zwei Treffer vor. Doch der ehemalige Nationalspieler hat noch ein ganz anderes Erlebnis mit dem FCA. Im Juniorenbereich waren die Fuggerstädter wohl so etwas wie der Lieblingsgegner des gebürtigen Siegeners. Gleich sechs Tore knipste der Angreifer damals im Dienste der Frankfurter U17 gegen Augsburg – gegen keinen Gegner mehr. Im Februar 2013 erzielte Waldschmidt sogar einen Hattrick. Auch Marius Bülter traf bereits gegen den FCA. Auf der Scorerliste stehen zwei Treffer, ein Assist.

Und um die Kölner Gefährlichkeit gegen Augsburg komplett zu machen, kommen auch Linton Maina, Jan Thielmann und Florian Kainz auf insgesamt vier Tore und vier Assists. Die weiteren Kölner Offensivkräfte waren bislang weniger erfolgreich. Vor allem, weil es bisher für sie kaum bis gar keine Duelle gegen Augsburg gegeben hat. Nur Jakub Kaminski fällt in der Statistik mit keinem Tor in vier Begegnungen ab. In seiner aktuellen Form wäre der Samstag doch ein guter Zeitpunkt, das zu ändern.

Die Schattenseite der Qual der Wahl beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss zwei Spieler streichen

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
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Die Schattenseite der Qual der Wahl beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss zwei Spieler streichen

Durch die Rückkehr von Marius Bülter stehen Lukas Kwasniok wieder mehr Optionen für das Duell gegen den FC Augsburg zur Verfügung. Doch dieser Luxus führt auch auf der anderen Seite zur Qual der Wahl beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss wieder zwei Spieler streichen.

Mit Marius Bülter kehrt ein Leistungsträger zurück in den Kader der Geißböcke. Und das hat Auswirkung auf die Nominierung beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss nämlich wieder zwei Spieler streichen.

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Zu Beginn der Länderspielpause hatte Lukas Kwasniok noch erklärt, ein Freund der Länderspielpause zu sein. Betonte aber auch, dass er es am liebsten gehabt hätte, seine Nationalspieler wären auch in Köln geblieben. Zum einen sicherlich, damit sich die Mannschaft in ihrer Gänze weiter einspielen könnte, zum anderen aber auch, damit die Jungs keinem erhöhten Verletzungsrisiko ausgesetzt wären. Zumindest bei Zweiterem kann der Coach aufatmen. Zwar habe man bei Said El Mala eine leichte Muskelspannung feststellen können und auch Isak Johannesson habe laut Kwasniok nach wenig Schlaf ein „wenig verbogen“ ausgesehen, einsatzfähig sind seine Spieler aber schon. Und nicht nur das: Im Laufe der Woche meldeten sich auch die zuletzt angeschlagenen Marvin Schwäbe und Jan Thielmann sowie Marius Bülter zurück.

„Insofern können wir aus dem Vollen schöpfen“

Dementsprechend hat sich die personelle Lage beim FC entspannt. „Insofern können wir aus dem Vollen schöpfen und freuen uns auf Samstag“, sagte der Coach mit einem Lächeln im Gesicht. Kwasnioks Freude ist durchaus nachzuvollziehen. Der Kölner Trainer hat sein Versprechen schon lange wahr gemacht, möglichst viel zu rotieren, immer wieder anderen Spielern eine Chance zu geben. Das könnte auch am Samstag wieder der Fall sein. Möglicherweise gibt es am siebten Spieltag die siebte unterschiedliche Startelf. Zudem hat der Trainer auch bereits fünf unterschiedliche taktische Formationen gewählt. Die Maxime ist weiterhin, den geeigneten Schlüssel für den jeweiligen Gegner zu finden. Kwasniok hat dazu weiterhin die Qual der Wahl. Doch wo Licht ist, ist meist auch Schatten.

Und den werden am Samstag wieder zwei Spieler der Kölner Profis erfahren. Denn nach der Rückkehr von Marius Bülter, muss der Kölner Coach wieder zwei Akteure aus dem Kader streichen. Und auch da hat der Coach wieder die Qual der Wahl. Bei den vergangenen vier Spielen war jedes Mal Jusuf Gazibegovic betroffen. Der Rechtsverteidiger scheint keine Rolle mehr unter dem Coach zu spielen. Kwasniok macht aber auch keinen Halt vor Spielern, die in der vergangenen Saison noch zu den Stammspielern gehört haben. Denis Huseinbasic, Dominique Heintz, Florian Kainz oder Linton Maina – gleich mehrere Leistungsträger der Vorsaison blieben schon komplett außen vor. Allerdings haben es die Spieler auch wieder selbst in der Hand, auf sich aufmerksam zu machen.

Zuletzt nutzte genau das Dominique Heintz, der bekanntlich gegen die TSG Hoffenheim wieder in die Anfangsformation gerutscht war.

Youngster des 1. FC Köln: Said El Mala erhält hohe Auszeichnung des DFB

Said El Mala glänzt nicht nur im Trikot des 1. FC Köln
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Youngster des 1. FC Köln: Said El Mala erhält hohe Auszeichnung des DFB

Neues Futter erhält der Hype um den Shootingstar des 1. FC Köln: Said El Mala erhält vom DFB die Fritz Walter Medaille in Silber für seine herausragenden Leistungen in der vergangenen Spielzeit.

Dass er das Zeug für die Bundesliga hat, war abzusehen. Dass es so schnell und so gut werden würde, vielleicht nicht. Nun gibt es die nächste Stufe für den Youngster des 1. FC Köln: Said El Mala erhält die Fritz Walter Medaille in Silber des DFB.

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Am Donnerstag unternahm Lukas Kwasniok einen weiteren vorsichtigen Versuch, dem Hype um Said El Mala den Wind aus den Segeln zu nehmen. Der Trainer betonte mit einem breiten Lächeln, dass er eben diesen Hype gar nicht mitbekommen hätte und bedankte sich bei den Medienvertretern. Natürlich weiß der Coach aber auch, dass ein Großteil der Berichterstattung um und über den Kölner Youngster nun mal mit den Leistungen zu tun hat und insofern gar nicht aufzuhalten ist. Nun erfährt der Hype neuen Zündstoff. Denn der Offensivspieler wurde für seine Leistungen in der vergangenen Saison mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet. Der DFB vergibt die Auszeichnung in Gold, Silber und Bronze an junge Talente, die durch herausragende Leistungen in der Vorsaison aufgefallen sind.

Schon mehrere Kölner ausgezeichnet

Unter den zwölf Talenten befindet sich nun also auch Said El Mala. „Es freut mich sehr, die Medaille in Silber gewonnen zu haben, das ist nicht selbstverständlich“, sagt der Kölner Offensivspieler. „Es zeigt mir einerseits, dass ich eine gute Entwicklung genommen habe, es ist aber viel mehr noch ein Zeichen und Ansporn für mich, weiterzumachen und mich nicht darauf auszuruhen.“ Bislang machte der 19-Jährige nicht den Eindruck, als wolle er sich auf den Leistungen der Vorsaison ausruhen. El Mala hatte in der 3. Liga für Viktoria Köln als jüngster Spieler überhaupt die zweistellige Tor-Marke erreicht. In dieser Saison hat der Offensivspieler bereits zwei Tore in der Bundesliga geschossen und sicher auch aufgrund seiner Dribbel-Stärke, seiner Dynamik einen Hype ausgelöst.


„Said hat in der vergangenen Saison im anspruchsvollen Umfeld der 3. Liga eine starke Entwicklung genommen. Er hat mit konstant guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt“, sagte FC-Sportdirektor Thomas Kessler. „Die Verantwortlichen der Viktoria um Franz Wunderlich sowie Olaf Janßen und sein Trainerteam haben ihn dabei hervorragend begleitet. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und sind stolz, dass Said für seine Entwicklung mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber geehrt  wird.“ Auch beim DFB selbst sorgte der Angreifer im Sommer für Furore, als er als bester Scorer der U19-EM gefeiert wurde. El Mala reiht sich damit in einer illustre Runde geehrter Kölner Spieler ein. Unter anderem wurden auch Timo Horn (Bronze), Noah Katterbach (Gold) und Salih Özcan (Gold) ausgezeichnet. Neben El Mala wurde unter anderem auch Bayerns Lennart Karl geehrt.

Der 1. FC Köln will den Flow nutzen, der FC Augsburg sucht nach der Konstanz

Eric Martel im Duell im Spiel gegen den FC Augsburg
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Der 1. FC Köln will den Flow nutzen, der FC Augsburg sucht nach der Konstanz

Nach der Länderspielpause empfängt der FC am Samstag den FC Augsburg zum 7. Spieltag. Zuletzt überzeugte die Mannschaft von Lukas Kwasniok mit einem Sieg gegen die TSG Hoffenheim. Nun wartet mit dem FC Augsburg ein unangenehmer Gegner. So will der 1. FC Köln gegen Augsburg punkten.

Die Ausgangslage ist eindeutig: Die Augsburger performen nach einem schwachen Start deutlich unter den Erwartungen, während Köln in positiver Form überrascht. Mit zehn Punkten belegen die Geißböcke aktuell den sechsten Tabellenplatz. Der FCA liegt mit sieben Zählern auf Rang 14. Beide Teams gehen mit einem Sieg im Rücken in die Partie. So will der 1. FC Köln gegen Augsburg punkten

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Noch im vergangenen Sommer hat der FCA deutlich aufgerüstet. Mit Spielern wie unter anderem den auch vom FC umworbenen Robin Fellhauer. Aber mit Sandro Wagner wurde auch ein neuer, ambitionierter Trainer und mit dem Namen auch eine gewisse Erwartung verpflichtet. Neue Protaginsten, die frischen Schwung bringen sollten. Bislang blieb der gewünschte Erfolg aber überschaubar. Erst der 3:1-Heimsieg gegen Wolfsburg beendete die jüngste Negativserie der Fuggerstädter. Lukas Kwasniok analysiert den kommenden Gegner sachlich: „Augsburg hat einen jungen, aufstrebenden Trainer verpflichtet, der den Fokus klar auf Intensität legt. Gegen Wolfsburg waren sie extrem aggressiv, zielstrebig und sehr präsent. Das hat sie in die Erfolgsspur zurückgeführt.“ Daher sei es schwierig, zu beurteilen, wie sich das Team von Wagner nach der Länderspielpause zeigt.

Augsburger unter Performancedruck

Köln will den FCA genau in diesem Aufwind nun aber auch schon wieder stoppen: „Wir versuchen, sie da wieder heraus zu katapultieren“, so Kwasniok. Am Donnerstag war zwischen den Zeilen zu lesen, dass der Trainer eine gewisse Aggressivität fordert und natürlich die stehts geforderte Intensität. Diese wird der FC auch brauchen, um der körperbetonten Augsburger Spielweise Stand zu halten. Ganze 21 Gelbe Karten sammelte der FCA bereits. Personell richtet sich der Blick auf Stürmer Marius Bülter, der nach seiner Verletzung wieder einsatzbereit ist. Kwasniok macht dennoch deutlich, dass er nur eine optionale Rolle spielt: „90 Minuten Bundesliga nach dreiwöchiger Pause – das wäre unseriös. Wir haben da Verantwortung dem Spieler gegenüber.“ Ob er also als Option von Beginn an ist oder erst in der Joker-Rolle agiert, blieb offen.

Ähnlich vorsichtig ist der Trainer bei Said El Mala, der nach zwei intensiven Einsätzen bei der U21 am Donnerstag muskulär leicht angeschlagen ins Mannschaftstraining einstieg. „Der Junge ist 19, sein Körper ist die Belastung noch nicht gewohnt. Ich möchte nicht irgendwann hier sitzen und erklären müssen, warum wir auf ihn nicht aufgepasst haben.“ Ob der offensive Youngstar startet oder als Einwechselspieler kommt, werde kurzfristig entschieden, so Kwasniok.

Konstanz auf der rechten Seite

Gefestigt wirkt dagegen die Rolle des Norwegers Sebastian Sebulonsen. Zuletzt hatte der Schienenspieler in der Länderspielpause in der norwegischen A-Nationalmannschaft debütiert und seine starke Form auch dort bestätigt. Mit seiner defensiven Sicherheit und der Laufbereitschaft an der Linie, gerade um in den Rücken des Gegners zu kommen, ist er für Kölns Trainer in seiner momentanen Verfassung auf der rechten Seite unverzichtbar.

Dass der FC als Aufsteiger nach dem soliden Saisonstart am Samstag als Favorit der Partie gilt, lässt Kwasniok allerdings nicht stehen: „Wir sind Aufsteiger – und werden bis zum 34. Spieltag in jedem Spiel Außenseiter sein.“ Man müsse sich Woche für Woche in der Bundesliga neu unter Beweis stellen. Und genau das wollen die Kölner am Samstag tun. Dort, wo sie vor zwei Wochen aufgehört haben, anknüpfen. Mit Mut, Aggressivität und Selbstbewusstsein strebt der FC den nächsten Heimerfolg an.


Duell der Entert(r)ainer: Sandro Wagner zu Gast bei Lukas Kwasniok 

Lukas Kwasniok und Sandro Wagner - zwei der neuen Trainer in der Bundesliga
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Duell der Entert(r)ainer: Sandro Wagner zu Gast bei Lukas Kwasniok 

Wenn der 1. FC Köln am Samstag zu Hause gegen den FC Augsburg antritt, treffen zwei der derzeit wohl unterhaltsamsten Trainercharaktere der 1. Fußball-Bundesliga aufeinander. Lukas Kwasniok und Sandro Wagner: Unterhaltung an der Seitenlinie.

Es ist das Aufeinandertreffen zweier starker Trainer-Charaktere: Wilde Emotionen, klare Haltung und keine Angst, anzuecken. Lukas Kwasniok und Sandro Wagner: Unterhaltung an der Seitenlinie.

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Auf der Pressekonferenz vor der Begegnung mit Ligakonkurrent FC Augsburg sprach FC-Coach Lukas Kwasniok über seine Arbeit im Verein: “Für mich ist es einfach wichtig, dass wir auf dem Platz gut mit der Mannschaft arbeiten können. Das ist meine Aufgabe. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, auf dem Feld besser zu werden. Mein Hauptfokus liegt auf der Entwicklung der Mannschaft. 80 bis 90 Prozent meiner Arbeit fließen in die Entwicklung der Mannschaft.” Der Fokus liegt auf dem Sportlichen. Ein Credo, das Lukas Kwasniok und viele andere Bundesligatrainer so häufig runterbeten wie nur wenige andere Fußballfloskel.

Doch im Hinblick auf das Spiel gegen den FC Augsburg werden diese Gebete sicher nicht von allen erhört werden. Denn das Spiel gegen die Fuggerstädter erhält seine Brisanz auch durch das, was sich am Samstag ab 15:30 Uhr in den Coaching-Zones abspielen könnte. Dann heißt es nämlich nicht nur 1. FC Köln gegen den FC Augsburg oder Tabellenplatz sechs gegen Platz 14, sondern eben auch Lukas Kwasniok gegen Sandro Wagner, ein Duell besonders unterhaltsamer Trainertypen.

Kwasniok über Wagner: „Augsburg ist einen wichtigen Schritt gegangen“

In Köln blickt man zufrieden auf den Ligastart mit zehn Punkten aus den ersten sechs Spielen zurück. Vor dem Aufeinandertreffen mit dem FCA ist die Stimmung beim Aufsteiger durchweg positiv. Auch Wagner und seine Mannschaft konnten zuletzt gegen den VfL Wolfsburg den langersehnten Befreiungsschlag nach vier Niederlagen in Folge erzielen. Das 3:1 der Augsburger vor heimischem Publikum war ein Schlüsselsieg nach dem Negativlauf und eine beträchtliche Leistung, so Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vorab: “Der FC Augsburg hat sich nach langjähriger Zugehörigkeit in der Bundesliga dazu entschlossen, einen weiteren Schritt zu gehen, indem er einen jungen, aufstrebenden Trainer verpflichtet hat. Ich finde, sie haben einen sehr guten Beginn hingelegt“, so Kwasniok, der dann aber auch die Negativspirale der letzten Wochen beschrieb. „Umso beachtlicher war die Leistung gegen Wolfsburg, denn das zeigt, dass Trainer, Mannschaft und Verein einen absoluten Zusammenhalt nach innen und außen ausstrahlen.“

Wagner über Kwasniok: „Eine Bereicherung für die Bundesliga“

Gut 500 Kilometer südlich von Köln fand Sandro Wagner gestern seinesfalls lobende Worte für Kontrahent Kwasniok: „Er ist ein herausragender Trainer und ein cooler Typ. Ich finde, er ist eine Bereicherung für die Bundesliga. Man erkennt klar, was der 1. FC Köln gegen und mit dem Ball machen will, insbesondere in den ersten Minuten im eigenen Stadion.“ Der Vollständigkeit halber Wagners Einschätzung ließe sich wie folgt ergänzen: Klarheit im Spiel, Klarheit in der Meinung. So äußerte der 44-Jährige einmal gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“: „Wenn die Gefahr bestünde, dass ich durch die Fußballwelt eines Tages aalglatt werden würde, wäre ich raus.“

Wie sich Kwasniok diesen Ruf erarbeitet hat, zeigen zwei Beispiele. Nach einer 1:2-Heimniederlage gegen den Karlsruher SC in der abgelaufenen Zweitligasaison als Coach des SC Paderborn etwa prangerte er öffentlich die mangelnde Qualität seiner Mannschaft an: „Wir machen einfach zu viele Fehler, und das ist ein Qualitätsproblem“, sagte er damals der Sportschau. Eine wirksame Kritik an den Vereinsverantwortlichen, die den Kader nach diesem öffentlichen Rundumschlag unter anderem mit Marvin Mehlem und Manuel Riemann verstärkten. Im Dezember 2024 machte er kein Geheimnis aus seiner Meinung, als Paderborn einen Wechsel im Winter zum Hamburger SV verweigerte: „Man hat mir eine Lebenschance genommen. Das ist für mich extrem enttäuschend“, sagte er in diesem Zusammenhang.

Ein Faible fürs Anecken

Der Kölner Coach hatte bei seinem Amtsantritt in Köln bereits angedeutet, dass Fußball in erster Linie Unterhaltung und Spektakel sei. Ob im Trikot an der Seitenlinie oder mit breitem Grinsen bei den Pressekonferenzen – genau das lebt Kwasniok. Meinungsstarke Auftritte wie jene des Kölner Coachs sind aber auch eine Spezialität von Wagner. So fiel er jüngst beim Sieg seiner Mannschaft gegen Wolfsburg mit einer Handgeste auf, die man durchaus als Provokation in Richtung seiner Kritiker gedeutet haben könnte. Wagner selbst klärte später gegenüber der BILD auf: „Großartig Winken war es nicht. Ich habe eher mit meiner Familie gelabert, die haben mir erzählt, was in den letzten Wochen los war. Das war ein Zeichen an meine Family.“

Auch eine seiner Aussagen im Duell seiner Augsburger gegen den FC Bayern München schlug große Wellen. Nach der 3:2-Niederlage gegen den Rekordmeister äußerte der 37-Jährige gegenüber den Journalisten: „Ich sehe nicht, dass wir weniger Qualität haben als Bayern. Sehen Sie das vielleicht so? Ich sehe das jedenfalls nicht so. Ich sehe uns auf keiner Position im ganzen Verein von der Qualität her schlechter aufgestellt.“ Angesichts der erwartungsgemäß heftigen Reaktionen schob er später nach: „Ich glaube, dass ich vielleicht zwei Stunden später einen Tick anders geantwortet hätte. Aber ich habe die Frage so verstanden, dass wir auf allen Positionen qualitativ im Nachteil sind. Das konnte ich für mich nicht akzeptieren. Da tat ich mich einfach schwer und hätte wahrscheinlich auch nicht schlafen können.“

Spektakel vorprogrammiert?

Beide Trainer verbindet auch ihr Umgang mit dem Medientrubel, den sie erzeugen. Kwasnioks Credo, den Fokus aufs Sportliche zu legen, ergänzte Wagner auf der PK gestern um eine weitere Maßnahme, die angesichts der Diskussionen um ihn nur folgerichtig scheint: „Ich nehme das gar nicht wahr, weil ich seit Wochen nicht mehr viel lese, da ich mich auf meine Arbeit fokussieren will. Ich schaue immer zu den erfahrenen Personen in meinem Gewerbe auf. Es gibt viele ältere Trainer, die mir seit Jahren sagen: ‚Wenn du in der Bundesliga ankommst, darfst du nichts mehr lesen!‘ Denn wenn du Spiele gewinnst, macht das etwas mit dir, und wenn du Spiele verlierst, auch.”

Auch wenn Sandro Wagner sie nicht lesen wird: Für alle anderen bleibt abzuwarten, ob das Aufeinandertreffen der beiden Entertrainer weitere Geschichten schreiben wird (Samstag, 15:30 Uhr, abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com).

Lukas Kwasniok sieht den 1. FC Köln „bis zum 34. Spieltag“ als Außenseiter – auf dem Platz wirkt das anders

Lukas Kwasniok nimmt die Rolle des Außenseiters gerne an
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Lukas Kwasniok sieht den 1. FC Köln „bis zum 34. Spieltag“ als Außenseiter – auf dem Platz wirkt das anders

Trotz des starken Saisonauftakts sieht der Kölner Trainer die Rollen in der Liga klar verteilt. FC-Coach Lukas Kwasniok sieht den 1. FC Köln als Außenseiter.

Die Kölner sind erstaunlich gut in die Saison gestartet, Augsburg für viele Experten überraschend schlecht. Dennoch sind die Rollen für den FC-Coach klar verteilt. Lukas Kwasniok sieht den 1. FC Köln als Außenseiter.

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Sechs Spiele, zehn Punkte, Platz sechs und dazu ein erfrischend offensiver Fußball – der FC hat sich in wenigen Wochen in der Bundesliga ein beachtliches Standing erarbeitet. Die Kölner werden schon von dem ein oder anderen Experten als die Überraschungsmannschaft der Liga betitelt. Und es vergeht auch kaum eine Woche, in der nicht ein ehemalige Kicker, ein Trainer oder ein Funktionär die Arbeit in Köln über den grünen Klee lobt. Und da der kommende Gegner trotz einer prominenten Trainerverpflichtung im Sommer eher einen Stotterstart hingelegt hat, könnte man auf die Idee kommen, dass sich die Rollen vor dem Duell gegen den FC Augsburg ein wenig verschoben haben. Sicherlich auch dank Lukas Kwasniok, der die Geschicke in Köln seit gut drei Monaten leitet.

„Wir wollen erfolgreich bleiben“

Und wann immer über den neuen Trainer am Geißbockheim gesprochen oder geschrieben wird, da ist der Begriff „Authentizität“ nicht weit. Der Kölner Coach gilt als Mensch, der kein Blatt vor den Mund nimmt, Dinge anspricht, aber auch sein Wort hält. Kwasniok ist eben authentisch. In Sachen Rollenverteilung in der Bundesliga hat der Kölner Trainer aber eine andere Auffassung als eben jene genannten Experten. Die Rolle des Favoriten nimmt der 44-Jährige nämlich ganz sicher nicht an. „Wir sind im ersten Jahr in der Bundesliga und so war ich hier sitze, werden wir bis zum 34. Spieltag in jedem Spiel Außenseiter sein“, so der Trainer am Donnerstag. „Für einen Aufsteiger ist das das normalste der Welt, dass man das aus einer Underdog-Rolle angeht und zwar inklusive des letzten Spieltags.“

Statistik spricht für den FC

Nach den bisherigen Auftritten gerade gegen Mannschaften wie den SC Freiburg oder aber auch den VfL Wolfsburg oder die TSG Hoffenheim, fällt es allerdings schwer, den FC im Duell gegen die schwächelnden Fuggerstädter nicht als Favorit zu sehen. Denn der FCA ist in dieser Saison alles andere als ein bislang besonders gefährliches Team. Nach dem durchaus schmeichelhaften Auftaktsieg gegen Freiburg fiel das Team von Sandro Wagner in eine Negativspirale, tat sich schwer, fand erst am vergangenen Spieltag mit dem Erfolg gegen Wolfsburg ein wenig in die Spur. Egal ob Tore, Abschlüsse, xGoals oder Großchancen – es gibt nur wenige Offensivwerte, in denen der FCA besser als der FC ist. Und in der Defensive ist der Unterschied noch eklatanter. Beispielsweise ist Augsburg die Mannschaft mit dem mit Abstand höchsten gegnerischen xGoals-Wert.

Rein statistisch spricht also viel für Köln. Zumal auch die jüngere Bilanz wieder zu Gunsten der Geißböcke gekippt ist, nachdem Augsburg lange als so etwas wie ein Angstgegner gehandelt worden ist. Dennoch sind auch die Worte des Kölner Trainers durchaus verständlich. Zum einen ist der FC bekanntlich gerade erst wieder aufgestiegen. Trotz des starken Starts wird das Saisonziel primär Klassenerhalt heißen, während der FCA mittlerweile etabliert und alles andere als eine Fahrstuhlmannschaft der Liga ist. Zum anderen wird der Kölner Coach viel daran setzen, die Erwartungshaltung bei den Geißböcken und den Fans möglichst klein zu halten. Dass das kein Selbstläufer wird, ist Kwasniok in seiner Wahlheimat natürlich bereits lange bewusst. Mit jedem Erfolg mehr, gerät die Rolle des Außenseiters ein Stück weiter in den Hintergrund.

Klassentreffen gegen den Aufsteiger: U21 des 1. FC Köln will die Serie gegen Bonn ausbauen

Evangelos Sbonias im Spiel gegen den FC Gütersloh
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Klassentreffen gegen den Aufsteiger: U21 des 1. FC Köln will die Serie gegen Bonn ausbauen

Die U21 des 1. FC Köln will ihre Serie gegen den Bonner SC fortsetzen: Die FC-Reserve ist in der Regionalliga West seit sechs Spielen ungeschlagen. Am Samstagnachmittag soll im Franz-Kremer-Stadion gegen den Aufsteiger die 20-Punkte-Marke geknackt werden. Dabei könnte ein Sturm-Talent sein Comeback feiern.

Auch der Kölner Nachwuchs muss am Samstag im Heimspiel ran. Und die U21 des 1. FC Köln will ihre Serie gegen den Bonner SC fortsetzen. Doch Trainer Evangelos Sbonias warnt vor dem Gegner.

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Am Samstagnachmittag werden sich die Augen der FC-Fans Richtung Müngersdorf richten, wenn der 1. FC Köln ab 15:30 Uhr den FC Augsburg in der Bundesliga zu Gast hat. Abseits des Rampenlichts kämpft jedoch zeitgleich auch die U21 der Geißböcke um Punkte in der Regionalliga West. Das Team von Trainer Evangelos Sbonias möchte dort weitermachen, wo es vor der Länderspiel-Pause aufgehört hat: Die U21 ist seit nunmehr sechs Spielen ungeschlagen, erkämpfte sich vor zwei Wochen nach 0:3-Rückstand und in Unterzahl noch ein 3:3 in Düsseldorf.

Bonn „hat eine klare Handschrift“

Nach zuletzt zwei Remis in Serie soll am Samstag endlich mal wieder ein Sieg her – und die U21 geht als Favorit in das Duell mit dem Bonner SC. Der Gegner aus der Bundesstadt steht aktuell mit neun Punkten auf dem viertletzten Platz in der Tabelle und befindet sich damit in der Abstiegszone. Der BSC hat bereits einen Trainerwechsel hinter sich. Der Aufstiegscoach Sascha Glatzel musste nach vier Niederlagen in den ersten fünf Spielen und lediglich drei Punkten gehen. Für ihn übernahm Björn Mehnert. „Es ist eine Aufgabe, die nicht ganz so einfach ist“, ahnt Sbonias, „weil Bonn schon eine klare Handschrift mit dem neuen Trainer hat.“ Der FC-Trainer erwartet „dass Bonn versuchen wird, es kompakt zu verteidigen und dann über Umschalt-Momente zu kommen, um uns da wehzutun.“

Mit Bilal Ksiouar, Marcel Damaschek, Leon Augusto, Jonas Berg und Lucas Cueto stehen übrigens gleich fünf Spieler im Bonner Kader, die das Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln durchlaufen haben. Das Rhein-Duell ist entsprechend auch ein großes Klassentreffen. Sbonias hofft derweil, dass er Malek El Mala schon am Wochenende wieder einsetzen kann – wenn auch vermutlich zunächst als Joker nach der jüngsten Verletzungspause. Der Stürmer befindet sich seit dieser Woche wieder im Mannschaftstraining. „Da müssen wir einfach gucken, wie er die Belastungen verträgt und ob er dann eine Option für das Wochenende ist“, tappte der Coach noch im Dunkeln, ob es für El Mala im Kader reichen könnte.

Einige Rückkehrer wieder dabei

Definitiv fehlen wird neben den beiden Langzeit-Verletzten Gabriel Miocevic und Youssoupha Niang auch Mikolaj Marutzki. Der 18-jährige Torwart sah in Düsseldorf bei seiner Regionalliga-Premiere die Rote Karte und ist noch bis zum 27. Oktober gesperrt.

Sbonias musste in der jüngsten Länderspiel-Pause auf einige Spieler verzichten. Patrik Kristal war mit Estlands A-Nationalmannschaft unterwegs und kam noch am Dienstagabend rund eine Stunde in Tallinn gegen Moldau (1:1) zum Einsatz. Zudem durften sich die beiden Innenverteidiger Yannick Mausehund und Luc Dabrowski sowie das Offensiv-Talent Etienne Borie im Bundesliga-Kader präsentieren. Während Borie in dieser Woche bereits zur U21 zurückkehrte, verblieben die beiden Abwehr-Spieler zunächst noch beim Team von Trainer Lukas Kwasniok, dürften aber am Samstag wieder zum Regionalliga-Aufgebot zählen.


Lukas Kwasniok gibt Update zu Marius Bülter und Said El Mala: „Da haben wir schon eine Verantwortung“

Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz des 1. FC Köln
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Lukas Kwasniok gibt Update zu Marius Bülter und Said El Mala: „Da haben wir schon eine Verantwortung“

Mit der Begegnung gegen den FC Augsburg steht für den FC am Samstag die nächste Aufgabe auf dem Programm. FC-Coach Lukas Kwasniok kann nahezu aus dem Vollen schöpfen. Und das wirft personelle Fragen auf beim 1. FC Köln: Wie steht es um Marius Bülter und Said El Mala?

Nach und nach sind die Spieler wieder in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt. Die personelle Situation hat sich entspannt beim 1. FC Köln: Doch wie steht es nun im Angriff um Marius Bülter und Said El Mala?

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Ohne größere Verletzungen sind nun auch die Nationalspieler beim FC wieder zusammen und ins komplette Mannschaftstraining eingestiegen. Vor dem Duell gegen den FC Augsburg kann FC-Trainer Lukas Kwasniok also wieder aus dem Vollen schöpfen – abgesehen von den Langzeitverletzten um Rav van den Berg, Luca Kilian und Youssoupha Niang. Somit dürfte der Kölner Coach wieder die Qual der Wahl bei der Aufstellung haben. Auch die Nationalspieler sind da natürlich gegen den FCA wohl wieder ein Faktor. „Der Isak (Johannesson, Anm. d. Red.) sah gestern schon ganz schön verbogen aus. Jetzt hat er aber wieder ausreichend geschlafen und heute trainiert“, sagte Kwasniok am Donnerstag. „Said hat leichte muskuläre Spannungen gehabt. Aber er war auch schon wieder auf dem Feld.“

„Es geht darum, den Flow zu nutzen“

Beide Spieler hatten noch am Dienstag ein Länderspiel absolviert und daraufhin am Mittwoch individuell trainiert. Während Johannesson wohl sicher wieder in die Startelf rotiert, steht hinter El Mala für eine weitere Anfangsnominierung aber ein Fragenzeichen. Und das trotz seines starken Auftritts gegen Hoffenheim, als der Stürmer den einzigen Treffer erzielte. „Nur, weil jemand ein Tor erzielt, heißt es nicht automatisch, dass er sofort wieder beginnt. Bei Said geht es darum, den Flow zu nutzen“, sagte Kwasniok, erklärte dann aber auch, dass man trotzdem nichts überstürzen dürfe. „Der Junge ist 19 Jahre alt. Er hat drei Spiele in einer Woche absolviert. Und sein Körper ist das noch nicht gewohnt. Ich möchte nicht eines Tages hier sitzen und die Frage beantworten, warum wir auf den Jungen keine Acht gegeben haben. Wir müssen sorgfältig die Entscheidung treffen, hilft er uns von Beginn an oder hilft er uns von der Bank aus.“

Eine Einsatzgarantie klingt jedenfalls anders. Auf der anderen Seite ist aber auch der Einsatz von Rückkehrer Marius Bülter nicht sicher. Die komplette Spielzeit wird der Stürmer wohl nicht auf dem Platz stehen. „90 Minuten Bundesliga-Fußball nach dreiwöchiger Verletzungspause wäre unseriös. Da haben wir schon eine Verantwortung dem Spieler gegenüber, er sich selbst und der Mannschaft gegenüber“, sagte der Kölner Coach. „Es wäre völlig unseriös. Aber aus dem Vollen schöpfen, heißt, ihn im Kader haben. Ob er beginnt und früher runter muss oder später reinkommt, werden wir sorgfältig entscheiden.“

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Thomas Kessler buhlt offenbar um polnisches Talent

Thomas Kessler sucht nach einem neuen Trainer für den 1. FC Köln
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Nach dem überraschend gut verlaufenen Saisonstart wird Thomas Kessler für seine Einkaufspolitik im Sommer offenbar zu recht gefeiert. Doch es steht bereits die nächste heiße Phase an und nun auch schon das nächste Transfergerücht: Der 1. FC Köln ist wohl an Kuba Nawrocki interessiert.

Der Deadline Day ist gerade einmal sechs Wochen alt, da beginnt die Gerüchteküche für die nächste Transferphase zu brodeln. Und auch beim FC gibt es dementsprechend bereits das erste Transfergerücht: Der 1. FC Köln ist wohl an Kuba Nawrocki interessiert.

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Arbeitet der FC bereits an möglichen weiteren Verpflichtungen? Zumindest scheinen die Geißböcke schon an neuen Spielern interessiert zu sein. Die ersten Transfergerüchte kochen in der Kölner Gerüchteküche auf. Wie der Transfer-Experte Rudy Galetti berichtet, ist der FC an einer Verpflichtung von Kuba Nawrocki interessiert. Der 18-Jährige gilt als großes Talent in Polen, spielt aktuell für Widzew Lodz. Der junge Pole ist ein klassischer Sechser, kann aber auch die Rolle des zentralen Mittelfeldspielers übernehmen. Neben dem FC sollen auch der VfB Stuttgart sowie der VfL Wolfsburg ihr Interesse bekundet haben. Auch aus Italien gäbe es Interesse. So stehe Nawrocki auf der Liste des AC Florenz sowie von Sassuolo Calcio und US Cremonese.

Noch kein Profi-Einsatz

Trotz des vermeintlich hohen Interesses hat der Youngster bislang noch keine Junioren-Nationalmannschaft Polens durchlaufen und auch noch keinen Einsatz bei den Profis auf dem Konto. Der 18-Jährige wechselte im Sommer 2024 von Varsovia zu Widzew Lodz, spielt dort seitdem in der zweiten Mannschaft, absolvierte im Sommer aber die Vorbereitung bei den Profis. Dort saß er nur einmal in dieser Spielzeit auf der Bank. Bei der Reserve ist er Stammspieler, erzielte bereits einen Treffer und bereitete einen weiteren vor. Aktuell wäre der Mittelfeldspieler sicherlich keine Verstärkung für die Kölner, eher ein Perspektiv-Transfer. Denn die Kölner sind bekanntlich im Zentrum gut aufgestellt, haben den Kader im Sommer auf der Position auch ausgedünnt. Zudem erhoffen sich Kölner Youngster wie Emin Kujovic oder U17-Weltmeister Fayssal Harchaoui in naher Zukunft mehr Einsatzzeit beim FC.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Youngster in den Planungen von Lukas Kwasniok bislang nicht die größte Rolle gespielt haben.