Marius Bülter: Nach Zwangs- und Babypause in die nächste Phase des 1. FC Köln?

Marius Bülter nach seinem Treffer gegen Mainz
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Marius Bülter: Nach Zwangs- und Babypause in die nächste Phase des 1. FC Köln?

Nach seinem beeindruckenden Schnellstart zu Saisonbeginn mit vier Torbeteiligungen in zwei Spielen waren die vergangenen Begegnungen nicht so glücklich. Erst mit schwerem Stand, dann verletzt. Nach der Geburt seines ersten Kindes könnte es weiter gehen beim 1. FC Köln: Startet Marius Bülter erneut durch?

Bis zu seiner Verletzungs- und dann der Babypause war er einer der absoluten Gewinner beim 1. FC Köln: Startet Marius Bülter erneut durch? Am Dienstag könnte der Stürmer wieder in das Training zurückkehren.

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Die Vorbereitung war kurz und sie war nicht so richtig erfolgreich. Marius Bülter kam Ende Juli zum FC, spielte gegen Vitesse Arnheim und durfte den FC sogar als Kapitän gegen Atalanta Bergamo aufs Feld führen. Und obwohl die Kölner in den beiden Begegnungen gleich elf Mal erfolgreich waren, trug sich Bülter in die Torjägerliste eben nicht ein. Der Transfer war bei einigen Fans der Kölner ohnehin von Skepsis begleitet. Doch das hat sich bereits nach wenigen Wochen bekanntlich zerschlagen. Aktuell ist der Angreifer eher so etwas wie der Hoffnungsträger in der Domstadt. Das hat sich der 32-Jährige, der von der TSG Hoffenheim ans Geißbockheim gewechselt ist, mit einer beeindruckenden Effizienz erarbeitet. Gegen Mainz erzielte der Angreifer den entscheidenden Treffer, gegen Freiburg war Bülter an drei Toren unmittelbar beteiligt, ist aktuell der Kölner Topscorer.

Der Mythos des „psychologisch wichtigen Zeitpunkts“

Kein Wunder, dass Bülter von den FC-Fans umgehend zum Spieler des Monats gewählt wurde. „Es freut mich und zeigt auch, dass ich mich hier wohlfühle, gut aufgenommen wurde und wir eine coole Mannschaft haben. Dann kann man auch seine Leistung bringen“, sagte der Angreifer erst jüngst im Interview mit fc.de. Die Stärke des 32-Jährigen kommt wohl auch durch die Flexibilität, die Lukas Kwasniok von seinen Spielern fordert, die der Spieler aber auch mitbringt.

„So flexibel habe ich noch nicht häufig gespielt und das macht es auch besonders. Wir finden uns immer wieder auf anderen Positionen wieder, das braucht auch seine Zeit, um es noch besser zu machen. Aber wir sind da auf einem guten Weg“, sagte der Stürmer. So hätte es auch aus Kölner Fan-Sicht natürlich gerne weitergehen können und sollen, tat es aber nicht. Gegen Wolfsburg tat sich der Offensivspieler schwer, gegen Leipzig verletzte sich Bülter, musste schon zur Halbzeit runter.

Rückkehr schon am Dienstag?

Gegen den VfB Stuttgart fehlte der Stürmer und ausgerechnet auch gegen seinen Ex-Club aus Hoffenheim. Bülter zeigte sich über diesen Umstand enttäuscht. Dabei war der Grund ein durchaus glücklicher. Denn der Stürmer fiel zuletzt aufgrund einer Babypause aus. Seit vergangenem Wochenende ist der 32-Jährige das erste Mal Vater. Und so dürfte der Stürmer durchaus beflügelt wieder in den Kader zurückkommen. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass das schon am Dienstag passieren könnte. „Bei Bülti hoffen wir, dass er Anfang der kommenden Woche einsteigen kann, damit er eine volle Trainingswoche hat“, hatte Kwasniok am vergangenen Mittwoch gesagt.

Dann hätte der Angreifer sicherlich auch wieder die Chance, von Beginn an gegen Augsburg aufzulaufen. Allerdings setzte zuletzt Ragnar Ache ein Ausrufezeichen war gegen Fortuna und Viktoria Köln erfolgreich. Grundsätzlich scheinen die Fuggerstädter dem Stürmer auch zu liegen. Für Union Berlin und den FC Schalke 04 traf Bülter gegen den FCA, für die TSG legte der Angreifer einen Treffer auf. Am Donnerstag blieb beim Cologne Cup erst einmal wie angekündigt die Rolle des Zuschauers. Doch Marius Bülter hat ja schon zu Beginn der Saison bewiesen, dass er von Null auf 100 in Windeseile durchstarten kann.

Dominique Heintz im Interview: „Wenn du in ein Loch fällst, dann hast du im Grunde schon verloren“ – Teil 1

Dominique Heintz im Interview mit come-on-fc.
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Dominique Heintz im Interview: „Wenn du in ein Loch fällst, dann hast du im Grunde schon verloren“ – Teil 1

Am vergangenen Spieltag stand der Routinier gegen Hoffenheim erstmals diese Saison in einem Pflichtspiel auf dem Platz und machte seine Sache gut. Mit come-on-fc.com sprach der 32-Jährige über seine seine Einstellung zum Fußball und seine Rolle beim 1. FC Köln: Dominique Heintz im Interview – Teil 1.

Die Nominierung für die Startelf gegen die TSG Hoffenheim kam nicht nur für die Fans überraschend. Auch der Kölner Abwehrspieler war durchaus erstaunt, aber nicht verwundert. Mit come-on-fc sprach der Pfälzer über seine Arbeitseinstellung, den Kader und den neuen Trainer des 1. FC Köln: Dominique Heintz im Interview – Teil 1.

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Das Gespräch führte Simon Bartsch

Herr Heintz, nach dem Spiel gegen Hoffenheim sprachen sie davon, dass es Ihr Traum gewesen sei, noch einmal Bundesliga zu spielen. Der ist wahr geworden. Was war schwerer? Die Beine oder der Sack an Kurznachrichten?

Dominique Heintz: Beides war schwer (lacht), aber natürlich vor allem die Beine. Ich habe in letzter Zeit nicht so viel gespielt. Zuletzt 15 Minuten im Test gegen Bergamo. Das merkst du dann schon. Man kann zwar viel trainieren, macht mal Extra-Läufe und versucht, dranzubleiben, aber das Training ersetzt  keine Spiele. Das ist noch einmal ein anderes Level. Ich war zufrieden, dass ich so lange durchgehalten habe und habe mein Bestes gegeben. Nach zwei Spielen ist man dann aber auch wieder bereit, um auch 90 Minuten durchzuhalten.

Es war ihr erster Einsatz in dieser Saison. Sie haben durchklingen lassen, dass der Trainer sie mit der Aufstellung nach dem Mittagessen überrascht hat. Was ist Ihnen von da an durch den Kopf gegangen?

Dominique Heintz: Ich habe mich einfach auf das Spiel gefreut. Es ist schön, wenn du für deine harte Arbeit belohnt wirst und dass der Trainer gesehen hat, dass ich nie aufgegeben habe und er auf mich setzen kann. Dann habe ich meiner Familie Bescheid gegeben, die gerade auf dem Weg zum Stadion war. Die hat sich natürlich gefreut, mich wieder live auf dem Platz zu sehen. Ich habe mich dann aber auch schnell auf das Spiel fokussiert. Wenn du schon ein bisschen länger im Geschäft dabei bist, dann weißt du, was du zu tun hast.

In der Abstiegs-Saison war die Situation für Sie ähnlich. Da haben Sie zu Beginn auch so gut wie gar nicht gespielt. Zwischenzeitlich mehr, dann wieder kaum. Vergangene Spielzeit waren Sie aus dem Nichts dann wieder Stamm. Was machen diese Auf und Abs mit einem? Vielleicht auch gerade mit einem routinierten Spieler, der ja schon einiges in seiner Karriere geleistet hat?

Dominique Heintz: Das gehört nun mal zum  Profifußball dazu. Es kommt ja auch immer darauf an, welches System der Trainer bevorzugt. Und ein neuer Coach muss sich erst ein Bild von der Mannschaft machen. Aber egal, in welcher Phase du bist, ob Du spielst oder nicht, du musst immer dran bleiben. Du darfst einfach nichts in deiner Mentalität oder an deiner Art in der täglichen Arbeit ändern. Dann wirst du irgendwann wieder belohnt. Dazu versuche ich  immer, die Mannschaft zu unterstützen.

„Wenn du in ein Loch fällst, dann hast du im Grunde schon verloren“

Als sie 2023 nach Köln zurückgekommen sind, haben Sie gesagt, dass Sie Ihre Rolle darin sehen, da zu sein, wenn die anderen Sie bräuchten. Ist dieses Mannschaftsverständnis manchmal auch hart, wenn man im Umkehrschluss dann auf dem Platz auch mal nicht gebraucht wird?

Dominique Heintz: Auch dann muss man immer weitermachen. Nur so erarbeitet man sich ja die Chance, sich wieder zu zeigen. So habe ich das in meiner ganzen Karriere gemacht.

Dominique Heintz gegen den FC Bayern München 2025/16


Und da bestand nie die Gefahr, in ein Loch zu fallen?

Dominique Heintz: Wenn du in ein Loch fällst, dann hast du im Grunde schon verloren. Dann bestätigst du ja, dass du am Anschlag bist und vielleicht eben nicht die Haltung oder die Bereitschaft hast, im Training alles zu geben. Vielleicht erwartet der Trainer aber gerade eine Reaktion vom Spieler. Wie geht er mit einer Nicht-Berücksichtigung um? Wie zeigt er sich danach? Dann muss man zeigen, dass man sich nicht unterkriegen lässt.

Gerhard Struber hat sie in der vergangenen Saison als Rotwein beschrieben, der immer besser werden würde. Würden Sie sich als den unverwüstlichen oder den immer wieder aufstehenden Dominique Heintz beschreiben?

Dominique Heintz: Das macht ihr Medien ja dann (lacht). Ich brauche keine Bestätigung von außen oder dass die Medien mich immer als den Spieler beschreiben, der nicht aufgibt. Auf der anderen Seite entsteht dieser Eindruck ja durch die harte Arbeit und schafft so ein positives Gefühl. Das kannst du aber nur schaffen, wenn du täglich in der Arbeit sauber bleibst, eine gute Haltung hast, gut zu deinen Mitstreitern bist. Es ist nicht so, dass mir das nicht gefällt. Es ist natürlich schön, so etwas zu lesen oder zu hören, weil es eine Bestätigung für die Arbeit ist.

Schwingt bei solchen Einsätzen wie am Freitag auch ein Hauch Genugtuung im Sinne von „Seht ihr, ich kann es noch“ mit?

Dominique Heintz: Nein, das wäre zu viel. Ich sehe es als Belohnung. Man sitzt auf der Tribüne, kommt zurück in den Kader und dann vom Kader in die Startelf – das tut gut. Ich habe es am Freitag einfach genossen. Darauf habe ich mich seit dem Aufstieg gefreut.

„Jeder Spieler ist wichtig“

Gerhard Struber hat Sie damals als sehr verlässlich, loyal beschrieben. Eigenschaften, die Sie von außen betrachtet perfekt beschreiben. Sind das Tugenden, die es im aktuellen Fußball noch häufig zu finden gibt?

Dominique Heintz: Manchmal liegen Entscheidungen nicht beim Spieler. Zum Beispiel, wenn er gerne bleiben will und der Verein andere Pläne hat – oder es ist genau andersherum. Ich bin schon immer so gewesen, egal bei welchem Verein ich gespielt habe. Hier in Köln habe ich angefangen, habe dann meine Reise gemacht und bin jetzt wieder hier. Ich glaube, ich habe mich in dieser Zeit nicht groß verändert.

Verändert hat sich aber das Umfeld, in diesem Sommer der Kader…

Dominique Heintz: Wir haben viele gute Typen in unserer Mannschaft und du brauchst diese gute Mischung. Du brauchst ein paar jüngere Spieler, ein paar bodenständige. Du brauchst auch ein paar ausgefallene Spieler, so wie es jede Mannschaft hat, das ist sehr wichtig. Du musst immer aufpassen, dass du einen guten Stamm hast und dass du eine gute Mischung hast.

Das ist jetzt Ihre sechste Saison beim FC. Sie haben viele Trainer kommen und gehen sehen. Ist Lukas Kwasniok noch einmal anders? Und wenn ja, inwiefern?

Dominique Heintz: Ich vergleiche Trainer nicht gerne, weil jeder seine eigene Philosophie, seine eigenen Standards, seine eigenen Werte hat. Die Spieler müssen den Trainer erst einmal kennenlernen und der Trainer die Spieler. Jetzt sind wir schon ein paar Monate zusammen und man merkt, dass es immer besser und besser wird. Eigentlich ist es immer gut, wenn du zwei, drei Jahre am Stück mit einem Trainer arbeitest. Dann läuft viel automatisiert.

Haben sich das Training und das Spiel denn so deutlich verändert?

Dominique Heintz: Das ist schwer zu sagen, weil sich in erster Linie unsere Situation verändert hat. In der vergangenen Saison haben wir einen Fußball gespielt, bei dem die Gegner meist tief standen. Da waren wir Favorit. Diese Saison sind wir eher der Außenseiter, der Aufsteiger. Da haben wir wiederum nichts zu verlieren. Die Mannschaften laufen uns jetzt schon sehr hoch an, geben uns Druck, pressen früh. Es ist schon anders. Uns ist schon klar, dass wir vielleicht mal weniger den Ball haben, sondern eher die Umschaltmomente suchen müssen. So wie wir das gegen Hoffenheim gemacht haben.

Im zweiten Teil des Interviews spricht Dominique Heintz über seine Zukunft, die Vertragssituation beim FC und die Zuneigung der Fans.


Niederlagen und Bankdrücker – Bitterer Auftakt für die Nationalspieler des 1. FC Köln

Said El Mala schaut dem Ball hinterher
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Niederlagen und Bankdrücker – Bitterer Auftakt für die Nationalspieler des 1. FC Köln

Das erste Länderspiel dieser Bundesliga-Pause ist für die Kölner Spieler nicht nach Plan verlaufen. Es war jeweils ein bitterer erster Abend für die Nationalspieler des. 1. FC Köln. Während einer 90 Minuten auf der Bank saß, gab es für die anderen beiden Profis jeweils Niederlagen, trotz starker Aufholjagd.

Die Kölner Profis auf Länderspielreise haben die ersten Enttäuschungen einstecken müssen. Es war ein bitterer Abend für die Nationalspieler des 1. FC Köln. Gleich zwei Mal gab es wilde Aufholjagden, die nicht belohnt wurden.

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Said El Mala veränderte durchaus das Spiel. Als der Offensivspieler zur Halbzeit der Begegnung der U21 des DFB gegen Griechenland eingewechselt wurde, da stand die deutsche Auswahl eigentlich auf verlorenem Posten. 0:2 lag die Auswahl von Bundestrainer Antonio di Salvo zurück. Der Ex-Nürnberger Stefanos Tzimas sowie Konstantinos Kostoulas trafen für den Gast. Die deutsche Auswahl tat sich dagegen lange schwer. Mit Said El Mala kam zur Pause Schwung in die Begegnung. Und der Kölner war an beiden Treffern zum zwischenzeitlichen Ausgleich beteiligt. Zunächst vollendete Muhammed Damar einen Abpraller des gegnerischen Torhüters nach einem El-Mala-Versuch. Dann traf Tom Rothe nach einer Ecke, die der Kölner Offensivspieler vorher rausgeholt hatte. El Mala hatte selbst sogar das 3:2 auf dem Fuß, vergab aber. So waren es die Griechen, die einen Lucky Punch setzten.

Aufholjagd wird nicht belohnt

Durch die bittere Niederlage ist die Mannschaft von di Salvo in der Tabelle auf den dritten Platz abgerutscht. Nur der Spitzenreiter qualifiziert sich direkt für die EM, die Tabellenzweiten haben zumindest noch die Chance. Die DFB-Auswahl steht damit doch recht früh unter Druck. Das gilt allerdings nun auch für Isak Johannesson. Zwar holte Island im Duell gegen die Ukraine noch einen 1:3-Rückstand auf, unterlag am Ende aber 3:5 und kassierte damit durchaus einen Dämpfer im Kampf um die WM-Teilnahme. Dabei zeigte der Kölner wie El Mala eine starke Leistung, legte Mikael Egill Ellertsson das zwischenzeitliche 1:1 auf. Anschließend ging die Ukraine 3:1 in Führung, bevor die Isländer mit einem Kraftakt noch ausgleichen konnten. Wenige Minuten vor Spielende entschied der Gast mit einem Doppelpack die Begegnung. Damit rutscht die Mannschaft von Johannesson aktuell auf Platz drei ab. Frankreich hat sechs Zähler Vorsprung.

Bereits am Donnerstag hatte Polen ein Freundschaftsspiel gegen Neuseeland doch erstaunlich knapp gewonnen. Jakub Kaminski saß allerdings 90 Minuten auf der Bank, wurde nicht eingewechselt. Vermutlich auch, weil es dann am Sonntag im Gruppenspiel gegen Lettland um deutlich mehr geht. Der Kölner U21-Spieler Emin Kujovic gab derweil sein Debüt für den Nachwuchs von Bosnien-Herzegowina. Der Mittelfeldspieler war bislang für Montenegro aufgelaufen. Im Duell gegen die Niederlande gab es ein 0:0.


Trotz Kaderumbruch: In der Defensive setzt der 1. FC Köln gerade auf altbewährte Kräfte

Timo Hübers und Joel Schmied sind aktuell unumstritten
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Trotz Kaderumbruch: In der Defensive setzt der 1. FC Köln gerade auf altbewährte Kräfte

In der vergangenen Saison wurde die Defensive der Kölner öfter kritisiert. Gerade die Innenverteidigung schien zu Beginn der Spielzeit nicht immer sattelfest und offenbarte dann am Ende der Saison erneut schwächen. Umso erstaunlicher ist eine Entwicklung trotz Umbruch beim 1. FC Köln: Altbewährte Kräfte werden die neue Konstante im veränderten Kader.

In der vergangenen Zweitliga-Saison war die Defensive beim FC häufiger mal das Sorgenkind. Gerade als Aufsteiger erschien eine Kaderverbreiterung auch in der Hintermannschaft demnach folgerichtig. Aktuell sind aber ausgerechnet Innenverteidiger, die nicht immer unumstritten waren, die neuen Stabilisatoren beim 1. FC Köln: Altbewährte Kräfte werden zumindest aktuell die neue Konstante im Kader.

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Gerade zu Beginn der vergangenen Spielzeit war eine der größten Baustellen die Abwehrkette. Das wurde auch durch die Neuverpflichtungen nach dem Registrierungsverbot nicht wirklich aufgefangen. Immer wieder kam es zu Schwächen im Defensivverbund: Joel Schmied leistete sich den ein oder andere Fehler, unter anderem verursachte der Schweizer einen bitteren Elfmeter gegen Fortuna Düsseldorf. Der Berner wurde bei vielen Fans bereits als ein weiterer Fehleinkauf von Christian Keller eingeordnet. Timo Hübers gewann im Schnitt etwas mehr als jeden zweiten Zweikampf, war aber ebenfalls in einigen Spielen an mehreren Gegentoren beteiligt. Dominique Heintz wurde immer wieder ein Tempodefizit bescheinigt, das kolportiert in der Bundesliga eventuell noch deutlicher ausfallen würde. Die Fans forderten Verstärkung, und sie kam. Zu einem Teil für die Offensive. Von den insgesamt zwölf Neuzugängen wurden sieben wohl eher für die vorderen Positionen eingeplant und auch regelmäßig eingesetzt. Das Gesicht der Mannschaft hat sich vor allem in der Offensive verändert.

Neuer Abwehrchef schwer verletzt, Aufstiegs-Duo gefordert

Dabei hat der FC auch in der Defensive nachgebessert. Doch einer der vielversprechenden Neuzugänge verletzte sich früh, fiel nach nur zwei Einsätzen mit eine schweren Schultergelenks-Verletzung aus und wird wohl frühestens Ende Oktober wieder angreifen können. Der zehn Millionen Euro teure Hoffnungsträger Rav van den Berg überzeugte bei seinen bisherigen Auftritten mit einer Zweikampfquote von 66,7 Prozent sowie einer für sein Alter beeindruckenden Souveränität, einer Routine. Auch Cenk Özkacar wurde verpflichtet, kommt aber bislang eher selten zum Zug. Am Donnerstagabend lief der Abwehrspieler als Kapitän beim Cologne Cup auf, die Binde beflügelte den Innenverteidiger aber auch nicht so recht.

Glück im Unglück für das Aufsteiger Abwehr-Duo Hübers und Schmied. Denn die beiden tragen aktuell wieder die Verantwortung in der Kölner Defensive. Vor allem Schmied profitiert, hat sich zum unumstrittenen Stammspieler entwickelt. Am vergangenen Spieltag komplettierte dann ausgerechnet Heintz die Dreierreihe – die Stamm-Hintermannschaft der Rückrunde war also wieder vereint. Nach sechs Bundesligaspielen stehen aktuell neun Gegentore auf dem Kölner Konto. Ein Wert im Mittelmaß der Liga. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Torhüter Marvin Schwäbe mit Glanzparaden bereits einige Punkte gerettet hat und die Defensive stabiler wirken lässt, als sie statistisch erscheint. Der formstarke Eric Martel verschiebt je nach System zwischen Mittelfeld und Dreierkette, ist ebenfalls eine sichere Konstante.

Hübers und Schmied überzeugen bislang mit soliden Auftritten. Nach der Länderspielpause wartet der mitunter kriselnde FC Augsburg mit Trainer Sandro Wagner. Anschließend folgen einige Topgegner. Dann wird sich zeigen, ob Köln gerade überperformt oder die Mischung einfach gut passt. Spannend dürfte dann aber auch die Rückkehr von van den Berg werden. Der Niederländer wird voraussichtlich im Oktober wieder mit der Mannschaft trainieren. Auf ihn hält Lukas Kwasniok große Stücke. Doch die Konkurrenz wird es dem U21-Nationalspieler wohl nicht leicht machen.

DFB: Starker Said El Mala kann U21-Pleite nicht verhindern – Berater äußert sich zu Transfergerüchten

Said El Mala war ein absoluter Aktivposten
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DFB: Starker Said El Mala kann U21-Pleite nicht verhindern – Berater äußert sich zu Transfergerüchten

Für den deutschen Nachwuchs lief es in der EM-Quali alles andere als gut. Gegen Griechenland verlor die U21 des DFB 2:3 – trotz eines starken Auftritts des Kölners. Doch es gab auch andere Schlagzeilen für die Fans des 1. FC Köln: Sein Berater äußert sich zu Gerüchten um Said El Mala.

Mit der U21 hat der FC-Profi eine bittere 2:3-Pleite einstecken müssen. Dafür gab es aber positive Zeichen für den 1. FC Köln: Der Berater des Offensivspielers äußert sich zu den Gerüchten um Said El Mala.

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Nach seiner Startelf-Nominierung am vergangenen Spieltag gegen die TSG Hoffenheim, die Said El Mala dann auch mit seinem zweiten Saisontor rechtfertigte, nahm der Youngster beim deutschen Nachwuchs am Freitagabend zunächst auf der Bank Platz. Bundestrainer Antonio di Salvo hatte schon vor dem Spiel die Euphorie um das Talent gebremst. „Wir müssen ihn behutsam aufbauen, ihm aber auch die Chance geben, zu spielen. Man sollte nicht jede Aktion hochjubeln, zumal er in seinem Alter noch nicht durchgehend konstant spielt“, sagte der Coach. Hochgejubelt wird der Spieler aufgrund seiner rasanten Entwicklung, die sicherlich auch den Topclubs der Liga nicht verborgen geblieben sind. So wundert es nicht, dass „Sky“ am Montag berichtete, die Bayern und der BVB hätten beim FC angeklopft. Die ersten Fans befürchten einen schnellen Abgang des Dribbelkönigs.

„Es gibt nach derzeitigem Stand keinen Grund, den FC zu verlassen“

Ganz so weit scheint es dann aber nicht zu sein. „Die aktuellen Berichte, dass die Berater-Seite sich mit Dortmund, Bayern oder Vereinen aus England trifft, sind nicht korrekt“, zitiert der „Kölner Stadt-Anzeiger“ den Berater des Spieler. „Es gibt nach derzeitigem Stand überhaupt keinen Grund, den 1. FC Köln zu verlassen – weder im Winter noch im kommenden Sommer.“ Im Gegenteil: „Es spricht derzeit nichts dagegen, dass Said auch in der kommenden Saison für den FC aufläuft, zumal der Club eine sehr erfreuliche Entwicklung nimmt. Dass Said, wenn er sich so weiterentwickelt, irgendwann den nächsten Schritt machen wird, das weiß jeder. Aber in naher Zukunft geht er nirgendwo hin, sondern bleibt beim FC. Wir halten hier bewusst gemeinsam die Zügel in der Hand“, so der namentlich nicht genannte Berater weiter.

Die Arbeit mit dem FC lobt er und deutet immer wieder die enorme Wertschätzung der Kölner an. Für sportliche Furore sorgte der 19-Jährige am Freitagabend zumindest in Teilen. El Mala stand im EM-Quali-Spiel gegen Griechenland zunächst nicht in der Startelf, sah von der Bank einen Doppelschlag, der den Gast in Führung brachte. Der in Deutschland noch gut bekannte Stefanos Tzimas brachte Griechenland in Führung, Konstantinos Kostoulas erhöhte kurz darauf. Zur Halbzeit kam der Kölner Youngster und damit die Wende. Mit einem beherzten Lauf zog El Mala kurz nach seiner Einwechslung in die Box, zog ab, scheiterte am gegnerischen Keeper, der die Kugel aber nicht festhalten konnte. Muhammed Damar verkürzte. Nur wenige Minuten später glich Tom Rothe nach einer Ecke, die der Kölner herausholte, aus. El Mala blieb ein Aktivposten, suchte immer wieder das Dribbling und auch noch einige Male den direkten Abschuss.

Die DFB-Auswahl war nun besser im Spiel, das Tor machten die Griechen. Dimitris Rallis traf zum 2:3. Nur wenige Minuten später hatte der FC-Profi die Chance zum Ausgleich, als er auf der linken Seite in die Box eindrang, das lange Eck aber verfehlte. Eine Flanke des Kölners brachte Nelson Weiper frei stehend nicht im Tor unter. Es blieb beim 2:3. Julian Pauli verpasste dagegen sein Debüt für den deutschen Nachwuchs. Der Innenverteidiger verletzte sich am Freitag.


Vier Talente dürfen sich beim 1. FC Köln zeigen: Eine „Überleistung“ brachte keiner

Maik Afri Akumu im Duell gegen Fortuna Köln
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Vier Talente dürfen sich beim 1. FC Köln zeigen: Eine „Überleistung“ brachte keiner

Beim Cologne Cup im Kölner Südstadion kamen auch einige Talente zum Einsatz beim 1. FC Köln: Doch die Youngster spielen sich bei den beiden Niederlagen nicht in den Fokus.

Mit Yannick Mausehund und Luc Dabrowski kamen am Donnerstagabend gleich zwei junge Talente zu einem Einsatz von Beginn an beim1. FC Köln: Die Youngster spielen sich nicht in den Fokus.

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Lukas Kwasniok hatte es bereits im Vorfeld angekündigt. Nicht nur die Spieler, die zuletzt ein wenig hinten dran waren, eben nicht oder nur auf wenig Einsatzminuten gekommen waren, sollten ihre Chance beim Cologne Cup bekommen. Auch einige Nachwuchskräfte, die bereits in den vergangenen Tagen den Trainingskader aufgefüllt hatten, waren am Donnerstagabend im Kölner Südstadion mit von der Partie.  „Auch deswegen wollte ich einen nicht zu großen Kader, damit wir immer wieder Jungs aus der U21 und U19 dazu packen können“, sagte der Kölner Coach am Mittwoch und ließ gut 24 Stunden später Taten folgen. Denn mit Yannick Mausehund und Luc Dabrowski liefen gleich zwei Kölner Talente von Beginn an, also im Duell gegen Viktoria Köln auf.

„Dafür hat er viel mitgebracht“

Die beiden 19-Jährigen gehören bei der Kölner Reserve zum Stammpersonal. Dabrowski steht eigentlich immer in der Startelf. Und der Kölner Coach zeigte sich nach dem Turnier auch durchaus zufrieden, gerade mit Mausehund. „Yannick ist es glaube ich nicht gewohnt, in der Dreierkette zu spielen. Dafür hat er sehr viele Dinge mitgebracht“, sagte Kwasniok. Beide Abwehrspieler machten ihre Sache im Großen und Ganzen gut, haben aber ganz offensichtlich auch noch einen Schritt vor sich. Der Sprung zu den Profis ist eben kein Selbstläufer. Das musste auch Etienne Borie erfahren. Der Offensivspieler war bereits öfter im Kader der Profis, reiste im Sommer bekanntlich für einige Tage auch mit nach Bad Waltersdorf ins Training. Ausgerechnet Borie kam im Duell gegen Fortuna Köln aber in der eigenen Box einen Schritt zu spät und verursachte so den Elfmeter, den Enzo Wirtz zum zwischenzeitlichen Ausgleich nutzte.

Mit Maik Afri Akumu spielte auch ein 17-Jährige dann mit bei den Profis. Der Angreifer wurde im zweiten Duell eingewechselt. Die Kölner holten den Stürmer im Sommer von Hertha BSC und bezeichneten ihn bei der Vorstellung als eins der „spannendsten Talente“. Für die U19 der Kölner hat Akumu in drei Spielen ein Tor erzielt. Nun sammelte er seine erste Erfahrung bei den Profis. Zwar bezog Lukas Kwasniok sein Fazit auf die gesamte Mannschaft, doch seine Worte trafen eben auch auf die Eigengewächse zu: „Also da waren jetzt keine Überleistungen dabei“.


Nach Doppel-Pleite: Nur wenige Spieler können sich beim 1. FC Köln „für mehr empfehlen“

Lukas Kwasniok wirkt beim Cologne Cup enttäuscht
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Nach Doppel-Pleite: Nur wenige Spieler können sich beim 1. FC Köln „für mehr empfehlen“

Mit zwei Niederlagen in zwei Spielen verlief das Benefiz-Turnier alles andere als optimal für den FC. Trotzdem konnten gegen die Viktoria und Fortuna zumindest ein paar Profis Pluspunkte im Kampf um einen Platz in der Mannschaft des 1. FC Köln sammeln: Nur wenige Spieler bieten sich beim Cologne Cup an.

Es war ein bitterer Abend für den FC im Südstadion von Fortuna Köln. Beide Partien gegen die Stadtrivalen gingen mit 1:2 verloren. Aber immerhin ein paar kleine Lichtblicke gab es beim 1. FC Köln: Nur wenige Spieler bieten sich beim Cologne Cup an.

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Es war ein bisschen sinnbildlich für den bitteren FC-Abend, was sich auf dem Rasen des Südstadions kurz nach Abpfiff der letzten Partie abspielte. Die Kölner Profis und Betreuer standen sichtlich bedient vor ihrer Auswechselbank, während auf der anderen Seite des Platzes gefeiert wurde. Dort nahm nämlich Fortuna Köln, die sowohl die Geißböcke als auch die Viktoria mit 2:1 beziehungsweise 1:0 besiegt hatten, den Pokal für den Sieg im Cologne Cup entgegen. Während der Regionalligist sich also freuen durfte, konnten die Geißböcke nur zuschauen. Zu recht nach zwei insgesamt enttäuschenden Leistungen inklusive zweier Niederlagen gegen den Viert- und den Drittligisten.

Licht und Schatten bei den Spielern

Trotzdem wollte Lukas Kwasniok seiner Mannschaft den Einsatz nicht absprechen – zumindest größtenteils. „Die Haltung war absolut in Ordnung. Damit war ich schon einverstanden. Ich fand, dass der ein oder andere eigentlich eine ganz ordentliche Leistung gezeigt hat. Zwei, drei Jungs nicht ganz so“, so der Coach. Mit Letzterem könnte der Trainer zum Beispiel Jusuf Gazibegovic meinen. Der Rechtsverteidiger durfte im ersten Spiel gegen die Viktoria starten, blieb dabei aber blass und konnte kaum Akzente setzen. So konnte der 25-Jährige, der in dieser Saison bisher kaum auf Spielzeit kam, sich nicht für mehr empfehlen.

Dabei war es genau das, was Kwasniok im Vorfeld vor allem von den Spielern gefordert hatte, die sich in der bisherigen Saison noch nicht so sehr in den Vordergrund spielen konnten. Und das hatte der Trainer trotzdem bei einigen Spielern erkannt: „Manche sind gewillt, an dem Ist-Zustand etwas zu verändern und auf mehr Einsatzzeit von Beginn an zu kommen.“ So machte etwa Ragnar Ache, obwohl er gerade gegen die Viktoria einige Chancen vergab, mit zwei Treffern auf sich aufmerksam. Damit fiel der Angreifer auch seinem Trainer positiv auf. Neben ihm hob der Coach außerdem einen Routinier hervor. „Heintzi hat jetzt ein Spiel von Beginn an gemacht und heute wieder ein gutes Spiel gemacht,“ so der Coach. Für den Innenverteidiger könnte sich die Beharrlichkeit, die er trotz zu Saisonbeginn fehlender Einsatzzeit immer – auch im Test gegen die Fortuna – an den Tag legt, in Zukunft auszahlen.

„Keine Überleistung dabei“

Das gilt eventuell auch für zwei Mittelfeldakteure. „Sowohl Tom Krauß als auch Denis Huseinbasic haben im Mittefeld Gas gegeben“, meinte Kwasniok. So legte etwa Krauß Ache mit einem schönen langen Ball das Tor im ersten FC-Spiel des Abends auf. Huseinbasic wiederum zeigte sich in seiner Zeit aktiv und kam selber zu einigen Abschlüssen, auch wenn diese nicht sonderlich gefährlich waren. Ebenfalls auf sich aufmerksam machen konnte auf der linken Seite Alessio Castro-Montes. Der Schienenspieler hatte gegen die Viktoria ein paar gute Aktionen, bei denen er ordentlich Tempo ins Spiel brachte. Etwa bei seinem Abschluss kurz vor Schluss, bei dem der Belgier den Ball eroberte, in Richtung Strafraum dribbelte, dann jedoch zu unplatziert abzog. Aber auch bei diesen wenigen Spielern, die sich anbieten konnten, war für Kwasniok niemand herausragend: „Es war keine Überleistung dabei.“

Das lässt sich ebenfalls über die Talente sagen, denen der Coach eine Chance gab. So kamen aus dem Kölner Nachwuchs Maik Afri Akumu, Etienne Borie, Luc Dabrowski und Yannick Mausehund zum Einsatz, konnten jedoch nicht groß auf sich aufmerksam machen. Borie verursachte unglücklich gegen die Fortuna den Elfer zum Ausgleich, während Mausehund beim 1:0 der Viktoria schwach aussah und den Ball entscheidend abfälschte. Trotzdem hatte der Coach gerade für Letzteren auch einige positive Worte übrig. „Yannick ist es glaube ich nicht gewohnt, in der Dreierkette zu spielen. Dafür bringt er sehr viele Dinge mit.“ Trotzdem muss der 19-Jährige wie seine Kollegen aus dem Nachwuchs wohl erst noch ein paar Schritte machen, bis er wirklich bei der ersten Mannschaft Fuß fassen kann.

Ehre für Youngster des 1. FC Köln: Julian Pauli für U21 des DFB nominiert

Julian Pauli vom 1. FC Köln
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Ehre für Youngster des 1. FC Köln: Julian Pauli für U21 des DFB nominiert

Ehre für einen weiteren Spieler des 1. FC Köln: Julian Pauli wurde für die U21 des DFB nominiert. Aktuell spielt der Innenverteidiger für Dynamo Dresden.

Aktuell ist der Abwehrspieler zwar an den Zweitligisten Dynamo Dresden verliehen, dennoch gibt es einen weiteren Nationalspieler beim 1. FC Köln: Julian Pauli wurde für die U21 des DFB nachnominiert. Der Innenverteidiger reist zum deutschen Nachwuchs.

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Das Talent und das Potenzial sind unbestritten. Nicht umsonst hat der Abwehrspieler in der vergangenen Saison seine ersten Schritte im Profifußball beim 1. FC Köln gemacht. Nun winkt der erste Einsatz bei der U21 des DFB. Julian Pauli wurde am Donnerstagnachmittag nachnominiert, reist nun zum deutschen Nachwuchs und trifft dort auf Said El Mala, der bekanntlich seit dieser Saison aktiv für den FC spielt, nachdem er im Sommer 2024 von Viktoria Köln verpflichtet und direkt wieder verliehen wurde. Ein Leihkonstrukt ist auch Pauli zu Beginn der Saison eingegangen. Der Kölner Youngster soll bei Dynamo Dresden Spielpraxis sammeln und auf höhere Aufgaben vorbereitet werden. Das klappt bislang recht ordentlich. Beim Zweitligisten gehört Pauli zum absoluten Stammpersonal.

Zwei Spiele in den kommenden Tagen

Am Freitag trifft die deutsche Reserve auf Griechenland, am kommenden Dienstag dann auf Nordirland. Ob Pauli dann zum Einsatz kommt, wird sich zeigen müssen. Der in London geborene Abwehrspieler feierte sein Debüt 2020 in der U16 für den DFB, spielte aber mittlerweile auch sechs Mal für die deutsche U20. Nun folgt die erste Berufung in die U21. Damit ist Pauli nun ein Teil einer langen Tradition. Im vergangenen Sommer spielten Eric Martel und Jan Thielmann für den deutschen Nachwuchs die Europameisterschaft. Auch Denis Huseinbasic (mittlerweile Bosnien-Herzegowina), Jonas Urbig und Tim Lemperle gehörten immer wieder zum Aufgebot. Dem Vernehmen nach war auch der Nachwuchs der Three Lions an dem Abwehrspieler interessiert. Nun läuft Pauli für die U21 des DFB auf.

Neben Pauli ist Said El Mala für die U21 nominiert, zudem spielen Isak Johannesson und Jakub Kaminski für ihre Nationalmannschaften.

Linton Maina in neuer Rolle beim 1. FC Köln: „Jeder will spielen und jeder will mitfahren“

Neue Rolle für Linton Maina
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Linton Maina in neuer Rolle beim 1. FC Köln: „Jeder will spielen und jeder will mitfahren“

Für Linton Maina läuft die Saison bislang nicht wie erwartet. Der Offensivspieler kommt nicht auf die Einsatzzeit, die er sich erhofft hat. Nun äußert sich der Offensivspieler im Podcast von Radio-Köln. Das sagt Linton Maina über seine Rolle beim 1. FC Köln.

Erst vor wenigen Monaten hat er seinen Vertrag verlängert und wollte ein Zeichen setzen. Aktuell gehört der 26-Jährige eher zu den Ergänzungsspielern. Das sagt Linton Maina über seine Rolle beim 1. FC Köln.

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Für Linton Maina könnte am Abend beim Benefiz-Turnier im Südstadion ordentlich Einsatzzeit anstehen. Zumindest hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok am Mittwoch angekündigt, dass am Donnerstag vor allem die Spieler auflaufen werden, die zuletzt ein wenig hinten dran waren. Gemessen an der vergangenen Spielzeit dürfte das auf Maina also zutreffen. Der 26-Jährige kommt in der aktuellen Saison auf 113 Minuten in der Liga und auf einen Startelf-Einsatz. Dabei gehörte der Offensivspieler im Vorjahr zu den absoluten Leistungsträgern. „Es ist sehr schwierig und es wird auch nicht leichter. Es werden immer wieder neue Entscheidungen getroffen. Das wollte der Trainer so, das wollte Thomas Kessler so“, sagt Maina im FC-Podcast von „Radio Köln„. „Man muss irgendwie damit klar kommen. Leicht ist es nicht. Jeder will spielen und vor allem will auch jeder mitfahren.“

„Nicht meine Lieblingsposition“

Das war für den 26-Jährigen im Spiel gegen Wolfsburg nicht der Fall. Maina wurde erstmals nicht in den Kader berufen. Jener Spieler, der in der vergangenen Saison noch seinen Vertrag verlängert hatte und dies wiederum im Aufstiegstaumel nach dem Spiel gegen Kaiserslautern verkündete. „Ich wusste es schon ein paar Tage vorher. Wir haben ein ganz normales Gespräch geführt“, sagt Maina. „Da ging es auch um ein, zwei andere Sachen. Deswegen kam es für mich dann auch nicht mehr so wirklich überraschend.“ Auf der Pressekonferenz erklärte Lukas Kwasniok, dass er den Spieler auch ein wenig „kitzeln“ wolle, um das „Maximum aus ihm herauszuquetschen“. „Ich weiß um meinen Platz im Team  und probiere trotzdem der Mannschaft immer zu helfen. Auch wenn ich dann auf der Bank sitze, wenn ich mich am Rand warm mache, fiebere ich trotzdem mit und will, dass wir die drei Punkte bei uns behalten.“

Der Konkurrenzkampf hat sich im Sommer noch einmal massiv erhöht. Allerdings gibt der Kölner Trainer den Spielern auch immer wieder die Chance, in die Startelf zurückzukehren. Das galt auch für Maina nach der kurzfristigen Ausbootung. Das weiß auch der 26-Jährige. „Jeder Spieler spielt Fußball, um am Wochenende in den Stadien auflaufen zu können. Dafür müssen wir uns halt jede Woche beim Training zeigen. Am Ende guckt der Trainer, was dann das Beste für die Mannschaft ist“, sagt Maina, der sich auch mit der Position des Schienenspielers abfinden musste. Das sei nicht seine Lieblingsposition, sagt der Offensivspieler. „Ich glaube, der Trainer sieht mich auch vorne. Man muss aber auch sagen, dass die Spieler vorne einfach gerade performen“, sagt Maina.

„Ich würde lügen…“

Der Erfolg gibt den Kölnern aktuell recht. Mit zehn Punkten aus sechs Spielen ist der FC stark in die Saison gestartet. „Dass wir eine gute Rolle spielen können, hat man in der Vorbereitung schon gemerkt und auch gesehen“, sagt der Offensivspieler. „Aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht überrascht darüber bin, dass wir am Ende so gut sind. Für uns alle, für die Stadt und für die Liga ist das cool. Jeder, der die Liga kennt, weiß, was hier los ist.“ Vor allem in der Mannschaft scheint es zu stimmen. Trotz zahlreicher Neuzugänge wirkt die Mannschaft spielstark, eingespielt. „Ich glaube, dass wir die letzten Jahre fast nur über die Teamchemie gekommen sind. Wenn dann so ein Cut kommt und viele Spieler gehen, ist das natürlich für jeden Spieler etwas krass Neues“, sagt Maina. „Darauf muss man sich auch erstmal einstellen. Aber wenn der Erfolg da ist, dann ist es vielleicht leichter.“

Am Donnerstag hat Maina die Chance, sich wieder in den Vordergrund zu spielen. Dass das durchaus realistisch ist, zeigte Luca Waldschmidt in der letzten Länderspielpause als er gegen Schwarz-Weiß Essen lieferte und anschließend in der Startelf gegen Wolfsburg stand.

Saisonauftakt beim 1. FC Köln: Für diese Spieler lief der Start bislang nicht optimal

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Saisonauftakt beim 1. FC Köln: Für diese Spieler lief der Start bislang nicht optimal

Mit zwölf Neuverpflichtungen hat der FC im Sommer ordentlich aufgerüstet. Rein von den Ergebnissen her können die Geißböcke mit den ersten Duellen auch durchaus zufrieden sein. Doch nicht für alle Akteure war es ein Auftakt nach Maß beim 1. FC Köln: Für diese Spieler lief der Saisonstart nicht optimal.

Weniger Spielzeit als erhofft, viel Zeit auf der Bank, nicht im Kader oder noch gar keinen Einsatz in der Bundesliga beim 1. FC Köln: Für diese Spieler lief der Saisonstart nicht optimal.

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Jusuf Gazibegovic: Der Rechtsverteidiger kam mit großen Erwartungen zum FC. Als erster Transfer nach dem Registrierungsverbot wurde aber auch von dem Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina einiges erwartet. Diese konnte Gazibegovic noch nicht erfüllen und wird es auch in den kommenden Wochen wohl schwer haben. Unter Lukas Kwasniok spielt der 25-Jährige so gut wie keine Rolle. Der Kölner Coach betonte zuletzt, dass er aktuell auch keinen Platz im Spieltagskader für den 25-Jährigen habe. Mit erst einem Kurzeinsatz gegen Freiburg, dann auch noch auf der „falschen“ Seite wird „Gazi“ alles andere als zufrieden sein.

Aktuell andere Spieler im Vordergrund

Cenk Özkacar: Wie bei seinen bisherigen Stationen, bei denen Cenk Özkacar als Leihspieler fungierte, kommt der 25-Jährige bisher auch beim FC nicht so richtig auf Einsatzzeit. Zunächst etwas überraschend in der Startelf in der ersten Runde des DFB-Pokals gestartet, kam der Türke in der Bundesliga nur noch auf Kurzeinsätze gegen Mainz und Hoffenheim und damit insgesamt nur auf 41 Liga-Spielminuten. „Für ihn gilt es jetzt Gas zu geben. Wenn die Zeit reif ist, werde ich ihn reinwerfen“, sagte Kwasniok über den Innenverteidiger. Aktuell scheinen allerdings andere Akteure die Nase vorne zu haben.

Denis Huseinbasic: Für den 24-Jährigen läuft es in der aktuellen Saison alles andere als rund. In der vergangenen Spielzeit gehörte der Bosnier noch zum Kölner Stammpersonal, spielte neben Eric Martel im Kölner Zentrum und war mit seinen 50.000 Euro Ablöse und seinem zwischenzeitlichen Marktwert von geschätzten fünf Millionen Euro wohl einer der lukrativsten Transfers von Christian Keller. Aktuell muss sich Huseinbasic aber mit immer weniger Spielzeit zufrieden geben. So spielte der Mittelfeldspieler erst insgesamt 123 Liga-Minuten für die Geißböcke, war im Pokal gegen Regensburg nicht Teil des Kaders und wurde von Kwasniok auch gegen Mainz und Wolfsburg nicht eingewechselt. Eine Nominierung für die Nationalelf von Bosnien blieb ebenfalls aus. Wirklich in Szene setzen konnte sich der 24-Jährige in dieser Spielzeit noch nicht.

Ungewohnte Rollen

Florian Kainz: In der Saison 2023/24 war der Österreicher noch der Kapitän der Kölner auf dem Spielfeld. Aktuell ist der 32-Jährige nicht die erste Wahl von Lukas Kwasniok und kommt nicht über die Jokerrolle hinaus. Das liegt mit Sicherheit auch an den im Sommer getätigten Neuverpflichtungen des Vereins. Gerade in der Offensive hatte Thomas Kessler noch mal ordentlich Qualität und somit Konkurrenz in den Kader gebracht. So unter anderem durch die Verpflichtung von Stammspieler Jakub Kaminski und der Leih-Rückkehr von Hoffnungsträger Said El Mala. So kam Kainz bisher auf lediglich 63 Minuten Einsatzzeit in vier Duellen. Dabei stand der Österreicher nie länger als 20 Minuten auf dem Platz. In der Begegnung gegen den SC Freiburg war der 32-Jährige nicht einmal im Kader.

Linton Maina: Der unumstrittene Stammspieler von Ex-FC-Trainer Gerhard Struber war in der vergangenen Saison maßgeblich am Kölner Wiederaufstieg beteiligt. Der schnelle Außenbahnspieler verpasste nur aufgrund seiner Sprunggelenksverletzung einige Duelle, stand aber insgesamt in 27 Liga-Spielen und 2042 Minuten auf dem Platz. Mit drei Toren und elf Assists gehörte Maina zu den Kölner Top-Scorern. Der 26-Jährige verlängerte seinen Vertrag beim FC und wird sich wohl mehr Spielzeit für die aktuelle Saison ausgerechnet haben, als er derzeit von Kwasniok bekommt. Gegen Mainz (Knieprobleme), Freiburg und Wolfsburg stand Maina nicht auf dem Platz, gegen den VfL überraschend nicht einmal im Kader. Dennoch betont Kwasniok immer wieder, welch großes Potenzial er in Maina sehe. Das Quäntchen, das der Trainer noch „herauskitzeln“ will, muss der Außenbahnspieler noch zulegen.