Ladehemmung, Bankdrücker, schwerer verletzt – Bei den Abgängen des 1. FC Köln läuft es nicht rund

Marvin Obuz für Rot-Weiß Essen im Duell gegen Borussia Dortmund
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Ladehemmung, Bankdrücker, schwerer verletzt – Bei den Abgängen des 1. FC Köln läuft es nicht rund

Zahlreiche Profis haben den Verein im Sommer verlassen und sind für neue Clubs im Einsatz. So schlagen sich die Abgänge des 1. FC Köln.

Einige Spieler haben den FC im Sommer verlassen. Während einige auf ihre ersten Torbeteiligungen kommen, sind andere bis jetzt außen vor. So schlagen sich die Abgänge des 1. FC Köln

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Damion Downs: Der teuerste Abgang des Sommers blickt auf einen durchwachsenen Saisonstart bei seinem neuen Arbeitgeber, dem FC Southampton, zurück. Von den bislang möglichen acht Spielen kam der US-Amerikaner in sechs zum Einsatz. Dabei gehörte der Angreifer jedoch nur in zwei Partien zur Startelf und musste in den anderen vier Spielen zunächst auf der Bank Platz nehmen. Wirkliche Impulse konnte Downs dem Spiel des Absteigers aus der Premier League bis jetzt nicht geben. So gelang dem 20-Jährigen noch kein eigener Treffer und lediglich eine Vorlage. Auch bei seiner Mannschaft läuft es bislang nicht rund. Zwar gewannen die Saints beide Spiele im EFL-Cup, konnten in der Liga von sechs Spielen nur eins gewinnen und stehen damit mit sechs Zählern auf dem 19. Tabellenplatz und damit weit von den Aufstiegsplätzen entfernt.

Lemperle schießt Leverkusen ab

Max Finkgräfe: Nach seinem Wechsel zu RB Leipzig wartet der Linksverteidiger weiterhin auf sein Pflichtspieldebüt für die Roten Bullen. Nachdem Finkgräfe in der Vorbereitung fast in jedem Spiel zum Einsatz gekommen war, sah dies in den ersten Wochen der neuen Saison ganz anders aus. So stand der 21-Jährige beim Pokalspiel in Sandhausen und beim Bundesliga-Auftakt in München nicht einmal im Kader und musste die Siege gegen Heidenheim und Mainz von der Bank aus verfolgen. Das Spiel gegen den FC verpasste der Linksfuß kurzfristig aufgrund einer Knieverletzung. Wie lange Finkgräfe nun ausfallen wird, ist bislang nicht bekannt.

Tim Lemperle: Der Angreifer gehört in dieser Saison zum Stammpersonal der TSG 1899 Hoffenheim. Bei vier der fünf möglichen Pflichtspiele stand der 23-Jährige in der Startformation. Die Partie gegen den FC Bayern München am vergangenen Wochenende verpasste der Stürmer aufgrund einer Blessur. Mit seinen zwei Toren sowie einer weiteren Vorlage hatte Lemperle einen großen Anteil an den Siegen bei Bayer 04 Leverkusen und Union Berlin.

Erste Vorlagen und Treffer

Dejan Ljubicic: Der Österreicher spielt seit dieser Saison bei Dinamo Zagreb. Bei den Kroaten gehört der Mittelfeldspieler seit Saisonbeginn zum Stammpersonal. In bislang jedem Ligaspiel stand der 27-Jährige in der ersten Elf, absolvierte dabei drei sogar über die komplette Spielzeit und steuerte auch schon eine Vorlage bei. Mit 16 Zählern steht der gebürtige Wiener mit seinem Team aktuell auf dem ersten Platz. Beim Pokalspiel gegen Dinamo Predavac wurde Ljubicic geschont und sah sich den Erfolg seiner Mannschaft von der Bank an.

Steffen Tigges: Der Angreifer verließ den FC im Sommer und schloss sich dem SC Paderborn 07 an. Nachdem der ehemalige Dortmunder am zweiten Spieltag der Zweitligasaison sein Debüt für die Ostwestfalen gefeiert hatte, verpasste Tigges die erste Runde des DFB-Pokals sowie das anschließende Ligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf aufgrund einer Adduktorenverletzung. In den vergangenen drei Ligaspielen gehörte der 27-Jährige zur Startelf, zeigte sich gut integriert und erzielte auch einen Treffer in Nürnberg. Dieser wurde jedoch zurückgenommen, womit Tigges weiter auf sein erstes Tor für Paderborn warten muss.

Mathias Olesen: Der Wechsel des Luxemburgers zur SpVgg Greuther Fürth hat sich bislang ausgezahlt. Olesen gehörte in allen sechs Ligaspielen sowie in der ersten Runde des Pokals zur Startformation von Trainer Thomas Kleine. Dabei spielte der 24-Jährige dreimal durch und legte einen Treffer vor. Bei den Franken agiert Olesen als defensiver Sechser und versucht, das Spiel seiner Mannschaft mitzugestalten.

Keine große Rolle

Marvin Obuz: Als großer Hoffnungsträger kehrte der Offensivspieler zurück an die Hafenstraße. Nach einer Verletzung in der Vorbereitung hat es der gebürtige Kölner am Wochenende zum ertsen Mal in die Anfangsformation geschafft. Obuz spielte auch 90 Minuten durch. Beim 4:3-Erfolg über Wehen Wiesbaden brachte er sich aber nicht auf die Anzeigetafel. Insgesamt ist die Ausbeute ohnehin eher bescheiden. Bei RWE kommt der Offensivspieler bislang auf vier Spiele und eine Gelbe Karte.

Leart Pacarada: Der Linksverteidiger wechselte kurz vor Ende der Transferperiode zum Ligakonkurrenten Heidenheim. Beim ersten Spiel bei seinem neuen Arbeitgeber saß der Kosovare 90 Minuten auf der Bank. Nach der Länderspielpause feierte Pacarada dann sein Debüt für Heidenheim. Dieses verlief jedoch sehr unglücklich. Bereits nach sieben Minuten musste der Linksfuß verletzt ausgewechselt werden. Wie sich im Anschluss herausstellte, zog sich Pacarada einen Kreuzbandriss zu und wird somit mehrere Monate ausfallen.

Florian Dietz: Nach seinem Wechsel nach Regensburg kam Dietz in jeder Partie zum Einsatz. In der Liga wurde der Stürmer einmal eingewechselt und bekam dreimal die Chance, von Beginn an. Allerdings blieb der Angreifer in den Spielen ohne einen Scorerpunkt und musste mit seinem Team vier Niederlagen einstecken.

Jacob Christensen: Für den Dänen ging es im Sommer zurück in die Heimat. Der Mittelfeldspieler schloss sich fest dem Erstligisten Molde FK an. Im ersten Spiel für seinen neuen Arbeitgeber stand der Däne sofort in der Startelf und absolvierte die erste Halbzeit. Im zweiten Spiel stand der 24-Jährige dann gar nicht im Kader.

Justin von der Hitz: Der Abgang des Rechtsverteidigers war bekanntlich mit viel Wirbel verbunden. Viele Fans hätten von der Hitz gerne weiter in Köln gesehen, der FC den Spieler auch gehalten. Der U17-Weltmeister entschied sich für einen Wechsel zum 1. FC Nürnberg, um dort den nächsten Schritt zu gehen. Der hält sich bislang aber in Grenzen. Beim Club läuft es überhaupt nicht rund. Von der Hitz hat bislang keine Minute gespielt.

Der FC-Wahlcheck von COFC – Das sagen die Kandidaten zur Frage Tradition oder Innovation?

Jörn Stobbe, Wilke Stroman und Sven-Georg Adenauer
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Der FC-Wahlcheck von COFC – Das sagen die Kandidaten zur Frage Tradition oder Innovation?

In wenigen Tagen steht die wichtige Wahl bei den Geißböcken auf dem Plan. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand. Um bei der Wahlentscheidung zu helfen, hat come-on-fc.com mit den Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Wahl beim 1. FC Köln: So stehen die Teams zum Thema Tradition oder Innovation.

Nur noch wenige Tage bis zur Vorstandswahl bei den Geißböcken. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand und haben somit die Chance, die Zukunft mitzugestalten. Fakt ist, mit dem Wechsel im Präsidium soll sich einiges ändern beim 1. FC Köln: So stehen die Teams zum Thema Tradition oder Innovation.

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Für alle die, die nicht die Zeit für längere Wahlveranstaltungen haben, sich nicht auf Wahlprogramme fokussieren können oder wollen, werden wir in den kommenden Tagen einige Fragen, die den Fans auf der Seele brennen, von den Teams beantworten lassen. Dazu haben wir mit allen Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Die Aufgabe: Beantwortet die wichtigsten Fan-Fragen in 20 Sekunden.

Tradition oder Innovation – geht das zusammen?


„Ich glaube, es gibt beim FC ganz viele Menschen, die an Traditionen hängen. Auch zu recht. Traditionen müssen etwas gutes an sich haben, sonst gäbe es sie nicht. Es gibt aber genauso viele, die innovativ denken und wissen, wenn wir uns nicht Gedanken über die Zukunft machen und auch die ein oder andere Tradition überdenken, dann geht es mit diesem Verein nicht voran. also ist beides in eine Balance zu bringen.“

Sven-Georg Adenauer
(Team Adenauer)

„Das schöne ist ja, es hat nichts Vorrang. Man muss genau die Balance hinkriegen. Tradition und Innovation – das gemeinsam hinkriegen, nur so geht’s. Nichts vernachlässigen. Mal das eine, mal das andere im Vordergrund. Aber grundsätzlich immer beides beachten. Denn das sind wir hier beim FC.“

Jörn Stobbe
(Team FC)

„Beides ist wichtig und beides geht zusammen. Wir haben beispielsweise im letzten Jahr den Club der Legenden ins Leben gerufen. Wir haben eine tolle Hymne. Wir haben eine ganz starke Geschichte, auf die wir aufbauen können, die wir mitnehmen. Aber natürlich müssen wir auch mutig sein und Innovation und Digitales denken. Ich denke, wir als junges Team sind die absolut richtigen dafür.“

Wilke Stroman
(Next Level FC)

In den kommenden Tagen erscheint jeden Tag eine Kernfrage und die kurzen Antworten der Kandidaten zu dem jeweiligen Thema.


Bislang ein Gewinner – Sebastian Sebulonsen: „Mir gefällt die Art, Fußball zu spielen“

Sebastian Sebulonsen ist bislang einer der Gewinner unter Lukas Kwasniok
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Bislang ein Gewinner – Sebastian Sebulonsen: „Mir gefällt die Art, Fußball zu spielen“

Er kam im Sommer für rund 2,5 Millionen Euro und hat sich ganz offensichtlich gut eingelebt beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen ist ein Gewinner des Starts der Geißböcke. Nun äußerte sich der 25-Jährige zum starken Saisonauftakt.

Seit diesem Sommer gehört die rechte Außenbahn unter anderem dem Norweger. Und bislang sind die Eindrücke gut beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen ist ein Gewinner des Starts in die neue Spielzeit. Wohl auch, weil die sportliche Ausrichtung von Lukas Kwasniok gut zu dem 25-Jährigen passt.

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So wirklich auf dem Zettel hatte Sebastian Sebulonsen wohl niemand, als der Norweger das erste Mal als Transfergerücht im Umfeld des 1. FC Köln auftauchte. Zumindest in Deutschland nicht. Bei seinem Ex-Verein Bröndby war der Außenbahnspieler vor seinem Wechsel unumstritten, Stammspieler, Leistungsträger. Dennoch erschienen die kolportierten 2,5 Millionen Euro, die der FC für den 25-Jährigen nach Dänemark überwiesen haben soll, als riskant. Immerhin hat auch Sebulonsen noch keine Bundesliga-Erfahrung auf der Uhr. „Ich glaube, die Intensität, die Qualität der Spieler und die Geschwindigkeit im Spiel sind in der Bundesliga einfach höher“, sagte Sebulonsen am Mittwoch nach dem Training.

„Wir haben schon einen große Konkurrenzkampf“

Große Anpassungsschwierigkeiten hat der 25-Jährige aber bislang nicht. „Ich glaube, die Anfangsphase der Saison verlief gut für mich und für das Team. Ich mag es, mit dem Team zu spielen und versuche mich, so gut es geht zu verbessern“, sagte Sebulonsen. Über seine eigene Leistung will der Schienenspieler nicht reden, das sollen andere einordnen. Und das lohnt sich bislang. Mittlerweile hat sich der Norweger jedenfalls längst beim FC festgespielt. Ist einer der Spieler, die bislang in jedem Pflichtspiel in der Anfangsformation standen. Wohl auch, weil das Spielsystem von Lukas Kwasniok auf Sebulonsen zugeschnitten scheint. „Mir gefällt seine Art, Fußball zu spielen. Ich glaube, dass sie sehr gut zu mir passt“, sagte der Norweger.

So gut, dass Winter-Neuzugang Jusuf Gazibegovic aktuell nicht den Hauch einer Chance zu haben scheint. „Wir haben schon einen große Konkurrenzkampf, haben viele gute Spieler auf allen Positionen. Da muss man schon fokussiert bleiben und versuchen, so gut wie es geht abzuliefern“, sagte Sebulonsen. Obwohl der 25-Jährige der FC-Profi mit den meisten Flanken aus dem Spiel ist, fehlt noch der Eintrag in die Scorerliste. Das könnte sich am Sonntag im Duell gegen den VfB Stuttgart ändern. „Es wird ein hartes Spiel. Aber in der Bundesliga ist jedes Spiel hart. Wir müssen die Tage nun nutzen, um uns gut auf die Begegnung vorzubereiten.“


Verletzung im Training: Sorge um Luca Waldschmidt

Luca Waldschmidt musste das Training am Mittwoch abbrechen
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Verletzung im Training: Sorge um Luca Waldschmidt

Möglicherweise gibt es einen weiteren Ausfall beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt musste das Training am Mittwoch verletzt abbrechen. Eine genaue Diagnose steht noch aus, könnte es aber im Laufe des Tages geben.

Nach Marius Bülter ist ein weiterer Offensivspieler mindestes angeschlagen beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt musste das Training am Mittwoch verletzt abbrechen. Der ehemalige Nationalspieler wurde lange behandelt und humpelte anschließend vom Platz.

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Lange waren die Kölner von schwereren Verletzungen nahezu verschont geblieben, in den vergangenen Wochen häufen sich die Hiobsbotschaften. Ob eine weitere dazukommt, ist noch nicht ganz klar. Doch es deutet viel darauf hin. Nach den Ausfällen von Luca Kilian (dritter Kreuzbandriss) und Rav van den Berg (Schultereck-Verletzung) droht es nun einen weiteren Ausfall zu geben. Luca Waldschmidt ging am Mittwoch beim Training zu Boden, war offensichtlich umgeknickt. Der gebürtige Siegener wurde umgehend behandelt und humpelte schließlich mit einem dicken Eisbeutel am Knöchel vom Platz. Offenbar hat sich Waldschmidt eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen. Eine genaue Diagnose steht von Vereinsseiten bislang aus.

Auch Bülter fehlt weiterhin

Die könnte es noch im Laufe des Tages geben. Waldschmidt wird sich wohl einer MRT-Untersuchung unterziehen müssen. Ob der Offensivspieler aber bis Sonntag wieder voll einsatzfähig ist, darf angesichts der Bilder zumindest hinterfragt werden. Auch Marius Bülter fehlte am Mittwoch noch bei der Einheit, trainierte individuell. Am Dienstag hatte der Stürmer auf einem Workshop gegenüber dem „Express“ erklärt, dass er bis Sonntag aber wieder fit sein würde. Bülter ist aktuell der Topscorer der Kölner, bewies gerade in den ersten Pflichtspielen der Saison eine enorme Kaltschnäuzigkeit. Am Samstagabend war Bülter in der Begegnung gegen Leipzig frühzeitig vom Platz gegangen, nachdem er sich in der ersten Halbzeit einen Pferdekuss abgeholt hatte.

Dafür zeigte sich am Mittwoch ein Talent im Training der Kölner. Der erst 18-jährige Nilas Yacobi dürfte sich im Training der Profis zeigen. Der Däne gilt als ein ganz großes Talent, ist bei der U21 der Geißböcke gesetzt. Auf sein erstes Tor wartet der Stürmer bislang noch. Der FC bereitet sich aktuell auf das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am kommenden Sonntag vor.


Ex-FC-Profi Noah Katterbach beim Liga-Konkurrenten in 2. Mannschaft versetzt

Noah Katterbach wird erst einmal in der 2. Mannschaft des HSV spielen
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Ex-FC-Profi Noah Katterbach beim Liga-Konkurrenten in 2. Mannschaft versetzt

Vor einigen Jahren galt er noch als besonders großes Talent des Landes. Doch so richtig rund will die Karriere nicht laufen. Ex-FC-Profi Noah Katterbach wurde beim HSV nun ausgemustert.

Er galt einst als eins der größten Talente des Landes, doch die Karriere des Außenverteidigers bleibt weiterhin eine steinige: Ex-FC-Profi Noah Katterbach wurde beim HSV nun ausgemustert. Das ehemalige Kölner Talent spielt vorerst in der vierten Liga.

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16 Jahre spielte Noah Katterbach für den 1. FC Köln und galt gerade in den Juniorenjahren als das große Zukunftsversprechen der Geißböcke. Auch beim DFB hatte man den Außenverteidiger auf dem Schirm. Katterbach durchlief ab der U16 sämtlichen Juniorenmannschaft der deutschen Auswahl, lief zwölf Mal für die U21 auf. Gleich zwei Mal wurde der heute 24-Jährige sogar mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet, als Nachwuchsspieler des Jahres. Doch die ganz große Karriere bleibt dem Spieler bislang verwehrt. Nun wurde Katterbach beim Hamburger SV in die 2. Mannschaft versetzt. Das wurde dem Defensivspieler in einem persönlichen Gespräch von Trainer Merlin Polzin sowie den Sportchefs Claus Costa und Stefan Kuntz mitgeteilt.

„Reaktion auf ein Fehlverhalten“

„Die Maßnahme gilt vorerst und ist keine grundsätzliche Entscheidung, sondern eine klare Reaktion auf ein Fehlverhalten. Für alle Spieler gilt gleichermaßen, dem gemeinsamen Weg und den Zielen alles unterzuordnen“, heißt es in der Meldung des HSV und weiter: „Der Verein ist überzeugt, dass Noah Katterbach die aktuelle Denkpause zur Reflektion nutzen und erneut gestärkt aus dieser Situation hervorgehen wird und somit wieder zur Profi-Mannschaft zurückkehren kann.“ Wie die „Morgen Post“ berichtet sei Katterbach den HSV-Bossen durch eine schlechte Einstellung oder Körperhaltung aufgefallen. Der Linksverteidiger hatte sich Anfang des Jahres das Kreuzband gerissen. Für den Ex-Kölner bereits die zweite Ruptur.

Katterbach hatte sich erstaunlich schnell zurück gekämpft und nach einer starken Vorbereitung mit Einsatzzeit gerechnet. In den bisherigen fünf Partien stand der 24-Jährige nur einmal im Kader, spielte dort aber nicht. Auch in Köln hatte Katterbach einen schweren Stand. Der Abwehrspieler feierte zwar früh sein Debüt, wurde aber gerade unter Steffen Baumgart eher selten berücksichtigt. Es folgte eine Leihe zum FC Basel, anschließend zum Hamburger SV. Die Rothosen verpflichteten den Linksverteidiger anschließend fest.


Kaum berücksichtigt beim 1. FC Köln: Ungewohnte Situation für Jusuf Gazibegovic

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Kaum berücksichtigt beim 1. FC Köln: Ungewohnte Situation für Jusuf Gazibegovic

Bei Sturm Graz war er einer der absoluten Leistungsträger, Stammspieler. Nicht umsonst galt seine Verpflichtung als möglicher Königstransfer des vergangenen Winters. Doch der Bosnier kommt weiterhin nicht auf Touren beim 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic in ungewohnter Situation.

Er kam als Hoffnungsträger für eine Problemstelle beim 1. FC Köln: Doch Jusuf Gazibegovic befindet sich nun in einer ungewohnter Situation bei den Geißböcken. Vom Stammspieler in Graz zum Bankdrücker in Köln. Der 25-Jährige will um seine Einsatzzeit kämpfen.

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Trotz der 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig am vergangenen Wochenende ist ein Plan von FC-Trainer Lukas Kwasniok bislang aufgegangen. Der Coach nutzt seinen breiten Kader, gibt möglichst vielen Spielern Einsatzzeit. Das natürlich nicht ohne Grund. Der FC spielt bislang flexibel wie selten zuvor, ist also schwer auszurechnen. Mit den Jokern setzt Kwasniok während eines Spiels neue Impulse, versucht, die Spieldynamik noch einmal zu verbessern. Und nebenbei hält er durch die Spielzeit auch möglichst viele Akteure bei Laune. „Es ist ja so: Etwa 16 bis 18 Feldspieler kommen über eine Saison auf relativ viel Einsatzzeit. Wenn du die hast, gibt es einen guten Konkurrenzkampf“, sagte Kwasnoik unlängst der „Welt am Sonntag“. „Doch weil alle eine reelle Chance haben, regelmäßig zu spielen, freuen sie sich auch miteinander über Erfolge.“

„Abgerechnet wird vielleicht nach der Vorrunde“

Wenn aber 16 bis 18 Feldspieler auf relativ viel Einsatzzeit kommen, dann gibt es in einem Kader mit 22 Feldspielern, eben auch Akteure, die erst einmal hinten dran sind. Spieler wie aktuell unter anderem Dominique Heintz und Jusuf Gazibegovic. Gerade der Bosnier wirkt ein wenig so wie der Verlierer des Trainerwechsels. „Wir stilisieren Spieler sehr schnell zu Gewinnern und Verlierer. Im Fußball ist es so, dass du Wellenbewegungen hast“, sagte der Kölner Coach vor dem Wolfsburgs-Spiel in Bezug auf die Situation um Luca Waldschmidt. „Abgerechnet wird vielleicht nach einer Vorrunde oder der gesamten Saison.“ Bislang fällt die Zwischenabrechnung bei Gazibegovic eher bescheiden aus. Ein Einsatz steht auf dem Konto. 22 Minuten stand der Rechtsverteidiger gegen Freiburg auf dem Platz, allerdings auf der linken Seite.

Gazibegovic ist damit der einzige gesunde Feldspieler neben Heintz (bislang ohne Einsatz) und Neuzugang Alessio Castro-Montes, der noch keine halbe Stunde und erst einmal auf dem Platz stand. Eine ungewohnte Situation für den Defensivspieler. Vor seinem Wechsel nach Köln war der Rechtsverteidiger immer Stammspieler bei Champions-League-Teilnehmer Graz, kam auf 50 bis 60 Spiele in der Saison und stand dort meist von Beginn an auf dem Feld. Aktuell ist es die Bank. „Für mich ist das gar nicht leicht“, sagte Gazibegovic vor einigen Tagen bei Sky Sport Austria. „Das beschäftigt mich schon sehr viel. Ich versuche, das nicht zu nah an mich ranzulassen, weil ich weiß, dass du das durch harte Arbeit zurückgezahlt bekommst.“

„Ich habe mich schwer getan“

Für Gazibegovic verlief der Wechsel zum FC bislang mehr als unglücklich. Gerade das Kölner System mit Dreierkette sei dem Abwehrspieler schwerer gefallen als angenommen. „Als ich endlich reingekommen bin, habe ich mich verletzt, war sieben Wochen raus“, sagt Gazibegovic weiter. Nach der Verletzung wurde der Trainer gewechselt und Friedhelm Funkel übernahm. Der Routinier stellte zurück auf Viererkette und Gazibegovic Einsatzzeit in Aussicht. „Geil, endlich kann ich wieder meine Position spielen“, habe der Bosnier gedacht. „Ich glaube, dass ich das auch in den wohl zwei wichtigsten Spielen der Saison ziemlich gut gemacht habe.“ Der 25-Jährige wollte im Sommer dann dementsprechend auch wieder voll angreifen.

„Ich glaube schon, dass ich keine schlechte Vorbereitung absolviert habe. Ich habe in den Trainings und in den Spielen Vollgas gegeben und habe es dann am Anfang der Saison schwer gehabt“, sagt Gazibegovic. „Du bekommst nichts geschenkt. Du musst jede Minute nutzen.“ Aktuell scheint es jedoch schwer, diese Minuten zu bekommen. Denn mit Sebastian Sebulonsen hat der Rechtsverteidiger einen der bisherigen Leistungsträger vor sich. Vielleicht einen der Gewinner unter Lukas Kwasniok, wenn man die Spieler denn in Gewinner und Verlierer stilisieren möchte.


Jonas Urbig verletzt: Platz das Wiedersehen beim 1. FC Köln?

Jonas Urbig im Trikot des FC Bayern München
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Jonas Urbig verletzt: Platz das Wiedersehen beim 1. FC Köln?

Fast nach einem Jahr hätte er wieder einen Einsatz feiern können im Wohnzimmer des 1. FC Köln: Platzt das Wiedersehen mit Jonas Urbig? Der Keeper hat sich verletzt und fällt bis auf Weiteres aus.

Es wäre eine dieser typischen Fußball-Geschichten. Nahezu ein Jahr nach seinem letzten Spiel im Kölner Stadion hätte er mit dem FC Bayern München seine Rückkehr feiern können beim 1. FC Köln: Platzt nun das Wiedersehen mit Jonas Urbig? Der Keeper zog sich eine Muskelverletzung zu.

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Nahezu auf den Tag genau ein Jahr nach seinem letzten Spiel für den 1. FC Köln und im Kölner Stadion sollte es eigentlich das große Comeback geben. Jonas Urbig hat auf einen Einsatz in der 2. Runde des DFB-Pokals mit dem FC Bayern München gegen seinen Ex-Club gehofft und das auch noch im Kölner Stadion, dem Wohnzimmer seines Heimatvereins. Doch daraus wird möglicherweise nichts. Wie der Rekordmeister am Vormittag bekannt gegeben hat, hat sich der Keeper im Training einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt vorerst auf unbestimmte Zeit aus. Die Verletzung scheint nicht besonders schlimm zu sein. Ob der Keeper aber bereits in vier Wochen wieder wettbewerbsfähig auf dem Platz stehen wird, scheint mindestens offen.

13 Einsätze für den FCB

Die Chancen auf einen Einsatz gegen seinen Ex-Club waren schon ziemlich groß. Manuel Neuer sitzt nach wie vor eine Rotsperre ab. Diese hatte sich der Weltmeister von 2014 im Pokal-Achtelfinale gegen Bayer Leverkusen eingefangen. Schon in der ersten Runde des Pokals war daher der Ex-Kölner zum Einsatz gekommen. Der FC trifft am 29. Oktober auf den FC Bayern München, immerhin im eigenen Stadion. Urbig gilt als eins der größten Torhüter-Talente im deutschen Fußball. Vermutlich auch, um das Eigengewächs beim FC zu halten, war der Youngster im Sommer 2024 überraschend zur Nummer eins erklärt worden, der bisherige Stammkeeper Marvin Schwäbe wurde ausgebootet, ein Abschied stand im Raum.

Bis zum 25. Oktober des vergangenen Jahres stand Urbig im Kasten der Kölner. Doch nach nicht immer sicheren Leistungen wechselte der damalige Trainer Gerhard Struber die Positionen, holte Schwäbe zurück ins Tor und Urbig saß nur noch auf der Bank. Schon damals tauchten die ersten Gerüchte über einen möglichen Wechsel zum FC Bayern München auf. Im vergangenen Winter folgte der Wechsel zum Rekordmeister. Urbig soll in die Fußstapfen von Neuer treten. Für den FCB kam der 22-Jährige bereits 13 Mal zum Einsatz, in dieser Spielzeit erst einmal.


Entwarnung bei Marius Bülter

Marius Bülter lief in der Vorbereitung als Kapitän des 1. FC Köln auf
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Entwarnung bei Marius Bülter

Der FC wird am kommenden Sonntag wohl auf seinen Top-Stürmer zurückgreifen können. Der Angreifer hatte sich am Samstag in Leipzig leicht verletzt. Nun aber Aufatmen beim 1. FC Köln: Marius Bülter gibt selbst Entwarnung.

Am Samstag war bereits zur Halbzeit Schluss, am Sonntag wird er wohl wieder spielen für den 1. FC Köln: Marius Bülter gibt selbst Entwarnung und dürfte damit eine Option für die Startelf gegen Stuttgart sein.

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Fünf Tage bleiben Marius Bülter noch um seine Verletzung auszuheilen. Der Stürmer des 1. FC Köln hatte sich im Spiel gegen RB Leipzig verletzt, einen Pferdekuss abbekommen, wie nach dem Spiel Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz erklärte. Für den Angreifer war die Begegnung somit nach 45 Minuten bereits beendet. Eigentlich keine große Sache. Erst eine Woche zuvor hatte Isak Johannesson unter einer ähnlichen Verletzung gelitten, war dann aber im Spiel gegen Wolfsburg eingewechselt worden. Am Dienstag fehlte der Stürmer allerdings bei der morgendlichen Einheit. Wie berichtet trainierte Bülter individuell. Für Sonntag dürfte es aber auf jeden Fall reichen für den Angreifer. „Es geht gut, ich habe am Dienstag noch etwas ruhiger gemacht, denke aber, dass ich die Tage wieder ganz normal einsteigen kann“, sagte der 32-Jährige dem „Express„.

Bülter zu Gast bei besonderem Projekt

Bülter probierte sich am Nachmittag genauso wie Dominique Heintz im Blindenfußball an einer Grundschule in Köln. Die FC-Stiftung hatte den speziellen Workshop organisiert. Im Februar 2025 hatte die FC-Stiftung das Blindenfußball-Angebot des Polizei-Sportvereins Köln übernommen und im August ein Turnier ausgerichtet. Das Team sucht aktuell Verstärkung. Die von Bülter und Heintz war natürlich nur einmalig. Für die beiden FC-Profis steht schon am Mittwoch die nächste Einheit dann wieder bei den Profis auf dem Programm. Um 10.30 Uhr geht es wieder auf den Platz. Ob Bülter dann schon wieder dabei ist, ist offen. Für Sonntag wird es aber klappen, sagte der Spieler dem „Express“. Das wäre für den FC natürlich extrem wichtig. Bülter ist bislang der absolute Topscorer der Geißböcke.

Bülter beweist in der bisherigen Saison eine beeindruckende Effizienz vor dem gegnerischen Kasten. Vor dem Duell gegen Wolfsburg, bei dem Schiedsrichter Bastian Dankert das Tor des 1,88 Meter großen Angreifers wegen eines zuvor verübten Fouls von Joel Schmied nicht gelten ließ, war jeder Torschuss ein Treffer. Nun ruhen die Hoffnungen natürlich auch in der Begegnung gegen den VfB Stuttgart auf dem Stürmer.


Personal-Update vor Stuttgart: Ein weiterer Leistungsträger fehlt

Lukas Kwasniok und René Wagner beim Training des 1. FC Köln
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Personal-Update vor Stuttgart: Ein weiterer Leistungsträger fehlt

Am Dienstag ist der FC in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den VfB Stuttgart gestartet. Für Lukas Kwasniok ist die personelle Lage insgesamt entspannt. Das Personal-Update beim 1. FC Köln: Marius Bülter fehlt vorerst.

Nach der ersten Saison-Niederlage geht es am Sonntag mit dem zweiten Heimspiel der Saison weiter. Dann ist der VfB Stuttgart bei den Geißböcken zu Gast. Die Vorbereitung dazu startete am Dienstag. Und natürlich gab es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Marius Bülter fehlt vorerst.

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Es war wohl ein Schlag gegen den Oberschenkel. Marius Bülter ließ sich nach einer knappen halben Stunde in Leipzig auf den Boden sinken, musste behandelt werden. Der Stürmer spielte zwar weiter, wurde dann aber zur Halbzeit ausgewechselt. Der Angreifer hatte sich offenbar einen Pferdekuss zugezogen. Auch am Dienstag laboriert Bülter offenbar noch an den Folgen. Der Stürmer war aufgrund einer „individuellen Steuerung nicht auf dem Platz“, wie es von Vereinsseiten heißt. Sollte es sich tatsächlich „nur“ um einen Pferdekuss handeln, wird Bülter am Sonntag sicherlich wieder angreifen können. Dann steht für die Geißböcke erst das zweite Heimspiel der Saison an. Der FC ist das einzige Team der Liga, das in dieser Saison erst einmal im eigenen Stadion gespielt hat.

Mittwoch und Donnerstag öffentliche Einheiten

Weiterhin fehlen wird Rav van den Berg. Der Innenverteidiger verletzte sich gegen den VfL Wolfsburg an der Schulter und wird mehrere Wochen ausfallen. Seit vergangener Woche fehlt der Niederländer dementsprechend. Genauso wie der zweite Langzeitverletzte Luca Kilian, der sich bekanntlich zum dritten Mal das Kreuzband gerissen hat. Auch Youssoupha Niang ist nach wie vor noch keine Option beim FC. Ansonsten nahmen am Dienstag alle Spieler am Training der Geißböcke teil. Stand jetzt kann Kwasniok also nahezu aus dem Vollen schöpfen. Vor der Partie in Stuttgart sind am Mittwoch und Donnerstag noch öffentliche Trainingseinheiten um 10:30 Uhr anberaumt. Ab Freitag bereitet sich das Team dann unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf die Begegnung vor. Die Pressekonferenz ist in dieser Woche für den Freitag angesetzt und wird wieder im Livestream beim FC übertragen. Die Begegnung gegen den VfB findet dann am Sonntagabend statt.


Der FC-Wahlcheck von COFC – Das sagen die Kandidaten zu Finanzierungsmöglichkeiten in der Zukunft

Jörn Stobbe, Wilke Stroman und Sven-Georg Adenauer
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Der FC-Wahlcheck von COFC – Das sagen die Kandidaten zu Finanzierungsmöglichkeiten in der Zukunft

In weniger als einer Woche steht die wichtige Wahl bei den Geißböcken auf dem Plan. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand. Um bei der Wahlentscheidung zu helfen, hat come-on-fc.com mit den Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Wahl beim 1. FC Köln: So stehen die Teams zum Thema der Finanzierung des Vereins.

Nur noch wenige Tage bis zur Vorstandswahl bei den Geißböcken. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand und haben somit die Chance, die Zukunft mitzugestalten. Fakt ist, mit dem Wechsel im Präsidium soll sich einiges ändern beim 1. FC Köln: So stehen die Teams zum Thema der Finanzierung des Vereins.

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In der Sommertransferphase stand FC-Sportdirektor Thomas Kessler so viel Geld wie lange nicht mehr zur Verfügung. Eine Kaderumstrukturierung wurde ermöglicht. Sicher auch, weil Christian Keller in den Jahren zuvor einen harten Sparkurs gefahren ist. Aber wie sieht es in der Zukunft aus mit der Finanzierung des Vereins? Das sagen die Kandidaten.

Wie soll sich der FC in Zukunft besser finanzieren?


„Das Finanzielle hat ja erstmal zwei Seiten. Wir haben noch nie ein Einnahmeproblem gehabt, sondern ein Ausgabeproblem. Also bitte mehr Disziplin bei den Ausgaben weiterhin und bei den Einnahmen sind die wichtigsten Säulen das Thema Eigenvermarktung für uns. Die Tickets, die Preise, die sind ausgereizt. Wir können aber gemeinsam mit Sponsoren noch so viel mehr machen mit unserer Wucht, mit unserer Marke gemeinsam was entwickeln. Also mit den alten Sponsoren mehr und neue Sponsoren ran.“

Jörn Stobbe
(Team FC)

„Vor der Tür steht das Thema Eigenvermarktung. Ab dem nächsten Jahr gibt es keinen Vermarkter mehr, der unseren Verein vermarktet, sondern wir machen es selber. Das ist eine riesen Aufgabe und eine riesen Chance. Ich habe sicherlich durch meine berufliche Erfahrung den richtigen Hintergrund, um hier als Sparringspartner dem Geißbockheim zur Verfügung zu stehen, damit wir zukünftig vielleicht auch mal wieder die ein oder andere internationale Marke wieder bei uns im Stadion sehen, die werblich auftritt. Ansonsten werden wir wirtschaftlich nur erfolgreich sein, wenn wir mutig in unsere Jugend investieren und Kaderwerte erzielen.“

Wilke Stroman
(Next Level FC)

„Wir brauchen einfach mehr Kohle. Wir müssen mehr Zuschauer ins Stadion bringen. Das heißt Ausbau des Stadions. Eine Überlegung ist auch, das Stadion zu erwerben und vor allen Dingen selbst zu vermarkten. Das machen andere Vereine uns vor, haben dadurch viel Geld in der Kasse und so sollten wir das auch anstellen.“

Sven-Georg Adenauer
(Team Adenauer)

In den kommenden Tagen erscheint jeden Tag eine Kernfrage und die kurzen Antworten der Kandidaten zu dem jeweiligen Thema.