Der FC-Wahlcheck von COFC – Das sagen die Kandidaten zum Ausbau des Geißbockheims
Simon Bartsch
In einer Woche steht die wichtige Wahl bei den Geißböcken auf dem Plan. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand. Um bei der Wahlentscheidung zu helfen, hat come-on-fc.com mit den Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Wahl beim 1. FC Köln: So stehen die Teams zum Ausbau des Geißbockheims.
Nur noch wenige Tage bis zur Vorstandswahl bei den Geißböcken. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand und haben somit die Chance, die Zukunft mitzugestalten. Fakt ist, mit dem Wechsel im Präsidium soll sich einiges ändern beim 1. FC Köln: So stehen die Teams zum Ausbau des Geißbockheims.
Sven-Georg Adenauer, Jörn Stobbe und Wilke Stroman im Faktencheck
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Für alle die, die nicht die Zeit für längere Wahlveranstaltungen haben, sich nicht auf Wahlprogramme fokussieren können oder wollen, werden wir in den kommenden Tagen einige Fragen, die den Fans auf der Seele brennen, von den Teams beantworten lassen. Dazu haben wir mit allen Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Die Aufgabe: Beantwortet die wichtigsten Fan-Fragen in 20 Sekunden.
Seit Jahren beschäftigen sich die FC-Verantwortlichen nun schon mit dem Ausbau des Geißbockheims. Der ist für den Verein essentiell, die Politik stellt sich in großen Teilen quer. Die Fronten scheinen verhärtet, doch wie könnte eine Lösung aussehen? Das sagen die Kandidaten.
„Das ist ganz einfach: Das Geißbockheim ist das Zuhause für alle im Verein. Für die Frauen, für die Männer und für die Jugendlichen. Deswegen wollen und müssen wir das Geißbockheim ausbauen. Und auf der Gleueler Wiese neue Plätze schaffen.“
Wilke Stroman (Next Level FC)
„Das Geißbockheim ist und bleibt die Heimat unseres FC, das ist völlig klar. Aber rund ums Geißbockheim müssen drei zusätzliche Trainingsplätze entstehen. 4,8 Hektar sind da. Darauf könnte man sieben Plätze bauen. Wir wollen nur drei. Das ist aus meiner Sicht machbar.
Sven-Georg Adenauer (Team Adenauer)
„Geißbockheim – Vision, ist vielleicht die falsche Frage. Wir wollen es einfach bauen. Wir müssen einfach ganz sofort loslegen, indem wir mit der Geschäftsführung einen Plan verabreden. Und dann den Schulterschluss mit der Politik suchen. Mit allen Beteiligten, mit dem Breitensport. Wir wollen aus dem Problem Geißbockheim eine Lösung machen für die ganze Stadt und für den FC.“
Jörn Stobbe (Team FC)
In den kommenden Tagen erscheint jeden Tag eine Kernfrage und die kurzen Antworten der Kandidaten zu dem jeweiligen Thema.
Sargis Adamyan führt U21 des 1. FC Köln mit Doppelpack zum Sieg
Daniel Mertens
Der Siegeszug in der Regionalliga West geht weiter: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt das Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Oberhausen mit 2:1 und holt damit den vierten Sieg in Serie. Der Mann des Tages in Oberhausen war Sargis Adamyan, der beide Kölner Treffer vor der Pause erzielte.
Der Kölner Nachwuchs feiert bereits den vierten Erfolg in Folge und klettert vorerst auf Rang sechs. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt das Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Oberhausen mit 2:1. Sargis Adamyan avancierte zum Man of the Match.
Sargis Adamyan beim Training der U21
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Kölns Trainer Evangelos Sbonias nahm im Vergleich zum 2:1-Derbysieg am Mittwoch gegen die U23 Borussia Mönchengladbachs nur zwei Änderungen an seiner Startelf vor: Yannick Mausehund und Arda Süne ersetzten Neo Telle und Etienne Borie. Sargis Adamyan nutzte die Bühne vor 2472 Zuschauern im Niederrhein-Stadion, um beste Eigenwerbung für sich zu betreiben. Eigenwerbung, um so vielleicht im Winter einen neuen Verein zu finden. Der Armenier ebnete seiner Mannschaft mit dem Doppelschlag kurz vor der Pause den Weg zum Sieg. Adamyan traf zwei Mal per Freistoß zur 2:0-Halbzeitführung (44./45.+4). „Sargis macht die beiden Standards hervorragend rein und zeigt dort seine Qualität“, lobte der Trainer seinen Matchwinner. Einen Schock-Moment gab es jedoch in der 27. Minute: Malek El Mala musste frühzeitig vom Platz. Für den Stürmer ging es nach einem Schlag auf die Hüfte nicht mehr weiter.
Später Anschlusstreffer
Ansonsten resümierte der Coach: „In der ersten Halbzeit war es ein sehr ausgeglichenes Spiel, wo wir unseren Plan sehr gut umsetzen und die Jungs gut in den Abläufen defensiv drin sind. Sie haben die langen Bälle von Oberhausen gut verteidigt und die zweiten Bälle aufgesaugt. In den ersten zehn, 15 Minuten waren wir sehr hektisch mit dem Ball. Da waren wir nicht gut drin. Das ist mit zunehmender Spieldauer besser geworden und dadurch auch mehr Druck aufgekommen. So spielen wir die zwei Standard-Situationen heraus.“ Nach der Pause sei es die Maxime gewesen, das Ergebnis nicht nur verteidigen zu wollen, verriet der Coach. „Wir wollten weiter aktiv bleiben. Das ist leider in keiner Phase gelungen. Wir mussten sehr viel verteidigen und sehr viel leiden, hatten fast keine Entlastung mehr nach vorne. Dann ziehen wir das Ding aber mit sehr viel Moral, Kampfbereitschaft und Stabilität in der Verteidigung.“
„Die Jungs haben eine Entwicklung gemacht“
Mehr als der Anschlusstreffer gelang den Gastgebern nicht mehr. Kölns Torwart Luis Hauer ließ einen Schuss von Eric Gueye abprallen und brachte beim Nachfassen Phil Sieben zu Fall. Gueye verwandelte den fälligen Foulelfmeter zum 2:1-Endstand aus Kölner Sicht (83.). Insgesamt zeigte sich Sbonias sehr zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft: „Vor 19 Tagen waren wir Tabellenletzter, haben jetzt eine englische Woche mit neun Punkten gespielt. Die Jungs haben in dieser Zeit in ihrer Entwicklung einen Schritt nach vorne gemacht.“ Die U21 kletterte mit dem Dreier zumindest bis Sonntag auf den sechsten Platz in der Tabelle. Die Sportfreunde Siegen sind als Spitzenreiter nur noch vier Zähler entfernt. Für die Kölner geht es am kommenden Samstag parallel zur Mitglieder-Versammlung des FC um 14 Uhr zuhause gegen den FC Gütersloh weiter.
1. FC Köln U21: Hauer – Ajani (84. Neumann), Dabrowski, Mausehund, Özkan – Kujovic, Harchaoui –Süne (60. Kristal), Adamyan (60. Labenz), Toure (46. Borie) – M. El Mala (27. Yacobi). Tore: 0:1,0:2 Adamyan (44./45.+4), 1:2 Gueye (83., Foulelfmeter). Zuschauer: 2472.
Die „Heimreise“ zweier FC-Profis weist auf eine RB-Schwäche im Vergleich zum FC hin
Simon Bartsch
Mit Tom Krauß und Eric Martel kehren am Samstag gleich zwei Profis zu ihrem ehemaligen Verein zurück. Die Spieler des 1. FC Köln offenbaren eine Schwäche von Leipzig. Denn viele RB-Nachwuchshoffnungen schaffen den Durchbruch an anderer Stelle.
Eric Martel und Tom Krauß spielten einst für RB, schafften aber den Sprung zu den Profis nicht nachhaltig. Der Durchbruch gelang an anderer Stelle. Die Spieler des 1. FC Köln offenbaren damit eine Schwäche von Leipzig.
Eric Martel und Tom Krauß spielten schon für RB Leipzig
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Ein Kaderwert von mehr als 340 Millionen Euro, Transferausgaben von 130, -einnahmen von rund 200 Millionen Euro. Wirtschaftlich spielt RB Leipzig bekanntlich in einer ganz anderen Liga als der FC. Alleine die Verpflichtung von Conrad Harder hat RB mit einer Ablöse von 24 Millionen Euro in etwa die Gesamtsumme aller Kölner Neuverpflichtungen in diesem Sommer gekostet. Ein neidvoller Blick Richtung Domstadt sollte bei den Sachsen also auf dieser Ebene eher kein Thema sein.
Auf einer anderen möglicherweise schon: der Nachwuchsarbeit. Die ist in Leipzig sicher auch keine schlechte. Immerhin hat RB in den vergangenen Jahren massiv in die Ausbildung der Eigengewächse investiert. Nur will es mit der Durchlässigkeit bei RB nicht so recht funktionieren. Eine Zweitvertretung hat Leipzig nicht mehr, der Sprung von der U19 zu den Profis ist in Sachsen offenbar ein besonders großes. Und davon profitieren regelmäßig andere Clubs.
Martel und Krauß kennen sich aus Leipziger Zeiten
So auch der FC. Denn zur Saison verließen gleich zwei Leipziger die Talentschmiede und spielen heute für Köln. Eric Martel wechselte direkt ans Geißbockheim, Tom Krauß über Umwege diesen Sommer. Gerade der Transfer von Martel hat sich in den vergangenen Jahren zu einer absoluten Win-Win-Situation entwickelt. Der 23-Jährige hat bei den Kölnern das erhalten, woran es in Leipzig gehapert hätte: Einsatzzeit.
Mittlerweile steht der Sechser bei mehr als 100 Pflichtspielen für den FC, bei 30 Einsätzen in der U21-Nationalmannschaft. Lothar Matthäus betitelte den Mittelfeldspieler erst kürzlich als den „Kimmich des 1. FC Köln“. Der FC hat also einen absoluten Leistungsträger und Leader in seinen Reihen. Die ganz engen Verbindungen habe Martel nicht mehr zu RB, aber über die Familie seiner Verlobten immerhin noch nach Leipzig, wie der 23-Jährige come-on-fc.com im Interview verriet.
Ganz anders ist die Situation bei Tom Krauß. Für den Defensiv-Allrounder ist die Reise nach Leipzig eine Heimkehr. Krauß kommt gebürtig aus Leipzig. „Meine Familie, die ich auch nicht jede Woche sehe, ist da, meine Freunde sind da – das ist schon etwas Besonderes für mich“, sagte Krauß am Mittwoch nach dem Training. „Es hat sich schon viel verändert, seitdem ich aus Leipzig weg bin. Doch es ist für mich eine Rückkehr in meine Heimat. Ich habe dort meine ganze Jugend verbracht und mich sehr wohl gefühlt.“
Kaderbreite beim FC macht es für den Nachwuchs schwer
Wie wohl sich Max Finkgräfe dieser Tage in Leipzig fühlt, ist offen. Über seine Einsatzzeit wird der Linksverteidiger jedenfalls nicht sonderlich glücklich sein. Zwar hat das Kölner Eigengewächs den FC im Sommer verlassen, doch Finkgräfe steht dennoch für die unterm Strich doch erfolgreiche Nachwuchsarbeit in Köln. Auch wenn wohl gerade die Einsatzzeit am Ende des Tages den Ausschlag für einen Wechsel gegeben hat, standen die Kölner zuletzt für eine beeindruckende Durchlässigkeit in den Profibereich.
Alleine sieben Spieler debütierten beim FC in der vergangenen Spielzeit – natürlich auch der Transfersperre geschuldet. Bei RB waren es mit Faik Sakar und Vikko Gebel zwei, die jeweils zu einem Kurzeinsatz für die Sachsen kamen. Das ist angesichts der Ambitionen und des wertvollen Kaders in Leipzig sicherlich auch kein Wunder. Und auch beim FC wird es in dieser Spielzeit schwieriger für die Eigengewächse. Die Kaderbreite wurde gestärkt, die Qualität insgesamt erhöht. Der Nachwuchs muss sich erst beweisen.
Nicht umsonst wurde Julian Pauli verliehen und für Neo Telle und Emin Kujovic (vergeblich) ein Leihkonstrukt gesucht. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass gerade diese beiden Talente und weitere starke Eigengewächse wie Youssoufa Niang ihre Chance bei den Profis noch bekommen werden.
Lukas Podolski freut sich über FC-Entwicklung, schwärmt von Said El Mala, bremst aber auch die Euphorie
Simon Bartsch
Auch Jahre nach seinem Abgang aus Köln gehört Lukas Podolski zum FC wie der Dom in die Stadt. In einem Interview äußerte sich der Weltmeister von 2014 voll des Lobes über seinen Herzensclub. Lukas Podolski freut sich über die Entwicklung des 1. FC Köln.
In einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat sich der Weltmeister von 2014 ausführlich zum FC geäußert. Lukas Podolski freut sich darin über die Entwicklung des 1. FC Köln, schwärmt von Said El Mala und bremst aber auch die Euphorie.
Said El Mala wird sicherlich bald auch in der Startelf stehen (Foto: Lars Baron/Getty Images)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Vor nahezu einem Jahr schnürte Lukas Podolski wohl ein letztes Mal seine Fußballschuhe in seinem Kölner Wohnzimmer. Aktuell spielt der 40-Jährige bei Gornik Zabrze, mindestens noch diese Spielzeit. Wie es danach weitergeht, ist aktuell noch nicht klar, doch eine Funktion beim FC ist für den Weltmeister von 2014 sicherlich immer eine Option, die Tür offen, wir Podolski immer wieder betont hat. So auch in einem aktuellen Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. „Der FC ist mein Verein, dem ich immer gerne helfen würde“, so Podolski und eine Präsidenten-Wahl seines Geschäftspartners Wilke Stroman könnte da noch einmal positiven Einfluss nehmen. „Wilke hat mir signalisiert, dass er im Fall seiner Wahl mich wieder mehr beim FC einbinden möchte und mir auch Optionen aufgezeigt, die ich für den Club bereits während meiner Karriere machen könnte.“
„Lukas Kwasniok und der FC – das scheint zu passen“
Zurzeit bleibt dem Kölner Idol die Rolle des Zuschauers bei den Geißböcken. Und Podolski klingt sehr angetan, von den Dingen, die er aktuell beim FC wahrnimmt. „Es macht aktuell Spaß, die Spiele des FC zu schauen. Natürlich, nach drei Spieltagen ist das vielleicht noch eine Momentaufnahme und es sollte erst einmal darum gehen, schnellstmöglich die Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln“, sagt Podolski. „Lukas Kwasniok und der FC – das scheint zu passen. Ich finde es gut, wenn ein Trainer so emotional mitgeht und sich mit dem Klub und der Stadt so identifiziert. Es ist doch geil, wenn er mit dem FC-Trikot am Spielfeldrand steht.“ Der 40-Jährige hat erkannt, dass die Chemie zwischen Trainer und Spielern sowie in der Mannschaft offensichtlich stimmt.
Sein Lob gebührt daher auch Thomas Kessler, der das Team aus Podolskis Sicht gut zusammengestellt hat. Eine Sicht, die aktuell wohl jeder FC-Fan teilt. „So etwas hatte es zuvor beim FC Jahre nicht mehr gegeben, dass man Ex-Spieler klug an den Klub gebunden hat. Und dann profitiert Thomas sicherlich auch davon, dass der FC wieder deutlich mehr Geld hat, um in den Kader zu investieren“, sagt Podolski. „Die Mannschaft wurde nicht nur sportlich verstärkt, sondern auch charakterlich passen die Jungs offenbar gut zusammen. Der Zusammenhalt in der Truppe stimmt. Es ist kein Zufall, dass der FC die Spiele auch noch spät für sich entscheiden kann.“
„Besser wurde es eigentlich nie“
Doch die Kölner Ikone tritt gleichzeitig auch auf die Euphoriebremse. „Wir hoffen ja schon seit 30 Jahren, dass es endlich mal wieder kontinuierlich aufwärts geht. Erst einmal sollte der Klassenerhalt das Ziel sein“, sagt Podolski. „Dieser Verein müsste eigentlich dauerhaft um die Europapokal-Plätze mitspielen, das Potenzial dafür hätte er auf jeden Fall. Der FC hat aber immer viel zu wenig aus seinen Möglichkeiten gemacht und ständig das Personal gewechselt. Doch besser wurde es eigentlich nie.“ Die klare Empfehlung des Weltmeisters lautet daher, das Team zusammenzuhalten und es zu verstärken. Die Richtung stimme jedenfalls, so Podolski
Vor allem Said El Mala scheint es dem Kölner Idol angetan zu haben. „Er hat keine Angst, sondern ist unbekümmert, selbstbewusst, gibt Gas und traut sich auch Tempo-Dribblings zu“, sagt Podolski, der sich offenbar in dem jungen Spieler zumindest in Teilen wiederfindet. „Hoffen wir, dass er noch lange beim FC bleibt oder in ein paar Jahren für eine angemessene Summe verkauft wird. Typen wie Said, das sind genau die Jungs, die dem Klub gefehlt haben. Er hat was von einem Straßenfußballer. Mit einem wie ihm können sich auch die Fans identifizieren.“ So wie mit Podolski eben.
Das erwartet den FC gegen Leipzig: Intensive Spielweise, Zweikampfstärke und starke Transfers
Luca Kaiser
Am 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist der FC zu Gast bei RB Leipzig. Die Sachsen scheinen wieder in die Spur gefunden zu haben. Dementsprechend steht der FC wohl vor einer schweren Aufgabe. Das erwartet den 1. FC Köln gegen RB Leipzig.
Mit sieben Punkten aus drei Spielen ist der FC überraschend gut in die Saison gestartet. Somit sind die Geißböcke in dieser Spielzeit noch ungeschlagen. So soll es auch weitergehen, doch die Aufgabe ist keine leichte: Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.
David Raum von RB Leipzig (Foto: Pau Barrena/Getty Images)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Form: Nach einer eher durchwachsenen Vorbereitung, in der Leipzig drei Siege und zwei Niederlagen vorzuweisen hatte, tat sich RB auch in der ersten Runde des DFB-Pokals schwer. Beim Regionalligisten SV Sandhausen lagen die Sachsen zweimal zurück, gewannen die Partie am Ende dann doch noch mit 4:2. Zum Start der Bundesliga waren die Jungs von Trainer Ole Werner beim FC Bayern München zu Gast. In der Allianz Arena kamen die Leipziger mit 0:6 unter die Räder und mussten so einen schlechten Start hinnehmen. Allerdings ließen sich die Roten Bullen von diesem Rückschlag nicht beeindrucken. Nach einem 2:0-Heimsieg im ersten Heimspiel gegen Heidenheim, gewannen die Leipziger am vergangenen Wochenende mit 1:0 bei Mainz 05. Dadurch steht RB aktuell mit sechs Punkten auf dem siebten Tabellenplatz.
Zweikampfstark und Intensität
Zweikampfstark: Mit 326 gewonnenen direkten Duellen ist Leipzig aktuell die zweikampfstärkste Mannschaft der Liga. Zum Vergleich. Der FC steht in dieser Statistik mit lediglich 217 gewonnenen Zweikämpfen auf dem letzten Platz. Auffallend: Die Geißböcke haben allerdings auch die wenigsten direkten Duelle in der Liga bestritten. Der prozentuale Zweikampfwert der Kölner ist allerdings auch alles andere als gut.
Intensive Spielweise: Leipzig absolvierte in dieser Spielzeit bereits 570 Sprints. Damit stehen die Roten Bullen in dieser Statistik vor der TSG Hoffenheim (566) und hinter Bayern München (588) auf dem zweiten Platz. Auch bei den intensiven Läufen gehören die Leipziger mit 2119 zur Spitze der Liga. Lediglich Bayern (2233) und Hoffenheim (2222) weisen in dieser Statistik noch mehr auf.
Interessante Neuverpflichtungen: Im vergangenen Sommer hat RB einen echten Umbruch erlebt. Durch die Abgänge von Xavi Simons, Benjamin Sesko und Lois Openda (aktuell an Juventus Turin inklusive Kaufpflicht verliehen) wurde eine Menge Geld eingenommen, welches die Verantwortlichen dafür nutzten, Spieler mit enormem Potenzial zu verpflichten. So kaufte RB mit Johan Bakayoko, Romulo, Max Finkgräfe, Ezechiel Banzuzi, Andrija Maksimovic, Yan Diomande und Conrad Harder sieben Spieler, von denen keiner älter als 23 ist, die jedoch jetzt schon einiges an Qualität mitbringen. Ebenso verließ Yussuf Poulsen die Sachsen nach über zehn Jahren in Richtung Hamburg.
Taktische Formation
Formation: Trainer Ole Werner lässt seine Mannschaft bislang im 4-3-3-System auflaufen. Dabei besteht die Innenverteidigung aus Castello Lukeba sowie Willi Orban. Auf den beiden Außenverteidigerpositionen setzt der ehemalige Werder-Coach auf David Raum und Ridle Baku. Die beiden Profis sollen jedoch nicht nur verteidigen, sondern sich auch immer wieder in die Offensive einschalten. Im zentralen Mittelfeld agiert RB überwiegend mit einem klassischen Sechser sowie zwei Achtern. Jedoch wechseln sich die Spieler innerhalb des Mittelfelds immer wieder ab, um den Gegner vor neue Aufgaben zu stellen. Im Angriff scheinen Romulo als Stürmer sowie Johan Bakayoko und Antoni Nusa auf den Außenbahnen gesetzt zu sein.
Hier hat Leipzig sowohl spielerische Klasse als auch ein enormes Tempo vorzuweisen, was auf jeden Fall zum gehobenen Bundesliganiveau gehört. Allerdings wird Nusa gegen den FC ausfallen. Als Ersatz für den Norweger dürfte Yan Diomande auflaufen, der ebenfalls eine enorme Geschwindigkeit mitbringt und bereits gegen München zur Startformation der Sachsen gehörte. Im Spiel mit dem Ball setzt RB zum einen auf Ballbesitz und zum anderen auf schnelle Umschaltsituationen.
Das sagen die Trainer
Lukas Kwasniok über Leipzig: „Ich habe schon das Gefühl, dass sie mit dem Abschluss der Transferperiode sehr klar in ihren Überlegungen sind. Sie wollen jetzt auch wieder ein wenig back to the roots, haben eine sehr, sehr intensive Mannschaft, machen die meisten intensiven Läufe und Meter sowie Sprints hinter den Bayern, und das gilt es erst einmal zu kontrollieren. Sie haben sich die RB-DNA wieder auf die Fahne geschrieben und das zeigen auch die letzten beiden Ergebnisse. Sie haben sehr wenig zugelassen, weil sie sehr gut gegen den Ball gearbeitet haben. Dass sie gute Fußballer in ihren Reihen haben, ist jetzt nicht ganz so verwunderlich, wenn du ein paar Mark mehr in der Tasche hast, die du auf dem Markt einsetzen kannst. Sie haben gute Individualisten, gute Dribbler, haben jetzt aber auch einen Zielspieler mit Romulo, haben Harder dazubekommen, Bakayoko, extrem guter Dribbler. Daher können sie wahrscheinlich auch die beiden Ausfälle kompensieren. Leipzig ist eine gute Mannschaft, die sicher auch versuchen wird, uns zu schlagen.“
Ole Werner über den FC: „Köln hat eine hohe Dynamik im Spiel und auch eine hohe Bereitschaft, die Dinge als gesamte Mannschaft intensiv umzusetzen. Es ist eine Mannschaft, die sehr flexibel in der Positionierung auftritt und auch unterschiedliche Ordnungen spielen kann. Das, was sie auf den Platz bringen wollen, machen sie gerade mit einer totalen Überzeugung. Natürlich haben sie auch immer wieder hintenraus Punkte geholt, sind im Pokal weitergekommen und haben auch eine gewisse Moral. So etwas stärkt natürlich auch das Selbstbewusstsein.“
Es fehlen: Amadou Haidara (muskuläre Probleme), Benjamin Henrichs (Aufbautraining nach Achillessehnenriss), Max Finkgräfe (Knieverletzung.), Antonio Nusa (Unterarmbruch) und Xaver Schlager (Wadenverletzung)
Wie reagiert Kwasniok auf den Ausfall von Rav van den Berg? So könnte der 1. FC Köln spielen
Luca Kaiser
Nach dem 3:3-Unentschieden beim VfL Wolfsburg steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok das nächste Auswärtsspiel vor der Tür. Und der Kölner Trainer wird ganz sicher wieder rotieren müssen. So könnte der 1. FC Köln in Leipzig spielen.
Für den 1. FC Köln steht gegen Leipzig das zweite Auswärtsspiel in Folge auf dem Programm. Im Vergleich zum Spiel in Wolfsburg muss Lukas Kwasniok seine Startelf in der Red Bull Arena jedoch auf mindestens einer Position verändern. Ob es jedoch noch weitere Wechsel in der Startformation gibt, ist offen. So könnte der 1. FC Köln in Leipzig spielen.
Lukas Kwasniok gibt beim Training Anweisungen
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Gegen Leipzig kann Lukas Kwasniok fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. „Wir haben alle 20 Feldspieler und alle drei Torhüter auf dem Feld gehabt.“ Allerdings muss der 44-Jährige in Leipzig nicht nur auf Luca Killian, sondern auch auf Rav van den Berg verzichten. Der Niederländer war in Wolfsburg nach einem Foul von Lovro Majer unglücklich auf die Schulter gefallen, musste sich anschließend einer Operation unterziehen und wird dem FC daher mehrere Wochen fehlen. Daher wird Kwasniok seine Startformation in Leipzig auf mindestens einer Position verändern. Wer für van den Berg in die Startelf rückt, ließ der FC-Trainer jedoch offen: „Wir haben zum Glück noch genügend klassische Innenverteidiger. Zudem haben wir mit Eric Martel, Sebastian Sebulonsen und Tom Krauß noch Jungs, die in der Dreierkette spielen können“, sagte Kwasniok.
Johannesson oder Waldschmidt?
Die größte Chance auf eine Nominierung dürfte allerdings Krauß haben, der bekanntlich schon häufiger als Abwehrspieler agierte. Durch den ehemaligen Leipziger erhält das Kölner Spiel darüber hinaus mehr Flexibilität. Während Krauß in einem System mit Dreierkette einen der drei Innenverteidigerposten einnimmt, dürfte er bei einer Viererkette neben dem gesetzten Eric Martel ins Mittelfeld rücken. Bei den anderen Positionen in der Defensive dürfte es im Vergleich zum Spiel in Wolfsburg keine Veränderungen geben. Dadurch würden Joel Schmied und Timo Hübers in der Innenverteidigung sowie Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen auf den beiden Außenverteidigerpositionen auflaufen.
In der Offensive haben wie in den ersten drei Ligaspielen wieder Jan Thielmann, Jakub Kaminski und Marius Bülter wohl die größte Chance auf Einsatzzeit. Die drei zeigten, dass sie gut miteinander harmonieren und waren an fast allen Toren des FC direkt beteiligt. Das interessanteste Duell im Kader und um einen Platz in der Startelf in Leipzig dürften sich Luca Waldschmidt und Isak Johannesson liefern. Während der Isländer in den beiden Spielen gegen Mainz und Freiburg in der Startelf stand, saß der Neuzugang aus Düsseldorf in Wolfsburg – auch aufgrund einer leichten Verletzung – zunächst auf der Bank. Allerdings könnte Kwasniok auch die ein oder andere Überraschung präsentieren und beispielsweise Denis Huseinbasic anstelle von Johannesson und Waldschmidt auflaufen lassen.
Der FC-Wahlcheck von COFC – Das sagen die Kandidaten zu einem möglichen Stadionneubau des 1. FC Köln
Simon Bartsch
In einer guten Woche steht die wichtige Wahl bei den Geißböcken auf dem Plan. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand. Um bei der Wahlentscheidung zu helfen, hat come-on-fc.com mit den Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Wahl beim 1. FC Köln: So stehen die Teams zum Thema Stadionneubau.
Nur noch wenige Tage bis zur Vorstandswahl bei den Geißböcken. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand und haben somit die Chance, die Zukunft mitzugestalten. Fakt ist, mit dem Wechsel in Präsidium soll sich einiges ändern beim 1. FC Köln: So stehen die Teams zum Thema Stadionneubau.
Jörn Stobbe, Wilke Stroman und Sven-Georg Adenauer
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Für alle die, die nicht die Zeit für längere Wahlveranstaltungen haben, sich nicht auf Wahlprogramme fokussieren können oder wollen, werden wir in den kommenden Tagen einige Fragen, die den Fans auf der Seele brennen, von den Teams beantworten lassen. Dazu haben wir mit allen Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Die Aufgabe: Beantwortet die wichtigsten Fan-Fragen in 20 Sekunden.
Die Stadionauslastung im Heimbereich liegt beim FC grundsätzlich bei 100 Prozent, das Thema Ticketing kocht gefühlt fast wöchentlich auf. Lange Wartezeiten, frustrierte Fans – nicht umsonst wird über einen Ausbau des Kölner Stadions diskutiert. Eine Alternative wäre sogar ein Stadion Neubau, der aber wohl an einem anderen Standort. Für viele Fans kommt das aber gar nicht in Frage. Was sagen die Kandidaten?
„Ich würde sagen: Fokus erst einmal auf den Ausbau. Wir werden tatsächlich eine Stadionstrategie gemeinsam mit den Mitgliedern entwickeln. Wir wollen auf der nächsten Mitgliederversammlung schon einen Masterplan vorlegen. Und wir bleiben in Müngersdorf, prüfen den Ausbau und gehen das an.“
Jörn Stobbe (Team FC)
„Wir wollen weder wegziehen noch wollen wir abreißen und neu bauen. Aber: Wir wollen versuchen, zu erweitern. Dafür ist das Stadion auch mal geplant worden. Am 29.9. wissen wir, wer die Stadt regiert und wer im Rat der Stadt Köln ist. Da müssen wir in den Dialog gehen und versuchen, den Ausbau zu realisieren.“
Wilke Stroman (Next Level FC)
„Für uns kommt ein Stadionneubau nur dann in Frage, wenn ein Ausbau nicht möglich ist. Für ein neues Stadion spricht, dass wir dann möglicherweise mehr Kapazitäten hätten. Das würde dazu führen, dass wir pro Spiel mehr als 1,2 Millionen Euro mehr an Einnahmen hätten.“
Sven-Georg Adenauer (Team Adenauer)
In den kommenden Tagen erscheint jeden Tag eine Kernfrage und die kurzen Antworten der Kandidaten zu dem jeweiligen Thema.
Winkt Said El Mala nun sogar die Startelf beim 1. FC Köln?
Simon Bartsch
Drei Ligaspiele, ein Tor, eine Assist – Said El Mala ist bereits in der Bundesliga angekommen. Bislang haben die FC-Bosse versucht, die Euphorie um den Youngster zu bremsen. Doch die Tonlage hat sich verändert. Said El Mala drängt auf die Startelf des 1. FC Köln.
Der Start in die neue Liga ist dem Youngster definitiv gelungen. Bereits ein Tor und ein Assist stehen auf dem Konto des Leih-„Rückkehrers“. Folgt nun schon bald der nächste Schritt? Said El Mala drängt auf die Startelf des 1. FC Köln.
Said El Mala wird sicherlich bald auch in der Startelf stehen (Foto: Lars Baron/Getty Images)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Das Tempo in seinem Dribbling steht dieser Tage ein wenig im Kontrast zu den Bremsversuchen, die die FC-Bosse in Bezug auf Said El Mala unternehmen. Gegen Wolfsburg versetzte alleine die Vorarbeit des Youngsters zum zwischenzeitlichen 2:2 zahlreiche Experten ins Staunen – mit hohem Tempo, mit einer starken Ballführung, allerdings komplett unbekümmert. Der Vergleich zu Lukas Podolski in ähnlich jungen Jahren liegt tatsächlich auf der Hand. Lange waren die Kölner Verantwortlichen darauf bedacht, den Youngster möglichst aus der Schusslinie der Öffentlichkeit zu holen.
Doch die Leistungen sprechen nun mal schon jetzt eine zu laute Sprache, als das El Mala sich unter dem Radar bewegen könnte. Schon am vergangenen Wochenende prophezeite Lukas Kwasniok seinem Schützling dann doch eine große Laufbahn, natürlich unter gewissen Bedingungen, natürlich mit einem großen „Wenn“. Doch die Tonlage hat sich schon ein wenig verschoben. „Fakt ist, er bringt uns in der Offensive eine Qualität, die es ganz selten gibt“, sagte der Trainer dann auch am Donnerstag.
„Dafür ist der Spieler mit seinen Qualitäten einfach zu gut“
Und so drängt sich nach den vergangenen Spielen natürlich die Frage auf, ob für El Mala vielleicht sogar ein wenig mehr drin ist, als die Jokerrolle. „Er kann halt dribbeln und hat dann auch noch ein sehr hohes Tempo dabei, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren“, so der Coach weiter. „Zum Fußballspiel gehört dann aber auch dazu, dass du in die andere Richtung arbeiten musst. Und das ist zu Beginn dann doch ein wenig wichtiger als in der letzten halben Stunde, wenn du ein bisschen darauf hoffen kannst, dass der Gegner vielleicht auch schon ein bisschen müder ist und nicht mehr mit alle Mann attackieren kann.“
Deswegen glaube Kwasniok auch, dass die aktuelle Einsatzzeit sehr gut zu El Mala passe. „Und dennoch will ich nicht ausschließen, dass er irgendwann dann mal und das kann auch schon am Samstag sein, dass er von Beginn an aufläuft“, so Kwasniok. „Dafür ist der Spieler mit seinen Qualitäten einfach zu gut.“ Kwasniok will weiterhin nach der größten Möglichkeit einer Siegchance aufstellen und sei sich nicht sicher, ob er deswegen etwas verändern werde. „Er tut uns aktuell hinten raus nochmal richtig richtig gut“, sagt Kwasniok.
U21 reift zu Mannschaft der Stunde: Gelingt in Oberhausen der vierte Sieg in Folge?
Daniel Mertens
Die U21 des 1. FC Köln mausert sich in der Regionalliga West allmählich zu einer Mannschaft der Stunde. Die FC-Reserve stieß mit drei Siegen in Folge ins Tabellen-Mittelfeld vor. Am Wochenende trifft die U21 des 1. FC Köln auf Oberhausen.
Die FC-Reserve könnte am Wochenende den Anschluss ans erste Drittel schaffen. Am Wochenende trifft die U21 des 1. FC Köln auf Oberhausen.
Die U21 des 1. FC Köln beim Training
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Die Kappe des Trainers wirkt weiterhin als Glücksbringer: Seit drei Partien steht Evangelos Sbonias mit Basecap an der Seitenlinie – und alle drei Spiele gewann seine Mannschaft. „Wenn es so leicht wäre“, schmunzelte der Coach darauf angesprochen kurz nach dem 2:1-Derby-Erfolg gegen Mönchengladbachs U23 am Mittwochnachmittag, „da steckt schon ein bisschen mehr dahinter.“ Die U21, die sich in den ersten Wochen der neuen Saison mit ihrer Unerfahrenheit noch reihenweise Gegentore und Niederlagen einhandelte, bewegt sich mittlerweile deutlich gefestigter. Nach dem fünften Spieltag stand das Team mit 14 Gegentoren am Tabellen-Ende der Regionalliga. In den drei Spielen seither gab es nur noch drei weitere Einschläge im Kölner Kasten.
„Jetzt geht es darum zu gucken, welche Körner noch da sind“
Durch die drei jüngsten Siege in Folge kletterte das Team auf den neunten Platz – und kann mit einem weiteren Dreier am Samstag (14 Uhr) bei Rot-Weiß Oberhausen sogar den Kontakt zum ersten Drittel der Tabelle herstellen. Sbonias ließ jedoch am Mittwoch durchblicken, dass er im Niederrhein-Stadion zum Abschluss der englischen Woche etwas rotieren lässt: „Jetzt geht es darum zu gucken, welche Körner noch da sind. Dann muss man vielleicht auch mal schauen, welche Jungs da am frischesten sind, um nochmal alles rauszuknallen und im besten Fall dann noch mal ein Ergebnis zu ziehen.“
Sargis Adamyan dürfte auch gegen RWO wieder dazugehören. Der Armenier blieb bis auf eine Kopfballchance gegen Mönchengladbach blass, doch Sbonias betonte die Wichtigkeit des erfahrenen Angreifers für sein junges Team: „Ich habe ihm zum Spaß gesagt, dass ich in den letzten sechs Tagen mehr rausgeholt habe aus seinem Körper als in den letzten sechs Monaten. Er gibt auch Stabilität. Man hört das vielleicht nicht, aber er ist in der Kabine wichtig, beim Warmmachen wichtig und in diesen Phasen, wo es nicht läuft. Dass nicht alles funktioniert, ist auch klar, aber es geht darum, eine gewisse Präsenz zu haben. Das macht er sehr gut momentan.“
Noch wichtiger für die Ergebnisse war in den vergangenen beiden Spielen Emin Kujovic, der sowohl in Bochum als auch gegen Mönchengladbach die Kölner Siegtore erzielte. „Emin ist jetzt in der dritten Saison bei uns, ist extrem gereift und in unserem Spiel ein großer Faktor, vor allem in der Stabilität gegen und mit dem Ball.“ Und schmunzelnd schob Sbonias hinterher: „Dass er den Ball da oben reinsetzt. Da darf ich morgen wieder gucken, dass er wieder von der Wolke runterkommt, auf der er gerade schwebt.“
So liefen die Saisons, als der 1. FC Köln mit sieben Punkten und zuvor acht Toren gestartet ist
Redaktion
Mit sieben Punkten aus drei Spielen startete der FC in die Saison. Als die Geißböcke dies das letzte Mal zuvor in der Bundesliga schafften, gab es am Ende etwas zu feiern beim 1. FC Köln: So endete die Saison beim letzten Sieben-Punkte-Start.
Ein Blick in die jüngere Vergangenheit könnte die Fans nach dem guten Start träumen lassen beim 1. FC Köln: So endete die Saison beim letzten Sieben-Punkte-Start.
Anthony Modeste schoss den FC 2016/17 in den Europapokal
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Zum Schluss der FC-Wahlarena von Ex-FC-Spieler Jonas Hector und Comedian Fabian Köster präsentierte Vorstand Dr. Carsten Wettich den Traum seines Teams am Ende der Saison 2027/28. „Wir würden uns wünschen, der FC erreicht das Pokalfinale und reist mit seinen mittlerweile mehr als 200.000 Mitgliedern nach Berlin. In der ersten Elf stehen drei Spieler aus der eigenen FC-Akademie, die deutschlandweit den besten Ruf genießt. Said El Mala schießt das entscheidende Tor und wechselt danach für 150 Millionen zum FC Liverpool“, so Wettich. Dass das alles nur eine Träumerei war, ist klar. Aber bei ein paar Kölner Fans dürfte der gute Saisonstart in der Bundesliga dieses Jahr vielleicht schon so manche Träumerei befeuern. Wie gut die Geißböcke am Ende der Saison dastehen, ist natürlich noch völlig offen. Es kann immer noch durchaus sein, dass der FC am Ende mit unten drin steht. Aber ein Blick in die Geschichte des Vereins dürfte den Anhängern Mut machen.
Erinnerungen an glorreiche Zeiten
Denn das letzte Mal zuvor ist der FC 2016/17 mit sieben Punkten aus drei Spielen in die Bundesliga gestartet. Und damals wie heute war bei den Partien ein Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg und ein Sieg gegen den SC Freiburg dabei. Am Ende der Spielzeit holten die Geißböcke ganze 49 Punkte, ein gewisser Anthony Modeste erzielte 25 Saisontore und schoss den den 1. FC Köln so auf Rang fünf und dadurch in die Europa League. Auch wenn das natürlich Träume entstehen lassen kann für die momentane Saison, waren die Voraussetzungen damals völlig andere. Die Kölner waren bereits im dritten Jahr in Folge in der höchsten deutschen Spielklasse und hatten sich Jahr für Jahr kontinuierlich gesteigert. Trainer Peter Stöger hatte die Mannschaft damals über die Zeit aufgebaut. Außerdem gab es mit Modeste einen Stürmer im Kader, der alles überragte.
Aber es gibt noch eine weitere Statistik, die Erinnerungen an eine für die Domstädter sehr erfolgreiche Spielzeit weckt. Denn das erste Mal seit 1977/78 schafften die Geißböcke in den ersten drei Begegnungen der ersten Liga mindestens acht Tore. Damals waren es sogar zehn Treffer. Die Saison 77/78 dürfte jedoch allen Kölner Anhängern aus einem anderen Grund in Erinnerung im Kopf sein: In der Spielzeit gewann der FC das letzte Mal die Meisterschaft. Trainerlegende Hennes Weisweiler führte die Mannschaft damals zum Titel. Der Start in die aktuelle Saison weckt also einige Erinnerung an erfolgreiche Zeiten.