Kollektives Aufatmen beim 1. FC Köln – die ersten Fragezeichen werden nun zu Ausrufezeichen

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Kollektives Aufatmen beim 1. FC Köln – die ersten Fragezeichen werden nun zu Ausrufezeichen

Mit den Ergebnissen von Sonntag dürfte es der FC geschafft haben und auch in der kommenden Saison Bundesliga spielen. Und damit hat Thomas Kessler nun eine sichere Ausgangslage für die kommende Saison des 1. FC Köln: Mit guter Verhandlungsposition in die Saisonplanung.

Dank der Patzer der direkten Konkurrenz ist der Klassenerhalt so gut wie sicher. Und damit beginnen auch konkretere Planungen für den kommenden Kader.

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So unterschiedlich die vergangenen drei Spiele des 1. FC Köln auch waren, nach allen stand irgendwo ein Gefühl der Enttäuschung. Gegen St. Pauli war es die Leistung der Mannschaft, die sich mit purem Glück einen Punkt holte. Gegen Leverkusen war es das Ergebnis, das dieses Mal die Leistung nicht widerspiegelte und gegen Union Berlin war es der Punkt nach einem sicher geglaubten Sieg. Und die drei Begegnungen hatten noch eine kuriose Gemeinsamkeit. Obwohl die Ergebnisse nicht so richtig gut für den FC waren (zwei Punkte gegen direkte Konkurrenten, eine unverdiente Niederlage gegen den amtierenden Vizemeister), näherten sich die Geißböcke mit jeder Partie dann dem Saisonziel. Ehrlicherweise ist es alles andere als überraschend, dass dieses dann auf fremden Plätzen von fremden Teams erreicht wurde. Mainz gewinnt gegen Pauli, Freiburg holt einen Zähler gegen Wolfsburg – der Klassenerhalt ist nur noch theoretisch unsicher.

Andere Verhandlungsposition

Und beim FC dürfte damit kollektives Aufatmen herrschen. Die Kölner haben den Klassenerhalt am 32. Spieltag sicher und damit einen ganz anderen Handlungsspielraum. Thomas Kessler kann ab sofort die Gespräche mit potenziellen Neuzugängen führen, im dem Wissen, dass er möglichen Spielern die Bundesliga als potenziellen Karriereschritt anbieten kann. Eine der Top-Five-Ligen macht sich im fußballerischen Lebenslauf dann doch recht gut. Und auch im eigenen Kader werden die Fragezeichen schon bald zu Ausrufezeichen. Bei Tom Krauß wurde beispielsweise bereits der erste Teil seiner Kaufpflicht über die Anzahl der Spiele erreicht, nun greift diese, weil der zweite Teil an den Klassenerhalt geknüpft war. Dass Kessler die Kaufoption bei Spielern wie Jakub Kaminski oder Cenk Özkacar ziehen würde, galt bereits als sicher bis sehr wahrscheinlich. Doch wäre man mit einem Spieler wie Kaminski wirklich in die 2. Bundesliga gegangen?

Möglicherweise steigen auch die Chancen bei Jahmai Simpson-Pusey, der nach seiner starken Rückrunde bei den Geißböcken ganz sicher nicht mit ins Unterhaus gegangen wäre. Allerdings hat Manchester City die Hand auf einem möglichen Deal und der junge Engländer tut viel dafür, auch bei seinem Heimatclub höhere Beachtung zu finden. Pep Guardiola gilt als Fan des Innenverteidigers. Auch in der Personalie Eric Martel hat sich die Verhandlungsposition noch einmal geändert. Nun liegt es wohl am Spieler, Nägel mit Köpfen zu machen. Denn die Entwicklung, die der Sechser eigentlich bis zum Winter genau beobachten wollte, hat nun zumindest ein Ziel erreicht. Jene Entwicklung wäre als kein Grund mehr, die FC-Bosse noch länger hinzuhalten. Auch über Said El Mala wird man sich nun genauere Gedanken machen. Szenarien gibt es genug. Nur einen Verkauf unter Wert, der beim Abstieg nicht ausgeschlossen gewesen wäre, wird es so nicht geben.

Fragezeichen hinter dem Trainer?

Auch ein Verbleib für ein weiteres Jahr ist durchaus denkbar, wenn auch unwahrscheinlich. Denn ein Verkauf würde Geld einbringen, das der FC wieder in den Kader stecken würde. Überhaupt ist natürlich auch die finanzielle Situation im Oberhaus deutlich besser. Und dann wird es auch um die Personalie des Trainers gehen. Kessler gilt als Befürworter von René Wagner, doch es gibt am Geißbockheim wohl auch Kritiker. Die Situation scheint aktuell total offen. Sammelte der Trainer gegen Leverkusen noch einige Pluspunkte, wurde Wagner nach dem Union-Spiel aufgrund seiner Wechsel scharf kritisiert. Eine Entscheidung ist trotz Klassenerhalt dem Vernehmen nach noch nicht gefallen. Auch das kann Thomas Kessler nun deutlich beruhigter angehen.


Eine Gelbsperre und ein logischer Startelfkandidat: So könnte der 1. FC Köln gegen Union Berlin spielen

René Wagner beim Spiel des 1. FC Köln gegen Werder Bremen
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Eine Gelbsperre und ein logischer Startelfkandidat: So könnte der 1. FC Köln gegen Union Berlin spielen

Der 1. FC Köln kann beim Auswärtsspiel bei Union Berlin den Klassenerhalt nahezu perfekt machen. Mit einem Dreier würden die Kölner den Abstand auf den Relegationsplatz auf mindestens fünf Punkte halten. Allerdings muss auch Union noch einen Erfolg einfahren, um den Verbleib in der Liga unter Dach und Fach zu bringen. Gegen die Eisernen kann René Wagner eigentlich auf den kompletten Kader zurückgreifen. So könnte der 1. FC Köln bei Union Berlin spielen.

Beim Auswärtsspiel bei Union Berlin möchte FC-Trainer René Wagner an die Leistung gegen Bayer 04 Leverkusen anknüpfen und nach dem Erfolg gegen Werder Bremen den zweiten Dreier in seiner Amtszeit einfahren. Im Vergleich zum Spiel gegen die Werkself muss der 37-Jährige seine Startelf auf mindestens einer Position verändern. Ein weiterer Profi hat sich darüber hinaus für eine Startelfnominierung empfohlen.

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FC-Coach René Wagner muss an der Alten Försterei neben den Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers sowie Ragnar Ache auch auf Isak Johannesson verzichten. Der Isländer hatte gegen Leverkusen seine fünfte Gelbe Karte gesehen und ist somit für die Partie bei Union gesperrt. Daher muss der 37-Jährige seine Mannschaft auf mindestens einer Position verändern. Zwischen den Pfosten steht wieder Marvin Schwäbe. Vor dem Kapitän werden wohl Sebastian Sebulonsen rechts und Jahmai Simpson-Pusey sowie Cenk Özkacar in der Innenverteidigung beginnen. Auf der linken Seite hat Wagner die Wahl zwischen Kristoffer Lund und Alessio Castro-Montes. Durch den ordentlichen Auftritt gegen die Werkself, könnte Lund erneut das Vertrauen erhalten. Im zentralen Mittelfeld wird Eric Martel starten. Neben dem ehemaligen Leipziger muss Wagner Isak Johannesson ersetzen.

Mit Felipe Chávez, Tom Krauß und Denis Huseinbasic haben die Kölner hier drei Optionen. Da Huseinbasic zuletzt jedoch außen vor war, wird die Entscheidung zwischen Chávez und Krauß fallen. Sollte Wagner eher auf einen spielerischen Ansatz gehen, ist der Peruaner eine ernsthafte Alternative. Will der FC-Coach jedoch mehr über den Kampf kommen und den Unionern mehr Intensität entgegensetzen, dürfte Krauß den Vorzug erhalten.

Bekommt Waldschmidt die Chance von Beginn?

Während die Startelfnominierungen von Jakub Kaminski und Said El Mala klar sind, gibt es bei den beiden verbliebenen Positionen noch Fragezeichen. Linton Maina bekam gegen Leverkusen die Chance in der ersten Elf und verdrängte Jan Thielmann auf die Bank. Aufgrund der guten Mannschaftsleistung könnte Wagner Maina erneut das Startelfmandat geben. In der Spitze könnte vielleicht Luca Waldschmidt das Vertrauen von Wagner bekommen. Der 29-Jährige zeigte sowohl gegen St. Pauli als auch gegen Bayer nach Einwechslung eine gute Leistung und erzielte in beiden Duellen jeweils einen Treffer. Überdies bringt der Offensivspieler auch eine gewisse Kreativität, Technik und Spielintelligenz mit und hat in diesen Bereichen einen klaren Vorteil gegenüber Marius Bülter. Bülter würde den Kölnern mehr Robustheit bringen, was gegen die Körperlichkeit der Berliner Defensive wichtig sein könnte, allerdings blieb der 33-Jährige gegen Bayer als Ragnar-Ache-Ersatz blass und ohne große Eigenwerbung. Daher dürfte eine Nominierung von Waldschmidt wahrscheinlicher sein.

So könnte der FC bei Union Berlin beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Joel Schmied, Kristoffer Lund und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Jahmai Simpson-Pusey wird dem FC wieder fehlen

Jahmai Simpson-Pusey

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Wie geht es weiter mit Eric Martel?

Eric Martel

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Linton Maina traf gegen die Bayern

Linton Maina

Jakub Kaminski darf auf die WM hoffen

Jakub Kaminski

Luca Waldschmidt jubelt nach dem Ausgleich

Luca Waldschmidt



Baustelle Mittelsturm: Dem 1. FC Köln fehlt 2026 die Kaltschnäuzigkeit, um den Ache-Ausfall zu kompensieren

Spieler des 1. FC Köln nach einem Treffer
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Baustelle Mittelsturm: Dem 1. FC Köln fehlt 2026 die Kaltschnäuzigkeit, um den Ache-Ausfall zu kompensieren

Gleich mehrere gute Möglichkeiten ließ die Kölner Offensive am Wochenende ungenutzt. Unabhängig vom umstrittenen Elfmeter wäre so mehr möglich gewesen. Denn 2026 fällt eine große Baustelle besonders ins Gewicht beim 1. FC Köln: Dem FC fehlt die Kaltschnäuzigkeit.

Der Frust über die Niederlage gegen Bayer Leverkusen war groß. Vor allem eine Entscheidung des Schiedsrichters sorgte für Enttäuschung. Dabei waren die Kölner selbst nicht unschuldig an der Pleite. Viel zu viele gute Chancen ließen die FC-Profis aus. Kein neues Problem.

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Es ist noch gar nicht so lange her, da machten die ersten Optimisten eine Rechnung auf, wie Köln noch ins europäische Geschäft rutschen könnten – Ginge es alleine um die selbst erzielten Tore, der FC dürfte sich tatsächlich noch Hoffnungen auf internationale Abende machen. Die Geißböcke waren bereits 45 Mal in der Liga erfolgreich, nur sieben Teams öfter und mindestens die ersten sieben Teams der Tabelle werden in der kommenden Saison in Europa auflaufen. Nur geht es eben nicht nur um die erzielten Tore. Und ironischerweise befinden sich die Kölner noch im Abstiegskampf, weil sie eben nicht genug davon erzielten. Gegen Leverkusen kamen die Geißböcke am Samstag auf einen xGoals-Wert nahe an der 3. Heißt: Die Qualität der Kölner Chancen hätte drei Treffer erwarten lassen. Es wurde bekanntlich einer. Auch, weil ausgerechnet zwei der gefährlichsten FC-Spieler der Saison beste Möglichkeiten liegen ließen.

Den Kölnern fehlt aktuell die Kaltschnäuzigkeit

Said El Mala traf aus spitzem Winkel nur den Pfosten, Jakub Kaminski zielte genauer, allerdings irgendwie auch zu genau, als er Janis Blaswich im Leverkusener Gehäuse aus kurzer Distanz abschoss. Im direkten Anschluss fiel das 0:2, der FC befand sich wieder einmal unter Zugzwang. Nochmal, 45 Tore sind für einen Abstiegskandidaten viel, allerdings verrät der xGoals-Wert eben auch, dass die Kölner in dieser Saison rund fünf Tore mehr hätten erzielen können. Der liegt nämlich bei 50, die sogenannte Effizienz, also die Differenz zwischen erzielten Treffern und dem xGoals-Wert liegt beim FC also bei -5 und die Kölner in dieser Bilanz auf Rang 14. Zum Vergleich, die Bayern erzielten 28 Tore mehr als es die Statistik prognostiziert, Frankfurt immerhin 13. Und das ist tatsächlich ein Problem der Rückrunde. Die Kölner xGoals-Effizienz liegt in der zweiten Saisonhälfte bislang bei -4,2, die Kaltschnäuzigkeit ist demnach ein wenig verloren gegangen.

Erstaunlich: Ausgerechnet in diesem Jahr lief Ragnar Ache mit sechs seiner sieben Treffer zur Torjäger-Topform auf. Und spätestens da stellt sich dann doch wieder die Frage nach dem richtigen Ersatz für den Mittelstürmer. Dass ein klassischer Wandspieler als Alternative in der Mannschaft fehlt, steht wohl außer Frage. Kein anderer Akteur des Kaders könnte Ache Eins-zu-eins ersetzen. Und so könnte man durchaus kritisch anmerken, dass die Kölner im Sommer auf einen zweiten klassischen Strafraumstürmer verzichtet haben. Das scheint sich jetzt ein wenig zu rächen. Denn die Torausbeute von Ache deutet schon daraufhin, dass der FC das Spiel auf seinen Angreifer zugeschnitten hat. Und das eben nicht nur als Wandspieler, der mit langen Bällen gefüttert wird. Auf der anderen Seite zeigte sich am Wochenende im Nachbarschafts-Duell eben auch, dass der FC durchaus in der Lage ist, sich Chancen zu erspielen.

Vor allem Said El Mala trieb den xGoals-Wert in die Höhe. Nur hätte der 19-Jährige eben das Tor auch treffen müssen. So oder so werden die Kölner im kommenden Sommer sicherlich an dieser Baustelle arbeiten. Thomas Kessler und Co. sollen sich bereits nach weiteren Strafraumstürmern umsehen.


Nicht nur im Sturm Fragezeichen: So könnte der 1. FC Köln gegen Bayer 04 Leverkusen spielen

René Wagner will vor allem den richtigen Ton treffen
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Nicht nur im Sturm Fragezeichen: So könnte der 1. FC Köln gegen Bayer 04 Leverkusen spielen

Eine Woche nach dem wichtigen Unentschieden beim FC St. Pauli steht für den FC das Nachbarschaftsduell gegen Leverkusen und damit auch der viertletzte Bundesligaspieltag in dieser Spielzeit vor der Tür. Über die Startelf wollte René Wagner nicht viel verraten. So könnte der 1. FC Köln gegen Bayer 04 Leverkusen spielen.

Mit dem Spiel gegen Bayer Leverkusen steht für den 1. FC Köln das vorletzte Heimspiel in dieser Saison auf dem Programm. Im Vergleich zum Spiel am Millerntor muss FC-Trainer René Wagner einen schmerzhaften Ausfall hinnehmen. Wie der 37-Jährige den Verlust auffängt und ob es vielleicht sogar weitere Änderungen geben wird, ließ der Coach noch offen.

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FC-Trainer René Wagner muss neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers einen weiteren Ausfall hinnehmen. Beim Auswärtsspiel beim FC St. Pauli musste Angreifer Ragnar Ache kurz nach der Halbzeitpause ausgewechselt werden. Wie der FC nur einen Tag später mitteilte, hat sich der Stürmer eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen und wird voraussichtlich bis Saisonende ausfallen. Somit wird Wagner seine Startelf gegen Leverkusen definitiv umbauen.

Die Defensive stellt sich von selbst auf

Zwischen den Pfosten wird Kapitän Marvin Schwäbe stehen. Vor dem Schlussmann dürften erneut Sebastian Sebulonsen rechts sowie Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar in der Innenverteidigung starten. Auf der Linksverteidigerposition könnte Alessio Castro-Montes beginnen. Der Belgier, der gegen Frankfurt und Bremen nach Einwechslung für mächtig Schwung gesorgt hatte, machte seine Sache zuletzt ordentlich. Da Kristoffer Lund in den Wochen zuvor sowie in den Minuten in Hamburg keine auffälligen Aktionen zeigte, könnte Castro-Montes gegen Leverkusen erneut die Chance in der Startformation erhalten.

Im zentralen Mittelfeld hat Eric Martel seinen Platz sicher. Neben ihm lief in den vergangenen beiden Partien Isak Johannesson auf und zeigte dabei gute Leistungen. Daher ist es wahrscheinlich, dass der Isländer auch gegen Bayer von Beginn an auf dem Feld steht. Allerdings könnte Wagner gegen einen Ballbesitz-Gegner auch Tom Krauß neben Martel aufbieten. Krauß besitzt seine Qualitäten vorwiegend gegen den Ball, würde im Vergleich zu Johannesson jedoch weniger Kreativität ins Kölner Spiel bringen.

Wer ersetzt Ache?

In der Offensive sind Jakub Kaminski und Said El Mala auf zwei der vier offenen Positionen gesetzt. Auf der rechten Seite startete in den vergangenen Wochen Jan Thielmann. Allerdings zeigte der 23-Jährige nicht immer sein volles Potenzial und blieb über weite Strecken unauffällig. Hier könnte Wagner Linton Maina die Chance geben. Die größte Frage ist jedoch, wer Ragnar Ache ersetzt. Mit Marius Bülter, Luca Waldschmidt, Youssoupha Niang und Fynn Schenten gibt es verschiedene Varianten. Die wahrscheinlichste ist dabei wohl Bülter. Der ehemalige Schalker ist körperlich robust und ist von den vieren der Stärkste in Bezug auf das Anlaufen des Gegners sowie das Verteidigen.

Während Schenten die geringsten Chancen hat, stellen aber auch Waldschmidt und Niang realistische Optionen dar. Waldschmidt übernahm gegen St. Pauli Verantwortung und verwandelte den Elfmeter sicher. Überdies ist der ehemalige Wolfsburger am Ball der Beste und dürfte, sofern Wagner eher auf das Spielerische setzt, klar die Nase vorn haben. Niang machte in der zweiten Mannschaft mit zwei Treffern auf sich aufmerksam und könnte sich damit zumindest einen Platz im Kader gesichert haben. Ein Startelfeinsatz des Youngsters wäre allerdings dennoch eine Überraschung.

So könnte der FC gegen Bayer Leverkusen beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Isak Johannesson kommt beim 1. FC Köln nicht in Form?

Isak Johannesson

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Linton Maina im Duell gegen Silas (Foto: Lars Baron / Getty Images)

Linton Maina

Marius Bülter vom 1. FC Köln
Marius Bülter



Urteil zu Unfall auf der A555 gefallen: Haftstrafen für zwei ehemalige Nachwuchsspieler des 1. FC Köln  

Symbolbild: Feuerwehr im Einsatz (Foto: Alexander Hassenstein/GettyImages)
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Urteil zu Unfall auf der A555 gefallen: Haftstrafen für zwei ehemalige Nachwuchsspieler des 1. FC Köln  

Gegen die beiden ehemaligen Nachwuchsspieler des 1. FC Köln, die in einen tödlichen Unfall auf der A555 involviert waren, ist nun ein Urteil gesprochen worden. Es gibt Haftstrafen für ehemalige Nachwuchsspieler des 1. FC Köln.

Im Winter 2023 war es auf der A555 in Höhe Wesseling zu einem tödlichen Unfall gekommen und gegen zwei ehemalige Spieler der Geißböcke der Prozess eröffnet worden. Nun steht das Urteil.

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Im vergangenen Sommer hatte die Staatsanwaltschaft Köln Anklage gegen zwei ehemalige Nachwuchsspieler des 1. FC Köln erhoben. Den beiden wurde vorgeworfen, am 1. Dezember 2023 auf der A555 in Fahrtrichtung Bonn ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge veranstaltet zu haben. Konkret sollen sie sich nebeneinander auf der Autobahn bewegt und sich gegenseitig rechts, links sowie teilweise über den Standstreifen überholt haben. Am Mittwoch ist das Urteil gesprochen worden. Die beiden Beschuldigten wurden zu Jugendstrafen von fünf Jahren sowie vier Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Nach Ansicht des Richters seien die beiden Ex-Spieler der Geißböcke ein „Rennen gefahren“. Das hatten die Beschuldigten im Laufe des Prozesses bestritten, aber erklärt, sich nicht an das Tempolimit gehalten zu haben.

Verträge liefen 2024 aus

Bei dem Unfall war ein Kleinwagen explodiert. Die Fahrerin und die Beifahrerin starben in dem brennenden Fahrzeug. Der 1. FC Köln hat im Dezember 2023 nach Bekanntwerden der Beteiligung des Spieler erklärt, diese, um der Fürsorgepflicht des Vereins nachzukommen, bis auf Weiteres vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt zu haben. Dem Verein zufolge galt für beide die Unschuldsvermutung. Die 2024 auslaufenden Verträge der beiden Spieler waren nicht mehr verlängert worden. Das Urteil fiel höher aus, als von der Staatsanwaltschaft anberaumt. Diese hatte für die beiden Angeklagten Jugendstrafen von drei Jahren beziehungsweise zwei Jahren und acht Monaten gefordert. Die Verteidiger der Beschuldigten hatten dagegen auf Freispruch gepocht. Nun sind es Haftstrafen geworden, die schon alleine aufgrund der Länge nicht zur Bewährung ausgesprochen wurden.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Staatsanwaltschaft und Verteidigung haben die Möglichkeit, Revision einzulegen. Genau das wird die Verteidigung wahrscheinlich auch tun.

Wenig Spielzeit unter René Wagner: Das sind bislang die Leidtragenden des Trainerwechsels beim 1. FC Köln

René Wagner wirkt nachdenklich
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Wenig Spielzeit unter René Wagner: Das sind bislang die Leidtragenden des Trainerwechsels beim 1. FC Köln

Seit einem knappen Monat ist René Wagner nun beim FC im Amt. Punktemäßig hat sich der FC stabilisiert. Doch es gibt auch Leidtragende des Trainerwechsels beim 1. FC Köln: Diese Spieler bekommen wenig Spielzeit unter René Wagner.

Auch, wenn die Begegnung gegen St. Pauli am vergangenen Freitag alles andere als eine sportliche Offenbarung war, seit der Beförderung von René Wagner hat sich die sportliche Situation beim FC verbessert. Fünf Zähler sammelten die Geißböcke unter Wagner, fünf Zähler beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz – und das vier Spieltage vor dem Saison-Ende. Zwar hat der Interimstrainer nicht an den ganz großen Stellschrauben gedreht, es gibt dennoch einige personelle Veränderungen. Und die bedeuten zwangsläufig, dass es auch Verlierer gibt.

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Denis Huseinbasic: Der 24-Jährige bekam beim Wagner-Debüt die Chance von Beginn an. Doch der Mittelfeldspieler wusste gegen seinen Jugendverein wahrlich nicht zu überzeugen. Durch die Rückkehr von Eric Martel rotierte Huseinbasic zunächst auf die Bank und am vergangenen Wochenende sogar aus dem Kader. Das könnte sich durch die Verletzung von Ragnar Ache schon im kommenden Spiel gegen Bayer Leverkusen wieder ändern, muss es aber nicht. Überhaupt ist die Saison für den siebenmaligen bosnischen Nationalspieler nicht die einfachste. Isak Johannesson und Eric Martel scheinen gerade die Nase vorn zu haben.

Wenig Spielzeit für Leistungsträger

Tom Krauß: Und das auch vor einem weiteren Mittelfeldspieler, der sich über Einsatzzeit im Jahr 2026 eigentlich nicht beschweren konnte. Krauß avancierte zu Beginn des Jahres zum unumstrittenen Stammspieler. Der 24-Jährige ging als absoluter Leader und Spieler mit Willen und Leidenschaft voran. Vor dem Duell gegen Mönchengladbach musste der gebürtige Leipziger kurzfristig passen. Zwar stand Krauß gegen Frankfurt fast 90 Minuten auf dem Platz (wohl auch, weil Martel gesperrt fehlte), anschließend folgten in der Begegnung gegen Bremen vier Minuten Einsatzzeit und gegen Pauli saß der ehemalige U21-Nationalspieler komplett auf der Bank.

Rav van den Berg: Der Innenverteidiger kam im vergangenen Sommer als Königstransfer – zumindest wirtschaftlich. Rund acht Millionen Euro ließen sich die Kölner die Dienste des U21-Nationalspielers der Niederlande kosten. So richtig eingeschlagen ist der Innenverteidiger bislang noch nicht. Und das, obwohl van den Berg eine hohe Veranlagung und viel Potenzial mitbringt. Aktuell haben Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar die Nase vorne. Gerade Zweiterer überrascht dabei ein wenig. Der bisherige Karriereverlauf ließ nicht darauf schließen, dass sich die Situation für den Türken so entwickeln würde. Ob Wagner die Abwehr in den verbleibenden Spielen noch einmal umstellt, ist offen.

Ausbootung der Routiniers: Mit Florian Kainz und Dominique Heintz wurden zwei erfahrene Spieler im Grunde ausgebootet. Beide Akteure haben keine Zukunft mehr beim FC. Kainz hat sein Karriere-Ende bereits bekannt gegeben, der Vertrag von Heintz wird in Köln nicht verlängert. Gleichzeitig waren beide zuletzt auch nicht mehr Teil des Kaders. Aufgrund der entspannten personellen Situation musste Wagner bekanntlich Spieler aus dem Kader streichen. Die beiden Routiniers traf es gleich zwei Mal – und Wagner deutete an, dass es schwer werden würde, wieder zurückzukommen.

Youngster: Auch Fynn Schenten und Youssoupha Niang waren bei den jüngsten Spielen nicht mehr Teil des Profi-Kaders. Ebenfalls, weil der Kader aktuell sehr breit ist. Sicherlich auch, weil die beiden Angreifer bei der U21 einfach mehr Spielzeit erhalten. Gut möglich, dass sich für einen der beiden Stürmer die Situation mit dem Spiel gegen Leverkusen und durch die Verletzung von Ragnar Ache verändert.


Nach Ache-Schock: René Wagner steht beim 1. FC Köln vor einer besonders komplizierten Stürmer-Suche

Ragnar Ache wird dem FC fehlen
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Nach Ache-Schock: René Wagner steht beim 1. FC Köln vor einer besonders komplizierten Stürmer-Suche

Ausgerechnet zum Saisonfinale muss der FC auf seinen Mittelstürmer verzichten. Der Angreifer erzielte 2026 bereits sechs Tore. Und daraus ergibt sich eine Baustelle beim 1. FC Köln: René Wagner und die Suche nach dem Ache-Ersatz.

Sechs Tore erzielte Ragnar Ache im Jahr 2026. Der Ausfall schmerzt aber auch, weil aktuell das Spiel auf den Wandspieler zugeschnitten ist. Nun muss René Wagner eine Alternative finden.

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Die Szene ließ schon nichts Gutes verheißen. Ragnar Ache griff sich zunächst an den Oberschenkel, spielte noch einen Ball und als die Aktion gerade weiterlief, signalisierte der Stürmer bereits, dass die Begegnung für ihn beendet sei. Und keine 24 Stunden später folgte die bittere Bestätigung. Ragnar Ache wird den Geißböcken mehrere Wochen, vermutlich bis zum Saisonende fehlen. Ein herber Verlust – und das aus mehreren Gründen. Der 27-Jährige spielt eine starke Rückrunde. Sechs seiner sieben Saisontore erzielte der Angreifer in diesem Jahr. Gemeinsam mit Jakub Kaminski und Said El Mala ist Ache eine Art Lebensversicherung der Kölner. Insgesamt waren die drei Offensivakteure an 39 FC-Toren beteiligt – Ache mit einem besonders schönen. Der gebürtige Frankfurter legte mit seinem sensationellen Fallrückzieher gegen die TSG Hoffenheim im Februar die Latte zur Wahl zum Tor des Jahres schon einmal extrem hoch.

Bülter die Alternative?

Vor allem aber war in den vergangenen Wochen das Spiel auf Ache zugeschnitten. Die Kölner Defensive suchte den Mittelstürmer immer wieder als Wandspieler, als erste Anspielstation. Gegen St. Pauli wollte das nicht so recht gelingen, aber in der Regel verlängerte Ache die Kugel, machte sie fest oder legte ab. Dann ging es meist schnell mit einem Ball in die Tiefe ins Schlussdrittel. René Wagner muss nun also eine Alternative finden. Die naheliegendste Variante heißt Marius Bülter. Allerdings sucht der 33-Jährige seit Wochen seine Form, hat seit November vergangenen Jahres nicht mehr getroffen. Tatsächlich gehört der Routinier mit 28 Einsätzen zu den Spielern mit den meisten Begegnungen in dieser Saison, allerdings stand Bülter nur 14 Mal in der Startelf und das gerade zu Saisonbeginn. Vor allem aber ist der Offensivspieler eigentlich auf den Außen zu Hause. Bülter kann auch Mittelstürmer spielen, tat das auch für den FC meist, verkörpert aber eine andere Art Stürmer als Ache. Als großer Wandspieler ist der Angreifer zuletzt jedenfalls nicht aufgefallen.

Das gilt natürlich auch für Luca Waldschmidt. Der gebürtige Siegener wurde zuletzt von René Wagner über den grünen Klee gelobt. Am Wochenende zahlte der ehemalige Nationalspieler das Vertrauen mit dem wichtigen Ausgleich gegen St. Pauli zurück. Allerdings per Elfmeter, ansonsten hatte der Joker wenige auffällige Aktionen, spielte aber auch nur gute zehn Minuten. Doch auch Waldschmidt ist schon lange kein Mittelstürmer mehr. Als dieser wurde der 29-Jährige zu Beginn seiner Karriere eingesetzt – und das mit Erfolg. Mittlerweile ist der Offensivspieler aber – auch aufgrund seiner Körperlichkeit – eher eine Kette hinter der vordersten Spitze zu Hause. Mal als Außenspieler, mal als Zehner, sogar als hängende Spitze. Dem Ex-Nationalspieler fehlt zudem seit Jahren die nötige Konstanz, über einen längeren Zeitraum zu performen.

Eine Chance für den Nachwuchs?

Ein Wandspieler ist Waldschmidt nicht. Den sucht man im Kader der Kölner eigentlich vergebens. Weitere Optionen wären sicherlich Fynn Schenten und vor allem Youssoupha Niang, der sich zuletzt mit einer starken Leistung bei der U21 für mehr empfahl. Beide Angreifer haben in dieser Saison bekanntlich schon bei den Profis debütiert. Beide haben sicherlich in Sachen Robustheit noch einen Weg vor sich, spielen aber im Kölner Nachwuchs auch in der Spitze. Die Youngster wären aber auch Spieler, die über die Außen für Tempo sorgen können. Zwangsläufig stellt sich die Frage, ob der FC kurz vor Saison-Ende noch in der Lage ist, das Spielsystem noch einmal anzupassen. Dass die Kölner gegen Leverkusen aber das Spiel machen und auf lange Bälle verzichten werden, scheint eher sehr unwahrscheinlich.


Gibt es Rotationen? So könnte der FC bei St. Pauli spielen

René Wagner will vor allem den richtigen Ton treffen
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Gibt es Rotationen? So könnte der FC bei St. Pauli spielen

Mit dem 3:1-Sieg gegen Werder Bremen hat der 1. FC Köln seine Sieglosserie von acht Spielen beendet und drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Mit dem Spiel beim FC St. Pauli steht für das Team von Trainer René Wagner gleich das nächste Duell gegen einen Tabellennachbarn an. So könnte der 1. FC Köln gegen St. Pauli spielen.

FC-Trainer René Wagner kann gegen St. Pauli fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich die beiden Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers stehen dem 37-Jährigen weiterhin nicht zur Verfügung. Daher hat Wagner für das Spiel am Millerntor die Qual der Wahl und muss wieder harte Kaderentscheidungen treffen.

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Durch den Sieg gegen Bremen und die durchweg ordentlichen Leistungen besteht für den FC-Coach eigentlich kein Grund, groß zu rotieren. Allerdings gibt es ein paar wenige Positionen, wo sich doch etwas ändern könnte. Zwischen den Pfosten wird erneut Marvin Schwäbe starten. Vor dem Schlussmann haben sich Sebastian Sebulonsen rechts sowie Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar in der Innenverteidigung festgespielt. Auf der Linksverteidigerposition durfte gegen Bremen erneut Kristoffer Lund ran. Der US-Amerikaner machte seine Sache ordentlich und ließ auch kaum etwas zu. Allerdings zeigte Alessio Castro-Montes, genau wie nach seiner Einwechslung in Frankfurt, auch einen guten Auftritt und könnte dadurch die Chance in der ersten Elf erhalten. Im zentralen Mittelfeld werden erneut Isak Johannesson als kreativer Part und Eric Martel als defensiverer Sechser starten.

Fragezeichen in der Offensive?

In der Offensive sind drei der vier freien Positionen klar. So wird Jakub Kaminski auf der linken Außenbahn beginnen. In der Spitze haben Said El Mala und Ragnar Ache die Nase deutlich vorn und untermauerten diesen Status gegen Bremen mit jeweils einem Tor sowie einer sehr auffälligen Partie. Auf der rechten Außenbahn hat Wagner zwei Optionen. So könnte wie gegen Bremen Jan Thielmann starten oder aber Linton Maina in die Startformation rutschen. Für Maina würde die noch höhere Geschwindigkeit sprechen, während Thielmann insbesondere durch seine Intensität und Arbeitsbereitschaft punktet. Zwischen den beiden scheint es ein Duell auf Augenhöhe zu sein, bei dem Wagner entscheiden muss, welches Profil er lieber auf dem Feld haben möchte.

So könnte der FC gegen St. Pauli beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Isak Johannesson kommt beim 1. FC Köln nicht in Form?

Isak Johannesson

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Linton Maina traf gegen die Bayern

Linton Maina

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



Rückkehrer und viele Optionen – so könnte der 1. FC Köln gegen Werder Bremen spielen

Said El Mala vom 1. FC Köln gegen Werder Bremen
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Rückkehrer und viele Optionen – so könnte der 1. FC Köln gegen Werder Bremen spielen

Eine Woche nach dem 2:2-Unentschieden bei Eintracht Frankfurt steht für den 1. FC Köln rund um Trainer René Wagner der 29. Spieltag auf dem Programm. Gegen Werder kann Wagner auf fast den kompletten Kader zurückgreifen und muss harte Entscheidungen treffen. So könnte der 1. FC Köln gegen Werder Bremen spielen.

FC-Coach René Wagner steht gegen Werder Bremen vor der Qual der Wahl. Durch die zwei Rückkehrer hat der 37-Jährige noch mehr Optionen und muss sogar zwei Profis im Vergleich zum Spiel in Frankfurt aus dem Kader streichen. So könnte der 1. FC Köln gegen Werder Bremen spielen.

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Der 1. FC Köln kann gegen Werder Bremen personell fast aus dem Vollen schöpfen. Neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers kann René Wagner gegen die Bremer auch wieder auf Jahmai Simpson-Pusey sowie Eric Martel zurückgreifen. Simpson-Pusey verpasste die Partie in Frankfurt aufgrund der Geburt seines Kindes, Martel musste zuletzt eine Sperre absitzen. Durch die Rückkehr der beiden muss Wagner für das Wochenende nun zwei weitere Profis aus dem Kader streichen. Gegen Frankfurt erwischte es die drei Youngster Fynn Schenten, Cenny Neumann und Youssoupha Niang.

Offensive ist gesetzt, Fragezeichen im Mittelfeld?

Im Kasten wird Marvin Schwäbe beginnen. Vor dem Schlussmann dürften Sebastian Sebulonsen rechts und Rav van den Berg in der Innenverteidigung starten. Den zweiten Platz in der Zentrale machen Cenk Özkacar und Jahmai Simpson-Pusey unter sich aus. Dabei sollte Simpson-Pusey die Nase wohl vorne haben. Auf der Linksverteidigerposition wird wohl Kristoffer Lund beginnen. Aber auch Alessio Castro-Montes wäre eine Option.

Im zentralen Mittelfeld dürfte erneut Tom Krauß starten. Neben dem ehemaligen Schalker hat Wagner mit Eric Martel, Denis Huseinbasic und Isak Johannesson gleich drei Optionen. Martel wird wohl den Vorzug erhalten. Auf den beiden offensiven Außenbahnen werden wohl Jan Thielmann rechts und Jakub Kaminski links starten. In der Sturmspitze hat Ragnar Ache seinen Platz sicher. Neben dem ehemaligen Frankfurter wird Said El Mala auflaufen. Hinter dem 19-Jährigen stand zu Wochenbeginn ein kleines Fragezeichen. Allerdings scheint El Mala alle Probleme überwunden zu haben und einsatzbereit zu sein.

So könnte der FC gegen Werder Bremen beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Jahmai Simpson-Pusey wird dem FC wieder fehlen

Jahmai Simpson-Pusey

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

Eric Martel

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann vom 1. FC Köln
Jan Thielmann
Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Said El Mala vom 1. FC Köln

Said El Mala



Sperren gegen St. Pauli drohen: Gleich fünf FC-Spieler stehen vor Abstiegskrimi bei vier Gelben Karten

Tom Krauß ist nur eine Karte vor einer Gelbsperre entfernt
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Sperren gegen St. Pauli drohen: Gleich fünf FC-Spieler stehen vor Abstiegskrimi bei vier Gelben Karten

Erstmal konzentriert sich beim FC alles auf den Abstiegskrimi gegen Werder Bremen am Sonntag. Das nächste wichtige Spiel in der Woche danach gegen St. Pauli wirft aber schon seine Schatten voraus beim 1. FC Köln: Gleich fünf Spielern droht eine Gelbsperre.

Am kommenden Sonntag gegen Werder Bremen werden gleich fünf FC-Profis aufpassen müssen, sich keine Gelbe Karte abzuholen. Ansonsten droht den Kölnern der Ausfall einiger Schlüsselspieler für den zweiten Showdown im Abstiegskampf gegen St. Pauli.

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Es war eine unnötige Situation, die Folgen haben könnte: In der Nachspielzeit des Spiels gegen Eintracht Frankfurt beschwerte sich Jakub Kaminski bei Schiedsrichter Florian Exner über einen Eckball für die SGE. Und das für den Unparteiischen zu vehement, sodass dieser dem Polen Gelb zeigte. Damit steht der Leistungsträger der Geißböcke bei vier Gelben Karten – und ist nur noch ein Spiel von einer Sperre entfernt. Wenn der Linksaußen sich seine fünfte Verwarnung der Saison direkt am kommenden Sonntag gegen Werder Bremen abholen sollte, würde Kaminski ausgerechnet für das nächste sehr wichtige Spiel im Kampf gegen den Abstieg ausfallen.

Vier weiteren Profis droht eine Sperre

Und diese Gefahr gibt es nicht nur beim 23-Jährigen: Mit Tom Krauß, Isak Johannesson, Jan Thielmann und Joel Schmied droht gleich vier weiteren FC-Profis das gleiche Schicksal. Sie waren am vergangenen Sonntag nochmal ohne Karte und damit ohne Sperre davongekommen. In der Partie gegen Bremen könnte das aber anders aussehen. Schließlich steht für beide Mannschaften sehr viel auf dem Spiel im Kampf gegen den Abstieg. Dadurch könnte die Begegnung nochmal hitziger werden und sich ein Spieler – wie es Kaminski schon gegen Frankfurt gemacht hat – schneller mal eine unnötige Karte wegen Meckern abholen.

Dabei wäre neben dem Linksaußen besonders ein Ausfall von Krauß eine große Schwächung für die Geißböcke. Der 23-Jährige ist seit Wochen einer der wichtigsten Kölner Spieler und hat sich im Mittelfeldzentrum als Stabilisator bewährt. Zu seinem Spiel gehört dabei aber auch eine gewisse Aggressivität gegen den Ball. Etwas, das der FC in den Abstiegskrimis gegen Werder und eine Woche später am Hamburger Millerntor defintiv braucht. Es könnte aber auch dafür sorgen, dass der Sechser wegen einer möglichen Gelbsperre diese Qualitäten nur gegen Bremen einbringen kann. Alle Kölner werden aber wohl eher hoffen, dass es bei Krauß in den restlichen Spielen der Saison wie bei seinem Teamkollegen Schmied läuft. Der hatte sich seine vierte Gelbe Karte nämlich schon am fünften Spieltag abgeholt. In seinen acht Einsätzen danach blieb der Innenverteidiger jedoch bis jetzt immer ohne Verwarnung. Ein Beispiel, an dem sich seine ebenfalls gefährdeten Mitspieler orientieren sollten, wenn der FC immer in Bestbesetzung antreten möchte.