Warum Rav van den Berg für den FC ein Top-Transfer wäre

Rav van den Berg ( Foto:  Ed Sykes/Getty Images)
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Warum Rav van den Berg für den FC ein Top-Transfer wäre

Wenige Tage vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison ist die Kaderplanung beim FC wohl noch nicht abgeschlossen. Hartnäckig hält sich ein Name rund um das Geißbockheim. Deswegen passt Rav van den Berg zum 1. FC Köln.

Neun Spieler haben die Geißböcke verpflichtet, weitere sollen folgen. Offenbar stehen die Kölner vor der Verpflichtung von Rav van den Berg. Für den Innenverteidiger müssen die Kölner tief in die Tasche greifen, doch das könnte sich durchaus lohnen. Deswegen passt Rav van den Berg zum 1. FC Köln.

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Bei der Suche nach einer Verstärkung für die Innenverteidigung soll der FC offenbar ernst machen. Rav van den Berg vom englischen Zweitligisten Middlesbrough steht kurz vor einem Wechsel. So sollen die Kölner ihr Angebot auf zehn Millionen Euro erhöht und dadurch den Zuschlag erhalten haben.

Schnell, robut, zweikampfstark

Der in Zwolle geborene Innenverteidiger durchlief sämtliche Jugendmannschaften seines Heimatvereins PEC Zwolle. In der Saison 2020/2021 feierte van den Berg dann sein Debüt für die Profimannschaft und rückte in der darauffolgenden Spielzeit fest ins Profiteam. Hier sammelte der 21-Jährige zehn Einsätze in der ersten niederländischen Liga, kam aber vorwiegend als Ersatzspieler zum Einsatz. Nach dem Abstieg von Zwolle in die zweite Liga blieb der Rechtsfuß in seiner Heimatstadt. Mit 17 Einsätzen in der Liga gehörte der Niederländer zwar nicht zum absoluten Stammpersonal des Zweitligisten, dennoch hatte van den Berg einen großen Anteil daran, dass der direkte Wiederaufstieg gelang. Allerdings ging der Innenverteidiger nicht mit in die erste Liga, sondern wechselte im Sommer 2023 in die Championship zu Middlesbrough. In seiner Premierensaison in England gehörte van den Berg sofort zu den Leistungsträgern seiner Mannschaft und verbuchte wettbewerbsübergreifend 39 Pflichtspiele auf seinem Konto, in denen er einen Treffer erzielte. Auch in der vergangenen Spielzeit gehörte van den Berg zum Stammpersonal und kam in 27 Ligaspielen zum Einsatz.

Van den Bergs Stärken liegen insbesondere im Stellungsspiel sowie der Zweikampfführung. So geht der 21-Jährige clever in die Duelle und kann so Angriffe frühzeitig unterbinden. Weiterhin bringt der Niederländer mit einer Körpergröße von 1,90 m eine gute Lufthoheit sowie ein gutes Kopfballspiel mit, womit er auch bei eigenen Standards eine gewisse Gefahr ausstrahlt. Der Rechtsfuß gilt als schnell und besonders beweglich. Auch beim Passspiel weist van den Berg eine gute Technik auf. So kann der Innenverteidiger das Spiel mit kurzen und langen Bällen aus der letzten Kette eröffnen. Mit seinen 21 Jahren dürfte der Niederländer auch noch Entwicklungspotenzial in den Beinen haben. Besonders im körperlichen Bereich muss van den Berg aber noch etwas zulegen, um sich auch gegen bullige und robuste Angreifer behaupten zu können.

Entwicklungsfelder bei van den Berg

Ebenso fehlt es dem Abwehrmann noch an Erfahrung in einer Top-Liga. Zwar sammelte er in den vergangenen zwei Jahren einige Spiele in England, konnte seine Qualität bislang aber nicht in einer ersten Liga über einen längeren Zeitraum unter Beweis stellen. Auch könnte sich van den Berg noch im Offensiv-Output verbessern. In seiner bisherigen Karriere erzielte der Verteidiger lediglich drei Treffer. Van den Berg gilt in den Niederlanden als großes Talent. Der Durchbruch in der Bundesliga sollte gelingen. Mit seiner Athletik sowie seiner guten Technik könnte der Niederländer dem FC sofort weiterhelfen. Überdies würde man mit dem 21-Jährigen einen Spieler verpflichten, der bei einer positiven Entwicklung dem FC in den kommenden Jahren ein dickes Transferplus bescheren könnte. Allerdings gilt es abzuwarten, ob der FC wirklich den Zuschlag erhält. Dies dürften die kommenden Tage zeigen.

Die Suche des 1. FC Köln nach einem Linksverteidiger – wie steht es um die Zukunft von Leart Pacarada?

Leart Pacarada vom 1. FC Köln
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Die Suche des 1. FC Köln nach einem Linksverteidiger – wie steht es um die Zukunft von Leart Pacarada?

In der vergangenen Spielzeit gewann Leart Pacarada das interne Duell gegen Max Finkgräfe. Der hat sich aus Köln verabschiedet. Gleiches könnte nun erneut passieren. Steht Leart Pacarada beim 1. FC Köln vor dem Aus?

So ein wenig hatte die vergangene Spielzeit von „im Leben immer zwei Mal“. Leart Pacarada profitierte von der Verletzung von Max Finkgräfe, holte sich den Stammplatz, gab ihn nicht mehr ab. In der Abstiegssaison war es genau andersherum. Einem weiteren Duell stellt sich Finkgräfe in Köln bekanntlich nicht mehr der Shootingstar spielt nun in Leipzig. Aber auch der Stamm-Linksverteidiger könnte den Verein verlassen. Denn der FC sucht weiter nach einem Spieler für genau diese Position. Steht Leart Pacarada beim 1. FC Köln vor dem Aus?

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So wirklich will sich Thomas Kessler dieser Tage mal wieder nicht in die Karten schauen lassen. Während Trainer Lukas Kwasniok bei Personalien überraschend frei drauf los erzählt, hält sich der Sportdirektor bedeckt, geht grundsätzlich nicht auf Gerüchte ein, nennt aber auch keine Namen, die er tatsächlich auf der Liste hat. „Ich habe von vornherein betont, dass wir Qualität in der Spitze hinzufügen wollen, wenn wir die Möglichkeiten dazu haben. Wir sind noch in Gesprächen und schauen, was auf dem Markt möglich ist“, sagte Kessler am Samstag nach dem Spiel gegen Bergamo. Kein Geheimnis ist der Wunsch nach Raphael Obermair. Das hat Kwasniok längst bestätigt und im Grunde seinen Wunsch dem Ex-Arbeitgeber aus Paderborn vor die Füße geworfen.

Wie geht es weiter mit Leart Pacarada?

Das Interesse an Derrick Köhn ist dagegen nicht in der Größenordnung hinterlegt, aber längst mehr als ein offenes Geheimnis. Genauso, dass sich der Spieler vorstellen kann, für den FC aufzulaufen. Dazu hält sich das Gerücht um Rav van den Berg sowie weitere Namen als zentrale Innenverteidiger wie zuletzt Magdeburgs Jean Hugonet. Der FC will noch einmal nachlegen, Geld in die Hand nehmen. Und mit Köhn und vermutlich auch Obermair auf der linken Abwehrseite nachbessern. Eine Position, die die FC-Bosse spätestens seit dem Abgang von Max Finkgräfe immer wieder kommuniziert haben. Nur war da noch die Rede von einem Ersatz eben für das Kölner Eigengewächs, das mittlerweile den Geißbock gegen die Roten Bullen auf der Brust getauscht hat.

Der Ersatz ist in Kristoffer Lund gefunden. Und ganz offensichtlich ist der Däne dann sogar ein wenig mehr. Kwasniok schwärmt in hohen Tönen von dem Neuzugang, der gegen Bergamo direkt in die Anfangsformation rotierte. Gut möglich, dass Kwasniok Lund auf dieser Position auch für das Pokalspiel in Regensburg einplant. Schon alleine dieses Gedankenspiel könnte wiederum bei Leart Pacarada ein wenig Unzufriedenheit hervorrufen – wenn es denn ein realistisches ist. Der Linksverteidiger wurde einst von Christian Keller und Steffen Baumgart nach Köln geholt und von dem damaligen Trainer als bester Linksverteidiger der zweiten Liga betitelt. Dem Ruf wurde Pacarada zwar nicht gerecht, eine mindestens ordentliche Spielzeit hat der Kosovare zuletzt dennoch abgerissen.

Angebote sollen nicht vorliegen

Dass sich die Kölner Verantwortlichen aber mit Spielern wie Derrick Köhn beschäftigen wird Pacarada sicherlich erst recht nicht schmecken. Denn dann wäre der FC nicht mehr nur doppelt besetzt. Die Konkurrenz würde noch einmal deutlich zunehmen. Zuletzt wurde der Abwehrspieler auch in der Innenverteidigung eingesetzt, aber auch da hat der FC nachgebessert und will es auch weiterhin tun. Dass in Köln also nach neuen Abwehrspielern sucht, spricht nicht für „Paca“. Es könnte also durchaus noch zu einem Abschied kommen. Wie groß das Interesse von Bristol City und Gerhard Struber am Ende wirklich ist, ist aktuell nicht bekannt. Ein Angebot soll bislang nicht vorliegen und in den englischen Medien wird das Thema in der Gerüchteküche nicht sonderlich heiß gekocht.

Neues Transfergerücht: Wird Jean Hugonet die Alternative für Rav van den Berg?

Jean Hugonet trifft gegen den FC
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Neues Transfergerücht: Wird Jean Hugonet die Alternative für Rav van den Berg?

Der FC sucht weiterhin nach einem Innenverteidiger. Rav van den Berg ist noch immer der Favorit auf dem Wunschzettel. Allerdings stocken die Verhandlungen. Die „Bild“ bringt eine Alternative ins Spiel: Der 1. FC Köln soll an Jean Hugonet interessiert sein.

Neun Verpflichtungen hat Sportdirektor Thomas Kessler diesen Sommer bereits perfekt gemacht. Doch gerade in der Innenverteidigung wollen die Kölner noch einmal nachlegen. Nun gibt es Gerüchte um einen möglichen zehnten Neuzugang: Der 1. FC Köln soll an Jean Hugonet vom 1. FC Magdeburg interessiert sein.

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Mit dem Kopf erzielte er am vergangenen Wochenende die Führung des 1. FC Magdeburg. Jean Hugonet brachte sein Team im Prestige-Duell gegen Dynamo Dresden auf die Erfolgsspur. 2:1 setzte sich Magdeburg durch. Dass der Innenverteidiger Tore schießen kann, ist den Kölnern durchaus bekannt. Schließlich traf der Franzose in der vergangenen Spielzeit gegen die Geißböcke beim 2:1-Erfolg des FCM kurz vor Spielende und den Kölnern damit mitten ins Herz. Wie die „Bild“ berichtet, soll Lukas Kwasniok den Abwehrspieler auf dem Radar haben. Hugonet könnte somit die Rolle des erfahrenen Innenverteidigers übernehmen. Die ist eigentlich für Rav van den Berg angedacht. Doch der Deal stockt aktuell. Der FC will den jungen Niederländer unbedingt verpflichten. Wie die „Bild“ weiter berichtet, arbeiten die Kölner an einer Umsetzung des Deals. Allerdings liegen die Vorstellungen der Ablöse noch weit mit denen vom FC Middlesbrough auseinander.

Polyvalenter Rechtsfuß

Dem Vernehmen nach haben die Kölner wie berichtet sieben Millionen Euro in einem ersten Angebot unterbreitet, der englische Club stellt sich wohl knapp zehn Millionen vor. Hugonet könnte da die deutlich günstigere Variante sein. Der Marktwert des 25-Jährigen wird vom online-Portal transfermarkt.de auf rund 2,5 Millionen Euro geschätzt. Da der Vertrag des Franzosen aber im kommenden Sommer ausläuft könnte die Ablöse ein wenig niedriger ausfallen. Ob es konkrete Gespräche gibt, ist bislang nicht bekannt. Allerdings klopfte sich der Torschütze vom Wochenende nach seinem Treffer auf das Wappen seines Vereins. „Ich weiß, dass er gerne in unseren Farben spielt und auch keine Gedanken hegt, dass zu ändern. Vielleicht hat er damit ein Statement setzen wollen“, sagte FCM-Coach Markus Fiedler.

Hugonet spielte in der Jugend beim FC Paris und kam über unter anderem Lustenau zum 1. FC Magdeburg. Der Innenverteidiger verfügt also über viel Zweitliga-Erfahrung in Deutschland und Österreich, spielte bei Lustenau aber auch Bundesliga. Hugonet kann zudem auch im Mittelfeld eingesetzt werden. Der Fokus der Kölner liegt aber nach wie vor in erster Linie auf Rav van den Berg. Wie berichtet kann sich der Niederländer einen Wechsel an den Rhein sehr gut vorstellen. In England wäre man bereit van den Verg abzugeben, allerdings nur wenn die Ablöse stimmt.

Das waren bislang die Stärken und Schwächen von FC-Neuzugang Cenk Özkacar

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Das waren bislang die Stärken und Schwächen von FC-Neuzugang Cenk Özkacar

Mit der Verpflichtung von Cenk Özkacar vom spanischen Erstligisten Valencia FC hat der 1. FC Köln den nächsten Transfer perfekt gemacht. Der neunte Neuzugang der Geißböcke schließt die Vakanz in der Innenverteidigung beim 1. FC Köln: Was zeichnet Cenk Özkacar aus?

Innenverteidiger Cenk Özkacar kommt aus der spanischen LaLiga vom FC Valencia ans Geißbockheim und wird zunächst für ein Jahr ausgeliehen vom 1. FC Köln: Was zeichnet Cenk Özkacar aus?

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“Der Fußball ist nunmal ein Geschäft. Da gehören halt immer drei Parteien dazu: Wir müssen einen Spieler wollen, der Spieler muss uns wollen und der abgebende Verein muss seinen Spieler abgeben wollen. Das ist nicht immer ganz so einfach”, ordnete FC-Trainer Lukas Kwasniok kürzlich nach dem Test seiner Kölner gegen Vitesse Arnheim ein. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. So auch beim Transfer von Cenk Özkacar zum 1. FC Köln. Denn dort herrschte schnell Klarheit unter allen Beteiligten. Der 24-Jährige wechselt auf Leihbasis ans Geißbockheim, der FC sichert sich Medienberichten zufolge zudem eine Kaufoption über zwei Millionen Euro. Da stellt sich die Frage: Wodurch zeichnet sich der jüngste FC Neuzugang aus?

Die Özkacar-Odyssee nimmt kein Ende

Der in Izmir geborene Innenverteidiger durchlief die Jugend von zahlreichen türkischen Vereinen, bevor er in der Saison 2018/2019 sein Profidebüt für den damaligen Drittligisten Karacabey Belediyespor feierte. Nachdem er in der darauffolgenden Spielzeit eine Spielklasse höher für Altay SK aufgelaufen war, wechselte der heute 24-Jährige im Sommer 2020 nach Frankreich zu Olympique Lyon. Bei den Lyonnaise kam der FC-Neuzugang jedoch nicht zu viel Spielzeit. In der kompletten Spielzeit im südosten Frankreichs verbuchte Özkacar lediglich einen zehnminütigen Kurzeinsatz auf seinem Konto. Um Spielpraxis zu sammeln, folgte 2021 eine Leihe zum belgischen Erstligisten OH Leuven. Dort gehörte der Linksfuß sofort zum Stammpersonal und kam wettbewerbsübergreifend in 34 Pflichtspielen zum Einsatz, bei denen er sogar zwei Treffer erzielte. Im Anschluss an seine Zeit in Belgien wurde Özkacar 2022 dann sofort für eine Spielzeit nach Spanien zum FC Valencia weiterverliehen.

Trotz der Tatsache, dass er in seiner ersten Saison in Spanien nicht zum absoluten Stammpersonal gezählt hat, verpflichtete Valencia den Innenverteidiger im Sommer 2023 für fünf Millionen Euro fest. In der Saison 23/24 sammelte Özkacar weiter seine Einsätze, konnte sich jedoch weiterhin nicht endgültig in der Startelf der Spanier durchsetzen. Für die abgelaufene Spielzeit wurde der Linksfuß dann für eine Saison an Real Valladolid ausgeliehen. Beim Ligakonkurrenten verschlechterte sich die Situation des neunfachen türkischen Nationalspielers. Özkacar kam in lediglich elf Ligaspielen zum Einsatz und stieg am Ende der Saison mit seiner Mannschaft in die zweite spanische Liga ab. Nun war der Innenverteidiger wieder Teil des Kaders von Valencia, sollte den Verein im besten Fall jedoch verlassen – und heuerte nun beim 1. FC Köln an.

Stärken und Verbesserungspotenziale

Die größte Stärke von Özkacar liegt in der Kontrolle des eigenen Defensivraums sowie der Antizipation. So zeigt der Türke ein gutes Gespür, um gegnerische Offensivaktionen frühzeitig zu erkennen und diese zu klären. Ebenso kann der 24-Jährige ein gutes Zweikampfverhalten am Boden vorweisen. Besonders in den direkten Duellen mit dem Gegenspieler kann der Innenverteidiger mit seiner körperlichen Robustheit punkten. Ein weiterer Vorteil des Linksfußes ist es, dass er sowohl als linker Innenverteidiger als auch als Linksverteidiger und in einer Dreier- oder aber Viererkette eingesetzt werden kann, womit er das systemische Anforderungsprofil von FC-Trainer Kwasniok erfüllt.

Neben den Stärken bringt der türkische Nationalspieler jedoch auch noch einiges an Verbesserungspotenzial mit. Insbesondere beim Spielaufbau zeigte der Abwehrmann in der jüngeren Vergangenheit noch einige Defizite, die vorwiegend gegen hoch pressende Gegner zum Vorschein kamen. Überdies kann der 24-Jährige auch im Luftzweikampf noch einiges draufpacken. Obwohl er mit 1,90 eine gute Körpergröße mitbringt, gewann Özkacar lediglich 58 Prozent seiner Luftduelle. Auch im Hinblick auf das Tempo gehört der FC-Neuzugang eher zu den langsameren Spielern. So wurde er in der Vergangenheit mit nur 32 km/h gemessen.

Ein Transfer ohne großes Risiko

Die Verpflichtung von Özkacar schließt beim FC nicht nur die Lücke in der Innenverteidigung, sondern erhöht auch die Flexibilität in der Defensive der Geißböcke. So haben die Kölner nun neben Dominique Heintz einen weiteren zentralen Abwehrspieler im Kader, der den linken Fuß präferiert. Dazu bringt der Transfer auch kein großes Risiko mit sich. Durch die Leihe bekommt der FC zunächst eine kostengünstige Verstärkung für die Abwehr, bei der man abwarten kann, wie die Entwicklung in der kommenden Saison aussieht. Sollte man mit den Leistungen des 24-Jährigen zufrieden sein, könnte man den Linksfuß für nur zwei Millionen Euro fest verpflichten. Anderenfalls macht sich Thomas Kessler auf die Suche nach einer Alternative. Wie die Entscheidung im nächsten Sommer aussehen wird, werden die kommenden Monate und Spiele zeigen.

Starke Leistungen in der Vorbereitung: Joel Schmied empfiehlt sich für einen Stammplatz beim 1. FC Köln

Joel Schmied im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Starke Leistungen in der Vorbereitung: Joel Schmied empfiehlt sich für einen Stammplatz beim 1. FC Köln

Besonders auf der Innenverteidiger-Position hat der FC bis zuletzt nach Verstärkungen gesucht und jetzt mit Cenk Özkacar gefunden. Von den Spielern, die aber bereits da waren, hat sich vor allem ein Winterneuzugang empfohlen beim 1. FC Köln: Joel Schmied hat gute Chancen auf einen Stammplatz.

Neuer Trainer, neue Chance: Das war wohl bei einigen Profis der Kölner das Motto am Anfang der Saisonvorbereitung. Und einer der Spieler hat diese Chance bisher eindeutig genutzt beim 1. FC Köln: Joel Schmied hat gute Chancen auf einen Stammplatz.

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Er war einer der ersten Neuzugänge nach einer wegen der Transfersperre langen Zeit: Im Winter kam Joel Schmied für 2,5 Millionen Euro vom FC Sion zum 1. FC Köln. Der Innenverteidiger sollte die Kölner Abwehr verstärken und so ein entscheidender Faktor für die Rückkehr in die Bundesliga sein. Das mit dem Aufstieg klappte, aber eher nicht wegen des Abwehrspielers. Der kam zwar zwölf Mal in der Liga zum Einsatz, konnte dabei aber nicht wirklich überzeugen. Daher war Schmied zum Ende der Saison in der heißen Phase auch eher außen vor. Zur neuen Saison nimmt der 26-Jährige nun einen neuen Anlauf und möchte richtig in Köln ankommen.

Überzeugende Vorbereitung

Und das gelingt ihm zumindest in der Vorbereitung bis jetzt sehr gut. So war Schmied in den Testspielen insgesamt der wahrscheinlich beste Kölner Innenverteidiger. So kassierten die Geißböcke mit dem Innenverteidiger in den Begegnungen nur zwei Gegentore, ohne ihn jedoch sechs. Und auch in der von der gesamten Mannschaft starken Partie gegen Champions-League-Teilnehmer Atalanta Bergamo stand die Null auch wegen des Winter-Neuzugangs, welcher knapp 80 Minuten auf dem Platz stand. Der Schweizer überzeugt mit seiner Ruhe am Ball und einer resoluten Zweikampfführung. Er scheint die neue Chance unter Trainer Lukas Kwasniok zu nutzen. Daher darf sich Schmied auch berechtige Hoffnungen darauf machen, im ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg in der Startelf zu stehen.

Dabei kommt ihm das System des Trainers mit einer Dreierkette und damit einem Platz mehr für Innenverteidiger zu Gute. Auch gibt es ansonsten im Team momentan keinen Spieler, der sich für einen Platz in der Abwehrzentrale so wirklich hervorgetan hat. Und Neuzugang Cenk Özkacar wird noch Zeit brauchen, um sich an das System des Trainers zu gewöhnen. Außerdem ist der 24-Jährige im Gegensatz zu Schmied ein Linksfuß, dürfte damit also auch eher den linken Part übernehmen. Schmied wird wohl eher im Zentrum oder als rechter Innenverteidiger eingeplant sein.

Leistungen übertragbar in die Bundesliga?

Spannend wird zu sehen sein, wie der Abwehrspieler seine guten Leistungen aus der Vorbereitung in die Bundesliga übertragen kann. Denn bis jetzt haben die Kölner meistens gegen schwächere Gegner oder sogar nur Amateurteams gespielt. Die einzige Ausnahme war Atalanta Bergamo. Wobei die Italiener aber auf ganzer Linie enttäuschten. Für den FC wäre es auf jeden Fall wichtig, wenn der Winterneuzugang nach einem halben Jahr endlich in Köln ankommt. Schließlich hat Schmied noch einen Kontrakt bis 2029. Wenn er die Erwartungen nicht erfüllt, wäre es dadurch schwer für die Geißböcke, ihn wieder abzugeben. Aber vielleicht zahlt der Innenverteidiger ja das Vertrauen, dass die FC-Bosse im Winter in ihn gesetzt haben und dass sich auch an der langen Vertragslaufzeit zeigt, jetzt in der neuen Saison zurück.

Neues Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Sebastian Tounekti interessiert sein

OF Der 1. FC Köln soll an Sebastian Tounekti interessiert sein (Foto: Adam Nurkiewicz/Getty Images)
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Neues Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Sebastian Tounekti interessiert sein

Eigentlich ist der FC in der Offensive auf den Flügeln schon breit aufgestellt. Jetzt gibt es aber Gerüchte um einen weiteren Flügelspieler: Der 1. FC Köln soll an Sebastian Tounekti interessiert sein.

Neun Verpflichtungen hat Sportdirektor Thomas Kessler diesen Sommer bereits perfekt gemacht. Nun gibt es Gerüchte um einen möglichen zehnten Neuzugang: Der 1. FC Köln soll an Sebastian Tounekti interessiert sein. Das berichtet das Portal Africa Foot.

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Jakub Kaminski, Marius Bülter, Ragnar Ache und je nach Position auch Isak Johannesson: In der Offensive hat der 1. FC Köln schon ordentlich auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Jetzt gibt es neue Gerüchte um einen weiteren Flügelspieler: Laut dem Portal Africa Foot sollen die Geißböcke an Sebastian Tounekti interessiert sein. Der 23-Jährige spielt seit dem Winter in der ersten schwedischen Liga bei Hammarby IF. Dort kam er in allen Wettbewerben bei 22 Einsätzen auf zwei Tore und fünf Vorlagen und hat sich schnell als Stammspieler etabliert.

Ein weitere Außenspieler

Tounekti kann in der Offensive auf beiden Außenpositionen eingesetzt werden, hat auch schon als Mittelstürmer für Hammarby gespielt. Dabei überrascht das Gerücht um den Rechtsfuß etwas, da der FC eigentlich gerade auf den offensiven Außen schon sehr breit aufgestellt ist. So musste zum Beispiel Linton Maina schon mehrmals auf die Schienenspieler-Position ausweichen, da das Angebot im Angriff so groß ist. Außerdem soll die Konkurrenz um den zweimaligen tunesischen Nationalspieler groß sein. Mehrere weitere europäische Vereine seien laut Africa Foot am Profi dran, darunter der FC Toulouse, Leicester City und die Blackburn Rovers. Es wurden demnach zwar Gespräche mit dem schwedischen Erstligisten aufgenommen, dieser möchte Tounekti aber wohl eigentlich eher nicht abgeben. Schließlich haben sie ihn im Winter erst verpflichtet und sein Vertrag läuft auch noch bis Ende 2029. Daher dürfte die Ablöse auch eher über den geschätzten Marktwert von 1,2 Millionen Euro liegen.

Tounekti wurde in Norwegen geboren und bei Tromsdalen UIL ausgebildet. Für sie gab der Linksaußen mit gerade mal 16 Jahren sein Debüt in der zweiten norwegischen Liga. Über die Station FK Bodø/Glimt und eine Leihe zum FC Groningen ging es für ihn zum norwegischen Erstligisten FK Haugesund. Der Verein verlieh den Flügelspieler 2023 kurz in die zweite Liga zu Ranheim IL, ehe Tounekti 2024 dann Stammspieler in der ersten norwegischen Liga bei Haugesund war. Mit vier Toren und drei Vorlagen in 29 Einsätzen machte der Angreifer dann Hammarby auf sich aufmerksam, die ihn im Winter dann für kolportierte 1,2 Millionen Euro verpflichteten.

Weiterer Neuzugang beim 1. FC Köln? So ist der Stand im Transfer-Poker um Rav van den Berg

Rav van den Berg ( Foto:  Ed Sykes/Getty Images)
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Weiterer Neuzugang beim 1. FC Köln? So ist der Stand im Transfer-Poker um Rav van den Berg

Mit der Verpflichtung von Cenk Özkacar hat der FC seine Transfer-Bemühungen für diesen Sommer noch nicht abgeschlossen. Nach wie vor geistert der Name eines niederländischen Innenverteidigers rund ums Geißbockheim. Doch der Deal ist alles andere als in trockenen Tüchern beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Rav van den Berg.

Mit dem eindrucksvollen 4:0-Erfolg über Atalanta Bergamo haben die Geißböcke die Hoffnung genährt, für die kommende Spielzeit ordentlich aufgestellt zu sein. Wie aussagekräftig der Test wirklich war, wird sich erst zeigen müssen. So oder so wird es wohl noch weitere Veränderungen geben im Kader des 1. FC Köln: So ist der Stand bei Rav van den Berg.

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Nach dem 1:0-Erfolg über Swansea City ging es für Rav van den Berg am Samstag in die Kabine des FC Middlesbrough. Allerdings nicht, um sich nach einem umkämpften Spiel umzuziehen, denn der 21-Jährige stand für den englischen Zweitligisten nicht im Kader, feierte dann den Sieg aber doch mit seinem Team. Middlesbroughs Teamchef Rob Edwards war der Meinung, dass es sich nicht „richtig anfühlte“, wenn er den Innenverteidiger bei der ungeklärten Transfersituation spielen lassen würde. Auch ein Einsatz am Dienstag im Caraboa Cup gegen die Blackburn Rovers gilt als eher unwahrscheinlich. Die Situation um van den Berg ist ungeklärt, weil es nach wie vor großes Interesse an dem Abwehrspieler gibt. Der 21-Jährige soll trotz der Verpflichtung von Cenk Özkacar weiterhin auf dem Wunschzettel von Thomas Kessler stehen.

„Wir sind noch in Gesprächen“

Der türkische Nationalspieler ist wohl eher auf der linken Innenverteidigerposition zu Hause, während van den Berg eher die zentrale oder rechte Position einnehmen würde. Dass der FC sich durchaus vorstellen kann, noch einmal nachzubessern, bestätigte Thomas Kessler am Rande des Testspiels gegen Atalanta Bergamo. „Wir sind noch in Gesprächen und schauen, was auf dem Markt möglich ist“, so Kessler. „Wir können nicht alles machen und nicht jedes Gespräch für dazu, dass wir einen Transfer tätigen. Aber wir schauen uns um und gucken mal, ob noch etwas passiert.“ Ob der Transfer von van den Berg „passiert“, scheint derzeit offen. Laut englischen Medien sind die FC-Bosse nach wie vor an einer Verpflichtung des Abwehrspielers interessiert.

Allerdings soll dem englischen Zweitligisten, der das erste Kölner Angebot zurückgewiesen hat, nach come-on-fc.com Informationen bislang keine weitere Offerte vorliegen – auch nicht von Mitbewerbern. Die Kölner waren wohl bereit, für van den Berg tief in die Tasche zu greifen. Sieben Millionen Euro wurden kolportiert – eine stolze Summe. Der junge Niederländer wäre damit zumindest finanziell der Kölner Königstransfer. Van den Berg soll sich wiederum einen Wechsel nach Köln sehr gut vorstellen können. Bei der Einigung mit dem Spieler scheint der FC zumindest gute Karten zu haben. Allerdings heißt es aus England, dass der Zweitligist van den Berg nur gehen lassen werde, wenn die finanziellen Vorstellungen erfüllt würden. Edwards betonte zuletzt, dass das Verhältnis zu van den Berg ein Gutes sei und er sich eine Fortführung der gemeinsamen Arbeit gut vorstellen könne.

Nicht im Kader: Imad Rondic steht beim 1. FC Köln schon wieder vor dem Abschied

Imad Rondic im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
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Nicht im Kader: Imad Rondic steht beim 1. FC Köln schon wieder vor dem Abschied

Kurz vor Ende der Wintertransferphase hat der FC noch einmal zugeschlagen und den Bosnier als Hoffnungsträger verpflichtet. Nun könnte der Weg schon wieder beendet sein beim 1. FC Köln: Imad Rondic steht vor dem Abschied.

Beim 4:0-Erfolg über Atalanta Bergamo zeigten die Kölner vor allem in der Offensive ein starkes Spiel. Ein Akteur war gar nicht erst dabei beim Test des 1. FC Köln: Imad Rondic steht vor dem Abschied.

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Ein gutes halbes Jahr nach der Verpflichtung steht Imad Rondic bei den Geißböcken offenbar schon wieder vor dem Aus. Der FC-Stürmer war am Samstag nicht in den Kader für das Testspiel gegen Atalanta Bergamo berufen worden. „So ist leider das Leben“, sagte der Kölner Trainer, der betonte, dass er für die Offensive nur drei Positionen vorgesehen habe und vor allem über die Schienen für Gefahr sorgen wollte. „Wenn man dann noch mal nachlegen will, da sieht man wie eng es ist“, sagte Kwasniok weiter. Tatsächlich tümmelten sich beim FC gleich zahlreiche Spieler, die im Schlussdrittel Offensivpower erzeugen sollen. So viele, dass Spieler wie Luca Waldschmidt, Florian Kainz, Linton Maina und Said El Mala erst einmal von der Bank kamen. „Man muss Entscheidungen treffen, die sind für den einzelnen nicht immer so angenehm. Das Leben ist schön, es ist aber nicht immer fair“, so Kwasniok.

Droht Rondic das Aus?

Auf Nachfrage bestätigte der Trainer, dass man Rondic durchaus mitgeteilt habe, dass er sich nach Alternativen umschauen könne. Ganz so deutlich wurde Sportdirektor Thomas Kessler dann nicht. „Wir haben zumindest darüber gesprochen, dass es mit der Einsatzzeit für ihn schwer werden kann nach den Eindrücken der Vorbereitung“, sagte Kessler. „Der Trainer hat viele Spieler im Kader gehabt. Die Wahl ist nicht auf ihn gefallen. Der Spieler kann sich darüber Gedanken machen, wie er seine Zukunft sieht.“ Obwohl der Bosnier bislang nicht überzeugte, eine doch überraschende Entwicklung. „Es bedeutet ja nicht, dass wir ihn vor die Tür kehren wollen. Es ist ein aktueller Leistungsabgleich. Wenn morgen das erste Pflichtspiel anstehen würde, würde es nicht für den Kader reichen“, sagte Kessler. Ein möglichst zeitiger Abgang ist demnach nicht anberaumt. „Wir planen da nichts. Es geht einfach um den aktuellen Leistungstand. Es ist jeder dafür verantwortlich, den Trainer davon zu überzeugen, im Kader oder der Startelf zu stehen. Am Ende geht es auch darum, wie der Spieler seine Zukunft sieht.“   

Rondic war im Winter verpflichtet worden. Der Stürmer sollte der lahmenden Kölner Offensive auf die Beine helfen. Das gelang aber nicht. Mehr als ein Billardtor gegen den SC Paderborn sprang nicht heraus. Auch in der Vorbereitung lief es für den Angreifer alles andere als rund.

Nächste Leihe eines Talents: Der 1. FC Köln verleiht Mansour Ouro-Tagba an den VfB Stuttgart II

Mansour Ouro-Tagba verlässt den 1. FC Köln auf Leihbasis
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Nächste Leihe eines Talents: Der 1. FC Köln verleiht Mansour Ouro-Tagba an den VfB Stuttgart II

Schon oft hat der FC den Weg gewählt, Talente für mehr Spielpraxis zu verleihen. Nun geht der nächste Youngster diesen Weg: Der 1. FC Köln verleiht Mansour Ouro-Tagba an den VfB Stuttgart II.

Am ersten Spieltag der Regionalliga West stand er für die Kölner U21 noch 90 Minuten auf dem Platz. Nun verlässt Mansour Ouro-Tagba den FC für ein Jahr, um auf höherem Niveau Spielpraxis zu sammeln: Der 1. FC Köln verleiht Mansour Ouro-Tagba an den VfB Stuttgart II in die dritte Liga.

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Der FC verleiht sein nächstes Talent für ein Jahr, wie es schon öfter bei Nachwuchsspielern der Weg des Vereins war: Mansour Ouro-Tagba geht in dieser Saison für den VfB Stuttgart II auf Torejagd. Der Stürmer hatte vor ein paar Wochen beim Auftakt der Regionalliga West noch für die U21 der Kölner durchgespielt. Die zwei Partien danach war er jedoch nicht im Kader. Nun soll das Talent sich in der dritten Liga weiterentwickeln. Für ihn ist es schon das zweite Mal, dass die Geißböcke ihn verleihen. Vor einem Jahr war Ouro-Tagba nämlich in die zweite Liga zu Jahn Regensburg gegangen, kam nach nur neun Joker-Einsätzen aber schon im Winter wieder zurück. Danach machte das Talent für die U21 des FC in der restlichen Saison in 14 Einsätzen drei Tore und drei Vorlagen.

Schon Erfahrung in der dritten Liga

Aber auch die dritte Liga ist kein Neuland für das Sturm-Talent. „Wir haben uns mit Mansour offen über seine Zukunft ausgetauscht. Er kennt die 3. Liga aus seiner Zeit bei 1860 München und wir sind davon überzeugt, dass diese Liga aktuell die bestmögliche Plattform für seine Entwicklung ist, um dort den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu machen. Wir wünschen ihm für die Saison alles Gute und viel Erfolg”, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor des 1. FC Köln.

Für 1860 debütierte Ouro-Tagba mit 18 Jahren in der dritten Liga, nachdem er zuvor lange in die Münchner Jugend ausgebildet wurde. In insgesamt 20 Einsätzen kam der 1,90 Meter große Stürmer auf drei Tore. Im Sommer 2024 verpflichtete ihn darauf der 1. FC Köln. Nun soll sich der Spieler bei der zweiten Mannschaft der Stuttgarter weiterentwickeln und vielleicht für mehr beim FC im kommenden Sommer empfehlen.

Der 1. FC Köln verpflichtet Innenverteidiger Cenk Özkacar 

Cenk Özkacar spielt künftig für den 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln verpflichtet Innenverteidiger Cenk Özkacar 

Der nächste Neuzugang für den 1. FC Köln: Cenk Özkacar kommt auf Leihbasis vom FC Valencia.

Der neunte Neuzugang der Geißböcke schließt die Vakanz in der Innenverteidigung 1. FC Köln: Cenk Özkacar kommt auf Leihbasis vom FC Valencia.

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Am späten Mittwochabend sickerte die Verbindung zwischen dem 24-Jährige Türken und dem 1. FC Köln durch. Heute dann wurde der Transfer nun vom Verein offiziell verkündet. Özkacar kommt vom FC Valencia an den Rhein. Der Abwehrspieler wird zunächst geliehen, der FC hat aber anscheinend eine Kaufoption für 2026 vereinbart. Diese soll bei rund zwei Millionen Euro liegen. Der Marktwert des türkischen Nationalspielers liegt laut „transfermarkt.de“ bei 1,2 Millionen Euro. Nach Informationen der „Bild“ soll der FC eine Leihgebühr von unter 300.000 Euro an Valencia zahlen.

Kommt noch ein weiterer Innenverteidiger?

Özkacar spielte für diverse türkische Clubs bei den Junioren und wechselte 2020 vom heutigen Drittligisten Altay SK zu Olmypique Lyon. Von dort ging es in Leihstationen über OH Leuven zum FC Valencia. 2023 verpflichtete der spanische Erstligist den Abwehrspieler für fünf Millionen Euro – die dem damaligen Marktwert entsprachen – fest, bevor 2024 die nächste Leihe zu Valladolid folgte. Diese endete in diesem Sommer. Nun folgt die nächste nach Köln. Bei Valladolid kam der Innenverteidiger lange nicht über die Rolle des Ergänzungsspieler hinaus, wurde erst zum Ende der Saison Stammspieler. Insgesamt stehen nur elf Spiele in der vergangenen Spielzeit auf dem Konto. Özkacar wurde 2022 von Stefan Kuntz in die A-Nationalmannschaft der Türkei berufen.

Der 24-Jährige kommt allerdings auf nur neun Einsätze, wurde zuletzt nicht mehr berücksichtigt. „Auch wenn die vergangene Saison für ihn nicht optimal verlaufen ist, sind wir überzeugt von seinem Potenzial und seinen Entwicklungsmöglichkeiten. Die Gespräche mit ihm haben uns gemeinsam zu der Überzeugung gebracht, dass er die nötige Ambition und Mentalität mitbringt, die wir für die anstehenden Herausforderungen benötigen. Damit wird er unserer Mannschaft guttun – wir freuen uns sehr, dass er sich für den FC entschieden hat“, sagt Thomas Kessler.

„Ich wusste sofort, dass es der richtige Schritt ist“

Der 1,90-Meter-Mann erfüllt die Anforderung. „Mit Cenk bekommen wir wie geplant einen Linksfuß für unsere Innenverteidigung dazu, der das Niveau auf dieser Position ebenso wie den Konkurrenzkampf erhöhen wird“, so Kessler weiter. Özkacar kann aber auch auf den Außenpositionen agieren und gilt zudem als körperlich robuster Spielertyp. Mit dem Türken schließt der FC die nächste Baustelle. Gerade auf der Innenverteidigerposition haben die Kölner noch händeringend gesucht. Zuletzt waren Ahmetcan Kaplan, dessen Ablöse einfach zu hoch war, und Rav van den Berg auf dem Wunschzettel. Der Niederländer galt sogar als wahrscheinlicher Transfer. Ob der FC noch immer an einer Verpflichtung interessiert ist, ist wahrscheinlich. Die Kaderplanung ist sicherlich noch nicht vollends abgeschlossen, doch mit der Özkacar wurde nun eine weitere wichtige Lücke wurde geschlossen.

„In den Gesprächen mit Thomas habe ich ein richtig gutes Gefühl für den FC bekommen – für die Historie des Clubs und seine Bedeutung für die Menschen. Ich wusste sofort, dass es der richtige Schritt für mich sein wird, nach Deutschland in die Bundesliga zu wechseln. Ich freue mich schon jetzt auf das Stadion und die Fans, die für ihre Leidenschaft und ihre Unterstützung über die Grenzen von Köln hinaus bekannt sind“, sagt Cenk Özkacar.