Transfer-Experte und Ex-Spielerberater Dominik Schneider im Interview: „Er zeigt, dass der FC bereit ist, zu investieren.“

Ragnar Ache mit den Spielern des 1. FC Köln
, ,

Transfer-Experte und Ex-Spielerberater Dominik Schneider im Interview: „Er zeigt, dass der FC bereit ist, zu investieren.“

Der Transferexperte Dominik Schneider hat früher selbst als Spielerberater gearbeitet und ist heute für Fussballtransfers.com tätig. Mit come-on-fc.com sprach er über den aktuellen Transferjournalismus, die Informationsbeschaffung und die Neuzugänge der Geißböcke: Interview mit einem Transferexperten zu den Transfers des 1. FC Köln.

Der Transferjournalismus hat aktuell Hochkonjunktur. Wer wechselt wohin, wer ist an wem interessiert, wie hoch sind die Ablösen? Um nicht nur zu spekulieren, braucht es gute und zuverlässige Quellen. Come-on-fc.com führte ein Interview mit einem Transferexperten zu den Transfers des 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Dominik Schneider gilt als einer der „Transferexperten“ in Deutschland. Wie kommt man zu so einem Ruf.
Dominik Schneider:
Das weiß ich auch nicht (lacht). Ich habe lange in der Spielerberater- und Spielervermittlerbranche gearbeitet. Seit knapp fünf Jahren bin ich als Sportjournalist tätig, arbeite bei Fussballtransfers.com und bin auf Transfernews und das Geschehen rund um den Transfermarkt spezialisiert.

In deiner Rolle geht es viel um Informationen und Informationsaustausch. Der Transferjournalismus hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Wie kommst du an Informationen und wie verifizierst du diese?
Es gibt viele Wege. Ähnlich wie als Berater oder Vermittler muss man ein gutes Netzwerk pflegen – zu Spielern, Beratern, Vereinsverantwortlichen, Journalisten und Medienleuten. Daraus ergeben sich Gelegenheiten, Informationen zu erhalten, die noch nicht öffentlich sind. Wichtig ist das Drei-Quellen-Prinzip: Eine Information muss von mehreren verlässlichen Quellen bestätigt werden. Es reicht nicht, wenn eine Person sagt, ein Spieler wechsle – man braucht Bestätigungen aus dem eigenen Netzwerk.

Woran erkennt man gute Quellen?
Eine gute Quelle ist beispielsweise ein Sportdirektor, der Informationen bestätigen oder dementieren kann. Schlechte Quellen sind Personen ohne direkten Einblick, etwa Bekannte von Bekannten.

Wie kommt man an Kontakte wie Sportdirektoren heran?
Manche Verantwortliche sind medienoffener und sehen Transferjournalismus als Chance, die Vereinsmarke zu stärken. Andere sind verschlossener. Der Kontaktaufbau läuft vertraulich, ein guter Journalist gibt seine Quellen nicht preis. Kontakte entstehen durch Networking – man lernt sich kennen, tauscht sich aus. Kaltakquise funktioniert selten, da Vertrauen entscheidend ist.



Wie laufen internationale Transfers ab?

Du warst früher als Spielerberater tätig. Wie laufen internationale Transfers ab?
Auf kleinerer Ebene geht es darum, dem Spieler möglichst viele Optionen zu bieten. Dafür nutzt man sein Netzwerk, um passende Vereine zu finden. Marktkenntnis ist entscheidend: Man muss wissen, welcher Verein welches Profil sucht. Der richtige Zeitpunkt ist ebenfalls wichtig – etwa, wenn ein Verein genau die gesuchte Position besetzen will. Ziel ist es, Interesse zu wecken und den Spieler ins Gespräch zu bringen.

Gibt es auch den umgekehrten Fall, dass Vereine Berater ansprechen?
Ja. Vereine wissen oft, welche Berater in bestimmten Regionen gut vernetzt sind. Sie kontaktieren diese gezielt, um Informationen zu Spielern zu erhalten – etwa zur Verfügbarkeit oder zu finanziellen Vorstellungen.

Es heißt oft, Berater hätten große Macht. Stimmt das?
Meiner Meinung nach sitzen die Spieler am längeren Hebel. Ein Berater gibt Ratschläge zur Karriereplanung, aber die Entscheidung liegt immer beim Spieler. In Deutschland gibt es kein exklusives Vermittlungsrecht, Spieler können Berater leicht wechseln. Daher ist der Berater eher abhängig vom Vertrauen des Spielers.

Du hattest im Winter 2024 exklusiv die Information, dass Tim Lemperle den 1. FC Köln verlassen und zu Hoffenheim wechseln wird. Wie kam diese Meldung zustande?
Die genauen Quellen kann ich nicht nennen. Ich hatte die Information über den Flurfunk und ließ sie mir von zwei verlässlichen Quellen bestätigen. Da Lemperles Vertrag auslief, durfte er offiziell erst ab dem 1. Januar mit anderen Vereinen sprechen – trotzdem sondieren Vereine oft frühzeitig den Markt. Der Berater dementierte damals öffentlich, was verständlich ist. Für mich war entscheidend, die Information korrekt zu bestätigen.

Transferexperte Dominik Schneider

Überraschende Transfers

Welcher Transfer des FC Köln hat dich in diesem Sommer am meisten überrascht?
Die Verpflichtung von Ragnar Ache. Er hat das Potenzial, in der Bundesliga einige Tore zu erzielen. Überraschend war, dass er nicht nach Italien gewechselt ist, obwohl dort bereits im Winter ein hohes Angebot vorlag. Auch der Transfer von Johannesson von Düsseldorf ist stark – er zeigt, dass der FC bereit ist, zu investieren.

Jüngst wurde Cenk Özkacar verpflichtet, ein in Deutschland eher unbekannter Spieler. War das aus deiner Sicht ein gezielter „Berater-Transfer“?
Schwer zu sagen. Der Spieler kommt vom FC Valencia, ein großer Name in Spanien. Solche Transfers entstehen oft aus Listen möglicher Kandidaten, die Vereine vorbereiten, oder durch Beraterhinweise, wenn eine andere Option scheitert. Wie genau dieser Transfer zustande kam, weiß ich nicht.

“Der FC hat gute Chancen auf den Klassenerhalt“

Wie schätzt du den FC-Kader für die kommende Saison ein?
Der FC hat gute Chancen auf den Klassenerhalt, was das primäre Ziel sein sollte. Das Testspiel gegen Atalanta war vielversprechend, aber das Startprogramm ist anspruchsvoll. Die Verstärkungen auf wichtigen Positionen sind gut, dennoch muss die Mannschaft sich schnell einspielen – gerade, weil der Kader noch nicht komplett ist.

Gibt es aktuell eine exklusive Information zu Transfers beim 1. FC Köln?
Derzeit nicht. Ich gehe davon aus, dass noch ein Innenverteidiger kommen soll, aber dazu habe ich momentan keine konkreten Informationen. (Anm. der Redaktion: Das Interview wurde vor der Verpflichtung von Rav van den Berg geführt, der 1. FC Köln hat den angesprochenen Innenverteidiger bereits verpflichtet)

Ist es schwieriger geworden, an Transferinformationen zum 1. FC Köln zu kommen?
Nein, es ist gleichgeblieben. Viele Vereine sehen Transferjournalismus heute als Chance, die eigene Marke zu stärken – ähnlich wie Drafts in den USA. Ständige Präsenz in den Medien ist auch außerhalb der Spielzeit ein Vorteil, weshalb Vereine weniger blockieren.

Das Interview führte Cedrik Kaiser.



Weitere Neuverpflichtung: Rav van den Berg wechselt zum 1. FC Köln

Rav van den Berg wechselt zum 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln)
,

Weitere Neuverpflichtung: Rav van den Berg wechselt zum 1. FC Köln

Am Dienstagmorgen hatte es sich bereits angedeutet, nun macht es der Club offiziell: Rav van den Berg wechselt zum 1. FC Köln. Der Innenverteidiger hat einen Fünfjahresvertrag bei den Geißböcken unterschrieben.

Eine große Überraschung ist es nicht mehr, dafür aber nun vom Club offiziell bestätigt: Rav van den Berg wechselt zum 1. FC Köln und wird in den kommenden Jahren den Geißbock auf der Brust tragen. Damit haben die Kölner nicht nur einen Wunschspieler verpflichtet, van den Berg stellt auch den Königstransfer dieses Sommers bei den Geißböcken dar.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Der Niederländer wechselt vom FC Middlesbrough aus der Championship an den Rhein. Dem Vernehmen nach sollen die Kölner inklusive Boni rund zehn Millionen Euro für den Spieler ausgeben. Englische Medien berichten sogar von knapp zwölf Millionen. Van den Berg ist damit einer der teuersten Transfers der Vereinsgeschichte. Der Innenverteidiger war in der vergangenen Spielzeit einer der absoluten Leistungsträger beim englischen Zweitligisten. „Wir haben uns lange und intensiv um Rav bemüht und freuen uns sehr, dass er sich für den 1. FC Köln entschieden hat. Wir sind überzeugt davon, dass er uns mit seiner Qualität entscheidend weiterhelfen wird. Trotz seines jungen Alters bringt Rav bereits wertvolle Erfahrung aus der Championship mit. Er verfügt über eine starke physische Präsenz, ausgeprägte Athletik sowie Qualitäten im Zweikampf und in der Spieleröffnung. Mit diesem Profil wird er unserem Defensivverbund zusätzliche Stabilität und Variabilität verleihen“, sagt Thomas Kessler.

Zahlreiche Konkurrenz ausgestochen

Beeindruckend: Der FC stach im Werben um den 21-Jährigen namhafte Konkurrenz aus. Auch, weil die Kölner van den Berg mit Spielzeit locken können. „Ich freue mich sehr auf den nächsten großen Schritt in meiner Karriere – und das ist der 1. FC Köln. Bei meiner Entscheidung für den FC hat Thomas eine große Rolle gespielt, er hat mir von Anfang an das Gefühl gegeben, dass der Verein mich unbedingt haben möchte. Ich glaube, dass die FC-Familie ein Umfeld ist, dass sehr gut zu mir passt. Das klingt vielleicht ein bisschen klischeehaft, aber ich brauche das und kann es kaum erwarten, das erste Mal vor den FC-Fans zu spielen und alles für sie zu geben“, so van den Berg.

Mit seiner Athletik sowie seiner guten Technik könnte der Niederländer dem FC sofort weiterhelfen. Überdies verpflichten die Kölner mit dem 21-Jährigen einen Spieler, der bei einer positiven Entwicklung dem FC in den kommenden Jahren ein dickes Transferplus bescheren könnte. Neben van den Berg sollen die Kölner sich auch einem Deal mit Derrick Köhn annähern.

Start in die erste Pflichtspiel-Woche: FC-Neuzugang erstmals beim Training dabei

Cenk Özkacar im Duell mit Julian Pauli
,

Start in die erste Pflichtspiel-Woche: FC-Neuzugang erstmals beim Training dabei

Am heutigen Mittwoch startete der FC mit dem Training in die erste Pflichtspiel-Woche. Mit am Start war dabei ein neues Gesicht: Cenk Özkacar trainiert das erste Mal mit beim 1. FC Köln.

Mit einem Neuzugang im Training startet der FC in die erste Trainingseinheit der Woche: Cenk Özkacar trainiert das erste Mal mit beim 1. FC Köln. Eine weitere potenzielle Verpflichtung fehlte jedoch noch.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Nur noch ein paar Tage sind es, bis das lange Warten ein Ende hat. Denn am Sonntag steht für den 1. FC Köln endlich das erste Pflichtspiel der Saison und damit auch die erste Begegnung für Trainer Lukas Kwasniok an. Jahn Regensburg heißt der Gegner im DFB-Pokal. Und am heutigen Mittwoch ging die Vorbereitung auf das Pokalmatch mit dem ersten Training der Woche in die heiße Phase. Dabei war ein Neuzugang mitten drin: Cenk Özkacar durfte erstmals beim FC auf dem Trainingsplatz dabei sein. Am Samstagmorgen hatten die Geißböcke die Verpflichtung des Innenverteidigers offiziell gemacht. Beim Spiel gegen Atalanta Bergamo am gleichen Tag und beim Training einen Tag später hatte der 24-Jährige aber noch nicht mitwirken dürfen. Grund war eine noch fehlende Arbeitserlaubnis. Nun mischte der neunmalige türkische Nationalspieler aber voll mit, um sich direkt für das Spiel gegen Regensburg zu empfehlen.

Potenzieller Neuzugang fehlte noch

Ein weiterer sehr wahrscheinlich bevorstehender Neuzugang für die Innenverteidigung fehlte aber noch. Gestern absolvierte Rav van den Berg in der Domstadt seinen Medizincheck. Damit steht der Wechsel des zentralen Abwehrspielers kurz bevor, offiziell ist aber noch nichts. Darum müssen sich die Kölner Fans auch noch etwas gedulden, bevor sie die potentielle Verpflichtung wie Özkacar das erste auf den Plätzen am Geißbockheim in Betracht nehmen können.

Ebenso beim Training nicht dabei war Luca Kilian. Nach einer Reruptur des Kreuzbandes Ende des vergangenen Jahres arbeitete der 25-Jährige individuell an seinem Comeback. Wieder zur Verfügung stand dagegen Julian Pauli, der sich im Trainingslager einen Bänderriss zugezogen hatte. Diesen hat der Youngster nun auskuriert. Für ihn Platz machen musste Neo Telle, der wieder zur U21 zurückging. Ansonsten konnte Trainer Lukas Kwasniok auf alle Profis zurückgreifen.

Neues Transfergerücht: FC soll Interesse an Andrew Irving haben

Andrew Irving im Einsatz für die schottische Nationalmannschaft
,

Neues Transfergerücht: FC soll Interesse an Andrew Irving haben

Am Mittwoch wird Rav van den Berg als zehnter Neuzugang der Geißböcke vorgestellt. Auch ein Linksverteidiger steht nach wie vor auf der Liste. Und es gibt ein weiteres, aber ein überraschendes Gerücht. Der 1. FC Köln soll an Andrew Irving interessiert sein.

Mit Rav van den Berg steht der 1. FC Köln kurz vor der Verpflichtung des nächsten Sommerneuzugangs. Der Niederländer absolvierte bereits am gestrigen Dienstag seinen Medizincheck in Köln und soll im Laufe des Tages am Geißbockheim vorgestellt werden. Auch Derrick Köhn ist weiterhin ein Thema. Neben den beiden Abwehrspielern ist nun das nächste Gerücht um einen potenziellen Neuzugang aufgetaucht. Der 1. FC Köln soll an Andrew Irving interessiert sein.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Wie die schottische Tageszeitung „The Scotsman“ berichtet, soll der FC Interesse an dem Spieler von West Ham United haben. Der 25-jährige zentrale Mittelfeldspieler, der im Sommer 2023 nach England gewechselt war, besitzt bei den Hammers noch einen Vertrag bis 2026. Daher könnte der englische Erstligist nur noch in diesem Sommer sowie im kommenden Winter eine Ablöse für den Schotten erzielen. Der Marktwert des Linksfußes wird laut transfermarkt.de aktuell auf vier Millionen Euro taxiert. Somit müssten die Kölner für die Dienste von Irving wohl eine niedrige einstellige Millionensumme zahlen. Allerdings ist der FC nicht der einzige Verein, der an einer Verpflichtung denkt. So sollen neben Köln auch der VfB Stuttgart sowie Rhein-Rivale Borussia Mönchengladbach am einmaligen schottischen Nationalspieler interessiert sein.

Überangebot im Mittelfeld

Irving, der bereits in Schottland, Österreich, Deutschland für Türkücü München und eben England aktiv war, zeichnet sich insbesondere durch seine gute Technik sowie sein sauberes Passspiel aus. Ebenso loben seine bisherigen Trainer die Arbeitsmoral und Disziplin des 25-Jährigen. Überdies kann der Schotte präzise Flanken schlagen, aber auch das Spiel nach vorn gestalten. Auch vor dem gegnerischen Tor weiß der Linksfuß, was mit dem Ball anzufangen ist. In seinen 203 Profispielen markierte der Mittelfeldspieler schon 24 Tore und 32 Vorlagen. Neben den Stärken gibt es beim zentralen Mittelfeldspieler jedoch auch noch einiges an Verbesserungspotenzial. So hat er in England vorwiegend mit der sehr physischen Spielweise Probleme und konnte sich dadurch bislang nicht endgültig durchsetzen. Irving gehört auch nicht zu den schnellsten Spielern, die schnelle Umschaltsituationen einleiten.

Insgesamt ist Irving ein taktisch disziplinierter sowie technisch starker Spieler, der das Spiel seiner Mannschaft gestalten kann. Schaut man sich den Kader des FC an, haben die Kölner auf der Position des Schotten mit Tom Krauß, Eric Martel, Isak Bergmann Johannesson, Jacob Christensen und Denis Huseinbasic fünf Spieler, die ein ähnliches Profil wie der 25-Jährige aufweisen. Dadurch scheint ein Transfer des Mittelfeldspielers eher unwahrscheinlich – es sei denn es kommt noch zu Abgängen. Auch aus der finanziellen Perspektive könnte dieser Transfer schwer umsetzbar sein. Durch die sich anbahnende Verpflichtung von Rav van den Berg, dessen Ablöse durch mögliche Bonuszahlungen auf zehn Millionen Euro ansteigen kann, sowie die Hoffnung auf einen Transfer von Derrick Köhn, für den man ungefähr fünf Millionen Euro bezahlen müsste, hätte der FC in diesem Transferfenster ein Minus von knapp 15 Millionen Euro. Daher dürfte auch ein weiterer Transfer in Millionenhöhe schwer zu realisieren sein..

Der FC wird seinen Kader verkleinern wollen – das sind potentielle Abschiedskandidaten

Lukas Kwasniok und Leart Pacarada
,

Der FC wird seinen Kader verkleinern wollen – das sind potentielle Abschiedskandidaten

Zehn Spieler hat der FC in diesem Sommer bereits verpflichtet – wenn denn Rav van den Berg auch offiziell vorgestellt wird. Der Kader ist ordentlich aufgebläht. Es wird sicherlich noch Verkäufe geben beim 1. FC Köln: Sind das die möglichen Abschiedskandidaten?

Der FC erhält dieser Tage ein neues Gesicht. Zehn neue Spieler, von denen viele das Potenzial haben, sofort weiterzuhelfen. Doch es wird sicherlich auch noch Abgänge geben beim 1. FC Köln: Sind das die möglichen Abschiedskandidaten?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Lange schien es eine Hängepartie, am Dienstag nahm der Wechsel von Rav van den Berg zum 1. FC Köln mal so richtig Fahrt auf, zumindest in der Außenwirkung. Hinter verschlossenen Türen wird der Deal wohl in den vergangenen Tagen intensiv vorbereitet worden sein. Am Mittwoch folgt dann mit der offiziellen Verkündung der letzte Teil. Rav van den Berg wird den FC verstärken, die Kölner haben ihren zehnten Neuzugang dieses Sommers zu vermelden. Eine beachtliche Anzahl neuer Spieler, von denen einem Großteil der Sprung in eine Startelf zuzutrauen ist. Wie berichtet, will sich der Kölner Trainer nicht auf eine Anfangsformation festlegen, vielmehr rotieren. Die Vorbereitungsspiele haben deutlich gemacht, dass tatsächlich viele der Neuzugänge eine Soforthilfe sein können.

Es bleibt noch Zeit bis zum Deadline Day

Und da Kwasniok fleißig rotieren will, bietet sich ein großer Kader beim FC auch durchaus an. Aktuell ist der Kader aber wohl eine Spur zu groß. Mit van den Berg zählt die offizielle Formation 32 Spieler. Dazu könnten noch Derrick Köhn und/oder Raphael Obermair stoßen. Eine weitere Offensivkraft ist dem Vernehmen nach auch nicht ausgeschlossen. Sollte es tatsächlich drei weitere Transfers geben, käme der Kader auf 35 Spieler. Trotz aller Rotations-Pläne wäre das deutlich zu viel. Und so gibt es natürlich einige Wackelkandidaten, die den FC bis zum Deadline Day am 1. September durchaus verlassen können. Sicherlich auch, um noch den ein oder anderen Euro einzunehmen. Inklusive der Verpflichtung von Lukas Kwasniok haben die Kölner rund 25 Millionen Euro für die Neuzugänge in die Hand genommen – so viel wie seit 2017 nicht mehr.

Und da noch die ein oder andere Millionen für weitere Spieler dazukommen könnte, wären Abgänge wohl gern gesehen. Und es gibt durchaus Kandidaten, die für einen Abschied noch in Frage kommen würden. Mit Imad Rondic steht wohl ein Abgang so gut wie fest. Der Stürmer war im vergangenen Winter zum FC gewechselt, hat sich aber nicht als die erhoffte Hilfe herauskristallisiert. Zuletzt wurde Rondic nicht für das Vorbereitungsspiel gegen Bergamo berücksichtigt und Kwasniok und Thomas Kessler machten keinen Hehl daraus, dass das sportliche Gründe hatte. Rondic darf sich einen neuen Verein suchen, man wird dem Bosnier zumindest keine Steine in den Weg legen. Geplant sind zudem Leihkonstrukte für Emin Kujovic sowie Neo Telle.

Einige Verträge laufen 2026 aus

Zuletzt wurde auch Julian Pauli mit einer möglichen Leihe in Verbindung gebracht. Durch die Verpflichtung von Rav van den Berg sowie Cenk Özkacar hat der FC zwei neue Innenverteidiger dazubekommen. Auch Tom Krauß wird wohl eine Rolle in der letzten Reihe spielen können. Dennoch dürfte Pauli durchaus das Zeug haben, sich auch bei den Profis durchzusetzen. Timo Hübers galt lange als möglicher Wechselkandidat, allerdings nur, weil er den Wunsch geäußert hat, irgendwann mal im Ausland Fußball zu spielen. Da der Vertrag des Abwehrspielers im kommenden Sommer ausläuft, erscheint ein Wechsel dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen. Anders dürfte die Situation um Leart Pacarada sein. Der Linksverteidiger wird nahezu täglich mit Meldungen um weitere Konkurrenz bedacht.

Dabei gibt es die schon mit Kristoffer Lund. Wenn der FC also noch einen weiteren Linksverteidiger wie Köhn verpflichtet, wird die Zufriedenheit des Spielers sicherlich nicht wachsen. Zwar wird Pacarada mit Gerhard Struber und Bristol City in Verbindung gebracht, allerdings ist diese Spur zumindest in den englischen Medien nicht die heißeste. Das Thema Zufriedenheit wird noch einige weitere Spieler beim FC beschäftigen, genauso wie die Chance auf Einsatzzeit. Akteure wie Denis Huseinbasic werden ahnen, dass es aufgrund der Neuverpflichtungen vielleicht nicht mehr die erhoffte Spielzeit geben wird. Der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina wurde vor einigen Wochen mit Braga in Verbindung gebracht.

Und da zudem auch noch einige Verträge im kommenden Sommer auslaufen, bestünde auch hier die Möglichkeit, noch einmal ein paar Euro einzunehmen. So würde ein Abgang von beispielsweise Jacob Christensen sicherlich nicht sonderlich überraschen.

Neues Transfergerücht: FC soll Interesse an Yari Verschaeren haben

Yari Verschaeren soll auf der Wunschliste der Kölner stehen
,

Neues Transfergerücht: FC soll Interesse an Yari Verschaeren haben

Am Dienstag soll Rav van den Berg als zehnter Neuzugang der Geißböcke vorgestellt werden. Auch ein Linksverteidiger steht nach wie vor auf der Liste. Ein weiteres Gerücht überrascht dann schon eher. Der 1. FC Köln soll an Yari Verschaeren interessiert sein.

So langsam scheint das Puzzle, das Thomas Kessler als seine Bewährungsprobe verstehen darf, ein Bild zu ergeben. Mit Rav van den Berg sowie einem weiteren Linksverteidiger dürften die Transferplanungen so langsam zu einem Ende kommen. Umso erstaunlicher, dass nun ein Gerücht aus Belgien aufploppt. Der 1. FC Köln soll demnach an Yari Verschaeren interessiert sein.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Das berichtet zumindest der renommierte Transfer-Experte Sascha Tavolieri. Demnach haben sich die Kölner nach dem offensiven Mittelfeldspieler und den Vertragskonstellationen erkundigt. Ein offizielles Angebot stehe aber noch aus. Neben dem FC ist ein Interesse von Werder Bremen schon seit einigen Wochen bekannt. Auch der FC Augsburg soll die Fühler nach dem Mittelfeldspieler ausgestreckt haben. Neben den drei Bundesligisten ist Leicester wohl ebenfalls interessiert. Wie ernst das Interesse ist, ist allerdings fraglich. Denn die Kölner sind in der Offensive – zumindest in der Kette hinter den Spitzen – sehr gut besetzt. Am vergangenen Wochenende im Testspiel gegen Bergamo saßen Spieler wie Luca Waldschmidt, Florian Kainz, Said El Mala und Linton Maina zunächst nur auf der Bank.

Polyvalenter Rechtsfuß

Gerade auf dem Weg ins Schlussdrittel herrscht also eher ein Überangebot. Allerdings könnten die Geißböcke durchaus in der Box noch einmal nachbessern – vor allem, wenn Imad Rondic den Verein wirklich verlassen sollte. Dabei wäre Verschaeren sicherlich eine Verstärkung für den FC. Der 24-Jährige ist im Mittelfeld polyvalent einsetzbar, kann auch über die Außen agieren. Verschaeren ist zudem Nationalspieler und beim RSC Anderlecht Leistungsträger. In der vergangenen Spielzeit kam der Belgier wettbewerbsübergreifend auf 49 Einsätze, die meisten von Beginn an. Dabei erzielte der Offensivspieler sieben Tore, bereitete vier weitere vor. Der Rechtsfuß spielte zunächst in der Jugend von Beveren und wechselte früh nach Anderlecht. Verschaeren hat noch Vertrag bis zum kommenden Sommer. Das macht den Spieler interessant.

Will Anderlecht noch Geld für den Nationalspieler erzielen, muss der Transfer wohl noch in diesem Sommer vollzogen werden. Eine Leihe ist damit kein Thema. Der Marktwert wird auf rund fünf Millionen Euro geschätzt. Ob die Kölner nach dem Rekordtransfer von Rav van den Berg aber noch eine weitere Stange Geld in die Hand nehmen, scheint eher unwahrscheinlich.

Der FC hofft bislang vergeblich auf Einsatzzeit – So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln

Elias Bakatukanda spielt für Linz
,

Der FC hofft bislang vergeblich auf Einsatzzeit – So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln

Neben den festen Abgängen hat der FC wieder einige Spieler verliehen. Für die Akteure geht es in erster Linie darum, möglichst viel Spielzeit einzusammeln. Doch genau das gestaltet sich schwierig. So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

Die Idee ist eigentlich klar, der FC strebt mit einigen jungen Akteuren Leihen an, um den Spielern möglichst viel Einsatzzeit zu ermöglichen. Bislang hapert es aber mit der Umsetzung. So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Elias Bakatukanda: Dem Innenverteidiger gehört beim FC bekanntlich die Zukunft. Zumindest werden die FC-Bosse nicht müde, die Qualitäten des Youngsters hervorzuheben. Aktuell soll „Ele“ in Linz Einsatzzeit bekommen. Und da können sich die Kölner in der noch jungen Saison nicht beschweren. In den bisherigen beiden Begegnungen stand der Abwehrspieler nicht nur von Beginn an in der Startelf, Bakatukanda absolvierte auch jeweils die gesamte Spielzeit. Einzig die Ergebnisse wollen noch nicht passen. Beide Partien verloren die Blau-Weißen 0:1.

Verletzung wirft Potocnik zurück

Jaka Potocnik: Auch für den jungen Slowenen geht es nun zunächst um Spielzeit – und das in der 3. Liga bei Rot-Weiss Essen. Aufgrund von Verletzungen ist diese bislang mehr als überschaubar. Potocnik kam für die Rot-Weissen noch nicht zum Einsatz. In Köln setzt man weiterhin große Stücke auf den Angreifer. Allerdings sollte der Durchbruch schon bald gelingen.

Wenig Einsatzzeit

Rasmus Carstensen: Nach seinem erfolgreichen Jahr in Polen, will der Däne nun auch in seiner Heimat Fuß fassen. Das gestaltet sich aber offensichtlich bislang nicht wirklich einfach. In den bisherigen vier Pflichtspielen von Aarhus wurde der Rechtsverteidiger jedes Mal eingewechselt, Einfluss auf das Spiel nahm er nicht mehr.

Chilohem Onuoha: Der Stürmer geht weiterhin für den SC Verl in der 3. Liga auf Torejagd. Das bislang mit mäßigem Erfolg. Zwei Spiele hat der Sportclub bereits absolviert, in beiden Begegnungen wurde Onuoha eingewechselt. Auf das Scorerboard hat es der Angreifer jedoch nicht geschafft. Bislang sammelte der 20-Jährige rund 50 Minuten Spielzeit.

Mansour Ouro-Tagba: Ein weiterer Angreifer, der Spielpraxis sammeln soll. Ebenfalls in der 3. Liga, nur eben für den VfB Stuttgart II. Bei den Schwaben wartet der gerade erst gewechselte Angreifer auf seinen ersten Einsatz.

Lukas Kwasniok und Jan Thielmann: Ein perfektes Match?

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack
,

Lukas Kwasniok und Jan Thielmann: Ein perfektes Match?

Zuerst die Vertragsverlängerung vor einer Woche, dann der Doppelpack gegen Atalanta Bergamo: Bei Jan Thielmann läuft es zur Zeit rund. Ein Grund dafür könnte auch der neue Trainer sein beim 1. FC Köln: Jan Thielmann könnte unter Kwasniok aufblühen.

Nachdem Jan Thielmann in den vergangenen Jahren auf vielen Positionen spielen musste, darf er nun wieder offensiver ran. Und so wird der Flügelspieler möglicherweise in der kommenden Saison ein zentraler Akteur werden beim 1. FC Köln: Jan Thielmann könnte unter Kwasniok aufblühen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Eine schöne Drehung mit dem Ball um den Gegenspieler herum, ein paar Schritte tiefer in den Strafraum und dann der trockene, flache Abschluss ins lange Eck: So brachte Jan Thielmann das RheinEnergieSTADION in dieser Saison das erste Mal zum Jubeln. Und seinem 1:0 ließ er dann in der 58. Minute auch noch das 3:0 folgen. Nach einem langen Ball von Krauß war der Angreifer frei durch, trickste den Torwart mit einem angetäuschten Schuss aus und schob in das dadurch leere Tor ein. Mit seinem Doppelpack und einer starken Leistung war der 23-Jährige der gefeierte Mann beim Kölner Sieg. Und bei den Eindrücken, die der frühere deutsche U21-Nationalspieler bisher in den Trainingseinheiten und Testspielen gezeigt hat, ist davon auszugehen, dass er das auch in der kommenden Saison öfter sein wird.

Thielmann ein Spieler nach Kwasnioks Geschmack

Dabei profitiert Thielmann auch von seinem neuen Trainer Lukas Kwasniok. In den vergangenen Jahren war der 23-Jährige auf nahezu allen Feldspieler-Positionen mal zum Einsatz gekommen. So half das Kölner Eigengewächs über weite Teile der abgelaufenen Spielzeit als Rechtsverteidiger aus. Sein neuer Coach machte aber von Anfang an klar, dass er Thielmann eine Position weiter vorne sieht. Was dem Angreifer mit seinem Offensivdrang eindeutig mehr liegt. Auf dem Flügel spielte er in der Vorbereitung bereits seine Torgefahr aus, bot viele Läufe an und hilft mit seinem unermüdlichen Einsatz auch im Pressing der Kölner mit.

Gerade diese Bereitschaft des 23-Jährigen, alles auf dem Platz zu lassen, begeistert auch Kwasniok. „Jan zieht seine Mitspieler mit. Das haben wir in den ersten zwei Wochen gemerkt, als er noch nicht im Training dabei war. Da hat ein Puzzlestück gefehlt. Seitdem er da ist, ist die Intensität im Training eine andere. Das ist nicht von der Hand zu weisen“, so der Coach. Der Einsatzwille des Flügelspielers passt dabei perfekt zum neuen Trainer, der genau diese Grundtugend immer wieder von seiner Mannschaft fordert. Thielmann ist in der Hinsicht ein Spieler ganz nach Kwasnioks Geschmack. Einer, der wirklich immer will. So sehr, dass Kwasniok ihn manchmal sogar eher bremsen muss. „Mit angezogener Handbremse kann er nicht. Und dann wäre es fahrlässig, ihn heute laufen zu lassen“, begründete der Coach etwa vor anderthalb Wochen, warum Thielmann nach einem leichten Zwicken im Oberschenkel nicht gegen den Siegburger SV aufgelaufen war.

Thielmann ein Teamspieler

Eine weitere Eigenschaft, die Kwasniok am Angreifer schätzen dürfte, ist, dass der 23-Jährige sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt, auch wenn er mal nicht spielt. „Das ist eine Einstellung, die mir meine Eltern schon in die Wiege gelegt haben. Fußball spielen mit einer Mannschaft macht immer mehr Spaß als für sich alleine. Wenn die ganze Mannschaft Erfolg hat, ist es schon ein besseres Beisammensein. Ich bin da, um einfach alles zu geben – auch für meine Teamkollegen“, erklärte Thielmann diese Einstellung im Interview mit come-on-fc.com. Das wird für seinen Trainer wichtig sein, da dieser schon mehrmals angekündigt hatte, keine Stammelf zu haben. So dürfte auch der Flügelspieler, gerade bei der großen Konkurrenz in der Offensive, mal auf der Bank Platz nehmen müssen. Aber trotzdem sollte der 23-Jährige, besonders wenn er seine aktuelle Form in den Pflichtspielen bestätigt, bestimmt viele Spiele absolvieren. Dafür, dass es anders kommt, passt Thielmann viel zu gut zu Kwasniok.

„Medizincheck“, „Fünfjahresvertrag“, knapp zehn Millionen Euro – Bekommt der FC heute seinen Königstransfer?

Rav van den Berg soll beim FC gehandelt werden
,

„Medizincheck“, „Fünfjahresvertrag“, knapp zehn Millionen Euro – Bekommt der FC heute seinen Königstransfer?

Der FC dreht auf dem Transfermarkt noch einmal so richtig auf. Offenbar stehen die Kölner vor dem Königstransfer dieser Sommer-Transferperiode. Rav van den Berg wechselt wohl zum 1. FC Köln.

Geht jetzt alles ganz schnell? Rav van den Berg wechselt wohl zum 1. FC Köln. Das berichtet die renommierte niederländische Zeitung „De Telegraaf„. Demnach steht sogar heute schon der Medizincheck an.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Mark Uth wollte sich vor wenigen tagen festlegen. Marius Bülter sei für ihn beim FC der „Königstransfer“ dieses Transfersommers. Die Meinung des Ex-Spielers dürfte sich schon bald überholt haben. Denn die Kölner stehen offenbar unmittelbar vor der Verpflichtung von Rav van den Berg. Der Wunschspieler der Geißböcke soll bereits am Dienstag zur medizinischen Untersuchung nach Köln kommen. Das berichtet die niederländische Tageszeitung „De Telegraaf“. Demnach stünden heute am Nachmittag die finalen Gespräche an, van den Berg soll anschließend einen Fünfjahresvertrag unterschreiben. Dafür müssen die Kölner die Hand noch ein wenig tiefer als ursprünglich geplant in die Tasche schieben. Der FC hatte Middlesbrough bereits ein Angebot in Höhe von sieben Millionen Euro unterbreitet. Nun soll die Ablöse bei rund zehn Millionen liegen.

Schnell, robut, zweikampfstark

Van den Berg war von Zwolle für knapp 200.000 Euro nach England gewechselt. Beim FC Middlesbrough gehörte er zuletzt zu den absoluten Stammspielern. Kein Wunder, dass sich nicht nur der FC nach dem schnellen Innenverteidiger gestreckt hat. Mit Feyenoord Rotterdam war sich der Niederländer im Sommer bereits einig, in letzter Sekunde gab es wohl eine Absage. Auch der FC Chelsea hatte Interesse, wollte den Abwehrspieler aber an Racing Straßburg weiterverleihen. Beim FC erhofft sich der 21-Jährige Spielzeit. Van den Berg gilt in den Niederlanden als großes Talent mit viel Entwicklungspotenzial. Das sieht man in Köln offenbar sehr ähnlich. Nicht umsonst geht es für den FC in einen zweistelligen Millionenbetrag. Van den Berg wäre mit einer Ablöse von zehn Millionen Euro der teuerste Zugang seit Jhon Cordoba 2017 und neben Lukas Podolski der zweitteuerste überhaupt.

Mit seiner Athletik sowie seiner guten Technik könnte der Niederländer dem FC sofort weiterhelfen. Überdies würde man mit dem 21-Jährigen einen Spieler verpflichten, der bei einer positiven Entwicklung dem FC in den kommenden Jahren ein dickes Transferplus bescheren könnte. Neben van den Berg sollen die Kölner sich auch einem Deal mit Derrick Köhn annähern.

Derrick Köhn wohl vor Rückkehr in die Bundesliga, aber auch zum 1. FC Köln?

OF Derrick Köhn gegen St. Pauli (Selim Sudheimer/Getty Images)
,

Derrick Köhn wohl vor Rückkehr in die Bundesliga, aber auch zum 1. FC Köln?

Neun Spieler haben die Geißböcke in diesem Sommer bereits verpflichtet, mindestens zwei weitere könnten folgen. Und es gibt nach wie vor Wunschkandidaten für den 1. FC Köln: So ist der Stand bei Derrick Köhn.

Thomas Kessler hat in diesem Sommer bereits ordentlich auf dem Transfermarkt zugeschlagen und es könnte noch weitere Neuverpflichtungen geben beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei dem Transferplan mit Derrick Köhn.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


„Vogelwild“ seien die Dinge, die auf dem Transfermarkt passieren, sagte Lukas Kwasniok vor gut einer Woche, als er auf eine mögliche Verpflichtung von Derrick Köhn angesprochen wurde. So richtig wollte sich der Coach nicht aus der Reserve locken lassen. Dagegen sprach der Trainer nur wenige Tage später offen über das Interesse an Raphael Obermair. Tatsächlich scheint einer der beiden Namen die Antwort auf die Frage nach einer weiteren Verstärkung auf der defensiven Außenbahn zu werden. Obermair ist ein erklärtes Wunschziel. Allerdings scheint man in Paderborn keinen großen Druck zu verspüren, den Kapitän abzugeben. Im Gegenteil, sollte sich für die Ostwestfalen keine Alternative auftun, wird der polyvalente Schienenspieler bleiben und eine aktive Suche nach einem Ersatz stand beim SCP wohl lange nicht auf der Liste.

Köhn vor Rückkehr in die Bundesliga

An Derrick Köhn sind die Geißböcke schon seit einigen Wochen interessiert. Der Name hält sich sehr hartnäckig in der Kölner Gerüchteküche. Der FC hat Galatasaray wohl auch ein Angebot unterbreitet. Doch der türkische Traditionsclub war von den kolportierten 3 bis 3.5 Millionen Euro offenbar nicht überzeugt. Dem Vernehmen nach will Galatasaray fünf Millionen für den 26-Jährigen haben. Und offenbar ist ein entsprechendes Angebot in Istanbul eingetroffen. Das berichtet zumindest der türkische Sportjournalist Burhan Can Terzi. Eine Einigung zwischen den Parteien könne schon bald erzielt werden, heißt es weiter. Ob es sich bei dem Bundesligisten aber um den 1. FC Köln handelt, lässt Terzi sowohl bei seinem Tweet bei „X“ als auch in einem Youtube-Video auf seinem eigenen Kanal (82.000 Abonnenten) offen.

Tatsächlich soll es mehrere Interessenten an Köhn gegeben haben – auch aus der Bundesliga. Neben Werder Bremen, waren auch Borussia Mönchengladbach und der FC Augsburg an dem Linksverteidiger interessiert. Das Interesse von Werder und den „Fohlen“ ist aber wohl erkaltet. Doch es gibt auch Interesse aus der Premier League. Der türkische Spitzenclub, der in diesem Sommer massiv aufrüstet, will den Spieler loswerden. Am vergangenen Wochenende stand Köhn zum Ligaauftakt nicht im Kader, als Linksverteidiger wurde Ismail Jakobs später eingewechselt. Der 26-Jährige kehrte erst im Sommer von der Leihe aus Bremen zurück. Bei Werder kam Köhn gerade in der zweiten Saisonhälfte nicht über die Rolle des Einwechselspieler hinaus. Dem Vernehmen nach kann sich der Linksverteidiger einen Wechsel zum FC weiterhin vorstellen.