Schweiz-Wechsel vom Tisch: Steffen Tigges bleibt dem 1. FC Köln vorerst erhalten

Steffen Tigges, Stürmer des 1. FC Köln
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Schweiz-Wechsel vom Tisch: Steffen Tigges bleibt dem 1. FC Köln vorerst erhalten

Angeblich soll Steffen Tigges auf der Liste der Spieler stehen, die den Verein verlassen dürfen. Zuletzt wurde der Angreifer mit St. Gallen aus der Super League in Verbindung gebracht. Doch der Wechsel scheint vom Tisch. Und so stellt sich bei den Fans eine Frage: Bleibt Steffen Tigges beim 1. FC Köln?

In einer Woche starten die Kölner mit der Leistungsdiagnostik in die Vorbereitung auf die kommende Saison. Zwar gibt es einige neue Gesichter und auch zahlreiche Abgänge. Doch es wird auch einige alte Bekannte geben. So vielleicht auch einen Angreifer, der zuletzt mit St. Gallen in Verbindung gebracht wurde. Bleibt Steffen Tigges beim 1. FC Köln?

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Es hat sie schon durchaus gegeben, die Verbindungen zwischen dem 1. FC Köln und dem FC St. Gallen. Der Schweizer Erstligist hat einst Stürmer Mikael Ishak unter Vertrag genommen und auch Lucas Cueto wechselte Mal vom FC in den Kanton St. Gallen. Zuletzt waren die Kontaktpunkte eher gering bis gleich zwei Gerüchte die Runde machten. Zum einen sollen die Geißböcke an einer Verpflichtung von Top-Stürmer Willem Geubbels interessiert gewesen sein. Der dürfte aber aufgrund der hohen Ablöseforderungen der Schweizer durchaus schwer zu realisieren sein. Zumal auch ganz andere Kaliber im Kampf um den Torjäger mitmischen. Zum anderen wurde zuletzt Steffen Tigges mit dem Club der Schweizer Super League in Verbindung gebracht. Nicht nur das: St. Gallens Trainer Enrico Maaßen soll tatsächlich ein Interesse an seinem Ex-Spieler geäußert haben.

Andere Vorstellungen

Doch dieses Interesse ist wohl wieder vom Tisch. Wie die Schweizer Zeitung „Blick“ berichtet, sollen die Gehaltsvorstellungen zu weit auseinander gelegen habe. Heißt: Tigges hatte wohl andere, höhere Vorstellungen. Möglicherweise auch, weil der Angreifer beim FC zu den besser verdienenden Spielern gehören soll. Und das dürfte einer ehemaligen Gehaltstruktur geschuldet sein. Zudem heißt es weiter, dass Tigges Ambitionen zu groß für den Erstligisten seien. Und das überrascht dann doch ein wenig. Dem Stürmer ist bekanntlich beim FC in den vergangenen drei Jahren der ganz große Durchbruch nicht gelungen. Eine Bewerbung für viel Spielzeit in der Bundesliga hat Tigges sicherlich nicht abgegeben. Auch deswegen wurde kolportiert, dass sich der FC von dem Stürmer trennen könnte.

Sowohl Sportchef Thomas Kessler als auch Trainer Lukas Kwasniok hatten zuletzt betont, dass es durchaus auch noch Abgänge in diesem Sommer geben würde. Gilt das auch für Steffen Tigges? Der ehemalige Stürmer des BVB wurde in der Vergangenheit immer wieder in einem Atemzug mit Sargis Adamyan und Florian Dietz genannt, wenn es um mögliche Abschiede ging. Doch die Ex-Trainer gaben dem Angreifer immer wieder die Chance. Fakt ist, die Kölner haben nicht gerade eine breite Phalanx an klassischen Stürmern im Kader. Sollte das Trio den Verein verlassen, blieben de facto Ragnar Ache, Damion Downs und Imad Rondic als Stürmer. Und bekanntlich ist die Personalie Downs alles andere als entschieden. Es ist zumindest nicht ausgeschlossen, dass der FC sich Tigges vorerst als Backup warm hält.

Frühe vielversprechende Transfers, geplatzte Deals – Warum stockt der Transfermotor beim 1. FC Köln?

Thomas Kessler vom 1. FC Köln.
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Frühe vielversprechende Transfers, geplatzte Deals – Warum stockt der Transfermotor beim 1. FC Köln?

Das Tauziehen auf dem Transfermarkt befindet sich im vollen Gange. Bisher konnte der FC allerdings nach den beiden früh getätigten Verpflichtungen nicht nachlegen. Dabei mangelt es wohl nicht an Zielen, sondern vielleicht eher an den passenden Argumenten. Darum hat der 1. FC Köln im Transferpoker bisher das Nachsehen.

Die Gerüchteküche brodelt, etliche Namen werden gehandelt. Doch zuschlagen konnten die Geißböcke nach den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson bislang nicht mehr. Das soll sich schon bald mit der Verpflichtung von Tom Krauß schnell ändern. Darum hat der 1. FC Köln im Transferpoker bisher das Nachsehen.

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Was haben die anderen Clubs, was der FC dieser Tage nicht zu haben scheint? Diese Frage darf man sich ob der zahlreichen Meldungen über etwaige Transferziele auf der Liste der Kölner Verantwortlichen und den ebenso häufigen Meldungen über eine anstehende oder vollzogene Verpflichtung bei einem anderen Verein dieser Tage wohl schon stellen. Wenn auch in Zeiten des Transferjournalismus und der zahlreichen Gerüchte, die um die Clubs die Runde machen, nicht immer klar ist, wie viel denn auch an den Spekulationen dran ist. Dass sich mehrere Vereine für interessante Spieler interessieren, ist klar. Dass nur einer den Zuschlag erhält, aber genauso. So scheint sich der FC aktuell mit dem HSV ein Duell der Aufsteiger im Buhlen um Neuzugänge zu leisten. Beide Clubs wollen und müssen ihren Kader für die Saison in der Bundesliga aufrüsten, um das angestrebte Ziel des Klassenerhalts zu erreichen.

Wirtschaftliche Gründe machen schon mal den Unterschied

Bisher hatten die Rothosen allerdings die Nase deutlich vorne. So zum Beispiel bei Jordan Torunarigha. Der 27-jährige Berliner wechselt ablösefrei vom belgischen Erstligisten KAA Gent nach Hamburg. Die Entscheidung, dem HSV den Zuschlag zu geben, erklärte der Innenverteidiger nach seiner Unterschrift. „Die Verantwortlichen haben sich sehr um mich bemüht und mir ein super Gefühl gegeben“, so Torunarigha. Sportvorstand Stefan Kuntz und Sportdirektor Claus Costa überzeugten den 27-Jährigen von einem Wechsel. Kuntz hatte mit dem Abwehrspieler bei der Junioren-Nationalmannschaft bereits zusammen gearbeitet. Möglicherweise ein schlagkräftiges Argument.

Auch bei Rayan Philippe haben die Rothosen vermutlich die Nase vorne. Der französische Angreifer ist bereits vom Training bei Eintracht Braunschweig freigestellt, hat sich sogar zum HSV bekannt. Für einen „Done Deal“ fehlen allerdings noch die letzten Details. Die Verhandlungen zwischen beiden Clubs laufen weiter, der FC scheint aktuell kein Thema mehr zu sein. Möglicherweise auch, weil die Ablösesumme zwischen 2,5 und drei Millionen Euro liegen soll und das Budget der Kölner schon arg strapaziert ist. Und so stechen die Hamburger die Kölner sehr wahrscheinlich zum zweiten Mal in dieser Transferperiode aus. Diesmal wohl nicht über die persönliche Bindung. Ob es am Ende wirtschaftliche Gründe sind, werden nur die Beteiligten wissen. Allerdings erklärte Thomas Kessler unlängst, dass eben wirtschaftliche Gründe schon mal den Unterschied machen.

„Das ist es, was ich will“

Zwar sind die Kölner bekanntlich saniert. Dass nun aber die ganz große Schatulle aufgemacht werden kann, ist eher unwahrscheinlich. Auch Transferziel Jonjoe Kenny wird seine Zukunft nicht am Rhein verbringen. Der 28-Jährige wechselt von Hertha BSC ablösefrei zu PAOK Thessaloniki. Dem Vernehmen nach glaubte der FC, gute Karten zu haben. Doch die Europapokal-Teilnahme könnte die Bundesliga geschlagen haben. „Am Ende war die Entscheidung sehr einfach“, sagt Kenny im Vorstellungsvideo von PAOK. „Im europäischen Fußball zu spielen und um Titel zu kämpfen, das ist etwas, das ich in meiner Karriere noch nicht gemacht habe. Ich möchte Trophäen gewinnen, das ist es, was ich will“, so der Engländer weiter. Damit kann der FC in der kommenden Saison nicht trumpfen.

Am Freitag dann machte die Nachricht die Runde, dass sich Robin Fellhauer dem FC Augsburg anschließen wolle. Mit dem Elversberger soll Sportchef Thomas Kessler bereits ein erstes Gespräch geführt haben, bevor sich der 27-Jährige dann kolportiert doch für den Wechsel nach Bayern entschieden hat. Und so geht den Kölnern wohl einer der besten Sechser der 2. Bundesliga durch die Lappen, der wohl als Backup im Falle eines Martel-Wechsels oder gar als Ergänzung gedacht war. Ob diese Namen sich alle im FC-Kosmos bewegt haben und wenn ja, in welchem Ausmaß ist nicht zu belegen. Fakt ist, dass Absagen nun mal zum Geschäft dazugehören. Die Fallhöhe scheint nach den beiden frühen und vor allem vielversprechenden Transfers in diesem Sommer aber hoch. Und so stellt sich bei dem ein oder anderen Fan durchaus die Frage, warum der Transfermotor mindestens ein wenig ins Stocken geraten ist.

Zum Abwarten verdammt

Die Gründe werden vielschichtig sein. Sicherlich dürfte die Gehalts-Schatulle bei dem ein oder anderen Konkurrenten besser gefüllt sein. Ein weiterer wichtiger Faktor wird aber auch die Perspektive sein. Robin Fellhauer wird sich beispielsweise durchaus Chancen auf Einsatzzeit ausrechnen. Doch wie groß sind diese, wenn mit Eric Martel, womöglich Tom Krauß und Denis Huseinbasic gleich drei potenzielle Konkurrenten um den gleichen Platz kämpfen. Faktor Zeit: Aktuell sind dem FC in Bezug auf das nötige Budget wohl wieder die Hände ein wenig gebunden. Um große Sprünge machen zu können, muss auf der Abgabe-Seite etwas passieren. Der ein oder andere Spieler wird vielleicht aber den Trainingsauftakt bereits bei seinem neuen Club absolvieren wollen. Erst wenn Max Finkgräfe den Verein verlässt, würden die Kölner wohl final bei einem Spieler wie Aaron Zehnter zuschlagen wollen, der könnte sich dann aber wiederum mit einem Club wie Wolfbsurg längst einig sein.

Und dann gehört zu den Deals natürlich auch noch die dritte, die abgebende Seite, die ebenfalls mit gewissen Zielen in die Verhandlugnen geht. Zielen, die sich von denen der Geißböcke unterscheiden dürften. Mit großer Wahrscheinlichkeit gibt es noch zahlreiche weitere gute Gründe. Am Ende des Tages bleibt den Kölnern aktuell wohl kein anderes Vorgehen. Der FC ist auch ein wenig zum Abwarten verdammt. Die Chancen stehen dennoch gut, dass es schon bald den nächsten Transfer geben wird. Tom Krauß und Jakub Kaminski sind ganz heiße Kandidaten. Dann hätte Thomas Kessler schon vier Spieler in diesem Sommer verpflichtet – und die Ausbeute sähe direkt schon viel viel besser aus.


Verliert der 1. FC Köln auch den Poker um Aaron Zehnter?

Aaron Zehnter könnte beim 1. FC Köln spielen
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Verliert der 1. FC Köln auch den Poker um Aaron Zehnter?

Nach der Absage von Robin Fellhauer wartet auf die Kölner möglicherweise schon der nächste Rückschlag im Transferpoker. Der 1. FC Köln droht auch den Transferpoker um Aaron Zehnter zu verlieren. Anscheinend steht der U20-Nationalspieler vor einem Wechsel nach Wolfsburg. Und auch der Deal mit Jakub Kaminski ist noch nicht ganz so weit wie erhofft.

Offensichtlich könnten die Kölner ein weiteres Mal im Buhlen um einen Wunschsspieler leer ausgehen. Der 1. FC Köln droht auch den Transferpoker um Aaron Zehnter zu verlieren. Nach übereinstimmenden Medienberichten steht der 20-Jährige vor einer Verpflichtung vom VfL Wolfsburg.

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Schon in der vergangenen Woche war über ein Interesse des VfL Wolfsburg an dem Paderborner berichtet worden. Tatsächlich hat sich anscheinend die halbe Bundesliga nach dem Spieler umgeschaut. Am Ende waren es ganze zehn Bundesligisten, die mit Zehnter in Verbindung gebracht worden sind. Auch der FC soll sich Hoffnungen gemacht haben. Vor allem seitdem die Vorzeichen bei Max Finkgräfe auf Abschied stehen. Zehnter wurde als Ersatz des Youngsters, vor allem aber als Herausforderer für Leart Pacarada in Betracht gezogen. Doch möglicherweise gehen die Kölner erneut leer aus. Denn laut übereinstimmenden Medienangaben steht Aaron Zehnter vor einem Wechsel zum VfL Wolfsburg. Laut der „Wolfsburger Allgemeinen“ stehen die Niedersachsen kurz davor den „Deal einzutüten“.

Noch kein Kontakt zwischen Wolfsburg und Köln

Ähnlich schreibt auch das „Westfalenblatt“, dass „der VfL Wolfsburg kurz vor einer Einigung mit dem SCP stehen“ würde. Allerdings heißt es in der „Wolfsburger Allgemeinen“ auch, dass der FC um Zehnters Ex-Trainer Lukas Kwasniok ebenfalls noch an einer Verpflichtung interessiert sei. Der FC muss allerdings auf die Personalie noch warten. Denn sie ist eng mit der von Finkgräfe verbunden. Erst wenn sich dort ein Abgang mit Transfererlös abzeichnet, können die Kölner wieder investieren. Der SCP erwartet wohl eine Ablöse in Höhe von rund fünf Millionen Euro. Ein Budget, das den Kölnern ohne weiteren Verkauf wohl nicht zur Verfügung steht.

Und laut der Wolfsburger Zeitung gibt es auch weitere Informationen zu Jakub Kaminski. Demnach haben sich Spieler und Verein wohl weitestgehend geeinigt. Laut „Wolfsburger Allgemeine“ habe es zwischen den Vereinen aber bislang noch keinen Kontakt und insofern auch keine Einigung gegeben. Zudem sollen sich auch andere Clubs für Kaminski interessieren. Die Zeitung nennt den FC Augsburg. Der Deal steht also offenbar doch noch nicht so kurz bevor, wie kolportiert.

Der nächste Deal geplatzt? Robin Fellhauer wechselt offenbar nicht zum 1. FC Köln

Robin Fellhauer kommt wohl nicht nach Köln
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Der nächste Deal geplatzt? Robin Fellhauer wechselt offenbar nicht zum 1. FC Köln

Das nächste Transfergerücht ist offenbar vom Tisch. Robin Fellhauer kommt wohl nicht zum 1. FC Köln. Die Geißböcke haben den Poker um den Mittelfeldspieler offenbar verloren. Der Kapitän der SV Elversberg steht vor einem Wechsel zum FC Augsburg. Das berichtet zumindest „Reviersport“.

Möglicherweise haben die Geißböcke einmal mehr im Poker um einen kolportierten Wunschspieler das Nachsehen. Robin Fellhauer kommt wohl nicht zum 1. FC Köln. Das berichtet „Reviersport„. Demnach habe sich der Kapitän der SV Elversberg für einen Wechsel nach Augsburg entschieden. Der Transfer soll wohl heute noch bekannt gegeben werden.

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Wie „RevierSport“ erst vergangene Woche berichtete, soll sich Thomas Kessler mit dem zentralen Mittelfeldspieler getroffen haben. Bei Fellhauer soll es sich um einen weiteren Lieblingsspieler von Trainer Lukas Kwasniok handeln. Doch im Gegensatz zu Isak Johannesson wird Fellhauer wohl nicht mit dem Geißbock auf der Brust rumlaufen. Der FCA überweist demnach eine hohe sechsstellige Ablösesumme, die vertraglich festgehalten war. Der Deal soll demnach noch in den kommenden Stunden öffentlich gemacht werden. Der 27-Jährige spielt bei den Saarländern auf der Sechs und hätte als Ergänzung zu Eric Martel gut gepasst. Fellhauer kam in dieser Spielzeit zu 28 Einsätzen, erzielte sieben Tore und bereitete vier weitere vor. Bei Elversberg spielte der gebürtige Mannheimer auch aushilfsweise als rechter Verteidiger.

Fellhauer auf einigen Zetteln

Seit 2019 war Fellhauer für die Elv aktiv, lief 178 Mal auf und erlebte somit auch den Weg von Liga vier in die 2. Bundesliga. Der Marktwert des Mittelfeldspielers wird auf 1,8 Millionen Euro geschätzt. Dem Vernehmen nach besitzt Fellhauer aber eine Ausstiegsklausel, die bis zum 30. Juni aktiviert werden muss. Das hat der FCA anscheinend getan. Neben Köln und den Fuggerstädtern soll auch Werder Bremen ein Interesse an dem 27-Jährigen gehabt haben. Thomas Kessler hatte vor wenigen Tagen beim Mitgliederstammtisch betont, dass der FC nahezu in jeder Positionsgruppe nach neuen Spielern suche. Auch auf der Sechs halten die Geißböcke die Augen offen. Zumal die Zukunft von Eric Martel auch weiterhin nicht geklärt ist. Der Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft befindet sich aktuell mit der DFB-Auswahl bei der EM in der Slowakei. Erst nach dem Turnier will sich der Kölner Sechser Gedanken über seine Zukunft machen.

Es soll gleich mehrere Interessenten an Martel geben. Unter anderem der SC Freiburg. Der FC interessiert sich im zentralen Mittelfeld auch für Tom Krauß. Die Leihe mit dem Spieler des FSV Mainz steht wohl unmittelbar bevor. Auch der Deal mit Jakub Kaminski ist wohl nur eine Frage der Zeit.

Ausstiegsklausel, Abwanderungsgedanken oder doch Verbleib? Wie geht es weiter mit Eric Martel und dem 1. FC Köln

Eric Martel im Duell gegen Italien
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Ausstiegsklausel, Abwanderungsgedanken oder doch Verbleib? Wie geht es weiter mit Eric Martel und dem 1. FC Köln

Bis Samstag weilt Eric Martel noch bei der U21-EM in der Slowakei. Die Entscheidung über einen möglichen Verbleib oder Abgang beim FC soll erst im Anschluss an das Turnier fallen. Dann allerdings wohl sehr zügig, denn die Verantwortlichen brauchen Planungssicherheit. Wie ist der Stand bei Eric Martel vom 1. FC Köln?

Ist die Ausstiegklausel abgelaufen oder nicht? Gibt es bereits eine Tendenz über eine möglichen Entscheidung des Kölner Spielers? Fragen, die rund um das Geißbockheim immer wieder hochkochen und durchaus unterschiedlich beantwortet werden. Wie ist der Stand bei Eric Martel vom 1. FC Köln?

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Wenn man so will, war die Frage für Lukas Kwasniok dann auch vielleicht ein wenig kurios. Der neue Kölner Trainer sollte sich zu zwei Spielern äußern, die er bislang noch nicht trainiert hat und bei denen tatsächlich nicht klar ist, ob er sie in Zukunft trainieren wird. Eric Martel und Jan Thielmann weilen aktuell bei der U21-Europameisterschaft in der Slowakei, haben am Samstag sogar die Chance, den wohl größten Erfolg ihrer Karriere einzufahren, eben den EM-Titel. Mit dem Triumph würden die beiden Nationalspieler sicherlich auch nochmal an ihrem Marktwert schrauben, sich ins Schaufenster stellen. Vor allem Martel, der bislang als Kapitän immer in der Startelf gestanden hat, abgesehen von dem Duell gegen England in der Vorrunde, in der Bundestrainer Antonio Di Salvo bekanntlich eine B-Elf aufstellte und somit auch Jan Thielmann.

Welche Wahrheit ist die richtige?

Neben der Chance, sich in den Fokus zu spielen, hat das Erreichen des Endspiels auch für den FC einen Begleiteffekt. Denn Martel hatte angekündigt, sich erst nach dem Turnier Gedanken über seine Zukunft zu machen. So stolz die Kölner Verantwortlichen über die Leistung von Martel und Thielmann auch sein werden, in Sachen Planungssicherheit wäre ein früheres Aus auch nicht verkehrt gewesen. Und obwohl die Ansage zu den Zukunftsgedanken von Martel und seinem Berater klar kommuniziert war, kocht das Thema dann doch alle paar Tage wieder hoch. Kein Wunder, der Niederbayer ist einer der absoluten Leistungsträger beim FC, gilt in der Defensive als unersetzbar und in der Mannschaft als unumstrittener Leader. Die Kölner würden ihren Sechser gerne behalten.

Am Donnerstagabend ploppte das Thema wieder auf – und das mit unterschiedlichen Erzählweisen. Während der „Kölner Stadt-Anzeiger“ vermeldete, dass Martels Ausstiegsklausel ausgelaufen sei und sich der Sechser durchaus vorstellen könne, noch ein Jahr in Köln zu bleiben, vermeldete die Rundschau, Martel habe in der Rückrunde intern den Wunsch hinterlegt, sich im Sommer verändern zu wollen und die Ausstiegsklausel laufe noch bis zum 30. Juni, also der Montag nach dem EM-Finale. Welche Wahrheit am Ende des Tages die richtige ist, wissen wohl im Detail ohnehin nur die Beteiligten. Es gibt Anzeichen in beide Richtungen. So wird Thomas Kessler nicht müde zu betonen, dass man alles dafür tun werde, Martel zu behalten, ein weiteres Jahr zu formen. Der Sportdirektor klingt zumindest kämpferisch.

Für den Fall der Fälle

Auf der anderen Seite suchen die FC-Bosse augenscheinlich bereits nach einem Ersatz. Das muss nicht bedeuten, dass ein Wechsel beschlossene Sache ist. Vielmehr ist es erfreulich, dass die Kölner nicht das Risiko eingehen, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Stand jetzt würde Martel im übrigen mit einem auslaufenden Vertrag in die anstehende Saison gehen. Ein Umstand, den der FC gerne verhindern würde. Doch der 23-Jährige hat aktuell keinen Grund, zwingend den Vertrag zu verlängern. Sollte Martel bleiben und eben keinen neuen Kontrakt beim FC unterschreiben, dann würde der Sechser im kommenden Sommer ablösefrei gehen können. Dann hätte Lukas Kwasniok den Niederbayern immerhin eine Spielzeit trainiert.

Steht Tom Krauß mit dem 1. FC Köln kurz vor der Einigung?

Tom Krauß soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen.
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Steht Tom Krauß mit dem 1. FC Köln kurz vor der Einigung?

Bereits zeitnah könnte sich ein weiterer Zugang auf die Transfer-Liste der Kölner eintragen. Der 1. FC Köln steht offenbar vor der Verpflichtung von Tom Krauß. Es hapert wohl noch an den finalen Modalitäten. Auch der Deal mit Jakub Kaminski befindet sich wohl auf der Zielgeraden.

Aktuell stehen dem Vernehmen nach gleich zwei Transfers bei den Geißböcken vor dem Abschluss. Der 1. FC Köln steht dem Vernehmen nach vor der Verpflichtung von Tom Krauß. Auch Jakub Kaminski gilt als wahrscheinlicher Deal.

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Verpflichten die Kölner in den kommenden Tagen den Mittelfeldspieler? Abgeneigt sei der Mainzer gegenüber einem Wechsel ans Geißbockheim jedenfalls nicht, so heißt es zumindest. Und auch von Seiten der Rheinhessen ist zumindest eine Bereitschaft für einen Deal zu erkennen. Schon vor einiger Zeit hatte Mainz-Sportvorstand Christian Heidel angedeutet, dass es Gespräche mit dem FC geben würde. Bislang haperte es jedoch an den finalen Modalitäten. Mainz würde den Akteur gerne direkt abgeben, dem FC schwebt eine Leihe vor. Wie berichtet, ist der FSV aber auch bereit, den Spieler zu behalten. Auf wirklich viel Einsatzzeit darf Krauß in Mainz aber wohl nicht mehr hoffen und scheint auch deswegen an einem Abschied interessiert.

Leihe mit Kaufpflicht?

Die Kölner sollen zunächst wohl auf eine Leihe mit Kaufoption bestanden haben. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, soll es aber bereits eine andere konkrete Vorstellung der Finanzierung geben. So sollen die Geißböcke für die anstehende Saison zunächst ein Ausleihgebühr von circa 250.000 Euro bezahlen. Diese wäre allerdings gekoppelt an eine Kaufpflicht nach der Spielzeit 2025/26 für rund drei Millionen Euro. Laut des Kölner Stadt-Anzeigers würden die Mainzer diesem Deal zustimmen und auch die Gremien des 1. FC Köln könnten mit der Ausleihe mit Kaufpflicht leben.

Wie berichtet soll auch Jakub Kaminski per Leihe zum FC kommen. Der polnsiche Nationalspieler soll sich mit den Geißböcken einig sein. Auch der VfL ist mit einem Leihkonstrukt einverstanden. Polnische Medien berichten, dass die Gespräche sich in einer finalen Phase befänden. Kaminski wäre ein weiterer schneller Außenspieler.

Einigung erzielt? Jakub Kaminski steht offenbar unmittelbar vor dem Wechsel zum 1. FC Köln

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Einigung erzielt? Jakub Kaminski steht offenbar unmittelbar vor dem Wechsel zum 1. FC Köln

Der dritte Sommer-Transfer steht bei den Geißböcken offenbar bevor. Jakub Kaminski steht wohl unmittelbar vor dem Wechsel zum 1. FC Köln. Das berichten polnische Medien übereinstimmend.

Geht jetzt alles ganz schnell? Jakub Kaminski steht wohl kurz vor dem Wechsel zum 1. FC Köln. Das berichten mehrere polnische Medien. Demnach ist eine Leihe fest geplant.

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Noch am Mittwoch hatte Thomas Kessler bei der Vorstellungs-Pressekonferenz von Lukas Kwasniok angedeutet, dass es in Sachen Transfers aktuell noch nichts zu vermelden gäbe. Nun bahnt sich aber der Transfer eines Nationalspielers an. Wie berichtet, ist der FC an Jakub Kaminski vom VfL Wolfsburg interessiert und ein Wechsel steht wohl unmittelbar bevor. So berichtet das polnische Online-Magazin „meczyki.pl„, dass sich die Gespräche der beiden Clubs in der Endphase befänden. Das Portal berichtet weiter, dass sich auch der FC Augsburg um die Dienste des Polen bemüht habe, der FC aber nun den Zuschlag erhält. Es läuft alles auf eine Leihe mit Kaufoption heraus. Dass die wie in den Sozialen Medien kolportiert bei sieben Millionen Euro liege, ist aber eher unwahrscheinlich.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Kaminski auf dem Wunschzettel


Der Marktwert des Schienenspielers liegt bei rund fünf Millionen Euro. Über die Ablöse im Kauffall wird wohl gerade noch verhandelt. Kaminski spielte in der Jugend bei Lech Posen, jenem Verein, mit dem Rasmus Carstensen in diesem Sommer Meister wurde. Im Sommer 2022 wechselte der Außenbahnspieler für rund zehn Millionen Euro zum VfL, ein Jahr später lag der Marktwert bereits bei zwölf Millionen Euro. Kaminski wurde auch in das Aufgebot der polnischen Nationalmannschaft für die vergangenen Freundschaftsspiele gegen Moldawien sowie das WM-Quali-Spiel gegen Finnland berufen. In beiden Partien kam der 23-Jährige zum Einsatz, bereitete gegen Moldawien den 2:0-Endstand vor.

Kaminski könnte auf den Außen so ziemlich jede Position spielen, ist aber eigentlich in der Offensive zu Hause, da sind die Kölner mit Said El Mala und Linton Maina eigentlich gut aufgestellt. Aktuell haben sich die Kölner mit Isak Johannesson und Ragnar Ache für knapp zehn Millionen Euro verstärkt. Neben Kaminski gilt weiterhin Tom Krauß als wahrscheinlicher Transfer. Der Mittelfeldspieler soll von Mainz ausgeliehen werden. Der FC will sich weiterhin auf einigen Positionen verstärken. Nach den frühen Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson war es zuletzt ein wenig still geworden.

Von den Amateuren in die Bundesliga: Lukas Kwasnioks langer Weg zum 1. FC Köln

Lukas Kwasnok, Trainer des SC Paderbon
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Von den Amateuren in die Bundesliga: Lukas Kwasnioks langer Weg zum 1. FC Köln

Am Montag nahm der neue Trainer des 1. FC Köln Lukas Kwasniok seine Arbeit auf. Für ihn ist es die erste Station in der Bundesliga. Damit ist er vorerst am Ziel eines langen Weges mit einigen Rückschlägen: So arbeitete sich Lukas Kwasniok bis zum 1. FC Köln hoch.

Es ist eine Premiere: Mit dem 1. FC Köln trainiert Lukas Kwasniok das erste Mal in seiner Karriere einen Bundesligisten. Dementsprechend motiviert startete er am Montag in seine Zeit beim FC. Bis er aber zu diesem Punkt kam, hatte er einen langen Weg mit einigen Rückschlägen hinter sich: So arbeitete sich Lukas Kwasniok bis zum 1. FC Köln hoch.

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Am Montag startete Lukas Kwasniok in seine neuen Aufgaben beim 1. FC Köln. Alles ging los mit einer Führung durch das Geißbockheim und die anliegenden Trainingsplätze, wie in einem Video der Kölner Vereinsmedien zu sehen ist. Kwasniok wirkte gut gelaunt und motiviert, begrüßte alle Leute mit Handschlag. Als er dann bei den Trainingsplätzen auf einer Tribüne sitzt, erklärt er, was ihm am Wichtigsten ist: Fleiß. „Wir haben so einen tollen Job. Und ich kann alles verzeihen, aber wenn jemand das nicht zu schätzen weiß… Ich meine, ich war in der Bezirksliga Trainer und jetzt darf ich hier sein in der Bundesliga“, erklärt er. Bei den Sätzen merkt man ihm an, wie dankbar er selber dafür ist. Denn mit 44 Jahren ist Lukas Kwasniok als neuer Trainer des 1. FC Köln an seinem Ziel Bundesliga angekommen. Sein Weg dorthin war aber anders und deutlich beschwerlicher als bei vielen seiner Kollegen.

Kein Profi als Spieler

Denn als Spieler bestritt Kwasniok kein Profi-Spiel. Obwohl er Talent hatte. Er durchlief bis zur U18 alle Nachwuchsmannschaften des Karlsruher SC und absolvierte 18 Spiele in den U-Nationalmannschaften des DFBs. Die U16 führte der Mittelfeldspieler sogar als Kapitän auf den Platz. In der Mitte der zwölften Klasse traf er dann eine – wie er heute sagt – schlechte Entscheidung: „Im Halbjahr von Klasse zwölf habe ich entschieden, mein Abitur einfach wegzuwerfen, weil ich dachte, dass ich Profi-Fußballer werde. Ein halbes Jahr später habe ich gemerkt, dass es nicht reicht.“

Zu der Zeit wechselte Kwasniok zu Arminia Bielefeld und später per Leihe zum damaligen Viertligisten SV Sandhausen. Bei beiden kam er jedoch zu keinem Einsatz in der ersten Mannschaft, auch wegen einer hartnäckigen Bänderverletzung. So beendete er mit 19 seine Karriere, kickte nur noch nebenbei im Amateurfußball. Trotz eines über vier Jahre laufenden Vertrags habe Kwasniok „relativ schnell die Flinte ins Korn geworfen“, wie er vor ein paar Jahren im Interview mit dem Weser-Kurier erzählte. Stattdessen startete er eine Ausbildung zum Beamten im mittleren Dienst. Seine damalige Freundin habe ihn dazu gebracht, erklärte Kwasniok auf seiner ersten Pressekonferenz beim 1. FC Köln: „Dann hab ich nach zwei Wochen gemerkt, dass das nichts für mich ist, aber ich konnte ja nicht wieder etwas abbrechen. Jetzt darf ich mich Beamtenanwärter nennen.“

Über den Nachwuchs zum Profi-Trainer

Als er 24 ist, rutschte er quasi nebenberuflich in den Trainerjob. Er trainierte den FC Rastatt 04 und den Verbandsligisten TSV Reichenbach. So machte er wiederum seinen Jugendclub, den Karlsruher SC, auf sich aufmerksam. Der KSC verpflichtete Kwasniok im Sommer 2014 als Trainer für die U17. Diese führte er direkt in der ersten Saison in die Spitzengruppe der B-Junioren Bundesliga. In der darauffolgenden Saison konnte er diesen Erfolg bis zum Winter bestätigen. Dann übernahm er die U19 und schaffte mit dieser den Klassenerhalt. Zwei weitere erfolgreiche Jahre blieb Kwasniok, war in der Saison 2016/17 sogar zwei Spiele Interimstrainer bei den Profis. Schon damals ist klar, was für Kwasniok besonders wichtig ist: Mut und Leidenschaft. Ihm sei wichtig, „dass die Überzeugung auf dem Platz zu sehen ist, dass wir drei Punkte holen“, meinte er vor seinem ersten Spiel als Trainer im Profi-Bereich.

Das er auch taktisch viel drauf hat, zeigt sich an einem anderen Punkt: Im Frühjahr 2018 schloss Kwasniok seine Ausbildung zum Fußballlehrer mit der Note 1,0 ab. Kurze Zeit später kam es jedoch zum Bruch. Nur zwölf Tage vor der Saison 2018/19 trennten sich der KSC und sein U19-Trainer. Vorher hatte ihm Karlsruhe noch einen Wechsel zum Zweitligisten Erzgebirge Aue verwehrt.

Erste Stationen im Profi-Bereich

Geschadet hatte die Trennung Kwasniok aber eher nicht. Für ihn ging es im Dezember 2018 zum FC Carl Zeiss Jena. Dort war er im Abstiegskampf gefordert, den er wieder mit dem ihn eigenen Grundtugenden schaffen wollte, wie er in der Mitteilung des Vereins sagt: „Dieser (Aufgabe) möchte ich mich mit viel Freude, Leidenschaft und Fleiß stellen.“ Nach kurzer Zeit übernahm er zusätzlich zum Trainer- auch das Sportdirektor-Amt. Und seine Mission gelang: Im ersten Jahr schaffte er direkt den Klassenerhalt in der dritten Liga. Aber dann ein großer Rückschlag: Im zweiten Jahr musste er nach zehn sieglosen Spielen zu Saisonbeginn gehen. Im Interview mit der Thüringischen Landeszeitung erklärte er ein Jahr später, dass die Doppelfunktion entscheidend dazu beigetragen habe und ein Fehler war. Alleine habe er es auch wegen des erst spät feststehenden Klassenerhalt nicht geschafft, einen guten Kader aufzustellen.

Ein neue Chance ergab sich im Winter 2019 beim 1. FC Saarbrücken. Kwasniok vollendete die Mission Aufstieg aus der Regionalliga in die dritte Liga. Er machte aber nur relativ wenige Spiele mit der Mannschaft, da die Saison wegen der Corona-Pandemie abgebrochen wurde. In den paar Partien gewann er aber im DFB-Pokal das Achtelfinale und das Viertelfinale und zog damit als Viertligist bis ins Halbfinale ein. Dort war gegen Leverkusen Schluss. In der folgenden Saison hinterließ Kwasniok weiter ordentlich Eindruck, indem er die Saarbrücker als Aufsteiger auf den fünften Platz in der dritten Liga führte. Zu der Zeit wurde auch eine Person auf ihn aufmerksam, die später nochmal wichtig für ihn werden sollte: „Das erste Mal ist er mir aufgefallen, als er in Saarbrücken Trainer war“, sagte Thomas Kessler, der Kwasniok jetzt zum 1. FC Köln geholt hat, bei Kwasnioks ersten öffentlichen Auftritt am Mittwoch. Eine wichtige Station also für ihn, die aber schon nach der zweiten Saison zu Ende war. Der 44-Jährige wollte seinen Vertrag nur im Falle eines Aufstiegs verlängern. „Ich habe (…) die Gefahr der Stagnation vernommen“, begründete er seine Entscheidung. Saarbrücken machte die von ihm angestrebten Vertragsmodalitäten aber nicht mit und die Wege trennten sich.

Starke Arbeit in Paderborn

In die zweite Bundesliga kam er dann in der Folgesaison aber trotzdem: Kwasniok unterschrieb einen Vertrag beim SC Paderborn. Dort wurde er der Nachfolger des nach Köln wechselnden Steffen Baumgart. In vier Jahren in Paderborn führte Kwasniok den Verein immer mindestens in die Top sieben, verpasste im letzten Jahr als Vierter den Aufstieg nur knapp. Und das mit einem vergleichsweise geringen Etat. Schon im Schlussspurt der abgelaufenen Saison stand jedoch fest, dass der Trainer den Verein am Saisonende verlässt.

Und so startet jetzt für ihn das neue Kapitel 1. FC Köln. Womit er vorerst am Ziel seiner langen Reise ist. Trotzdem bleibt Kwasniok bodenständig: „Ich bin ein ganz stinknormaler Bursche. Ich lebe meinen Traum, will jeden Tag das bestmögliche geben. Es war damals mein Hobby und das ist es heute auch.“ Eine Einstellung, die bestimmt auch von seinem schweren Weg aus der Bezirksliga bis in die Bundesliga kommt. Und wer weiß, was der Weg jetzt noch für ihn bereitstellt.

Lukas Kwasniok setzt auf die Entwicklung – für die Eigengewächse wird es dennoch kein Selbstläufer

Etienne Borie im Spiel für den 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf
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Lukas Kwasniok setzt auf die Entwicklung – für die Eigengewächse wird es dennoch kein Selbstläufer

Die Entwicklung junger Talente war und ist beim FC ein Dauerthema. Darauf zählen die Verantwortlichen auch bei Lukas Kwasniok. Ein Selbstläufer wird das nicht. In der vergangenen Saison haben gleich sieben Youngster ihr Profi-Debüt gefeiert beim 1. FC Köln: Ist die Einbindung der Eigengewächse realistisch?

Der neue Trainer scheut sich nicht auf den Nachwuchs zu setzen. Doch ein großes Umdenken wird es nicht geben beim 1. FC Köln: Ist die Einbindung der Eigengewächse realistisch?

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Das Anforderungsprofil bei der Suche des neuen Trainers soll beim FC ziemlich eindeutig und Lukas Kwasniok entsprechend schnell gefunden gewesen sein. Zumindest war der 44-Jährige der erste Kandidat, mit dem Thomas Kessler gesprochen habe. Der offensive Spielstil ist aber nur der eine Teil, ein mindestens genauso wichtiger aber das Versprechen in die Zukunft. Kwasniok gilt als ein Macher, als ein Entwickler. Und das Thema der Entwicklung der Eigengewächse umgibt den FC bekanntlich schon seit einiger Zeit. Die Statistik der vergangenen Saison ist eigentlich keine schlechte: Gleich sieben Spieler gaben ihr Profi-Debüt für die Geißböcke. Ex-FC Trainer Gerhard Struber setzte die Youngster Julian Pauli, Elias Bakatukanda, Jaka Potocnik, Neo Telle, Oliver Schmitt, Mikail Özkan und Meiko Sponsel im Laufe der Spielzeit ein. „Wir sind aktuell die Profimannschaft, die im deutschen Fußball den Spielern unter 23 Jahren die meisten Spielminuten ermöglicht hat“, betonte der heutige Ex-Sportdirektor Christian Keller bei der Vorstellung der FC-Akademie Mitte März.

Kein leichter Weg

Doch ganz so golden ist eben nicht alles, was glänzt, die Wahrheit dann doch auch ein wenig eine andere. Denn die Einsätze erfolgten mindestens zum Teil auch aus einer gewissen Not und ganz sicher aus dem Registrierungsverbot heraus. Gerade in der Kölner Verteidigung war die Besetzung zeitweise schon sehr dünn. Vier der sieben Debütanten sind Innenverteidiger. Eine Position, die nach dem Weggang von Jeff Chabot beim FC dann doch eher eine Schwachstelle darstellte und auch deswegen ausgebessert werden soll. Mit den zwischenzeitlichen Ausfällen von Timo Hübers, Dominique Heintz und Julian Pauli bot sich also für die Youngster die Chance auf Einsatzzeit – gezwungenermaßen. Im Winter wurde zwar nachjustiert, doch so richtig dick besetzt waren die Kölner auch weiterhin nicht.

Der Kader wird noch Zuwachs bekommen

Nun aber wird sich der Kader aber wohl breiter aufstellen. Im Mittelfeld und im Angriff gab es bereits Zuwachs durch Ragnar Ache und Isak Johannesson. Beides Spieler, die wohl nicht für einen Platz auf der Bank ans Geißbockheim geholt wurden. Auf nahezu jeder Positionsgruppe sollen weitere Neuverpflichtungen folgen. Und so wird der Konkurrenzkampf in der anstehenden Bundesliga-Saison wohl doch nochmal härter. Die Chancen auf viel Einsatzzeit schwinden somit für die Youngster. Auch deswegen stehen einige Leihen auf dem Plan. Jaka Potocnik ist ein Kandidat, aber auch Neo Telle und Emin Kujovic winken Leihen, nach der erhofften Vertragsverlängerung. Es ist also damit zu rechnen, dass gemessen am Vorjahr deutlich weniger Talente die Chance auf ein Profi-Debüt unter dem neuen Trainer Kwasniok erlangen werden.

„Wenn die Jungs die Qualität haben, lass sie einfach laufen“

Dabei ist der Trainer durchaus gewillt, jungen Spielern eine Chance zu geben. „Wenn die Jungs die Qualität haben, lass sie einfach laufen. Es ist die Kunst, nicht nur ein- oder zweimal in der Bundesliga ein Spiel abzuliefern. Es wird Wellenbewegungen geben“, sagte Kwasniok. „Ich scheue mich aber nicht davor, junge Spieler reinzuwerfen. Wir haben einen Deutschen Meister hier im Haus. Es wird eine gute Mischung geben müssen. Ich werde sie aber nicht davor schützen, ihre Qualität auf dem Platz zeigen zu dürfen.“ Dabei stellt sich durchaus die Frage, ob und welche Spieler der Kölner Reserve eine Chance erhalten werden. „Es wird sicherlich den ein oder anderen Jugendspieler geben, der von uns noch mitgeteilt bekommt, dass er die Chancen haben wird, sich oben zu zeigen“, sagte Thomas Kessler. „In der Hoffnung, wo vielleicht der ein oder andere dabei ist, bei dem der Trainer sagt, dass er vielleicht nur den Namen kannte und sieht, dass er es richtig gut macht.“

Youngster wie Fayssal Harchoui, Etienne Borie oder vielleicht auch Youssoupha Niang werden sicherlich genau diese Möglichkeit bekommen. Ob es am Ende dann für Einsatzzeit bei den Profis reicht, wird sich zeigen und in den Händen von Lukas Kwasniok liegen. Der ist immerhin als Entwickler bekannt.


Transfergerücht beim 1. FC Köln: Wird Florent Muslija wirklich zum Thema?

Florent Muslija im Spiel gegen Arminia Bielefeld
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Wird Florent Muslija wirklich zum Thema?

Der FC ist weiterhin auf der Suche nach Kaderverstärkungen, muss an manchen Stellen nachbessern. Und ein weiterer Name geistert durch die Gerüchteküche des 1. FC Köln: Wird Florent Muslija wirklich ein Thema?

Es bleibt auch weiterhin spannend bei den Transfers rund um den 1. FC Köln: Wird etwa Florent Muslija ein Thema? Die „Sport Bild“ berichtet aktuell, dass der Spieler des SC Freiburg beim FC ein Kandidat sei.

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So wirklich wollte der Durchbruch in der Bundesliga nicht gelingen. Eigentlich gar nicht. Für Florent Muslija verlief der Wechsel zum SC Freiburg alles andere als optimal. Für rund eine Millionen Euro wechselte der Nationalspieler des Kosovo im Januar 24 in den Breisgau. Insgesamt stehen dort 24 Einsätze, kein Tor, keine Vorarbeit auf dem Konto des 26-Jährigen. Kein Wunder also, dass man beim SC wohl nicht so sonderlich viel dagegen hätte, Muslija abzugeben. Der gelernte Linksaußen hat aber noch Vertrag bis 2028. Wie die „Sport Bild“ berichtet, ist Muslija nun doch ein Kandidat beim 1. FC Köln. Der Name geisterte bereits durch die Gerüchteküche. Der FC sucht bekanntlich einen weiteren Schienenspieler. Der 26-Jährige würde eigentlich wie Linton Maina und Said El Mala eher über die linke Seite kommen. Und da ist Köln recht gut aufgestellt. Muslija spielte aber auch auf der rechten Außenbahn und sowohl als zentraler Mittelfeldspieler als auch hinter den Spitzen.

Marktwert von 1,8 Millionen Euro

Dennoch ist der FC gerade auf der linken Außenbahn eigentlich stark besetzt. Zumal man sich mit Jakub Kaminski weitestgehend einig sein soll. Eine Leihe steht bei dem Polen im Raum. Muslija dürfte den FC bei einem Marktwert von 1,8 Millionen Euro wohl rund 1,5 Millionen kosten, falls nicht ebenfalls ein Leihkonstrukt angestrebt wird. Der 26-Jährige hat zuletzt nicht die beste sportliche Bewerbung abgegeben. Es scheint also aktuell auch andere Alternativen zu geben. Allerdings verbindet den Spieler eine gemeinsame Vergangenheit mit Lukas Kwasniok. Und die ist durchaus länger als die gemeinsame Zeit beim SC Paderborn. Kwasniok trainierte den Schienenspieler schon in der U17 und in der U19 beim Karlsruher SC. Der neue Kölner Trainer gilt als Entwickler von Muslija, der wohl genau weiß, wo er bei dem Offensivspieler ansetzen muss. Ob die Verbindung aber ausreicht, den kosovarischen Nationalspieler nach Köln zu holen, wird sich zeigen müssen.

Am Dienstagabend war zudem ein weiteres Gerücht aufgetaucht. Demnach seien die Kölner an Marino Hinestroza interessiert. Der 22-Jährige spielt auf der rechten Außenbahn. Von der sportlichen Anlage klingt der Kolumbianer interessant. Allerdings dürfte die kolportierte Ablöse von rund acht Millionen Euro auf den FC eine eher abschreckende Wirkung haben. Aktuell deutet am meisten auf Kaminski hin.