Erst Stammspieler, plötzlich Wackelkandidat – Die Kaderstruktur des 1. FC wird sich verändern

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Erst Stammspieler, plötzlich Wackelkandidat – Die Kaderstruktur des 1. FC wird sich verändern

Zahlreiche Spieler haben den FC verlassen, weitere werden noch folgen und Thomas Kessler und Lukas Kwasniok arbeiten am Kader für die kommende Spielzeit beim 1. FC Köln: Bisherige Leistungsträger werden plötzlich zu Wackelkandidaten.

Die Neuverpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson sind vielversprechend und sie könnten zu einer Umgewichtung führen beim 1. FC Köln: Bisherige Leistungsträger werden plötzlich zu Wackelkandidaten.

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Für Lukas Kwasniok ist die Zeit des „Akkus aufladen“ schon wieder vorbei. Der neue Trainer des 1. FC Köln weilt bereits am Geißbockheim, wenn auch noch mit angezogener Handbremse. Denn seine Mannschaft regeneriert eben dann doch noch. Am Nachmittag steht die erste Pressekonferenz des Coachs in Köln an. Im Interview bei „fc.de“ erklärte Kwasniok aber, dass es in der Urlaubszeit durchaus auch Gespräche mit Thomas Kessler gegeben habe. Man habe sich in Sachen „Kaderplanung“ abgesprochen. Das ist auch bitter nötig. Denn der Kader des FC steht noch nicht, enthält noch zu viele Baustellen. Denn rein spielerisch war die vergangene Saison alles andere als eine Meisterleistung. Kessler hatte daher vor einer Woche erklärt, er suche in nahezu jeder Positionsgruppe.

Ungeahnte Herausforderer

Durch die insgesamt acht Abgänge ist klar, dass die Kölner ein neues Gesicht erhalten werden. Zumal es nicht bei den acht Spielern bleiben wird. Der FC muss sich vor allem in der Breite neu aufstellen, wird aber gleichzeitig auch an der Qualität des Kaders arbeiten müssen. Mit den bisherigen Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson kann das durchaus gelungen sein. Die beiden Akteure gehörten zweifelsohne zu den besten Spielern der 2. Bundesliga. Es ist also durchaus davon auszugehen, dass die Spieler verpflichtet wurden, um die erste Elf zu stärken. Und da werden noch weitere folgen. Ein erfahrener Innenverteidiger, ein weiterer zentraler Mittelfeldspieler, möglicherweise Außenverteidiger, die dann doch ein wenig mehr sind, als die kolportierten Backups.

Tatsächlich wird der Aufstieg mit seinem neuen Kader einige Veränderungen mit sich bringen. Und so kann es sein, dass Stammspieler oder Leistungsträger der vergangenen Spielzeit plötzlich eher als Wackelkandidat gelten könnten. So beispielsweise in der Innenverteidigung. Denn die war trotz der vermeintlichen Stabilität, die die Systemumstellung im vergangenen Oktober mit sich gebracht hat, nicht immer sattelfest. Tatsächlich hat selbst Timo Hübers einen Stammplatz nicht sicher, genauso wenig wie Dominique Heintz, der wohl mit dem Tempo der Bundesliga seine Probleme haben dürfte, wie auch Eigengewächs Julian Pauli oder eben Joel Schmied, der in der Rückrunde auch nicht immer den glücklichsten Eindruck gemacht hat. Sollten Kessler und Kwasniok der Glücksgriff Aaron Zehnter gelingen, dann wird Dauerbrenner Leart Pacarada einen starken Herausforderer erhalten.

Wer drängt in die Startelf?

Durch die „Rückkehr“ von Said El Mala und eine potenzielle Leihe von Jakub Kaminski wird auch der Konkurrenzkampf auf der Außenbahn stark erhöht. Linton Maina und Jan Thielmann sind potenzielle Startelf-Kandidaten, die sich dann aber ebenfalls messen müssen. Und auch durch Ache und Johannesson bekommt die Offensive noch einmal mehr Konkurrenz. Es wird spannend sein, welche Rolle sich Kwasniok beispielsweise für Florian Kainz einfallen lässt. Je nach anstehenden Neuverpflichtungen wie Tom Krauß oder vielleicht sogar Robin Fellhauer muss auch Denis Huseinbasic eine sehr überzeugende Vorbereitung abliefern. Aus der aktuellen Mannschaft scheinen nur zwei Stammplätze vergeben. Der von Marvin Schwäbe und der von Eric Martel. Und bei Zweiterem steht gar nicht fest, ob er überhaupt in Köln bleibt.

In knapp zwei Wochen legen die Kölner Profis los. Spätestens dann erhalten alle Akteure die Chance, Pluspunkte bei Lukas Kwasniok zu sammeln. Die Akkus sollten dann jedenfalls aufgeladen sein.

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Ist der FC wirklich an Marino Hinestroza interessiert?

Marino Hinestroza (Foto: Ernesto Ryan/Getty Images)
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Ist der FC wirklich an Marino Hinestroza interessiert?

Nach wie vor stockt der Transfer-Motor bei den Geißböcken. Zumindest in der Wahrnehmung, denn nach den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson ist es zuletzt ruhig geworden. Doch nun gibt es ein weiteres Gerücht. Der 1. FC Köln ist demnach an Marino Hinestroza interessiert.

Offenbar scheint der südamerikanische Markt für den FC doch interessant zu werden. Der 1. FC Köln ist anscheinend an Marino Hinestroza interessiert. Das berichtet das Online-Portal „fussballeuropa.com„. Demnach ist der FC einer von drei Clubs aus der Bundesliga, der sich für den Schienenspieler interessiert.

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Wie berichtet, sind die Kölner auf zahlreichen Positionen auf der Suche nach neuen Spielern. Unter anderem auch auf der Außenbahn. Und dort soll eben Marino Hinestroza ein Thema sein. Der 22-Jährige spielt aktuell für den kolumbianischen Erstligisten Atletico Nacional. Der Kolumbianer kommt in dieser Saison auf 18 Ligaspiele, in denen er vier Tore erzielte und zwei weitere vorbereitete. Vor knapp zwei Wochen gab der 22-Jährige auch sein Debüt in der A-Nationalmannschaft, beim 0:0 gegen Peru. Hinestroza ist eigentlich auf der rechten Offensivseite zu Hause, kann aber auch auf der linken Seite für ordentlich Dampf sorgen. Der Flügelspieler geht immer wieder in die direkten Zweikämpfe und sucht im Eins-gegen-eins den schnellen Weg Richtung Tor. Der Kolumbianer würde perfekt in der Spielsystem von Lukas Kwasniok passen.

Marktwert von sechs Millionen Euro

Würde, weil da ein sehr großes „Aber“ mitschwingt. Hinestrozas Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf sechs Millionen Euro eingeschätzt, der Vertrag läuft noch bis 2027. Wie „Fussballeuropa.com“ weiterberichtet, erwartet der kolumbianische Erstligist eine Ablöse in Höhe von rund acht Millionen Euro „plus eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 20 Prozent“, wie es weiter heißt. Wenn dem so ist, wird sich der FC wohl gar nicht erst um die Dienste des Offensivspielers bemühen. Das dürfte ein Regalfach zu hoch sein. Neben den Geißböcken sollen auch der FC Augsburg sowie der VfL Wolfsburg die Fühler ausgestreckt haben. Und gerade bei den Wölfen liegt das zweite große „Aber“. Denn der FC soll sich weitestgehend einig mit Wolfsburgs Jakub Kaminski sein. Der Deal soll wie berichtet auf eine Leihe hinauslaufen und steht angeblich kurz bevor.

Ein weiterer Schienenspieler würde für den FC wohl nur dann Sinn machen, wenn ein anderer die Geißböcke noch verlassen würde. Allerdings wohl eher nicht für die kolportiert geforderten acht Millionen. Zudem ist der südamerikanische Markt eigentlich nicht der der Kölner. Schon vor einigen Wochen tauchte erstmals ein überraschender Name aus Uruguay auf. „fussballeuropa.com“ berichtete damals von einem Interesse am schnellen Innenverteidiger Lucas Monzón. Wie wiederum „Winsports TV“ berichtet, ist RB Leipzig an Hinestroza interessiert. Da würde die Ablöse schon eher bezahlt werden können.

Warum SCP-Kapitän Raphael Obermair zum 1. FC Köln passen könnte

Raphael Obermair soll zum Thema beim 1. FC Köln geworden sein
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Warum SCP-Kapitän Raphael Obermair zum 1. FC Köln passen könnte

Mit Raphael Obermair sind es nun schon drei ehemalige Spieler des neuen Kölner Trainers, die angeblich auf der Liste der Geißböcke stehen. Tatsächlich ist ein Wechsel zum FC realistisch und auch nicht die schlechteste Option. Warum Raphael Obermair zum 1. FC Köln passen könnte.

Aaron Zehnter und Calvin Brackelmann wurden schon mehrfach als mögliche Neuzugänge beim FC gehandelt. Mittlerweile fällt noch ein weiterer Name eines bisherigen Paderborn-Akteurs. Warum Raphael Obermair zum 1. FC Köln passen könnte.

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Es ist alles andere als die klassische Fußballer-Karriere, die der Oberbayer dahingelegt hat. Mit 20 kickte er noch bei seinem Heimatverein in der 5. Liga, dem TSV Rosenheim. Es folgte der Wechsel zum FC Bayern München, in die zweite Mannschaft. Als es da nicht weiterging, stand Sturm Graz auf dem Programm und nach nur einem Jahr der Gang zu Carl Zeiss Jena in die 3. Liga. In Jena gelang der Profi-Durchbruch. Vielleicht auch, weil der heute 29-Jährige schon damals so ziemlich jede Position beim Drittligisten bekleidete, die gerade benötigt wurde. Auf beiden Außenbahnen turnte sich der Oberbayer aus, spielte Außenverteidiger genauso wie Außenstürmer, ließ es sich aber auch nicht nehmen, in der Innenverteidigung auf auf der Sechs auszuhelfen. Obermair spielte einfach überall.

Polyvalenz macht Obermair interessant

Diese Polyvalenz macht den 29-Jährigen auch jetzt für den FC interessant. Eigentlich auf der rechten Seite zu Hause, spielte Obermair nur im Sturm und im Tor nicht. Selbst als Zehner kam der 29-Jährige unter Lukas Kwasniok schon zum Einsatz. Dabei strahlt der noch-Paderborner dann doch eine gewisse Torgefahr aus, erzielte für die Ostwestfalen immerhin 13 Tore und bereitete 19 vor. Auch beim FC Magdeburg war er in 77 Spielen acht Mal selbst erfolgreich und gab später zu, dass er sich diese Abschlussstärke selbst gar nicht zugetraut hätte. Zwar wird der rechte Fuß als der starke des Mittelfeldspielers offiziell angegeben, tatsächlich ist Obermair aber beidfüßig unterwegs. Zumindest in der Theorie könnte der 29-Jährige also auf Positionen aushelfen, auf denen die Geißböcke suchen.

An der Flexibilität, an der Spielstärke ist Kwasniok sicher nicht gänzlich unschuldig. Der neue Kölner Trainer hat den Spieler gefördert, ihn entwickelt, stärker, zu einem routinierten Zweitliga-Spieler gemacht. Ob Obermair das Zeug zu einem Bundesligisten hat, darf zumindest hinterfragt werden. Der 29-Jährige stand zwar mal im Kader der Bayern, zum Einsatz kam der Oberbayer in der Bundesliga aber nicht. Vielleicht konnten sich die Parteien auch deswegen noch nicht auf eine Ablöse einigen. Der Marktwert liegt bei 1,5 Millionen Euro, in der Höhe soll dem Vernehmen nach auch eine Ablösesumme liegen. Der FC ist angeblich (noch) nicht bereit, so viel Geld für den 29-Jährigen hinzublättern.


Der 1. FC Köln im Wartezustand: Wann kommt der Dominoeffekt bei der Kaderzusammenstellung?

Thomas Kessler auf Spielersuche
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Der 1. FC Köln im Wartezustand: Wann kommt der Dominoeffekt bei der Kaderzusammenstellung?

Nach mehreren ablösefreien Abgängen in den letzten Jahren gibt es beim 1. FC Köln einen anderen Ansatz: Die Geißböcke wollen mit keinem Spieler ins letzte Vertragsjahr gehen. Das Motto ist entweder verlängern oder zwangsläufig verkaufen. Das hat Auswirkungen auf die aktuelle Kaderplanung: Der 1. FC Köln ist im Wartestand.

Über 20 Tage ist es her, dass der 1. FC Köln mit Isak Johannesson seinen letzten Neuzugang offiziell verkündet hat. Seitdem gab es einige Gerüchte, aber noch keine weitere bestätigte Neuverpflichtung. Das liegt auch daran, dass es noch einige Fragezeichen bei Spielern aus dem Aufstiegskader gibt, die nur noch ein Jahr Vertrag haben. Der FC würde mit vielen gerne verlängern, hat aber nicht das Heft des Handelns in der Hand. Das hat Auswirkungen auf die Kaderplanung: Der 1. FC Köln ist im Wartestand.

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Es gab in den vergangenen Jahren einige von ihnen: die Tim Lemperles, Dejan Ljubicics oder Justin Diehls. Spieler, mit denen der 1. FC Köln gerne verlängert hätte, die den Verein am Ende ihres Vertrags aber verlassen haben. Für die der FC dadurch auch keine Ablösesumme bekommen hat. Geschätzte 11,5 Millionen Euro betrugen alleine die Marktwerte von Lemperle, Ljubicic und Diehl zusammengerechnet zum Zeitpunkt ihrer Wechsel. Eine Menge Geld, die den Geißböcken bei der Kaderplanung fehlt. Damit das in Zukunft nicht wieder passiert, möchte der FC möglichst nicht mehr ins letzte Vertragsjahr mit seinen Profis gehen. Entweder ein Spieler verlängert seinen nur noch ein Jahr laufenden Kontrakt oder die Kölner versuchen ihn zu verkaufen.

Viele Fragezeichen bei der Kaderplanung

Aus dem aktuellen Kader haben alleine zwölf Profis nur noch einen Vertrag bis zum Sommer 2026. Darunter sind wichtige Stammspieler wie Eric Martel, Timo Hübers oder Jan Thielmann sowie einige junge Fußballer mit noch viel Potenzial wie Damion Downs oder Neo Telle. Sie würde der 1. FC Köln gerne halten. Das Problem aus Kölner Sicht: Bei den Spielern, mit denen sie verlängern wollen, müssen sie darauf warten, dass diese sich entscheiden. Das kann jedoch noch dauern. Martel und Thielmann sind bei der U21-EM, während Downs noch beim Gold Cup weilt. Bei allen drei ist meiner Entscheidung frühestens nach dem jeweiligen Turnier zu rechnen. Und auch bei den anderen Akteuren ist es gut möglich, dass sie erstmal die ersten Wochen unter dem neuen Trainer Lukas Kwasniok abwarten wollen, ehe sie eine Entscheidung treffen.

Das erschwert FC-Sportdirektor Thomas Kessler allerdings die Kaderplanung für die kommende Saison. So lange die Spieler sich nicht entscheiden, steht nicht fest, was der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt machen kann und muss. Wenn die Spieler verlängern würden, könnten die Geißböcke mit ihnen die neue Saison in Angriff nehmen. Gleichzeitig hätte der FC aber keine zusätzlichen Transfererlöse, mit denen er Neuzugänge für die anderen Baustellen im Kader (vor allem ein Rechtsverteidiger, ein zweiter Torwart und ein Innenverteidiger) tätigen könnte. Denn nach den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson für insgesamt zehn Millionen Euro ist nur noch wenig Transferbudget übrig.

Gibt es einen Dominoeffekt?

Erhöht werden könnte es, wenn einer oder mehrere Spieler sich dazu entscheiden, den Verein verlassen zu wollen. In dem Fall wäre wieder der FC am Zug und müsste einen geeigneten Abnehmer finden. Dabei ist die Kölner Verhandlungsposition durch die kurze restliche Vertragslaufzeit eher schwierig. Aber für Spieler wie Martel oder Downs wären trotzdem Ablösen in Höhe von um die fünf Millionen Euro realistisch. Dieses Geld könnte in Lösungen für die Problempositionen investiert werden. Allerdings bräuchte der Verein natürlich auch jeweils einen Ersatz für den abgegebenen Spieler. Das Problem würde sich also bis zu einem gewissen Grad nur verschieben. Die Geißböcke wären weiter darauf angewiesen, günstigere oder ablösefreie Spieler zu verpflichten oder mit Leihen zu arbeiten. Trotzdem wären die Kölner durch Verkäufe erstmal wieder handlungsfähiger auf dem Transfermarkt.

Bis die Entscheidungen gefallen sind, ist der Verein aber in einem Schwebezustand. Es ist unklar, was für finanzielle Mittel zur Verfügung stehen und auf welchen Positionen eventuell Ersatz gesucht werden muss. Dieser Zustand kann auch noch einige Zeit andauern. Wenn aber die erste Vertragsentscheidung gefallen ist, könnte das auch Auswirkungen auf die anderen Profis haben und einen Dominoeffekt bringen. Wenn auf der einen Seite zum Beispiel Martel seinen Vertrag verlängert, könnte das ein Signal an seine Kollegen senden. Sie würden vielleicht eher beim 1. FC Köln einen neuen Kontrakt unterschreiben, wenn ein starker Führungsspieler wie Martel bleibt und glaubt, mit dem FC etwas erreichen zu können. Auf der anderen Seite könnte der erste Abgang auch neue Verpflichtungen nach sich ziehen, für die die Kölner dann die Mittel hätten.

Was den Kölnern mehr helfen würde und was wahrscheinlicher ist, ist schwierig abzusehen. Aber für den Verein wäre es gut, wenn der erste Dominostein möglichst bald fällt. Immerhin sollen mit Jakub Kaminski und Tom Krauß gleich zwei Wechsel schon bald finalisiert werden.

Maina, Kaminski, Kainz? Said El Mala heizt den Konkurrenzkampf beim 1. FC Köln schon mächtig an

Said El Mala macht schon ordentlich Dampf
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Maina, Kaminski, Kainz? Said El Mala heizt den Konkurrenzkampf beim 1. FC Köln schon mächtig an

Bislang ist er einer der ganz großen Gesichter der U19-Europameisterschaft in Rumänien. Damit nährt der Offensivspieler die Hoffnung auf viel Spielfreude beim 1. FC Köln: Said El Mala heizt den Konkurrenzkampf an. Und könnte damit auch die ersten Interessenten anziehen.

Im vergangenen Sommer hat der FC bekanntlich einige junge Talente verpflichtet, die frühestens in diesem Sommer registriert werden sollten. Und ganz offensichtlich ist eins besonders interessant und wohl in naher Zukunft nicht nur für den 1. FC Köln: Said El Mala heizt den Konkurrenzkampf an.

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Die ganz große Klasse blitzte beim 5:5 gegen England auf, die eiskalte Nervenstärke beim 2:1-Erfolg über Norwegen am Freitagabend. Said El Mala zeigt bei der U19-Europameisterschaft in Rumänien ziemlich eindrucksvoll, worauf sich die Fans des 1. FC Köln in der kommenden Spielzeit freuen können. Der 18-Jährige ist einer der Garanten, dass es die DFB-Auswahl doch noch in die Vorschlussrunde, das Halbfinale gegen Spanien am Montag geschafft hat. In der Auswahl von Hanno Balitsch spielt El Mala Linksaußen, fiel in den Begegnungen vor allem durch seine Tempovorstöße, das Eins-gegen-eins und eine für sein Alter doch erstaunliche Körperlichkeit auf. Genauso wie schon in der Saison bei Viktoria Köln. Auch dort zeigte El Mala überragende Leistungen, machte auf sich aufmerksam, wurde zum jüngsten Akteur, der je in der 3. Liga zweistellig getroffen hat und ist der wertvollste Spieler der Klasse.

El Mala am Abend gegen Spanien

Zwar ist man geneigt, eine gewisse Parallele zu Marvin Obuz zu sehen, der bei seiner Leihe zu Rot-Weiss Essen ebenfalls die 3. Liga rockte, doch bringt El Mala noch eine besondere Klasse mit auf den Platz. Vor allem der Mut, immer wieder ins Eins-gegen-eins zu gehen, beeindruckt – selbst, wenn die ersten Versuche nicht funktionieren wollten. Für einen 18-Jährigen bringt der Offensivspieler zudem eine erstaunliche Robustheit und Körperlichkeit mit. „Ich freue mich sehr auf ihn, weil er einfach ein richtig guter Typ ist, der Bock hat für den FC zu spielen. Er ist einer der Gründe, warum ich es kaum erwarten kann, dass es endlich wieder losgeht“, sagte Thomas Kessler. Und die Einsätze bei der U19-Europameisterschaft untermauern die Vorfreude. Am Montagabend steht das Halbfinale gegen Spanien auf dem Programm. Gut möglich, dass El Mala dann ein weiteres Mal angreift.

Mit den Leistungen und Eindrücken hat El Mala jetzt schon den großen Konkurrenzkampf angeheizt. Denn in dieser Form wird der 18-Jährige ganz sicher kein Dauer-Kandidat auf der Bank sein. Dabei ist gerade die Position auf der linken Seite beim FC ziemlich gut besetzt. In der vergangenen Spielzeit überragte Linton Maina auf links. Der gebürtige Berliner hat seinen Vertrag beim FC verlängert, sicherlich nicht mit der Absicht, den Platz auf der Bank zu hüten. Seine zahlreichen Assists waren natürlich auch eine Bewerbung für mehr. Maina kann aber auch auf der rechten Seite spielen und würde dann möglicherweise Jan Thielmann herausfordern. Mit Jakub Kaminski sollen sich die Geißböcke ebenfalls mit einem linken Mittelfeldspieler weitestgehend einig sein. Der Pole verfügt über einen starken rechten Fuß, ist auch in der Abwehr einsetzbar. Die eigentliche Hauptposition ist aber die des Linksaußen.

Wird El Mala der Gewinner der Vorbereitung?

Und dann ist da eben noch Florian Kainz. Der Routinier bewies am Ende der vergangenen Spielzeit wieder aufsteigende Form, machte aber eben auch seine besten Spiele auf der linken Seite. Für den Österreicher wird es wohl auf der Außenbahn im schnellen Spiel von Lukas Kwasniok angesichts der Konkurrenz wenig Platz geben. Es ist also gut möglich, dass Kainz wieder ins Zentrum rücken muss. Die Konkurrenz auf der linken Seite ist jedenfalls groß. Der Weg ist sicherlich noch ein weiter und der Sprung von der 3. Liga in die Erstklassigkeit bekanntlich auch ein ziemlich großer. Bei den bisherigen Eindrücken würde es nicht wundern, wenn El Mala der große Gewinner der Vorbereitung ist. Es dürfte allerdings auch nicht mehr besonders lange dauern, bis es zahlreiche andere Interessenten gibt.


Keeper-Talent Alessandro Blazic verkündet Abschied vom 1. FC Köln

Alessandro Blazic U21 1. FC Köln
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Keeper-Talent Alessandro Blazic verkündet Abschied vom 1. FC Köln

Der 1. FC Köln und Alessandro Blazic gehen getrennte Wege: Das deutsch-slowenische Torwart-Talent wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern und dem Geißbockheim den Rücken kehren. Die Äußerungen von FC-Sportdirektor Thomas Kessler auf dem jüngsten Mitglieder-Stammtisch ließen bereits auf eine Trennung schließen, es folgte ein Statement des Keepers.

Die Vorzeichen waren schon seit einiger Zeit eindeutig. Es deutete sich ein Abschied an. Nun ist er klar. Der 1. FC Köln und Alessandro Blazic gehen getrennte Wege.

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Eine Trennung von Alessandro Blazic und dem 1. FC Köln könnte schon im Vorfeld des Mitglieder-Stammtischs festgestanden haben. Möglicherweise war es auch genau dieser Umstand, der Thomas Kessler zu ungewohnten Sätzen bewog. Kritische Worte in der Öffentlichkeit über eigene Spieler sind in der heutigen Zeit eine Seltenheit – und so dürften die Sätze des Funktionärs und Ex-Torhüters im Blazic-Lager nicht gut angekommen sein. Der FC, das betonte Kessler am Dienstagabend beim Mitglieder-Stammtisch, habe den Ende Juni auslaufenden Vertrag mit Blazic verlängern wollen. Im Anschluss hätte das Talent für höherklassige Spielpraxis verliehen werden sollen.

“Das ist eine Thematik, für die kann er nichts“

Der Sportdirektor erläuterte die Situation: „Das war sehr schwierig. Es gab wenig Clubs, die tatsächlich Interesse an einer Leihe hatten. Auf Alessandro ist nicht wirklich ein Club angesprungen“, äußerte Kessler. Ein möglicher Grund, den der ehemalige Keeper dafür ausgemacht haben will: „Das ist eine Thematik, für die kann er nichts, aber man kann sie auch nicht wegdiskutieren: Der Junge ist nicht mal 1,80 Meter groß“, so der Sportdirektor. „Wenn mir ein Torhüter angeboten würde, der 1,78 Meter groß ist, ich glaube, da würde ich nicht mal ins Video schauen.“ Torhüter wie Fabien Barthez (1,80 Meter) oder Iker Casillas (1,82 Meter) schafften es trotz ihrer Größe zum Weltmeister-Titel.

Darüber hinaus überraschte es, dass Kessler die Körpergröße von Blazic überhaupt thematisierte. Denn der slowenische U19-Nationalspieler überzeugte in der Regionalliga West mit starken Leistungen und stieg so direkt nach dem Aufstieg aus der U19 innerhalb weniger Wochen zur neuen Nummer eins in der U21 auf. Größen-Defizite waren in all den Monaten nach Außen kein Thema. Das konstatierte auch Kessler am Dienstagabend: „Er hat in der Regionalliga bewiesen, dass er trotz dieser Größe sehr mutig ist. Er hat sehr, sehr viele gute Spiele gemacht.“

Der Abschied von Blazic steht wohl fest

Die Worte dürften im Blazic-Lager dennoch nicht für gute Laune gesorgt haben – und den Abschied vom Geißbockheim wohl zementiert haben. Der Keeper hat zwar aktuell noch keinen neuen Vertrag unterschrieben, ein Verbleib beim FC bei derartigen Worten der Entscheidungsträger scheint ausgeschlossen. Denn Blazic verkündete am Sonntagabend seinen Abschied auf Instagram. „8 Jahre in Rot und Weiß. Ich habe viel gelernt und gegeben. Jetzt freue ich mich auf eine neue Herausforderung und gebe weiter Vollgas. Danke“, schreibt der Keeper. Und somit verliert der Verein ein Talent, dem zuletzt sogar Chancen auf den Sprung in den Profi-Kader zugetraut wurden. Das, so betonte Blazic noch im Herbst in einem Interview des Kölner Stadt-Anzeigers, sei auch sein Wunsch gewesen: „Ich würde natürlich sehr gerne hier den Sprung in den Profi-Bereich schaffen. Vor allem, weil ich jetzt seit acht Jahren hier spiele, da gäbe es kaum etwas Besseres, als hier den Durchbruch zu schaffen.“

Die Reserve des 1. FC Köln verliert das erste Testspiel

Doch daraus wird wohl nichts. Blazic, der am vergangenen Montag noch beim Trainingsauftakt der U21 auf dem Platz stand, fehlte am Samstag beim Testspiel gegen die U21 des VfL Bochum im Kader. Die U21-Fußballer des 1. FC Köln haben ihr erstes Testspiel der Sommer-Vorbereitung verloren. Der Vergleich mit dem Regionalliga-Aufsteiger der U21 des VfL Bochums in Düren endete mit 1:4 (1:2). Phil Thieltges brachte die FC-Reserve in Führung (29.). Bochum drehte die Partie aber noch vor der Pause (33./39.) und kam in der zweiten Hälfte zu zwei weiteren Toren (61./75.). „Das Ergebnis ist erst einmal zweitrangig“, konstatierte Trainer Evangelos Sbonias, „es war eine gute Trainingswoche, wir konnten allen Spielern genügend Spielpraxis geben und haben einen Korb an Aufgaben bekommen, den wir in den nächsten Wochen intensiv bearbeiten müssen. Das werden wir tun. Wir starten von null, weil wir komplett neu zusammengestellt sind. Da wird das eine oder andere eine gewisse Zeit dauern, bis das eine Rädchen ins andere greift.“ Derweil fällt Luca Lechner mit einer im Training erlittenen Sprunggelenksverletzung vorerst aus.

Lukas Kwasniok startet beim 1. FC Köln und steht vor großen Herausforderungen

Lukas Kwasniok ist neuer Trainer des 1. FC Köln
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Lukas Kwasniok startet beim 1. FC Köln und steht vor großen Herausforderungen

Für Lukas Kwasniok beginnt nun die Arbeitszeit beim FC. Der 44-Jährige wird in der kommenden Woche seine Arbeit bei den Geißböcken aufnehmen. Doch die Aufgabe wird sicher keine leichte beim 1. FC Köln: Auf Lukas Kwasniok wartet direkt viel Arbeit.

Das Training beginnt in zwei Wochen, für den Kölner Trainer geht es jetzt schon los beim 1. FC Köln: Und auf Lukas Kwasniok wartet direkt viel Arbeit.

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Erst in 14 Tagen steht die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Der FC startet am 7. Juli mit der Vorereitung auf die kommende Saison, ab dem 4. Juli stehen die medizinischen Untersuchungen an. Für Trainer Lukas Kwasnok geht es dagegen schon diese Woche am Geißbockheim los. Am Mittwoch wird der Coach in der obligatorischen Pressekonferenz vorgestellt. Diese sollte bekanntlich erst Ende Juni stattfinden, weil der Coach noch im Urlaub weilte, die Akkus wieder aufladen wollte. Das ist nun geschehen und die Akkus werden wohl in den kommenden Tagen schon ordentlich beansprucht. Denn für den Trainer werden es arbeitsintensive erste Tage am Geißbockheim. Kwasniok wird gleich auf mehrere Baustellen treffen, die im Idealfall bis zum Beginn der Vorbereitung zumindest eingeleitet sind.

Wichtige Kaderentscheidungen

Kwasniok wird sich mit Thomas Kessler einige Gedanken über den kommenden Kader machen müssen. Zum einen sind noch einige Baustellen zu schließen. Wie berichtet wollen die Kölner mindestens in der Innenverteidigung sowie auf der Position des Rechtsverteidigers nachbessern. Eine große Lücke besteht auch auf der Keeper-Position. Marvin Schwäbe, um den es in der vergangenen Woche Gerüchte gab, braucht noch einen Ersatzkeeper und auch eine Nummer drei. Zudem wollen die Kölner auf der Sechs und in der Offensive nachlegen. Mit Tom Krauß und Jakub Kaminski sind zwei Verstärkungen gefunden, mit denennder Trainer vielleicht noch einmal sprechen will, bevor es eine Entscheidung über eine mögliche Zusammenarbeit gibt. Dazu soll wohl auch noch ein Stürmer verpflichtet werden.

Es wird aber auch um den Trainingskader und damit um die Frage gehen, welches Talent die Chance erhält, sich ebenfalls in der Vorbereitung zu beweisen. Mansour Ouro-Tagba, Malek El Mala, Chilohem Onuoha, Etienne Borie und Fayssal Harchaoui könnten zum Kader gehören, während Neo Telle und Emin Kujovic wohl verliehen werden sollen. Das geht bekanntlich nur, wenn der Vertrag verlängert wird. Auch Jaka Potocnik steht auf der Liste der Spieler, die über ein Leihkonstrukt Spielpraxis erhalten sollen. Ohnehin wird Kwasniok wohl noch einmal eine genauere Bestandsaufnahme machen.

Gespräche mit potenziellen Kandidaten

Und dann könnten da noch Gespräche mit den Ex-Spielern aus Paderborn auf dem Programm stehen. Der FC ist nach wie vor an einer Verpflichtung von Aaron Zehnter interessiert. Der Linksverteidiger würde interessant werden, wenn Max Finkgräfe wie geplant den Verein verlässt. Kwasniok und Zehnter sollen ein gutes Verhältnis gehabt haben. Gut möglich, dass der Trainer am Ende den Unterschied bei den Interessenten macht. Auch Calvin Brackelmann soll auf der Wunschliste stehen. Der Innenverteidiger brachte unter Kwasniok auch sehr starke Leistungen. Zudem dürfte es aber noch weitere Gespräche geben. Robin Fellhauer gilt beispielsweise als einer der Lieblingsspieler von Kwasniok. Der Mittelfeldspieler der SV Elversberg muss vermutlich aber auch noch überzeugt werden.

Der 1. FC Köln sucht einen Innenverteidiger: Was bedeutet das für Schmied, Heintz und Co?

Timo Hübers und Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln sucht einen Innenverteidiger: Was bedeutet das für Schmied, Heintz und Co?

Ein Rechtsverteidiger, Torhüter und in der Innenverteidigung – an zahlreichen Stellen sieht FC-Sportdirektor Thomas Kessler momentan großen Bedarf für Neuzugänge. Aber gerade in der Innenverteidigung hat der FC schon einige Spieler im Kader. Wenn noch einer dazu kommt beim 1. FC Köln: Was heißt ein Transfer für Heintz, Schmied und Co.?

Bis jetzt hat der 1. FC Köln mit Ragnar Ache und Isak Johannesson zwei offensivere Spieler zur neuen Saison unter Vertrag genommen. In der Defensive gab es noch keine Transfers. Dabei ist gerade in dieser noch Bedarf. Unter anderem möchte der Verein noch in der letzten Kette aktiv werden. Wenn noch ein Innenverteidiger dazukommt beim 1. FC Köln: Was heißt ein Transfer für Heintz, Schmied und Co.?

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Vor ein paar Tagen hat FC-Sportdirektor Thomas Kessler beim Mitgliederstammtisch klar kommuniziert, auf welchen Positionen der 1. FC Köln auf jeden Fall noch nachlegen muss. Neben einem weiteren Rechtsverteidiger und einem zweiten Torwart sieht er vor allem auf einer Position noch Bedarf. „In der Innenverteidigung haben wir auch noch eine Vakanz“, so Kessler. Dabei haben die Geißböcke rein von der Anzahl her genug Optionen im Kader. Wenn also ein neuer Stamm-Innenverteidiger verpflichtet wird, würde das logischerweise Auswirkungen auf die weiteren Spieler auf der Position haben.

Was bedeutet ein weiterer Transfer für Heintz, Schmied und Co.?

Keine Sorgen machen müsste sich Kapitän Timo Hübers. Beim Kölner Abwehrchef wird auch in der nächsten Saison das Motto sein: Ist Hübers fit, ist er gesetzt. Anders könnte es bei Dominique Heintz aussehen, der in der vergangenen Saison häufig der Nebenmann von Hübers in der Vierer- oder Dreierkette war. Dabei machte er seine Sache meist sehr ordentlich. Eine große Schwäche von Heintz dürfte in der Bundesliga aber deutlicher zum Vorschein kommen: Es fehlt ihm an Tempo. Gerade mal auf eine Spitzengeschwindigkeit von 31,95 km/h kam der 31-Jährige in der vergangenen Saison. Das könnte in der Bundesliga, die bekanntlich nochmal schneller als die 2. Liga ist, zum Problem werden. Es ist fraglich, wie gut Heintz das mit seiner zweifellos vorhandenen Erfahrung ausgleichen kann. Dadurch könnte Heintz von einem neuen Innenverteidiger verdrängt werden.

Auch für Winterneuzugang Joël Schmied könnte die Luft dann eng werden. Seit seinem Wechsel zum 1. FC Köln im Januar konnte er bis jetzt noch nicht nachhaltig überzeugen. Gerade zum Schluss der vergangenen Spielzeit war er nur noch Rotationsspieler. Zur neuen Saison bräuchte der Schweizer nochmal einen Leistungsschub, um auch sportlich richtig in Köln anzukommen. Neben Schmied könnte auch Luca Kilian im Laufe der nächsten Saison wieder eine Option für die Kölner Innenverteidigung werden. Der Innenverteidiger hatte sich im Dezember erneut einen Kreuzbandriss zugezogen, nachdem er zuvor bereits monatelang wegen der gleichen Verletzung ausgefallen war. Bei einem normalen Heilungsverlauf könnte er im Herbst wieder ins Geschehen eingreifen. Für ihn würde ein neuer Innenverteidiger den Weg zurück in die Mannschaft zusätzlich erschweren.

Herausforderung für Pauli und Telle

Mit Julian Pauli und Neo Telle haben noch zwei junge Talente in der abgelaufenen Saison ihr Debüt für die erste Mannschaft gegeben. Während Telle nur dreimal eingewechselt wurde, stand Pauli gerade in der ersten Saisonhälfte meist in der Startelf. Nach einer längeren Pause aufgrund einer Gehirnerschütterung kam er jedoch einige Zeit nicht mehr zum Zug. Für beide wäre es eine noch größere Herausforderung, auf Einsatzzeiten zu kommen, wenn der FC auf dem Transfermarkt in der Innenverteidigung aktiv wird. Ein neuer Innenverteidiger hätte also für nahezu alle anderen Spieler auf der Position bei den Kölnern Konsequenzen. Es zeigt sich aber auch, warum Sportdirektor Kessler unbedingt noch eine weitere Option für die Innenverteidigung holen möchte: Bis auf bei Timo Hübers steht hinter allen Innenverteidigern im Kader ein Fragezeichen, ob es für die Bundesliga reicht.

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Florian Dietz vor Wechsel in die 3. Liga?

Florian Dietz soll im Fokus von Schweinfurt stehen?
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Florian Dietz vor Wechsel in die 3. Liga?

Hat der FC einen Abnehmer für einen vermeintlichen Abschiedskandidaten gefunden? Zumindest soll es Interesse geben an einem Spieler des 1. FC Köln: Florian Dietz gerät in den Fokus von Schweinfurt.

Nicht nur bei der Zusammenstellung des Kaders für die kommende Spielzeit ist Arbeit angesagt, beim FC ist man dieser Tage auch auf der Suche nach Abnehmer einiger Spieler. Spieler, die wahrlich nicht immer überzeugten beim 1. FC Köln: Florian Dietz gerät offenbar in den Fokus von Schweinfurt.

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So wirklich glücklich verlief auch die Leihe nach Österreich nicht. Florian Dietz war im Februar zum SCR Altach gewechselt, avancierte schnell zum Stammspieler und trug sich auch in die Torschützenliste ein. Doch dann suchte den Stürmer das Verletzungspech einmal mehr heim. Dietz litt zunächst utner Schulterproblemen, brach sich schließlich das Schlüsselbein, kam in den letzten zehn Saisonspielen einmal und das neun Minuten zum Einsatz. Unabahängig der Verletzungen wird man beim FC in der kommenden Spielzeit eher wenig Verwendung für den Angreifer haben, dessen Vertrag im vergangenen Sommer etwas überraschend noch einmal verlängert wurde. Schon damals hatte es Spekulationen über einen Abschied gegeben, doch der Stürmer erhielt eine Vertragsverlängerung bis zum Sommer 2026.

Immer wieder schwere Verletzungen

Eine weitere Erweiterung des Kontrakts wird es in diesem Sommer wohl eher nicht geben. Dietz schaffte es beim FC nicht, sich nachhaltig durchzusetzen. Auch, wenn er einige Male positive Ansätze zeigte. Insgesamt lief der 26-Jährige 27 Mal für die Profis der Geißböcke auf, erzielte immerhin drei Tore. Darunter zwei im internationalen Wettbewerb. Damals setzte Steffen Baumgart große Hoffnungen in den Angreifer, der sich im Duell gegen die TSG Hoffenheim aber das Kreuzband riss. Die Rückkehr gestaltete sich schwierig. Für Dietz war es bereits der zweite Kreuzbandriss. Auch an der Schulter war der Stürmer immer wieder und lange verletzt. Nun könnte es einen Wechsel in die 3. Liga geben. Denn der Aufsteiger 1. FC Schweinfurt scheint sich für den Stürmer zu interessieren.

Der 26-Jährige steht offenbar auf der Liste dees Aufsteigers. „Wir halten als kleiner Verein mit wenig Budget gerne Kaderplätze frei. Zum Beispiel für fränkische Profis, die es in ihren Klubs nicht packen. Zwei Stürmer, der Essener Manuel Wintzheimer oder der Kölner Florian Dietz, fallen einem da ein“, sagte Victor Kleinhenz gegenüber dem „Kicker“. „Es würde nicht unserer Aufgabe gerecht werden, wenn wir uns mit solchen regionalen Spielern nicht beschäftigten.“

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Tütet der FC jetzt die nächste Leihe ein?

Jakub Kaminski soll zum 1. FC Köln wechseln
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Tütet der FC jetzt die nächste Leihe ein?

Nach dem Frühstart mit den Verpflichtungen von Isak Johannesson und Ragnar Ache war es zuletzt ein wenig ruhiger geworden. Im Gegenteil, einige Deals scheinen geplatzt zu sein. Nun kommt aber offenbar wieder Bewegnung in den Transfermotor des 1. FC Köln: Jakub Kaminski steht vor einer Leihe beim FC.

Offenbar könnte es schon bal die nächsten Neuverpflichtungen geben beim 1. FC Köln: Jakub Kaminski steht vor einer Leihe beim FC. Das berichtet der polnsiche Journalist Sebastian Staszewski auf „X“.

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Demnach seien die Gesprächen zwischen dem FC und dem Spieler weit fortgeschritten. Kaminski würde gerne nach Köln wechseln, die Gespräche laufen laut Staszewski aber noch. Und wie im Fall von Tom Krauß scheint es sich um eine Leihe mit Kaufoption zu handeln. Denn auch bei dem zentralen Mittelfeldspieler streben die Geißböcke eine Leihe an. Sollte der FC die Klasse halten, greift die Kaufpflicht. Dann würde Krauß fest zu den Geißböcken wechseln. Thomas Kessler hatte auf dem Mitgliederstammtisch Anfang der Woche erklärt, er könne sich auch einige Leihkonstrukte vorstellen. Zumal man nicht im Teich der ganz Großen „mitschwimmen“ könne. Mit Leihen wie im Fall Krauß oder Kaminski ist der FC dann doch in der Lage, Bundesliga erfahrene Spieler zu verpflichten.

Marktwert von fünf Millionen Euro

Kaminski wollte dem Vernehmen nach noch abwarten, wer neuer Trainer beim VfL Wolfsburg wird. Dieser steht mittlerweile fest. Anscheinend hat der polnische Nationalspieler nun aber für sich die Entscheidung getroffen, mit Lukas Kwasniok beim FC besser arbeiten zu können. Der 23-Jährige spielte 78 Mal für Wolfsburg, erzielte in diesem Zeitraum fünf Tore und bereitete zehn Treffer vor. Vor seiner Zeit in der Bundesliga spielte Kaminski für Lech Posen und durchlief so ziemlich jede polnsiche Juniorennationalmannschaft. Mit der A-Nationalmannschaft nahm der Offensivspieler sogar an der Weltmeisterschaft in Katar teil, stand in allen vier Spielen auf dem Platz. Auch beim Testspiel-Erfolg über die DFB-Auswahl im Sommer 2023 stand Kaminski in der Startelf – und das als Linksverteidiger einer Dreierkette.

Der Marktwert des Schienenspielers wird auf fünf Millionen Euro geschätzt. Kaminski spielt in der Regel eine sehr offensive Rolle auf der linken Seite, verfügt über einen starken rechten Fuß und hat mit 23 Jahren noch Entwicklungspotenzial. Der Marktwert wird aktuell auf fünf Millionen Euro geschätzt. Beim VfL Wolfsburg hat der Pole noch Vertrag bis 2027.