Elversberg das spielstärkste Team, Paderborn lauert – Der 1. FC Köln kann nicht auf große Patzer hoffen

Kann dem 1. FC Köln den Aufstieg verbauen: Horst Steffen mit dem SV Elversberg
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Elversberg das spielstärkste Team, Paderborn lauert – Der 1. FC Köln kann nicht auf große Patzer hoffen

Der 1. FC Köln trifft im alles entscheidenden Spiel auf den 1. FC Kaiserslautern. Mit einem Sieg wären die Geißböcke sicher wieder in der 1. Bundesliga, im Falle einer Niederlage ist sogar der Verbleib im Unterhaus möglich – der FC müsste auf Unterstützung hoffen. Darum sollte der 1. FC Köln sich nicht auf Schützenhilfe verlassen.

Im Ernstfall ist der 1. FC Köln auf Hilfe der Konkurrenz angewiesen am letzten Spieltag. Elversberg, Paderborn und auch Kaiserslautern und Düsseldorf können sich vor dem großen Finale noch konkrete Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Darum sollte der 1. FC Köln sich nicht auf Schützenhilfe verlassen.

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Der Hamburger SV hat es am vergangenen Spieltag vorgemacht, nun will der 1. FC Köln nachziehen. Am letzten Spieltag der Saison soll der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga endlich gelingen. Doch angesichts der durchwachsenen Punkteausbeute im Saisonendspurt ist das keineswegs sicher. Zwar hat sich der FC durch den jüngsten Erfolg über den 1. FC Nürnberg eine gute Ausgangsposition verschafft, doch die Entscheidung über die Rückkehr in die Belle-Etage fällt erst am 34. Spieltag. Ein Ausrutscher gegen den 1. FC Kaiserslautern könnte jedoch teuer werden. Sollten sowohl Elversberg als auch der SC Paderborn ihre Spiele gewinnen, droht dem FC ein weiteres Jahr im Unterhaus. Daher lohnt sich ein Blick nicht nur auf das Spiel gegen Kaiserslautern, bei dem der FC selbst die Fäden in der Hand hat, sondern auch auf die Begegnungen der direkten Aufstiegskonkurrenz.

SV Elversberg – FC Schalke 04 

Für die Gastgeber aus Gelsenkirchen, die aktuell auf Platz 13 stehen, geht es nach einer enttäuschenden Saison lediglich darum, sich mit einem guten Gefühl aus der Spielzeit zu verabschieden. Der Klassenerhalt ist den Schalkern nur noch in der Theorie zu nehmen, trotz der 0:2-Niederlage am 33. Spieltag gegen Düsseldorf. Die Eintracht müsste schon 14 Treffer aufholen. Ausgerechnet Elversberg bescherte Schalke durch den 3:0-Sieg am vergangenen Spieltag gegen Braunschweig den Verbleib in der 2. Liga. Die Erfolgsaussichten sind für Königsblau nicht die besten. In den bisherigen drei Duellen beider Teams gewann nie die Heimmannschaft. Im Hinspiel feierte Schalke einen deutlichen 4:1-Auswärtssieg gegen den damaligen Tabellenführer. Vor heimischer Kulisse will sich S04 nach einer verkorksten Saison dennoch im Positiven von seinen Fans verabschieden. Doch was ihnen am vergangenen Spieltag noch in die Karten spielte, könnte ihnen am Sonntag zum Verhängnis werden.

Denn mit Fisnik Asllani kommt einer der formstärksten Angreifer der Liga. Mit 26 Scorerpunkten in 32 Spielen zählt er zu den herausragenden Akteuren in der laufenden Saison. Der 22-jährige Stürmer steht aktuell auf Leihbasis von der TSG Hoffenheim beim SV Elversberg unter Vertrag und ist ligaweit der zweitbeste Scorer. Er präsentiert sich vor dem gegnerischen Tor kaltschnäuzig und effizient. Allein am vergangenen Spieltag war Asllani beim 3:0-Sieg seiner Elf erneut erfolgreich. Insgesamt kommt er auf sieben Vorlagen und beeindruckende 18 Vorlagen. Seine Zukunft bleibt spannend: Laut dem „Kicker“ plant Hoffenheim eine Vertragsverlängerung mit dem Kosovaren. Im Kraichgau ist die Konkurrenz auf der Stürmerposition jedoch groß und wird zur neuen Saison mit dem ablösefreien Zugang von Tim Lemperle vom 1. FC Köln noch größer.

Bereits im vergangenen Winter gab es Gerüchte über einen Asllani-Wechsel nach Köln. Fest steht: Asllani wird im Saisonfinale gegen Schalke 04 besonders im Fokus stehen. Nur Ragnar Ache von Lautern feuerte ligaweit mehr Torschüsse ab als Asllani (99), sodass Schalkes Keeper Justin Heekeren alle Hände voll zu tun bekommen dürfte.

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Karlsruher SC – SC Paderborn 

Auch der SC Paderborn darf sich vor dem letzten Spieltag der Saison noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Punktgleich mit der SV Elversberg, aber mit dem schlechteren Torverhältnis, liegen die Ostwestfalen in Lauerstellung hinter dem 1. FC Köln. Die Ausgangslage ist eng, doch die Vorzeichen sind günstig: In der 2. Bundesliga feierte der SCP gegen kein anderes Team mehr Siege als gegen den KSC – stolze zwölf in 23 Duellen. Auch im Wildparkstadion fühlen sich die Paderborner offensichtlich wohl: Die letzten drei Auswärtsspiele dort wurden allesamt gewonnen, zuletzt sogar zweimal ohne Gegentor (3:0, 1:0). Davor gab es ein torreiches 4:2.

Das Spiel in Karlsruhe hat jedoch nicht nur sportliche Brisanz, sondern auch eine emotionale Note: Für Trainer Lukas Kwasniok ist es das letzte Spiel an der Seitenlinie des SCP. Der 43-Jährige verlässt den Verein und könnte schon bald in Köln anheuern. Er wird dort als heißer Kandidat für die Nachfolge von Interimscoach Friedhelm Funkel gehandelt. Kwasniok selbst hat unlängst betont, dass er den nächsten Schritt in die Bundesliga machen wolle. Gelingt ihm mit Paderborn der Aufstieg, könnte der Weg ans Geißbockheim ganz konkret werden. Kurios: Kwansiok wurde in Karlsruhe ausgebildet, spielte für die Junioren des KSC.

SC Magdeburg – Fortuna Düsseldorf

Auch für Fortuna Düsseldorf lebt vor dem letzten Spieltag die Hoffnung auf den Aufstieg – zumindest rechnerisch. Damit die Rheinländer tatsächlich noch Platz drei erreichen können, müssen sowohl Elversberg als auch der SC Paderborn ihre Spiele verlieren. Nur dann könnte sich die Fortuna noch auf den Relegationsplatz schieben. Dabei geht es für die Düsseldorfer ausgerechnet nach Magdeburg, wo sie auf einen Gegner mit zweierlei Bilanz treffen. Im Hinspiel feierte der FCM einen spektakulären 5:2-Heimsieg, obwohl man zur Pause noch mit 1:2 zurücklag. Es war zugleich der erste Zweitliga-Erfolg der Bördestädter gegen Düsseldorf. Doch die Auswärtsbilanz der Fortuna in Magdeburg kann sich sehen lassen: Die letzten drei Gastspiele wurden allesamt gewonnen, zwei davon nach Rückstand. Somit gehen beide Teams mit unterschiedlichen Vorzeichen in den Saisonabschluss: Magdeburg spielt um einen versöhnlichen Abschluss, Düsseldorf um die letzte Mini-Chance im Aufstiegsrennen.

Steigt das Kölner Herzschlagfinale ohne Tim Lemperle?

Ex-FC-Trainer Gerhard Struber, der von Friedhelm Funkel nach dem 1:1 gegen Regensburg am 32. Spieltag abgelöst wurde, schwörte im Laufe seine Amtszeit gerne darauf, sich nicht zu sehr mit den Stärken und Schwächen der Gegner zu befassen – „bei-sich-sein“ war die Devise unter dem Österreicher. Und damit hat der 1. FC Köln auch dieser Tage, unter Interimstrainer Friedhelm Funkel, genug zu tun. Den Topstürmer Tim Lemperle wird aller Voraussicht nach im wichtigsten Spiel der Saison nicht im Kader stehen. Der 22-Jährige war in eine Schlägerei auf einem Partyschiff verwickelt. Lemperle fällt möglicherweise aus. Bis zum Anpfiff am Sonntag um 15:30 Uhr (live im Liveticker auf come-on-fc.com) wird Funkel seine Mannschaft gegen seinen Ex-Club eine alternative Lösung für das Sturmzentrum einfallen lassen müssen.

Leicht wird die Begegnung gegen den FCK sicher nicht. Denn auch Lautern hat noch die Chance auf den Relegationsplatz. Allerdings müssen die Pfälzer auf drei Plätze schielen. Elversberg und Paderborn müssen verlieren, der FCK gewinnen und noch zwei Tore auf die Fortuna gut machen. Die Chance ist noch da, sie ist aber klein.


„Man spielt nie auf Unentschieden“ – Jusuf Gazibegovic über den Trainerwechsel und Kaiserslautern

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„Man spielt nie auf Unentschieden“ – Jusuf Gazibegovic über den Trainerwechsel und Kaiserslautern

Am vorletzten Spieltag der laufenden Saison hat der Bosnier sein Comeback gegeben. Nun will er die Begegnung gegen den FCK unvergesslich machen für den 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic spricht über den Trainer und Kaiserslautern.

So wirklich viel Ruhe ist am Geißbockheim dieser Tage wohl nicht zu erwarten. Die Vorbereitung auf das Duell gegen Kaiserslautern läuft, Transfergerüchte machen die Runde und die Causa Lemperle trägt ganz sicher nicht zu einer ruhigen Woche bei. Für den 25-jährigen Winter-Neuzugang lief es jedoch rund in den vergangenen Tagen beim 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic spricht über den Trainer und Kaiserslautern.

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Gegen den 1. FC Nürnberg stand Jusuf Gazibegovic das erste Mal seit seiner Verletzung wieder auf dem Spielfeld und schonte sich ganz offensichtlich nicht: Schnellster Spieler des Spiels – 33,4 km/h. Von Vorsicht also keine Spur bei dem Winter-Neuzugang der Kölner, der von Interimscoach Friedhelm Funkel nach einer guten Stunde ausgewechselt wurde. Dabei hätte der 25-Jährige „in Nürnberg auch noch ein bisschen länger spielen können. Die Auswechslung war eine Vorsichtsmaßnahme, weil ich in der ersten Hälfte schon einen Schlag auf meinen Fuß abbekommen hatte“, so Gazibegovic im Interview auf fc.de. Das in ihn gesetzte Vertrauen von Funkel, den Bosnier in die Startelf zu berufen, hat sich also ausgezahlt.

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„Friedhelm ist ein sehr cooler Typ“

Zuvor hatte der Trainer in der Vorbereitung intensive Gespräche mit seinen Spielern geführt. “Beim ersten Mal hat er mich einfach gefragt, wie ich mich fühle nach der Verletzung. Ich habe gesagt, dass ich mich gut fühle. Am nächsten Tag hat er mir gesagt, dass er mit dem Gedanken spielt, mich spielen zu lassen“, beschreibt Gazibegovic die Situation nach dem Trainerwechsel. „Das hat mich natürlich gefreut, dass er mir nach der langen Verletzung das Vertrauen schenken will. Das wollte ich unbedingt zurückgeben.“ Wie bereits mehrfach von den Spielern vernommen, scheint Funkel bei den Geißböcken einen Nerv zu treffen – die richtigen Worte zu finden.

„Man muss sagen: Friedhelm ist ein sehr cooler Typ. Er weiß, wie er mit der Mannschaft reden muss, wie man sie heiß macht. Er hat uns gesagt, dass wir an unsere Fähigkeiten glauben sollen, nichts Besonderes machen müssen. Wenn wir frei aufspielen, sind wir fußballerisch gut. Der Trainer hat ein gutes Gefühl für die Spieler“, sagte Gazibegovic. Am Sonntag steht für die Geißböcke dann das voraussichtlich und hoffentlich letzte Saisonspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern auf dem Plan. Für den Bosnier sei es auf jeden Fall eines der Top-drei-Spiele bisher, vielleicht sogar das größte mit der Kulisse und dem, was auf dem Spiel steht. „Ich habe in der Kürze der Zeit gemerkt, wie verrückt die Stadt nach dem Verein ist“, sagte Gazibegovic.

„Man spielt nie auf Unentschieden“

„Klar ist auch Druck da, wir wissen aber, dass wir alles in der eigenen Hand und die beste Ausgangssituation haben. Es ist nicht einfach für den Kopf, aber mit unseren Fans im Rücken werden wir das schaffen.“ Für den Aufstieg reicht dem FC am Sonntag ein Remis gegen die Roten Teufel. Bei einer Niederlage käme es auf den Ausgang der Spiele der direkten Konkurrenten an. “Man spielt nie auf Unentschieden, das wäre ein großer Fehler. Vielleicht kommt eine Phase im Spiel, wo man es über die Zeit bringen muss. Aber wenn du ins Spiel gehst und auf einen Punkt spielst, endet es meistens nicht gut. Wir gehen ins Spiel und spielen auf Sieg“.

„Für solche Spiele lebt jeder Fußballer“

Der 25-Jährige kann den Sonntag kaum erwarten: „Für solche Spiele lebt jeder Fußballer. Du nimmst Erfahrung mit als Spieler, das macht dich größer und besser, du lernst mit solchen Situationen umzugehen“. Gazibegovic beschrieb den Moment, wenn das entscheidende Tor fällt als „eines der geilsten Dinge, die es gibt.“ Den Gegner schätzt der Bosnier als durchaus gefährlich ein. Gerade, weil es für den FCK auch noch eine kleine Chance auf das Erreichen des Relegationsplatzes gibt. „Sie haben eine gute Mannschaft, sind sehr unangenehm und haben mit Ragnar Ache einen Stürmer, der viele Tore erzielt und aus wenig viel macht.“ Mit Ache kommt am Sonntag der Stürmer ins Kölner Stadion, an dem der FC wohl interessiert sein soll. Gespräche sollen aber erst nach dem Duell weitergeführt werden.

Für das große Saisonfinale bleibt den Kölnern nun nur noch, Ruhe zu bewahren und die von Funkel geforderte Lockerheit und den Spaß am Spiel auf den Platz zu bringen. Das Vertrauen in den Trainer hat die Mannschaft. “Er hat so viel Erfahrung. Ich habe selten einen Trainer gesehen, der in solchen Situationen so ruhig bleiben kann, der auch nach dem Rückstand immer an die Wende und an die Mannschaft glaubt. Er hat in der kurzen Zeit schon einen sehr guten Job gemacht“, so Gazibegovic. Wie gut der Job dann am Ende wirklich war, wird der Sonntag im Kölner Stadion zeigen.


1. FC Köln verpflichtet geplanten Winter-Transfer Artem Belousov für die U21

Der 1. FC Köln hat Artem Belousov für die U21 verpflichtet.
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1. FC Köln verpflichtet geplanten Winter-Transfer Artem Belousov für die U21

Der nächste Neuzugang für die Kölner Reserve. Der 1. FC Köln verpflichtet Artem Belousov für die U21. Schon im Winter sollte der Ukrainer zum FC kommen. Nun wurde der Deal offiziell verkündet.

Die Planungen für die kommende Spielzeit laufen auf Hochtouren und das nicht nur bei den Profis. Der 1. FC Köln verpflichtet Artem Belousov für die U21. Das gab der Verein am Nachmittag bekannt. Belousov hätte schon im Winter nach Köln wechseln sollen, doch der Transfer kam nicht zu stande.

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Die Kölner Zweitvertretung erhält einen weiteren Spieler Artem Belousov wechselt vom FC Hennef ans Geißbockheim. „Artem wollten wir bereits im Winter als Verstärkung für die U19 verpflichten und sind nun sehr froh, dass es jetzt funktioniert hat“, sagte Lucas Berg, Bereichsleiter Nachwuchs beim 1. FC Köln. Der Ukrainer stand schon länger auf dem Zettel der Geißböcke. Im Winter schien bereits viel geklärt, der Deal platzte aber. „Artem hat bereits viel erlebt und hat den unbändigen Willen Fußballprofi zu werden. Das sieht man auf und neben dem Platz, was uns sehr beeindruckt hat. Mit Artem gewinnen wir einen gefährlichen, kreativen und variablen Offensivspieler dazu, der bereit ist, alles zu investieren.“

Artem Belousov: „Ich werde alles dafür geben und freue mich auf die Herausforderung“

Der heute 19-Jährige wechselte im Sommer 2022 zum FC Hennef, durchlief dort noch einige Juniorenteams und spielte dort zuletzt in der U19. Auch bei den Snioren kam der Ukrainer bereits fünf Mal zum Einsatz. Hennef spielt aktuell in der Mittelrheinliga. „Ich freue mich sehr, für den FC spielen zu dürfen. Als ich nach Deutschland gekommen bin, war das erste Spiel, das ich im Stadion geguckt habe, ein Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen“, sagt Belousov. „Ab dem Zeitpunkt war es mein Traum, selber für den FC zu spielen. Ich werde alles dafür geben und freue mich auf die Herausforderung.“ Vor wenigen Wochen hatten die Geißböcke bereits den Wechsel des ehemaligen Duisburger Spielers Marvin Ajanie bekannt gegeben. In den kommenden Wochen werden sicher noch weitere Transfers folgen.

Für die Kölner U21 steht am kommenden Samstag das letzte Spiel der Saison an. Dann geht es gegen den Traditionsverein RW Oberhausen.


„Ich würde lieber heute als morgen spielen“ – Timo Hübers über die Vorfreude und Anspannung vor Kaiserslautern

Timo Hübers im Training
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„Ich würde lieber heute als morgen spielen“ – Timo Hübers über die Vorfreude und Anspannung vor Kaiserslautern

Nun sind es nur noch wenige Tage, bis das Duell gegen Kaiserslautern im Kölner Stadion auf dem Programm steht. Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren beim 1. FC Köln: Das sagt Timo Hübers zu Anspannung und Stimmung beim FC.

Nach der Einheit am Mittwoch stellte sich der FC-Kapitän den Fragen der Journalisten. Zur Causa Lemperle wollte sich der 28-Jährige nicht äußern. Viel wichtiger sei das anstehende Duell für den 1. FC Köln: Das sagt Timo Hübers zu Anspannung und Stimmung beim FC.

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Die Lage rund ums Geißbockheim wäre in der Woche vor dem entscheidenden Spiel der Saison wohl ohnehin spannend gewesen. Die Frage nach zur Verfügung stehenden Spielern, taktischer Ausrichtung und Stimmungslage wurde genau beobachtet. Die Causa Lemperle brachte zusätzlich Brisanz in die Vorbereitung. Zum einen, weil der Top-Scorer dem FC am Sonntag gegen Kaiserslautern fehlen wird, zum anderen, weil der Vorfall an sich nicht zu gebrauchende Störgeräusche verursacht. Ablenkung, die die Mannschaft von Friedhelm Funkel nun so gar nicht gebrauchen kann. Und so fokussierte sich FC-Kapitän Timo Hübers am Mittwoch auch lediglich auf das Geschehen rund um den Aufstieg. “Ich sage heute nichts zu Tim Lemperle. Wir können am Wochenende aufsteigen, deswegen stellt mir bitte Fragen zum Sport“, so der 28-Jährige.

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Anspannung und Lockerheit

Die Stimmung der Mannschaft scheint trotz des vorgefallenen Eklats jedoch dennoch positiv zu sein. „Es ist glaube ich ein guter Mix aus Angespanntheit und der nötigen Lockerheit. Wenn man das Training heute verfolgt hat, wissen wir schon, wie wir den Punkt treffen müssen“, so Hübers. „Das stimmt mich optimistisch, auch wenn mir die Woche ewig lang vorkommt. Ich würde lieber heute als morgen spielen.“ Denn der Kapitän der Geißböcke erwartet ein „stimmungsvolles Spiel, die Euphorie ist groß. Wie es in Kaiserslautern aussieht, kann ich aus der Ferne nicht ganz einschätzen.“ Im besten Fall wollen die Kölner daran anknüpfen, wie sie in Nürnberg gespielt haben. „Das war kein offener Schlagabtausch, das war ein sehr kontrolliertes Spiel von uns mit in weiten Teilen überlegenen Phasen. Das wollen wir auch gegen Kaiserslautern hinbekommen, damit es kein wilder Schlagabtausch wird“, so der 28-Jährige.

Das Ziel ist dabei völlig klar der Aufstieg, aber auch die Anhänger des 1. FC Köln hat Hübers im Blick. Die Mannschaft wolle den Fans etwas zurückgeben. Hübers fügte jedoch hinzu, dass die Mannschaft auch sich selbst beweisen wolle, dass sie „zu den zwei besten Mannschaften in dieser Liga gehören. Dann wollen wir nächste Saison hoffentlich wieder da spielen, wo sich der ganze Verein und das Umfeld sieht“, so der Kapitän. Zu diesem Sprung in die 1. Bundesliga soll Interims-Coach Friedhelm Funkel verhelfen.

“Die Vorfreude ist groß“

Und es wäre bekanntermaßen nicht das erste Mal, dass der 71-Jährige den FC rettet. “Er hat es schon ein paar Mal erlebt. Ich nehme ihn sehr optimistisch war, er bestärkt uns in den Sachen, die wir gut können. Gleichzeitig spricht er die Dinge an, die vielleicht nicht so gut waren“, sagt Hübers über seinen Trainer. „Er strahlt eine Zuversicht aus, hat den Tick Gelassenheit, den es in dieser Situation braucht. In Nürnberg hat man schon gesehen, dass es sich auf die Spieler übertragen hat. Jetzt gilt es, das nochmal zu wiederholen.“

Die Unterstützung der Fans ist dem FC im Kölner Stadion sicher. „Das ist, was den Standort auszeichnet. Ich habe hier schonmal eine Europa-Qualifikation miterlebt und was da los war. Ich glaube, ein möglicher Aufstieg würde in ähnliche Sphären vorstoßen“, sagte Hübers. „Die Vorfreude ist groß. Die Bilder darf man sich in die Köpfe holen, um es als Motivationsspritze zu nehmen. Wir wollen uns vergegenwärtigen, was wir schaffen können. Mit einem Blick in den Rückspiel, hätte sich vor einem halben Jahr wohl jeder so ein Saisonfinale gewünscht. Ich bin optimistisch und gehe mit einem guten Gefühl rein.“ Die Vorzeichen scheinen also zu stimmen am Geißbockheim.


Essen, Bielefeld oder doch ein anderer Club? Das Buhlen um Marvin Obuz hat begonnen

Marvin Obuz beim Spiel des 1. FC Köln
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Essen, Bielefeld oder doch ein anderer Club? Das Buhlen um Marvin Obuz hat begonnen

Nach dem Abschied von Gerhard Struber richten sich die Blicke am Geißbockheim nun auf den neuen Coach Friedhelm Funkel. Der 71-Jährige wird sicherlich die ein oder andere Veränderung im Gepäck haben. Die kommunizierten Abgänge bleiben aber bestehen beim 1. FC Köln: Wie geht es jetzt weiter mit Marvin Obuz?

Durch den neuen Trainer wird vielleicht der ein oder andere Spieler, der unter Gerhard Struber noch ausgemustert war, wieder Spielzeit erhalten. Der kommunizierte Abschied wird wohl dennoch weiterhin Bestand haben beim 1. FC Köln: Wie geht es jetzt weiter mit Marvin Obuz?

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Er kam mit einer beeindruckenden Scorerquote. 14 Vorlagen und sieben Tore standen auf dem Konto – und das in 34 Spielen. Kein Wunder, dass die Hoffnung beim FC, aber auch beim Spieler groß war, gerade in Zeiten der Transfersperre den Durchbruch am Geißbockheim feiern zu können. Für diese Spielzeit fällt das Guthaben eher mau aus. Der gebürtige Kölner kommt auf fünf Kurzeinsätze, kein Tor, keine Vorlage, keine erinnerungswürdige Chance. Zweifelsohne ist Marvin Obuz einer der ganz großen Verlierer der aktuellen Zweitliga-Saison. Dass der FC den Vertrag mit dem Offensivspieler nicht verlängern wird, kommt also nicht so richtig überraschend. Und daran wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch die neue Konstellation in Köln nichts mehr ändern können und wollen. Auch gegen den FCN gehörte Obuz nicht zum Kader.

Verschiedene Clubs an Obuz interessiert

Und so hat die Suche nach einem neuen Club bereits begonnen. Und wie seit seinem Intermezzo in Essen immer, wird der Traditionsverein auch in dieser Transferphase als heißer Kandidat gehandelt. Zunächst sah es so aus, als habe der Drittligist keine Chance auf die Rückkehr, weil sich Obuz dem Vernehmen nach selbst mindestens in der 2. Bundesliga sehe. Tatsächlich soll es Interessenten aus dem Bundesliga-Unterhaus geben. Aber eben nicht nur. Auch Clubs aus dem benachbarten Ausland sollen vorsichtig angeklopft haben. Eine Entscheidung ist wohl noch nicht gefallen. Möglicherweise, weil die Angebote auch noch nicht wirklich konkret sind. Das Interesse aus Essen ist nach wie vor ungebrochen. Kein Wunder, Obuz galt an der Hafenstraße als einer der Erfolgsgaranten der vergangenen Spielzeit.


Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Diese Saison lief es bei RWE zwar nicht rund, der Klassenerhalt ist aber sicher. Und anscheinend stehen Essen und die Spielerseite im Austausch. „Ich habe mit Personen an der Hafenstraße telefoniert und man hat mir bestätigt, dass man mit Marvin im Kontakt stehe“, sagte RevierSport-Redakteur Krystian Wozniak vergangene Woche im hauseigenen Podcast. Man wisse aber, wie schwer der Deal sei. Auch, weil Obuz in das aktuelle taktische System des Drittligisten nicht so richtig passe. Vor allem aber, weil das Buhlen um den gebürtigen Kölner bereits begonnen hat. So berichtet Sky-Reporter Patrick Berger, dass Arminia Bielefeld „großes Interesse“ an einer Verpflichtung des gebürtigen Kölners habe. Demnach gäbe es auch Gespräche zwischen Spielerseite und Verein. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.


Neuer Mittelfeldspieler? Der 1. FC Köln ist offenbar an Besfort Zeneli interessiert

An Besfort Zeneli soll der 1. FC Köln interessiert sein. (Foto: Mark Thompson / Getty Images)
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Neuer Mittelfeldspieler? Der 1. FC Köln ist offenbar an Besfort Zeneli interessiert

Die Saison ist noch nicht beendet, da beginnt die Gerüchteküche rund um die Geißböcke zu brodeln. Am Montagabend fiel einmal mehr der Name Ragnar Ache, nun geht es um einen Mittelfeldspieler aus Schweden. Der 1. FC Köln ist offenbar an Besfort Zeneli interessiert.

Nach wie vor ist nicht klar, in welcher Liga der FC in der kommenden Spielzeit spielen wird. Sicher ist nur, dass die Geißböcke an ihrem Kader schrauben müssen. Unter anderem soll ein Mittelfeldspieler verpflichtet werden und eine Spur führt nach Schweden. Der 1. FC Köln ist offenbar an Besfort Zeneli interessiert.

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Das berichtet der schwedische Journalist Filip Elg von der schwedischen Zeitung Smalandsposten. Demnach sind die Geißböcke an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers von IF Elfsborg interessiert. Der 22-Jährige kommt in der schwedischen Liga auf acht Spiele, stand jeweils 90 Minuten auf dem Feld und bereitete drei Treffer vor. In drei Begegnungen lief der zentrale Mittelfeldspieler als Kapitän auf. Zeneli spielte bei den Junioren für die Nationalmannschaft des Kosovo, feierte aber mittlerweile sein A-Länderspiel-Debüt für die schwedische Nationalmannschaft. Schon im Frühjahr berichteten schwedische Medien, dass der 22-Jährige sich einen Wechsel ins Ausland vorstellen könne. Allerdings dürften Interessenten einigermaßen tief in die Tasche greifen müssen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Internationale Erfahrung

Das Online-Portal transfermarkt.de gibt den geschätzten Marktwert mit 2,5 Millionen Euro an. Der Schwede hat noch Vertrag bis 2028 beim Tabellenvierten. Zeneli hat bereits internationale Erfahrung, spielte schon in der Europa-League-Quali acht Mal und in der Europa-League sieben Mal, kam dabei insagesamt auf drei Assists und einen Treffer. Bekanntlich wollen die Geißböcke auch im zentralen Mittelfeld noch einmal nachlegen. Auch, weil mit Dejan Ljubicic eine wichtige Säule den FC verlässt. Zeneli ist vom Spielertyp dem Österreicher sehr ähnlich. Allerdings sollen laut schwedischen Medien auch weitere Clubs aus dem Ausland an dem Mittelfeldspieler interessiert sein.

Neben einem Mittelfeldspieler sollen die Kölner auch an einem Stürmer interessiert sein. Dort spielt Ragnar Ache offenbar eine größere Rolle. Auch in der Innenverteidigung könnten die Geißböcke nachlegen. Als weitere Ziele gelten die Position des Rechtsverteidigers sowie ein zweiter Torhüter.


1. FC Köln offenbar in „konkreten Gesprächen“ mit Ragnar Ache

Ragnar Ache steht wohl auf der Liste des 1. FC Köln
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1. FC Köln offenbar in „konkreten Gesprächen“ mit Ragnar Ache

Der FC scheint in Sachen Stürmersuche ernst zu machen. Der 1. FC Köln befindet sich in Gesprächen mit Ragnar Ache. Der Stürmer soll im Falle des Aufstiegs ein konkretes Transferziel sein. Dass Ache den FCK verlassen wird, steht bereits fest.

Dass der FC an den Stellschrauben des Kaders drehen wird, steht außer Frage. Die Geißböcke müssen und wollen sich auf mehreren Positionen verbessern. Nach wie vor ist die Suche nach einem Stürmer ein dringliches Ziel. Und möglicherweise sind die Geißböcke bereits fpndig geworden. Der 1. FC Köln befindet sich offenbar in „konkreten Gesprächen“ mit Ragnar Ache. Das berichtet zumindest der TV-Sender Sky.

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Die Situation könnte eigentlich nicht viel kurioser sein. Am Sonntagnachmittag wird Ragnar Ache vermutlich alles dafür tun, um dem FCK noch in die Relegation zu bringen. Das ist natürlich keine große Überraschung, nur würde das gleichzeitig bedeuten, dass die Pfälzer dem FC eine Niederlage zufügen und die Aufstiegsparty crashen würden. Sollte Lautern gewinnen, der FC verlieren und Elversberg und Paderborn dreifach punkten, wäre der Aufstieg kein Thema mehr, die Kölner würden auf Rang vier abrutschen. Und dabei soll Ache eigentlich helfen. Nur verdichten sich die Anzeichen, dass der Stürmer im Falle des Kölner Aufstiegs eine Wunschlösung im Angriff der Geißböcke wird. Ache steht bei den FC-Bossen dem Vernehmen nach weit oben auf der Liste.

18 Tore in 29 Ligaspielen

Und das ist nach dieser Spielzeit auch kein Wunder. Der 26-Jährige kommt in dieser Spielzeit in 29 Spielen auf 18 Tore und eine Torvorlage. Ache ist auch ein Garant dafür, dass Lautern überhaupt noch eine Rollle im Aufstiegskampf spielt. Das weckt natürlich Interesse und ganz sicher nicht nur aus Köln. So sollen auch andere Clubs aus Deutschland, aber auch dem benachbarten Ausland. Das Traumziel des Stürmers ist bekanntlich die Premier League. Er könne sich aber auch ein Engagement in Spanien oder Italien vorstellen, hieß es zuletzt. Laut dem TV-Sender „Sky“ soll der FC aber im Falle des Aufstiegs sehr gute Karten haben. Demnach gebe es bereits „konkrete Gespräche“, aber der FC wolle „Ragnar Ache im Falle des Aufstiegs fest verpflichten“, sagt Sky-Experte Florian Plettenberg,

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Der Stürmer verfügt über eine Ausstiegsklause. Die dort festgeschriebene Ablösesumme soll dem Vernehmen nach zwischen vier und fünf Millionen Euro liegen. Beim FC würde der Stürmer auf einige alte Bekannte treffen. In den Junioren-Nationalmannschaften hat Ache unter anderem mit Luca Waldschmidt und Luca Kilian zusammengespielt. Am Sonntag wird Ache noch einmal Vollgas für die Pfälzer geben. Ob das reicht, wird sich zeigen. Rücksicht wird der Stürmer sicherlich nicht nehmen.


Said El Mala verabschiedet sich mit einem Tor, auch Malek El Mala kehrt vorerst zum FC zurück

Said El Mala im Duell im vergangenen Sommer gegen den 1. FC Köln
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Said El Mala verabschiedet sich mit einem Tor, auch Malek El Mala kehrt vorerst zum FC zurück

Nach einer erfolgreichen Saison gab Said El Mala seinen Heim-Abschied bei der Viktoria. Gegen Hannover 96 II traf der 18-Jährige zum 2:0-Endstand. Im Sommer folgt dann der Wechsel zum Geißbockheim. Auch Malek El Mala wechselt vorerst zum 1. FC Köln, Said trifft erneut.

Am Sonntag gab es gleich mehrere Abschiede bei der Viktoria. Darunter auch die Kölner Leihgaben. Denn auch Malek El Mala wechselt vorerst zum 1. FC Köln, Said trifft derweil erneut und sammelt weiter Pluspunkte.

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Es war ein emotionales Spiel, es war ein emotionaler Abschied, obwohl die Spielzeit noch nicht zu Ende ist. Gleich mehreren Spielern und natürlich Trainer Olaf Jansen wurde bei ihrem letzten Heimspiel gegen Hannover II im Sportpark Höhenberg besonders gedankt. Jansen wird den Verein nach vier Jahren verlasssen und in der kommenden Saison ausgerechnet beim kommenden Gegner SV Sandhausen an der Seitenlinie stehen. Zu den honorierten Akteuren gehörten aber auch die El-Mala-Brüder, die im Sommer die Rheinseite wechseln. Nach der einjährigen Leihe kehren die El Malas zu ihrem Verein zurück, bei dem sie so richtig noch nie heimisch waren. Die Leihen wurden schließlich unmittelbar nach der Verpflichtung beim 1. FC Köln aktiviert, sie blieben im Grunde bei der Viktoria.

„Wir sind im Austausch“

Ob Malek noch einmal verliehen wird und am Sportpark Höhenberg bleibt, ist unklar. „Wir haben das Heft des Handelns da nicht in der Hand. Wir sind da im ganz engen Austausch mit dem 1. FC Köln“, sagte Viktoria-Vorstand Franz Wunderlich am Sonntagabend bei Magenta. „Fakt ist, dass Malek erst einmal mit in die Vorbereitung geht. Wenn, wird es ein Transfer werden, der sich relativ spät ergibt. Man sollte dem Jungen die Möglichkeit geben. Für Malek ist bei uns immer die Tür auf.“ Akutell erholt sich der Offensivspieler von den Folgen einer Bänderverletzung. Said El Mala wird sicher beim FC bleiben. Das hatte Christian Keller bereits erklärt und wird sich sicherlich auch unter Thomas Kessler nicht ändern. Denn El Mala sorgt weiterhin für Furore. Auch gegen die zweite Mannschaft von Hannover 96 war der Offensivspieler wieder erfolgreich.

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Der 18-Jährige erzielte das 2:0 gegen die Niedersachsen und machte damit den Sack in der 74. Minute zu. Die Kölner gewannen verdient mit 2:0-Toren. Die Höhenberger erzielten damit den zweiten Sieg aus den vergangenen fünf Spielen und stehen mit 56 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Einen Spieltag vor Saisonende ist die zwischenzeitlich aufkeimende Hoffnung auf einen zu erreichenden Aufstiegsplatz zwar nicht mehr gegeben, ein Platz im oberen Drittel der Tabelle ist aber ein durchaus annehmbares Ergebnis. Für Said El Mala war es bereits das zwölfte Ligator, neben fünf Vorlagen. Der 18-Jährige hat sich damit in den Fokus der Kaderplaner gespielt und hat trotz seiner jungen Jahre durchaus die Chance, sich beim FC mittelfristig auch durchzusetzen.

„Do or die“ für den 1. FC Köln: Die Ausgangslage gut, die Konstellation einfach, die Aufgabe schwer

Trainer Friedhelm Funkel im Stadion des 1. FC Köln
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„Do or die“ für den 1. FC Köln: Die Ausgangslage gut, die Konstellation einfach, die Aufgabe schwer

Mit dem 2:1-Erfolg über den SV Darmstadt hat nun auch der FCK die Chance auf den Aufstieg noch gewahrt. Neben dem HSV und dem FC befinden sich noch vier weitere Teams in der Verlosung. Der FC hat die besten Karten, ein Selbstläufer wird es aber nicht. Dem 1. FC Köln steht eine Zitterpartie bevor.

Mit dem 1. FC Kaiserslautern mischt noch eine weitere Mannschaft im Aufstiegskampf mit. Ausgerechnet der kommende Gegner der Geißböcke. Große Chancen haben die Lautern nicht mehr. Dem 1. FC Köln steht dennoch eine Zitterpartie bevor. In genau einer Woche könnte der Aufstieg schon gefeiert werden.

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Es war ein absoluter Zittersieg für den 1. FC Kaiserslautern. Doch die Roten Teufel behielten gegen die Lilien die Oberhand und haben weiterhin die Chance, in der kommenden Spielzeit Bundesliga zu spielen. Doch die Chance ist ganz sicher nicht die größte. Mal abgesehen davon, dass der FC sicherlich alles gegen die Pfälzer geben wird, würde ein Sieg alleine gegen die Kölner dem FCK wahrlich nicht reichen. Angesichts der Tordifferenz müssten die Pfälzer schon darauf bauen, dass sämtliche Konkurrenz patzt und bis auf Düsseldorf auch verliert. Doch gerade die Kölner werden alles an einen weiteren Punkt setzen. Der reicht dem FC bekanntlich für einen Sieg. Eine Zitterpartie dürfte es dennoch werden. Denn die Geißböcke werden gegen den FCK mächtig unter Druck stehen. Der Aufstieg ist in Köln eigentlich Pflicht, die Stimmungslage eindeutig.

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SV Elversberg will in die Bundesliga

Sollten die Kölner einen Punkt holen, kann es den Geißböcken egal sein, wie die Konkurrenz spielt. Dann ist die Mannschaft von Friedhelm Funkel denfinitiv durch. Eine Niederlage wollen die Kölner aber unbedingt vermeiden, sonst droht sogar noch Rang vier. Und so wirklich gut haben die Geißböcke in dieser Spielzeit wahrlich nicht immer gespielt, wenn es um Big Points ging. Auf den einen Punkt zu spekulieren, wäre für eine Mannschaft mit der Offensivpower um Ragnar Ache ziemlich mutig, bis riskant. Dabei ist mit einer Niederlage sicherlich auch nicht alles vorbei. Der Blick wird aus Köln nach Schalke und Karlsruhe gerichtet sein, denn da spielt die Konkurrenz und die muss dreifach punkten, soll der direkte Aufstiegsplatz noch eingenommen werden.

Die besten Karten hat sicherlich die SV Elversberg. Die Saarländer spielen bei Königsblau. Für S04 geht es allerdings auch noch um was. Wenn auch sehr unwahrscheinlich, könnte Schalke noch auf den Relegationsplatz abrutschen. Die Konkurrenz müsste dazu aber nicht nur drei Punkte sondern auch eine ordentliche Torquote aufholen. Schleifen lassen werden es die Königsblauen sicherlich nicht. Doch Elversberg ist die formstärkste Mannschaft der 2. Bundesliga, spielt aktuell den besten Fußball der Klasse und will unbedingt hoch, am liebsten direkt. Auch der SC Paderborn hat sich wieder gefangen. Nach-Minikrise gewannen die Ostwestfalen von den vergangenen vier Spielen drei und spielen beim KSC, der fernarb von Auf- und Abstieg die Spielzeit zu Ende bringt.

Düsseldorf und Kaiserslautern können dem FC in der Tabelle nicht mehr gefährlich werden, hoffen aber auf Patzer der direkten FC-Konkurrenz. Beide Teams haben eigentlich nur eine Chance, wenn sowohl der SCP als auch die Elv verlieren und selbst drei Zählern eingefahren werden.

Was verändert Friedhelm Funkel? So könnte der 1. FC Köln gegen Nürnberg spielen

Friedhelm Funkel und Matthias Lust beim Training des 1. FC Köln
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Was verändert Friedhelm Funkel? So könnte der 1. FC Köln gegen Nürnberg spielen

Das 1:1 gegen Regensburg war für die FC-Verantwortlichen zu viel. Gerhard Struber musste gehen, Friedhelm Funkel hat übernommen. Für die ganz großen Umstellungen wird es wohl zu wenig Zeit gegeben haben. Doch Veränderungen wird es geben müssen. So könnte der 1. FC Köln gegen Nürnberg spielen.

Dreierkette oder Viererkette? Doppelspitze oder Doppelsechs? Ein neuer Trainer, eine neue Ausrichtung? Personell wird Friedhelm Funkel im Vergleich zur Vorwoche umstellen müssen. Doch wie groß werden die Veränderungen sein? So könnte der 1. FC Köln gegen Nürnberg spielen.

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Nun wird es also ernst für den neuen Trainer des 1. FC Köln. Am Abend steht das erste Pflichtspiel der dritten FC-Amtszeit von Friedhelm Funkel auf dem Plan und das Unterfangen Aufstieg schlägt ein neues Kapitel auf. Unter der Woche deutete der Coach an, dass er in den wenigen bisherigen Trainingseinheiten gar nicht so einen großen Fokus auf die Taktik legen würde, die ohnehin so oder so von den Spielern umgesetzt werden könne. Die Marschroute soll wohl dennoch eine offensive sein. Funkel gab an, er wolle nach „vorne spielen, Tore schießen“. Das spricht also nicht gerade für eine defensive Ausrichtung. Voraussichtlich wird der neue Coach bei der Viererkette bleiben und die erste Umstellung geht damit einher. Denn Max Finkgräfe fehlt erkrankt. Leart Pacarada wird wieder in die Anfangsformation zurückkehren.

Kehrt Gazibegovic zurück in die Startelf?

In der Innenverteidigung dürfte Funkel auf die Routine seiner erfahrenen Spieler setzen. Timo Hübers und Dominique Heintz werden wohl die Zentrale absichern. Ob Jusuf Gazibegovic direkt wieder in die Startelf rotiert, wird sich zeigen, ist aber nicht ausgeschlossen. Dafür könnte dann Jan Thielmann eine Kette nach vorne rücken. Auf der linken Seite könnte es ebenfalls zu einem Comeback kommen, zumindest zu einem Startelf-Comeback. Linton Maina dürfte wieder in der Anfangsformation stehen. Vor Eric Martel auf der Sechs könnte Luca Waldschmidt für die kreativen Momente verantwortlich sein. Im Sturm ist Tim Lemperle gesetzt. Neben dem Eigengewächs, das den FC bekanntlich bald verlassen wird, dürfte erneut Damion Downs seine Chance bekommen.

Sollte Thielmann auf der rechten Verteidigerposition spielen, könnte Denis Huseinbasic ein Anfangs-Kandidat sein. Mit Spielern wie Mark Uth und Florian Kainz gibt es aber auch weitere Optionen, die durchaus Chancen auf einen Platz in der Startelf haben.

Duell gegen Nürnberg: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Flog gegen Hannover vorzeitig vom Platz: Leart Pacarada

Leart Pacarada

Dominique Heintz ist ein Leistungsträger beim 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers im Pokalspiel des 1. FC Köln

Timo Hübers

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt

Jan Thielmann

Denis Huseinbasic

Denis Huseinbasic

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Damion Downs ist ein Hoffnungsträger beim 1. FC Köln

Damion Downs

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Tim Lemperle beim 1. FC Köln

Tim Lemperle

Linton Maina, Spieler des 1. FC Köln
Linton Maina