Joel Schmied im Interview: „Wenn du dann da bist, siehst du erst, was Wucht wirklich bedeutet“

Joel Schmied im Trainingslager in La Nucia
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Joel Schmied im Interview: „Wenn du dann da bist, siehst du erst, was Wucht wirklich bedeutet“

Der Schweizer wechselte vor knapp einem Jahr an den Rhein. Mit come-on-fc.com spricht der 27-Jährige über den Wechsel, sein Vorbild und seine Rolle beim 1. FC Köln: Joel Schmied im Interview.

Nach einem guten Start bei den Geißböcken hat der Schweizer auch harte Kritik einstecken müssen. Nach seiner Verletzung fuhr der 27-Jährige mit ins Trainingslager nach La Nucia und sprach mit come-on-fc.com über seine Rückkehr und die Wucht des 1. FC Köln: Joel Schmied im Interview.

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Das Gespräch führte come-on-fc.com
Herr Schmied, als erstes natürlich die Frage: Wie geht es Ihnen?

Joel Schmied: Vielen Dank der Nachfrage. Es wird von Tag zu Tag besser. Ich habe in der kommenden Woche noch ein MRT und wenn da alles gut aussieht, kann ich mit unserem Athletiktrainer Leif Frach wieder trainieren.

Wann dürfen die Fans Sie denn wieder bei einem Spiel erwarten?

Joel Schmied: Vielleicht ist es im Februar schon wieder so weit. Prognosen sind im Fußball jedoch immer so eine Sache, aber der Februar ist durchaus realistisch.

Am Samstag saßen Sie während des Trainings am Rand und haben beseelt, glücklich das Training beobachtet. Waren Sie froh, dass es nun generell wieder losgeht oder happy, dass Sie noch nicht die Intensität des Trainers spüren müssen?

Joel Schmied: (Lacht.) Ich bin grundsätzlich ein sehr positiver Mensch. Natürlich ist es schön, dass es wieder losgeht. Urlaub tut zwar jedem gut, aber der Drang, wieder aufs Feld zurückzukehren und Siege einzufahren, ist groß. Es tut einfach gut, mit den Jungs zusammen zu sein, sich auszutauschen. Als ich gefragt wurde, ob ich trotz der Verletzung mitreisen wolle, war das für mich keine Frage. Das war mir sehr wichtig.

Als Sie vor einem Jahr Ihr erstes Training absolviert haben, berichteten Sie später von Seitenstichen, dass Sie schnell an Ihre Grenzen kamen. Haben Sie sich an die Intensität der Bundesliga gewöhnt?

Joel Schmied: Die Intensität ist deutlich höher als in der Schweiz. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier. So hart es am Anfang ist, so schnell bis du dann auch drin. Man lernt die Übungen kennen, weiß, wie das Training aufgebaut ist und dann kann man es sich besser einteilen. Als neuer Spieler gibt man von Beginn an immer 100 Prozent Vollgas. Das sieht man jetzt auch bei den Jungs aus dem Nachwuchs. Die erzählen mir beim Essen, dass sie auch mal am Anschlag sind.

Sie sind jetzt ein Jahr beim FC, nicht mehr einer der „Neuen“. Übernehmen Sie auch – gerade gegenüber den jungen Spielern – Verantwortung? Immerhin waren Sie ja Vize- und Interimskapitän in Sion…

Joel Schmied: Ich sehe mich schon ein wenig als Bindeglied im Team. Ich bin 27 Jahre alt und habe eine gute Connection zu jung und alt. Verantwortung ist aber auch Teil meiner Persönlichkeit. Es ist einfach wichtig, einen guten Teamspirit zu haben und dann ist es egal, ob du 17 oder 37 bist – jeder hat seinen Platz.

In einer knappen Woche sind Sie nun genau ein Jahr beim FC. Wie kam es überhaupt zu dem Wechsel nach Köln? Wie war Ihr Gefühl, als ein Bundesligist angeklopft hat?

Joel Schmied: Das war ein unglaublich schönes Gefühl. Ich war schon ein wenig überrascht, als mein Berater mir vom Kölner Interesse erzählt hat. Gerade im Winter ist das Transferfenster nicht so einfach und Sion auch nicht bekannt dafür, viele Spieler in die Bundesliga oder 2. Liga zu bringen. Wir haben uns lange ausgetauscht, aber jetzt bin ich überglücklich, hier zu sein. Man merkt erst, wenn man hier ist, dass man nicht mehr zurück will. Denn alles ist viel professioneller, viel größer und cooler. Es ist ein absoluter Traum, der in Erfüllung gegangen ist. 

Joel Schmied vom 1. FC Köln
Joel Schmied vom 1. FC Köln (Foto: Lars Baron/Getty Images)
In Sion ging es über lange Zeit sehr turbulent zu. Das kann man vom FC – wenn auch anders gelagert – wohl auch behaupten. Jetzt kennen Sie Köln. Haben Sie diese Wucht der Stadt, des Vereins so erwartet?

Joel Schmied: Christian Keller und Thomas Kessler haben versucht, mich in unseren ersten Gesprächen vor einem Jahr bestmöglich auf die Wucht des Vereins vorzubereiten. Darüber zu sprechen, ist immer leicht und als Spieler denkst du erst einmal, damit kommt man locker klar. Wenn du dann aber da bist, siehst du erst, was „Wucht“ wirklich bedeutet. Das kann einen schon überrumpeln, gleichzeitig aber auch Energie bringen, weil du diesen Support einfach spürst. Obwohl wir aufgestiegen sind, hatten wir viele Aufs und Abs. Das war zum Reinkommen gar nicht schlecht, denn in einer Woche bist du der King, in der nächsten bist du vielleicht der Schlechteste. Die Fans im Stadion stehen aber immer hinter der Mannschaft, egal, wie wir spielen.

In der Rückrunde der vergangenen Saison gab es auch den ein oder anderen kritischen Kommentar – gerade nach dem verursachten Elfmeter gegen Düsseldorf. Die Welle, die einem da entgegen schwappt, dürfte auch größer sein als in Sion. Wie stecken Sie solche Nebenschauplätze weg?

Joel Schmied: Erst einmal kann ich das absolut verstehen. Wenn man den Verein liebt und ein Verteidiger so einen Blackout hat, dann ärgert das natürlich. Mich auch, ich will ja auch gewinnen – gerade in einem Derby. Das darf man nicht persönlich nehmen. Vielleicht muss man dann die Social-Media-Kanäle mal zwei, drei Wochen runterfahren. Es gibt aber auch immer Menschen, die über das Ziel hinausschießen, das gehört leider beim Fußball dazu. Ich habe vor kurzem eine Hand-Aktion von Virgil van Dijk gesehen – das war Eins-zu-Eins das gleiche. Es tut einem dann gut, wenn das auch den Besten der Welt passiert (lacht).

Seitdem ist viel passiert. Bis zu Ihrer Verletzung waren Sie unumstrittener Stammspieler. Vielleicht eine Rolle, die Ihnen Kritiker so nicht zugetraut hätten. Fühlen Sie eine Spur von Genugtuung?

Joel Schmied: Es tut immer gut, wenn man Kritikern mit Leistungen und Performance entgegentreten kann. Ich habe immer gewusst, was ich kann. Gerade gegenüber den neuen Spielern sollte man aber auch Geduld aufbringen. Es ist immer schwierig, nach drei oder vier Monaten schon zu hinterfragen, ob ein Spieler etwas kann oder eben nicht, denn man befindet sich in einem Integrationsprozess. Jetzt bin ich angekommen und man merkt auch im Team, dass das Standing steigt, wenn man gute Leistungen bringt. Ich sehe mich nicht mehr als Neuling, sondern als ein Spieler, der versucht, die Neuen zu integrieren.

Welche Rolle spielt Lukas Kwasniok in Ihrer Entwicklung?

Joel Schmied: Eine sehr große. Wenn man einen Trainer hat, der auf einen baut, dann ist alles viel einfacher. Dieses Vertrauen versuche ich aber auch zurückzuzahlen. Wir sind vom Typ her sehr ähnlich, haben einen ähnlichen Humor und können auch neben dem Platz unsere Späße machen. Es ist eine richtig gute Beziehung zwischen uns.

Joel Schmied vom 1. FC Köln
Joel Schmied vom 1. FC Köln grüßt aus dem Kraftraum
Nach außen wirkt Lukas Kwasniok oft so, als wäre er für jeden Spaß zu haben. Auf der anderen Seite ist er ein Mensch, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Wie ist er zur Mannschaft? Vielleicht auch gerade in dieser etwas schwierigen Phase?

Joel Schmied: Man muss sich immer selbst treu bleiben. Lukas hat auch auf den Tisch gehauen, als wir die sieben Punkte aus drei Spielen eingefahren haben. Er war damals nicht mit allem zufrieden. Er hat einen sehr hohen Anspruch – vor allem an sich selbst. Wir dürfen uns Fehler erlauben, der Trainer will aber, dass wir daraus lernen und uns weiterentwickeln. Das braucht seine Zeit.

Er ist aber auch für die ein oder andere Überraschung gut. Hatten Sie schon den Moment, bei dem Sie sich bei Ihrem Nebenmann gefragt haben, was macht der denn hier hinten?

Joel Schmied: Ich habe nicht den Anspruch, die Aufstellung in Frage zu stellen (lacht). Es ist positiv, dass jeder, der im Profikader steht, weiß, dass er auch zum Einsatz kommen kann. Wenn du eine gute Trainingswoche hast und körperlich in einer guten Verfassung bist, weiß jeder, dass ab Montag der Konkurrenzkampf für Samstag anfängt. Das pusht einen. Da ist keiner, der sich ausruhen kann. So sind wir gleichzeitig auch nicht so leicht auszurechnen.

Das Variable ist das eine, unter den Fans wird aber auf der anderen Seite diskutiert, ob das nicht einer vermeintlichen Eingespieltheit schadet. Was würden Sie diesen Kritikern sagen?

Joel Schmied: Wir trainieren jeden Tag zusammen. Jeder von uns kennt seinen Mitspieler sehr gut. Wir haben ein Grundgerüst von Spielern, die immer auf dem Platz stehen, wenn sie 100 Prozent fit sind. Zusätzlich spielen die, die am besten trainiert haben. Ich sehe das sehr positiv.

Sie haben in Ihrer Karriere viel erlebt. Bei der Verletzung von Timo Hübers standen Sie auf dem Platz. Was geht einem als Spieler in so einem Moment durch den Kopf?

Joel Schmied: Das war für uns alle ein Schock. Ich stand auf dem Spielfeld. Wenn man einen 29-jährigen Mann so am Boden sieht, dem die Schmerzen im Gesicht anzusehen sind, dann weißt du sofort, dass es ganz heftig sein muss. Hübi ist zum Glück ein sehr, sehr positiver Mensch. Er kam mit Krücken in die Umkleidekabine und hatte wieder ein Lächeln im Gesicht. Jetzt kann ich mit ihm gemeinsam die Physio-Einheiten absolvieren und bin froh, nicht alleine zu sein. Teilweise war Dominique Heintz auch dabei – da hatten wir unsere Dreierkette wieder beisammen. Für unseren Reha-Trainer war das sicher nicht einfach, uns machte das schon Spaß. Ich freue mich darauf, wenn ich auch auf dem Platz wieder neben ihm stehen kann.

In einem Interview haben Sie Mal über Ihre „Big Five for Life“ gesprochen, Dinge, die auf Ihrer Fußball-Bucket-Liste stehen. Ihre Auslandsstation ist nun also schon einmal abgehakt. Doch es stand noch mehr auf der Liste. Sie wollen alle Kontinente bereisen, ein Spiel in der Nati absolvieren. In fünf Monaten spielt die Schweiz gegen Katar. Dort wäre ein Kontinent drin. Vor allem aber die WM. Ist das ein Ziel?

Joel Schmied: Für jeden Schweizer Fußballer ist es das Ziel, mal in der Nati aufzulaufen – gerade bei einer WM. Das ist das größte aller Gefühle und das Größte, das man als Fußballer erleben kann. Ich war noch nie dabei, deswegen wäre es vermessen zu sagen, ich warte auf den Anruf des Nationaltrainers. Ich werde einfach Woche für Woche performen, damit ich für den Coach ein Thema werden kann. Und wenn nicht, werde ich die Spiele im Urlaub vom Strand aus verfolgen und mitfiebern. 

Sie werden viel Spielzeit benötigen. Der FC reagiert auf die Verletzungsmisere in der Hintermannschaft mit neuen Spielern. Jahmai Simpson-Pusey ist verpflichtet worden. Neue Konkurrenz auch für Sie… Wie geht man als arrivierter Spieler damit um?

Joel Schmied: Das ist einfach „daily business“ im Fußball. Ich bin nicht mehr ganz jung und kenne solche Situationen. Es ist normal, dass neue Spieler nachrücken, gerade auch nach dem Ausfall von Hübi. Dass da etwas passiert, war klar, da Eric ja auch kein gelernter Innenverteidiger ist. Ich hätte es Thomas Kessler jedenfalls genauso empfohlen (lacht).

Es werden weitere Namen spekuliert. Beschäftigen Sie sich mit Gerüchten?

Joel Schmied: Nein, ich beschäftige mich mit Neuzugängen eigentlich erst, wenn die Spieler dann auch da sind. Dann heiße ich sie herzlich Willkommen und helfe ihnen, sich schnell zu integrieren. 


Gute Bedingungen, durchwachsene Stimmung, viele Spielformen – Lukas Kwasniok zieht ein positives Fazit

Alessio Castro-Montes im Spiel des 1. FC Köln
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Gute Bedingungen, durchwachsene Stimmung, viele Spielformen – Lukas Kwasniok zieht ein positives Fazit

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come-on-fc.com berichtet vom Trainingslager in Spanien

Dass nur sechs von 18 Mannschaften der Bundesliga die Reise in ein Wintertrainingslager im Süden angetreten haben, dürfte in erster Linie an der Kürze der Winterpause gelegen haben. Zwischen dem Neujahrstag und dem ersten Pflichtspiel des Jahres liegt eben nur eine gute Woche und die wird in der Regel als „normale“ Vorbereitungswoche genutzt. Diese dann mit Reisestrapazen zu verbinden, darf also durchaus hinterfragt werden. Aber auch ohne die kurze Vorbereitungszeit sind nicht alle Trainer große Freunde des Winterausflugs. Doch der FC hat damit – vielleicht ahnend, unterm Strich aber nicht gänzlich wissend – alles richtig gemacht. Die Trainingsbedingungen wären in Köln in den vergangenen Tagen mindestens schwierig gewesen.

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Ganz anders die Bedingungen in Spanien.

Stark im Trainingslager: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang des 1. FC Köln?

Alessio Castro-Montes im Spiel des 1. FC Köln
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Stark im Trainingslager: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang des 1. FC Köln?

Bislang kam er überhaupt nicht zu recht, doch nun lieferte er eine starke Vorbereitung beim 1. FC Köln: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang? Der Belgier ist einer der Gewinner von La Nucia.

Von vielen Anhängern wurde er bereits als Transferflop angesehen, nun absolvierte der Belgier eine starke Winter-Vorbereitung im Trainingslager des 1. FC Köln: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang?

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Lukas Kwasniok ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das betrifft auch seine eigene Mannschaft. Nach dem Testspiel gegen den FC Lugano verriet der 44-Jährige beispielsweise, dass er mit seiner Mannschaft in den ersten Tagen in La Nucia nicht so richtig zufrieden war. Eine gewisse Diskrepanz zwischen gesprochenem Wort und Leistung auf dem Platz war im Herbst zu vernehmen. Damals erzählte der Coach davon, dass er bei der ersten Trainingseinheit mit Alessio Castro-Montes eine Mischung aus Messi und Neymar in dem Belgier gesehen haben wolle. Das wird sicherlich für die erste Einheit auch stimmen, bei den bisherigen Auftritten für den FC war von den angesprochenen Fähigkeiten allerdings recht wenig zu sehen.

Starker Auftritt im Trainingslager

Castro-Montes blieb bislang hinter den Erwartungen in den Schienenspieler weit zurück. Von den Neuverpflichtungen konnte der 28-Jährige wohl bislang am wenigsten überzeugen, stand vier Mal für den FC auf dem Platz und dann mit eher durchwachsenen Leistungen. Kein Wunder, dass nicht wenige Anhänger den Belgier in den Sozialen Netzwerken als Transferflop bezeichnen. Doch ausgerechnet Castro-Montes ist so etwas wie der große Gewinner des Trainingslagers in La Nucia.

Der Schienenspieler absolvierte eine richtig gute Woche, machte einen guten Eindruck im Testspiel gegen Lugano und hat ganz nebenbei auch die sportliche Führung überzeugt. Thomas Kessler sprach etwa von einem „deutlichen Schritt“ nach vorne. „Er hat die die Woche für sich genutzt, um einfach positiv aufzufallen. Das hat mir persönlich gut gefallen und ich würde mir wünschen, dass er ja, diese positive Formkurve beibehalten kann.“

„Irgendwas im Silvestergala-Menü“

Auch Lukas Kwasniok teilte die Einschätzung des Sportdirektors: „Als er im Sommer ankam, war die Vorbereitung rum, bei uns lief es gut und er hatte erste Einsätze, die nicht so gut waren. Aber er hatte sich vorgenommen, diese eine Woche voll zu nutzen und auf sich aufmerksam zu machen“, sagte der Trainer. „Das hat er getan und er bringt ein anderes Attribut mit, Spielstärke und Kreativität. Deshalb haben wir ihn verpflichtet. Er scheint jetzt gut angekommen zu sein.“

Gerade zur rechten Zeit? Denn der FC sucht eigentlich nach weiteren Schienenspielern. Gerade, weil Castro-Montes bislang eben nicht die erhoffte Verstärkung ist. Der Rechtsfuß kann bekanntlich auf beiden Schienen spielen, wäre also ein guter Backup für Sebastian Sebulonsen oder Kristoffer Lund, nur fehlten bislang die Leistungen. Und das führte dazu, dass zum einen über mögliche weitere Verstärkungen sowie einen potenziellen Abgang des 28-Jährigen spekuliert wurde.

Schon am Montagnachmittag hatte Kwasniok angedeutet, dass die Startelf von dem Testspiel gegen Lugano tendenziell gute Chancen auf einen Einsatz gegen Heidenheim habe. Das gilt ganz offensichtlich auch für Castro-Montes – den sportlichen Gewinner des Trainingslagers. „Irgendwas muss im Silvestergala-Menü gewesen sein, das ihm gutgetan hat“, sagte der Coach.

Martel, Ache, Zu- und Abgänge – das sagt Thomas Kessler über mögliche Winter-Transfers beim 1. FC Köln

Thomas Kessler im Trainingslager in La Nucia
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Martel, Ache, Zu- und Abgänge – das sagt Thomas Kessler über mögliche Winter-Transfers beim 1. FC Köln

Am Rande des Trainingslagers in La Nucia sprach der Sportdirektor des 1. FC Köln auch über den Kader: Thomas Kessler äußert sich über mögliche Winter-Transfers in beide Richtungen sowie Personalien wie Eric Martel und Ragnar Ache.

Nachdem der erste Wintertransfer beim FC eingetütet ist, äußert sich der Sportdirektor der Geißböcke zu weiteren möglichen Zu- und Abgängen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich über Winter-Transfers.

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come-on-fc.com berichtet vom Trainingslager in La Nucia

Fynn Schenten, Said El Mala oder Isak Johannesson – gleich mehrere Spieler bestätigten in den vergangenen Tagen, dass das Trainingslager in La Nucia schon recht intensiv gewesen ist. Das aber offensichtlich nicht nur für die Akteure. Denn auch Thomas Kessler hatte allerhand zu tun. Der Sportdirektor der Geißböcke telefonierte hier, führte Einzelgespräche da.

„Man muss ihm jetzt auch die Zeit geben“

Kein Wunder, denn für den ehemaligen Kölner Keeper geht es auch darum, eine schlagkräftige Truppe für den zweiten Teil der Bundesliga zu formen. Und da stehen hinter einigen Personalien noch Fragezeichen. Auf der Zugangs-Seite hat Kessler den ersten Transfer bereits fix gemacht: Jahmai Simpson-Pusey wurde von ManCity ausgeliehen. Und prompt stellt sich die Frage, ob die Kölner damit ihre Soforthilfe für die Defensive verpflichtet haben.

„Er war gefühlt zweieinhalb Tage unterwegs, weil da auch nicht alles glatt gelaufen ist. Man muss ihm jetzt ein bisschen Zeit geben, um hier auch anzukommen. Ich glaube, der erste Eindruck ist sehr positiv“, sagte Kessler. Ob der Engländer aber eine Soforthilfe ist, wollte der Kölner Sportdirektor nicht direkt beantworten: „Ich glaube, dass er eine hohe Grundqualität hat, gerade auch mit dem Ball. Das ist sicherlich ein Element, nach dem wir auch nachgesucht haben. Es ist aber natürlich jetzt eher ein Transfer, der unter der Kategorie Talent einzuordnen ist.“

Und so könnte es durchaus weitere Verpflichtungen gerade in der Defensive geben. „Ich habe den Eindruck, dass jetzt ein Stück weit ein bisschen Fahrt reinkommt“, sagt Kessler zum Transfermarkt und betont, dass es schon einen Zielmarkt bei den Spielern gäbe, die bei „einem vermeintlich besseren Clubs mit besseren finanziellen Möglichkeiten eben nicht zum Einsatz kommen, die jetzt in der Rückrunde auf der Suche sind nach Spielpraxis, gerade mit dem Blick auf eine Weltmeisterschaft. Da wird sicherlich das ein oder andere Profil auch noch aufgehen, wo wir auch schon vernünftige Gespräche geführt haben.“

Gespräche sollen unter anderem mit Sebastiaan Bornauw geführt worden sein. Der Belgier gilt nach wie vor als realistisches Transferziel. Den Namen wollte Kessler erwartungsgemäß nicht kommentieren. Ins Profil würde der Belgier aber schon sehr gut passen. Weitere Neuverpflichtungen sind aber wahrscheinlich. „Wir schauen uns auf dem Transfermarkt um, wie wir den Kader in Gänze für die Rückrunde noch optimieren können“, so Kessler.

Abgänge beim FC durchaus möglich

Auch auf der Abgangsseite sind Veränderungen noch möglich. Laut Kessler ein „völlig normaler Prozess. Die Spieler bei uns werden sicherlich auch ganz genau betrachten, was wird in den ersten Wochen hier passieren und dann werden wir sicherlich das ein oder andere Gespräch führen.“ Es könnte durchaus sein, dass sich der „ein oder andere Spieler“ seine Gedanken mache.

Eine schnelle Einigung in der Causa Eric Martel scheint es jedenfalls nicht zu geben. Zumindest haben noch keine Gespräche laut Kessler stattgefunden. Wie berichtet, hatte sich Martel Bedenkzeit bis zum Winter erbeten. Der Sechser hat noch bis zum Sommer Vertrag, wäre dann ablösefrei zu haben. Will der FC in dem Fall noch eine Ablöse einstreichen, wäre ein Transfer nur jetzt denkbar. Interessenten soll es geben.

Doch im Winter wird der Mittelfeldspieler den Verein nicht verlassen. „Im Winter ist es kein Thema für uns, dass wir den Spieler abgeben werden“, sagte Kessler. „Wenn die Transferphase jetzt vorbei ist und die Bundesliga dann auch wieder läuft, dann werden wir sicherlich auch die Gespräche mit Eric noch einmal intensivieren.“

Zwar hatte sich der Kölner Sportdirektor unter der Woche mit Uwe Fuchs, dem Berater von Ragnar Ache und Dominique Heintz, unterhalten, dabei scheint es aber nicht um einen verfrühten Abschied des Stürmers gegangen zu sein. Vielmehr hat sich Kessler auch persönlich bei dem Stürmer für dessen Einsatz zu Saisonbeginn bedankt. In einer Phase, in dieser noch „Nacholbedarf“ gehabt habe. „Ich finde, das war alles andere als selbstverständlich, dass er ohne Murren jede extra Einheit mitgemacht hat.“

In Spanien es zwischen Sportdirektor und Stürmer ein Gespräch gegeben. „Ich habe Ragnar nur gesagt, wenn ich die Entscheidung heute noch mal treffen müsste, würde ich sie genau wieder treffen. Weil ich ihn für einen wichtigen Spieler für uns halte und ich auch davon überzeugt bin, dass er mit seinen Qualitäten in der Rückrunde für uns extrem wichtig sein wird.“

Grundsätzlich war Kessler mit dem Trainingslager und vor allen Dingen den Bedingungen sehr zufrieden. Jetzt muss die Mannschaft auch liefern. „Wir sind alle in der Bringschuld, den bestmöglichen Job zu machen“, sagte Kessler. „Es war von vornherein klar, dass wir besser sein müssen als die Konkurrenz, die mit uns um den Klassenerhalt kämpft“, so Kessler weiter. „Das Wichtigste ist aber einfach, dass wir absolut davon überzeugt sind, dass die Qualität mit der Truppe, mit der wir zusammen sind, unabhängig von dem, was im Januar auf dem Transfermarkt noch passieren kann, absolut zufrieden sind.“


Said El Mala im Interview: „Ich habe auch noch Luft nach oben“

Said El Mala im Interview mit come-on-fc.com
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Said El Mala im Interview: „Ich habe auch noch Luft nach oben“

Der Kölner Shootingstar blickt auf ein turbulentes Jahr zurück. Mit come-on-fc.com und weiteren Medien spricht der 19-Jährige über sein WG-Leben, seine Karriereträume und den Umgang mit dem Hype um ihn beim 1. FC Köln: Said El Mala im Interview.

Nationalmannschaft, Marktwert-Explosion und Top-Scorer. Seit Sommer hat sich viel verändert beim Kölner Shootingstar. Der 19-Jährige spricht über seine Familie, den Trubel und seine Rolle beim 1. FC Köln: Said El Mala im Interview.

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Said El Mala im Gespräch mit come-on-fc.com und weiteren Medien

Herr El Mala, der Großteil des Trainingslagers ist rum. Wie hart war die Vorbereitung auf Heidenheim?

Said El Mala: Wenn man nach zehn Tagen Urlaub wieder einsteigt und direkt Gas gibt, ist das schon intensiv. Ich finde, dass wir sehr hart und konzentriert arbeiten. Das Testspiel war auch in Ordnung, jetzt gilt der volle Fokus Heidenheim. Da wollen wir wieder in die Spur finden.

Der Jahreswechsel ist traditionell die Zeit, wo man zurückblickt. Wie haben Sie die vergangenen sechs Monate erlebt?

Said El Mala: Es ist extrem viel passiert in meinem Leben. Im Urlaub hatte ich Zeit, mal alles zu reflektieren. Erst dort habe ich realisiert, was in den letzten Monaten bei mir los war. Ich muss sagen, das fühlt sich alles sehr gut an und ich genieße diese Zeit sehr.

„Es ist eine Auszeichnung für mich“

Müssen Sie sich angesichts Ihrer rasanten Entwicklung ab und zu kneifen?

El Mala: Ich würde nicht sagen, dass ich mich wie in einem Film fühle, aber ich weiß schon, dass das nicht alles normal ist für einen jungen Spieler, der aus der 3. Liga kam.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass Sie vor nicht allzu langer Zeit beinah mit dem Fußball aufgehört hätten?

El Mala: Über dieses Thema lache ich sehr oft mit meinem Bruder – weil mittlerweile alles so anders gekommen ist. Dass alles doch noch diese Wendung genommen hat, ist einfach richtig cool. Nicht nur ich, wie beide genießen das sehr.

Inzwischen haben Sie Ihren Marktwert auf 40 Millionen Euro hochgeschraubt. Was macht die Zahl mit Ihnen?

El Mala: Es ist eine Auszeichnung für mich, dass ich so hoch bewertet werde. Ich muss aber dazu sagen, dass dies ohne meine Mitspieler nicht möglich gewesen wäre. Das ist aber nur eine Momentaufnahme. Ich bin ehrgeizig: Mein Ziel ist es weiterzumachen und noch besser zu werden.

Said El Mala mit Tom Krauß auf dem Trainingsgelände in La Nucia
Said El Mala mit Tom Krauß auf dem Trainingsgelände in La Nucia (Foto: come-on-fc.com)
Wie gehen Sie und Ihre Familie mit dem Trubel um Ihre Person um?

El Mala: Auch für meine Eltern ist alles neu. Sie sind immer noch nervös, wenn mich Leute auf der Straße ansprechen. Ich merke aber, dass sie sehr stolz auf mich sind. Sie haben mir früh mitgegeben, dass ich für meine Träume hart arbeiten muss, das war schon so in der Jugend bei Gladbach. Sie geben mir viel auf dem Weg mit. Zum Beispiel, dass ich ruhig und demütig bleiben und das Drumherum ausblenden soll. Gerade ist vieles extrem, vor allem im Vergleich zu früher, aber dafür habe ich meinen Bruder, meine Familie und die Mannschaft, die mir allesamt zur Seite stehen.

Wird Ihnen der Hype auch manchmal zu viel?

El Mala: Nein, mich nervt das ganz und gar nicht. Ich freue mich eher über die Aufmerksamkeit. Ich genieße es, wenn Leute zu mir kommen und ein Foto mit mir machen wollen. Ich bin der Letzte, der so etwas ablehnen würde. Das ist etwas Schönes und sicher nicht selbstverständlich.

„Ich war immer schon ein selbstbewusster Typ“

Welche Eigenschaften haben Sie von Ihrer Mutter und welche von Ihrem Vater?

El Mala: Von meiner Mama habe ich auf jeden Fall meine Hilfsbereitschaft. Von meinem Vater habe ich eher die Coolness und die trockene Art.

Und woher kommt Ihre selbstbewusste Art?

El Mala: Ich war immer schon ein selbstbewusster Typ, auch abseits des Platzes. Das hat sich dann mit der Zeit auf den Fußball übertragen. Wenn man gute Leistungen bringt, Tore schießt und Vorlagen gibt, kommt das von alleine. Und wenn man dann auch noch Leute in seinem Umfeld und in der Mannschaft hat, die einen pushen, dann zieht man da sehr viel für sich raus.

Wie sind mittlerweile Ihre Ansprüche nach so einem starken Halbjahr?

El Mala: Ich will einfach da weitermachen, wo ich aufgehört habe. Ich habe auch noch Luft nach oben, denn nicht all meine Spiele waren gut. Ich muss noch mehr Konstanz in meine Leistungen reinbringen, um der Mannschaft dauerhaft zu helfen. Ich möchte natürlich wie alle anderen auch am liebsten immer von Anfang an spielen, die Joker-Rolle ist aber auch okay. Denn ich habe den Eindruck, dass ich meinen Job von der Bank auch sehr gut mache.

Wann haben Sie nach Ihrem Wechsel aus der 3. Liga gespürt, dass Sie auch in der Bundesliga mithalten können?

El Mala: Es hat mir geholfen, dass ich nach einer starken Saison mit Viktoria mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein zum FC kam. Ich wollte von Anfang an alles geben, um mir den Traum von der Bundesliga zu erfüllen. Mein Motto am Anfang war: kicken, Spaß haben und alles geben. Ich habe dann aber sehr schnell gemerkt, dass ich das kann und noch mehr geht.

Hatten Sie keinen Respekt vor den großen Namen?

El Mala: Respekt natürlich schon, aber ich habe einfach den Kopf ausgeschaltet und Spaß an dem gehabt, was ich seit meiner Kindheit liebe. Denn man muss als junger Spieler eine gewisse Frechheit und Unbekümmertheit haben, sonst überlebt man in der Bundesliga nicht. Die hatte ich auch schon in der 3. Liga, da hatte ich auch vor keinem Gegenspieler Angst.

Lukas Podolski hat kürzlich gesagt: „Er ist wie ich ein Straßenfußballer“. Stimmen Sie dem zu?

El Mala: Ich höre den Vergleich mit Poldi oft. Ich habe ehrlich gesagt nicht so viel von ihm gesehen, ganz einfach, weil ich damals noch zu klein war. Ich weiß aber, dass er hier eine absolute Legende ist. Ich habe ihn schon einmal getroffen, wir haben uns kurz ausgetauscht. Dass ich ein Straßenfußballer bin, der sich auf dem Platz auf seine Instinkte verlässt, würde ich auch sagen.

„Ich konnte es erstmal gar nicht glauben“

Im Oktober wurden sie erstmals zur Nationalmannschaft eingeladen. Was war das für ein Gefühl?

El Mala: Ich konnte es erstmal gar nicht glauben, als der Anruf von Julian Nagelsmann kam. Ich bin zunächst gar nicht dran gegangen, weil es eine unbekannte Nummer war. Als ich dann das Profilbild des Bundestrainers bei WhatsApp gesehen habe, habe ich zu meinem Bruder gesagt: ‚Malek, ich glaube, meine Vermutung wird wahr.‘ Es war ein krasses Gefühl, den Bundestrainer zurückzurufen, ich war total aufgeregt. Im Gegensatz zu meinem Bruder, der ist total ruhig geblieben. Als ich nach dem Telefonat aufgelegt habe, habe ich es dann sofort meinen Eltern erzählt.

Wie steht es um Ihren WM-Traum?

El Mala: An erster Stelle steht, mit dem FC wieder in die Spur zu finden und Spiele zu gewinnen. Darauf liegt aktuell mein Fokus. Wir wollen die Klasse halten und dafür werde ich alles geben. Von der WM bin ich noch weit entfernt. Ich wurde zwar eingeladen, bin aber noch nicht zum Einsatz gekommen. Ich muss erstmal konstant meine Leistungen bringen und wenn ich dann nochmal eingeladen werde, auch beim DFB-Team überzeugen. Dann wird man sehen, was passiert.

Wo sehen Sie noch Entwicklungspotenzial bei sich?

El Mala: Bei der Defensivarbeit muss ich definitiv noch zulegen und noch konstanter über 90 Minuten werden.

Ihr Bruder ist ein Orakel, er hat das Tor gegen Hoffenheim auf die Minute genau vorhergesagt. Wie sieht seine WM-Prognose für Sie aus?

El Mala: Es gibt keine, die WM ist zwischen uns beiden überhaupt kein Thema. Wir haben noch kein Wort darüber geredet.

Apropos Malek: Sie sind mittlerweile einen Schritt weiter als Ihr Bruder. Wirkt sich das auf Ihr Verhältnis aus?

El Mala: Nein, das spielt keine Rolle zwischen uns. Er gönnt mir alles von Herzen. Wenn er in meiner Situation wäre, würde ich das genauso tun. Wir leben in einer WG zusammen und sehen uns jeden Tag. Wir glauben gegenseitig an uns und unterstützen uns bedingungslos.

Was fehlt ihm noch für den großen Durchbruch?

El Mala: Ich kann versprechen, dass er eines Tages auch da hinkommt, wo ich gerade bin. Er hat Qualitäten, die es so nicht oft gibt. Er hatte leider zuletzt einige Rückschläge durch Verletzungen, die er jetzt erstmal verarbeiten muss. Er braucht noch ein bisschen Zeit, aber ich glaube, dass er beim FC bestens aufgehoben ist, um den nächsten Schritt zu gehen. Er hat in der Reha viel gearbeitet und ich bin mir sicher, dass er wieder Vollgas geben wird, wenn er bald wieder auf dem Platz steht.

Wie sieht die Aufgabenverteilung in der El-Mala-WG aus?

El Mala:  Wir haben da einen guten Weg für uns gefunden. Wenn ich zum Beispiel die Waschmaschine anmache, räumt Malek sie aus. Wenn ich staubsauge, macht er es beim nächsten Mal. Es ist ein Geben und Nehmen.

„Ich habe eine starke Bindung zur Stadt und zum FC entwickelt“

Sie sind zwar kein gebürtiger Kölner, aber was bedeutet Ihnen der FC?

El Mala: Ich habe eine starke Bindung zur Stadt und zum FC entwickelt. Köln lebt vom Fußball. Die Menschen sind positiv verrückt, wenn es um den Verein geht. Es ist immer geil, vor den eigenen Fans zu spielen und 50.000 im Rücken zu haben. Ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann. Ich spüre das Vertrauen des Vereins und den Fans. Das gibt mir ein sehr gutes Gefühl. Ich hoffe, dass es so weitergeht.

Welche Träume haben Sie in Ihrer Karriere?

El Mala: Ich will so viel erreichen, wie es nur geht. Ich will mir am Ende der Karriere nicht vorwerfen, dass ich nicht alles herausgeholt habe. Ich bin sicher: Wenn ich dranbleibe, dann werden sich meine Ziele und Wünsche erfüllen.


Abreise in La Nucia: Vier Youngster des 1. FC Köln reisen nach Hause

Bernie Lennemann und Cenny Neumann in La Nucia (Foto: come-on-fc.com)
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Abreise in La Nucia: Vier Youngster des 1. FC Köln reisen nach Hause

FC-Trainer Lukas Kwasniok nahm einige Youngster mit ins Trainingslager nach La Nucia. Nach dem Testspiel gegen den FC Lugano am vergangenen Montag reisen zwei Tage später bereits Spieler vorzeitig ab: Der 1. FC Köln schickt vier Talente vorzeitig nach Hause.

Für die jungen Spieler des FC wird das Trainingslager der Profis in Spanien wohl eine besondere Erfahrung gewesen sein. Nicht alle der mitgereisten Youngster dürfen aber auch bis zum Schluss bleiben: Der 1. FC Köln schickt vier Talente vorzeitig nach Hause.

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come-on-fc.com berichtet vom Trainingslager in Spanien

Nach fünf Tagen in Spanien ist für manche Spieler des 1. FC Köln der Ausflug an die spanische Costa Blanca bereits wieder vorbei. Schon gestern war klar, dass einige der jungen Talente früher nach Köln zurückreisen würden und nicht mit der kompletten Mannschaft über Memmingen nach Köln zurückkehren. Die FC-Profis bestreiten direkt im Anschluss an das Trainingslager am Samstag das Duell gegen Heidenheim. Dementsprechend wird der FC auch nur mit dem dafür in Frage kommenden Kader dort anreisen.

Diese Spieler reisen früher nach Hause

Und die ist nun Entscheidung also getroffen: Innenverteidiger Yannick Mausehund, Rechtsverteidiger Cenny Neumann, Torhüter Mikolaj Marutzki sowie Stürmer Bernie Lennemann fliegen am Mittwoch nach Köln. Begleitet werden sie vom U21-Torwarttrainer Niklas Knezevic sowie Players-Care-Mitarbeiterin Lena Uebach. Für Fynn Schenten und Youssoupha Niang stehen die Zeichen gut. Die beiden Youngster haben sich in der Vorbereitung in Spanien beweisen können.

Gerade Schenten holte sich nach seinem Einsatz im Testspiel gegen den FC Lugano am vergangenen Montag ein Lob des Trainers ab. „Wir haben viele gute Spieler in der Offensive, aber er bringt einfach ein anderes Element mit“, so Kwasniok. „Er hat eine körperliche Wucht, sehr viel Tempo, einen guten Abschluss und Tiefgang. Das hat bei uns kein klassischer Neuner. Deswegen wollte ich mir das anschauen. Und das hat er in den ersten zwei, drei Tagen hier unter Beweis gestellt.“ Möglich, dass Schenten diese Elemente auch gegen Heidenheim zeigen darf.

Neu mit dabei ist Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey, der als Unterstützung der Kölner Defensive zu Beginn der Woche von Manchester City ausgeliehen wurde. Simpson-Pusey nahm am Dienstag das erste Mal an einer Trainingseinheit unter Kwasniok teil und war am Abend zuvor mit dem Flieger aus Köln angereist.

Drei Thesen, an welchen Stellschrauben der 1. FC Köln drehen könnte

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Drei Thesen, an welchen Stellschrauben der 1. FC Köln drehen könnte

Der 1. FC Köln hat sich gleich zu Beginn des neuen Jahres aufgemacht und bereitet sich im spanischen La Nucia auf den zweiten Teil der Saison vor. Der Trend war zuletzt negativ. Das soll sich nun wieder ändern: Sind das die Stellschrauben an denen der 1. FC Köln drehen kann?

Nach einem guten Saisonstart zeichnete sich beim Aufsteiger zuletzt ein Negativtrend ab. Bereits am kommenden Samstag will der FC gegen Heidenheim wieder durchstarten. Dabei könnten vor allem drei Überlegungen eine Rolle spielen: Sind das die Stellschrauben an denen der 1. FC Köln drehen kann?

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Neben den üblichen Grundlagen wie Fitness und taktischen Konzepten hat sich beim 1. FC Köln in der Hinrunde vor allem die defensive Schwäche bei gegnerischen Standards herauskristallisiert. Wenig verwunderlich stand genau dies schließlich im spanischen Trainingslager in Benidorm auch auf der Tagesordnung, wenngleich auch andere Dinge sich mit Wiederaufnahme des Pflichtspielbetriebs durchaus ändern könnten.

Feste Rolle für Schlüsselspieler Martel?

Eine der wichtigen Entscheidungen für die Rückrunde betrifft die Position von Eric Martel. Der Leistungsträger wurde vor allem nach der Verletzung von Abwehrchef Timo Hübers immer wieder auch als Innenverteidiger eingesetzt und fehlte der Mannschaft so als Ankerspieler und Fixpunkt im defensiven Mittelfeld – wobei auch dort seine Stärken zum Großteil im Defensivbereich liegen.

Doch auch der 23-Jährige konnte letztlich nichts daran ändern, dass der FC ohne Sieg aus den jüngsten sechs Ligaspielen ging. Mit seiner Lauf- und Zweikampfstärke sowie seinen Führungsqualitäten ist der ehemalige U21-Nationalspieler zweifelsohne ein Leader der Geißböcke. Zudem hat er für die Kölner im Mittelfeld wohl die größte Wirkungskraft, da sein taktisches Verständnis und seine Spielintelligenz in der hintersten Reihe und meist gegen den Ball nicht so stark zum Tragen kommen wie beispielsweise im Gegenpressing eine Reihe weiter vorne im Mittelfeld.

Durch die Verpflichtung von City-Talent Jahmai Simpson-Pusey hat der FC neben Routinier Dominique Heintz, Joel Schmid, Cenk Özkacar und Rav van den Berg mittelfristig mehr als genug Auswahl für die Innenverteidigung. Zumal auch ein weiterer Abwehrspieler dazukommen könnte.

Mit El Mala und Kaminski in der Offensive?

Eine weitere potenzielle Veränderung wäre die Integration der beiden Leistungsträger Jakub Kaminski und Said El Mala. Während El Mala aktuell der Topscorer bei den Geißböcken ist, adelte Coach Kwasniok den Polen Kaminski zuletzt mehrfach öffentlich als seinen wichtigsten Spieler. Mit den beiden gelernten linken offensiven Flügelspielern verfügt der FC über zwei dynamische Kreativspieler, die mit ihrer individuellen Klasse gerade gegen gleichstarke Teams den Unterschied machen können.

Anders als in den jüngsten Spielen wäre es durchaus eine Überlegung, beide Akteure nicht abwechselnd, sondern vielmehr gemeinsam in die Startelf zu stellen. Möglicherweise wäre eine angepasste taktische Grundaufstellung die Lösung. Während Kwasniok in den ersten 16 Ligapartien mehrfach zwischen Dreier- und Viererkette hin- und herwechselte, könnte man die Stärken beider Spieler in einem 4-4-1-1-System bündeln und vielleicht so besser nutzen.

Auf der linken Außenbahn könnte El Mala sein Tempo und seine Dribbelstärke in Eins-gegen-Eins-Situationen einbringen und immer wieder mit Tiefenläufen für Gefahr sorgen. Kaminski könnte als hängende Spitze in einer Art Freigeistfunktion agieren. So kann er sich zwischen den Linien frei bewegen, freie Räume besetzen und je nach Bedarf situativ auf einen der beiden Flügel ausweichen,um dort eine Überzahlsituation für seine Mannschaft zu schaffen. Mit seiner Spielintelligenz und seiner Torgefahr kann sich der polnische Nationalspieler zudem immer wieder auch in vorderster Front mit einschalten und den Stürmer unterstützen.

Zwei Viererketten für mehr Stabilität?

Auch gegen den Ball hat ein 4-4-1-1 durchaus einige Vorteile zu bieten. Mit einem Martel als Absicherung im defensiven Zentrum, zwei klaren Flügelrollen und einer beweglichen Offensivzentrale wie Kaminski könnte der FC sowohl im Pressing als auch im Umschaltspiel variabel agieren und bei gegnerischen Angriffen blitzschnell zu einem 4-5-1 wechseln, um die Räume dicht zu machen und den Gegner zu Fehlpässen zu zwingen.

Vielleicht wären klare Entscheidungen das bessere Mittel als Experimente. Mit der richtigen Positionierung von Leistungsträger Martel und dem Mut, Kaminski und El Mala gemeinsam zu bringen, könnte man vielleicht auch ein klares Zeichen in Richtung Gegner setzen. Der 1. FC Köln würde nicht wie so oft (auf die gegnerische Aufstellung reagieren), sondern proaktiv agieren. Gelingt es Lukas Kwasniok, diese Erkenntnisse nachhaltig in den Spielbetrieb zu übertragen, könnte der FC nicht nur sportlich an Stabilität gewinnen, sondern auch eine klare Idee davon, wie er in Zukunft auftreten will.

Marius Bülter: Über La Nucia zurück zu alter Stärke beim 1. FC Köln?

Marius Bülter jubelt nach dem Treffer zum 1:0.
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Marius Bülter: Über La Nucia zurück zu alter Stärke beim 1. FC Köln?

Nicht nur aufgrund seines Tors ist er bislang einer der Gewinner des Trainingslagers. FC-Trainer Lukas Kwasniok sieht beim Stürmer des 1. FC Köln eine aufsteigende Tendenz: Findet Marius Bülter zu alter Stärke?

Zu Saisonbeginn war er noch einer der großen Gewinner beim FC, zuletzt lief es nicht mehr ganz so rund. Doch im Trainingslager in Spanien zeigt die Formkurve des Stürmers des 1. FC Köln wieder nach oben: Findet Marius Bülter zu alter Stärke?

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So richtig gefährlich wurde der FC im Testspiel gegen den FC Lugano am Montagnachmittag in der Anfangsphase eher selten. Zwei Abschlüsse von Fynn Schenten standen da nach einer guten Viertelstunde auf der Habenseite. Mit viel Wohlwollen vielleicht auch noch ein Schuss von Marius Bülter, der aber im letzten Moment noch geblockt wurde.

Nach einer knappen halben Stunde nutzte der Angreifer dann aber seinen nächsten Versuch nach Vorarbeit von Jan Thielmann zur Kölner Führung. Ob Bülter den Ball so treffen wollte, ist von Außen schwer zu beurteilen. Doch unterm Strich stand endlich mal wieder ein Tor für den 32-Jährigen, dessen Kerngeschäft nun mal das Tore schießen ist.

Aufsteigende Tendenz bei Bülter

Doch genau daran haperte es zuletzt bei Bülter. Bei der 3:4-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt im November war der Stürmer zuletzt erfolgreich, davor zuletzt Ende August. Zu Saisonbeginn wurde Bülter mit seinen zwei Toren und zwei Vorlagen in zwei Spielen gefeiert, zuletzt herrschte meistens Flaute. Doch nun scheint die Formkurve wieder nach oben zu zeigen.

„Er hatte schon die letzten beiden Tage eine aufsteigende Tendenz“, sagte Lukas Kwasniok am Montag. „Ich bleibe dabei, er hatte eine Wadenverletzung nach drei, vier Wochen und dadurch seinen Rhythmus verloren. Dann kam die Magen-Darm-Erkrankung, wo er in vier Tagen 3,5 Kilogramm verloren hat. Dann ist er Papa geworden und dann verlierst du komplett deinen Rhythmus.“

Diesen könnte er nun in La Nucia wiederfinden – zumindest in Teilen. „Einen schönen Gruß an seine Frau, aber vielleicht tut das einem jungen Vater auch mal ganz gut ins Trainingslager zu fahren“, sagte der Coach mit einem breiten Lächeln im Gesicht. „Dann schläfst du mal wieder durch und fokussierst dich wieder auf den Fußball.“

Für den kommenden Samstag scheint der 32-Jährige in der Tat eine Option darzustellen. Denn Kwasniok ließ durchblicken, dass die Startaufstellung gegen Lugano durchaus auch eine Tendenz Richtung Heidenheim sein könnte. Mit seinem Treffer hat er das Vertrauen am Montag sicher zurückgezahlt. Doch für die Liga muss er vermutlich noch ein wenig drauflegen. „Wir sind guter Dinge, dass er da dann einfach nachlegt“, so Kwasniok

Welcher Jungdachs des 1. FC Köln konnte sich beweisen? Einige Talente reisen wohl frühzeitig ab

Lukas Kwasniok versammelt seine Mannschaft um sich
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Welcher Jungdachs des 1. FC Köln konnte sich beweisen? Einige Talente reisen wohl frühzeitig ab

Fünf Spieler durften in den vergangenen Tagen in La Nucia vorspielen, die Routiniers „kitzeln“. In den Vordergrund haben sich nicht viele Youngster des 1. FC Köln gespielt: Einige Talente treten frühzeitig die Heimreise an.

Zu Beginn des Trainingslagers sprach Lukas Kwasniok von fünf Jungdachsen, die sich zeigen könnten beim 1. FC Köln: Einige Talente treten nun aber wohl frühzeitig die Heimreise an.

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Angesichts seiner Einsatzzeiten bei den Profis und des nicht verlängerten Vertrags im Sommer konnte die Nachricht am Dienstag nicht mehr so richtig überraschen. Der FC und Neo Telle gehen getrennte Wege. Damit verlässt ein weiteres vielversprechendes Talent den Verein. Die Geißböcke hätten gerne den Vertrag mit dem Youngster verlängert, um Telle Spielzeit zu ermöglichen. Doch dazu kam es nicht.

Dafür werden allerdings bereits die nächsten Talente auf mehr beim FC vorbereitet. Gleich fünf junge Spieler hat Lukas Kwasniok mit ins Trainingslager nach La Nucia mitgenommen. „Fünf Jungdachse“, wie der Coach sagte, die die arrivierten Spieler nun erst einmal „kitzeln“ sollen, so der 44-Jährige am Freitag. Für einige Talente ist das Casting allerdings schon wieder beendet.

„Da ist noch keine Entscheidung gefallen“

Zumindest deutete der Trainer an, dass nicht alle Youngster in Spanien bleiben würden. Mit Yannick Mausehund, Fynn Schenten, Cenny Neumann, Bernie Lennemann und Mikolaj Marutzki. „Wir müssen das einzeln betrachten und müssen überlegen, was Sinn macht. Ob wir ein paar dabehalten oder alle heimschicken. Da ist noch keine Entscheidung gefallen“, sagte Kwasniok am Montag. Tatsächlich kamen im Testspiel gegen den FC Lugano „nur“ Yannick Mausehund und Fynn Schenten zum Einsatz.

Dementsprechend könnte es gut sein, dass die weiteren Talente noch vor Freitag die Heimreise antreten. Das gilt möglicherweise auch für Youssoupha Niang, der ebenfalls nicht vorspielen durfte. Durch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey könnte auch Mausehund betroffen sein. Zwar schien Kwasniok im Training mit den Leistungen der Nachwuchshoffnungen durchaus zufrieden, aufgedrängt hat sich aber nur ein Talent: Fynn Schenten.

„Wir haben viele gute Spieler in der Offensive, aber er bringt einfach ein anderes Element mit“, sagte der Coach. „Er hat eine körperliche Wucht, sehr viel Tempo, einen guten Abschluss und Tiefgang. Das hat bei uns kein klassischer Neuner. Deswegen wollte ich mir das anschauen. Und das hat er in den ersten zwei, drei Tagen hier unter Beweis gestellt und deswegen hat er die Möglichkeit bekommen, sich 45 Minuten zeigen zu dürfen.“

Dementsprechend wird der „gute Junge“ – wie Kwasniok das Talent adelte – wohl auch gemeinsam mit dem Team nach Memmingen und anschließend nach Heidenheim reisen. Dort steht das erste Pflichtspiel des Jahres an. Kein unwichtiges. An der Ostalb soll die Wende eingeleitet werden. Die Entscheidung, welcher Youngster dann dabei ist, wird wohl im Trainerteam am Dienstagabend getroffen.

Neo Telle verlässt den 1. FC Köln

Neo Telle
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Neo Telle verlässt den 1. FC Köln

Ein weiteres Kölner Talent verlässt den FC: Neo Telle verlässt den 1. FC Köln und schließt sich mit sofortiger Wirkung Fortuna Köln an. Das gab der Verein am Dienstag bekannt.

Es hatte sich wohl schon angedeutet, nun ist es auch offiziell: Neo Telle verlässt den 1. FC Köln. Der Youngster feierte in der vergangenen Spielzeit sein Profi-Debüt, war aber in dieser Spielzeit nur für die reserve vorgesehen.

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Gegen den FC Schalke 04 feierte Neo Telle in der vergangenen Spielzeit noch sein Profidebüt, nun wechselt das vielversprechende Talent zum Stadtrivalen Fortuna Köln. „Bereits im letzten Sommer haben wir mit Neo intensiv über seine nächsten Entwicklungsschritte und seine Perspektive beim FC gesprochen. Da eine von allen Seiten angestrebte Leihe als nächster Entwicklungsschritt nicht realisiert werden konnte, haben wir die Situation nun gemeinsam nochmal neu bewertet“, sagt nun der Technische Direktor Lukas Berg. „Dass sich Neo jetzt für eine Veränderung entschieden hat, um in einem neuen Umfeld die nächsten Schritte zu gehen, ist für uns nachvollziehbar. Wir wünschen Neo in der Südstadt alles Gute und viel Erfolg für seinen weiteren Karriereweg.“

Nur acht Einsätze für die U21

Der FC hatte im Sommer eine Lösung für Telle gesucht. Wie andere Youngster sollte auch der Innenverteidiger eine Leihe eingehen, um Spielpraxis zu sammeln. Dafür hätte Telle aber auch seinen auslaufenden Vertrag verlängern müssen. Dazu kam es nun nicht. In dieser Saison war der Abwehrspieler trotz des Verletzungspechs bei den Profis keine Option. Im Gegenteil, Spieler wie Yannick Mausehund oder Luc Dabrowski durften im Gegensatz zu Telle regelmäßig bei den Profis vorspielen. Mausehund reiste mit dem FC nun auch ins Trainingslager nach Spanien. Doch auch in der U21 spielte der Innenverteidiger nicht die erhoffte Rolle, kam nur acht Mal für die Mannschaft von Evangelos Sbonias zum Einsatz.

„Die Fortuna ist für mich ein sehr interessanter und attraktiver Verein mit klaren sportlichen Zielen und Plänen. Ein Teil dieses Projekts zu sein und aktiv meinen Beitrag zu leisten, ist für mich äußerst spannend und motivierend. Gleichzeitig entschied ich mich für diesen Weg, da mir die Perspektive gefällt. Ich kann mich hier sportlich weiterentwickeln“, wird Telle auf der Homepage von Fortuna Köln zitiert. „Ich will meine Qualitäten auf den Platz bringen und damit der Mannschaft weiterhelfen und freue mich sehr auf diese neue Herausforderung.“