Von der Testspiel-Blamage zur Aufstiegs-Euphorie: Der FC beweist echte Siegermentalität

Die Spieler des 1. FC Köln
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Von der Testspiel-Blamage zur Aufstiegs-Euphorie: Der FC beweist echte Siegermentalität

Die Blamage gegen Verl war schnell vergessen, als der FC gegen Paderborn ein völlig anderes Gesicht zeigte. Trotz zahlreicher Ausfälle präsentierten sich die Geißböcke kämpferisch, entschlossen und aufstiegsreif. Deswegen ist der 1. FC Köln bereit fürs Aufstiegsrennen.

Beim Arbeitssieg gegen Paderborn zeigte der FC ein neues Gesicht im Vergleich zum Testspiel gegen den SC Verl. Deswegen ist der 1. FC Köln bereit fürs Aufstiegsrennen.

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Die drei Punkte gegen Paderborn fallen unter die Kategorie Big Points. Vor dem Spiel gegen Hertha BSC am Samstag führt der 1. FC Köln die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten Kaiserslautern an. Eine bemerkenswerte Trendwende, denn erst vor wenigen Tagen sah es noch ganz anders aus. Nach der peinlichen Testspielniederlage gegen Verl herrschte dicke Luft am Geißbockheim. Sportdirektor Christian Keller und Trainer Gerhard Struber fanden deutliche Worte, inklusive eines Straftrainings für alle Beteiligten. Die Performance am vergangenen Samstag macht das allerdings vergessen: Der 1. FC Köln ist bereit fürs Aufstiegsrennen.

FC in Paderborn: Kein Vergleich zur Verl-Blamage  

Denn am vergangenen Spieltag gegen den SC Paderborn folgte die 180-Grad-Wende, der FC zeigte sich wie ausgewechselt: Von Keeper Marvin Schwäbe im Tor bis zu Tim Lemperle und Imad Rondić in der Sturmspitze lieferte die Mannschaft eine geschlossene Leistung ab. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Timo Hübers und der ohnehin angespannten Kadersituation stemmte sich das Team erfolgreich gegen alle Widerstände. Coach Struber zeigte sich im Anschluss an das Spiel begeistert:

“Wir haben heute sehr hoch springen müssen, um das am Ende zu schultern. Das Spiel nur am Ergebnis festzumachen, das würde der Sache nicht gerecht. Meine Jungs haben unglaublich investiert. Wir hatten auch ein paar Herausforderungen mit den verletzten, kranken und gesperrten Spielern. In Summe ist schon einiges los bei uns und gleichzeitig haben es unsere Jungs richtig gut gemacht. Sie haben einen unglaubliche Einsatz unter Beweis gestellt. Am Ende mit dem Schulterschluss und dem Willen, das hinzubiegen und den Rückstand dann auch in die richtige Richtung zu drehen, nicht aufzugeben, das sind so mentale Themen, die für sich sprechen und die uns auf mehr hoffen lassen.”

Verletzungspech schweißt den FC zusammen

Mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Jusuf Gazibegović fiel in Paderborn fast die gesamte Stammabwehr aus, dazu kamen weitere verletzungsbedingte Ausfälle in der Offensive, wie etwa Damion Downs oder Linton Maina. Die angespannte Kadersituation geht wohl auch an den Spielern nicht spurlos vorbei. Doch so schmerzhaft diese Rückschläge auch sind, sie scheinen etwas in der Mannschaft ausgelöst zu haben. Beim FC hat man den Eindruck, dass die Mannschaft dadurch noch enger zusammengerückt ist – eine Einschätzung, die auch Paderborns Matchwinner Denis Huseinbašić teilt: 

 “Natürlich pusht das: Für die verletzten Spieler, für die kranken Spieler, dass wir für die gewinnen. Wie zum Beispiel für Hübi. Das Teamgefühl ist so stark, dass wir auch für sie gewinnen wollen und weiter in der Tabelle hochklettern wollen.”

Struber setzt auf Stabilität

Gerhard Struber hat in dieser Saison bereits einiges an Kritik zu den Auftritten seiner Mannschaft einstecken müssen. Deshalb sind die positiven Worte über die Mannschaft sicher umso wohltuender. Sie sind eine Bestätigung für den eingeschlagenen Kurs in Richtung erste Liga und verdeutlichen, wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist, um in den bevorstehenden Aufstiegskrachern die nötige Stabilität zu bewahren:

“Es braucht eine Mannschaft in dieser Liga, die Stabilität mit sich bringt. Die haben wir entwickelt, und das hat auch einen gewissen Preis gehabt: Einbußen in unserer Spielkontrolle, unserer Dominanz in der ersten Phase der Saison. Das ist ein Weg, den du gehen musst. Diesen Schulterschluss, den stellen wir unter Beweis und wir gehen hier Schritt für Schritt unseren Weg. und Ob wir mit einem, zwei, oder Drei Toren unterschied gewinnen, das ist mir egal- und ich glaube auch der Mannschaft, wenn ich grade gesehen habe, wie die Jungs in der Kabine gefeiert haben.” 

Ob die Geißböcke auch nach dem kommenden Spiel gegen Hertha BSC einen Grund zum Feiern haben, wird sich am Samstag zeigen. Was ihnen jedoch jetzt schon niemand nehmen kann: der 1. FC Köln hat gegen Paderborn Einsatz und unbedingten Siegeswillen bewiesen. Ihre jüngste Leistung unter widrigen Umständen zeigt, dass sie bereit sind für den Saisonendspurt. Wenn dann noch der eine oder andere Verletzte rechtzeitig zurückkehrt, ist die angespannte Personalsituation kein Hindernis mehr – und der Aufstieg nimmt weiter Form an.


Der 1. FC Köln und seine Sorgenkinder: Auch die Rückkehr von Damion Downs ist noch ungewiss

Damion Downs im Training mit Gerhard Struber
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Der 1. FC Köln und seine Sorgenkinder: Auch die Rückkehr von Damion Downs ist noch ungewiss

Am Dienstag stieg Damion Downs wieder ins Mannschaftstraining der Geißböcke ein. Zumindest zum Teil. Ein Comeback am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Hertha BSC gilt als unwahrscheinlich. Und der Angreifer ist mit der verspäteten Rückkehr nicht alleine beim 1. FC Köln: Die Rückkehr von Damion Downs ist noch ungewiss.

Die Hoffnung war groß, dass der Stürmer schon längst wieder auf dem Platz steht, doch daraus wird wohl erst einmal nichts beim 1. FC Köln: Die Rückkehr von Damion Downs ist noch ungewiss.

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So ein wenig werden sich die Sorgenfalten bei Gerhard Struber am Dienstag wieder gelegt haben. Denn es deutet sich an, dass die Personalsituation im Laufe der Woche eine deutlich entspanntere werden dürfte. Dominique Heintz stieg etwa wieder in Teile des Mannschaftstrainings ein und könnte damit der Abwehr wieder mehr Breite verleihen. Auch die Rückkehr von Timo Hübers ist alles andere als ausgeschlossen. Zwar betrat auch Damion Downs am Dienstag wieder das Kölner Trainingsgelände, doch die Wahrscheinlichkeit, dass der Stürmer am Samstag im Heimspiel gegen Hertha BSC (20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) wieder auf dem Platz steht, ist aktuell eher gering. Downs trainierte mit einer Manschette, grünes Licht hat er von den Ärzten noch nicht bekommen.

Lemperle, Pauli und Uth brauchten länger als erwartet

Und so reiht sich der Stürmer in eine ganze Riege an Kölner Sorgenkindern ein. Zumindest in die Riege der Akteure, deren Comeback sich länger als erhofft herauszögert. Denn die Kölner hatten zunächst durchaus gehofft, der Stürmer würde schon früher eingreifen können. Selbst die Begegnungen gegen Ulm und Darmstadt galten als theoretisch möglich, mittlerweile fehlt der Angreifer seit einem Monat. Beim Auswärtsspiel gegen Fürth soll der 20-Jährige dann aber wieder mit von der Partie sein. Downs ist wahrlich nicht der einzige Kölner Spieler, dessen Rückkehr deutlich früher erwartet worden war. Den FC umgibt nicht nur ein bemerkenswertes Verletzungspech, die Kölner haben auch alles andere als Glück, was die Rekonvaleszenz ihrer verletzten Spieler angeht.

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So warten die Geißböcke nach wie vor auf die Rückkehr von Julian Pauli. Der Innenverteidiger hatte sich Anfang Dezember im Pokalspiel gegen Hertha BSC eine Gehirnerschütterung zugezogen. Gleich mehrfach scheiterten Versuche, den Innenverteidiger wieder vollständig ins Mannschaftsgefüge zu integrieren. Erst am vergangenen Samstag war der Shootingstar der Hinrunde eine Kaderoption, wurde dann aber doch noch geschont. Auch Tim Lemperle fiel mit seiner Muskelverletzung deutlich länger aus, als zunächst angenommen. Der Kölner Torjäger hatte sich im Spiel gegen Jahn Regensburg eine Verletzung zugezogen, es zu Beginn des Jahres im Trainingslager und anschließend auch im Duell gegen die SV Elversberg versucht, um dann erneut Wochen auszufallen.

Mark Uth ist wohl das Paradebeispiel der Kölner Sorgenkinder. Der Kölner Routinier kommt in dieser Spielzeit auf sechs Kurzeinsätze und insgesamt rund 40 Minuten Spielzeit. Dagegen verpasste Uth 19 Begegnungen aufgrund von Verletzungen.

Von Gerhard Struber prophezeit: Wird Luca Waldschmidt beim 1. FC Köln der entscheidende Faktor?

Luca Waldschmidt zufrieden nach einem Spiel
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Von Gerhard Struber prophezeit: Wird Luca Waldschmidt beim 1. FC Köln der entscheidende Faktor?

Lange kam Luca Waldschmidt beim FC so gar nicht in Tritt. Und doch war Gerhard Struber fest davon überzeugt, der Offensivspieler könne eine wichtige Rolle einnehmen. Das scheint sich zu bewahrheiten für den 1. FC Köln: Luca Waldschmidt wird zum entscheidenden Faktor.

Der Offensivspieler des FC scheint in den vergangenen Wochen tatsächlich zu einer wichtigen Option im Aufstiegsrennen zu werden. Nicht nur die erzielten Scorerpunkte deuten auf eine wachsende Bedeutung hin beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt wird zum entscheidenden Faktor.

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Gerade in der Frage nach seinem Personal wurde Gerhard Struber in der jüngeren Vergangenheit nicht müde zu betonen, dass er über keine Kristallkugel verfüge und dort auch nicht reinblicken würde. In Bezug auf die verletzten Spieler eine sinnvolle Maßnahme. Julian Pauli, Mark Uth oder zuletzt Damion Downs – so wirklich einschätzbar waren da gleich mehrere Leidensgeschichten offensichtlich nicht. In einer anderen Sache scheint sich der Kölner Trainer aber als eine Art Wahrsager herauszukristallisieren. Im Februar wurde der Coach auf eins seiner Sorgenkinder angesprochen. Struber nickte, wusste um die schwierige Situation, um dann aber doch Zuversicht zu verbreiten. „Ich bin fest davon überzeugt, dass Luca in den nächsten Wochen ein ganz entscheidender Spieler für uns sein wird. Wir arbeiten mit Gesprächen und Trainings gemeinsam daran. Wir lassen ihn wissen, wie wichtig er noch für die Mannschaft ist“, sagte Struber.

Drei Mal am entscheidenden Treffer direkt beteiligt

In dieser Phase hatten wohl wenige Boebachter Luca Waldschmidt die vom Trainer angesprochene Rolle zugetraut. Ja, vielleicht mal wieder ein Tor, aber ein entscheidender Spieler? Nein, darauf deutete im Februar recht wenig hin. Der ehemalige Nationalspieler hatte gerade drei Begegnungen als Zuschauer erlebt, davon zwei auf der Bank und eine erkrankt. Es folgten drei weitere Spieler als Joker. So richtig rund lief es wahrlich nicht und auch Waldschmidts durchwachsene Vorsaison stellte Strubers Weitsicht zumindest ein wenig in Frage. Und auch am Samstagmittag gab es diese Situationen, in denen der ein oder andere Fan nicht so wirklich glücklich mit dem Auftritt des 28-Jährigen schien. Gerade wenn der Siegener in der Rückwärtsbewegung nicht gerade den höchsten Gang einlegte.

Doch der Schein trügt. Tatsächlich ist Waldschmidt in den vergangenen Wochen zu so etwas wie einem entscheidenden Spieler geworden. Gegen Ulm befreite der Angreifer die leidenden Kölner Fans wenige Minuten vor Spielende mit dem 1:0-Siegtreffer, gegen Darmstadt verwandelte Waldschmidt den entscheidenden Elfmeter zum 2:1-Endstand und nun legte der 28-Jährige Denis Huseinbasic gegen den SC Paderborn erneut das 2:1 auf. Und das auch nach einer starken individuellen Aktion. Mehr „entscheidender Spieler“ geht aktuell nicht. Tatsächlich war es wieder einmal eine Begegnung, in der der Offensivspieler auch einige falsche Entscheidungen traf. Etwa als er im ersten Abschnitt aus 18 Metern weit übers Tor schoss, anstatt die Kugel einfach noch einmal weiterzuleiten.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Waldschmidt überzeugt mit erstaunlichen Werten


Und doch ist Waldschmidt zurzeit weit mehr als nur der Mann für die entscheidenden Treffer. Tatsächlich entwickelt sich der Offensivspieler zum absoluten Dauerläufer. Gegen Ulm lief Waldschmidt nahe an die 12 Kilometer-Marke heran, mehr als alle anderen Spieler in dieser Begegnung. Gegen Darmstadt waren es elf, bis zu seiner Auswechslung Bestwert. Und auch gegen den Paderborn riss der gebürtige Siegener mehr als 12 Kilometer ab, einen Wert, den sonst Mittelfeldspieler der Marke Ellyes Skhiri oder Eric Martel erreichen. Nun war nur Imad Rondic knapp mehr unterwegs. Dazu überragt der ehemalige Nationalspieler mit einer Passquote von meist mehr als 90 Prozent und das bei überdurchschnittlich vielen Ballkontakten. Struber scheint recht gehabt zu haben: Luca Waldschmidt könnte beim FC tatsächlich eins werden – ein entscheidender Faktor im Aufstiegsrennen.

Am Dienstag fehlte Waldschmidt beim Mannschaftstraining der Geißböcke aufgrund einer Verletzung, die er sich gegen Paderborn zugezogen hatte. Es handelt sich wohl aber nicht um eine strukturelle Verletzung, große Sorge besteht also nicht und der Offensivmann wird wohl am Samstag spielen können.

Trotz personellem Engpass: Marvin Obuz schon wieder nur außen vor

Marvin Obuz will beim 1. FC Köln durchstarten.
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Trotz personellem Engpass: Marvin Obuz schon wieder nur außen vor

Marvin Obuz und der FC wollen auch weiterhin nicht zusammen finden. Trotz der personell angespannten Lage, spielt der 23-Jährige auch weiterhin keine Rolle beim 1. FC Köln: Marvin Obuz bleibt weiter außen vor.

Gleich sechs Stammspieler fielen beim FC am Samstag aus, eine Chance bekam er erneut nicht beim 1. FC Köln: Marvin Obuz bleibt weiter außen vor.

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Ein wenig ungewöhnlich sah der Spielberichtsbogen am Samstagmittag dann doch aus. Zumindest der in der Home Deluxe Arena, zeitgleich in Uerdingen hätte sich wohl kaum jemand gewundert. Doch Mikail Özkan, Neo Telle, Emin Kujovic und Oliver Schmitt waren eben nicht mit der U21 des FC in Krefeld, sondern bereicherten die Bank der Profis in Paderborn. Kein Wunder, den FC plagt in dieser Spielzeit ein fast schon beängstigendes Verletzungspech. Alleine am vergangenen Spieltag fehlten mit Dominique Heintz, Timo Hübers, Jusuf Gazibegovic, Damion Downs und Linton Maina fünf Spieler, die im fitten Zustand für den FC wohl aufgelaufen wären. Zudem Dejan Ljubicic gesperrt. So musste Gerhard Struber ordentlich puzzeln, ließ einige Akteure auf fremden Positionen ran und hatte am Ende des Tages sogar noch ein wenig Glück, dass mit Joel Schmied und Jan Thielmann zwei weitere Akteure noch rechtzeitig zurückgekehrt waren.

23 Mal nur Bank-Zuschauer

Zwar fanden sich mit Mark Uth, Steffen Tigges und Florian Kainz durchaus auch prominentere Namen auf der Bank wieder, doch so richtig stark besetzt war der Auswechselmix dann eher nicht. Umso erstaunlicher, dass Marvin Obuz einmal mehr 90 Minuten auf der Bank saß, nicht zum Einsatz kam. Ein undankbarer, wenn auch sehr vertrauter Platz. Denn der 23-Jährige saß zum 23. Mal in dieser Spielzeit auf der Bank, ohne eine einzige Minute zu spielen. So stehen nach dem 27. Spieltag weiterhin auch nur sechs Kurzeinsätze und 150 Spielminuten auf dem Konto des Kölner Eigengewächses. Dass der Offensivspieler trotz der Flaute nicht zum Einsatz kam, dürfte ein weiteres Indiz für die Perspektive beim FC sein. Wie berichtet läuft der Vertrag des gebürtigen Kölners im Sommer aus. Eine Vertragsverlängerung gilt als äußerst unwahrscheinlich

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Das haben wir uns ganz anders vorgestellt. Der Junge bekam bis dato nie eine wirkliche Chance zu zeigen, was er kann“, zitierte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ erst vor zwei Wochen Obuz Berater Dirk Hebel. Zwar hatte der Offensivspieler betont, er wolle sich beim FC durchbeißen, doch davon kann keine Rede sein. Die Chancen, die Obuz bekommen hat, konnte der Rechtsaußen einfach nicht nutzen. So erst zuletzt im Testspiel gegen den SC Verl, als auch er weit hinter den eigenen Erwartungen geblieben war. Der 23-Jährige wurde in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit Rot-Weiss Essen in Verbindung gebracht. Immerhin erlebte Obuz beim Drittligisten sein erfolgreichstes Profijahr. Doch dem Vernehmen nach will der Angreifer mindestens in der 2. Bundesliga spielen. Der FC dürfte dabei wohl keine Option mehr sein.


Nach Abwehr-Dilemma – wie sieht die Defensive aus? So könnte der FC gegen Paderborn spielen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Nach Abwehr-Dilemma – wie sieht die Defensive aus? So könnte der FC gegen Paderborn spielen

Zwar hatte sich die Personalsituation unter der Woche beim FC zunächst noch verbessert, nach dem Ausfall von Timo Hübers gibt es aber gleich mehrere Fragezeichen. Und das nicht nur, ob der Trainer die Dreier- oder die Viererkette bevorzugt. So könnte der 1. FC Köln in Paderborn beginnen.

Unter der Woche begrüßte Gerhard Struber wieder einige Rückkehrer beim Training und doch wird der Coach für die Begegnung in Ostwestfalen wieder ordentlich puzzeln müssen. Gerade in der Defensive ist die Personaldecke besonders dünn. So könnte der 1. FC Köln in Paderborn beginnen.

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Es hatte sich schon mit jeder Trainingseinheit unter der Woche angedeutet und dann am Donnerstag auch bestätigt. Damion Downs wird den Kölnern am Samstag im Duell gegen Paderborn nicht zur Verfügung stehen. Der Trainer war sich auch nicht sicher, ob es schon für das Heimspiel gegen Hertha BSC reichen würde. Somit fällt auch weiterhin neben Linton Maina der zweite Topscorer der Geißböcke aus. Dafür kehrt ein weiterer zurück und die Chancen stehen sehr gut, dass Tim Lemperle gegen Paderborn von Anfang an auf dem Feld stehen wird. Somit dürfte zumindest die Frage nach der Spitze beim FC beantwortet sein, andere bleiben dagegen noch offen.

Lemperle einzige Spitze?

Und das vor allem in der Abwehr. Denn nach dem plötzlichen Ausfall von Timo Hübers steht Gerhard Struber nur ein Stamm-Innenverteidiger zur Verfügung. Joel Schmied wird somit mit Sicherheit von Beginn an auflaufen. Anfang der Woche hatte der Schweizer noch Trainingseinheiten aufgrund eines Infekts verpasst. Aufgrund der personellen Situation wird Eric Martel wohl wieder einmal in die hinterste Reihe zurückgezogen. Und wieder stellt sich die Frage, ob Dreier- oder Viererkette das Alheilmittel ist. Da aber mit Jusuf Gazibegovic auch der einzige nominelle Rechtsverteidiger fehlt, wird es wohl eine Dreierformation werden. Dann wird wohl Leart Pacarada, vielleicht sogar Max Finkgräfe in der Innenverteidigung aushelfen. Die Tendenz geht Richtung Pacarada, Finkgräfe würde dann die linke Außenbahn übernehmen.

Auf der rechten Außenbahn könnte Jan Thielmann starten. Solle der U21-Nationalspieler noch angeschlagen sein, wäre Marvin Obuz wohl die Wahl. Für Mahtias Olesen und Denis Huseinbasic könnte es wiederum den Platz im Zentrum geben, zumal Dejan Ljubicic gelbgesperrt ist. Hinter den Spitzen wird Luca Waldschmidt spielen. Der Ex-Nationalspieler hat sich zuletzt mit seinen beiden entscheidenden Treffern gegen Ulm und Darmstadt empfohlen. Bleibt noch eine Position in der Offensive übrig und die Frage, ob der Trainer das Experiment Imad Rondic neben Lemperle eingeht oder doch auf die spielerischen Qualitäten von Florian Kainz vertraut.

Duell gegen Paderborn: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe

Leart Pacarada beim Spiel des 1. FC Köln

Leart Pacarada

Eric Martel und Jonas Urbig

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt

Jan Thielmann

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Florian Kainz nach seinem Treffer zur Kölner Führung

Florian Kainz

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Tim Lemperle beim 1. FC Köln

Imad Rondic