Wenige Torschüsse, zu viele Tore – diese Bilanz spricht dann doch für den Torwart-Wechsel

Jonas Urbig und Marvin Schwäbe beim Training
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Wenige Torschüsse, zu viele Tore – diese Bilanz spricht dann doch für den Torwart-Wechsel

Seit zwei Wochen steht nun Marvin Schwäbe beim FC im Kasten. Die Bilanz kann sich mit drei Begegnungen ohne Gegentor sehen lassen. Dennoch wird über die Personalie auch weiterhin diskutiert. Dabei könnte eine Bilanz die Entscheidung durchaus untermauern beim 1. FC Köln: Die wenigsten Torschüsse zugelassen, viele Tore kassiert.

20 Gegentreffer stehen auf dem Konto von Jonas Urbig, null auf dem von Marvin Schwäbe. Doch der Youngster war bei nahezu allen Toren chancenlos. Eine andere Rechnung hingegen könnte die Wahl der Nummer eins jedoch festigen beim 1. FC Köln: Die wenigsten Torschüsse zugelassen, zu viele Tore kassiert.

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Jonas Urbig war durchaus zufrieden mit seiner Leistung. Der Kölner Keeper stellte nach dem Erfolg der deutschen U21 fest, dass er endlich mal wieder zu Null gespielt habe. So wie zuvor beim FC sein Pendant Marvin Schwäbe. Drei Mal. Eigentlich hätte die Begegnung des 1. FC Köln gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth am vergangenen Spieltag schon in der Anfangsphase eine ganz andere Wendung nehmen müssen. Eigentlich, denn Schwäbe bewies mit einer beeindruckenden Parade gegen den Stürmer Noel Futkeu, warum er aktuell das Vertrauen als Nummer eins beim FC genießt. Der Fürther Angreifer, der einst für die U21 des FC auflief, rannte alleine auf den Kölner Keeper zu, der machte sich wiederum groß und hielt weltklasse. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass Futkeu mit dieser Chance eher fahrlässig umging und Schwäbe sonst nicht wirklich viel zu tun bekam.

Urbig mit nur einem Fehler gegen den HSV

So wird wohl auch weiterhin darüber diskutiert, ob der Grund für die drei Begegnungen ohne Gegentreffer tatsächlich an der Leistung des Torhüters, an der defensiven Ausrichtung der Mannschaft oder vielleicht doch an der Offensivschwäche der Gegner gelegen haben. Die Diskussionen, ob Schwäbe oder Urbig, reißen in den sozialen Medien jedenfalls nicht ab. Die Befürchtung, Jonas Urbig könnte nun verprellt oder degradiert den Verein frühzeitig verlassen, sind sicher nicht unbegründet. Nur rein aus dieser Sorge heraus den Torwart aber aufzustellen, wäre sicherlich auch falsch. Wie Christian Keller erst unlängst wiederholte, kommt es beim FC auf das Leistungsprinzip an. Und wer da aktuell die Nase vorne hat, sollte eigentlich nur der Trainer entscheiden, immerhin arbeitet dieser täglich mit den Spielern. Der aktuelle Erfolg gibt der Entscheidung pro Schwäbe natürlich recht.

Drei Pflichtspiele zu Null in Serie gab es zuletzt vor anderthalb Jahren – auch da hieß der Torhüter Marvin Schwäbe. Und dennoch darf die Frage erlaubt sein, warum der Keeperwechsel vollzogen wurde. Immerhin betonten sowohl Keller als auch Gerhard Struber, dass sich Urbig nichts habe zu Schulden kommen lassen (abgesehen von dem HSV-Gegentor), stark trainiere und zudem ein Torhüter nur so gut sein kann, wie es die jeweilige Abwehr zulässt. Und aktuell lässt die Kölner Defensive nicht sonderlich viel zu. Doch gerade dieses Argument stimmt nicht so ganz und verzerrt die Torwartdiskussion. Denn auch wenn die Kölner in der Zweikampfquote – gerade am Boden – zu den Schlusslichtern der Liga gehören und die Abwehr in den Begegnungen gegen unter anderem Karlsruhe und Darmstadt vogelwild wirkten, so richtig schlecht ist die Kölner Defensive wahrlich nicht.

FC mit den wenigsten zugelassenen Torschüssen, aber vielen Gegentoren

Zumindest nicht, was die im Fußball wohl nicht ganz unerhebliche Anzahl an zugelassenen Torschüssen betrifft. Denn die Kölner haben in der Liga nach zwölf Spieltagen gut 110 Abschlüsse erlaubt, also noch nicht einmal zehn pro Spiel. Auf Platz zwei folgt die Hertha mit fast 150, also rund 13 Torschüsse pro Spiel. Der Schnitt liegt in der Liga bei nahezu 14 zugelassenen Versuchen. Auch bei den Schüssen innerhalb der Box erreicht der FC den Bestwert. Bei den Abschlüssen direkt aufs Tor belegen die Geißböcke mit 51 Rang zwei, hinter Ulm mit 50. Wirklich schlecht verteidigt die Kölner Defensive also ganz offensichtlich nicht. Demgegenüber stehen dann allerdings 20 Gegentreffer – nur fünf Mannschaften kassierten mehr. Und wenn man nun Schüsse und Tore ins Verhältnis setzt, schneidet der FC überraschend schlecht ab.

Nun geht ganz sicher tatsächlich nur der Treffer gegen den HSV wirklich auf die Kappe von Urbig, der junge Keeper war wohl bei den weiteren Gegentoren chancenlos und doch ist die Gegentor-Bilanz des Torhüters bemerkenswert. So ließ die Kölner Defensive in den ersten zehn Spieltagen genau 100 Schüsse auf das Kölner Tor zu, der FC kassierte 20 Gegentreffer. Rein mathematisch ist also jeder fünfte Versuch des Gegners ein Treffer. Eine ähnliche Bilanz weist einzig Jahn Regensburg auf (30 Gegentore bei 150 Versuchen). Bei Fortuna Düsseldorf führt nur jeder 14. Versuch zum Tor – Bestwert. Im Schnitt führt in der 2. Bundesliga jeder achte Abschluss zum Gegentreffer. Der FC lag und liegt also deutlich unter diesem Schnitt.

Weniger als jeder dritte Versuch war ein Treffer

Allerdings kamen von den 100 Abschlüssen auch nur 47 direkt auf das Kölner Tor. Weniger Torschüsse auf den Kasten ließen nur Ulm und Hannover 96 zu. Bei 47 Versuchen bedeuten 20 Gegentreffern einen Schnitt von 2,35 Abschlüsse pro Tor. Das heißt deutlich weniger als jeder dritte Versuch des Gegners landete in den ersten zehn Saisonspielen auch im Kölner Kasten. Bei Hannover 96 war es dagegen fast jeder achte Versuch. Der FC ist mit diesem Wert nicht das Schlusslicht der Liga. Der Wert von Regensburg liegt bei 2,26, Darmstadt kommt auf 2,28 und Braunschweig auf 2,3, doch die Kölner liegen damit auch hier deutlich unter dem Schnitt von 3,1 und vor allem im unteren Drittel der Zweitligisten.

Dabei entsprach der xGoals-Wert der Gegner in den meisten Fällen auch der Anzahl der Gegentore. Die Qualität der Chancen ließ also die jeweiligen Treffer auch erwarten. Einzig gegen den SV Darmstadt und den Karlsruher SC fiel die Bilanz deutlich höher aus als die erwartbaren Gegentreffer. Gut möglich, dass die Kölner Defensive also dann doch gerade in der Gefahrenzone zu viel ermöglichte. Sicher war Urbig bei nahezu sämtlichen Gegentoren ohne große Chance. Auf die Gegentreffer-Bilanz mussten die Kölner jedenfalls reagieren. Und das nicht nur auf dem Torhüterposten. Und die jüngsten Maßnahmen geben Trainer und Team recht. Zuletzt ließ die FC-Hintermannschaft nur noch 13 Abschlüsse zu, ein Treffer war bekanntlich nicht dabei.


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Der heimliche Matchwinner

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle muss pausieren

Erfolgreicheres System, Ergänzungsspieler im Aufwind, mehr Breite – doch diese Kaderlücken bleiben

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Erfolgreicheres System, Ergänzungsspieler im Aufwind, mehr Breite – doch diese Kaderlücken bleiben

Durch die Systemumstellung scheint sich der FC besser zurechtzufinden und einige Schwächen zu kompensieren. Auch einige Rückkehrer und Ergänzungsspieler im Aufwind sorgen für mehr Breite im Kader des 1. FC Köln: Diese Kaderlücken sind aber dennoch zu schließen.

Der FC suchte nach einem Stürmer und einem Rechtsverteidiger – vor der Wende. Allerdings bleiben die Lücken auch trotz Dreierkette bestehen, obwohl die Geißböcke mehr Breite im Kader gewonnen zu haben scheinen. Die Rückkehr der Langzeitverletzten spielt ebenfalls in die Karten beim 1. FC Köln: Diese Kaderlücken sind aber dennoch zu schließen.

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Erstaunlich offen hatte Thomas Kessler in der vergangenen Länderspielpause im Oktober von möglichen Neuverpflichtungen gesprochen. Konkret benannte der Leiter der Lizenzspielabteilung die Verpflichtung eines Stürmers und eines Rechtsverteidigers. Die FC-Welt war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch eine etwas andere. Die Viererkette galt beispielsweise als das Maß aller Dinge – und das schon seit Jahren. Die Kölner wähnten sich nach dem 2:0-Erfolg über Ulm auch in diesem System, bei dieser taktischen Ausrichtung auf einem guten Weg. Seitdem ist viel und doch irgendwie auch wenig passiert. Köln kassierte zwei Niederlagen, Gerhard Struber und Christian Keller gerieten massiv in die Kritik, die Idee der Dreierkette und des Torwartwechsels wurden geboren und der FC hat vorerst die Kurve gekriegt.

Lob für Rasmus Carstensen

Und durch die Systemumstellung wirkt der FC in der Defensive seitdem deutlich stabiler. Gerade Jan Thielmann und Leart Pacarada profitieren von der zusätzlichen Absicherung. Die Außenverteidiger kamen in den vergangenen Begegnungen nur noch sehr selten in die Verlegenheit, nicht schnell genug den Weg zurückzufinden. Gerade defensiv wirkte das zuletzt doch sehr souverän. Allerdings auch gegen erstaunlich harmlose Gegner. Während Thielmann nun mit der U21 in die Länderspielpause aufgebrochen ist und auch Max Finkgräfe und Leart Pacarada fehlten, durften sich am Donnerstag im Testspiel gegen den FC Groningen andere auf den Außenpositionen im Franz-Kremer-Stadion zeigen und heimsten dafür ein dickes Lob von Trainer Struber ein.

Unter anderem Rasmus Carstensen. „Ich bin sehr happy, wie er das heute gemacht hat. Er hat die Position sehr gut interpretiert, war nach vorne gefährlich, nach hinten verlässlich“, sagte Struber. Tatsächlich schaltete sich der junge Däne eine einige Male verheißungsvoll mit in die Offensive ein. Der Ertrag war aber überschaubar. Und so wird das Testspiel sicher nicht viel an der Situation von Carstensen verändert haben. Und die ist kompliziert: schon die vergangene Spielzeit lief nicht so wie erwünscht. Der Rechtsverteidiger erhielt unter Steffen Baumgart zunächst Einsatzzeit. Wohl auch weil der Däne perfekt auf den Hurra-Fußball des Ex-Trainers zu passen schien. Doch wirklich durchsetzen konnte sich Carstensen nicht. Zumal irgendwann auch der etatmäßige rechte Offensivspieler Jan Thielmann den Vorzug erhielt. 

Der FC sucht einen Rechtsverteidiger

Die FC-Verantwortlichen zogen dennoch im Sommer die Kaufoptionen, verpflichteten Carstensen fest. Zu einem gehörigen Anteil aufgrund der Transfersperre sowie dem Abgang von Benno Schmitz. Die Kölner brauchten ein Backup, denn Thielmann war auch weiterhin gesetzt. Und da Kessler bereits angekündigt hat, dass ein weiterer Rechtsverteidiger verpflichtet werden soll, könnte der 24-Jährige tatsächlich auf einer potenziellen Streichliste auftauchen. Wenn dem so ist, wird der Test gegen Groningen daran recht wenig geändert haben. Denn auf der rechten Seite bekam Carstensen erneut mit Marvin Obuz einen weiteren Spieler vor die Nase gesetzt, der Däne spielte links. Dort werden aber Leart Pacarada und der ebenfalls offensiv ausgerichtete Max Finkgräfe die Nase in einer Dreierkette vorne haben.

Auf der rechten Seite lieferte Marvin Obuz eine gute Begegnung ab. Der gebürtige Kölner erhielt im Test viel Einsatzzeit, konnte sich zeigen und scheint die Chance auch genutzt zu haben. „Die Position kann ihm liegen, weil er über den Flügel kommt und eine Absicherung nach hinten hat. Er braucht den Raum nach vorne für sein Spiel, um die Dynamik zu nutzen“, sagte Struber und betonte, dass Obuz ja ohnehin schon auf dem Sprung in die Mannschaft sei. Den hat der gebürtige Kölner aber bislang noch nicht hinbekommen. Und auch wenn die Position „sehr interessant“ für den 22-Jährigen werden könnte, die Kölner Verantwortlichen werden von dem Plan eines weiteren Rechtsverteidigers ganz sicher nicht ablassen. Zumal die FC-Bosse bereits mehrfach betonten, dass die Dreierkette aktuell eine Momentaufnahme, sie nicht in Stein gemeißelt sei. Spätestens mit einem sicheren Außenverteidiger wird sie wieder zur Option.

Welche Lücken gibt es im Kader?

Für die beiden Akteure wird sich die Situation trotz der ordentlichen Bewerbungen zunächst einmal nicht großartig verändert haben. Durch die mögliche Neuverpflichtung steigen zumindest nicht gerade die Chancen auf Einsatzzeit. Die müssen sich die beiden Schienenspieler wohl in den kommenden Wochen erarbeiten. Und auch in Sachen Knipser werden sich die Pläne der FC-Bosse nicht verändert haben. Zwar hat die Systemumstellung auch Auswirkungen auf den Angriff. Immerhin spielen die Kölner nun mit einem Stürmer weniger, ein Mittelstürmer, ein Zielspieler in der Spitze fehlt aber weiterhin. Denn die etatmäßigen Knipser sind zumindest gemessen an den Leistungen der vergangenen zweieinhalb Jahren keine wirkliche Alternative. Es ist eher zu erwarten, dass es im Angriff noch Abgänge geben könnte.

Ob es bei den beiden Neuverpflichtungen bleibt, ist offen. Gerhard Struber deutete bereits mehrfach an, dass man sich auch auf anderen Positionen umschauen würde. Handlungsbedarf steht eigentlich auch in der Innenverteidigung. Dort musste zuletzt auch schon mal Eric Martel aushelfen. Elias Bakatukanda machte seine Sache im Testspiel gegen Groningen gut, doch das ganz große Vertrauen hat er von seinem Trainer bislang auch noch nicht bekommen. Immerhin kehrt mit Luca Kilian in den kommenden Wochen ein weiterer guter Innenverteidiger zurück. Im Sommer 23 hatte Keller zudem einige Mal von dem Wunsch eines weiteren Sechsers gesprochen. Den hat der FC seitdem aber nicht verpflichtet. Aktuell scheinen die Kölner gut aufgestellt zu sein. Doch das ist sicher kein Ausschlusskriterium – sollte man zumindest meinen.

Unterm Strich hat der FC gefühlt mehr Breite im Kader. Gerade durch die Rückkehr einiger Langzeitverletzten, die wichtigen Kaderlücken sind aber noch nicht geschlossen.


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Dominique Heintz vom 1. FC Köln

Heintz zur Keller-Kritik

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

„Nicht die Wunschlösung“

Enttäuschender Abend für Denis Huseinbasic

Denis Huseinbasic im Duell gegen Deutschland
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Enttäuschender Abend für Denis Huseinbasic

Auch für einen weiteren FC-Profi verlief die erste Begegnung der Länderspielreise alles andere als gut. Denis Huseinbasic erlebt einen bitteren Abend mit der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina. Gegen die DFB-Auswahl gab es eine bittere 0:7-Klatsche.

Die Länderspielpause läuft für die FC-Profis alles andere als rund. Denis Huseinbasic erlebt mit der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina einen bitteren Abend in Freiburg und kassiert eine derbe Klatsche gegen die DFB-Auswahl. 0:7 unterlag die Mannschaft von Sergej Barbarez Deutschland.

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Das erste Länderspiel mit Bosnien-Herzegowina in der Heimat ist für Denis Huseinbasic ein besonders enttäuschendes geworden. Gegen die stark aufgelegte DFB-Auswahl kassierte die Mannschaft von Sergej Barbarez eine bittere Niederlage. Huseinbasic und Co. unterlagen Deutschland 0:7 und steckten damit die höchste Niederlage der Verbandsgeschichte ein. Ganz nebenbei steht Bosnien-Herzegowina damit auch vor dem letzten Spieltag mit nur zwei Zählern aus fünf Spielen als Gruppenletzter als Absteiger fest. Deutschland behielt dagegen weiter die weiße Weste. Mit 13 Punkten steht die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits als Gruppensieger fest, das Viertelfinale ist erreicht. Die Begegnung gegen Ungarn am kommenden Dienstag hat zumindest keinen großen sportlichen Wert mehr. Im Parallelspiel setzte sich die Niederlande 4:0 gegen Ungarn durch.

Am Dienstag geht es gegen die Niederlande

In einer einseitigen Begegnung sorgte Jamal Musiala per Kopfball früh für die Führung. Vor dem Wechsel erhöhten Tim Kleindienst und Kai Havertz auf den 3:0-Halbzeitstand. Florian Wirtz sorgte mit einem Doppelpack für die Vorentscheidung. Leroy Sané und erneut Kleindienst schraubten das Ergebnis noch in die Höhe. Für Huseinbasic besonders bitter: Der Kölner Mittelfeldspieler kam erst nach 74 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt führte die DFB-Auswahl bereits mit 6:0. Für den 22-Jährigen war das Spiel in Freiburg der siebte Einsatz für die A-Nationalmannschaft. Im Sommer 23 trug der gebürtige Hesse noch das Trikot der deutschen Auswahl bei der U21-EM. Anfang des Jahres reifte dann die Idee, künftig für das Heimatland seiner Eltern aufzulaufen.

Am Dienstag steht für Huseinbasic dann noch das letzte Länderspiel des Jahres gegen die Niederlande auf dem Programm. Im Hinspiel hatte der Mittelfeldspieler seinen ersten Scorerpunkt eingesammelt. Das erste Länderspiel der aktuellen Pause verlief für die FC-Profis insgesamt doch sehr überschaubar. Die U20 kassierte mit Julian Pauli, Damion Downs und Max Finkgräfe eine derbe 0:4-Klatsche. Mathias Olesen kassierte mit Luxemburg eine 0:1-Pleite gegen Bulgarien und steht ebenfalls als Letzter der Gruppe fest. Die deutsche U21 feierte zwar einen ungefährdeten Sieg, wirklich gut verlief der Abend aber wohl nur für Jonas Urbig. Der Keeper stand die ersten 75 Minuten im Tor und behielt eine weiße Weste. Eric Martel führte das Team auf den Platz, musste aber angeschlagen raus. Eine strukturelle Verletzung liegt zum Glück nicht vor. Jan Thielmann saß zunächst auf der Bank.

Diese FC-Spieler sind mit den Nationalmannschaften im Einsatz

Jonas Urbig
U21 DFB

7 Länderspiele
– Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

27 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

7 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

21 Länderspiele
2 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

16 Länderspiele
1 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe
U20 DFB

1Länderspiele
– Tore


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Sorge um Martel

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Das sagt Struber zu Lemperle

Vorsichtige Entwarnung bei Eric Martel

Eric Martel bei der DFB-Auswahl
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Vorsichtige Entwarnung bei Eric Martel

Aufatmen beim 1. FC Köln: Eric Martel fällt wohl nicht länger aus. Der Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft wurde im Spiel gegen die U21 von Dänemark ausgewechselt. Nun liegt die Diagnose vor.

Wirklich rund lief der Abend nicht für die FC-Profis auf Länderspielreise, immerhin eine Erleichterung gibt es am Samstagvormittag beim 1. FC Köln: Eric Martel fällt wohl nicht länger aus.

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Ein langfristiger Ausfall droht dem Sechser der Geißböcke offensichtlich nicht. Wie der FC auf Nachfrage von come-on-fc.com bestätigt, hat Martel nur einen „schmerzhaften Schlag“ abbekommen. Die medizinische Abteilung des FC hat sich mit dem DFB schon ausgetauscht. Der 22-Jährige war im Spieler der deutschen U21 gegen Dänemark nach gut 70 Minuten mit dem Knie im Rasen hängengeblieben. Nach kurzer Behandlung wurde der Mittelfeldspieler ausgewechselt. Später saß Martel mit bandagiertem Oberschenkel auf der Bank. Nun aber die Entwarnung. Ob der U21-Kapitän im Spiel gegen Frankreich am kommenden Dienstag geschont wird, ist noch nicht klar. Die Begegnung gegen Preußen Münster am kommenden Freitag (18.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) scheint nach aktuellem Stand nicht in Gefahr. Martel hatte beim 3:0-Erfolg die Führung der DFB-Auswahl mit einem tollen Vertikalpass vorbereitet.

Martel hat Stammplatz sicher

Die deutsche U21 bereitet sich auf das Endturnier in der Slowakei im kommenden Sommer vor. Martel spielt in den Planungen von Bundestrainer Antonio Di Salvo eine zentrale Rolle und hat einen Stammplatz so gut wie sicher. Das gilt aber nicht zwingend für die weiteren FC-Profis. Jonas Urbig hat mit Noah Atubolu einen starken Konkurrenten vor der Brust. Der Freiburger Keeper war zuletzt angeschlagen, deswegen spielte Urbig 75 Minuten. In der Schlussphase kam Tjark Ernst von Hertha BSC. „Es hat Spaß gemacht, mal wieder von Anfang an zu spielen”, sagte der Keeper, der beim FC zuletzt bekanntlich nur noch auf der Bank saß. Tim Lemperle war bekanntlich gar nicht erst nominiert worden. Der Stürmer, der sich zurzeit in Topform befindet, hätte aber nachnominiert werden können, doch die Rückenbeschwerden machten das unmöglich.

Die Offensivspieler, die Di Salvo berufen hat, zahlten das Vertrauen gegen Dänemark aber auch zurück. Nicolo Tresoldi und Youssoufa Moukoko trafen jeweils, Nick Woltemade legte ein Tor vor. Für Moukoko war es bereits das zwölfte Tor im 13. U21-Spiel. Auch Tresoldi weist mit vier Treffern in sieben Spielen eine beeindruckende Bilanz auf. Jan Thielmann saß zunächst nur auf der Bank. Nnamdi Collins von Eintracht Frankfurt startete auf der rechten Verteidigerposition und machte ein starkes Spiel. Thielmann kam nach einer knappen Stunde, übernahm später auch die Kapitänsbinde von Martel. Das Kölner Eigengewächs spielte später im rechten Mittelfeld. Martel kehrte bereits im September 23 angeschlagen von der U21 zurück und fiel drei Spiele aus.

Diese FC-Spieler sind mit den Nationalmannschaften im Einsatz

Jonas Urbig
U21 DFB

7 Länderspiele
– Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

27 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

6 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

21 Länderspiele
2 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

16 Länderspiele
1 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe
U20 DFB

1Länderspiele
– Tore


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Pacarada erneut verletzt

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Das sagt Struber zu Lemperle

Angeschlagen, Klatsche, drohender Abstieg – bitterer Abend für die FC-Nationalspieler – aber auch ein Debüt

Max Finkgräfe im Dress der deutschen U20
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Angeschlagen, Klatsche, drohender Abstieg – bitterer Abend für die FC-Nationalspieler – aber auch ein Debüt

Für die FC-Profis verliefen die ersten Spiele der Länderspielreise alles andere als erfreulich. Eric Martel wurde bei der U21 angeschlagen aus-, Jan Thielmann erst spät eingewechselt. Die deutsche U20 kassierte eine Pleite und Abstiegssorgen macht sich ein weiterer Spieler des 1. FC Köln: Bitterer Länderspiel-Abend für FC-Profis.

Die deutsche U20 blickt nach der 0:4-Niederlage gegen England auf einen ernüchternden Abend zurück. Einzig Max Finkgräfe wird sich wohl über sein Debüt im Nationaldress freuen. Es lief nicht viel rund für die Spieler des 1. FC Köln: Bitterer Länderspiel-Abend für FC-Profis.

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Der erste Abend mit Länderspielen der FC-Profis in der aktuellen Länderspielpause ist für die Kölner Spieler alles andere als positiv verlaufen. Zwar feierte die deutsche U21 einen verdienten 3:0-Erfolg über Dänemark, doch aus Kölner Sicht war es wohl wahrlich kein guter Abend. Eric Martel musste nach rund 75 Minuten angeschlagen ausgewechselt werden. Der Mittelfeldspieler war mit dem Knie im Boden im Aachener Tivoli stecken geblieben. Martel probierte es noch einmal, verließ dann aber humpelnd den Platz. Das Knie wurde dick bandagiert. Am Samstag gab es die vorsichtige Entwarnung. Jan Thielmann saß erstmals seit sechs Spielen zunächst wieder auf der Bank. Für das Kölner Eigengewächs rotierte Nnamdi Collins von Eintracht Frankfurt in die Anfangsformation und machte seine Sache gut. Tim Lemperle war erst gar nicht nominiert worden, hätte aber von einer Nachnominierung profitieren können, doch der Angreifer leidet unter Rückenbeschwerden.

Finkgräfe feiert sein Debüt

Besonders bitter: Bundestrainer Antonio Di Salvo bleiben nur noch drei Testspiele, um die beste Mannschaft für die EM in der Slowakei im kommenden Sommer zu finden. Die Aufstellungen könnten also ein Fingerzeig sein. Einzig Jonas Urbig kann wohl vollends zufrieden sein. Der Kölner Keeper stand von Beginn an auf dem Feld und hielt seinen Kasten sauber. In der Schlussphase wurde der Torhüter ebenfalls ausgewechselt. Eine Lehrstunde erteilte derweil die U20 von England der deutschen Auswahl mit Damion Downs und Julian Pauli in der Startelf. Vor der Begegnung hatte Bundestrainer Hannes Wolf die Engländer noch als „tollen Gegner“ bezeichnet. Toll war der Abend aber nicht für die deutsche Auswahl. In Sheffield kassierte die Mannschaft von Wolf eine bittere 0:4-Klatsche.

Millwalls Romain Esser brachte die Three Lions in Führung. Max Dean (Gent), Sydie Peck (Sheffield) und Tottenhams Will Lankshear erhöhten auf den 4:0-Endstand. Einen Grund zur Freude hatte immerhin Max Finkgräfe. Der 20-Jährige gab gegen England sein Debüt für die Nationalmannschaft. Finkgräfe hat bislang für kein Nachwuchsteam des DFB gespielt. Zwar fiel die Niederlage nicht so hoch aus, die Enttäuschung dürfte aber noch größer gewesen sein: Mathias Olesen kassierte in der Nations League mit Luxemburg eine 0:1-Niederlage gegen Bulgarien. Nach dem fünften Spieltag der Liga C, Gruppe 3 liegt Luxemburg auf dem letzten Platz, mit vier Zählern Rückstand. Der letzte Platz ist für Luxemburg nicht mehr vermeidbar. Ob die Mannschaft von Mathias Olesen aber absteigt, wird sich erst am letzten Spieltag zeigen. Nur die beiden schlechtesten Gruppenletzten der C-Liga gehen direkt runter.

Diese FC-Spieler sind mit den Nationalmannschaften im Einsatz

Jonas Urbig
U21 DFB

7 Länderspiele
– Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

27 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

6 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

21 Länderspiele
2 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

16 Länderspiele
1 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe
U20 DFB

1Länderspiele
– Tore


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Sorge um Martel

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Das sagt Struber zu Lemperle

U21: Sorge um Eric Martel nach 3:0-Erfolg der DFB-Auswahl

Eric Martel im Trikot der deutschen U"1
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U21: Sorge um Eric Martel nach 3:0-Erfolg der DFB-Auswahl

Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat das Testspiel gegen Dänemark 3:0 gewonnen. Dabei kamen alle drei FC-Profis zum Einsatz. Eine Verletzung könnte zu Sorgenfalten führen beim 1. FC Köln: Eric Martel musste angeschlagen vom Platz.

Jonas Urbig, Jan Thielmann und Eric Martel waren am Abend für die deutsche U21-Nationalmannschaft im Einsatz. Die DFB-Auswahl gewann 3:0. Doch es gibt auch Sorgenfalten beim 1. FC Köln: Eric Martel musste nach 75 Minuten angeschlagen vom Platz. Eine Diagnose steht noch aus.

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Sollte Gerhard Struber beim Heimatbesuch in Österreich das Spiel der deutschen U21 verfolgt haben, dürften sich wohl kleinere Sorgenfalten auf der Stirn des Trainers ausbreiten. Denn Eric Martel musste im Duell gegen Dänemark angeschlagen vom Platz. Der Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft war nach gut 70 Minuten bei einem Zweikampf mit dem Knie im Boden hängen geblieben. Der Sechser lief zunächst weiter, ging dann aber doch zu Boden. Kurze Zeit später stand der Mittelfeldspieler auch wieder, allerdings außerhalb des Spielfelds mit bandagiertem Oberschenkel. Bis dahin hatte der 22-Jährige eine recht ordentliche Begegnung gemacht. Nach einem Fehler wenige Sekunden nach Spielbeginn leitete der Sechser zwar die erste Möglichkeit der Dänen ein, fünf Minuten später dann aber die Führung der DFB-Auswahl mit einem tollen Pass in die Tiefe.

Martel angeschlagen vom Platz

Über Umwege landete der Ball bei Brajan Gruda. Der machte Tempo durchs Zentrum, legte ab auf Maxi Beier. Der Dortmunder Angreifer schlenzte den Ball an die Latte, Nicolo Tresoldi stand genau richtig und köpfte zur deutschen Führung ein. Fünf Minuten später wurde der Sechser mit einem langen Ball geschickt, Martel zog direkt ab, doch Dänemarks Keeper war zur Stelle. Der 22-Jährige sortierte die Mannschaft und hielt das Zentrum kompakt, so dass die Dänen nicht zur Entfaltung kamen und Jonas Urbig im DFB-Tor nur wenig zu tun hatte. Aber auch die DFB-Elf fand nur noch selten den Weg in die gegnerische Box. Zwar gab Dänemark den ersten Warnschuss der zweiten Halbzeit ab, vor große Probleme stellte der Versuch Urbig aber nicht. Auf der anderen Seite legte der gerade erst eingewechselte Nick Woltemade ab auf Frankfurts Nathaniel Brown, der auf 2:0 erhöhte.

Doch Dänemark machte fortan das Spiel und bot Urbig mehrfach die Chance, sich auszuzeichnen. Unter anderem prüfte Anton Gaaie den Kölner Keeper mit einem Volleyschuss. Nach einer guten Stunde kam dann auch Thielmann zu seinem Einsatz. Das Kölner Eigengewächs spielte im rechten Mittelfeld. Nach 75 Minuten wechselte Di Salvo dann auch den Kölner Keeper aus. Für Jonas Urbig kam Berlins Tjark Ernst zu seinem U21-Debüt. In der Schlussphase erhöhte Youssoufa Moukoko auf das 3:0. Gerhard Struber wird das Ergebnis der Begegnung wohl nicht primär interessieren, vielmehr jenes der Untersuchung von Eric Martel. Eine Diagnose steht noch aus und somit auch die Frage, ob der Sechser am kommenden Dienstag gegen die U21 von Frankreich zum Einsatz kommt.

Diese FC-Spieler sind mit den Nationalmannschaften im Einsatz

Jonas Urbig
U21 DFB

7 Länderspiele
– Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

26 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

6 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

21 Länderspiele
2 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

16 Länderspiele
1 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

4 Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

4 Länderspiele
– Tore

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe
U20 DFB

-Länderspiele
– Tore


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Pacarada erneut verletzt

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

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Max Finkgräfes Achterbahnfahrt nimmt wieder Tempo auf – nun auch beim DFB?

Max Finkgräfe beim Training des 1. FC Köln
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Max Finkgräfes Achterbahnfahrt nimmt wieder Tempo auf – nun auch beim DFB?

In der vergangenen Spielzeit legte Max Finkgräfe einen raketenhaften Start in seine junge Karriere hin. Bundesliga-Debüt, das erste Profi-Tor, schließlich Stammspieler. Diese Saison wollte es lange nicht rundlaufen, doch nun scheint es wieder aufwärts zu gehen beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe geht den nächsten Schritt. Am Abend steht das erste Länderspiel an.

In der vergangenen Spielzeit noch der Shootingstar inklusive Stammplatz, Premierentreffer und Eintrag in die Liste des Golden-Boy-Awards. In dieser Spielzeit lange verletzt und aktuell nicht mehr als ein Ergänzungsspieler beim 1. FC Köln: Doch Max Finkgräfe geht nun den nächsten Schritt.

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Der Sprung in den Profikader war rasant. Zumindest, wenn man den Worten von Steffen Baumgart im August vergangenen Jahres Glauben schenken wollte. „Wer eine sehr, sehr gute Entwicklung gemacht hat, und auch überraschend aus meiner Sicht in dieser Schnelligkeit, ist der Max“, sagte der Ex-Trainer noch vor dem ersten Pflichtspiel der Abstiegssaison. Finkgräfe hatte als einer der vorspielenden Youngster in der Vorbereitung überzeugt, mehr als beispielsweise Meiko Wäschenbach, dem man ebenfalls den Sprung zu den Profis zugetraut hatte. „Er ist durchaus ein Kandidat, nicht nur für die Bank, sondern wir würden uns das schon zutrauen, ihn von Anfang an zu bringen.“ Zwar schmorte der Youngster im ersten Pflichtspiel noch 90 Minuten auf der Bank, im ersten Ligaspiel feierte der Linksverteidiger gegen den BVB dann aber doch sein Profi-Debüt.

Schwierigkeiten im Nachwuchsleistungszentrum

„Ich bin ein bisschen davon ausgegangen, dass es diese Saison vielleicht passieren kann“, sagte Finkgräfe dem FC. „Einfach dadurch, dass ich letztes Jahr schon mit dem Profikader mitgereist bin. Und ja, deswegen habe ich alles gegeben, damit ich diese Chance auch nutze.“ Knapp anderthalb Spielzeiten später hat der 20-Jährige seine Chance genutzt und auch schon sehr viel erlebt – eine reine Achterbahnfahrt, die seinen doch bemerkenswerten Schritten als Juniorenspieler ähnelt. Ein ständiges Auf und Ab. Schließlich schlug der gebürtige Gladbacher schon früh den Karriereweg Profifußball ein, spielte in den Nachwuchsleistungszentren von Fortuna Düsseldorf, Borussia Dortmund und schließlich auch Borussia Mönchengladbach. Doch die Zeit war geprägt von Verletzungen.

Wohl der Hauptgrund, warum sich der Youngster in den Ausbildungsstätten so schwer tat. 2019 brach sich Finkgräfe das Bein, verlor bei den Fohlen den Anschluss und vielleicht auch ein wenig den Glauben, es als Profifußballer zu schaffen. Finkgräfe schloss sich der SG Unterrath an, bei der er auch Junioren-Bundesliga spielen konnte. „Ich wollte unbedingt nochmal U17-Bundesliga spielen und Gladbach auch beweisen, dass ich es packen kann“, sagt Finkgräfe. Der Durchbruch gelang dann in der Vorsaison. Zunächst als Joker, gegen Ende des Jahres dann als Stammspieler. Finkgräfe war einer der wenigen Profis, die konstant ordentliche Leistungen ablieferten, es folgte das erste Profi-Tor gegen Hoffenheim, vor allem aber das Lob zahlreicher Experten, die in Finkgräfe den Nachfolger von Jonas Hector und das nicht nur beim 1. FC Köln sahen.

Chance auf Startelf-Einsatz

Umso erstaunlicher, dass der Youngster, der es auch auf die Golden-Boy-Liste schaffte, in Topform in der ersten Jahreshälfte nicht für die Spiele der U21-Nationalmannschaft berufen wurde. Bundestrainer Antonio Di Salvo erklärte damals zwar, Finkgräfe auf dem „Zettel“ zu haben, die Konkurrenz sei aber einfach zu groß. Die Einladung erfolgte nun mehr als ein halbes Jahr später. Zwar „nur“ zur U20 des DFB und auch als Nachnominierung, dennoch dürfte für Finkgräfe beim Debüt mit dem Adler auf der Brust ein Traum in Erfüllung gehen. Zudem kann man bei dem Linksverteidiger aktuell sicherlich nicht von einer Topform sprechen. Zumindest konnte der 20-Jährige diese eher selten unter Beweis stellen. Denn nach der Knieverletzung im Sommer war Finkgräfe lange raus, der Youngster verlor seinen Stammplatz an Leart Pacarada und spielte auch anschließend in den Planungen von Gerhard Struber nur selten eine Rolle.

Gegen Ulm spielte Finkgräfe eine Halbzeit lang auf der Position des Rechtsverteidigers, gegen Fürth ein paar Minuten nach der Verletzung von Pacarada links – allerdings nicht sonderlich auffällig. So richtig rund lief es für den Shootingstar der Vorsaison zuletzt somit nicht. Doch jetzt steigt das Tempo der Achterbahnfahrt wieder merklich an. Nach dem Ausfall von Pacarada besteht die realistische Chance, dass Finkgräfe gegen Münster wieder in die Startelf rücken wird. Und nun die erste Nominierung für eine deutsche Nationalmannschaft. Ob der 20-Jährige am Abend in Sheffield gegen England zum Einsatz kommt, ist offen. Mit dem Sprung ins kalte Wasser hätte der Youngster aber ganz sicher keine Probleme.


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Pacarada erneut verletzt

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Das sagt Struber zu Lemperle

Vorspielen der Wackelkandidaten: Für einige gibt es das Struber-Lob, andere bleiben erneut blass

Steffen Tigges im Testspiel des 1. FC Köln
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Vorspielen der Wackelkandidaten: Für einige gibt es das Struber-Lob, andere bleiben erneut blass

In wenigen Wochen öffnet auch für den FC das Transferfenster wieder. Doch es wird wohl auch Abgänge bei den Geißböcken geben. Der Test gegen Groningen war insofern vielleicht noch einmal ein Vorspielen für manche Wackelkandidaten beim 1. FC Köln: Diese FC-Profis konnten nicht überzeugen.

Beim Test gegen den FC Groningen gab Gerhard Struber einigen Spielern die Chance, die zuletzt nicht zum Einsatz kamen. Doch nicht alle Akteure haben diese Möglichkeit genutzt beim 1. FC Köln: Diese FC-Profis konnten nicht überzeugen.

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FC-Trainer Gerhard Struber wirkte sichtbar zufrieden, als er nach dem 1:1 gegen den FC-Groningen vom Spielfeld ging. „Tatsächlich war es so, dass wir heute einige Jungs seit langer Zeit mal wieder gesehen haben“, erklärte der Trainer. „Ich freue mich einfach, dass sie ihre Spielzeit gut nutzen konnten, um Matchfitter zu werden.“ Ob die Spieler, die in den vergangenen Wochen hinten dran waren, die Struber eben nicht so oft gesehen hatte, aber ihr Casting genutzt haben, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Denn zumindest bei einigen Personalien steht wie berichtet ein großes Fragezeichen hinter der Zukunft am Geißbockheim. Vor einem guten Monat deutete Thomas Kessler ein paar „harte Kader-Entscheidungen“ an. Aufgrund der aktuellen Kaderdichte und geplanten Neuverpflichtungen ein wohl sinnvolles Vorgehen.

Struber durchaus zufrieden mit Obuz und Carstensen

Und so werden einige Spieler wohl unter besonderer Beobachtung gestanden haben und das nicht nur beim Trainer. Auch Christian Keller und eben Kessler saßen beim Testspiel auf der Tribüne des Franz-Kremer-Stadions. Und was die Kaderplaner zu sehen bekamen, war doch sehr unterschiedlich – und das nicht nur aufgrund der verschiedenen Leistungen in den beiden Halbzeiten. Da hatten die Kölner einen ordentlich bis guten sowie einen mehr als durchwachsenen Abschnitt erwischt. Struber überraschte mit einer auf den ersten Blick etwas ungewohnt erscheinenden Maßnahme auf den Außenpositionen. Rechtsverteidiger Rasmus Carstensen spielte auf der linken Seite, das sehr offensiv. Und Marvin Obuz bildete das Pendant auf dem anderen Flügel, ebenfalls mit dem Fokus auf den Vorwärtsgang.

Beide Spieler könnten durchaus zu den Kölner Wackelkandidaten gehören. Obuz Vertrag läuft nur noch bis zum kommenden Sommer. Der gebürtige Kölner hatte sich nach einer guten Saison in der 3. Liga bei Rot-Weiss Essen sicherlich viel vorgenommen, wurde aber von einer Muskelverletzung ausgebremst und findet nun unter Gerhard Struber seine Rolle nicht. Mehr als ein paar wenige Kurzeinsätze waren für den 22-Jährigen nicht drin. In einer chancenarmen Begegnung war für den Rechtsaußen zwar wenig Zählbares drin, doch Obuz war durchaus bemüht und holte sich ein Lob von Struber ab. „Marvin zeigt das ja immer wieder. Er hatte in den vergangenen Wochen ein wenig eine Spielzeit-Problematik gehabt“, erklärte der Coach. „Marvin ist einer, der auf dem Sprung in die Mannschaft ist. Er hat es heute sehr gut gemacht.“

Offensiv-Trio bleibt blass

Tatsächlich passt die neue Ausrichtung der Geißböcke besser zum Spiel des 22-Jährigen. „Er kommt über den Flügel, hat die Absicherung nach hinten und den Raum, den er für sein Spiel mit seiner Dynamik braucht“, sagte der Trainer. Ob das aber mehr Einsatzzeit bedeutet, ist offen. Genauso zufrieden zeigte sich Struber auch mit Carstensen. Der Däne wurde im vergangenen Sommer fest verpflichtet, kommt aber auch eher selten zum Zug. Und das, obwohl er der einzige etatmäßige Rechtsverteidiger im Kader ist. Selbst die beiden positionsfremden Youngster Julian Pauli und Max Finkgräfe wurden Carstensen bereits vorgezogen. Doch gegen Groningen war der 24-Jährige ein Aktivposten, wenn auch nicht immer glücklich in seinen Aktionen. „Ich bin sehr happy, wie er das heute gemacht hat. Er hat die Position sehr gut interpretiert, war nach vorne gefährlich, nach hinten verlässlich“, lobte Struber.

Nach vorne nicht wirklich gefährlich war dagegen das Offensiv-Trio Steffen Tigges, Sargis Adamyan und Florian Dietz. Tigges stand in der Anfangsformation, der Mittelstürmer wurde einmal von Timo Hübers geschickt, fand dann aber alleine vor dem gegnerischen Keeper keine sinnvolle Lösung. Der Lupfer ging an Torhüter und Tor vorbei. Ansonsten blieb Tigges blass. Adamyan und Dietz kamen nach einer knappen Stunde und auch jeweils zu einer mehr oder wohl eher mäßigen Möglichkeit. Der Schussversuch des Armeniers landete in der Nähe der Eckfahne, Dietz verpasste ebenfalls einen hohen Ball von Hübers. Viel mehr war nicht in einer Begegnung ohne Großchancen. Dabei gehören die drei FC-Spieler wohl ebenfalls zu den Wackelkandidaten. In den vergangenen zweieinhalb Jahren konnte zumindest keiner der drei Angreifer nachhaltig überzeugen. An diesem Eindruck änderte auch die Begegnung gegen Groningen nichts.

Eine ordentliche Begegnung machte Elias Bakatukanda. Der gebürtige Kölner war zwar mit in der Verlosung beim 1:1, zeigte aber sonst eine sehr souveräne und konzentrierte Vorstellung. Der Innenverteidiger wird beim FC auch weiterhin als großes Talent angesehen. Möglich, dass es bei Bakatukanda auf ein Leih-Konstrukt hinauslaufen wird. Das hat einigen Spielern in der jüngeren Vergangenheit bekanntlich gut getan.



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Länderspiele

Und plötzlich zurück auf der Sechs

Florian Kainz beim Testspiel des 1. FC Köln
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Und plötzlich zurück auf der Sechs

Im Testspiel gegen den FC Groningen musste der Kölner Ex-Kapitän wieder auf eine Position ausweichen, die dem Österreicher in der vergangenen Spielzeit nicht wirklich gepasst hat beim 1. FC Köln: Florian Kainz zurück auf der Sechs.

Die vergangene Spielzeit lief alles andere als rund für Florian Kainz. Der Ex-Kapitän der Geißböcke lief seiner Form vielmehr hinterher. Auch, weil er auf Positionen eingesetzt wurde, die nicht so recht zu ihm passen wollten. Auch jetzt suchen die Verantwortlichen nach der richtigen Position beim 1. FC Köln: Florian Kainz ist dazu zurück auf der Sechs.

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Dass Gerhard Struber für das Testspiel gegen den FC Groningen würde puzzlen müssen, war schon mit den Nominierungen der Nationalspieler abzusehen. Mit Eric Martel für die deutsche U21, Denis Huseinbasic für Bosnien-Herzegowina und Mathias Olesen für Luxemburg sind aktuell gleich drei Spieler unterwegs, die beim FC wohl eine defensive Rolle im Mittelfeld spielen können oder sollen. Somit war es alles andere als überraschend, dass Dejan Ljubicic für das Testspiel am Donnerstag die Offensivrolle, die der Österreicher zuletzt bekleidet hatte, wieder aufgab. Dafür bot der Trainer mit Marvin Obuz, Florian Kainz, Mark Uth, Luca Waldschmidt und Steffen Tigges gleich fünf Spieler auf, die in der Regel ebenfalls in der Offensive zu finden sind – bei der aktuellen Ausrichtung zu viel. Und so rotierte Kainz auf eine Position zurück, die viele Fans bereits gerne vergessen hätten.

Unter Baumgart auf die Sechs, unter Schultz wieder mehr Freiheiten

Denn schon in den ersten Minuten der Begegnung war abzusehen, dass sich der Routinier einmal mehr Richtung Sechser orientierte. Eine Rolle, die der Österreicher bereits unter Steffen Baumgart spielen musste und auf der sich Kainz damals sichtbar unwohl fühlte. Damals hatte es den Anschein, als wolle Baumgart zum einen eine geeignete Position für Kainz finden, in dem Bestreben möglichst mit dem Mittelfeldspieler, Linton Maina und Luca Waldschmidt gleichzeitig beginnen zu können, zum anderen suchte der Ex-Trainer händeringend einen Sechser, der Ellyes Skhiri zumindest ansatzweise vertreten sollte. Der Versuch misslang gründlich. Baumgart tat seinem verlängerten Arm damit wahrlich keinen Gefallen. Erst als Timo Schultz Kainz wieder mit mehr Freiheiten – auch oder vor allem in der Offensive – ausstattete, blühte der Österreicher wieder auf – wenn auch nur kurz.

Gegen Groningen lief Kainz neben seinem Landsmann Ljubicic als Doppelsechs auf. Und der 31-Jährige machte seine Sache gut. Immer wieder versuchte der Österreicher, mit Steckpässen die gegnerische Defensive auszuhebeln. Unter anderem steckte Kainz recht früh durch auf Waldschmidt, der aber viel zu einfach vergab. „Er ist spielstark und das hat in Ballbesitz immer Hand und Fuß. Auf Kainzi kann ich mich verlassen. Er war jetzt auf einer Position, bei der wir mal schauen, wie das zukünftig aussehen könnte.“ Sicherlich auch, weil Struber aktuell in der Offensive andere Spieler gesetzt hat. Tim Lemperle, Linton Maina, Damion Downs und mit Abstrichen auch Luca Waldschmidt machten ihre Sache zuletzt so ordentlich, dass Kainz wohl noch ein ganzes Stück hinten dran ist.

Struber sucht die richtige Position

Für den Ex-Kapitän, der von seiner Ausstiegsklausel im Sommer keinen Gebrauch machte und mittlerweile dienstältester Kölner ist, wird es wohl nahezu unmöglich, sich einen Stammplatz gegen die interne Konkurrenz zu erkämpfen. So ist offenbar auch Struber wie einst Steffen Baumgart auf der Suche nach einer Alternativ-Position für seinen Landsmann und hat ebenfalls die Sechs ausgemacht. Doch auch dort wird es Kainz schwer haben, sich gegen die Mannschaftskollegen zu behaupten. Gerade Huseinbasic und Martel bringen gute Leistungen auf konstantem Niveau. Dass der neue Trainer großartig rotiert, obwohl die Mannschaft zuletzt gut funktioniert hat, ist ohnehin unwahrscheinlich. Für den 31-Jährigen bleibt wohl nur die Chance, sich über Leistungen zu empfehlen. Das gelang Kainz erst am vergangenen Wochenende, als er Damion Downs die Kölner Führung auflegte. Allerdings nicht auf der Sechs.



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Länderspiele

Nach Traumtor schon wieder ein Hoffnungsträger? Struber ist vorsichtig optimistisch

Mark Uth wird nach seinem Traumtor beglückwünscht
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Nach Traumtor schon wieder ein Hoffnungsträger? Struber ist vorsichtig optimistisch

Mit einem Traumtor hat Mark Uth sein perfektes Comeback bei den Profis gefeiert – allerdings im Testspiel gegen Groningen. Damit wird der Routinier zwangsläufig wieder zu einem Hoffnungsträger beim 1. FC Köln: Gerhard Struber bremst bei Mark Uth die Erwartungen.

Mark Uth hat zum ersten Mal seit drei Monaten wieder an einem Spiel der Profis der Geißböcke teilgenommen. Und das war bemerkenswert. Zwangsläufig wird der 33-Jährige so zum Hoffnungsträger beim 1. FC Köln: Aber Gerhard Struber bremst bei Mark Uth die Erwartungen. Der Trainer hat die Verletzungshistorie im Hinterkopf.

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So richtig Vertrauen wollte Gerhard Struber der Situation dann doch noch nicht. „Ich bin sehr vorsichtig mit zu viel Euphorie, weil wir wissen, wie schnell das bei Mark in der Vergangenheit dann auch wieder in eine andere Richtung gegangen ist“, sagte der Trainer des 1. FC Köln nach dem 1:1 im Testspiel seiner Geißböcke. Am Donnerstag lief es für Mark aber in die richtige Richtung. Mark Uth hatte zum ersten Mal seit der Begegnung gegen die SV Elversberg im August wieder auf dem Spielfeld einer Begegnung bei den Profis gestanden. Zwar nur ein Testspiel, aber immerhin der zweite Auftritt des Stürmers mit Struber an der Seitenlinie. Und es war ein recht ordentlicher Auftritt. Uth bemühte sich hinter den Spitzen von Beginn an als Ballverteiler, suchte aber auch selbst seine Chance.

Traumtor per Freistoß

Und nutzte sie bereits nach einer knappen halben Stunde. Und wie: Bei einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld suchte der gebürtige Kölner den direkten Weg Richtung Tor und fand den langen Giebel: 1:0. Ein toller Treffer, auch, wenn der gegnerische Torhüter sicher nicht ganz so besonders aussah. „Dass er solche Tore schießen kann, glaube ich ist jetzt nicht so eine besondere Überraschung“, sagte der Trainer, der sich aber freute, „dass er das jetzt schmerzfrei und mit einer großen Intensität hinbekommen hat. Jetzt hoffen wir, dass keine große Reaktion morgen oder übermorgen kommt und dann hoffen wir, dass wir darauf aufbauen können.“ Aufbauen würden die Kölner auf die Leistung des Offensivspielers wohl sehr gerne. Denn ein Spieler wie Uth in Topform würde dem FC im Kampf um den Aufstieg noch einmal weitere Qualität bringen.

Würde, denn da schwingt ja noch dieses „aber“ mit. Die Verletzungshistorie des 33-Jährigen gerade in den vergangenen beiden Spielzeiten lässt den Trainer mit voller Überzeugung und Kraft auf die Euphoriebremse treten. Uth hat in den vergangene zweieinhalb Jahren drei Mal mehr Spiele verletzungsbedingt verpasst als gespielt. In dieser Saison stehen genau fünf Minuten Einsatzzeit in einem Pflichtspiel für die Profis. Und das, obwohl die Kölner Verantwortlichen die Vorbereitung bereits besonders behutsam angegangen waren. Doch es folgte der nächste Rückschlag. Die als harmlos erachtete Adduktorenzerrung ließ den Stürmer nun monatelang ausfallen. Einzig zwei Einsätze bei der U21 stehen auf Uths Konto. Doch nun machte der Stürmer einen guten Eindruck. „Jetzt freuen wir uns mal, er war stabil drin“, sagte Struber. „Dass er kicken kann, wissen wir und dass er per Du ist mit dem Ball.“



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